Tag der Metall- und Elektro-Industrie 2023! Studie zeigt: Soziale Marktwirtschaft wird mehrheitlich positiv bewertet

„Immer mehr staatliche Eingriffe in die Wirtschaft und immer höhere soziale Leistungen haben die Balance zwischen einem freien Markt und dem sozialen Ausgleich gekippt. Nur wenn wir zu den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft zurückkehren, können wir die Wachstumsschwäche dauerhaft überwinden und nachhaltig wachsen.“ – Mit diesen Worten eröffnete Gesamtmetall-Präsident Dr. Stefan Wolf den Tag der Metall- und Elektro-Industrie 2023, die politische Jahresveranstaltung von Gesamtmetall, die heute erstmals in dieser Form in Berlin stattfand. Zu den rund 300 Teilnehmern sprachen außerdem Wolfgang Schmidt, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Kanzleramtes, Bundesfinanzminister Christian Lindner MdB sowie Michael Kellner MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz.

Wolf forderte eine breite öffentliche Debatte über die Fundamente unseres Sozialstaates: „Viele Menschen stehen hinter der Sozialen Marktwirtschaft, erkennen aber nicht mehr, dass die Freiheit der Wirtschaft die Grundlage für den Sozialstaat ist. Wir müssen dringend über Leistungsbereitschaft, freies Unternehmertum und Sozialpartnerschaft diskutieren. Nur so können wir in Wirtschaft und Gesellschaft vorankommen.“

Er bezog sich auf eine Studie des Walter Eucken Instituts zu den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und eine Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach zu deren Akzeptanz in der Bevölkerung – und auch unter Führungskräften der Wirtschaft – im Auftrag von Gesamtmetall. Dieser Erhebung, die auf dem Tag der Metall- und Elektro-Industrie 2023 vorgestellt wurde, zufolge meinen 56 Prozent der Bevölkerung, die Soziale Marktwirtschaft habe sich als Wirtschaftsordnung in Deutschland bewährt. 14 Prozent glauben das nicht. Auch sagen 51 Prozent der Befragten, dass die Soziale Marktwirtschaft am besten geeignet sei, um den Wohlstand in unserem Land zu gewährleisten (25 Prozent stimmen nicht zu).

Allerdings glauben nur 28 Prozent aller Befragten, dass der Staat aktuell zu viel in die Wirtschaft eingreife, 44 Prozent halten dies für angemessen oder sind sogar für einen noch stärkeren Eingriff des Staates. Ein ganz anderes Bild zeigt sich unter den Führungskräften der Wirtschaft: Hier sagen mehr als die Hälfte (54 Prozent), dass der Staat zu viel eingreife und ihre Handlungsfreiheit einschränke, nur 7 Prozent sind für ein noch stärkeres Engagement.

Die Studien und die Folgerungen daraus diskutierten Prof. Dr. Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, Prof. Dr. Lars P. Feld, Direktor des Walter Eucken Instituts, Gitta Connemann MdB, Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Dirk Wiese MdB und Verena Hubertz MdB, beide stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, sowie Dr. Carsten Linnemann MdB, Generalsekretär der CDU.

Die Studien können hier heruntergeladen werden: www.gesamtmetall.de/studien-soziale-marktwirtschaft

Erfolgreicher Saisonstart für FRANKIA-Neuheiten in Düsseldorf

Weltpremiere und Messe-Highlight auf der Caravan in Düsseldorf. Foto: obs

FRANKIA blickt positiv auf den Caravan Salon Düsseldorf 2023 zurück: Die rund 254.000 Besucher der wichtigsten Branchenmesse konnten das breite Produktportfolio mit den Neuheiten des Premiumherstellers in der Messehalle der Groupe Pilote entdecken. Die Weltpremiere der neuen Baureihe FRANKIA NOW, der Luxusliner FRANKIA PLATIN und das preisgekrönte Leichtgewicht auf 3,5t – der FRANKIA NEO – kamen bei den vielen Besuchern sehr gut an.

„Wir sind in diesem Jahr sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe: Unser breit aufgestelltes Portfolio von 3,5-Tonnern über die Autarkie-Experten FRANKIA PLATIN und FRANKIA TITAN bis zu den neuen Baureihen, mit denen wir begonnen haben, neue Wege zu beschreiten, trägt einen wesentlichen Teil dazu bei, dass wir zahlreiche Neukunden gewinnen – und Stammkunden begeistern können. Das bestätigt uns auch darin, diesen Schritt weiterzugehen. Daher kann ich bereits jetzt verraten: Freuen Sie sich schon auf weitere Neuheiten in der Saison 2024“, so Konstantin Döhler, Managing Direktor bei FRANKIA.

Welches FRANKIA-Reisemobil passt zu mir? Hier geht es direkt zur Übersicht -> frankia.com

FRANKIA NOW, der Revolutionär unter den Teilintegrierten

Neugierige Blicke, Menschentrauben vor dem Eingang, WOW-Staunen nach dem Besichtigen: Mit dem NOW hat FRANKIA eine echte Weltpremiere während der Messe gefeiert. Die völlig neue Baureihe von FRANKIA begeisterte die Besucher mit einem revolutionären Konzept. FRANKIA stellt mit dem NOW alles bisher Dagewesene auf den Kopf – vor allem rund um die Themen Raum, Licht, Design und Funktionalität. Mit dem FRANKIA NOW – ein Teilintegrierter mit 3,5 t Gesamtgewicht – bricht der oberfränkische Hersteller bewusst mit Traditionen und Gewohntem und geht keine faulen Kompromisse ein. Lieferbar ist der neue FRANKIA NOW ab dem Sommer 2024.

