Begegnung mit Diplomatie und Wirtschaft: Generalkonsulin Pauline A. Kao trifft die Unternehmerschaft Düsseldorf

von links: Jutta Zülow, Michael Grütering, Pauline Kao. Alle Fotos: Frank Wiedemeier

Hoher Besuch bei der Unternehmerschaft Düsseldorf: Pauline A. Kao, Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika, besuchte uns in dieser Woche im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Unternehmerschaft im Dialog“ und stand fast 30 Unternehmerinnen und Unternehmern Rede und Antwort. Begrüßt und durch den Abend begleitet wurde sie von unserer Vorsitzenden Jutta Zülow. Fotograf Frank Wiedemeier hat die schönsten Szenen auf die Platte gebannt.

Pauline A. Kao, die Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika, wurde herzlich von Jutta Zülow, Vorsitzende der Unternehmerschaft Düsseldorf, und Hauptgeschäftsführer Michael Grütering empfangen. Während ihres Besuchs gewährte sie den Anwesenden interessante Einblicke in ihren Alltag und ihre Tätigkeiten als Diplomatin. Ihre Erfahrungen und Perspektiven bildeten den Rahmen für eine engagierte Diskussion mit rund 30 Vertreterinnen und Vertretern aus unterschiedlichen Betrieben der Region.

Die Begegnung bot eine gute Gelegenheit für die Unternehmer, von den Erfahrungen und Einsichten einer hochrangigen Vertreterin der US-Regierung zu profitieren. Die Diskussion drehte sich um verschiedene Themen, darunter die Krisenherde auf dieser Welt, bilaterale Wirtschaftsbeziehungen, globale Trends und gemeinsame Herausforderungen im unternehmerischen und sicherheitspolitischen Umfeld.

Der Abend war nicht nur informativ, sondern auch kurzweilig und inspirierend. Die offene Atmosphäre förderte einen regen Meinungsaustausch und ermöglichte es den Teilnehmenden, neue Perspektiven zu gewinnen und potenzielle Kooperationsmöglichkeiten zu erkunden.

Insgesamt war der Besuch von Pauline A. Kao bei der Unternehmerschaft Düsseldorf ein wichtiges Ereignis, das die Verbindungen zwischen den Wirtschaftsakteuren stärkte und dazu beitrug, ein tieferes Verständnis für die gemeinsamen Interessen und Ziele zu entwickeln.

Adecco Group stärkt Engagement für mehr Inklusion in der Arbeitswelt

Gemeinsam für mehr Vielfalt: Die Düsseldorfer Adecco Group tritt dem UnternehmensForum bei und stärkt damit das Engagement für Inklusion in der Arbeitswelt. Die Arbeitgeberinitiative ist darauf ausgerichtet, Barrieren für Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt abzubauen.

Mit dem Beitritt der Adecco Group wurde Vertreterin Nadine Schönwald direkt in den Vorstand gewählt: Sebastian Cramer, Nadine Schönwald, Olaf Guttzeit (von links). Foto: ots

Die Adecco Group, eines der führenden Unternehmen für Personal- Talent und Technologielösungen, ist dem UnternehmensForum (UF) beigetreten. Die Arbeitgeber-Initiative setzt sich für Inklusion und den Abbau von Barrieren für Menschen mit Behinderungen ein.

„Bei der Adecco Group verfolgen wir seit Jahren das Ziel, die Arbeitswelt vielfältiger und inklusiver zu gestalten. Dabei ist Inklusion für uns mehr als nur der Abbau von Barrieren: Inklusion bedeutet Zugehörigkeit und Chancengerechtigkeit für alle Menschen. Ich freue mich sehr, dass wir über unsere Mitgliedschaft im UnternehmensForum gemeinsam mit anderen engagierten Unternehmen weitere wichtige Schritte auf diesem Weg gehen können“, sagt Peter Blersch, Geschäftsführer der Adecco Group Deutschland.

