Podcast-Tipp: „Düsseldorfer Wirtschaft“ – Was tun gegen hohe Krankenstände in den Unternehmen?

Arbeitsrechts-Experte Alexander Jarre (rechts) im Gespräch mit Christoph Sochart im Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“.

(ud) In unserer aktuellen Folge des Podcasts „Düsseldorfer Wirtschaft“ geht es um ein Thema, das viele Betriebe derzeit massiv beschäftigt: der dauerhaft hohe Krankenstand in den Unternehmen. Wir sprechen mit Alexander Jarre, Geschäftsführer für Arbeitsrecht bei den Arbeitgeberverbänden Düsseldorf, über die Gründe, Konsequenzen und mögliche Lösungen für diese Entwicklung.

Seit der Corona-Pandemie sind die krankheitsbedingten Fehlzeiten in den Unternehmen auf einem ungewöhnlich hohen Niveau. Die AOK Rheinland/Hamburg beispielsweise meldet einen Krankenstand von 7,69 Prozent – das entspricht mehr als 20 Fehltagen pro Arbeitnehmer und Jahr. Und: Eine Trendumkehr ist aktuell nicht in Sicht. Die Folge: Lohnfortzahlungskosten in Höhe von fast 77 Milliarden Euro jährlich für die Unternehmen – das hat das Institut der Deutschen Wirtschaft errechnet.

Wir gehen der Frage nach: Warum steigen die Fehlzeiten in allen Alters- und Berufsgruppen – vom Azubi bis zur Führungskraft – weiter an? Welche Rolle spielen dabei psychische Erkrankungen und das veränderte Gesundheitsbewusstsein? Und wie sieht die Rechtslage bei Krankschreibungen per Telefon oder Videocall aus?

Alexander Jarre liefert fundierte Einblicke in die rechtlichen Hintergründe und erläutert, welche Spielregeln bei der Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit gelten – und was Arbeitgeber tun können, wenn sie Zweifel an der Richtigkeit einer Krankschreibung haben. Besonders kritisch wird dabei auch die Rolle von Online-Plattformen beleuchtet, die einfache Krankschreibungen per Klick anbieten – ein Thema, das auch im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung aufgegriffen wird.

Außerdem diskutieren wir:
👉 Warum ein „Karenztag“ für viele Arbeitgeber ein wichtiges Signal wäre
👉 Welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen Arbeitnehmern drohen können, wenn sie auf unseriöse Anbieter setzen
👉 Und warum aus Sicht der Arbeitgeber weitere gesetzliche Schritte nötig wären, um Fehlzeiten nachhaltig zu senken

Ein spannendes Gespräch über ein wirtschaftlich brisantes Thema – klar, sachlich und praxisnah.

📌 Jetzt überall, wo es Podcasts gibt – oder direkt auf unternehmerschaft.de.
Moderation: Christoph Sochart

Stärken entdecken, Perspektiven schaffen: Der Erlebnisparcours „komm auf Tour“ in Düsseldorf

(cs) Wenn das Mercedes-Benz Sprinterwerk in Düsseldorf sich Anfang Juni in ein überdimensionales Klassenzimmer verwandelt, ist wieder Zeit für „komm auf Tour“ – den beliebten Erlebnisparcours zur Stärkenentdeckung und Berufsorientierung. Vom 03. bis 06. Juni 2025 durchlaufen rund 700 Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen von Förder-, Haupt- und Gesamtschulen den interaktiven Parcours. Der Fokus liegt dabei besonders auf Jugendlichen mit Förderbedarf.

Seit 15 Jahren findet „komm auf tour“ alljährlich in Düsseldorf statt. Gemacht von der Kommunalen Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung. Mit spielerischen, praxisnahen und gendersensiblen Methoden gibt der Talenteaprcour wertvolle Impulse zur beruflichen Orientierung und Lebensplanung. Die Jugendlichen entdecken ihre persönlichen Stärken, erhalten Anregungen für Praktika und entwickeln realistische Vorstellungen von beruflichen und privaten Zukunftsperspektiven.

Besonderes Highlight ist der „Inspiring Morning“, bei dem geladene Gäste einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Parcours werfen. Im direkten Austausch mit Jugendlichen und Projektbeteiligten erleben sie die Stationen live und erfahren, wie das Projekt junge Menschen motiviert und ihnen neue Wege aufzeigt.

