Das Düsseldorfer Unternehmen GEA auf Erfolgskurs: „Der Umgang mit mehreren, miteinander verknüpften Krisen verlangte uns im vergangenen Jahr viel ab und das macht unseren Erfolg umso bemerkenswerter,“ sagt CEO Stefan Klebert

GEA-Chef Stefan Klebert. Foto: GEA

Dem Düsseldorfer Unternehmen GEA auf dem Peter-Müller-Straße im Airport-Viertel ist es in einem erneut herausfordernden Jahr gelungen, alle wesentlichen Kennzahlen im Geschäftsjahr 2022 zu steigern. Der Auftragseingang stieg deutlich um 8,7 Prozent auf 5,68 Milliarden EUR und der Umsatz wuchs signifikant um 9,8 Prozent auf 5,16 Milliarden EUR. Das EBITDA vor Restrukturierungsaufwand kletterte um 14 Prozent auf 712 Millionen EUR und die entsprechende EBITDA-Marge erhöhte sich erneut um 0,5 Prozentpunkte auf 13,8 Prozent. Der ROCE lag bei 31,8 Prozent, das Net Working Capital in Prozent vom Umsatz bei 6,1 Prozent und die Nettoliquidität bei 346,4 Millionen EUR.

„Der Umgang mit mehreren, miteinander verknüpften Krisen verlangte uns im vergangenen Jahr viel ab und das macht unseren Erfolg umso bemerkenswerter,“ sagt CEO Stefan Klebert. „Es ist uns sogar gelungen, die nach einem starken dritten Quartal angehobene Prognose noch leicht zu übertreffen. Ohne unsere engagierten Mitarbeitenden wäre das undenkbar gewesen. Für diese außerordentliche Leistung danke ich dem GEA-Team weltweit.“

Alle Divisionen tragen mit teilweise zweistelligen Wachstumsraten zum Auftragseingang bei

Im Jahr 2022 stieg der Auftragseingang deutlich um 8,7 Prozent auf 5.678,9 Mio. EUR (2021: 5.222,5 Mio. EUR). Das organische Wachstum lag bei 7,6 Prozent. Zu dieser Entwicklung trugen alle Divisionen mit teilweise zweistelligen Wachstumsraten bei. Bei den Kundenindustrien verzeichneten Dairy Farming, Dairy Processing und Chemicals deutlich zweistellige Wachstumsraten.

GEA schloss im Berichtsjahr 17 Großaufträge (Volumen > 15 Mio. EUR) mit einem Gesamtwert von 419 Mio. EUR ab. Der regionale Schwerpunkt lag in den Regionen Nord- und Lateinamerika sowie Asien Pazifik. Im Vorjahr gab es neun Großaufträge mit einem Gesamtvolumen von 293 Mio. EUR. Der Auftragsbestand lag mit 3.192,7 Mio. EUR 14,6 Prozent über dem Vorjahreswert (2021: 2.785,4 Mio. EUR).

Der Umsatz wuchs um 9,8 Prozent auf 5.164,7 Mio. EUR (2021: 4.702,9 Mio. EUR). Mit 8,9 Prozent lag die organische Umsatzentwicklung oberhalb der angehobenen Erwartung von mehr als 7 Prozent. Alle Divisionen konnten organisch wachsen, manche erzielten sogar ein zweistelliges Wachstum. Die Kundenindustrien Dairy Farming und Chemicals trugen mit einem deutlichen zweistelligen Umsatzwachstum bei und auch Pharma sowie Food entwickelten sich positiv. Der Anteil des Serviceumsatzes ist 2022 weiter auf 34,9 Prozent von 34,2 Prozent im Vorjahr gestiegen.

EBITDA vor Restrukturierungsaufwand, ROCE übertreffen oberes Ende des Erwartungskorridors

Das EBITDA vor Restrukturierungsaufwand kletterte um 14 Prozent auf 712,0 Mio. EUR (2021: 624,8 Mio. EUR) und übertraf mit 691 Mio. EUR zu konstanten Wechselkursen das obere Ende der erwarteten Bandbreite von 630 bis 690 Mio. EUR. Alle Divisionen, mit Ausnahme von Heating & Refrigeration Technologies aufgrund von Veräußerungen, trugen zu dieser positiven Entwicklung bei. Die entsprechende EBITDA-Marge erhöhte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 13,8 Prozent (2021: 13,3 Prozent) und liegt damit auf dem höchsten Niveau seit 2016.

Das Konzernergebnis kletterte um 31,5 Prozent auf 401,4 Mio. EUR (2021: 305,2 Mio. EUR). Infolge des verbesserten Konzernergebnisses sowie der gegenüber dem Vorjahr geringeren durchschnittlichen Anzahl von Aktien, konnte das Ergebnis je Aktie deutlich von 1,70 EUR auf 2,28 EUR gesteigert werden. Auch das Ergebnis je Aktie vor Restrukturierungsaufwand wies eine signifikante Verbesserung von 1,99 EUR auf 2,58 EUR aus.

Im Rahmen des am 16. August 2021 gestarteten und am 30. Dezember 2022 beendeten Aktienrückkaufprogramms (Volumen von 300 Mio. EUR) wurden 8.161.096 sich im Umlauf befindende Aktien zurückgekauft und werden nun im eigenen Bestand gehalten. Hierfür wurden im Geschäftsjahr 205,6 Mio. EUR aufgewendet.

