Unternehmerschaft im Dialog: Spannender Abend – wenige Stunden vor der Klimakonferenz in Paris

Wie kommt die Energiewende voran? Und welche Rolle spielt NRW dabei? Diese und andere Fragen klärten auf unserem abendlichen Treffen „Unternehmerschaft im Dialog“ im Industrieclub Gelsenkirchen. Diesmal konnte unser Vorsitzender, Dr. Andreas Bruns (stehend), der Chef der Energieagentur NRW, Dr. Baumann (links neben Bruns), begrüßen. Sehr offen diskutierte er mit den anwesenden Unternehmern über die anstehenden energiepolitischen Aufgaben.

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Wanted: die „MINT-Agenten“

Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf startet das Kompetenzzentrum Übergang Schule-Hochschule/Beruf in Düsseldorf ein Unterstützungsprogramm im Themenbereich MINT & Handwerk  für den Ganztag der Grund- und Förderschulen: MINT-Agenten. Die MINT-Agenten sind professionelle Menschen, die sich gerne in Schulen engagieren möchten, zum Beispiel ehemalige Ausbilder, naturwissenschaftliche Mütter und Väter, die nach der Elternzeit wieder aktiv werden möchten, angehende MINT-Lehrer oder Künstler, die einen Bezug herstellen zwischen Kunst und MINT. Auch andere Menschen könnten für uns als MINT-Agenten interessant sein. Die MINT-Agenten gestalten für ein halbes bzw. ganzes Schuljahr ein MINT-Angebot für den OGS-Bereich (Offener Ganztag) der Grund- und Förderschulen und wecken bei den Kindern so die Freude am Experimentieren, für MINT und für das Handwerk.

Bitte leiten Sie diese Info gerne an Personen weiter, die Sie kennen und die sich möglicherweise als MINT-Agenten bewerben möchten.

Die Agenten erhalten eine Entlohnung zwischen 19-28 Euro/45 Minuten und einen Materialetat von bis 400 Euro. Einzelheiten dazu gibts auch auf unserer Projekt-Webseite www.mintagenten.de.

Die Auswahl findet im Februar statt.

Für organisatorische Rückfragen steht Ihnen Christoph Sochart, Geschäftsführer der Unternehmerschaft Düsseldorf zur Verfügung unter 0211.6690812 und sochart@unternehmerschaft.de.

Oberbürgermeister Geisel und Kinderliedsänger Rosin eröffnen Lesefest 2015 – eine Idee unserer Stiftung

Heute (13.11.) wurde unser Düsseldorfer Lesefest eröffnet in der Katholischen Grundschule Niederkassel von Oberbürgermeister Thomas Geisel und dem Kinderliedersänger Volker Rosin. Bis zum kommenden Samstag (21.) gibt über 70 Programmpunkte für 10.000 Kinder und 2.000 Erwachsene. Das Backoffice des Lesefestes befindet sich in unserer Stiftung Pro Ausbildung. Viele Termine sind bereits ausgebucht, beispielsweise die Premiere der Ladies Night. Die Lesewoche endet am Samstag um 19.30 Uhr mit der traditionellen „Nacht der Poesie“ in der schwimmenden Hafenmeisterei im Medienhafen. Hierfür kann man sich noch anmelden und eines der kostenlosen Tickets bekommen: kib@duesseldorf.de, Telefon 0211-89-24063. Alle Infos zur Lesewoche: www.leseban.de.

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“Taiwan Excellence – Innovation at its Best”

Düsseldorfer Flughafen. Abflugbereich Terminal C. Ein großer Stand. Was man dort auf gut 75 Quadratmetern konzentriert und kompakt darstellen kann? Eine exklusive Ausstellung mit neuen technischen Produkten, die in ihren jeweiligen Segmenten hinsichtlich Qualität, Design und Nutzen absolute Maßstäbe setzen. „Taiwan Excellence – Innovation at its Best“ zeigt vom 5. bis 9. November 2015 die komplette Bandbreite der fortschrittlichen Entwicklungen Taiwans, dessen Industrie zu den innovativsten der Welt gehört. Gut 9.400 Flugkilometer von Deutschland entfernt wird auf der asiatischen Insel sehr viel in den Bereich Forschung und Entwicklung investiert. Die Ergebnisse sind an den fünf Ausstellungstagen zu bestaunen.

