Podcast-Folge 116 der „Düsseldorfer Wirtschaft“: Urlaubsplanung 2023 – worauf Arbeitgeber und Mitarbeitende jetzt achten müssen

Was ist los in der „Düsseldorfer Wirtschaft“? Wer das wissen möchte, ist hier richtig: bei unserem Podcast, der immer freitags erscheint ab 05.55 Uhr überall dort, wo es Podcasts gibt und auf unser Infoplattform www.unternehmerschaft.de. Mit Arbeitsjurist Alexander Jarre (2.v.l.), Lisa Marie Fitzner und Christoph Sochart (r.) sowie Produzent Frank Wiedemeier. I Und im Radio gibts die „Düsseldorfer Wirtschaft“ auch (mittwochs ab 19:04 Uhr auf Antenne Düsseldorf mit Dennis Lieske).

Wir starten mit unserem beliebten Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ in die vierte Staffel. Seit März 2020 berichten Lisa Marie Schelig und Christoph Sochart für die Unternehmerschaft Düsseldorf aus der Wirtschaft der Landeshauptstadt. Unser „Lieblingsgast“ ist Arbeitsrechts-Jurist Alexander Jarre, der in dieser 116. Folge eine ganz besondere Rolle spielt, denn: Wir sprechen über die Urlaubsplanung 2023 und sagen, worauf Arbeitgeber und Mitarbeitende jetzt achten müssen.
In unserem „Nachrichtenmüsli“ geht es unter anderem um die Ergebnisse des „20. Düsseldorfer Konjunkturmonitor“, um das große Apothekensterben in unserer Stadt und um ein ganz besonderes Hotel in Fliegern, das in wenigen Wochen an den Start gehen wird.
Eine kleine Premiere gibt es außerdem im Rahmen der Folge, denn diese Sendung können Sie wie gewohnt hören überall dort, wo es gute Podcasts gibt, und sie können sie auch im Stream verfolgen unter www.unternehmerschaft.de.
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Rheinischer Innovationspreis 2023 – Die Bewerbungsphase beginnt!

Ihre Geschäftsidee ist ausgesprochen innovativ in Sachen (Er-) Neuerungen mit technischem, sozialem und wirtschaftlichem Wandel und kommt aus Düsseldorf und Umgebung?

Falls Ihre Antwort „Ja“ lautet, bewerben Sie sich jetzt für den Rheinischen Innovationspreis 2023!

Der Rheinische Innovationspreis zeichnet zukunftsfähige Ideen aus, die sich unter anderem aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Politik und Technologie zusammensetzen. Das Ziel ist es, die Innovation zu finden, die andere Unternehmen neugierig macht.

Egal ob Unternehmen, unternehmerische Gruppierungen, Stiftungen, Vereine studentische Initiativen, Projektideen von Auszubildenden, wirtschafts- und gesellschaftsorientierte Kampagnen, Projekte, Tools oder Einzelpersonen mit innovativen Ideen: Wir sprechen jede Idee an, die entweder bereits erfolgreich ist oder noch in der kreativen Startposition steht.

Das Bewerbungsverfahren ist ganz einfach: Erläutern Sie ihre Innovation auf maximal drei DIN-A4 Seiten (exkl. Fotos, Bildmaterial, Zeichnungen und Videoverlinkungen).

Die Erläuterungen sollten sich an folgenden Leitfragen orientieren:

Umfasst das Konzept eine neuartige, nachhaltige und positive Entwicklung? Kann die Innovation dauerhaft auf dem wirtschaftlichen Markt bestehen? Spiegelt sie Originalität und Produktivität wider? Ist die Darstellung der Innovation nach außen deutlich erkennbar? Sind die Erfolgschancen zukunftsorientiert einzuschätzen? An welche Zielgruppe richtet sich die Innovation? Ist sie bereits auf dem Markt zu finden?

