Stabile Entwicklung im deutschen Caravaning-Markt – CARAVAN SALON in Düsseldorf (30. August bis 8. September 2024)

Foto: Caravaning Industrie Verband e.V. (CIVD).

Im ersten Halbjahr wurden in Deutschland insgesamt 57.893 Freizeitfahrzeuge (+6,6 Prozent) neu zugelassen. Das Reisemobilsegment übertrifft mit 45.344 Neuzulassungen (+9,3 Prozent) das Vorjahresergebnis. Die Caravan-Neuzulassungen verzeichnen mit 12.549 Einheiten einen leichten Rückgang von 2 Prozent, liegen aber insgesamt auf einem stabilen Niveau. Das ungebrochen große Interesse an Caravaning und die verbesserte Fahrzeugverfügbarkeit stimmen die Branche positiv zum Start der Weltleitmesse CARAVAN SALON in Düsseldorf (30. August bis 8. September 2024).

Trotz getrübter Konsumstimmung bei Verbrauchern und lahmender Konjunktur meldet die deutsche Caravaning-Industrie ein insgesamt gutes Halbjahresergebnis: Mit 57.893 Neuzulassungen in den ersten sechs Monaten verzeichnet der deutsche Freizeitfahrzeug-Markt ein Plus von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Reisemobil-Neuzulassungen im ersten Halbjahr gestiegen

Haupttreiber der positiven Entwicklung ist das Reisemobil-Segment, das mit 45.344 Neuzulassungen ein Plus von 9,3 Prozent erzielt und weiterhin deutlich über dem Vor-Pandemie-Niveau liegt. Dank verbesserter Fahrzeugverfügbarkeit verzeichnen insbesondere größere Reisemobilmodelle wieder eine steigende Nachfrage. Der zuvor herrschende Mangel an Chassis für teil- und vollintegrierte Reisemobile, der über Jahre hinweg die Produktion beeinträchtigte, hat sich in der jüngsten Vergangenheit deutlich gebessert.

Caravan-Neuzulassungen auf stabilem Niveau

Die Caravansparte verzeichnete im ersten Halbjahr mit 12.549 Neuzulassungen (-2 Prozent) ein Ergebnis knapp unter dem des Vorjahres, pendelt sich jedoch in der langfristigen Betrachtung auf einem stabilen Niveau ein.

Insgesamt hat sich die Angebotssituation für Kunden im Laufe der letzten zwölf bis sechzehn Monate erheblich verbessert. Modelle aller Arten und Größen können wieder relativ zuverlässig produziert und ausgeliefert werden, und die Wartezeiten für individuell konfigurierte Fahrzeuge sind im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesunken. Dementsprechend verfügen die Handelsbetriebe, nach mehreren Jahren mit nur sehr eingeschränktem Angebot, nun wieder über ein sehr breit aufgestelltes Fahrzeugsortiment.

Highlights des Caravaning-Jahres

Die insgesamt positive Entwicklung des Marktes ist ein Beleg für den langfristigen Trend der Branche, wie CIVD-Geschäftsführer Daniel Onggowinarso erläutert: „Caravaning zählt längst zu den beliebtesten Urlaubsformen der Deutschen, da selbstbestimmtes Reisen im Einklang mit der Natur immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Krisen der letzten Jahre haben zudem den Wunsch nach Individualität und Flexibilität in der Freizeit zusätzlich befeuert.“

Der Besuch im Handel lohnt sich laut Daniel Onggowinarso für Interessierte aktuell mehr denn je: „Nach mehreren Jahren mit eingeschränktem Angebot hat der Handel den Kunden aktuell wieder viel zu bieten, da die Fahrzeughersteller Caravans und Reisemobile wieder in gewohntem Maße liefern können. Das vielfältige Angebot findet auf der Kundenseite großen Anklang. Trotz des verregneten Frühlings und der allgemein getrübten Konsumstimmung ziehen die Handelshöfe viele Interessierte an, die sich nicht nur gezielt zu Caravans und Reisemobilen informieren, sondern auch konkrete Kaufabsichten haben.“

