20. bis 23. März: Mit der KD von Düsseldorf nach Amsterdam

Neue Party-Kurzkreuzfahrten der KD mit MS Oscar Wilde. ots

Ob Kurztrip zu zweit, Shoppingausflug mit Freunden oder Partytour mit dem Verein – seit Herbst 2022 geht es mit der KD regelmäßig auf Kurzkreuzfahrt von Düsseldorf nach Amsterdam. Pünktlich zum Jahresbeginn bietet die Köln-Düsseldorfer ein besonders günstiges Angebot:

Die 4-Tages-Tour vom 20. bis 23. März mit dem 4-Sterne Flusskreuzfahrtschiff „Oscar Wilde“ ist in der Doppelkabine bereits für 299 Euro pro Person statt 499 Euro zu haben. Die Gäste können sich auf 3 Übernachtungen in der komfortablen Doppelkabine inklusive Vollpension und Unterhaltungsprogramm an Bord freuen. Weiterhin steht ein freier Tag in Amsterdam und ein halber Tag in Nijmegen auf dem Programm. Das Angebot gilt nach Verfügbarkeit und nur für Buchungen im Aktionszeitraum bis 15. Januar 2023.

Die Schifffahrtsgesellschaft Köln-Düsseldorfer bietet bereits seit vielen Jahren erfolgreich Partyfahrten am Wochenende in Köln und Düsseldorf an. Die neuen Party-Kurzkreuzfahrten sind eine XXL-Variante der beliebten KD-Partyreihen und kombinieren Party mit Entspannung und Zeit für Kultur, Sightseeing und Shopping. Mit einem offensichtlichen Vorteil: Auf dem Hotelschiff entfällt die Heimfahrt nach der Party. Zum Schlafen geht es auf direktem Weg in die Kabine. Und am nächsten Morgen geht es ausgeruht zum ausgiebigen Frühstück an Bord.

Die klassische Party-Kurzkreuzfahrt beinhaltet zwei Übernachtungen. In Amsterdam haben die Gäste einen ganzen Tag Zeit, um die niederländische Hauptstadt mit ihren zahlreichen Museen, weltberühmten Grachten und besonderen Märkten zu erkunden. Dabei steht jede Fahrt unter einem bestimmten musikalischen Motto wie Schlager, Best of oder 80er/90er. An Bord erwartet die Gäste außerdem ein ausgefallenes Unterhaltungsprogramm. Neben Kostüm- und Gesangswettbewerben wird es auch Überraschungs-Live-Acts und ein Bier- und Sekt-Yoga geben. Zu allen Reisen ist auf Wunsch ein Getränkepaket buchbar inklusive Wein, Sekt, Bier, Softdrinks und Heißgetränke zum Preis von 29,50 Euro pro Person und Tag.

Den nötigen Komfort während der Reise bieten die schwimmenden Hotelschiffe MS Swiss Crystal und MS Oscar Wilde, die alle Annehmlichkeiten eines klassischen 4-Sterne-Hotels an Land bieten. Nach erfolgreichem Auftakt im November sind im Februar und März 2023 fünf Party-Kurzkreuzfahrten nach Amsterdam geplant. Je nach Reisedauer werden dabei auch weitere niederländische Hafenstädte wie Rotterdam, Nijmegen und Arnheim angesteuert und bieten sich für einen Landgang an.

Bis Ende der 90er Jahre war die KD selbst erfolgreicher Anbieter von Flusskreuzfahrten mit eigenen Hotelschiffen. So gilt die KD sogar als Erfinderin der Flusskreuzfahrten und baute im Jahr 1960 mit MS Europa das erste Kabinenschiff überhaupt. Aufgrund einer Neuausrichtung des Konzerns wurde dieser Zweig im Jahr 2000 verkauft. Seit 2018 ist die KD wieder im Hotelschiff-Geschäft aktiv. „Die Eventkreuzfahrten bieten sich zum Beispiel als Teamevent für Unternehmen an, die ihren Mitarbeitern und Kunden etwas Besonderes bieten möchten. Auch Vereine können mit der KD auf Tour gehen und gemeinsam feiern und neue Pläne schmieden“, erklärt Marion Trapp, KD-Verkaufsleiterin für den Bereich Hotelschiffe.

Weitere Informationen unter www.k-d.com.

Das Düsseldorfer Unternehmen PwC bringt Waldbesitzer und Unternehmen zusammen: Ziel sind vertrauenswürdige Klimaschutzprojekte

PwC Deutschland bringt Waldbesitzer, die finanzielle Unterstützung bei der Wiederaufforstung benötigen, mit Unternehmen zusammen, die in vertrauenswürdige und transparente Klimaschutzprojekte investieren möchten.

