Cisco setzt vollstes Vertrauen in die SCALTEL AG

Der IT-Dienstleister SCALTEL AG erlangt zum dritten Mal in Folge den höchsten Partnerstatus des Netzwerkherstellers Cisco Systems. Aufgrund der hervorragenden Leistungen der SCALTEL AG im Jahr 2015, hat Cisco den Gold-Partnerstatus sogar ohne ein Prüfungsaudit verlängert.

Wie in den Jahren zuvor erfüllte SCALTEL alle Anforderungen, wie Umsatzvorgaben, Schulungs- und Spezialisierungsmaßnahmen. Dadurch gilt das IT-Unternehmen ein weiteres Jahr als offizieller Cisco-Partner in Deutschland und ist SCALTEL für den Verkauf und die Installation von Cisco-Produkten sowie für den Support hinsichtlich der Cisco-Lösungen qualifiziert.

Die SCALTEL AG verfügt über mehr als 70 Arbeitskräfte mit mehr als 500 Cisco-Zertifizierungen. Darunter weisen sechs Mitarbeiter den CCIE-Titel auf. Dieser Titel beschreibt die am höchsten angesehene Zertifizierung für ingenieurwissenschaftliche Fähigkeiten im Bereich Netzwerk. Zu den besonderen Stärken der SCALTEL AG zählen die ISO-Zertifizierungen 9001, 27001 und 20000 und das Angebot von Managed Services.

Azubitage

700 neue Azubis unserer Mitgliedsunternehmen begrüßen wir im Rahmen unserer 11 Azubitage von Aachen über Köln, Düsseldorf und Gelsenkirchen bis Bielefeld und Münster. Auf dem Programm stehen Vorträge, Impulse und interaktiven Phasen. Die Azubitage sind kostenfrei und werden von den Arbeitgeberverbänden finanziert.

Henkel-Renntag

Schnelle Pferde, spannende Wetten und spektakuläre Hüte: Am Sonntag, 7. August, findet auf der Grafenberger Galopprennbahn der Renntag um den Henkel-Preis der Diana statt. Bereits zum elften Mal bieten Henkel und der Düsseldorfer Reiter- und Rennverein eine bunte Mischung aus erstklassigem Pferderennsport und abwechslungsreicher Unterhaltung. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernimmt erneut Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Die Vorfreude auf den Henkel-Renntag war bereits an diesem Mittwoch auf der Grafenberger Galopprennbahn zu spüren: Neben Jockey Janine Ratering mit Rennpferd Giardini zogen Models mit ausgefallenen Hüten die Blicke auf sich. „Der Preis der Diana ist ein sehr traditionsreiches Rennen, das auf eine lange Geschichte zurückblickt. Das verbindet uns, denn Henkel feiert in diesem Jahr sein 140-jähriges Firmenjubiläum. Wir freuen uns, am Henkel-Renntag wieder ein Erlebnis für die ganze Familie zu bieten“, sagte Alexander Pieper, Leiter Corporate Sponsoring & Events von Henkel.

Zu den Highlights des Programms gehört der Schwarzkopf Hut-Contest, bei dem am Renntag die schönsten Hüte prämiert werden. In der Jury sitzen Marie-Eve Schröder, Corporate Senior Vice President International Marketing Beauty Care bei Henkel, Dr. Vera Geisel, „First Lady“ von Düsseldorf, Journalistin Dagmar Haas-Pilwat und Brigitte Roos, Inhaberin des „Haus der Hüte“. Zu gewinnen gibt es unter anderem einen Breuninger-Gutschein sowie einen kulinarischen Abend im Düsseldorfer Restaurant Sansibar.
Saison-Highlight auf der Düsseldorfer Galopprennbahn

Am 7. August werden auf dem Grafenberg verschiedene hochkarätige Pferderennen stattfinden – darunter der traditionsreiche Henkel-Preis der Diana mit einem Preisgeld von 500.000 Euro. Hier dürfen lediglich dreijährige Stuten gegeneinander antreten. Der Preis der Diana wurde erstmals 1857 in Berlin-Tempelhof ausgetragen und gehört zu den wichtigsten internationalen Gruppe I-Rennen.
Unterhaltung für die ganze Familie

