Vodafone: 100.000 Euro für Kinder in Not

Kin­dern das Leben leich­ter machen und ihnen geben was sie brau­chen, egal in wel­cher Situa­ti­on sie sich befin­den: Dabei hel­fen die 20 Ein­rich­tun­gen, die von Voda­fone durch eine Akti­on unter­stützt wer­den, die in die­ser Form ein­zig­ar­tig in Deutsch­land ist.

Die Mit­ar­bei­ter des Digi­tal­kon­zerns haben im Geschäfts­jahr 2019/20 mehr als 2.200 Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge ein­ge­bracht, die nicht zu ihrem Arbeits­be­reich gehö­ren. Jede Mit­ar­bei­ter-Idee wird ein­zeln bewer­tet, die­se Bewer­tung wird dann mit einer Gut­achter­spen­de belohnt. So konn­te ins­ge­samt ein Spen­den­be­trag von 100.000 Euro gene­riert wer­den. Mit die­sem Betrag wer­den 20 regio­na­le und auch bun­des­wei­te Orga­ni­sa­tio­nen unter­stützt, die Kin­dern in Not hel­fen – von der deut­schen Kin­der­krebs­stif­tung über das ambu­lan­te Kin­der- und Jugend­hos­piz in Frank­furt bis hin zum Regen­bo­gen­land Düs­sel­dorf.

Wenn Voda­fone-Mit­ar­bei­ter Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge beim Ide­en-Manage­ment des Unter­neh­mens ein­rei­chen, so hat das einen dop­pelt guten Effekt: Einer­seits hel­fen sie dabei, dass sich das Netz, der Kun­den­ser­vice und auch die Pro­duk­te wei­ter ver­bes­sern kön­nen. Auf der ande­ren Sei­te unter­stüt­zen sie mit jeder Idee sozia­le Orga­ni­sa­tio­nen. Jeder Geis­tes­blitz wird ein­zeln geprüft und durch einen inter­nen Exper­ten bewer­tet, der den Nut­zen die­ses Ver­bes­se­rungs­vor­schlags berech­net und anschlie­ßend ein Gut­ach­ten dar­über erstellt. Wenn die Erstel­lung die­ses Gut­ach­tens inner­halb von 14 Tagen geschieht, zahlt Voda­fone als Hono­rar und Dan­ke­schön eine Spen­de von 50 Euro in einen vir­tu­el­len Spen­den­topf ein. Die­se Spen­den­ak­ti­on ist in Deutsch­land ein­zig­ar­tig und führt dazu, dass die indi­vi­du­el­len Ide­en der Mit­ar­bei­ter meist schnell bear­bei­tet wer­den. Vor allem aber kom­men so hohe Sum­men für den guten Zweck zusam­men. Im Geschäfts­jahr 2019/20 wur­de im Gut­ach­ter-Topf der beein­dru­cken­de Betrag von 100.000 Euro erreicht. Jetzt wird die­se Schatz­tru­he geöff­net und der Betrag jeweils zu glei­chen Tei­len an 20 ver­schie­de­ne Orga­ni­sa­tio­nen aus­ge­zahlt.

Über 5.000 Euro freu­en sich die­se Ein­rich­tun­gen:

  • Ronald McDo­nald Haus
  • Kin­der­hos­piz Bären­herz
  • Ambu­lan­tes Kin­der­hos­piz Hal­le
  • Nico’s Farm e.V.
  • Deut­sche Kin­der­krebs­stif­tung
  • Wolfs­trä­ne e.V.
  • Kin­der- & Jugend­hos­piz Stutt­gart
  • Bären­herz Wies­ba­den
  • Pro­jekt „Zau­bern vor krebs­kran­ken Kin­dern“
  • Zukunft für Kin­der Leip­zig e.V.
  • Raum_58
  • Kin­der­not­auf­nah­me „Spat­zen­nest“ und „Klei­ne Spat­zen“
  • Fort­Schritt Kon­duk­ti­ves För­der­zen­trum GmbH
  • Regen­bo­gen­land Düs­sel­dorf
  • Mosa­ik­schu­le
  • SOS Kin­der­dorf Sos­sen­heim
  • Kin­der­dorf Ber­lin
  • DRK  Kita „Spat­zen­nest“
  • Ambu­lan­ter Kin­der- & Jugend­hos­piz Frankfurt/ Rhein-Main
  • Wuenschewagen.de

