Podcastfolge 49: Wie wir wohnen wollen

Die meisten Menschen würden am liebsten in Einfamilienhäusern am Rande der Stadt wohnen. Dafür nähmen sie auch etwas längere Fahrzeiten ins Zentrum in Kauf. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Neue und gut angebundene Quartiere von modernen Ein- und Zweifamilienhäusern im Umland könnten die städtischen Wohnungsmärkte entspannen. Dies ist das Schwerpunktthema unseres Podcasts am 30. April ab 8 Uhr. Außerdem im Programm tagesaktuelle News aus der Düsseldorfer Wirtschaft und die besten Termine für Entscheider und Führungskräfte. Den Businesspodcast aus unserer Stadt gibt es überall, wo es gute Podcasts gibt: auf Apple-Podcast, Spotify, Anchor und www.unternehmerschaft.de. Starten Sie mit uns in den Freitag. Wir freuen uns auf Sie. Gerne können Sie uns in Ihre beruflichen und privaten Netzwerke empfehlen, denn auch davon lebt unser POD! Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Gerne können Sie uns auch Ihre Themenvorschläge aus Ihrem Unternehmen an l.schelig@unternehmerschaft.de senden.

LINK zum Podcast: https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/

Henkel-Story: Klima, Plastik, Kreislaufwirtschaft, Best Practice

Wie Henkel mit der Nutzung von Rezyklat CO2-Emissionen einspart und zum Klimaschutz beiträgt, erfahren Sie in der neuen Henkel-Story.cDort geht es u.a. um Antworten auf folgende Fragen: Wie Plastik und Klimaschutz zusammenhängen? Worauf es bei der Kreislaufwirtschaft als Leitprinzip ankommt? Wie Henkel 700 Millionen Flaschen aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff auf den Markt gebracht haben? Und warum bei Plastik-Recycling alle aktiv werden müssen? Infos und den Link dazu gibt’s bei uns auf der Webseite. Weiterlesen: https://www.henkel.de/spotlight/2021-02-18-einsatz-von-rezyklat-alter-kunststoff-neue-perspektive-1151090

Neuer Geschäftsführer bei Hertwich Engineering GmbH

Die Hertwich Engineering GmbH, ein Unternehmen der Düsseldorfer SMS group, hat mit Dipl.-Ing. Gerold Keune seit 1. Oktober 2020 einen neuen Geschäftsführer, der ebenso die Aufgabe des Vertriebsleiters übernimmt. Als weltweiter Innovationsführer in Recyclingtechnologien für Aluminiumschrott und Anlagen in der Aluminiumindustrie präsentiert Hertwich Engineering regelmäßig Neuentwicklungen und Verbesserungen vorhandener Produkte. Ein Weg, den auch der neue Geschäftsführer lebt und vorantreibt.Gerold Keune, der vorher verantwortlich war für Vertrieb und Abwicklung bei KHD, einem globalen Anbieter von Maschinen und Anlagen für die Zementindustrie, wird mit seiner über 25-jährigen Erfahrung im internationalen Maschinen- und Anlagenbau besondere Schwerpunkte auf den Ausbau der Technologieführerschaft von Hertwich Engineering sowie auf verstärkte Internationalisierungs- und Service-Aktivitäten legen. „Ich freue mich, mit einem hochmotivierten und erfahrenen Team zukünftig noch bessere Produkte und Services an unsere weltweiten Kunden zu liefern und unseren Beitrag zu Umweltschutz, Ressourceneinsparung und Kosteneffizienz zu leisten“, erklärt Gerold Keune.

Fast 700 Millionen Flaschen aus 100 Prozent recyceltem Plastik von Henkel in Europa

Henkel erreicht einen wichtigen Meilenstein in seinem Engagement für nachhaltige Verpackungen: Das Unternehmen hat fast 700 Millionen Flaschen aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff für seine Wasch- und Reinigungsmittel in Europa auf den Markt gebracht – mehr als 400 Millionen allein im Jahr 2020. Das recycelte Material stammt aus Post-Consumer-Abfällen, darunter Social Plastic® aus der Partnerschaft von Henkel mit Plastic Bank. Durch die vermehrte Nutzung von Verpackungen aus recyceltem Material trägt das Unternehmen nicht nur zu einer Kreislaufwirtschaft, sondern auch zum Klimaschutz bei: Recyceltes PET hat einen knapp 80 Prozent niedrigeren CO2-Fußabdruck im Vergleich zu neuem Material.

