Auftrag ausgeweitet: Rheinmetall unterstützt die Luftwaffe bei der Betreuung und Wartung des Transporthubschraubers CH-53G an allen Standorten

Rheinmetallen Düsseldorf ist von der Bundeswehr an weiteren Standorten mit der Betreuung, Wartung und Instandhaltung von Transporthubschraubern des Typs Sikorsky CH-53G beauftragt worden. Seit März 2022 unterstützt das Unternehmen die Luftwaffe an den Standorten Laupheim sowie Holzdorf-Schönewalde mit der Durchführung von Flugdienstinspektionen sowie dem Betrieb von insgesamt drei Instandhaltungs-Docks für Teilphasen beim Hubschraubergeschwader 64. Der Vertrag mit der Rheinmetall Aviation Services GmbH läuft in zwei Losen zunächst über drei Jahre. Der Auftragswert liegt im niedrigen zweistelligen MioEUR-Bereich.

Bereits im November 2020 war Rheinmetall mit der Wartung von CH-53G-Maschinen beauftragt worden. Planmäßig hatte das Unternehmen – den Wartungsbetrieb im März 2021 am Standort Diepholz aufgenommen.

Das Hubschraubergeschwader 64 ist in Laupheim stationiert und betreibt dort sowie in seiner Lufttransportgruppe am weiteren Standort Holzdorf-Schönewalde insgesamt 66 Hubschrauber CH-53G – ein Luftfahrzeugmuster, das sich bei der Bundeswehr seit 1972 in Nutzung befindet.

Die Leistungserbringung erfolgt in allen Fällen eingebunden in die Strukturen des Hubschraubergeschwaders 64.

Der integrierte Technologiekonzern aus Düsseldorf konnte sich in einer Ausschreibung durchsetzen und wird die Instandsetzungsmaßnahmen an den Bundeswehr-Hubschraubern an den Standorten Laupheim sowie Holzdorf-Schönewalde mit seiner Gesellschaft Rheinmetall Aviation Services GmbH (RAS) durchführen.

Über Rheinmetall Aviation Services:

Die in Bremen ansässige Rheinmetall Aviation Services GmbH wurde Anfang 2019 für die strategische Kooperation mit Sikorsky im Beschaffungsvorhaben Schwerer Transporthubschrauber (STH) mit der Absicht gegründet, in diesem Programm die Arbeitsanteile Wartung, Instandhaltung, Training sowie Dokumentation zu übernehmen. Rheinmetall und Sikorsky arbeiten bereits seit 2009 intensiv im Rahmen verschiedener Beschaffungsvorhaben zusammen. Die im Rahmen dieser Partnerschaft erworbenen Kompetenzen werden schon seit Anfang 2021 gewinnbringend für die Bundeswehr am Luftwaffenstandort in Diepholz eingebracht, wo die Rheinmetall Aviation Services GmbH die Luftwaffe mit zwei Hauptphasendocks unterstützt. Mit dem Gewinn der weiteren Ausschreibung unterstützt Rheinmetall die Luftwaffe nun an allen Standorten, an denen die CH-53G von der Luftwaffe betrieben wird. Durch die schon jetzt etablierte Vor-Ort-Präsenz an den Standorten kann die Bundeswehr mittelfristig enorm von dieser Partnerschaft profitieren.

ifaa: Potenziale mobiler Arbeit nutzen

Das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) in Düsseldorf rät den Unternehmen, ihre vielfältigen Homeoffice-Erfahrungen auch ohne die gesetzliche Vorgabe in die betriebliche Praxis zu überführen. „Die Potenziale, die diese Arbeitsform bietet, gilt es nun zu nutzen“, so der ifaa-Experte Hartmann. Homeoffice sei nicht für jeden Arbeitsplatz und jeden Beschäftigten geeignet. Aus diesem Grund sollte auf der betrieblichen Ebene unbedingt die doppelte Freiwilligkeit gelten. Ein einseitiger Rechtsanspruch auf Homeoffice für alle Beschäftigten wie auch eine generelle Absage an mobile Arbeit seien nicht zu empfehlen. Und: Homeoffice sei nicht der einzige Ort, an dem mobile Arbeit stattfinden könne. Unter Pandemiegesichtspunkten hatte dies zwar seine Berechtigung, hinsichtlich einer zukunftsgerichteten mobilen Arbeit jedoch nicht.