Mercedes-Benz Cars & Vans setzt positive Entwicklung beim Absatz im dritten Quartal fort

Die Erho­lung beim welt­wei­ten Pkw-Retail­ab­satz von Mer­ce­des-Benz hat sich trotz der wei­ter­hin her­aus­for­dern­den Bedin­gun­gen im drit­ten Quar­tal fort­ge­setzt. Von Juli bis Sep­tem­ber lag das glo­ba­le Absatz­ni­veau durch eine posi­ti­ve Ent­wick­lung in Chi­na und die anzie­hen­de Kun­den­nach­fra­ge in vie­len wei­te­ren Märk­ten mit ins­ge­samt 613.770 Pkws erst­mals im lau­fen­den Jahr über einem Vor­jah­res­quar­tal (+3,9%). Das attrak­ti­ve Modell­port­fo­lio sowie zahl­rei­che Maß­nah­men der Händ­ler, um den Anfra­gen und dem Inter­es­se der Kun­den auch wäh­rend der COVID-19 Pan­de­mie best­mög­lich gerecht zu wer­den, haben den Absatz im drit­ten Quar­tal zusätz­lich gestützt. Um die hohe Kun­den­nach­fra­ge auch kurz­fris­tig zu bedie­nen, wur­den welt­weit vor allem Händ­ler­be­stän­de abge­baut. Chi­na bleibt durch die Fort­set­zung der schnel­len Markter­ho­lung im drit­ten Quar­tal wich­tigs­ter Trei­ber für den Pkw-Absatz von Mer­ce­des-Benz (+23,4%). Im Hei­mat­markt Deutsch­land lag mit den ver­gan­ge­nen drei Mona­ten erst­mals seit Jah­res­be­ginn ein Quar­tals­ab­satz über dem Vor­jahr (+4,0%).

Die Nach­fra­ge unse­rer Kun­den war im drit­ten Quar­tal deut­lich höher, als wir es noch im März und April ange­sichts der Her­aus­for­de­run­gen durch die Pan­de­mie ange­nom­men haben. Wir freu­en uns über den Zuspruch der Kun­den für unse­re Model­le und die anzie­hen­de Nach­fra­ge in vie­len Märk­ten. Das drit­te Quar­tal hat aber auch gezeigt, wie regio­nal unter­schied­lich die Situa­ti­on in den Märk­ten und für unse­re Händ­ler wei­ter­hin ist. Wir wer­den daher im vier­ten Quar­tal die Ent­wick­lung sehr genau beob­ach­ten — den­noch stimmt uns die der­zei­ti­ge Nach­fra­ge posi­tiv“, so Brit­ta See­ger, Mit­glied des Vor­stands der Daim­ler AG und der Mer­ce­des-Benz AG, ver­ant­wort­lich für Ver­trieb. „Die anstei­gen­den Auf­trags­ein­gän­ge bei den Plug-in-Hybri­den mit dem Stern sind ein tol­les Feed­back der Kun­den auf unser wach­sen­des Port­fo­lio. Von Juli bis Sep­tem­ber haben wir das bis­lang ers­te Quar­tal mit monat­lich über 10.000 aus­ge­lie­fer­ten xEVs von Mer­ce­des-Benz Cars abge­schlos­sen. Die hohe Nach­fra­ge bei den elek­tri­fi­zier­ten Model­len hat sich vor allem in Euro­pa nach­hal­tig gefes­tigt.“

Absatz Mer­ce­des-Benz Cars & Vans

Mer­ce­des-Benz hat seit Jah­res­be­ginn welt­weit 1.548.859 Pre­mi­um- und Luxus­fahr­zeu­ge ver­kauft und somit beim Absatz sei­nen Auf­wärts­trend fort­ge­setzt (-10,2%). Bei der Mar­ke smart ist das welt­wei­te Absatz­ni­veau durch die Umstel­lung auf den rein bat­te­rie­elek­tri­schen Antrieb wei­ter­hin unter dem Vor­jahr: Ins­ge­samt wur­den seit Jah­res­be­ginn 22.006 zwei- und vier­tü­ri­ge Stadt­flit­zer an Kun­den über­ge­ben (-74,9%). Mer­ce­des-Benz Cars hat somit von Janu­ar bis Sep­tem­ber ins­ge­samt 1.570.865 Pkw der Mar­ken Mer­ce­des-Benz und smart aus­ge­lie­fert (-13,4%). Bei den Mer­ce­des-Benz Vans für den gewerb­li­chen Bereich macht sich im drit­ten Quar­tal 2020 unter Coro­na-Bedin­gun­gen eine wei­te­re Markter­ho­lung bemerk­bar. Ins­be­son­de­re durch die posi­ti­ve Ent­wick­lung in Chi­na und in Euro­pa stieg der Absatz im drit­ten Quar­tal um 11,2%. In Sum­me wur­den im drit­ten Quar­tal vom Sprin­ter, Vito, Vito Tou­rer und dem Citan 95.933 Ein­hei­ten ver­kauft.

