Die Standortkrise kostet immer mehr Industriearbeitsplätze in Deutschland

Ein Standort in der Krise. Grafik: Unternehmerschaft Düsseldorf

(cs) Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt für die Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) spitzt sich weiter zu. Laut aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) steigt die Arbeitslosigkeit in qualifizierten M+E-Berufen dramatisch an. Im Januar 2025 waren rund 162.000 Arbeitslose in diesen Berufsgruppen registriert – ein Anstieg von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig nimmt auch die Kurzarbeit erheblich zu: Im Oktober 2024 befanden sich bereits rund 185.000 M+E-Beschäftigte in Kurzarbeit, was den höchsten Stand seit März 2022 bedeutet.

Desolate Standortbedingungen setzen Unternehmen unter Druck

Lars Kroemer, Chefvolkswirt von Gesamtmetall, warnt vor den fatalen Folgen: „Dass die Unternehmen ihre Beschäftigten nicht mehr halten können, ist die direkte Konsequenz der zunehmend desolaten Standortbedingungen in Deutschland. Die Wettbewerbsfähigkeit der M+E-Unternehmen im internationalen Vergleich wird als verheerend schlecht eingeschätzt. Bereits heute kürzt die Hälfte der Unternehmen ihre Investitionen in Deutschland, während jedes dritte Unternehmen stattdessen verstärkt ins Ausland investiert.“ Allein in den letzten zwölf Monaten seien fast 55.000 Arbeitsplätze in der M+E-Industrie abgebaut worden.

Unternehmen planen Personalabbau und Verlagerung ins Ausland

Eine aktuelle Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen der M+E-Arbeitgeberverbände zeigt ein alarmierendes Bild: Rund die Hälfte der Unternehmen plant in den kommenden Monaten weiteren Personalabbau. Gleichzeitig bauen 30 Prozent der Unternehmen gezielt Arbeitsplätze im Ausland auf. Auch die gestern veröffentlichten Wirtschaftsdaten zum 4. Quartal 2024 bestätigen die besorgniserregende Entwicklung: Das Bruttoinlandsprodukt ist gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent gesunken. Der Grund hierfür: schwache Exporte und ein insgesamt rückläufiges Investitionsklima.

Standortkosten steigen – Politik muss handeln

Laut Kroemer sind es vor allem die zu hohen Sozialabgaben, explodierenden Energiekosten und ausufernde Bürokratielasten, die die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie massiv gefährden. „Unter diesen Bedingungen kann in Deutschland kaum noch wettbewerbsfähig produziert werden. Die Wirtschaftsprognosen werden immer weiter nach unten korrigiert. In dieser schwierigen Situation brauchen die Unternehmen dringend ein klares Signal von der Politik, dass eine umfassende Wirtschaftswende eingeleitet wird. Wir müssen den Standort retten! Andernfalls werden Standortverlagerungen und Personalabbau weiter an Fahrt aufnehmen.“

Jetzt ist schnelles Handeln gefragt

Um den Industriestandort Deutschland zu sichern, braucht es jetzt umgehende Maßnahmen: eine Senkung der Energiekosten, eine spürbare Reduzierung der Steuer- und Abgabenlast sowie einen entschlossenen Abbau bürokratischer Hürden. Nur so kann Deutschland wieder attraktiv für Investitionen werden und den drohenden Arbeitsplatzverlusten entgegenwirken.

FlixBus erweitert Mobilitätsangebot am Düsseldorfer Flughafen – Drei neue Linien verbessern nachhaltige Anreisemöglichkeiten

(cs) Der Düsseldorfer Flughafen stärkt seine Rolle als intermodaler Verkehrsknotenpunkt: Ab dem 10. Februar 2025 bindet FlixBus den größten Airport Nordrhein-Westfalens mit drei neuen Linien in sein europaweites Netz ein. Reisende profitieren damit von einer umweltfreundlichen und komfortablen Anreisemöglichkeit aus den Niederlanden, Belgien sowie dem Sieger- und Münsterland.

Direkte Haltestelle am Terminal
Sechs Mal täglich halten die grünen Fernbusse an Haltestelle 14 auf der Ankunftsebene des Flughafens – in direkter Nähe zu den Terminals. Dies ermöglicht eine optimale Anbindung sowohl an den Luftverkehr als auch an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr: Der S-Bahnhof „Düsseldorf Flughafen Terminal“, der SkyTrain zum Fernbahnhof sowie die Autobahnen A52 und A44 sind schnell erreichbar.

