EPSON Deutschland zieht nach Düsseldorf

Auf der Schiessstraße, einer Stichstraße zur boomenden Hansaallee, wächst der Business-Hotspot Düsseldorf-Heerdt immer weiter – ergänzt um eine hervorragende Nahversorgungsinfrastruktur in den angrenzenden Quartieren. Hier haben wir ein markantes sechsgeschossiges Bürogebäude fertiggestellt und an internationale Unternehmen vermietet. Foto: Trigon Düsseldorf

Die Epson Deutschland GmbH hat ab Frühjahr 2023 für mindestens 10 Jahre rund 3.000 qm im TRIGON angemietet und sichert sich mit den beiden obersten Etagen auch die exklusiven Dachterrassenflächen des im Bau befindlichen Bürogebäudes an der Schiessstraße in Düsseldorf-Heerdt. Die benachbarte Hochgarage bietet Epson 70 PKW-Stellplätze, davon 24 mit Elektro-Ladesäulen. Mit der Anmietung zieht der japanische Technologie-Konzern nach fast 20 Jahren mit seiner Firmenzentrale von Meerbusch nach Düsseldorf.

Nach 20 Jahren zurück in Düsseldorf: das hat natürlich seine Gründe. Einer lautet schlicht „Homeoffice“. Das mobile Arbeiten habe sich bewährt und viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten verstärkt im Homeoffice (drei Tage Homeoffice pro Woche) – so wurde der Standort in Meerbusch schlicht zu groß. Ein anderer Grund ist das Thema Nachhaltigkeit: der Energieeffizienzwert des Gebäudes in Meerbusch war deutlich höher als des Neubaus in Düsseldorf.

Epson ist Mitglied in unserem Unternehmensverband. Ebenso wie Sandvik und Mitsubishi, die ebenfalls im Trigon ihre Büros bezogen haben.

Sommerfest der Unternehmerverbände in Düsseldorf mit viel Prominenz

30 Grad und Sonnenschein: eigentlich sollte unser Parlamentarischer Abend in der Bürgerhalle des Landtages NRW stattfinden. Eigentlich, denn: ein Brand dort machte unseren Plan von einer Sekunde auf die andere Sekunde zunichte. Aber, natürlich ist die Wirtschaft flexibel! Und die Landtags-Verwaltung ebenso. So entstand ganz fix eine neue Idee: ein Sommerfest im Außengelände des Landtags. Und das war die beste Idee! Wir erlebten ein wunderbares Netzwerktreffen mit viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft, einen impulsierenden Abend direkt am Rhein und viele gute Gespräche. Gemacht wurde der Abend von „unternehmer nrw“ und wir waren natürlich auch dabei. Die Bilder zeigen u.a. den Unternehmer Arndt G. Kirchhoff, Präsident von unternehmer nrw, unseren Hauptgeschäftsführer Michael Grütering, den Hauptgeschäftsführer von unternehmer nrw, Johannes Pöttering, Markus Stolz, Metro Düsseldorf, Schulministerin Dorothee Feller und Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Fotos: W. Meyer/unternemer nrw

Geschäftsführer Finanzen, Christof Knop, verlässt METRO Deutschland

 

Martin Schumacher Foto: Metro

 

Mit Wirkung zum 30. Juni legt Christof Knop, derzeit Geschäftsführer Finanzen und verantwortlich für die Bereiche Controlling, Finanz- und Rechnungswesen, IT, Security und Audit, seine Ämter bei METRO Deutschland nieder. Er verlässt den Konzern auf eigenen Wunsch, um seine Karriere außerhalb der METRO fortzusetzen. Christof Knop ist bereits seit 2015 im METRO Konzern tätig, unter anderem von 2017 bis 2019 als Operations und Sales Director sowie als interimistischer CEO bei METRO Spanien und von 2019 bis 2023 als Co-CEO und Geschäftsführer Finanzen bei METRO Deutschland. Bis zur Nachbesetzung der nun vakanten Geschäftsführungsposition übernimmt Martin Schumacher (Foto), CEO METRO Deutschland, interimistisch die Verantwortung für das Geschäftsführungsressort Finanzen. „Mit Christof Knop verlieren wir einen sehr geschätzten Kollegen und erfahrenen Geschäftsführer. Wir bedauern seine Entscheidung und bedanken uns für seinen engagierten Einsatz für das Unternehmen in den letzten Jahren“, sagt Steffen Greubel, CEO METRO AG. „Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg.“

