Vodafone-Studie: Deutsche sehnen sich nach einer besseren Phone-Life-Balance

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(cs) Ständig erreichbar sein, scrollen, liken, teilen – das Smartphone ist längst unser täglicher Begleiter. Es vernetzt uns, informiert uns und erleichtert die Kommunikation. Doch der digitale Dauerkonsum hat auch Schattenseiten. Eine aktuelle Studie des Düsseldorfer Telekommunikationsunternehmen Vodafone zeigt: Die Hälfte der Befragten verbringt täglich mehr als fünf Stunden online – mit spürbaren Auswirkungen auf das Wohlbefinden.

Digitale Balance im Alltag

„Deutschland steckt im digitalen Balanceakt. Smartphones sind unverzichtbar – sie bringen uns zusammen, erleichtern unseren Alltag und bereichern unser Leben. Doch wenn sie mehr belasten als nutzen, ist Umdenken gefragt. Als Vodafone übernehmen wir Verantwortung und möchten dabei helfen, die richtige Balance zwischen Online- und Offline-Welt zu finden. Wer nur auf Klicks und Likes achtet, verliert schnell den Blick für die realen Momente. Denn das beste soziale Netzwerk ist das echte Leben“, so Vodafone-CEO Marcel de Groot.

Versteckte Bildschirmzeit: Viele sind länger online als gedacht

Besonders auffällig: Die meisten unterschätzen ihre tägliche Bildschirmzeit. Mehr als ein Drittel der Befragten ist täglich zwischen fünf und acht Stunden online – manche sogar noch länger. Besonders jüngere Generationen erkennen oft erst im Nachhinein, wie hoch ihre tatsächliche Nutzungsdauer ist. Der ständige Konsum von Kurzvideos, Social Media oder Nachrichten führt schnell zu einer unbewussten, exzessiven Nutzung. Diese „Nebenbei-Nutzung“ beeinträchtigt nicht nur das Zeitmanagement, sondern kann auch gesundheitliche und soziale Folgen haben – von Kopfschmerzen bis hin zu einem gesteigerten Gefühl der Einsamkeit.

Social Media und News: Oft mehr Belastung als Bereicherung

Über alle Generationen hinweg gehören Instagram und Nachrichtenportale zu den meistgenutzten Plattformen. Doch der Haken: Social Media und Dauer-News hinterlassen häufig eine negative Stimmung. YouTube hingegen wird als inspirierend und motivierend empfunden. Besonders Jüngere glauben, ihre Smartphone-Nutzung sei sinnvoll, doch je mehr Zeit sie online verbringen, desto stärker nehmen sie die negativen Effekte wahr. Während der größte Nutzen in schneller Informationsbeschaffung und sozialer Vernetzung liegt, konsumiert fast die Hälfte Inhalte ohne echten Mehrwert. Zeitverschwendung und die Verbreitung von Fake News bleiben große Herausforderungen.

Generation Z besonders betroffen

„Always on“ – für die Generation Z ist ständige Erreichbarkeit nahezu selbstverständlich, bringt aber auch Stress. Besonders der Vergleich auf Social Media und die Angst, etwas zu verpassen („Fear of Missing Out“, FOMO) belasten die junge Generation. Sie erleben sowohl die positiven als auch die negativen Seiten der digitalen Welt besonders intensiv. Das hohe Suchtpotenzial birgt für sie ein größeres Risiko als für ältere Generationen. Boomer hingegen finden leichter eine gesunde Balance.

Die Vodafone-Studie zeigt: Die Sehnsucht nach einer besseren Phone-Life-Balance wächst. Bewusster Umgang mit digitalen Medien, digitale Detox-Phasen und mehr echte soziale Interaktion können helfen, wieder mehr Kontrolle über die eigene Bildschirmzeit zu gewinnen – für ein gesünderes, ausgeglicheneres Leben.

Seit über 30 Jahren Tradition: unser Sprinter und die Tafeln

Screenshot: Mercedes-Benz

(cs) Seit mehr als 30 Jahren sorgen die Tafel-Initiativen in Deutschland dafür, dass verzehrfähige Lebensmittel nicht vernichtet, sondern an bedürftige Menschen verteilt werden. Fast genauso lange unterstützt Mercedes‑Benz diesen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen durch sein Tafel-Sponsoring.

