Jubiläum auf dem Areal Böhler: polis Convention feiert ihr 10. Jahr

Fotos: Foto: Melanie Zanin/ Stadt Düsseldorf

Die renommierte polis Convention, die nationale Leitmesse für Stadt- und Projektentwicklung, feierte jetzt ihr zehnjähriges Jubiläum in den Alten Schmiedehallen auf dem Areal Böhler. Die Veranstaltung versammelte Entscheidungsträger, Immobilienexperten, Investoren und Vertreter der Stadtplanung und -entwicklung unter dem diesjährigen Thema „Same. Same… but different – alles bleibt… anders“. Die Eröffnung des Stadtplans übernahm Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller am ersten Tag.

„Stadtentwicklung verstehen wir als ein gemeinschaftliches Projekt von Stadtverwaltung, Bürgern, Fachleuten aus Projektentwicklung, Architektur, Ingenieurwesen sowie Investoren“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. „Sie alle bringen ihre Ideen und Visionen für Düsseldorf als innovative, internationale und lebenswerte Stadt ein. Nachhaltige und intelligente Lösungen stehen im Mittelpunkt, um die Transformation baulicher Strukturen voranzutreiben und klimafreundliche Lebensbedingungen zu schaffen.“

Stadtplanungsdezernentin Cornelia Zuschke setzte ebenfalls einen wichtigen Impuls für die Zukunft, indem sie neben aktuellen Entwicklungen im Wohnungsbau das Digitale Stadtmodell der Stadt Düsseldorf vorstellte. Besucher der polis Convention hatten die Gelegenheit, die Digitalanwendung am Stand der Landeshauptstadt zu testen.

Am Gemeinschaftsstand präsentierten nicht nur städtische Vertreter, sondern auch Experten aus Bau, Entwicklung, Planung, Fertigung und Vertrieb ihre innovativen Lösungen und aktuellen Projekte.

Am zweiten Messetag fand ein spezielles Start-up-Matching statt, bei dem ausgewählte Gründer der Immobilienbranche die Möglichkeit hatten, sich mit Unternehmensvertretern auszutauschen. Sechs aufstrebende Gründerteams aus der Region nahmen daran teil.

Am frühen Nachmittag besuchte Staatssekretär Daniel Sieveke vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen den Messestand der Landeshauptstadt und wurde vom Wirtschaftsdezernenten Christian Zaum empfangen. Später wurde Gabriele Willems, Geschäftsführerin des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW), ebenfalls am Stand begrüßt.

Zu den Partnern am Messestand der Landeshauptstadt Düsseldorf gehörten in diesem Jahr unter anderem Art-Invest Real Estate Management GmbH & Co. KG, Aengevelt Immobilien GmbH & Co. KG, Bonava Deutschland GmbH, bpd bouwfonds immobilienentwicklung und viele mehr.

Düsseldorf Festival! Highlights 2024 Vorverkauf startet mit Frühbucherrabatt – zahlreiche Mitgliedsbetriebe der Unternehmen unterstützen den Event

Vom 11. bis zum 30. September erleben wir in der 34. Ausgabe des Festivals internationale Produktionen, treffen auf alte Bekannte und lernen spannende Neuentdeckungen kennen. Die Tickets für die Programmhighlights sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich, bis zum 21. Mai zum Frühbucherrabatt. Zahlreiche Mitgliedsbetriebe der Unternehmerschaft Düsseldorf unterstützen den Kulturevent in unserer Stadt.

Festivalleiter Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Den Auftakt im Theaterzelt am Burgplatz macht in diesem Jahr die Eva Duda Dance Company aus Budapest mit einer Deutschlandpremiere. Am 11. und 12. September widmen sich die Tänzer*innen der mexikanischen Malerin Frida Kahlo. Mit ihrem Stück „Frida“ nähert sich die Company der Ikone des Feminismus und der exzentrischen Selbstinszenierung. Die Show spiegelt Kahlos Welt und fängt die Atmosphäre Lateinamerikas, seine reiche Kultur und den magischen Realismus ihrer Bilder mit Tanz, spektakulären Szenen und Zirkuselementen ein. Zu erleben ist die theatralische Vision einer dramatischen und zugleich lebensbejahenden Welt, die durch den außergewöhnlichen Lebensweg der Künstlerin inspiriert wurde.