Trotz der anhal­tend schwie­ri­gen äuße­ren Rah­men­be­din­gun­gen im drit­ten Quar­tal konn­ten wir den Absatz unse­rer Trans­por­ter welt­weit um acht Pro­zent stei­gern. Das Wachs­tum basiert maß­geb­lich auf dem Erfolg unse­rer gewerb­lich genutz­ten Trans­por­ter, sodass wir das bis­her bes­te drit­te Quar­tal welt­weit erziel­ten“, so Mar­cus Breit­schwer­dt, Lei­ter Mer­ce­des-Benz Vans. „Mit dem eVi­to, dem eSprin­ter und der Groß­raum­li­mou­si­ne EQV [Strom­ver­brauch kom­bi­niert: 26,4–26,3 kWh/100 km; CO2-Emis­sio­nen kom­bi­niert: 0 g/km]* haben wir bereits drei bat­te­rie-elek­trisch ange­trie­be­ne Vans im Ange­bot, die auf gro­ße Reso­nanz sto­ßen. In den letz­ten drei Mona­ten haben wir nahe­zu 800 elek­trisch betrie­be­ne Trans­por­ter von Mer­ce­des-Benz an Kun­den aus­ge­lie­fert sowie wei­te­re Groß­auf­trä­ge für mehr als 2.000 unse­rer E‑Transporter erhal­ten. Wir sind über­zeugt, mit unse­ren Pro­duk­ten die nächs­te Stu­fe des Trans­ports maß­geb­lich zu gestal­ten und nach­hal­ti­ger zu machen.“
*Der Strom­ver­brauch wur­de auf der Grund­la­ge der VO 692/2008/EG ermit­telt. Der Strom­ver­brauch ist abhän­gig von der Fahr­zeug­kon­fi­gu­ra­ti­on.

Pkw-Absatz Mer­ce­des-Benz nach Regio­nen und Märk­ten

In der Regi­on Euro­pa wur­den per Sep­tem­ber 547.578 Pkw von Mer­ce­des-Benz aus­ge­lie­fert (-20,9%), wäh­rend der Absatz durch die anzie­hen­de Nach­fra­ge in vie­len euro­päi­schen Märk­ten im drit­ten Quar­tal ins­ge­samt annä­hernd auf dem Vor­jah­res­ni­veau lag (-0,4%). In Deutsch­land hat Mer­ce­des-Benz im drit­ten Quar­tal mit 84.676 Ein­hei­ten den Absatz gestei­gert und damit das ers­te Quar­tal in 2020 über Vor­jahr abge­schlos­sen (+4,0%). In der Regi­on Asi­en-Pazi­fik hat Mer­ce­des-Benz per Sep­tem­ber 746.603 Pre­mi­um- und Luxus­fahr­zeu­ge aus­ge­lie­fert (+2,1%). Seit Jah­res­be­ginn liegt auch in Chi­na der Pkw-Absatz von Mer­ce­des-Benz über dem Vor­jah­res­zeit­raum (+8,3%). In Chi­na konn­te zudem mit 223.631 Ein­hei­ten der bis­he­ri­ge Best­wert für das drit­te Quar­tal über­trof­fen wer­den (+23,4%). Die Ver­käu­fe an End­kun­den in der Regi­on Nord­ame­ri­ka belie­fen sich seit Jah­res­be­ginn auf 228.397 Ein­hei­ten (-13,9%). Mer­ce­des-Benz konn­te von Juli bis Sep­tem­ber im Kern­markt USA ins­ge­samt 69.631 Pre­mi­um- und Luxus­fahr­zeu­ge aus­lie­fern (-9,4%). 