„Wir bei Henkel setzen auf nachhaltige Verpackungslösungen und fördern eine Kreislaufwirtschaft entlang der Wertschöpfungskette – denn wir wollen unserer Verantwortung als Konsumgüterhersteller gerecht werden“, sagt Abdullah Khan, Head of Packaging Sustainability Laundry & Home Care bei Henkel. „Wir erhöhen den Anteil an recyceltem Material in unserem gesamten Portfolio and viele Verpackungen enthalten bereits recyceltes Plastik. Auch aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit an qualitativ hochwertigem Rezyklat ist es nicht immer möglich, 100 Prozent umzusetzen. Dennoch haben wir die Anzahl der Konsumgüterprodukte mit Flaschen aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff deutlich gesteigert. Das Erreichen der 700-Millionen-Marke ist für uns ein großer Erfolg und gleichzeitig Motivation, unser Engagement weiter voranzutreiben.“

Nachhaltige Verpackungen für Konsumgüterprodukte

Die Verpackungen aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff werden bei zahlreichen Marken und Produktkategorien von Henkel eingesetzt. Im Unternehmensbereich Laundry & Home Care sind die meisten PET-Flaschen in Europa bereits auf 100 Prozent recyceltes Material umgestellt. Dazu gehören Flaschen der Geschirrspülmittel-, Haushaltsreiniger-, Weichspüler- und Waschmittelmarken wie Pril, Biff, Sidolin und Vernel. So bestehen beispielsweise die PET-Flaschen der Pro Nature-Produktreihe zu 100 Prozent aus recyceltem Kunststoff, davon sind 50 Prozent Social Plastic®. Social Plastic® ist Material aus der Partnerschaft von Henkel mit Plastic Bank – es leistet nicht nur einen Beitrag für die Umwelt, sondern hat auch eine starke soziale Komponente: Das recycelte Plastik wird in Ländern ohne funktionierender Recycling-Infrastruktur von Menschen in Armut gesammelt, bevor es in Ozeane oder Gewässer gelangen kann.

Auch im Beauty Care-Portfolio wurden Fortschritte erzielt: Erst kürzlich hat die Haar- und Körperpflegemarke Nature Box als erste Kosmetikmarke Social Plastic® als Verpackungsmaterial für ihr gesamtes Flaschen-Portfolio eingeführt: Alle Flaschenkörper von Nature Box bestehen zu 98 Prozent aus Social Plastic® – und Henkel arbeitet derzeit daran, auch die verbleibenden 2 Prozent Neu-Kunststoff, die durch die Farbgebung der Flasche enthalten sind, durch das recycelte Material zu ersetzen. Dazu testet das Unternehmen bereits einen Farbträger, der aus Social Plastic® besteht.

Konkrete Ziele von Henkel für nachhaltige Verpackungen und Klimaschutz

Der Einsatz von recyceltem Post-Consumer-Plastik ist ein wichtiges Element der Verpackungsziele von Henkel für 2025. Das Unternehmen arbeitet auf das ambitionierte Ziel hin, den Anteil an neuen Kunststoffen aus fossilen Quellen in seinen Konsumgüterverpackungen bis 2025 um 50 Prozent zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, will Henkel den Anteil an recyceltem Plastik bis 2025 auf mehr als 30 Prozent erhöhen, das absolute Plastikvolumen reduzieren und zunehmend biobasierte Kunststoffe einsetzen. Darüber hinaus sollen 100 Prozent der Henkel-Verpackungen recycelbar oder wiederverwendbar* sein. Das Unternehmen will auch dazu beitragen, dass Abfälle nicht mehr in der Umwelt entsorgt werden. Um dies zu erreichen, unterstützt Henkel zum Beispiel Abfallsammel- und Recycling-Initiativen.

„Nachhaltige Verpackungslösungen tragen nicht nur zur Bewältigung der globalen Herausforderung durch Plastikmüll bei, sondern auch zu unseren Klimaschutz-Zielen. Bis 2040 will Henkel ein klimapositives Unternehmen sein. Indem wir noch mehr recyceltes Plastik verwenden, reduzieren wir unseren CO2-Fußabdruck weiter und fördern so den Fortschritt in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung“, sagt Abdullah Khan.