So WOW ist der NOW: Überzeugen Sie sich gleich selbst! -> frankia.com/now

Highlights des FRANKIA NOW – mit WOW-Raum zum Klassenbesten

  • NOW schenkt ein neues Gefühl für Raum: Denn er verzichtet auf klobige Bordkästen, Vorhänge, Trittstufen – und setzt auf jede Menge Freiraum und 2,13 m Stehhöhe.
  • Highlight oder Downlight? Natürlich oder dimmbar? Der NOW überzeugt mit einem visionären Licht- und Sichtkonzept und jede Menge natürlichem Licht.
  • NOW bestimmt den Style von morgen mit seinem cleanen Look und Akzenten in Messing; Zur Wahl stehen zudem zwei alternative Ambientefarben (Rosé und Petrol), die auch das jeweilige Außendesign bestimmen.
  • Funktionalität von ihrer besten Seite: z. B. Multifunktionsbox als Schrank, Ablage, Hocker, Fußauflage nutzbar; „unsichtbares“ zusätzliches optionales Hubbett über der Sitzgruppe

„Ich kann nur sagen: WOW! Unser völlig neues Fahrzeugkonzept des FRANKIA NOW ist grandios angekommen. Mit dem revolutionären Teilintegrierten konnten wir die Messegäste und die gesamte Branche positiv überraschen – vor allem mit der Tatsache, dass wir den Mut zeigen, mit Konventionen zu brechen und neue Wege zu gehen, die man so von FRANKIA vielleicht nicht erwartet hätte.“ Konstantin Döhler, Managing Direktor bei FRANKIA

Integrierter FRANKIA NEO wird zum Publikumsliebling

Ein weiterer Publikumsmagnet: NEO MI – der clevere, leichte und vor allem in jeder Hinsicht großartige Integrierte von FRANKIA. Denn wer ein noch größeres Raumgefühl und maximalen Fahrkomfort genießen möchte, fährt mit dem NEO MI genau richtig. Die Herausforderung, einen Integrierten zu entwickeln, der 3,5 t Gesamtgewicht und ausreichend Zuladung standhält, hat FRANKIA mit dem NEO MI ideal gemeistert. Dank Leichtbau, unkonventionellen Lösungen und cleveren Gewichtseinsparungen ist es gelungen, ein vollintegriertes Fahrzeug auf 3,5 t zu realisieren, das hohen Qualitätsansprüchen gerecht wird und ausreichend Zuladung für einen Familien-urlaub bietet. Das bestätigen auch die Leser von Auto Bild Reisemobil, die den FRANKIA NEO MI 7 GDK jetzt mit einem ausgezeichneten 3. Platz in der Kategorie „Integrierte“ würdigen.

Mehr Bilder, mehr Infos, mehr Fakten zum FRANKIA NEO gibt es hier -> frankia.com/neo

Highlights des FRANKIA NEO MI

  • 6,88 m Länge, als 3,5- oder 4,5-Tonner, zwei Grundrisse (Längsbetten oder Querbett im Heck)
  • Starke Basis: der Sprinter von Mercedes-Benz mit kraftvollem Frontantrieb
  • Mehr „Apartment-Feeling“, mehr Stauraum, bessere Isolierung, Gewichtsersparnis – dank bewusstem Verzicht auf die Fahrerhaustür (Serie)
  • Smart-Load-System: 1,20 m hohe Heckgarage, einzigartige Heckklappe 1,50 x 1,15 m, abgesenktes Heckteil mit sehr niedriger Ladekante, FRANKIA Doppelboden vorne durchladbar
  • Auch als Teilintegrierter mit 3,5- bzw. 4,5-Tonnen Gesamtgewicht erhältlich

Luxusliner FRANKIA PLATIN im neuen modernen Look

Warum nicht einfach weiterfahren? Warum nicht einfach neue Wege beschreiten? Warum nicht einfach bleiben? Der FRANKIA PLATIN gibt anspruchsvollen Reisemobilisten die Freiheit, all das zu machen. Der edle Integrierte ist charakterstark und außergewöhnlich. Sein Credo: Reisende unterwegs unabhängig zu machen – mit einer starken Mercedes-Benz-Basis, einer einzigartigen Serienausstattung, einem luxuriösen Innenraum, der keine Wünsche offen lässt, und mit dem höchsten Anspruch an Qualität. Aber nicht nur das: Auch in Sachen Stil setzt das Autarkiewunder auf Charakterstärke und Persönlichkeit. Deshalb erstrahlt der Luxusliner jetzt in einem neuen besonderen Außendesign, das unter den Premiumreisemobilen heraussticht.

