Stichtag: 77 Jahre NRW

Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Das Land Nordrhein-Westfalen feiert 77. Geburtstag. Am 23. August 1946 wurde das Land mit der sogenannten „Operation Marriage” von der britischen Militärregierung aus der Taufe gehoben: Aus dem nördlichen Teil der preußischen Rheinprovinz mit den Regierungsbezirken Aachen, Düsseldorf und Köln sowie der preußischen Provinz Westfalen wurde eine Einheit, komplettiert 1947 durch die Region Lippe. Damit legten die Briten den Grundstein für das Land Nordrhein-Westfalen – und damit für Freiheit, Demokratie und Solidarität.

Anlässlich der Geburtstags verlieh Ministerpräsident Wüst den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen an zehn engagierte Ehrenämtler. Aus Düsseldorf kommt Staatsminister a. D. Michael Groschek. Der frühere Generalsekretär und spätere Vorsitzende der SPD in Nordrhein-Westfalen hat als langjähriges Ratsmitglied in seiner Heimatstadt Oberhausen und Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen auf den unterschiedlichsten staatlichen Ebenen ambitioniert gewirkt und sich Verdienste erworben. Bezahlbaren Wohnraum schaffen, alte Stadtquartiere behutsam modernisieren, die Bürgerinnen und Bürger stärker an politischen Entscheidungen und Planungen beteiligen, eine moderne Verkehrsinfrastruktur im Transitland Nordrhein-Westfalen und Mobilität gerade für ältere Menschen sichern, gehörten zur Agenda von Michael Groschek.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen steht für Weltoffenheit, Solidarität und Nächstenliebe. Diese gerade in der heutigen Zeit so wichtigen Werte verkörpern die Trägerinnen und Träger des Landesverdienstordens eindrucksvoll. Sie alle leisten tagtäglich Herausragendes, setzen sich mit großem persönlichen Einsatz und viel Fürsorge für ihre Mitmenschen ein. Sie unterstützen unter Zurückstellung eigener Interessen die Gesellschaft – und das häufig über viele Jahrzehnte hinweg. Ihr vielfältiges Engagement für das Gemeinwohl ist somit oft nicht nur Herzensangelegenheit, sondern wahre Lebensaufgabe. Diese hat unser aller Anerkennung verdient.“

Podcast-Familie der Unternehmerschaft bekommt Zuwachs: „Aus Bildung wird Zukunft“

Lisa Marie Schelig, eine erfahrene Fachfrau im Bildungsbereich, wird als Moderatorin des Podcasts fungieren. Mit ihrer leidenschaftlichen Herangehensweise und ihrem Fachwissen wird sie sicherstellen, dass der Podcast informative und inspirierende Inhalte bietet. Foto: Frank Wiedemeier

Der AUSBILDERKREIS e.V., eine renommierte Organisation im Bereich der beruflichen Bildung, freut sich, die Einführung seines neuen Podcasts „Aus Bildung wird Zukunft“ bekannt zu geben. Dieser Podcast wird Bildungsthemen beleuchten, die für die berufliche Entwicklung von jungen Talenten und Fachkräften von entscheidender Bedeutung sind. Die Moderation des Podcasts wird Bildungsexpertin und Moderatorin Lisa Marie Schelig übernommen. Der AUSBILDERKREIS hat seinen Sitz in der Unternehmerschaft.

Der Podcast „Aus Bildung wird Zukunft“ wird sich auf eine breite Palette von Themen konzentrieren, die sowohl Personalexpertinnen und -experten als auch Ausbildungsverantwortlichen und eine breite Öffentlichkeit ansprechen. Dazu gehören Weiterbildungsmöglichkeiten, Trends in der Arbeitswelt, Soft Skills-Entwicklung, Karriereplanung und vieles mehr.

Lisa Marie Schelig, eine erfahrene Fachfrau im Bildungsbereich, wird als Moderatorin des Podcasts fungieren. Mit ihrer leidenschaftlichen Herangehensweise und ihrem Fachwissen wird sie sicherstellen, dass der Podcast informative und inspirierende Inhalte bietet.