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Neuauflage von TTIP gefordert

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) fordert einen neuen Anlauf zu einem Freihandelsabkommen mit den USA. Im Handelsblatt sagte er: Wir sollten die Verhandlungen zu einem transatlantischen Freihandelsabkommen wieder aufnehmen. Gerade jetzt in der Krise zeigt sich, wie wichtig der freie Handel mit Partnern in der Welt ist, die unsere Werte teilen. Zur Erinnerung: Die USA und die EU hatte im Jahre 2013 Verhandlungen über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) aufgenommen, die aber 2016 auf Eis gelegt wurden.

Während Wirtschaftsminister Robert Habeck dies ablehnt („es gibt mittlerweile bessere Pläne“) begrüßen Experten den neuen Anlauf. So betont Dr. Dirk Jandura (Foto), Präsident unseres Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA): „Der Abbau von Handelsbarrieren zwischen den USA und Europa ist überfällig. Wir müssen aus den Diskussionen um TTIP lernen, es braucht ein klares Grundbekenntnis der Politik zum transatlantischen Freihandel. Wir brauchen endlich ein konstruktives, ratifizierbares Ergebnis und dürfen nicht immer alles zerreden. Verhandeln bedeutet immer, dass beide Seiten Kompromisse machen müssen. Der Anspruch, nur unsere Position sei ein akzeptables Verhandlungsergebnis, muss enden.“

Jandura weiter: „Der russische Angriff auf die Ukraine und nicht zuletzt Corona machen klar, wie unerlässlich Freihandelsabkommen sind. Sie sind Grundlage für diversifizierte Lieferketten und schaffen die notwendige Rechtssicherheit. Asien formiert sich mit Freihandelsabkommen neu. Da darf sich die transatlantische Wertepartnerschaft sich nicht selbst im Weg stehen. Die Ratifizierung von CETA wäre sofort möglich.“

Neue Bauprojekte in unserer Stadt

Unter der Überschrift „Hands on. Düsseldorf.“ präsentierte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller am zweiten Tag der internationalen Immobilienmesse MIPIM in Cannes den Wirtschafts- und Immobilienstandort Düsseldorf.

„Düsseldorf ist eine Stadt, in der viel bewegt wird. Hier wird geforscht, entworfen, entwickelt, angepackt aber auch umgesetzt“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller das diesjährige Motto seines Vortrages und des gesamten Messeauftritts der Landeshauptstadt. „Das zeigen auch die jüngsten Auszeichnungen wie der Immobilienmanager Award für die neue Stadtmitte mit den Projekten Kö-Bogen 1 und 2 oder die Nominierung des Düsseldorfer Architekturbüros Eller + Eller für den MIPIM Award in der Kategorie ‚Best Futura Mega Projects‘, zu dem ich herzlich gratuliere.“

In seinem rund 30-minütigen, englischsprachigen Vortrag sprach er auch einige der laufenden und geplanten Projekte in Düsseldorf an, darunter unter anderem den EUREF Campus und den Metro-Campus.

Zudem kündigte Oberbürgermeister Dr. Keller die Planungen des Projektentwicklers die developer auf dem 10.000 Quadratmeter großen Grundstück der ehemaligen Hans-Böckler Stiftung auf dem Kennedydamm an.

Von großem Interesse bei der Präsentation stieße auch die verschiedenen Planungen auf der Königsallee im Herzen der Innenstadt. „Hier kommt es darauf an, dass wir die Entwicklungen als Großes und Ganzes betrachten. Wir haben die einmalige Chance, Charakter und Qualität dieser einzigartigen, wunderschönen Allee zu stärken und die Lebensqualität der Stadt auf ihre ganz eigene Weise zu erhöhen. An der Kö zeigt sich der Wandel in seiner ganzen Dynamik aber auch mit allen Potentialen“, so Oberbürgermeister Dr. Keller.