So edel ist der FRANKIA PLATIN: Mehr Infos und Bilder gibt es hier -> frankia.com/platin

Highlights des FRANKIA PLATIN

  • Luxusliner (5,5 t) in 2 Längen und 5 Grundrissen (Queens-, Längsbett, Rundsitzgruppe)
  • Starke Mercedes-Benz-Basis mit 190-PS-Motor (Serie)
  • Autark dank einzigartiger Technik (Serie): 300-Ah-Lithium-Batterie, 4 Hochleistungs-Solarmodule, Sinus-Wechselrichter, Power-Lade-Booster u. v. m.
  • Vollausstattung, luxuriöser Komfort, 270-l-Frischwassertank

Über FRANKIA: Bereits seit 1960 setzt FRANKIA Maßstäbe in der Branche. Lifestyle, Innovation und ausgezeichnete Qualität „Made in Germany“ sind fester Bestandteil der täglichen Arbeit. Ob Konstruktion, Fertigung oder Qualitätssicherung – hier wird mit Herz und Präzision an jedem FRANKIA Wohnmobil gearbeitet. Kernkompetenz des Herstellers im Premiumsegment ist die stetige Weiterentwicklung – hinsichtlich Design, neuer Fahrzeugkonzepte, smarter Lösungen.

Wasserstoffstrategie: Rheinmetall erhält zwei Aufträge zu Regelventilen von einem Neukunden – Auftragswert insgesamt im mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall baut das Geschäft mit Produkten im Bereich der Brennstoffzellentechnologie erfolgreich weiter aus. So hat Rheinmetall von einem der größten internationalen Nutzfahrzeughersteller zwei Erstaufträge über Kühlmittelregelventile für den Einsatz in brennstoffzellen-betriebenen LKW erhalten. Die Brennstoffzelle stellt eine entscheidende CO2-neutrale Antriebslösung insbesondere für LKW im Schwerlastverkehr dar.

Der Gesamtauftragswert beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich. Die erste Auslieferung wird im Jahr 2024 in einer ersten dreistelligen Anzahl Trucks zum Einsatz kommen, die Produktion in größeren Stückzahlen ist für 2028 geplant.

Beauftragt wurden ein elektronisches Thermostatventil (3/2 Wegeventil) und ein elektronisches Kühlmittelventil (2/2 Wegeventil), die im Kühlkreislauf einer Brennstoffzelle zur Anwendung kommen.

Die Lebensdauer einer Brennstoffzelle reagiert auf hohe Kühlmitteltemperaturen mit starker Beeinträchtigung. Die neu entwickelten Rheinmetall-Ventile weisen als wesentliche Verbesserung eine hoch-dynamische und dabei sehr exakte Regelung der Kühlmitteltemperatur auf. Bisher verwendete Thermostate mit Dehnstoffelementen sind durch Hysterese gekennzeichnet und dadurch sowohl träge als auch ungenau.

Neben zu hohen wirken sich auch zu niedrige Temperaturen negativ auf die Brennstoffzelle aus. Mittels der Rheinmetall-Ventile ist – entsprechend den individuellen Applikationserfordernissen – eine frei wählbare, genaue Einstellung des erforderlichen Kühlmittelstroms möglich. Als elektronischer Aktuator kommt ein bewährter, smarter Truck-Aktuator mit CAN-Bus fähiger Elektronik und elektronisch kommutiertem Motor zum Einsatz.

Überzeugt haben den Kunden zudem auch der äußerst geringe Kühlmitteldruckverlust mit geringster Leckage sowie das innovative Design, das eine bauraumoptimale Anbindung sowie kompaktes Packaging erlauben.

Der Rheinmetall Konzern hat für den Betrieb von Brennstoffzellen ein umfangreiches Produktspektrum entwickelt. Rheinmetall beschäftigt sich bereits seit fast zwanzig Jahren mit der Brennstoffzellentechnologie und kann hier auf eine umfangreiche Erfahrung zurückgreifen.

Der 100. Grüne Pfeil ist da!

So sehen die neuen Grünpfeil-Schilder für Radler an den Ampeln aus. Foto: Ingo Lammert

Gute Nachricht in der Europäischen Mobilitätswoche: Mit der Installation des 100. Grünpfeils für Radfahrende hat die Landeshauptstadt Düsseldorf jetzt einen Meilenstein erreicht. Die Stadtverwaltung arbeitet mit Hochdruck an der Fortführung des Projekts.

„Mit der zügigen Umsetzung des Projekts ‚Grünpfeil für den Radverkehr‘ bringen wir frischen Wind an die Ampelkreuzungen der Stadt. Dieses Verkehrszeichen kann die Wartezeiten an Ampeln für Radfahrende erheblich reduzieren. Unser Ziel ist es, bis Ende 2023 an allen geeigneten signalisierten Rechtsabbiegemöglichkeiten den Fahrrad-Grünpfeil zu installieren. Damit wird Düsseldorf als eine der ersten deutschen Großstädte den Grünpfeil flächendeckend einführen“, betonte Mobilitätsdezernent Jochen Kral bei der Vorstellung des 100. Grünpfeils für Radfahrer an der Königsallee. Passend dazu informierten die Stadtverwaltung und die Verkehrwacht vor Ort über den sicheren Umgang mit dem Grünpfeil.

Seit Jahresbeginn arbeitet die Stadt daran, den im Rahmen politischer Beschlüsse gefassten Plan umzusetzen und den Grünpfeil für Radfahrende in Düsseldorf flächendeckend zu etablieren. Ein vorausgegangener, umfangreicher Pilotversuch der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hatte zuvor bestätigt, dass der Grünpfeil die Sicherheit der Radfahrenden sowie der anderen Verkehrsteilnehmenden nicht beeinträchtigt oder gefährdet.