Senden Sie Ihre Bewerbungen an:

Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V.
z.Hd. Lisa Marie Schelig
E-Mail an: innovationspreis@unternehmerschaft.de

Einsendeschluss: Freitag, 17. Februar 2023

Auf das Siegerteam wartet ein Siegerpaket im Gesamtwert von rund 10.000€! So setzt sich das Siegerpaket zusammen:

Produktion eines Innovationsfilmes über die Siegerinnovation
Business Coaching & Business Shooting
Sondersendung im Radiomagazin „Düsseldorfer Wirtschaft“ auf Antenne Düsseldorf
Sonderfolge im Wirtschaftspodcast „Düsseldorfer Wirtschaft“

Mit der stattfindenden Preisverleihung, im Rahmen des Düsseldorfer Arbeitgebertages, zu dem rund 300 Vertreter verschiedener Ebenen namhafter Unternehmen anwesend sein werden, wird nicht nur auf die Vielfalt der Innovation aufmerksam gemacht sondern auch ein direkter und persönlicher Kontakt zu möglichen Partnern hergestellt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung(en)!

Mieten steigen in unserer Stadt sehr deutlich

Es wird immer teurer in Düsseldorf eine Wohnung zu mieten. 2022 haben wir im Schnitt 16 Prozent mehr für die Miete bezahlt als 2017. Damit ist Düsseldorf bei den Großstädten vorne mit dabei.

„Vor allem zwei Faktoren treiben die Entwicklung“, sagt IW (Institut der Deutschen Wirtschaft)-Immobilienexperte Michael Voigtländer. „Zum einen versuchen Vermieter, die hohe Inflation auszugleichen und über ihre Mieteinnahmen zumindest teilweise zu kompensieren. Zum anderen gelingt ihnen das aber nur, weil der Mietmarkt sich weiter zugespitzt hat: Wer bisher kaufen wollte, kann sich jetzt durch die hohen Zinsen oft kein Eigentum mehr leisten, entsprechend schauen sich diese Menschen nun auf dem Mietmarkt um.“

Für Mieter sind es also besonders schwierige Zeiten: Neben den Mieten steigen auch die Nebenkosten enorm, eine Entlastung ist kaum abzusehen. Damit sich im Mietmarkt die Lage entspannt, müsste mehr gebaut werden. „Solange sich an den Rahmenbedingungen nichts ändert, können wir nicht davon ausgehen, dass der Markt sich entspannt“, so Michael Voigtländer.

Die enormen Preissteigerung betreffen nicht nur Düsseldorf, sondern auch das Umland, wie den Rhein-Kreis Mettmann, den Südkreis Mettmann und den Essener Süden.

Quelle und Link: IW Köln

Netzwerk: Der Ausbilderkreis veröffentlicht Jahresprogramm für 2023

www.derausbilderkreis.de

Neue Themen, interessante Referent:innen, flexible Veranstaltungsformate und ganz sicher für jede:n das Passende dabei! Unser Partnernetzwerk hat sein neues Jahresprogramm 2023 veröffentlicht und lädt Ausbilder:innen, Personalverantwortliche, Geschäftsführende sowie Fach- und Führungskräfte zum Austausch ein.

Hier finden Sie alle Veranstaltungen im Überblick: https://lnkd.in/g__K_2x9

 

 

Hinweis: Für Mitgliedsunternehmen des Ausbilderkreises sind die Veranstaltungen kostenfrei. Für die, die den Ausbilderkreis kennenlernen möchten, gibt es zwei kostenfreie Schnuppertermine (nach Wahl). Der Mitgliederkreis setzt sich aus überregionales Unternehmen zusammen.

Mehr zur Mitgliedschaft hier: https://lnkd.in/gDEFken6

Podcastfolge 105: Geldsorgen dominieren Ängste der Deutschen

Inflation, Rezession, Steuererhöhungen: Das sind die TOP-Ängste der Deutschen. Das zeigt die neue Langzeitstudie „Die Ängste der Deutschen 2022“ des Infocenters der R+V Versicherung. Die Podcast-Redaktion der „Düsseldorfer Wirtschaft“ hat sie für Sie gelesen. Die Themen unserer 105. Podcastfolge: Die Ängste der Deutschen und ein Gespräch zum Thema „Zuversicht“. Außerdem sagen wir Ihnen, was in der „Düsseldorfer Wirtschaft“ wichtig wird.

