Henkel-Mitarbeiter unterstützen ehrenamtlich weltweite CSR-Projekte im Bereich Bauen und Renovierung

Corporate Citizenship ist ein zentraler Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie von Henkel. Um Menschen dabei zu helfen, ein besseres Leben zu führen, hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, das Leben von 30 Millionen Menschen weltweit zu verbessern*. Dieses Engagement basiert unter anderem auf dem ehrenamtlichen Einsatz der Mitarbeiter, beispielsweise bei der Unterstützung von Bau- und Renovierungsprojekten. So schätzt UN-Habitat, dass bis zum Jahr 2030 etwa 3 Milliarden Menschen Zugang zu angemessenem Wohnraum benötigen werden**. Dies entspricht etwa 40 Prozent der Weltbevölkerung und einem weltweiten Bedarf von 96.000 neuen erschwinglichen und zugänglichen Wohneinheiten pro Tag.

Um den sozialen Fortschritt weiter voranzutreiben und bedürftige Familien und Kinder durch gezielte Bauaktivitäten zu unterstützen, hat die Geschäftseinheit für Handwerk, Bau und Gewerbe des Unternehmensbereichs Adhesive Technologies das Corporate Social Responsibility Programm ‚Welcome Home‘ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Programms können Henkel-Mitarbeiter aus aller Welt jedes Jahr in Zusammenarbeit mit renommierten Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) ehrenamtlich in mehreren Neubau- oder Renovierungsprojekten mitarbeiten. Im Jahr 2022 engagierten sich freiwillige Mitarbeiter aus aller Welt in sieben lokalen Bau- oder Renovierungsprojekten.

Ziel von ‚Welcome Home‘ ist es, die Lebensbedingungen der Menschen durch die Renovierung und den Bau von Häusern, Schulen oder Spielplätzen zu verbessern. Die Initiative bietet Freiwilligen die Möglichkeit, auf persönlicher Ebene zu helfen und sich an Teambuilding-Aktivitäten zu beteiligen. Henkel unterstützt dieses ehrenamtliche Engagement mit Produktspenden aus seinem breiten Portfolio an Produkten für Bau und Renovierung unter bekannten Marken wie Ceresit oder Pattex. Seit dem Start des Programms im Jahr 2016 haben Henkel-Mitarbeiter weltweit mehr als 900 Freiwilligentage geleistet und über 20 Projekte in 13 verschiedenen Ländern realisiert.

„Wir sind davon überzeugt, dass ehrenamtliches Engagement das Herzstück sozialer Aktivitäten ist und dass die Wirkung von persönlichem Einsatz echte Veränderungen herbeiführt“, erklärt Mark Dorn, Corporate Senior Vice President der Geschäftseinheit für Handwerk, Bau und Gewerbe bei Henkel Adhesive Technologies. „Mit unserer ‚Welcome Home‘ Initiative wollen wir den sozialen Fortschritt vorantreiben, indem wir unseren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, sich ehrenamtlich in konkreten Bauprojekten zu engagieren, die Familien und Kindern rund um den Globus unmittelbar helfen. Gerade nach den Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie in den letzten Jahren sind wir sehr stolz auf die großartigen Ergebnisse und Erfolge im Jahr 2022.“

Übersicht der ‚Welcome Home‘ Projekte im Jahr 2022

Südafrika – Nelson Mandela Build
In Zusammenarbeit mit Habitat for Humanity und der Nelson-Mandela-Stiftung baute ein Team von Henkel-Mitarbeitern in der Stadt Guateng ein Haus mit zwei Schlafzimmern und getrennten Wohn-, Küchen- und Badbereichen. Zu den Tätigkeiten gehörten das Mischen von Zement, das Verlegen von Ziegeln und die Unterstützung von Fachleuten beim Bau des Hauses.

Brasilien – Heliopolis
Freiwillige Helfer von Henkel unterstützten Habitat for Humanity bei der Renovierung von Häusern für vier Familien, die unter schwierigen Bedingungen in Heliopolis, Sao Paolo, leben. Zu den Tätigkeiten gehörten Maler- und Verputzarbeiten, Materialvorbereitung, Abbrucharbeiten, Maurerarbeiten und Verfugung.

Vereinigte Staaten – Foundation Builder
In Partnerschaft mit Habitat for Humanity sponserte Henkel ein neues Haus als Teil eines Plans zur Wiederbelebung eines Viertels, um das Leben in Cleveland zu verbessern. Die ehrenamtlichen Henkel-Mitarbeiter übernahmen verschiedene Tätigkeiten wie Rahmenbau, Malerarbeiten und Ausbauarbeiten.

England – Abenteuerspielplatz in Bolton
Henkel-Mitarbeiter halfen bei der Renovierung eines Abenteuerspielplatzes in Kennington, London, auf dem Kinder neue Fähigkeiten erlernen und entwickeln können. Die Aktivitäten umfassten die Reparatur und Instandsetzung bestehender Spielstrukturen und Geräte sowie Maler- und Dekorationsarbeiten.

Rumänien – SOS Housing
Henkel-Mitarbeiter unterstützten das Habitat for Humanity-Projekt SOS Villages in der Stadt Bukarest, welches Kindern, die keine elterliche Unterstützung mehr haben oder diese zu verlieren drohen, eine Familie bietet. Die Mitarbeiter ersetzten Teile des Daches von zwei Häusern und halfen bei der Wärmedämmung von Fassaden und des Daches.

Mexiko – Hausbau
In Zusammenarbeit mit Habitat for Humanity unterstützte ein Freiwilligenteam den Bau eines Hauses für eine bedürftige Familie in der Stadt Donato Guerrera. Zu den Aktivitäten gehörten die Fertigstellung der Innenwände und die Abdichtung des Daches.

Kolumbien
In Zusammenarbeit mit der Catalina Munoz Stiftung halfen Mitarbeiter von Henkel bei der Renovierung einer Schule in der Stadt Sibaté. Das Team nutzte vorgefertigte Lösungen, um den Klassenraum zu vergrößern und so zusätzlichen Platz für mehr Schüler zu schaffen.

