Upgrade für die Busflotte der Rheinbahn

LED-Beleuchtung, Ledersitze, Klimaanlage, niedriger Einstieg und 330 PS – was nach schickem Sportwagen klingt, bringt die Fahrgäste der Rheinbahn ans Ziel.

„Sauber, schick und sicher – die 92 neuen Solobusse sind ein tolles Upgrade für unsere Busflotte“, so Michael Richarz, Vorstand Technik und Betrieb der Rheinbahn. „Mit der Umsetzung der aktuellsten Abgasnorm Euro-6d sind die Busse auf dem saubersten Stand und tragen zur Verbesserung der Luft auf den Straßen Düsseldorfs und in der Region bei. Sie sind das letzte Puzzleteil in der deutlich vorgezogenen Umstellung unserer Busflotte auf Euro-6 – und damit Teil unserer Umweltflotte!“

Mehr Service und Komfort
Mit ihrer modernen Ausstattung bieten die neuen Busse viel Komfort für die Kunden: Unter anderem informiert ein Monitor in den Fahrzeugen in Echtzeit über die nächsten Haltestellen und die dortigen Umsteigemöglichkeiten, über USB-Buchsen können die Fahrgäste während der Fahrt ihr Handy aufladen. Zwei Mehrzweckbereiche bieten Platz für Kinderwagen, Rollstühle und Co.

Obwohl es sich bei den 12 Meter langen Fahrzeugen um Solobusse, also kurze Busse, handelt, gibt es eine dritte Tür – so können Fahrgäste an der ersten Tür einsteigen und an den hinteren beiden aussteigen. Das sorgt für eine bessere Verteilung der Kunden im Fahrzeug, für kürzere Aufenthalte an den Haltestellen und dadurch für mehr Pünktlichkeit. In schickem Außendesign sowie den neuen weißen LED-Zielanzeigen machen die Busse auch von außen Eindruck. Auf der Heckanzeige wird – erstmals beim Bus – jetzt auch zur Liniennummer das Ziel angezeigt.

Energiemanagement für weniger Kraftstoff

Nicht nur den Kunden bieten die neuen Busse jede Menge Komfort. Assistenzsysteme, darunter auch ein Abbiegeassistent, unterstützen die Fahrerinnen und Fahrer. Die Fahrzeuge sind mit einer Schutzscheibe am Fahrerplatz sowie mit einer Brandmelde- und -löschanlage im Motorraum ausgerüstet. Diese informiert die Fahrer im Notfall und aktiviert eine Pulverlöschanlage, die mit an Bord ist. Durch intelligentes Energiemanagement verbrauchen die Busse weniger Kraftstoff, stoßen weniger Emissionen aus und sind leiser.

Die Busse, für die die Rheinbahn rund 24 Millionen Euro investiert hat, kommen vom Hersteller MAN. Seit Oktober läuft die Auslieferung und Inbetriebnahme. Rund 60 Busse sind schon auf den Buslinien der Rheinbahn in Düsseldorf und der Region unterwegs, die restlichen Fahrzeuge befinden sich in den letzten Zügen der Zulassung.

Film über die neuen Busse: https://youtu.be/_5IUUyeiSA8

Rheinmetall liefert der Bundeswehr zwei weitere Cargo Hold-Simulatoren für europäisches Transportflugzeug Airbus A400M

Die deutsche Luftwaffe vertraut bei der Ausbildung ihres militärischen Personals für das Transportflugzeug A400M weiter auf Rheinmetalls führende Simulationsexpertise. Im Januar 2021 hat der A400M-Hersteller Airbus Rheinmetall damit beauftragt, gleich zwei weitere Ausbildungssimulatoren für das europäische Transportflugzeug A400M an die Standorte Wunstorf und Altenstadt zu liefern. Die beiden Simulatoren sollen Ende 2022/Anfang 2023 ausgeliefert und einsatzbereit sein. Der Auftragswert bewegt sich im unteren zweistelligen MioEUR-Bereich.