Die historische Fassade des Kaufhofs an der Kö wird herausgearbeitet und der anschließende Parkhaus- und Büroanbau vom britischen Architekten David Chipperfield neu entwickelt. Auf der Kö36 findet sich ein neues Gebäude der Centrum Gruppe, in das in Kürze die Nobelmarken Moncler und Fendi einziehen werden. Direkt gegenüber liegt die Kö37 mit der imposanten Neuentwicklung des ehemaligen Commerzbank-Gebäudes. Hier entsteht auf dem fast 7000 Quadratmeter großen Grundstück ein Gebäudeensemble, das in Zukunft Einzelhandel, Gastronomie, Büro- und Fitnessräume beherbergen wird. Eine Entwicklung des internationalen Immobilienkonzerns Hines. Besonders der neue und öffentlich zugängliche Innenhof soll für Belebung sorgen. Als viertes Kö-Projekt präsentierte Oberbürgermeister Dr. Keller die Planung von Catella im Joint Venture mit WPV (Versorgungswerk der Wirtschaftsprüfer und vereidigten Buchprüfer im Lande Nordrhein-Westfalen) am südlichen Ende der Kö. Ein 74 Meter hoher Tower, in den das Architekturbüro RKW als Ankermieter einziehen wird und bei der Konzeptentwicklung maßgeblich beteiligt ist.

Neu sind auch drei weitere Quartiersentwicklungen. Angefangen mit der Sohnstraße 45. Das Areal der ehemaligen Oberpostdirektion zeichnete sich unter anderem durch eine starke Versiegelung aus. Diese wird nun aufgebrochen. Entstehen soll ein lebendiges Quartier, der Baumbestand wird deutlich erhöht und die Lebensqualität im Stadtteil Düsseltal somit gesteigert. Ein umfassendes Entwicklungsprojekt entsteht auch im Düsseldorfer Süden: Auf der circa 30.000 Quadratmeter großen Fläche entstehen zwei neuen Schulen, eine 4-fach-Sporthalle, ein Senioren-Pflegehaus sowie Wohneinheiten. Entwickler ist die städtische Tochtergesellschaft IDR. Die dritte Quartiersentwicklung findet sich im Linksrheinischen. Auf der Hansaallee 190 ist ein Mix aus Einzelhandel, ruhigem Gewerbe, Werkstätten und Wohnen geplant. Der Entwickler, die Zarweb GmbH, legt großen Wert auf bewusstes Bauen. Alle Materialien sollen dem Cradle-to-Cradle-Prinzip unterliegen.

Zudem nutze Oberbürgermeister Dr. Keller die internationale Bühne, um bereits auf den städtebaulichen Wettbewerb für einen Neubau der Oper aufmerksam zu machen. Denn vorbehaltlich eines Beschluss des Rates am 7. April wird es einen internationalen städtebaulichen Wettbewerb für die beiden potenziellen Opern-Standorte, Heinrich-Heine-Allee 16a und Am Wehrhahn 1, geben. Dabei sollen in der ersten Phase 20 Architekturbüros in einem gemeinsamen Verfahren für beide Standorte einen städtebaulich-funktionalen Entwurf erstellen. Im weiteren Verlauf des Projektes werden die Ergebnisse durch eine Jury bewertet werden. Die Standortentscheidung ist dann für das 1. Quartal 2023 vorgesehen.

Landeshauptstadt mit 12 Partnern auf der MIPIM

Seit Dienstag (15. März) präsentiert sich Düsseldorf mit 12 Standpartnern auf einem rund 180 Quadratmeter großen, offenen und hellen Messestand, teils unter freiem Himmel auf der Immobilienmesse in Cannes. Seit mehr als 20 Jahren ist die Landeshauptstadt Düsseldorf bereits Aussteller auf der MIPIM. Planungsdezernentin Cornelia Zuschke: „Seit vielen Jahren präsentiert sich die Landeshauptstadt auf der MIPIM als attraktive Metropole mit einer herausragenden städtebaulichen Entwicklung. Dies verdeutlichen nicht zuletzt die zahlreichen Erfolge bei den MIPIM-Awards. Auch in diesem Jahr konnten wir wieder viele eindrucksvolle architektonische Projekte aus Düsseldorf präsentieren. Die gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Architekten wie Entwicklern zeigt sich auch hier in vielfältigen und kreativen Terminen.“

Gesamtmetall-Unternehmensumfrage: M+E-Industrie befürchtet dauerhafte Belastungen

