Berlin wählt am Sonntag: Deshalb geht es uns in Düsseldorf besser

In Düsseldorf lebt es sich besser, meint zumindest unser Autor. Foto: CS

Am Sonntag (12.) wählt Berlin aufgrund eines Formfehlers zum zweiten Mal in kurzer Zeit sein Abgeordnetenhaus. In den neusten Umfragen sind CDU und SPD gleich auf – aber darum soll es jetzt nicht gehen.

In Düsseldorf vergleicht man sich oft mit Berlin. In solchen Diskussionen geht es oft um die Start-UPs. Diese zieht es oft nach Berlin, aber immer mehr auch in unsere Stadt. Der Grund: es gibt soviele Neugründungen in der Hauptstadt, sodass diese Start-UPs dort schnell drohen unterzugehen. In unserer Stadt ist das anders: hier sind sie etwas „Besonderes“ und viele Organisationen, angefangen bei der Wirtschaftsförderung, unterstützen die Neugründungen. Nicht zuletzt gibt es hier auch die wunderbare Start-UP-Messe „Digital Demo Day“, der in diesem Jahr am 17. August 2023 stattfinden wird.

Aber, abgesehen davon gibt es auch andere Gründe, warum es uns in Düsseldorf besser geht. Die Wirtschaftsleistung ist zwar höher als im Rest der Republik, doch andere wirtschaftliche Kennzahlen sind ebenfalls von enormer Bedeutung und betreffen die Bürger vor Ort direkt: So ist die Arbeitslosenquote in der Hauptstadt mit 9,1 Prozent höher als im Rest der Republik (5,7 Prozent) – nur Bremen trifft es mit 10,5 Prozent noch schlechter. In Düsseldorf liegt die Arbeitslosenquote bei rund 6,5%. Die Armutsgefährdungsquote liegt in Berlin mit 19,6 Prozent ebenfalls deutlich über dem Bundesschnitt. Zudem sind rund 26.000 Menschen in Berlin wohnungslos (in Düsseldorf sind es zum Vergleich rund 3.800 Menschen). Die meisten dieser Zahlen hat unser Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln zusammengetragen.

Auch aus meiner persönlichen Sicht lebe ich lieber in Düsseldorf als in Berlin. Ich bin zwar immer mal wieder gerne für ein paar Tage in der Hauptstadt. Grundsätzlich lebt es sich in unserer Stadt besser. Die Menschen hier sind freundlicher und lustiger. Es ist in Düsseldorf auch nicht so anonym wie teilweise in Berlin. Man trifft sich immer mal wieder überall, ob beim Alt in der Altstadt, in dem einen oder anderen Restaurant oder bei Veranstaltungen. Und wir sind alle gut vernetzt, egal ob Wirtschaft, Bildung, Karneval oder Sport.

Und am „Ende des Tages“ ist Düsseldorf im Stadtbild deutlich sauberer als die Hauptstadt. Zwar könnte man auch in unserer Stadt hier und dort mal meckern, vor allem am Carlsplatz oder in der Altstadt am Montag Morgen, aber grundsätzlich ist die Sauberkeit bei uns Okee und besser. Berlins früherer Oberbürgermeister Klaus Wowereit schaffte mit dem Satz, Berlin sei „arm, aber sexy“ einen regelrechten Werbeslogan für die Hauptstadt. Wir sind besser dran mit „Nähe trifft Freiheit“ (und ein bisschen „sexy“ ist Düsseldorf auch).

CS

Quelle: IW Köln

Krieg in der Ukraine: Henkel wird Geschäfte in Russland aufgeben

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen des Krieges in der Ukraine hat Henkel entschieden, die Geschäfte in Russland aufzugeben. Der Umsetzungsprozess wird nun vorbereitet. Henkel wird eng mit seinen Teams in Russland an den Details arbeiten, um einen geordneten Ablauf zu gewährleisten. Währenddessen werden die 2.500 Mitarbeiter:innen von Henkel in Russland weiterbeschäftigt und -bezahlt. Die mit der Entscheidung verbundenen finanziellen Auswirkungen des geplanten Ausstiegs für Henkel können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht näher quantifiziert werden.

