Cyber Security: Lösung von Rheinmetall gewinnt Bundeswehr-Innovationspreis

Rheinmetall hat im Rahmen der Innovationskonferenz 2020 des Bundeswehr-nahen Forschungsinstituts CODE eine bedeutende Auszeichnung für besondere Leistungen im Bereich Cyber Security gewonnen. Die Innovationskonferenz fand im Rahmen der Jahrestagung des Forschungsinstituts CODE an der Universität der Bundeswehr in München statt und wurde in diesem Jahr virtuell durchgeführt.

Mit einer innovativen Lösung zum Schutz von Datennetzen setzte sich Rheinmetall unter insgesamt 37 konkurrierenden Beiträgen durch und errang den ersten Platz. „Moving Target Defence in Micro-Segmented Zero-Trust Networks“ ist der Titel des prämierten Beitrags, den ein Expertenteam des Geschäftsbereichs Cyber Solutions der Bremer Rheinmetall Electronics GmbH ausgearbeitet hat. Technisch basiert der Siegerbeitrag auf der Anwendung „Rheinmetall Security Appliance“ (RhSA), die das Unternehmen zum Schutz hochkomplexer IT-Infrastrukturen gegen Cyberangriffe entwickelt hat.

Ein zentraler Bestandteil der Rheinmetall Security Appliance ist die Funktionalität „Moving Target Defence“, mit deren Hilfe die Sicherheit von Netzwerken deutlich erhöht werden kann. „Moving Target Defence“ ersetzt reale IP-Adressen durch virtuelle und hindert den Angreifer somit daran, einzelne Endpunkte für seine Attacke aufzuklären – so entsteht eine nahezu unüberwindliche Hürde für jegliche Angriffe.

Das hochaktuelle Thema traf das Interesse der Jury, die aus Vertretern verschiedener Institutionen der Bundeswehr (Zentrum für Geoinformationswesen), des Verteidigungsministeriums (Abteilung Cyber/Informationstechnik), des Forschungsinstituts CODE sowie des Koblenzer Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) bestand.

Generalleutnant Michael Vetter, Abteilungsleiter Cyber/Informationstechnik im Bundesministerium für Verteidigung, rief nach sorgfältiger Prüfung aller eingereichten Beiträge schließlich das Rheinmetall-Team zum Sieger des diesjährigen Wettbewerbs aus.

Mit der Auszeichnung verbindet sich ein Preisgeld von 15.000 EUR – und vor allem die Möglichkeit, weitergehende Gespräche mit den Experten der Bundeswehr zu führen, für die die Abwehr von Angriffen im Cyber- und Informationsraum ganz oben auf der Agenda steht. Dieser Aufgabe widmet sich bei der Bundeswehr seit 2017 der militärische Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum (CIR). Digitale Souveränität, also „Sicherheit made in Germany“, ist dabei aus Sicht der Bundesregierung ein bedeutender Faktor.

Matthias Lindenberg, Leiter des Geschäftsbereichs Cyber Solutions bei Rheinmetall: „Die Auszeichnung ist für unser Team ein toller Erfolg und spornt uns zu weiteren Höchstleistungen an. Wir freuen uns, dass unser innovativer Ansatz der ‚Moving Target Defence‘ prämiert wurde und das Interesse der Bundeswehr-Experten gefunden hat. Wir sind überzeugt davon, dass wir der Bundeswehr und insbesondere dem Kommando Cyber- und Informationsraum bei Cyber Defence ein leistungsfähiger und verlässlicher Partner sein können. Aber auch für den zivilen Sektor bieten wir hochinteressante Lösungen zum Schutz hochkomplexer Netzwerke.“

Rheinmetall: Strategisches Geschäftsfeld Cyber-Defence

Rheinmetall befasst sich bereits seit einigen Jahren mit Fragen der IT-Sicherheit und betreibt Cyber Defence mittlerweile als strategisches Geschäftsfeld. Für eine konsequente Vermarktung seiner Produkte und für den Ausbau des Portfolios im Bereich der Cyber-Sicherheit hat der Konzern vor kurzem eine eigene Geschäftseinheit gegründet, die Rheinmetall Cyber Solutions GmbH, Bremen.

Mit der im Haus entwickelten Rheinmetall Security Appliance (RhSA) verfügt der Technologiekonzern bereits heute über eine marktreife Lösung, um komplexe LAN- und WAN-Infrastrukturen, wie sie in großen Unternehmen betrieben werden, mithilfe der sogenannten Mikrosegmentierung zu schützen. Bereits seit einem Jahr befindet sich die RhSA erfolgreich im Pilotbetrieb bei einem namhaften Industriekonzern und schützt dort die Netze eines seiner größten Produktionsstandorte.