Bereits zum elften Mal bieten Henkel und der Düsseldorfer Reiter- und Rennverein beim Henkel-Renntag ein buntes Programm: Auf die kleinen Besucher warten im Kinderparadies Bastelstunden, Schminken, Ponyreiten, Torwandschießen und eine Hüpfburg. Eine Beach Area mit Blick auf die Rennbahn lädt zum Entspannen ein und Live-Musik sorgt für das richtige Flair. Der Markenparcours bietet den Gästen zahlreiche Mitmach-Aktionen und Gewinnspiele rund um bekannte Marken von Henkel – wie Schwarzkopf, Persil oder Pritt. Neben den Wettmöglichkeiten sollen ein Glücksrad, Persil-Puzzle sowie ein Pferderennen der besonderen Art den sportlichen Ehrgeiz wecken. Auch der „Persil-Truck“ macht auf dem Grafenberg Station.

Die Tickets für den Henkel-Renntag sind an der Tageskasse erhältlich – eine Vorbestellung ist nicht möglich. Der Eintritt beträgt 8 Euro, darin ist ein Wettgutschein in Höhe von 2 Euro enthalten. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. Um 13 Uhr beginnt der Einlass. Es empfiehlt sich die Anreise mit Bus und Bahn. Weitere Informationen finden sich unter www.henkel-renntag.de.

Medienvertreter können sich unter www.henkel-renntag.de akkreditieren. Außerdem finden Sie dort Pressemitteilungen sowie Download-Material zum Renntag um den Henkel-Preis der Diana.

ElectronicPartner begrüßt neue Auszubildende und übernimmt Absolventen

Alle fünf Absolventen, die in diesem Sommer ihre Ausbildung bei ElectronicPartner erfolgreich abgeschlossen haben, wurden in ein festes Anstellungsverhältnis übernommen. Jetzt freut sich das Unternehmen über sechs neue Berufsstarter in der Düsseldorfer Zentrale. Am 1. August begrüßte Vorstand Michael Haubrich die Auszubildenden und gratulierte gleichzeitig den Absolventen.

Als internationales Handelsunternehmen für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik sowie Mobilfunk und IT/Multimedia bietet ElectronicPartner vielfältige Berufseinstiege. „Seit Jahren setzen wir auf die Ausbildung von Fachkräften in unserem eigenen Haus. Wir bewegen uns in einer dynamischen Branche. Deshalb passen wir unser Angebot regelmäßig aktuellen Entwicklungen an, um jungen Menschen aus der Region attraktive Wege ins Berufsleben zu ermöglichen“, so Michael Haubrich. Neben klassischen Ausbildungsberufen bietet ElectronicPartner seit 2015 auch zwei duale Studiengänge an: den „Bachelor of Arts Business Administration“ mit begleitender Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann und den „Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik“ kombiniert mit einer Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung. In diesem Jahr wählte die Hälfte der Einsteiger das duale Studium. Zwei weitere entschieden sich für eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann und einer zum Fachinformatiker Systemintegration. Darüber hinaus beginnen am Logistikstandort Augsburg mit 1. September fünf künftige Fachlageristen.

Janine Krings hat ihre „Lehrjahre“ bereits erfolgreich bestanden und ist eine der übernommenen Absolventinnen. Als Bürokauffrau wird sie künftig im Business Center der Personalabteilung unterstützen und ist sicher, dass sich die neuen „Azubis“ auf eine spannende Zeit freuen können: „In den letzten drei Jahren hatte ich die Möglichkeit, Erfahrungen in rund zehn verschiedene Abteilungen zu sammeln. So konnte ich herausfinden, wo meine Stärken liegen. Darüber hinaus habe ich an Messen, Workshops und Schulungen teilgenommen. Ich weiß, dass die neuen Azubis während ihrer Ausbildung unterstützt, gefördert und auch gefordert werden. Dabei treffen ihre Fragen und Anregungen immer auf offene Ohren.“

Interessenten können sich fortlaufend auf der Unternehmenswebsite ausbildung-electronicpartner.de über Stellen bei ElectronicPartner und die Erfahrungen junger Berufseinsteiger informieren.