Quelle: henkel.de

„Wirtschaft im Westen“ – Der neue Podcast von unternehmer nrw

In dem neuen Audio-Format der Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW diskutieren wir regelmäßig mit den Podcast-Gästen zu aktuellen Themen der Landespolitik, der Bundespolitik und der Wirtschafts- und Sozialpolitik.

In der ersten Podcast-Folge von „Wirtschaft im Westen“ ist der Präsident von unternehmer nrw, Arndt G. Kirchhoff, zu Gast. Er spricht über die aktuelle Lage in unserem Land und darüber, worauf es im Jahr 2023 für die Wirtschaft ankommt.

+ Platziert ist der Podcast auch bei Podigee: https://wirtschaft-im-westen.podigee.io/
+ Dazu bei Deezer: https://www.deezer.com/de/show/5657957
+ Bei Spotify: https://open.spotify.com/show/07vJ4XbMkD6oUCxbfxK7VR
+ Bei Google Podcasts: https://podcasts.google.com/feed/aHR0cHM6Ly93aXJ0c2NoYWZ0LWltLXdlc3Rlbi5wb2RpZ2VlLmlvL2ZlZWQvbXAz?sa=X&ved=2ahUKEwihqsLq9e78AhWkZ_EDHYAQB_oQ9sEGegQIARAC
+ Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/ac9256bf-e095-49d7-82ed-72fa8a01cdea/wirtschaft-im-westen
+ Darüberhinaus zukünftig auch bei Apple.

Düsseldorfer Konjunkturmonitor 2023

Die Düsseldorfer Wirtschaft befindet sich in einer Grauzone und wird 2023 vermutlich noch tiefer in die Rezession schlittern. Dies sind die Ergebnisse des 20. „Düsseldorfer Konjunkturmonitor“ der Unternehmerschaft Düsseldorf. Seit 20! Jahren ist er in der Stadt ein beliebtes Format, weil er in die Zukunft weist und eine hohe Treffsicherheit erzielt. Fast 600 Betriebe aus der Stadt beteiligten sich an der Umfrage. Nachfolgend der Filmbeitrag von RP Media.

Podcast-Folge 116 der „Düsseldorfer Wirtschaft“: Urlaubsplanung 2023 – worauf Arbeitgeber und Mitarbeitende jetzt achten müssen

Was ist los in der „Düsseldorfer Wirtschaft“? Wer das wissen möchte, ist hier richtig: bei unserem Podcast, der immer freitags erscheint ab 05.55 Uhr überall dort, wo es Podcasts gibt und auf unser Infoplattform www.unternehmerschaft.de. Mit Arbeitsjurist Alexander Jarre (2.v.l.), Lisa Marie Fitzner und Christoph Sochart (r.) sowie Produzent Frank Wiedemeier. I Und im Radio gibts die „Düsseldorfer Wirtschaft“ auch (mittwochs ab 19:04 Uhr auf Antenne Düsseldorf mit Dennis Lieske).

Wir starten mit unserem beliebten Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ in die vierte Staffel. Seit März 2020 berichten Lisa Marie Schelig und Christoph Sochart für die Unternehmerschaft Düsseldorf aus der Wirtschaft der Landeshauptstadt. Unser „Lieblingsgast“ ist Arbeitsrechts-Jurist Alexander Jarre, der in dieser 116. Folge eine ganz besondere Rolle spielt, denn: Wir sprechen über die Urlaubsplanung 2023 und sagen, worauf Arbeitgeber und Mitarbeitende jetzt achten müssen.
In unserem „Nachrichtenmüsli“ geht es unter anderem um die Ergebnisse des „20. Düsseldorfer Konjunkturmonitor“, um das große Apothekensterben in unserer Stadt und um ein ganz besonderes Hotel in Fliegern, das in wenigen Wochen an den Start gehen wird.
Eine kleine Premiere gibt es außerdem im Rahmen der Folge, denn diese Sendung können Sie wie gewohnt hören überall dort, wo es gute Podcasts gibt, und sie können sie auch im Stream verfolgen unter www.unternehmerschaft.de.
Wenn Ihnen gefällt, was Sie hören und sehen, dann empfehlen Sie uns bitte weiter. Auch den Link zur Sendung können jederzeit weiterleiten in Ihre beruflichen und privaten Netzwerke.

Mein Wochenende in Lützerath: wichtige Elemente einer erfolgreichen Verhandlung

Verhandlungsexperte Matthias Schranner

Wir reden nie über unsere Verhandlungen, wir bleiben im Hintergrund und die Öffentlichkeit erfährt meist nichts von unserer Unterstützung. Meine Verhandlung in Lützerath mit den beiden Aktivisten im Tunnel ist jedoch bekannt geworden, und mit dem OK meines Kunden durfte ich auch ein Spiegel Interview geben.

Gleich vorneweg: Die Verhandlung habe ich nicht alleine geführt, es war eine professionelle Zusammenarbeit mit einem richtig guten Team.
Eine Verhandlungsgruppe der Polizei hatte die letzten Tage mit den beiden Aktivisten verhandelt. Das Verhandlungsmandat der Polizei ging allerdings nur bis Sonntagabend, da mit dem Ende der Räumung auch die polizeilichen Aufgaben erledigt waren. Rechtlich gesehen war es dann keine Räumung mehr, sondern eine Rettung. Die Verantwortung für die beiden Aktivisten im Tunnel ging somit an die RWE über. Am Sonntag hat mich der Krisenstab von RWE gebeten, die Verhandlung zu übernehmen.

Nach meinem Eintreffen in Lützerath bekam ich ein detailliertes Briefing von der polizeilichen Verhandlungsgruppe. Als ehemaliger Polizeibeamter und Mitglied der Verhandlungsgruppe wurde ich sofort akzeptiert und es gab keinerlei Konkurrenzdenken.

Zusammen mit der Polizei hatten wir eine saubere Übergangsphase definiert. Bis 19 h verhandelte die Polizei, ab 19 h ging die Verantwortung der Verhandlung auf mich über.