In Wunstorf erhält das Lufttransportgeschwader 62 einen A400M-Frachtlade-raumsimulator Cargo Hold Part Task Trainer (CPTT). Dieser ergänzt die bestehenden Simulations- und Trainingssysteme des A400M Training Centers wie z. B. den modernen Cargo Hold Trainer Enhanced (CHT-E) bei der Ausbildung der Laderaumbesatzungen, insbesondere des Ladungsmeisters und des Bodenpersonals.

Ein zweiter an seine spezifischen Aufgaben angepasster CPTT wird künftig an der Luftlande- und Lufttransportschule in Altenstadt für die Ausbildung des Luftumschlagspersonals und der Fallschirmspringer genutzt. Dort ist der CPTT der erste A400M-Simulator am Standort.

Beim A400M CPTT handelt es sich um einen exakt im Originalmaßstab nachgebauten A400M-Laderaum mit Bedienelementen. Er dient der realitätsnahen Ausbildung der Frachtladeraumbesatzungen und des Bodenpersonals. Mit dem CPTT lassen sich der missionsspezifisch konfigurierbare Umbau des Laderaumes, die Vorbereitung der Ladung, das Be- und Entladen, Prozeduren während des Fluges und am Boden sowie die Zusammenarbeit der Crews trainieren. Das System eignet sich sowohl zur Erst- als auch zur Fortgeschrittenen- sowie auch zur Wiederholungs- und Einsatzausbildung.

Auch komplexe Szenarien und Notfallsituationen können gefahrlos geübt werden, da für diese Ausbildungszwecke kein Originalgerät gebunden wird und dieses stattdessen für Einsätze zur Verfügung steht. Dies alles trägt dazu bei, dass die Soldatinnen und Soldaten gut vorbereitet werden und qualifiziert in ihre Einsätze gehen. Über die Ausbildung hinaus versetzt der CPTT den Nutzer in die Lage, Prozeduren und Konfigurationen für neue Ladungstypen zu evaluieren, zu testen und zu qualifizieren. Dies gelingt durch die hohe Nachbildungsgüte des Originalsystems, die im CPTT umgesetzt wird.

Die zielgerichtete Erweiterung der umfassenden Cargo-Produktlinie Rheinmetalls durch den CPTT ermöglicht es, das ganze Spektrum der Cargo Trainingsmittel auch für andere Plattformen zu adaptieren.

Neben dem CPTT hat Rheinmetall weitere Cargo-Ausbildungsgeräte wie den Ladungsmeister-Trainer (Load Master Working Station Trainer/LMWST) oder den oben erwähnten CHT-E an verschiedene Nutzer-Nationen des A400M ausgeliefert. Mit dem jetzt erfolgten Auftrag tragen dann insgesamt zehn komplexe realitätsnahe A400M-Trainingsmittel von Rheinmetall zu einem hohen Ausbildungs- und Trainingsstandard im A400M-Cargo-Bereich bei.

Der erste A400M CPTT wurde 2019 an die Royal Malaysian Air Force übergeben. CHT-E Simulatoren wurden bisher an das Airbus International Training Centre (ITC)in Sevilla, die Royal Air Force in Brize Norton, die deutsche Luftwaffe in Wunstorf und an die französischen Fallschirmspringer (Heer) in Toulouse ausgeliefert. Jeweils ein LMWST befindet sich im Airbus ITC in Sevilla, beim nationalen französischen A400M-Trainingszentrum in Orléans sowie beim Royal Air Force National Training Center in Brize Norton in Nutzung.

Podcastfolge 41: Unternehmensportrait Fritz Manke GmbH & News + Termine

Guter Brandschutz und Sicherheitstechnik können Leben retten. Seit fast 120 Jahre gibt es das Familienunternehmen Fritz Manke in fünfter Generation. Das Unternehmen verkauft ganzheitlichen Brandschutz und Sicherheitstechnik sowohl an Firmen als auch an Privatpersonen. Ein Kunde ist beispielsweise die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf. Neben diesem Kerngeschäft betreibt das Unternehmen eine Akademie mit Weiterbildungen zu den Themen Sicherheit, Gesundheit, Digitale Transformation und Management.

