Wieder ein Export-Minus!

Ein Transportschiff auf dem Rhein bei Düsseldorf bringt in Köln produzierte Ford Fiesta Modelle zum Seehafen in Antwerpen.

Im Juli 2022 sind die deutschen Exporte gegenüber Juni 2022 kalender- und saisonbereinigt um 2,1 % und die Importe um 1,5 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, stiegen die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2021 um 14,3 % und die Importe um 29,3 %. Die Exporte in die Russische Föderation sanken im Juli 2022 gegenüber Juni 2022 kalender- und saisonbereinigt um 15,1 % auf 1,0 Milliarden Euro, gegenüber dem Vorjahresmonat Juli 2021 nahmen sie um 55,1 % ab. Die Importe aus Russland nahmen im Juli 2022 gegenüber Juni 2022 um 17,4 % auf 2,9 Milliarden Euro ab.

Exporte (kalender- und saisonbereinigte Warenausfuhren), Juli 2022
131,3 Milliarden Euro
-2,1 % zum Vormonat
+14,3 % zum Vorjahresmonat

Importe (kalender- und saisonbereinigte Wareneinfuhren), Juli 2022
125,9 Milliarden Euro
-1,5 % zum Vormonat
+29,3 % zum Vorjahresmonat

Außenhandelsbilanz (kalender- und saisonbereinigt), Juli 2022:
+5,4 Milliarden Euro

Über 1.000 Ausbildungsstellen unbesetzt

In Düsseldorf gibts noch über 1.000 freie Ausbildungsstellen. Darüber freuen sich nicht nur die 3M-Azubis. Foto: Archiv/Unternehmerschaft Düsseldorf

Obwohl das neue Ausbildungsjahr in vielen Firmen gerade begonnen hat, gibt es immer noch Angebote für Kurzentschlossene. Laut der Düsseldorfer Arbeitsagentur sind in der Region noch über 1.000 Ausbildungsstellen unbesetzt (1.158 Stand Ende August). Knapp 500 Stellen hat alleine die Stadt Düsseldorf besetzt, bei der Polizei starten 200 junge Menschen in das Berufsleben und auch große Firmen wie Henkel können besonders viele Berufsausbildungen anbieten. In Bereichen von Veranstaltungskaufleuten, Chemielaborant:innen, Kaufleuten für Digitalisierungsmanagement bis hin zu Köch:innen werden insgesamt 140 junge Menschen ausgebildet. Die Rheinbahn freut sich über einen Anteil von 40 Prozent der weiblichen Berufsanfänger: von insgesamt 30 starten 12 junge Frauen ihre Ausbildung, hauptsächlich in technischen Berufen.

(Mit Material von Antenne Düsseldorf)

Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall tritt im Bereich der zukunftsorientierten Mobilität mit innovativer Technik für teleoperiertes Fahren an

In dem neugegründeten Tochterunternehmen MIRA GmbH führt der Rheinmetall-Konzern seine Kompetenzen aus verschiedenen Konzerngesellschaften zusammen, um einen wirksamen und zukunftsweisenden Beitrag zur Mobilitätswende zu leisten.

Die MIRA GmbH ebnet mit entscheidenden Technologien den Weg zur einer automatisierten, fahrerlosen Mobilität. Möglich macht das Düsseldorfer Start-up dies mittels Teleoperation – der Remote-Steuerung von Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr. Damit ermöglicht es MIRA bereits heute, den Herausforderungen in Nahverkehr, Logistik und Industrie mit neuen, effizienten und individualisierbaren Mobilitätsmodellen zu begegnen.

Mobilitätsanbindung im ländlichen Raum, hohe Verkehrsdichte in Innenstädten, nachhaltige Gütertransporte und effiziente Lieferketten stehen aktuell im öffentlichen Diskurs. Für viele dieser akuten Herausforderungen versprechen fahrerlose Mobilitätskonzepte effektive Lösungen. Der aktuelle technische Stand des autonomen Fahrens erfordert in zahlreichen Grenzsituationen weiterhin menschliche Interaktion. Solche sogenannten „Edge Cases“ lassen sich voraussichtlich auch langfristig nur mit einer Kombination aus menschlicher und künstlicher Intelligenz lösen. Teleoperation liefert hierzu die technologische Basis und ermöglicht es bereits heute, neue nachhaltige Mobilitätslösungen Wirklichkeit werden zu lassen.