Weitere Information zur Nachhaltigkeitsstrategie, den Zielen und Aktivitäten finden Sie unter www.henkel.de/nachhaltigkeit.

Henkel: Komplettlösungen für die E-Mobilität

Mit dem breiten Spektrum an Technologien und Know-how ist Henkel Partner der Wahl für Komplettlösungen in der Auto­mobil­industrie und insbesondere für Elektro­fahrzeuge. Mit den Produkten für leitfähige Beschichtungen und thermisches Grenz­flächen­material sowie mit Montage­klebstoffen und Flüssig­dichtungen werden die Batterie­akete in Elektroautos geschützt. Eine wichtige Voraussetzung, die Lebens­dauer der E-Batterien zu erhalten, ist eine dauerhaft funktionierende Abdichtung des Batterie­gehäuses im Autounterboden.

Die im Unterboden von Elektroautos verbauten Batteriegehäuse werden mit den Raumtemperatur-vernetzenden 2-Komponenten Polyurethanschäumen aus der Sonderhoff Fermapor K31 Produktfamilie nahtlos abgedichtet. Sie sichern die E-Batterien gegen Feuchtigkeit, Korrosion und Staub. Außerdem dämpfen sie Vibrationen und sind temperatur- und materialspezifisch chemikalienbeständig. Der Schutz vor diesen Einflussfaktoren hilft, die Langlebigkeit der E-Batterien zu verbessern.

Die Gehäuse aus Aluminiumdruckguss zur Aufnahme der E-Batterien werden mit der FIPFG- (Formed-In-Place-Foam-Gasket) Technologie effizient, präzise und sicher abgedichtet. Der CNC-geführte Mischkopf der Sonderhoff Misch- und Dosiermaschine fährt dazu die Gehäusegeometrie ab und trägt den 2-Komponenten Polyurethan Dichtungsschaum Sonderhoff Fermapor K31 konturgenau auf. Nach dem Aufschäumen entsteht eine nahtlose Schaumdichtung, die bei Raumtemperatur aushärtet.

Mit dem Verschrauben der Batteriegehäuseabdeckung wird die elastische Schaumzellen-struktur der Dichtung komprimiert. Somit sind Gehäuse und Abdeckung zueinander abgedichtet. Die sehr gute Rückstellfähigkeit der Schaumdichtung erlaubt zu Wartungszwecken ein wiederholtes Öffnen und Wiederschließen des Gehäuses. Dabei bleibt die Dichtwirkung der Gehäuseabdichtung durch die gleichbleibend gute Kompression ihrer Schaumstruktur erhalten. Das Gehäuse ist dicht und die Batterien sind gegen Spritzwasser und Witterungseinflüsse geschützt.

Mit den Sonderhoff System Solutions, von Materialsystemen über Misch- und Dosieranlagen bis zur Lohnfertigung, bietet Henkel eine Lösung aus einer Hand. Die Experten von Henkel unterstützten mit anwendungstechnischer Beratung von der Konstruktionsphase der Bauteile bis zum vollautomatischen Materialauftrag mit der Formed-In-Place-(Foam-Gasket-) Technologie in der Serienproduktion. Die maßgeschneiderten Automotive-Lösungen mit den Produkten aus dem Sonderhoff Portfolio reichen von Schaumstoffdichtungen auf der Basis von Polyurethan oder Silikon sowie Systemen zum Kleben und Vergießen bis hin zu Misch- und Dosieranlagen für den automatisierten Materialauftrag auf Industriekomponenten. Alternativ übernimmt Henkel die Abdichtung, Verklebung oder den Verguss von Bauteilen auch in Lohnfertigung.

Vodafone: 100.000 Euro für Kinder in Not

Kindern das Leben leichter machen und ihnen geben was sie brauchen, egal in welcher Situation sie sich befinden: Dabei helfen die 20 Einrichtungen, die von Vodafone durch eine Aktion unterstützt werden, die in dieser Form einzigartig in Deutschland ist.