Drei neue Linien ab Februar
Die erste Verbindung startet am 10. Februar mit der Linie N79, die Dortmund mit Paris verbindet und dabei unter anderem in Lüttich und Brüssel hält. Am 17. Februar folgt die Linie 068 zwischen Bayreuth und Amsterdam, unter anderem mit einem Halt in Utrecht. Ab dem 24. Februar ergänzt die Linie N116 das Angebot und verbindet Tübingen mit Amsterdam – mit Stopps in Venlo, Eindhoven, Rotterdam und Den Haag.

Schnellere Verbindungen aus den Niederlanden
Besonders für Reisende aus den Niederlanden bringt das neue Angebot erhebliche Vorteile: Von Venlo aus erreicht man den Düsseldorfer Flughafen in nur gut einer Stunde – eine halbe Stunde schneller als mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch von Eindhoven und Amsterdam-Sloterdijk aus sind die neuen Busverbindungen zeitlich mit den bestehenden ICE-Verbindungen vergleichbar, jedoch ohne Umstiege.

Komfortable Direktverbindungen aus dem Sieger- und Münsterland
Auch innerdeutsch ergeben sich attraktive Reiseoptionen. Von Siegen aus dauert die Fahrt mit FlixBus rund zweieinhalb Stunden – nur 15 Minuten länger als mit herkömmlichen öffentlichen Verkehrsmitteln, jedoch ohne Umstiege. Besonders vorteilhaft ist die Verbindung für Reisende aus Isselburg im Münsterland, die in rund 80 Minuten den Düsseldorfer Flughafen erreichen – schneller als mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln und ebenfalls ohne Umstieg.

Statements der Partner
„FlixBus bietet Flugreisenden am Düsseldorfer Flughafen künftig eine erschwingliche und nachhaltige Mobilitätsoption“, sagt Daniel Packenius, Vice President DACH & Nordics bei Flix. „Die Nachfrage nach Fernbusverbindungen zu Flughäfen ist groß, und mit unseren neuen Linien profitieren Reisende aus vielen Ländern von einer direkten Anreise bis zum Terminal.“

Lars Redeligx, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH, ergänzt: „Als stadtnaher Mobility Hub freuen wir uns über diese Erweiterung. FlixBus ist ein starker Partner, der unser Einzugsgebiet vergrößert und uns mit neuen Zielgruppen verbindet. Die Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zur ,Destination of Excellence‘.“

Lars Redeligx

Mobiles Arbeiten bleibt ein Trend in Düsseldorf, aber: warum es sich (auch) lohnt im Büro zu arbeiten

(cs) Mobiles Arbeiten hat sich in den vergangenen Jahren als nachhaltiger Trend etabliert – und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in Düsseldorf. Die Landeshauptstadt hat sich zunehmend als Vorreiterin einer flexiblen Arbeitswelt positioniert, in der Unternehmen und ihre Mitarbeiter die Vorteile des ortsunabhängigen Arbeitens zu schätzen wissen. Insbesondere durch die Corona-Pandemie hat sich die Arbeitsweise grundlegend verändert, und viele Düsseldorfer Firmen setzen auch weiterhin auf hybride Modelle, die es den Beschäftigten ermöglichen, ihre Arbeitszeiten und -orte flexibel zu gestalten. Doch auch in Düsseldorf gibt es Veränderungen in den Betrieben, was das Mobile Arbeiten betrifft.

Bisher konnte man beispielsweise bei Vodafone 100 Prozent von zuhause arbeiten. Das soll sich nun ändern. Der neue Chef Marcel de Groot plant eine verbindliche Anwesenheit von mindestens zwei Tagen pro Woche. Härtefallregelungen sowie die Möglichkeit, vier Wochen im Jahr aus dem EU-Ausland zu arbeiten, bleiben bestehen, schreibt die Rheinische Post in einem Beitrag.

Die Versicherung Ergo erlaubt ihren Mitarbeitenden weiterhin, die Hälfte der Arbeitszeit im Home-Office zu verbringen, ermutigt jedoch insbesondere neue Kollegen, öfter ins Büro zu kommen. Teams verabreden sich regelmäßig, und einmal pro Woche gibt es ein kostenloses Kantinenessen, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken.