Mit Teleoperation zu mehr Nachhaltigkeit, Effizienz und Produktivität

MIRA macht die räumliche Entkoppelung von Fahrer und Fahrzeug mittels Teleoperation möglich. Damit lässt sich ein Fahrzeug über einen Fahrstand von einem beliebigen Ort aus steuern. Visuelle Informationen der aktuellen Verkehrslage, übertragen über ein 4G/5G-Mobilfunk-Netz, ermöglichen es dem Fahrzeugführer, dieses Fahrzeug sicher zu operieren.

Die MIRA Teleoperations-Technologie besteht aus einem modular aufgebauten, skalierbaren Gesamtsystem aus zertifizierter Hard- und Software, die den höchsten Anforderungen an funktionaler Sicherheit und Cyber-Security genügt.

Schlüsseltechnologie für zahlreiche Anwendungen im industriellen und öffentlichen Raum

Die MIRA-Technologie ist für zahlreiche Branchen und Unternehmen einsetzbar, die ihre Logistik- und Transportprozesse effizient und sicher optimieren wollen.

Angefangen bei der Steuerung von On-Demand-Shuttles, der bedarfsgerechten Zu- und Rückführung von Sharing-Fahrzeugen bis hin zur Überwachung und Steuerung fahrerloser Fahrzeuge im Betrieb großer Flotten. Auch Betreibern kritischer Infrastruktur und öffentlichen Nahverkehrsanbietern schafft MIRA die Grundlage für die effiziente Neugestaltung ihrer Logistik- und Mobilitätskonzepte.

Insbesondere bei zwei Anwendungsfällen bietet sich Teleoperation im öffentlichen und industriellen Verkehrsraum an:

Teleoperation bei selbstfahrenden („autonomen“) Fahrzeugen:

Der Teleoperator unterstützt ein selbstfahrendes, fahrerloses Fahrzeug im Falle eines Problems wie beispielsweise einem Systemausfall oder bei einer nicht lösbaren Fahraufgabe mittels Übernahme der Fahrzeugführungsaufgabe. Dies kann indirekt durch die Beurteilung und Freigabe einer vom Fahrzeug vorgeschlagenen Ausweichroute oder durch eine entsprechende Vorgabe durch den Teleoperator erfolgen. Falls erforderlich kann darüber hinaus auch die direkte Übernahme der Fahrzeugführung wie Lenken, Bremsen und Beschleunigen durch den Teleoperator mit anschließender Rückgabe in den automatisierten Fahrbetrieb erfolgen.

Mit Teleoperation kann so der gesetzlichen Forderung nach einer Technischen Aufsicht für autonom fahrende Fahrzeuge entsprochen werden.

Teleoperation von nicht-selbstfahrenden Fahrzeugen:

Der Teleoperator führt ein fahrerloses Fahrzeug kontinuierlich und direkt aus einem Fahrstand heraus. Durch diese räumliche Entkoppelung von Fahrer und Fahrzeug lässt sich die Effizienz des eingesetzten Fahrpersonals bei nicht-selbstfahrenden Fahrzeugen bereits heute deutlich steigern und Fahrzeuge können insbesondere über größere Entfernungen optimiert gefahren (Logistik, First-/Last-Mile) oder zugestellt werden (Mietwagen, Car-Sharing Fahrzeuge).

Pilot-Projekt im öffentlichen Straßenverkehr

MIRA bietet schon heute StVZO-konforme Teleoperations-Technologie für den Einsatz in PKW, Nutzkraftfahrzeugen und Spezialfahrzeugen. Die Ersterprobung zur Demonstration und Evaluierung von realitätsnahen Kundengeschäftsmodellen erfolgt im Düsseldorfer Industriehafen. Dieses Pilot-Projekt wird unterstützt von den Genehmigungsbehörden der Bezirksregierung, der Stadt Düsseldorf und dem TÜV Rheinland als technischem Sachverständigen. Weitere Betriebsbereiche sind bereits in Vorbereitung.