Getragen wird das Projekt von einem engagierten Netzwerk: Agentur für Arbeit Düsseldorf, Bürgerstiftung Düsseldorf, Landeshauptstadt Düsseldorf, Mercedes-Benz Werk Düsseldorf, Arbeitgeberverbände Düsseldorf

Veranstalter: Kommunale Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf und das Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung (Stiftung Pro Ausbildung) in Zusammenarbeit mit SINUS – Büro für Kommunikation

von links: Jutta Schulz, Lilian Listmann, Cornelia Hornemann (Bürgerstiftung Düsseldorf) und Dagmar Wandt (Landeshauptstadt Düsseldorf). Fotos: W. Meyer

Bürgerstiftung Düsseldorf
(Cornelia Hornemann und Lilian Listmann):

Die Bürgerstiftung Düsseldorf – insbesondere das Ressort “Junge Erwachsene und Stipendiaten“ – unterstützt dieses Projekt mit großer Überzeugung. Es entspricht in besonderer Weise unserem Anliegen, junge Menschen auf ihrem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft zu begleiten. Gerade in der Phase der beruflichen Orientierung ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen frühzeitig Impulse zu geben, um eigene Interessen und Stärken zu entdecken. Dieses Projekt schafft dafür einen geschützten, spielerischen Rahmen, in dem die Schülerinnen und Schüler wertvolle Erfahrungen sammeln können. Sie erhalten eine nachhaltige Förderung und somit die nötigen Kompetenzen und Werkzeuge, die sie für ihre individuelle Entwicklung benötigen. Wir sehen darin einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit und zur persönlichen Entwicklung – beides zentrale Ziele unserer Stiftungsarbeit in diesem Bereich.

Stefan Ton (Mercedes-Benz)

Mercedes-Benz
(Stefan Ton)

Als einer der führenden Arbeitgeber in der Region übernehmen wir Verantwortung für die berufliche Entwicklung junger Menschen. Wir bieten ein breites Ausbildungsangebot, das einen attraktiven Einstieg in das Berufsfeld der Automobilproduktion ermöglicht. Das Mercedes-Benz Vans Werk Düsseldorf unterstützt den Erlebnisparcours von ‚komm auf Tour‘, um Jugendlichen zu helfen, ihre Stärken zu entdecken und auf spielerische Art eine erste berufliche Orientierung zu entwickeln. In der heutigen Zeit stehen junge Menschen vor einer Vielzahl an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, die oft unübersichtlich wirken, da es an konkreten Einblicken in die verschiedenen Berufsfelder fehlt. Wir halten es für wichtig, die Jugendlichen frühzeitig an das Berufsleben heranzuführen und ihnen die verschiedenen Optionen aufzuzeigen. Neben Schülerpraktika, Werksbesichtigungen und Schulbesuchen bietet ‚komm auf Tour‘ eine weitere Möglichkeit für uns, mit Jugendlichen in Kontakt zu treten und sie bei ihrer Berufswahl zu unterstützen.

Dagmar Wandt (Landeshauptstadt Düsseldorf)

Landeshauptstadt Düsseldorf
(Dagmar Wandt)

„komm auf Tour“ ist ein großartiges Angebot zur beruflichen Orientierung – praxisnah, motivierend und wertschätzend. Deshalb engagiert sich die Stadt Düsseldorf sehr gerne bei diesem Stärkenparcours, der Schülerinnen und Schüler ermutigt, ihre Talente zu entdecken und ihren Weg in die Zukunft zu finden. Ein ganz herzlicher Dank gilt dem Mercedes-Benz Sprinterwerk, das mit seinem Engagement überhaupt erst ermöglicht hat, dass „komm auf Tour“ nach Düsseldorf kommt. Ebenso danken wir der BürgerStiftung Düsseldorf und der Agentur für Arbeit Düsseldorf für ihren großzügigen finanziellen Beitrag – ohne sie wäre dieses wichtige Projekt nicht realisierbar.

Agentur für Arbeit
(Michael Flak)

‚komm auf Tour‘ ist ein sehr wichtiges Projekt – für unsere Region und vor allem für die beteiligten Schülerinnen und Schüler. Die große Resonanz zeigt: Wir erreichen junge Menschen genau da, wo sie stehen. Kein Jugendlicher darf verloren gehen – und genau hier setzt ‚komm auf Tour‘ an. Der Parcours eröffnet die berufliche Orientierungsphase und ergänzt somit die Angebote der Berufsberatung der Agentur für Arbeit und aller Partner zur Berufswegeplanung in unserer Stadt. Genau das macht ihn so wertvoll.