Im Vergleich zum Vorjahr betrug die Nettoliquidität zum Stichtag 31. Dezember 2022 346,4 Mio. EUR (2021: 499,8 Mio. EUR). Die größten Liquiditätsabflüsse sind unter anderem auf den Erwerb eigener Aktien sowie die gezahlte Dividende zurückzuführen. Das Net Working Capital in Prozent vom Umsatz liegt mit 6,1 Prozent (2021: 5,1 Prozent) weiterhin unter dem Ziel-Korridor von 8 bis 10 Prozent. Der leichte Anstieg zum Vorjahr ist auf höhere Vorräte aufgrund der Herausforderungen in den Lieferketten zurückzuführen.

Zum Stichtag stieg das Capital Employed (berechnet als Durchschnitt der letzten vier Quartale) von 1.593,6 Mio. EUR auf 1.665,9 Mio. EUR, aufgrund eines höheren Anlagevermögens sowie dem leicht gestiegenen Net Working Capital. Der ROCE verbesserte sich im Geschäftsjahr 2022 von 27,8 Prozent auf 31,8 Prozent. Alle Divisionen konnten den ROCE gegenüber dem Vorjahreswert teilweise erheblich steigern. Mit einem ROCE zu konstanten Wechselkursen von 30,9 Prozent wurde das obere Ende des Erwartungskorridors von 24 bis 30 Prozent ebenfalls übertroffen.

Erneut höhere Dividende vorgeschlagen

GEA möchte seine Aktionäre mit einer attraktiven Dividende am starken und nachhaltigen Geschäftsmodel teilhaben lassen. Auf dieser Basis und der sehr guten Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2022 wird der Hauptversammlung eine zum Vorjahr um 5 Cent erhöhte Dividende von 0,95 EUR je Aktie vorgeschlagen.

GEA erwartet für 2023 ein weiteres Umsatz- und Margenwachstum

Für das Geschäftsjahr 2023 wird mit einem weiteren organischen Umsatzwachstum von mehr als 5 Prozent gerechnet. Das EBITDA vor Restrukturierungsaufwand zu konstanten Wechselkursen soll in der Bandbreite zwischen 730 bis 790 Mio. EUR liegen. Gleichzeitig wird ein weiterer Anstieg der EBITDA-Marge vor Restrukturierungsaufwand erwartet und somit einen Wert von über 13,8 Prozent. Beim ROCE geht GEA von einem Wert von mindestens 29 Prozent zu konstanten Wechselkursen aus.

Mittelfristige Ziele bis 2026 im Rahmen der Mission 26 bestätigt

GEA bestätigt die mittelfristigen Ziele, welche im Rahmen, der im September 2021 vorgestellten Wachstumsstrategie Mission 26 präsentiert wurden. Demnach soll der organische Konzernumsatz bis 2026 jährlich um durchschnittlich 4 bis 6 Prozent wachsen. Die EBITDA-Marge vor Restrukturierungs-aufwand soll auf mehr als 15 Prozent (2022: 13,8 Prozent) steigen und der ROCE soll bis Ende 2026 mehr als 30 Prozent (2022: 31,8 Prozent) betragen.

GEA erreicht höchste MSCI ESG Rating Bewertung

Im Januar 2023 wurde GEA in der MSCI ESG Rating Bewertung von einem „AA“ auf ein „AAA“ hochgestuft. Damit gehört GEA zu den besten 11 Prozent im Bereich Industriemaschinen. Auch in allen wesentlichen anderen ESG-Ratings hält GEA Spitzenpositionen in seinem Segment. Darüber hinaus wurde GEA im Jahr 2022 als einzig deutsches Unternehmen in den Dow Jones Sustainability Europe Index aufgenommen.

GEA führt neues grünes Label “Add Better” ein

GEA entwickelt nachhaltige Lösungen für Anlagen, Maschinen und Komponenten, so dass diese weniger Rohstoffe, Energie oder Wasser verbrauchen oder weniger Abfälle produzieren. Im Jahr 2023 wird ein neues grünes Label „Add Better“ eingeführt, so dass Kunden die Vorteile nachhaltiger Produktlösungen eindeutig erkennen können. Das Add Better-Label basiert auf einem im Jahr 2022 entwickelten Prozess, welcher die erreichten Effizienzverbesserungen unter Anwendung von ISO-Standards berechnet.

