Der Mercedes-Benz Sprinter – 25 Jahre Pionier seiner Fahrzeugklasse

Seit einem Vier­tel­jahr­hun­dert gilt der Name Sprin­ter als Syn­onym für eine gan­ze Fahr­zeug­klas­se. Mit den High­lights der aktu­el­len Genera­ti­on und dem eSprin­ter hat Mer­ce­des-Benz Vans erneut Maß­stä­be für den urba­nen Lie­fer­ver­kehr gesetzt. Anläss­lich des 25-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums wid­met Mer­ce­des-Benz die drit­te Epi­so­de des News­for­mats Meet Mer­ce­des DIGITAL dem Sprin­ter.

eSprin­ter Road­show, 2019 eSprin­ter Road­show, 2019

Dabei steht nicht nur die aktu­el­le Fahr­zeug­genera­ti­on im Fokus: Eine Zeit­rei­se führt durch die Erfolgs­ge­schich­te des Trans­por­ters, des­sen Vor­gän­ger bereits im Jahr 1955 auf den Stra­ßen unter­wegs waren.Norbert Kunz, Lei­ter Mar­ke­ting Mer­ce­des-Benz Sprin­ter, und Ben­ja­min Kaeh­ler, Lei­ter eDrive@VANs, stel­len in der drit­ten Epi­so­de von Meet Mer­ce­des DIGITAL die Geschich­te des Lar­ge Vans sowie die High­lights des aktu­el­len Sprin­ter vor. Die drit­te Genera­ti­on revo­lu­tio­niert mit einer umfas­sen­den Inter­net­ver­net­zung und schafft dank den Mer­ce­des PRO Diens­ten und dem Mul­ti­me­dia­sys­tem MBUX neue Mög­lich­kei­ten für das Flot­ten­ma­nage­ment.

Mit dem voll­elek­tri­schen eSprin­ter bie­tet Mer­ce­des-Benz Vans die nach­hal­ti­ge Lösung für lokal emis­si­ons­freie Trans­por­te. „Das Geheim­nis des Sprin­ter Erfolgs ist sei­ne Viel­sei­tig­keit, die für uns seit sei­ner Markt­ein­füh­rung 1995 neben dem Fokus Sicher­heit an obers­ter Stel­le steht. Dank sei­ner Vari­an­ten­viel­falt ist er auch dann ers­te Wahl, wenn es um Lösun­gen für Auf­bau­her­stel­ler geht“, sagt Nor­bert Kunz. Zur Viel­sei­tig­keit des Trans­por­ters mit dem Stern gehör­te stets auch eine brei­te Palet­te an Motoren‑, Getrie­be- und Antriebs­va­ri­an­ten.

#„Der eSprin­ter setzt die Tra­di­ti­on der Antriebs­viel­falt des Sprin­ter sowie die kon­se­quen­te Elek­tri­fi­zie­rung des Pro­dukt­port­fo­li­os von Mer­ce­des-Benz Vans fort“, erklärt Ben­ja­min Kaeh­ler. „Er bie­tet die Mög­lich­keit, Waren aus­zu­lie­fern, zur Bau­stel­le zu fah­ren oder Ser­vice­ar­bei­ten durch­zu­füh­ren – und das zukunfts­wei­send lokal emis­si­ons­frei.“

Die aktu­el­le Sprin­ter-Genera­ti­on: Ganz­heit­li­che Mobi­li­täts­lö­sun­gen im Sin­ne der adVAN­ce-Phi­lo­so­phie

Die drit­te Sprin­ter-Genera­ti­on kom­bi­niert Kom­fort und Sicher­heits­fea­tures, wie es sonst nur bei Pkw üblich war. Revo­lu­tio­när für das gewerb­li­che Umfeld sind die umfas­sen­den Con­nec­tivi­ty-Ange­bo­te: Die Diens­te von Mer­ce­des PRO con­nect und das Mul­ti­me­dia­sys­tem MBUX (Mer­ce­des-Benz User Expe­ri­ence) schaf­fen neue Mög­lich­kei­ten für das Manage­ment einer Groß­flot­te genau­so wie für den Klein­un­ter­neh­mer. So las­sen sich etwa online Auf­trä­ge steu­ern und Fahr­zeug­infor­ma­tio­nen wie Stand­ort, Kraft­stoff­re­ser­ve oder War­tungs­in­ter­val­le nahe­zu in Echt­zeit abfra­gen. Bereits ab Werk ste­hen für Mer­ce­des PRO con­nect acht Pake­te mit zen­tra­len Diens­ten bereit.