Am 13. und 14. September folgt das Kollektiv People Watching aus Montreal. Die sechs multidisziplinären Künstler*innen verschmelzen elektrisierende Akrobatik mit Elementen des physischen Theaters und subtiler choreografischer Arbeit. People Watchings erste Kreation „Play Dead“, die in Düsseldorf Deutschlandpremiere feiert eröffnet ein bilderreiches Universum und präsentiert die schönen, verdrehten und lächerlichen Facetten des menschlichen Verhaltens in surrealen Szenen voller Poesie. „Play Dead“ feiert die Absurdität des Alltäglichen und das unstillbare Verlangen nach Verbindungen und Intimität.

Fotos (3): Düsseldorf Festival

Die in Casablanca geborene marokkanische Künstlerin, Sängerin und Songwriterin Oum gastiert am 15. September im Theaterzelt. Ihr mitreißender Gesang mischt souverän traditionell Arabisches und Musik der West-Sahara mit Soul, Jazz und elektronischen Klängen. Ihre ausdrucksstarke, unverwechselbare Stimme wird getragen von traditionellen Oud-Klängen, arabischen Perkussionsinstrumenten, Kontrabass und Trompete. Ihr aktuelles Album „Dakchi“ feiert die Kraft des Zusammenhalts.

Eine weitere Deutschlandpremiere in Koproduktion mit dem Düsseldorf Festival ist am 17. und 18. September auf dem Burgplatz zu erleben. Der israelische Choreograf Hofesh Shechter präsentiert seine Nachwuchskompanie Shechter II mit der neuen Show „From England with Love“. Die Ode an das Brexit-Land beleuchtet auch dessen dunkle Seiten und spürt zugleich seiner starken Verbundenheit mit tief verwurzelten Traditionen nach. „From England with Love“ bietet Einblicke in das Herz und die Seele dieses komplizierten Landes und spürt der besonderen Energie der „Englishness“ nach. Wie immer hat Shechter die Musik zu seiner Choreografie selbst zusammengestellt und komponiert, er konfrontiert Motive der klassischen Alten Musik aus England mit harter Rockmusik und avantgardistischer Elektronik.

Gravity & other Myths (GOM) tragen ihr Motto schon im Namen: Schwerkraft? Kennen die Mitglieder der australischen Kompanie nicht! Sie ist ein Mythos, den es zu überwinden gilt. Die spektakuläre Artistik und die schwindelerregenden Menschentürme der zehn Akrobat*innen begeisterte das Festival-Publikum schon vor zwei Jahren – nun präsentieren sie „The Mirror“, eine packende Kombination aus Akrobatik, Tanz, Musik, Licht und visueller Kunst. Vom 19. bis zum 21. September ist die Produktion – eine NRW-Premiere – im Theaterzelt zu sehen. Fünf Frauen und fünf Männer stellen brisante Fragen zu Geschlechterrollen und medialer Selbstinszenierung. Nachdenkliches und Unterhaltsames fügt sich zu einem schillernden Kaleidoskop, und bei GOM kommt auch der Humor nicht zu kurz.

Am 22. September pumpt der London-Vibe durch die Stadt. Seed ist ein zehnköpfiges Ensemble aus der britischen Hauptstadt. Musiker*innen aus der pulsierenden dortigen Jazzszene haben sich unter der Leitung der Altsaxofonistin und Komponistin Cassie Kinoshi zusammengefunden. Mit ihrem westafrikanisch und karibisch geprägten Groove erforschen Seed. eine Mischung aus verschiedenen Genres. Ihre Musik überwindet mühelos Grenzen. Vom Township- Jazz Südafrikas zum Dubstep von heute, vom Soul-Jazz der 1960er Jahre bis zum HipHop der Jetztzeit. Und wenn Afrobeat und Highlife Westafrikas mit (afro)britischem Jazz so geklont werden, als wäre es das Einfachste auf der Welt, dann entsteht der typische Sound of Seed.