„Im Zentrum unseres täglichen Handelns steht unser Purpose ‚Engineering for a better world‘. Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil unseres Strategieprogramms ‚Mission 26‘. Um unserem Anspruch gerecht zu werden und schneller voranzukommen, fokussieren wir unsere Entwicklungskapazitäten auf neue Produkte, die noch energiesparender und ressourcenschonender als bisher sind,“ ergänzt CEO Stefan Klebert. „Mit dem Add Better-Label möchten wir diese für unsere Kunden noch sichtbarer machen.“

Institut der Deutschen Wirtschaft: In typischen Frauenberufen fehlen Fachkräfte – Optimierung der Beruflichen Orientierung – in diesem Bereich engagiert sich unsere „Girls & Boys Academy“

Girls & Boys Academie mit Ministerin Ina Scharrenbach. Archivbild: Gerd Kaemper/ gkfoto.de

Fünf der zehn vom Fachkräftemangel am stärksten betroffenen Berufe in Deutschland sind klassische Frauenberufe. Das geht aus einer bisher noch unveröffentlichten Studie unseres Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hervor. Darüber berichtet heute die Rheinische Post. Demnach fehlen bundesweit rund 633.000 qualifizierte Arbeitskräfte. Besonders groß ist die Lücke in der Sozialarbeit, bei der Kinderbetreuung und in der Pflege – Bereiche, in denen hauptsächlich Frauen arbeiten und in denen die Belastung des Personals wächst.

Das Problem ist allerdings nicht neu. Bereits im Sommer des vergangenen Jahres fand das IW heraus: „Der Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen für die Wirtschaft. Über alle Berufe hinweg fehlen derzeit fast 540.000 Fachkräfte – Tendenz steigend. Besonders groß sind die Lücken in der Sozialarbeit, der Erziehung, der Pflege, der IT und dem Handwerk. Die zehn Berufe, die aktuell am stärksten vom Fachkräftemangel betroffen sind, lassen sich als typische Männer- oder Frauenberufe beschreiben.“

Sozialarbeit, Pflege und Erziehung besonders betroffen

Die größten Lücken gibt es in Sozialarbeit und Sozialpädagogik, also beispielsweise in Kinderheimen, der Suchtberatung oder Jugendämtern. Für 80 Prozent der offenen Stellen gab es rechnerisch bundesweit keine passend qualifizierten Arbeitslosen, über 23.000 Fachkräfte fehlen. Groß ist die Lücke auch in der Kinderbetreuung und Erziehung: Hier können fast 74 Prozent der Arbeitsplätze nicht besetzt werden, weil passend ausgebildetes Personal fehlt. Mehr als 97 Prozent der Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, sind Frauen – mehr als in allen anderen Berufsgruppen. Durch die Lücke ergibt sich eine hohe Arbeitsbelastung. Ähnlich ist es in der Alten- und Krankenpflege: Hier sind rund 80 Prozent der Beschäftigten Frauen. Und es fehlen tausende Fachkräfte: Rund 35.000 von 43.000 offenen Stellen können nicht besetzt werden, weil es bundesweit keine passend qualifizierten Arbeitslosen gibt.

Geschlechterrollen müssen aufgebrochen werden

Lösungsorientiert schlägt das IW vor, die Berufliche Orientierung zu optimieren, um Geschlechterklischees bei der Berufswahl abzubauen. „So kann es sich lohnen, Mädchen und Jungen schon früh für die Arbeit in Engpassberufen zu begeistern – am besten klappt das mit Rollenvorbildern. Darüber hinaus lohnt es sich für Unternehmen, in ihren Stellenausschreibungen die unterrepräsentierte Gruppe gezielt anzusprechen, um mehr Bewerbungen zu erhalten. Das Aufbrechen der Stereotype kann dazu beitragen, dass sich junge Menschen stärker an den eigenen Neigungen und Fähigkeiten orientieren und diese mit der Arbeitsmarktnachfrage abgleichen – anstatt mit gesellschaftlichen Erwartungen. So würde eine bessere Passung zwischen Arbeitskräftenachfrage und -angebot erzielt.“

Es bleibt ein weiter Weg, um die Lücken zu schließen und damit die Arbeitsbelastung für Frauen – und Männer – zu verringern. So sollte möglichst früh in die berufliche Orientierung von Kindern- und Jugendlichen investiert werden. Geschlechterrollen müssen aufgebrochen und junge Menschen ermutigt werden, ihre berufliche Zukunft aufgrund ihrer Fähigkeiten und Interesse zu wählen. Wegen des demografischen Wandels ist es außerdem unverzichtbar, mehr qualifizierte Zuwanderer zu gewinnen. „Unternehmen müssen besser auf die Bedürfnisse von dem jeweils anderen Geschlecht eingehen“, sagt Studienautorin Lydia Malin. „Nur so können die Lücken etwas verringert werden. Dabei helfen eine gendergerechte Sprache und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

In diesem Bereich ist unsere „Girls & Boys Academy“ unterwegs. Sie begleitet Mädchen und Jungen in einem intensiven, kontinuierlichen Prozess, bei dem sie ihre Persönlichkeit entwickeln, ihre Interessen erkunden, ihre Stärken entdecken, soziale Kompetenzen erlernen, sich selbst reflektieren sowie weibliche bzw. männliche Vorbilder in den jeweiligen Berufsfeldern kennenlernen. Dabei setzten wir auf eine geschlechterneutrale Berufswahl- und Stärkenorientierung. Unsere Inhalte bauen auf lern- und erlebnispädagogische Elemente sowie praxisorientierte Übungen zur Stärkenfindung. Zudem werden wir mit den Schülerinnen und Schüler Rollenklischees mit Hilfe von genderuntypischen Berufsvorbildern hinterfragt.