„Henkel verurteilt den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Gewalt gegen unschuldige Zivilisten. Unsere Priorität ist weiterhin, alles zu tun, um unsere Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine zu unterstützen“, sagte Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel. „Wir unterstützen unsere Mitarbeiter:innen und die Menschen in der Ukraine und in den Nachbarländern umfassend mit finanziellen Spenden sowie Lebensmittel- und Sachspenden. Viele Henkel-Mitarbeiter:innen helfen zudem an den Grenzen, indem sie dringend benötigte Güter verteilen oder den Menschen aus der Ukraine eine Bleibe bieten.“

Quelle: Henkel

Unsere Betriebe der Metall- und Elektro-Industrie im China-Dilemma

Für unsere Wirtschaft in Düsseldorf, NRW und Deutschland ist die M+E-Industrie eine tragende Säule. Neben hoher Wertschöpfung sichert sie auch viele Arbeitsplätze. Ihre internationale Verflechtung stellt die Branche im Zuge der globalen Krisen vor Herausforderungen. China bleibt dabei für die deutsche Metall- und Elektro-Industrie ein zweischneidiges Schwert, betont unser Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.

+ Die Metall- und Elektroindustrie war im Jahr 2021 für 13,4 Prozent der Bruttowertschöpfung des Landes verantwortlich.

+ Ihr Anteil am gesamten Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes liegt bei 59 Prozent.

+ Etwa 63 Prozent aller Industriebeschäftigten arbeiten in Betrieben der Metall- und Elektro-Industrie – das sind mehr als 3,9 Millionen Menschen.

+ Gemeinsam mit China, den USA und Japan gehört Deutschland zu den Ländern mit der höchsten Bruttowertschöpfung in der M+E-Wirtschaft weltweit.

+ Die chinesische M+E-Wirtschaft hat ihren Weltmarktanteil von5,6 Prozent im Jahr 2000 auf zuletzt 28,6 Prozent gesteigert.

+ Spitzenreiter China ist nicht nur ein bedeutender Konkurrent für die deutsche M+E-Industrie, sondern auch ein wichtiger Abnehmer von heimischen M+E-Produkten – besonders im Fahrzeugbau.

+ Ohne China geht es nicht. Die Spannungen zwischen China und der westlichen Welt haben zuletzt zugenommen. Die deutsche Politik möchte infolgedessen die wirtschaftliche Abhängigkeit von der Volksrepublik verringern. Das wird für die M+E-Unternehmen zu einem Drahtseilakt.

+ Ein weiteres Problem: China baut seine Produktionsmöglichkeiten stark aus und verbessert so seine internationale Wettbewerbsfähigkeit.

+ Die Entwicklung verdeutlicht: Die deutschen M+E-Unternehmen, auf die ein großer Teil der Innovationen und Patente im Land zurückgeht, müssen auch künftig in den eigenen Fortschritt investieren, um die gute Wettbewerbsposition zu halten.

Quelle: IW Köln

Rheinbahn wird bestreikt – diese Linien fahren (wahrscheinlich) im gewohnten Takt, aber nicht nach Fahrplan

Die Gewerkschaften haben für Donnerstag, 9. Februar, und Freitag, 10. Februar, jeweils einen ganztägigen Warnstreik angekündigt, der alle U-Bahn-, Straßenbahn- und die meisten Buslinien der Rheinbahn betrifft. Der Streik beginnt um 3 Uhr und soll 48 Stunden dauern. Betroffen ist das gesamte Netz der Rheinbahn, also die Stadt Düsseldorf, der Kreis Mettmann, die Stadt Meerbusch und die Verbindungen nach Duisburg, Krefeld, Neuss und Ratingen.

Trotz Streik versucht die Rheinbahn, auf einigen Buslinien Fahrten möglich zu machen. Fremd- und Tochterunternehmen, die auch sonst im Auftrag der Rheinbahn im Einsatz sind, könnten diese

Leistungen übernehmen. Die Rheinbahn weist aber darauf hin, dass es dafür keine Gewähr gibt. Folgende Linien fahren (wahrscheinlich) im gewohnten Takt, aber nicht nach Fahrplan:

Linie O5

Erkrath S – Erkrath-Hochdahl S – Trills – Hochdahler Markt – Sandheide – Willbeck – Erkrath-Millrath S

Linie O6

Erkrath, Haus Brück – Erkrath S – Unterfeldhaus – Kempen – Hochdahler Markt – Erkrath-Millrath S

Linie O14 (TaxiBus mit Anmeldung)

Ratingen-Breitscheid, Am Kessel – Mintarder Weg – An der Pönt – Krummenweg – Ratingen-Hösel S