In unserem Sprachgebrauch übernahm ich die Rolle des „Commanders“, der Leiter des Krisenstabes war der „Decision Maker“ und – ein wirklich großes Glück – der „Negotiator“ war bereits bestens besetzt. Christian, ein technischer Experte für den Grubenbau, hatte die letzten Tage zusammen mit seinem Kollegen Kontakt zu den beiden Aktivisten. Es wurden technische Punkte wie die Versorgung mit Sauerstoff und die Sicherheit im Tunnel besprochen. Durch seine Expertise und sachliche Herangehensweise entwickelte sich über die Tage eine sehr vertrauensvolle Beziehung.
Christian blieb unser „Negotiator“, denn ein Tausch hätte Irritationen hervorgerufen und wir hätten diesen großen Vorteil aufgegeben.

Als „Commander“ hatte ich zwei wichtige Aufgaben: Die Unterstützung und Coaching des „Negotiators“ und die interne Verhandlungen mit der Polizei und RWE. Nachdem wir am Sonntag gegen 20 h von den Aktivisten eine Forderungsliste mit 6 klaren Forderungen bekommen hatten, war es mein Job, die Forderungen intern zu verhandeln und mögliche Zugeständnisse zu erreichen.
Ich möchte keine Details nennen, wir konnten jedoch innerhalb von 30 Minuten die Forderungen intern klären und den beiden Aktivisten Zugeständnisse anbieten. Die Zugeständnisse waren an eine klare Zeitschiene gebunden, nach Ablauf dieser Frist hätten die Zugeständnisse nicht mehr gegolten. Zudem hatte die RWE entschieden, ab Montag einen Tunnel zu graben, um bei einer Verschlechterung der Bedingungen die Aktivisten retten zu können. Diese Bauarbeiten hätten aber ein zusätzliches Risiko für den bestehenden Tunnel bedeuten können.

Wir hatten eine klare Strategie für die Verhandlung vereinbart: Es gibt keine Versuche, die Aktivisten zu überzeugen. Aufforderung wie „jetzt kommt doch endlich raus“ waren nicht erlaubt. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen war immer den Aktivisten überlassen, natürlich innerhalb der vereinbarten Korridore, wie die zeitlichen Fristen.

Um 21 h hatten wir die Vereinbarung mit den Aktivisten getroffen, dass der Tunnel bis Montag 12 h verlassen wird.
Die Aktivisten, die Polizei und RWE hatten sich an alle Absprachen gehalten und so konnten die beiden Aktivisten den Tunnel verlassen.

Es war auch für mich eine neue Situation, da normalerweise Leute in Gefahr um Hilfe bitten. Die beiden Aktivisten waren in Gefahr und wollten keine Hilfe. Sie haben in einem Video als „Pinky und Brain“ die Maßnahme als Verteidigung dargestellt und damit gedroht, sich bei einer Räumung anzuketten.

Wichtige Elemente einer erfolgreichen Verhandlung:

  1. Es braucht eine klare Aufteilung der Verantwortungen, die Rollen „Negotiator“, „Commander“ und „Decision Maker“ müssen klar getrennt sein.
  2. Ein Zeitplan ist elementar und darf nicht geändert werden, Fristen müssen klar kommuniziert werden.
  3. Konsequenzen müssen angesprochen werden, jedoch nicht als Drohung.
  4. Es geht um Menschen, nicht um Ideologien. Die Rettung steht im Vordergrund und nicht, ob jemand Recht oder Unrecht hat.
  5. Ein Verhandlungsprozess ist Teamwork. Im Sinne der Sache darf es kein Konkurrenzdenken geben, Informationen müssen auf den Tisch. Es muss intern gestritten werden, es muss Raum für Ideen und Bedenken geben. Nach dem Streit steht die Strategie, die dann Schritt für Schritt umgesetzt wird.

Das Teamwork war in Lützerath perfekt. Vielen Dank an die Polizei, RWE, Experten, Feuerwehr, die parlamentarischen Beobachterinnen, die Aktivisten und alle, die mitgeholfen haben.

Quelle: Matthias Schranner

WohnBarometer: Kaufnachfrage zieht dank spürbarer Preiskorrektur schon wieder leicht an – die prozentual größten Preiskorrekturen gibts in Düsseldorf

  • Trotz Preiskorrektur im vierten Quartal – im gesamtdeutschen Mittel stiegen die Immobilienpreise im Gesamtjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr.
  • Angebotspreise in den Metropolen liegen zum Großteil unter Vorjahresniveau: deutliche Preiskorrekturen bei Eigentumswohnungen im Neubau und Bestand im vierten Quartal.
  • Nachhaltige Preisrückgänge nicht erwartbar aufgrund von Angebotsknappheit.
  • Angebotspreise für Einfamilienhäuser fallen deutlich stärker als für Eigentumswohnungen.

Deutschlandweit gehen die Angebotspreise für Immobilien zum Kauf zurück. / ots

Es ist ein ungewohntes Bild. Der Immobilienmarkt kannte in den letzten Jahren in der Preisentwicklung nur eine Richtung – nach oben. Das attraktive Zinsniveau führte zu einer regelrechten Preisexplosion. Allein binnen der letzten fünf Jahre sind die Immobilienpreise um bis zu 63 Prozent gestiegen. Ein Großteil der Verkäuferseite war im zweiten und dritten Quartal 2022 mit ihren Preisanpassungen noch zurückhaltend. Das ImmoScout24 WohnBarometer zeigt im vierten Quartal 2022, dass die Angebotspreise nun deutlicher nachgeben. Trotz der spürbaren Preiskorrektur von bis zu 10 Prozent, liegen die Angebotspreise zum Großteil weiterhin deutlich über dem Niveau von 2021.

Eigentumswohnungen verlieren im Bereich Bestandsimmobilien im Durchschnitt minus 4,3 Prozent. Mit 2.714 Euro pro Quadratmeter ist der Angebotspreis im Vergleich zum Vorjahr jedoch um 3,5 Prozent gestiegen. Der Neubau-Quadratmeterpreis verliert mit 6,4 Prozent stärker und landet auf dem Niveau des vierten Quartals 2021. Bei Einfamilienhäusern ist die Entwicklung umgekehrt. Hier ist der Preisrückgang von Bestandsimmobilien mit 4,5 Prozent höher als im Neubau, wo die Preise um minus 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorquartal nachgeben. Dennoch lagen auch hier die Angebotspreise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum höher. Im Bestand um plus 2,7 Prozent und im Neubau um plus 7,3 Prozent.