In unserer Podcastfolge am Freitag spricht Lisa Marie Schelig mit Michaela Peiffer von der Firma Fritz Mank (Foto). Die Beiden unterhalten sich über Tipps und Trends in Sachen Brandschutz. Spannend ist auch, wie sich das Traditionsunternehmen den neuen Herausforderungen stellt. Auszüge des Gesprächs gibt es in unserem Podcast am Freitag – den ganzen Talk finden Sie im Bonusmaterial.

Wir freuen uns, Sie zu unserem beliebten Wirtschaftspodcast aus Düsseldorf begrüßen zu können. Im Programm Expertengespräche, News aus den Unternehmen und der Wirtschaft, wichtige Termine und die „letzten Worte“. Keine Phrasen, kein Infotainment. Neugierig gehen wir den Dingen auf den Grund, erklären Zusammenhänge und berichten über Hintergründe. Unseren Podcast hören Sie auf den gängigen Podcast-Plattformen ITunes und Spotify und auf www.unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/

Messe Düsseldorf sagt weitere Messen ab

Die Messen TOP HAIR – DIE MESSE Düsseldorf und BEAUTY DÜSSELDORF finden aufgrund der anhaltenden Pandemie und den damit verbundenen Lockdown-Maßnahmen nicht wie geplant statt. In enger Absprache mit den Mitveranstaltern, Verbänden und Partnern hat die Messe Düsseldorf entschieden, das für Ende Mai geplante Messe-Duo abzusagen. „Leider können wir unseren Kunden durch das anhaltende Infektionsgeschehen und dem nicht absehbaren Ende der Einschränkungen die Durchführung der Veranstaltungen nicht wie gewohnt garantieren. Wir wollen allen Beteiligten in den besonders von den Lockdown-Bestimmungen betroffenen Branchen des Kosmetik- und Schönheitsbereichs sowie des Friseurhandwerks Planungs- und Handlungssicherheit geben. Wir bedauern diese Absage sehr, konzentrieren unsere Vorbereitungen nun aber auf den neuen Messetermin vom 04. bis 06. März 2022“, sagt Erhard Wienkamp, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf.

Die Partner und Mitveranstalter unterstützen die Entscheidung der Messe Düsseldorf:

Christian Schikora, Geschäftsführer der TOP HAIR International GmbH: „Die Entscheidung, TOP HAIR – DIE MESSE Düsseldorf nun auch für das Jahr 2021 abzusagen, ist allen Beteiligten, unserem Partner Messe Düsseldorf und auch uns, dem gesamten TOP HAIR Team, sehr schwer gefallen. Wir arbeiteten intensiv und mit Begeisterung an der Vorbereitung und waren in großer Vorfreude – diese Messe sollte doch eine der besten, eine der kommunikativsten und eine der schönsten werden. Die Pandemie macht eine Durchführung der Veranstaltung nun leider unmöglich.“

Dr. Helmut Drees, 1. Vorsitzender des Verbands Cosmetic Professional e.V. (VCP): „Der VCP und seine Mitglieder bedauern die Absage der BEAUTY DÜSSELDORF sehr. Die Messe ist für die professionelle Kosmetik eine äußerst wichtige Plattform, um im direkten Kontakt mit den B2B Partnern Marken und Innovationen vorzustellen. Ein derartiges Event lebt allerdings insbesondere vom persönlichen Gedankenaustausch. Allerdings ist man gerade hier in Zeiten der Corona-Pandemie extrem eingeschränkt. Ferner befürchten wir, dass auch im Mai noch eine geringe Akzeptanz für den Besuch einer Messe besteht; selbst bei sicherlich vorbildlichen Hygienekonzepten. Die ausstellenden Unternehmen benötigen aber Planungssicherheit. Insofern ist die Absage konsequent und richtig.“

Unternehmen sehen gestiegene Gefahr von Cyberangriffen

Die Gefahr, zum Opfer von Cyberangriffen zu werden, ist aus Sicht vieler Unternehmen im vergangenen Jahr gestiegen. Fast jedes vierte Unternehmen in der Informationswirtschaft gibt an, dass sich die Gefahr seit Anfang 2020 erhöht habe. Dies zeigt eine aktuelle Befragung des ZEW Mannheim, an der sich mehr als 900 Unternehmen in der Informationswirtschaft beteiligt haben.