Bei der Deutschen Telekom sollen Büroangestellte drei Tage pro Woche vor Ort sein, Führungskräfte sogar vier. Henkel bleibt bei einer flexibleren Lösung, die zwei Home-Office-Tage pro Woche erlaubt – sofern dies mit der jeweiligen Tätigkeit vereinbar ist.

Ein anderes Beispiel aus Düsseldorf zeigt, wie ein großes Unternehmen seine Arbeitsweise verändert hat, indem es seinen Mitarbeitern eine vollständige Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsortes bietet. Die Mitarbeiter können sowohl im Büro als auch von zu Hause oder an einem anderen Ort ihrer Wahl arbeiten. Ein weiteres Düsseldorfer Unternehmen setzt auf hybride Arbeitsmodelle, bei denen Teams wöchentliche Tage im Büro verbringen, aber ansonsten die Freiheit haben, ihre Arbeit remote zu erledigen. Diese Methode hat nicht nur die Zusammenarbeit innerhalb der Teams gestärkt, sondern auch die Mitarbeiterzufriedenheit deutlich erhöht.

Schließlich hat ein Düsseldorfer Dienstleistungsunternehmen eine digitale Plattform eingeführt, die es den Mitarbeitern ermöglicht, ihre Arbeitszeit und -orte flexibel zu verwalten. Diese Plattform erleichtert nicht nur die Kommunikation und den Austausch von Ideen, sondern hat auch dazu beigetragen, dass Mitarbeiter effizienter arbeiten und dennoch eine gute Balance zwischen Berufs- und Privatleben finden können.

Die Vorteile der Arbeit im Büro
Obwohl Home-Office viele Vorteile bietet, zeigen aktuelle Entwicklungen, dass die Arbeit im Büro nach wie vor große Pluspunkte hat:

– Bessere Kommunikation und Teamarbeit: Direkter persönlicher Austausch fördert kreatives Arbeiten und schnellere Problemlösungen.
– Stärkung der Unternehmenskultur: Regelmäßige Präsenz im Büro hilft, die Werte und den Teamgeist eines Unternehmens zu erhalten.
– Einfachere Einarbeitung für neue Mitarbeitende: Gerade Berufseinsteiger profitieren von der Möglichkeit, von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen direkt zu lernen.
– Klare Trennung von Arbeit und Privatleben: Ein fester Arbeitsplatz kann dazu beitragen, eine gesündere Work-Life-Balance zu schaffen.
– Zufällige Begegnungen und Networking: Spontane Gespräche an der Kaffeemaschine oder in der Kantine können wertvolle Ideen und Kontakte hervorbringen.

Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Arbeitswelt in den kommenden Jahren weiterentwickelt. Klar ist: Die Unternehmen setzen verstärkt auf hybride Modelle, die das Beste aus beiden Welten vereinen – Flexibilität und die Vorteile einer gemeinsamen Büroarbeit.

Unter anderem mit Material der Rheinischen Post

Unternehmen helfen bei der Wohnungssuche

So viel Prozent der Unternehmen, die Maßnahmen zum Mitarbeiterwohnen anbieten, tun dies speziell für diese Zielgruppen

(cs) Die betriebliche Unterstützung bei der Wohnungssuche erlebt eine Wiederbelebung. Nachdem viele Unternehmen ihre Werkswohnungen Ende des 20. Jahrhunderts verkauft hatten, engagieren sich heute wieder verstärkt Arbeitgeber, um ihren Beschäftigten den Zugang zu Wohnraum zu erleichtern. Dabei geht es weniger um den klassischen Werkswohnungsbau, sondern um moderne Unterstützungsangebote, die auf die heutigen Herausforderungen des Wohnungsmarktes reagieren. Dazu liegt unserer Redaktion ein Bericht des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln vor.