Das Portfolio der Rheinmetall Cyber Solutions umfasst – neben RhSA – die Erstellung von Informationssicherheitskonzepten für Projekte und Produkte sowie die Entwicklung von Lösungen zur praktischen Umsetzung (z.B. Kryptographie und Härtungsmaßnahmen), aber auch die Durchführung von Schwachstellenanalysen und IT-Forensik zur Aufklärung von Cyberangriffen.

Ziel des Konzerns ist es, die Rheinmetall Cyber Solutions GmbH als kompetenten Technologieprovider für den militärischen und auch den zivilen Cybersicherheitsmarkt zu etablieren.

Das Forschungsinstitut CODE

Das Forschungsinstitut CODE (Cyber Defence) an der Universität der Bundeswehr München besteht seit 2013 und verfolgt die Zielsetzung, fakultätsübergreifend Experten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen sowie Fachleute aus Militär, Wirtschaft, Industrie, Behörden und Verbänden aus unterschiedlichen Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnologie zusammenzuführen und die Forschung im Bereich der Cyber-Sicherheit voranzubringen.

Seit 2018 findet jährlich die Innovationstagung Cyber und Informationstechnologie statt, die zum Ziel hat, neue Wege für die bedarfsorientierte Identifizierung und Einführung von IT-Innovationen im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung zu beschreiten. Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen und Behörden, aber auch Privatpersonen können ihre innovativen Ideen aus dem Bereich der IT einreichen und vorstellen. Die besten unter ihnen werden im Rahmen der Innovationstagung prämiert.

Der Eiswagen ist zurück: 55 weitere Mercedes-Benz Sprinter geordert

Mit Erfolg stemmen sich Großbritanniens Speiseeisverkäufer gegen die COVID-19-Pandemie: Weil durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens der Verkauf während Messen, Festivals und ähnlichen Veranstaltungen drastisch einbrach, haben sie einer alten Tradition zu neuem Leben verholfen und den Verkauf ganz einfach wieder wie vor 50 Jahren zurück in die Wohngebiete gebracht. 

Von diesem Trend profitiert auch der Aufbauspezialist Whitby Morrison mit seinen maßgeschneiderten Eiswagen. Die jüngste Bestellung des Premiumherstellers umfasst 55 Mercedes-Benz Sprinter-Fahrgestelle. Operations Director Ed Whitby: „Unsere Wagen stehen für höchste Qualität und erfüllen alle individuellen Anforderungen, die unsere Kunden sich wünschen. Diesem hohen Anspruch muss auch das Fahrgestell entsprechen, deshalb empfehlen wir grundsätzlich den Mercedes-Benz Sprinter. Er ist unschlagbar bei Zuverlässigkeit, Kraftstoffeffizienz und Sicherheit. Und dabei noch komfortabler und attraktiver als die Wettbewerber.“ Wichtig sei auch die Akzeptanz der Eiskäufer: „Die Betreiber der Eiswagen achten sehr darauf, den Stern auf der Motorhaube zeigen zu können.“ Nicht zu unterschätzen sei ebenfalls der zuverlässig gute Service24h von Mercedes-Benz. 

Durchschnittlich 85 Fahrzeuge baut das 1962 gegründete Unternehmen Whitby Morrison jährlich. Mit dem Sprinter, der seit 25 Jahren Maßstäbe im Segment setzt, hat der Aufbauspezialist das ideale Basisfahrzeug gefunden. Zumeist wird die 3,5-Tonnen-Variante beauftragt, aber auch fünf Tonnen zGG sind möglich. Exportiert wird in mehr als 60 Länder, darunter beispielsweise Australien, sowie einige Karibik-Inseln. 

Das in Crewe, Cheshire, ansässige Unternehmen ordert die Sprinter-Fahrgestelle seit über zehn Jahren. „Eine langjährige Beziehung, die sich immer weiter intensiviert“, so Ed Whitby. „Die Mercedes-Mitarbeiter sind nicht nur außergewöhnlich motiviert, sondern unterstützen uns jederzeit mit neuen Ideen und Möglichkeiten.“

Vor 25 Jahren wurde der erste Sprinter im Düsseldorfer-Werk produziert.

