Grütering trifft Kraft und Nahles

Das Thema „Flüchtlinge“ ist im Augenblick das Thema „Nummer Eins“ auch bei unseren Mitgliedsunternehmen. Deshalb traf sich unser Hauptgeschäftsführer, RA Michael Grütering, mit der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und der deutschen Arbeitsminister Andrea Nahles in der Agentur für Arbeit. Mit dabei u.a. auch Vertreter des Unternehmens Teekanne. Gemeinsam wurden die wichtigsten Punkte zum Thema besprochen – auch um es den Unternehmen zu erleichtern, Flüchtlinge einzustellen.

Weitere Infos zum Thema:

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Azubitage: Bildergalerie aus Düsseldorf

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Studie: Sparzwang und Lokalisierung erhöhen Druck auf Automobilzulieferer

Automobilzulieferer sehen sich durch zwei gegensätzliche Kundenforderungen zunehmend unter Druck: Einerseits müssen sie ihre Kosten stärker als bisher senken. Andererseits müssen sie in mehr Werke in schnell wachsenden Schwellenländern investieren, um näher an den Produktionsstätten ihrer Kunden zu sein. Eine der größten Herausforderungen für die Branche ist es, die richtige Balance zwischen Kostensenkung und lokaler Nähe weltweiter Fertigungsnetzwerke zu finden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie The Proximity Paradox: Balancing Auto Suppliers’ Manufacturing Networks von The Boston Consulting Group (BCG) und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA. Weltweit wurden 42 Automobilzulieferer befragt – darunter 25 der 100 größten Zulieferer sowie eine Auswahl mittelgroßer Unternehmen. Die Studie deckt mehr als 60 Prozent der Umsätze von Zulieferern im deutschen Markt ab, was rund 40 Milliarden Euro entspricht.
Kostensenkungen und Aufbau neuer Werke in Schwellenländern können gegenteilige Effekte haben
Die große Mehrheit – 86 Prozent – der befragten Zulieferer spürt zunehmenden Kostendruck von Kundenseite. Große Automobilhersteller wollen ihre jährlichen Ausgaben stark senken: Waren in den Vorjahren zwei bis drei Prozent üblich, sind es künftig vier bis sechs Prozent. Dies entspricht einem Einsparvolumen von bis zu 6 Milliarden US-Dollar. Da die Produktionsnetze der Automobilzulieferer zunehmend weltweit angesiedelt sind und komplexer werden, wird es allerdings schwieriger, Kostensenkungen zu erreichen. Zwar gaben 79 Prozent der Befragten an, dass sie insgesamt mit den Leistungen ihrer lokalen Produktionsstätten in Schwellenländern zufrieden sind, bei 68 Prozent waren die Einsparungen jedoch geringer als erwartet.
Ein Ende dieses Dilemmas ist nicht in Sicht: „Der Preisdruck wird weiter anhalten. Schwellenländer zu umgehen ist keine Option, denn diese Märkte sind wichtig für das Wachstum“, sagt Manfred Beck, BCG Associate Director und einer der Studienautoren.
Produktion wandert noch stärker in Schwellenländer ab: bis zu 35.000 Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet
Ein Zulieferer, der weltweit zehn Fertigungsstätten betreibt, wird diese in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich auf elf Werke erweitern, um näher an der Produktion seiner Kunden zu sein – so die Prognose der Befragten. Hinzu kommt eine weltweite Zersplitterung: 2009 befanden sich 66 Prozent der Fertigungsstandorte der befragten Unternehmen in den Triade-Regionen Westeuropa, USA und Japan. Dieser Anteil beträgt heute nur noch 58 Prozent – und wird bis 2019 voraussichtlich auf 47 Prozent sinken. „Die Verlagerung von Produktionsstätten und Leitwerken wird sich besonders in der europäischen Automobilzulieferbranche gravierend auswirken“, sagt Beck.“ Für Deutschland würde das bedeuten, dass 35.000 der derzeit 290.000 Beschäftigten in Automobilzulieferfirmen von Werksschließungen betroffen sein könnten – darunter 7.000 Ingenieure, administrative und unterstützende Funktionen.“ Es wird erwartet, dass in fünf Jahren knapp 60 Prozent der Gesamtproduktionskapazitäten der Automobilzulieferer in Schwellenländern angesiedelt sind, gegenüber nur 45 Prozent vor fünf Jahren.
Check hilft bei der Verbesserung des Produktionsnetzwerks
„Die befragten Firmen sind sich einig, dass sie ihre Fertigungsnetze anpassen sollten“, sagt Frank Lesmeister, BCG Associate Director und Koautor der Studie. „Unsere Untersuchungen zeigen jedoch, dass es den meisten Zulieferern an den organisatorischen Fähigkeiten, den Geschäftsprozessen und den Instrumenten für eine optimale geografische Aufstellung ihrer Fertigung fehlt.“ Die Autoren empfehlen Zulieferern, ihre Optimierungsprogramme einem sorgfältigen Check zu unterziehen. So könnte ermittelt werden, ob die vorhandenen Kapazitäten die erwartete Nachfrage in einer Region abdecken. Der Check sollte Fähigkeiten und Verantwortlichkeiten des Managements bewerten sowie die ein-gesetzten Methoden und Werkzeuge zur Verbesserung auf den Prüfstand stellen. Ein Programm zur Netzwerkoptimierung muss sowohl an der globalen Wertschöpfungskette und der Organisationsstruktur als auch an den Fertigungsprozessen ansetzen, folgern die Autoren der Studie.
Eine Information von www.duesseldorfmetall.de. Quelle: bcg.de