Tradition mit neuer Relevanz

Die Geschichte der Werkswohnungen reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, als die Textilindustrie in England erste Unterkünfte für Arbeitskräfte errichtete. In Deutschland wurde dieses Modell von Alfred Krupp in den 1860er Jahren übernommen: Da fällt mir als in Essen Aufgewachsener natürlich dieses kluge Modell wieder ein. Ich hatte damals sogar einen Bericht verfasst für den Preis der Bundespräsidenten über die Siedlungen Altenhof, die es heute leider nur noch in Teilen gibt. In Essen entstanden innerhalb eines Jahrzehnts rund 2.400 Wohnungen für die Belegschaft seines Unternehmens. Über Jahrzehnte hinweg entwickelten sich Werkswohnungen weiter, bis sie schließlich von vielen Unternehmen veräußert wurden – unter anderem, weil Wohnraum damals leichter verfügbar war und qualifizierte Arbeitskräfte keine Mangelware waren.

So viel Prozent der Unternehmen in Deutschland unterstützen ihre Mitarbeiter auf diesen Wegen direkt oder indirekt bei der Wohnungssuche

Wohnraummangel bringt Unternehmen zum Umdenken

Heute sieht die Lage anders aus: Wohnraum ist knapp, insbesondere in Großstädten und Ballungsräumen. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor der Herausforderung, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Die Folge: Immer mehr Betriebe engagieren sich erneut im Bereich Mitarbeiterwohnen. Eine Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) aus dem Jahr 2023 ergab, dass rund 17 Prozent der Unternehmen ihre Beschäftigten aktiv bei der Wohnungssuche unterstützen.

Moderne Ansätze statt klassischer Werkswohnungen

Während Großunternehmen häufig direkt Wohnraum bereitstellen, setzen mittelständische Betriebe eher auf indirekte Maßnahmen wie Tauschbörsen oder finanzielle Zuschüsse. Insgesamt bieten Unternehmen in Deutschland ihren Mitarbeitenden rund 675.000 Wohnungen sowie etwa 46.000 Wohnheimplätze an – teils aus eigenem Bestand, teils über Belegrechte oder Kooperationen mit Wohnungsunternehmen. Besonders aktiv sind Betriebe im Gastgewerbe (28,3 Prozent), während das Verarbeitende Gewerbe mit 4,4 Prozent vergleichsweise zurückhaltend agiert. Geografisch betrachtet engagieren sich Unternehmen im Norden Deutschlands stärker als in anderen Regionen.

Gezielte Unterstützung für bestimmte Mitarbeitergruppen

Etwa die Hälfte der Unternehmen stellt ihre Wohnangebote allen Beschäftigten zur Verfügung. Allerdings gibt es Gruppen, die besonders profitieren: 54 Prozent der Unternehmen nennen Fachkräfte aus dem Ausland als wichtigste Zielgruppe, gefolgt von Saisonarbeitern (41 Prozent). Beide Gruppen sind häufig auf Unterstützung angewiesen, da sie lokale Wohnungsmärkte oft nicht kennen oder dringend eine Unterkunft benötigen. Für Mitarbeitende, die innerhalb Deutschlands umziehen, setzen Unternehmen verstärkt auf digitale Tauschbörsen oder Intranet-Plattformen.

Fazit: Wohnraum als Faktor für Arbeitgeberattraktivität

Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels und der angespannten Wohnungsmärkte wird die betriebliche Unterstützung bei der Wohnungssuche für viele Unternehmen zu einem wichtigen Instrument der Personalpolitik. Sie hilft nicht nur den Mitarbeitenden, sondern stärkt auch die Attraktivität des Arbeitgebers. Die Renaissance des Mitarbeiterwohnens zeigt: Unternehmen reagieren flexibel auf gesellschaftliche Veränderungen – und tragen so zur Entlastung des Wohnungsmarktes bei.

Mit Material des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln

Vodafone und Fortuna Düsseldorf starten langfristige Partnerschaft

Alexander Jobst, Vorstandsvorsitzender von Fortuna Düsseldorf und Marcel de Groot, CEO von Vodafone Deutschland

(cs) Fußball verbindet – genauso wie Mobilfunk. Ab sofort sind Fortuna Düsseldorf und Vodafone eng miteinander verbunden: Der Zweitligist und der Telekommunikationskonzern haben eine langfristige Partnerschaft bis 2028 vereinbart. Diese Kooperation steht nicht nur für klassische Stadionwerbung, sondern umfasst auch gemeinsame Events für die Menschen in der Stadt sowie innovative Technologie-Projekte.