Berufsorientierungstage 2021 werden hybrid

Die “Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung 2021” werden hybrid: Unternehmen können ab sofort Ihre Termine, ob analog, nur digital oder hybrid einstellen unter www.berufsorientierungstage.de. Auf dieser Webseite erhalten Sie auch weiterführende Informationen zu den Berufsorientierungstagen. Wenn Sie noch keine Details kennen, können Sie trotzdem Ihren Termin bereits online eingeben und später gerne ergänzen.

Wenn Sie sich beteiligen möchten, aber glauben, keine Ressourcen, z.B. technische Ressourcen, zu haben, rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns: wir haben bestimmt eine Lösung (yildiz@unternehmerschaft.de, 0211.6690822). Frau Yildiz steht für alle Ihre Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

Die „Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung“ sind in diesem neuen Format auch ideal für klein- und mittelständische Unternehmen.

Geben Sie den Jugendlichen, geben Sie der „Generation Corona“, die in diesem Jahr KEINE Praktika, keine Unternehmen und keine Berufsbilder live erleben durfte, bitte eine Chance.

Wir würden uns freuen, wenn Sie mitmachen vom 17.–24. März 2021. In einem Livestream haben wir berichtet, wie die Teilnahme Ihres Betriebes funktionieren kann. Den Stream finden Sie im Netz unter www.kompetenzzentrum-duesseldorf.de.

Dietmar Meder gestorben

Mit großer Trauer teilen wir mit, dass unser Vorsitzender, Herr Dietmar Meder plötzlich und unerwartet verstorben ist.

Er verstarb in der Nacht zum 22. November 2020. Es verlässt uns ein Mensch, der für uns Besonders war. Unser Nachruf möchte einen einzigartigen Menschen aus unseren Reihen würdigen.

Dietmar Meder wurde 1952 geboren und lebte bis zuletzt in Schwalmtal.

Seit 2009 war Herr Meder Vorsitzender der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände und des Düsseldorfer Arbeitgeberverbandes der Metall- & Elektroindustrie und Umgebung e.V. sowie Vorsitzender der Stiftung PRO AUSBILDUNG.

Von 1984 bis 2012 engagierte sich Dietmar Meder in diversen Gremien der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Düsseldorf. Von 1994 bis 2007 war er als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht in Düsseldorf tätig und seit 2008 am Landesarbeitsgericht. Bis heute war er Vorsitzender des Bildungswerkes der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V.

Von 1970 (einschließlich seiner Berufsausbildung und betriebswirtschaftlicher Ausbildung) bis zu seinem Ruhestand 2012 arbeitete er im Hause der heutigen Daimler AG in Düsseldorf . In dieser Zeit war er in diversen Fach- und Führungsfunktionen tätig: 4 Jahre als Einkäufer, 10 Jahre im Finanz- und Rechnungswesen/Controlling, 7 Jahre im Bildungsbereich und 19 Jahre in der Personalleitung. Von 2004 bis zu seinem Ruhestand hatte er als Personalleiter VAN im Hause der Daimler AG die Personalverantwortung für rund 15 000 Beschäftigte weltweit.

Er war seit Oktober 2005 Mitglied des Vorstands der Deutschen Rentenversicherung Rheinland und seit 2011 alternierender Vorstandsvorsitzender des Düsseldorfer Rentenversicherungsträgers auf Arbeitgeberseite.

Herr Meder hat durch sein ehrenamtliches Wirken als Interessensvertreter der heimischen Wirtschaft in Düsseldorf und NRW bleibende Zeichen gesetzt.

Für Dietmar Meder gehörten Industrie und Dienstleistungen eng zusammen. Viele Jahre lang war er Kopf und Stimme der Wirtschaft dieser Region. Er nahm nie ein Blatt vor den Mund und sagte stets klar und deutlich, wo in der Region der Schuh drückt und was verbessert werden muss. Dietmar Meder war ein markanter und charismatischer Repräsentant der regionalen Wirtschaft. Seine gradlinige Haltung, sein offenes Wort, seine Sachkunde und sein gesellschaftspolitisches Verantwortungsbewusstsein haben den Stil der Arbeitgeberverbände in seiner Zeit als Vorsitzender geprägt.

Besonders wichtig war für ihn die Bildungsarbeit und deshalb unterstützte er auch vehement die Gründung der Stiftung PRO AUSBILDUNG. Entlang der gesamten Bildungskette von der Kita bis zur Hochschule engagierte sich Dietmar Meder. Ihm war es wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen mit ihren Talenten und Stärken gefördert wurden, um ihr Leben nach ihren Werten leben zu können. Er setzte sich immer für eine gute Vernetzung von Unternehmen und Schulen sowie für eine Verantwortungsgemeinschaft im Themenbereich Bildung ein.

