Neue Podcast-Folge „Düsseldorfer Wirtschaft“ jetzt online: Alles über das Bio-Altbier altus

Die neueste Folge unseres Podcasts „Düsseldorfer Wirtschaft“ ist jetzt verfügbar! In dieser Episode dreht sich alles um das traditionelle Düsseldorfer Altbier. Wir stellen die Marke altus vor, die von Anthony und Tim im Frühjahr 2021 gegründet wurde. Die beiden Gründer sind von der Produktentwicklung über das Marketing bis hin zum Vertrieb für alle Aspekte verantwortlich.

Doch hinter altus stehen viele engagierte Gesichter und eine stetig wachsende Community. Das Bio-Altbier wird nach dem Reinheitsgebot gebraut und enthält ausschließlich Bio-Gerstenmalz, Bio-Hopfen, Hefe und Wasser. Die Gründer beschreiben altus als süffig und mild, ein Bier, das Lust auf mehr macht.

Diese Folge ist eine weitere Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Düsseldorf. Produziert wurde die Episode von Streamboxstudios unter der Leitung von Frank Wiedemeier. Hören Sie rein und erfahren Sie mehr über die spannende Reise von Anthony und Tim und ihre Vision eines modernen Bio-Altbiers.

Alle Folgen gibt es hier!

Neubau der Fleher Brücke: Pläne vorgestellt

Diese Woche wurden die aktuellen Planungen für den Neubau der Fleher Brücke den Bürgern von Neuss und Düsseldorf präsentiert. Die Planer stellten drei mögliche Varianten vor, die sich in der Streckenführung und den baulichen Abläufen unterscheiden.

Quelle: Autobahnen GmbH

Die Vorschläge im Überblick:

1. Weite Umgehung der Trinkwasserschutzzone:
– Neusser Seite: Der Neubau führt in einem weiten Bogen rund 200 Meter vom aktuellen Standort entfernt um die Trinkwasserschutzzone herum.
– Düsseldorfer Seite: Die neue Brücke würde etwa 50 Meter von der jetzigen Trasse entfernt verlaufen.

2. Näher am Bestand:
– Diese Variante sieht den Neubau etwas näher am aktuellen Standort der Brücke vor.

3. Schrittweiser Bau:
– Zunächst wird eine Hälfte der neuen Brücke gebaut.
– Danach erfolgt der Abriss der alten Brücke.
– Schließlich wird die zweite Hälfte der neuen Brücke gebaut und an die erste herangeschoben.

Unabhängig von der gewählten Variante wird die neue Brücke aus zwei voneinander unabhängigen Teilen bestehen, die einige Meter auseinanderliegen. Dies führt zu einer größeren Gesamtbreite der Brücke. Besonders im Fall der ersten Bauhälfte wird diese deutlich weiter in den Bereich Flehe hineinragen.

Kosten und Erscheinungsbild

Die Autobahn GmbH hält sich mit Angaben zu den Kosten und dem endgültigen Erscheinungsbild der Brücke noch zurück. Der Baustart ist für 2029 geplant, und die Bauarbeiten werden voraussichtlich mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Die Diskussionen um den Neubau der Fleher Brücke zeigen, dass sowohl technische als auch soziale Aspekte sorgfältig abgewogen werden müssen, um eine für alle Beteiligten tragbare Lösung zu finden.

Arnd Kirchhoff: Der Mann hinter den Tarifverhandlungen in NRW

In wenigen Wochen beginnen in Nordrhein-Westfalen die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie. Diese Gespräche werden ehrenamtlich von Arnd Kirchhoff geleitet, der hauptberuflich das Familienunternehmen Kirchhoff Automotive führt. Die Rheinische Post hat ein Porträt über diesen dynamischen Unternehmer verfasst, welches wir hier zusammenfassen.