Woche der Ausbildung startet am kommenden Montag

Die bundesweite Woche der Ausbildung startet am Montag, 13. März, auch in unserer Stadt. Die Kernbotschaft lautet „Ausbildung ist Zukunft“. Die Agentur für Arbeit und das Jugendjobcenter Düsseldorf haben ein volles Programm zusammengestellt.

Michael Flak (Foto) ist seit Februar 2023 für die Berufs- und Studienberatung der Agentur für Arbeit Düsseldorf verantwortlich. Sein Team besteht aus 40 Berufs- und Studienberaterinnen und -beratern sowie aus drei Teamleitungen. An insgesamt 87 Düsseldorfer Schulen sind seine Beraterinnen und Berater erste Ansprechpartner für die Berufliche Orientierung.

Mit dem Angebot zur Woche der Ausbildung zeigt Michael Flak bereits seine neuen Weichenstellungen auf: „Die Berufsberatung wird ihre Angebote für die Eltern der Jugendlichen weiter ausbauen, um sie künftig noch besser in den Berufswahlprozess mit einzubeziehen. Zudem ist es unser Ziel, neue Beratungsorte zu erschließen“, beschreibt Michael Flak seine Ausrichtung. „Wir freuen uns daher besonders, dass wir in der Woche der Ausbildung ein Angebot in der Stadtbücherei in Bilk für Eltern und Jugendliche bereitstellen können.“

Das Programm zur Woche der Ausbildung wurde von der Agentur für Arbeit und des Jugendjobcenters Düsseldorf zusammengestellt. Es richtet sich an Jugendliche und deren Eltern sowie an Unternehmen, die Nachwuchs suchen. Es umfasst unter anderem Bewerbungsmappen-Checks an insgesamt vier Tagen, ein Beratungsangebot für Eltern und Jugendliche in der Stadtbücherei Bilk sowie Online-Veranstaltungen zur Ausbildungssuche. Auch über weniger bekannte Wege zu einem vollwertigen Berufsabschluss, wie die Ausbildung in Teilzeit, können sich die Besucherinnen und Besucher informieren. Zudem gibt es inspirierende Impulse für die Ausbildungssuche und Angebote, um die Vielzahl der Ausbildungsberufe kennen zu lernen.

https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/duesseldorf/woche-der-ausbildung

Repräsentativstudie des VOCER Instituts betont die gesellschaftliche Bedeutung von Resilienz im Digitalen

Der digitale Konsum und die Flut an negativen Nachrichten können bei Menschen „eine chronische mentale Überlastung“ verursachen – so eines der zentralen Studienergebnisse. Die Folge: Teile des Publikums wenden sich aufgrund der Überlastungserscheinungen „nachrichtenmüde“ ab, es sei eine „News Fatigue“ und im Extremfall ein „News Burnout“ festzustellen, eine totale Erschöpfung als Folge von zu intensivem Nachrichtenkonsum.

Das auf ein Jahr angelegte Forschungsprojekt „Digitale Resilienz in der Mediennutzung“ des VOCER Instituts für Digitale Resilienz in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag untersucht die gesundheitlichen und sozialen Folgen der digitalen Mediennutzung und deren herausragende Bedeutung für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Unserer Redaktion liegen die Informationen jetzt vor.

In ihrem Abschlussbericht „Wie resilient sind wir im Netz?“ betonen die beiden Studienleiter Dr. Leif Kramp (ZeMKI, Universität Bremen) und Dr. Stephan Weichert (VOCER Institut für Digitale Resilienz, Hamburg), dass es gerade in Krisen- und Kriegszeiten darauf ankommt, einen souveränen Umgang mit digitalen Medien zu finden: „Digitale Kommunikation und Nachrichten nehmen besonders in Krisenzeiten einen höheren Stellenwert in der Bevölkerung ein – die Pandemie hat die Nachfrage nach digitalen Medieninhalten massiv verstärkt. Smartphone & Co. machen uns ständig erreichbar – auch für belastende Krisen-News: Nahezu pausenlos werden Nutzende sozialer Medien und Nachrichten-Apps mit Hiobsbotschaften und den Einlassungen anderer Nutzer:innen dazu konfrontiert“, so das Fazit der Medienexperten.

Insbesondere warnen die Medienforscher vor der Kehrseite der gestiegenen digitalen Mediennachfrage während Krisen: Der digitale Konsum und die Flut an negativen Nachrichten können bei Menschen „eine chronische mentale Überlastung“ verursachen – so eines der zentralen Studienergebnisse. Die Folge: Teile des Publikums wenden sich aufgrund der Überlastungserscheinungen „nachrichtenmüde“ ab, es sei eine „News Fatigue“ und im Extremfall ein „News Burnout“ festzustellen, eine totale Erschöpfung als Folge von zu intensivem Nachrichtenkonsum. „Im permanenten Ausnahmezustand, wenn wir von einer Krise in die nächste geraten, fügt sich beides – Resilienz und Digitalität – zusammen.“