Rheinmetall etabliert sich weiter als Lieferant für grüne Energie und feiert den ersten Spatenstich für den Bau eines eigenen Solarkraftwerks in Südafrika

Rheinmetall-Chef Armin Papperger. Foto: Rheinmetall

Der Startschuss für den Bau eines Solarparks am Standort der Rheinmetall Denel Munition in Somerset West, Südafrika, ist nun mit dem ersten Spatenstich erfolgt. Rheinmetall finanziert den Bau der Solarfarm aus eigenen Mitteln und plant die Fertigstellung bereits vor Ablauf diesen Jahres. Armin Papperger, Rheinmetall-CEO, begrüßte gemeinsam mit Jan-Patrick Helmsen, CEO der Rheinmetall Denel Munition, den Premierminister der Provinz Western Cape Alan Winde und den Genergy-CEO Terrence Billson zu dem Ereignis. Rheinmetall hat seinen Firmensitz in Düsseldorf.

In seiner Rede anlässlich der Grundsteinlegung betonte Armin Papperger: „Mit dieser Solarfarm schaffen wir die Voraussetzungen, um hier am Standort neue zukunftsträchtige Geschäftsfelder zu erschließen, um die Position des Unternehmens auf den Weltmärkten weiter auszubauen und gleichzeitig angesichts des Klimawandels einen Beitrag für die Zukunft und das Wohlergehen von uns allen zu leisten.“

Jan Patrick Helmsen erläuterte: „Wir verlegen fast 10.000 Solarmodule mit einer Kapazität zur Erzeugung von über 4,2 Millionen Watt Wechselstrom, um unseren ökologischen Fußabdruck zu verbessern.“ Mit dem so erzeugten grünen Strom kann der gesamte Energiebedarf am Standort mehr als abgedeckt werden. Die darüber hinaus erzeugte Energie wird in das Stromnetz zurückgespeist. Das Solarkraftwerk verfügt über eine vollautomatische Backup-Stromerzeugung zur Absicherung gegen zeitweilige Stromabschaltungen („Loadshedding“), wie sie in Südafrika wegen Versorgungsengpässen regelmäßig vorkommen.

Rheinmetall setzt mit diesem Projekt einen weiteren Meilenstein auf seinem Weg zur konzernweiten CO2-Neutralität bis zum Jahr 2035 und leistet damit nicht nur einen Beitrag zur Nachhaltigkeit, sondern auch zur eigenen Energiesicherheit. Darüber hinaus zahlt das Projekt auf die Erweiterung der zivilen Aktivitäten des Konzerns ein, der den Export von grünem Wasserstoff und die Herstelleung von mobilen grünen Wasserstoffanlagen anstrebt.

Alan Winde, der Premierminister von Western Cape, erläuterte darüber hinaus das Ziel der Provinz, für vier Städte durch erneuerbare Energie Versorgungssicherheit herzustellen. Er bedankte sich bei Rheinmetall für die Unterstützung bei diesem Vorhaben, zumal Rheinmetall auch seine Nachbarschaft am Standort miteinbezieht. So wird zum Beispiel die nahegelegene Vorschule mittlerweile auch durch Solarstrom versorgt.
Rheinmetall etabliert sich als einer der Energielieferanten in Südafrika für Afrika und weitere Exportmärkte, als Exporteur von grünem Wasserstoff und Hersteller von mobilen grünen Wasserstoffanlagen als unabhängige Stromlösung.