„Die letzten Monate waren geprägt von einer Phase des Abwartens und der Spekulation auf sinkende Preise. In der aktuellen Situation des Angebotsüberhangs haben Kaufinteressierte das Momentum auf ihrer Seite. Dass die Preise jetzt nachgeben zeigt, dass der Markt funktioniert,“ erläutert Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24. „Verglichen mit dem Preisanstieg der letzten fünf Jahre ist die Preiskorrektur als moderat einzuordnen. Ein nachhaltiger Preisrückgang ist nicht zu erwarten, da die Neubauziele der Bundesregierung in weite Ferne gerückt sind. Wir rechnen mittelfristig mit einer Verknappung des Angebots, die den Markt wieder drehen kann.“

Nachhaltige Preisrückgänge nicht erwartbar aufgrund von Angebotsknappheit

Laut dem Statistischen Bundesamt ist die Einwohnerzahl Deutschlands im ersten Halbjahr 2022 erstmals auf über 84 Millionen Menschen gestiegen. 843.000 Menschen mehr als zum Jahresende 2021. Gleichzeitig ist der Wohnungsbau ins Stocken geraten. Der Gesamtverband der deutschen Wohnungswirtschaft rechnet in 2022 mit 250.000 neu gebauten Wohnungen für Deutschland, für 2023 mit rund 200.000 Wohnungen und für „2024 dann noch weniger“. Das liegt weit unter den ambitionierten Zielen der Bundesregierung. Der Hauptverband der deutschen Bauindustrie meldet, dass 74 Prozent aller Baufirmen Verzögerungen in 2022 beklagen und ein Drittel der Baufirmen von Auftragskündigungen betroffen sind. Laut einer Studie des Hannoveraner Pestel-Instituts sowie des schleswig-holsteinischen Instituts Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen Kiel (Arge) liegt das Wohnungsdefizit zum Jahresende 2022 bundesweit bei rund 700.000 Wohnungen. Mehr als doppelt so viele Wohnungen, als 2022 gebaut wurden. Das erhöht den Druck sowohl auf den Miet- als auch den Kaufmarkt.

„Die aktuelle Marktlage wird nur für einen begrenzten Zeitraum anhalten. Die Baubranche und insbesondere der Neubau sind ins Stocken geraten. Die Bundesregierung muss diesem Trend entgegensteuern. Andernfalls wird sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt immer weiter zuspitzen. In den Metropolen sehen wir bereits Anzeichen, dass die Nachfrage bei Kaufinteressierten wieder anzieht,“ ergänzt Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24.

Nachfrage in 4 von 5 Metropolen im 4. Quartal wieder steigend

Saisonbereinigt scheint die Nachfrage für Kaufimmobilien im dritten Quartal die Talsohle erreicht zu haben. Im vierten Quartal steigt die Nachfrage in vier der fünf größten deutschen Städte wieder leicht an. Die Nachfrage bleibt insgesamt jedoch noch unter dem Vor-Corona-Niveaus des vierten Quartals 2019. In Berlin ist die Nachfrage nach Kaufimmobilien weiterhin deutlich höher als in den anderen Metropolen und liegt annähernd auf dem Ausgangsniveau von 2019. Einzige Ausnahme unter den Top 5 ist Köln, hier geht die Nachfrage nach Kaufimmobilien weiter leicht zurück.

Deutliche Preiskorrekturen in den Metropolen bei Eigentumswohnungen im Neubau und Bestand

In Hamburg sind im Metropolenvergleich die stärksten Preisanpassungen im vierten Quartal zu beobachten – mit minus 7,6 Prozent im Neubau und minus 6,2 Prozent im Bestand. Ein möglicher Grund für die Entwicklung ist, dass Hamburg im Metropolenvergleich im Mietmarkt und dem Wohnungsbau als Vorbild gilt. In der Hansestadt deckt das Angebot den Bedarf und es gibt ein vergleichsweise gutes Wohnungsangebot. Wie auch bei der gesamtdeutschen Preisentwicklung der Eigentumswohnungen verbüßen Neubauwohnungen einen stärkeren Preisrückgang in den Metropolen als im Bestand. Einzige Ausnahme bildet Köln. In der Dom-Stadt fallen die Angebotspreise im Vergleich zum Vorquartal um 5,6 Prozent im Bestand und um 3,8 Prozent im Neubau. In Frankfurt am Main sind die Angebotspreise für Eigentumswohnungen im Bestand stabil und bleiben mit einer Differenz von 0,2 Prozent annährend auf dem Niveau des Vorquartals. Und auch im Neubau verzeichnet die Finanzhauptstadt Deutschlands mit minus 2,6 Prozent den geringsten Preisrückgang im Metropolenvergleich.

Angebotspreise für Einfamilienhäuser fallen deutlich stärker als für Eigentumswohnungen

Anders als bei den Eigentumswohnungen fallen die Angebotspreise für Einfamilienhäuser im Bestand deutlich stärker als für Neubauhäuser. München bildet hier die Ausnahme, da die Preise für Bestandshäuser um lediglich 3,8 Prozent fallen und im Neubau fast doppelt so stark mit minus 7 Prozent. Die prozentual größten Preiskorrekturen von etwas mehr als 10 Prozent im Neubau und 8 Prozent im Bestand sind in Frankfurt am Main und Düsseldorf zu beobachten. Ein Einfamilienhaus in der bevölkerungsreichsten Stadt Hessens kostet mit 5.624 Euro pro Quadratmeter im vierten Quartal so viel wie in der ersten Jahreshälfte von 2021. Damit liegt der Quadratmeterpreis nur 56 Euro über dem Angebotspreis einer Bestands-Eigentumswohnung. Im Vorquartal lag die Differenz noch bei ca. 800 Euro. Berlin liegt bei der Angebotsentwicklung mit minus 5,2 Prozent im Neubau und minus 6,5 im Bestand im Mittelfeld. Die Hauptstadt bleibt dennoch mit Abstand die günstigste Metropole für Einfamilienhäuser unter den Top 7.

