Unser Oberbürgermeister zieht Bilanz – jetzt zum Hören
Oberbürgermeister Stephan Keller blickt auf die Herausforderungen im kommenden Jahr aus Düsseldorfer Sicht. Die Stadt will weiter die Verkehrswende voranbringen, auch neuer Wohnraum bleibe eine wichtige Aufgabe in unserer Stadt. Für Keller sind aber insbesondere die Sicherheit und Sauberkeit in der Altstadt ein wichtiges Thema. Unter anderem durch mehr Sicherheitspersonal habe sich die Lage bereits verbessert, so der OB. Hier müsse aber noch mehr getan werden.
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Unser Flughafen: Fluggastkomfort soll sich deutlich verbessern – die Abläufe werden durch digitale Vernetzung optimiert
Der alte Vertrag vom 18. November 1997 stand noch ganz im Zeichen des Wiederaufbaus des Flughafens nach der Brandkatastrophe vom 11. April 1996 und war damit in großen Teilen überholt.
Der neue Konsortialvertrag bietet eine solide Grundlage für die Verwirklichung der strategischen Ziele des Flughafens. Relevante Zukunftsthemen im Interesse aller Beteiligten – der Stadt, der Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger, der Kundinnen und Kunden sowie der Beschäftigten des Flughafens und seiner Vertragspartner werden dabei berücksichtigt. So soll der Flughafen nicht nur seiner Verantwortung als wichtigster Luftverkehrsstandort für die internationale Anbindung von Nordrhein-Westfalen nachkommen, sondern gleichzeitig auch langfristig CO2-Neutralität erreichen. Der Fluggastkomfort soll sich deutlich verbessern, Abläufe werden durch digitale Vernetzung von Produkten und Kunden optimiert.
Der neue Konsortialvertrag bestärkt den Flughafen darin, die Verantwortung bei flughafenspezifischen Kernthemen selbst zu übernehmen, standardisierte Dienstleistungen hingegen extern einkaufen zu können. Die zuletzt immer wieder aufgetretenen Probleme durch lange Wartezeiten in der Gepäckabfertigung und bei den Sicherheitskontrollen am Düsseldorfer Flughafen sollen damit bald der Vergangenheit angehören. Die Anteilseigner sind sich einig, dass die Verzögerungen, die die Bundespolizei und ihr Sicherheitsdienstleister zu verantworten haben, nicht länger hinnehmbar sind.
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller sagt: „Der Flughafen Düsseldorf entwickelt sich durch die Kombination verschiedener Formen des Verkehrs zum Mobilitäts-Hub und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrswende. Ein wichtiger Baustein dazu ist die im Bau befindliche Stadtbahnlinie U 81, die ab 2024 das vorhandene Stadtbahnnetz von der Innenstadt bis zum Flughafen-Terminal verlängert. Bis 2035 soll die CO2-Neutralität des Flughafens erreicht werden. Ich freue mich, dass der Flughafen bereit ist, mehr Verantwortung zu übernehmen und so die Zufriedenheit der Reisenden auch bei hohem Passagieraufkommen zu gewährleisten.“
Gerhard Schroeder, Geschäftsführer der AviAlliance GmbH, sagt:“ Ein wesentliches gemeinsames Anliegen der Gesellschafter ist es, der Bedeutung des Flughafens Düsseldorf als Garant für die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region sowie dem Mobilitätsbedürfnis der 18 Millionen Menschen in seinem Einzugsgebiet gerecht zu werden. Dafür sind auch die nachfrage- und bedarfsgerechte Weiterentwicklung und der Ausbau von großer Bedeutung, selbstverständlich im Einklang mit den Interessen der Flughafenanlieger.“
Catherine Gubbins, CFO der daa plc, sagt: „Wir wollen den Aufenthalt auf dem Flughafen für die Fluggäste auf gesellschaftlich verantwortliche und umweltgerechte Weise weiter verbessern, indem wir effiziente und effektive Lösungen anbieten, die den Bedürfnissen der Passagiere entsprechen.“ Gubbins betont auch den guten Geist und die professionelle Herangehensweise an die Gespräche zwischen den Gesellschaftern im Zuge der Verhandlungen über die neue Konsortialvereinbarung.
