Wochenendsperrung auf der A52

(ad) Autofahrer auf der A52 müssen am Wochenende Geduld haben. Die Strecke Richtung Essen wird an der Ruhrbrücke voll gesperrt. Erfahrt hier alles zu den Zeiten und Hintergründen.

Für Eure Fahrten aus Düsseldorf in Richtung Ruhrgebiet müsst Ihr am kommenden Wochenende Umwege einplanen. Die Autobahngesellschaft hat eine erneute Vollsperrung der A52 angekündigt.

Sperrung der Ruhrbrücke Richtung Essen

Betroffen ist der Bereich an der Ruhrbrücke in Fahrtrichtung Essen. Die Vollsperrung gilt in folgendem Zeitraum:

  • Beginn: Freitagabend, 21. August 2026, ab 21:00 Uhr
  • Ende: Montagmorgen, 24. August 2026, gegen 5:00 Uhr

Grund der Maßnahmen

Nach Angaben der Autobahn GmbH sind Reinigungsarbeiten an der Brückenkonstruktion erforderlich. Diese Arbeiten finden jeweils am Anfang und am Ende des Brückenbauwerks statt. Für viele von Euch aus dem Düsseldorfer Norden und Osten stellt die A52 eine zentrale Verkehrsader für den Weg nach Essen und in das restliche Ruhrgebiet dar.

Auswirkungen auf den Verkehr

Da zum Zeitpunkt der Sperrung noch Sommerferien in Nordrhein-Westfalen sind, wird mit einem etwas geringeren Pendleraufkommen gerechnet als an normalen Werktagen. Dennoch solltet Ihr Euch auf längere Fahrzeiten und ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf den Ausweichstrecken einstellen. Es wird empfohlen, den betroffenen Bereich großräumig zu umfahren.

Quelle: Antenne Düsseldorf

Vodafone baut Gigabit-Netz weiter aus – Mehr als 31 Millionen Haushalte können Highspeed-Internet nutzen

Foto: VODAFONE

(cs) Der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern Vodafone, Mitglied unserer Unternehmerschaft, treibt den Ausbau seiner Gigabit-Infrastruktur weiter voran. Nach Angaben des Unternehmens können inzwischen mehr als 31 Millionen Haushalte in Deutschland Gigabit-schnelles Internet nutzen. Damit erreicht Vodafone nach eigenen Angaben rund drei Viertel aller Haushalte und stärkt seine Position als einer der größten Anbieter leistungsfähiger Breitbandanschlüsse.

Von der Entwicklung profitiert auch Düsseldorf. Am Unternehmenssitz investiert Vodafone kontinuierlich in den Ausbau seines Kabel-Glasfasernetzes. Durch sogenannte Segmentierungen – also die Aufteilung stark ausgelasteter Netzbereiche – sowie zusätzliche Glasfaseranbindungen werden Geschwindigkeit und Stabilität für zahlreiche Haushalte verbessert. Bereits Anfang des Jahres gehörte Düsseldorf zu den Städten, in denen entsprechende Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt wurden.

Der Ausbau erfolgt auf mehreren Wegen. Neben der Modernisierung des bestehenden Kabelnetzes setzt Vodafone zunehmend auf reine Glasfaseranschlüsse bis in die Gebäude (FTTH). Möglich wird das unter anderem durch Kooperationen mit verschiedenen Glasfaserunternehmen, die ihre Netze für Vodafone-Kunden öffnen. Dadurch wächst die Zahl der verfügbaren Anschlüsse deutlich schneller als allein durch den Eigenausbau.

Gerade für den Wirtschaftsstandort Düsseldorf ist der Netzausbau von großer Bedeutung. Die Landeshauptstadt zählt zu den wichtigsten Digital- und Telekommunikationsstandorten Deutschlands. Unternehmen aus Industrie, Dienstleistungen und Start-up-Szene sind zunehmend auf leistungsfähige digitale Infrastruktur angewiesen. Schnelle Internetverbindungen gelten deshalb als entscheidender Standortfaktor im Wettbewerb um Investitionen und Fachkräfte.

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REHADAT-kompakt: Jubiläumsausgabe widmet sich dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement

(cs) Seit Ende 2021 unterstützt die Informationsreihe REHADAT-kompakt Unternehmen, Beschäftigte und Beratungsstellen mit kompaktem Wissen rund um die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Nun ist die 20. Ausgabe erschienen. Sie beschäftigt sich mit dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) – einem Thema, das für viele Arbeitgeber von großer praktischer Bedeutung ist.