Düsseldorf stärkste Region

Düs­sel­dorf ist auch 2019 bei Direkt­in­ves­ti­tio­nen aus dem Aus­land auf dem Spit­zen­platz. Die Regi­on Düs­sel­dorf – das ist die Stadt Düs­sel­dorf und der Kreis Mett­mann — kann einen Anteil von rund 41 Pro­zent der FDI-Pro­jek­te in NRW für sich gewin­nen und liegt damit vor der Metro­po­le Ruhr mit 17 Pro­zent und Köln mit 16 Pro­zent. wei­ter­le­sen

sms group: Erste Hochgeschwindigkeits-Freiformschmiedepresse mit 3D-gedrucktem Hydraulikblock

SMS group (www.sms-group.com) hat bei dem deut­schen Schmie­de­un­ter­neh­men Gus­tav Grimm Edel­stahl­werk GmbH & CO. KG in Rem­scheid, die gelie­fer­te 31,5/34-MN-Hochgeschwindigkeits-Freiformschmiedepresse in Betrieb genom­men. Inner­halb der knapp elf­wö­chi­gen Mon­ta­ge­pha­se wur­den die Abriss- und Mon­ta­ge­ar­bei­ten der alten und neu­en Pres­se, mit anschlie­ßen­den Abnah­me­tests erfolg­reich ab­geschlossen.

Gus­tav Grimm ist auf die Fer­ti­gung von Schmie­de­tei­len aus hoch­legierten Werk­stof­fen spe­zia­li­siert. Die neue Schnell­schmie­de­pres­se erfüllt alle dafür not­wen­di­gen Anfor­de­run­gen. Dank der instal­lier­ten moder­nen Hydrau­lik- und Steue­rungs­sys­te­me pro­fi­tiert Gus­tav Grimm von einer höhe­ren Pro­zess­ef­fi­zi­enz, denn die neue Schnell­schmiedepresse bie­tet eine Zeit­er­spar­nis von cir­ca zehn Pro­zent, im Ver­gleich zur Alt­an­la­ge. Zum ers­ten Mal setzt SMS group bei einer Frei­form­schmie­de­pres­se eine addi­tiv her­ge­stell­te Maschinen­komponente ein. Der im 3D-Druck­ver­fah­ren her­ge­stell­te Hydraulik­block ist leich­ter, kom­pak­ter und strö­mungs­op­ti­miert.

Durch die addi­ti­ve Fer­ti­gung wird ein hoher Frei­heits­grad beim Bau­teildesign ermög­licht, sodass ins­be­son­de­re Hydrau­lik­kom­po­nen­ten mit ihrer fluid­lei­ten­den Funk­ti­on opti­ma­le Anwen­dungs­fäl­le dar­stel­len. „Dank die­ser neu­en Fer­ti­gungs­tech­no­lo­gie wer­den Kanä­le strö­mungs­op­ti­miert kon­stru­iert und der Bau­raum sowie die Mas­se durch eine wesent­lich kom­pak­te­re Bau­wei­se redu­ziert“, erklärt Nina Uppen­kamp, Ent­wick­lungs­in­ge­nieu­rin bei SMS group. Durch den neu­en Denk­an­satz des funk­ti­ons­ori­en­tier­ten „Insi­de-Out“ Kon­struktionsprinzips erfolgt die Bau­teil­mo­del­lie­rung von innen nach außen. Dabei wird zunächst das Fluid­vo­lu­men simu­liert und an­schließend die erfor­der­li­che Wand­stär­ke gene­riert, sodass nur dort Mate­ri­al ver­wen­det wird, wo es funk­ti­ons­be­dingt not­wen­dig ist.

Der im Hau­se SMS group ent­wi­ckel­te 3D-gedruck­te Hydrau­lik­block aus einer Alu­mi­ni­um­le­gie­rung wiegt gera­de ein Zehn­tel der her­kömmlichen Stahl­kon­struk­ti­on. Sei­ne Funk­ti­on ist die Ver­tei­lung des Hydrau­lik­öls zum Ansteu­ern und Ent­lüf­ten der Zylin­der. Die opti­mierte Ven­til­an­ord­nung berück­sich­tigt eine direk­te und strömungs­gerechte Fluid­füh­rung für die ein­zel­nen Kanä­le und macht Hand­ventile im War­tungs­fall bes­ser zugäng­lich. Das mono­li­thi­sche Bau­teildesign erlaubt eine erheb­li­che Redu­zie­rung der poten­ti­el­len Lecka­ge­stel­len. Trotz der hohen Kom­ple­xi­tät hat der 3D-gedruck­te Hydrau­lik­block eine deut­lich kür­ze­re Lie­fer­zeit.