Mit dem CARAVAN SALON in Düsseldorf, der vom 30. August (Preview Day) bis zum 8. September 2024 stattfindet, steht das Jahreshighlight der Branche kurz bevor. „Der CARAVAN SALON in Düsseldorf ist die weltweit größte und wichtigste Messe der Caravaningbranche. Ein Besuch in Düsseldorf lohnt sich sowohl für Neueinsteiger als auch für erfahrene Camping-Enthusiasten, da man nirgendwo sonst die gesamte Produktvielfalt unserer Branche an einem Ort versammelt findet und die neuesten Produkte sowie Innovationen hautnah erleben kann,“ erklärt Daniel Onggowinarso.

Zusammenschluss von Smurfit Kappa und WestRock

Foto: Smurfit Westrock

Smurfit Westrock plc, ein weltweit wegweisendes Unternehmen im Bereich nachhaltiger Verpackungen, freut sich, seine Erstnotierung an der New Yorker Börse (NYSE) unter dem Kürzel „SW“ bekannt zu geben, nachdem der zuvor angekündigte Zusammenschluss von Smurfit Kappa und WestRock am 5. Juli 2024 abgeschlossen wurde.

Das Unternehmen ist auch an der Londoner Börse (LSE) unter dem Kürzel „SWR“ notiert.

Smurfit Westrock wird in 40 Ländern tätig sein und kann auf das Knowhow von über 100.000 Mitarbeitenden zurückgreifen. Das Unternehmen verfügt über eine einzigartige Fähigkeit, seinen Kunden das vielfältigste, innovativste und nachhaltigste Angebot an erneuerbaren und recycelbaren Verpackungslösungen zu bieten.

„Durch den Zusammenschluss von Smurfit Kappa und WestRock entsteht ein weltweit wegweisendes Unternehmen für nachhaltige Verpackungen, das die enorme Erfahrung und das Knowhow beider Unternehmen vereint“, sagte Tony Smurfit, Vorstandsvorsitzender von Smurfit Westrock. „Wir sind davon überzeugt, dass durch diesen Zusammenschluss der führende Anbieter und bevorzugte Partner für nachhaltige Verpackungen entstanden ist. Ich bin stolz darauf, dass ich ausgewählt wurde, dieses großartige Team zu leiten.“

„Die Aktionäre, sowohl von Smurfit Kappa als auch von WestRock, haben unseren Zusammenschluss mit überwältigender Mehrheit unterstützt. Smurfit Westrock hat eine einzigartige geografische Präsenz und durch unsere branchenführenden Anwendungen eine unvergleichliche Fähigkeit, unseren Kunden einen Mehrwert zu bieten“, fügte Ken Bowles, Finanzvorstand von Smurfit Westrock, hinzu.

Studentische Hilfskraft im Bereich Projektassistenz (m/w/d)

Stellenbeschreibung

Die Kommunale Koordinierung Düsseldorf und das Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung suchen ab sofort eine engagierte studentische Hilfskraft zur Unterstützung im Bereich Projektassistenz mit dem Schwerpunkt auf (Telefon-)Akquise mit einer Arbeitszeit von ca. 10 Stunden pro Woche.

Wir sind das größte Bildungs-Netzwerk in der Landeshauptstadt Düsseldorf und als „Düsseldorfer Modell“ in der nordrhein-westfälischen Bildungslandschaft einzigartig.

Unser Team besteht aus praxiserfahrenen Expertinnen und Experten, die innovative Bildungsprogramme und aktuelle Themen praxisnah umsetzen und einer breiten Zielgruppe zugänglich machen.

Wir suchen ab dem 01. Oktober 2024 eine studentische Hilfskraft.