„Der Austausch im branchenübergreifenden Netzwerk im UnternehmensForum wird es uns ermöglichen, wertvolle Best-Practices zu teilen und gemeinsam neue Ideen und Lösungen zu entwickeln“, ergänzt Nadine Schönwald, Botschafterin für Inklusion der Adecco Group Deutschland. „Vielen Unternehmen fällt es nach wie vor schwer, Menschen mit Behinderungen oder chronischer Erkrankung einzustellen. Daher liegt es mir ganz besonders am Herzen, Arbeitgeber zu ermutigen und für die Vorteile einer diversen Belegschaft zu sensibilisieren.“

Über das UnternehmensForum

„Mehr Inklusion in der Wirtschaft.“ Das ist das Leitmotto des UnternehmensForums, einer Initiative aus 45 Unternehmen, die sich stark machen für mehr Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen. Seit Januar 2024 verstärken Adecco, Allianz, Clifford Chance, die GIZ und Pfizer die bundesweite Arbeitgeberinitiative, die für Strategien aus der Praxis steht. „Wir setzen auf Austausch und Wissenstransfer“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Olaf Guttzeit. Die Erfahrung im UnternehmensForum zeige, dass Best Practice-Beispiele Inklusion am besten nach vorne brächten. Guttzeit: „Über die Partnerschaft mit Adecco und damit die Zusammenarbeit mit einer der größten Personalvermittler freuen wir uns sehr!“

Ericsson und O2 Telefónica starten erste Cloud RAN-Implementierung in Europa

Das Düsseldorfer Unternehmen Ericsson und O2 Telefónica in Deutschland werden im ersten Halbjahr 2024 mit der Einführung von Cloud RAN beginnen. Die Technologie unterstützt 5G Standalone (SA) und markiert den ersten Einsatz von Ericssons Cloud RAN-Portfolio in Europa.

Bei dem Start in Deutschland kommt auch die 5G-Antenne AIR 3268 zum Einsatz. Symbolbild: ots

Die gemeinsame Initiative bündelt die neuesten Entwicklungen bei Cloud- und Virtualisierungstechnologien, um mehr Flexibilität, eine schnellere Servicebereitstellung und eine höhere Skalierbarkeit des Netzes zu ermöglichen. Virtualisierung ist eine der wichtigsten Säulen der Open RAN-Technologie und ein Schlüsselfaktor auf dem Weg zu offeneren und programmierbaren Netzen. Die Einführung von Cloud RAN ermöglicht auf dem europäischen Markt eine größere Bandbreite an leistungsfähigen Diensten und ein verbessertes Kundenerlebnis. Zudem wird die Integration von Cloud-Komponenten neue Geschäftsmodelle und Initiativen zur Umsatzsteigerung ermöglichen.

Mallik Rao, Chief Technology & Information Officer, O2 Telefónica, sagt: „Wir bauen unser Netz der Zukunft, um Verbrauchern und Unternehmen in Deutschland das beste Netzerlebnis und neue digitale Dienste zu bieten. Unsere Cloud-Transformation im Kern- und Zugangsnetz ist ein wichtiger Baustein für ein flexibles, voll automatisiertes und leistungsstarkes Mobilfunknetz. Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Ericsson, die unser Partnerportfolio um moderne Cloud-RAN-Technologie erweitert. Wir arbeiten mit den besten Akteuren in diesem Bereich zusammen, um Netzinnovationen auf dem deutschen Markt voranzutreiben.“

Daniel Leimbach, Westeuropachef von Ericsson, sagt: „Ericsson übernimmt die Führung bei der Industrialisierung von Open RAN. Wir sind stolz darauf, diese Reise gemeinsam mit unserem Partner Telefónica Deutschland anzutreten. Aufbauend auf unserer Kooperation im Bereich 5G Packet Core Cloud Native werden wir gemeinsam das Netz auf Cloud-Technologien umstellen, um den Weg für das Netz der Zukunft zu ebnen.“

Der Einsatz der Cloud-RAN-Technologie ermöglicht es O2 Telefónica, neue Software-Funktionen schnell einzuführen, einen Open-RAN-Ansatz in der Service-Management- und Orchestrierungs-Architektur (SMO) zu verfolgen und rApps zu nutzen, um die eigenen Lösungen weiter zu verbessern. Die Bereitstellung wird auch eine größere Flexibilität und Agilität sowie gleichzeitig eine Vielzahl neuer Funktionen ermöglichen, die dann von zentralen Komponenten gesteuert werden.