Die Mitarbeiter des Digitalkonzerns haben im Geschäftsjahr 2019/20 mehr als 2.200 Verbesserungsvorschläge eingebracht, die nicht zu ihrem Arbeitsbereich gehören. Jede Mitarbeiter-Idee wird einzeln bewertet, diese Bewertung wird dann mit einer Gutachterspende belohnt. So konnte insgesamt ein Spendenbetrag von 100.000 Euro generiert werden. Mit diesem Betrag werden 20 regionale und auch bundesweite Organisationen unterstützt, die Kindern in Not helfen – von der deutschen Kinderkrebsstiftung über das ambulante Kinder- und Jugendhospiz in Frankfurt bis hin zum Regenbogenland Düsseldorf.

Wenn Vodafone-Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge beim Ideen-Management des Unternehmens einreichen, so hat das einen doppelt guten Effekt: Einerseits helfen sie dabei, dass sich das Netz, der Kundenservice und auch die Produkte weiter verbessern können. Auf der anderen Seite unterstützen sie mit jeder Idee soziale Organisationen. Jeder Geistesblitz wird einzeln geprüft und durch einen internen Experten bewertet, der den Nutzen dieses Verbesserungsvorschlags berechnet und anschließend ein Gutachten darüber erstellt. Wenn die Erstellung dieses Gutachtens innerhalb von 14 Tagen geschieht, zahlt Vodafone als Honorar und Dankeschön eine Spende von 50 Euro in einen virtuellen Spendentopf ein. Diese Spendenaktion ist in Deutschland einzigartig und führt dazu, dass die individuellen Ideen der Mitarbeiter meist schnell bearbeitet werden. Vor allem aber kommen so hohe Summen für den guten Zweck zusammen. Im Geschäftsjahr 2019/20 wurde im Gutachter-Topf der beeindruckende Betrag von 100.000 Euro erreicht. Jetzt wird diese Schatztruhe geöffnet und der Betrag jeweils zu gleichen Teilen an 20 verschiedene Organisationen ausgezahlt.

Über 5.000 Euro freuen sich diese Einrichtungen:

  • Ronald McDonald Haus
  • Kinderhospiz Bärenherz
  • Ambulantes Kinderhospiz Halle
  • Nico’s Farm e.V.
  • Deutsche Kinderkrebsstiftung
  • Wolfsträne e.V.
  • Kinder- & Jugendhospiz Stuttgart
  • Bärenherz Wiesbaden
  • Projekt „Zaubern vor krebskranken Kindern“
  • Zukunft für Kinder Leipzig e.V.
  • Raum_58
  • Kindernotaufnahme „Spatzennest“ und „Kleine Spatzen“
  • FortSchritt Konduktives Förderzentrum GmbH
  • Regenbogenland Düsseldorf
  • Mosaikschule
  • SOS Kinderdorf Sossenheim
  • Kinderdorf Berlin
  • DRK  Kita „Spatzennest“
  • Ambulanter Kinder- & Jugendhospiz Frankfurt/ Rhein-Main
  • Wuenschewagen.de

Mercedes-Benz Cars & Vans setzt positive Entwicklung beim Absatz im dritten Quartal fort

Die Erholung beim weltweiten Pkw-Retailabsatz von Mercedes-Benz hat sich trotz der weiterhin herausfordernden Bedingungen im dritten Quartal fortgesetzt. Von Juli bis September lag das globale Absatzniveau durch eine positive Entwicklung in China und die anziehende Kundennachfrage in vielen weiteren Märkten mit insgesamt 613.770 Pkws erstmals im laufenden Jahr über einem Vorjahresquartal (+3,9%). Das attraktive Modellportfolio sowie zahlreiche Maßnahmen der Händler, um den Anfragen und dem Interesse der Kunden auch während der COVID-19 Pandemie bestmöglich gerecht zu werden, haben den Absatz im dritten Quartal zusätzlich gestützt. Um die hohe Kundennachfrage auch kurzfristig zu bedienen, wurden weltweit vor allem Händlerbestände abgebaut. China bleibt durch die Fortsetzung der schnellen Markterholung im dritten Quartal wichtigster Treiber für den Pkw-Absatz von Mercedes-Benz (+23,4%). Im Heimatmarkt Deutschland lag mit den vergangenen drei Monaten erstmals seit Jahresbeginn ein Quartalsabsatz über dem Vorjahr (+4,0%).