Die landesweit erste lokale Praktikumsbörse für Schulen geht in Düsseldorf an den Start – Unternehmen können ihre Angebote einstellen –

Praktika dienen Schülern zur Berufsorientierung und bieten Betrieben die Möglichkeit, Auszubildende oder Mitarbeiter frühzeitig kennenzulernen. Die neue Düsseldorfer Praktikumsbörse www.deinschulpraktikum.de bringt die Nachfrage suchender Schüler mit Angeboten der Betriebe zusammen. Unternehmen können sich auf einfache Weise registrieren und freie Praktikumsplätze anbieten.

Unter der Federführung der Stadt Düsseldorf, der Stiftung Pro Ausbildung und unter enger Mitwirkung von IHK, Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaft, Unternehmerschaft Düsseldorf und Arbeitsagentur Düsseldorf wurde ein Portal errichtet, das ausschließlich schulische Praktika vermittelt. Acht Düsseldorfer Pilotschulen sollen nun bis zum Sommer die Börse nutzen bevor sie dann für alle Düsseldorfer Schulen und Schulformen geöffnet wird.

Die neue Onlinebörse ist die erste lokale Plattform ihrer Art in Nordrhein-Westfalen. Sie soll Jugendliche und Unternehmen künftig noch besser zusammenbringen. Betriebe, die ihre freien Plätze dort einstellen, werden besser wahrgenommen und können damit für sich werben. „Die Börse erleichtert die Berufsorientierung durch die Suche passender Praktikumschancen, unterstützt die Fachkräftegewinnung und verbessert den Service für Schüler und Betriebe“, betonte ein Sprecher der neuen Initiative.

Düsseldorfer Unternehmen werden nun gebeten, sich einmalig und kostenfrei zu registrieren und ihre zweiwöchigen Praktikumsplätze für Schüler der Klasse 9 online zu stellen. Die Betriebe erhalten ab Anfang März Online-Bewerbungen und entscheiden selbst, ob und wem sie den Zuschlag geben. Weitere Informationen und Unterstützung erhalten die beteiligten Betriebe mit der  Registrierungsbestätigung.

Fachtagung Altenpflege

Die Task Force über Arbeit Düsseldorf lädt ein zur Fachtagung Altenpflege. Partner sind neben der Unternehmerschaft Düsseldorf unter anderem die Agentur für Arbeit, die Landeshaupstadt Düsseldorf, der DGB und die Handwerkskammer (alle Partner finden Sie in den beiliegend Einladung). Wir haben Brandneues und Altbewährtes für Sie zusammengestellt und vorbereitet: spannende Keynotes, Best-Practice-Beispiele aus Düsseldorf und NRW, Diskussionsrunden, Impulse, Info-Updates und einen kurzweiligen „Markt der Möglichkeiten“.

TERMIN: 20. April 2015 13:30 Uhr
ORT: Handwerkskammer Düsseldorf, Georg-Schulhoff-Platz 1

Anmeldungen: www.fachtagung-dus.de

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EP: startet mit neuer Kampagne ins Jahr 2015

Ab Januar 2015 startet ElectronicPartner eine neue Kampagne, mit der die EP:Markenhändler gezielt als „local hero“ und erster Ansprechpartner vor Ort positioniert werden. „Mein Service macht den Unterschied“ ist das aus dem Markenclaim („Unser Service macht den Unterschied“) verdichtete Kampagnen-Motto, mit dem der Händler in direkten Dialog mit seinen Kunden tritt. Um diese Botschaft aufmerksamkeitsstark zu verbreiten, steht den EP:Markenhändlern seit Beginn des Jahres das vielschichtige 360-Grad-Marketingkonzept zur Verfügung.

„Der Look unserer Kampagne ist aufgeräumt und klar. Die Zufriedenheit der EP:Kunden steht als positives Grundgefühl im Vordergrund. Den emotionalen Augenblick der soeben erlebten Beratungs- und Serviceleistung haben wir durch die Mimik unserer Kunden-Testimonials festgehalten“, erläutert Helga Zimmermann, Leiterin Marketing ElectronicPartner. Charakteristisch ist für die Motive ein Dialogmuster zwischen Kunde und Händler. Auf das Feedback eines Kunden „Auf den Punkt beraten. Klasse!“ antwortet der Händler beispielsweise „Weil ich weiß, was Sie erwarten“.