„Vor allem Unternehmen mit mindestens 100 Beschäftigten sehen sich gestiegenen Cyberrisiken ausgesetzt. In der Informationswirtschaft gehen etwa 42 Prozent der großen Unternehmen von einer erhöhten Gefährdung durch Cyberangriffe aus“, sagt Dr. Daniel Erdsiek, Wissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich Digitale Ökonomie. „Eine mögliche Ursache für diese deutlich stärkere Betroffenheit könnte sein, dass große Unternehmen allein durch ihren höheren Bekanntheitsgrad eher zum Ziel von Cyberangriffen werden als kleinere, unbekanntere Unternehmen.“

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Nachhaltige Verpackungen setzten Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette voraus

Das Jahr 2020 ist vergangen, aber die Auswirkungen der weltweiten Pandemie auf die Verpackungsindustrie halten an. Das letzte Jahr hat die Bedeutung von Verpackungen gezeigt, um wichtige Güter wie Lebensmittel und Medikamente frisch zu halten und sicher zu verwahren. Nachhaltigkeit spielt dabei ebenso eine zunehmend wichtige Rolle. In einem aktuellen Bericht von McKinsey & Company heißt es: „Die führenden Unternehmen der schnelllebigen Konsumgüterindustrie (FMCG) und des Einzelhandels haben ihre Ziele in Bezug auf die Nachhaltigkeit von Verpackungen nicht aufgegeben und sind weiterhin bestrebt, langfristig eine hohe Recyclingfähigkeit ihres gesamten Verpackungsportfolios zu erreichen.“1

Um diese Ziele zu erreichen, ist die Zusammenarbeit der gesamten Verpackungs­wertschöpfung­skette erforderlich. Während des ersten vollständig digitalen Henkel Packaging Adhesives Sustainability Forums diskutierten Branchenexperten entlang der gesamten Wertschöpfungskette über die Herausforderungen und Möglichkeiten bei nachhaltigen Verpackungen.

„Jetzt – vielleicht mehr denn je – steht unsere Branche im Rampenlicht. Wir haben eine große Verantwortung, unseren Teil zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen“, erklärt Tilo Quink, Global Head of Henkel Packaging Adhesives. „Dies ist wirklich eine Aufgabe für die gesamte Wertschöpfungskette – von Rohstofflieferanten über Maschinenhersteller, Verarbeiter, Markeninhaber, Einzelhändler und Recycler. Wir alle müssen mit dem gemeinsamen Ziel zusammenarbeiten, Nachhaltigkeit voranzutreiben.“

Den gesamten Kreislauf im Blick
Um einen spürbaren Wandel herbeizuführen, muss die gesamte Verpackungs­wertschöpfungs­kette zusammenarbeiten, angefangen bei der Art und Weise, wie Verpackungen entworfen und hergestellt werden – stets mit dem End-of-Life-Szenario im Blick.

„Wir müssen flexible Verpackungen, die aus mehreren Materialien bestehen, in Richtung Monomaterialien umgestalten, um wo immer möglich bestehende Recyclingströme zu nutzen – und die Fähigkeiten entwickeln, die verbleibenden Materialien zu sortieren und zu recyceln“, erklärt Graham Houlder, Projektkoordinator von CEFLEX, einer gemeinschaftlichen Initiative eines europäischen Konsortiums von Unternehmen, die die gesamte Wertschöpfungskette für flexible Verpackungen repräsentieren. Darüber hinaus ist es entscheidend, weiter in die Infrastruktur zu investieren, die das Sammeln, Sortieren und Recyceln ermöglicht, damit ein nachhaltiges Geschäftsszenario für alle Beteiligten realisiert wird.