Arbeitgeberverbände Düsseldorf
(Michael Grütering)

Berufliche Orientierung beginnt mit Selbstvertrauen – und genau das stärkt ‚komm auf Tour‘ auf beeindruckende Weise. Der Parcours macht Jugendlichen Mut, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und gibt ihnen eine greifbare Vorstellung davon, wie ihre Zukunft aussehen kann. Für uns als Arbeitgeberverbände ist es ein wichtiges Anliegen, junge Menschen frühzeitig und praxisnah auf dem Weg ins Berufsleben zu begleiten.

Und zum Abschluss noch eine kleine Bildergalerie:

Christiane Stedeler-Gabriel (Kommunale Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf)

Dr. Jürgen Holtkamp (IHK Düsseldorf)

Die wichtigsten Botschaften von „komm auf tour 2025“

von links: Michael Flak (Agentur für Arbeit) und Stefan Ton (Mercedes-Benz)

Julia Klein (Agentur für Arbeit)

von links: Michael Flak und Christoph Sochart (Stiftung Pro Ausbildung) vor dem „Zeittunnel“.

Jutta Schulz (Bürgerstiftung)

 

ANGA COM 2025: Vodafone präsentiert mit „Fiber Island“ neue Glasfaser-Innovation

(cs) Heute (03.06.2025) startet die ANGA COM in Köln – Europas führende Kongressmesse für Breitband, Fernsehen und Online – und bringt für drei Tage die Branche zusammen. Mit dabei: Vodafone Deutschland, das auf dem Boulevard vor Halle 7 (Stand MB11) eine besondere Innovation zeigt. „Fiber Island“ heißt das neue Technik-Highlight, mit dem der Düsseldorfer Kommunikationskonzern demonstriert, wie sich Neubaugebiete und Immobilien der Wohnungswirtschaft effizient und zukunftssicher mit Glasfaser erschließen lassen.

Statt eine komplett neue Infrastruktur zu errichten, setzt Vodafone auf ein cleveres Prinzip: Das bestehende Kabelglasfaser-Netz wird bis zu den Glasfaser-Verteilern genutzt – ab dort führen eigene FTTH-Leitungen (Fiber to the Home) direkt in die Wohnungen und Häuser. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt bereits ein Pilotprojekt im Berliner Stadtteil Tegel.

„Mit Fiber Island zeigen wir eindrucksvoll, wie wir die Glasfaser-Verfügbarkeit in Deutschland weiter verbessern können“, sagt Tanja Richter, Technik-Chefin bei Vodafone Deutschland. „Wir verzichten auf umfangreiche Neuerrichtungen und nutzen stattdessen unsere bestehende Infrastruktur, um FTTH-Leitungen direkt zu den Menschen zu bringen.“

Traditionell bedeutet Glasfaser-Ausbau hohen Aufwand: Netzbetreiber müssen große Technik-Gebäude (PoPs), Multifunktionsgehäuse und Stromanschlüsse installieren – inklusive aufwändiger Aktivtechnik für die regionale Anbindung. Gemeinsam mit dem Systemtechnik-Partner Harmonic geht Vodafone nun einen neuen Weg: Herzstück der Fiber Island ist ein sogenanntes Micro OLT (µOLT) – ein kompaktes Steckmodul, das direkt im Glasfaser-Verteiler installiert wird. Es ermöglicht die Anbindung von bis zu 64 Haushalten – je nach Ausbaustufe sogar bis zu 512 – mit echter FTTH-Leitung bis in die Wohnung.

Mit dieser Lösung will Vodafone die Glasfaser-Versorgung in Deutschland schneller, flexibler und wirtschaftlicher vorantreiben – ganz im Sinne eines intelligenten Netzausbaus der Zukunft.

