KAUSA: neue Servicestelle für Migrantinnen und Migranten

Die AWO Berufsbildungszentrum gGmbH (BBZ) hat ihr Engagement für Jugendliche mit Migrationshintergrund ausgeweitet und die erste KAUSA Servicestelle in der Landeshauptstadt eröffnet. Sie hat ihren Sitz an der Erkrather Straße 343, fünf Mitarbeitende sind in dem Projekt tätig, das von BBZ-Abteilungsleiter Christian Klevinghaus geleitet wird. Alle Infos dazu gibts hier: http://www.awo-duesseldorf.de/ueber-uns/news/2016/09/integration-gehoert-zu-unseren-kernaufgaben/

LIVE auf ANTENNE DÜSSELDORF: Am Mittwoch (21.09.) berichten wir über KAUSA ab 19.04 Uhr in der „Düsseldorfer Wirtschaft“.

1. Düsseldorfer Hochschultag: Vielfältige Angebote, die besser genutzt werden könnten – vor allem kleinen und mittelständischen Betrieben fehlt der Überblick

Heute fand erstmalig der „Düsseldorfer Hochschultag“ statt. Zahlreiche Unternehmen und zwölf Hochschulen der Region beteiligten sich an diesem neuen Netzwerktreffen. Veranstalter waren der Düsseldorfer Ausbilderkreis (DAK), die Unternehmerschaft Düsseldorf und, als Gastgeber, die IST-Hochschule für Management an der Erkrather Straße.

Der demografische Wandel dünnt die Jahrgänge immer mehr aus, gleichzeitig steigt der Bedarf an qualifiziertem Personal. Um ihre Wertschöpfung zu verbessern und im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können, müssen Unternehmen immer wissensintensiver arbeiten. Der zunehmende Fachkräftemangel hemmt Wertschöpfung, Produktion und Entwicklung und kostet jährlich Unsummen. Mit dem 1. Düsseldorfer Hochschultag steuerten Unternehmerschaft Düsseldorf und Düsseldorfer Ausbilderkreis dagegen und präsentierten mit dem Hochschultag willkommene Lösungen. Alle Hochschulen informierten die Unternehmen kompakt über unterschiedliche Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

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Ein Ergebnis der Hochschultages: Die Kooperationsmöglichkeiten von Unternehmen und Hochschulen sind vielfältig. So bestätigte Wolfram Brecht vom Düsseldorfer Ausbilderkreis (DAK): „Die zahlreichen Angebote unserer Hochschulen sind eine große Chancen für die Unternehmen in der Region, ihre Ausbildung zu optimieren und qualifiziertes Fach- und Führungspersonal zu gewinnen. Allerdings beklagen die Unternehmen die mangelnde Transparenz der Angebote. Der Hochschultag hat hier Abhilfe geleistet“. Auch Christoph Sochart von der Unternehmerschaft Düsseldorf sieht in den über zwölf in Düsseldorf ansässigen Hochschulen einen großen Schatz, „den die Personalverantwortlichen in den Unternehmen allerdings vielerorts noch bergen müssen. Leider haben vor allem unsere klein- und mittelständischen Unternehmen wenige Ressourcen, um sich um dieses wichtige Thema zu kümmern“, betonte Sochart. Patrick Schöwe von der IST-Hochschule für Management ergänzt: „Unternehmen und Hochschulen profitieren gleichermaßen von einem starken Netzwerk zur Personalförderung. Es ist wie beim Leistungssport: Die besten Ergebnisse werden dann erzielt, wenn alle Beteiligten optimal zusammenarbeiten.“

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In ihrem Eröffnungsvortrag wies Christiane Konegen-Grenier vom Institut der Deutschen Wirtschaft darauf hin, dass die Unternehmen Millionenbeiträge in die akademische Bildung investieren – vor allem, um Fachkräfte zu gewinnen, aber auch, um die eigenen Mitarbeiter gezielt weiter zu qualifizieren. Ob Hochschulen und Unternehmen zusammenkommen, hänge nicht zuletzt von der Gestaltung des Studienangebotes ab. Hier gäbe es aus der Sicht der Unternehmen noch Verbesserungsbedarf, so die Wissenschaftlerin.

Teilnehmer und Veranstalter sprachen sich dafür aus, eine Informations- und Kommunikationsplattform für Unternehmen und Hochschulen in Düsseldorf zu schaffen, die es bislang noch nicht gibt. Ideen sind eine Webseite und regelmäßige Netzwerktreffen. Dem 2. Düsseldorfer Hochschultag steht also nichts mehr im Wege.