Mit unse­rer neu­en Frei­form­schmie­de­pres­se der SMS group kön­nen wir für unse­re Kun­den maß­ge­naue Schmie­de­stü­cke fer­ti­gen und unse­re vor­han­de­ne Pro­dukt­pa­let­te wei­ter aus­bau­en. Hoch­wer­ti­ge Anla­gen­kom­po­nen­ten nach dem neu­es­ten Stand der Tech­nik, hoher Auto­ma­ti­sie­rungs­grad sowie ver­bes­ser­te Pro­zess­ef­fi­zi­enz der Pres­se – das hat uns über­zeugt“, sagt Götz Grimm, Geschäfts­füh­rer bei Gus­tav Grimm Edel­stahl­werk.

Die gelie­fer­te Hoch­ge­schwin­dig­keits-Frei­form­schmie­de­pres­se ist mit einem Daten­mo­ni­to­ring­sys­tem aus­ge­stat­tet. Alle Soll- und Ist-Grö­ßen wer­den wäh­rend des Schmie­de­pro­zes­ses erfasst. Die SMS-Spe­zia­lis­ten kön­nen im Feh­ler­fall eine Daten­ana­ly­se der Maschinen­zustände und ‑ope­ra­tio­nen sowie Feh­ler­dia­gnos­tik per Fern­zu­griff inner­halb kür­zes­ter Zeit durch­füh­ren. Das Daten­mo­ni­to­ring­sys­tem kann eben­falls zur Pro­zess­op­ti­mie­rung und Qua­li­täts­si­che­rung ein­ge­setzt wer­den.

Für einen schnel­len Werk­zeug­wech­sel ist die Pres­se mit einer hydrau­li­schen Schmie­de­werk­zeug­wech­sel­vor­rich­tung aus­ge­stat­tet. Durch den Weg­fall vie­ler mecha­ni­scher Bau­tei­le ver­rin­gert sich der War­tungs­auf­wand der Sat­tel­dreh- und Spann­vor­rich­tung erheb­lich.

Metall-Tarifvertragsparteien in Nordrhein-Westfalen erzielen Einigung für Tarifrunde 2020

Die Metall­ar­beit­ge­ber und die IG Metall in Nord­rhein-West­fa­len haben sich unter dem Ein­druck der unab­seh­ba­ren wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen durch die rapi­de Aus­brei­tung des Coro­na-Virus auf einen Pilot­ab­schluss für die Beschäf­tig­ten der deut­schen Metall- und Elek­tro­in­dus­trie geei­nigt. Das teil­te der Ver­band der Metall- und Elek­tro-Indus­trie Nord­rhein-West­fa­len (METALL NRW) am Frei­tag in Düs­sel­dorf mit. Der Prä­si­dent von METALL NRW, Arndt G.Kirchhoff (Foto), beton­te, der Kom­pro­miss habe das Ziel, in die­sen schwie­ri­gen Zei­ten Unter­neh­men nicht wei­ter zu belas­ten und Beschäf­tig­te zu unter­stüt­zen. „In die­ser außer­ge­wöhn­lich schwie­ri­gen Situa­ti­on bie­tet die­ser Tarif­ab­schluss unse­ren Unter­neh­men und unse­ren Beschäf­tig­ten wert­vol­le Pla­nungs­si­cher­heit“, erklär­te Kirch­hoff. Der Tarif­ver­trag ent­hal­te unter ande­rem neue Ele­men­te zur Abfe­de­rung sozia­ler Här­ten, zur Bewäl­ti­gung von Eng­päs­sen in der Kin­der­be­treu­ung und zum Umgang mit Beschäf­ti­gungs­aus­fäl­len. Alle Ver­ein­ba­run­gen haben eine Min­dest­lauf­zeit bis zum 31. Dezem­ber 2020.

Die wesent­li­chen Tarif-Ver­ein­ba­run­gen auf einen Blick:

Ent­gel­te:

Der zum 31. März 2020 gekün­dig­te Ent­gelt-Tarif­ver­trag wird ohne eine Erhö­hung der Tabel­len­en­t­gel­te unver­än­dert wie­der in Kraft gesetzt – mit einer Min­dest­lauf­zeit bis zum 31. Dezem­ber 2020.