Einzug in den Vertrag hat die Bewältigung der weltweiten Corona-Pandemie mit ihren globalen Auswirkungen auf die gesamte Luftfahrt gefunden, die auch den Flughafen Düsseldorf in vielfacher Hinsicht in Mitleidenschaft gezogen hat. Der neue Konsortialvertrag unterstützt das Management des Flughafens dabei, den Flughafen zukunftsfähig aufzustellen und wirtschaftlich solide weiterzuentwickeln.
Hintergrund: Gesellschafter des Flughafens Düsseldorf
Die Anteile des Flughafens Düsseldorf liegen zu je 50 Prozent bei der Landeshauptstadt Düsseldorf (mittelbar über die Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH) und Airport Partners GmbH.
Die Airport Partners GmbH wiederum gehört zu 60 Prozent der AviAlliance GmbH, einem Tochterunternehmen des kanadischen Pensionsfonds PSP Investments, und zu 40 Prozent der Aer Rianta plc (mittelbar über die Muttergesellschaft Dublin Airport Authority (daa) plc zu 100 Prozent in irischem Staatseigentum).
Vodafone „schließt“ 20% der Bürofläche am Düsseldorfer Campus um Energie zu sparen – viele Mitarbeitende nutzen gerne die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens
Vodafone will in diesem Winter Strom sparen, deshalb: 20% der Bürofläche wird „geschlossen“, andere Büroteile werden umgebaut und neugestaltet. 4.000 Mitarbeitende ziehen innerhalb der Büros um, verriet „Vodafone-Immobilien-Manager“ Thierry Tournassat der Rheinischen Post. Seit man vor zehn Jahren auf den neuen Campus am Seestern gezogen ist entstanden bereits die „New Work“-Büroflächen. Es gibt seitdem keine festen Schreibtische, sondern „Arbeitszonen“. Tournassat: „Unser Ziel ist es immer, dass wir in Bezug auf die Raumnutzung flexibel bleiben, aber zeitgleich auch wirtschaftlich handeln.“

Foto: Vodafone Düsseldorf
Bereits vor der Pandemie konnten die Vodafone-Mitarbeitenden in Düsseldorf sehr flexibel arbeiten. Mittlerweile werden die Büro wieder intensiver genutzt, vor allem dienstags, mittwochs und donnerstags. Montags und freitags ist es eher ruhig. Viele „Vodafone’ler“ nutzen immer noch gerne die Möglichkeiten des „mobilen Arbeitens“. In der RP sagt Tournassat: „Wir müssen also lernen, die Peaks abzufangen, die es in diesem Maße so früher nicht gab. Beim Angebot in der Kantine haben wir etwa von acht auf vier Gerichte reduziert.“
Bei Vodafone in Düsseldorf war digitales Arbeiten bereits vor Corona Teil des Alltags. Was den Vodafone-Campus auszeichnet und welche Räumlichkeiten und welches Mindset New Work in Zukunft braucht, erklärt der „Vodafone-Immobilien-Manager“ Thierry Tournassat in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=0R-2wkfOnc0&t=13s
Düsseldorfer Airport erwartet über 600.000 Passagiere
Wenige Tage noch, dann stehen Weihnachten und der Jahreswechsel vor der Tür. Für viele die Zeit, um endlich oder noch ein letztes Mal in diesem Jahr in den Urlaub zu fliegen. Geschmäcker und Reisegründe sind vielfältig. Die einen zieht es in die Heimat zu Familie und Freunden, andere suchen weiße Weihnachten mit verschneiten Häusern und romantischen Spaziergängen in Kuschelpulli und Winterjacke. Und viele sehnen sich einfach nur nach Sonne und Strand. Der aktuelle Flugplan am Düsseldorfer Flughafen bietet für jeden Wunsch genügend Optionen. Die Fluggesellschaften haben für die Ferienzeit rund 4.800 Starts und Landungen zu circa 120 Zielen weltweit angemeldet. Insgesamt erwartet der Flughafen in der letzten Reisewelle des Jahres von Freitag, 23. Dezember, bis einschließlich Sonntag, 8. Januar, mehr als 600.000 Fluggäste. Spitzentag ist der erste Ferientag am 23. Dezember mit rund 45.000 Passagieren und rund 350 Flugbewegungen.