Einladung: 1. Recruiting-Frühstück 2016

Was sind Recruitingtrends des neuen Jahres? Sind Sie mit Ihren Tools gut aufgestellt? Möchten Sie gerne Ihre eigenen Recruitinginstrumente und -prozesse mit einem Fachmann reflektieren? Dann laden wir Sie gerne ein zu unserem 1. Recruiting-Frühstück 2016 der Unternehmerschaft Düsseldorf in Kooperation mit unserem Mitgliedsunternehmen „wiesmann-die personalisten“.Wir treffen uns in der neuen Bürowelt der Zukunft: im Belmundo in Oberkassel.

Jetzt exklusiv und kostenfrei anmelden:
fruehstueck@unternehmerschaft.de.

Termin: 21. Januar 2016, 8.30-10 Uhr, Theo-Champion-Straße 1 | BELMUNDO, 40549 Düsseldorf. Zielgruppe: Ausbildungsleiter und Ausbilder, Personalentscheider, Personal- und Abteilungsleiter sowie Geschäftsführer, die sich über aktuelle Trends im Recruiting informieren möchten.

Programm und Einladung per PDF: Recruiting-Frühstück 2016

Sie erreichen uns über den Haupteingang des BELMUNDO vom Belsenplatz aus. Das Büro befindet sich in der 4. Etage. Parkmöglichkeiten: Tiefgarage im Haus. Anfahrt über die Ria-Thiele-Straße oder den Greifweg. U-Bahn: U-Bahn Linien von Düsseldorf Hauptbahnhof zur Haltestelle Belsenplatz (Fahrtzeit ca. 10 Minuten): U74 in Richtung Lörick, Düsseldorf, U75 in Richtung Neuss, Hautbahnhof, U77 in Richtung Am Seestern, Düsseldorf.

123. Lernpartnerschaft: „Freie Bahn“ für Mädchen in technische Berufe

RA Michael Grütering (Mitte), Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft Düsseldorf, und Rheinbahn-Personalvorstand Klar (links) unterzeichneten heute (10.12) mit Annette Günter, Schulleiterin der Heinrich-Heine-Gesamtschule, eine Kooperationsvereinbarung über die 123. Lernpartnerschaft in Düsseldorf. Dies sind 1:1- Lernpartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen mit dem Ziel, dass Schülerinnen und Schüler einen besseren Einblick in die Berufswelt und in Branchen und Ausbildungsberufe praxisnah bekommen. Im Mittelpunkt dieser Lernpartnerschaft steht das Thema „Mädchen in technische Berufe“. Im Rahmen diverser Projekte sollen junge Damen interessiert werden für Berufe in der Düsseldorfer Industrie, denn Mädchen werden hier dringend gesucht. In den TOP 10 der Ausbildungsberufe, die junge Frauen erlernen, ist kein einziger technischer Beruf. Dies soll sich nun ändern, zumindest an der Heinrich-Heine-Gesamtschule. Michael Grütering verband mit der Lernpartnerschaft den Wunsch, dass die Berufsorientierung einen noch höheren Bestandteil im Programm der Schule einnimmt. Bei der Schulleiterin stieß er dabei auf offene Ohren, denn für die Gesamtschule ist dies nicht die erste Lernpartnerschaft. Informationen gibt es auch im Netz unter www.lernpartnerschaften-duesseldorf.de.

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Runder Tisch Kirche/Wirtschaft zum Thema „Innovationsmanagement“

Erstmalig fand im Düsseldorfer Industrieclub auf Einladung der Unternehmerschaft Düsseldorf der „Runde Tisch Kirche/Wirtschaft“ statt. Rund 30 Seelsorger der katholischen und evangelischen Kirche sowie Unternehmer trafen sich zum Lunch zum Thema „Innovationsmanagement“. Nach den Begrüßungen und Impulsen aus dem Bistum Aachen und dem Vodafone-Campus kam es zu einer sehr anregenden und engagierten Diskussion. Mit dabei war auch der neue Düsseldorfer Stadtdechant, Monsignore Ulrich Hennes. Es war mit dem Radl gekommen, durfte es aber nicht im Club „parken“. Dumm gelaufen: Da er kein Schloß am Rad hatte, brachte er es zurück nach St. Lambertus und kam dann zu Fuß zurück. Dennoch war das Oberhaupt der katholischen Kirche in Düsseldorf guter Dinge und diskutierte eifrig mit.