In den letzten Jahren sind 450.000 Hektar Wald durch den Klimawandel in Deutschland verloren gegangen – die Wiederaufforstung und der zukünftige Erhalt stellen Waldbesitzer vor eine große finanzielle Herausforderung. Zugleich suchen immer mehr Unternehmen im Rahmen ihrer Dekarbonisierungsstrategie zur Erreichung ihres Net-Zero-Ziels nach wissenschaftlich fundierten Möglichkeiten, um Verantwortung für ihre nicht vermeidbaren CO2-Emissionen zu übernehmen. Aus diesem Grund unterstützt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Deutschland (PwC) Unternehmen dabei, mit Waldbesitzern in Kontakt zu treten und in die klimagerechte Aufforstung zerstörter Forstflächen nach dem Wald-Klimastandard des Ecosystem Value Association e.V. (eva) zu investieren.

„Bei vielen Klimaschutzprojekten im freiwilligen CO2-Markt kommt ein zu geringer Anteil der Gelder in den eigentlichen Projekten an. Die Leistungen sind schwer nachzuvollziehen und werden nicht regional, sondern eher in weit entfernten Ländern erbracht. Mit dem Wald-Klimastandard erhalten Unternehmen die Möglichkeit, direkt in regionale Projekte zu investieren. Ohne spekulative Mechanismen, dafür mit einem unmittelbar nachweisbaren Mehrwert für Umwelt und Klima“, sagt Andreas Feiner, Partner bei PwC Deutschland.

So funktioniert das Prinzip „Klimafabrik“

Wenn ein Unternehmen für seine aktuell noch nicht reduzierbaren CO2-Emissionen mithilfe einer Klimafabrik Verantwortung übernehmen möchte, tritt es für die Kontaktherstellung zu einem regionalen Waldbesitzer mit PwC in Verbindung. PwC berät die Unternehmen und Waldbesitzer auf dem Weg in ihre Kooperation. Die Waldbesitzer setzen Aufforstung oder künftig auch den Umbau zerstörter Waldflächen zu einem klimaresilienten Mischwald um. Unabhängige Prüfstellen wie zum Beispiel der TÜV überwachen und zertifizieren das Projekt. Das Unternehmen investiert damit direkt in den Erhalt und das Erbringen von Ökosystemleistungen des Waldes, wie CO2-Speicherung, Biodiversität und Erosionsschutz – und in ein Ökosystem, das über viele Jahrzehnte zur Reinigung der Luft beiträgt. Hilfestellung bei der Berichterstattung wie zum Beispiel unter der Science Based Target Initiative (SBTi) stellt PwC im Rahmen der Net-Zero-Beratung zur Verfügung.

Das finanzielle Engagement des Unternehmens richtet sich dabei streng nach den realen Kosten von Waldaufbau, -pflege und Überwachung der Maßnahmen über den gesamten Zeitraum. Im Mittelpunkt des PwC-Ansatzes steht dabei der Financial Contribution Claim, der auch vom WWF und vom Umweltbundesamt favorisiert wird. Bei diesem geht es nicht um die umstrittene „Neutralisierung“ der unternehmenseigenen CO2 -Emissionen, sondern um einen belegbaren Beitrag zum Natur- und Klimaschutz. Er umfasst, wie viele finanzielle Mittel ein Unternehmen aufgewendet hat, um die vergangenen, aber auch die zukünftig zu erwartenden CO2-Emissionen wieder der Atmosphäre zu entziehen.

„Wir unterstützen Unternehmen nicht nur bei der Auswahl eines geeigneten und zertifizierten Waldbesitzers aus der Region, sondern auch bei allen Belangen, die im Zuge des Engagements anfallen – vom Reporting über das Marketing bis zu den Steuern“, erläutert Feiner.

Auch PwC Deutschland hat die Klimafabrik umgesetzt und finanziert für jeden Mitarbeitenden einen Quadratmeter Wald im Vogelsberg. Mit diesem Engagement setzt sich PwC Deutschland für regionalen Klimaschutz ein und trägt nicht nur dazu bei, dass innerhalb der nächsten Jahrzehnte voraussichtlich 600 Tonnen CO2 auf der Waldfläche gespeichert werden können, sondern leistet mit dem neu entstehenden Mischwald auch einen entscheidenden Beitrag zu mehr biologischer Vielfalt.

