Führung im Zeitalter von künstlicher Intelligenz: Die neue Praxisbroschüre

Künstliche Intelligenz; KI; AI; Chatbot; ChatGPT; Fotoquelle: ots

„Die digitale Transformation in der Arbeitswelt nimmt Fahrt auf, und die Künstliche Intelligenz (KI) spielt dabei eine entscheidende Rolle. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, diese Technologien erfolgreich zu integrieren.

Um die Potenziale von KI voll auszuschöpfen, ist jedoch ein gezieltes Handeln von Führungskräften erforderlich.“ so Yannick Peifer, wissenschaftlicher Experte des Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. Die neue ifaa-Publikation bietet einen Überblick über die Zusammenhänge im Veränderungsprozess, beschreibt zentrale Handlungsfelder und stellt umfangreiches Material zur Verfügung. Kostenloser Download: www.arbeitswissenschaft.net/ki-fuehrung

Im Mittelpunkt der neuen ifaa-Publikation „Künstliche Intelligenz erfolgreich einführen – Orientierungshilfen für Führungskräfte“ steht die Schlüsselrolle, die Führungskräfte im Einführungsprozess von KI einnehmen. Führungskräfte begleiten Mitarbeitende durch den Veränderungsprozess, tragen oft die Projektverantwortung und fungieren gleichzeitig als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für KI.

Die Broschüre:

  • bietet praktische Hinweise für den Veränderungsprozess, indem sie auf wichtige Zusammenhänge aufmerksam macht und konkrete Hilfestellungen für Führungskräfte bereitstellt, um den Einsatz von KI erfolgreich zu gestalten.
  • beschreibt zentrale Handlungsfelder und bewährte Führungsinstrumente, um eine nachhaltige Implementierung zu gewährleisten.
  • verweist auf weiterführende Materialien, um Führungskräfte umfassend bei der Einführung von KI zu begleiten.

Das Projekt

Das wegweisende Forschungsprojekt „humAIn work lab — Künstliche Intelligenz und der Wandel von Arbeit“, gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, widmete sich intensiv den Veränderungen in der Arbeitswelt durch KI. Ein vielfältiges Konsortium, zusammengesetzt aus KI-Vorreiterunternehmen sowie erfahrenen Expertinnen und Experten untersuchte die Veränderungen.

humAIn work (Laufzeit: 07.09.2020 bis 31.12.2023) wird im Rahmen der INQA Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel (EXPKI)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gefördert. Unter Federführung des Instituts für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. (ISF) München beteiligen sich das ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft, INPUT Consulting gGmbH, IBM Deutschland GmbH, Deutsche Telekom Service GmbH, MICARAA GmbH, Atruvia AG und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) sowie ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft an dem Projekt.

Startschuss am Niederrhein: Vodafone schaltet neue 5G-Technik großflächig im Netz frei

 

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Vodafone bringt gemeinsam mit Technologie-Partner Ericsson eine neue Stromspar-Technologie ins deutsche 5G-Netz. Das Ziel: Schnelles Netz mit weniger Energie zu mehr Menschen aufs Land bringen. Die neue 5G-Technik bündelt in der Schaltzentrale am Fuße einer Mobilfunkstation – also in der sogenannten aktiven Komponente – erstmals unterschied­liche Flächenfrequenzen (900, 800 und 700 Megahertz) und Funkzellen in einem System. Der Vorteil von Mobilfunkstationen mit sogenannten Flächenfrequenzen: Sie versorgen besonders große Gebiete stabil und zuverlässig mit Mobilfunk. Durch die Bündelung der aktiven Technik, funken sie jetzt bei voller Leistung mit 32 bis 40 Prozent weniger Strom. Nach erfolgreichen Tests im Raum NRW schaltet der Telekommunikationskonzern die Technologie jetzt sukzessive im Live-Netz frei.

Vodafone CEO Rogge: „Gut für Smartphone-Nutzer und für unseren Planeten“

„Erstmals bündeln wir an unseren Mobilfunk-Stationen die aktive Technik von unterschiedlichen Flächenfrequenzen. Das ist gut für die Smartphone-Nutzer auf dem Land und das ist gut für unseren Planeten. Denn mit der neuen Technik bringen wir schnelle und zuverlässige 5G-Netze noch besser zu den Menschen in ländlichen Regionen und bis tief in die Gebäude hinein – und brauchen dafür ein Drittel weniger Strom als bislang“, so Vodafone Deutschland CEO Philippe Rogge.