 

Mehr Informationen: www.mira-mobility.com

Studienfahrt Schule/Wirtschaft Düsseldorf + Gelsenkirchen feiert 24jähriges Bestehen: Lehrkräfte und Unternehmensvertreter auf Informationsbesuch in Straßburg

Seit 20 Jahren gibts die Studienfahrt der Arbeitskreise Schule/Wirtschaft Düsseldorf + Gelsenkirchen. Sie findet aktuell in Strassburg statt. Auf dem Programm stehen Betriebserkundungen und Besuche des Europarates und des Europäischen Parlaments.

24 Jahre „Studienfahrt Arbeitskreise Schule/Wirtschaft Düsseldorf + Gelsenkirchen“! Anlässlich dieses kleinen Jubiläums fahren Vertreterinnen und Vertreter aus Schule und Unternehmen in diesem Jahr nach Straßburg unter dem Motto „Straßburg-Elsässische Provinz und europäische Metropole“. Seit 20 Jahren unternehmen die Arbeitskreise gemeinsam mit der „Europäischen Akademie NRW“ solche Fahrten.

Bisherige Stationen waren beispielsweise Berlin und Brüssel, Ost- und Mitteldeutschland, die BeNe-Lux-Staaten sowie Polen. Auf dem Programm stehen traditionell aspektliche Betriebserkundungen, thematische Führungen durch die Region und Gespräche mit der Politik und Unternehmensvertretern. Zu den bekanntesten Gäste gehörten beispielsweise Schul- und Wirtschaftsministerinnen und -minister, Schulsenatorinnen (z.B. Hamburg und Berlin) und nicht zuletzt Gregor Gysi, der uns in Berlin drei abendliche, amüsante Stunden schenkte.

Im Elsaß gibts zunächst am ersten Seminartag eine politisch-historische Stadterkundung mit Expertin Sophie Hof sowie am zweiten Tag einen Informationsbesuch mit Diskussion im Rheinhafen Straßburg mit Unternehmensvertreter Manfred Rausch. Auf dem Programm stehen auch ein Informationstermin mit Führung im ehemaligen KZ Natzweiler-Struthof und am dritten Seminartag eine Erkundungstour durch das Elsaß mit Fahrt über die Weinstraße, zum Mont Sainte-Odile und mit Aufenthalten in Riquewihr, Colmar und Ammerschwihr.

Kirche und Politik stehen im Fokus des vierten Seminartages. Mit der Überschrift „Recht und Freiheit in Europa“ besuchen wir den Europarat und das Europäische Parlament. Der letzte Tag wird abgerundet mit einem Informationstermins im Straßburger Münster. Interessanterweise gibt es in diesen Stunden auch eine kleine Premiere zu feiern: Erstmalig ist der Kreis der teilnehmenden Vertreterinnen und Vertreter aus den Betrieben größer wie der der Lehrkräfte.

Wenn die Tage im Elsaß auch prall gefüllt waren, so fiel die Resonanz gut aus. Das Feedback bei ausnahmslos positiv. Und es wurden auch bereits Pläne für das 25. Treffen im kommenden Jahr geschmiedet. In die engere Wahl kamen die Wirtschaftsregionen Maastricht und Speyer. Geplant ist die Fahrt wieder für die erste Woche der Sommerferien.

Der Hafen ist einer der größten Binnenhäfen Europas. Duisburg und Düsseldorf/Neuss sind noch größer.

Die Arbeitskreise Schule/Wirtschaft Düsseldorf + Gelsenkirchen bestehen seit über 60 Jahren in einem Verbund aus 100 weiteren Arbeitskreisen in NRW, getragen von den lokalen Arbeitgeberverbänden und vom Bildungswerk der nordrhein-westfälischen Wirtschaft. In Deutschland gibt es über 500 Arbeitskreise. Auf dem Programm stehen Betriebserkundungen, Workshops und Seminare für Lehrerinnen und Lehrer, Netzwerkveranstaltungen für Lehrkräfte und Ausbildende und oftmals gibt es auch enge Kooperationen mit den lokalen Bildungslandschaften, wie den Bildungsbüros und den Kommunalen Koordinierungen.

In den Arbeitskreisen Schule/Wirtschaft sind Lehrerinnen und Lehrer sowie Unternehmensvertreter organisiert. Eine Teilnahme ist immer kostenlos. Bei den Studienfahrten übernehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer allerdings einen Großteil der Kosten. Mehr Infos unter https://schuwidus-ge.de

Seit 20 Jahren gibts die Studienfahrt der Arbeitskreise Schule/Wirtschaft Düsseldorf + Gelsenkirchen. Sie findet aktuell in Strassburg statt. Auf dem Programm stehen Betriebserkundungen und Besuche des Europarates und des Europäischen Parlaments.