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Grütering trifft Kraft und Nahles

Das Thema „Flüchtlinge“ ist im Augenblick das Thema „Nummer Eins“ auch bei unseren Mitgliedsunternehmen. Deshalb traf sich unser Hauptgeschäftsführer, RA Michael Grütering, mit der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und der deutschen Arbeitsminister Andrea Nahles in der Agentur für Arbeit. Mit dabei u.a. auch Vertreter des Unternehmens Teekanne. Gemeinsam wurden die wichtigsten Punkte zum Thema besprochen – auch um es den Unternehmen zu erleichtern, Flüchtlinge einzustellen.

Weitere Infos zum Thema:

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Azubitage: Bildergalerie aus Düsseldorf

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Studie: Sparzwang und Lokalisierung erhöhen Druck auf Automobilzulieferer

Automobilzulieferer sehen sich durch zwei gegensätzliche Kundenforderungen zunehmend unter Druck: Einerseits müssen sie ihre Kosten stärker als bisher senken. Andererseits müssen sie in mehr Werke in schnell wachsenden Schwellenländern investieren, um näher an den Produktionsstätten ihrer Kunden zu sein. Eine der größten Herausforderungen für die Branche ist es, die richtige Balance zwischen Kostensenkung und lokaler Nähe weltweiter Fertigungsnetzwerke zu finden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie The Proximity Paradox: Balancing Auto Suppliers’ Manufacturing Networks von The Boston Consulting Group (BCG) und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA. Weltweit wurden 42 Automobilzulieferer befragt – darunter 25 der 100 größten Zulieferer sowie eine Auswahl mittelgroßer Unternehmen. Die Studie deckt mehr als 60 Prozent der Umsätze von Zulieferern im deutschen Markt ab, was rund 40 Milliarden Euro entspricht.
Kostensenkungen und Aufbau neuer Werke in Schwellenländern können gegenteilige Effekte haben
Die große Mehrheit – 86 Prozent – der befragten Zulieferer spürt zunehmenden Kostendruck von Kundenseite. Große Automobilhersteller wollen ihre jährlichen Ausgaben stark senken: Waren in den Vorjahren zwei bis drei Prozent üblich, sind es künftig vier bis sechs Prozent. Dies entspricht einem Einsparvolumen von bis zu 6 Milliarden US-Dollar. Da die Produktionsnetze der Automobilzulieferer zunehmend weltweit angesiedelt sind und komplexer werden, wird es allerdings schwieriger, Kostensenkungen zu erreichen. Zwar gaben 79 Prozent der Befragten an, dass sie insgesamt mit den Leistungen ihrer lokalen Produktionsstätten in Schwellenländern zufrieden sind, bei 68 Prozent waren die Einsparungen jedoch geringer als erwartet.
Ein Ende dieses Dilemmas ist nicht in Sicht: „Der Preisdruck wird weiter anhalten. Schwellenländer zu umgehen ist keine Option, denn diese Märkte sind wichtig für das Wachstum“, sagt Manfred Beck, BCG Associate Director und einer der Studienautoren.
Produktion wandert noch stärker in Schwellenländer ab: bis zu 35.000 Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet
Ein Zulieferer, der weltweit zehn Fertigungsstätten betreibt, wird diese in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich auf elf Werke erweitern, um näher an der Produktion seiner Kunden zu sein – so die Prognose der Befragten. Hinzu kommt eine weltweite Zersplitterung: 2009 befanden sich 66 Prozent der Fertigungsstandorte der befragten Unternehmen in den Triade-Regionen Westeuropa, USA und Japan. Dieser Anteil beträgt heute nur noch 58 Prozent – und wird bis 2019 voraussichtlich auf 47 Prozent sinken. „Die Verlagerung von Produktionsstätten und Leitwerken wird sich besonders in der europäischen Automobilzulieferbranche gravierend auswirken“, sagt Beck.“ Für Deutschland würde das bedeuten, dass 35.000 der derzeit 290.000 Beschäftigten in Automobilzulieferfirmen von Werksschließungen betroffen sein könnten – darunter 7.000 Ingenieure, administrative und unterstützende Funktionen.“ Es wird erwartet, dass in fünf Jahren knapp 60 Prozent der Gesamtproduktionskapazitäten der Automobilzulieferer in Schwellenländern angesiedelt sind, gegenüber nur 45 Prozent vor fünf Jahren.
Check hilft bei der Verbesserung des Produktionsnetzwerks
„Die befragten Firmen sind sich einig, dass sie ihre Fertigungsnetze anpassen sollten“, sagt Frank Lesmeister, BCG Associate Director und Koautor der Studie. „Unsere Untersuchungen zeigen jedoch, dass es den meisten Zulieferern an den organisatorischen Fähigkeiten, den Geschäftsprozessen und den Instrumenten für eine optimale geografische Aufstellung ihrer Fertigung fehlt.“ Die Autoren empfehlen Zulieferern, ihre Optimierungsprogramme einem sorgfältigen Check zu unterziehen. So könnte ermittelt werden, ob die vorhandenen Kapazitäten die erwartete Nachfrage in einer Region abdecken. Der Check sollte Fähigkeiten und Verantwortlichkeiten des Managements bewerten sowie die ein-gesetzten Methoden und Werkzeuge zur Verbesserung auf den Prüfstand stellen. Ein Programm zur Netzwerkoptimierung muss sowohl an der globalen Wertschöpfungskette und der Organisationsstruktur als auch an den Fertigungsprozessen ansetzen, folgern die Autoren der Studie.
Eine Information von www.duesseldorfmetall.de. Quelle: bcg.de