Die Reihe erscheint viermal im Jahr und bereitet komplexe Themen auf jeweils zwei Seiten verständlich, praxisnah und übersichtlich auf. Zu den bisherigen Schwerpunkten gehören unter anderem die Inklusionsvereinbarung, der Grad der Behinderung, die Ausgleichsabgabe, digitale Barrierefreiheit, inklusives Recruiting sowie Inklusionsbetriebe.

REHADAT-kompakt richtet sich an Arbeitgeber, Personalverantwortliche, Schwerbehindertenvertretungen, Betriebsärztinnen und Betriebsärzte, Beratungsstellen sowie an Menschen mit Behinderungen. Statt umfangreicher Fachtexte erhalten die Leserinnen und Leser einen schnellen Überblick, konkrete Handlungsempfehlungen und weiterführende Hinweise auf die verschiedenen REHADAT-Portale.

Die aktuelle Jubiläumsausgabe erklärt Schritt für Schritt das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM). Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, ein BEM anzubieten, wenn Beschäftigte innerhalb von zwölf Monaten länger als sechs Wochen arbeitsunfähig sind. Diese Verpflichtung gilt unabhängig davon, ob eine Schwerbehinderung vorliegt. Ziel des Verfahrens ist es, die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen, erneute Erkrankungen möglichst zu vermeiden und den Arbeitsplatz langfristig zu sichern.

Die Broschüre erläutert, wer am Verfahren beteiligt ist und welche Maßnahmen zur erfolgreichen Wiedereingliederung beitragen können. Dazu zählt beispielsweise die stufenweise Rückkehr an den Arbeitsplatz nach dem sogenannten Hamburger Modell.

„Die inzwischen 20 Ausgaben von REHADAT-kompakt zeigen, wie hoch der Informationsbedarf zur beruflichen Teilhabe ist. Gerade beim Betrieblichen Eingliederungsmanagement wird deutlich: Viele Betriebe kennen ihre Verpflichtungen, benötigen aber Unterstützung bei der Umsetzung. Hier setzt REHADAT an – mit verlässlichen, verständlichen und kostenfreien Informationen“, sagt Projektleiterin Andrea Kurtenacker.

REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e. V. und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus dem Ausgleichsfonds gefördert. Sämtliche Informationsangebote stehen kostenlos und barrierefrei zur Verfügung.

Alle Ausgaben von REHADAT-kompakt sind in der Mediathek von REHADAT abrufbar: https://www.rehadat.de/mediathek/kompakt/

Live: Fachkräfte-Update für Düsseldorf – die Standortkrise meistern wir nur mit demografie-fester Fachkräftesicherung

(cs) Dirk Werner, Leiter des Themenclusters „Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte“, gab heute (29.06.) im „Ausbilderkreis“ im Netzwerk der Unternehmerschaft Düsseldorf ein Briefing zum Thema „Fachkräftesicherung“.

Dirk Werner vom Institut der Deutschen Wirtschaft.

Herausforderungen für Unternehmen und junge Menschen: Von Krisen geprägt?!

De-Globalisierung, Dekarbonisierung, Digitalisierung, Demografie und Demokratie: Die Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft sind deutlich und dynamisch und damit auch eine Herausforderung für die Betriebe und junge Menschen. Junge Leute orientieren sich beruflich oft sehr spät nach Schulende erst, was sie und auch ihre Eltern dann oft überfordert. Zudem bringt „jobben“ kurzfristig mehr Geld und der Job-Einstieg und Aufstieg erfolgt immer häufiger ohne eine „lange Ausbildung“ (Stichwort: Filialleitung), erläutert Dirk Werner.

Mittlerweile gibt es fast drei Millionen junge Menschen unter 35 ohne Ausbildung. Immer wichtiger werden praxisnahe Einblicke in die Betriebe und auch mehr Aufmerksamkeit für Betriebe und Berufsbilder in SocialMedia. Schlußendlich spielt auch die „neue Selbstwirksamkeit“ der jungen Menschen eine wichtige Rolle. Sie möchten mehr und mehr „ihren Weg“ selbst mit gestalten und Einfluss nehmen auch auf Inhalte. Am Ende stärkt dies auch die Demokratiebildung, betont Dirk Werner.