Der Rheinmetall-Konzern übernimmt darüber hinaus Verantwortung für weitere nachhaltige soziale Projekte in Südafrika. Denn Nachhaltigkeit steht für Rheinmetall nicht nur für Klima- und Umweltschutz, sondern auch für soziale Verantwortung. So wurde Ende des vergangenen Jahres das Career Community Centre in Macassar eingeweiht. Das Center verfügt über Computer, Internetzugang und Kurse zu verschiedenen Themen. Es wird zum Beispiel Training und Support für Arbeitsuchende beim Schreiben einer Bewerbung, bei Jobinterviews oder bei der Erstellung eines ansprechenden Profils in sozialen Netzwerken angeboten. Jan Patrick Helmsen, RDM-Geschäftsführer erläutert: „Rheinmetall möchte unsere Nachbarn in Macassar mit einem vollwertigen Career Centre unterstützen. Dieses Career Centre ist darauf ausgerichtet, Arbeitssuchende mit den notwendigen Fähigkeiten auszustatten, um auf dem Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu sein.“

Rheinmetall Denel Munition (Pty) Ltd. (RDM) ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Rheinmetall-Tochter Rheinmetall Waffe und Munition GmbH, die 51% an der RDM hält, und Denel (Pty) Ltd. South Africa.

Der „Dezernent der Düsseldorfer Großprojekte“ geht in Mönchengladbach: „klare Kante und ein scharfes Profil“

Gregor Bonin: ehemaliger Planungs- und Baudezernent der Stadt Düsseldorf und bald ehemaliger Stadtdirektor von Mönchengladbach. Foto: Stadt Mönchengladbach

Sie erinnern sich noch an den „Dezernenten der Großprojekte“ in Düsseldorf, Gregor Bonin? Viele Großprojekte unserer Stadt fallen in seine Ära, beispielsweise der KÖ-Bogen, die „Wolkenkratzer“-Gestaltung an der Toulouser Allee und die Wehrhahn-Linie. 2015 ging Bonin dann als neuer Stadtdirektor in die Nachbarstadt Mönchengladbach. Doch auch diese Zeit ist nun vorbei. Zum 9. November sucht die „Borussia-Stadt“ für 9700 Euro brutto einen Nachfolger für Bonin. Im Stadtrat gab es „keine Abstimmung über den Verbleib Gregor Bonins im Amt des Technischen Beigeordneten und Planungsdezernenten“, schreibt die Rheinische Post heute.

Zehn Jahre war Gregor Bonin Dezernent in Düsseldorf. In der Verwaltung unserer Stadt war er sogar 22 Jahre tätig: von 1993 bis 2003 war der Architekt Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes und von 2004 bis 2006 Referent für Planung, Bau, Verkehr und Immobilienmanagement im Büro von Oberbürgermeister Joachim Erwin.

Journalist Alexander Esch (damals WZ, heute RP) zog 2015 Bilanz über Bonins Tun in Düsseldorf. Der Text endete mit einem Passus zu seiner Persönlichkeit, die ihn vermutlich sehr gut traf und trifft: „Womit Bonin aber vor allem stets polarisierte, war sein Auftreten. An Selbstvertrauen mangelt es ihm nicht. So mündeten etwa seine Dankesworte im letzten Planungsausschuss in eine Lobhudelei in eigener Sache. Bei SPD und Grünen gilt das CDU-Mitglied als arrogant. Auch Verwaltungsintern wird Bonin darüber hinaus als zu eigensinnig beschrieben. Doch klare Kante sorgt auch für ein scharfes Profil. Und beides braucht ein Planungsdezernent. Was Bonin sicher auch auszeichnete, war seine große Expertise — die Düsseldorf nun fehlen wird.“

Die Landeshauptstadt sucht derweil immer noch einen Nachfolger für Wirtschaftsdezernent Rauterkus. Dieser Entwicklung sieht die Düsseldorfer Wirtschaft mit Spannung entgegen. Hier finden Sie den aktuellen Düsseldorf Verwaltungsvorstand: bitte hier klicken

Digitales Duales Orientierungspraktikum: Hochschulen in Düsseldorf öffnen ihre Türen für Schülerinnen und Schüler

Aufgrund der Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie wurde das traditionelle Duale Orientierungspraktikum 2020 in ein digitales Format überführt. Mittlerweile ist das „DIGI DOP“, wie wir es nennen, wieder hauptsächlich analog durchgeführt. Dies eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Chance, sich umfassend über potenzielle Studienfelder zu informieren und wertvolle Einblicke in die Uniwelt zu gewinnen.