Die Lösung basiert auf Ericssons Funkeinheiten, die für Open Fronthaul vorbereitet sind, und wird von den Ökosystempartnern HPE und Intel unterstützt. O2 Telefónica wird auch die Cloud Native Infrastructure-Lösung von Ericsson nutzen.

Die Initiative folgt auf eine Absichtserklärung, die Ericsson und Telefónica S.A. im September 2023 unterzeichnet haben, um die Einführung eines zunehmend offeneren Netzes zu beschleunigen, das auf der Cloud-RAN-Architektur von Ericsson basiert und in Europa getestet wird.

Die gemeinsame Initiative wird es auch anderen Mobilfunknetzbetreibern ermöglichen, die Vorteile der Netzautomatisierung und RAN-Programmierung zu nutzen. So können sie ihre Netze flexibler, skalierbarer und einfacher gestalten.

Künstliche Intelligenz (KI) im Büro: Unternehmen sehen großes Potenzial – aber zögern bei der Umsetzung

Ob automatisierte Bearbeitung von Standardformularen, Mitschriften von Meetings oder personalisierte Kundenkommunikation – fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) ist überzeugt, dass KI die Büroarbeit so revolutionieren wird wie die Einführung des PCs. Zwei Drittel (67 Prozent) sagen, KI werde helfen, Beschäftigte bei Routineaufgaben in Geschäfts- und Verwaltungsprozessen zu entlasten. Ein Drittel (32 Prozent) meint, die Produktivität in Geschäfts- und Verwaltungsprozessen werde durch KI deutlich steigen. 39 Prozent denken, dass der Fachkräftemangel ohne den Einsatz von KI langfristig nicht zu bewältigen ist. Das sind Ergebnisse einer Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, für die 604 Unternehmen in Deutschland ab 20 Beschäftigen repräsentativ befragt wurden.

Bei Vodafone hat Künstliche Intelligenz einen Namen: TOBi. Das ist der intelligente Bot, der im Kundenservice zum Einsatz kommt. Dort unterstützt er das Team und hilft, Kundenanliegen zu lösen. Screenshot: Unternehmerschaft Düsseldorf

Trotzdem warten 8 von 10 Unternehmen (79 Prozent) beim Einsatz von KI für Geschäfts- und Verwaltungsprozesse erst einmal ab, welche Erfahrungen andere machen. „Das große Potenzial von KI für Geschäfts- und Verwaltungsprozesse wird erkannt, aber nicht erschlossen. Abwarten, bis die Wettbewerber ihre KI-Projekte längst auf die Strecke gebracht haben, ist keine Strategie,“ sagt Daniil Heinze, Bitkom-Experte für Digitale Geschäftsprozesse. „Die Hürden für den Einstieg in KI waren noch nie so niedrig und das Angebot an Unterstützung bei der Einführung noch nie so groß.“

Neben passenden Tools braucht es KI-Kompetenzen

Der Einsatz von KI trifft nicht selten auf Verunsicherung vor Ort: In 64 Prozent der Unternehmen stehen die Beschäftigten dem KI-Einsatz aufgrund der Angst vor Jobverlust skeptisch gegenüber. Tatsächlich wollen 23 Prozent der Unternehmen durch KI ihre interne Verwaltung verschlanken. Ein Viertel (25 Prozent) der Unternehmen will keine IT-Lösungen ohne KI mehr anschaffen. Gleichzeitig verfügt aber nur etwas mehr als jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) über Beschäftigte mit den nötigen Kompetenzen, um KI in seine digitalen Geschäfts- und Verwaltungsprozesse einzubinden. „Die Unternehmen brauchen nicht nur die passenden KI-Technologien, sie brauchen auch das entsprechende Umsetzungs-Knowhow. Die Beschäftigten müssen durch Weiterbildungen in die neue KI-Welt mitgenommen werden“, so Heinze.