Ein Stück Tanzgeschichte hat die Choreografin Maguy Marin mit ihrem Werk „May B“ geschrieben. Am 24. und 25. September ist ihre Kompanie mit dem bereits 1981 entstandenen Klassiker im Theaterzelt zu Gast. Als kongeniale Antwort auf Samuel Becketts Dramen zeitlos aktuell, übersetzt Marin Becketts‘ Existenzialismus in Bewegung. Die zehnköpfige Gruppe bildet ein skurriles Panoptikum staubiger Greisen-Wesen, die unbehaust umherschlurfen. Becketts Feier der Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit gewinnt eine schwerelose Heiterkeit zu wehmütigen Klängen von Franz Schubert und Gavin Bryars. Unbeholfenheit wird zu betörender Grazie, Humor und Zärtlichkeit entwickeln eine zutiefst menschliche Würde.

Eine weitere NRW-Premiere: In der Johanneskirche bieten die Berliner Cembalistin Elina Albach und ihr Ensemble CONTINUUM am 27. September ihre Interpretation von Bachs Markus-Passion dar. Fehlende Teile der Passion werden mit zeitgenössischen Interludien von Caroline Shaw und Missy Mazzoli und mit historischen Bearbeitungen ergänzt. Der Schriftsteller Jürg Halter hat dazu Texte geschrieben, die er selbst rezitiert. Halter stellt sich Jesus als Zweifler vor und fragt sich, wie es wäre, wenn Jesus seine Passion heute nochmals er- und durchleiden müsste.

Foto: Michael Lübke

Längst Kultstatus erreicht hat das Projekt Urbanatix. Biking, Tanz oder Parkour, Artistik, Livemusik und multimediale Performance – die einzigartige Show ist ein furioser Mix urbaner Bewegungskünste. Einmal mehr präsentieren die Künstler*innen ihr Können in Düsseldorf – vom 27. bis zum 29. September. „Urbanatix: Essence“ erzählt eine Geschichte in einem dystopischen Zukunftsszenario: Eine Gruppe von Menschen lebt irgendwo am Ende der Welt ohne Kontakt zum Rest der Zivilisation. Das Ensemble aus zehn Multitalenten erforscht in dieser Situation die wesentlichen Fragen des Lebens und was uns eigentlich mit unseren Mitmenschen verbindet.

Den musikalischen Abschluss des Festivals am 30. September begehen in diesem Jahr Nubyian Twist. Ebenfalls beheimatet in der Londoner Jazzszene, fusioniert die Band Big-Band-Sound mit Jazz, Dub, Soul und Reggae. Für das neue Album „Find Your Flame“ konnten die Londoner unter anderem den Afrobeat- Thronfolger Seun Kuti – Sohn von Fela Kuti – und den legendären Produzenten und Funk-Gitarristen Nile Rodgers gewinnen.

In der Johanneskirche bieten die Berliner Cembalistin Elina Albach und ihr Ensemble CONTINUUM am 27. September ihre Interpretation von Bachs Markus-Passion dar. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Und auch ein großes Sonderprojekt findet in diesem Jahr Platz im Festivalprogramm: Mit einer Deutschlandpremiere ist das Klangforum Wien erstmals zu Gast beim Düsseldorf Festival. Am 15. September in der Messe Düsseldorf, Halle 7A.
Das Klangforum Wien ist eines der Spitzenensembles der Neuen Musik. Die bedeutendsten Komponist*innen der Gegenwart widmen der Formation ihre kühnsten Werke, unter ihnen Georg Friedrich Haas, der gerne als „Bruckner des 21. Jahrhunderts“ betitelt wird.