„,Mein Service macht den Unterschied‘ gibt ein emotionales Versprechen und die Garantie, dass jeder einzelne Händler mit seinem Namen für persönlichen Service einsteht“, erklärt Helga Zimmermann. „In Zeiten von ,schnell und billig‘ ist das ein starkes Statement der Marke EP:.“

Tariflöhne versus Effektivlöhne: Die Schere öffnet sich

Das Statistische Bundesamt hat ermittelt, dass im dritten Quartal 2014 die monatlichen Tariflöhne um 3,6 Prozent gestiegen sind. Auch wenn der Anstieg aufgrund von Sonderzahlungen im Öffentlichen Dienst etwas überzeichnet ist: Tarif- und Effektivlöhne entwickeln sich derzeit auseinander. Dies deutet an, dass die Tariflohndynamik zu expansiv ist. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die monatlichen Tariflöhne in den ersten drei Quartalen um durchschnittlich 2,8 Prozent, ebenso die Effektivlöhne, also die tatsächlich ausgezahlten Bruttolöhne. Andere Berechnungen kommen allerdings zum Ergebnis, dass die Tariflohnentwicklung über 3 Prozent lag. Auf Stundenbasis ist die Entwicklung laut Bundesbank jedenfalls eindeutig: Einem tariflichen Plus von 3,1 Prozent steht ein effektives Mehr von lediglich 2,0 Prozent gegenüber. Die Bruttolöhne je Stunde wurden im ersten Quartal 2014 zwar durch einen Sondereffekt gedrückt (hohes Arbeitsvolumen aufgrund geringer Fehlzeiten, höhere Anzahl an Arbeitstagen und Überstunden). Die auseinanderlaufende Dynamik für den gesamten Zeitraum gibt dennoch Anlass zur Sorge: Steigen die Tariflöhne zu stark, gefährdet das einerseits die gute Arbeitsmarktentwicklung; andererseits steigen mehr Unternehmen aus der derzeit stabilen Tarifbindung aus, um sich der tariflichen Lohnkostenbelastung zu entziehen. Auch deshalb wären die Gewerkschaften gut beraten, bei ihren Lohnforderungen die tatsächliche Lohnentwicklung im Auge zu behalten.

Mitgliedsunternehmen ausgezeichnet

Auf dem Düsseldorfer Wirtschaftsforum wurde unser Verbandsmitglied „Entgelt und Rente AG“ aus Langenfeld mit dem „Innovationspreis 2014“ ausgezeichnet. Das Unternehmen hat mit dem onlinebasierten „Rentenmanager“ eine innovative Service-App für die Verwaltung der betrieblichen Altersversorgung entwickelt. „Bei dem sich abzeichnenden Kampf um weniger werdende Fach- und Führungskräfte ist die betriebliche Altersvorsorge ein erstklassiges Instrument zur Mitarbeiterbindung“, sagte Vorstand Gisbert Schadek. Die Auszeichnung „Rheinländer des Jahres“ ging an den Geschäftsführer der Ratinger Interboden Immobilien GmbH, Dr. Reiner Götzen. Das Wirtschaftsforum Düsseldorf ist ein Informations-Format für Düsseldorf und das Rheinland: Statt Fachvorträgen mit nur einem Standpunkt erwarten die Teilnehmer pointierte Impuls-Referate und Fach-Talkrunden. Hier werden die neuesten Business-Trends kontrovers und differenziert diskutiert.

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Gisbert Schadek (Entgelt und Rente AG), Norbert Hüsson (Bezirksvorsitzender Bergisches Land der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU), Michael Oelmann (Herausgeber Wirtschaftsblatt) und Initiator Prof. Dr. Gerhard Nowak bei der Verleihung des Innovationspreises. (Foto: Wirtschaftsforum)

Lange Nacht der Industrie – wir sind Partner

Am 23. Oktober findet in Düsseldorf und Umgebung die „Lange Nacht der Industrie“ statt. Die Düsseldorfer Arbeitgeberverbände sind Mitveranstalter. Mittlerweile sind bereits einige Touren ausgebucht. Alle Informationen: www.langenachtderindustrie.de

Studien- und Berufsorientierungstage: Infoveranstaltung für Unternehmen

5000 Schüler sind auf Schnuppertour während der Düsseldorfer Studien- und Berufsorientierungstage 2015. Unternehmen sind herzlich eingeladen, mitzumachen und Termine anzubieten: Berufsfelderkundungen, ganztägige Betriebserkundungen und Workshops im Betrieb. Düsseldorfer Unternehmen können sich kostenfrei beteiligen. Eine Informationsveranstaltung findet am 1. Oktober um 15 Uhr statt. Informationen gibts unter Düsseldorf/6690813 und unter www.unternehmerschaft.de.