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Redaktion und Moderation: Lisa Marie Fitzner, Christoph Sochart
Produktion: Frank Wiedemeier
Juristische, redaktionelle Begleitung: RA Alexander Jarre

Thomas Buschmann gestern in Düsseldorf: Wir dürfen uns nicht verleiten lassen, durch die zahllosen Krisen und Rettungseinsätze den Blick für die Zukunft aus dem Auge zu verlieren

Der Bankenverband NRW lud gestern (28.09.) zum Parlamentarischen Abend in den Landtag ein. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Finanzwirtschaft waren dabei – unter anderem auch dabei: NRW- Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Es sprachen Thomas Buschmann, der Vorsitzender des Bankenverbands NRW, sowie Jochen Metzger, Präsident der Hauptverwaltung NRW der Deutschen Bundesbank. Thomas Buschmann sagte unter anderem: „Wir dürfen uns nicht verleiten lassen, durch die zahllosen Krisen und Rettungseinsätze den Blick für die Zukunft aus dem Auge zu verlieren. Deswegen finden wir es toll, dass die neue Landesregierung einen „Zukunftsvertrag“ verabredet hat, der – davon bin ich überzeugt – dieses Land nach vorne bringen wird. Denn im Fokus steht die Transformationsfinanzierung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Das ist genau unser Thema, bei der Mitgliederversammlung eben haben wir uns darüber unterhalten, vor allem, wie wir es umsetzen können.“

Foto oben von links: Thomas Buschmann, Jochen Metzger, Landtags-Vize-Präsident Rainer Schmeltzer, BdB-Geschäftsführer Dr. Hilmar Zettler

Nachfolgend der Redetext von Thomas Buschmann:

Herzlich willkommen zum Parlamentarischen Abend des Bankverbands Nordrhein- Westfalen. Dieses Jahr an ungewohnter Stelle, aber wir fanden, dass der Beginn einer neuen Legislaturperiode ein guter Anlass ist, dass Politik und Finanzwirtschaft sich mal richtig kennenlernen. Denn wir müssen miteinander reden – über Geld natürlich. Das ist am Ende des Tages der Nukleus, um den es bei der Bewältigung der Krisen, aber auch der Gestaltung der Zukunft geht.

Meine Damen und Herren, wir befinden uns in einer so genannten Stapelkrise. Unglaublich viele Krisen stecken ineinander, übereinander, nebeneinander in einem inzwischen großen Haufen – und wenn Sie an einer Stelle ziehen, kann der ganze Stapel umfallen. Das ist sowohl für die Politik als auch die Kreditwirtschaft eine riesige, weil komplexe Herausforderung. Die können wir nur gemeinsam bewältigen.

Und – was noch viel wichtiger ist – wir dürfen uns nicht verleiten lassen, durch die zahllosen Krisen und Rettungseinsätze den Blick für die Zukunft aus dem Auge zu verlieren. Deswegen finden wir es toll, dass die neue Landesregierung einen „Zukunftsvertrag“ verabredet hat, der – davon bin ich überzeugt – dieses Land nach vorne bringen wird. Denn im Fokus steht die Transformationsfinanzierung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Das ist genau unser Thema, bei der Mitgliederversammlung eben haben wir uns darüber unterhalten, vor allem, wie wir es umsetzen können.

Die positive Botschaft, die ich aus dem Kreis der privaten Banken in NRW für Sie, Regierung und Parlament – mitbringe, ist die Zusage, dass wir unseren Beitrag dazu leisten und Sie nach besten Kräften unterstützen werden. Wir haben von der EU mit der Taxonomie ein Mandat erhalten, diese Transformation zu forcieren, vor allem bei der Finanzierung. 70 Mrd. Euro stehen an Investitionen allein in NRW jährlich für die nächsten 10 Jahre auf der Agenda, hat das IW Köln ausgerechnet.