Die Standorte für den Grünpfeil werden in Düsseldorf sorgfältig ausgewählt. Sie müssen bestimmte Kriterien erfüllen, die in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO) beschrieben sind. Vor Ort muss besonders geprüft werden, ob „gute Sichtbeziehungen“ vorhanden sind. Die Überprüfung von mehr als 650 Ampelanlagen in der Stadt war ein notwendiger und zeitintensiver Schritt. Danach konnten schon mehr als 100 Kreuzungen identifiziert werden, an denen einer oder mehrere der Grünpfeile sicher angebracht werden können. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse wird davon ausgegangen, dass letztlich mehr als 200 solcher Verkehrszeichen für Radfahrer installiert werden können.

Die Installation der Grünpfeile ist bereits weit fortgeschritten. 100 der geplanten Standorte sind inzwischen ausgestattet, darunter acht an der Königsallee und den angrenzenden Seitenstraßen.

Hintergrund: Grünpfeil für Radfahrende
Die Einführung des Grünpfeils für Radfahrende wurde durch eine Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) im Frühjahr 2020 möglich: Mit der Novelle der Straßenverkehrsordnung wurde der Grünpfeil für den Radverkehr als „VZ 721“ in den Katalog der Verkehrszeichen aufgenommen. Ein umfangreicher Pilotversuch der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in neun deutschen Großstädten ging dem Projekt voraus.

Düsseldorf hatte sich an diesem Versuch mit den Kreuzungen Prinz-Georg-Straße/Vagedesstraße und Karolingerstraße/Aachener Straße beteiligt. In der Sitzung vom 5. Mai 2021 traf der Ordnungs- und Verkehrsausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf den mehrheitlichen Beschluss, die Stadtverwaltung mit der regelhaften Einführung des „Grünpfeilschilds mit Beschränkung auf den Radverkehr“ (VZ 721) in Düsseldorf zu beauftragen.

Mit der Aufnahme des neuen Verkehrszeichens 721 in den Verkehrszeichenkatalog der StVO Ende 2021 hat der Gesetzgeber die Kriterien für eine verkehrsrechtliche Anordnung auch in der Verwaltungsvorschrift zur StVO (VwV-StVO) beschrieben. Diese Kriterien bilden die Grundlage für die erste Bewertung der Anwendbarkeit des Grünpfeils in Düsseldorf.

Allgemeine Regelungen zum Fahrrad-Grünpfeil
Auch wenn der Grünpfeil für Radfahrende das Abbiegen bei „Rot“ an einer Ampel erlaubt, gilt es für Radfahrende dennoch einige wichtige Regeln zu beachten:

Zielgruppe: Das Verkehrszeichen Grünpfeil ist ausschließlich für Fahrräder vorgesehen. Motorisierte Fahrzeuge müssen weiterhin bei einer roten Ampel warten.

Anhalten erforderlich: Bevor Radfahrende den Grünpfeil nutzen können, müssen sie vollständig an der Haltelinie vor der Ampel stoppen. Das Anhalten ist vergleichbar mit der Verhaltensweise an einem Stoppschild.

Sicherheitsüberprüfung: Nach dem Anhalten muss sich der Radfahrende vergewissern, dass er beim Abbiegen niemanden gefährdet. Besonderes Augenmerk muss dabei auf die freigegebenen Verkehrsrichtungen gelegt werden, das heißt, Autofahrer und Fußgänger, die „Grün“ haben, müssen beachtet werden und haben Vorrang.

Geschwindigkeitsanpassung: Die Geschwindigkeit beim Abbiegen muss den aktuellen Verkehrsverhältnissen angepasst sein. Zu schnelles Abbiegen kann zu gefährlichen Situationen führen und sollte daher vermieden werden.

Sichtbedingungen: Der Grünpfeil darf nur genutzt werden, wenn eine ausreichende Sichtweite gegeben ist. Bei schlechten Sichtverhältnissen, etwa durch Nebel oder starken Regen, sollte auf die Nutzung verzichtet werden.

Beachtung anderer Verkehrszeichen: Obwohl der Grünpfeil das Abbiegen bei Rot erlaubt, sind andere Verkehrszeichen und -regeln, insbesondere die Vorfahrtsregelungen, unbedingt zu beachten.

Richtiges Verhaltensweise am „Grünen Pfeil für den Radverkehr“
Der „Grüne Pfeil für den Radverkehr“ ist ein reguläres Verkehrszeichen. Um die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten, ist dies die korrekte Vorgehensweise für Radfahrende:

  1. Anhalten: Zeigt die Ampel Rot, müssen die Radfahrer an der Haltelinie anhalten.
  2. Umschauen: Nach dem Anhalten ist es wichtig, die Kreuzung zu überprüfen. Radler müssen sicherstellen, dass durch ihr Abbiegen niemand gefährdet wird, besonders Querverkehr und Fußgänger.
  3. Abbiegen: Erst wenn klar ist, dass die Verkehrssituation es erlaubt und keine Gefahr besteht, dürfen Radfahrer – selbst bei einer roten Ampel – rechts abbiegen.

Ein Video zu diesem Thema wird im Laufe des Tages auf Youtube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf.