Rheinmetall gründet neues Tochterunternehmen in Südafrika

(ud) Das Düsseldorfer Technologie-Unternehmen Rheinmetall hat das neue Tochterunternehmen Rheinmetall Resonant South Africa (Pty) Ltd. gegründet. Mit Erhalt der Freigaben der zuständigen Behörden hält die Rheinmetall Waffe Munition GmbH nun 51% der Anteile an dem neu gegründeten Joint Venture Rheinmetall Resonant South Africa (Pty) Ltd. Das Joint Venture übernimmt nahezu sämtliche Assets der Resonant-Holding und ihrer Tochtergesellschaften. Die restlichen 49% werden von den bisherigen Resonant Holding-Gesellschaftern gehalten. Die neue Firma erwartet ein Umsatzpotential von mehr als 100 MioEUR pro Jahr. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Mit der Gründung des neuen Tochterunternehmens baut Rheinmetall sein Leistungsspektrum zur Errichtung zusätzlicher Produktionskapazitäten weiter aus. Damit reagiert Rheinmetall auf die weltweit steigende Nachfrage im Munitionsbereich. Durch die tiefgreifende Vertikalintegration positioniert sich der Konzern noch robuster hinsichtlich eigenständiger Planung, Aufbau und Betrieb von Produktionsanlagen für die Erzeugung chemischer Vorprodukte wie Treibladungspulver und Sprengstoffe.

Die neue Rheinmetall Resonant South Africa (Pty) Ltd. beschäftigt rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie verfügt über ausgewiesene Erfahrung und herausragende Kompetenz bei der Planung und dem Bau von Spezialanlagen. Hierzu gehören auch Produktionsanlagen für chemische und sprengstoffhaltige Produkte. Resonant ergänzt den Rheinmetall-Anlagenbau somit insbesondere auf den Gebieten der Chemie-, Energie- und Sprengstofftechnik, der Industrialisierung und der Fertigung.

Kostenfreies IST-Webinar am 12. Juni 2025: Warum wir aufschieben – und wie wir ins Handeln kommen

Alexandra Löwe ist Diplom-Ökonomin, Personal- und Business Coach sowie Master-Absolventin im Bereich Prävention, Sporttherapie und Gesundheitsmanagement. An der IST-Hochschule lehrt sie unter anderem zu den Themen Stressbewältigung, Resilienz und Gesundheitspsychologie. Sie leitet die psychologische Beratungsstelle und das Projekt „Healthy Habits“, das Studierende bei einem gesunden Studienalltag unterstützt.

(cs) Wir alle kennen es: Eine Aufgabe steht an, aber stattdessen checken wir E-Mails, sortieren unseren Schreibtisch oder scrollen durch Social Media. Obwohl wir wissen, was gut für uns wäre – wir tun es nicht. Prokrastination ist ein weitverbreitetes Phänomen, das in Alltag, Beruf und Studium gleichermaßen auftritt. Doch warum eigentlich?

Antworten auf diese Frage liefert das kostenfreie IST-Webinar „Prokrastination – Warum wir wissen, was gut für uns ist, und es trotzdem nicht tun“ am Donnerstag, 12. Juni 2025, um 18 Uhr. Referentin ist Alexandra Löwe, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der IST-Hochschule, Expertin für Stressmanagement, Resilienz und gesundes Arbeiten.

In ihrem interaktiven Vortrag beleuchtet Löwe die psychologischen Hintergründe der Prokrastination – und geht dabei weit über das Klischee der „Faulheit“ hinaus. Sie zeigt, wie sich unbewusste Blockaden und innere Widerstände entwickeln – und wie wir sie durch einfache, alltagsnahe Strategien überwinden können.

Die Teilnehmer erwartet:

  • spannende Impulse aus Gesundheitspsychologie und Coaching

  • alltagstaugliche Methoden gegen Mikro-Prokrastination

  • praktische Tools zur Stärkung von Selbstregulation und Motivation

  • neue Perspektiven auf inneren Widerstand und Selbstfürsorge

  • konkrete Tipps, um wieder ins Tun zu kommen

Die Teilnahme am Webinar ist kostenfrei, eine unverbindliche Anmeldung ist online möglich.

👉 Hier geht’s zur Anmeldung.

Touchdown für Düsseldorf: Rhein Fire zurück – und die Stadt feiert mit „American Football Madness“

Fotos: cs

(cs) Nach 18 Jahren war es endlich wieder so weit: Rhein Fire ist zurück in Düsseldorf – und die Stadt hat diesen sportlichen Meilenstein gebührend gefeiert. Grund genug für die Landeshauptstadt, sich in Schale zu werfen. Die städtische Veranstaltungs-Tochter D.LIVE organisierte ein mehrtägiges Event, das Football-Herzen höherschlagen ließ: die erste Ausgabe von „American Football Madness“.