Bitkom lädt ein zur Digital Office Conference am 6. März

Wie die Einbindung von KI in bestehende Geschäftsprozesse am besten gelingen kann, wie innovative Digital Workplace Tools die Zusammenarbeit im Unternehmen optimieren und wie Führungskräfte insgesamt den Wandel hin zur Digitalkultur im Büro initiieren und unterstützen können, sind nur einige der Fragen, um die es auch auf der Digital Office Conference des Bitkom am 6. März geht. Sie findet in diesem Jahr in Präsenz im Rahmen der TRANSFORM (6./7. März) in der Station Berlin statt. Die TRANSFORM bietet an zwei Tagen mehr als 200 Stunden Programm auf drei Bühnen, Management Briefings und Learning-Angebote zur digitalen Transformation. Dabei erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Anregungen und konkrete Unterstützung bei der Digitalisierung ihres Unternehmens.

Mit dabei auf der Digital Office Conference sind unter anderem Arlene Bühler (CIO/CDO, DB Cargo), Nadine Stockinger (Chefstrategin, Digitale Transformation, Entwicklungsprozesse, BMW) und Nina Harms (Geschäftsführerin Bonpago). Eine Akkreditierung für Medienvertreterinnen und -vertreter zur Digital Office Conference und zur TRANSFORM ist möglich unter: transform.show/presse

> BEST PRACTICE: Und so berichtet Vodafone über TOBI!

Siemens-Chef will intensiveren Kontakt zum Oberbürgermeister, um Ideen voranzutreiben – Geschäft solide – flexible Arbeitsmodelle

Siemens in Düsseldorf hat seit Januar einen neuen Chef: Julian Deget, der mit seiner Familie in Wersten wohnt. Für die heutige Montag-Ausgabe gab er der Rheinischen Post ein großes Interview. Die wichtigsten Aussagen haben wir für Sie notiert. Siemens ist Mitglied im Arbeitgeberverband der Düsseldorfer Metall- und Elektroindustrie und damit auch in der Unternehmerschaft Düsseldorf.

Am 1. Januar 2024 hat Julian Deget die Führung der Siemens-Niederlassung in Düsseldorf von Sabrina Herrmann übernommen. Foto: Siemens

+ Deget betont, dass das lokale Geschäft von Siemens in Düsseldorf trotz der allgemeinen Wirtschaftskrise solide läuft.

+ Er erwähnt eine Veränderung im Kerngeschäft der Gebäudetechnik, da geplante Immobilienprojekte zurückhaltender sind und Unternehmen mit Neuansiedlungen zögern.

+ Siemens konzentriert sich verstärkt auf die energetische Sanierung bestehender Gebäude, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren, angesichts neuer EU-Vorgaben und des wachsenden Umweltbewusstseins.

+ Siemens ist in vielen gewerblichen Gebäuden in Düsseldorf präsent und arbeitet an Projekten wie dem Heinrich-Campus, der neuen Alltours-Zentrale und dem Düsseldorfer Flughafen.

+ Deget spricht über laufende Gespräche über neue Projekte im Hafen und in der Airport City, darunter die Verlegung der Konzernzentrale eines Duisburger Metallunternehmens nach Düsseldorf.

+ Siemens konkurriert in Düsseldorf mit Unternehmen wie Schneider, Sauter, Bosch und Honeywell im Bereich der Gebäudeeffizienz.