Linie O19 (TaxiBus mit Anmeldung)

Ratingen, Fliedner Krankenhaus – Lintorf, Rathaus – Ratingen -Lintorf, Mörikestraße

Linie SB51

D-Flughafen Bf – D-Nordfriedhof – Meerbusch-Büderich, Landsknecht U – Kaarster Bf

Linie 730

Freiligrathplatz U – Unterrath – Gerresheim – Eller – Reisholz – Benrath – Urdenbach, Südallee

Linie 746

Velbert ZOB – Wülfrath – Mettmann, Jubiläumsplatz – Mettmann-Stadtwald S

Linie 751

Ratingen-Hösel S – Ratingen-Lintorf – D-Angermund S – D-Kaiserswerth, Klemensplatz

Linie 770

Velbert ZOB – Heiligenhaus – Ratingen-Hösel S

Linie 771

Velbert ZOB – Heiligenhaus – Ratingen Ost S – Ratingen Mitte

Linie 782
D-Heinrich-Heine-Allee – Uni-Kliniken –  Hilden, Gabelung – Hilden, Süd S – Solingen Hbf.

Linie 785

D-Heinrich-Heine-Allee U – D-Reisholz S – Hilden Mitte – Hilden Süd S – Langenfeld-Richrath – Langenfeld

Linie 831

Krefeld, HPZ Uerdingen – Krefeld, Uerdingen Bf – Meerbusch, Lank-Latum – Meerbusch, Haus Meer U

Linie 834

Oberkassel, Belsenplatz U – Nordfriedhof – Mörsenbroich – Düsseldorf Hbf.

Information

Aktuelle Informationen gibt es unter www.rheinbahn.de/streik, facebook.com/rheinbahn und twitter.com/DieRheinbahn. Informationen bekommen die Kunden außerdem rund um die Uhr unter der „Schlauen Nummer“ 0800.6504030 (gebührenfrei aus allen deutschen Netzen).

 

Die Rheinbahn empfiehlt, sich frühzeitig über Alternativen zu Straßenbahnen, U-Bahnen und Bussen zu informieren und – soweit möglich – auf die S-Bahnen und Regionalzüge der Eisenbahnunternehmen umzusteigen. Die Rheinbahn bittet die Fahrgäste um Verständnis.

Klimawandel und andere Krisen: nachhaltige Existenzsicherung für Unternehmen

Die gute Nachricht ist: Krisen führen nicht zwangsläufig zum Verlust der Existenz von Menschen, Gesellschaften oder Unternehmen. „Krisen können zwar nicht vollständig verhindert werden, aber ihre Auswirkungen lassen sich beeinflussen und bewältigen“, so Olaf Eisele, wissenschaftlicher Mitarbeiter des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. Das ifaa hat ein Konzept mit praktischen Arbeits- und Handlungshilfen zum Umgang mit Risiken und Krisen sowie deren individuelle Bewältigung auf betrieblicher Ebene entwickelt: https://www.arbeitswissenschaft.net/bkm

Eine systematische Vorbereitung sichert nachhaltig die Existenz

Aufgrund der Vielzahl und Komplexität von möglichen Risiken und Krisen sowie begrenzten Ressourcen, erfordert die nachhaltige Existenzsicherung eine systematische und gut strukturierte Vorgehensweise. Das ifaa hat hierzu ein Konzept entwickelt, dass eine Kombination von präventiven, reaktiven und aktiven Elementen beinhaltet. Es bietet Unternehmen eine Hilfe zur Selbsthilfe. Die Erfolgsbausteine des Konzepts: eine Kombination von Risiko-, Krisen- und Sanierungsmanagement. Das Konzept des betrieblichen Kontinuitätsmanagements ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet.

Zunehmende Krisen und Naturereignisse als neue Realität

Statistiken und die Realität des Erlebten zeigen, dass die Anzahl von Krisenereignissen und deren Schadenswirkung zugenommen haben. „Bei nüchterner Betrachtung der globalen Entwicklung ist nicht davon auszugehen, dass sich dies in Zukunft verändern wird“, so Eisele. Auf Basis wissenschaftlicher Prognosen ist mit einer steigenden Anzahl von Naturereignissen und damit verbundenen Schadensrisiken zu rechnen. Im letzten Bericht des Weltrisikoindex 2022 verschlechterte sich der Indexwert von Deutschland. Es liegt damit nun im Mittelfeld eines globalen Vergleichs. Der Risikoindex gibt an, wie hoch das länderspezifische Risiko ist, von schweren Naturereignissen betroffen zu sein und wie gut ein Land darauf vorbereitet ist. Parallel zu Naturereignissen werden immer neue wirtschaftliche und soziale Krisen (Inflation, Handelskonflikte, Ressourcenmangel, Infrastrukturausfälle etc.) eintreten.