„Die Nachfrage unserer Kunden war im dritten Quartal deutlich höher, als wir es noch im März und April angesichts der Herausforderungen durch die Pandemie angenommen haben. Wir freuen uns über den Zuspruch der Kunden für unsere Modelle und die anziehende Nachfrage in vielen Märkten. Das dritte Quartal hat aber auch gezeigt, wie regional unterschiedlich die Situation in den Märkten und für unsere Händler weiterhin ist. Wir werden daher im vierten Quartal die Entwicklung sehr genau beobachten – dennoch stimmt uns die derzeitige Nachfrage positiv“, so Britta Seeger, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG, verantwortlich für Vertrieb. „Die ansteigenden Auftragseingänge bei den Plug-in-Hybriden mit dem Stern sind ein tolles Feedback der Kunden auf unser wachsendes Portfolio. Von Juli bis September haben wir das bislang erste Quartal mit monatlich über 10.000 ausgelieferten xEVs von Mercedes-Benz Cars abgeschlossen. Die hohe Nachfrage bei den elektrifizierten Modellen hat sich vor allem in Europa nachhaltig gefestigt.“

Absatz Mercedes-Benz Cars & Vans

Mercedes-Benz hat seit Jahresbeginn weltweit 1.548.859 Premium- und Luxusfahrzeuge verkauft und somit beim Absatz seinen Aufwärtstrend fortgesetzt (-10,2%). Bei der Marke smart ist das weltweite Absatzniveau durch die Umstellung auf den rein batterieelektrischen Antrieb weiterhin unter dem Vorjahr: Insgesamt wurden seit Jahresbeginn 22.006 zwei- und viertürige Stadtflitzer an Kunden übergeben (-74,9%). Mercedes-Benz Cars hat somit von Januar bis September insgesamt 1.570.865 Pkw der Marken Mercedes-Benz und smart ausgeliefert (-13,4%). Bei den Mercedes-Benz Vans für den gewerblichen Bereich macht sich im dritten Quartal 2020 unter Corona-Bedingungen eine weitere Markterholung bemerkbar. Insbesondere durch die positive Entwicklung in China und in Europa stieg der Absatz im dritten Quartal um 11,2%. In Summe wurden im dritten Quartal vom Sprinter, Vito, Vito Tourer und dem Citan 95.933 Einheiten verkauft.

„Trotz der anhaltend schwierigen äußeren Rahmenbedingungen im dritten Quartal konnten wir den Absatz unserer Transporter weltweit um acht Prozent steigern. Das Wachstum basiert maßgeblich auf dem Erfolg unserer gewerblich genutzten Transporter, sodass wir das bisher beste dritte Quartal weltweit erzielten“, so Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes-Benz Vans. „Mit dem eVito, dem eSprinter und der Großraumlimousine EQV [Stromverbrauch kombiniert: 26,4-26,3 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km]* haben wir bereits drei batterie-elektrisch angetriebene Vans im Angebot, die auf große Resonanz stoßen. In den letzten drei Monaten haben wir nahezu 800 elektrisch betriebene Transporter von Mercedes-Benz an Kunden ausgeliefert sowie weitere Großaufträge für mehr als 2.000 unserer E-Transporter erhalten. Wir sind überzeugt, mit unseren Produkten die nächste Stufe des Transports maßgeblich zu gestalten und nachhaltiger zu machen.“
*Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Der Stromverbrauch ist abhängig von der Fahrzeugkonfiguration.

Pkw-Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten

In der Region Europa wurden per September 547.578 Pkw von Mercedes-Benz ausgeliefert (-20,9%), während der Absatz durch die anziehende Nachfrage in vielen europäischen Märkten im dritten Quartal insgesamt annähernd auf dem Vorjahresniveau lag (-0,4%). In Deutschland hat Mercedes-Benz im dritten Quartal mit 84.676 Einheiten den Absatz gesteigert und damit das erste Quartal in 2020 über Vorjahr abgeschlossen (+4,0%). In der Region Asien-Pazifik hat Mercedes-Benz per September 746.603 Premium- und Luxusfahrzeuge ausgeliefert (+2,1%). Seit Jahresbeginn liegt auch in China der Pkw-Absatz von Mercedes-Benz über dem Vorjahreszeitraum (+8,3%). In China konnte zudem mit 223.631 Einheiten der bisherige Bestwert für das dritte Quartal übertroffen werden (+23,4%). Die Verkäufe an Endkunden in der Region Nordamerika beliefen sich seit Jahresbeginn auf 228.397 Einheiten (-13,9%). Mercedes-Benz konnte von Juli bis September im Kernmarkt USA insgesamt 69.631 Premium- und Luxusfahrzeuge ausliefern (-9,4%). 