Das Werk „11.000 Saiten“, welches Haas für das Ensemble und eine monumentale Konzertinstallation von 50 jeweils mikrotonal, im Hundertsteltonabstand gestimmten Klavieren komponiert hat, findet nun also den Weg an den Rhein. Peter Paul Kainrath, Intendant des Klangforum Wien, wurde zu dem Projekt auf einer Reise nach China inspiriert und gab das Werk in Auftrag. Das Publikum erlebt ein existenzielles Hörabenteuer, im Zentrum der kreisförmig angeordneten Instrumente. Fast kosmisch anmutende Klänge entfalten einen gewaltigen Sog, wie ein Sturm aus den Tiefen des Universums oder dem Start eines gewaltigen Raumschiffs, so beschrieben es Zuhörer*innen in Wien bei der dortigen Österreichpremiere.

Die meisten Veranstaltungen finden in dem Theaterzelt auf dem Burgplatz statt. Weitere Orte sind die Messehallen und die evangelische Stadtkirche. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Seit nunmehr 34 Jahren präsentiert das Düsseldorf Festival auf dem Burgplatz und in zahlreichen anderen Spielstätten in der Stadt ein aufregendes, facetten- und abwechslungsreiches Programm. Die hochkarätigen Produktionen haben eine große Strahlkraft, weit über die Region hinaus. Internationale Kompanien, Künstler*innen und Musiker*innen finden jedes Jahr ihren Weg in die Landeshauptstadt, viele zum wiederholten Male. Sowohl für die auftretenden Künstler*innen als auch für das Publikum möchte das Düsseldorf Festival ein Ort der Inspiration, des Zusammenkommens und des Austausches sein – vor, während und nach den Shows. Insbesondere im Foyer des Theaterzeltes am Burgplatz haben Gäste und Publikum einen Ort, der zu schönem und gemütlichem Beisammensein einlädt. Gerade in einer Zeit, in der es scheint, als seien Leichtigkeit, Sorglosigkeit, Neugier und Unbeschwertheit nicht in greifbarer Nähe, tut es gut, sich den schönen Dingen zu widmen. Und diese wollen wir mit Ihnen teilen. Wir können so viel meistern, wenn wir zusammenhalten. Solidarität, Respekt und die Liebe zur Vielfalt ist das, was uns verbindet – und was unser Programm beeinflusst.

Tickets für das Highlightprogramm gibt es bis zum 21. Mai zum Frühbucherrabatt (10 % Ermäßigung) hier https://tickets.duesseldorf- festival.de/

Fan Zone am Gustaf-Gründgens-Platz: Kultureller Hotspot der UEFA EURO 2024 nimmt Form an! Alle Infos und Bilder-Galerie

Fotos: Paul Young/ Stadt Düsseldorf

Die Vorbereitungen für die erste „fertige“ Fan Zone zur UEFA EURO 2024 laufen auf Hochtouren! Aktuell werden am Gustaf-Gründgens-Platz vor dem Schauspielhaus die Aufbauarbeiten vorangetrieben, und die Fertigstellung ist bereits für Mai geplant. Mit dem beeindruckenden Schauspielhaus im Hintergrund wird dieses Areal zum kulturellen Hotspot der EURO 2024 in Düsseldorf. Auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern können bis zu 2.000 Besucherinnen und Besucher im Sommer ein einzigartiges Erlebnis aus Fußballfieber, kulturellen Höhepunkten und architektonischer Schönheit genießen.

Das Kulturprogramm am Schauspielhaus beginnt bereits im Mai, daher wird die Fan Zone jetzt aufgebaut. Die Tribüne mit Blick auf das Schauspielhaus ist bereits errichtet, und in den nächsten Tagen werden auch die übrigen Installationen fertiggestellt und im unverkennbaren Düsseldorfer EURO-Design gebrandet.

Der Gustaf-Gründgens-Platz mit seinen markanten Wahrzeichen wie dem Kö-Bogen II, dem Dreischeibenhaus und dem Schauspielhaus bietet eine einzigartige Kulisse, um an allen Spieltagen der EURO 2024 Fußball und Kultur zu vereinen – eine Kombination, die es so bei einer EURO noch nie gegeben hat.