Schon der Auftakt hatte es in sich: Im Schatten der Arena konnten Football-Fans ihr Können in verschiedenen Challenges unter Beweis stellen – ob beim Quarterback-Wurf, beim Field-Goal-Kick oder beim High Jump. Dazu gab es spannende Insights in die Welt des US-Sports, trendige Produkte auf der Football-Convention und natürlich jede Menge Fan-Atmosphäre.

Das Besondere an der Premiere: Erstmals wurde ein klassischer Convention-Part, bei dem sich hochkarätige Fachleute zum Austausch über Technik, Taktik und Training trafen, mit einem unterhaltsamen Festival-Part kombiniert – ideal für Football-Fans wie Michael, der sich gleich im Fanshop mit dem neuesten Rhein-Fire-Merch eingedeckt hat.

Ein Sportfest für alle Generationen

Die „Madness“ hatte für jede Altersklasse etwas zu bieten: interaktive Spiele für Kinder, spannende Technik-Stationen für Jugendliche und informative Talkrunden für echte Kenner. Der sportlich-amerikanische Lifestyle war auf dem gesamten Gelände spürbar – und das mitten in Düsseldorf.

Unterstützt wurde das Event unter anderem vom Technologieunternehmen Rheinmetall, das als Partner dazu beitrug, Football auf eine neue Stufe zu heben. Mit dieser Initiative unterstreicht Düsseldorf einmal mehr seine Rolle als moderner Austragungsort internationaler Trendsportarten und lebendiger Treffpunkt für Sportbegeisterte aus der Region und darüber hinaus.

American Football in Düsseldorf? Das passt. Und wie: Die Rückkehr von Rhein Fire ist mehr als ein sportliches Comeback – sie ist ein emotionales Bekenntnis zur Football-Kultur. Mit der „American Football Madness“ hat D.LIVE den Beweis geliefert, dass Düsseldorf auch in Sachen US-Sport zu den Hotspots Deutschlands gehört.

Fortsetzung? Sehr wahrscheinlich.

Wenn Sie bei Instagram registriert sind, gibt es hier noch eine weitere Einblicke vom Schlusstag: https://www.instagram.com/christophsochart/?hl=de

Podcast-Tipp aus dem Archiv: „Krise? Mehr Zuversicht, bitte!“

(cs) Unsere 89. Folge der „Düsseldorfer Wirtschaft“ ist zwar schon drei Jahre jung – aber aktueller denn je! Denn: Gerade in unsicheren Zeiten braucht es echte, glaubwürdige Zuversicht – keine Schönfärberei, sondern innere Stärke und klare Perspektiven.

In dieser Folge startet unsere Themenreihe „Zuversicht“. Zu Gast: Peter Diekmann, Krisen- und Kommunikationsexperte, der uns mit seiner ganz persönlichen Mutmach-Geschichte inspiriert. Wie gelingt es, trotz Druck, Unsicherheit und Veränderung den eigenen Kurs zu halten – und andere mitzunehmen?

💡 Studien zeigen: Zuversichtliche Führung wirkt – sie macht Organisationen innovativer, Teams stabiler und Entscheidungen tragfähiger.

Hören Sie rein – und schreiben Sie uns Ihre Fragen zum Thema! In der nächsten Folge beantwortet Peter Diekmann Ihre Anliegen ganz direkt.🎙️ Jetzt reinhören!

Zwischen Tradition und Technologie – Das TEEKANNE-Team auf der OMR-Messe

Fotos: privat

(cs) Wie gelingt es Traditionsmarken, in einer zunehmend digitalen Welt relevant zu bleiben? Eine Antwort darauf suchte – und fand – das Team vom Düsseldorfer Unternehmen TEEKANNE auf der diesjährigen OMR in Hamburg. Die Messe, eines der bedeutendsten Events für digitales Marketing und Innovation, bot jede Menge Stoff zum Nachdenken: Von Künstlicher Intelligenz über datengetriebene Kundenerlebnisse bis hin zu effizienten Content-Strategien – die Themenvielfalt war so breit wie inspirierend.

Besonders im Fokus: Der Einsatz von KI im Marketing. Was vor wenigen Jahren noch wie Zukunftsmusik klang, ist heute Realität. Personalisierte Kampagnen, automatisierte Prozesse, smarte Tools – all das verändert nicht nur die Art, wie Marken kommunizieren, sondern auch, wie sie wahrgenommen werden.