Kirchhoff Automotive ist ein Paradebeispiel für erfolgreiche Globalisierung. Von den 8100 Beschäftigten weltweit arbeiten 86 Prozent im Ausland, davon allein ein Viertel in Polen. Die deutschen Autobauer lassen ihren Stahl nach Polen transportieren, wo er zu Karosserieteilen verarbeitet wird, die dann zurück nach Deutschland gehen. Täglich erreichen 106 Lkw das Werk in Gliwice, wo die Produktion über das SAP-Netzwerk vom Sauerland aus überwacht wird. Arnd Kirchhoff betont jedoch die Bedeutung der lokalen Autonomie: „Unsere Werksleiter sind stets Einheimische,“ erklärt der 69-Jährige.

Polen ist ein attraktiver Standort für Kirchhoff. Der Mindestlohn liegt bei 1000 Euro, doch Kirchhoff zahlt seinen Mitarbeitern, auch den Ungelernten, mehr. Philippinische Zeitarbeiter, die in Polen arbeiten, erhalten dasselbe Gehalt wie Festangestellte. Diese Mitarbeiter sind gut integriert, sprechen Englisch und teilen den katholischen Glauben. Ein Viertel der Belegschaft sind Frauen, was für Polen bemerkenswert ist.

„Die Arbeitsmoral in Polen unterscheidet sich von der in Deutschland,“ sagt Kirchhoff. Die polnischen Mitarbeiter seien oft ehrgeiziger und kreativer in der Problemlösung. Diese Zusammenarbeit erinnert an den Rheinischen Kapitalismus, der auf Sozialpartnerschaft setzt. So unterstützte das Unternehmen beispielsweise den Bau einer Straße in einer Neubausiedlung, die nun „Kirchhoff Ulica“ heißt.

Kirchhoff betont, dass nicht die Löhne, sondern die Steuerlast und Energiepreise den Unterschied ausmachen. In Polen liegt die Steuerlast für Unternehmen bei 12,9 Prozent, während sie in Deutschland 28,5 Prozent beträgt. Kirchhoff profitiert zudem von Steuerbefreiungen für investierende Firmen und günstigen Kohlestrom.

Die Globalisierung hat Kirchhoff Automotive wettbewerbsfähig gemacht. Das Unternehmen, das 1785 als Nadelfabrik in Iserlohn gegründet wurde, expandierte 1993 nach Portugal und später nach Mexiko, Osteuropa, Russland und China. Die Kirchhoff-Geschwister führen das Unternehmen in vierter Generation gemeinsam.

Arnd Kirchhoff ist bekannt für seine bodenständige Art. Statt in Luxus zu investieren, chartert er mit seinen Geschwistern ein Segelboot und überquert den Atlantik. In Europa fliegt er Economy Class. Seine Familie sorgt ebenfalls für Bodenhaftung: Seine Frau ist Ärztin und hat in der Corona-Pandemie im Sauerland beim Impfen geholfen. Die drei adoptierten Töchter verfolgen ihre eigenen Karrieren, eine von ihnen ist Schauspielerin.

Der 69-Jährige ist nicht nur unternehmerisch, sondern auch in zahlreichen Verbänden aktiv, darunter als Präsident von Metall und Unternehmer NRW. Er warnt vor zu starren Klimazielen, die die Industrie gefährden könnten, und hält den Kohleausstieg bis 2030 in NRW für unwahrscheinlich.

Neben all diesen Aufgaben wird Kirchhoff nun auch die Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie führen, die rund 700.000 Beschäftigte allein in NRW betreffen. Er plädiert für höhere Löhne, warnt jedoch vor Übertreibungen. Über die Viertagewoche will er nicht diskutieren, da sie bereits tarifvertraglich möglich ist. Es bleibt abzuwarten, ob Nordrhein-Westfalen dieses Mal den Pilotabschluss in dieser wichtigen Branche machen wird.