Aus dem Innovations-Labor erstmals ins deutsche Mobilfunknetz

„Den Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent verringert, das Gewicht um 60 Prozent verringert – vor rund einem Jahr feierten wir bei der Vorstellung der Radio Unit 6646 eine Weltpremiere im Aachener Eurolab. Beim Imagine Live Innovation Day im Forschungs- und Entwicklungszentrum stellten unsere Experten die innovative 5G-Technik erstmalig vor“, erklärt Daniel Leimbach, Westeuropachef von Ericsson. „Umso mehr freuen wir uns, dass Vodafone von der Leistungsfähigkeit bei gleichzeitiger Energieeffizienz überzeugt ist und die Technologie in der Fläche verbaut. Denn nur Innovationen, die skalierbar, wirtschaftlich und leistungsfähig zugleich sind, liefern den vollen Nutzen für Mobilfunkkunden und Nachhaltigkeit.“

Großflächige Aktivierung startet jetzt

Im niederrheinischen Wachtendonk wurde die neue Stromspar-Technologie des Ausrüsters Ericsson in den vergangenen Wochen im Live-Netz getestet. Das Ergebnis: Energiesparpotentiale von 32 bis 40% pro 5G-Mobilfunkstandort. Hier startet jetzt auch der Alltagsbetrieb. Bei standardmäßigen Modernisierungsarbeiten schalten Vodafone und Ericsson die Technik in den kommenden Monaten und Jahren sukzessive an Mobilfunkstationen in NRW, Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland und Baden-Württemberg frei.

Pro Station kann der Energiebedarf eines Zwei-Personen-Haushalts eingespart werden

Pro Mobilfunkstandort kann der Energiebedarf im Jahr so um mehr als 2.500 Kilowattstunden (kWh) reduziert werden. Das entspricht in etwa dem jährlichen Energiebedarf eines Zwei-Personen-Haushaltes. Bei großflächiger Freischaltung der Technologie an mehreren tausenden Stationen im Netz können pro Jahr rund 20 Millionen Kilowattstunden Strom eingespart werden. Zeitgleich wird so die stabile und zuverlässige Netzabdeckung auch in ländlichen Regionen gestärkt.

Auf dem Weg Richtung CO2-Neutralität

Die neue Antennen-Technik ist ein weiterer Baustein auf Vodafones Weg, Schritt für Schritt nachhaltiger zu handeln. Dafür haben sich die Düsseldorfer konkrete Ziele gesetzt: Bis 2025 will der Digitalisierungs-Konzern CO2-neutral sein. Das Netz gilt dabei als größter und wichtigster Hebel. Schon seit 2020 bezieht Vodafone deshalb seinen Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Und testet darüber hinaus immer wieder neue Technologien und Lösungen, um das Mobilfunknetz der Deutschen nachhaltiger zu machen und Ressourcen zu schonen: So sorgt der dynamische Energiesparmodus im Mobilfunknetz bereits seit über einem Jahr rund um die Uhr für eine intelligente Anpassung zwischen tatsächlichem Energie-Bedarf und -Verbrauch. Mehr Informationen zu Vodafones Ambitionen rund um Nachhaltigkeit finden Sie hier.

Aktive Frauen machen auf den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam

Seit 1999 ist der 25. November Aktionstag der Vereinten Nationen zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Ziel ist es, jegliche Form von Gewalt gegen Frauen und Mädchen weltweit zu bekämpfen und auf das Thema aufmerksam zu machen. Dafür nutzte die Frauenberatungsstelle Düsseldorf heute ihre gestaltete Bahn, die mit ihrer pinken Farbe alle Blicke auf sich zieht. Rheinbahn-Vorständin Annette Grabbe (Mitte) setzte mit vielen weiteren aktiven Frauen vom Amt für Gleichstellung der Stadt Düsseldorf,  von der Frauenberatungsstelle, von den Soroptimistinnen, vom Zonta Club und von der Rheinbahn vor der Bahn ein Zeichen. Alle sagten gemeinsam klar und deutlich: „Nein zu Gewalt an Frauen!“

Welche Benefits kommen bei den Beschäftigten gut an? Der berühmte Obstkorb ist es jedenfalls nicht!