Wichtige Anreize für die Aufforstung zerstörter Wälder

Der deutsche Wald leidet aktuell unter vielen Einflüssen. Sowohl der Klimawandel im Allgemeinen als auch regionale Probleme wie Stürme, Brände oder Borkenkäfer setzen dem empfindlichen Ökosystem immer mehr zu. Den Waldbesitzern fehlt es aber vielerorts an den finanziellen Mitteln, um zerstörte Flächen klimagerecht und zukunftssicher wiederaufzuforsten. Das betrifft inzwischen 4 % der deutschen Waldfläche – insgesamt rund 450.000 Hektar. Mit dem Wald-Klimastandard entsteht ein Maßstab für Klimainvestitionen, der Waldbesitzer incentiviert, ihre Wälder zügig, zukunftsorientiert und nachhaltig aufzubauen sowie zu bewirtschaften. „Sowohl der Gesetzgeber als auch Kunden und Partner erwarten zunehmend, dass Unternehmen ihrer Verantwortung für Umwelt und Klima gerecht werden. Die Klimafabrik Deutscher Wald zahlt unmittelbar darauf ein: Bereits ein Hektar Klimawald bindet 5,4 Tonnen CO2 pro Jahr“, sagt Feiner.

Weitere Informationen auf: www.pwc.de/klimafabrik-deutscherwald

Über PwC:

PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 327.000 Mitarbeitende in 152 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei. Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter www.pwc.com/structure.

L’Oréal in Düsseldorf gibt Beteiligung bekannt: Start-Up ist Entwickler und Hersteller des weltweit ersten digitalen temporären Tätowiergeräts

Das Düsseldorfer Beauty-Unternehmen L’Oréal an der Johannstraße gibt eine Minderheitsbeteiligung an dem Microdruck-Startup Prinker Korea Inc. bekannt, die über seinen Corporate Venture Fund „BOLD“ Business Opportunities for L’Oréal Development getätigt wurde. Prinkers Produkte für temporäre Tätowierungen wurden mehrfach mit dem CES Best of Innovation Award und dem renommierten globalen iF Design Award ausgezeichnet.

Das 2015 gegründete Unternehmen Prinker Korea Inc. ist Entwickler und Hersteller des weltweit ersten digitalen temporären Tätowiergeräts mit dem Ziel, Verbraucher:innen zu inspirieren und ihnen neue Möglichkeiten des Selbstausdrucks zu bieten. L’Oréal und Prinker arbeiten seit mehreren Jahren für die Entwicklung des preisgekrönten und kürzlich auf der Consumer Electronics Show (CES®) vorgestellten Tools L’Oréal Brow Magic zusammen. L’Oréal Brow Magic ist der erste handgehaltene, elektronische Augenbrauen-Make-up-Applikator, der den Verbrauchern die präziseste Brauenform bietet. Mithilfe von AR-Technologie und patentierten KI-Algorithmen scannt das Gerät das Gesicht der Benutzer:innen und gibt Empfehlungen für die individuelle Augenbrauenform, die dann in Sekundenschnelle automatisch aufgedruckt wird. Der von L’Oréal Brow Magic erzeugte Augenbrauen-Look bietet ein perfektes Make-up für den ganzen Tag und ist leicht zu entfernen.

„Bei L’Oréal arbeiten unsere Forscher:innen mit High-End-Technologie-Start-ups zusammen, um die Zukunft der Schönheit zu gestalten. Indem wir unsere Fachkenntnisse kombinieren, entwickeln wir gemeinsam neuartige, personalisierte Erlebnisse für die Konsument:innen“, sagt Barbara Lavernos, stellvertretende CEO und verantwortlich für Forschung, Innovation und Technologie bei L’Oréal. „Durch diese strategische Investition können wir unser großes Engagement erfüllen, bahnbrechende Beauty-Technologien, die eine grenzenlose Personalisierung und Selbstausdruck ermöglichen, in die Hände aller Menschen zu bringen.“

„Wir sind begeistert, in diese neue Phase der Partnerschaft mit L’Oréal einzutreten, die sich mit unserer Mission deckt, den Verbrauchern vielseitige und individualisierbare Technologien an die Hand zu geben, um sich selbst zu verwirklichen“, sagt Luke Yun, Co-Founder & CEO, Prinker Korea Inc. „Ihr jahrhundertealtes Wissen über Schönheit, Forschung und Entwicklung und ihr starker Fokus auf Schönheitstechnologie wird es uns ermöglichen, mehr Verbraucher als je zuvor zu erreichen. Ihre Investition wird uns in die Lage versetzen, Innovationen zu entwickeln, die die besten Lösungen für Menschen auf der ganzen Welt bieten, und wir freuen uns darauf, gemeinsam an diesem Ziel zu arbeiten“.