ElectronicPartner Branchentreff betrachtet „Schlüsselfaktoren im digitalen Zeitalter“

„Handel und Industrie haben die Chance, auch in herausfordernden Zeiten Kunden zu begeistern und zu binden – aber daran müssen sie gemeinsam hart arbeiten“, dieses Fazit zog ElectronicPartner Vorstand Karl Trautmann beim Branchentreff der Düsseldorf Verbundgruppe Ende Juni in Düsseldorf. Rund 100 Gäste aus der Industrie verfolgten dabei zunächst die Impulsvorträge von Friedrich Sobol, Vorstand ElectronicPartner, und Prof. Dr. Gerrit Heinemann von der Hochschule Niederrhein. Während Friedrich Sobol über die erreichten Ziele und weiteren Planungen für die Marke EP: sprach, stellte Prof. Heinemann anhand detaillierter Zahlen Veränderungen im Kaufverhalten vor. Er sieht viel Nachholbedarf im deutschen Handel, damit internationale (Online-)Giganten dem tradierten Fachhandel nicht die Kunden abwerben. Eine enge Verzahnung von interaktivem Webangebot mit Services wie Verfügbarkeitsabfrage, Artikelreservierung, Click & Collect und einem qualitativ hochwertigen PoS-Auftritt kann dem in einem ersten Schritt entgegen wirken.

Im Anschluss diskutierten beide Redner mit Fred Pahl, Inhaber EP:Pahl und Vorsitzender des Mitgliedergremiums EP:Aufsichtsrat, und Hans Wienands, Vorsitzender des Fachverband Consumer Electronics im ZVEI, über die Erwartungshaltung der Kunden zwischen PoS und Internet. Dabei zeigte sich, dass die Teilnehmer der Podiumsdiskussion vor allem im Omnichannel viel Potential sehen. Wer Online präsent ist und Kunden neugierig macht, hat gute Chancen, diese letztlich auch am PoS zu überzeugen. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Frank Sitter, der sich als TV-Journalist regelmäßig mit Technik- und Wissenschaftsthemen auseinandersetzt.

„Der Branchentreff 2016 ist deutlich interaktiver als in den Vorjahren gewesen und damit für uns eine erfolgreiche Veranstaltung. Es ist uns gelungen, unterschiedliche Perspektiven in der Handelslandschaft einzubinden und in einem spannenden Dialog zu kombinieren“, erklärt Karl Trautmann.

Im Rahmen der Veranstaltung erläuterte Karl Trautmann zudem, dass die Mitglieder von ElectronicPartner in Belgien künftig über die Verbundgruppe connect+ betreut werden. Die Marke EP: steht ihnen dabei für ihren Außenauftritt weiterhin zur Verfügung.

Frank Kretzschmar übernimmt die Führung von MEDIMAX

Frank Kretzschmar wird bei ElectronicPartner künftig die Führung der Fachmarktlinie MEDIMAX verantworten, die Vorstand Michael Haubrich zu Jahresbeginn interimsweise übernommen hatte. Aktuell ist Frank Kretzschmar als Vertriebschef bei der Metrotochter Real tätig. Durch seine langjährige Erfahrung als Mitglied der Geschäftsführung von Media Markt und Saturn in Österreich bringt er hervorragende Branchenkenntnisse mit. Der genaue Termin für den Wechsel zu ElectronicPartner steht noch nicht fest.

„Fußball und Chemie – wie passt das zusammen?“

So die verwunderte Frage einer Schülerin beim diesjährigen Ausbildungstag der Chemie, zu dem der Arbeitgeberverband Chemie Rheinland wieder mehr als 400 Schüler und Schülerinnen am 06. und 07.07.2016 ins Kölner Odysseum einlud. Neben Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten wurde den Jugendlichen und Lehrern auch aufgezeigt, wo Chemieprodukte überall zu finden sind und dass sie sogar bei der Fußball-EM eine wichtige Rolle spielen.