Reak­ti­vie­rung des Tarif­ver­trags Zukunft in Arbeit (ZiA):

Der bewähr­te — auf frei­wil­li­ger betrieb­li­cher Basis umsetz­ba­re — Tarif­ver­trag aus dem Kri­sen­jahr 2010 wird modi­fi­ziert wie­der in Kraft gesetzt. So las­sen sich die tarif­li­chen Rema­nenz­kos­ten (Kos­ten der Kurz­ar­beit für das Unter­neh­men) ab dem ers­ten Tag der Kurz­ar­beit sen­ken, wenn im Gegen­zug Beschäf­ti­gungs­si­che­rung gege­ben ist.

Abfe­de­rung sozia­ler Här­ten bei Kurz­ar­beit:

Anstel­le eines all­ge­mei­nen tarif­li­chen Zuschus­ses zum Kurz­ar­bei­ter­geld haben die Tarif­part­ner eine Här­te­fall-Rege­lung ver­ein­bart. Danach wird ein betrieb­li­cher Finan­zie­rungs­be­trag zur Ver­fü­gung gestellt, der zum Aus­gleich oder zur Ver­min­de­rung sozia­ler Här­ten im Fall von lang­an­dau­ern­der und hoher Betrof­fen­heit durch Kurz­ar­beit dient.

·        Die­ser Betrag errech­net sich aus der Zahl der Beschäf­tig­ten (Teil­zeit­be­schäf­tig­te antei­lig) eines Betrie­bes mul­ti­pli­ziert mit 350 Euro.

·        Die kon­kre­ten Ver­wen­dungs­mo­da­li­tä­ten legen die Betriebs­par­tei­en fest. Der Finan­zie­rungs­be­trag kann auf bereits betrieb­lich ver­ein­bar­te Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen ange­rech­net wer­den.

·        Mit­tel, die nicht für Här­te­fäl­le aus­ge­schöpft wur­den, kön­nen

o        ent­we­der zum Jah­res­en­de zu glei­chen Tei­len an die Beschäf­tig­ten (Teil­zeit­be­schäf­tig­te antei­lig) aus­ge­zahlt

o        oder auf dem Weg der Dif­fe­ren­zie­rung mit Zustim­mung der Tarif­ver­trags­par­tei­en auf bis zu Null redu­ziert wer­den, wenn die wirt­schaft­li­che Lage des Betrie­bes dies erfor­dert.

Beson­de­re Frei­stel­lung bei Eng­päs­sen in der Kin­der­be­treu­ung

Für Mit­ar­bei­ter, die Kin­der bis zur Voll­endung des zwölf­ten Lebens­jah­res zu betreu­en haben, weil Schu­len und Kin­der­ta­ges­stät­ten aus Grün­den des Gesund­heits­schut­zes geschlos­sen haben, gel­ten in Zukunft fol­gen­de Rege­lun­gen:

·        Die­sen Beschäf­tig­ten wer­den unter Wei­ter­zah­lung des Arbeits­ent­gelts bis zu fünf Tage Frei­zeit gewährt.

·        Vor Inan­spruch­nah­me die­ser Rege­lung müs­sen die Beschäf­tig­ten fol­gen­de Maß­nah­men vor­ran­gig nut­zen:

o        Nut­zung bestehen­der staat­lich finan­zier­ter Frei­stel­lungs­zei­ten

o        Ver­brauch von Rest­ur­laubs­an­sprü­chen aus dem Jahr 2019

o        Abbau von bestehen­den Gut­ha­ben auf Arbeits­zeit­kon­ten

o        Auf­bau von maxi­mal 21 „Nega­tiv­stun­den“ auf Arbeits­zeit­kon­ten

o        Nut­zung von bereits für das Jahr 2020 geneh­mig­ter frei­er Tage statt T‑ZUG (A)

Betrieb­li­che Rege­lung zur Freie-Tage-Rege­lung

Die Betriebs­par­tei­en kön­nen in gegen­sei­ti­gem Ein­ver­neh­men unter Weg­fall der tarif­li­chen Son­der­zah­lung T‑ZUG (A) freie Tage mit unge­kürz­ten lau­fen­den Bezü­gen ver­pflich­tend für alle Beschäf­tig­ten anord­nen (je nach Beschäf­tig­ten­grup­pe 8 oder 6 Tage).