Gefragte Reiseziele, erhöhte Frequenzen
Zu den beliebtesten Zielen zählen Gran Canaria, Mallorca, Hurghada und Antalya mit jeweils 27 wöchentlichen Abflügen. Auch auf den Fernstrecken kommen Sonnenanbeter auf ihre Kosten, wenn es etwa mit Emirates und Qatar Airways über Dubai oder Doha nach Bangkok, Singapur, Kapstadt oder Melbourne geht. Emirates bedient die Strecke nach Dubai wieder zweimal täglich. Kreuzfahrtfans fliegen mit Condor nach Abu Dhabi, Montego Bay (Jamaica), La Romana (Dominikanische Republik), Barbados und Dubai-World Central. Neu im Flugplan von Condor ist seit dem 7. Dezember Beirut mit einem wöchentlichen Umlauf, jeweils mittwochs. Die Stadt an der Levanteküste wird ab dem 23. Dezember ebenfalls von Sundair jeden Freitag angeflogen. Middle East Airlines, die die Route ganzjährig bedient, legt in den Weihnachtsferien Sonderflüge von und nach Beirut auf. Auf der Türkeistrecke werden mehr Kapazitäten angeboten. So erhöht Pegasus Airlines die Flugfrequenz nach Antalya von drei auf siebenmal in der Woche. Und Turkish Airlines fliegt zusätzlich zu den vier Umläufen zu ihrem Drehkreuz Istanbul (IST) nunmehr auch zweimal täglich nach Istanbul-Sabiha Gökçen (SAW). Neben der Metropole am Bosporus sind auch Städtetrips zum Weihnachtshopping nach London, Paris oder Barcelona sehr begehrt – mit British Airways, Air France, Vueling und Eurowings. Eurowings nimmt einige Strecken eigens für die Weihnachtsferienzeit ins Programm, darunter Belgrad, Zagreb, Tunis und Tiflis. Die Airline erfreut Nordic-Fans mit einem deutlich erweiterten Flugangebot zu skandinavischen Winterzielen: Rovaniemi und Tromsø, seit dem 3. Dezember jeweils mittwochs und samstags, Kiruna und Kittilä, ab dem 24. Dezember jeweils samstags, sowie Keflavik und Lulea, ab dem 25. Dezember jeweils sonntags.
Shops & Restaurants feiertags geöffnet
Das Terminal ist nicht nur Startpunkt in den Weihnachtsurlaub, sondern selbst ein Reiseziel, das einiges zu bieten hat. Schnell noch fehlende Geschenke besorgen, für den Festtagsbrunch einkaufen oder außerhalb der Cityhektik gemütlich in der Shoppingmeile des Flughafens bummeln: Im öffentlichen Bereich haben die Shops Heiligabend von 7:30 bis 17 Uhr sowie am ersten und zweiten Weihnachtstag, an Silvester und an Neujahr von 7:30 bis 18 Uhr geöffnet. Frische Lebensmittel und alles für den täglichen Bedarf gibt es an allen Feiertagen von 5 bis 24 Uhr im Rewe Supermarkt auf der Ankunftsebene im Bereich des Flugsteigs C. Die Öffnungszeiten der Restaurants, Imbisse und Bäckereien im Terminal variieren. Hier empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf die Flughafenwebsite unter Shoppen & Genießen.
Inspiration im Reisemarkt
Alle, die schon ihren nächsten Urlaub planen wollen, können sich Heiligabend bis 14 Uhr im Reisemarkt auf der Abflugebene bei den über 20 Reisebüros inspirieren lassen und nach neuesten Angeboten Ausschau halten. Infos dazu finden sich unter Reisemarkt A-Z.
Parkplatz online reservieren
Fluggästen, die mit einem PKW anreisen, stehen am Düsseldorfer Airport insgesamt rund 20.000 Parkplätze zur Verfügung, davon 17.000 überdacht. Wer online vorab bucht, sichert sich einen garantierten Stellplatz zum Vorteilspreis. Zudem gibt es immer wieder attraktive Parkspecials zu Sonderkonditionen. Es lohnt sich, sich vor Reiseantritt auf der Website des Flughafens zu informieren: Informationen rund ums Parken am Flughafen Düsseldorf.