Beein­dru­ckend bleibt die Vari­an­ten­viel­falt des Sprin­ter: Allein aus den mög­li­chen Auf­bau­ten, Fahr­ge­stel­len, Antriebs­kon­zep­ten, Ton­na­gen und Aus­stat­tungs­de­tails las­sen sich mehr als 1.000 ver­schie­de­ne Aus­füh­run­gen zusam­men­stel­len. Mehr Aus­wahl gibt es in der drit­ten Genera­ti­on auch beim Antriebs­strang durch den erst­mals ver­füg­ba­ren Vor­der­rad­an­trieb und zwei dafür neu ent­wi­ckel­ten Getrie­ben wie der 9‑Gang-Wand­ler­au­to­ma­tik. Mit die­sen Antriebs­va­ri­an­ten und dem soge­nann­ten Trieb­kopf bie­tet der aktu­el­le Sprin­ter die idea­le Basis für den Aus­bau zum Wohn­mo­bil. Ein Ange­bot, das zahl­rei­che Auf­bau­er in die­sem expan­die­ren­den Seg­ment nut­zen.

Der eSprin­ter: Lokal emis­si­ons­frei unter­wegs

Ende 2019 fei­er­te der eSprin­ter sei­nen Job No.1 und trägt ent­schei­dend dazu bei, dass die Visi­on des lokal emis­si­ons­frei­en Lie­fer­ver­kehrs Rea­li­tät wird. Denn er ist eben­so wirt­schaft­lich, zuver­läs­sig und fle­xi­bel wie bis­her in der Lage, Waren zu ver­tei­len, Bau­stel­len zu besu­chen oder zu Ser­vice­ar­bei­ten aus­zu­rü­cken – erle­digt die­se Auf­ga­ben aber lokal emis­si­ons­frei. Sein Elek­tro-Vor­der­rad­an­trieb leis­tet bis zu 85 kW (Peak-Leis­tung) mit einem Dreh­mo­ment von bis zu 295 New­ton­me­ter.

Ein varia­bles Zula­de- und Bat­te­rie­kon­zept trägt indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen Rech­nung: Mit einer nutz­ba­ren Bat­te­rie­ka­pa­zi­tät von 47 kWh beträgt die Reich­wei­te 168 Kilo­me­ter bei einer maxi­ma­len Zula­dung von 891 Kilo­gramm. Eine zwei­te Bat­te­rie­op­ti­on berück­sich­tigt ande­re Prio­ri­tä­ten bei den Ein­satz­pa­ra­me­tern: Die Kon­fi­gu­ra­ti­on mit einer nutz­ba­ren Bat­te­rie­ka­pa­zi­tät von 35 kWh (instal­liert: 41 kWh) ermög­licht eine Reich­wei­te von 120 Kilo­me­tern. Im Gegen­zug steigt die maxi­ma­le Zula­dung auf 1.045 Kilo­gramm. Für Fle­xi­bi­li­tät sorgt auch die inte­grier­te Schnell­la­de­funk­ti­on, dank der die Bat­te­rie inner­halb von cir­ca 25 Minu­ten von 10 Pro­zent auf 80 Pro­zent nach­ge­la­den wer­den kann. Auch die Höchst­ge­schwin­dig­keit lässt sich pas­send zum Ein­satz­weck kon­fi­gu­rie­ren: auf ein maxi­ma­les Tem­po von 80 km/h, 100 km/h oder 120 km/h.