Die faszinierende Fassade des Schauspielhauses wird während des Turniers durch Lichtinstallationen und künstlerische Darbietungen von lokalen Künstlern zum Leben erweckt. Ein hochkarätiges Kulturprogramm, darunter das einzigartige Theaterstück „Glaube. Liebe. Fußball“, exklusiv produziert vom Ensemble des Schauspielhauses, wird die Besucherinnen und Besucher begeistern. Die Premiere des Stücks ist für Ende Mai 2024 geplant, und es wird während des gesamten Turniers wiederholt aufgeführt.

**Weitere Fan Zonen: Erlebnisse für alle Fußballfans**

Die Fan Zone Burgplatz, mitten im Herzen der Stadt gelegen, wird zum Treffpunkt für rund 5.000 Fußballfans. Hier gibt es nicht nur großartige Musik-Acts und lokale Künstlerinnen und Künstler, sondern auch kulturelle Darbietungen und interaktive Aktivitäten. Alle Spiele der UEFA EURO 2024 werden live übertragen, und die Fan Zone Burgplatz ist an allen Tagen des Turniers geöffnet.

Das Public Viewing am Rheinufer bietet eine einzigartige Atmosphäre mit dem Landtag, dem Rheinturm und der Rheinkniebrücke als Kulisse. Hier können rund 7.800 Fans die Spiele der deutschen Nationalmannschaft und alle Spiele in der Arena Düsseldorf verfolgen. Weitere Übertragungen werden gesondert angekündigt.

Unser Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“: heute exklusiv zur Mitmachmesse „Lust auf Handwerk“

Jacqueline Dopheide Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Am 26. April findet in unserer Stadt wieder die Mitmachmesse „Lust auf Handwerk“ statt. Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 8 sind herzlich willkommen. Insgesamt präsentieren diesmal 21 Gewerke ihre Ausbildungsberufe. Es gibt zahlreiche Mitmach-Angebote. Heute gibt es hier im Podcast alle Informationen über „Lust auf Handwerk“.

Wir blicken heute im Podcast hinter die Kulissen von „Lust auf Handwerk“ und sprechen auch über die Vorteile einer Dualen Ausbildung im Handwerk. Dies tun wir mit Gregor Nachtwey, Leiter der Kommunalen Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf und mit Jacqueline Dopheide, Chefin der Glas- und Gebäudereinigung Thöne.

Gregor Nachtwey Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Gregor Nachtwey an dieser Stelle vorzustellen hieße, Eulen nach Athen zu tragen. Er ist quasi unser Bildungsexperte hier im Podcast. Frau Dopheide hat zunächst eine Duale Ausbildung gemacht und ist anschließend an der Hochschule Niederrhein Dipl. Wirtschafts-Ingenieurin m Fachbereich Reinigungs- und Hygienemanagement geworden. Sie ist Mitglied im Gesellenprüfungsausschuss, Sachkundebeisitzerin im Meisterprüfungsausschuss der Handwerkskammer Düsseldorf sowie Vorstandsmitglied der Gebäudereiniger-Innung Düsseldorf und Lehrlingswartin.

Am Freitag (26.04.) findet die beliebte Mitmachmesse hier in Düsseldorf an der Redinghovenstraße 16 statt. Am Vormittag sind die Schulklassen dort und ab 14 Uhr ist die Messe auch geöffnet für Eltern und ihre Kinder, und andere Interessierte.

Um 15 Uhr ist eine offene Führung für Eltern und ihre Kinder und andere Interessierte geplant. Zusätzlich gibt es Rundgänge für Lehrerinnen und Lehrer jeweils um 9.30, 11 und 13 Uhr.

Der Besuch der Messe ist kostenfrei. Die Adresse lautet Redinghovenstraße 16/20. Mehr Informationen gibt es unter www.koko-dus.de. Schülerinnen und Schüler können gerne auch ein Praktikum in einem Handwerksberuf buchen unter www.buchung-praktikum-dus.de.