Per Park & Ride zum Weihnachtsmarkt Düsseldorf
Der Düsseldorfer Airport bietet noch bis zum 30. Dezember ein günstiges Park & Ride Angebot für alle, die Weihnachten lieber zu Hause und mit einem Weihnachtsmarktbummel mit Freunden verbringen wollen. Das gemeinsame Angebot von Flughafen und Rheinbahn ermöglicht einen entspannten Besuch der Innenstadt. Einfach das Auto auf dem Airport-Parkplatz P13 abstellen und mit der U79 von der nahen U-Bahn-Haltestelle „Lohausen“ in 14 Minuten Fahrzeit zum Weihnachtsmarkt fahren. Das Park & Ride mit Kombiticket für drei Personen kostet nur zwölf Euro und beinhaltet Parken für acht Stunden sowie den Fahrschein für die Rheinbahn. Insgesamt gibt es drei Angebotsvarianten, die online unter www.dus.com/parkandride buchbar sind.
90 Jahre Konditorei Heinemann: ,,Frischeste Butter, erste Sahne und feinste Kakaobohnen. Bloß keine Konservierungsstoffe, sonst gibt´s Ärger!’’
Die Konditorei ist in Düsseldorf eine Institution. 1932 begannen Hermann und Johanna Heinemann die Erfolgsgeschichte.
Hermann Heinemann entdeckte schon früh seine Liebe zum feinen Backwerk und wurde Konditormeister aus Berufung. Eines seiner frühen Meisterwerke war die Schöpfung der Herrentorte, die schnell ihren Siegeszug in jener Zeit antrat. Im Jahre 1932 verwirklichte er sich einen Traum und eröffnete mit seiner Frau Johanna die erste eigene Konditorei im niederrheinischen Mönchengladbach auf der Bismarckstraße 91.
Hermann Heinemann kannte das Geheimnis, um süße Meisterwerke zu schaffen. Schon früh gab er es an seine Söhne weiter: ‚‚Verwendet nur die besten Zutaten: frischeste Butter, erste Sahne und feinste Kakaobohnen. Bloß keine Konservierungsstoffe, sonst gibt´s Ärger!’’ Bernd und Heinz-Richard Heinemann machten ihre Lehre in der Schweiz. Nach vielen Gesellenjahren bei Kollegen im Ausland, bestanden sie in Bern erfolgreich die Meisterprüfung und erhielten das Diplom: ‚‚Eidgenössisch diplomierter Konditor- und Confiseur-Meister.‘‘ Heinz-Richard Heinemann lernte in Lausanne, Paris und Zürich und führte das Streben nach höchster Qualität und Frische fort. Jede Torte, jede Praline zeugen heute wie vor Jahren davon.
Schon Konditormeister Hermann Heinemann hatte stets verführerische Ideen für das süße Naschwerk. Der Ehrgeiz, neue Meisterwerke zu schaffen, blieb auch nach seinem Tod bis heute. Täglich werden neue Kreationen ausprobiert. Heute ist Heinemann an 13 Standorten in sechs Städten zu finden, darunter mehrere in Düsseldorf.
RP-Redakteur HELMUT MICHELIS erinnert in seinem Jubiläums-Artikel: „Reine Handarbeit im Schlaraffenland“ hatte die Rheinische Post als Überschrift zum 75-jährigen Bestehen 2007 gewählt. „Auch wenn inzwischen ein Online-Shop hinzugekommen ist: Im Prinzip arbeiten wir noch heute so, wie mein Vater es vor 90 Jahren gemacht hat“, sagt Heinemann.“
Rheinbahn-Fahrplan in den Weihnachtsferien – „schlauen Nummer“
Während der Weihnachtsferien fahren einige Rheinbahn-Linien nach einem speziellen Ferienfahrplan, der die geringere Anzahl an Fahrgästen berücksichtigt. Die Pläne hängen an allen betroffenen Haltestellen aus und sind grün gestaltet, damit die Kundinnen und Kunden sie auf einen Blick erkennen.