Die landesweit erste lokale Praktikumsbörse für Schulen geht in Düsseldorf an den Start – Unternehmen können ihre Angebote einstellen –

Praktika dienen Schülern zur Berufsorientierung und bieten Betrieben die Möglichkeit, Auszubildende oder Mitarbeiter frühzeitig kennenzulernen. Die neue Düsseldorfer Praktikumsbörse www.deinschulpraktikum.de bringt die Nachfrage suchender Schüler mit Angeboten der Betriebe zusammen. Unternehmen können sich auf einfache Weise registrieren und freie Praktikumsplätze anbieten.

Unter der Federführung der Stadt Düsseldorf, der Stiftung Pro Ausbildung und unter enger Mitwirkung von IHK, Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaft, Unternehmerschaft Düsseldorf und Arbeitsagentur Düsseldorf wurde ein Portal errichtet, das ausschließlich schulische Praktika vermittelt. Acht Düsseldorfer Pilotschulen sollen nun bis zum Sommer die Börse nutzen bevor sie dann für alle Düsseldorfer Schulen und Schulformen geöffnet wird.

Die neue Onlinebörse ist die erste lokale Plattform ihrer Art in Nordrhein-Westfalen. Sie soll Jugendliche und Unternehmen künftig noch besser zusammenbringen. Betriebe, die ihre freien Plätze dort einstellen, werden besser wahrgenommen und können damit für sich werben. „Die Börse erleichtert die Berufsorientierung durch die Suche passender Praktikumschancen, unterstützt die Fachkräftegewinnung und verbessert den Service für Schüler und Betriebe“, betonte ein Sprecher der neuen Initiative.

Düsseldorfer Unternehmen werden nun gebeten, sich einmalig und kostenfrei zu registrieren und ihre zweiwöchigen Praktikumsplätze für Schüler der Klasse 9 online zu stellen. Die Betriebe erhalten ab Anfang März Online-Bewerbungen und entscheiden selbst, ob und wem sie den Zuschlag geben. Weitere Informationen und Unterstützung erhalten die beteiligten Betriebe mit der  Registrierungsbestätigung.

Fachtagung Altenpflege

Die Task Force über Arbeit Düsseldorf lädt ein zur Fachtagung Altenpflege. Partner sind neben der Unternehmerschaft Düsseldorf unter anderem die Agentur für Arbeit, die Landeshaupstadt Düsseldorf, der DGB und die Handwerkskammer (alle Partner finden Sie in den beiliegend Einladung). Wir haben Brandneues und Altbewährtes für Sie zusammengestellt und vorbereitet: spannende Keynotes, Best-Practice-Beispiele aus Düsseldorf und NRW, Diskussionsrunden, Impulse, Info-Updates und einen kurzweiligen „Markt der Möglichkeiten“.

TERMIN: 20. April 2015 13:30 Uhr
ORT: Handwerkskammer Düsseldorf, Georg-Schulhoff-Platz 1

Anmeldungen: www.fachtagung-dus.de

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