„Zoon“: Destination Düsseldorf kündigt innovatives Festival an

Unsere Stadt bereitet sich auf ein besonderes Ereignis für Menschen jeden Alters vor: Mit dem ZOON Festival startet der Verein Destination Düsseldorf (DD) ein völlig neues Festival in der Landeshauptstadt. In einer Zeit des raschen Wandels stellt das ZOON Festival Optimismus und Orientierung in den Mittelpunkt. Es soll einen wichtigen Beitrag zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen leisten. Das ZOON Festival wird erstmals im Spätsommer 2025 stattfinden.

Der Name des Festivals, abgeleitet vom englischen „soon“ (bald/demnächst), deutet auf einen Blick in die Zukunft hin. An einem zentralen Ort bietet das neue Format einen Vorgeschmack auf kommende Veränderungen. Das ZOON Festival soll als Quelle des Optimismus für Menschen jeden Alters dienen, sie ermutigen und zum Staunen bringen. Dabei vereint es Leichtigkeit und gute Laune mit informativen und perspektivischen Elementen.

Thomas Kötter

Thomas Kötter, Geschäftsführer der DD, erklärt: „Das ZOON Festival hat uns sofort begeistert! Als Destination Düsseldorf möchten wir unseren Beitrag zu mehr Optimismus und Orientierung in einer sich schnell verändernden Welt leisten. Als breit aufgestelltes Unternehmensnetzwerk können wir Plattformen schaffen, auf denen sich die Menschen wohlfühlen. Mit diesem spannenden und vielseitig neuen Ansatz bereichern wir den Veranstaltungskalender Düsseldorfs. ZOON soll Neugier wecken und die Zuversicht in eine anspruchsvolle Zukunft stärken, die besser sein wird, als viele von uns denken. Deshalb schaffen wir einen einzigartigen Raum für Orientierung, Begegnung und Zuversicht. Für die Menschen unserer Stadt und Region. Für Jung und Alt. Die ZOON-Reise beginnt jetzt!“

Erfolgreiches Jahr für Klüh: Umsatz von über einer Milliarde Euro und Fortschritte in Nachhaltigkeitsstrategie

Frank Theobald Foto: Klüh

Das Unternehmen Klüh hat ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 hinter sich. Erstmals konnte es einen Umsatz von über einer Milliarde Euro verzeichnen. Seit der Einführung einer neuen Nachhaltigkeitsstrategie im Jahr 2022 hat Klüh bedeutende Fortschritte gemacht. Gegründet im Jahr 1911 als Gebäudereinigungsfirma, ist das Unternehmen heute international tätig und verzeichnet seit Jahren ein kontinuierliches Wachstum.

Insbesondere der Bereich Sicherheit mit über 3900 Mitarbeitern verzeichnet ein starkes Wachstum. Neben der Reinigungssparte, die nach wie vor das größte Betätigungsfeld des Unternehmens ist, tragen auch weitere Geschäftsbereiche signifikant zum Umsatzwachstum bei. Die Sparten „Cleaning“, „Security“, Catering und „Clinic Service“ haben alle zum Zuwachs beigetragen. Auch das Auslandsgeschäft hat sich positiv entwickelt und trägt mehr als ein Viertel zum Gesamtumsatz bei.

Der Sprecher der Geschäftsführung, Frank Theobald (Foto), betont in einem Journalistengespräch die Rolle von digitalen Technologien und das Bestreben des Unternehmens, nachhaltiger zu wirtschaften. Seit 2022 hat Klüh einen neuen Nachhaltigkeitspfad eingeschlagen, der unter anderem eine bessere Datenauswertung und ressourcenschonende Prozesse umfasst. Die Bereiche Cleaning und Clinic Service haben ihre Reinigungsqualität und -effizienz gesteigert und setzen vermehrt auf ressourcenschonende Maßnahmen.

Die erfolgreiche Entwicklung von Klüh im Jahr 2023 unterstreicht die Position des Unternehmens als führender Dienstleistungsanbieter, der sich sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig weiterentwickelt.