Unternehmen müssen einiges bieten, um Fachkräfte zu binden und zu gewinnen. „Unsere aktuelle Studie sollte herausfinden, welche Benefits Unternehmen offerieren und welche Leistungen die häufigsten unter den Angeboten sind,“ so Amelia Gahmann, wissenschaftliche Expertin des Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft.

Das Ergebnis: Eine der am häufigsten angebotenen Zusatzleistung ist die betriebliche Altersversorgung. Mit 93 Prozent landet dieser Klassiker auf Platz 1. Unter den Top 5 sind Weiterbildung, die Weihnachtsfeier, das Betriebsfest und der Parkplatz. Die komplette Studie gibt es hier: www.arbeitswissenschaft.net/verguetungsstudie-2023

Fokus auf Vorsorge, Weiterbildung und Gemeinschaft

Auf Platz eins der am häufigsten angebotenen Benefits liegt die betriebliche Altersversorgung. 93 % der Betriebe bieten diese als freiwillige Zusatzleistung mindestens einem Teil der Belegschaft an. Neben der Vorsorge identfiziert die Studie als die Top-Benefits: Möglichkeiten zur Weiterbildung, Weihnachts- und Betriebsfeste sowie ein eigener Parkplatz.

Besonders beliebt: Flexibilität und Mobilität

Die Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung sind bei Beschäftigten hoch im Kurs. „Dies sollten Arbeitgeber auf keinen Fall unterschätzen,“ so Gahmann. Wer Familie und Beruf gut vereinbaren kann oder auch mal von unterschiedlichen Orten arbeiten darf, der bleibt mit höherer Wahrscheinlichkeit. Mobilität ist nicht nur bei der Arbeitszeitgestaltung gefragt. Ganz konkret ist das Angebot von E-Bike Leasing um das Doppelte gestiegen. Aber auch Vertrauens- und Wahlarbeitszeiten, mobile Arbeit sowie Erholungsbeihilfen und Sabbaticals haben in ihrer Verbreitung deutlich zugenommen.

Die komplette Studie ist kostenfrei auf der Website des ifaa verfügbar: www.arbeitswissenschaft.net/verguetungsstudie-2023

Am Donnerstag öffnet der Düsseldorfer Weihnachtsmarkt – die letzten Neuigkeiten – Alm mit Betriebsfeiern bereits gut gebucht – die beliebtesten Glühweinstände für After-Work-Teamtreffen

In diesem Jahr gibts auf dem Weihnachtsmarkt neben roten, weißen und Rose-Glühwein auch Glühbier und Glühgin. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Düsseldorf in der Vorweihnachtszeit – das riecht nach gebrannten Mandeln und weihnachtlichen Gewürzen. Viele Fans kommen schon seit Jahren nach Düsseldorf, um hier Geschenke für die Liebsten zu kaufen und den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Denn hier ist alles nur einen Glühwein entfernt. Unsere prachtvolle Weihnachtswelt ist mehr als nur ein Weihnachtsmarkt. Es sind Themenmärkte, die sich aneinanderreihen. Wer über die Märkte bummelt, wird immer wieder überrascht sein von der originellen Gestaltung der Hütten und vom vielfältigen Angebot. 2023 hat der Weihnachtsmarkt erstmals einen neuen Veranstalter: D.LIVE. Neuerungen sind die neue Budengasse am KÖ-Bogen neben dem Glühtürmchen, der neue Weihnachtsbaum auf dem Glühtürmchen, Glühbier und Glühgin und das auf dem Schadowplatz leider das Kinderkarussell nicht mehr gibt. Beliebt sind auch in diesem Jahr die offiziellen und inoffiziellen Betriebsfeiern auf dem Weihnachtsmarkt: die Füchsen-Alm sei schon sehr gut gebucht von Firmen, heißt es. Die beliebtesten Glühweinstände für Teamtreffen sind aller Voraussicht nach wieder die beliebte Bude am Rathaus, die aufgrund der dortigen Baustellen etwas verschoben werden musste, das Glühtürmchen und der Stand auf dem Schadowplatz. Der Weihnachtsmarkt öffnet vom 23. November bis 30. Dezember. Die Winterwelt mit Eisbahn und der zweistöckigen Almhütte auf dem Corneliusplatz schließt am 14. Januar 2024. Das Riesenrad dreht sich noch bis zum 7. Januar 2024.