Weitere Informationen über BOLD Business Opportunities for L’Oréal Development: www.lorealboldventures.com

20. Auflage des „Düsseldorfer Konjunkturmonitor 2023“: Die Düsseldorfer Wirtschaft in der Grauzone – dramatischer Arbeitskräftemangel

Foto: Hans-Jürgen Bauer

Die Düsseldorfer Wirtschaft befindet sich in einer Grauzone und wird 2023 vermutlich noch tiefer in die Rezession schlittern. Dies sind die Ergebnisse des 20. „Düsseldorfer Konjunkturmonitor“ der Unternehmerschaft Düsseldorf. Seit 20! Jahren ist er in der Stadt ein beliebtes Format, weil er in die Zukunft weist und eine hohe Treffsicherheit erzielt. Fast 600 Betriebe aus der Stadt beteiligten sich an der Umfrage.

Die Geschäftserwartungen für 2023 sind nicht rosig. Kein Unternehmen in unserer Stadt rechnet mit besseren Geschäften. 36% glauben sogar, dass die Geschäfte schlechter laufen werden. 27% der Betriebe rechnen mit einer deutlich schlechteren Auftragslage. Nur noch 9% der befragten Unternehmen erhoffen sich eine bessere Auftragslage.

Hohe Energiepreise, steigende Kosten für Rohstoffe, Produktionsrückstände, Lieferproblematik, Krieg in Europa, Arbeitskräftemangel – das sind die größten Sorgen, die den Unternehmen in unserer Stadt Probleme bereiten. Fast täglich tauchen in den Betrieben neue Herausforderungen auf und die Unternehmen sind unsicher, wie sie mit diesen komplexen Themen umzugehen haben.

Der Arbeitsmarkt zeigt sich robust. Allerdings rechnen 18% der Betriebe mit Entlassungen. Dem gegenüber planen immerhin 27% der Unternehmen Neueinstellungen. Gute Zeichen gibts vom Ausbildungsmarkt: 55% der Betriebe belassen ihre Ausbildungsplätze auf hohem Niveau und 36% wollen sogar mehr Azubis einstellen. Ein Plus von 7% zum Vorjahr. Düsseldorf hat einen dramatischen Arbeitskräftemangel, vor allem im MINT-Bereich. Dies kann einer der Gründe für die guten Zahlen auf dem Ausbildungsmarkt sein.

Alle Zahlen zum Konjunkturmonitor gibts unter www.unternehmerschaft.de.

+ Antenne Düsseldorf

+ Rheinische Post


Foto: Hans-Jürgen Bauer

Aktuelle Situation

Aktuelle Geschäftslage

Mehr als die Hälfte der Betriebe (55%) bezeichnen ihre aktuelle Geschäftslage als gut. Im Vorjahr sagten dies noch 68%. Für 18% der Betriebe ist die Geschäftslage sogar schlecht. Im Vorjahr sagten dies nur 6%. (Für 27% ist die Lage unverändert.)

Aktuelle Auftragslage

Dieses Bild spiegelt sich auch in der aktuellen Auftragslage wider: 45% bezeichnen sie als gut. Im vergangenen Jahr sagten dies noch 62%. Für 18% der Unternehmen ist die Auftragslage schlecht. In der Vorjahresbefragung sagten dies nur 9%. 36% bezeichnen sie als befriedigend (2021: 29%).

Aktuelle Ertragslage

45% der Betriebe beziffern sie als gut. Im Vorjahr sagte dies noch jeder 2. Betrieb. Für 46% ist die Ertragslage befriedigend, 9% geben hier eine schlechte Ertragslage an.

Arbeitsmarkt

Für 64% der Betriebe blieb die personelle Lage in 2022 unverändert. Ist dies ein optimistisches Zeichen? Was meinen Sie?

27% der Unternehmen haben Neueinstellungen vorgenommen. In der Vorjahresumfrage sagten dies noch 47%. Immerhin gaben nur 9% der Betriebe Entlassungen in unserer Stadt an (2021: 6%).

Foto: Hans-Jürgen Bauer

Situationen in den kommenden 6 Monaten

Geschäftserwartungen

Kein Unternehmen in unserer Stadt rechnet mit besseren Geschäften. Im Vorjahr sagten dies noch 12%. 36% glauben sogar, dass die Geschäfte schlechter laufen werden (2021: 20%): rutschen wir etwa noch tiefer in die Rezession? Unveränderte Geschäfte erwarten 64% der Unternehmen.

Auftragslage

27% der Betriebe in unserer Stadt rechnen mit einer deutlich schlechteren Auftragslage. Eine Zahl, die gegenüber dem Vorjahr nur minimal (1%) gestiegen ist. Nur noch 9% der befragten Unternehmen erhoffen sich eine bessere Auftragslage. Im Vorjahr sagten dies noch 24%. Von einer unveränderten Lage gehen 64% der Unternehmen aus.