Alle Daten zu den Metropolen und Gesamtdeutschland finden Sie in unserem Medienbereich.

Methodik – Das ImmoScout24 WohnBarometer

Das ImmoScout24 WohnBarometer ist der Marktreport zur Entwicklung des Immobilienmarkts. Herausgeber ist ImmoScout24: Deutschlands führende Online-Plattform für Wohnimmobilien. Das ImmoScout24 WohnBarometer gibt die Preisentwicklung in realen Angebotspreisen wieder, ergänzt um einen Indikator zum Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Die Datenbasis umfasst über 8,5 Millionen Inserate der letzten fünf Jahre auf ImmoScout24. Die Werte werden für Referenzobjekte für den jeweils betrachtetem Immobilientyp durch einen Algorithmus aus dem Bereich des maschinellen Lernens ermittelt. Für Wohnungen zum Kauf wird eine Drei-Zimmer-Wohnung mit 80 Quadratmetern Wohnfläche zugrunde gelegt. Das betrachtete Einfamilienhaus hat 140 Quadratmeter Wohnfläche und einen Grundstücksanteil von 600 Quadratmetern. Die Kategorie Neubau enthält alle Angebote mit einem Baualter von maximal zwei Jahren zum jeweiligen Bestimmungszeitpunkt. Die Nachfrage im Verhältnis zum Angebot wird berechnet auf Basis der Kontaktanfragen pro Inserat des jeweiligen Immobilientyps pro Woche. Es handelt sich um einen normierten Wert, um unterschiedliche Standzeiten der Anzeigen auf dem Portal auszugleichen. Die aktuellen Angebotskaufpreise beziehen sich immer auf den letzten Datenpunkt im Marktreport und stehen damit für den Angebotspreis im vierten Quartal 2022.

boot 2023 startet: 220.000 Quadratmeter mit Yachten, Booten, Sport, Spaß und Action in 16 Hallen

Foto: Messe Düsseldorf/ ct

Im Düsseldorfer Messeturm herrscht große Vorfreude auf die boot 2023, die vom 21. bis 29. Januar wieder in Düsseldorf ihre Leinen auswirft. Rund 1.500 Aussteller werden an Bord sein. „Unser großer Dank geht an die internationale Ausstellerschaft, die uns durch ihre Treue und Begeisterung für die boot so hervorragend unterstützen. Die Besucher werden auf der boot 2023 ein Feuerwerk an Yachten, Booten, Sport, Spaß und Action auf einer Fläche in der Größenordnung von 31! Fußballfeldern in 16 Messehallen erleben. Und ich sage ganz deutlich: alle Düsseldorfer Messen im Herbst, Winter und Frühjahr 2022/2023 werden stattfinden. Wir sind sowohl für Energie-Engpässe als auch gegen eine Virenverbreitung in den Hallen bestens gerüstet. Unsere Messehallen sind mit neuesten Hochleistungspartikelfiltern, sogenannten Hepafiltern, ausgestattet, die 99,9 Prozent der Viren aus der Luft eliminieren und auch die Energieversorgung ist rundum sicher. In den Hallen wird wie gewohnt eine durchgängige Temperatur von 19 Grad herrschen. Verglichen mit den wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen unserer Zeit verdient die boot 2023 das Prädikat besonders wertvoll“, erklärt Messechef Wolfram Diener.

Die boot Düsseldorf punktet auch 2023 mit ihrer besonderen Internationalität. Bootswerften, Anbieter von Tauchausstattung, Hersteller von Boards und Kanus ebenso wie zahlreiche Destinationen in der ganzen Welt verwandeln die Messehallen im Januar in das größte, globale Indoor-Wassersportevent. boot Director Petros Michelidakis: „Die Welt ist zu Gast auf der boot 2023. Die Liste der Ausstellerländer reicht weltumspannend von Australien bis nach Zypern. Ganz besonders freut mich, dass auch zahlreiche Tauchregionen wieder den Weg zu uns gefunden haben und die Besucher in exotische Unterwasserwelten entführen werden. So präsentieren sich zum Beispiel Tauchbasen aus Ägypten, Curaçao, Israel, Kuba, Mauritius, Oman und Palau mit ihren traumhaften Reisezielen. Mit dem neuen Tauchturm und innovativem Equipment ist die Halle 12 wieder der Dreh- und Angelpunkt der Tauchszene.“

Motorboote aller Klassen und die „Global Brands“ der Luxusyachten an Bord in den Hallen 1, 3, 4 bis 6 und 7a

Der Rundgang über die boot 2023 startet in der Halle 1 mit mittelgroßen Motor- und Stahlyachten – u.a. Bavaria, Bénéteau, Greenline, Jeanneau, Linssen und Marex. Weiter führt der „Motor Walk“ der boot über die Halle 3. Hier gibt es Motorboote – u.a. die Brunswick Group mit Searay, Quicksilver und Bayliner – in der Klasse bis zu zehn Metern und Außenbordmotoren aller Größen – u.a. Honda, Mercury, Suzuki, Tohatsu und Yamaha.  Skandinavische Motorboote und viele Modelle mit innovativen, alternativen Antrieben sind der Hit in der Halle 4 – u.a. Arksen, Axopar/Brabus, Candela, Finboat, Nimbus, Saxdor und X-Shore. Die Superboat Halle 5 besticht sowohl mit klassischer Eleganz als auch mit futuristischen Neuentwicklungen bei Tendern und edlen Beibooten, den sogenannten Shadowboats – u.a. Boesch, Boston Whaler, Cantiere del Pardo, Nautor/Swan, Frauscher, Rand Boats, Wally und Zar Formenti. Und weiter geht’s zum luxuriösen Highlight der boot: In der Halle 6 treten die schnittigen Schönheiten der Luxuswerften zum Wettstreit an – u.a. Absolute, Azimut, Fairline, Ferretti, Princess, San Lorenzo und Sunseeker. Wer es noch größer und komfortabler mag, kommt bei den Modellen der Superyachthersteller und den Ideen für eine exquisite Innenausstattung in der Halle 7a – u.a. Art for living, Deutsche Yachten, Ocean Independence, Superyacht France und Whisper Power – auf seine Kosten.