+ Deget strebt an, die Präsenz der Mitarbeiter am Standort zu erhöhen und flexible Arbeitsmodelle zu fördern. Wörtlich sagt er im Pressegespräch aber auch: „Unser Unternehmen hat bereits 2021 einen sehr flexiblen Rahmen gesetzt. Der besteht darin, zwei bis drei Tage pro Woche mobiles Arbeiten zu ermöglichen – und an den anderen Tagen ins Büro zu kommen. Mit Druck würde das scheitern.

+ Er hofft darauf, dass Düsseldorf transparenter bezüglich des CO2-Ausstoßes von Gebäuden wird und schlägt vor, dass die Stadt eine Plattform dafür bereitstellt.“

+ Deget plant, intensiver mit dem Oberbürgermeister von Düsseldorf in Kontakt zu treten, um diese Ideen voranzutreiben.

Das ganze Interview

Mitmachen erwünscht: Bewerbungsphase zum Rheinischen Innovationspreis beginnt – es winken tolle Preise!

Mitmachen erwünscht: Der Rheinische Innovationspreis würdigt wegweisende Ideen aus den Sektoren Wirtschaft, Bildung, Politik und Technologie. Unser Ziel ist es, Innovationen zu identifizieren, die andere Unternehmen inspirieren. Ganz gleich, ob es sich um Unternehmen, Unternehmensgruppen, Stiftungen, Vereine, studentische Initiativen, Projektideen von Auszubildenden, wirtschafts- und gesellschaftsorientierte Kampagnen, Projekte, Tools oder Einzelpersonen mit innovativen Ideen handelt: Wir sprechen jede Idee an, sei sie bereits erfolgreich oder noch in der kreativen Startphase.

Im Rahmen des Düsseldorfer Arbeitgebertages 2024 werden die Siegerinnen und Sieger gewürdigt. Foto: Frank Wiedemeier

Die Bewerbung ist unkompliziert: Beschreiben Sie Ihre Innovation auf maximal drei DIN-A4-Seiten (ohne Fotos, Bilder, Zeichnungen oder Videoverlinkungen).

Hierbei sollten Sie sich an folgenden Leitfragen orientieren:

– Ist das Konzept neuartig, nachhaltig und zukunftsweisend?
– Kann die Innovation langfristig auf dem Markt bestehen?
– Zeigt sie Originalität und Produktivität?
– Ist die Innovation nach außen hin klar erkennbar dargestellt?
– Sind die Erfolgsaussichten zukunftsorientiert?
– Welche Zielgruppe wird von der Innovation angesprochen?
– Ist die Innovation bereits auf dem Markt vertreten?

Senden Sie Ihre Bewerbungen an:

Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V.
z.Hd. Lisa Marie Schelig
E-Mail: l.schelig@unternehmerschaft.de

Einsendeschluss: Freitag, 22. März 2024

Das Gewinnerteam erwartet ein Siegerpaket im Gesamtwert von rund 10.000€! Das Siegerpaket umfasst:

– Produktion eines Innovationsfilms über die Siegerinnovation
– Business-Coaching & Business-Shooting
– Sondersendung im Radiomagazin „Düsseldorfer Wirtschaft“ auf Antenne Düsseldorf
– Sonderfolge im Wirtschaftspodcast „Düsseldorfer Wirtschaft“

Die Preisverleihung findet im Rahmen des Düsseldorfer Arbeitgebertages statt, zu dem rund 300 Vertreter:innen verschiedener Unternehmensebenen erwartet werden. Dabei wird nicht nur die Vielfalt der Innovationen herausgestellt, sondern es entsteht auch die Möglichkeit für direkte und persönliche Kontakte zu potenziellen Partnern.

Wir sind gespannt auf Ihre Bewerbung(en)!