Düsseldorf stärkste Region

Düsseldorf ist auch 2019 bei Direktinvestitionen aus dem Ausland auf dem Spitzenplatz. Die Region Düsseldorf – das ist die Stadt Düsseldorf und der Kreis Mettmann – kann einen Anteil von rund 41 Prozent der FDI-Projekte in NRW für sich gewinnen und liegt damit vor der Metropole Ruhr mit 17 Prozent und Köln mit 16 Prozent. weiterlesen

sms group: Erste Hochgeschwindigkeits-Freiformschmiedepresse mit 3D-gedrucktem Hydraulikblock

SMS group (www.sms-group.com) hat bei dem deutschen Schmiedeunternehmen Gustav Grimm Edelstahlwerk GmbH & CO. KG in Remscheid, die gelieferte 31,5/34-MN-Hochgeschwindigkeits-Freiformschmiedepresse in Betrieb genommen. Innerhalb der knapp elfwöchigen Montagephase wurden die Abriss- und Montagearbeiten der alten und neuen Presse, mit anschließenden Abnahmetests erfolgreich ab­geschlossen.

Gustav Grimm ist auf die Fertigung von Schmiedeteilen aus hoch­legierten Werkstoffen spezialisiert. Die neue Schnellschmiedepresse erfüllt alle dafür notwendigen Anforderungen. Dank der installierten modernen Hydraulik- und Steuerungssysteme profitiert Gustav Grimm von einer höheren Prozesseffizienz, denn die neue Schnell­schmiedepresse bietet eine Zeitersparnis von circa zehn Prozent, im Vergleich zur Altanlage. Zum ersten Mal setzt SMS group bei einer Freiformschmiedepresse eine additiv hergestellte Maschinen­komponente ein. Der im 3D-Druckverfahren hergestellte Hydraulik­block ist leichter, kompakter und strömungsoptimiert.

Durch die additive Fertigung wird ein hoher Freiheitsgrad beim Bau­teildesign ermöglicht, sodass insbesondere Hydraulikkomponenten mit ihrer fluidleitenden Funktion optimale Anwendungsfälle darstellen. „Dank dieser neuen Fertigungstechnologie werden Kanäle strömungsoptimiert konstruiert und der Bauraum sowie die Masse durch eine wesentlich kompaktere Bauweise reduziert“, erklärt Nina Uppenkamp, Entwicklungsingenieurin bei SMS group. Durch den neuen Denkansatz des funktionsorientierten „Inside-Out“ Kon­struktionsprinzips erfolgt die Bauteilmodellierung von innen nach außen. Dabei wird zunächst das Fluidvolumen simuliert und an­schließend die erforderliche Wandstärke generiert, sodass nur dort Material verwendet wird, wo es funktionsbedingt notwendig ist.

Der im Hause SMS group entwickelte 3D-gedruckte Hydraulikblock aus einer Aluminiumlegierung wiegt gerade ein Zehntel der her­kömmlichen Stahlkonstruktion. Seine Funktion ist die Verteilung des Hydrauliköls zum Ansteuern und Entlüften der Zylinder. Die opti­mierte Ventilanordnung berücksichtigt eine direkte und strömungs­gerechte Fluidführung für die einzelnen Kanäle und macht Hand­ventile im Wartungsfall besser zugänglich. Das monolithische Bau­teildesign erlaubt eine erhebliche Reduzierung der potentiellen Leckagestellen. Trotz der hohen Komplexität hat der 3D-gedruckte Hydraulikblock eine deutlich kürzere Lieferzeit.

„Mit unserer neuen Freiformschmiedepresse der SMS group können wir für unsere Kunden maßgenaue Schmiedestücke fertigen und unsere vorhandene Produktpalette weiter ausbauen. Hochwertige Anlagenkomponenten nach dem neuesten Stand der Technik, hoher Automatisierungsgrad sowie verbesserte Prozesseffizienz der Presse – das hat uns überzeugt“, sagt Götz Grimm, Geschäftsführer bei Gustav Grimm Edelstahlwerk.