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges sind für die M+E-Unternehmen sehr deutlich zu spüren: 69 Prozent aller Unternehmen erwarten Kostensteigerungen im Einkauf. Knapp die Hälfte rechnet mit spürbaren Einbußen bei Umsatz und Gewinnen. Dabei konnte jedes dritte Unternehmen aufgrund der extremen Unsicherheit noch gar keine Prognose abgeben, wie eine bundesweite Blitzumfrage von Gesamtmetall ergab, an der 1.376 M+E-Unternehmen auch aus Düsseldorf teilgenommen haben.
Während fast die Hälfte der Unternehmen mit russischen Kunden bereits ihre Exporte gestoppt hat, ist die Suche nach neuen Lieferanten deutlich schwieriger. Aus Russland, der Ukraine und Belarus kommen viele Rohstoffe und Vorleistungen, die in der deutschen M+E-Industrie weiterverarbeitet werden. Wenn diese nicht geliefert werden können, ist die gesamte Wertschöpfungskette gestört. Besonders kritisch ist die Situation bei Eisen und Stahl sowie Metallen.
Zudem hängen Produktionsstätten sehr stark von Energieimporten aus Russland ab. Zwei Drittel der Unternehmen, die Lieferungen aus der betroffenen Region erhalten, berichten über Engpässe. 18 Prozent müssen bereits die Produktion einschränken. Kurzfristig ist auch nicht mit alternativen Lösungen zu rechnen: 38 Prozent der betroffenen Unternehmen erwarten, ausbleibende Lieferungen schwer bis überhaupt nicht ersetzen zu können. Viele Rohstoffe und Vorleistungen waren bereits vor dem Krieg auf den Weltmärkten knapp und haben sich infolgedessen nochmals massiv verteuert.
Die Probleme wirken sich auf die gesamte Branche aus: 20 Prozent aller M+E-Firmen sehen bereits Beeinträchtigungen im globalen Wettbewerb, jedes dritte Unternehmen davon sogar dauerhaft. 23 Prozent sehen sich – überwiegend bei einem intensivierten Konflikt – als wirtschaftlich gefährdet an. Trotz der hohen Betroffenheit wollen die M+E-Unternehmen ihre Belegschaften weit überwiegend halten, wobei derzeit 20 Prozent mit Kurzarbeit planen müssen.
Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Zander betonte: „Diese Umfrage ist eine aktuelle Bestandsaufnahme. Was sich im Falle einer Verschärfung des Krieges, von weitergehenden Sanktionen oder durch Zweitrundeneffekte, etwa durch hohe Inflation, an Auswirkungen ergäbe, ist überhaupt nicht abzusehen. Die Folgen eines Energie- und Rohstoffembargos wären aber definitiv dramatisch und schon jetzt droht der M+E-Industrie eine massive Kostenexplosion und ein erneutes Rezessionsjahr.“ Unterstützungsmöglichkeiten durch die Politik sehen die Unternehmen vor allem beim Abbau von Energiesteuern und -abgaben und bei der Versorgungssicherheit im Energiebereich. (Quelle: Gesamtmetall)

Neuer Eventliner MS RheinGalaxie liegt in Düsseldorf

Ab Mai 2020 wird die MS RheinGalaxie als neue, angesagte Eventlocation vornehmlich in Düsseldorf seine Runden über den Rhein drehen. Ob Veranstaltungen, Tagungen, Messen, Party- oder Gourmetfahrten – das hochmoderne Schiff überzeugt mit innovativem Design und hochwertiger Ausstattung, wie sie bisher auf keinem anderen Schiff der KD zu finden ist.

ElectronicPartner bestreitet erfolgreich zweites Pandemie-Jahr

Auch das zweite Corona-Jahr konnte die Verbundgruppe ElectronicPartner erfolgreich abschließen. Besonders gut haben sich der EP:Fachhandel und das Technologie-Netzwerk comTeam entwickelt. Die Neuausrichtung von MEDIMAX ist abgeschlossen und die ersten Weichen in Richtung Expansion sind gestellt. Insgesamt verzeichnet ElectronicPartner im Jahr 2021 einen bereinigten Umsatz von 1,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem leichten Rückgang von zwei Prozent zum Vorjahr. „In 2020 hatten wir ein Umsatzplus von 8 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht der fortgesetzten Herausforderungen durch die Corona-Pandemie können wir auf unser Ergebnis in 2021 absolut stolz sein. Es spiegelt die erfolgreichen Anstrengungen der gesamten Verbundgruppe wider“, fasst Karl Trautmann, Vorstand von ElectronicPartner, zusammen und fügt hinzu: „Es ist bemerkenswert, was unsere Mitgliedsunternehmen, Lieferantenpartner und Mitarbeiter in diesen Zeiten leisten. Möglich ist dies nur durch vertrauensvolles Zusammenarbeiten, Engagement und Teamgeist auf allen Ebenen – dass wir über all das verfügen, hat sich in der Krise besonders deutlich gezeigt.“