5G-Technologie für ein besseres Stadionerlebnis

Dank Vodafone genießen Fans im Stadion jetzt noch bessere Mobilfunkverbindungen. Durch die modernisierte 5G-Infrastruktur können Besucherinnen und Besucher ihre Emotionen, Fotos und Videos der Fortuna-Spiele in Echtzeit mit Freunden und Familie teilen – schneller und ruckelfreier als je zuvor.

Ein starkes Zeichen für die Stadt

„Mit Vodafone haben wir ab sofort ein weiteres Unternehmen aus der Region an unserer Seite, das ‚Fortuna für alle‘ langfristig begleiten wird. Vodafone steht für Innovation made in Düsseldorf und hat in seiner Geschichte große Sportteams unterstützt. Wir freuen uns darauf, gemeinsam das rot-weiße Feuer in der Stadt weiter zu entfachen“, erklärt Alexander Jobst, Vorstandsvorsitzender von Fortuna Düsseldorf. „Diese Partnerschaft zeigt, dass unser Weg nachhaltig ist und immer mehr Unterstützer findet.“

Mehr als Sponsoring: Eine Hommage an Düsseldorf

Seit 1990 ist Vodafone Deutschland tief mit Düsseldorf verwurzelt – die Stadt ist Heimat der deutschen Firmenzentrale des Digitalkonzerns. Diese Verbundenheit wird nun auch durch die Zusammenarbeit mit Fortuna Düsseldorf sichtbar.

Zum Auftakt der Partnerschaft wird nicht nur die Stadionwerbung erweitert, sondern auch ein besonderes Highlight gesetzt: Beim Heimspiel der Fortuna am 1. Februar 2025 leuchtet das Fortuna-Logo am Campus-Tower. Es ersetzt für diesen besonderen Moment die ikonische 7,5 Meter große Vodafone-‚Speechmark‘ und wird so Teil der Düsseldorfer Skyline – während die Fortunen auf dem Rasen alles geben.

Mit dieser Kooperation setzen Vodafone und Fortuna ein starkes Zeichen für Düsseldorf – für den Sport, die Fans und die Menschen in der Stadt.

Jobangst 2025: Droht der Wirtschaftskollaps? > Die neue Podcastfolge!

Am Mittwoch (29.01.) steht Berlin im Zeichen des Wirtschaftswarntages. Vor dem Brandenburger Tor demonstrieren Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Deutschland gegen die Abwärtsspirale des Wirtschaftsstandorts. Die Sorge um Arbeitsplätze, Investitionen und Zukunftsfähigkeit treibt viele an. Aus diesem Grunde haben sich die Redaktionen der Podcasts „Düsseldorfer Wirtschaft“ und „GE:wirtschaftet“ entschlossen, in Zusammenarbeit mit dem gleichnamigen Radiomagazin auf Antenne Düsseldorf eine gemeinsame Folge zum Aktionstag zumachen. In der Folge sammeln die Redaktionen Stimmen, Meinungen und Forderungen direkt aus der Wirtschaft. Zu hören sind unter anderem Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Verbände in Düsseldorf und Gelsenkirchen, und Lars Kroemer, Chef-Volkswirt von Gesamtmetall. Ein Blick hinter die Kulissen eines Standorts in der Krise. Den Podcast gibt es am Mittwoch, ab 05:55 Uhr, überall dort, wo es gute Podcasts gibt und im Internet unter www.unternehmerschaft.de.

Nach 18 Jahren: Kohlenmonoxid-Pipeline darf gebaut werden – Grünes Licht für unseren Industrie-Standort

Screenshot: https://de.wikipedia.org/wiki/CO-Pipeline_der_Bayer_AG

(cs) Nach fast 18 Jahren Planung und juristischen Auseinandersetzungen ist die Kohlenmonoxid-Pipeline auf einem entscheidenden Schritt in Richtung Inbetriebnahme. Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte bereits damals den Bau der 67 Kilometer langen Rohrleitung genehmigt, die unterirdisch überwiegend rechtsrheinisch verläuft und für die sichere Versorgung mit Kohlenmonoxid (CO) sorgt.

„Dies ist eine positive Nachricht für unseren Standort Krefeld-Uerdingen, da die Leitung die Verfügbarkeit von CO für die Produktion signifikant erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken wird“, erklärte ein Covestro-Sprecher in einem Pressegespräch.