Ihre Aufgaben:

  • Unterstützung bei der Akquise von Unternehmen für Schülerpraktika (telefonisch, per Mail und vor Ort) in Düsseldorf
  • Kommunikation mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern und Unternehmen im Rahmen der Initiative „Powerjahr Praktika“ – in erster Linie per E-Mail und Telefon.
  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen
  • Aufbereitung und Pflege von Websites und Datenbanken
  • flexible Arbeitszeiten (Mo.-Do. in unserer Kernarbeitszeit von 9 bis 16 Uhr).
  • Arbeitsort ist in der Willi-Becker-Allee 10

Anforderungsprofil & Qualifikationen

  • Sie sind ein/e eingeschriebene/r Studentin/Student
  • Ein gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen gehört zu Ihren Kompetenzen.
  • Ihre Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Hands-on-Mentalität zeichnet Sie ebenso aus wie Ihre Kreativität und Begeisterungsfähigkeit.
  • Sie arbeiten strukturiert und haben ebenso Interesse an administrativen und projektbezogenen Tätigkeiten.
  • Ein sicherer Umgang mit MS Office und Interesse an der Pflege von Webseiten ist für Sie selbstverständlich.

Bewerbungen:
Christoph Sochart
sochart@unternehmerschaft.de

Im Herzen Düsseldorfs entsteht Bauprojekt „LeCoeur“ – OB Keller besucht Baustelle im Rahmen seiner Unternehmenstour 2024

Zwischen Königsallee und Breitestraße entsteht am Standort der ehemaligen Commerzbank ein neuer Gebäudekomplex für Büro, Gastronomie und Einzelhandel: Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller besuchte die Baustelle des „LeCoeur“, gemeinsam mit dem Investor Hines Immobilien GmbH, im Rahmen seiner aktuellen Unternehmenstour 2024 statt. Der aktuelle Planungsstand.

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Die Baustellensituation und ihre Auswirkungen auf umliegende Einzelhandelsunternehmen waren ein zentrales Thema des Besuchs des Oberbürgermeisters. Gemeinsam soll auch in Zukunft auf eine aktive Zusammenarbeit gesetzt werden, um mögliche Beeinträchtigungen mithilfe ansprechender Bauzaungestaltung zu reduzieren.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Im Herzen Düsseldorfs wächst ein weiteres attraktives Flächenangebot für unterschiedliche Ansiedlungs- und Nutzungsformen. Das ‚LeCoeur‘ ist ein wichtiger Baustein zur Stärkung der westlichen Kö und der gesamten Innenstadt. Die enge Zusammenarbeit und der partnerschaftliche Austausch mit den Projektentwicklern ist für uns von hoher Bedeutung und trägt maßgeblich zur Förderung des Innenstadtdialogs bei. Gemeinsam können wir die besten Ergebnisse für eine positive Entwicklung des Standorts erzielen.“

Mit dem Bau des „LeCoeur“ wird das belebte Zentrum erweitert. Der neue Gebäudekomplex verbindet verschiedene Nutzungsformen miteinander, trägt durch frei zugängliche Bereiche, Terrassen und Grünflächen zur erhöhten Aufenthaltsqualität bei und schafft einen Mehrwert für eine innovative Düsseldorfer Innenstadt.

Um den produktiven Austausch weiter auszubauen, wurde die Hines Immobilien GmbH eingeladen, sich im Rahmen des städtischen Citymanagements am ‚Runden Tisch‘ der Standortgemeinschaften zu beteiligen. Bereits jetzt trägt das Projekt zum Ziel des Dialogverfahrens ‚Zukunft der Kö‘ bei, das den Charakter der Königsallee als Luxus- und Flaniermeile nicht nur bewahren, sondern insgesamt erneuern möchte.

Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Hintergrund
Das Bauvorhaben „LeCoeur“ wird von den Architekturbüros Pickard Chilton, RKW Architektur + und AVP realisiert. Die Fertigstellung des Projekts ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Mit einem Anteil von etwa 50 Prozent genutzter Bausubstanz aus dem ehemaligen Commerzbank-Gebäude ist das Bauvorhaben „LeCoeur“ exemplarisch für nachhaltiges Bauen im Bestand. Von den rund 47.000 Quadratmetern Gesamtnutzfläche sollen 38.000 Quadratmeter für hochwertige Büroräumlichkeiten, Einzelhandels- und Gastronomieangebote zur Verfügung stehen.