In dieser Woche findet in Düsseldorf das „Digitale Duale Orientierungspraktikum“ statt, eine innovative Veranstaltung, die von der Heinrich-Heine-Universität und der Hochschule Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung der Stiftung Pro Ausbildung organisiert wird. Das Praktikum bietet rund 600 Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, einen einzigartigen Einblick in verschiedene Studienfächer zu erhalten. Betreut werden die Schülerinnen und Schüler seitens der Stiftung von Yasemin Kurre und Ezgi Yildiz.

Aufgrund der Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie wurde das traditionelle Duale Orientierungspraktikum 2020 in ein digitales Format überführt. Mittlerweile ist das „DIGI DOP“, wie wir es nennen, wieder hauptsächlich analog. Dies eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Chance, sich umfassend über potenzielle Studienfelder zu informieren und wertvolle Einblicke in die Uniwelt zu gewinnen.

Während der Veranstaltung werden den Teilnehmenden verschiedene Workshops, Vorträge und interaktive Sessions angeboten. Diese decken eine breite Palette von Fachbereichen ab, darunter Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Kunst und Design sowie Sozialwissenschaften. Die Studierenden und Dozenten der beiden Hochschulen stehen den Schülerinnen und Schülern mit ihrem Fachwissen zur Verfügung und geben ihnen wertvolle Tipps für ihre berufliche Orientierung.

Das „Digitale Duale Orientierungspraktikum“ bietet den Schülerinnen und Schülern auch die Möglichkeit, in einem zweiten Schritt später direkt mit Vertretern von Unternehmen in Kontakt zu treten. Dadurch können sie mehr über die Anforderungen und Karrieremöglichkeiten in verschiedenen Branchen erfahren und wertvolle Kontakte knüpfen.

Christoph Sochart, Geschäftsführer der Stiftung Pro Ausbildung, betont: „Das Duale Orientierungspraktikum ist eine wertvolle Gelegenheit für Schülerinnen und Schüler, ihre Interessen und Stärken zu entdecken. Auch in diesem Format möchten wir ihnen die bestmögliche Orientierung bieten und ihnen helfen, eine fundierte Entscheidung für ihre zukünftige berufliche Laufbahn zu treffen. Es ist ein wichtiges Instrument, um den Übergang von der Schule zur Hochschule oder ins Berufsleben erfolgreich zu gestalten. Wir freuen uns, den Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit den Hochschulen in Düsseldorf wertvolle Einblicke in unsere Studienprogramme und Berufsfelder zu geben und sie bei ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen.“

Das „Digitale Duale Orientierungspraktikum“ in Düsseldorf ist ein gutes Beispiel für die Netzwerkfähigkeit der Bildungseinrichtungen und der Wirtschaft an die Herausforderungen der Zeit. Es ermöglicht Schülerinnen und Schülern umfassende Informationen und wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft zu sammeln.

In Düsseldorf entsteht erste „Clusterschule“ zum Thema „Berufliche Orientierung“

 

Auf drei Etagen und rund 7.900 Quadratmetern Fläche entstehen in dem neuen Gebäude insgesamt 18 Unterrichtsklassen. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Fortschritte bei den Arbeiten an der neuen Realschule in Rath: Gestern, 9. Juni, fand im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller das Richtfest für das zukünftige Schulgebäude mit Sporthalle an der Borbecker Straße statt. Die weiterführende Schule soll im nächsten Jahr ihren Betrieb aufnehmen, und startet zunächst mit den 5. Klassen. Die weiteren Jahrgänge werden ergänzt. Später sollen dort rund 540 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden.