Die gelieferte Hochgeschwindigkeits-Freiformschmiedepresse ist mit einem Datenmonitoringsystem ausgestattet. Alle Soll- und Ist-Größen werden während des Schmiedeprozesses erfasst. Die SMS-Spezialisten können im Fehlerfall eine Datenanalyse der Maschinen­zustände und -operationen sowie Fehlerdiagnostik per Fernzugriff innerhalb kürzester Zeit durchführen. Das Datenmonitoringsystem kann ebenfalls zur Prozessoptimierung und Qualitätssicherung eingesetzt werden.

Für einen schnellen Werkzeugwechsel ist die Presse mit einer hydraulischen Schmiedewerkzeugwechselvorrichtung ausgestattet. Durch den Wegfall vieler mechanischer Bauteile verringert sich der Wartungsaufwand der Satteldreh- und Spannvorrichtung erheblich.

Metall-Tarifvertragsparteien in Nordrhein-Westfalen erzielen Einigung für Tarifrunde 2020

Die Metallarbeitgeber und die IG Metall in Nordrhein-Westfalen haben sich unter dem Eindruck der unabsehbaren wirtschaftlichen Auswirkungen durch die rapide Ausbreitung des Corona-Virus auf einen Pilotabschluss für die Beschäftigten der deutschen Metall- und Elektroindustrie geeinigt. Das teilte der Verband der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW) am Freitag in Düsseldorf mit. Der Präsident von METALL NRW, Arndt G.Kirchhoff (Foto), betonte, der Kompromiss habe das Ziel, in diesen schwierigen Zeiten Unternehmen nicht weiter zu belasten und Beschäftigte zu unterstützen. „In dieser außergewöhnlich schwierigen Situation bietet dieser Tarifabschluss unseren Unternehmen und unseren Beschäftigten wertvolle Planungssicherheit“, erklärte Kirchhoff. Der Tarifvertrag enthalte unter anderem neue Elemente zur Abfederung sozialer Härten, zur Bewältigung von Engpässen in der Kinderbetreuung und zum Umgang mit Beschäftigungsausfällen. Alle Vereinbarungen haben eine Mindestlaufzeit bis zum 31. Dezember 2020.

Die wesentlichen Tarif-Vereinbarungen auf einen Blick:

Entgelte:

Der zum 31. März 2020 gekündigte Entgelt-Tarifvertrag wird ohne eine Erhöhung der Tabellenentgelte unverändert wieder in Kraft gesetzt – mit einer Mindestlaufzeit bis zum 31. Dezember 2020.

Reaktivierung des Tarifvertrags Zukunft in Arbeit (ZiA):

Der bewährte – auf freiwilliger betrieblicher Basis umsetzbare – Tarifvertrag aus dem Krisenjahr 2010 wird modifiziert wieder in Kraft gesetzt. So lassen sich die tariflichen Remanenzkosten (Kosten der Kurzarbeit für das Unternehmen) ab dem ersten Tag der Kurzarbeit senken, wenn im Gegenzug Beschäftigungssicherung gegeben ist.

Abfederung sozialer Härten bei Kurzarbeit:

Anstelle eines allgemeinen tariflichen Zuschusses zum Kurzarbeitergeld haben die Tarifpartner eine Härtefall-Regelung vereinbart. Danach wird ein betrieblicher Finanzierungsbetrag zur Verfügung gestellt, der zum Ausgleich oder zur Verminderung sozialer Härten im Fall von langandauernder und hoher Betroffenheit durch Kurzarbeit dient.

·        Dieser Betrag errechnet sich aus der Zahl der Beschäftigten (Teilzeitbeschäftigte anteilig) eines Betriebes multipliziert mit 350 Euro.

·        Die konkreten Verwendungsmodalitäten legen die Betriebsparteien fest. Der Finanzierungsbetrag kann auf bereits betrieblich vereinbarte Unterstützungsleistungen angerechnet werden.

·        Mittel, die nicht für Härtefälle ausgeschöpft wurden, können

o        entweder zum Jahresende zu gleichen Teilen an die Beschäftigten (Teilzeitbeschäftigte anteilig) ausgezahlt

o        oder auf dem Weg der Differenzierung mit Zustimmung der Tarifvertragsparteien auf bis zu Null reduziert werden, wenn die wirtschaftliche Lage des Betriebes dies erfordert.

