Düsseldorf boomt: Rekordhafte 5,4 Millionen Übernachtungen im Jahr 2023!

OB Dr. Stephan Keller (3.v.r.), Ole Friedrich (l.), GF Visit Düsseldorf, und Frank Schrader (r.), GF Visit Düsseldorf und Düsseldorf Marketing, stellten mit Vertretenden der Tourismusbranche die Zahlen vor. Foto: Lammert

Das ist rekordverdächtig: unsere Stadt verzeichnet mit 5,4 Millionen Übernachtungen im Jahr 2023 einen neuen Rekord. Damit übertrifft Düsseldorf sogar den Deutschland- und NRW-Trend. Die enormen Zahlen unterstreichen einmal mehr die wachsende Attraktivität Düsseldorfs als Städtereisedestination.

Auf Initiative von Visit Düsseldorf kamen jetzt führende Vertreterinnen und Vertreter aus der Tourismusbranche mit dem Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf Dr. Stephan Keller zur Präsentation der Übernachtungszahlen in der Tourist-Information in der Düsseldorfer Altstadt zusammen.

Ole Friedrich, Geschäftsführer von Visit Düsseldorf, äußert sich erfreut über das herausragende Ergebnis: „5,4 Millionen Übernachtungen im Jahr 2023 sind ein historischer Erfolg für Düsseldorf. Wir sind stolz als Visit Düsseldorf mit unserer Arbeit unseren Teil dazu beizutragen. Mit unserer Strategie uns bei der Vermarktung vor allem auf unsere Nahmärkte zu konzentrieren, ziehen wir viele Gäste aus unseren Nachbarländern und Europa an. Die hervorragenden Übernachtungszahlen zeigen, dass die Tourismusbranche in unserer Stadt hervorragend aufgestellt ist und Düsseldorf als Städtereiseziel an Bedeutung gewinnt.“

Besonders das Weihnachtsgeschäft trug maßgeblich zum beeindruckenden Anstieg der Übernachtungszahlen bei. Allein im November und Dezember übernachteten Gäste knapp 970.000-mal in Düsseldorf. Bemerkenswert ist zudem, dass der Anteil an Freizeittouristinnen und -touristen kontinuierlich steigt.

Ausblick auf 2024: Besondere Ereignisse und weiteres Wachstum erwartet

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Düsseldorf ist ein starker Tourismusstandort. Gastronomie, Hotellerie, Kultur und der Handel sind hervorragend auf die Bedürfnisse unserer Gäste eingestellt. Das zeigen die Rekordzahlen 2023. Auch für das Jahr 2024 erwarten wir wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher, nicht zuletzt aufgrund einzigartiger Ereignisse wie der UEFA EURO 2024, dem Japan-Tag oder der Rolling Pin Convention und der drupa.“

„Das hervorragende Ergebnis bei den Übernachtungen bestätigt, dass unsere weitreichende Neuausrichtung der Marktbearbeitung zu Beginn von Corona richtig war und Früchte trägt“, so Frank Schrader, Geschäftsführer von Visit Düsseldorf und Düsseldorf Marketing. „Die Zahlen zeigen, wozu diese Stadt fähig ist, wenn alle Keyplayer zusammenarbeiten und alle Kräfte bündeln. Besonders bei der EURO 2024 arbeiten wir Hand in Hand. Besucherinnen und Besucher lernen während solcher Veranstaltungen Düsseldorf kennen und sind in der Regel mehr als begeistert. Wir freuen uns auf viele Gäste, die später nochmals zurückkehren.“

Als führende Vertreterinnen und Vertreter der Tourismusbranche stellten zudem General Manager des 25hours Hotels Timo Schmitz, Area General Manager des Hotel Kö59 Daniela Danz, Geschäftsführerin der Interessengemeinschaft Königsallee e. V. Andrea Greuner und Geschäftsführerin der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt GmbH Nina Luig ihre Perspektive auf die Entwicklung des Tourismus in Düsseldorf dar.

