NRW-Bauwirtschaft 2020 teils deutlich ausgebremst

„Die Bauwirtschaft in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr die Auftragsmarke aus dem Vorjahr von 14 Milliarden Euro nur knapp halten können und war in diesem schwierigen Jahr eine wichtige Konjunkturstütze in unserem Land. Allerding gehen die Aufträge in fast allen Sparten zum Teil sehr deutlich zurück“ kommentiert Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin der BAUINDUSTRIE NRW, die baukonjunkturelle Entwicklung des Jahres 2020.

Im Gesamtjahr 2020 schneidet der Wohnungsbau mit einem Auftragsplus von +12,2% positiv ab, die Corona-Krise hat keine signifikanten negativen Auswirkungen auf die nach wie vor hohe Nachfrage nach Wohnraum in unserem Land. Im Wirtschaftsbau (-5,5%) zeigt sich hingegen die Unsicherheit der Investoren deutlich, der Wirtschaftshochbau verzeichnet einen Auftragseinbruch von -15,2% gegenüber dem Vorjahr.

„Im Öffentlichen Bau ist die Entwicklung gespalten, der Öffentliche Hochbau ist mit -19,2% regelrecht abgestürzt. Dass Bund und Land für das Jahr 2020 die Gewerbesteuerausfälle bei den Gemeinden kompensiert haben, dürfte Schlimmeres verhindert haben. Aber den Kommunen fehlt bislang eine solche Perspektive für 2021 und 2022 – hier müssen die Bundes- und Landesregierung den Kommunen dringend unter die Arme greifen“, appelliert Wiemann. „Zudem haben Bauinvestitionen eine unmittelbare Multiplikatorwirkung für die gesamtwirtschaftliche Produktion und Beschäftigung. Laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) erzeugen Bauinvestitionen in Höhe von 1 Mrd. Euro gesamtwirtschaftliche Produktions-wirkungen von 2,44 Mrd. Euro.“

„Auch im Straßenbau sind die Aufträge gegenüber 2019 im vergangenen Jahr um 3,3% gesunken. Gerade im Bereich Infrastruktur müssen wir aber sehr darauf achten, dass uns in NRW beim Abbau des jahrelangen Investitionsstaus nicht die Puste ausgeht – langfristig nachhaltig sind Investitionen gerade jetzt. Einen ‚Investitionsstau 2.0‘ im Nachhinein abzubauen, wird im Zweifel teurer und schadet dem Wirtschaftsstandort NRW“, so Wiemann.

Trotz Corona haben die Bauunternehmen in NRW ihre Kapazitäten 2020 weiter ausgebaut: Ende 2020 waren in NRW insgesamt 130.738 Beschäftigte im Bauhauptgewerbe tätig, ein Plus von 4,4% gegenüber dem Vorjahr. Auch in 2021 werde die Bauwirtschaft weiter in ihr Personal investieren und neue Arbeitsplätze in NRW schaffen. „Ich freue mich sehr über ein Plus von 9,2% bei der Zahl der neuen Ausbildungsverträge – der Bau bietet auch Quereinsteigern aus anderen Branchen eine gute Perspektive, in denen Corona-bedingt Ausbildungen nicht begonnen werden konnten oder abgebrochen werden mussten.“, so Wiemann.

Die Baupreise sind 2020 erstmals wieder deutlich gesunken: Bei Wohngebäuden (Rohbau) von +2,9% in 2019 auf -0,9% in 2020, der Wohnungsbau machte im vergangenen Jahr fast 25% des gesamten Auftragsvolumens im Bauhauptgewerbe aus. Im Straßenbau ist die Entwicklung ebenfalls rückläufig: von +2,7% in 2019 auf -0,7% in 2020.

Für 2021 ist die Prognose schwierig und die Branche nicht mehr ganz so optimistisch: „Die Baubranche läuft der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hinterher und durch die MwSt.-Senkung im zweiten Halbjahr 2020 hatten wir spürbare Vorzieheffekte, die sich 2021 negativ auswirken werden. Viel wird jetzt davon abhängen, wie sich die zuletzt stark rückläufigen Investitionen der Industrie und den Dienstleistungsbranchen entwickeln. Die öffentliche Hand muss deutlich mehr investieren und ihr Investitionsvolumen vor Corona mindestens wieder erreichen. Außerdem muss sie politische Rahmenbedingungen schaffen, die private Investitionen in den Wohnungs- und Wirtschaftsbau begünstigen“, appelliert Wiemann.