Folge 96: »the balcony foundation« – Best Practice für Transformation im Betrieb und in der Gesellschaft

Der Düsseldorfer Unternehmer Markus Schüssel engagiert sich für die nachhaltigen Ziele der Vereinten Nationen. Auch seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „ziehen mit“. Jetzt gründete er zusätzlich eine entsprechende Non-Profit-Organisation. Im Podcast, der am Freitag erscheint, sprechen wir über sein Engagement. Foto: mehr

Hallo und herzlich Willkommen zu unserer 96. Podcastfolge. Wir sprechen heute mit dem Düsseldorfer Unternehmer Markus Schüssler über seine Gedanken zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Mit seinem Unternehmen verfolgt er die nachhaltigen Ziele der Vereinten Nationen, beispielsweise „hochwertige Bildung“, „Sauberes Wasser“, „Bezahlbare Energie“, „Menschenwürdige Arbeit“ und „Industrie, Innovation und Infrastruktur“. Jetzt hat er zusätzlich in unserer Stadt auch die Non-Profit-Organisation »the balcony foundation«. gegründet. Über die Ziele und Themen seines „Start-UPs“ mehr in der Sendung.

In den News berichten wir über eine neue Studie des IW in Köln zur Digitalisierung in der Ausbildung, über eine neue Kooperation zwischen Rheinmetall und der Aachener Uni und über knallende Sektkorken bei ElectronicPartner. Terminlinks aus unserer Sendung: www.startupwoche-dus.de, www.tonhalle.de, www.derausbilderkreis.de, www.wigadi.de und bei Insta @aquazooduesseldorf.

Wir freuen uns, wenn Sie uns ein Feedback geben zur Sendung unter sochart@unternehmerschaft.de bzw. fitzner@unternehmerschaft.de und den Link zur Sendung weiterleiten an Ihre privaten und beruflichen Netzwerke: https://kurzelinks.de/0i29

Professor Michael Hüther: „Habecks Ansätze sind völlig richtig“

Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft, im Journalistengespräch.

Russland drosselt seine Gaslieferungen, es drohen Versorgungsengpässe. Wirtschaftsminister Robert Habeck hat deshalb neue Maßnahmen angekündigt, die den Gasverbrauch reduzieren sollen – sie sind essenziell, sagt IW-Direktor Michael Hüther. Darüber hinaus könnten längere Laufzeiten von Atomkraftwerken die Situation entlasten.

Habeck will zum einen weniger Gas zur Stromproduktion nutzen, die Lücken könnten mit Kohlekraftwerken überbrückt werden. Zum anderen setzt das Ministerium auf eine Stärkung der Einspeicherung und auf ein Gasauktionsmodell, das noch im Sommer an den Start gehen soll. Dadurch sollen Unternehmen Anreize erhalten, Gas einzusparen.

Versteigerung verteilt knappe Ressourcen effizient

„Die Ansätze sind völlig richtig“, sagt IW-Direktor Michael Hüther. Der Ausstieg aus dem russischen Gas gestaltet sich technisch schwierig, solange Deutschland noch keine ausreichenden Alternativen zu den Pipelines aufgebaut hat. „Kurzfristig kann die Industrie komplizierte Anpassungen kaum leisten, entsprechend müssen andere Verbräuche gesenkt werden.“ Die kurzfristigen (auf ein Jahr möglichen) Einsparpotenziale der Industrie bei Gas beziffert der Branchenverband BDEW auf acht Prozent. Deshalb ist es so wichtig, vor allem den Gaseinsatz zur Stromproduktion zu reduzieren, hier könnten neben Kohlekraftwerken auch Atomkraftwerke aushelfen, sofern sie denn länger als bisher geplant am Netz blieben. „Die Versteigerung ist insofern sinnvoll, als dass sie zu einer effizienten Verteilung von knappen Ressourcen führt“, so Hüther. Deutlich höhere Kosten würden drohen, wenn der Staat das Gas das Gutdünken abdreht und dadurch Produktionsausfälle verursacht.