Von Freitag, 23. Dezember 2022, bis Samstag, 7. Januar 2023, gilt der Ferienfahrplan auf folgenden Linien: U70, U74, U76, U77, U79, 709, SB50, 778, 779, 781, 783, 785 und 790. Die Zusatzfahrten (mit „E“ gekennzeichnet) entfallen, die Linie 829 fährt nicht.
Information
Alle Änderungen sind in der Fahrplanauskunft und in der Rheinbahn-App hinterlegt. Schnelle Antwort auf alle Fragen gibt es rund um die Uhr unter der „Schlauen Nummer“ 0800. 6 50 40 30 (gebührenfrei aus allen deutschen Netzen).
Metro AG verkauft Indien-Geschäft
METRO AG in Düsseldorf hat heute eine Vereinbarung zur Veräußerung von METRO Indien an Reliance Retail Ventures Limited („RRVL“) unterzeichnet. Die Transaktion umfasst das operative Geschäft aller 31 indischen METRO Märkte sowie das Immobilienportfolio, das 6 Märkte umfasst. Der Eigenkapitalwert von METRO Indien in Höhe von ca. 0,3 Mrd. € impliziert einen EV/Umsatz-Multiplikator von 0,6x, basierend auf dem Umsatz des Geschäftsjahres 2021/22 und unter Berücksichtigung von Miet- und anderen damit verbundenen Verbindlichkeiten in Höhe von 150 Mio. €. Nach Abschluss der Transaktion und unter der Annahme konstanter Wechselkurse erwartet die METRO AG einen Transaktionsgewinn von ca. 150 Mio. € und einen Gewinn je Aktie. Trotz des Verkaufs von METRO Indien bekräftigt METRO seine jüngst erhöhte mittelfristige Ambition.
„Mit METRO Indien verkaufen wir ein wachsendes und profitables Großhandelsgeschäft zum richtigen Zeitpunkt. METRO Indien hat sich seit seinem Markteintritt vor 19 Jahren als Großhändler insbesondere für die in Indien weit verbreiteten Kiranas – kleine Straßenläden – etabliert. Gleichzeitig erlebt die indische Handelsbranche derzeit eine starke Konsolidierung und ein überproportionales Wachstum im E-Commerce, auch im B2B-Segment. Aufgrund der Marktdynamik wären erhebliche Investitionen erforderlich, um das Geschäft weiter auszubauen. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, das Momentum zu nutzen und ein neues Kapitel für METRO Indien aufzuschlagen“, schreibt Metro-Chef Greubel.
METRO Indien, mit Hauptsitz in Bangalore, betreibt mit seinen rund 3.500 Mitarbeitern 31 Großmärkte in 21 indischen Städten. Vor allem im Süden des Landes ist das Unternehmen mit 15 Märkten fest etabliert. Insgesamt ist METRO Indien in 8 der 10 größten Städte des Landes vertreten. Das Unternehmen war das erste, das das Cash-and-Carry-Format in Indien einführte, als es 2003 in den Markt eintrat, und hat heute eine Reichweite von über 3 Millionen Händlern mit rund 1 Million Kunden, die regelmäßig einkaufen.
METRO Indien hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/22 einen Umsatz von 926 Millionen Euro erzielt und ein EBITDA im niedrigen zweistelligen Millionenbereich in EUR erwirtschaftet. Damit erreichte das Unternehmen sein bisher höchstes Umsatzniveau und ist einer der wenigen profitablen Akteure in der Branche.
METRO strebt eine führende Marktposition im Großhandel an. Aufgrund der zunehmenden Marktkonsolidierung, der beschleunigten Digitalisierung und des intensiven Wettbewerbs würde das Geschäft von METRO Indien in Zukunft nicht mehr zur sCore-Wachstumsstrategie von METRO passen. Daher ist weiteres Wachstum für METRO Indien am besten mit einem Eigentümer zu erreichen, der über ein geeignetes Netzwerk und eine starke Präsenz in Indien verfügt.