Die Fachkräftesituation ist die andere Seite der Medaille. Seit 2025 haben wir wieder mehr Arbeitslose als offene Stellen, jedoch rechnerisch eben auch eine Fachkräftelücke von 370.000 Stellen. 33% aller offenen Stellen sind vakant und vor allem Fachkräfte mit Ausbildung sind gefragt (69%). In Düsseldorf sieht das Bild etwas anders aus. Seit 2023 haben wir in der Landeshauptstadt wieder mehr offene Stellen als Arbeitslose. Die Fachkräftelücke ist hier rechnerisch 3.300 Stellen groß. 36% aller Stellen sind vakant und der Arbeitslosenüberhang ist auf 8.200 Personen gestiegen.

Gleichwohl wir seit Mitte 2024 in Düsseldorf einen Rückgang der Fachkräftelücke erkennen gibt es zahlreiche Engpassberufe in unserer Stadt. Schwerpunktebereiche sind die kaufmännische und technische Betriebswirtschaft, die Kinderbetreuung und -erziehung, die Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsprüfung, die Altenpflege, Bauelektrik, Informatik, die Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik sowie der Bereich der Versicherungskaufleute.

Vielfältig sind die Herausforderungen: die Konjunktur- und Standortkrise, viele Geringqualifizierte (1.5 MIO arbeitslose Helfer, davon 14.000 in Düsseldorf), der soeben beschriebene Fachkräftemangel, sowie auch die Demografie (Stichwort Babyboomer). Quereinsteiger können neue Potentiale bieten.

Auswirkungen und aktuelle Trends in der Ausbildung: Warum die Ausbildung anspruchsvoller geworden ist!

Die Ausbildung junger Menschen wird zunehmend anspruchsvoller. Dies liegt zunächst am Bewerbermangel, aber auch an den fehlenden Basiskompetenzen (1/3 der Schülerinnen und Schüler sind schwach im Lesen und Zuhören). Zudem steigt die Heterogenität bei den Lernvoraussetzungen, beispielsweise kognitiv und sozial, aber auch bezogen auf Bildungsmotivation, Lebenslagen und Gesundheit, denn die mentalen und psychischen Probleme bei Auszubildenden steigen deutlich. Nicht zuletzt nimmt auch der Krankenstand bei Auszubildenden deutlich zu (4,7% bei Azubis; Durchschnitt von 5,4%). Auch das Mismatching am Ausbildungsmarkt bleibt ein Thema mit unter anderem 720 unversorgten Bewerberinnen und Bewerbern. Auch die dynamische Transformation erfordert neues Lernen und einen höheren Bedarf für Qualifizierung von Ausbildenden.

Handlungsoptionen und Unterstützungsangebote: Argumente für Entscheider und Angebote für Ausbildende

Ausbildung bleibt ein Schlüssel zur Fachkräftesicherung. Die Betriebe sichern dadurch langfristig ihren Fachkräftebedarf, sparen Kosten, bleiben wettbewerbsfähig, stärken ihr Image und bewahren wertvolles Wissen. Soweit so gut. Standortkrisen fordern derweil die Politik und die Betriebe bei Transformation und Innovation. Auch der Megatrend Demokratie schlägt, wie bereits beschrieben, deutlich zu. Klar sollte aber auch sein: Was wegbricht an Ausbildungskapazitäten kann nicht einfach wiederbelebt werden, warnt Dirk Werner. Sein Fazit: Ausbildung bleibt zentral, um die Zukunft strategisch zu gestalten, braucht aber eben auch ein gutes Matching.

Schwächelnder Arbeitsmarkt: Frühindikator signalisiert eingetrübte Aussichten

(cs) Der deutsche Arbeitsmarkt tritt auf der Stelle – und das auf einem Niveau, das Ökonomen zunehmend Sorgen bereitet. Das aktuelle Arbeitsmarktbarometer des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung verharrt im April bei 99,4 Punkten und bleibt damit unter der neutralen Marke von 100. Es ist der schwächste Beschäftigungsausblick außerhalb der Pandemiezeit. Wir haben uns die Zahlen angeschaut.

Der Frühindikator, der auf monatlichen Befragungen der Bundesagentur für Arbeit basiert, zeigt damit eine klare Tendenz: Die Erwartungen der Arbeitsagenturen sind weiterhin gedämpft. Besonders die Beschäftigungskomponente gibt Anlass zur Sorge. Sie sank leicht um 0,2 Punkte auf genau 100 Zähler – ein Wert, der bestenfalls Stagnation signalisiert und zugleich den niedrigsten Stand seit dem Ende der Covid-19-Krise markiert.