Im Rahmen einer Veranstaltung zum 30-jährigen Jubiläum des Sprinter wurde nun durch David Perdomo Hollatz, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes‑Benz Vans Deutschland, das mittlerweile 1.500ste Neufahrzeug an die Tafeln übergeben. Auch dieser Transporter ist ein Sprinter – wie bereits das 1.000ste Fahrzeug und auch das erste Neufahrzeug, das Mercedes‑Benz im Jahr 1999 an die Tafeln übergeben hat. Der Sprinter wird in Düsseldorf an der Rather Straße gebaut.

Mercedes-Benz Sprinter mit Frischdienstausbau

Der Jubiläums-Sprinter ist mit einem Frischdienstausbau des Mercedes-Benz VanSolution Partners Kerstner ausgestattet. Dieser Ausbau umfasst eine hochwertige Isolierung des Laderaums sowie leistungsstarke Kühltechnologie, die sicherstellt, dass Lebensmittel während des Transports frisch und qualitativ einwandfrei bleiben. Zudem gewährleistet sie die Einhaltung der Kühlkette.

Das aerodynamische Design des Kühlaggregats trägt zu einem niedrigen Kraftstoffverbrauch bei. Bei längeren Fahrtunterbrechungen kann das Fahrzeug an das Stromnetz angeschlossen werden, wodurch die Standkühlung die Lebensmittel zuverlässig auf der gewünschten Temperatur hält. Das Basisfahrzeug ist ein Sprinter Kastenwagen in Hochdachausführung mit einem 125 kW (170 PS) Motor und 9G-TRONIC Automatikgetriebe. Die Ausstattungslinie PRO bietet zahlreiche Komfortausstattungen sowie moderne Fahrsicherheits- und Assistenzsysteme.

Mercedes-Benz und die Tafeln

1993 wurde die erste deutsche Tafel in Berlin gegründet. Heute gibt es in Deutschland rund 975 gemeinnützige Tafeln, die von etwa 75.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt werden. Die Tafeln verfolgen das Ziel, eine Brücke zwischen Überangebot und Mangel zu schlagen, indem sie qualitativ einwandfreie Lebensmittel sammeln und an sozial sowie wirtschaftlich benachteiligte Menschen weitergeben. Jährlich verteilen die Helferinnen und Helfer etwa 260.000 Tonnen Lebensmittel an mehr als zwei Millionen bedürftige Menschen in Deutschland, darunter knapp 30 Prozent Kinder und Jugendliche.

Um eine reibungslose Logistik der Lebensmittelverteilung zu gewährleisten, unterstützt Mercedes‑Benz die Tafeln mit zuverlässigen Fahrzeugen, die eine schnelle und flexible Beförderung der Waren ermöglichen. Im Rahmen des Sponsoring-Programms übernimmt Mercedes-Benz bis zu 50 Prozent des Fahrzeuglistenpreises. Der verbleibende Betrag wird durch lokale Spender und Sponsoren finanziert.

Das Sponsoring-Programm hat sich über die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Die ausgelieferten Fahrzeuge bestehen inzwischen zu etwa drei Vierteln aus Sprinter-Modellen und zu einem Viertel aus Vito-Transportern. Zudem kommen zunehmend batterieelektrische Modelle wie der eVito und der eSprinter zum Einsatz, um einen nachhaltigeren Transport der Lebensmittel zu ermöglichen.

Zur Tafel in Düsseldorf

Zur Kindertafel in Düsseldorf

Gesamtmetall: OECD-Daten belegen Standortkrise: Deutschland ist vom weltweiten Wachstum abgehängt

(ud) Der kürzlich vorgelegte weltweite Konjunkturausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) belegt das Ausmaß der hausgemachten Krise des Standorts Deutschland: Während für die Weltwirtschaft 2025 ein Wachstum von 3,1 Prozent erwartet wird, halbierte die OECD die Wachstumserwartung für Deutschland auf nur 0,4 Prozent. Damit ist Deutschland weiterhin abgehängt, selbst innerhalb des Euro-Raumes, für den 1,0 Prozent Wachstum erwartet werden.