Quelle: Rheinische Post

Sehr wichtig für die Düsseldorfer Wirtschaft: Rekordjahr 2023 und Ausblick auf die drupa 2024

Vom 28. Mai bis 07. Juni 2024 findet in Düsseldorf die drupa, weltweit führende Fachmesse für Drucktechnologien, statt. 1.640 Aussteller aus 52 Ländern und rund 200.000 Besucher aus 160 Nationen werden an den 11 Messetagen erwartet. Foto: Messe Düsseldorf

Die Düsseldorfer Hotels erlebten im Rekordjahr 2023 beeindruckende 5,4 Millionen Übernachtungen. Es gibt viele Anzeichen dafür, dass diese Zahl in diesen Tagen übertroffen wird, insbesondere dank der Messe drupa. Erstmals seit 2016 kehrt die „Druck und Papier“-Messe wieder auf das Düsseldorfer Messegelände zurück. Über 200.000 Fachbesucher aus mehr als 180 Ländern und 1642 Aussteller aus 52 Nationen werden erwartet. Seit 1951 findet die drupa alle vier bis fünf Jahre in Düsseldorf statt und gilt als die weltweit größte Messe der Printmedien sowie als bedeutendste Leistungsschau der Druck- und Druckmedienindustrie. Die diesjährige Messe endet am 7. Juni.

Bedeutung der drupa für die Branche

Thomas Schiemann, Geschäftsführer des Fachverbandes Druck- und Papiertechnik, betont: „Die Branche ist hochgradig relevant und sie wächst.“ Die weltweite Druckindustrie erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von mehr als 837 Milliarden Euro und beschäftigt über vier Millionen Mitarbeiter weltweit. Laut einer Smithers-Studie soll die Branche in den nächsten fünf Jahren ein durchschnittliches jährliches Wachstum von über 2,1 Prozent erzielen, verglichen mit 1,1 Prozent in den vergangenen fünf Jahren. Diese Entwicklung wird vor allem durch den Bereich Etiketten und Verpackungen getragen.

Lage in Deutschland

In Deutschland erwirtschaften die rund 6900 Druck- und Medienunternehmen mit gut 110.000 Beschäftigten etwa 17,6 Milliarden Euro. Kerstin Hommelhoff, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Druck und Medien (BVDM), erklärt: „Print wird es immer geben. Ohne Print geht nichts. Deutschland hat nach wie vor den größten Zeitungsmarkt Europas.“ Besonders der Markt für Verpackungen wächst stetig, und „jeder Supermarkt ist eine Leistungsschau der Druckindustrie“, so Hommelhoff.

Nachhaltigkeit in der Druckindustrie

Hommelhoff nutzt die Gelegenheit, um auf die Kampagne „Umwelt.Bewusst.Gedruckt.“ aufmerksam zu machen, die mit Vorurteilen über die Nachhaltigkeit der Branche aufräumen soll. Es sei nicht wahr, dass für die Papierindustrie in Deutschland Naturwälder abgeholzt würden. Stattdessen werde überwiegend Material aus Plantagenanbau oder Sägespäne verwendet. Zudem könnten über 80 Prozent der grafischen Papiere in Deutschland hochwertig recycelt werden, und 90 Prozent des Wassers in der Papierproduktion würden wiederverwendet.

Fachkräftemangel und Herausforderungen

Wie viele andere Branchen leidet auch die Druckindustrie unter Fachkräftemangel. Laut der Branchenumfrage 2023 des BVDM gehören steigende Arbeitskosten und der Mangel an Fachkräften zu den größten Herausforderungen für mehr als 50 Prozent der Betriebe. Auch hohe Energiepreise und bürokratische Hürden belasten die Branche. Auf der drupa wird es daher zahlreiche Initiativen der Verbände und Hochschulen geben, die für Berufsfelder in der Druckindustrie werben.

Besuch der drupa 2024

Die drupa 2024 ist für Fachbesucherinnen und Fachbesucher von Dienstag, 28. Mai, bis Freitag, 7. Juni 2024, geöffnet. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr und Samstag und Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr. Die Tageskarte kostet 60 Euro, die 3-Tageskarte 165 Euro und die 5-Tageskarte 255 Euro. Weitere Informationen zu Parktickets und Tickets für den öffentlichen Nahverkehr finden Sie im Ticketshop: drupa.de

Pendler sollten Staus einplanen

Pendler nach Düsseldorf sollten Staus einplanen am Vormittag zwischen 8.30 – 10 Uhr und am Abend gegen 17 Uhr. Von den Autobahnen wird die A44 besonders betroffen sein. Auch der Verkehr in Richtung Messe bzw. abends in die Innenstadt wird außergewöhnlich hoch sein.

Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie sowie in der chemischen Industrie

Die aktuellen Entgelttarifverträge der Metall- und Elektroindustrie, die im Tarifabschluss von 2022 vereinbart wurden, sind erstmals zum 30. September 2024 kündbar. Die Diskussion über die neuen Forderungen hat bereits begonnen. Screenshot: Gesamtmetall

Im Fokus stehen die neuen Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie sowie in der chemischen Industrie. Die aktuellen Entgelttarifverträge der Metall- und Elektroindustrie, die im Tarifabschluss von 2022 vereinbart wurden, sind erstmals zum 30. September 2024 kündbar. Die Diskussion über die neuen Forderungen hat bereits begonnen.

Zum Auftakt der bundesweiten Tarifverhandlungen für die rund 585.000 Beschäftigten der Chemie- und Pharmaindustrie haben die Arbeitgeber noch kein Angebot vorgelegt. Der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) betonte bereits vor dem ersten Treffen die schwierige Lage der Branche. BAVC-Hauptgeschäftsführer Klaus-Peter Stiller erklärte, dass ohne eine gemeinsame Einschätzung der Situation kein Angebot gemacht werden könne. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von 7 Prozent sowie zusätzliche Vorteile für Gewerkschaftsmitglieder.

Zeichen setzen: Gemeinsam für Demokratie, Vielfalt und Toleranz! – Düsseldorfer Erklärung zum 75. Jahrestag des Grundgesetzes

OB Dr. Keller (l.) unterzeichnete mit (v.l.n.r.) Sigrid Wolf, DGB, Dr. Peter Achten, Handelsverband NRW – Rheinland e.V., und Michael Grütering, Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V., eine Erklärung. Fotos: Gstettenbauer

Anlässlich des 75. Jahrestages des Grundgesetzes unterzeichneten gestern in Düsseldorf vier Persönlichkeiten eine wichtige Erklärung: Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Sigrid Wolf, DGB-Regionsgeschäftsführerin Düsseldorf Bergisch Land, Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. sowie Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes NRW – Rheinland e.V. Diese Erklärung hebt die Bedeutung des Grundgesetzes als Fundament für 75 Jahre Freiheit, Frieden und Demokratie in Deutschland hervor – eine Erfolgsgeschichte, die keine Selbstverständlichkeit ist.

Unter dem Titel „Zeichen setzen: Gemeinsam für Demokratie, Vielfalt und Toleranz!“ bekennen sich die Unterzeichnenden zu dem obersten Verfassungsgrundsatz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“.

Im Weiteren bekennen sie sich zum demokratischen und sozialen Rechtsstaat als Basis für das freiheitliche und soziale Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell der Bundesrepublik Deutschland.

Stimmen der Unterzeichner

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller:
„75 Jahre Grundgesetz sind wahrlich ein Grund zum Feiern – seit jeher ist das Grundgesetz der Garant für unser Zusammenleben in einer demokratischen und offenen Gesellschaft. Es betont im Kern die unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechte und bildet damit die Basis für ein Miteinander, das von Freiheit, Vielfalt und Toleranz geprägt ist. Aus den zentralen Leitlinien des Grundgesetzes folgt für uns alle zugleich die zivilgesellschaftliche Verpflichtung, gemeinsam die Würde aller Menschen zu schützen.“