Fortsetzung des internationalen Wachstums

Die ElectronicPartner Landesgesellschaften in Österreich, den Niederlanden und der Schweiz haben sich weitere zwölf Monate souverän den jeweiligen Corona-Regelungen gestellt und ihre Mitglieder vor Ort bestmöglich unterstützt. So konnten die Fachhändler gemeinsam einen Umsatz von 415 Millionen Euro erzielen, was einer Steigerung von 1,5 Prozent zu 2020 entspricht. „Auch bei der Bewertung dieser Entwicklung muss das sehr gute Vorjahresergebnis mit einem Wachstum von zwölf Prozent in Rechnung gestellt werden, was die positive Umsatzentwicklung besonders erfreulich macht“, betont Karl Trautmann.

EP: weiterhin ungebremst – 15,9 Prozent über Markt

Die EP:Fachhändler hatten im Jahr 2020 ebenfalls ordentlich vorgelegt: mit einem Umsatzplus von 19,3 Prozent und somit dem besten Ergebnis seit Start der Qualitätsoffensive. Die Messlatte lag also hoch – dennoch ist es den qualifizierten Markenhändlern im ElectronicPartner-Verbund gelungen, 2021 den eingeschlagenen Weg mit einem erneuten Plus von 11,8 Prozent fortzusetzen. Damit konnten sich die EP:Mitglieder zum siebten Mal in Folge besser entwickeln als der Kanal Fachhandel, der im Jahr 2021 ein Minus von vier Prozent verzeichnete.

Von New Work bis New Normal – comTeam gestaltet weiter Zukunft

Die Partner des Technologie-Netzwerkes comTeam haben weiterhin vom Digitalisierungsschub profitiert. Doch anstatt sich von der Welle treiben zu lassen, haben die IT-Spezialisten neue Handlungsfelder erkannt und ihre Leistungen dem aktuellen und künftigen Bedarf entsprechend ausgebaut. Finanziell schlug sich dies in einem Umsatzplus von 2,1 Prozent zum Vorjahr – dem bis dahin umsatzstärksten in der comTeam Historie – nieder. Diesen Kurs setzt das krisenfeste IT-Netzwerk in 2022 fort: Mit neuen Services – zum Beispiel bei den Themen Digitaler Vertrieb, Recruiting und kontinuierlichem Wissensausbau.

MEDIMAX geht in die Offensive

Das Jahr 2021 war eine besondere Herausforderung für den Elektronikhandel auf der Großfläche, denn vielerorts waren die Märkte bis zu fünf Monate wegen der Pandemie geschlossen. Abholstationen, Lieferservice und E-Commerce konnten das Ausbleiben von Laufkundschaft nur begrenzt auffangen. „Wie andere Marktteilnehmer in diesem Segment, haben auch wir auf der Fläche Einbußen verzeichnen müssen. Dies zeigt sich nicht zuletzt in den Zahlen der GfK, die für die großflächigen Vertriebsformen ein Minus von 11,6 Prozent ausweist. Dennoch sind wir gerade vor dem Hintergrund der Gesamtsituation stolz darauf, die Privatisierung nach Plan vollendet zu haben und nun gemeinsam mit engagierten Franchisepartnern die Zukunft von MEDIMAX zu gestalten“, erklärt Friedrich Sobol, der als Vorstand die Marken MEDIMAX und EP: verantwortet. In den kommenden Monaten setzt ElectronicPartner bei der Franchisefachmarktlinie auf Expansion und startet mit verschiedenen Maßnahmen, um Partner für neue Standorte zu gewinnen.