Christoph Sochart

Gemeinsamer Start für die Agentur T NRW: Sozialpartner der M+E-Industrie geben den Auftakt für die Zukunftssicherung

Präsident von METALL NRW, Arndt G. Kirchhoff

Die Sozialpartner der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen haben heute mit einer Kick-Off-Veranstaltung den Startschuss für die Arbeit der Agentur T NRW gegeben. Die gemeinschaftlich getragene Einrichtung soll einen Beitrag zur Zukunftssicherung der nordrhein-westfälischen M+E-Betriebe und ihrer Beschäftigten leisten.

Sie unterstützt Unternehmen und Betriebsräte dabei, geeignete und bereits vorhandene Qualifizierungs-, Beratungs- und Förderangebote zur Gestaltung der Transformation zu nutzen. Die Agentur T NRW ist ein Ergebnis des Tarifabschlusses vom 30. März 2021 und wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW: „Digitalisierung, Energie- und Mobilitätswende stellen die Industrie vor große Herausforderungen. Das Gelingen der Transformation ist aber nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine soziale. Es werden Arbeitsbereiche wegfallen, aber auch neue Aufgaben und Arbeitsplätze entstehen. Damit dies nicht zu großen Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt führt, müssen Beschäftigte in die Veränderungsprozesse eingebunden und rechtzeitig qualifiziert werden. Hier wird die Agentur T NRW einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der sozialen Transformation leisten.“

Arndt G. Kirchhoff, Präsident von METALL NRW: „Der heutige Tag ist ein weiterer Beleg für das konstruktive Miteinander der Metall-Tarifpartner in Nordrhein-Westfalen. Dies ist in diesen schwierigen Zeiten wichtiger denn je. Auch wenn wir im Detail unterschiedliche Akzente setzen, kämpfen wir gemeinsam gegen den Trend der De-Industrialisierung. Uns eint die Sorge um die Zukunftsfähigkeit unserer Industrie in Deutschland. Ohne Frage ist die Bewältigung der Transformation eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben. Ich bin davon überzeugt, dass die Agentur T Betrieben und Beschäftigten helfen kann, diese erfolgreich zu meistern.“

Giesler und Kirchhoff bedankten sich bei der Landesregierung für die Unterstützung dieses Projektes. Dieses Beispiel zeige einmal mehr, was in NRW für Beschäftigte und Unternehmen erreicht werden könne,  wenn Tarifpartner und Politik an einem Strang ziehen.

Johannes Pöttering, Hauptgeschäftsführer METALL NRW

Unser Mitglied Mercedes-Benz Trucks durchbricht Schallmauer beim elektrischen Laden mit 1.000 Kilowatt Leistung

 

Mercedes-Benz Trucks durchbricht Schallmauer beim elektrischen Laden

Entwickler unseres Mitgliedsunternehmen Mercedes-Benz Trucks haben erstmals einen Prototyp des im vergangenen Jahr vorgestellten eActros 600 an einer Ladesäule mit einer Leistung von einem Megawatt im unternehmenseigenen Entwicklungs- und Versuchszentrum in Wörth am Rhein erfolgreich geladen. Mercedes-Benz Trucks war umfassend an der Entwicklung des neuen, branchenweit gültigen MCS-Ladestandards beteiligt. Dieser spielt besonders für das öffentliche Laden entlang wichtiger Verkehrsachsen eine zentrale Rolle.

Rainer Müller-Finkeldei, Leiter Mercedes-Benz Trucks Product Engineering: „Unsere Entwickler haben den neu definierten MCS-Standard in kürzester Zeit mit voller Ladeleistung ins Fahrzeug gebracht – eine herausragende Ingenieursleistung. Kunden mit hohen Anforderungen an Reichweite und Fahrzeugverfügbarkeit werden künftig besonders vom Megawattladen mit 1.000 Kilowatt profitieren.“