Arbeitsmarkt

18% der Betriebe in unserer Stadt werden Entlassungen durchführen. Gegenüber dem Vorjahr ein Plus 6%. Dem gegenüber planen immerhin 27% der Unternehmen Neueinstellungen. Im vergangenen Jahr sagten dies noch 44%. (Unverändert bei 55% der Betriebe).

Gleichwohl bleiben die Jobchancen in Düsseldorf gut, weil viele Betriebe aufgrund des Fachkräftemangels nach qualifizierten Mitarbeitern suchen.

Ausbildungsmarkt

Die bisherigen, mauen Zahlen wird der Düsseldorfer Ausbildungsmarkt nicht widerspiegeln.

55% der Betriebe belassen ihre Ausbildungsplätze auf hohem Niveau und 36% wollen sogar mehr Azubis einstellen. Ein Plus von 7% zum Vorjahr (2021: 29%). Düsseldorf hat einen dramatischen Fachkräftemangel, vor allem im MINT-Bereich. Dies kann einer der Gründe für die guten Zahlen auf dem Ausbildungsmarkt sein.

Kurzarbeit
64% der Betriebe haben in 2022 keine Kurzarbeit durchgeführt. Bei 36% fand Kurzarbeit geringem bis mittleren Umfang statt.

73% der Unternehmen planen keine Kurzarbeit in 2023 mehr ein. Bei nur noch 9 % ist Kurzarbeit ein Thema (2021: 6%), bei 18% ist es noch nicht absehbar.

Homeoffice
Während 2022 noch 91% der Betriebe das Modell Homeoffice bzw. „mobiles Arbeiten“ fuhren, werden es im kommenden Jahr mit 73% weniger Betriebe sein. Das bedeutet aber auch, dass mehr als 2/3 der Mitarbeitenden in unserer Stadt weiterhin „mobil“ arbeiten werden.

Investitionen

Vorsichtiger Optimismus: Bei 46% der Düsseldorfer Unternehmen bleibt die Investitionsquote unverändert und 36% werden diese sogar erhöhen. 18% werden diese wie im Vorjahr reduzieren. Die Zahlen sind fast identisch zum Vorjahr.

Foto: Hans-Jürgen Bauer

Fazit

Die Düsseldorfer Wirtschaft rutscht 2023 voraussichtlich tiefer in die bereits vorhandene Rezession. Die Betriebe müssen sich mit vielen Herausforderungen auseinandersetzen: Steigende Preise, Lieferkettenproblematik, Produktionsausfälle und der Krieg Russlands in der Ukraine belasten Verbraucher und Unternehmen. Die Lage im Bausektor (steigende Zinsen, fehlendes Material) wird noch schwieriger und auch der private Konsum wird die Konjunktur kaum stützen können.

Immerhin: der Düsseldorfer Arbeits- und Ausbildungsmarkt zeigt sich noch robust.

Für 2023 kann das bedeuten: die Wirtschaftsregion Düsseldorf steht vor einer neuen Rezession. Allerdings deuten die Zahlen nicht auf einen Konjunktureinbruch in dem Ausmaß hin, wie es ihn in der Corona-Pandemie oder in der Finanzmarktkrise 2008 gab.

Wir müssen wohl mit einem gewaltigen Wohlstandsverlust durch Russlands Angriffskrieg rechnen. Wie schwer diese Krise ausfallen wird und wie lange sie dauert, hängt stark von der weiteren Entwicklung der Energiekrise ab.

„Über allem schwebt die geopolitische Gefahr, die vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ausgeht“, sagt uns Konjunkturexperte Michael Grömling vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln.

Die hohen Energiepreise haben das Leben der Menschen und Unternehmen stark verteuert und ausgebremst. 2023 wird es leider kaum besser. Wir werden uns wohl oder übel an horrende Energiepreise gewöhnen müssen. Unternehmen werden dadurch weniger investieren und produzieren, ihre Erwartungen sind pessimistischer.

 

Das ändert sich 2023 in der Rentenversicherung

Der rheinische Hauptsitz der Rentenversicherung in Düsseldorf. Foto: DRV Rheinland

Zum 1. Januar 2023 haben sich in der gesetzlichen Rentenversicherung einige Änderungen ergeben. Darauf weist die in Düsseldorf ansässige Deutsche Rentenversicherung Rheinland hin.

+ Keine Hinzuverdienstgrenze mehr für vorzeitige Altersrenten: Die Hinzuverdienstgrenze für alle vorgezogenen Altersrenten ist weggefallen. Zusätzliche Einkünfte führen also nicht mehr zur Kürzung einer vorgezogenen Altersrente. Mit dieser Regelung soll die Weiterarbeit oder Wiederaufnahme einer Beschäftigung nach Renteneintritt erleichtert werden. 