„Die Zahlen zeigen einmal mehr, dass Deutschland vom weltweiten Wachstum abgekoppelt bleibt“, betont Gesamtmetall-Chefvolkswirt Lars Kroemer. „Die Politik hat die Standortbedingungen nachhaltig geschädigt und das Land in eine Deindustrialisierung geführt. So lag die Produktion in der Metall- und Elektro-Industrie, der mit 3,9 Millionen Beschäftigten größten deutschen Industriebranche, Ende 2024 um 9,2 Prozent unter dem Niveau von 2015, während gleichzeitig die Industrieproduktion weltweit um 19,2 Prozent gestiegen ist. Noch nie haben die M+E-Unternehmen ihre Wettbewerbslage gegenüber dem Ausland so lange so schlecht bewertet. Die Politik kann daher nicht auf globale Trends als Ausrede verweisen. Es sind die Standortfaktoren, die Folge von eigenen politischen Entscheidungen sind.“

Auch für 2026 wurden die Wachstumserwartungen für Deutschland durch die OECD nach unten korrigiert. Auch Sicht der OECD müssen die Staaten durch Haushaltsdisziplin die Tragfähigkeit der Schulden gewährleisten und die Spielräume für Reformen nutzen, um das Produktivitätswachstum zu fördern.

Mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen betonte Lars Kroemer: „Schulden sind kein Ersatz für die dringend notwendigen Strukturreformen in unserem Land. Bei einer Staatsquote von 50 Prozent wären noch mehr Staatskonsum oder Sozialleistungen unverantwortlich. Deutschland braucht stattdessen den Politikwechsel in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, um wieder wettbewerbsfähig werden. Es braucht Reformen und Sparmaßnahmen, um Arbeitskosten, Steuern und Energiepreise zu senken und gleichzeitig in die Verteidigung zu investieren. Vor allem in der Sozialpolitik ist der angekündigte Politikwechsel noch nicht erkennbar. Dies hat unmittelbare Auswirkung auf die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes und auf die Nettoeinkommen der Bürger. Sonst gehen sowohl die Deindustrialisierung und der Arbeitsplatzabbau als auch der Vertrauensverlust der Wähler in die Problemlösungsfähigkeit und -bereitschaft der Politik ungebremst weiter.“

Zukunft der digitalen Kundenkommunikation: METRO Deutschland startet „METRO Chat“ mit RCS-Technologie

(cs) METRO Deutschland in Düsseldorf geht neue Wege in der digitalen Kundenkommunikation und führt „METRO Chat“ ein. Mit diesem innovativen Service können registrierte Kundinnen und Kunden Angebote, Prospekte und Aktionen direkt in der Nachrichten-App ihres Smartphones empfangen. Möglich macht dies die moderne Rich Communication Services (RCS)-Technologie, die die Reichweite klassischer SMS mit den interaktiven Funktionen moderner Messenger-Dienste kombiniert.

Ein neuer Standard für den Großhandel

Mit der Einführung von METRO Chat ersetzt METRO Deutschland schrittweise den bisherigen WhatsApp-Service, über den zuletzt eine sechsstellige Zahl an Nutzerinnen und Nutzern erreicht wurde. „Unsere Kundinnen und Kunden erwarten eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation, die ohne zusätzliche Hürden funktioniert“, erklärt Michael Baumann, Head of Digital Business Development bei METRO Deutschland. „Dank RCS können wir relevante Informationen direkt in die gewohnte Nachrichten-App unserer Kundinnen und Kunden liefern – ohne zusätzliche Apps oder Logins. Gleichzeitig ermöglicht uns die Technologie eine attraktive und interaktive Gestaltung unserer Nachrichten.“

Die Umsetzung von METRO Chat erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Google, Telekom, Vodafone, O2 Telefónica und LINK Mobility. Dank dieser starken Partnerschaft konnte METRO Deutschland die Einführung des neuen Kommunikationskanals in kürzester Zeit realisieren – passend zum RCS-Start von Apple Ende 2024.

Vorteile von METRO Chat auf einen Blick

  • Direkte Nachrichten ohne zusätzliche App: Nutzerinnen und Nutzer empfangen Angebote direkt in der vorinstallierten Nachrichten-App ihres Smartphones.
  • Erweiterte Funktionen: RCS ermöglicht interaktive Inhalte wie Karussell-Features, mit denen mehrere Angebote in einer einzigen Nachricht durchblättert werden können.
  • Maximale Reichweite: Dank der Verfügbarkeit von RCS auf nahezu allen Smartphones kann METRO Chat eine breite Kundengruppe erreichen.
  • Sichere Kommunikation: Der Schutz personenbezogener Daten wird gewährleistet, und alle übermittelten Informationen unterliegen den geltenden Datenschutzbestimmungen.