„METRO Düsseldorf ruft zur Gastronomie-„Revolution“ auf: Neue Preisverleihung für Innovation, Nachhaltigkeit und Teamgeist!“

Die METRO hier in Düsseldorf startet einen neuen Gastropreis: ab sofort bis zum 31. Mai 2024 können sich Gastronomiebetreibende in den Kategorien Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Team bewerben.

Foto: Metro

Eine Fachjury wählt aus den Bewerbungen aus jeder Kategorie einen Gewinner aus. Mit der neuen Auszeichnung möchte METRO die Gastronomie besonders in den Bereichen stärken, die für die Branche zukunftsweisend sind und damit auch andere Betriebe mit dieser Innovationskraft inspirieren.

Gute Speisen und eine schöne Atmosphäre gehören zu den Basis-Anforderungen der Gäste in der Gastronomie. Um dabei auch wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben, muss von den Betrieben im Hintergrund viel geleistet werden: Ein gutes, zuverlässiges Team für Service und Küche ist das A und O. Digitalisierung, um die Verwaltung des Betriebs zu vereinfachen, das Service-Angebot für Gäste zu erweitern und mit Engpässen beim Personal umzugehen, ist unumgänglich. Nicht zuletzt ist Nachhaltigkeit ein zukunftsbestimmendes Thema – z. B. beim Menü-Angebot und beim Verbrauch von Ressourcen: Denn das stellt nicht nur wirtschaftliches Einsparpotenzial dar, sondern ist auch ein zunehmend wichtiger Faktor für Gäste. METRO Deutschland möchte mit der neuen Auszeichnung speziell die Betriebe in den Mittelpunkt stellen, die besonders engagiert und innovativ in den drei Kategorien Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Team unterwegs sind und damit auch eine Inspiration für andere Betriebe geben.

Der bisherige METRO Preis für nachhaltige Gastronomie, der 2023 zum fünften Mal ausgeschrieben wurde, geht zukünftig mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit in der neuen Auszeichnung auf.

Drei Kategorien – drei Siegende

Die teilnehmenden Gastro-Betriebe können sich in einer Kategorie oder auch in mehreren Kategorien des METRO GastroPreis bewerben. Ergänzend zum Fragebogen können die Teilnehmenden optional ein Bewerbungs-Video abgeben. Pro Kategorie werden nach Punktevergabe zehn Konzepte in eine Vorauswahl für die Jury aufgenommen, die dann die drei Gewinner – einen in jeder Kategorie – bestimmt. Die Auswahlkriterien umfassen bei der Kategorie Digitalisierung beispielsweise die Nutzung von digitalen Systemen und Self-Services. In der Kategorie Nachhaltigkeit sind Schwerpunkte z. B. der verantwortungsbewusste Einkauf von Lebensmitteln und Materialien, das Abfallmanagement und der Umgang mit Ressourcen. Auf Arbeitszeitmanagement und Mitarbeiterbindung liegt der Fokus in der Kategorie Team.

Coachings von Christoph Digwa, Tim Raue und METRO Gastro Consulting für die Gewinner

Den drei Betrieben, die in der jeweiligen Kategorie gewinnen, winken tolle Preise: In der Kategorie Digitalisierung erhält der Gewinner-Betrieb ein professionelles Coaching von Christoph Digwa, Gastroingenieur und Experte für die Digitalisierung in der Gastronomie. Unterstützt wird dies von DISH, die digitale Lösungen für den Erfolg von HoReCa Betrieben entwickelt. In der Kategorie Nachhaltigkeit ist es ein Profi-Tag mit Tim und Katharina Raue und dem Team von Raue Consulting. Der bekannte Sternekoch Tim Raue und seine Frau Katharina beraten regelmäßig Gastro-Betriebe, beispielsweise in der Sendung „Raue der Restaurantretter“. Auch bringt Tim Raue die internationale Gourmetküche durch die Sendung „Herr Raue reist“ in die deutschen Haushalte. Der Betrieb, der in der Kategorie Team zur Nummer Eins gewählt wird, erhält eine umfassende Beratung von METRO Gastro Consulting, die u. a. auf die personellen Herausforderungen in der Gastronomie spezialisiert sind und wissen, wie ein erfolgreiches Miteinander funktionieren kann. Alle Sieger-Betriebe erhalten zudem ein METRO Einkaufsguthaben in Höhe von 500 Euro.