State­ment des Prä­si­den­ten von METALL NRW, Arndt G. Kirch­hoff

NRW-Metall­ar­beit­ge­ber­prä­si­dent Arndt G. Kirch­hoff erklär­te, im Ange­sicht einer schwe­ren welt­wei­ten Rezes­si­on hät­ten gera­de die Tarif­par­tei­en des für Deutsch­land bedeu­tends­ten Indus­trie­zweigs eine enor­me Ver­ant­wor­tung für Unter­neh­men und Beschäf­tig­te. Die beschleu­nig­te Aus­brei­tung des Coro­na-Virus stel­le Deutsch­land vor eine nie dage­we­se­ne Her­aus­for­de­rung. Um die Pan­de­mie ein­zu­däm­men, stel­le das gan­ze Land gegen­wär­tig auf Not­be­trieb um, Kern­be­rei­che der deut­schen Wirt­schaft stell­ten vor­über­ge­hend ihre Pro­duk­ti­on voll­stän­dig ein. Jetzt müs­se alles getan wer­den, die Unter­neh­men gut durch die Kri­se zu brin­gen. „In die­ser dra­ma­ti­schen Situa­ti­on müs­sen unse­re Unter­neh­men von allem befreit wer­den, was ihre Liqui­di­tät ein­schränkt. Gleich­zei­tig brau­chen unse­re Beschäf­tig­ten größt­mög­li­che Sicher­heit für ihren Arbeits­platz“, sag­te Kirch­hoff. Jetzt sei hoch­pro­fes­sio­nel­les und von gegen­sei­ti­gem Ver­trau­en gepräg­tes Kri­sen­ma­nage­ment ange­sagt. Die Metall­ar­beit­ge­ber hät­ten größ­tes Inter­es­se dar­an, ihre Beschäf­tig­ten an Bord zu hal­ten. Er wis­se, dass vie­le Mit­ar­bei­ter in gro­ßer Sor­ge um die Betreu­ung ihrer Kin­der sei­en und sich Gering­ver­die­ner auch exis­ten­zi­el­le Gedan­ken mach­ten. „Der Tarif-Kom­pro­miss soll hel­fen, vor allem Mit­ar­bei­ter in beson­de­ren Druck­si­tua­tio­nen zu ent­las­ten und mate­ri­el­le Sicher­heit zu bie­ten“, beton­te Kirch­hoff.

Nach Wor­ten des NRW-Metall­ar­beit­ge­ber­prä­si­den­ten bewie­sen die Metall­ta­rif­par­tei­en in Nord­rhein-West­fa­len mit dem erziel­ten Tarif­ab­schluss ihre sozi­al­part­ner­schaft­li­che Hand­lungs­fä­hig­keit. Der Flä­chen­ta­rif bestä­ti­ge ein­mal mehr sei­ne frie­dens­stif­ten­de Wir­kung für die Metall- und Elek­tro­in­dus­trie. Bereits mit dem eben­falls in Nord­rhein-West­fa­len ver­han­del­ten Tarif­ab­schluss in der schwe­ren Finanz­kri­se 2010 hät­ten die Tarif­ver­trags­par­tei­en in Zusam­men­ar­beit mit der Poli­tik dazu bei­getra­gen, dass Unter­neh­men im Markt und Beschäf­tig­te in Arbeit blei­ben konn­ten. „Die­ser Blick zurück gibt mir Ver­trau­en und Zuver­sicht“, sag­te Kirch­hoff. Auf die­ses gesell­schaft­li­che Mit­ein­an­der wer­de es in der gegen­wär­ti­gen Kri­se ent­schei­dend ankom­men, damit die wirt­schaft­li­chen und sozia­len Fol­gen der Pan­de­mie für Unter­neh­men und Beschäf­tig­te so begrenzt wie mög­lich und die Rück­kehr zu sta­bi­len Ver­hält­nis­sen erleich­tert wür­den.