Das neue Schulteam wurde von der Bezirksregierung zusammengestellt, berichtet die RP. Zur Zeit soll ein individuelles Konzept erarbeitet werden, dass „Offenheit“, moderne Lern- und Lehrmöglichkeiten und eine enge Einbindung zur lokalen Stadtgemeinschaft haben soll. Die Idee der Schule ist neu: Es ist die „Erste Clusterschule der beruflichen Kooperation: Wir leben Vielfalt!“.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Die Realschule an der Borbecker Straße ist ein weiteres erfolgreiches Projekt der Düsseldorfer Schulbauoffensive. Bereits zum Schuljahr 2024/25 schaffen wir in Rath für rund 540 Schülerinnen und Schülern einen Platz zum Lernen in modernster Umgebung.“

Auf drei Etagen und rund 7.900 Quadratmetern Fläche entstehen in dem neuen Gebäude insgesamt 18 Unterrichtsklassen. Die Klassen der dreizügigen Realschule werden in Clustern angeordnet, die Cluster erhalten über ein direkt angrenzendes Treppenhaus Zugang zum Schulhof.

Darüber hinaus erhält die Schule außerunterrichtliche Bereiche für Ganztag und Inklusion, Fachklassen, einen Verwaltungsbereich, eine Aula, eine Pausenhalle sowie eine Mensa. Die Zweifachsporthalle mit angegliederter Hausmeisterwohnung, Umkleiden und Geräteräumen wird insgesamt rund 1.800 Quadratmeter umfassen und als eigenständiges Gebäude mit getrennter Zugänglichkeit für Schul- und Vereinsnutzung errichtet.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: „Die neue Realschule erweitert das Angebot der weiterführenden Schulen im Stadtbezirk 6 und sorgt als 14. Realschule Düsseldorfs und erste Realschule im Stadtbezirk 6 für deren deutliche Entlastung.“

Die Flachdächer der Schule werden intensiv begrünt. Die Dächer der Sporthalle und der Hausmeisterwohnung werden mit teils intensiver und teils extensiver Dachbegrünung versehen.

Die Baukosten betragen rund 50 Millionen Euro. Umgesetzt wird das Bauvorhaben von den Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG (IDR AG).

Ein Video zu diesem Thema wird im Laufe des Tages auf YouTube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf

Beim Richtfest an der Borbecker Straße (v.l.n.r.): Dirk Tillmann, RKW Architektur, Peter Blumenrath, IDR AG-Aufsichtsratsvorsitzender, Manfred Kornfeld, Kaufmännischer Vorstand der IDR AG, Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Ekkehard Vinçon, Technischer Vorstand der IDR AG; Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Quelle: Landeshauptstadt Düsseldorf, Rheinische Post, eigene Recherche

Zuwachs im Bereich unserer Bildungs-Stiftung

Yasemin Kurre (rechts) verstärkt ab sofort die Stiftung PRO Ausbildung als Projektreferentin im Bereich „Berufliche Orientierung“. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Ezgi Yildiz (links) koordiniert sie vielfältige Projekte im Übergangssystem Schule-Beruf.

Mit dem Wechsel von der Schule ins Berufsleben kennt sich Yasemin Kurre aus: Nach Abschluss ihres Masterstudiums der Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum arbeitete sie in verschiedenen Bereichen der Berufsorientierung, unter anderem als Berufseinstiegsbegleiterin an einer Dortmunder Hauptschule sowie als Projektkoordinatorin für den Bereich Schule-Wirtschaft.