Die Unternehmerschaft Düsseldorf war bei der Eröffnung in der nordrhein-westfälischen Landeshaupstadt dabei. Auf der Gästeliste standen u.a.: Michael Y. W. Hsiao, Deputy Executive Director TAITRA, Agnes Hwa-Yue Chen, Repräsentantin Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, Petra Wassner, Geschäftsführerin NRW INVEST, Julia Maaß, Marketing Manager Telecom Asus, Johannes Hentschel, Marketing Specialist Transcend und Achim Hüpper, Bereichsleiter Strida.

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Von A wie Asus. Bis Z wie ZyXEL. Es sind die diesjährigen Gewinner des „Taiwan Excellence Award“. Den Preisträgern wurde bestätigt: Ihre neuen Produkte stehen für Spitzentechnologie, die dem Verbraucher einen sehr hohen Mehrwert bietet. Initiator von „Taiwan Excellence“ ist das Bureau of Foreign Trade, MOEA. Die Organisation der Kampagne liegt in den Händen von TAITRA, dem größten gemeinnützigen Handelsförderer Taiwans. Prämiert wurden mehr als 100 Produkte von über 60 taiwanesischen Herstellern. Sie gehören den Bereichen Informationstechnologie, Transport & Freizeit, Home & Living sowie Wohnen & Gesundheit an. Exemplarisch für die hohe Innovationkraft der taiwanesischen Industrie stehen die folgenden in Düsseldorf ausgestellten Preisträger, die aus den vier genannten Kategorien stammen und einen perfekten Querschnitt der Ausstellung repräsentieren:

ASUS

Sie ist ihrer Zeit voraus – als intelligente Verlängerung des digitalen Lifestyles, mit einem höchst ansprechenden Design, ist die ZenWatch2 eine der leistungsstärksten und zugleich preiswertesten Android-Smartwatches im Markt. ASUS verbindet dabei die neueste Generation modernster Technologie mit klassischem Uhren-Design – bei bis zu 57 Stunden Akkulaufzeit und 4 GB Speicher für Daten und Musik.

ACER

Das Chromebook 11 von Acer, Nummer zwei der Computer-Welt, ist das meistverkaufte Chromebook überhaupt. Mit seinen klaren Linien ist es mehr als nur ein Laptop mit ausreichend Akku-Power für den ganzen Tag. Es fährt nach nur 7 Sekunden hoch, so bleibt mehr Zeit für Sinnvolles. Und auch um Updates muss sich der Benutzer nicht mehr kümmern, da diese automatisch durchgeführt werden. Durch seine einfache Bedienung und einen absolut erschwinglichen Preis ist das Chromebook der ideale Web-Zugang für Familien und Schule.

APEX Medical Corp.

Eines der führenden Unternehmen für medizinische Geräte ist APEX Medical Corp. Mit der WiZARD 230 setzt man in der künstlichen Beatmung neue Maßstäbe. Die Maske zur nasalen Anwendung ist leicht und bequem, für den Benutzer entsteht nur minimaler Gesichtskontakt. Hinzu kommt eine ausgezeichnete, sehr sichere Abdichtung.

GIANT

Das TCR Advanced SL verfügt über einen komplett neu entwickelten Rahmen. Das Carbon-Zweirad wird, dank unter anderem Effizienz, Fahrverhalten und Komfort, zur perfekten Rennmaschine. Im Zusammenwirken mit der neu konstruierten Composite-Gabel wird dem Radbegeisterten ein beispiellos direktes Fahr- und Lenkverhalten geboten. „Made by GIANT“ in Taiwan – einem der führenden Bike-Entwickler der Welt.

Heartway

Klapp- und tragbar, vielseitig einsetzbar – diese Attribute kennzeichnen den Power Scooter Brio S19 von Heartway, einer der Größten im Markt für Elektromobile. Das praktische Gefährt lässt sich in wenigen Sekunden mit nur einer Hand aufklappen. Ideal für Menschen, die Mobilitätshilfe benötigen. Nach dem Aufladen verfügt der Scooter über eine Reichweite von bis zu 24 Kilometern.