Insgesamt sehen die Bauunternehmen aber skeptisch auf das laufende Jahr: 30% der vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag im Januar dieses Jahres Befragten erwarten eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage, nur 9% eine Verbesserung. Gegenüber der Herbst-Umfrage haben sich die Erwartungen damit noch einmal leicht verschlechtert. Auch der ifo-Geschäftsklimaindex für das Bauhauptgewerbe ist im Februar 2021 mit -3,6 gegenüber -0,8 im Dezember 2020 gesunken.

So können Unternehmen die Zukunft der Arbeit gestalten

Beim diesjährigen 67. Frühjahrskongress der GfA steht das Thema „Arbeit humaine gestalten“ im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Diskussionen. Die größte deutschsprachige arbeitswissenschaftliche Veranstaltung findet vom 03.- 05.03.2021 als reine Onlineveranstaltung statt. Die Experten des Düsseldorfer ifaa – Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. nehmen aktiv mit Vorträgen und Workshops teil. In ihren Ausführungen beleuchteten sie die Möglichkeiten der Unternehmen für eine produktive und zukunftsfähige Gestaltung der Arbeit. Das aktuelle Programm ist zu finden unter: https://gfa2021.de/

Ministerpräsident Laschet: Unsere Wirtschaft braucht Perspektiven und unser Land ein Modernisierungsjahrzehnt

Seit nunmehr gut einem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie unser aller Leben, Arbeiten und Wirtschaften. Mit jedem Tag wachsen die sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Belastungen. Die Pandemie ringt uns allen große Opfer ab.

Unser aller Gesundheit zu schützen und Menschenleben zu retten sind wichtige Ziele in dieser Zeit. Voraussetzung hierfür ist es, das Infektionsgeschehen kontrollieren zu können sowie exponentiell anwachsende Infektionszahlen und die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Die Erfahrungen weltweit zeigen, dass dies vor allem durch die konsequente Minimierung sozialer Kontakte und die Einschränkung von Mobilität gelingt. Die umfassenden Maßnahmen, die Bund und Länder ergriffen haben, waren und sind daher richtig. Für die grundsätzliche Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie durch die Wirtschaft bin ich sehr dankbar. Sie hat wesentlich dazu beigetragen, dass Deutschland im internationalen Vergleich bisher gut durch diese Krise gekommen ist.

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Henkel-Story: Klima, Plastik, Kreislaufwirtschaft, Best Practice

Wie Henkel mit der Nutzung von Rezyklat CO2-Emissionen einspart und zum Klimaschutz beiträgt, erfahren Sie in der neuen Henkel-Story.cDort geht es u.a. um Antworten auf folgende Fragen: Wie Plastik und Klimaschutz zusammenhängen? Worauf es bei der Kreislaufwirtschaft als Leitprinzip ankommt? Wie Henkel 700 Millionen Flaschen aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff auf den Markt gebracht haben? Und warum bei Plastik-Recycling alle aktiv werden müssen? Infos und den Link dazu gibt’s bei uns auf der Webseite. Weiterlesen: https://www.henkel.de/spotlight/2021-02-18-einsatz-von-rezyklat-alter-kunststoff-neue-perspektive-1151090

ElectronicPartner verschiebt Jahresveranstaltung um wenige Wochen

Aufgrund der aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen unsicheren Öffnungsperspektiven für den Einzelhandel, hat sich die Verbundgruppe entschieden, ihre virtuelle Jahresveranstaltung um drei Wochen nach hinten zu verlegen. Neuer Zeitraum ist somit 08. bis 21. April 2021.