Exklusiv für METRO Kundinnen und Kunden

Die Nutzung von METRO Chat ist ausschließlich für registrierte Gewerbetreibende mit gültiger METRO Kundenkarte möglich. Interessierte Kundinnen und Kunden können sich unter www.metro.de/service/metro-chat für den Service anmelden.

RCS – Die Zukunft des mobilen Messagings

Rich Communication Services (RCS) ist der neue globale Standard für mobile Kommunikation. Als moderner Nachfolger der SMS ermöglicht RCS Unternehmen, ihre Kundinnen und Kunden direkt und ohne Umwege zu erreichen – unabhängig von der Nutzung zusätzlicher Messenger-Apps. Dank der flächendeckenden Verfügbarkeit auf Android- und iOS-Geräten bietet RCS eine zukunftssichere Lösung für effektive und interaktive Kundenkommunikation.

Mit METRO Chat stellt METRO Deutschland erneut seine Innovationskraft unter Beweis und setzt einen neuen Maßstab für digitale Kundenkommunikation im Großhandel.

Girls‘ Day und der Boys‘ Day bei LEVACO

Foto: LEVACO

(ud) Am 3. April 2025 finden bundesweit der Girls‘ Day und der Boys‘ Day statt. Veranstalter ist das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.. Der Aktionstag wird von vielen Partnern unterstützt und mitgetragen, unter anderem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Bundesministerium für Bildung und Chancen.

An diesem Tag haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 die Möglichkeit, in Berufe reinzuschnuppern. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, Mädchen stärker für neue Berufsfelder zu interessieren, die von traditionell weiblichen Berufsbildern abweichen und mehr Zukunftschancen bieten. Besonders die Naturwissenschaften spielen hier eine große Rolle.

In Leverkusen lädt daher das mittelständische Unternehmen LEVACO Chemicals Schülerinnen und Schüler zum Girls‘ and Boys‘ Day 2025 ein. Ein kurzweiliges Programm vermittelt einen Eindruck davon, wie es ist, in einem Chemie-Unternehmen zu arbeiten – vom Labor bis ins Büro. Der Hersteller von Spezialchemikalien legt Wert auf ein diverses Team, flache Hierarchien und einen starken Teamzusammenhalt. Dem demografischen Wandel begegnet LEVACO mit einem breiten Angebot an verschiedenen Ausbildungsberufen, Werkstudententätigkeiten und auch einem dualen Studium – Nachwuchs ist bei der LEVACO immer willkommen.

Wer also Lust hat, die Welt der Chemie zu entdecken und zu sehen, wie chemische Produkte entstehen und wo sie überall eingesetzt werden, meldet sich am besten zum Girls‘ and Boys‘ Day 2025 bei der LEVACO an. Einfach per E-Mail an personalabteilung@levaco.com.

Wo? Johannes-Kepler-Straße 20,51377 Leverkusen (Innovationspark Leverkusen)

Wann? Donnerstag, 3. April 2025 von 9 bis 12 Uhr

HANNOVER MESSE 2025: Die Zukunft der Industrie erleben – Düsseldorfer Unternehmen dabei als Aussteller und Expertenbesucher

Fotos: SIEMENS

(cs) Am 31. März 2025 startet die HANNOVER MESSE – die Weltleitmesse der Industrie. Mit über 4.000 Ausstellern aus aller Welt ist sie die zentrale Plattform für innovative Lösungen in der Industrieproduktion. Besonders im Fokus steht in diesem Jahr die Antriebs- und Fluidtechnik, die entscheidende Impulse für eine resiliente und nachhaltige Industrie setzt. Unsere Redaktion über die Highlights.

Siemens zeigt die Zukunft der industriellen Digitalisierung

Siemens nutzt die HANNOVER MESSE 2025, um seine wegweisenden Technologien zu präsentieren, die industrielle Prozesse revolutionieren. Das Unternehmen demonstriert, wie es mit seinen Lösungen die digitale Transformation beschleunigt und eine nahtlose Verbindung zwischen realer und digitaler Welt schafft.