Der AUSBILDERKREIS e.V. setzt sich seit langem für die Förderung der beruflichen Bildung und Entwicklung ein. Der Podcast „Aus Bildung wird Zukunft“ stellt eine weitere Möglichkeit dar, wertvolle Ressourcen und Erkenntnisse im Bildungsbereich mit einem breiten Publikum zu teilen. Die Hörerinnen und Hörer können sich auf vielschichtige Gespräche, Experteninterviews und praktische Ratschläge freuen, die ihnen dabei helfen, ihre Bildungsreise erfolgreich zu gestalten.

Der Podcast ist exklusiv auf den Plattform Spotify zu hören.

**Hintergrundinformation**

Die Unternehmerschaft Düsseldorf setzt ihren innovativen Kurs fort und erweitert ihre Podcast-Familie um einen neuen spannenden Titel. Der Verband hatte im März 2020 mit dem Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ als Pionier die erste Sendung gestartet. 2022 wurde der Fokus auf die Wirtschaftswelt von Gelsenkirchen gelegt, mit dem Podcast „GE:wirtschaftet“. Die neueste Ergänzung zur Podcast-Reihe ist „Aus Bildung wird Zukunft“. Alle Podcasts werden in Zusammenarbeit mit Streamboxstudios produziert.

Der Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ war der erste Schritt in die Welt der Audiomedien für die Unternehmerschaft Düsseldorf. Seit seiner Einführung im März 2020 bietet der Podcast einen Einblick in die Wirtschaftslandschaft von Düsseldorf und beleuchtet Themen, die für lokale Unternehmen und Wirtschaftsakteure von Interesse sind.

Mit dem Podcast „GE:wirtschaftet“ setzte die Unternehmerschaft Düsseldorf ihren Kurs der regionalen Fokussierung fort. Der Podcast bietet eine Plattform für Unternehmen und Akteure aus Gelsenkirchen, um ihre Geschichten, Herausforderungen und Erfolge zu teilen und somit einen Einblick in die Wirtschaftswelt dieser Region zu geben.

Die neueste Ergänzung zur Podcast-Familie ist „Aus Bildung wird Zukunft“. Dieser Podcast widmet sich Bildungsthemen, die für die berufliche Entwicklung von jungen Talenten und Fachkräften von entscheidender Bedeutung sind. Mit diesem neuen Format möchte die Unternehmerschaft Düsseldorf nicht nur Bildungsinitiativen unterstützen, sondern auch eine inspirierende Quelle zum Themenbereich Bildung, Aus- und Weiterbildung sein.

Die Zusammenarbeit mit Streamboxstudios als Produktionspartner hat es der Unternehmerschaft Düsseldorf ermöglicht, hochwertige Podcasts zu erstellen und zu verbreiten. Die Podcasts sind auf den gängigen Plattformen verfügbar und bieten eine praktische Möglichkeit, Informationen, Einblicke und Inspiration für die Zielgruppen bereitzustellen. https://streamboxstudios.de/

„Last Man Standing“-Strategie im Bereich Verbrennungsmotor zahlt sich aus – Rheinmetall gewinnt weiteren Auftrag zur Produktion von Zylinderkurbelgehäusen

Die „Last Man Standing“-Strategie Rheinmetalls, mit der der Konzern auch weiterhin das nach wie vor vorhandene Geschäftspotenzial im Bereich des Verbrennungsmotors ausschöpft, hat sich bei der Ausschreibung als Wettbewerbsvorteil erwiesen. Dem Konzern gelingt es mit dem Gewinn der Ausschreibung, die Auslastung der vorhandenen Kapazitäten zu optimieren.

Der Technologiekonzern Rheinmetall hat einen neuen Auftrag im Rahmen seiner „Last Man Standing“-Strategie im Bereich des Verbrennungsmotors gewonnen. Beauftragt wurde eine mittlere sechsstellige Anzahl Zylinderkurbelgehäuse. Auftraggeber ist ein Zusammenschluss zweier global tätiger, renommierter Autohersteller. Die Auftragssumme liegt im mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich.