„Die Dauerkrise in der Industrie und der Ölpreisschock drücken auf die Beschäftigung“, erklärt Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ am IAB. Seine Einschätzung verweist auf strukturelle Belastungen, die weit über kurzfristige Konjunkturschwankungen hinausgehen.

Auch beim Blick auf die Arbeitslosigkeit zeichnet sich keine Entspannung ab. Zwar stieg die entsprechende Komponente erstmals seit sechs Monaten leicht um 0,3 Punkte auf 98,8 Zähler. Doch der Wert bleibt deutlich im pessimistischen Bereich. Die Botschaft ist klar: Die Arbeitslosigkeit dürfte in den kommenden Monaten weiter steigen.

Auffällig ist dabei, dass geopolitische Entwicklungen zunehmend Einfluss auf den Arbeitsmarkt nehmen. In der Umfrage nannten 20 von 146 Arbeitsagenturen explizit den sogenannten Irankrieg als Faktor für die wachsende Unsicherheit. Steigende Energiepreise und unterbrochene Lieferketten wirken demnach direkt auf Beschäftigung und wirtschaftliche Dynamik.

Während Deutschland schwächelt, zeigt sich Europa überraschend robuster. Das European Labour Market Barometer, das vom IAB gemeinsam mit Arbeitsverwaltungen aus 18 Ländern erhoben wird, stieg im April um 0,4 Punkte auf 100,1. Damit liegt der Indikator erstmals seit drei Monaten wieder leicht im positiven Bereich.

„Der Irankrieg hat die Konjunkturrisiken schlagartig erhöht. Aber die europäischen Arbeitsmarktaussichten steigen gegen den Trend“, so Weber. Dennoch bleibt auch hier die Gesamtlage fragil – die leichte Erholung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Risiken weiterhin hoch sind.

Ein Blick hinter die Zahlen

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer gilt seit seiner Einführung im Jahr 2008 als verlässlicher Frühindikator für die Entwicklung des Arbeitsmarktes in Deutschland. Es kombiniert die Erwartungen zur Arbeitslosigkeit und zur Beschäftigung in den kommenden drei Monaten. Die Skala reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung).

Die aktuelle Entwicklung zeigt vor allem eines: Der deutsche Arbeitsmarkt steht unter Druck – und eine schnelle Erholung ist derzeit nicht in Sicht. Strukturelle Probleme in der Industrie, geopolitische Spannungen und globale Unsicherheiten könnten die Lage noch länger belasten.

Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ – Episode 195 – Telefonische Krankschreibung auf dem Prüfstand!

 

Alexander Jarre Foto: Frank Wiedemeier

(cs) Aktuelle Rechtsprechung, exklusive Hintergrundinformationen und die fundierte Bewertung eines ausgewiesenen Experten: In Episode 195 des Podcasts „Düsseldorfer Wirtschaft“ spricht Rechtsanwalt Alexander Jarre (Foto), Arbeitsrechtsexperte der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände, über ein hochrelevantes Thema mit besonderer Bedeutung für Unternehmen und Führungskräfte: die telefonische Krankschreibung.

Aktuell sind Arbeitnehmer noch berechtigt, sich unter bestimmten Voraussetzungen von einem Arzt telefonisch krankschreiben zu lassen. Das könnte sich allerdings bald ändern. Die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen der Krankschreibung sowie die Folgen einer fehlerhaften Krankschreibung beleuchten wir in unserem aktuellen Podcast.

Was bedeuten dies für die betriebliche Praxis? Wo lauern Risiken – und wo entstehen neue Handlungsspielräume? Alexander Jarre ordnet die Entwicklungen verständlich ein und gibt konkrete Impulse für den unternehmerischen Alltag.

Host Christoph Sochart führt durch das Gespräch. Produziert wird der Podcast von Streamboxstudios, Produzent ist Frank Wiedemeier. Wenn Ihnen gefällt, was Sie hören, dann empfehlen Sie uns gerne weiter. Uns gibt es überall, wo es gute Podcasts gibt – und auf www.unternehmerschaft.de.