Übernahme von Eigenverantwortung

Unabhängig davon, ob Krisen von außen oder selbst ausgelöst und verursacht wurden, wird reflexartig häufig als Reaktion eine Problemlösung und Hilfe von anderen Personengruppen, der Allgemeinheit, dem Staat oder anderen Staaten gefordert. „Doch auf Dauer führt kein Weg an der Übernahme von Eigenverantwortung im Umgang mit Schadens- und Krisenereignissen sowie deren Bewältigung vorbei. Dies gilt auch für Unternehmen, welche sich selbst vor Risiken und Krisen schützen müssen“, erklärt der Experte.

Informationen und verfügbare Arbeits- und Handlungshilfen zum Management der Betriebskontinuität finden sich unter: https://www.arbeitswissenschaft.net/bkm

Gerne vermitteln wir Interviews mit unseren Experten.

Virtuelle Betriebserkundungen für Eltern und ihre Kinder – das Unternehmen Konecranes stellt sich vor!

Die beliebten Düsseldorfer, also rein lokale, virtuelle Betriebserkundungen für Eltern und ihre Kinder werden am 14. Februar um 18:30 Uhr fortgesetzt. Professionell technisch und moderiert umgesetzt stellt das Unternehmen konecranes im Düsseldorfer Süden seine vielfältigen Ausbildungsberufe vor. Der digitale Abend dauert max. 45 Minuten – alle Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden beantwortet. Eine verbindliche Anmeldung ist notwendig: moeser@unternehmerschaft.de und hier!

Mit dieser digitalen, abendlichen Veranstaltungsreihe, in der Düsseldorfer Unternehmen und ihre Nachwuchskräfte die eigenen Ausbildungsmöglichkeiten anschaulich und kurzweilig vorstellen, möchten wir Sie als Eltern oder interessierte Jugendliche mit hilfreichen Informationen zum Thema Berufsorientierung unterstützen.

Konecranes bildet am Standort Düsseldorf in diesen Ausbildungsberufe aus:

Sie möchten sich bequem von zu Hause aus über die Ausbildungsmöglichkeiten Düsseldorfer Unternehmen informieren?

Dann sind Sie herzlich zu folgender kostenfreien Veranstaltung eingeladen!

Moderiert und begleitet wird die Veranstaltung von dem Team Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung & der Kommunalen Koordinierung Düsseldorf.

Den entsprechenden Link zur Veranstaltung erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

Die Veranstaltungen finden virtuell über Microsoft Teams statt. Sie benötigen lediglich einen Computer oder ein mobiles Endgerät.

Stadt-Sparkasse: Wichtige personelle Veränderung

Uwe Baust (rechts) legt sein Amt „auf eigenen Wunsch und in allerbestem Einvernehmen“ (Pressetext) nieder. Foto: Stadtsparkasse

Uwe Baust, Mitglied des Vorstandes mit den Zuständigkeiten für das Firmenkunden- und gewerbliche Immobiliengeschäft sowie Treasury und Asset Management, wird „in allerbestem Einvernehmen und auf eigenen Wunsch“, so heißt es einer Erklärung der Düsseldorfer Stadt-Sparkasse, zum 28. Februar 2023 sein Amt als Vorstandsmitglied niederlegen und aus den Diensten der Stadtsparkasse Düsseldorf ausscheiden.