„Die ElectronicPartner Jahresveranstaltung ist auch in ihrer virtuellen Form vor allem eins: eine Ordermesse. Um davon optimal profitieren zu können, müssen unsere Mitglieder eine gewisse Planungssicherheit in Bezug auf die kommenden Wochen haben. Da dies aufgrund der aktuell schlecht einzuschätzenden Entwicklung bezüglich der Lockerungsmaßnahmen kaum möglich ist, lautet die einzig sinnvolle Konsequenz, die Messe zu verschieben“, erklärt Friedrich Sobol, Vorstand ElectronicPartner und ergänzt: „Uns ist es jedoch wichtig, dass unsere Mitglieder gerade in dieser herausfordernden Zeit nicht zu lange auf geschäftsentscheidende Impulse warten müssen. Deshalb haben wir die Veranstaltung lediglich um drei Wochen verschoben – wohlwissend, dass die Chancen für Lockerungen dann größer, aber dennoch nicht sicher sein werden.“

Ziel der virtuellen Messe ist es, die Mitglieder und Partner der Verbundgruppe bestmöglich mit relevanten Informationen und Ware für ein erfolgreiches Jahr 2021 auszustatten. Neben einer ansprechenden Darstellung der wichtigsten Produktneuheiten auf virtuellen Messeständen präsentiert die ElectronicPartner Zentrale in Kooperation mit den wichtigsten Industrievertretern ein umfangreiches Workshop- und Vortragsprogramm.

Der türkische Stahlhersteller Kardemir beauftragt SMS group mit der Modernisierung seiner Drahtstraße

Der türkische Stahlhersteller Kardemir (Karabük Demir Çelik Fabrikalari A.S.) mit Sitz in Karabük hat die SMS group (www.sms-group.com) mit dem Austausch ausgewählter Schlüssel­komponenten seiner Drahtstraße beauftragt. Die zu modernisierende Drahtstraße ist Teil der im Jahr 2013 von SMS group gelieferten SBQ-Anlage (Special Bar Quality), auf der pro Jahr 700.000 Tonnen Stabstahl, gehaspelter Stabstahl und Walzdraht produziert werden.

Ziel der Modernisierung ist es, kompaktere Coils speziell für den Transport und die Verschiffung per Container zu produzieren. Dank des neuen Ringverteilsystems wird die Packungsdichte verbessert: Der Außendurchmesser der Coils wird von 1.080 auf 1.040 Millimeter reduziert. Damit die Coilhöhe unverändert bleibt, wurde der Innendurchmesser von 850 auf 820 Millimeter verringert.

4. Tarifverhandlung in der NRW-Metall- und Elektroindustrie

Die nordrhein-westfälischen Metallarbeitgeber haben die IG Metall aufgefordert, in der laufenden Tarifrunde auf überflüssige Rituale zu verzichten und zügig und entschlossen einen tragfähigen und fairen Tarifabschluss anzustreben.

Der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff, sagte nach der 4. Tarifverhandlung für die rund 700.000 Beschäftigten dieses Industriezweigs am Mittwoch in Düsseldorf, angesichts der zunehmend fragiler werdenden wirtschaftlichen Aussichten erwarteten Betriebe und Beschäftigte jetzt verlässliche tarifpolitische Leitplanken. „Ich hätte kein Verständnis dafür, wenn die IG Metall glaubte, nur durch bewusstes Aussitzen oder gar mit Arbeitsniederlegungen nach Ablauf der Friedenspflicht eine gute Lösung der Tarifrunde 2021 erreichen zu können“, betonte Kirchhoff. Er erwarte von der Gewerkschaft „nun erkennbar mehr Zug zum Tor“.

Nach Worten Kirchhoffs befinde sich der auf funktionierende internationale Lieferketten angewiesene Industriezweig angesichts der infektionsbedingt unsicheren Situation an den Landesgrenzen in einer akuten Bedrohungslage. „In einer solchen Ausnahmesituation muss besonnen und schnell gehandelt werden“, erklärte Kirchhoff. Die Spitzenverbände BDA und DGB hätten jüngst gemeinsam und nachdrücklich von der Politik ein Konzept zur Rückkehr aus dem Lockdown angemahnt. Wenn die Sozialpartner völlig zurecht Perspektiven für die Wirtschaft und die Menschen forderten, dann müssten jetzt auch die Tarifpartner liefern und zügig einen verlässlichen Weg durch die Krise aufzeigen. Alles andere sei völlig unverantwortlich.