Sigrid Wolf, DGB-Regionsgeschäftsführerin Düsseldorf Bergisch Land:
„Für die Gewerkschaften ist das Grundgesetz die Basis unserer Demokratie, des sozialen Rechtsstaates, der Sozialpartnerschaft und der Tarifautonomie. Die Würde aller Menschen in unserer Gesellschaft zu achten und zu schützen, ist jedoch nicht allein Aufgabe des Staates. Als Akteure der Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbände in Düsseldorf und der Region sehen wir darin auch eine zivilgesellschaftliche Aufgabe und Verpflichtung. Nur so können wir uns als freie Gewerkschaften für alle Arbeitnehmenden einsetzen.“

Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände e.V.:
„Für unsere Betriebe ist das Grundgesetz die Basis für ein stabiles und verlässliches Wirtschaftsumfeld. Es gewährleistet die Rechtsstaatlichkeit, die uns die Sicherheit gibt, in einem fairen und transparenten System zu agieren. Dies ist unerlässlich für wirtschaftliches Wachstum und Innovation. In unseren Unternehmen setzen wir uns aktiv für ein Arbeitsumfeld ein, das von Respekt und Offenheit geprägt ist. Vielfalt und Inklusion sind nicht nur moralische Imperative, sondern auch wirtschaftliche Erfolgsfaktoren. Unterschiedliche Perspektiven bereichern unsere Teams und führen zu kreativeren und innovativeren Lösungen.“

Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer Handelsverband NRW – Rheinland e.V.:
„75 Jahre Grundgesetz sind ein echter Anlass zum Feiern gerade in Zeiten wie diesen, wo auch in Europa für einige Menschen die bei uns geltenden Grundrechte keinesfalls selbstverständlich sind. Zu den Grundrechten zählt auch die Tarifautonomie als das verbriefte Recht der Sozialpartner untereinander und ohne staatliches Diktum Arbeitsbedingungen miteinander vereinbaren zu dürfen.“

Aufruf zur Teilnahme an den Wahlen

Zum Abschluss der Erklärung rufen die Unterzeichnenden alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich im Hinblick auf die Europa- und Kommunalwahlen gemeinsam für Demokratie, Vielfalt und Toleranz in unserer Region, in Deutschland und Europa einzusetzen. Sie betonen die Wichtigkeit, dem Recht wählen zu gehen, nachzukommen und somit aktiv zur Stärkung unserer demokratischen Grundwerte beizutragen.

Gemeinsam können wir ein starkes Zeichen setzen für eine Zukunft, die auf den Werten des Grundgesetzes basiert: Demokratie, Vielfalt und Toleranz. Lassen Sie uns diese Verpflichtung ernst nehmen und uns für eine offene und gerechte Gesellschaft einsetzen.

Zum fünften Mal in Folge erhält TEEKANNE den renommierten Best Managed Companies Award

Das Düsseldorfer Unternehmen TEEKANNE, Marktführer im Bereich Tee, sichert sich auch im Jahr 2024 den Best Managed Companies Award. Diese prestigeträchtige Auszeichnung, die für exzellente Unternehmensführung steht, wurde am 23. Mai im Gesellschaftshaus Palmengarten in Frankfurt verliehen. Damit ehrt die Jury aus Experten und Branchenvertretern TEEKANNE, Mitglied der Unternehmerschaft Düsseldorf, zum fünften Mal in Folge als hervorragend geführtes Unternehmen, das mit strategischem Weitblick, Innovationskraft und einer nachhaltigen Führungskultur überzeugt.