Henkel bestätigt Ausblick für das Geschäftsjahr 2019

Die Geschäfts­ent­wick­lung von Hen­kel war im drit­ten Quar­tal durch ein zuneh­mend schwie­ri­ges Markt­um­feld geprägt. Nomi­nal stieg der Umsatz an und lag orga­nisch leicht unter dem Niveau des Vor­jah­res. Die berei­nig­te EBIT-Mar­ge, das berei­nig­te EBIT sowie das berei­nig­te Ergeb­nis je Vor­zugs­ak­tie (EPS) lagen unter dem Vor­jahr. Die­se wur­den vor allem durch die zu Beginn des Jah­res ange­kün­dig­ten zusätz­li­chen Wachs­tums­in­ves­ti­tio­nen in die Kon­sum­gü­ter­ge­schäf­te und Digi­ta­li­sie­rung beein­flusst. „Die ein­zel­nen Unter­neh­mens­be­rei­che zeig­ten im drit­ten Quar­tal eine unter­schied­li­che Ent­wick­lung. Die Geschäf­te im Unter­neh­mens­be­reich Adhe­si­ve Tech­no­lo­gies waren von einer wei­ter deut­lich rück­läu­fi­gen Nach­fra­ge in wich­ti­gen Abneh­mer­indus­tri­en geprägt. Den­noch erziel­te der Unter­neh­mens­be­reich eine robus­te Ent­wick­lung mit einer Umsatz­ren­di­te auf sehr hohem Niveau“, sag­te Hans Van Bylen, Vor­sit­zen­der des Vor­stands von Hen­kel. „Trotz ers­ter posi­ti­ver Effek­te unse­rer zusätz­li­chen Inves­ti­tio­nen in Mar­ken und Inno­va­tio­nen lag die Ent­wick­lung bei Beau­ty Care unter dem Vor­jahr. Wäh­rend das Fri­seur­ge­schäft sei­ne posi­ti­ve Ent­wick­lung fort­setz­te, wur­de das Retail-Geschäft durch eine lang­sa­me­re Erho­lung in West­eu­ro­pa und, wie erwar­tet, durch die fort­ge­setz­ten Anpas­sun­gen von Lager­be­stän­den in Chi­na beein­flusst. Im Bereich Laund­ry & Home Care trug dage­gen die erfolg­rei­che Ein­füh­rung von Inno­va­tio­nen zu der posi­ti­ven Ent­wick­lung bei.“ Wei­ter­le­sen: https://kurzelinks.de/ztjt

Salzgitter Flachstahl beauftragt SMS group mit Modernisierung der Stranggießanlage Nr. 1

Salz­git­ter Flach­stahl hat SMS group (www.sms-group.com) mit der Moder­ni­sie­rung der Strang­gieß­an­la­ge Nr. 1 im Werk Salz­git­ter beauf­tragt. Die 1981 von SMS group gelie­fer­te Anla­ge erhält einen neu­en Maschi­nen­kopf mit Kokil­le, Oszil­la­tor und Seg­ment 0.

Ziel der Moder­ni­sie­rung ist es, die Anla­ge zukunfts­wei­send zu ertüch­ti­gen, unter ande­rem mit dem Ein­satz einer hydrau­li­schen Reso­nanz­os­zil­la­ti­on und mit dem digi­ta­len Aus­rich­t­as­sis­ten­ten HD LASr.

Der Lie­fer­um­fang beinhal­tet das Engi­nee­ring, die Lie­fe­rung von mecha­tro­ni­schen Bau­tei­len, die De- und Neu­mon­ta­ge sowie die Inbe­trieb­nah­me. Das Seg­ment 0 wird mit einer neu­ar­ti­gen Lösung im Maschi­nen­kopf gela­gert. Die­se Lösung ist Ergeb­nis der inten­si­ven und guten Zusam­men­ar­beit zwi­schen Salz­git­ter Flach­stahl und SMS group.

Die Moder­ni­sie­rung fin­det wäh­rend eines geplan­ten Anla­gen­still­stands im Okto­ber 2020 statt.

Salz­git­ter Flach­stahl wird in der Instand­hal­tungs­werk­statt Kokil­len mit dem von SMS group ent­wi­ckel­ten digi­ta­len Aus­rich­t­as­sis­ten­ten HD LASr (High Defi­ni­ti­on Laser Ali­gning Sys­tem remo­te) mes­sen und aus­rich­ten. Die ein­wand­freie Aus­rich­tung der Kokil­len mit HD LASr [mold] hat gro­ßen Ein­fluss auf die Qua­li­tät der Bram­men. SMS group lie­fert wei­ter­hin einen neu­en, uni­ver­sel­len Kokil­len­aus­richt- und Ser­vice­stand für die Werk­statt. Der Aus­rich­t­stand wird für die Kokil­len aller vier Strang­gieß­an­la­gen mit den jewei­li­gen Gieß­brei­ten genutzt wer­den kön­nen.

HR-Lunch: Das kurz-knackige Angebot