„Uns ist daran gelegen, eine individuelle wie auch gesellschaftliche digitale Resilienz zu entwickeln und zu fördern, also eine innere Widerstandskraft, die Menschen helfen kann, stärker in eine Gestaltungsrolle zu schlüpfen“, sagt Ko-Studienleiter Stephan Weichert. Ziel der Studie sei es, „zu ergründen, wie professionelle Medien und ihr Publikum dem Strudel des belastenden Medienkonsums entkommen.“ Aus der Repräsentativbefragung gehe hervor, dass gerade jüngere Menschen unter den Ambivalenzen ihrer digitalen Mediennutzung leiden und dadurch „das Risiko eines emotionalen Erschöpfungszustandes“ steige, sagt Ko-Studienleiter Leif Kramp. Zugleich sei der Wunsch in der Bevölkerung hoch, „etwas gegen Desinformation und Hass im Netz zu unternehmen – aber was genau, das bleibt schemenhaft.“

„Die Studienergebnisse verdeutlichen, dass sich viele Befragte angesichts von Pandemie, Krieg, Inflation und Klimawandel Sorgen um ihre Zukunft machen. Für uns zeigt das einmal mehr die Brisanz des Themas Resilienz und weshalb wir als Gesundheitsmedienhaus diese verstärkt in den Fokus unserer Angebote rücken“, so Dr. Dennis Ballwieser, Chefredakteur der Apotheken Umschauaus dem Wort & Bild Verlag, Kooperationspartner der Studie. „Wir versuchen unserer Pflicht nachzukommen, einen möglichst großen Teil der Bevölkerung mit praktischen Tipps zu versorgen, um mit Ängsten, Stress und Überforderung besser umgehen zu können.“

In ihren zahlreichen auf Basis der Studie entwickelten Empfehlungen raten die Medienexperten Kramp und Weichert zur „digitalen Entrümpelung“ und empfehlen etwa, Bildschirmzeiten regelmäßig zu kontrollieren und die Social-Media-Nutzung einzuschränken: „Das suchtartige Checken, Scrollen und Aktualisieren von Neuigkeiten in Nachrichten- und Social-Media-Apps, etwa Facebook, Instagram und TikTok ist aus unserer Sicht mit Abstand der größte Zeitfresser, der durch das reflexartige Reiz-Reaktions-Prinzip die Menschen am ehesten krank macht“, so Weichert. Weitere Methoden und Hilfestellungen, die sich in den illustrierten Handreichungen des 38-seitigen Abschlussberichts findet, sind die Verordnung regelmäßiger Medien-Auszeiten und Ruhepausen sowie Achtsamkeitsübungen im beruflichen Alltag und eine Verankerung von Präventionsstellen am Arbeitsplatz.

Gelassener durch die Krise zu kommen bedeutet, die eigene Selbstwirksamkeit im Umgang mit digitalen Medien zu trainieren und dadurch dem Publikum zu einem aktiveren Handlungsrahmen zu verhelfen“, sagt Leif Kramp. Die Studie liefert eine empirische Plausibilität, warum sich die Häufung von Krisen und der damit verbundene, teils stark emotionalisierte Mediengebrauch immer mehr als gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellen. „Unser dringlicher Appell ist es, angesichts von digitalem Suchtverhalten, Depressionen und Nachrichtenvermeidung neue ganzheitliche Ansätze, Methoden und Werkzeuge zur Resilienzsteigerung zu entwickeln. Denn bei dieser Herausforderung geht es um nichts weniger als die Vulnerabilität der Gesellschaft – und damit die Resilienz unserer Demokratie“, so das Fazit des Abschlussberichts „Wie resilient sind wir im Netz?“.

Der Abschlussbericht ist kostenlos abrufbar unter www.digitale-resilienz.org.

Die gesamte Studie ist zu beziehen über: info@digitale-resilienz.org

Premier in unserer Stadt: Rheinmetall vermeldet Erstauftrag im Bereich E-Truck

Die Business Unit Castings des Düsseldorfer Rheinmetall-Konzerns hat kürzlich einen Neuauftrag über Getriebegehäuse für einen renommierten Truck-Hersteller verbucht. Der Auftragswert liegt im unteren zweistelligen MioEUR-Bereich. Die Produktion startet im ersten Quartal 2026 und läuft zunächst über fünf Jahre. Die Projektlaufzeit zwischen dem Technologiekonzern und dem Truckhersteller beträgt insgesamt allerdings mehr als 15 Jahre, sodass mit weiteren Folgeaufträgen in der Zukunft gerechnet wird. Mit der Beauftragung hat sich das Unternehmen erfolgreich gegen zwei Marktbegleiter im Bereich Niederdruck-Kokillenguss durchgesetzt.

Die Gehäuse werden als fertig bearbeitetes Bauteil geliefert. Hierdurch ergeben sich für den Konzern Synergieeffekte, da der Guss am Standort Neckarsulm erfolgt, während die weitere Bearbeitung am Standort Langenhagen ausgeführt wird. Damit gelingt es, die Kernkompetenzen beider Produktionsstandorte optimal auszuschöpfen. Bei den Gehäusen handelt es sich um hochkomplexe Gusslösungen für den Einsatz im jungen Marktsegment der E-Trucks.