Gassparen bei privaten Haushalten nur per Appell

Die öffentliche Verwaltung und Unternehmen der öffentlichen Hand, aber auch Schwimmbäder und ähnliche Einrichtungen könnten im Herbst zum Gassparen beitragen, wenn die Heizung hier um zwei Grad gedrosselt würde. „Bei den privaten Haushalten kann man hingegen nur mit Appellen arbeiten“, sagt Hüther. Allein schon, weil Heizungen – außer bei Fernwärme – sich nicht zentral regulieren lassen. Darüber hinaus gilt: Es braucht schließlich mehr schwimmende LNG-Terminals, sodass international stärker Gas geordert werden kann.

Mastercard SpendingPulse: Wirtschaftsbarometer misst Kaufverhalten der Deutschen

Mastercard SpendingPulse misst Umsätze im Einzelhandel und online über alle Zahlungsarten hinweg.

Mai-Zahlen zeigen schwache Entwicklung im Einzelhandel, jedoch Boom in der Erlebnisbranche

Unser Konsumverhalten hat sich in den vergangenen zwei Jahren entscheidend verändert – von der Art und Weise, wie wir bezahlen, bis hin zu den Orten, an denen wir einkaufen. Um diese veränderten Bedürfnisse aufzuzeigen und Einblicke in das Konsumverhalten der Europäer:innen zu geben, hat Mastercard seinen Mastercard SpendingPulseTM auf Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Polen, Spanien, die Tschechische Republik und Ungarn ausgeweitet.

Mastercard SpendingPulse misst Umsätze im Einzelhandel und online über alle Zahlungsarten hinweg.

Konsument:innen sind das Herz der Wirtschaft„, sagte Mark Barnett, President Mastercard Europe. „Durch unsere Einblicke in Einzelhandelsumsätze sind wir in der Lage, den Puls der Verbraucherstimmung und -trends nahezu in Echtzeit zu ermitteln. Dies hilft Unternehmen und Regierungen gleichermaßen, die Verbraucher:innen von heute zu verstehen und sich an ihre sich ständig ändernden Bedürfnisse über alle Kanäle hinweg anzupassen.

Aktuelle Shoppingpräferenz der Deutschen: Stationär vor online

Während der deutsche Handel insgesamt im Vergleich zum Vorjahr geringe Verluste verbucht (-1,7 Prozent), verzeichnet er im Vergleich zum Prä-Pandemiejahr 2019 ein gutes Wachstum (+8,6 Prozent). Vor allem im Online-Handel ist der Rückgang stark zu spüren (-27,1 Prozent), obwohl im Vergleich zu vor der Pandemie immer noch mehr online bestellt wird (+22,6 Prozent). Dafür erholt sich der stationäre Handel langsam wieder; im Vergleich zu 2021 wurde dort 5 Prozent mehr Geld ausgegeben, gegenüber 2019 liegt die Zunahme bei 6,4 Prozent.

Nachholbedarf: Die deutsche Erlebnisbranche boomt

Signifikantes Wachstum wird in der „Experience Economy“ verbucht: Deutsche Konsument:innen holen das während der Pandemie Verpasste nach und geben im Vergleich zum Vorjahr beinahe sieben Mal so viel für Unterkünfte (+597,6 Prozent) und Restaurantbesuche (+576,5 Prozent) aus. Dies ist neben der aufgehobenen Pandemieeinschränkungen auf die allgemeine Rückkehr zum Reisen sowie auf generelle Preissteigerungen zurückzuführen.

Segmente wie Elektronik, Lebensmittel und Möbel verzeichneten im Mai geringere Wachstumsraten als im Vorjahr, da die Pandemiebeschränkungen nachließen und Ausgaben nicht mehr nur für Waren, sondern auch für Dienstleistungen getätigt wurden.