Baust gehörte dem Vorstand seit dem 1. Juli 2017, also fast sechs Jahre an. Dr. Stephan Keller, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Stadtsparkasse, sprach Baust seinen Dank für die fast sechsjährige erfolgreiche Tätigkeit aus: „Uwe Baust hat in den vergangenen Jahren maßgeblich zur erfolgreichen und risikoorientierten Umsetzung der Wachstumsstrategie der Stadtsparkasse Düsseldorf beigetragen. Besonders hervorzuheben ist dabei auch die strategische Weiterentwicklung des Firmenkundengeschäftes hin zu einem modernen Omnikanalvertrieb. Hiermit sind wichtige Weichen auch für die zukünftige professionelle Versorgung unserer regionalen Wirtschaft gestellt. Wir danken Herrn Baust sehr für seine außerordentlich gut geleistete Arbeit und wünschen ihm für die Zukunft, privat wie beruflich, alles Gute.“

„Ich bedanke mich ausdrücklich für das großartige Vertrauen und die Zusammenarbeit bei unseren Kunden, den Mitarbeitenden und den Gremien der Stadtsparkasse Düsseldorf, der ich auch in Zukunft gerne eng verbunden bleibe“, so Uwe Baust.

Provinzial übergibt „Närrische Police“

Der Rosenmontagszug ist versichert! Patric Fedlmeier, stellv. Vorstandsvorsitzender im Provinzial Konzern (m.) übergab die „Schutzengelpolice“ an (v.l.n.r.) Prinz Dirk II, CC-Präsident Michael Laumen, Venetia Uåsa und CC-Geschäftsführer Hans-Jürgen Tüllmann.

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause hat die Provinzial Versicherung am 6. Februar wieder zu einem großen Karnevalsempfang bei sich im Haus eingeladen. Mehrere hundert Gäste erlebten ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik und Tanz. Höhepunkt war die symbolische Übergabe der „Närrischen Police“ an das Prinzenpaar der Stadt und die Vorstellung des diesjährigen Provinzial Mottowagens für den Rosenmontagszug in Düsseldorf.
Der „Zoch“ ist versichert
Damit die Düsseldorfer Jeckinnen und Jecken ihre Narrenfreiheit an Rosenmontag genießen können, muss der Rosenmontagszug versichert sein. Denn ohne Haftpflicht- und Unfallschutz darf die Karawane nicht durch die Innenstadt ziehen. Als Regionalversicherer stattet die Provinzial das Comitee Düsseldorfer Carneval bereits seit rund 40 Jahren mit dem entsprechenden Versicherungsschutz rund um das Karnevalstreiben an Rosenmontag aus. Der Düsseldorfer CC lässt es sich daher nicht nehmen, die „Schutzengelpolice“ selbst auf dem Karnevalsempfang entgegenzunehmen.
Unter tosendem Applaus marschierte das Prinzenpaar Prinz Dirk II und Venetia Uåsa gemeinsam mit CC-Präsident Michael Laumen, CC-Geschäftsführer Hans-Jürgen Tüllmann und den Prinzengarden Rot-Weiss und Blau-Weiss in die Halle der Provinzial Versicherung ein. Dort nahm Patric Fedlmeier, stellv. Vorstandsvorsitzender im Provinzial Konzern, die Gäste in Empfang und übergab symbolisch die sogenannte „Närrische Police“.
„Für die Provinzial stand sofort fest, dass wir den Versicherungsschutz für den Rosenmontagszug auch in diesem Jahr wieder übernehmen. Der Karneval ist ein wichtiger kultureller Bestandteil hier im Rheinland. Das zeigt sich auch bei unserem Karnevalsempfang, denn nach der coronabedingten zweijährigen Pause war die Stimmung wieder fantastisch“, sagt Fedlmeier. Für die grandiose Stimmung sorgte neben dem Auftritt des Prinzenpaares auch die Kindergarde der Düsseldorfer Originale und Pänz in de Bütt sowie Kokolores, Alt Schuss und die Swinging Funfares.
Eigener Mottowagen an Rosenmontag
Die Provinzial versichert nicht nur den Karnevalszug in Düsseldorf, sondern ist auch selbst mit einem eigenen Mottowagen und einer 50-köpfigen Fußgruppe beim Zoch vertreten. Entworfen wurde er von dem bekannten Künstler und Wagenbauer Jacques Tilly. Eine Besonderheit in diesem Jahr ist außerdem die Besetzung auf dem Wagen und in der Fußgruppe. Erstmals sind nicht nur Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Düsseldorfer Innen- und Außendienst dabei, sondern auch von den Konzernstandorten Münster, Detmold und Kiel.
Soziales Engagement im Karneval
Dass Karneval und soziales Engagement zusammengehören, ist für die Provinzial als tief in der Region verwurzelter Versicherer selbstverständlich. Dies zeigt sich vor allem bei der Herstellung des eigenen Hausordens. In Zusammenarbeit mit der Werkstatt für angepasste Arbeit wird der Sessionsorden hergestellt und anschließend beim Karnevalsempfang an die Gäste verteilt. „Bereits zum siebten Mal vergibt die Provinzial ihren eigenen Hausorden. Die enge Zusammenarbeit mit der Werkstatt für angepasste Arbeit zeigt, dass soziales Engagement für die Provinzial von höchster Relevanz ist – auch im Karneval“, erläutert Patric Fedlmeier.
Auch das Prinzenpaar der Landeshauptstadt engagiert sich jedes Jahr für den guten Zweck und sammelt Spenden – in diesem Jahr für die Bürgerstiftung. Hier unterstützt die Provinzial ebenfalls und spendet 222 Euro.