Das wunderschöne Riesenrad von Oskar Bruch dreht sich bereits seit Oktober auf dem Burgplatz. Mit 42 Gondeln ist „Wheel of Vision“ das höchste mobile Riesenrad Europas. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Bilanz Düsseldorfer Lesefest 2023: eine Woche lang pures Lesevergnügen

 

Fotos: Ingo Lammert und Andere

Das „Düsseldorfer Lesefest“ hat seine Pforten geschlossen – aber nur für dieses Jahr! Rund 10.000 Kinder und 3.000 Erwachsene erlebten an acht Tagen wie schön Bücher, Geschichte und das Erzählen sein können. Vor allem die Kinder wurden diesmal interaktiv und partizipativ eingebunden. So gab es Klangwerkstätten und mehrere Grundschulen bastelten ihren eigenen Mut-Koffer. Fazit: die ganze Stadt feierte mit – schließlich wurde das Lesefest 15 Jahre jung. Happy Birthday!

**Eröffnungsfeier in der Zentralbibliothek und Besuch bei Montessori-Grundschule**

Die offizielle Eröffnung fand mit einer freudigen Feier in der Zentralbibliothek statt, in Anwesenheit des charmanten EM-Maskottchens „Albärt“ und der talentierten Düsseldorfer Schauspielerin Natalie Hanslik. Im Rahmen der Eröffnungspressekonferenz besuchten wir die Städtische Montessori-Grundschule und überraschten die Schülerinnen und Schüler mit einer besonderen Vorlesezeit. Zusätzlich wurden 15 Vorlesebibliotheken im Gesamtwert von rund 10.000 EUR an Düsseldorfer Schulen überreicht, gespendet von engagierten Unternehmen der Stadt.

**Über 60 Veranstaltungen für alle Altersgruppen**

Das Lesefest bot eine Fülle von über 60 Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Düsseldorf. Die zahlreichen Vorlese- und Erzählstunden, Lese-Workshops und außerschulischen Leseorte begeisterten insgesamt rund 5.000 Kinder in Kitas und Grundschulen.

**Prominente Unterstützung beim Vorlesetag**

Ein besonderer Höhepunkt war der Vorlesetag am 17. November, bei dem rund 100 ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser, darunter prominente Gäste mitwirkten: Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, die Düsseldorfer Dezernenten/innen Britta Zur, Miriam Koch, Cornelia Zuschke und Jochen Kral, Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke, die ZDF-Journalistin Sara Bildau (unser „Lese-Botschafterin“), Heike Pawlitzki, Rheinische Post, Bundestagsabgeordneter Thomas Jarzombek, die Landtagsabgeordnete Angela Erwin und Stefan Engstfeld, Fußballspieler Oliver Fink von Fortuna Düsseldorf, Sportmanager Andreas Preuss von Borussia Düsseldorf, die Rheinbahn-Vorstände Annette Grabbe und Michael Richarz, Thomas Kötter, Geschäftsführer der Destination Düsseldorf sowie Bürgermeister Clara Gerlach und die Bezirksbürgermeister/innen Philipp Schlee und Annette Klinke. Auch Kulturministerin Ina Brandes und Wirtschaftsministerin Mona Neubauer lasen in Düsseldorf vor.

**Bedeutung des Lesens und der Bildung im Fokus**

Das Lesefest setzt sich nicht nur für die Förderung des Lesens und Vorlesens ein, sondern betont auch die Bedeutung von Literatur und Bildung in der Stadt. In den letzten zwei Jahrzehnten haben Düsseldorfer Unternehmen mehr als 400 Vorlesebibliotheken an Kitas und Grundschulen verschenkt. Begleitet wird dies von Vorleseseminaren für Erzieherinnen, Erzieher, sowie Vorlesepatinnen und -paten. Die Veranstaltung verfolgt die Überzeugung, dass Vorlesen die Fantasie der Kinder anregt und ihnen die Welt der Bücher näherbringt.