Taiwan Lung Meng

Kein Baum muss dafür gefällt werden – Steinpapier wird zum Großteil aus Kalkstein-Stücken hergestellt, die zu feinem Pulver gemahlen werden. Steinpapier ist extrem widerstandsfähig und reißfest. Es wird daher unter anderem für Werbebanner, Plakate, Kataloge und Speisekarten verwendet. Hersteller ist das renommierte Unternehmen Taiwan Lung Meng.

Ob gerade mit dem Flugzeug gelandet, ob kurz vor dem Abflug oder ganz gezielt angesteuert: die Ausstellung „Taiwan Excellence – Innovation at its Best“ bietet für jeden Interessenten aus Nah oder Fern, ob jung oder alt, spannende Exponate, die unseren Alltag bereichern.

WIGADI Kundenzufriedenheitsanalyse 2015: Benchmarking im Groß- und Außenhandel

Eine professionell durchgeführte Kundenzufriedenheitsanalyse für ein einzelnes Unternehmen ist an sich schon erkenntnisreich – zusätzlich noch einen Vergleich mit ähnlich strukturierten Anbietern zu bekommen, das wurde auch in diesem Jahr wieder zahlreichen Mitgliedsunternehmen zu äußerst attraktiven Konditionen durch den Service des WIGADI ermöglicht.

Was bedeutet es, wenn mit der Freundlichkeit der Ansprechpartner im Verkauf und in der Beratung eines Unternehmens 70% der Kunden „voll und ganz“ und „sehr zufrieden“ sind? „Klingt nach einem erfreulich großen Anteil“, wird der ein oder andere sagen. Tatsächlich kann das Ergebnis im Vergleich mit anderen Unternehmen jedoch noch deutliches Verbesserungspotential beinhalten. Die relative Einordnung der Ergebnisse im Unternehmensvergleich ist eine der Stärken der Beteiligungsstudie, die auch in diesem Jahr wieder von der GfK SE und research tools umgesetzt wurde. Es nahmen 14 Unternehmen des Groß- und Außenhandels teil – dabei wurden drei Branchenschwerpunkte gebildet, um eine noch differenziertere Betrachtung zu ermöglichen.

Große Unterschiede im Verkauf und in der Beratung
Die Kunden der teilnehmenden Unternehmen wurden auch in diesem Jahr zu sechs Leistungsbereichen online befragt und antworteten zahlreich. So war die Beurteilung der Freundlichkeit nur ein Aspekt von insgesamt acht im Bereich „Verkauf und Beratung“. Neben der Bewertung einzelner Aspekte gab es zu jedem Leistungsbereich abschließend die Frage nach der Zufriedenheit mit dem Leistungsbereich insgesamt. Hier tat sich z.B. bei der diesjährigen Studie im Bereich „Verkauf und Beratung“ unter den teilnehmenden Unternehmen eine breite Spanne bei dem Anteil der „voll und ganz“ und der „sehr zufrieden“ Kunden von 59% bis 88% auf (siehe Abbildung 1).

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Da die Kundenzufriedenheitsanalyse seit 2011 bereits zum vierten Mal durchgeführt wurde, bekamen wiederholt teilnehmende Unternehmen im Ergebnisbericht zusätzlich eine Übersicht ihrer Ergebnisse über die letzten drei Jahre ausgewiesen. Neu war in diesem Jahr in dem gut sechzigseitigen Ergebnisbericht ein Chart, das die Zufriedenheit insgesamt mit den einzelnen Leistungsbereichen und die Frage der Gesamtzufriedenheit mit dem Unternehmen sehr anschaulich und übersichtlich zusammenfasst (siehe Abbildung 2).

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Unternehmen, die Interesse haben, an der Kundenzufriedenheitsanalyse 2016 teilzunehmen, können sich bereits jetzt beim WIGADI (sochart@unternehmerschaft.de) melden.

Runder Tisch Kirche/Wirtschaft zum Thema „Innovationsmanagement“

Erstmalig fand im Düsseldorfer Industrieclub auf Einladung der Unternehmerschaft Düsseldorf der „Runde Tisch Kirche/Wirtschaft“ statt. Rund 30 Seelsorger der katholischen und evangelischen Kirche sowie Unternehmer trafen sich zum Lunch zum Thema „Innovationsmanagement“. Nach den Begrüßungen und Impulsen aus dem Bistum Aachen und dem Vodafone-Campus kam es zu einer sehr anregenden und engagierten Diskussion. Mit dabei war auch der neue Düsseldorfer Stadtdechant, Monsignore Ulrich Hennes. Es war mit dem Radl gekommen, durfte es aber nicht im Club „parken“. Dumm gelaufen: Da er kein Schloß am Rad hatte, brachte er es zurück nach St. Lambertus und kam dann zu Fuß zurück. Dennoch war das Oberhaupt der katholischen Kirche in Düsseldorf guter Dinge und diskutierte eifrig mit.