Der neue eSprinter: der vielseitigste und effizienteste Mercedes‑Benz eVan aller Zeiten kommt aus Düsseldorf

Der neue Mercedes-Benz eSprinter

Mercedes-Benz Vans elektrifiziert konsequent alle Baureihen. Der neue eSprinter besticht durch Effizienz, Reichweite und Ladevolumen und ist ein echter Kosmopolit: Produziert in Düsseldorf und Nordamerika unterstreicht er künftig in rund 60 Märkten den Führungsanspruch „Lead in Electric Drive“.

Der neue eSprinter bringt eine Vielzahl an technischen Neuerungen mit und basiert auf einem neuen Konzept bestehend aus drei Modulen. Diese erlauben die größtmögliche Freiheit bei der Entwicklung und Gestaltung von verschiedenen Aus- und Aufbauten, wie sie bisher nur vom konventionell angetriebenen Sprinter bekannt waren.

Das Frontmodul, ein einheitlich konzipierter Vorbau, umfasst dabei sämtliche Hochvolt-Komponenten und kann unverändert mit allen Fahrzeugvarianten kombiniert werden, unabhängig von Radstand und Batteriegröße. Im Unterboden befindet sich das Modul für die platzsparend integrierte Hochvoltbatterie. Die Batterieposition zwischen den Achsen sorgt zusammen mit dem robusten Batteriegehäuse für einen niedrigen Schwerpunkt, dieser beeinflusst das Fahrverhalten positiv und steigert die Fahrsicherheit. Die dritte Säule der Modulbauweise ist das Heckmodul mit der elektrisch angetriebenen Hinterachse. Sie kommt nach dem Prinzip der Gleichteilestrategie in allen Varianten des neuen eSprinter zum Einsatz. Der kompakte und leistungsstarke Elektromotor ist ebenfalls in das Heckmodul integriert.

Rund 350 Millionen Euro hat Mercedes-Benz in den neuen eSprinter investiert. Für die Anpassung der Produktion in den drei Werken Charleston, Düsseldorf und Ludwigsfelde werden jeweils rund 50 Millionen Euro investiert. Das modulare Konzept des neuen eSprinter ermöglicht maximale Synergien in der Produktion und damit auch entsprechende Skaleneffekte.

 

„Der neue Mercedes-Benz eSprinter folgt konsequent unserer Strategie, mit den

begehrenswertesten Transportern die Führungsposition bei der Elektromobilität einzunehmen

und gleichzeitig profitabel zu wachsen.”

Mathias Geisen, Leiter Mercedes-Benz Vans

 

Der neue eSprinter ist vielseitig und effizient

Die Markteinführung des neuen eSprinter beginnt im zweiten Halbjahr 2023 in den USA und Kanada. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen langen Kastenwagen mit Hochdach. Ausgestattet ist es mit der größten Batterie, dem Akku mit einer nutzbaren Kapazität von 113 Kilowattstunden. Das Ladevolumen liegt bei 14 Kubikmetern, das zulässige Gesamtgewicht beträgt bis zu 4,25 Tonnen.

Die elektrische Reichweite, basierend auf einer dem WLTP-Zyklus zu Grunde liegenden Simulation, wird bei bis zu 400 Kilometern[1],[2],[3] liegen. Bei Fahrten im urbanen Raum wird, gemäß Simulationen in Anlehnung an den WLTP City-Zyklus, eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern123 möglich. Mit diesen Reichweiten ist das Fahrzeug ideal auch für längere Fahrten geeignet.

In Europa erfolgt die Einführung dieser ersten Variante des Kastenwagens Ende 2023, das offene Baumuster sowie weitere Batterievarianten folgen sukzessive. Das macht den eSprinter als Basisfahrzeug für zahlreiche neue Branchen sowie Aus- und Aufbauhersteller attraktiv.