Für TEEKANNE, ein Unternehmen mit über 140 Jahren Geschichte, steht fest: Wer langfristig erfolgreich sein will, muss bereit sein, sich weiterzuentwickeln – ohne seine Wurzeln zu verlieren. „Wir glauben an die Kraft der Innovation, aber genauso an unsere Tradition“, so das Team. „Die Mischung macht’s – wie bei einem guten Tee.“ So schreibt das Team auf SocialMedia.

Das OMR Festival 2025 zog über 70.000 Besucher:innen an und bot ein facettenreiches Programm mit mehr als 800 internationalen Speaker:innen, rund 1.000 Ausstellern und über 270 Masterclasses. Auf fünf Hauptbühnen diskutierten Persönlichkeiten aus Technologie, Marketing, Popkultur und Politik aktuelle Trends. Neben den Vorträgen bot das Festival zahlreiche Masterclasses, Guided Tours und eine Expo mit führenden Unternehmen wie Google und SAP. 

20 Jahre LANXESS – Vom Aufbruch zur internationalen Chemie-Marke – Einblicke aus dem großen Interview mit Vorstandschef Matthias Zachert

(cs) Zum 20-jährigen Jubiläum der LANXESS AG blickt Vorstandsvorsitzender Matthias Zachert im Interview auf die bewegte Geschichte des Kölner Spezialchemie-Konzerns zurück – von den Herausforderungen der Anfangsjahre bis zu den globalen Ambitionen der Gegenwart.

Von der Bayer-Abspaltung zur globalen Marke

LANXESS war 2004 die bis dahin größte Industrieabspaltung Deutschlands. Für Zachert war von Anfang an klar: Das neue Unternehmen ist keine „Resterampe“, sondern eine Chance für neue Dynamik. Schon der Name – ein Kunstwort aus dem französischen lancer („in Gang setzen“) und dem englischen success („Erfolg“) – verkörpere Internationalität und Aufbruch.

Krisenjahre und schwierige Entscheidungen

Zu den größten Belastungsproben zählten die Finanzkrise 2008/2009 sowie die Energiepreisexplosion 2023 im Zuge des Ukraine-Kriegs. In beiden Fällen musste das Unternehmen harte Einschnitte vornehmen – etwa den Abbau von weltweit 900 Stellen im vergangenen Jahr. Auch persönlich schwierige Entscheidungen blieben nicht aus: So etwa die Schließung des Kautschuk-Werks in Marl mit 120 Beschäftigten im Jahr 2016.

Strategische Neuausrichtung: Raus aus dem Kautschukgeschäft

Der Abschied vom margenschwachen, konjunkturabhängigen Kautschukgeschäft war für LANXESS ein Wendepunkt. Die letzte Tranche wurde 2018 an Saudi Aramco verkauft – kurz bevor die Autoindustrie in die Krise geriet. Ein Glücksgriff, wie Zachert rückblickend betont.

Neue Stärke durch Zukäufe und Teamgeist

Besonders stolz ist Zachert auf die Übernahme des US-Spezialchemieunternehmens Chemtura – ein wichtiger Schritt in der internationalen Expansion. Der Schulterschluss mit den Beschäftigten sei dabei stets zentral gewesen. So wurde die erfolgreiche Integration damals mit einem Mitarbeiterfest in der Lanxess-Arena gefeiert – samt Konzerten von Boss Hoss und den Höhnern.

Standort Köln – mit Herz in Leverkusen

Die Verlegung der Konzernzentrale von Leverkusen nach Köln im Jahr 2013 sei aus Sicht des Vorstands richtig gewesen. Produktion und technisches Herzstück blieben aber weiterhin am Niederrhein verankert. Auch der Sponsoringvertrag mit der Lanxess-Arena läuft noch bis 2028.

Zukunft: Fokussierung statt Wachstum um jeden Preis

LANXESS steht heute mit seinen Kernbereichen in der ersten Liga – bei vielen Produkten ist man weltweit unter den Top Drei. In den nächsten Jahren geht es laut Zachert weniger um Zukäufe, sondern um Effizienzsteigerung und das Ausschöpfen des bestehenden Portfolios. „Wir wollen das Maximale aus unseren Geschäften herausholen.“

Energiepolitik: Weniger Ideologie, mehr Pragmatismus

Klare Worte findet Zachert zur deutschen Energiepolitik: Sie müsse weg von ideologischen Debatten, hin zu wettbewerbsfähigen Energiepreisen. Er fordert einen Industriestrompreis von unter zehn Cent pro Kilowattstunde – angesichts heutiger Preise von bis zu 18 Cent. Nur so seien gut bezahlte Industriearbeitsplätze wie in der Chemie (durchschnittlich 74.000 Euro Jahresgehalt) zu halten.