Anmietungen durch die international agierenden Anwaltskanzleien Freshfields Bruckhaus Deringer, Clifford Chance und Noerr wurden bereits bekannt gegeben. Damit sind schon heute drei Viertel der Büroflächen vermietet. In enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Düsseldorf werden nun Gespräche mit potenziellen Mieterinnen und Mietern für die Retail- und Gastronomieflächen aufgenommen, um weitere Ansiedlungen zu realisieren. Dabei liegt der Fokus in Richtung Königsallee und Benrather Straße auf dem Luxussegment, während an der Trinkausstraße und Breitestraße Raum für regionale Einzelhandelskonzepte geboten wird.

Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

175 Jahre Fritz Henkel: Der Pionier, der die Welt veränderte

Grundsteinlegung des Henkel-Werks in Holthausen. Screenshot Instagram

Vor 175 Jahren wurde Fritz Henkel, der Unternehmensgründer von Henkel, geboren. Mit Mut, Entschlossenheit und großem unternehmerischen Geschick legte er den Grundstein für eines der bedeutendsten deutschen Familienunternehmen.

Fritz Henkel war durch und durch Unternehmer und ein Pionier. Er verließ bekannte Pfade, um neue Wege zu gehen. Für seine Produkte setzte er von Beginn an auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sowie auf hohe Qualität und innovative Werbung. Zugleich stand er für Verantwortung und Fürsorge für seine Mitarbeiter:innen.

Seine Ideen, Leistungen und Werte haben Henkel geprägt. Sie inspirieren und leiten das Unternehmen. Heute und auch in Zukunft. Daher würdigt Henkel mit einer interaktiven Website sein großes Lebenswerk. Fritz Henkel wurde 1848 in einem kleinen hessischen Ort geboren. Bereits früh begeisterte er sich für Chemie. Mit gerade mal 17 Jahren verließ er seinen Geburtsort für eine Kaufmannslehre – der Beginn einer einzigartigen Unternehmerkarriere.

Am 26. September 1876 gründete Fritz Henkel mit zwei Partnern die Firma Henkel & Cie in Aachen. Bereits zwei Jahre später verlegte er das Unternehmen nach Düsseldorf. 1878 gelang Fritz Henkel mit Henkel’s Bleich-Soda der erste Markenartikel-Erfolg. In den nachfolgenden Jahrzehnten erweiterten viele weitere innovative, einfallsreiche und erfolgreiche Produkte das Sortiment. Viele dieser traditionsreichen Marken bestehen bis heute.

Fritz Henkel war überzeugt, dass es seinem Unternehmen und ihm nur gutgehe, wenn es auch seinen Mitarbeiter:innen gutgeht. Seine Haltung prägte die Personal-, Lohn-, aber auch die Sozialpolitik des Unternehmens und hatte wesentlichen Anteil daran, dass Henkel aus den schweren Krisen der Zeit gestärkt hervorgegangen ist.

Er revolutionierte als Unternehmer und mutiger Pionier den Alltag vieler Menschen. Damit legte er den Grundstein für die Erfolgsgeschichte von Henkel. Die ganze Geschichte gibt es im Netz unter www.fritz-henkel.com/de

Exklusiv für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Mitgliedsunternehmen: Das Seminar- & Veranstaltungsangebot im zweiten Halbjahr 2024

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Auch für das zweite Halbjahr haben wir Ihnen ein vielseitiges Programm mit Seminaren, Workshops und Events zusammengestellt, analoge und digitale Termine, damit Sie immer auf dem neuesten Stand bleiben und sich vernetzen können. Sie erhalten regelmäßig Updates zu wichtigen Veränderungen und Entwicklungen. Außerdem präsentieren wir aktuelle Trends und bieten ein Forum für konstruktiven Austausch.

Eine Übersicht aller geplanten Termine finden Sie in unserem neuen digitalen Programmheft HIER.