Fünf Jahre, fünf Auszeichnungen: TEEKANNE überzeugt erneut 

Der renommierte Best Managed Companies Award, der von Deloitte Private, UBS, der Frankfurter Allgemeine Zeitung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. vergeben wird, zeichnet mittelständische Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 150 Millionen Euro aus, die sich durch vorbildliches Management und dabei strategischen Weitblick in den Schlüsselbereichen Strategie, Produktivität und Innovation, Kultur und Commitment sowie Governance und Finanzen auszeichnen. TEEKANNE überzeugte die Jury – bestehend aus renommierten Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Medien – erneut durch eine konsequente und innovative Unternehmensstrategie. „Diese kontinuierliche Anerkennung belegt unser Engagement für Qualität und Nachhaltigkeit in der Teeproduktion und bestärkt uns in unserem Streben, den Tee-Genuss kontinuierlich auf die nächste Stufe zu bringen“, erläuterte Frank Schübel, CEO der TEEKANNE Gruppe, bei der Preisverleihung. Die Grundlage für den anhaltenden Erfolg liegt in der starken Verankerung des Unternehmens in traditionellen Werten kombiniert mit einer zukunftsorientierten Ausrichtung. Als unabhängiges Familienunternehmen setzt TEEKANNE nicht nur auf bewährte Qualität, sondern auch auf innovative Produktentwicklungen und nachhaltige Anbaumethoden..

Das Best Managed Companies Programm ist ein Wettbewerb und Gütesiegel für erfolgreiche mittelständische Firmen. Die Vision: Aufbau eines nationalen und globalen Ökosystems hervorragend geführter mittelständischer Unternehmen. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Best Managed Companies ist seine Internationalität: Best Managed Companies wurde in den 1990er Jahren von Deloitte in Kanada ins Leben gerufen und ist inzwischen in mehr als 45 Ländern erfolgreich eingeführt worden..

MHK Group und ElectronicPartner bauen Kooperation aus

Eine größere Anzahl von Herstellern, ein spannendes Produktportfolio und Chancen auf mehr Umsatz – das sind die Benefits, die durch den Ausbau der Kooperation zwischen der MHK Group und der Verbundgruppe ElectronicPartner entstehen. Alle deutschen MHK Gesellschafterinnen und Gesellschafter aus Handel und Handwerk profitieren ab sofort von einem direkten Zugriff auf die interne ElectronicPartner Bestellplattform INFONET und damit auf ein Netzwerk von mehr als 100 Herstellern. Erreichbar ist das INFONET mit nur einem Click über das MHK Extranet.

Das Produktportfolio, auf das die MHK Gesellschafter bei ElectronicPartner ab sofort zugreifen können, umfasst die Warenbereiche TV und Audio, Computer und Büro sowie Haushalt. Im Segment Elektrokleingeräte sind namenhafte Hersteller wie De’Longhi, Kenwood, Braun, WMF, Tefal und Philips vertreten. Im Bereich Home-Entertainment sind Marken wie Sony, LG, Panasonic, Grundig, Samsung, Bose, Loewe, Sonos und Yamaha mit Produkten wie LCD- und (O)LED-Fernsehern, Receivern und Lautsprechern dabei. Acer, Lenovo oder Apple runden das Anbieterspektrum im Bereich Computer und Smartphones ab.

„Unsere Handelspartner profitieren von dieser Kooperation in doppelter Hinsicht“, erläutert Dr. Olaf Hoppelshäuser, der als MHK Vorstand unter anderem den Einkauf verantwortet. „Zum einen können sie über die Bestellplattform Produkte, zum Beispiel für die Gestaltung ihrer Ausstellungen, zum attraktiven Einkaufspreis beziehen. Zum anderen bietet ihnen der Zusatzverkauf von Elektrokleingeräten, Küchenutensilien oder Multimedia-Geräten eine hervorragende Möglichkeit, ihre Kundinnen und Kunden in ihren eigenen vier Wänden professionell zu beraten und die maximale Investition abzuschöpfen. Das ist Impact!“

Die MHK Group und ElectronicPartner arbeiten seit rund zwei Jahren eng zusammen. Zur IFA 2022 stellten beide Verbundgruppen eine Kooperation im Segment „Küchen“ vor, von dem insbesondere die zur ElectronicPartner-Gruppe gehörenden MEDIMAX Franchisepartner profitieren. „Die Kooperation ermöglicht unseren Mitgliedern, Partnerinnen und Partnern die Erweiterung ihres Sortiments von Elektrogeräten auf vollständige Lösungen im Bereich Kücheneinrichtung“, erklärt ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol. Das MHK-Team berät die EP:Fachhändler, MEDIMAX Franchisepartner und weitere Mitgliedsbetriebe bei der Ausstellungsplanung, betreut die Umsetzung und übernimmt die Schulungen sowohl für die Küchenplanungssoftware CARAT als auch für den Verkauf der MHK Eigenmarke xeno. Die Aufstellung und Montage der Küchen können die Mitglieder der Verbundgruppe ebenfalls bei MHK beauftragen.