Entspannung bei maritimer Kunst in der Halle 7

Nach so viel Luxusimpressionen freut sich das Auge auf eine malerische Entspannung in der Halle 7 mit maritimer Kunst. Bekannte See(h)-Künstlerinnen und -künstler begeistern mit ihren hochformatigen Bildern mit Meeresstimmungen, feinen Schiffsmodellzeichnungen und Skulpturen.

Innovative Technik in den Hallen 9, 10 und 11 –
Nachhaltigkeitsforum „blue innovation dock“

Gut erholt und entspannt brechen wir auf in die atemberaubenden Technikhallen 9, 10 und 11 der boot. Das wachsende Segment der Motorboote erweitert sich ab der boot 2023 um die Halle 9 mit Tenderbooten und Ribs bis zehn Metern – u.a. Alltechnik, Highfield, Seabob, Zar Formenti, Williams sowie einem estländischen Gemeinschaftsstand. Es folgen die Motorenherstellern mit ihren neuesten, innovativen Antrieben sowie Marina-Ausstatter, Bootsausrüster, Versicherungen, Zubehörhersteller und maritime Bekleidung in der Halle 10.

Hier lockt auch das neue „blue innovation dock“ (bid), eine Bühne mit Diskussionsforum für Themen rund um die Nachhaltigkeit in der Bootsproduktion, dem Bootssport und der umweltgerechten Ausrichtung von Bootshäfen und großen Marinas. An allen neun Messetagen geben sich die europäische Spitzenpolitik, die herstellende Industrie, Marinabetreiber und internationale Verbände die Klinke in die Hand. Visionen und konkrete Umsetzungen für den Wassersport stehen auf dem bid im Fokus. Das Programm des bid koordiniert der Verband der European Boating Industry (EBI).

Tipps von professionellen Bootsbauern für „Do it yourself“-Profis

Professionelle Bootsbauer, Restaurateure und „Do it yourself“-Profis erleben in der Halle 11 einen aktiven Austausch bei Segelmachern, Lackierern und Ausrüstern. Im „Refit Center“ lassen sich die Experten über die Schulter schauen und geben wertvolle Tipps

Halle 12 glänzt mit neuem Tauchturm

Anschließend tauchen die Besucher visuell ganz tief ein ins glitzernde Wasser des neuen Tauchturms in der Halle 12. Mit einem Durchmesser von acht und einer Höhe von vier Metern ist er der Treffpunkt der internationalen Tauchcommunity.  Im „Dive Center“ werden an allen neun Messetagen prominente Trendsetter der Szene über ihre spannenden Tauchsafaris berichten, Hersteller innovative neue Techniktrends vorstellen oder Tauchregionen vom nächsten Urlaub unter Wasser träumen lassen. Anna von Boetticher wird hier gewohnt fachfraulich durch das abwechslungsreiche Programm führen. Rund um das „Dive Center“ tauchen die Großen der Hersteller, Händler und Reiseanbieter auf und präsentieren ihr neuestes Angebot – u.a. Beluga Reisen, BtS Europa, Cressi, Garmin, Mares, Padi.

„Destination Seaside“ in Halle 13

Ungebunden, vielseitig und reif für den Urlaub präsentiert sich die Halle 13. Urlaubsregionen in aller Welt, neueste Hausbootkreationen, Vercharterer und Marinas sowie die Vielfalt der Aktivitäten in den schönsten Wassersportregionen Europas und exotischer Ziele in Übersee. Die           „Destination Seaside“ bietet jede Menge Highlights für alle, die den Urlaub am Wasser lieben. Die Bühne lädt mit ihrem Urlaubsfeeling ein, kulturelle Vielfalt, Ländertage, Buchvorstellungen oder Reiseblogger live vor Ort zu erleben. Die bekannten Moderatoren André Scheidt und Katharina Knoll werden dabei das Programm gekonnt in Szene setzen.

Paddelsport, alte Schätzchen und „Seaside Camping“ in Halle 14

Sportlich empfängt die Halle 14 die Fans des Kanusports in der „World of Paddling“. Im Kanukanal können kleine und große boot Fans vor beeindruckender Bergkulisse ihre Runden paddeln und dabei entspannen. Tipps für die nächste Paddeltour gibt es auf der Bühne mit dem Paddel- und SUP-Experten Lars Thierling. Freunde der klassischen Boote finden ihre Erfüllung bei einem Besuch des „Classic Forums“. Altmeister Bernd Klabunde und sein Team entführen in eine scheinbar längst versunkene Welt der Holzboote, der ersten schnittigen Motorbötchen oder kleinen Schaluppen. Ein besonderes Highlight für Klassikfans ist die Bootsversteigerung am zweiten boot Wochenende im „Classic Forum“. Ebenfalls in der Halle 14 regt der beliebte „love your ocean“ Stand mit sieben Informationsinseln zum Nachdenken und Austausch über den Meeresschutz an. Experten der Deutschen Meeresstiftung e.V. stehen auf dem Stand und beim vielseitigen Bühnenprogramm Rede und Antwort. Am Dienstag, 24. Januar, lädt die Stiftung dort zum internationalen „Ocean Forum“ ein.

Tipps für Profis und Einsteiger im „Sailing Center“ in der Halle 15

In der Halle 15 ist die ganze Welt der Segelregatten und -verbände, das „Sailing Center“ und „Start Sailing“ an Bord. Es riecht nach großer, weiter Welt auf der Bühne des „Sailing Centers“, hier sind die Stars der internationalen Segelszene am Ruder und berichten von atemberaubenden Törns auf den Weltmeeren. Und der Segelnachwuchs kann auch mal selbst Hand an die Pinne legen. Die erfahrene Segellehrerin Silke Krüger vom Düsseldorfer Unterbacher See gibt praktische Tipps zum Halsen und Wenden auf dem boot „Sailing Pool“. Segel-Highlight in der Halle 15 sind die spektakulären Mehrrumpfyachten – u.a. Catana Bali, Excess und Lagoon. Die Crème de la Crème der Daysailer, Dinghies und Klassenvereinigungen an Bord.