Gastronomie in Düsseldorf: Hoher Kostendruck, hohe Umsatzverluste

Jetzt ist es amtlich. Auch im vierten Jahr in Folge liegen die realen Umsätze in unserer Gastronomie mit 15,0 Prozent weiterhin deutlich unter denen von 2019. Selbst im Vergleich zum Vorjahr 2022 büßten Gastronomen und Hoteliers nach Zahlen von IT NRW, dem statistischen Landesamt in Nordrhein-Westfalen, real 0,2 Prozent ein. „Die wirtschaftliche Lage bleibt trotz Übernachtungsrekorden insgesamt sehr angespannt, der Kosten- und Bürokratiedruck enorm. Die Mehrwertsteuererhöhung auf Speisen hat die Stimmung in der besonders gebeutelten Gastronomie noch einmal getrübt“,  beschreibt Patrick Rothkopf, Präsident des DEHOGA Nordrhein-Westfalen, die Lage der Branche.

Der ParisClub an der Toulouser Allee. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Auch das Jahr 2024 ist mit Umsatzrückgängen gestartet. Nach einer bundesweiten DEHOGA-Umfrage von Anfang Februar, an der sich auch rund 700 Unternehmen aus dem Gastgewerbe in NRW beteiligten, fielen nach Einführung der 19 Prozent Mehrwertsteuer wegen weniger Gästen und geringeren Umsätzen pro Gast bereits die nominalen Umsätze 7,2 Prozent im Januar 2024 niedriger aus als im Vergleich zum Vorjahresmonat 2023. Steigende Kosten in den Bereichen Personal, Lebensmitteln, Energie, zunehmende Bürokratie und die Erhöhung der Mehrwertsteuer bleiben vor dem Hintergrund einer steigenden Kostensensibilität der Gäste die akuten Herausforderungen in der Branche.

Der DEHOGA fordert von der Politik die Intensivierung der gemeinsamen Bemühungen zur Arbeits- und Fachkräftesicherung und vor allen Dingen die aktive Verbesserung der Rahmenbedingungen, um wirtschaftlicher arbeiten zu können. „Die Änderung des Arbeitszeitgesetzes ist genauso überfällig wie die Abschaffung überflüssiger Dokumentations- und Berichtspflichten sowie eine verständlichere (Behörden)Sprache. Es gibt Maßnahmen, die man auch bei leeren Kassen anpacken kann. Darüber hinaus bleiben wir selbstverständlich bei unserer Forderung, den Mehrwertsteuersatz wieder auf sieben Prozent zu senken, damit jede Form des Essenverkaufs steuerlich wieder gleichbehandelt wird“, so Rothkopf abschließend.

Und so berichtet Antenne Düsseldorf

Marktdurchbruch in Österreich für Rheinmetall

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall ist im Rahmen des Aufwuchsplans des österreichischen Bundesheeres mit einem bedeutenden Vorhaben der Flugabwehr beauftragt worden. Der Auftrag über hochmoderne Skyranger-Flugabwehrsysteme hat ein Volumen in Höhe eines mittleren dreistelligen MioEUR-Betrags. Die Auslieferung wird ab 2026 erfolgen.

Armin Theodor Papperger, Vorstand Rheinmetall

Rheinmetall ist bei dem Vorhaben Unterauftragnehmer des Fahrzeugherstellers GDELS, der seinerseits als Teil der Mobilitätsoffensive der Streitkräfte mit der Erneuerung der österreichischen Flotte an Pandur-Fahr-zeugen beauftragt wurde. Bei Skyranger handelt es sich um eine vielseitige Flugabwehr-Turmlösung, die auf der Basis diverser geeigneter Fahrzeug-Plattformen realisierbar ist, hier auf dem 6×6 GDELS Pandur EVO.

Ein Teil der österreichischen Pandur-Flotte – 36 Fahrzeuge – wird mit dem Skyranger-Turm ausgerüstet, um Aufgaben der mobilen Fliegerabwehr übernehmen zu können. Skyranger vereinigt modernste Sensoren, eine leistungsstarke 30mm Rohrbewaffnung sowie Lenkflugkörper, in diesem Fall Mistral.