**Lesefest auch in Gelsenkirchen gestartet**

Parallel zum Düsseldorfer Lesefest startete unsere Stiftung in Gelsenkirchen eine Leseinitiative in Zusammenarbeit mit dem Verein Schalke 04, der Stadt Gelsenkirchen, den Arbeitgeberverbänden Emscher-Lippe und der örtlichen IHK. Das Projekt beinhaltet Vorlesebibliotheken für zehn Grundschulen, den bundesweiten Vorlesetag, Leseworkshops für Lehrkräfte und Lesepaten, einen Lesewettbewerb und ein Lesefest im Juni 2024.

Das Düsseldorfer Lesefest wird von Unternehmen wie der Firma Klüh Management Service GmbH, der Kulturförderung der Landeshauptstadt und dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Kultur und Wissenschaft unterstützt. Wir blicken auf eine erfolgreiche Woche voller Geschichten und Abenteuer zurück und freuen uns darauf, die Begeisterung für das Lesen auch in Zukunft mit den Menschen in Düsseldorf zu teilen. Fotos: Ingo Lammert und andere.

2024 findet das „Düsseldorfer Lesefest“ vom 11. bis zum 18. November statt. Der Vorlesetag ist der 15. November 2024.

Vier-Tage-Träumerei!

Wer nun bei gleichem Gehalt seine Arbeit in vier statt fünf Tagen zu erledigen gedenkt, müsste seine Produktivität um 20 Prozent steigern. Das erscheint unrealistisch und ist, selbst wenn es in Einzelfällen gelingen sollte, eine äußerst ungesunde Arbeitsverdichtung“. So unlängst Professor Michael Hüther, Präsident des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln (IW).

Das IW fordert nicht kürzere, sondern längere Arbeitszeiten, denn: die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit eines Vollerwerbstätigen in Deutschland ist im EU-Vergleich mit 37,4 Stunden relativ gering.

Das größte Problem an der Vier-Tage-Träumerei ist aber ein gesamtwirtschaftliches. Die großen Herausforderungen in der aktuellen und der kommenden Dekade sind der demografische Wandel und seine Folgen. Schon jetzt fehlen Unternehmen hunderttausende qualifizierte Fachkräfte, Tendenz steigend. Dadurch wächst der Druck auf unsere Sozialsysteme: Kamen Anfang der 1960er Jahre noch sechs Erwerbstätige auf einen Rentner, waren es 2021 gerade einmal rund zwei. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht, bis 2030 rechnen wir sogar damit, dass drei Millionen Menschen weniger arbeiten als heute, darunter viele Babyboomer. Damit fehlen uns 4,2 Milliarden Arbeitsstunden.

Diese Lücke gilt es zu schließen, daran ändern New-Work-Trends und Wunschszenarien wenig. Ein bis zwei Stunden mehr pro Woche wären keine nennenswerte Umstellung und würden das System zumindest ein wenig entlasten. Als Vorbild könnte hier Schweden oder die Schweiz dienen: Die einen arbeiten eine Stunde mehr als wir, die anderen sogar zwei Stunden. Beide Nationen haben eine tendenziell sogar etwas höhere Lebenserwartung als Deutschland und sind darüber hinaus auch nicht unglücklicher.

Zum Gastbeitrag auf merkur.de

Diese bekannten Gesichter lesen am Freitag im Rahmen des Düsseldorfer Lesefestes bzw. dem bundesweiten Vorlesetag in Düsseldorf vor

Screenshot-Quellen: die jeweiligen Webseiten bzw. Instagram-Accounts

Morgen findet auch in Düsseldorf der bundesweite Vorlesetag statt. Im Rahmen des „Düsseldorfer Lesefest 2023“ sind rund 100 ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser in Düsseldorf dabei, darunter auch viele bekannte Gesichter aus unserer Stadt: Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, die Düsseldorfer Dezernenten/innen Britta Zur, Miriam Koch, Cornelia Zuschke und Jochen Kral, Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke, die ZDF-Journalistin Sara Bildau (unser „Lese-Botschafterin“), Heike Pawlitzki, Rheinische Post, Bundestagsabgeordneter Thomas Jarzombek, die Landtagsabgeordnete Angela Erwin und Stefan Engstfeld, Fußballspieler Oliver Fink von Fortuna Düsseldorf, Sportmanager Andreas Preuss von Borussia Düsseldorf, die Rheinbahn-Vorstände Annette Grabbe und Michael Richarz, Thomas Kötter, Geschäftsführer der Destination Düsseldorf sowie die Bezirksbürgermeister/innen Philipp Schlee und Annette Klinke. Auch Kulturministerin Ina Brandes und Wirtschaftsministerin Mona Neubauer lesen in Düsseldorf vor. Screenshot-Quellen: die jeweiligen Webseiten bzw. Instagram-Accounts