Mit seinem umfassenden Fachwissen war Dietmar Meder immer ein kompetenter Ansprechpartner für Kollegen, Mitglieder und Mitarbeiter der Verbände. Sein ehrenamtliches Wirken war für ihn eine Berufung, er liebte und lebte die Arbeit in den Verbänden. Er war maßgeblich am Erfolg der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände und der Stiftung PRO AUSBILDUNG beteiligt.

Mit seiner Weitsicht trug er maßgeblich dazu bei, unsere Verbände Gruppe breiter aufzustellen und sie um die Standorte in Köln, Gelsenkirchen und Münster zu erweitern.Durch ihn ist diese Verbände Gruppe mittlerweile zur größten regionalen Arbeitgeberverbands Gruppe in NRW angewachsen.

Wir trauern mit seiner Familie und werden unserem Vorsitzenden ein ehrendes Andenken bewahren.

Auszubildende der SMS group ist Jahrgangsbeste in ganz NRW

Bei der SMS group GmbH hat Laura Kimmel ihre Ausbildung als Industriekauffrau in Mönchengladbach mit 98 von 100 möglichen Punkten abgeschlossen – und ist damit Jahrgangs­beste in ganz Nordrhein-Westfalen.

Auf die Frage nach dem Schlüssel für ihre Spitzenleistung bleibt die Absolventin bescheiden: „Ich habe gemerkt, dass die Ausbildung zur Industriekauffrau genau die richtige Berufsentscheidung für mich war. Die Themen haben mir sehr zugesagt. Und ich bin ehrgeizig. Auch mein Ausbildungsbetrieb hat mich stark gefördert und unterstützt“, sagt die 21-jährige aus Schwalmtal.

Von links: Daniela Perner, Geschäftsführerin Innovation Bildung Fachkräfte IHK Mittlerer Niederrhein; Marion Hermanns, Ausbildungsleiterin SMS group; Absolventin Laura Kimmel bei der Preisübergabe.

Die verdiente Freude über den besonders erfolgreichen Abschluss ist dem Nachwuchstalent anzusehen – auch wenn die IHK Mittlerer Niederrhein, die diesmal Ausrichter der Veranstaltung gewesen wäre, die feierliche Ehrung der besten Auszubildenden in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie absagen musste.

Auf ihren Lorbeeren ruht sich Laura Kimmel aber nicht aus. Im Gegenteil: Sie wolle im Job noch weiterkommen. Inzwischen arbeitet die junge Frau im Controlling der SMS group und studiert berufs­begleitend Betriebswirtschaftslehre.

Auch die SMS group wurde für ihr besonderes Engagement und die hohe Qualität in der dualen Ausbildung gewürdigt: Die IHK Mittlerer Niederrhein zeichnete das Unternehmen zum wiederholten Male mit dem Titel “Bester Ausbildungsbetrieb” aus. Dank der hervorragenden Leistungen von Laura Kimmel in diesem Jahr zusätzlich mit einer Sonderehrung in der Kategorie “Kaufmännische Ausbildung”. 

Traditionell hat die Ausbildung bei der SMS group einen hohen Stellenwert. Neben den Ausbildern tragen auch viele Mitarbeiter als Ausbildungsbeauftragte dazu bei, den Auszubildenden das Rüstzeug für einen guten Abschluss und damit eine solide Grundlage ihrer beruflichen Zukunft zu vermitteln. SMS group bietet zehn Aus­bildungsberufe im gewerblichen, technischen und im kaufmännischen Bereich an den Standorten in Düsseldorf, Hilchenbach, Mönchengladbach und Witten an.

Company of the Year: German Diversity Award für Vodafone

Heute wurde Vodafone von der Diversitäts-Initiative ‚BeyondGenderAgenda‘ im Rahmen des German Diversity Awards 2020 als ‚Company of the Year‘ ausgezeichnet. Damit wurde das langjährige Engagement des Digitalisierungskonzerns im Bereich Vielfalt honoriert. Die im Januar 2020 gegründete Initiative BeyondGenderAgenda hat erstmalig den German Diversity Award verliehen, der im Rahmen einer digitalen Preisverleihung stattfand.