Die Metallarbeitgeber hätten der IG Metall eine seriöse Struktur aufgezeigt, die die tariflichen Bedingungen bis 2022 und darüber hinaus klären könne. Er erwarte, so Kirchhoff, dass sich die IG Metall jetzt auf dieser Basis konstruktiv am Verhandlungstisch um eine gute Lösung bemühe. Tarifpolitik müsse in diesen Zeiten dazu beitragen, dass die Betriebe die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie bewältigen, möglichst bald wieder an früheres Wachstum anknüpfen und die rezessionsbedingt ohnehin nur schwer zu stemmenden Zukunftsinvestitionen tätigen können. „Nur dann ist das erfüllbar, was sich unsere Mitarbeiter am meisten wünschen: einen sicheren Arbeitsplatz“, sagte Kirchhoff.

Neuer Schub für 5G

Vodafone hat einen neuen Schub für 5G gegeben. An rund 800 Standorten quer durch die gesamte Republik haben Vodafone-Techniker mit einem Schlag mehr als 2.200 Antennen für das neue Mobilfunk-Netz livegeschaltet. Mit der 5G-Freischaltung ist das schnelle Netz jetzt für mehr als 20 Millionen Menschen dort verfügbar. Damit erreicht der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern sein ursprüngliches Ausbauziel fast ein Jahr früher als geplant. Weiterlesen: https://www.vodafone.de/newsroom/netz/5g-schub-fuer-deutschland/

Kein großer Wurf

Am Dienstag zieht die Bundesregierung eine Bilanz zum Wohngipfel, der im September 2018 stattfand. Damals hatte man sich vorgenommen, den Wohnungsbau voranzutreiben, bezahlbares Wohnen zu gewährleisten und Baukosten zu senken. Insgesamt sind die Erfolge mager, wie ein Blick auf die wichtigsten Vorhaben zeigt.

1.) Neue Wohnungen bauen

Vor drei Jahren hatte die Bundesregierung ein großes Ziel: Sie wollte in dieser Legislaturperiode 1,5 Millionen Wohnungen fertigstellen. Das hat sie nicht erreicht. Allerdings ist das Ziel von vornherein problematisch gewesen: Schließlich kommt es beim Wohnungsbau vor allem darauf an, wo gebaut wird. Außerdem kann die Bundesregierung nicht selbst bauen, sie kann nur die Rahmenbedingungen verbessern. Und hier ist zu wenig passiert: Der Flaschenhals ist das Bauland, das von den Kommunen ausgewiesen werden muss. Kommunen haben hier zwei wesentliche Probleme: Erstens wehren sich viele Bürger gegen neues Bauland. Zweitens fehlt vielen Kommunen das Geld, um die erforderliche Infrastruktur für eine Stadterweiterung zu finanzieren. Hier hätte der Bund mit einem Fonds helfen können. Außerdem hätte klar kommuniziert werden müssen, dass es zur Entlastung des Wohnungsmarktes auch notwendig ist, Außenentwicklung zu betreiben. Fördern und fordern hätte vielen Bürgermeistern Rückenwind in den Diskussionen mit ihren Bürgern gegeben.

2.) Wohngeld reformieren

Auf der Habenseite der Bundesregierung steht die umgesetzte Wohngeldreform, die gerade zur Entlastung von Haushalten oberhalb der Grundsicherung beiträgt. Insbesondere die künftige Dynamisierung ist ein wichtiger Schritt, um Überlastungen bei den Wohnkosten zu verhindern. Beim sozialen Wohnungsbau hat man vor allem die Förderung ausgeweitet, allerdings nur mit begrenztem Erfolg. Vor allem muss man sich aber um eine größere Treffsicherheit kümmern: Im Jahr 2018 erhielten etwa 47 Prozent der Mieter von Sozialwohnungen mehr als 60 Prozent des Medianeinkommens, die nach allgemeiner Auffassung die Armutsgefährdungsgrenze darstellt. Knapp zehn Prozent lagen sogar über dem mittleren Einkommen. Durch befristete Mietverträge könnte hier die soziale Treffsicherheit deutlich vergrößert werden.