Jury mit Fach-Expertise

Die neunköpfige Fachjury kennt bestens die zukunftsweisenden Themen in der Gastro-Branche und entscheidet in Dreier-Teams, wer in welcher Kategorie gewinnt: Für Digitalisierung sind das Volker Gläser (DISH Digital Solutions), Katharina Blöcher (Foodservice Digital Hub) und Christoph Digwa (Experte Gastro 4.0). In der Kategorie Nachhaltigkeit wählen Matthias Tritsch (greentable e.V.), Kerstin Vlasman (FLORIS Catering) und Andrea Weber (METRO AG) den Sieger-Betrieb aus. Für die Kategorie Team stehen in der Jury Götz Braake (METRO Gastro Consulting), Kerstin Rapp-Schwan (Gastronomin und Projektpartnerin bei tellerrand consulting sowie Konen & Lorenzen) sowie Patrick Rothkopf (DEHOGA).

Weiterführende Informationen zum METRO GastroPreis finden Sie unter: metro.de/metro-gastropreis

IT-Thementag: Künstliche Intelligenz (KI) in der Berufsausbildung im Fokus

Die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) nimmt in verschiedenen Berufen und Branchen sowohl strukturell als auch inhaltlich zu. Ein bevorstehender Thementag widmet sich den maßgebenden Fragen, die für die Zukunft der Berufsausbildung von entscheidender Bedeutung sind.

Lisa Marie Schelig moderiert den IT-Thementag.

Welche Veränderungen bringt der Einsatz von KI in der Ausbildung mit sich? Welche Anforderungen ergeben sich dadurch für Bewerber:innen? Wie können wir uns besser gegen Cyberattacken und Cyberkriminalität absichern? Diese und weitere Fragen werden auf dem Thementag diskutiert, um ein Verständnis für die Möglichkeiten und Risiken von KI zu schaffen.

Die Veranstaltung von „Der Ausbilderkreis“ mit Sitz bei der Düsseldorfer Unternehmerschaft bietet einen Einblick in die Auswirkungen von KI auf die Berufsausbildung sowie praktische Tipps im Umgang mit intelligenten Technologien. Expert:innen aus den Bereichen KI, Ausbildung und Cybersecurity werden theoretische Fakten und praktische Tricks präsentieren.

Eine Übersicht aller Referent:innen ist unter folgendem Link verfügbar: https://derausbilderkreis.de/event/it-thementag-ki-in-der-ausbildung

Für die Teilnahme am Thementag kann der folgende Link gespeichert werden: https://derausbilderkreis.de/it-thementag-2024-ki-in-der-ausbildung

Bitte beachten Sie, dass anschließende Inhalte nur mit Personen geteilt werden können, die sich im Vorfeld angemeldet haben. Eine generelle Anmeldung ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Förderung junger Talente: IST-Hochschule und BürgerStiftung Düsseldorf Hand in Hand

Bei der Übergabe der Stipendien: Tatjana Meixner, BürgerStiftung Düsseldorf (oben links), Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer, IST-Hochschule (oben Mitte), Silke Frankenhauser, IST-Hochschule (oben rechts), Theresa Heidepeik, Studentin für Sportwissenschaft und Training, IST-Hochschule (unten links), Fiona Scholtysik, Studentin für Kommunikationsmanagement, IST-Hochschule (unten rechts). Foto: IST-Hochschule für Management

Seit dem Wintersemester 2023/2024 profitieren zwei herausragende Studierende der IST-Hochschule für Management von einer monatlichen Förderung in Höhe von 300 Euro über ein Jahr, dank der großzügigen Unterstützung der BürgerStiftung Düsseldorf. Diese bedarfsunabhängige Zuwendung, die gleichermaßen vom Bund und der BürgerStiftung Düsseldorf getragen wird, verdeutlicht das gemeinsame Engagement für die Zukunft junger Talente. (Die IST ist Mitglied in der Unternehmerschaft Düsseldorf.)