 

„Mit dem neuen eSprinter heben wir das Segment des elektrischen Large Vans auf ein neues Niveau.

Der Dreiklang aus Effizienz, Reichweite und Ladevolumen bei gleichzeitiger TCO-Optimierung

macht den neuen eSprinter zum vielseitigsten Mercedes-Benz eVan aller Zeiten.”

Mathias Geisen, Leiter Mercedes-Benz Vans

 

Die Highlights

Man sieht es dem Mercedes-Benz eSprinter von außen nicht an, doch blickt man auf die verbaute Technik im Fahrzeug sowie die Cloud-basierten Dienste im digitalen Ökosystem Mercedes me[4], wird klar: Der Mehrwert für den Kunden steht konsequent im Fokus.

Der elektrische Antriebsstrang (eATS)

Die Hauptkomponenten des eATS beim neuen eSprinter sind zwei Neuentwicklungen: der effiziente Motor sowie die innovative elektrische Hinterachse, die beide erstmals in einem batterie-elektrischen Van von Mercedes-Benz zum Einsatz kommen.

Der nur rund 130 Kilogramm schwere Permanentmagnet-Synchronmotor (PSM) zeichnet sich durch eine besonders hohe Effizienz und ein optimiertes Thermomanagement aus. Der Motor steht in zwei Leistungsstufen, 100 beziehungsweise 150 Kilowatt Peak, zur Auswahl und bietet ein Drehmoment von bis zu 400 Newtonmeter.

Durch die elektrisch angetriebene Hinterachse werden neben dem klassischen Kastenwagen auch offene Baumuster möglich. Für den Kunden bringt das Vorteile mit Blick auf Aus- und Aufbauten, auf Fahrzeuglängen (A2 und A3), auf das maximale Gesamtgewicht (bis zu 4,25 Tonnen) sowie Anhängelasten (bis zu 2 Tonnen).

Der neue Mercedes-Benz eSprinter

Die Hochvoltbatterie und das Laden

Kunden können beim neuen Mercedes-Benz eSprinter je nach individueller Anforderung an Reichweite und Zuladung zwischen drei unterschiedlichen Batterien wählen: Einem Akku mit einer nutzbaren Kapazität von 56, 81 oder 113 Kilowattstunden. Die Lithium-Eisenphosphat (LFP) Zellchemie ermöglicht es, die Batterievarianten frei von Kobalt und Nickel zu halten, ein aktives Thermomanagement sorgt für maximale Effizienz.

Wie alle eVans von Mercedes-Benz beherrscht der neue eSprinter sowohl Laden mit Wechselstrom (AC, alternating current) als auch mit Gleichstrom (DC, direct current). Der On-Board-Lader, der beim Laden mit Wechselstrom, beispielsweise an der Wallbox, den Strom im Fahrzeug wandelt, leistet maximal 11 Kilowatt. An der Schnellladestation kann der neue eSprinter mit bis zu 115 Kilowatt geladen werden.

Für Kunden heißt das beim Schnellladen konkret: Die Batterie mit der Kapazität von 56 Kilowattstunden wird in rund 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen, die Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 113 Kilowattstunden benötigt rund 42 Minuten.

Digitalisierung und Infotainment mit MBUX und Mercedes me

Auch in Sachen Digitalisierung und Infotainment überzeugt der neue eSprinter: Zum Einsatz kommt die innovative Mercedes-Benz User Experience (MBUX) mit der neuesten Softwaregeneration, wie Kunden sie bisher nur aus Mercedes-Benz Pkw kennen. Zahlreiche Features und Dienste unterstützen den Kunden in seinem Alltag mit einem Elektrofahrzeug.

Die Navigation mit „Electric Intelligence“ sorgt für größtmögliche Planungssicherheit: Sie zeigt zum Beispiel in Echtzeit abhängig von der aktuellen Verkehrslage und der Topografie der Route die jeweils aktuelle Reichweite an. Auch errechnet sie die bestmögliche Ladestrategie, um schnellstmöglich zum Ziel zu gelangen oder am Ziel den gewünschten Ladestand (SoC, state of charge) zu haben. Das Authentifizieren an der Ladesäule erfolgt einfach über MBUX, das Bezahlen via Mercedes me. Weitere Highlights sind eine gesteigerte Performance, umfangreiche Personalisierungsmöglichkeiten sowie Optimierungen beim Sprachassistenten „Hey Mercedes“.