Zu ihren Aufgaben bei der Stiftung PRO Ausbildung gehört aktuell unter anderem die Arbeit im Projekt DIGI-DOP: Das DIGI-DOP ist ein duales Orientierungspraktikum und richtet sich speziell an Schüler*innen kurz vor dem (Fach)-Abitur. In der Woche vom 12. bis 16. Juni 2023 öffnen die Düsseldorfer Hochschulen ihre Pforten und geben Schüler*innen einen Einblick in ihr Studienangebot.

www.kompetenzzentrum-duesseldorf.de

www.stiftung-proausbildung.de

Verleihung des SIEGELs „berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“ an Schulen in Düsseldorf und im Südkreis Mettmann

Ein Ort der Bewegung UND der Begegnung: im „Rheinblick 741“ fand die diesjährige Verleihung des Berufswahlsiegels statt. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Die Bildungslandschaft in Düsseldorf und im Südkreis Mettmann kann sich über eine besondere Auszeichnung freuen. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie (05.06.2023) wurden mehrere Schulen mit dem begehrten SIEGEL „berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“ geehrt. Es handelt sich um eine Exzellenzinitiative.

Nachfolgende Schulen wurden ausgezeichnet:

  • Carl-Fuhlrott-Schule, Erkrath
  • Kopernikus Realschule, Langenfeld
  • LVR-Gerricus-Schule, Düsseldorf

Die Ehrungen führten unter anderem durch der Düsseldorfer Bürgermeister Josef Hinkel sowie aus dem Südkreis Mettmann Michael Pfleging (Schuldezernent aus Erkrath) und Sonja Wienecke (Schuldezernentin aus Langenfeld).

Das SIEGEL wird an Schulen verliehen, die sich herausragend für die berufliche Orientierung und Vorbereitung ihrer Schülerinnen und Schüler engagieren. Durch ihren langjährigen Einsatz und einen klaren Fokus auf die Berufsorientierung haben diese Schulen einen positiven Einfluss auf die Zukunftsperspektiven ihrer Schülerinnen und Schüler.

Die Schulen in Düsseldorf und im Südkreis Mettmann haben sich durch innovative Ansätze und bewährte Programme hervorgetan, um ihren Schülerinnen und Schülern einen fundierten Einblick in verschiedene Berufsfelder zu ermöglichen. Sie haben eng mit Unternehmen, Bildungseinrichtungen und anderen Partnern zusammengearbeitet, um praxisnahe Erfahrungen, duale Ausbildungsmöglichkeiten und umfassende Studienorientierung anzubieten.

Die Verleihung des SIEGELs wird von einer hochkarätigen Jury vorgenommen, die aus Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der Berufsorientierung besteht. Die Jury würdigt den langjährigen Einsatz und das Engagement der ausgezeichneten Schulen sowie ihre bedeutende Rolle bei der Vorbereitung junger Menschen auf die Arbeits- und Berufswelt.

Die Veranstaltung im Düsseldorfer „Rheinblick“ bot eine Plattform, um die Errungenschaften der Schulen zu würdigen und ihre besten Praktiken mit anderen Schulen, Bildungsexpertinnen und -experten sowie Vertreterinnen und Vertretern aus den Betrieben zu teilen. Sie bot auch die Gelegenheit, mit den Verantwortlichen der Schulen, der Jury und anderen Bildungsakteuren ins Gespräch zu kommen und neue Ideen für die Förderung der beruflichen Entwicklung junger Menschen zu diskutieren.

Die Verleihung des SIEGELs „berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“ ist ein Meilenstein für die ausgezeichneten Schulen und eine Bestätigung ihres Engagements für eine zukunftsorientierte Bildung. Diese Schulen sind Vorbilder für andere Bildungseinrichtungen und tragen maßgeblich dazu bei, die Chancen und Möglichkeiten für die jungen Menschen in Düsseldorf und im Südkreis Mettmann zu erweitern.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden mit Stephan Noppenberger, real GmbH, Detlef Gernand, ehemals Heinrich-Heine-Universität und Wolfram Brecht, Vorstandsmitglied „Der Ausbilderkreis e.V.“, langjährige Jurymitglied gewürdigt und geehrt.

Über das SIEGEL „berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“:

Das SIEGEL „berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“ wird an Schulen verliehen, die sich durch herausragende Leistungen in der Berufsorientierung und -vorbereitung auszeichnen. Die Schulen arbeiten eng mit Unternehmen, Bildungseinrichtungen und anderen Partnern zusammen, um ihren Schülerinnen und Schülern praxisnahe Erfahrungen, duale Ausbildungsmöglichkeiten und umfassende Studienorientierung zu bieten. Das SIEGEL wird von einer hochkarätigen Jury vergeben, die Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der Berufsorientierung umfasst.