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Grütering trifft Kraft und Nahles

Das Thema „Flüchtlinge“ ist im Augenblick das Thema „Nummer Eins“ auch bei unseren Mitgliedsunternehmen. Deshalb traf sich unser Hauptgeschäftsführer, RA Michael Grütering, mit der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und der deutschen Arbeitsminister Andrea Nahles in der Agentur für Arbeit. Mit dabei u.a. auch Vertreter des Unternehmens Teekanne. Gemeinsam wurden die wichtigsten Punkte zum Thema besprochen – auch um es den Unternehmen zu erleichtern, Flüchtlinge einzustellen.

Weitere Infos zum Thema:

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DRK: Freiwilligendienst für junge Menschen auch ohne Schulabschluss

Jedes Jahr bietet die DRK-FreiWerk gGmbH in Nordrhein Plätze für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an. Seit einigen Jahren läuft zudem das Projekt „FSJP“ mit Schwerpunkt im Bereich Pflege, für das es aktuell noch freie Plätze gibt.

„Das FSJP dient der persönlichen Entwicklung und beruflichen Qualifizierung von jungen Menschen mit schwieriger Ausgangslage für den Berufseinstieg. Das können beispielsweise schlechte oder fehlende Schulabschlüsse, soziale Herkunft oder Migrationshintergrund sein, die die Suche nach einem Ausbildungsplatz für viele Jugendliche erschweren“, erklärt Referentin Dilek Deren, die das Projekt betreut.

Teilnehmer des FSJP werden intensiver begleitet und gezielt für den Pflegeberuf qualifiziert. Nach Abschluss des Freiwilligendienstes mit der Qualifizierung für die Pflege erhöhen sich die Chancen der jungen Menschen bei der Ausbildungsplatzsuche deutlich. Neben der fachlichen Komponente werden auch die Sozial- und Persönlichkeitskompetenzen gestärkt. Eine individuelle Begleitung ist durch Fachkräfte in den Einsatzstellen vor Ort und eine DRK-Referentin gewährleistet.

Aktuell hat die DRK-FreiWerk gGmbH noch Plätze im FSJP frei. Interessierte Jugendliche können sich bei der DRK-FreiWerk gGmbH direkt online bewerben unter:  www.freiwilligendienste.freiwerk-drk.de oder für Rückfragen telefonisch von montags bis freitags unter 0211/3104-152.

Weitere Informationen:
Die DRK-Freiwilligendienste: Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD) sind offen für Frauen und Männer ab 16 Jahren. Während das FSJ eine Altersbegrenzung hat, ist der BFD seit Juli 2011 auch für ältere Interessierte möglich. Wer über 27 Jahre alt ist, kann ihn sogar in Teilzeit wahrnehmen.

NRW-Unternehmensverbände fordern Infrastruktur-Offensive an Rhein und Ruhr

Die nordrhein-westfälischen Unternehmer haben von der Landesregierung eine Infrastruktur-Offensive an Rhein und Ruhr gefordert. Leistungsfähige Straßen, Schienen- und Wasserwege hätten für die Zukunftsfähigkeit Nordrhein-Westfalens als Industrieland größte Priorität. Der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Horst-Werner Maier-Hunke, sagte bei der Mitgliederversammlung seines Verbandes am Donnerstag in Düsseldorf, als wichtigstes Verkehrs-Drehkreuz Europas habe NRW keine Zeit mehr zu verlieren, um seine Verkehrsadern in Ordnung zu bringen. Der Unternehmerpräsident ermahnte das Land, die Planungskapazitäten deutlich zu erweitern und die Planungsverfahren spürbar zu beschleunigen. Den Bund forderte Maier-Hunke auf sicherzustellen, dass NRW entsprechend seiner Wirtschaftsleistung und Verkehrsbelastung deutlich stärker bei der Verteilung von Infrastrukturmitteln berücksichtigt werde. Das Kompetenzgerangel und Zuständigkeits-Gezerre zwischen Land und Bund müsse jetzt schleunigst beendet werden. Dafür sei Nordrhein-Westfalen für Deutschland zu wichtig. „Miteinander statt gegeneinander ist jetzt das Gebot der Stunde“, erklärte Maier-Hunke.