Elektrifizierungsstrategie von Mercedes-Benz Vans

Mercedes‑Benz Vans hat den Führungsanspruch bei Elektromobilität fest in seiner Strategie verankert. Mit dem Vito E-CELL war Mercedes‑Benz Vans bereits 2010 Vorreiter im Markt lokal emissionsfreier Transporter. Heute hat Mercedes-Benz alle Segmente, vom Small Van über den Mid Size Van bis hin zum Large Van, elektrifiziert.

Ab Mitte des Jahrzehnts setzt Mercedes‑Benz Vans mit VAN.EA (MB Vans Electric Architecture) die nächste Stufe seiner Elektrifizierungsstrategie um: Ab 2025 werden alle neuen Modelle nur noch vollelektrisch sein.

Nachhaltigkeit bei Mercedes-Benz

Auf dem Weg zu einer vollelektrischen Zukunft der Mobilität verfolgt Mercedes-Benz mit der Ambition 2039 einen ganzheitlichen Ansatz. Eines der wichtigsten Transformationsziele ist die bilanzielle CO2-Neutralität in der Neuwagenflotte, welche fest in der nachhaltigen Geschäftsstrategie verankert ist. Bei der Mercedes‑Benz AG findet es sich in der Ambition 2039 und im Ansatz „electric only“ wieder. Die Ambition lautet: Bis 2039 – also elf Jahre früher, als es die EU-Gesetzgebung vorschreibt – soll die gesamte Pkw- und Van-Neufahrzeugflotte über alle Wertschöpfungsstufen bilanziell CO2-neutral werden.

Gesamtmetall zur Arbeitszeit: Rahmen für das 21. Jahrhundert schaffen, europäische Spielräume voll ausschöpfen

Der Präsident unseres Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall in Berlin, Dr. Stefan Wolf, hat die Bundesregierung aufgerufen, die Arbeitszeitgesetzgebung in einem Gesamtpaket grundlegend zu erneuern. Es gelte dabei, den tatsächlichen Spielraum voll auszuschöpfen, den das europäische Recht biete.

„Viele Beschäftigte wollen ihre Arbeit im Rahmen der betrieblichen Erfordernisse individuell und unbürokratisch organisieren, flexibler ausrichten, besser verteilen und haben auf betrieblicher Ebene pragmatische Lösungen mit ihrem Arbeitgeber verabredet, etwa in Form von Vertrauensarbeitszeit. Der Versuch, die Organisation der Arbeit im 21. Jahrhundert an den Regelungen des vorherigen Jahrhunderts auszurichten, ist schädlich und rückwärtsgewandt. Ein höherer Autonomiegrad bei der Arbeitszeit muss einhergehen mit einer größeren Eigenverantwortung der Arbeitnehmer für ihre Arbeitszeit und auch deren Erfassung“, so Dr. Wolf heute in Berlin.

Gesamtmetall hat deshalb heute zu diesem Themenkomplex drei Gutachten vorgelegt: ein personalwirtschaftliches zum Wert flexibler Arbeitszeitmodelle und den Gefahren von Einschränkungen vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) unter Federführung des Direktors Prof. Sascha Stowasser, ein rechtswissenschaftliches zu den Grenzen europäischer Umsetzungspflichten für den deutschen Gesetzgeber von Prof. Dr. Gregor Thüsing, Direktor des Instituts für Arbeitsrecht und Recht der Sozialen Sicherung, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, und ein weiteres rechtswissenschaftliches Gutachten zu den unionsrechtlichen Mindestvorgaben zur Ausgestaltung eines Systems der Arbeitszeiterfassung auch im Kontext der aktuellen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts von Prof. Dr. Clemens Höpfner, Geschäftsführender Direktor des Institut für Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität zu Köln.

„Diese Gutachten belegen eindrucksvoll, das sich die Rückkehr zur Stechuhr auch nach den Urteilen aus Luxemburg und Erfurt keineswegs zwingend, sondern stattdessen eine Flexibilisierung des Arbeitszeitrechts geboten und auch möglich ist“, so Dr. Wolf abschließend.

Die kompletten Gutachten sowie kurze Zusammenfassungen finden Sie unter www.gesamtmetall.de/arbeitszeit