Teilen Sie dieses gerne mit Ihren Kolleginnen und Kollegen sowie Ihrem beruflichen Netzwerk. Die Teilnahme an unseren Veranstaltungen ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Mitgliedsunternehmen kostenlos. Auch andere Interessierte sind herzlich willkommen.

Einladungen zu den einzelnen Veranstaltungen erhalten Sie rechtzeitig. Nutzen Sie diese Übersicht für Ihre persönliche Planung. Aufgrund möglicher Terminüberschneidungen kann es zu Änderungen kommen. Warten Sie daher bitte die jeweilige Einladung ab.

Aktuelle Informationen zu allen Terminen finden Sie auf unserer Homepage unter www.unternehmerschaft.de.

Pendler-Zugverbindungen nach und von Düsseldorf seit heute nahezu komplett gekappt

Viele Baustellen gibt es zur Zeit bei der Deutschen Bundesbahn. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf; KI-generiert

Die Zugstrecke zwischen Düsseldorf und dem Ruhrgebiet ist seit heute Früh (Montag, 22. Juli 2024) nahezu komplett gekappt. Grund sind mehrere Baustellen. Am Autobahnkreuz Kaiserberg wird eine Brücke erneuert. Die darunter liegende Bahnstrecke muss deshalb gesperrt werden. Die Bahn nutzt diese Gelegenheit und erneuert zwischen dem Flughafen und Duisburg sowie an mehreren Stellen im Ruhrgebiet Schienen, Kabel und Oberleitungen. Bis nächste Woche Freitag (2. August 2024) wird der Fernverkehr zwischen Düsseldorf und Dortmund weiträumig umgeleitet, fast alle S- und Regionalbahnen fallen aus. Einzig die S1 ist unterwegs. Wer zum Flughafen möchte, kann außerdem die S11 nutzen. Ebenfalls gesperrt ist die Bahnstrecke nach Mönchengladbach. Hier sind unter anderem die S8 und S28 betroffen, für die in Neuss Endstation ist.

Quelle: Antenne Düsseldorf

Zahlreiche Baustellen in den kommenden Wochen: Bahnstrecken werden gesperrt – auch Theodor-Heuss-Brücke nachts ab 22 Uhr geschlossen

Wer im Raum Düsseldorf mit der Bahn unterwegs ist, muss sich in den kommenden beiden Wochen Alternativen suchen oder mehr Zeit einplanen. Wegen Bauarbeiten werden viele Strecken gesperrt. Ab heute Abend (Freitag, 19. Juli 2024) fahren zwischen dem Hauptbahnhof und Mönchengladbach sowie zwischen dem Flughafen-Bahnhof und Duisburg viele Züge nicht wie sonst, meldet ANTENNE DÜSSELDORF.

Zwischen dem Flughafen und Duisburg werden in den kommenden beiden Wochen Gleise erneuert. Fünf Regionalexpresslinien sind betroffen. Bahnkundinnen und -kunden können aber alle anderen Züge auf der Strecke nutzen. Allerdings beginnen am Montag (22. Juli 2024) Bauarbeiten am Autobahnkreuz Kaiserberg in Duisburg. Dann fallen mit Ausnahme der S1 alle Fern- und Regionalzüge zwischen Düsseldorf und dem Ruhrgebiet aus bzw. werden umgeleitet. Auch diese Arbeiten dauern bis zum 2. August. Ebenso jene zwischen Düsseldorf und Mönchengladbach. Von heute Abend an ist für den RE13 am Hauptbahnhof Endstation, für die S8 und S28 in Neuss. Der RE4 wird zwischen Bilk und Mönchengladbach umgeleitet.

Die Theodor-Heuss-Brücke muss Ende des Monats voll gesperrt werden. Grund: die Stadt führt Überprüfungen an den Brückenkabeln durch. In mehreren Nächten kann die Brücke deshalb nicht befahren werden. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Ausserdem muss die Theodor-Heuss-Brücke muss Ende des Monats voll gesperrt werden. Grund: die Stadt führt Überprüfungen an den Brückenkabeln durch. In mehreren Nächten kann die Brücke deshalb nicht befahren werden.