+ Hinzuverdienstgrenzen für Renten wegen Erwerbsminderung gestiegen: Wer Erwerbsminderungsrente bezieht, muss folgende Hinzuverdienstgrenzen beachten: Bei Renten wegen teilweiser Erwerbsminderung liegt diese bei rund 35.650 Euro, bei Renten wegen voller Erwerbsminderung bei etwa 17.820 Euro.

+ Verbesserte Absicherung bei Erwerbsminderung: Durch die sogenannte Zurechnungszeit werden Menschen, die eine Erwerbsminderungsrente erhalten, nun so gestellt, als hätten sie bis zum 66. Geburtstag Beiträge gezahlt. 2022 ging diese Zurechnungszeit nur bis 65 und elf Monate.

+ Beitragsbemessungsgrenze gestiegen: Die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung ist in den alten Bundesländern von monatlich 7.050 auf 7.300 Euro und in den neuen Bundesländern von monatlich 6.750 auf 7.100 Euro gestiegen.

+ Freiwillige Versicherung: Mindest- und Höchstbeitrag gestiegen: Der monatliche Mindestbeitrag ist auf 96,72 Euro gestiegen, der monatliche Höchstbeitrag auf 1.357,80 Euro.

+ Beitrag für Selbstständige: Für versicherungspflichtige Selbstständige beträgt der Regelbeitrag nun monatlich 631,47 Euro.

+ Midijob: Höchstgrenze für Beschäftigungen steigt: Die monatliche Höchstgrenze für Midijobber ist von 1.600 auf 2.000 Euro angehoben worden. 

+ Höherer Steueranteil für Neurentner: Wer 2023 in den Ruhestand geht, muss jetzt 83 Prozent seiner Rente versteuern. 

AOK Rheinland/Hamburg und vigo Krankenversicherung fördern regionale Projekte

Fotoquelle: AOK

Versicherte der in Düsseldorf auf der Kasernenstraße ansässigen AOK Rheinland/Hamburg können sich mit dem exklusiven Angebot vigo selectder vigo Krankenversicherung zusätzlich absichern. Jeder durch die Gesundheitskasse vermittelte vigo select-Vertrag unterstützt dabei ab sofort regionale Projekte: Im Rahmen des neuen Programms vigo-Charity wird die in der privaten Versicherungswirtschaft übliche Provision für die Vermittlung von Zusatzversicherungen stattdessen von der vigoKrankenversicherung an ein soziales oder ökologisches Projekt in der Nähe der AOK-Kundinnen und -Kunden gespendet.

Rund 100.000 Versicherte der AOK Rheinland/Hamburg haben sich bislang über die vigoKrankenversicherung zusätzlich abgesichert. Auf der Webseite www.vigo-select.de können unter anderem Zusatzversicherungen für die Bereiche Zahnersatz, Ein-/Zweibettzimmer im Krankenhaus oder Auslandsreisen online und ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen werden. Mitarbeitende der AOK Rheinland/Hamburg nutzen diese Plattform ebenfalls zur Beratung, alle geförderten Projekte werden auf der Webseite vorgestellt.

In jeder Region der AOK Rheinland/Hamburg wählten Mitarbeitende im Vorfeld jeweils ein soziales oder ökologisches Projekt aus. In Aachen profitiert beispielsweise das Projekt „Eastside Boxing“ eines kirchlichen Verbandes für Mädchen- und Frauensozialarbeit, das Jugendlichen in einem sozialen Brennpunkt mit professionell begleitetem Boxtraining eine strukturierte Freizeitgestaltung ermöglicht. Die Mitarbeitenden in Hamburg entschieden sich mit „Oclean“ für ein gemeinnütziges Unternehmen, das von Schülerinnen gegründet wurde und Mitmenschen dafür gewinnen möchte, mitzuhelfen, das Aufkommen an Müll und Plastik langfristig zu reduzieren.

„Als regionale Gesundheitskasse ist es uns ein besonderes Anliegen, uns für die Menschen vor Ort zu engagieren und eine soziale, nachhaltige Gesellschaft zu unterstützen. Daher begrüßen wir das Engagement der vigo Krankenversicherung – ihr Spendenmodell sollte aus unserer Sicht auch für andere Unternehmen der privaten Versicherungswirtschaft beispielgebend sein“, sagt Sabine Deutscher, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg.

„Nachhaltigkeit erlebbar und zu einem Gesprächsthema zu machen, bietet sich im Austausch von Mensch zu Mensch im Rahmen der Gesundheitsabsicherung an. Während es ansonsten in der Versicherungsvermittlung üblich ist, Provisionen zu zahlen, haben wir mit unserem Spendenmodell gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg eine sinnvolle Alternative gefunden“, sagt Micha Hildebrandt, Vorstandsmitglied der vigo Krankenversicherung.