Aber in der Digitalisierung und Nachhaltigkeit – vor allem, wenn wir sie gemeinsam denken – stecken die Chancen, dieser Stapelkrise Herr zu werden. Vor allem, wenn wir auch die Transformation gemeinsam im Schulterschluss angehen. Aber das müssen wir jetzt auch. Kein „wir werden“, „wir müssten“, „wir sollten“ bringt uns voran, sondern schnelles, beschleunigtes Handeln. Da denke ich an Planungs- und Genehmigungsverfahren, da denke ich an Rahmenbedingungen und Regulierung, an die Beständigkeit und Verlässlichkeit politischer Entscheidungen, an Simplifizierung von bürokratischem Aufwand, an „wir machen“ und „wir tun“. Ja, das gilt auch für uns Banken, wir haben da auch noch einiges zu tun, damit wir unseren Kunden optimal zur Seite stehen können.

Aber wir sind dran. Wir entwickeln unsere Rating- und Prüfprozesse weiter, wir implementieren ein neues Denken für innovative Finanz- und Förderprodukte. Mit der Fin.Connect.NRW haben wir eine Plattform, auf der Informationen besser verteilt und Finanzierungen besser gematcht werden können. Vielen Dank, Frau Neubaur, dass Sie sich unserer Initiative weiter annehmen und sie forcieren wollen. Die Fin.Connect.NRW kann auch der Treiber sein, die Awareness bei den Unternehmern zu erhöhen und sie zu Investitionen zu motivieren. Vielleicht – weil es auch ein komplexes Thema ist – sollten wir mal über ein Kompetenzzentrum Sustainable Finance nachdenken. Und wir sollten uns mal über Risiken bei der Nachhaltigkeitsfinanzierung austauschen, über Möglichkeiten der Risikoabsicherung, die vielleicht mehr Investoren und auch StartUps nach NRW zieht.

Meine Damen und Herren, es gibt genügend Gesprächsstoff, den wir gleich noch vertiefen werden. Eine Bitte hätte ich noch: Wir müssen mehr Selbstbewusstsein in diesem Land schaffen. NRW ist ein Wirtschaftsstandort, der Strukturwandel kann, der global wie kein anderer vernetzt ist, der richtig stark aufgestellt ist. NRW kann die Transformation schaffen, besser und schneller. Davon bin ich überzeugt.

Vielen Dank.

Thomas Buschmann im Gespräch mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur

Ist dies die Lösung für unser Energieproblem im Süden unserer Stadt?

Viele Menschen im Düsseldorfer Süden können in Zukunft mit Energie von Henkel heizen. Das Unternehmen wird langfristig „industrielle Abwärme“ in das Fernwärmenetz der Stadtwerke einspeisen. Das ist Energie, die Henkel selbst nicht mehr weiterverwenden kann. Julien Mounier (li.), Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf, und Dr. Daniel Kleine, Henkel President Germany und Standortleiter Düsseldorf. Foto: Henkel

Henkel und die Stadtwerke Düsseldorf haben heute eine langjährige Partnerschaft besiegelt: Als erstes Unternehmen der Landeshauptstadt wird Henkel industrielle Abwärme aus seinem eigenen Kraftwerk in das Fernwärme-Netz der Stadtwerke Düsseldorf einspeisen und damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Klimaschutz und den Düsseldorfer Klimazielen 2035 leisten.

Der Konsumgüter- und Industriekonzern wird Kamin-Abwärme des Kraftwerks in das städtische Fernwärmenetz einspeisen und dadurch Düsseldorfer Haushalte mit Energie versorgen. Die industrielle Abwärme kann Henkel für die eigene Energieversorgung nicht effizient nutzen, da der Standort kein Warmwassernetz betreibt.

Im Rahmen des Projektes sollen künftig bis zu 40 Prozent der Fernwärme für die Stadtteile Garath und Benrath über die Abwärme und Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung von Henkel gedeckt werden. Dadurch können die Stadtwerke ihren Erdgasverbrauch erheblich reduzieren. Die CO2-Emissionen der Stadt Düsseldorf sinken um etwa 6.500 Tonnen jährlich.

Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Landes NRW, vertreten durch die Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung Bergbau und Energie. Der Leitungsbau beginnt voraussichtlich im November 2022, die Einspeisung der Abwärme soll bis Ende 2024 erfolgen. Die Partnerschaft zwischen Henkel und den Stadtwerken ist langfristig angelegt. Denkbar sind weitere Ausbaustufen.

„Wir freuen uns, mit Henkel ein Düsseldorfer Traditionsunternehmen als Partner gewonnen zu haben. Diese Kooperation ist eine wichtige Investition in den Klimaschutz und stärkt auch den Wirtschaftsstandort Düsseldorf. Sie zeigt: Ökologie und Ökonomie stehen nicht im Gegensatz zueinander. Klug vereint sind sie die Grundlage für eine lebenswerte und wirtschaftlich erfolgreiche Stadt“, so Julien Mounier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf.

„Mit dem Projekt leisten wir nicht nur einen Beitrag zur Energieversorgung unserer Heimatstadt, sondern auch zu mehr Klimaschutz, denn die energetische Nutzung von industrieller Abwärme ist hocheffizient und nachhaltig. Als Unternehmen haben wir uns das Ziel gesetzt, bis 2030 klimapositiv zu produzieren. Doch die Klimakrise lässt sich nur gemeinsam lösen, und deshalb sind Partnerschaften wie diese so wichtig“, sagt Dr. Daniel Kleine, Henkel President Germany und Standortleiter Düsseldorf.

Zum Düsseldorfer Fernwärme-System

Energiewende ist immer auch Wärmewende, vor allem in städtischen Ballungsräumen, wo dem Wärmesektor eine wichtige Rolle bei der Reduzierung klimaschädlicher Emissionen beigemessen wird. Ein Teil der Düsseldorfer Fernwärme wird mit der Müllverbrennung in Flingern erzeugt, wobei rund die Hälfte der Abfälle biogenen Ursprungs sind. In Garath werden etwa 50 Prozent der Fernwärme mit dem nachwachsendem und klimaschonenden Brennstoff Altholz produziert.

Der weitaus größte Teil der Düsseldorfer Fernwärme wird in Kraft-Wärme-Kopplung im Erdgaskraftwerk Block „Fortuna“ erzeugt. Durch die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Fernwärme erhöht sich die Brennstoffausnutzung auf bis zu 85 Prozent. Deswegen gehört Block „Fortuna“ zu den effizientesten Erdgaskraftwerken der Welt. Die Fernwärme, die in Kraftwerken mit diesen Wirkungsgraden erzeugt wird, ist zum Beispiel bei Neubauten den regenerativen Energien gleichgestellt.

Bürgerinformation

Die Stadtwerke Düsseldorf laden am 19. Oktober, 19 Uhr, zu einer Bürgerinformation in das Rathaus Benrath, Benrodestraße 46, ein, bei der u.a. der Verlauf der Trasse und der Arbeiten erläutert wird.

In unserer Stadt gibts einen neuen Mobilitätspartner für „redy“

E-Scooter sind wendig und flink. Archiv-Foto: HUK-COBURG

Die Rheinbahn baut das Angebot an Mobilitätspartnern in ihrer App „redy“ aus. Ab sofort können die Kundinnen und Kunden auch die E-Bikes von TIER Mobility bequem über die App buchen. Ganz egal, ob Bus oder Bahn fahren, Taxi rufen, Rad, Roller, Auto, E-Scooter oder Transporter ausleihen – das alles geht mit nur einer App. „redy“ bündelt die Angebote des Verkehrsunternehmens mit denen weiterer Mobilitätspartner. Nutzerinnen und Nutzer bekommen so einen Überblick über die verschiedenen Mobilitätsangebote für ihre Strecke, können diese einfach miteinander vergleichen und haben so einen bequemen Zugang zu leistungsstarken Mobilitätsmitteln abseits des eigenen Pkw. Sie entscheiden selbst, was ihnen wichtig ist – sei es Kosten-sensibilität, Geschwindigkeit, Dauer oder Nachhaltigkeit.