Der große Test am Airport: Sind Wasserstoff-Busse für die Anforderungen im Passagierverkehr geeignet?

Der Wasserstoffbus „H2.City Gold“ im Einsatz auf dem Vorfeld des Düsseldorfer Airports. Foto: Flughafen

Ein weiterer Schritt zu einem nachhaltigen Mobilitätshub? Am Flughafen Düsseldorf ist gestern eine zweiwöchige Testphase eines mit Wasserstoff betriebenen Busses zu Ende gegangen. Bei dem Test im Realbetrieb wurde die Frage untersucht, ob derartige Busmodelle auch für die Anforderungen im Passagierverkehr am Airport geeignet sind. Die Auswertungsphase beginnt nun.

„Dieser Wandel ist eine der wichtigsten Aufgaben unseres Airports. Mit unserem Engagement beim Thema Wasserstoff verfolgen wir das Ziel, unsere Emissionen zu reduzieren und dabei auch unsere Partner mit ins Boot zu holen“, erklärt Dr. Andreas Kraus, Senior Vice President Corporate Development bei der Flughafen Düsseldorf GmbH.

Bei der Test-Durchführung waren auch das Tochterunternehmen Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH (FDGHG) und die Firma „Caetano Bus“ dabei. Der „H2.City Gold“-Wasserstoffbus hat einen 180 Kilowatt Siemensmotor, fünf Wasserstoff-Tanks auf dem Dach, ein 44 Kilowattstunden Batteriepaket und eine 60 Kilowatt Toyota Brennstoffzelle an Board. Damit schafft er eine Reichweite von 500 Kilometern.

„Nach dieser Probe beginnt nun die für uns spannende Auswertungsphase. Besonders die Erkenntnisse unserer eingesetzten Busfahrerinnen und Busfahrer sowie die Erfahrungen unserer Passagiere sind hier wichtig“, so Dr. Kraus. Die über Fragebögen ermittelten Rückmeldungen werden nun im nächsten Schritt zusammengeführt, um dann die Umsetzbarkeit zu beurteilen und gegebenenfalls Einführungsvoraussetzungen fest zu legen.

Der Test des Wasserstoffbusses ist Teil eines ganzheitlichen Ansatzes für nachhaltigere Mobilität am Flughafen Düsseldorf. So ist beispielsweise auch der Aufbau und Betrieb einer Wasserstofftankstelle geplant, die eine luft- und landseitig anfahrbare Versorgung für Busse, Sonder- und Nutzfahrzeuge ermöglicht. Durch die luft- und landseitige Anbindung möchte der Flughafen auch weiteren Unternehmen am Flughafen die Umstellung auf emissionsfreie Antriebe ermöglichen.

Der KÖ-Bogen und seine geheimnisvolle Atmosphäre

Eintauchen in Düsseldorfs nächtliche Pracht: Der KÖ-Bogen in all seiner nächtlichen Pracht ist wie ein Gemälde aus Licht und Schatten. Wenn die Sonne untergeht, erwacht eine andere Welt in dieser urbanen Oase. Der Unternehmerschafts-Fotograf war wieder einmal für uns unterwegs in der Stadt.

Die beleuchteten Konturen der Gebäude erheben sich imposant gegen den dunklen Nachthimmel. Die Lichter malen ein Bild von Eleganz und Moderne, während die Dunkelheit ihre Konturen betont und den Hintergrund für dieses faszinierende Schauspiel bildet.

Die Straßenlaternen werfen sanfte Lichtstrahlen auf den Boden, einladend zum Flanieren und Entdecken. Die Reflexionen auf dem glänzenden Wasser verleihen dem KÖ-Bogen eine geheimnisvolle Atmosphäre.

Die Stimmung ist einnehmend und zeitlos. Hier, zwischen moderner Architektur und historischer Kulisse, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Traum.

Die Nacht gehört dem KÖ-Bogen, einem Ort, der niemals schläft und immer wieder aufs Neue fasziniert.

Fotos: Unternehmerschaft Düsseldorf

Immobilienkrise: Mieten werden dauerhaft steigen

Thorsten Bader Foto: obs

Im ersten Halbjahr 2023 sind die Preise bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern erneut eingebrochen. Hiervon waren Metropolen wie Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Berlin und München besonders betroffen: Vor allem bei Ein- und Zweifamilienhäusern ließen sich deutliche Preisrückgänge von rund 10 Prozent zu verzeichnen.m ersten Halbjahr 2023 sind die Preise bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern erneut eingebrochen. Hiervon waren Metropolen wie Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, Berlin und München besonders betroffen: Vor allem bei Ein- und Zweifamilienhäusern ließen sich deutliche Preisrückgänge von rund 10 Prozent zu verzeichnen. Wer ein wenig genauer hinschaut, wird feststellen, dass eine Ursache, die zu solchen Preisstürzen führt, im neuen Gebäudeenergiegesetz zu finden ist. Die Zweifel belasten den Markt derzeit sehr, da die Folgen der Gesetzgebung bislang noch nicht abzusehen sind. Zusätzlich verunsichern die schnell steigenden Zinsen und eine unklare Positionierung der EZB Investoren mit Blick auf die Zukunft. Ein Überangebot an Wohnimmobilien kann momentan ebenfalls beobachtet werden. „Dieses entsteht aufgrund voreiliger Verkäufe durch ältere Eigentümer, die sich mit energetischen Modernisierungen überfordert sehen“, weiß Thorsten Bader.