Klüh erhält Auftragsverlängerung für den Burj Khalifa

(ud) Die Klüh-Tochtergesellschaft Berkeley Services verantwortet auch weiterhin die Unterhaltsreinigung des Burj Khalifa – des mit 828 Metern höchsten Gebäudes der Welt und Wahrzeichens der Vereinigten Arabischen Emirate. Die zum 1. Januar 2026 gestartete Vertragsverlängerung unterstreicht das Vertrauen, das der Immobilienentwickler Emaar seit vielen Jahren in die Servicequalität und Leistungsfähigkeit von Berkeley Services setzt.

Mit mehr als 9.000 Mitarbeitenden zählt Berkeley Services zu den führenden Anbietern integrierter Facility-Management-Dienstleistungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Unternehmen ist bereits seit Eröffnung des Burj Khalifa im Jahr 2010 für die Reinigung des Gebäudes verantwortlich und sorgt täglich mit einem spezialisierten Team für die makellose Sauberkeit des imposanten Wolkenkratzers – von der Lobby über Büro- und Wohnbereiche bis hin zu den hochfrequentierten Besucherzonen.

„Wir freuen uns sehr über das erneute Vertrauen unseres langjährigen Partners Emaar“, erklärt Karl-Heinz Otto Mair, Chief Executive Officer International (CEO International) der Klüh-Unternehmensgruppe. „Der Auftrag ist nicht nur eine Bestätigung der hervorragenden Arbeit unseres Teams vor Ort, sondern auch ein sichtbares Zeichen für die starke Marktposition von Berkeley Services in der Region.“

Neben dem Burj Khalifa zählen zahlreiche weitere renommierte Auftraggeber zu den Referenzen von Berkeley Services – darunter Emirates, dnata, Atlantis The Royal, Atlantis The Palm, Miral, First Abu Dhabi Bank, HSBC, die United Arab Emirates University sowie internationale Unternehmen wie JLL oder Siemens Energy. Das Serviceportfolio umfasst neben dem Technischen Gebäudemanagement auch Cleaning, Security, Garten- und Landschaftsbau sowie Gartenpflege, Laundry Services und weitere infrastrukturelle Dienstleistungen.

Die Auslandsgesellschaften, zu denen Berkeley Services gehört, stellen eine wichtige Säule der Klüh-Gruppe dar. 2024 erwirtschaftete Klüh im Ausland einen Umsatzanteil von 322,6 Mio. Euro, was 30,2 Prozent des Gesamtumsatzes entspricht. International ist das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf neben den Vereinigten Arabischen Emiraten auch in China, der Türkei, den Niederlanden und Polen vertreten.

Seniorenmentoren an Schulen: Gute Idee, komplizierte Realität

Die Bundesbildungsministerin Karin Prien ruft Babyboomer dazu auf, sich als ehrenamtliche Mentoren in Schulen zu engagieren. Die Rechnung klingt verlockend: Auf jedes sechsjährige Kind kommen in Deutschland nahezu zwei 60-Jährige. Ein riesiges Potenzial an Zeit, Lebenserfahrung und Engagement, das dem überlasteten Bildungssystem helfen könnte. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Was im Grundsatz eine gute Idee ist, scheitert in der Praxis an einer viel zu komplizierten Umsetzung, meint unser Kommentator Christoph Sochart.

Hier gerne weiterlesen!

Fit für die Zukunft: Mit einer strategischen Weiterbildungsplanung Kompetenzen gezielt stärken

(cs) Die Arbeitswelt wandelt sich rasant – neue Technologien, digitale Prozesse und gesellschaftliche Herausforderungen verändern Berufsbilder und Anforderungen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen heute schon die Kompetenzen von morgen aufbauen. Eine strategisch durchdachte Weiterbildungsstrategie hilft dabei, den Qualifizierungsbedarf systematisch zu ermitteln, Fachkräfte zu sichern und Mitarbeitende langfristig zu binden. Die folgende Checkliste zeigt praxisnah, wie Weiterbildung zukunftsorientiert und passgenau gestaltet werden kann.