Vie­len Fuhr­parks und Flot­ten­be­trei­bern ist wich­tig, vor dem Wech­sel auf elek­tri­sche Antrie­be eine genaue Ana­ly­se der Mach­bar­keit, Wirt­schaft­lich­keit und Effi­zi­enz durch­zu­füh­ren. Typi­sche Fahr­pro­fi­le, Ein­satz­zei­ten, Reich­wei­ten sowie Lade­zei­ten sind hier ent­schei­den­de Para­me­ter – und bedür­fen einer ganz­heit­li­chen Betrach­tung. Im Rah­men sei­ner eDrive@VANs-Strategie hat Mer­ce­des-Benz Vans die­sem Bedürf­nis Rech­nung getra­gen und ein Öko­sys­tem für die indi­vi­du­el­le Mobi­li­täts­wen­de eta­bliert. Wesent­li­che Punk­te des Ser­vice sind die Bera­tung und unter­stüt­zen­de Apps und Tools zur Aus­wahl des Fahr­zeugs und der benö­tig­ten Lad­ein­fra­struk­tur, zur Ermitt­lung von Fahr­pro­fi­len sowie zur Betrach­tung der Gesamt­be­triebs­kos­ten.

Der Sprin­ter: seit 25 Jah­ren Syn­onym für sein Seg­ment

Seit 1995 defi­niert der Mer­ce­des-Benz Sprin­ter das Grö­ßen­seg­ment zwi­schen 3,0 und 5,5 Ton­nen, ist welt­weit bekannt und mit fast vier Mil­lio­nen gebau­ten Exem­pla­ren in mehr als 130 Län­dern unter­wegs. Der Sprin­ter berei­te­te den Wan­del zum E‑Commerce mit vor: Als sich noch kaum jemand die aktu­el­le Dimen­si­on des Online­han­dels vor­stel­len konn­te, prä­sen­tier­te die Stutt­gar­ter Mar­ke einen hoch­mo­der­nen Trans­por­ter, der wie geschaf­fen war für die anste­hen­den Logis­tik­her­aus­for­de­run­gen.

Maß­stä­be setz­te jede Genera­ti­on ins­be­son­de­re bei Sicher­heit, Ergo­no­mie, Effi­zi­enz und Kom­fort. So führ­te Mer­ce­des-Benz als ers­ter Trans­por­ter-Her­stel­ler bereits 1995 seri­en­mä­ßig das Anti­blo­ckier­sys­tem ABS, 2002 das Elek­tro­ni­sche Sta­bi­li­täts­pro­gramm ESP und 2013 den Sei­ten­wind-Assis­ten­ten ein.

Trans­port­er­kom­pe­tenz seit 1955

Bereits die ers­te Sprin­ter Genera­ti­on war das Resul­tat einer bis dahin 40-jäh­ri­gen Trans­por­ter-Kom­pe­tenz bei Mer­ce­des-Benz. So fei­er­te im Jahr 1955 der Mer­ce­des-Benz L 319 sein Debüt. Als ers­ter Trans­por­ter mit dem Stern im Küh­ler­grill ver­füg­te er über ein zuläs­si­ges Gesamt­ge­wicht von 3,6 Ton­nen, die ein 43 PS-Die­sel­mo­tor aus dem Pkw 180 D in Bewe­gung hielt.

1967 revo­lu­tio­nier­te die als „Düs­sel­dor­fer Trans­por­ter” bekannt gewor­de­ne und fast 30 Jah­re lang gefer­tig­te Bau­rei­he T2 den Trans­por­ter-Markt. Ser­vo­len­kung, spä­ter sogar ein Auto­ma­tik­ge­trie­be und bis zu 130 PS star­ke Die­sel­mo­to­ren sowie eine spür­bar bes­se­re Geräusch­däm­mung rück­ten Kom­fort und Ergo­no­mie in den Mit­tel­punkt.

Der im Jahr 1977 vor­ge­stell­te „Bre­mer Trans­por­ter“, der T1, gilt als direk­ter Vor­läu­fer des Mer­ce­des-Benz Sprin­ter. Die Bau­rei­he ver­füg­te erst­mals über vor­de­re Schei­ben­brem­sen. Spä­ter stell­ten ABS und Kli­ma­an­la­ge wei­te­re Inno­va­tio­nen im Nutz­fahr­zeug­seg­ment dar.