Über die chemische Industrie im Rheinland informieren und die Berufsmöglichkeiten und -vielfalt in der Chemie vorstellen, das ist die Zielsetzung des Ausbildungstages der Chemie, zu dem der AGV Chemie Rheinland wieder gemeinsam mit der IG BCE und der Agentur für Arbeit in das Kölner Odysseum einlud. Mehr als 400 Schüler von Haupt-, Real- und Gesamtschulen aus dem gesamten Rheinland kamen der Einladung nach und informierten sich über Ausbildungsmöglichkeiten.

Höhepunkt der Veranstaltung war neben dem Experimentalvortrag von Günther Cordier (Currenta) die Azubirunde, an der junge Auszubildende aus verschiedenen Ausbildungsberufen und Unternehmen teilnahmen. Die Azubi-Praxisberichte stießen auf sehr großes Interesse bei den Schülern und Schülerinnen, die sich mit Fragen nach Arbeitszeiten, Verdienst und Weiterbildungsmöglichkeiten selbst aktiv an der lebhaften Diskussion beteiligten.

Diejenigen, die nicht am Ausbildungstag der Chemie teilnehmen konnten, finden ausführliche Informationen zur Berufsausbildung in der Chemie auch im Netz unter www.elementare-vielfalt.de.

Der Arbeitgeberverband Chemie Rheinland vertritt die Interessen von über 250 Betrieben der chemischen Industrie mit zusammen 80.000 Beschäftigten. Der Verband unterhält Büros in Düsseldorf und Köln.

Termine unserer Arbeitsrechts-Frühstücke im 2. Halbjahr 2016

Klicken Sie die unten stehende PDF an und Sie erhalten alle Termine unserer Arbeitsrechts-Frühstücke auf einen Blick. Anmeldungen wie immer unter fruehstueck@unternehmerschaft.de.

Arbeitsrechtsfru hstu ck 2016-2Hj(1)

9.000 Läufer laufen beim „B2run“Firmenlauf mit

Rund 9.000 Läufer haben am Abend (28. Juni 2016 ab 19 Uhr) am Düsseldorfer Firmenlauf B2run teilgenommen. Darunter auch ein Team der Unternehmerschaft Düsseldorf. Start-und Zielpunkt des Laufs war die Esprit Arena. Von da aus ging es für die Läufer der über 400 beteiligten Düsseldorfer Unternehmen am Lohauser Deich lang wieder zurück in die Arena. Und das auf einer Strecke von ca 6 1/2 Kilometern.

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Chemie-Tarifpaket für 24 Monate: 3,0 und 2,3 Prozent mit betrieblicher Flexibilität, Ausbildungstarifvertrag weiterentwickelt

Nach intensiven Verhandlungen haben Chemie-Arbeitgeber und IG BCE eine Tarifeinigung mit einer Gesamtlaufzeit von 24 Monaten erzielt. In der 1. Stufe steigen die Entgelte um 3,0 Prozent. In der 2. Stufe werden die Entgelte um 2,3 Prozent erhöht. Die tabellenwirksame Tariferhöhung kann bei besonderen wirtschaftlichen Schwierigkeiten eines Unternehmens jeweils 2 Monate nach hinten verschoben werden. Die Einigung gilt für 550.000 Beschäftigte in 1.900 Betrieben der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie. Teil des Tarifpakets ist auch die Weiterentwicklung des gemeinsamen Ausbildungstarifvertrags.

BAVC-Präsidentin Suckale: „Wertschätzung und Wettbewerbsfähigkeit“

„Diesmal brauchten die Chemie-Sozialpartner keine Verlängerung. Das Ergebnis ist anspruchsvoll, aber für beide Seiten tragbar. In zwei Bundesrunden wurde ein Abschluss erzielt, der Wertschätzung gegenüber unseren Mitarbeitern ausdrückt, ohne die Wettbewerbsfähigkeit der Branche aus den Augen zu verlieren. Außerdem engagieren wir uns weiterhin gemeinsam für die Nachwuchssicherung, um auch in Zukunft gut aufgestellt zu sein.“