Zu den innovativen Anwendungen gehören:

  • KI-gestützte Produktion für maximale Anpassungsfähigkeit
  • Softwaredefinierte Automatisierung für höhere Betriebssicherheit
  • Autonome Systeme zur Förderung der Kreislaufwirtschaft
  • Mobile Robotik für autonome Inspektionen
  • Das industrielle Metaversum für eine vernetzte Zukunft

Mit Siemens Xcelerator bietet das Unternehmen hochmoderne KI-Funktionen, die in Wertschöpfungsketten integriert werden, um Kunden effizientere Lösungen zu ermöglichen. Offen, interoperabel und flexibel gestaltet, lädt Siemens Xcelerator Anbieter, Kunden und Entwickler ein, gemeinsam an KI-Innovationen zu arbeiten und diese sicher sowie vertrauenswürdig zu gestalten.

Cybersecurity als Erfolgsfaktor

Mit der zunehmenden Vernetzung von IT- und OT-Systemen wächst auch die Bedrohung durch Cyberangriffe. Auf der Industrial Security Circus Stage wird Marcel van Asperdt, Chief Information Security Officer von Eye Security, über die steigenden Cyber-Risiken sprechen. Besonders für den Mittelstand sind erschwingliche Sicherheitslösungen essenziell. Ein kontinuierliches Sicherheitsmonitoring in Kombination mit einer Cyber-Versicherung bietet laut van Asperdt den besten Schutz.

Eye Security wurde 2020 von ehemaligen Geheimdienstmitarbeitern gegründet und hat sich das Ziel gesetzt, Organisationen mit hochmodernen Sicherheitslösungen auszustatten. Die HANNOVER MESSE bietet hier eine Plattform, um Unternehmen für die wachsenden Herausforderungen in der IT-/OT-Sicherheit zu sensibilisieren.

Technologie als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit

Angesichts des globalen Wettbewerbs und neuer Technologien wie Künstlicher Intelligenz stehen Unternehmen vor der Herausforderung, diese schnell zu integrieren. Gleichzeitig erfordern geopolitische Entwicklungen entschlossenes Handeln. Die HANNOVER MESSE 2025 wird daher zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor.

„Noch nie war ein Besuch der HANNOVER MESSE so wichtig, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“, betont Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG. „Hier erfahren Unternehmen, welche Technologien sie für ihren Erfolg benötigen und wie sie diese direkt in ihre Prozesse einbinden können.“

Antriebs- und Fluidtechnik als Treiber der Industrie

Unter dem Label Motion & Drives präsentieren führende Hersteller ihre neuesten Anwendungen und Komponenten für eine intelligente und nachhaltige Produktion. Unternehmen wie Atos, Baumüller, Bosch Rexroth, Cantoni, Festo, Flender, HAWE, IMM Hydraulik, SEW und Schaeffler zeigen in den Hallen 4, 5 und 6 ihre neuesten Entwicklungen.

Dr. Jochen Köckler hebt hervor: „Die HANNOVER MESSE bietet ein einzigartiges Innovationsökosystem. Hier treffen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie Energiewirtschaft aufeinander, um effiziente und nachhaltige Lösungen für die industrielle Wertschöpfung zu präsentieren.“

Podiumsdiskussion: Zukunft der Druckluft- und Vakuumtechnik

Ein weiteres Highlight ist die Podiumsdiskussion am 31. März 2025 auf der Energy 4.0 Conference Stage in Halle 13. Zwischen 13:00 und 14:15 Uhr diskutieren führende Geschäftsführer aus der Branche über Themen wie:

  • Neue Medien in der Drucklufttechnologie und Wasserstoff
  • Energieumwandlung, Rückgewinnung und Speicherung
  • Künstliche Intelligenz in der Drucklufttechnologie
  • Smarte Überwachungstechnologie
  • Herstellerunabhängiger Datenaustausch
  • Systemintegration und Vernetzung

Zu den Rednern zählen Dirk Villé (Atlas Copco), Ata Can Dirin (Lupamat Makina), Klaus-Peter Glöckner (Aerzen Group), Alexander Peters (NEUMAN & ESSER) und Angelo Isella (PVR Vacuum Design). Christoph Singrün vom VDMA gibt Einblicke in aktuelle Chancen und Herausforderungen, moderiert wird die Diskussion von Ragna Sonderleittner von der Fachzeitschrift fluid. Die Teilnahme ist für alle registrierten Besucher*innen kostenfrei.