Seit 2021 vergibt die IST-Hochschule in Zusammenarbeit mit verschiedenen Förderern bundesweit das Deutschlandstipendium an Studierende mit einem guten bis sehr guten Notendurchschnitt sowie einem erfolgreichen Studienverlauf. Diese Initiative ermöglicht es den Studierenden, ihre akademischen Leistungen und beruflichen Fähigkeiten ohne finanzielle Belastungen weiterzuentwickeln.

„Für uns bedeutet Leistung nicht nur gute Noten, sondern vielmehr das, was der Mensch hinter den Noten erreicht“, erklärt Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer, Experte für Stipendien und Matching Funds. Neben guten akademischen Leistungen berücksichtigt die Auswahlkriterien auch ehrenamtliches Engagement und andere bildungsbiografische Aspekte bei der Vergabe der Stipendien. Prof. Bauer und Projektkoordinatorin Silke Frankenhauser sind gemeinsam für die Organisation des Deutschlandstipendienprogramms an der IST-Hochschule verantwortlich.

Die offizielle Partnerschaft mit der BürgerStiftung Düsseldorf wurde durch ein Treffen mit Tatjana Meixner, der Ressortleiterin für Junge Erwachsene und Stipendiaten, bekräftigt. Der Austausch konzentrierte sich auf gemeinsame Ziele und die Bedeutung der akademischen Förderung: „Motivierte und talentierte junge Menschen ohne finanzielle Mittel – das ist die Realität vieler Jugendlicher in Düsseldorf. Die BürgerStiftung unterstützt sie mit Stipendien, damit sie ihr Potenzial entfalten können. Dadurch können sich die Stipendiaten auf ihr Studium konzentrieren und ihre Exzellenz ausbauen. Wir als BürgerStiftung fördern junge Menschen aus verschiedenen akademischen Bereichen. Unsere Stipendiaten gehören nicht nur zu den Besten ihrer Fachrichtungen, sondern engagieren sich auch ehrenamtlich. Die BürgerStiftung und unsere Stipendiengeber möchten Leistung und gesellschaftliches Engagement fördern“, erklärt Tatjana Meixner.

„Stipendienprogramme sind eine etablierte Form der Studienfinanzierung in Deutschland“, erklärt Bauer, der zu diesem Thema forscht. „Private Hochschulen wie die IST tragen oft zum Bildungsaufstieg bei, da sie Lücken im staatlichen Hochschulsystem schließen. Die finanzielle Unterstützung der BürgerStiftung Düsseldorf nimmt den Studierenden einen Teil ihrer finanziellen Lasten für das Studium und die Karriere ab. Sie zeigt damit Wertschätzung für die Leistungen der Studierenden.“

Studierende wie die 22-jährige Fiona Scholtysik, die durch das Stipendium gefördert wird, erfahren eine spürbare finanzielle Entlastung: „Das Deutschlandstipendium bedeutet für mich eine erhebliche finanzielle Unterstützung. Es ermöglicht mir, mich voll auf mein Studium zu konzentrieren und gleichzeitig weiterhin aktiv in sozialen Projekten mitzuwirken. Ohne dieses Programm wäre ich stark eingeschränkt. Außerdem bietet es mir die Möglichkeit, mit vielen anderen engagierten Menschen in Kontakt zu treten, die Veränderungen herbeiführen wollen, sei es politisch, sozial oder sportlich.“

Weitere Informationen zur Bewerbung und zum Stipendienprogramm finden Sie auf der Webseite der IST-Hochschule unter www.ist-hochschule.de/foerdermoeglichkeiten.