3.) Baukosten senken

Im Bereich der Baukosten gibt es leider keine Fortschritte, dabei liegen hier große Potenziale. In den Niederlanden können Einfamilienhäuser fast für die Hälfte der Baukosten erstellt werden, trotz ebenfalls hoher Energiestandards. Deutschland setzt derweil auf viele weitere Standards, die nicht hinterfragt werden. Beispiel Brandschutz: Sowohl in den Niederlanden als auch Deutschland ist vorgeschrieben, dass Häuser so gebaut werden, dass man sie kurzfristig im Fall eines Brandes verlassen kann. Zusätzlich wird in Deutschland aber verlangt, dass das Haus auch nach dem Brand noch steht. Das ist nicht immer sinnvoll und führt durch die viel höheren Anforderungen an die Statik zu deutlich höheren Kosten.

4.) Wohneigentum fördern

Mit dem Baukindergeld hat die Politik zwar eine neue Förderung für das Wohneigentum geschaffen, doch diese Förderung läuft schon am 31. März aus – auch weil das Instrument zu teuer ist. Tatsächlich wäre aber gar keine so teure Förderung notwendig, denn Wohneigentum ist aufgrund der niedrigen Zinsen auch so attraktiv. Wichtiger wäre es eher, dass den Haushalten geholfen wird, genügend Startkapital zu erhalten, um Erwerbsnebenkosten zu bezahlen und Eigenkapital einzubringen. Im Ausland werden zu diesem Zweck oft Nachrangdarlehen von staatlichen Institutionen gewährt, die als Eigenkapital genutzt werden können. Im Koalitionsvertrag wurden solche Bürgschaftsdarlehen geplant, doch umgesetzt wurden sie nicht. Quelle: IW Köln

Rohre und Biegeteile für die Energiewende

Auch mit Rohren kann man einen Beitrag zur Verkehrswende und zur Nachhaltigkeit leisten. Die Wuppermann Metalltechnik GmbH (WMT) produziert Kabinenrohre für Elektrofahrzeuge von MUP technologies GmbH (MUP). Als Rohrspezialist mit eigenem Werkzeugbau nach modernstem Standard und Mitarbeitern mit langjähriger Erfahrung bietet der österreichische Wuppermann-Standort in Altmünster in der Umformung und Biegetechnik größtmögliche Vielfalt.

Damit liefert die WMT auf Kundenwunsch nicht nur Rohrbiegeteile, sondern fertige Bauteilkomponenten, die bereits in der gewünschten Form gebogen sind, Laserbeschnitt sowie Gewindelöcher enthalten. MUP entwickelte mit den WMT-Produkten als Start-up in Österreich die ersten vollelektrischen Nutzfahrzeuge und Geräteträger für kommunale Dienste und den urbanen Einsatz. Emissionsfrei, wendig und nahezu lautlos eignen sich die Fahrzeuge insbesondere für moderne Kommunen und dort für den Einsatz in Umweltzonen und auf Gehwegen. Zudem ermöglicht die Flexibilität des Trägerfahrzeuges den Aufbau vieler Varianten.

„Das Thema Nachhaltigkeit und die Reduzierung von CO2-Emissionen erhält bei Wuppermann größtmögliche Aufmerksamkeit. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere Produkte nun Teil einer innovativen und grünen Erfolgsgeschichte sind“, erklärt Georg Wildauer, WMT-Geschäftsführer.

Hans Andreas Höllwart von MUP technologies GmbH ergänzt: „Als junges Unternehmen, welches den CO2-Ausstoss auch in der Produktion so gering wie möglich halten will, arbeiten wir bevorzugt mit Partnern zusammen, die dies genauso handhaben. Außerdem sind wir als Start-up abgesehen von der Produktqualität auch von der Flexibilität unserer Zulieferer ganz besonders abhängig. Dies alles hat in der Zusammenarbeit mit Wuppermann zu 100 Prozent gestimmt.“