Fazit: Ein Pflichttermin für die Industrie

Die HANNOVER MESSE 2025 ist mehr als eine Fachmesse – sie ist das weltweit wichtigste Industrie-Event. Hier werden neue Technologien greifbar, Lösungen für aktuelle Herausforderungen präsentiert und internationale Partnerschaften geknüpft. Ob Digitalisierung, Automatisierung oder Cybersicherheit – die Messe bietet Unternehmen entscheidende Impulse, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Mit der einzigartigen Kombination aus Forschung, Wirtschaft, Startups und Politik setzt die HANNOVER MESSE Maßstäbe für die Zukunft der Industrie. Unternehmen, die ihre digitale Transformation aktiv gestalten wollen, sollten sich diesen Termin nicht entgehen lassen. Der Besuch der Messe kann zum Gamechanger für die eigene Marktposition werden – in Zeiten rasanter Veränderungen eine unverzichtbare Chance.

Seien Sie dabei, wenn sich die Welt der Industrie auf der HANNOVER MESSE 2025 trifft!

Roland Berger im Gespräch mit Gabor Steingart: „Vielleicht sollten wir alle etwas aufmüpfiger sein?“

Screenshot: the pioneer

(ud) Roland Berger zählt zweifellos zu den prägenden Persönlichkeiten der internationalen Beratungsszene – auch wenn er selbst den Begriff „Berater-Legende“ nicht mehr mag. Mit der Gründung seiner Unternehmensberatung im Jahr 1967 legte er den Grundstein für eine der führenden Strategieberatungen weltweit. Heute ist er nicht mehr Eigentümer, aber weiterhin eine prägende Figur des Unternehmens.

Doch Berger ist weit mehr als ein erfolgreicher Unternehmer: Er ist Politikberater, Investor, Stifter und Kunstsammler – ein scharfsinniger Beobachter mit Gespür für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen.

Seit Jahrzehnten kennt er die Schaltstellen der Macht: Er entwickelte Reformkonzepte mit Wolfgang Schäuble, unterstützte Roman Herzog bei seiner berühmten „Ruck-Rede“, beriet Gerhard Schröder zur Agenda 2010 und war an der Ernennung von Ferdinand Piëch zum VW-Chef beteiligt. Kaum jemand hat Deutschlands wirtschaftliche Entwicklung über so lange Zeit so intensiv begleitet.

Im Gespräch mit Gabor Steingart von „the pioneer“ analysiert der 87-Jährige die aktuellen Herausforderungen: die Krise bei Volkswagen, die Führungsschwäche der Politik und den Reformstau in Deutschland.

Seine Botschaft: Mehr wirtschaftlicher Mut, eine lösungsorientierte Politik – und eine Gesellschaft, die wieder kritischer und unbequemer wird.

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ifo Institut: Deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle

Die ifo-Chefetage: Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest (Präsident; rechts) und Dr. Stephanie Dittmer (Mitglied des Vorstands): Foto: ifo

(ud) Die deutsche Wirtschaft kommt kaum voran. Laut der ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2025 wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr voraussichtlich nur um 0,2 % wachsen – eine Korrektur um 0,2 Prozentpunkte nach unten im Vergleich zur Winterprognose. Erst 2026 könnte sich die Lage mit einem erwarteten Wachstum von 0,8 % leicht verbessern.

„Die deutsche Wirtschaft steckt fest. Trotz steigender Kaufkraft bleibt die Konsumlaune verhalten, und auch die Unternehmen halten sich mit Investitionen zurück“, erklärt Timo Wollmershäuser, Leiter der ifo Konjunkturprognosen. Besonders die Industrie leidet unter schwacher Nachfrage und wachsendem internationalen Wettbewerbsdruck.

Politische Unsicherheiten belasten Wirtschaft

Neben der schwachen Binnenkonjunktur sorgen politische Unsicherheiten für zusätzliche Risiken – sowohl in Deutschland als auch international. In den USA hat die neue Regierung eine protektionistische Handelspolitikeingeschlagen. Bereits angekündigte Importzölle auf Waren aus Mexiko, Kanada und China sowie entsprechende Gegenmaßnahmen bremsen die US-Konjunktur und wirken sich negativ auf die Weltwirtschaft aus. Sollte es zu zusätzlichen Zöllen auf europäische Produkte kommen, könnte dies die deutsche Exportwirtschaft empfindlich treffen.

Auch innenpolitisch besteht Unsicherheit. Zwar werden Maßnahmen zur Stärkung von Infrastruktur und Verteidigungdiskutiert, doch deren Umsetzung bleibt ungewiss.