Peter Ziegler, Leiter E-Charging Components, Mercedes-Benz Trucks: „Der erste erfolgreiche Ladetest mit einem Megawatt Leistung mit unserem E-Lkw ist ein enormer Entwicklungsschritt. In der Branche wird bereits eine Ladeleistung ab 700 Kilowatt als MCS-Laden bezeichnet. Uns ist allerdings wichtig, dass unsere Kunden den eActros 600 mit vollen 1.000 Kilowatt aufladen und damit von kurzen Ladezeiten bei großer Reichweite profitieren können. Jetzt arbeiten wir mit Hochdruck daran, die MCS-Technologie in unserem eActros 600 zur Serienreife zu bringen.“

Weiterentwicklung der MCS-Technologie für die Serie 

Im weiteren Verlauf befassen sich die Entwicklungsingenieure von Mercedes-Benz Trucks damit, die im Rahmen der MCS-Standardisierung definierte Kommunikationsschnittstelle zwischen Fahrzeug und Ladesäule weiter zu erproben und Prototypkomponenten hin zur Serie weiterzuentwickeln. Der Start der Serienproduktion des eActros 600 ist für Ende 2024 geplant. Der eActros 600 wird neben dem CCS-Laden mit bis zu 400 kW dann später, sobald verfügbar, auch das Megawattladen mit vollen 1.000 Kilowatt ermöglichen. Kunden können hierfür eine Vorrüstung bestellen. Die MCS-Technologie soll für diese Modelle nachrüstbar sein.

Megawattladen vor allem für öffentliche Ladeinfrastruktur interessant

Die hohe Batteriekapazität von über 600 Kilowattstunden – daher die Typbezeichnung 600 – sowie eine neue, besonders effiziente elektrische Antriebsachse aus eigener Entwicklung, ermöglichen eine Reichweite des eActros 600 von 500 Kilometern[1] ohne Zwischenladen. So wird der E-Lkw deutlich über 1.000 Kilometer am Tag zurücklegen können. Zwischenladen während der gesetzlich vorgeschriebenen Fahrerpausen – selbst ohne Megawattladen – macht dies möglich.

Etwa 60 Prozent der Langstreckenfahrten von Mercedes-Benz Trucks Kunden in Europa sind ohnehin kürzer als 500 Kilometer, sodass eine Ladeinfrastruktur auf dem Betriebshof sowie an den Be- und Entladestellen für diese Fälle ausreichend ist. Für alle anderen Einsätze ist der kontinuierliche Aufbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur eine essenzielle Voraussetzung, um den Elektro-Lkw voll einsatzfähig für den paneuropäischen Fernverkehr zu machen. Gerade für solche anspruchsvollen Anwendungsfälle hat das Megawattladen großes Potenzial.

Mercedes-Benz Trucks durchbricht Schallmauer beim elektrischen Laden

Rheinischer Innovationspreis 2024: Spannende Projekte zur Auswahl

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Heute fand im Haus der Unternehmerschaft Düsseldorf die Jury-Sitzung für den Rheinischen Innovationspreis 2024 statt. Zahlreiche beeindruckende Projekte aus den Bereichen Industrie, Dienstleistungen, Telekommunikation, Transformation und Nachhaltigkeit wurden eingereicht und von der Jury sorgfältig geprüft.

Die Auswahl der Preisträger gestaltete sich schwierig, da alle Einreichungen ein hohes Maß an Innovation und Kreativität zeigten. Von bahnbrechenden Technologien über innovative Geschäftsmodelle bis hin zu nachhaltigen Lösungen war das Spektrum der eingereichten Projekte breit gefächert.

Der Gewinner des Rheinischen Innovationspreises 2024 wird im Rahmen des „Düsseldorfer Arbeitgebertages 2024“ geehrt. Diese prestigeträchtige Veranstaltung bringt führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen, um die herausragenden Leistungen und Innovationen der rheinischen Unternehmen zu würdigen.

Der Rheinische Innovationspreis unterstreicht die Bedeutung von Innovation für die Wettbewerbsfähigkeit und den Fortschritt in der Region. Durch die Anerkennung und Förderung innovativer Ideen und Projekte trägt der Preis dazu bei, die Zukunftsfähigkeit des rheinischen Wirtschaftsstandorts weiter zu stärken.

Henkel- Hauptversammlung: Bilder-Galerie