Stellvertretend für Vodafone nahm Bettina Karsch, Geschäftsführerin Personal Vodafone Deutschland, die Auszeichnung entgegen und freut sich sichtlich: „Der German Diversity Award bedeutet mir enorm viel, denn er bestätigt uns auf unserem Weg zu mehr Vielfalt. Wir bei Vodafone sind der tiefen Überzeugung, dass die verschiedenen Prägungen eines Jeden das Leben und Arbeiten bereichern. Denn Unterschiede machen uns stark, innovativ und erfolgreich. Dafür setzen wir uns ein. Jeden Tag aufs Neue.“

Das Digitalisierungsunternehmen Vodafone lebt Diversity. Das bedeutet, Mitarbeitende werden nicht nur tolerieret oder respektiert. Es bedeutet, sie zu wertschätzen, wie sie sind – mit all ihren Prägungen. Um den Einsatz für mehr Diversität zu garantieren, basiert die Firmenphilosophie auf fünf Säulen: sexuelle OrientierungGenderBehinderungAlter und Interkulturalität. Unterschiedliche Menschen bringen unterschiedliche Denkansätze, Fähigkeiten und Ideen mit. Diese Unterschiede machen das Unternehmen nicht nur einzigartig, sondern auch menschlicher und führen zu neuen und frischen Denk- und Arbeitsweisen.

Zahlreiche Menschen, Firmen und Initiativen kamen für den Diversity Award in Frage. Und auch wenn nicht alle gewinnen konnten, gibt es nur Gewinner, denn alle haben eines gemeinsam: Sie setzen sich mit ihren Ideen, Überzeugungen und ihrer Inspiration dafür ein, dass Diversität gelebt wird. Vodafone gratuliert allen Teilnehmern – ob mit oder ohne Gewinn. Auch Victoria Wagner, CEO & Founder bei BeyondGenderAgenda erklärt: „Wir sind überwältigt von dem großen Erfolg unseres ersten German Diversity Award. Sowohl die Anzahl und Qualität der Nominierungen als auch die hohe Resonanz auf den Award waren herausragend. Ich bin davon überzeugt, dass wir neun würdige Preisträgerinnen und Preisträger auszeichnen konnten, die als Vorbild inspirieren und einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Diversität als wirtschaftlichen Erfolgsfaktor in Deutschland weiter zu etablieren.“

Elektromotorengehäuse für China: Rheinmetall erhält Großauftrag in der Elektromobilität

Das zu Rheinmetall gehörende Joint Venture HASCO KSPG Nonferrous Components (Shanghai) Co. Ltd. (KPSNC) hat einen Großauftrag eines international tätigen Premium-Automobilherstellers erhalten.

Bestellt wurden Elektromotorengehäuse für einen wassergekühlten Synchronmotor in vier verschiedenen Leistungsklassen. Die Gehäuse sollen künftig in der gesamten elektrisch angetriebenen Fahrzeugflotte des Herstellers zum Einsatz kommen.

Der Lifetime-Umsatz des Auftrags in dreistelliger Millionen-EUR-Höhe erstreckt sich über eine Laufzeit von sechs Jahren. Serienstart des Projekts ist im Juni 2023 am KPSNC-Standort in Guangde in der chinesischen Provinz Anhui. Dort werden die anspruchsvollen Komponenten gegossen und endbearbeitet.

Der Aluminiumgussbereich von Rheinmetall ist seit vielen Jahrzehnten Experte für hochkomplexe Aluminiumgussteile und bringt seine umfangreiche Expertise jetzt in den expansiven Markt für Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb ein. Für diese Antriebsform wird eine große Anzahl ganz neuer Komponenten benötigt, wie zum Beispiel Gehäuse für Batterien oder Elektromotoren. Sie alle werden aufgrund ihrer Komplexität bevorzugt als Gussteile konstruiert. Da die Batterien eines Elektro- oder Hybridfahrzeugs vergleichsweise schwer sind, ergibt sich für alle anderen Komponenten fast zwingend eine Notwendigkeit zum Leichtbau, so dass neben leichten Stahlwerkstoffen vor allem auch Aluminiumgehäuse zum Einsatz kommen.