Die Bildungslandschaft in Düsseldorf und im Südkreis Mettmann kann sich über eine besondere Auszeichnung freuen. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie (05.06.2023) wurden mehrere Schulen mit dem begehrten SIEGEL „berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“ geehrt. Es handelt sich um eine Exzellenzinitiative.

Alle Siegerschulen, Laudatoren und Vertreter der Städte auf einen Blick.

Wurden für ihre langjährige ehrenamtliche Jury-Mitarbeit geehrt: Stefan Noppenberger, Detlef Gernand und Wolfram Brecht (von links).

Ließ es sich nicht nehmen dabei zu sein: unser Bürgermeister Josef Hinkel

in Düsseldorf: Preisverleihung Deutscher Kulturförderpreis 2022/2023

Preisverleihung des Deutschen Kulturförderpreises 2023 in der DZ BANK Düsseldorf. Foto: Udo Geisler

Der Deutsche Kulturförderpreis würdigt seit 2006 das vielfältige Kulturengagement von Unternehmen und unternehmensnahen Stiftungen in Deutschland und stellt innovative Kulturförderprojekte einer breiten Öffentlichkeit vor. Rund 70 Unternehmen aller Größen und Branchen sowie unternehmensnahe Stiftungen haben sich mit Kulturförderprojekten der vergangenen 24 Monate beworben. Die Bekanntgabe der Gewinner des Deutschen Kulturförderpreises 2022/2023 fand im Rahmen einer festlichen Preisverleihung mit freundlicher Unterstützung der DZ BANK AG vorgestern in Düsseldorf statt und wurde von Katty Salié (ZDF) moderiert.

Eine meinungsstarke Jury aus Kultur, Medien, Politik und Wirtschaft wählte die diesjährigen Gewinnerprojekte aus. Sie orientierten sich dabei an Bewertungskriterien wie gesellschaftliche Relevanz, künstlerische Qualität oder Innovationskraft. Der Jury gehörten an: Dr. Paul-Bernhard Kallen, Vorstandsvorsitzender Kulturkreis der deutschen Wirtschaft, Juryvorsitz, Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Susanne Gaensheimer, Direktorin Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Julia Grosse, Mitgründerin und künstlerische Leiterin der Plattform Contemporary And (C&), Dr. Norbert Himmler, Intendant ZDF, Antje Hundhausen, Vizepräsidentin Brand Experience der Deutschen Telekom und Sebastian Matthes, Chefredakteur Handelsblatt.

Kulturministerin Ina Brandes: „Innovationskraft und die Bereitschaft, Neues zu wagen, gehören zur DNA eines jeden Wirtschaftsbetriebs. So habe ich es selbst 15 Jahre in der Wirtschaft erlebt und gelebt. Von diesem Unternehmertum profitieren auch Kunst und Kultur. Die Gewinner des Deutschen Kulturförderpreises sind dafür ein hervorragendes Beispiel. Ich kann Sie nur bitten: Erfreuen Sie uns weiter durch Ihr kulturelles Engagement mit wertvollen Beiträgen für Inklusion, Nachhaltigkeit, Bildung und Völkerverständigung.“

Die diesjährigen Preisträger:

Augustinum Stiftung für den „euward“

Außergewöhnliche Bildschöpfungen, die ein vitaler Impuls zeitgenössischer Kunst sind: Diese Kunst einem breiten Publikum zugänglich zu machen ist Ziel des euward, des europäischen Kunstpreises für Malerei und Grafik im Kontext geistiger Behinderung. Seit 2000 wird er alle drei Jahre von der Augustinum Stiftung in München vergeben, zuletzt 2021. Beim euward8 gelang es dem Unternehmen, mit dem Münchner Haus der Kunst ein renommiertes Museum als Ausstellungspartner zu gewinnen: Ein wichtiger Schritt zu gleichberechtigter Teilhabe von Kunst im Kontext geistiger Behinderung.