Doch eine Veränderung bahnt sich für das letzte Quartal 2023 an. „Weitere schnelle Zinserhöhungen der EZB sind unwahrscheinlich, um die Volkswirtschaften im Euroraum nicht noch weiter zu belasten“, fügt der Experte hinzu. Thorsten Bader prognostiziert einen leichten Anstieg der Immobilienpreise für das Jahr 2024, da vor allem finanzkräftige Investoren ihre Ersparnisse immer noch gern in Immobilien anlegen, um diese vor der anhaltend hohen Inflation zu schützen. Wer als Anleger in der aktuellen Lage in den Immobilienmarkt einsteigen möchte, sollte dabei allerdings einige wichtige Hinweise beachten. Es bestehen eindeutige Risiken, die alle Akteure am Markt gleichermaßen betreffen. Mit einem fundierten Wissen lassen sich die Herausforderungen jedoch meistern. „Durch die Bereitstellung unseres ImmobilienWikis und fundierten Ratschlägen auf unserer Plattform zielen wir darauf ab, angehenden Immobilieninvestoren das erforderliche Fachwissen an die Hand zu geben“, sagt Thorsten Bader.

Trotz Zinswende – günstige Finanzierung durch etablierte Finanzierungsvermittler und Crowdfunding

Die Frage nach einer Immobilienkrise ist durchaus berechtigt, doch die Ursachen für den derzeitigen Abwärtstrend liegen außerhalb des Marktes und sind politischer beziehungsweise finanzpolitischer Natur. Unterdessen zeichnet sich die Zinswende durch schnelle Zinsschritte aus, welche auf eine lange Phase von Niedrigzinsen folgen. Natürlich hat eine so drastische Veränderung massive Auswirkungen auf das Immobiliengeschäft. Die Zeit von Immobilien-Schnäppchen ist eindeutig vorbei. Zudem sehen sich Bauträger sowie Käufer mit Unwägbarkeiten bei der Finanzierung konfrontiert, da Banken ihre Anforderungen immer weiter verschärfen, um ihre eigenen Risiken zu minimieren. Wer in dieser Lage auf der Suche nach einer günstigen Finanzierung ist, sollte auf etablierte Finanzierungsvermittler und Crowdfunding setzen.

Einkommen generieren mit Airbnb oder Monteurwohnungen

Klimaschutz und Gebäudeenergiegesetzgebung verursachen Kosten, die von Politikern bei ihrer Gesetzgebung selten berücksichtigt werden. Das liegt daran, dass sich Ziele und Interessen oft widersprechen. Denn obwohl einerseits 400.000 neue Wohnungen von der Regierung geplant sind, wird die Realisierung des Vorhabens durch die hohen Anforderungen hinsichtlich des CO2 -Ausstoßes untergraben. Hier gilt es, als Investor einen kühlen Kopf zu bewahren und Risiken sowie Kosten genau zu kalkulieren, um sich nicht durch eine allgemein aufgeheizte Stimmungslage unnötig verunsichern zu lassen. Zusätzliche Einnahmequellen wie Airbnb oder Monteurwohnungen eignen sich weiterhin als hervorragende Option, Einkommen zu generieren.

Dauerhaft steigende Mieten: Der Immobilienmarkt bleibt lukrativ

Kluges Agieren ist in der aktuellen Situation nötiger denn je. Eine durchdachte Finanzierungsstrategie ist dabei unerlässlich, denn Immobilien gelten nach wie vor als unverzichtbar für Vermögensaufbau und Altersabsicherung. Des Weiteren sind Immobilien immer noch unschlagbar, wenn es um einen umfassenden Inflationsschutz geht. Außerdem steigen die Mieten trotz fallender Kaufpreise in weniger attraktiven Lagen weiter an, was am anhaltenden Mangel an bezahlbarem Wohnraum liegt.

Klüh optimiert Kundenprozesse mit neuen digitalen Instrumenten

Klüh-IT-Chef Felix Fiedler Foto: obs

Ab sofort ermöglicht eine Technologiepartnerschaft mit Disruptive Technologies dem Multiservice-Anbieter Klüh, seine Dienstleistungen noch schneller und flexibler beim Kunden zu implementieren. Die winzigen drahtlosen Sensoren des norwegischen Technologieführers kommen dabei als wichtige Komponente im Eco System for Smart Services von Klüh zum Einsatz.

Die vom unternehmenseigenen Center of Digital Excellence (CoDE) entwickelte Plattform sorgt mit den Internet-of-Things-Sensoren und entsprechender Software für effiziente, ressourcenschonende Prozesse, reibungslose Kommunikation und hochindividualisierbare Leistungen in Echtzeit. Dabei vereint das Eco System for Smart Services vom Auftragsmanagement bis zur Qualitätskontrolle alle Touchpoints zwischen Facility Management und den Dienstleistern. Die Sensoren selbst können autark von bestehenden Kunden-Infrastrukturen an sämtlichen Orten und Geräten angebracht und nachgerüstet werden.