Verhandlungsführer Müller: „Planungssicherheit und Flexibilität entscheidend“

„Für die Unternehmen ist dieser Abschluss zweifellos ein Kraftakt, der nur durch die lange Laufzeit tragbar ist. Insgesamt haben wir aber eine Lösung gefunden, die die Interessen der Arbeitgeber angemessen berücksichtigt“, sagte BAVC-Verhandlungsführer Georg Müller. „Langfristige Planungssicherheit und Entlastung durch betriebliche Flexibilität – das sind die Pluspunkte aus Arbeitgebersicht“, betonte Müller. „Mit diesem Ergebnis steht die nächste Tarifrunde erst wieder in 2 Jahren an. Diese Zeit können wir nutzen, um große Herausforderungen wie die Digitalisierung der Arbeitswelt gemeinsam anzugehen.“

1. Stufe: 3,0 Prozent für 13 Monate – 2. Stufe: 2,3 Prozent für 11 Monate

Die zweistufige Tarifvereinbarung umfasst eine Gesamtlaufzeit von 24 Monaten. Mit der 1. Stufe erhalten die Beschäftigten in den Tarifbezirken Hessen, Nordrhein und Rheinland-Pfalz ab 1. August 2016 3,0 Prozent mehr Geld. Die Auszubildenden erhalten ebenfalls 3,0 Prozent mehr. In den Bezirken Baden-Württemberg, Bayern, Berlin (West), Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein sowie Niedersachsen und Westfalen gilt dies ab 1. September 2016. Im Saarland und im Tarifbezirk Ost tritt diese Regelung ab 1. Oktober 2016 in Kraft. Die 1. Stufe hat eine Laufzeit von 13 Monaten.

Die 2. Stufe der Tariferhöhung wird je nach Bezirk am 1. September bzw. 1. Oktober und 1. November 2017 wirksam. Dann erhalten die Beschäftigten ein Entgeltplus von 2,3 Prozent für 11 Monate. Die Ausbildungsvergütungen steigen ebenfalls um 2,3 Prozent. Entsprechend gelten die Tarifverträge je nach Bezirk bis Ende Juli 2018 bzw. Ende August und Ende September 2018.

Flexibilisiertes Inkrafttreten der Tarifsteigerung

Unternehmen in besonderen wirtschaftlichen Schwierigkeiten (z.B. mit Verlust im abgelaufenen/laufenden Geschäftsjahr oder Nettoumsatzrendite unter 3 Prozent) können die Tariferhöhungen jeweils 2 Monate verschieben. Diese zusätzliche betriebliche Flexibilität trägt der differenzierten Situation innerhalb der Branche Rechnung.

Ausbildungstarifvertrag weiterentwickelt – Fokus auf Ausbildungsvorbereitung

BAVC und IG BCE haben zudem vereinbart, ihr gemeinsames Engagement in der Nachwuchssicherung auszubauen. Das neu geschaffene Programm „Pre-Start“ verbessert die Arbeitsmarktchancen Jugendlicher mit besonderem Entwicklungsbedarf u.a. durch die Vermittlung notwendiger Sprachkenntnisse und sozialer Kompetenzen. Während des bis zu dreimonatigen Kurses erhalten die Teilnehmer eine Vergütung von 450 Euro monatlich, die vom Unterstützungsverein der chemischen Industrie (UCI) finanziert wird, einer gemeinsamen Einrichtung von BAVC und IG BCE. Der UCI übernimmt zudem die Kosten der sozialpädagogischen Betreuung. Die Chemie-Sozialpartner stellen ein Budget von 1 Million Euro für das neue Programm bereit. Darüber hinaus erweitern BAVC und IG BCE ihre bewährten Programme zur Berufsvorbereitung („Start in den Beruf“/„StartPlus“). Künftig können auch Kandidaten über 25 Jahren von diesen Angeboten profitieren.

Die Chemie-Sozialpartner haben zudem vereinbart, das gemeinsam erreichte hohe Ausbildungsplatzniveau auch unter veränderten Rahmenbedingungen (sinkende Schulabgängerzahlen, Trend zur Akademisierung) zu halten. In der Chemie gilt unverändert der Grundsatz „Ausbildung geht vor Übernahme“. Daten zu Ausbildung und Übernahme werden weiterhin in einem gemeinsamen Monitoring gesammelt.