Homeoffice und Cocooning wirken sich weiter auf Produktnachfrage aus

Im Bereich Weiße Ware verzeichnete die Verbundgruppe ElectronicPartner in 2021 nach wie vor Wachstum. Bei Großgeräten bevorzugten viele Verbraucher besonders hochwertige Modelle. Kleingeräte, vor allem im Bereich Kaffeevollautomaten und Speisenzubereitung, wurden in verschiedenen Preiskategorien stark nachgefragt, was auf den anhaltenden Cocooning-Effekt zurückzuführen ist. Im Gegensatz zu 2020 verzeichnete der TV-Markt in Summe weniger Wachstum, bei gleichzeitig gestiegenem Durchschnittspreis – der allgemeine Trend geht Richtung OLED und große Zollgrößen. Das Geschäft mit mobilen Produkten, wie Kopfhörern, Bluetooth-Lautsprechern, Wearables etc. wurde durch die schwierige Liefersituation von einzelnen Komponenten gebremst. Dieser Umstand wird sich laut Herstellerprognosen noch mindestens bis ins dritte Quartal 2022 fortsetzen und wirkt sich auch auf die ungebrochene Nachfrage bei IT- und Multimediaprodukten aus. Hier konnte ElectronicPartner im vergangenen Jahr dennoch ein deutliches Wachstum verzeichnen. Im Bereich Entertainment schließlich haben sich die Playstation 5 sowie die Nintendo Switch und entsprechendes Gaming-Zubehör als Umsatztreiber erwiesen.

Fazit und Ausblick

Mit zukunftsweisenden Projekten, wie der eigenen Nachhaltigkeitsinitiative GO GREEN, der MEDIMAX-Expansion und dem Erschließen neuer Geschäftsfelder bei comTeam, entwickelt sich die Düsseldorfer Verbundgruppe im Jahr 2022 weiter. Dabei reagiert sie aktiv auf die Anforderungen der Branche sowie den Bedarf von Mitgliedern und Endkunden. „In 85 Jahren Unternehmensgeschichte hat ElectronicPartner verschiedene technische, wirtschaftliche und soziale Umbrüche miterlebt, sich stets aus eigener Kraft den daraus resultierenden Herausforderungen gestellt und die sich ergebenden Chancen genutzt. Die Corona-Pandemie ist ein weiteres, besonders einschneidendes Kapitel, das wir erfolgreich und verantwortungsbewusst meistern“, erklärt Karl Trautmann (Foto).

Ericsson veröffentlicht Nachhaltigkeits- und Corporate Responsibility-Bericht 2021

5G-Netzausrüster Ericsson auf dem Weg zur Netto-Null-Emission (Symbolbild)

Ericsson veröffentlichte seinen Nachhaltigkeits- und Corporate Responsibility-Bericht 2021, der die Leistungen des Unternehmens in den Bereichen verantwortungsbewusstes Wirtschaften, ökologische Nachhaltigkeit und digitale Integration beleuchtet.

„Unsere auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Lösungen und Partnerschaften schaffen echte Vorteile für unsere Kunden und unsere Stakeholder“, sagt Heather Johnson, Head of Sustainability and Corporate Responsibility bei Ericsson. „Sie schaffen aber auch Werte für die Gesellschaft, sei es durch die Reduzierung von Emissionen in verschiedenen Branchen, die Schaffung energieeffizienterer Netze oder die Überwindung der digitalen Kluft. Wir haben im Jahr 2021 bedeutende Fortschritte auf dem Weg zu unseren Nachhaltigkeitszielen gemacht und setzen uns jetzt noch ambitioniertere Ziele für die Zukunft.“

Ergebnisse und Highlights

Net Zero: 2021 hat sich Ericsson das langfristige Ziel gesetzt, bis 2040 in seiner gesamten Wertschöpfungskette klimaneutral zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen, wird Ericsson auf die 1,5°C-Klimaziele des Pariser Abkommens hinarbeiten.

Der erste wichtige Meilenstein ist das Erreichen von Netto-Null-Emissionen aus den eigenen Aktivitäten des Unternehmens bis 2030 – sowie die Reduzierung der Emissionen um 50 Prozent im Unternehmensportfolio und der Lieferkette bis 2030.

Energieeffizienz: Um die Kundenerwartungen zu erfüllen und der Telekommunikationsbranche dabei zu helfen, Net Zero zu erreichen, hat Ericsson innovative Lösungen entwickelt, die es den Betreibern ermöglichen, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen und gleichzeitig das erwartete Wachstum des Datenverkehrs zu bewältigen, um den Anforderungen sowohl der aktuellen als auch der zukünftigen 5G-Netze gerecht zu werden.