1. Grundlagen klären: Unternehmensstrategie und Rahmenbedingungen

  • Unternehmensstrategie analysieren (Ziele, Stärken/Schwächen, Markttrends, Innovationen)

  • Zukünftige Anforderungen an Fach- und Führungskräfte identifizieren

  • Altersstruktur, Personalfluktuation, Nachwuchsbedarf berücksichtigen

  • Externe Trends bewerten: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Demografie, Technologie

  • „Soll-Zustand“ der Qualifikationen, Kompetenzen und Fähigkeiten ableiten

  • Ist-Zustand der vorhandenen Kompetenzen und Potenziale erfassen (z. B. Kompetenzprofile, Personalgespräche)


2. Kompetenzbedarf systematisch ermitteln

  • Strategische Kompetenzfelder identifizieren:

    • Technologische Kompetenzen (z. B. Data Analytics, KI, Softwareentwicklung)

    • Klassische Kompetenzen (z. B. Problemlösungsfähigkeit, Resilienz, Kreativität)

    • Transformative Kompetenzen (z. B. Dialog- und Veränderungskompetenz)

    • Digitale Schlüsselkompetenzen (z. B. Digital Literacy, Digital Collaboration)

  • Veränderungen und Projekte analysieren, die Qualifikationen beeinflussen:

    • Neue Technologien, Softwareeinführungen, geplante Digitalisierungsprojekte

  • Personalbedarf und Kompetenzen mit einbeziehen (in Abstimmung mit HR)

  • Methoden zur Bedarfsermittlung anwenden:

    • Selbst- und Fremdeinschätzung

    • Mitarbeitergespräche, Feedbackrunden

    • Kompetenzdiagnostik (Tools, Assessments)


3. Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten gestalten

  • Individuelle Lernziele und Kompetenzentwicklungspläne festlegen

  • Lernformate auswählen:

    • Moderiertes Gruppenlernen (Workshops, Lerngruppen)

    • Selbstlernimpulse (Lernplattformen, Microlearning)

    • Peer-Learning (Hospitationen, Jobshadowing)

    • Coaching / Mentoring-Programme

    • Blended Learning / Web-based Trainings

  • Nicht-digitale Schlüsselkompetenzen fördern:

    • Lernen in kleinen, motivierenden „Lernhäppchen“

    • Förderung intrinsischer Motivation (z. B. Neugier, Sinnorientierung)

    • Reflexionsaufgaben, Diskussionen, Rollenspiele

  • Lernzeit und Lernräume bereitstellen:

    • Lernzeiten in Arbeitszeit integrieren

    • Lernkultur entwickeln: „Lernen darf sichtbar sein“


4. Passgenaue Weiterbildung organisieren

  • Weiterbildungsziele SMART formulieren (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert)

  • Zielfragen beantworten:

    • Welche Kompetenzen sollen erworben werden?

    • Was bringt die Maßnahme dem Unternehmen?

    • Wie lässt sich der Lerntransfer sichern?

  • Angebote auswählen (interne/externe Anbieter)

  • Teilnehmer*innen gezielt vorbereiten (Vorwissen, Erwartungen)

  • Potenzielle Hindernisse identifizieren und abbauen (z. B. Zeitmangel, technische Hürden)


5. Lerntransfer und Erfolg sicherstellen

  • Direkt nach Abschluss Feedback und Evaluation einholen:

    • Zufriedenheit mit Maßnahme

    • Erste Erfolge und Lernerfahrungen

  • Lerntransfer in den Arbeitsalltag planen:

    • Transferaufgaben definieren

    • Anwendungsmöglichkeiten im Alltag schaffen

  • Wissenstransfer fördern:

    • „Multiplikatoren“ identifizieren

    • Präsentationen, Kurzworkshops, Lerntandems

  • Erfolg langfristig prüfen:

    • Gespräche zur Kompetenzentwicklung führen

    • Kompetenzzuwächse dokumentieren

    • Auswirkungen auf Leistung und Motivation reflektieren


6. Weiterbildungsstrategie regelmäßig überprüfen

  • Jahresplanung und Priorisierung von Themen

  • Kontrolle: Sind die Weiterbildungen wirksam und nachhaltig?

  • Neue Bedarfe erfassen (z. B. durch Feedback, Marktveränderungen)

  • Budget und Ressourceneinsatz überprüfen

  • Lernkultur im Unternehmen weiterentwickeln


Optional: Zusätzliche Maßnahmen zur Verankerung

  • Weiterbildungsziele in Zielvereinbarungsgespräche integrieren

  • Führungskräfte für Weiterbildung sensibilisieren und befähigen

  • Weiterbildung als Teil des Employer Brandings nutzen

  • Plattform für interne Lernangebote aufbauen (z. B. Lernportal)

  • Erfolgsgeschichten kommunizieren („Lernende sichtbar machen“)

Quelle: www.kofa.de