Das öffentliche Gezerre innerhalb der Landesregierung beim NewPark-Projekt im nördlichen Ruhrgebiet bezeichnete der Unternehmerpräsident als „hochgradig überflüssig und standortschädlich“. „Das war ein großer Schritt zurück in der Außendarstellung des Industriestandorts Nordrhein-Westfalen“, betonte Maier-Hunke. Investoren benötigten für ihre strategischen Entscheidungen belastbare und verlässliche politische Rahmenbedingungen. Wenn eine Landesregierung Zweifel an dieser Planungssicherheit aufkommen lasse, wendeten sich Unternehmen sehr schnell konkurrierenden Standorten jenseits der Landesgrenzen zu. Das könne sich Nordrhein-Westfalen nicht leisten. „Ausgerechnet aber im ohnehin strukturschwachen nördlichen Ruhrgebiet ein solches Hin und Her zu veranstalten, wiegt da noch doppelt schwer“, sagte Maier-Hunke.

Als „gesellschaftspolitisch größte Herausforderung der vergangenen Jahre“ bezeichnete der NRW-Unternehmerpräsident die Flüchtlingsfrage. Die Hilfsbereitschaft der Menschen auch in Nordrhein-Westfalen sei absolut vorbildlich. Er sei froh, dass die Politik parteiübergreifend Gewalt von rechts verurteilt habe. Auch die NRW-Unternehmensverbände wendeten sich entschieden gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit. Die Betriebe im Land zeigten eine hohe Bereitschaft, Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Flüchtlinge anzubieten. Der Staat müsse hierfür jetzt schnell mit Sprachkursen, Integrationshilfen und unbürokratischen rechtlichen Rahmenbedingungen die Voraussetzung schaffen.

Quelle: unternehmer nrw

Unternehmen würden gerne Flüchtlinge einstellen

Die Unternehmen in Düsseldorf sind bereit, Flüchtlinge als Praktikanten, Auszubildende oder Arbeitnehmer einzustellen. Dies ergab eine Blitzumfrage der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände. Allerdings betont Hauptgeschäftsführer RA Michael Grütering, dass es auch politische Handlungsnotwendigkeiten zur besseren Integration der Flüchtlinge in Ausbildung und Arbeitsmarkt gäbe. So verwiesen die Unternehmen darauf, dass ein frühzeitiger Zugang zu Sprachkursen Voraussetzung für die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen sei. Es gäbe auch Betriebe, so Grütering, die selbständig Sprachkurse anbieten würden.

Zahlreiche Unternehmen würden gerne mit der Einstellung von Arbeitnehmern auch ihren Fachkräftebedarf decken. Deshalb werden teilweise auch fachliche Qualifikationen vorausgesetzt, zumindest bei der Einstellung von Arbeitnehmern. Auch sind Zeugnisse, eine Arbeitserlaubnis und Ausweispapiere erwünscht.

Konkret würden die Düsseldorfer Unternehmen spontan und kurzfristig 85 Praktikumsplätze, 39 Ausbildungsplätze und 51 Arbeitsplätze zur Verfügung stellen.

Michael Grütering erklärte, dass die Ergebnisse der Umfrage noch einmal die dringende Notwendigkeit unterstrichen, dass Flüchtlinge, die sich in Ausbildung befinden, einen sicheren Aufenthaltsstatus erhalten müssen, damit sie ihre Ausbildung erfolgreich beenden und im Anschluss im Betrieb für zumindest zwei Jahre weiterbeschäftigt werden oder auch eine Beschäftigung in einem anderen Betrieb suchen können. Das schaffe die notwendige Rechtssicherheit für viele Betriebe, die bereit sind Flüchtlingen eine Ausbildung zu ermöglichen. 41 Unternehmen beteiligten sich an der Blitzumfrage der Arbeitgeberverbände.