Große Segelbootflotten in Halle 16

In der Halle 16 zeigen die internationalen Segelyachthersteller mit ihren großen Flotten Flagge. In einer beeindruckenden Präsentation sind 2023 wieder nahezu alle großen Anbieter mit Segelyachten von 22 bis 70 Fuß, aber auch viele Newcomer, in Düsseldorf dabei – u.a. Amel, Bavaria, Bénéteau, Bente, Dufour, Elan, Grand Soleil, Nautor Swan, Oyster, Solaris und Wally Nano.

Surfen, Shoppen und Chillen in Halle 17 mit dem XXL-Pool

Das Highlight für den Surfsport ist die Halle 17. Der extra für den noch jungen Wingfoilsport tiefer gelegte XXL-Pool, Surfsportcontests, Infos vom Profi für den Newcomer und eine chillige, exotische Südseeatmosphäre sind das Markenzeichen der „Beach World“ der boot. Mit ihrem Umzug in die Halle 17 liegt sie nun mitten im Herzen der Messe. Expertentipps direkt vom Hersteller oder Händler gibt es an den Ständen der internationalen Marktführer der Surfsportszene, die in der Halle 17 angelegt haben. Auch die zahlreichen Surf-Profis vor Ort geben gerne ihr Know-how an den Nachwuchs weiter.

Petros Michelidakis: „Wir sind stolz wieder diese Vielfalt präsentieren zu können und freuen uns auf die Newcomer

Petros Michelidakis fasst zusammen: „Wir sind glücklich und auch ein bisschen stolz, der Wassersportcommunity wieder diese großartige Vielfalt an Produkten, Trends und Services präsentieren zu können. Besonders freuen wir uns auf die „Newcomer“, die in den letzten Jahren ihrer Leidenschaft gefolgt sind und den Trends in der Branche einen zusätzlichen Schub gegeben haben. Fast 200 neue Aussteller sind 2023 erstmals an Bord der boot Düsseldorf.“

Tickets auf www.boot.de

Tickets für die boot Düsseldorf 2023 sind auf www.boot.de erhältlich. Der reguläre Online-Eintrittspreis beträgt 19,00 €, für www.boot.club.deund ADAC Mitglieder gibt es den vergünstigten Preis von 17,00 €. Eine Nachmittagskarte ist von Montag bis Donnerstag von 14:00 bis 18:00 Uhr für nur 10,00 € online erhältlich. An der Tageskasse vor Ort kostet der Eintritt 27,00 €. Kostengünstige Übernachtungen für alle boot und Caravaning Fans bietet im Januar das Caravan-Center der Messe Düsseldorf (35,00 € pro Nacht, Anreise ab 16:00 Uhr, Abreise bis 18:00 Uhr am nachfolgenden Tag). Über eine große Auswahl an Hotelzimmern verfügt die Reiseagentur bcd travel (Tel: +49 30 40365 2117, Mail: 347.01@bcdtravel.de) Alle aktuellen Informationen zur boot und ihrem Begleitprogramm gibt es online auf www.boot.de.

Trotz Pandemie: Krankenstand bleibt stabil, sagt unser Institut der Deutschen Wirtschaft

Der Krankenstand 2021 verbleibt wie im Vorjahr auf stabilem Niveau, obwohl die Corona-Variante Omikron für deutlich mehr Ausfälle in den Belegschaften gesorgt hat. Im Schnitt war jeder Arbeitnehmer in Deutschland für 18,2 Tage krankgeschrieben, das geht aus der Auswertung der neuesten Daten des Dachverbands der Betriebskrankenkassen hervor. Weitere Daten und Fakten zum Krankenstand in Deutschland finden Sie in unseren interaktiven Grafiken. Quelle: IW Köln

Rheinmetall erhält Auftrag zur Regeneration von Anteilen der modularen Sanitätseinrichtungen – Kompetenz im medizinischen Bereich

Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) entschied sich im September 2022 für Rheinmetall als Auftragnehmer für den Umbau von Anteilen der Modularen Sanitätseinrichtungen (MSE).

Der Gesamtwert der Beauftragung liegt im mittleren einstelligen MioEUR-Bereich. Die Arbeiten sollen bis Dezember 2023 abgeschlossen sein.

MSE-Container beschreiben eine Familie der modularen Sanitätseinrichtungen. Die seit den 1990er Jahren hergestellten Einheiten wurden in den unterschiedlichen Varianten beschafft und werden nun umfassend regeneriert.

Die MSE bestehen aus Rettungszentren und Einsatzlazaretten, die in den Einsatzgebieten der Bundeswehr genutzt werden. Einzelne Systeme übernehmen dabei spezielle Aufgaben, wie beispielsweise die Erzeugung und Versorgung mit medizinischen Gasen mittels eines Geräte-Versorgungs-Containers (GVC). Die technische und medizinische Ausstattung des GVC unterstützt im Feldeinsatz die Durchführung von Operationen im angrenzenden OP-Bereich. Die Containersysteme sind CSC-klassifiziert, stapelbar und damit geeignet zum Transport auf Containerschiffen. Die Systeme und ihre Ausstattungen werden in ihrem Umfang und in ihrer Funktionalität angepasst.

Die Rheinmetall Project Solutions GmbH bündelt seit 2019 Ressourcen und Fähigkeiten für den Bereich Einsatzunterstützung und ist verantwortlich für mobile verlegbare Einsatzlösungen. Ziel ist es, die Kunden auch durch spezifische Dienstleistungen bei ihren Missionen langfristig zu unterstützen. Die Gesellschaft wurde durch die Rheinmetall AG gegründet um Dienstleistungen und Projekte für die Einsatzunterstützung abzuwickeln.

Dr. Deniz Akitürk, Geschäftsführer der Rheinmetall Projekt Solutions GmbH, ist stolz auf das neue Projekt: „Rheinmetall Project Solutions GmbH bietet, im Verbund mit ihrer Tochter Rheinmetall Zeppelin Mobile Systeme, eine vollumfängliche Einsatzunterstützung an. Neben dem Bau und Betrieb von Feldlagern, bündeln wir hier auch die Überwachung sowie medizinische Kompetenz im Einsatz für den Kunden. Als Systemanbieter freut es uns, die Regeneration des Kunden unterstützen zu können.“

Der Auftrag unterstreicht die hohe Kompetenz Rheinmetalls in der Einsatzunterstützung der Bundeswehr im medizinischen Bereich.