Laut der Stadt handelt es sich um Routinearbeiten. Um die Brückenseile zu checken, müssen Hubarbeitsbühnen aufgestellt werden. Deshalb wird die Brücke gesperrt, und zwar ab dem 28. Juli für fünf bis sieben Nächte. Zwischen 22 und 5 Uhr wird der Verkehr umgeleitet, über die Oberkasseler- und die Rheinkniebrücke. Auch einige Rheinbahnbusse sind betroffen. Die Theodor-Heuss-Brücke hat ihren letzten Lebensabschnitt erreicht. Sie soll neu gebaut werden. Im Herbst gehen die Planungen weiter. Dann wird es eine Öffentlichkeitsbeteiligung geben. Auch die Süd- und die Fleher Brücke müssen in den kommenden Jahren neu errichtet werden.

Quelle: ANTENNE DÜSSELDORF

Rheinmetall sichert sich zwei Aufträge für Abgastechnologie im Bereich der Hybridtechnik

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall hat zwei Aufträge im Bereich der Abgastechnologie für Hybridfahrzeuge mit einem Gesamtwert von rund 20 MioEUR gewonnen. Beide Aufträge beziehen sich auf die Tochtergesellschaft Pierburg China.

Beauftragt wurde einerseits die Lieferung von Kraftstofftank-Absperrventilen (FTIV) durch einen namhaften chinesischen Anbieter von Carbon-Kanistern. Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und einen Gesamtwert von rund 10 MioEUR. Das Absperrventil für den Kraftstofftank spielt eine Schlüsselrolle bei Plug-in-Hybridfahrzeugen, da es das Entweichen von Kraftstoffdämpfen verhindert und das Druckverhältnis im Kraftstofftank reguliert, wenn das Fahrzeug im Elektromodus fährt. Es zeichnet sich durch eine kompakte Größe, ein schnelles Ansprechverhalten und einen geringen Stromverbrauch aus. Die bestellten Absperrventile werden auf dem Kohlendioxidbehälter installiert, um eine bessere Kontrolle über das Entweichen von Kraftstoffdämpfen zu erreichen und die Anforderungen an die Emissionsvorschriften besser zu erfüllen. Nach dem Prinzip „local for local“ wird Rheinmetall für diesen Auftrag im Pierburg-Werk in Kunshan eine neue Produktionslinie aufbauen, um mit der Serienproduktion im Januar 2026 zu starten.

Symbol-Foto: Rheinmetall

Zweitens wurden Niederdruck-Abgasrückführventilen (LP AGR) von einem namhaften chinesischen Premium-OEM geordert. Der Auftragswert liegt ebenfalls bei rund 10 MioEUR und bezieht sich auf die Premium-Limousinen- und SUV-Modelle des Herstellers. Die Ventile werden auch im Pierburg-Werk in Kunshan gefertigt. Der Beginn der Serienproduktion ist für Dezember 2025 geplant, die Vertragslaufzeit beträgt sechs Jahre. Durch die Niederdruck-Abgasrückführventile werden die Stickoxidemissionen reduziert und der Kraftstoffverbrauch gesenkt. Den Kunden haben die Qualitätsmerkmale des kompakten Klappenventils mit hervorragender Haltbarkeit, langer Lebensdauer, starker Korrosionsbeständigkeit und hoher Positioniergenauigkeit überzeugt.