Mit der Erweiterung der Kooperation auf die Nutzung des ElectronicPartner INFONETS für MHK Gesellschafter bauen die beiden Unternehmen ihre erfolgreiche Partnerschaft weiter aus und festigen so ihre herausragende Marktposition.

Rezession in der Metall- und Elektro-Industrie hält im 1. Quartal 2024 ungebremst an

Die Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) befindet sich weiterhin in der Rezession. Das belegen die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. So ging die Produktion im 1. Quartal 2024 um 2,4 Prozent gegenüber dem bereits schwachen Vorquartal zurück. Damit lag die Produktion in der mit über 25.000 Betrieben und fast 4 Millionen Beschäftigten größten deutschen Industriebranche um 7 Prozent unter 2023. Der Abstand zum Vorkrisenniveau 2018 vergrößerte sich erneut auf nunmehr 14 Prozentpunkte.

„Die Rezession hat sich in der M+E-Industrie im 1. Quartal ungebremst fortgesetzt. Die anhaltende Nachfrageschwäche trotz der robusten Weltwirtschaft zeigt deutlich, dass Deutschland ein strukturelles Standort- und Wettbewerbsproblem hat“, sagt Gesamtmetall-Chefvolkswirt Lars Kroemer.

Auch der Auftragseingang hat die Talsohle noch nicht erreicht. Im 1. Quartal 2024 gingen die Neuaufträge um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal zurück. Das Niveau von 2023 wurde damit um 7 Prozent unterschritten. Die Beurteilung der Auftragsbestände hat sich weiter verschlechtert. Inzwischen sind zwei von fünf M+E-Firmen von Auftragsmangel betroffen.

„In den harten Zahlen gibt es noch keine Bodenbildung. Auch die Aussichten bleiben sehr ungewiss. Die Produktionspläne der M+E-Firmen sind weiter abwärtsgerichtet. Wir gehen daher für 2024 von einem erneuten Produktionsrückgang von mehr als 3 Prozent Jahr aus. Angesichts des desolaten Investitionsklimas und der zunehmenden Entkoppelung vom weltweiten Wachstum braucht Deutschland dringend die Wirtschaftswende hin zu einer Angebotspolitik“, so Lars Kroemer weiter.

Weitere Informationen und aktuelle Zahlen zur wirtschaftlichen Lage finden Sie unserem aktuellen Konjunkturbericht unter www.gesamtmetall.de/zahlen-fakten/konjunkturbericht

Zum Japantag werden 650.000 Besucher erwartet

Foto: Japantag/Instagram

Der Japan-Tag findet am 1. Juni in Düsseldorf zum 21. Mal statt und zieht jährlich rund 650.000 Besucher an. In diesem Jahr wurden die Veranstaltungsfläche und das Programm erweitert. Die Stände öffnen um 11 Uhr und bieten bis 19 Uhr eine Vielzahl japanischer kulinarischer und kultureller Highlights an mehr als 90 Ständen.

Da die Zeit auf jeden Fall sehr voll sein wird sollten wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Die Innenstadt ist vom Hauptbahnhof aus schnell mit der U-Bahn oder zu Fuß erreichbar. Der Fußweg führt durch das interessante Viertel Little Tokyo an der Immermannstraße. Für Autofahrer gibt es zahlreiche Parkhäuser und Parkplätze in der Innenstadt. Diese sind allerdings bereits gegen 11.30 Uhr nahezu ausverkauft.