Besondere Freistellung bei Engpässen in der Kinderbetreuung

Für Mitarbeiter, die Kinder bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres zu betreuen haben, weil Schulen und Kindertagesstätten aus Gründen des Gesundheitsschutzes geschlossen haben, gelten in Zukunft folgende Regelungen:

·        Diesen Beschäftigten werden unter Weiterzahlung des Arbeitsentgelts bis zu fünf Tage Freizeit gewährt.

·        Vor Inanspruchnahme dieser Regelung müssen die Beschäftigten folgende Maßnahmen vorrangig nutzen:

o        Nutzung bestehender staatlich finanzierter Freistellungszeiten

o        Verbrauch von Resturlaubsansprüchen aus dem Jahr 2019

o        Abbau von bestehenden Guthaben auf Arbeitszeitkonten

o        Aufbau von maximal 21 „Negativstunden“ auf Arbeitszeitkonten

o        Nutzung von bereits für das Jahr 2020 genehmigter freier Tage statt T-ZUG (A)

Betriebliche Regelung zur Freie-Tage-Regelung

Die Betriebsparteien können in gegenseitigem Einvernehmen unter Wegfall der tariflichen Sonderzahlung T-ZUG (A) freie Tage mit ungekürzten laufenden Bezügen verpflichtend für alle Beschäftigten anordnen (je nach Beschäftigtengruppe 8 oder 6 Tage).


Statement des Präsidenten von METALL NRW, Arndt G. Kirchhoff

NRW-Metallarbeitgeberpräsident Arndt G. Kirchhoff erklärte, im Angesicht einer schweren weltweiten Rezession hätten gerade die Tarifparteien des für Deutschland bedeutendsten Industriezweigs eine enorme Verantwortung für Unternehmen und Beschäftigte. Die beschleunigte Ausbreitung des Corona-Virus stelle Deutschland vor eine nie dagewesene Herausforderung. Um die Pandemie einzudämmen, stelle das ganze Land gegenwärtig auf Notbetrieb um, Kernbereiche der deutschen Wirtschaft stellten vorübergehend ihre Produktion vollständig ein. Jetzt müsse alles getan werden, die Unternehmen gut durch die Krise zu bringen. „In dieser dramatischen Situation müssen unsere Unternehmen von allem befreit werden, was ihre Liquidität einschränkt. Gleichzeitig brauchen unsere Beschäftigten größtmögliche Sicherheit für ihren Arbeitsplatz“, sagte Kirchhoff. Jetzt sei hochprofessionelles und von gegenseitigem Vertrauen geprägtes Krisenmanagement angesagt. Die Metallarbeitgeber hätten größtes Interesse daran, ihre Beschäftigten an Bord zu halten. Er wisse, dass viele Mitarbeiter in großer Sorge um die Betreuung ihrer Kinder seien und sich Geringverdiener auch existenzielle Gedanken machten. „Der Tarif-Kompromiss soll helfen, vor allem Mitarbeiter in besonderen Drucksituationen zu entlasten und materielle Sicherheit zu bieten“, betonte Kirchhoff.

Nach Worten des NRW-Metallarbeitgeberpräsidenten bewiesen die Metalltarifparteien in Nordrhein-Westfalen mit dem erzielten Tarifabschluss ihre sozialpartnerschaftliche Handlungsfähigkeit. Der Flächentarif bestätige einmal mehr seine friedensstiftende Wirkung für die Metall- und Elektroindustrie. Bereits mit dem ebenfalls in Nordrhein-Westfalen verhandelten Tarifabschluss in der schweren Finanzkrise 2010 hätten die Tarifvertragsparteien in Zusammenarbeit mit der Politik dazu beigetragen, dass Unternehmen im Markt und Beschäftigte in Arbeit bleiben konnten. „Dieser Blick zurück gibt mir Vertrauen und Zuversicht“, sagte Kirchhoff. Auf dieses gesellschaftliche Miteinander werde es in der gegenwärtigen Krise entscheidend ankommen, damit die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie für Unternehmen und Beschäftigte so begrenzt wie möglich und die Rückkehr zu stabilen Verhältnissen erleichtert würden.