Unternehmen wie die EREMA Group GmbH, die führend in der Entwicklung und Herstellung von Anlagen und Systemkomponenten für das Kunststoffrecycling sind, werden sich als Schlüssel zu diesen Recyclingströmen und zur Entwicklung der Fähigkeit erweisen, hochwertige Materialien in den Kreislauf zurückzuführen.

„EREMA entwickelt seine Anlagen und Maschinen so, dass die Rohstoffe eine optimierte natürliche Farbe, einen möglichst geringen Defektgrad und einen neutralisierten Geruch aufweisen. Diese Aspekte sorgen letztlich für eine kosteneffiziente, qualitativ hochwertige Verpackung“, erklärt Clemens Kitzberger, Business Development Manager Post Consumer bei dem österreichischen Unternehmen.

Gesetzgebung als wichtiger Treiber
Die Zukunft von Verpackungen wird auch stark von der Gesetzgebung und den regulatorischen Rahmenbedingungen beeinflusst, die sich vor allem in Europa in rasantem Tempo weiterentwickeln. „Die ‚Single Use Products Directive‘ in der EU ist der Beginn einer ganzen Welle neuer regulatorischer Aktivitäten, die dazu beitragen werden, die Märkte sowohl für Einweg- als auch für Mehrwegartikel in der Zukunft zu gestalten“, sagt Eamonn Bates, Direktor von 360° Foodservice, einer kollaborativen Plattform für nachhaltigen Service von Lebensmitteln und Getränken in Europa. „Dazu gehören neue Maßnahmen zur Vermeidung von Verpackungsabfällen und höhere verbindliche Recyclingziele für Verpackungen.“

Als weltweit führendes Unternehmen für Verpackungsklebstoffe hat Henkel diese Entwicklungen vorausgesehen und möchte den Wandel in der Branche aktiv vorantreiben. Dies kann nur durch eine enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern erreicht werden, was die Motivation war, Partner aus der gesamten Wertschöpfungskette zusammenzubringen. Von Rohstofflieferanten über Verpackungshersteller und -verarbeiter bis hin zu Markeninhabern und Recyclern – das Sustainability Forum von Henkel ermöglichte es den wichtigsten Stakeholdern der Branche, in einen digitalen Dialog zu treten. Die Veranstaltung förderte proaktiv die Diskussion über wichtige Anwendungsbereiche wie flexible Verpackungen, Verpackungslösungen aus Papier, Lebensmittel- und Getränkeverpackungen sowie Klebebänder und Etiketten.

Die Bedeutung von nachhaltigen Rohstoffen
Als Rohstofflieferant hat Borealis Nachhaltigkeit und insbesondere die Kreislaufwirtschaft zu einem Eckpfeiler seiner Strategie gemacht. Trevor Davis, Marketingleiter für Consumer Products des Unternehmens, erklärt: „Borealis hat klar definiert, wie ein Kreislaufsystem funktionieren sollte, der auf Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette basiert. Wir beginnen damit, nach erneuerbaren Optionen für Rohstoffe zu suchen und daran zu arbeiten, den CO2-Ausstoß aus unserem eigenen Betrieb zu minimieren, um unseren Fußabdruck so klein wie möglich zu halten.“

Den Rahmen für eine Kreislaufwirtschaft schaffen
Mit Veranstaltungen wie dem Sustainability Forum unterstreicht Henkel sein kontinuierliches Engagement, den Wissenstransfer, die Zusammenarbeit und die Partnerschaft innerhalb der Branche voranzutreiben. „In den letzten Jahren haben wir den klaren Trend gesehen, dass immer mehr Menschen ihre Absicht bekundet haben, ihren Kunststoffverbrauch zu reduzieren und auf Alternativen umzusteigen – als Reaktion auf die nach wie vor niedrigen Recyclingraten von Kunststoffen. Gleichzeitig ist ein Wandel und eine Welle der Innovation in Richtung einer echten Kreislaufwirtschaft für Kunststoffverpackungen im Gange, die auf den Beiträgen aller Stakeholder von den Materialherstellern bis hin zu den Recyclern aufbaut“, sagt Dennis Bankmann, Senior Manager für Circular Economy bei Henkel.