Die vigo Krankenversicherung ist eine private Krankenversicherung mit Sitz in Düsseldorf. Sie bietet Zusatzversicherungen in den Bereichen Kranken-, Auslandsreise- und Pflegezusatzversicherungen an. Seit 2012 kooperieren die vigo Krankenversicherung und die AOK Rheinland/Hamburg und ermöglichen den Kundinnen und Kunden exklusive und vergünstigte Tarife.

Klima-Hauptstadt Düsseldorf: „Es ist wichtig in allen relevanten Sektoren, wie private Haushalte, Gewerbe, Handel, Dienstleistung, Industrie und Verkehr, notwendige Projekte umzusetzen“

Mit Beschluss des Rates der Stadt „Düsseldorf wird Klima-Hauptstadt“ stehen 60 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung, um bis 2035 das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Wie das Umweltdezernat jetzt mitteilt, sind im Haushaltsjahr 2022 alle Mittel für Klimaschutzprojekte verplant oder ausgegeben worden. Darüber hinaus konnten aus Restmitteln des Jahres 2021 weitere 19 Millionen Euro für Klimaschutzprojekte eingesetzt werden. Insgesamt sind im Jahr 2022 Mittel von 78,78 Millionen Euro in den Klimaschutz investiert worden.

„Jeder Cent, der für den Klimaschutz eingesetzt wird, ist gut investiertes Geld. Wir sind in Düsseldorf bestrebt, hier klare Zeichen zu setzen und anderen Kommunen ein Vorbild zu sein. Nur wenn in Kommunen, Land und Bund alle an einem Strang ziehen, wird es gelingen, die deutschlandweit ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen. Als Landeshauptstadt ist es unser erklärtes Ziel 2035 klimaneutral zu sein“, betont Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.

„Der Einsatz der Klimaschutzmittel verbindet ökonomisch sinnvolle und ökologisch notwendige Projekte zur Modernisierung des städtischen Gebäudebestandes mit Förderungen für die Menschen in Düsseldorf zum Gemeinwohl“, erläutert Umweltdezernent Jochen Kral. „Es ist wichtig in allen relevanten Sektoren, wie private Haushalte, Gewerbe, Handel, Dienstleistung, Industrie und Verkehr, notwendige Projekte umzusetzen“, erklärt Kral weiter.

Insgesamt werden durch den Einsatz der Mittel 104 Projekte realisiert. Das Spektrum reicht von der Umrüstung herkömmlicher Leuchtmittel auf energieeffiziente LED-Leuchtmittel in städtischen Einrichtungen, den Anschluss städtischer Immobilien an die Düsseldorfer Fernwärme über die Belegung städtischer Dachflächen mit Solaranlagen zur Eigenstromnutzung und die Umsetzung energetischer Sanierung an städtischen Immobilien bis hin zur Förderung emissionsfreier Mobilitätsvorhaben. Darüber hinaus sind auch der Düsseldorfer Klimapakt mit der Wirtschaft, die Umweltakademie, die Klimaschutzbildung an Kindertagesstätten und Schulen und Projekte der Öffentlichkeitsarbeit finanziert worden. Auch die Menschen vor Ort profitierten mit rund 8 Millionen Euro durch den Einsatz der Mittel etwa durch das Förderprogramm „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten“, die Energiesparberatung der Caritas für einkommensschwache Haushalte und das Förderprogramm Lastenfahrräder.

Parallel wurden bei den Förderprogrammen des Bundes und des Landes NRW Mittel in Höhe von insgesamt rund 8,6 Millionen Euro eingeworben. Mit Hilfe der Klimaschutzmittel konnten im Jahr 2022 bis zu 6.500 Tonnen klimaschädliche Kohlendioxid-Emissionen vermieden und der städtische Energiehaushalt um bis zu 3,5 Millionen Euro entlastet werden. In der Sitzung des Umweltausschusses am Donnerstag, 12. Januar,  informiert die Stadtverwaltung die Öffentlichkeit und die Politik über die Verwendung der Mittel des Klimaetats.