Rechtssicherheit für das Projekt

Im Jahr 2023 hatte das Verwaltungsgericht Düsseldorf sämtliche noch anhängigen Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss abgewiesen oder eingestellt. Sowohl Privatkläger als auch Naturschutzverbände und einige Kommunen hatten gegen die Leitung juristisch vorgehen wollen – ohne Erfolg. Das Gericht stellte klar, dass die Pipeline den Sicherheits- und Umweltanforderungen entspricht und rechtmäßig errichtet wurde.

Ein starkes Signal für den Industriestandort

Mit dieser Entscheidung wurde nicht nur die Rechtmäßigkeit des Projekts bestätigt, sondern auch ein klares Signal für die Bedeutung und Zukunftssicherheit unseres Industriestandorts gesetzt. Die Pipeline ist ein zentraler Baustein für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie in der Region. Sie sichert die Versorgung mit einem essenziellen Rohstoff, schafft stabile Rahmenbedingungen für Unternehmen und stärkt die wirtschaftliche Basis des Standorts.

Zudem zeigt die Entscheidung, dass Industrie und Umweltschutz in Einklang gebracht werden können. Die rechtliche Absicherung der Pipeline bietet Investitionssicherheit und unterstreicht die Bedeutung von Krefeld-Uerdingen als innovativen Produktionsstandort mit hoher Wertschöpfung und zukunftsweisenden Technologien. Damit wird der Standort nicht nur für bestehende Unternehmen attraktiver, sondern auch für potenzielle Investoren, die auf eine zuverlässige Infrastruktur und planungssichere Rahmenbedingungen angewiesen sind.

Wann genau die Pipeline in Betrieb geht, bleibt abzuwarten – fest steht jedoch: Diese Entscheidung ist ein starkes Bekenntnis zur industriellen Wertschöpfung in der Region und ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit des Chemiestandorts.

U.A. mit Material der Rheinischen Post

Wirtschaft und Politik: 43 Prozent wünschen sich Arbeitgeber-Engagement gegen die AfD

(cs) Eine neue Umfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: 43 Prozent der Menschen in Deutschland wünschen sich, dass Arbeitgeber sich aktiv gegen die AfD positionieren. Besonders stark ist dieser Wunsch bei Anhängern der Grünen (77 Prozent), aber auch unter SPD- (65,2 Prozent) und Linken-Wählern (63,8 Prozent) ist eine klare Haltung gefragt. Darüber berichtet die Rheinische Post heute.

Unternehmen im Osten zurückhaltender – aber Haltung gefordert

Bereits im Dezember hatte das IW eine ähnliche Untersuchung durchgeführt, die zeigte, dass Unternehmen in Ostdeutschland sich weniger in der Pflicht sehen, sich politisch zu positionieren als ihre westdeutschen Pendants. Dennoch wünscht sich auch dort mehr als die Hälfte der Unternehmen eine deutliche Haltung gegenüber der AfD – allerdings eher durch Interessensvertreter wie Verbände, Innungen und Kammern. Während in Ostdeutschland 51 Prozent diese Verantwortung an die Verbände weiterreichen, sind es in Westdeutschland sogar 58 Prozent.

Ende der politischen Zurückhaltung in der Wirtschaft

Traditionell halten sich Unternehmen mit direkten parteipolitischen Stellungnahmen zurück – bisher galt das auch im Umgang mit der AfD. Doch seit dem bekannt gewordenen „Geheimtreffen“ in Potsdam, bei dem unter anderem über Pläne zur Massendeportation von Migranten beraten wurde, hat sich die Haltung in der Wirtschaft verändert. Die aktuelle IW-Studie zeigt: Rund jedes zweite Unternehmen in Deutschland ist der Meinung, dass es seine Aufgabe sei, sich auch jenseits der Wirtschaftspolitik aktiv politisch zu positionieren. Während in Westdeutschland 51 Prozent dieser Aussage zustimmen, sind es in Ostdeutschland 42 Prozent.