Videozusammenfassung des Forums: https://youtu.be/E4v6Yi6ETTQ

Corona-Pandemie dämpft Konfliktfreude

Die Tarifverhandlungen standen im Jahr 2020 unter dem Einfluss der Pandemie. Die Lohnerhöhungen fielen moderat aus und die Konfliktintensität war die niedrigste seit dem Jahr 2005.

Die verschiedenen Konflikthandlungen in Tarifauseinandersetzungen, zum Beispiel Streikdrohungen, Warnstreiks, juristischer Streit oder Urabstimmungen, summierten sich im Durchschnitt auf 2,4 Punkte pro Verhandlung. Im Vorjahr fielen im Durschnitt noch 10,3 Punkte je Verhandlung an, 2015 sogar 17,8 Punkte. Einzige Ausnahme einer insgesamt harmonischen Sozialpartnerschaft war der Öffentliche Dienst. Ungeachtet der Corona-Pandemie riefen die Gewerkschaften dort unter der Federführung von ver.di mehrfach zu Warnstreiks auf. Die Pandemie wird die Tarifauseinandersetzungen auch im Jahr 2021 beeinflussen. Vor dem Hintergrund des monatelangen Lockdowns wäre in vielen Bereichen der Volkswirtschaft 2021 eine „tarifpolitische Diät“ angebracht. Die Frage ist, ob die Gewerkschaften nach dem „Maßhalten“ 2020 noch einmal dazu bereit sein werden. Die Lohnforderungen fallen bislang zwar moderater als in den Jahren vor der Pandemie. Insbesondere die IG Metall zeigt sich aber offensiver als zu Beginn der Tarifrunde 2020. Sie verweist darauf, dass die Konjunktur 2021 wieder Fahrt aufnehmen soll. Zudem haben die massiven Warnstreiks im Öffentlichen Dienst gezeigt, dass Arbeitskämpfe auch unter Pandemiebedingungen für die Gewerkschaften ein zentrales Druckmittel bleiben. Vor diesem Hintergrund ist eher nicht zu erwarten, dass das laufende Jahr noch einmal so harmonisch ablaufen wird wie 2020. Quelle: Dr. Hagen Lesch, IW Köln

Dr. Hagen Lesch

40. Podcastfolge: Unternehmensportrait Deutsches Rotes Kreuz, News & Termine

(cs) Unser Podcast DÜSSELDORFER WIRTSCHAFT ist der Wirtschaftspodcast für Düsseldorf. Wir stellen Unternehmer und Unternehmen vor, klären Hintergründe und Zusammenhänge und bringen tagesaktuelle News aus den Unternehmen. Keine Phrasen, kein Infotainment. Unser Podcastteam geht den Dingen auf den Grund, neugierig und authentisch. Am heutigen Freitag erscheint die 40. Folge mit einem Portrait des Deutschen Roten Kreuzes Düsseldorf (DRK). Mit 2.600 haupt- sowie ehrenamtlichen Mitarbeitern gehört das DRK-Düsseldorf zu den großen Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen in Deutschland. In 30 Einrichtungen, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind, bieten die Mitarbeiter des DRK Hilfe und Unterstützung im Alltag der Einwohner Düsseldorfs. Unseren POD finden Sie auf allen gängingen Podcast-Plattformen und bei uns im Netz unter https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/.

Jasna Müller vom DRK Düsseldorf im Expertentalk der Unternehmerschaft.

Dr. Steffen Greubel neuer Metro-Chef

(cs) Die Suche nach einem Nachfolger für Olaf Koch ist beendet: Dr. Steffen Greubel (47, Foto) wird neuer Vorstandschef des Großhandelskonzerns Metro. Der 47-Jährige besetzt den Posten ab 1. Mai.