Kein Kurswechsel bei Diversity

Auch mit Blick auf gesellschaftliche Themen bleibt Zachert standhaft: Die Diversity-Ziele und Frauenquote bei LANXESS stehen nicht zur Debatte – auch nicht im Falle einer möglichen US-Präsidentschaft Trumps.

Bewertung an der Börse

Die LANXESS-Aktie liegt derzeit bei rund 27 Euro – weit entfernt vom Allzeithoch, aber deutlich über dem Börseneinstiegspreis. Zachert bleibt optimistisch: „Viele Chemie-Aktien sind derzeit unterbewertet. Wir arbeiten konsequent an der Ergebnisverbesserung – das wird sich auch im Kurs widerspiegeln.“

Das ganze Gespräch erschien am 31. Mai 2025 in der Rheinischen Post. Die Gesprächsführung hatte Wirtschaftsredakteurin Antje Höning. Wir fassen das Gespräch an dieser Stelle zusammen.

Eine der traditionsreichsten Flugverbindungen Europas verbindet seit 1950 Rhein und Seine

Eine Embraer 190 der Air France HOP auf dem Vorfeld des Düsseldorfer Flughafens. Aktuell fliegt die Airline bis zu sechsmal täglich ab DUS an die Seine.
Foto: Flughafen Düsseldorf

(cs) Ein besonderes Jubiläum am Düsseldorfer Flughafen: Seit 75 Jahren verbindet Air France die Rheinmetropole mit der französischen Hauptstadt. Am 1. Juni 1950 landete erstmals ein Flugzeug der französischen Fluggesellschaft in Düsseldorf – eine Languedoc aus heimischer Produktion, gestartet vom damaligen Pariser Flughafen Le Bourget. Was als einfache Linie begann, ist heute eine der ältesten internationalen Flugverbindungen Europas – und aktueller denn je.

Heute fliegt Air France bis zu sechsmal täglich von Düsseldorf nach Paris – und damit nicht nur zur „Stadt der Liebe“, sondern auch zum internationalen Drehkreuz Charles de Gaulle. Von dort aus gelangen Passagiere aus NRW zu über 190 Zielen weltweit – von New York bis Nairobi, von Montréal bis Mauritius.

Luftbrücke mit Geschichte

Schon wenige Monate nach der Premiere ersetzte Air France die Languedoc durch eine Douglas DC4 – nun mit Abflug vom neu eröffneten Flughafen Paris-Orly. Im Laufe der Jahrzehnte wuchs Düsseldorf zu einem Schlüsselstandort im deutschen Streckennetz der Airline. Seit 1974 startet Air France ausschließlich vom Großflughafen Charles de Gaulle, der sich schnell zum Herzstück des weltweiten Netzwerks entwickelte.

Ein weiterer Meilenstein war der erste kommerzielle Linienflug mit dem Airbus A320 am 18. April 1988 – auf der Route Berlin–Düsseldorf–Paris.

Starke Partnerschaft am Standort DUS

Lars Redeligx, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Düsseldorf, würdigt die langjährige Partnerschaft:

„Félicitations an Air France – herzlichen Glückwunsch zu 75 Jahren am DUS! Seit Jahrzehnten ist sie ein verlässlicher Partner für uns. Die Verbindung zwischen Rhein und Seine steht für Beständigkeit im europäischen Luftverkehr.“

Auch Carl Schelleman, Deutschland-Direktor Air France-KLM, unterstreicht die Bedeutung der Verbindung:

„Wir freuen uns sehr, dass diese traditionsreiche Strecke über so viele Jahrzehnte Bestand hat. Über unser Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle können Passagiere aus NRW auf unser weltweites Streckennetz zugreifen.“

Die Reise geht weiter

Ob für Geschäftsreisende, Wochenendtrips oder Fernreisen mit Umstieg – die Strecke Düsseldorf–Paris ist auch nach 75 Jahren ein fester Bestandteil des internationalen Luftverkehrs. Und sie bleibt ein Symbol für die enge Verbindung zwischen zwei Metropolen – über Ländergrenzen hinweg.