Warum sich Unternehmen gegen die AfD positionieren

Eine politische Positionierung birgt für Unternehmen Risiken: Kunden, Zulieferer oder Mitarbeitende könnten sich abwenden. Doch bei der AfD machen viele Unternehmen eine Ausnahme. IW-Experte Matthias Diermeier erklärt: „Die Radikalisierung der AfD ist der Grund für das Ende der parteipolitischen Abstinenz von Unternehmen. Denn anders als andere Parteien vergiftet sie die politische Kultur und untergräbt die freiheitlich-demokratische Grundordnung.“

Die AfD gefährdet nicht nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern auch wirtschaftliche Interessen. Mit ihrer kompromisslosen Opposition gegen die EU, Zuwanderung und Klimapolitik stellt sie das deutsche Geschäftsmodell infrage. Für viele Unternehmen wiegt daher die Sorge vor den Folgen einer erstarkenden AfD schwerer als das Risiko, sich politisch zu äußern.

U81: Verzögerungen bei der Eröffnung – Niederstrom-Verkabelung sorgt weiterhin für Probleme

Bei der U81 stehen die Ampeln noch auf Rot. Foto: Christoph Sochart

(cs) Die Vorfreude auf die neue U-Bahn-Linie U81, die Düsseldorf mit dem Flughafen verbinden soll, wird weiterhin auf die Probe gestellt. Eigentlich hätte die Linie bereits zur Fußball-Europameisterschaft im vergangenen Sommer in Betrieb genommen werden sollen, doch immer wieder haben sich die Arbeiten verzögert.

Probleme mit der Niederstrom-Verkabelung

Wie heute (28.01.2025) aus dem Rathaus bekannt gegeben wurde, kann auch der zuletzt geplante Starttermin Mitte 2025 nicht eingehalten werden. Der Grund: Die Stadt berichtet von Schwierigkeiten bei der Planung der Niederstrom-Verkabelung. Bereits in der Ratssitzung im Dezember war dieses Problem Thema. Bis es gelöst ist, lässt sich nicht abschätzen, wann die U81 tatsächlich in Betrieb genommen werden kann.

Fortschritte bei anderen Bauarbeiten

Trotz dieser Herausforderungen gibt es gute Nachrichten von der Baustelle. Die Arbeiten an anderen Bereichen der U81 gehen weiter voran:

  • Im neuen U-Bahnhof „Düsseldorf-Flughafen“ werden Gleise, Aufzüge, Rolltreppen sowie die Zugsicherung installiert. Auch die Wand- und Deckenkonstruktionen nehmen Form an.
  • Oberirdisch sind die Schienen bereits verlegt, und der Umbau der Haltestelle „Freiligrathplatz“ befindet sich in den letzten Zügen.

Ausblick

Obwohl die Verzögerungen frustrierend sind, zeigt der Fortschritt bei den Bauarbeiten, dass die Vision der U81 weiterhin Gestalt annimmt. Die neue Verbindung wird eine wichtige Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs in Düsseldorf darstellen – auch wenn wir uns noch etwas länger gedulden müssen.

Mit Material von ANTENNE DÜSSELDORF.

boot Düsseldorf 2025: Ein beeindruckendes Wassersportfestival mit internationaler Strahlkraft

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(cs) Die boot Düsseldorf 2025, die am Sonntag nach einer neuntägigen Messelaufzeit endete, hat erneut eindrucksvoll ihre Position als weltweit führende Wassersportmesse bestätigt. Mit 1.500 Ausstellern aus 67 Ländern, die in 16 Messehallen die gesamte Bandbreite des Wassersports präsentierten, begeisterte die Messe die Besucherinnen und Besucher auf ganzer Linie. Laut der Besucherbefragung auf der Messe zeigten sich 94 Prozent der Gäste äußerst zufrieden mit dem umfassenden Angebot an Motor- und Segelbooten, Surf- und Tauchequipment sowie Reisen und Charter.

Internationale Leitmesse mit über 200.000 Besuchern

Ein herausragendes Merkmal der boot ist ihre hohe Internationalität. Über 63 Prozent der ausstellenden Unternehmen und Händler kamen aus dem Ausland, insbesondere aus den großen Herstellernationen Italien, den Niederlanden und Frankreich. Insgesamt zog die boot 2025 mehr als 200.000 Besucherinnen und Besucher aus 113 Ländern an, wobei ein Drittel aus dem Ausland anreiste. Spitzenreiter unter den Besucher­ländern waren die Niederlande, Belgien, Italien, Großbritannien, Frankreich, die Türkei und die Schweiz. Auch das Interesse aus Überseeregionen wie Nordamerika und Asien nahm weiter zu, insbesondere aus den USA und China.