Weitere Informationen: euward.de

E.ON Stiftung für das Programm „Green Deal for Culture“

Kunst und Kultur sind wichtige Impulsgeber für drängende gesellschaftliche Transformationsprozesse – dies gilt auch mit Blick auf das Themenfeld Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energie. Dem Kultursektor fehlt an vielen Stellen noch das notwendige Handlungs- und Erfahrungswissen, um konkrete, spartenübergreifende Ansätze zu Energie- und Ressourceneffizienz umzusetzen. Die E.ON Stiftung ist auf diesem Weg Partner der Kulturinstitutionen und Kunstschaffenden. Sie initiiert und unterstützt den Diskurs, einzelne Arbeiten und vor allem eine gesamthafte Neuausrichtung, die zukunftsfähig ist: nachhaltig, klimabewusst, kreativ und innovativ.

Weitere Informationen: eon-stiftung.com

Schott Music GmbH & Co. KG für das Projekt „Singen ist klasse“ der Strecker-Stiftung

Anlässlich des 250-jährigen Jubiläums des Schott Musikverlages im Jahr 2020 hat die Strecker-Stiftung das Projekt „Singen ist klasse“ initiiert. „Singen ist klasse“ finanziert den Musikunterricht in Schulen in Mainz und Wiesbaden, in denen es sonst keinen regulären Musikunterricht gäbe. Eingebettet in den Schulalltag wird somit allen Kindern durch ausgebildete Fachkräfte im Teamteaching zusammen mit der Klassenleitung ein Zugang zur Musik ermöglicht.

Weitere Informationen: singen-ist-klasse.info

KfW Stiftung für das Projekt „Untold Literatures“

Seit 2020 bietet das Projekt „Untold Literatures“ digitale Schreibwerkstätten für afghanische Schriftstellerinnen an. Durch Übersetzungen und Veröffentlichungen sowie in Briefpartnerschaften mit renommierten Autorinnen in Deutschland wird unsichtbaren Perspektiven eine Plattform geboten und ein Beitrag zum interkulturellen Dialog geleistet. Mit ihren starken Partnern Untold Narratives CIC für „Write Afghanistan“ und Weiter Schreiben für „Untold – Weiter Schreiben Afghanistan“, möchte die KfW Stiftung marginalisierten Menschen eine Stimme geben und ihre Perspektiven hörbar machen.

Weitere Informationen: kfw-stiftung.de

Weitere Informationen und alle Bewerberprojekte finden Sie hier:

www.kulturkreis.eu/kulturfoerderpreis

Die Bekanntgabe der Gewinner des Deutschen Kulturförderpreises 2022/2023 fand im Rahmen einer festlichen Preisverleihung mit freundlicher Unterstützung der DZ BANK AG am 01. Juni 2023 in Düsseldorf statt und wurde von Katty Salié (ZDF) moderiert. Partner des Deutschen Kulturförderpreises sind das Handelsblatt und das ZDF.

Über den Kulturkreis der deutschen Wirtschaft

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft ist die traditionsreichste Institution für unternehmerische Kulturförderung in Deutschland. Der Kulturkreis setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der freie Kunst als unverzichtbare Ressource für ein freiheitlich-demokratisches Miteinander verstanden wird. Mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden seiner Mitglieder, rund 350 Unternehmen und Unternehmerpersönlichkeiten, fördert er seit 1951 die vielversprechendsten Nachwuchskunstschaffenden. Mit kraftvollen Impulsen und starken Netzwerken werden die Talente am Beginn ihrer Karriere gefördert und langfristig begleitet. Als gesellschaftliches Kraftwerk begeistert und befähigt der Kulturkreis darüber hinaus Unternehmen, sich kulturell zu engagieren und trägt mit der Vermittlung von kulturellen Kompetenzen zur Verankerung der Relevanz von Kunst bei nachwachsenden Management-Generationen bei.

Weitere Informationen: kulturkreis.eu