Nach dem Entwicklungsauftrag, den Rheinmetall mit dem Skyranger im Dezember 2023 in Ungarn gewonnen hat, erfolgt mit diesem ersten Serienauftrag nun der endgültige Marktdurchbruch.

Der Erfolg in Österreich bildet den Anfang einer breiten Einführung des Skyranger 30 in Europa. So wird eine zeitnahe Beauftragung aus Deutschland und Dänemark erwartet, wie auch – nach erfolgreichem Abschluss des Entwicklungsauftrags in dem Land – aus Ungarn.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Wir sind dankbar für das Vertrauen unserer Freunde und Partner in Österreich. Das durch Rheinmetall in der Schweiz entwickelte System leistet einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Fähigkeiten in der Luftverteidigung – zunächst in Österreich, aber auch zeitnah in weiteren Ländern.“

Mit der Beschaffung von 36 Flugabwehrsystemen Skyranger 30 auf dem 6×6 GDELS Pandur EVO sichert sich Österreich eine Vorreiterrolle in der mobilen bodengebundenen Luftverteidigung in Europa.

Das österreichische Bundesheer hat dank einer außerordentlichen und umfassenden Situationsanalyse, welche international hohe Anerkennung fand, die Gesamterneuerung der Flugabwehr zur Priorität erklärt. Die im Dezember 2023 beschlossene Modernisierung und Aufrüstung der bestehenden stationären 35mm-Systeme zu Skyguard Next Generation (NG) bildet hierfür den ersten Schritt. Nun wird mit der Entscheidung, den Skyranger 30 einzuführen, auch die Lücke in der mobilen Flugabwehr geschlossen.

Oliver Dürr, CEO der Rheinmetall Air Defence: „Rheinmetall unterstreicht damit einmal mehr seine technologische Führungsposition in der Nahbereichsflugabwehr.“

Mit der fast zeitgleichen Einführung einer rasch verlegbaren 35mm-Lösung, kombiniert mit einer hochmobilen 30mm Lösung (Skyranger), stellt sich das Bundesheer in der Flugabwehr richtungsweisend auf. Die weiterführende Vernetzung und Integration in bestehende und übergeordnete Systeme bringt entscheidende strategische Vorteile mit sich.

Dank der hohen Kompetenz der Entscheidungsträger konnte in enger Zusammenarbeit mit den Rheinmetall-Spezialisten eine besonders leichte Variante des Skyranger 30 entworfen werden, welche in den GDELS Pandur gut integriert werden kann. Der Skyranger 30 wird den aktuellen und neu aufkommenden Bedrohungen aus der Luft entschieden entgegentreten und es den Landstreitkräften erlauben, sich auf ihre eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren. Die durchdachte Kombination verschiedener Wirkmittel, eine hohe Dynamik mit einem großen Elevationsbereich, sowie modernste Sensoren ermöglicht sowohl einen autonomen als auch einen vernetzten Einsatz.

Der Auftragserfolg unterstreicht Rheinmetalls Rolle, die Streitkräfte in Europa angesichts neuer Bedrohungen aufgabengerecht auszurüsten. Dazu gehören auch Lösungen im Bereich der stationären und der mobilen Flugabwehr der Rheinmetall Air Defence unter der Leitung von Oliver Dürr.

„Blitzer“ im Kö-Bogen-Tunnel gehen heute in den Betrieb; Stadt warnt: „aktives Abbremsen bei der Tunneleinfahrt ist notwendig“

Nach einer ausführlichen Testphase werden die Geschwindigkeitsmessanlagen im Kö-Bogen-Tunnel am Freitag, 23. Februar, in Betrieb genommen.