Felix Fiedler, Leiter CoDE: „Mithilfe digitaler Tools heben wir unsere gebäudenahen Dienstleistungen auf ein neues Level. Aufgrund unserer vorherigen erfolgreichen Pilotprojekte mit Disruptive Technologies freuen wir uns umso mehr, diese bewährte Partnerschaft nun breit auszurollen. Auf diese Weise können wir zahlreiche Prozesse zum Nutzen unserer Kunden optimieren.“

Im Bereich Cleaning laufen die generierten Daten automatisch und in Echtzeit in ein digitales Runsheet, das Reinigungskräfte durch die Fläche leitet. Zur Reinigung werden dort nur Arbeitsplätze mit Reinigungsbedarf angezeigt. Mittels Smart-Buttons kann aber auch die sofortige Reinigung bestimmter Flächen on-Demand ausgelöst werden. Das hinterlegte Tool steuert die Laufwege und Prioritäten der Reinigungskräfte in Realtime und bietet so die Möglichkeit größtmöglicher Flexibilität und Transparenz. Die gewährleistete reibungslose Kommunikation und direkte Reaktion führen bei verantwortlichen Facility Managern zu massiver Zeitersparnis und Qualitätssteigerung.

Weitere Nutzungsszenarien ergeben sich unter dem Stichwort Smart Building. Daten zu Gebäudenutzung und -auslastung werden gesammelt und mit interaktiven Raumplänen verknüpft. Aber auch Besucherkennzahlen oder die Parkplatznutzung lassen sich für Bereiche wie zum Beispiel Security und Catering auswerten. Denn wer weiß, wie viele Personen um wieviel Uhr durch das Firmentor gehen, kann auch Vorhersagen dazu treffen, wie viele Personen um wieviel Uhr zu Mittag essen werden.

Vom Customer Service Portal, das rund um die Uhr verfügbar ist, über Anfragen, Reklamationen, Erhebungen zur Kundenzufriedenheit bis zum gemeinsamen Dokumentenmanagement läuft alles im Eco System for Smart Services zusammen. Das umfasst auch den Bereich Business Intelligence und damit Sammlung, Auswertung und Darstellung aller relevanter Daten – von Qualitätsprüfungen über Gebäudedaten zu Management- oder Nachhaltigkeits-relevanten KPIs bis hin zur Abrechnung.

Über Klüh:

Die Klüh Service Management GmbH ist ein international agierender Multiservice-Anbieter aus Düsseldorf. Im Jahr 1911 gegründet, verfügt das Familienunternehmen über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich infrastruktureller Dienstleistungen. In den Kompetenzbereichen Cleaning, Catering, Clinic Service, Security, Personal Service, Airport Service und Integrated Services werden sowohl Einzeldienstleistungen als auch Multiservice-Konzepte angeboten. Das Unternehmen setzt mit fast 58.000 Mitarbeitenden in sieben Ländern rund 923 Mio. Euro (2022) um. Weitere Informationen unter www.klueh.de.

Veranstaltungshinweis: „ChatGPT und Co – Wie Künstliche Intelligenz unseren Alltag, unsere Gesellschaft und unser Berufsleben verändert“

Foto: privat

Künstliche Intelligenz: Quo vadis? Der Kulturkreis Hösel lädt zu einem öffentlichen Vortrag mit diesem Thema für Donnerstag, den 28. September um 19 Uhr  ein, und zwar in den kleinen Saal des Gemeindehauses der evangelischen Kirche, Bahnhofstr. 175, Hösel. Der exakte Titel: „ChatGPT und Co – Wie Künstliche Intelligenz unseren Alltag, unsere Gesellschaft und unser Berufsleben verändert“.

„Das hochaktuelle Thema des Vortrags beleuchtet die transformative Kraft von Künstlicher Intelligenz (KI) und ihren zunehmenden und rasanten Einfluss auf unseren Alltag, unser Zusammenleben und unsere berufliche Welt.“- so Annemarie Bollue, Beiratsmitglied und Organisatorin dieser Veranstaltung. Die Entwicklung von KI-Anwendungen hat bereits zahlreiche Bereiche unseres Lebens beeinflusst und verändert, ohne dass es uns immer bewusst ist. Gestützt auf maschinellem Lernen und Datenanalysen sind die Anwendungen in der Lage, komplexe Muster schneller und genauer, als das menschliche Gehirn es vermag, zu erkennen. Dadurch tragen sie maßgeblich dazu bei, Fortschritte in zahlreichen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und anderen Bereichen zu beschleunigen. KI kann Aufgabenstellungen und Aufträge nahezu jedweder Art abarbeiten. Wie professionell und fehlerfrei das ist, ob und inwieweit KI-Produziertes von Menschen Gemachtem noch zu unterscheiden ist, und,  welche Risiken es gibt, ist Gegenstand heftiger Diskussionen.  Monika Löber, Diplom-Kulturwirtin (Universität Passau) und erfahrene KI-Managerin hat viele Jahre im Projekt- und Netzwerkmanagement an verschiedenen Standorten in Deutschland gearbeitet. Aktuell unterstützt sie die Fachkommunikation der Kompetenzplattform KI.NRW, Fraunhofer-Institut ( https://www.ki.nrw/ ). In ihrem Vortrag wird sie den Begriff „Künstliche Intelligenz“ erläutern und aufzeigen, warum KI inzwischen ein integraler Bestandteil unserer heutigen Welt ist, der mit großer Wahrscheinlichkeit in der Zukunft eine bedeutende Rolle spielen wird. Der Vortrag wird und soll viele interessierte Fragen des Publikums auslösen. Mit dieser Veranstaltung zeigt der Kulturkreis erneut, dass er nicht nur für kulturellen Genuss steht, sondern auch nahe am Puls der Zeit ist, mit guten und zuverlässigen Informationen und abgesicherten Meinungen von ausgewiesenen Experten. Der Eintritt beträgt € 10,00. Schüler, Studenten und Auszubildende haben freien Eintritt. Es wird zwar eine Abendkasse geben. Doch ist es ratsam, sich vorher anzumelden unter  www.kulturkreis-hoesel.de/programm  oder per Mail unter kontakt@kulturkreis-hoesel.deoder auch postalisch an Kulturkreis Hösel e.V., Postfach 6202, 40859 Ratingen.