Für Rheinmetall hat dieser Auftrag als Erstauftrag im Bereich E-Trucks eine hohe Bedeutung. Denn der Bereich E-Trucks befindet sich in der Branche in einem frühen Entwicklungsstadium und besitzt aufgrund der Transformation der Industrie hin zu umweltschonenden und modernen Antriebsverfahren ein hohes Wachstumspotenzial. Rheinmetall erhält durch diesen Auftrag die Möglichkeit, seine Expertise im Bereich der E-Mobilität in dieses neue Marktsegment einzubringen und diese weiter auszubauen, um fast von Anfang an an der Marktentwicklung zu partizipieren. Durch die Zusammenarbeit mit dem Traditionshersteller für Trucks strebt der Konzern die gemeinsame Entwicklung und Einführung des Bauteils auf den europäischen Markt an, wodurch die Chancen auf weitere Aufträge erhöht werden.

Rheinmetall unterstreicht mit dem Gewinn des Auftrages seine Expertise als zuverlässiger Partner im globalen Fahrzeugbau, in renommierten wie auch in neuen zukunftsträchtigen Marktsegmenten.

Die Business Unit Castings gehört zur Konzerndivision Materials and Trade und zählt zu den weltweit führenden Herstellern und renommierten Partnern bei der Entwicklung von Systemkomponenten für den Grundmotor. Das Produktportfolio umfasst Zylinderkurbelgehäuse, Strukturbauteile, Getriebeteile und Komponenten im Bereich E-Mobility. Das Angebot umfasst die Gusstechniken Druck-, Niederdruck-, Sand- und Kokillenguss sowie Zusatzleistungen wie die Fertigbearbeitung, aber auch Oberflächenbeschichtung und Montage.

Mit jedem Auftrag über Komponenten und Systeme zur modernen und umweltschonenden Mobilität gelingt es Rheinmetall, die Transformation der Industrie hin zur kompletten E-Mobilität weiter erfolgreich voranzutreiben, nicht nur im Pkw-, sondern auch im Truck-Bereich.

Die Business Unit Castings ist ein globales Joint Venture zwischen Rheinmetall und HUAYU Automotive Systems Co., Ltd. (HASCO), einer Tochtergesellschaft der chinesischen SAIC-Gruppe. Castings besteht aus den beiden großen Unternehmen KS HUAYU AluTech GmbH in Europa und HASCO KSPG Nonferrous Components (Shanghai) Co., Ltd. (KPSNC) in China. Rheinmetall und SAIC halten jeweils 50 Prozent der Anteile an dem Joint Venture.

Firmenjubiläen – nutzen Sie die Chance zur Stärkung der Teamzugehörigkeit

Firmen-Jubiläen sind stets sehr schöne Gelegenheiten im Team zu feiern. Hier Richard Heinemann, der Chef der Konditorei, bei einer Ehrung in seiner Filiale auf der Bahnstraße.

Vor kurzem stand bei Heinemann auf der Bahnstraße ein Firmenjubiläum an: Zwei Mitarbeiterinnen wurden für ihre 20- bzw. 30-jährige Betriebszugehörigkeit geehrt. Sogar der Chef Richard Heinemann reiste extra an. Das ist eine feine Geste – aber nicht nur das.

Solche Jubiläen werden in vielen Unternehmen gefeiert. Dies sind die kleinen Dinge im Betriebsalltag, die nicht viel Geld kosten, aber vor allem die Motivation, die Zugehörigkeit und die Teamentwicklung stärken. Es zeigt auch den anderen: Wir nehmen euch wahr, wir sehen, welche Arbeit ihr für uns leistet, und wir danken euch dafür! Das stärkt die Moral im Team, und es kann dazu beitragen, dass manche es sich zweimal überlegen, ob sie zur Konkurrenz mit den besseren Gehältern wechseln wollen, in der aber die Mitarbeiter nie länger als fünf Jahre bleiben. Und nicht zuletzt ist es auch für die Vorgesetzten schön, nicht immer nur etwas von ihren Mitarbeitern zu verlangen, sondern ihnen auch außer der Reihe einmal etwas zu geben und eine Gelegenheit zu bekommen, ihre Wertschätzung auszudrücken.

Der Chef sollte es sich nicht nehmen, dabei zu sein und die Ehrung durchzuführen. Und dann ist fast egal, wo diese Ehrung stattfindet: im Büro der Mitarbeiterin, des Mitarbeiters, auf einer Unternehmensfeier oder einer Betriebsversammlung. Diese Geste wirkt auf jeden Fall.

Checklisten vorab helfen, die Jubiläen gut vorzubereiten. Das steht auch drin, wer eingeladen werden sollte. Das Geschenk sollte passend sein – auf den Jubilar bzw. den Betrieb bezogen. Vielleicht macht es auch Sinn, eine Urkunde zu erstellen. Eine Information im Intranet und der Betriebszeitung sollte nicht vergessen werden.

Haben Sie noch Fragen? Unsere Eventabteilung unterstützt unsere Mitgliedsunternehmen gerne.