Ericsson erreichte 2021 bei den ausgelieferten Radio System-Funkgeräten eine Energieeinsparung von 36 Prozent im Vergleich zum alten Portfolio und übertraf damit das festgelegte und wissenschaftlich fundierte Ziel von 35 Prozent ein Jahr früher als geplant.

Im Laufe des vergangenen Jahres brachte das Unternehmen außerdem eine Reihe von ultraleichten Massive-MIMO-Funkgeräten auf den Markt, die 10 Prozent energieeffizienter sind, als die vorherige Generation.

Digitale Inklusion: Die digitale Kluft ist nach wie vor eine der größten Herausforderungen für die weltweite wirtschaftliche Entwicklung, denn rund 2,9 Milliarden Menschen sind noch immer offline. Mit innovativen Technologien und Services schafft Ericsson gemeinsam mit seinen Partnern und Kunden neue Wege, um Bevölkerungsgruppen zu vernetzen und das Leben zu verbessern. Letztes Jahr setzte Ericsson seine Partnerschaft mit UNICEF zur Unterstützung der Giga-Initiative fort, um dabei zu helfen, Schulen in 35 Ländern zu erfassen und ihre Konnektivität bis Ende 2023 zu bewerten.

Ericsson hat sich außerdem verpflichtet, bis 2025 eine Million Kinder und Jugendliche zu fördern, indem es ihnen im Rahmen der vom Weltwirtschaftsforum unterstützten EDISON Alliance 1 Billion Lives Challenge Zugang zu digitalen Lern- und Kompetenzentwicklungsprogrammen verschafft.

Der Nachhaltigkeits- und Corporate Responsibility-Bericht von Ericsson ist Teil des Jahresberichts des Unternehmens und wird von einer unabhängigen dritten Partei extern geprüft. Er wird außerdem in Übereinstimmung mit den GRI-Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung und den UN Guiding Principles on Business and Human Rights Reporting Framework erstellt.

Die wichtigsten Ergebnisse des Nachhaltigkeits- und Corporate-Responsibility-Berichts 2021 finden Sie hier.

Über Ericsson

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. Kerngeschäft ist das Ausrüsten von Mobilfunknetzen. Das Portfolio des Unternehmens umfasst die Geschäftsbereiche Networks, Digital Services, Managed Services und Emerging Business. Die Innovationsinvestitionen von Ericsson haben den Nutzen des Mobilfunks für Milliarden Menschen weltweit nutzbar gemacht. Das Unternehmen hilft seinen Kunden dabei, die Digitalisierung voranzutreiben, die Effizienz zu steigern und neue Einnahmequellen zu erschließen.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 101.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2021 erwirtschaftete Ericsson einen Nettoumsatz von 232,3 Milliarden SEK. Ericsson ist an der NASDAQ in Stockholm und New York gelistet.

Aktuell hält Ericsson 170 kommerzielle Vereinbarungen und Verträge mit Mobilfunknetzbetreibern weltweit. Darüber hinaus ist Ericsson an einem Großteil aller kommerziell eingeführten 5G-Livenetze beteiligt. Zu den 114 durch Ericsson unterstützten 5G-Livenetzen weltweit zählen unter anderem auch Netze in Deutschland und der Schweiz. www.ericsson.com/5G.

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.700 Mitarbeiter an 12 Standorten – darunter rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

Gegen die Einsamkeit: AOK-Förderpreis für Nachbarschaften ausgelobt

Studien belegen es: Chronische Einsamkeit zählt zu den großen Krankmachern der Gegenwart. Während der Corona-Pandemie ist dieses Thema aktuell wie nie. Das Risiko, zu vereinsamen, ist deutlich gestiegen.

Politik und Wissenschaft suchen nach Gegenmitteln. Einige engagierte Nachbarschaften bieten schon praktische Lösungen in ihren Vierteln an, um dem gefährlichen Trend entgegenzuwirken und Mitmenschen vor Vereinsamung zu schützen. Dieses gesunde Miteinander möchten die AOK Rheinland/Hamburg und das Netzwerk Nachbarschaft unterstützen. Sie fördern innovative Selbsthilfeprojekte mit Preisgeldern. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Das Einsamkeitsrisiko ist dem Deutschen Alterssurvey zufolge seit Beginn der Corona-Pandemie um das 1,5-fache gestiegen. Beim Alterssurvey handelt es sich um eine repräsentative Befragung von Menschen ab 40 Jahren. Jeder Zehnte in Deutschland gibt an, unter Einsamkeit zu leiden. Dabei zeigt sich: Wer gut vernetzt ist, ist weniger einsam – und lebt gesünder. Zahlreiche Nachbar-Initiativen und prämierte Teilnehmende des AOK-Förderpreises beweisen: Gesunde Nachbarschaft ist ein wirksames Modell zum Schutz gegen Einsamkeit. Nun geht der Förderpreis in die nächste Runde, starke Nachbarschaften können sich ab sofort bewerben. Hier einige Beispiele für Initiativen, die in Nordrhein-Westfalen bereits aktiv sind.