15. Düsseldorfer Lesefest – OB Keller liest Kindern im Rathaus vor

Im Rahmen des „Düsseldorfer Lesefestes 2023“ hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller am Mittwoch, 15. November, rund 20 Kindern der vierten Klasse der Katholischen Grundschule Fuldaer Straße Schule im Rathaus vorgelesen. Fotos: Gstettenbauer

Das „Düsseldorfer Lesefest“ wird in diesem Jahr bereits zum 15. Mal veranstaltet. Vom 13. bis 21. November finden rund 50 Vorlese- und Erzählstunden beziehungsweise Lese-Workshops für rund 5.000 Kinder in Kitas und Grundschulen statt. Auch außerschulische Leseorte – wie in diesem Fall das Rathaus – stehen auf dem Programm.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller wählte das Buch Karlsson vom Dach von Astrid Lindgren aus, um den Kindern daraus vorzulesen. Zudem sprach er mit den Schülerinnen und Schülern darüber, wie wichtig Lesen ist. Alle Kinder erhielten im Anschluss an das Vorlesen Pins mit Radschläger-Motiv zum Anstecken.

Hintergrund
Das Düsseldorfer Lesefest wurde im Jahr 2008 ins Leben gerufen, um die Freude am Lesen und an der Literatur bei Kindern zu wecken. Hauptunterstützer sind die Düsseldorfer Stiftung PRO AUSBILDUNG, die Unternehmerschaft Düsseldorf, die Klüh Management Service GmbH, die Landeshauptstadt Düsseldorf, die Stadtbüchereien, Fortuna Düsseldorf, Borussia Düsseldorf, Antenne Düsseldorf, das Netzwerk „Düsseldorf liest vor“, der DRK-Kreisverband und viele andere.

Die Aktion, an der neben den Schulen, Kindertageseinrichtungen, Buchhandlungen, Verlage, Vereine, Stiftungen und Privatpersonen teilnehmen, wird ehrenamtlich getragen. Die Organisatoren führen kostenfreie Lesungen sowie zahlreiche digitale und analoge literarische Veranstaltungen durch.

Aktuelle Informationen sind unter www.leseban.de oder www.facebook.de/lesebande zu finden.

Podcast-Folge 133: Das Düsseldorfer Lesefest (4): Das große Finale

Auch Albärt ist Gast unseres Lesefestes.

Mittendrin im „Düsseldorfer Lesefest 2023“. Mit einer kurzweiligen Eröffnungsfeier startete am Montag das 15. Lesefest in unserer Zentralbibliothek. Seitdem gibt es nahezu Stunde um Stunde eine tolle Vorlesezeit, einen partizipativen Erzählworkshop, einen Leseabend, einen Nachmittag mit Poetry Slam und vielem mehr. Ein gern gesehener Gast war auch unser Düsseldorfer UEFA-Maskottchen „Albärt“ begrüßen. Und es geht weiter Schlag auf Schlag: bis zum Höhepunkt: dem Bundesweiten Vorlesetag am Freitag, den 17. November. Alle Informationen und weitere Stimmen vom Eröffnungsabend in Folge 4, unserer Podcast-Miniserie zum Lesefest.

Folge 133 – Das Düsseldorfer Lesefest wird 15!

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Oder auch hier: Düsseldorfer Wirtschaft x Düsseldorfer Lesebande

Unser Podcast ist eine gemeinsame Produktion der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. und Frank Wiedemeier M.A. (Wiedemeier Kommunikation GmbH/Streamboxstudios – Livestreams und hybride Events aus einer Hand). Feedback, Anregungen, Hinweise, Ideen oder Hörer:innen-Fragen gerne an podcast@unternehmerschaft.de.

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