Die Brückenbauerin: Eine Düsseldorferin schafft Verbindungen zwischen Start-ups und mittelständischen Unternehmen (neue Podcastfolge der „Düsseldorfer Wirtschaft“)

Begegnung mit Diplomatie und Wirtschaft: Generalkonsulin Pauline A. Kao trifft die Unternehmerschaft Düsseldorf

von links: Jutta Zülow, Michael Grütering, Pauline Kao. Alle Fotos: Frank Wiedemeier

Hoher Besuch bei der Unternehmerschaft Düsseldorf: Pauline A. Kao, Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika, besuchte uns in dieser Woche im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Unternehmerschaft im Dialog“ und stand fast 30 Unternehmerinnen und Unternehmern Rede und Antwort. Begrüßt und durch den Abend begleitet wurde sie von unserer Vorsitzenden Jutta Zülow. Fotograf Frank Wiedemeier hat die schönsten Szenen auf die Platte gebannt.

Pauline A. Kao, die Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika, wurde herzlich von Jutta Zülow, Vorsitzende der Unternehmerschaft Düsseldorf, und Hauptgeschäftsführer Michael Grütering empfangen. Während ihres Besuchs gewährte sie den Anwesenden interessante Einblicke in ihren Alltag und ihre Tätigkeiten als Diplomatin. Ihre Erfahrungen und Perspektiven bildeten den Rahmen für eine engagierte Diskussion mit rund 30 Vertreterinnen und Vertretern aus unterschiedlichen Betrieben der Region.

Die Begegnung bot eine gute Gelegenheit für die Unternehmer, von den Erfahrungen und Einsichten einer hochrangigen Vertreterin der US-Regierung zu profitieren. Die Diskussion drehte sich um verschiedene Themen, darunter die Krisenherde auf dieser Welt, bilaterale Wirtschaftsbeziehungen, globale Trends und gemeinsame Herausforderungen im unternehmerischen und sicherheitspolitischen Umfeld.

Der Abend war nicht nur informativ, sondern auch kurzweilig und inspirierend. Die offene Atmosphäre förderte einen regen Meinungsaustausch und ermöglichte es den Teilnehmenden, neue Perspektiven zu gewinnen und potenzielle Kooperationsmöglichkeiten zu erkunden.

Insgesamt war der Besuch von Pauline A. Kao bei der Unternehmerschaft Düsseldorf ein wichtiges Ereignis, das die Verbindungen zwischen den Wirtschaftsakteuren stärkte und dazu beitrug, ein tieferes Verständnis für die gemeinsamen Interessen und Ziele zu entwickeln.

Adecco Group stärkt Engagement für mehr Inklusion in der Arbeitswelt

Gemeinsam für mehr Vielfalt: Die Düsseldorfer Adecco Group tritt dem UnternehmensForum bei und stärkt damit das Engagement für Inklusion in der Arbeitswelt. Die Arbeitgeberinitiative ist darauf ausgerichtet, Barrieren für Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt abzubauen.

Mit dem Beitritt der Adecco Group wurde Vertreterin Nadine Schönwald direkt in den Vorstand gewählt: Sebastian Cramer, Nadine Schönwald, Olaf Guttzeit (von links). Foto: ots

Die Adecco Group, eines der führenden Unternehmen für Personal- Talent und Technologielösungen, ist dem UnternehmensForum (UF) beigetreten. Die Arbeitgeber-Initiative setzt sich für Inklusion und den Abbau von Barrieren für Menschen mit Behinderungen ein.

„Bei der Adecco Group verfolgen wir seit Jahren das Ziel, die Arbeitswelt vielfältiger und inklusiver zu gestalten. Dabei ist Inklusion für uns mehr als nur der Abbau von Barrieren: Inklusion bedeutet Zugehörigkeit und Chancengerechtigkeit für alle Menschen. Ich freue mich sehr, dass wir über unsere Mitgliedschaft im UnternehmensForum gemeinsam mit anderen engagierten Unternehmen weitere wichtige Schritte auf diesem Weg gehen können“, sagt Peter Blersch, Geschäftsführer der Adecco Group Deutschland.