Vor der Tarifrunde: Gewerkschaftsforderung „fernab der Realität“

Als „fernab der Realität“ haben die NRW-Metallarbeitgeber die Forderung der IG Metall nach Einkommensverbesserungen in einem Volumen von vier Prozent für die rund 700.000 Beschäftigten dieses Industriezweigs zurückgewiesen. Der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff, sagte am Dienstag in Düsseldorf, eine auch nur annähernde Umsetzung dieser Forderung werde in Deutschlands bedeutendsten Industriezweig viele Arbeitsplätze aufs Spiel setzen. „Warum die Gewerkschaft ausgerechnet in dieser schweren Rezession Unternehmen zusätzliche Arbeitskostenbelastungen aufbürden will, ist mir schleierhaft.“, erklärte Kirchhoff. Aufträge, Produktion und Umsätze bewegten sich vielerorts seit vielen Monaten im zweistelligen Minusbereich. Die gesamte Metall- und Elektroindustrie kämpfe gerade an mehreren Fronten von Rezession, Transformation, Corona und Beschäftigungssicherung. Zwei Drittel der M+E-Unternehmen arbeiteten in Kurzarbeit. Dieses Forderungspaket gefährde die leichte Erholungsphase der letzten Wochen und habe keine ökonomische Grundlage. „Das erinnert an Münchhausen: Aber sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen hat noch nie funktioniert“, so Kirchhoff.

Arndt G. Kirchhoff

Der NRW-Metallarbeitgeberpräsident warnte die IG Metall, mit ihrer tarifpolitischen Strategie einen Verteilungskampf zur Unzeit anzuzetteln. An der komplexen und schwierigen wirtschaftlichen Lage habe sich seit dem Frühjahr 2020 nicht viel verändert. Die Unternehmen hätten seitdem allerdings massiv Eigenkapital verloren, viele kämpften mit Liquiditätsengpässen. Trotzdem sei der Beschäftigungsrückgang mit -2,1 Prozent ausgesprochen moderat ausgefallen. Es sei bislang gelungen, insbesondere Stammbelegschaften an Bord zu halten. „Die IG Metall geht ein erhebliches psychologisches Wagnis ein: Wenn Unternehmen ausgerechnet jetzt Arbeitskosten-Erhöhungen befürchten müssen, dann werden sie vermehrt Arbeitsplätze auf den Prüfstand stellen“, betonte Kirchhoff. Er erkenne zwar an, dass die IG Metall in ihrer differenzierenden Forderung versuche, die heterogene Lage der M+E-Industrie zu berücksichtigen. Allerdings sei es schon grotesk, zunächst Lohnzuwächse bei den Unternehmen einzuholen, diese dann auch für einen Teillohnausgleich für eine Vier-Tage-Woche zu verwenden und dann als Beitrag der Mitarbeiter zur Beschäftigungssicherung zu verkaufen. „So verpasst die IG Metall auch der Akzeptanz für den Flächentarif einen schweren Schlag. Auch das kann ich in dieser Situation nicht nachvollziehen“, sagte Kirchhoff.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Pinkwart zeichnet SMS group mit dem NRW-Preis „Wirtschaft im Wandel“ aus

Als einer von drei Preisträgern in der Kategorie „Konzerne & Mittel­ständler“ wurde SMS group am 17.11.2020 innerhalb einer digitalen Preisträger-Laudatio von Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart mit dem Preis „NRW-Wirtschaft im Wandel“ ausgezeichnet. Prof. Dr. Hans Ferkel, Mitglied der Geschäftsführung der SMS group (www.sms-group.com), hat die Auszeichnung während der digitalen Preisverleihung virtuell entgegengenommen.

Prof. Dr. Hans Ferkel, CTO und Mitglied der Geschäftsführung der SMS group, hat die Auszeichnung „NRW-Wirtschaft im Wandel“ entgegengenommen.

Damit gehört SMS group zu den Unternehmen, die den Struktur­wandel des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen hin zu einem zukunftsstarken Wirtschaftsstandort vorantreiben. Insgesamt wurden elf Unternehmen in drei Kategorien ausgezeichnet: „Startups“, „Kleine Unternehmen & Handwerk“ sowie „Konzerne & Mittel­ständler“.

SMS group ist Weltmarktführer im Maschinen- und Anlagenbau für die Metallindustrie. Das Unternehmen, das im nächsten Jahr 150 Jahre alt wird, befindet sich seit seiner Gründung in Familienbesitz.

Nach wie vor sind Metalle für den Aufbau und die Erhaltung moderner Infrastrukturen von immenser Bedeutung. Aber mehr und mehr treten Umweltaspekte bei der Herstellung und Verarbeitung in den Vordergrund. Die notwendige Reduzierung der CO2-Emissionen im Rahmen des Klimawandels fordern neue Ansätze bei den Maschinen- und Anlagenbauern.