Beispiele aus Essen, Kaarst und Gummersbach

In Essen organisiert das Freiwilligen-Projekt „Willst du mit mir geh‘n?“ in fast allen Stadtteilen begleitete Spaziergänge. Mehr als 1.000 Anwohnerinnen und Anwohner kommen so jede Woche in Bewegung und in persönlichen Kontakt. Vor allem alleinlebende Ältere ermuntern die engagierten Spazierpaten zum Mitmachen. Nachbarinnen und Nachbarn aus Kaarst haben im Stadtteil Büttgen die Initiative „Klöndraht – Einfach mal anrufen“ ins Leben gerufen. Per Telefon finden Anrufende Zuspruch und Trost – trotz Corona-Kontakteinschränkungen. Die Dorfgemeinschaft Hülsenbusch in Gummersbach vernetzt sich zum Dorfschwatz und verabredet sich in ihren Video-Treffen zum gemeinsamen Wandertag.

„Nachbarschaftliches Engagement kann vor krankmachender Einsamkeit bewahren und Menschen aus der Isolation zurück in ein soziales Leben bringen“, sagt Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. Nachbarschaftshilfe sei jedoch kein Ersatz für professionelle Hilfe, betont Wältermann: „Wenn man diese Grenze nicht erkennt, überfordert man nachbarschaftliches Engagement.“

Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ mit 10.000 Euro dotiert

Nachbarschaftliche Initiativen zu stärken, ist das Ziel des Förderpreises „Gesunde Nachbarschaften“. Der Preis wird von der AOK Rheinland/Hamburg zusammen mit dem bundesweiten Aktionsbündnis Netzwerk Nachbarschaft ausgelobt und ist mit 10.000 Euro dotiert. Das Preisgeld geht an zehn nachbarschaftliche Gesundheitsprojekte, die jeweils mit 1.000 Euro gefördert werden. Bewerbungen sind bis zum 30. September 2022 möglich unter:

https://aok-foerderpreis.netzwerk-nachbarschaft.net/rh

Michael Grütering: Ukraine-Flüchtlinge schnell in den Arbeitsmarkt integrieren- Wirtschaft steht bereit

Immer mehr Flüchtlinge kommen in Düsseldorf an. Bisher wurden 1.500 Menschen aus der Ukraine in kommunal organisierten Unterkünften untergebracht. Deshalb fordert Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände, die Geflüchteten so schnell wie möglich in Arbeit zu vermitteln : „Auf der einen Seite leiden die Betriebe in unserer Stadt unter dem Arbeitskräftemangel, der sich auch noch verschärfen wird. Auf der anderen Seite kommen nun gut ausgebildete Fachkräfte in die Stadt. Soweit die Menschen arbeiten möchten steht die Wirtschaft bereit.“ Daher sei es wichtig, dass Behörden und unsere regionalen Arbeitsagenturen schnell den Weg von der Ankunft in die Arbeit freimachten“. Rechtlich sei das bereits durch §24 des deutschen Aufenthaltsgesetzes möglich: Auf dieser Basis erhalten Geflüchtete aus der Ukraine ohne Einzelfallprüfung einen humanitären Aufenthaltstitel für ein Jahr, der auf bis zu drei Jahre verlängert werden kann. Damit einher geht die schnelle  Arbeitserlaubnis. Michael Grütering: „Die Verantwortlichen in der Stadt sollten kurzfristig schauen, welche Qualifikationen die Menschen mitbringen, und auf welche offenen Stellen sie im besten Fall direkt vermittelt werden können und wollen . Die Ukrainer sind Europäer, viele sprechen Englisch oder auch Deutsch“, so Michael Grütering.