Dr. Greubel erhält einen Dreijahresvertrag, meldet die Metro in Düsseldorf. Bislang wird der Großhandelskonzern von Finanzvorstand Christian Baier und Vorstandskollege Rafael Gasset geführt. Dr. Greubel ist zur Zeit noch Mitglied der Konzernleitung des Werkzeughändlers Würth.

Nach seinem Abitur absolvierte Greubel von 1993 bis 1995 eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der HypoVereinsbank in Schweinfurt. In den Jahren von 1995 bis 2000 absolvierte er erfolgreich sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Witten/Herdecke. Nach seinem Abschluss begann er seine berufliche Laufbahn bei McKinsey & Company. Hier spezialisierte sich Greubel in seiner Zeit von 2000 bis 2014 auf den Handelssektor. In den Jahren 2003 bis 2007 promovierte Greubel am Lehrstuhl für Unternehmensführung und Organisation an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zu dem Thema „Analyse der Unternehmensumwelt im Dienstleistungssektor“.

Seit dem 1. April 2014 arbeitet Greubel für die Würth-Gruppe. Als Geschäftsbereichsleiter verantwortete er die Auslandsgesellschaften in Italien, Spanien und Frankreich. Darüber hinaus zählte die Unternehmensentwicklung zu seinem Verantwortungsbereich. Unter seiner Führung konnte die italienische Würth-Linien-Gesellschaft nach einer Krisensituation wieder in erfolgreiches Wachstum zurückfinden. Seit dem 1. April 2019 ist Greubel in der Konzernführung der Würth-Gruppe und verantwortet die Gesellschaften der Würth-Linie des Konzerns.

Am 5. Februar 2021 gab die Düsseldorfer METRO AG bekannt, dass Greubel zum 1. Mai 2021 Nachfolger von Olaf Koch als CEO des Handelskonzerns werden soll.

Seit seinem Eintritt in die Würth-Gruppe im Jahr 2014 hat Dr. Steffen Greubel zum erfolgreichen Wachstum der Würth-Gruppe beigetragen. „Für diesen Einsatz und seine Leistung sind wir ihm dankbar und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, so Bettina Würth, Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe.

Mit Blick auf das weitere Wachstum des Unternehmens haben der Stiftungsaufsichtsrat und der Beirat der Würth-Gruppe beschlossen, die Konzernführung auf fünf Mitglieder zu vergrößern. Die Würth-Linie wird in die Bereiche Handwerk und Industrie aufgeteilt. Den Bereich Handwerk verantwortet zukünftig Dr. Jan Allmann (37), der Bereich Industrie geht in die Verantwortung von Rainer Bürkert (54). Beide waren bisher als Geschäftsbereichsleiter in der operativen Konzerngeschäftsleitung der Würth-Gruppe tätig. Quelle: Metro, Würth, XING, Wikipedia

SMS group mit neuer Leitung Unternehmenskommunikation und -Marketing

Kilian Rötzer (41) wird ab 1. April 2021 die Leitung Unternehmens­kommunikation und -Marketing bei der SMS group übernehmen und in dieser Funktion direkt an CEO Burkhard Dahmen berichten.

Die Stelle bringt die vormals getrennten Bereiche zusammen, um einen weltweit einheitlichen Auftritt gegenüber sämtlichen Ziel­gruppen sicherzustellen. Dieser Schritt ist Teil der strategischen Weiterentwicklung des Technologie- und Weltmarktführers. Kern­aufgabe des neu aufgestellten Teams wird es sein, insbesondere die Projektkompetenz in den Wachstumsfelder Dekarbonisierung, Wasserstoff und Recycling für die globale Metallindustrie stärker zu kommunizieren.

Rötzer kommt von thyssenkrupp, wo er acht Jahre lang die Unternehmenskommunikation, Marketing und Governmental Affairs für das weltweite Stahlgeschäft verantwortet hat. Zuvor war Rötzer vier Jahre als Leiter der Wirtschaftspresse bei der Metro Group in Düsseldorf und davor acht Jahre bei der Kommunikationsberatung CNC in München tätig.