„Der Austausch im branchenübergreifenden Netzwerk im UnternehmensForum wird es uns ermöglichen, wertvolle Best-Practices zu teilen und gemeinsam neue Ideen und Lösungen zu entwickeln“, ergänzt Nadine Schönwald, Botschafterin für Inklusion der Adecco Group Deutschland. „Vielen Unternehmen fällt es nach wie vor schwer, Menschen mit Behinderungen oder chronischer Erkrankung einzustellen. Daher liegt es mir ganz besonders am Herzen, Arbeitgeber zu ermutigen und für die Vorteile einer diversen Belegschaft zu sensibilisieren.“

Über das UnternehmensForum

„Mehr Inklusion in der Wirtschaft.“ Das ist das Leitmotto des UnternehmensForums, einer Initiative aus 45 Unternehmen, die sich stark machen für mehr Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen. Seit Januar 2024 verstärken Adecco, Allianz, Clifford Chance, die GIZ und Pfizer die bundesweite Arbeitgeberinitiative, die für Strategien aus der Praxis steht. „Wir setzen auf Austausch und Wissenstransfer“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Olaf Guttzeit. Die Erfahrung im UnternehmensForum zeige, dass Best Practice-Beispiele Inklusion am besten nach vorne brächten. Guttzeit: „Über die Partnerschaft mit Adecco und damit die Zusammenarbeit mit einer der größten Personalvermittler freuen wir uns sehr!“

Ericsson und O2 Telefónica starten erste Cloud RAN-Implementierung in Europa

Das Düsseldorfer Unternehmen Ericsson und O2 Telefónica in Deutschland werden im ersten Halbjahr 2024 mit der Einführung von Cloud RAN beginnen. Die Technologie unterstützt 5G Standalone (SA) und markiert den ersten Einsatz von Ericssons Cloud RAN-Portfolio in Europa.

Bei dem Start in Deutschland kommt auch die 5G-Antenne AIR 3268 zum Einsatz. Symbolbild: ots

Die gemeinsame Initiative bündelt die neuesten Entwicklungen bei Cloud- und Virtualisierungstechnologien, um mehr Flexibilität, eine schnellere Servicebereitstellung und eine höhere Skalierbarkeit des Netzes zu ermöglichen. Virtualisierung ist eine der wichtigsten Säulen der Open RAN-Technologie und ein Schlüsselfaktor auf dem Weg zu offeneren und programmierbaren Netzen. Die Einführung von Cloud RAN ermöglicht auf dem europäischen Markt eine größere Bandbreite an leistungsfähigen Diensten und ein verbessertes Kundenerlebnis. Zudem wird die Integration von Cloud-Komponenten neue Geschäftsmodelle und Initiativen zur Umsatzsteigerung ermöglichen.

Mallik Rao, Chief Technology & Information Officer, O2 Telefónica, sagt: „Wir bauen unser Netz der Zukunft, um Verbrauchern und Unternehmen in Deutschland das beste Netzerlebnis und neue digitale Dienste zu bieten. Unsere Cloud-Transformation im Kern- und Zugangsnetz ist ein wichtiger Baustein für ein flexibles, voll automatisiertes und leistungsstarkes Mobilfunknetz. Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Ericsson, die unser Partnerportfolio um moderne Cloud-RAN-Technologie erweitert. Wir arbeiten mit den besten Akteuren in diesem Bereich zusammen, um Netzinnovationen auf dem deutschen Markt voranzutreiben.“

Daniel Leimbach, Westeuropachef von Ericsson, sagt: „Ericsson übernimmt die Führung bei der Industrialisierung von Open RAN. Wir sind stolz darauf, diese Reise gemeinsam mit unserem Partner Telefónica Deutschland anzutreten. Aufbauend auf unserer Kooperation im Bereich 5G Packet Core Cloud Native werden wir gemeinsam das Netz auf Cloud-Technologien umstellen, um den Weg für das Netz der Zukunft zu ebnen.“

Der Einsatz der Cloud-RAN-Technologie ermöglicht es O2 Telefónica, neue Software-Funktionen schnell einzuführen, einen Open-RAN-Ansatz in der Service-Management- und Orchestrierungs-Architektur (SMO) zu verfolgen und rApps zu nutzen, um die eigenen Lösungen weiter zu verbessern. Die Bereitstellung wird auch eine größere Flexibilität und Agilität sowie gleichzeitig eine Vielzahl neuer Funktionen ermöglichen, die dann von zentralen Komponenten gesteuert werden.