Neuartige Photovoltaikanlage des Rochusclubs kostet 400.000 EUR

Das Besondere an der Anlage sind die flexiblen Module, welche speziell für Leichtbau-Dächer konzipiert wurden. Fotos: Stadt Düsseldorf

Sportdezernentin Britta Zur und der stellvertretende Umweltamtsleiter Ingo Pähler haben zusammen mit Dr. Thomas Werthmöller, 1. Vorsitzender des Rochusclubs Düsseldorf, auf dem Gelände des Tennisclubs eine neuartige Solarstromanlage mit besonders leichten Modulen vorgestellt. Sie ist 700 Quadratmeter groß und auf einem Hallendach mit besonders geringer Traglast installiert. Kosten: 400.000 EUR!

„Die Photovoltaik-Anlage hier beim Rochusclub ist eine von mehreren PV-Anlagen, die die Sportverwaltung seit 2018 auf Sportstätten und Vereinssportanlagen konsequent initiiert und unterstützt, um die angestrebte Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen. Ich freue mich über jeden weiteren erfolgreichen Schritt auf diesem Weg“, betont Sportdezernentin Britta Zur.

„Die umfangreiche Beratung durch die Fachämter der Stadt Düsseldorf stellte eine große Hilfe bei der Konzeption und Realisierung einer großmaßstäblichen Photovoltaikanlage dar. Der Rochusclub arbeitet seit Jahren daran, den Betrieb des Tennisclubs nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten. Die von der Stadt umfangreich als Pilotprojekt geförderte Anlage stellt einen wesentlichen Schritt auf diesem Weg dar“, erläutert Oliver Konrath, Leiter des Bau-Ausschusses des Rochusclubs.

Für Ingo Pähler „ist die neue Anlage beispielhaft für die Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit den Empfängern von Fördermitteln. Nicht zuletzt durch die finanzielle und beratende Unterstützung seitens der Stadt ließ sich die Anlage des Rochusclubs in einem Zeitraum von nur 16 Monaten realisieren, was als ausgesprochen ’sportliche‘ Leistung benannt werden kann.“

Das Besondere an der Anlage sind die flexiblen Module, welche speziell für Leichtbau-Dächer konzipiert wurden. Das spezifische Flächengewicht je Quadratmeter liegt – statt wie bei herkömmlichen Modulen von ca. 11 Kilogramm/Quadratmeter – nur bei ca. 4 Kilogramm/Quadratmeter, also etwa bei einem Drittel des üblichen Gewichts. Die Module sehen optisch wie eine Folie aus.

Die Leichtbauweise war aufgrund der statischen Grenzen des Hallendachs notwendig, um auf die gewünschte Leistungsgröße der Photovoltaikanlage zu kommen. Diese beträgt 134,59 Kilowatt Peak (kWp) bei 313 Modulen. Mit dem erzeugten Strom von rund 115.000 Kilowattstunden (kWh) könnten jährlich bis zu 33 durchschnittliche 4-Personen-Haushalte (mit 3.500 kWh Stromverbrauch) versorgt und parallel jährlich über 50 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden. Außerdem wurde ein Batteriespeicher mit 150 kWh installiert, um die erzeugte Energie speichern und besser nutzen zu können. Der Wirkungsgrad der Anlage liegt, trotz Leichtbauweise, auf ähnlicher Höhe wie der aktueller Standard-Solarmodule (19,2 Prozent im Vergleich zu etwa 22 Prozent).

Mit dem erzeugten Strom wird unter anderem eine moderne Wärmepumpe betrieben, die die vorhandene Gasheizung, welche zur Wärmeerzeugung des eigenen Schwimmbads verwendet wurde, ersetzen soll. Die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich im September 2023.

Die Photovoltaikanlage wurde aus Mitteln des Programms „Klimaneutralität bis 2035“ gefördert. Die Gesamtkosten betragen 400.000 Euro, davon kommen 70.000 Euro von der Landeshauptstadt Düsseldorf. Der übrige Betrag in Höhe von 330.000 Euro stammt aus Eigenmitteln des Rochusclubs.

Es gibt noch viele weitere Ideen für Photovoltaikanlage auf Düsseldorfer Dächern. Ein Unternehmen in Stockum hat bereits seit Monaten eine fertige Anlage auf dem Dach stehen, die aber nicht angeschlossen werden kann, da die Infrastruktur fehlt.

In der Tennishalle wurden die Steuerungstechnik und Batteriespeicher mit 150 kWh installiert.