„Wir sehen es als eine gesellschaftspolitische Aufgabe, die Versorgung mit umweltschonendem Stahl sicherzustellen. Bei der konventionellen Gewinnung von Rohstahl entstehen erhebliche Mengen an CO2. Deshalb konzentrieren sich unsere Entwicklungen verstärkt auf umwelt- und ressourcenschonende Anlagenlösungen. Dabei ist Wasserstoff von zentraler Bedeutung. Hierbei steht die Herstellung von grünem Roheisen durch wasserstoffgestützte Direktreduktion in unserem Fokus“, so Prof. Dr. Hans Ferkel.

SMS group wächst auch außerhalb ihrer Industrie, insbesondere durch die Realisierung ihrer New-Horizon-Initiative. Bei dieser Initiative werden nicht nur neuartige Produkt- und Produktions­lösungen für die Metallindustrie entwickelt, sondern erprobte SMS-Lösungen in Geschäftsfeldern angewendet, die vor ähnlich großen technologischen Herausforderungen stehen. Somit spielt SMS group auch in vielen anderen Branchen − von Energie bis hin zur Hafen­logistik − eine immer bedeutendere Rolle.

Bei der Wiederverwendung von Metallen ist SMS group schon lange aktiv. Derzeit baut SMS group am Standort Hilchenbach eine Pilotanlage zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien. Mit dieser Anlage lassen sich wertvolle und teure Rohstoffe umweltgerecht zurückgewinnen und wieder in den Materialkreislauf bringen.

Ein besonderes Beispiel der New-Horizon-Initiative ist das BOXBAY-Joint Venture mit dem Hafenbetreiber DP World (www.box-bay.com). In Dubai wird derzeit die erste Pilotanlage für ein revolutionäres Lagersystem für Hochseecontainer errichtet. Die Container werden nicht wie jahrzehntelang üblich direkt aufeinandergestapelt, sondern jeder einzelne Container wird in einem eigenen Fach in einem elf­stöckigen Regal untergebracht. Das bedeutet die dreifache Kapazität und bietet große Vorteile im Hinblick auf Geschwindigkeit, Energie­effizienz, erhöhte Sicherheit und erheblich reduzierte Kosten.

Mit der Erschließung von neuen Geschäftsfeldern, Produkt­innovationen sowie einer vergleichslosen Digitalisierungsoffensive verfolgt SMS group ein Wachstumsprogramm, das ihre Spitzen­stellung im Markt nachhaltig stärkt. Innovative Service- und Digitalisierungsdienstleistungen sowie patentierte Anlagen­technologien werden aus einer Hand angeboten. Dank eigener integrierter Fertigungseinrichtungen und des Know-hows eines Systemanbieters kann SMS group ihren Kunden Lösungen entlang der gesamten Prozesskette anbieten.

Um die Zukunft weiter innovativ zu gestalten, wurde am 15. Oktober 2020 der Grundstein für einen neuen zentralen Standort in Mönchengladbach gelegt, den SMS Campus. Auf dem Betriebs­gelände der SMS group GmbH entsteht ein Technologie-, Service- und Digitalisierungscenter, das 1.500 moderne Arbeitsplätze bereit­stellen wird. Dieser neue Campus wird ab 2023 Spezialisten von zuletzt fünf Standorten aus der Region zusammenbringen.

Neues Infrastruktur-Modell soll Gigabit-Ausbau in Düsseldorf weiter beschleunigen

In Düsseldorf soll der Ausbau der Netz-Infrastruktur künftig noch schneller voranschreiten. Vodafone und die Stadt starten jetzt ein neues Infrastruktur-Modell. Das Ziel der Partner: Den Ausbau von Gigabit-Netzen im Mobilfunk und im Festnetz noch weiter beschleunigen. Die Suche nach neuen 5G-Standorten wird einfacher, Genehmigungsverfahren werden schneller und der Glasfaser-Ausbau kommt auch in Gebiete, die bislang noch nicht an das Gigabit angeschlossen sind. Ein Modell mit Vorzeige-Charakter für weitere Städte und Gemeinden.

Bis zu zwei Jahre kann es vielerorts in Deutschland dauern, bis ein neuer Mobilfunk-Standort gebaut und in Betrieb genommen werden kann. Von der ersten Anfrage über sämtliche Genehmigungsverfahren bis zur Aktivierung verstreicht hierzulande oft deutlich mehr Zeit als anderswo. In vielen Nachbarländern dauert der gesamte Prozess gerade mal vier bis sechs Monate. Das bremst den Ausbau der Mobilfunk-Netze. In Düsseldorf gibt es jetzt mehr Unterstützung für den Mobilfunkausbau, um den neuen Standard 5G noch schneller ausbauen und die Netzqualität weiter zu verbessern. Auch der Gigabit-Ausbau unter der Erde soll noch weiter voranschreiten. Schon heute stellt Vodafone Gigabit-Anschlüsse für 320.000 Haushalte bereit. Dort, wo das Gigabit bislang noch nicht verfügbar ist, soll ein neues Modell den Glasfaser-Ausbau weiter antreiben. Vodafone und die Stadt Düsseldorf starten dafür jetzt ein Ausbau-Modell mit Vorzeige-Charakter.