In ganz Europa ist eine große Neuausrichtung im Gange. Verbraucher:innen geben mehr Geld für Erlebnisse als für Waren aus, da ihnen diese in den vergangen zwei Jahren vorenthalten blieben. Das sind gute Nachrichten für Erlebnisbranchen wie die Gastronomie und Hotellerie„, sagt Natalia Lechmanova, Senior Economist, Mastercard Economics Institute. „Trotz höherer Preise bleiben die Verbraucher:innen resilient. Wir sehen, dass die Ausgaben auf breiter Front weitergehen, obwohl wir auch Verschiebungen im Portemonnaie bemerken. “

Laut Mastercard SpendingPulse sind die wichtigsten europaweiten Trends für Mai die Diversifizierung der Ausgaben über verschiedene Branchen und Kanäle hinweg, da die Pandemieeinschränkungen nachlassen:

  • Die gesamten Einzelhandelsumsätze (ohne Automotive) stiegen in den meisten Märkten im Vergleich zum Mai 2021, aber auch im Vergleich zu Mai 2019.
  • Umsätze in Geschäften erholen sich weiter, mit Wachstum in den meisten Märkten und Branchen.
  • Der E-Commerce-Umsatz verlangsamte sich, bleibt aber im Vergleich zu Mai 2019 vor der Pandemie weitgehend auf hohem Niveau.

Unter allen untersuchten Märkten verzeichnen Frankreich, Großbritannien und Spanien im Mai 2022 das höchste (nicht inflationsbereinigte) Wachstum im Vergleich zum Vorjahr.

Podcast-Sonderfolge zu den „Düsseldorfer Tagen der Beruflichen Orientierung 2022“

In unserer Stadt finden in dieser Woche die „Düsseldorfer Tage zur Beruflichen Orientierung“ statt. Zum neunten Mal besuchen die Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler diesen Kennenlernevent und schauen sich Ausbildungsberufe in 80 Unternehmen an. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Betriebsfelder, unter anderem IT, Logistik und Produktion, aber auch soziale oder naturwissenschaftliche Berufe. Jugendliche aus 24 Schulen unserer Stadt sind in diesem Jahr dabei. Unsere 87. Podcastfolge hören Sie überall dort, wo es Podcasts gibt, also auf ApplePodcast, Spotify, GooglePodcast, Anchor und im Netz hier!

Im Bild sehen wir Schüler im Gespräch bei Konecranes in Benrath. Foto: W. Meyer

83. Podcast-Folge: „Mut zu Machen – mit StartUp Spirit zum Erfolg“

Mit unserer 83. Podcastfolge starten wir eine neue Themenwelt. In „Mut zu Machen – mit StartUp Spirit zum Erfolg“ erzählt Lisa Marie erfolgreiche Gründer-Geschichten aus Düsseldorf. In unserer Premierenfolge geht es um das Thema Geld. Wir starten nämlich mit Andreas Dehlzeit, Geschäftsführer von Bibby Financial. Themen sind Kredite und Startkapital, aber auch Riskiobereiche, beispielsweise mögliche Insolvenzen. Außerdem bauen die Beiden im Gespräch eine Brücke zwischen Start-UPs und traditionellen Unternehmen. / Im Gespräch mit Andreas Mühlberg vom Außenhandelsverband NRW erfahren wir, was Unternehmen jetzt zum Krieg in der Ukraine wissen müssen. / Mit unserem aktuellen Serviceteil (Nachrichten + Termine) runden wir den Podcast ab. Unseren Podcast gibts überall, wo es gute Podcasts gibt. Und natürlich im Netz unter www.unternehmerschaft.de.

Podcastfolge 83: Mut zu Machen – mit StartUp Spirit zum Erfolg; Teil 1

Mit unserer 83. Podcastfolge starten wir eine neue Themenwelt. In „Mut zu Machen – mit StartUp Spirit zum Erfolg“ erzählt Lisa Marie erfolgreiche Gründer-Geschichten aus Düsseldorf. In unserer Premierenfolge geht es um das Thema Geld. Wir starten nämlich mit Andreas Dehlzeit, Geschäftsführer von Bibby Financial. Themen sind Kredite und Startkapital, aber auch Riskiobereiche, beispielsweise mögliche Insolvenzen. Außerdem bauen die Beiden im Gespräch eine Brücke zwischen Start-UPs und traditionellen Unternehmen. / Im Gespräch mit Andreas Mühlberg vom Außenhandelsverband NRW erfahren wir, was Unternehmen jetzt zum Krieg in der Ukraine wissen müssen. / Mit unserem aktuellen Serviceteil (Nachrichten + Termine) runden wir den Podcast ab. Unseren Podcast gibts überall, wo es gute Podcasts gibt. Und natürlich im Netz unter www.unternehmerschaft.de.