„Eine verlässliche Wirtschaftspolitik ist essenziell, um Vertrauen zu schaffen und Investitionen anzukurbeln“,betont Wollmershäuser. „Unternehmen brauchen Planungssicherheit, insbesondere angesichts des Strukturwandels in der Industrie.“

Klöckner & Co verlegt Konzernzentrale in die Düsseldorfer Airport City

Guido Kerkhoff, Vorsitzender des Vorstands der Klöckner & Co SE

(cs) Klöckner & Co hat seinen Hauptsitz von Duisburg nach Düsseldorf in die Airport City verlegt. Auch die Zentrale der Kloeckner Metals Germany GmbH sowie die Duisburger Mitarbeitenden der kloeckner.i GmbH sind in das moderne Gebäude Airport Garden am Düsseldorfer Flughafen umgezogen. Insgesamt betrifft der Standortwechsel 250 Mitarbeitende.

Nachhaltigkeit und moderne Arbeitswelten im Fokus

Der Umzug wurde notwendig, da der Mietvertrag in Duisburg auslief. Vor der finalen Entscheidung analysierte das Unternehmen rund 70 potenzielle Standorte in Duisburg und den umliegenden Städten. Kriterien wie Lage, Verkehrsanbindung, Flächenqualität, CO2-Bilanz und Wirtschaftlichkeit spielten eine entscheidende Rolle.

Mit dem neuen Standort im Airport Garden schafft Klöckner & Co ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Arbeitsumfeld. Das Gebäude wurde mit dem LEED-Gold-Standard für energieeffizientes Bauen ausgezeichnet. Durch Betonkernaktivierung für das Heizen und Kühlen der Flächen kann der Energieverbrauch signifikant gesenkt werden. Insgesamt wird das Unternehmen seine CO2-Emissionen in der Konzernzentrale um mehr als die Hälfte reduzieren.

Auch die Arbeitsweise orientiert sich am „New Work“-Konzept. Die neuen Flächen sind flexibel gestaltet, um sowohl teamübergreifenden Austausch als auch Fokusarbeit zu ermöglichen. Die veränderten Anforderungen seit der Pandemie wurden dabei gezielt berücksichtigt, ebenso wie die Wünsche der Duisburger Mitarbeitenden.

Verbundenheit mit Duisburg bleibt bestehen

Trotz des Standortwechsels bleibt Klöckner & Co seiner Herkunft und dem Ruhrgebiet verbunden. Das soziale Engagement in Duisburg-Marxloh wird fortgeführt – darunter die Unterstützung des Education-Projekts des Klavierfestivals Ruhr sowie der ReDI School of Digital Integration.

Guido Kerkhoff, Vorsitzender des Vorstands der Klöckner & Co SE, betont:
„Mit dem Umzug in das Objekt Airport Garden in Düsseldorf werden wir für unsere Mitarbeitenden ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Arbeitsumfeld schaffen. Gleichzeitig bleiben wir dem Ruhrgebiet und insbesondere Duisburg weiterhin verbunden.“

Die Beratung und Unterstützung im Immobiliensuchprozess übernahm Jones Lang LaSalle (JLL).

Über Klöckner & Co

Klöckner & Co zählt weltweit zu den größten produzentenunabhängigen Stahl- und Metalldistributoren und ist eines der führenden Stahl-Service-Center-Unternehmen. Mit 160 Standorten in 13 Ländern bedient das Unternehmen mehr als 90.000 Kunden. Im Jahr 2022 erwirtschaftete Klöckner & Co einen Umsatz von rund 9,4 Milliarden Euro und beschäftigt derzeit rund 7.800 Mitarbeitende.

Mit der neuen Dachmarke Nexigen® treibt das Unternehmen die Entwicklung CO2-reduzierter Werkstoffe, Service- und Logistikleistungen voran und setzt auf Digitalisierung zur Automatisierung seiner Liefer- und Servicekette. Das Ziel: Klöckner & Co als führenden One-Stop-Shop für Stahl, andere Werkstoffe, Ausrüstung und Anarbeitungsdienstleistungen in Europa und Amerika zu etablieren.