Die Lösung basiert auf Ericssons Funkeinheiten, die für Open Fronthaul vorbereitet sind, und wird von den Ökosystempartnern HPE und Intel unterstützt. O2 Telefónica wird auch die Cloud Native Infrastructure-Lösung von Ericsson nutzen.

Die Initiative folgt auf eine Absichtserklärung, die Ericsson und Telefónica S.A. im September 2023 unterzeichnet haben, um die Einführung eines zunehmend offeneren Netzes zu beschleunigen, das auf der Cloud-RAN-Architektur von Ericsson basiert und in Europa getestet wird.

Die gemeinsame Initiative wird es auch anderen Mobilfunknetzbetreibern ermöglichen, die Vorteile der Netzautomatisierung und RAN-Programmierung zu nutzen. So können sie ihre Netze flexibler, skalierbarer und einfacher gestalten.

Künstliche Intelligenz (KI) im Büro: Unternehmen sehen großes Potenzial – aber zögern bei der Umsetzung

Ob automatisierte Bearbeitung von Standardformularen, Mitschriften von Meetings oder personalisierte Kundenkommunikation – fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) ist überzeugt, dass KI die Büroarbeit so revolutionieren wird wie die Einführung des PCs. Zwei Drittel (67 Prozent) sagen, KI werde helfen, Beschäftigte bei Routineaufgaben in Geschäfts- und Verwaltungsprozessen zu entlasten. Ein Drittel (32 Prozent) meint, die Produktivität in Geschäfts- und Verwaltungsprozessen werde durch KI deutlich steigen. 39 Prozent denken, dass der Fachkräftemangel ohne den Einsatz von KI langfristig nicht zu bewältigen ist. Das sind Ergebnisse einer Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, für die 604 Unternehmen in Deutschland ab 20 Beschäftigen repräsentativ befragt wurden.

Bei Vodafone hat Künstliche Intelligenz einen Namen: TOBi. Das ist der intelligente Bot, der im Kundenservice zum Einsatz kommt. Dort unterstützt er das Team und hilft, Kundenanliegen zu lösen. Screenshot: Unternehmerschaft Düsseldorf

Trotzdem warten 8 von 10 Unternehmen (79 Prozent) beim Einsatz von KI für Geschäfts- und Verwaltungsprozesse erst einmal ab, welche Erfahrungen andere machen. „Das große Potenzial von KI für Geschäfts- und Verwaltungsprozesse wird erkannt, aber nicht erschlossen. Abwarten, bis die Wettbewerber ihre KI-Projekte längst auf die Strecke gebracht haben, ist keine Strategie,“ sagt Daniil Heinze, Bitkom-Experte für Digitale Geschäftsprozesse. „Die Hürden für den Einstieg in KI waren noch nie so niedrig und das Angebot an Unterstützung bei der Einführung noch nie so groß.“

Neben passenden Tools braucht es KI-Kompetenzen

Der Einsatz von KI trifft nicht selten auf Verunsicherung vor Ort: In 64 Prozent der Unternehmen stehen die Beschäftigten dem KI-Einsatz aufgrund der Angst vor Jobverlust skeptisch gegenüber. Tatsächlich wollen 23 Prozent der Unternehmen durch KI ihre interne Verwaltung verschlanken. Ein Viertel (25 Prozent) der Unternehmen will keine IT-Lösungen ohne KI mehr anschaffen. Gleichzeitig verfügt aber nur etwas mehr als jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) über Beschäftigte mit den nötigen Kompetenzen, um KI in seine digitalen Geschäfts- und Verwaltungsprozesse einzubinden. „Die Unternehmen brauchen nicht nur die passenden KI-Technologien, sie brauchen auch das entsprechende Umsetzungs-Knowhow. Die Beschäftigten müssen durch Weiterbildungen in die neue KI-Welt mitgenommen werden“, so Heinze.