Zu den Höhepunkten zählt der Auftritt der japanischen Singer-Songwriterin Higuchi Ai, die um 21:45 Uhr auf der Hauptbühne am Burgplatz auftreten wird. Higuchi begann im Alter von zwei Jahren mit dem Klavierspielen und entdeckte mit 18 das Singen. Ihren Durchbruch hatte sie vor zwei Jahren mit dem Lied „Akuma no ko“ aus der TV-Animeserie Attack on Titan.

V.l.: Felix Neugart, NRW.Global Business, Takao Hariya, Präsident Japanischer Club Düsseldorf e.V., Setsuko Kawahara, japanische GK, NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, OB Dr. Stephan Keller, Michael Brill, D.LIVE. Foto: MWIKE NRW/R. Sondermann

In der Innenstadt gibt es zahlreiche Veranstaltungsorte. Auf der Bühne am Burgplatz treten ab 11:30 Uhr die Taiko-Kids auf, und die offizielle Eröffnung erfolgt um 12 Uhr mit dem traditionellen Anschlagen des Sake-Fasses. Auf dem Marktplatz gibt es von 11 bis 18 Uhr Aktivitäten wie Masken-Basteln, Puppen- und Bilderbuchtheater, gemeinsames Singen und sportliche Begegnungen mit Fortuna und DEG. Die Popkultur-Bühne am Johannes-Rau-Platz präsentiert Auftritte von Samurai Apartment und anderen Musikgruppen, während die Stände vor der Reuterkaserne sich auf Manga und Anime konzentrieren. Auf der Sportbühne vor dem Landtag werden japanische Kampfkünste wie Judo und Jiu-Jitsu vorgeführt, und das Olympia-Team Düsseldorf wird ebenfalls anwesend sein. Auch Samurai und Bogenschießen können dort ausprobiert werden.

Ein neues Highlight in diesem Jahr ist der Parcours am unteren Rheinwerft, der Teil der Toyota Aygo X Parcours Tour ist. Dort zeigen die besten Ninjas Deutschlands ihr Können, und Besucher können ebenfalls am Parcours teilnehmen. Zeitslots können vor Ort oder vorab per E-Mail an hello@aygox-tour.de reserviert werden. Auch hier wird japanische Gastronomie angeboten.

Traditionell gehören verkleidete Besucher zum Japan-Tag dazu. Der Cosplay-Wettbewerb findet in Zusammenarbeit mit der Dokomi auf der Popkultur-Bühne statt. Die Anmeldung erfolgt vor Ort von 11:30 bis 13 Uhr, und die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Preisverleihung findet um 17:35 Uhr auf der Hauptbühne statt. Der Hauptgewinn ist ein Hin- und Rückflug nach Japan, gesponsert von Japan Airlines.

Der 18. Manga-Zeichenwettbewerb findet dieses Jahr erstmals in der Zentralbibliothek am Düsseldorfer Hauptbahnhof statt. Zu gewinnen gibt es ebenfalls einen Hin- und Rückflug von Japan Airlines. Teilnehmer können sich einen Teilnahmebogen in der Zentralbibliothek abholen und eine vierteilige Bildergeschichte zu einem vorgegebenen Thema zeichnen. Abgaben sind bis 18 Uhr möglich. Die 15 besten Werke werden im EKÔ-Haus prämiert und ausgestellt.

Das Feuerwerk, das ursprünglich für 2020 geplant war, wird nun endlich zu sehen sein. Unter dem Motto „Goldmedaillen und Goldregen über Düsseldorf: Olympischer Glanz von Tokio bis Paris“ erleuchtet es ab 23 Uhr den Himmel über der Stadt. Das 25-minütige Spektakel soll den Tag abschließen. Besucher werden gebeten, sich am Rheinufer zu verteilen. Ursprünglich war das Feuerwerk für die Olympischen Spiele in Japan geplant, konnte jedoch wegen der Pandemie nicht stattfinden. Letztes Jahr verfolgten über 500.000 Menschen den Live-Stream. Der WDR überträgt das Feuerwerk live von 22:25 bis 23:25 Uhr.

Quellen: Rheinische Post und www.japantag-duesseldorf-nrw.de