Christoph Sochart

Foto: Heinemann/Instagram

Heute und am Freitag wieder Streiks

Morgen (3. März 2023) müssen wir wieder auf die Rheinbahn weitestgehend verzichten. Bis auf wenige Busse und Bahnen geht am Freitag nichts bei der Rheinbahn. Nur heute läuft alles planmäßig. Ver.di tritt für höhere Gehälter im öffentlichen Dienst ein. Morgen schließt man sich dem globalen Klimastreik der Aktivisten von „Fridays for Future“ an. Diese wollen durch ihre Aktion ein Zeichen für die Verkehrswende setzen. Sie werden morgen Nachmittag an den Landtagswiesen eine Kundgebung abhalten. Heute (2. März 2023) wird die Stadtverwaltung bestreikt. Aber, es gibt einen Notfallplan. Quelle: Antenne Düsseldorf

Über 5.400 freie Jobs in unserer Stadt

Die Agentur hat die aktuelle Lage mit dem Februar vor drei Jahren verglichen. Also dem Monat vor der Pandemie. Demnach ist die Arbeitslosigkeit bei Männern in Düsseldorf seitdem schon längst wieder auf Vor-Corona-Niveau gesunken. Bei Frauen liegt sie aber immer noch um über 800 Betroffene höher als damals. Bei den Männern in Düsseldorf arbeiten außerdem über 60% in Vollzeit, bei Frauen sind es nur knapp 40%. Außerdem verdienen sie in der Regel auch weniger als Männer. Es ist höchste Zeit, Frauen die gleichen finanziellen Chancen zu ermöglichen, sagt dazu heute die Chefin der Arbeitsagentur. Quelle: Antenne Düsseldorf

WeitereInfos und Links zum Thema

Infos der Düsseldorfer Arbeitsagentur:

Arbeitsmarkt im Februar 2023:

Infos der Bundesarbeitsagentur:

ChatGPT Workshop am STARTPLATZ in Düsseldorf

Bei den ChatGPT Workshops lernt man, wie man das Potenzial von ChatGPT voll ausschöpfen kann. So gelingt es, eigene Projekte noch erfolgreicher zu gestalten. Dabei werden verschiedenen Arten von Prompts behandelt und vermittelt, wie diese effektiv eingesetzt werden können. Die wiederkehrend stattfindenden Workshops stoßen bei den Teilnehmer:innen auf große Begeisterung. Die nächste Einführung in das Prompting und das Prompt Engineering findet am 03.03.2023 im STARTPLATZ Düsseldorf statt. Alle Infos hier!

Der Handel der Zukunft

Was muss ein Shop oder Store heute sein? Erlebnis- und Identifikationsort? Feel-good-Location? Ein Third Place oder Pop-Up-Marktplatz? Wie muss er aussehen, wie sich anfühlen? Kreative und pragmatische Antworten gibt hier die Dimension Shop Fitting, Store Design & Visual Merchandising auf der EuroShop 2023.

Die Vorzeichen für die EuroShop 2023, The World´s No.1 Retail Trade Fair, stehen gut, denn gerade jetzt nach zwei Jahren harter Restriktionen durch die Pandemie, von denen die weltweite Handelsbranche schwer getroffen wurde, erweist sich die EuroShop in Düsseldorf als wichtiger denn je. Denn die Covid-Krise ist auch zum Beschleuniger für die Digitalisierung und reibungslose Vernetzung aller Retail-Kanäle im Handel geworden, treibt den Bedarf an neuen Lösungen zur Energieeinsparung und Nachhaltigkeit voran. Darüber hinaus setzt sie eine ungeahnte Kreativität frei, die vor allem dazu dient, der Kundschaft das Einkaufen so bequem wie möglich zu machen, auf veränderte Gewohnheiten zu reagieren, neuen Bedürfnissen zu entsprechen und mit erlebnisorientierten, ganzheitlichen Konzepten die Kundenbindung zu optimieren.

Die EuroShop und ihre über 1.830 Aussteller aus 55 Nationen greifen nicht nur die weltweiten Entwicklungen auf, sondern bilden auf mehr als 103.000 m² netto Ausstellungsfläche in 16 Messehallen auch das gesamte Spektrum an aktuellen Trends und zukunftsweisenden Lösungen ab. Dabei fokussiert sie momentan besonders wichtige Themen, die verschiedenste Bereiche des Handels betreffen.

Die Hot Topics der EuroShop 2023 lauten: Connected Retail, Sustainability, Smart Store, Energy Management, Third Places, Customer Centricity, Experience und Vitale Innenstädte.

Die Struktur der EuroShop 2023 wurde den Bedürfnissen der Branche entsprechend weiterentwickelt. Sie umfasst acht klar definierte Erlebnisdimensionen. Die Vorteile dieser Gliederung liegen auf der Hand: eine noch stärker besucherorientierte Angebotsstruktur, Synergien verschiedener Dimensionen, die ohnehin stark ineinandergreifen und mehr Hallenfläche für stark wachsende Bereiche wie Retail Technology oder Refrigeration.

Die acht Dimensionen der EuroShop im Einzelnen:

Die Dimension Shop Fitting, Store Design & Visual Merchandising ist das Herzstück der EuroShop und ihr größter Angebotsbereich. Die besten Architekten, Designer, Planer und Hersteller sind mit einzigartig gestalteten und bis ins kleinste Detail durchdachten Präsentationen vertreten und geben Antworten auf aktuelle Fragen der Retailer, wie z.B.: Was muss ein Shop oder Store heute sein? Ein Erlebnisort und eine Feel-good-Location? Third Place oder Pop-Up-Marktplatz? Wie muss er aussehen, wie sich anfühlen? Die EuroShop gibt hier ebenso kreative wie pragmatische Antworten. So können sich die Besucher und Besucherinnen in dieser Dimension von Temporary Design oder modularen Konzepten inspirieren lassen, aber auch handfeste Lösungen zur Nachhaltigkeit finden. In den Formen und Funktionen steht oftmals die Natur Pate, gleichzeitig sind auch hier digitale Elemente nicht mehr weg zu denken.