Rheinmetall liefert fabrikneue Militär-LKW an die Ukraine
Rheinmetall liefert im Auftrag der deutschen Bundesregierung HX 8×8-LKW an die Ukraine. Insgesamt sollen 26 fabrikneue Exemplare der hochmobilen Wechsellader-Fahrzeuge im Wert von 12,5 MioEUR geliefert werden. Die Auslieferung der Fahrzeuge hat bereits begonnen.
Die HX-Familie von Rheinmetall MAN Military Vehicles gehört zu den am weitest verbreiteten militärischen Nutzfahrzeugen. Weltweit sind über 15.000 Exemplare im Einsatz. Die HX-LKW sind als Military-off-the-Shelf-Fahrzeugfamilie konsequent auf Robustheit, Beweglichkeit, Ergonomie und Modularität ausgelegt – ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche.
Rheinmetall ist bereits im Rahmen mehrerer Aktivitäten in die Unterstützung der Ukraine eingebunden. So liefert das Rheinmetall-Tochterunternehmen Zeppelin Mobile Systeme GmbH mit Unterstützung der Bundesregierung im Jahr 2023 ein schlüsselfertiges Feldhospital.
Zudem ist Rheinmetall Partner bei mehreren Ringtausch-Verfahren. Dies ist ein von der deutschen Bundesregierung entwickeltes Procedere, um die Ukraine bei deren Anstrengungen gegen die russische Invasion in Zusammenarbeit mit den europäischen Nachbarn und NATO-Partnern unterstützen zu können. Dabei geben NATO-Mitgliedstaaten Großgerät aus vormals sowjetischer Produktion an die Ukraine ab und erhalten dafür verfügbare Systeme aus westlicher Produktion.
Im Ringtausch liefert Rheinmetall derzeit verschiedene Gefechtsfahrzeuge – Leopard 2 A4 und Schützenpanzer Marder aus Firmeneigentum – an Tschechien, die Slowakei und an Griechenland. Weiterhin erhält Slowenien HX 8×8-LKW des gleichen Typs wie jetzt die Ukraine. Im Gegenzug geben die NATO-Partner ihrerseits Kampf- und Schützenpanzer an die Ukraine ab.
Deutscher Maschinenbau in großer Sorge: Umsatzrückgang in 2023 erwartet
Die Inflation setzt die deutsche Wirtschaft weiterhin unter Druck. Auch den Maschinenbauern bereiten die steigenden Kosten weiterhin starkes Kopfzerbrechen. Sie befürchten für das kommende Jahr einen weiteren deutlichen Anstieg. Vor allem die Kosten für Energie und Strom werden nach Schätzung der Entscheider:innen durchschnittlich um mindestens 35 Prozent anziehen. Die Unternehmenslenker sind besorgt, wie aus dem aktuellen Maschinenbau-Barometer der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland (PwC) hervorgeht. PWC hat auch einen Standort in Düsseldorf.
Energiekosten drücken die Stimmung
Acht von zehn befragten Entscheider:innen im deutschen Maschinen- und Anlagenbau gehen davon aus, dass die Gesamtkosten im Jahr 2023 weiter ansteigen werden. Für ebenso viele Befragte bleibt der entstehende Kostendruck die größte Herausforderung für ihre Unternehmensentwicklung im kommenden Jahr. Das wird sich vor allem auf die Preise auswirken. Über zwei Drittel der Manager:innen werden zu Beginn des kommenden Jahres ihre Verkaufspreise steigern, jedoch rechnen lediglich 11 Prozent noch damit, ihre Profitabilität halten zu können. Für mehr als ein Drittel der Befragten kann ein Sinken der Margen nicht abgewendet werden.
Im Kostenmix sind vor allem die Energiekosten für die Branche von hoher Relevanz. 71 Prozent der Befragten rechnen damit, dass im kommenden Jahr die Energiekosten weiter steigen werden. Im Durchschnitt erwarten sie eine Steigerung von 36,3 Prozent. Jede:r zehnte Entscheider:in geht sogar davon aus, dass die Energiekosten sogar um über 50 Prozent steigen werden. Zwei Drittel der Befragten rechnet darüber hinaus auch mit steigenden Kosten für Rohstoffe und Vorprodukte – hier werden im Schnitt Steigerungen von 17,6 Prozent erwartet. Deutlich geringer fallen demgegenüber die möglichen Steigerungen der Personalkosten aus: im Schnitt um 7 Prozent.