Bitkom lädt ein zur Digital Office Conference am 6. März

Wie die Einbindung von KI in bestehende Geschäftsprozesse am besten gelingen kann, wie innovative Digital Workplace Tools die Zusammenarbeit im Unternehmen optimieren und wie Führungskräfte insgesamt den Wandel hin zur Digitalkultur im Büro initiieren und unterstützen können, sind nur einige der Fragen, um die es auch auf der Digital Office Conference des Bitkom am 6. März geht. Sie findet in diesem Jahr in Präsenz im Rahmen der TRANSFORM (6./7. März) in der Station Berlin statt. Die TRANSFORM bietet an zwei Tagen mehr als 200 Stunden Programm auf drei Bühnen, Management Briefings und Learning-Angebote zur digitalen Transformation. Dabei erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Anregungen und konkrete Unterstützung bei der Digitalisierung ihres Unternehmens.

Mit dabei auf der Digital Office Conference sind unter anderem Arlene Bühler (CIO/CDO, DB Cargo), Nadine Stockinger (Chefstrategin, Digitale Transformation, Entwicklungsprozesse, BMW) und Nina Harms (Geschäftsführerin Bonpago). Eine Akkreditierung für Medienvertreterinnen und -vertreter zur Digital Office Conference und zur TRANSFORM ist möglich unter: transform.show/presse

> BEST PRACTICE: Und so berichtet Vodafone über TOBI!

Siemens-Chef will intensiveren Kontakt zum Oberbürgermeister, um Ideen voranzutreiben – Geschäft solide – flexible Arbeitsmodelle

Siemens in Düsseldorf hat seit Januar einen neuen Chef: Julian Deget, der mit seiner Familie in Wersten wohnt. Für die heutige Montag-Ausgabe gab er der Rheinischen Post ein großes Interview. Die wichtigsten Aussagen haben wir für Sie notiert. Siemens ist Mitglied im Arbeitgeberverband der Düsseldorfer Metall- und Elektroindustrie und damit auch in der Unternehmerschaft Düsseldorf.

Am 1. Januar 2024 hat Julian Deget die Führung der Siemens-Niederlassung in Düsseldorf von Sabrina Herrmann übernommen. Foto: Siemens

+ Deget betont, dass das lokale Geschäft von Siemens in Düsseldorf trotz der allgemeinen Wirtschaftskrise solide läuft.

+ Er erwähnt eine Veränderung im Kerngeschäft der Gebäudetechnik, da geplante Immobilienprojekte zurückhaltender sind und Unternehmen mit Neuansiedlungen zögern.

+ Siemens konzentriert sich verstärkt auf die energetische Sanierung bestehender Gebäude, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren, angesichts neuer EU-Vorgaben und des wachsenden Umweltbewusstseins.

+ Siemens ist in vielen gewerblichen Gebäuden in Düsseldorf präsent und arbeitet an Projekten wie dem Heinrich-Campus, der neuen Alltours-Zentrale und dem Düsseldorfer Flughafen.

+ Deget spricht über laufende Gespräche über neue Projekte im Hafen und in der Airport City, darunter die Verlegung der Konzernzentrale eines Duisburger Metallunternehmens nach Düsseldorf.

+ Siemens konkurriert in Düsseldorf mit Unternehmen wie Schneider, Sauter, Bosch und Honeywell im Bereich der Gebäudeeffizienz.

+ Deget strebt an, die Präsenz der Mitarbeiter am Standort zu erhöhen und flexible Arbeitsmodelle zu fördern. Wörtlich sagt er im Pressegespräch aber auch: „Unser Unternehmen hat bereits 2021 einen sehr flexiblen Rahmen gesetzt. Der besteht darin, zwei bis drei Tage pro Woche mobiles Arbeiten zu ermöglichen – und an den anderen Tagen ins Büro zu kommen. Mit Druck würde das scheitern.

+ Er hofft darauf, dass Düsseldorf transparenter bezüglich des CO2-Ausstoßes von Gebäuden wird und schlägt vor, dass die Stadt eine Plattform dafür bereitstellt.“

+ Deget plant, intensiver mit dem Oberbürgermeister von Düsseldorf in Kontakt zu treten, um diese Ideen voranzutreiben.

Das ganze Interview