Statements aus der Branche

Messegeschäftsführer Marius Berlemann betonte die einzigartige Mischung aus hochkarätiger Fachmesse und spannendem Freizeitangebot: „Die boot ist nicht nur ein erstklassiges Businessevent mit globalen Kontakten, sondern auch das bestbesuchte Familienevent im Januar. In den vergangenen neun Tagen erlebten wir ein einzigartiges Wassersportfestival mit spektakulärem Bühnenprogramm und hochkarätigen Stars aus der Segel-, Tauch- und Surfszene. Mit der Verleihung des ‚ocean tribute Awards‘ und der ‚love your ocean‘-Kampagne setzen wir zudem ein starkes Zeichen für den Meeresschutz.“

Robert Marx, Präsident der boot Düsseldorf und des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft e.V. (BVWW), lobte die diesjährige Messe als „sensationell“: „Insbesondere kleinere Boote waren sehr gefragt, und wir konnten viele neue, internationale Interessenten gewinnen. Die Messe hat alle Erwartungen übertroffen.“

Auch Petros Michelidakis, boot Director, sieht die Messe als Stimmungsbarometer der Branche: „Obwohl die Prognosen vor der Messe verhalten waren, zeigt sich nun ein durchweg optimistischer Blick auf die kommende Wassersportsaison. Es gab ein großes Kaufinteresse sowie viele konkrete Abschlüsse sowohl bei Booten als auch beim technischen Zubehör.“

Gianguido Girotti, CEO der Bootssparte in der Group Beneteau, hob die Bedeutung der Messe als zentrale Branchenveranstaltung hervor: „Die boot Düsseldorf hat erneut ihren Status als Schlüsselveranstaltung für die Bootsindustrie bestätigt. Wir sind begeistert von der Besucherzahl und dem großen Interesse an unseren Innovationen.“

Nachhaltigkeit und Meeresschutz im Fokus

Die boot punktete nicht nur mit ihrem Produktangebot, sondern auch mit nachhaltigen Initiativen. Das ‚blue innovation dock‘ bot wertvolle Informationen zur Entwicklung nachhaltiger Technologien in der Bootsbranche. Philip Easthill, Sprecher des Verbandes European Boating Industry (EBI), betonte die Bedeutung dieses Forums: „Es ermöglichte intensiven Austausch zu alternativen Antrieben, natürlichen Materialien und Investitionsanreizen für eine nachhaltige Bootsindustrie.“

Zusätzlich engagierte sich die boot gemeinsam mit der Deutschen Meeresstiftung für den Schutz der Ozeane. Die ‚love your ocean‘-Kampagne mit 80 Initiativen ist auf 800 Quadratmetern die weltgrößte Nachhaltigkeitsplattform im Wassersport. Der ‚ocean tribute Award‘ honoriert seit 2017 innovative Projekte und Initiativen zum Schutz der Meere.

Spektakuläre Surf-Action in Halle 17

Ein weiteres Highlight war die Action-Arena in Halle 17 mit dem XXL-Pool. Vor vollen Zuschauerrängen begeisterten internationale Top-Stars in sechs hochkarätigen Contests: Wakeboarden, Skimboarden, Wing- und Pumpfoilen, SUP und Freestyle Tow-In standen auf dem Programm. Guenther Oka, Gewinner der ‚Pooltastic Wakeboard Masters‘, lobte die fantastische Atmosphäre: „Die Zuschauer haben uns bei jeder Runde weitergetragen, es war ein unglaubliches Event!“

Auch die Aussteller in Halle 17 zeigten sich äußerst zufrieden. Dominic Hoskyns von Foil Drive Europe resümierte: „Es war der perfekte Mix aus Unterhaltung und Information. Wir hatten viele interessante Gespräche mit Besuchern, die sich für E-Foiling interessierten.“

Ausblick auf die boot Düsseldorf 2026

Nach dem großen Erfolg der boot 2025 laufen bereits die Vorbereitungen für das kommende Jahr. Die nächste boot Düsseldorf findet vom 17. bis 25. Januar 2026 statt. Unternehmen und Händler können sich ab Mai auf www.boot.de für die kommende Messe anmelden.