KI in der Arbeitswelt. Das Düsseldorfer ifaa zeigt Good-Practice-Beispiele aus der M+E-Industrie

Das Grundlagenwissen über künstliche Intelligenz ist in Unternehmen mittlerweile weitverbreitet. Dennoch entwickeln nur wenige Unternehmen eigene KI-Anwendungen oder erproben die Technologie in Pilotprojekten. Sebastian Terstegen, Experte des Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft: „Das ifaa möchte mit Good-Practice-Beispielen die Akzeptanz für KI erhöhen und Hemmschwellen abbauen, KI im eigenen Unternehmen anzuwenden.“ Die neue ifaa-Praxisbroschüre stellt interessante und praktische Anwendungsbeispiele aus kleinen und mittleren Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie vor. Ergänzt wird die Broschüre um ein Plakat, das übersichtlich darstellt, wie ein Machine-Learning-System implementiert werden kann. Kostenloser Download unter: https://www.arbeitswissenschaft.net/ki-praxis

Umwälzende Veränderungen in der Arbeitswelt durch KI

Die Arbeitswelt der Unternehmen wird durch KI umwälzende Veränderungen erfahren. Instrumente und Arbeitssysteme mit intelligenter Assistenz, lernende Roboter und benutzeroptimierte Informationsbereitstellung bereichern die Produktion und Verwaltung. Für die Beschäftigten bedeutet der Einsatz von KI noch mehr Flexibilität, anspruchsvollere Tätigkeiten, individuell angepasste Informationen sowie Erleichterung bei monotonen geistigen Tätigkeiten.

Studienergebnisse: Nur wenige Unternehmen entwickeln KI-Anwendungen

Diverse Studien zum Einsatz der KI in Unternehmen belegen, dass das Grundlagenwissen über KI in Unternehmen mittlerweile weitverbreitet ist und die Bedeutung der KI für das eigene Unternehmen und Geschäftsmodell zunehmend erkannt wird. Was die Studien aber auch zeigen: Nur die wenigsten Unternehmen entwickeln KI-Anwendungen oder erproben die Technologie in Pilotprojekten.

Akzeptanz durch erfolgreiche Beispiele

Durch die Verbreitung von Good-Practice-Beispielen lässt sich die Akzeptanz erhöhen und Hemmschwellen, KI im eigenen Unternehmen anzuwenden, abbauen. Die neue Praxisbroschüre inspiriert mit interessanten und praktischen Anwendungsbeispielen aus kleinen und mittleren Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie.

Elabo GmbH: deutliche Zeiteinsparung

Die Elabo GmbH in Crailsheim – Hersteller individueller Arbeitsplatzsysteme – berichtet darüber, wie sie gemeinsam mit dem Karlsruher Start-up-Unternehmen Kimoknow das bestehende digitale Montageassistenzsystem um KI-Funktionalitäten erweitern konnte. Horst Maywald, Senior Advisor bei der Elabo GmbH ist begeistert von der neuen Technologie: „Bei der Erstellung der Arbeitsanweisung sparen wir jetzt deutlich Zeit. Alle neuen Bauteile und Produktgruppen, die bei Elabo entwickelt werden und deren CAD-Daten dann ohnehin vorliegen, werden in das System gegeben, sodass digitale Arbeitspläne zur Verfügung stehen.“

Balluff GmbH: Komplexität vereinfachen

Die Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern – einer der großen deutschen Hersteller von Sensortechnik – demonstriert, wie mithilfe von KI auch komplexe Analyseprobleme handhabbar gemacht werden konnten. Daniel Kessler, Data Scientist bei der Balluff GmbH, erläutert die Vorteile, die KI für sein Unternehmen bietet: „Man kann viele Systeme durch ein physikalisches Modell beschreiben, aber dieses Modell stößt in manchen Fällen an seine Grenzen oder ist recht kompliziert und benötigt viel Expertise. Eine andere Möglichkeit ist das Training eines KI-Modells mittels historischer Daten. Dieses kann Zusammenhänge und Muster erkennen, die ein Mensch vielleicht nicht direkt aus den Daten ableiten kann.“

Jakusch GmbH: optimierte Schichtplanung

Die Drehtechnik Jakusch GmbH in Saalfeld – Hersteller von Drehteilen sowie Metall- und Kunststoff-Baugruppen – nutzte KI für ihr komplexes und innovatives Schichtplanungssystem, mit dem ihre Mitarbeitenden Leerlauf- und Bereitschaftszeiten sinnvoller planen können. Enrico Jakusch, Geschäftsführer der Drehtechnik Jakusch GmbH, ist es wichtig, dass Mensch und Technik zusammenarbeiten: „Diese Autonomie schafft den Menschen nicht ab. KI wird aber die Notwendigkeit fehlerbehafteter menschlicher Einflussnahme verringern. Der Mensch gibt immer noch die Struktur vor, KI ist nur ein Werkzeug, um Arbeit für den Menschen angenehmer zu machen.“

SICK AG

Auch Daniel Nazimek, Product Manager bei der SICK AG, weiß um die Bedeutung der KI für die Arbeitswelt: „Mithilfe der KI können teilweise komplexe Aufgaben vereinfacht und die Produkt- und Fertigungsqualität erhöht werden. Mit der Nutzung der KI-Prozessautomation verändern sich natürlich die Aufgaben und Tätigkeitsbereiche der Mitarbeitenden.“ Bei der SICK AG in Waldkirch werden neue KI-Technologien wie das Deep Learning eingesetzt, um innovative Machine-Vision-Systeme für Anwendungen in der Logistik zu entwickeln.

Die ifaa-Praxisbroschüre inkl. des beiliegenden Plakats „Künstliche Intelligenz im Unternehmen anwenden – Ein Überblick über die Implementierung eines Machine-Learning-Systems“ ist kostenfrei auf der Website des ifaa erhältlich: https://www.arbeitswissenschaft.net/ki-praxis