Die neuen Geschwindigkeitsmessanlagen im Kö-Bogen-Tunnel werden ab Freitag, 23. Februar, in Betrieb genommen. Zuletzt wurden Hinweisschilder an den Einfahrten des Tunnels angebracht, die Autofahrer mit der Aufschrift „Radarkontrolle“ rechtzeitig auf die Überwachung der erlaubten Geschwindigkeit hinweisen. Zuvor war die Anlage geeicht und ausführlich getestet worden.

Bei diesen Testmessungen wurde festgestellt, dass gleich mehrere hundert Fahrzeuge täglich die zulässige Geschwindigkeit nicht einhielten. Es ist davon auszugehen, dass die Fallzahlen durch Bekanntwerden der Überwachung sowie durch die Hinweisschilder sinken und das Befahren des Tunnels somit sicherer wird.

Mit den neuen Messanlagen wird den Anforderungen der „Quantitativen Risikoanalyse gemäß den Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT)“ Rechnung getragen. Gemäß dieser Risikoanalyse ist ein sicherer Betrieb des Kö-Bogen-Tunnels nur gewährleistet, wenn das vorgegebene Tempolimit eingehalten wird. Auswertungen ergaben jedoch, dass Fahrzeugführer regelmäßig 10 bis 15 Stundenkilometer über der maximal zugelassenen Geschwindigkeit von 50 km/h unterwegs sind. Damit die zugelassenen Geschwindigkeiten im Tunnel künftig eingehalten werden, war der Einbau der Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen daher erforderlich.

Insgesamt wurden drei Radaranlagen unmittelbar vor der jeweiligen Zusammenführung von Verkehrsströmen, so genannten „Verflechtungsbereichen“, im Kö-Bogen-Tunnel installiert. Die Anbringung der Radaranlagen an diesen Stellen waren notwendig, um eine optimale Abdeckung und Überwachung zu gewährleisten. Die Stadt warnt in einer Pressemitteilung an unsere Redaktion: „Es wurde berücksichtigt, dass Fahrzeuge beim Spurwechsel sowie aufgrund des starken Gefälles im Tunnel dazu neigen könnten, zu schnell zu fahren – ein aktives Abbremsen bei der Tunneleinfahrt ist daher notwendig, um die zulässige Geschwindigkeit einzuhalten und nicht „geblitzt“ zu werden!“

Herzliche Einladung: Live Skill Sessions im März!

unsere Online-Skill-Sessions für Führungskräfte gehören zu den beliebtesten Formaten des Veranstaltungsjahres. Besonders aufregend: Zu ausgewählten Themen können Sie sie auch live erleben!

Das sind unsere Live-Skill-Sessions im März:

Dienstag, 05. März 2024 I 09.00 – 13.00 Uhr I Gelsenkirchen
Skill Sessions für Führungskräfte: Wie Wertschätzung von Mitarbeitenden gelingt – Vom Schulterklopfen zum Aufbau einer Wertschätzungsstrategie

Was ist eigentlich Wertschätzung? Und wie setzt man diese als
Führungskraft sinnvoll ein? In welchen Momenten wird sie dringend gebraucht und wann ist sie vielleicht auch fehl am Platze? – Eine Wertschätzungsstrategie muss her. Und genau damit beschäftigen wir uns im Seminar.

Infos & Anmeldung I Referent: Peter Diekmann, PR & Kommunikation

Mittwoch, 13. März 2024 I 09.00 – 13.00 Uhr I Düsseldorf
Skill Sessions für Führungskräfte: Wirksame Change-Kommunikation

Wie eine strategische Interne Kommunikation die Wahrnehmung von Veränderungen wandeln kann.
Veränderungen werden von Mitarbeitenden vielfach als Bedrohung wahrgenommen. Die Folgen sind unter anderem Leistungsverlust, ein Mangel an Veränderungsbereitschaft oder gar Widerstand. – Was tun?
Infos & Anmeldung I Referent: Peter Diekmann, PR & Kommunikation

Über die angegebenen Links können Sie sich gerne anmelden. Alle finalen Informationen erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.
Hinweis: Die Teilnehmendenplätze sind begrenzt.