Text und Foto: Stadt Düsseldorf

Institut der Deutschen Wirtschaft: „Bedarf an KI-Fachkräften variiert stark“

Fachkräfte auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz sind zunehmend gefragt. Die Verteilung der offenen Stellen ist allerdings höchst ungleich, erklärt uns heute unser Institut in Köln, das „Institut der Deutschen Wirtschaft (IW)“. Von den mehr als 3,6 Millionen Stellen, die im ersten Quartal 2021 in Deutschland ausgeschrieben wurden, bezogen sich rund 11.500 auf KI-Fachkräfte. Gegenüber demselben Zeitraum im Jahr 2020 waren das gut 5 Prozent mehr, gegenüber 2019 betrug die Steigerung 11 Prozent. Auffällig dabei ist, dass ein Großteil der angebotenen Stellen auf nur wenige Unternehmen entfällt, denn: 27 Prozent aller KI-Stellen in Deutschland wurden von lediglich dem obersten Prozent der suchenden Unternehmen mit dem höchsten Bedarf an KI-Experten ausgeschrieben. Quelle & weiterlesen: IW Köln 

Zahlen wir bald fast 5 EUR für die Parkstunde?

Die Landeshauptstadt möchte gerne die Parkgebühren in der Innenstadt (Parkzone 1) erhöhen auf 4,50 EUR/Stunde. Außerdem soll diese Parkzone erweitert werden. Darüber berichtet heute der Düsseldorfer Wirtschafts-Redakteur Maximilian Nowroth in der Rheinischen Post. Außerdem wird zukünftig im 12-Minuten-Takt abgerechnet und die Parkscheinpflicht wird in der City bis 22 Uhr verlängert. Ob das so kommen wird, wissen wir am 2. Februar, denn dann findet die entscheidende Ratssitzung statt, so Nowroth.

 

Rheinmetall erwirbt 40 Prozent des Digitalisierungsspezialisten blackned

Das Düsseldorfer Technologie-Unternehmen Rheinmetall baut seine strategische Partnerschaft mit dem Hightech-Software-Hersteller blackned GmbH, Heimertingen, aus. So hat die Rheinmetall Electronics GmbH aus Bremen die bisherige Zusammenarbeitsvereinbarung mit blackned ausgeweitet und eine 40-prozentige Beteiligung an dem Unternehmen erworben. Der Partner blackned bleibt dabei weiterhin unabhängig und kann durch diesen wichtigen Schritt seinen Wachstumskurs weiter vorantreiben. Rheinmetall unterstreicht durch den Einstieg bei dem namhaften Software-Hersteller sein Bestreben, seine führende Rolle als Partner für die Digitalisierung von Streitkräften weiter auszubauen. Rheinmetall wird durch diese strategische Partnerschaft in Zukunft noch besser in der Lage sein, die Durchgängigkeit des taktischen Informations- und Kommunikationsverbunds sowie die Wirkungsketten innerhalb des Systemverbundes zu realisieren.

Das inhabergeführte deutsche Unternehmen blackned ist Spezialist für missionskritische Kommunikationssysteme und hat eine Informations- und Kommunikationsmiddleware der nächsten Generation namens TacticalCore entwickelt. Das TacticalCore-Framework soll jetzt in Rheinmetalls Gesamtarchitektur zur Vernetzung der vorhandenen Systeme integriert werden und ist bereits als „Tactical Platform Service“ integraler Bestandteil der Architektur „Digitalisierung landbasierter Operationen“ (D-LBO). Ziel dieses Programms des Deutschen Heeres ist die Digitalisierung der Landstreitkräfte sowie im ersten Schritt die Sicherung der Führungsfähigkeit des Vorhabens „Division 2025“ – ein Großverband der Bundeswehr, welcher bis zum Jahr 2025 voll ausgestattet und einsatzbereit sein soll.

Auch international schreitet die Digitalisierung von Streitkräften voran. Rheinmetall engagiert sich derzeit in entsprechenden Projekten in Australien, Großbritannien, Ungarn und weiteren Staaten.

„Wir sind wirklich begeistert von der strategischen Verschmelzung mit blackned“, so Christoph Müller, Leiter der Rheinmetall-Division Electronic Solutions. „Mit dem neuen Setup bieten wir unseren militärischen Kunden gemeinsam eine technologisch überzeugende Antwort zur Digitalisierung von Landstreitkräften. Rheinmetalls führendes Sensorportfolio kann jetzt Dank des Tactical Cores von blackned mit seinen Fahrzeugen, UAVs, Soldatensystemen und unbemannten Plattformen in einem digitalen vernetzen Ökosystem etabliert werden.“

„Mit dem strategischen Investor Rheinmetall können wir unseren eingeschlagenen Wachstumspfad konsequent weiterverfolgen, unsere technologischen Weiterentwicklungen vorantreiben und somit unseren Kunden die bestmögliche Technologie bereitstellen“, so blackned-Firmengründer und CEO Timo Haas. „Gleichzeitig können wir den Partner Rheinmetall bei seiner zukünftigen Systementwicklung mit einer high tech State of the Art Middleware Lösung versorgen – eine wahre Win-Win Situation.“