Eine Registrierung für alle Angebote

Die App „redy“ ist im App-Store und im Google-Play-Store für die Betriebssysteme iOS und Android verfügbar. Die Userinnen und User nutzen nach einer einmaligen Registrierung die Angebote der unterschiedlichen Dienstleister, ohne sich bei ihnen separat anmelden zu müssen. Sie buchen die Mobilitätsangebote jeweils individuell nach ihrem Bedarf und zahlen ganz bequem zentral in der Anwendung. Die Zahlung ist per Lastschrift, PayPal oder Kreditkarte möglich.

Über TIER Mobility

TIER Mobility ist der weltweit größte Anbieter von geteilten Mikromobilitätslösungen. Das Unternehmen stellt Städten und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern verschiedene Elektrofahrzeuge wie E-Scooter, E-Bikes und E-Mopeds zur Miete zur Verfügung. Ziel des Unternehmens ist es, Städten zu helfen, ihre Abhängigkeit vom privaten Auto zu reduzieren. TIER wurde 2018 von Lawrence Leuschner, Matthias Laug und Julian Blessin in Berlin gegründet und ist derzeit in mehr als 250 Städten in 22 Ländern in Europa und dem Mittleren Osten aktiv. Mit dem Fokus, die sicherste, fairste und nachhaltigste Mobilitätslösung anzubieten, ist das Unternehmen seit 2020 klimaneutral. Weitere Informationen auf www.tier.app.

Im September trifft sich die HR-Community auf Europa’s größtem Expo- Event in Köln

Vom 13. bis 15. September 2022 bietet die Zukunft Personal Europe in Köln HR-Wissen pur und gleichzeitig einen Ort der Begegnung für die HR-Welt. Auf der ZP Europe wird die gesamte HR-Wertschöpfungskette abgebildet, Besucher:innen finden intelligente Antworten zu den Highlight Topics Recruiting & Attraction, Operations & Services, Learning & Development, Corporate Health und Future of Work.

Rund 700 Aussteller, Sponsoren und Partner füllen die Messehallen und bieten einen umfassenden Marktüberblick über HR-Produkte, Services und Best Practices. In 550 Vorträgen auf 17 Bühnen referieren namhafte Speaker:innen zu topaktuellen HR-Themen wie Auswirkungen der Energiekrise auf Unternehmen, nachhaltiges Handeln, Führungskultur, digitale Transformation, agile Verwaltung und Employer Branding. Die Messe ist Dienstag und Mittwoch jeweils von 09:00 bis 18:00 Uhr und am Donnerstag von 09:00 bis 17:30 Uhr geöffnet. Die One-Day-Tickets liegen bei 95 Euro, die All- Days-Tickets bei 150 Euro. Weitere Informationen und den Ticketshop finden Interessierte hier.

Wieder ein Export-Minus!

Ein Transportschiff auf dem Rhein bei Düsseldorf bringt in Köln produzierte Ford Fiesta Modelle zum Seehafen in Antwerpen.

Im Juli 2022 sind die deutschen Exporte gegenüber Juni 2022 kalender- und saisonbereinigt um 2,1 % und die Importe um 1,5 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, stiegen die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2021 um 14,3 % und die Importe um 29,3 %. Die Exporte in die Russische Föderation sanken im Juli 2022 gegenüber Juni 2022 kalender- und saisonbereinigt um 15,1 % auf 1,0 Milliarden Euro, gegenüber dem Vorjahresmonat Juli 2021 nahmen sie um 55,1 % ab. Die Importe aus Russland nahmen im Juli 2022 gegenüber Juni 2022 um 17,4 % auf 2,9 Milliarden Euro ab.

Exporte (kalender- und saisonbereinigte Warenausfuhren), Juli 2022
131,3 Milliarden Euro
-2,1 % zum Vormonat
+14,3 % zum Vorjahresmonat

Importe (kalender- und saisonbereinigte Wareneinfuhren), Juli 2022
125,9 Milliarden Euro
-1,5 % zum Vormonat
+29,3 % zum Vorjahresmonat

Außenhandelsbilanz (kalender- und saisonbereinigt), Juli 2022:
+5,4 Milliarden Euro