Wenn es um Erlebnis und Inszenierung, Faszination und Atmosphäre geht, dann führen alle Wege zum Licht. Seine vielfältigen technischen Einsatzmöglichkeiten, von Smart Lighting bis IoT, verbunden mit ökologischen Aspekten wie Nachhaltigkeit und Effizienz – darum dreht sich die Dimension Lighting auf der EuroShop 2023. Sie präsentiert die komplette Bandbreite moderner Illumination und Shopbeleuchtung: vom Eingangsbereich über die Warenpräsentation bis zur Kassenzone. LED-Technologien sorgen z. B. für völlig neue Möglichkeiten, Produkte emotional in Szene zu setzen. Immer im Fokus: nachhaltige Energielösungen und intelligentem Lichtmanagement.

Funktional und schön – diese beiden Merkmale schließen sich keinesfalls aus. Das beweisen die Ausstellenden in der neuen DimensionMaterials & Surfaces. Ob Böden, Wände, Decken oder Möbel – höchste Qualität ist wichtig für langanhaltende Stabilität und optimale Funktionalität. Und in Puncto Nachhaltigkeit ist bei der Auswahl des richtigen Materials mittlerweile Vieles möglich. In Verkaufs- und Arbeitsräumen sind außerdem hervorragende optische wie akustische Eigenschaften von Materialien essenziell. Die richtige Wahl von Belägen, Verkleidungen oder Beschlägen kann den entscheidenden Unterschied machen, ob der Store die Wirkung erzielt, die er erreichen soll.

Seamless Store, Analytics, AI, Mobile Payment, Connected Retail lauten nur einige der dominierenden Themen in der Dimension Retail Technology. Was sich liest wie eine Digital-Buzzword-Liste sind die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in Sachen Customer Relationship. Die Beziehungen zwischen Kaufenden und Verkäufern und Verkäuferinnen, Kundschaft und Marke revolutionieren sich umfassend durch die Digitalisierung von Kommunikation und Interaktion via Omnichannel und Big Data. Die Folge? Einkaufen wird zum interaktiven High-Tech-Erlebnis. Doch auch die „klassische Retail Technology“ entwickelt sich rasant weiter. Die Aussteller und Ausstellerinnen in der Dimension Retail Technology gestalten Perspektiven und Zukunftsfelder des Handels durch die treibende Kraft intelligenter Technologie mit.

Customer Engagement & Experience, Markenerlebnis im stationären und digitalen Store, Personalisierung via Mobile, künstliche Intelligenz, Digital Signage – in der Dimension Retail Marketing erwartet das internationale Fachpublikum das große Spektrum an Möglichkeiten, der immer digitaler, immer intensiver werdenden Interaktion mit dem Kunden. Entscheidend ist, dass es dem Handel gelingt, den Blick des Kunden zu gewinnen. Die Dimension Retail-Marketing zeigt auf der EuroShop die attraktivsten und faszinierendsten Installationen für den Point of Purchase.

Die Dimension Expo & Event Marketing auf der EuroShop ist die Top-Location für Live-Kommunikation. Diese muss intensiv, einzigartig, und authentisch sein, um zu begeistern. Dazu gehören auch ganzheitlich gestaltete Markenerlebnisse. Messen und Events sind unterwegs ins Zeitalter von Digitalisierung und Festivalisierung, die  Aufbruchstimmung ist deutlich zu spüren und wird auf der EuroShop 1:1 mit zukunftsweisen Ideen und Inszenierungen widergespiegelt, crossmediale Vernetzung inklusive.

Die Dimension Food Service Equipment präsentiert Cooking & Baking, Convenience Systems, Food Technology und To-Go Solutions auf der EuroShop 2023. Gastromonie ist der Megatrend im Handel. Der Out-of-Home-Markt wächst rasant – und überall. In den USA wird z.B. bereits mehr als jeder zweite Dollar für Essen und Trinken „außer Haus“ ausgegeben. So wird auch im Handel die Kundschaft zum Gast – im Shopping-Center, im Supermarkt, in der Tankstelle. Es geht um neue Einkaufserlebnisse, um nachhaltige Kundenbindung. Die Rezepte dazu sind vielfältig: Sie reichen von speziellen Convenience- und To-Go- Konzepten über attraktive Themen-Restaurants bis hin zu ganzen Food- Welten.

Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Effizienz besitzen auch im Handel oberste Priorität. Gerade hier nehmen Preis- und Wettbewerbsdruck zu und umso wichtiger ist es in die richtigen Zukunftstechnologien zu investieren. Die Dimension Refrigeration & Energy Management zeigt die bestmögliche Ausstattung für den Store, von Kühlmöbel, Kältesysteme und Anlagen für Indoor Farmin über Klimatechnik, Wärmerückgewinnung und Gebäudemanagement bis hin zum Ausbau der Elektromobilität.

EHI-Studie „Technologie-Trends im Handel 2023“