Rheinmetall unterstreicht mit dem Vertriebserfolg das strategische Ziel, die Position als einer der globalen Marktführer im Bereich Emissionsreduzierung langfristig zu erhalten und weiter auszubauen. Das Marktsegment der Fahrzeuge, die entweder rein durch einen Verbrennungsmotor oder hybrid angetrieben werden, wird trotz der hohen Bedeutung einer modernen emissionsfreien Mobilität noch für einen langen Zeitraum eine hohe Nachfrage generieren. Rheinmetall ist Systempartner bei allen Fragen der genauen Regelung der Abgasrückführrate, unabhängig davon ob Diesel-, Otto- oder Hybridmotoren, ob Pkw, Nutzfahrzeug oder Industriemotor. Das Kompetenzportfolio reicht über Abgasrückführungssysteme im Bereich Hoch- oder Niederdruck, Kaltseiten- oder Heißseitenaufbau, „smart“ oder „non-smart“ sowie Metall- oder Kunststoffgehäuse. Die Produkte werden individuell auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt.

CHINA FIRST! Warum immer mehr Unternehmen (auch aus Düsseldorf) unter Druck geraten

CHINA FIRST! Die Auswirkungen der chinesischen Marktstrategie sind deutlich spürbar: Besonders die Heizungsbauer stehen derzeit unter enormem Druck. Der Markt für Wärmepumpen stagniert völlig, während chinesische Produkte in immer größeren Mengen eingeführt werden. Ein Blick ins Internet verdeutlicht das Problem – häufig tragen Produkte deutsche oder europäisch klingende Namen und werden von scheinbar deutschen Adressen geliefert, stammen aber tatsächlich aus China. Dies ist nur ein Beispiel für die Herausforderungen, vor denen deutsche Unternehmen stehen. Das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln warnt: So kann es nicht weitergehen.

Von CHRISTOPH SOCHART

Deutschland verzeichnet rückläufige Exporte in einigen Branchen, wie beispielsweise bei chemischen Erzeugnissen, oder kann bei den Absatzsteigerungen nicht mit China mithalten. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 2023 exportierte China rund 130 Prozent mehr E-Autos in den Globalen Süden als im Vorjahr, während Deutschland lediglich ein Plus von 82 Prozent erzielte. Diese Disparität verdeutlicht die Herausforderungen, denen sich deutsche Unternehmen gegenübersehen.


Düsseldorfer Unternehmen, vor allem mittelständische Betriebe, sind teilweise bis zu 87% vom Export abhängig! (Quelle: „Düsseldorfer Konjunkturmonitor 2023“).


In Deutschland entscheidet die Privatwirtschaft im Gegensatz zu China, wo sie im Ausland investiert. Diese Freiheit birgt jedoch auch Risiken, besonders wenn der Staat nicht aktiv die Rahmenbedingungen für Handelsbeziehungen verbessert. Es ist dringend notwendig, die Außenwirtschaftspolitik zu überdenken und den Fokus verstärkt auf den Globalen Süden zu legen. Der Abschluss von Handelsabkommen sollte priorisiert werden, sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene.

So viel Prozent ihres gesamten Außenhandels wickelten die Staaten des Globalen Südens mit diesen Ländern ab

Zudem darf die Entwicklungshilfe nicht vernachlässigt werden. Durch gezielte Unterstützung können enge Kontakte zu neutralen Ländern gepflegt werden, was langfristig auch der deutschen Wirtschaft zugutekommt. Entwicklungshilfe kann dazu beitragen, stabile Partnerschaften aufzubauen, die für beide Seiten von Vorteil sind.

Durch diese Maßnahmen kann die deutsche Wirtschaft ihre Lieferketten und Rohstoffbezüge diversifizieren. Eine breite Streuung von Handelspartnern mindert das Risiko einseitiger Abhängigkeiten und stärkt die Resilienz der deutschen Wirtschaft. Gleichzeitig gewinnt der Staat mehr politischen Einfluss in den Ländern der Südhalbkugel, was in einer globalisierten Welt von zunehmender Bedeutung ist.

Es ist von größter Wichtigkeit, dass Deutschland und die EU zeitnah handeln. Nur durch eine gezielte und strategisch ausgerichtete Außenwirtschaftspolitik kann sichergestellt werden, dass deutsche Unternehmen auf dem globalen Markt konkurrenzfähig bleiben. Die Herausforderungen sind groß, aber mit einer klaren Strategie und entschlossenen Maßnahmen können sie bewältigt werden.