Strategischer Lieferant für Brennstoffzellenkomponenten: Rheinmetall beliefert Daimler Truck Fuel Cell

Der Rhein­me­tall Kon­zern baut sei­ne inter­na­tio­na­le Tech­no­lo­gie­füh­rer­schaft in der Elek­tri­fi­zie­rung und der Brenn­stoff­zel­len­tech­no­lo­gie wei­ter aus. Über sein Toch­ter­un­ter­neh­men Pier­burg GmbH plant der Kon­zern Was­ser­stoff-Rezir­ku­la­ti­ons­ge­blä­se mit einem Umsatz­vo­lu­men im zwei­stel­li­gen Mil­lio­nen-Euro-Bereich an die Daim­ler Truck Fuel Cell GmbH & Co. KG zu lie­fern, wel­che alle Akti­vi­tä­ten der Daim­ler AG im Bereich Brenn­stoff­zel­len­tech­no­lo­gie bündelt.

Dazu Rene Gan­sau­ge, Lei­ter der Divi­si­on Mecha­tro­nics bei Rhein­me­tall: „Die Brenn­stoff­zel­le wird künf­tig an Bedeu­tung gewin­nen. Nach­hal­tig erzeug­ter ‚grü­ner‘ Was­ser­stoff wird im pri­va­ten wie gewerb­li­chen Lang­stre­cken­ver­kehr dazu bei­tra­gen, die roh­stoff­in­ten­si­ve Tech­no­lo­gie bat­te­rie­elek­tri­scher Antrie­be zu erset­zen und damit die Umwelt wei­ter ent­las­ten. Letz­te­res gilt auch für die sta­tio­nä­re Energiegewinnung.“

Die zen­tra­le Auf­ga­be der jetzt geor­der­ten Kom­po­nen­te ist es, den bei der Reak­ti­on in der Brenn­stoff­zel­le nicht ver­brauch­ten Was­ser­stoff erneut dem Stack zuzu­füh­ren. Das Geblä­se erhöht so die Effi­zi­enz der Brenn­stoff­zel­le, ver­län­gert ihre Lebens­dau­er und ver­bes­sert zusätz­lich auch das Kaltstartverhalten.

Der Rhein­me­tall Kon­zern hat für den Betrieb von Brenn­stoff­zel­len ein umfang­rei­ches Pro­dukt­spek­trum für die gere­gel­te Zufuhr des Was­ser­stoffs und des Sauer­stoffs ent­wi­ckelt. Als Tech­no­lo­gie­kon­zern und Ent­wick­lungs­part­ner der inter­na­tio­na­len Pre­mi­um­her­stel­ler ist es erfor­der­lich, mit Kun­den mög­lichst früh­zei­tig auch bei neu­en Tech­no­lo­gien zusam­men zu arbei­ten. Rhein­me­tall beschäf­tigt sich in sei­ner Ent­wick­lung bereits seit 2004 mit der Brenn­stoff­zel­len­tech­no­lo­gie und kann hier auf eine umfang­rei­che Erfah­rung zurückgreifen.