Kommunalwahlen in Düsseldorf nehmen Fahrt auf – in den vergangenen Stunden sind interessante Entscheidungen gefallen

Mit 94% wurde Dr. Stephan Keller am Wochenende nicht überraschend zum CDU-Kandidaten für die Kommunalwahl berufen. Screenshot: CDU/Instagram

Die Nominierung von Dr. Stephan Keller als Oberbürgermeister-Kandidat der CDU für die Kommunalwahl am 14. September 2025 war lange erwartet – nun ist sie offiziell. Mit einer überzeugenden Mehrheit von 94 Prozent wählten die Delegierten der Düsseldorfer CDU ihn auf der Kreisvertreterversammlung am 15. März 2025 im Cecilien-Gymnasium in Niederkassel erneut zum Spitzenkandidaten. Ein kommentierender Bericht unserer Redaktion.

Während Kellers Nominierung kaum Überraschung bot, sorgte eine andere Entscheidung für Spannung: Im Düsseldorfer Norden kam es zu einer Kampfabstimmung zwischen Andreas-Paul Stieber und Stefan Golißa. Stieber, profilierter Vertreter des Schützenwesens, setzte sich mit 128 zu 78 Stimmen durch. Seine Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Gesundheit und Soziales, er engagiert sich aber auch für Wirtschaft und Bildung.

Veränderungen bei der SPD

Ein politischer Paukenschlag war die Ankündigung von Zanda Martens, nicht erneut für den SPD-Vorsitz zu kandidieren. Die Entscheidung kam für Insider wenig überraschend, nachdem sie ihren Bundestagswahlkreis verloren hatte. Gleichwohl hielt die Gewerkschafterin nur zwei Jahre den Vorsitz ihrer Partei inne. Martens, die sich in ihrer Amtszeit stark auf Social Media-Präsenz konzentrierte, kehrt nun zur IG Metall in Krefeld zurück. Ihr Nachfolger als OB-Kandidat der SPD, Fabian Zachel, würdigte ihre Arbeit: „Zanda Martens hat die Partei in einer schwierigen Phase geführt und für eine progressive und entschlossene Politik gestanden.“

Die Grünen setzen auf Clara Gerlach

Mit Clara Gerlach steht die dritte Kandidatin für das Amt des Düsseldorfer Oberbürgermeisters fest. Die Bürgermeisterin legt ihren Fokus auf Bildung und Kultur. In der Vergangenheit war sie für uns eine wertvolle Gesprächspartnerin in Bildungsfragen – zuletzt tauschten wir uns mit ihr über das Thema MINT aus. Zudem eröffnete sie im November unser Lesefest.

Wirtschaft und Industrie im Wahlkampf

Während die Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters feststehen, bleibt abzuwarten, welche wirtschaftspolitischen Akzente sie setzen werden. Dr. Stephan Keller hat sich in den vergangenen Jahren als wirtschaftsfreundlicher Oberbürgermeister positioniert und enge Verbindungen zu Unternehmen und Verbänden gepflegt. Fabian Zachel bringt als früherer Vorsitzender der Initiative „Zukunft durch Industrie“ ebenfalls wirtschaftliche Erfahrung mit und könnte industriepolitische Themen in den Fokus rücken.

Bei den Grünen war Wirtschaft auch ein Thema, aber kein zentrales – doch Clara Gerlach zeigte zuletzt verstärkt Präsenz in wirtschaftlichen Debatten. Auch unterstützen uns die Grünen sehr klar in den Fragen der Nachwuchssicherung, beispielsweise wenn es um unsere MINT-Themen und ein geplantes Schülerlabor in der Stadt geht. Hier erwähnen wir gerne erwähnen IT-Experte Thorsten Graeßner, stellvertretender Leiter des Schulausschusses. Er kandidiert im Bereich Bilk.

Die Frage bleibt, ob und wie die Kandidaten die Herausforderungen der Düsseldorfer Wirtschaft angehen: von der Fachkräftesicherung über die Transformation der Industrie bis hin zur Digitalisierung. Die Wirtschaft in Düsseldorf wird sicherlich genau beobachten, welche Impulse von den Kandidaten kommen – und wie sie den Standort für Unternehmen, Gründer und Beschäftigte weiterentwickeln wollen.

Die politische Landschaft Düsseldorfs bleibt also in Bewegung – die kommenden Monate versprechen eine spannende Wahlkampfzeit.

>> So berichteten wir vor einigen Wochen

Zieht sich aus Düsseldorf zurück: Zanda Martens, einst die große Hoffnung der Düsseldorfer SPD. Screenshot: Zanda Martens/Instagram