„Die Ergebnisse unseres Barometers zeigen deutlich, wie wichtig aktuell Maßnahmen wie die kürzlich vom Bundestag verabschiedete Gaspreisbremse für die Branche sind“, bemerkt Dr. Klaus-Peter Gushurst, Leiter des Bereichs Industries and Innovations bei PwC Deutschland. „Die gute Nachricht: Die derzeitige Auslastung der Maschinenbauer ist auf einem stabil hohen Niveau. Die Mehrheit der befragten Unternehmen arbeitet sogar bereits heute am Kapazitätslimit. Deshalb sind gerade jetzt Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Eindämmung der Energiekosten dringend geboten.“
Verunsicherung nimmt weiter zu
Fast die Hälfte der befragten Unternehmenslenker blickt pessimistisch auf die deutsche Konjunkturentwicklung der kommenden zwölf Monate. Noch vor dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine hatte ihr Anteil bei 14 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vorquartal ist vor allem die Gruppe der Unentschlossenen deutlich gewachsen, von 34 auf 42 Prozent. Bei der Bewertung der Weltwirtschaft zeigt sich ein ähnliches Bild: Rund die Hälfte der Entscheider:innen steht der Entwicklung der globalen Konjunktur im Jahr 2023 skeptisch gegenüber. Ein Drittel ist unentschlossen, lediglich jede:r Fünfte glaubt an einen positiven Trend.
Deshalb setzen die meisten Unternehmen derzeit auf die Stärkung ihrer Abwehrkräfte. Als Gegenmaßnahmen gegen die Folgen des Krieges in der Ukraine fokussiert sich die Mehrheit der Entscheider:innen auf die Steigerung der Energieeffizienz. Ihr Anteil hat gegenüber dem Vorquartal am stärksten zugenommen, von 40 auf 57 Prozent. Viele Unternehmen arbeiten parallel dazu auch an einer Neuaufstellung: Vier von zehn Befragten erschließen neue Kunden, 39 Prozent strukturieren ihrer Lieferketten um, weitere 29 Prozent verändern ihren Energiemix, mittelfristig wird zudem der Footprint hinterfragt.
Prognose: Umsatz 2023 im Minus
Für das Jahr 2023 prognostizieren die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer eine Umsatzentwicklung für die Gesamtbranche von -2,9 Prozent. Der Anteil derjenigen Entscheider:innen, die überhaupt an ein Wachstum glauben, ist rapide gesunken. Inzwischen erwartet über die Hälfte der Befragten eine negative Umsatzentwicklung. Damit ist die Umsatzprognose seit dem Vorquartal wieder deutlich abgeschmolzen und befindet sich auf dem tiefsten Stand der letzten zwei Jahre. „Die Mehrheit der Manager blickt mit Sorge in die Zukunft. Die Gefahr einer Rezession ist bedrohlich real. Umso wichtiger ist es bereits jetzt, die richtigen Schritte einzuleiten. Dazu zählen die Steigerung der Liquidität und intelligente Investitionen in eine Wachstumsstrategie sowie eine Überprüfung des Footprints“, resümiert Gushurst.
Über das PwC Maschinenbau-Barometer:
Das PwC Maschinenbau-Barometer ist das Ergebnis einer vierteljährlichen Panelbefragung unter Führungskräften des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus. Neben einer Einschätzung der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung spiegelt die Studie die Unternehmenserwartungen hinsichtlich zentraler Kennzahlen wie Kosten, Preise und Investitionsvolumina. Zudem werden in jeder Ausgabe wechselnde Themen vertieft.
Das Maschinenbau-Barometer finden Sie unter:
www.pwc.de/maschinenbau-barometer
PwC hat für Industrieunternehmen zudem ein Playbook zur Reaktion auf das Risiko einer Rezession entwickelt. Erfahren Sie hier, was Unternehmen jetzt tun können:
www.pages.pwc.de/industrial-manufacturing-recession-playbook
Über PwC:
PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 327.000 Mitarbeitende in 152 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei. Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter www.pwc.com/structure.