„Wir sind der größte Gigabit-Treiber in Deutschland und in Düsseldorf. Schon heute bringen wir mit unseren modernen Kabel- und Glasfaser-Netzen das Gigabit zu hunderttausenden Menschen und Unternehmen in der Landeshauptstadt. In dieser Woche haben wir an 120 Mobilfunk-Antennen in Düsseldorf den Mobilfunk-Turbo 5G live geschaltet“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Doch wir wissen auch: es gibt noch immer Regionen, wo wir noch besser werden müssen. Lange Genehmigungsverfahren und Kapazitätsengpässe beim Tiefbau machen uns dabei bislang oft das Leben schwer.“

In Düsseldorf soll der Netzausbau unter der Erde und in der Luft jetzt noch schneller funktionieren. „Gemeinsam mit der Stadt starten wir ein neues Modell, um neue Mobilfunk-Standorte schneller an den Start und Glasfaser noch schneller bis in die Häuser zu bringen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter, der gemeinsam mit dem neuen Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eine Absichtserklärung unterzeichnete, den Gigabit-Ausbau weiter anzutreiben.

Infrastruktur-Ausbau als gemeinschaftliche Aufgabe

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Eine leistungsfähige und flächendeckende Breitband-Versorgung ist die Basis aller Bemühungen in der Digitalisierung. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist eine gemeinschaftliche Aufgabe, für die wir Partnerschaften mit den
Telekommunikationsunternehmen eingehen. Vodafone ist dabei Vorreiter und auch die Stadt Düsseldorf selbst wird mehr Verantwortung übernehmen.“

Im Mobilfunk: Schnelle Genehmigungsverfahren für noch mehr 5G und weniger Funklöcher

Rund 120 Antennen funken seit heute im 5G-Netz von Vodafone in Düsseldorf. Die LTE-Versorgung in der Landeshauptstadt ist gut. Doch es gibt auch noch Orte, wo es im Netz hakt. Hier werden komplett neue Mobilfunk-Standorte gebraucht. Die Suche nach diesen neuen Standorten ist oft langwierig: Zunächst müssen Flächen gefunden werden, an denen überhaupt gebaut werden darf. Zusätzlich braucht eine Mobilfunk-Station die Anbindung an das Stromnetz – vielerorts werden sie zudem an das Glasfaser-Netz angebunden. Die genauen Prozesse zu Standort-Findung sind in Deutschland unterschiedlich. In Düsseldorf sollen städtische Gebäude, Flächen oder auch Straßenlaternen künftig einfacher und schneller genutzt werden können, um dort auch LTE- und 5G-Antennen zu montieren.

Im Festnetz: Passive Infrastruktur soll Glasfaser noch schneller zu Häusern und Gewerbeparks bringen

320.000 Haushalte in Düsseldorf hat Vodafone mit dem Kabel-Glasfasernetz bereits an Gigabit-Leitungen angeschlossen. Dort, wo diese Bandbreiten noch nicht verfügbar sind, sind die größten Schwierigkeiten für den weiteren Glasfaser-Ausbau häufig die knappen Tiefbau-Kapazitäten. Das neue Infrastruktur-Modell soll dem jetzt entgegenwirken. Die Stadt Düsseldorf will dafür in Zusammenarbeit mit Tochterunternehmen in größeren Ausbaugebieten eine passive Infrastruktur bis zu den Gebäuden bauen. Dafür soll unter anderem die neue Trenching-Technologie genutzt werden. Die kommunale Infrastruktur soll Vodafone dann schnell und einfach mit Glasfaser-Leitungen ausstatten und mit nutzen können. Gewerbegebiete und Wohnungen bekämen so schnellen Zugang zum Gigabit-Netz. Der Infrastruktur-Ausbau soll unmittelbar beginnen: Ein erstes Ausbaugebiet steht im Stadtteil Wittlaer kurz vor Baubeginn. Auch für Lörick planen Vodafone und die Stadt den Gigabit-Ausbau.