Beauftragt wurden 4-Zylinder-Kurbelgehäuse, die im Druckgussverfahren hergestellt werden. Bereits ab Herbst diesen Jahres werden die Gussteile mit einer Laufzeit von vier Jahren am Standort in Neckarsulm gegossen und vorbearbeitet.  Anschließend werden sie durch den Auftraggeber fertig bearbeitet und zusammengebaut. Zwischen den Unternehmen besteht eine langjährige und etablierte Zusammenarbeit im Bereich der Druckguss-Zylindergehäuse, die auch für die weitere Zukunft Folgeaufträge erwarten lässt.

Die „Last Man Standing“-Strategie Rheinmetalls, mit der der Konzern auch weiterhin das nach wie vor vorhandene Geschäftspotenzial im Bereich des Verbrennungsmotors ausschöpft, hat sich bei der Ausschreibung als Wettbewerbsvorteil erwiesen. Dem Konzern gelingt es mit dem Gewinn der Ausschreibung, die Auslastung der vorhandenen Kapazitäten zu optimieren. Außerdem unterstreicht Rheinmetall damit seine Expertise als kompetenter Partner im globalen Fahrzeugbau entlang der gesamten Modellvarianten. Dies gilt nicht nur im Bereich moderner Fahrzeuge, die rein elektrisch angetrieben werden, sondern auch bei Hybrid-Fahrzeugen, die insbesondere im Bereich kurzer Distanzen den Benzinverbrauch und somit die CO2-Emissionen zugunsten der Umwelt verringern.

Parallel dazu verzeichnet Rheinmetall in wachsendem Umfang Aufträge mit Komponenten und Systemen zur modernen und umweltschonenden E-Mobilität. Diese Aufträge sind weitere Bausteine für den Konzern auf seinem Weg, die Transformation der Industrie hin zur kompletten E-Mobilität erfolgreich zu bewältigen.

Die KS HUAYU AluTech GmbH in Neckarsulm wird diesen Auftrag erfüllen. Sie ist ein globales Joint Venture zwischen Rheinmetall und HUAYU Automotive Systems Co. Ltd. (HASCO), einer Tochtergesellschaft der chinesischen SAIC-Gruppe. Die Business Unit Castings der Rheinmetall Division Materials and Trade besteht aus den beiden großen Unternehmen KS HUAYU AluTech GmbH in Europa und HASCO KSPG Nonferrous Components (Shanghai) Co., Ltd. (KPSNC) in China. Rheinmetall und HASCO halten jeweils 50 Prozent der Anteile an dem Joint Venture.

Unsere Stadt: 545 Ausbildungs- und Studienplätze in 61 Berufsfeldern

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat ihre neue Ausbildungskampagne gestartet, mit der die nächstjährigen Schulabgänger und Interessierte auf die vielfältigen Ausbildungs- und Studienangebote aufmerksam gemacht werden sollen. Die Ausbildungskampagne ist dabei der erste Schritt einer neuen Personalmarketingstrategie, mit der die Stadt dem stetig wachsenden allgemeinen Mangel an Fachkräften entgegentritt.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat am Dienstag, 22. August, ihre neue Ausbildungskampagne gestartet, mit der die nächstjährigen Schulabgänger und Interessierte auf die vielfältigen Ausbildungs- und Studienangebote aufmerksam gemacht werden sollen. Die Ausbildungskampagne ist dabei der erste Schritt einer neuen Personalmarketingstrategie, mit der die Stadt dem stetig wachsenden allgemeinen Mangel an Fachkräften entgegentritt.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Hauptamtsleiterin Bettina Mötting gaben den Startschuss zur Kampagne. Sie soll insbesondere den sinnstiftenden Charakter sowie die Vielfalt der kommunalen Tätigkeitsbereiche hervorheben und wurde in Kooperation mit der Düsseldorf Marketing GmbH und der Agentur havas konzipiert. Die Motive der Ausbildungskampagne werden auf Werbeflächen im gesamten Stadtgebiet sowie online, vor allem auf Social Media, ausgespielt. Erstmals wird dabei auch der Streaming-Dienst spotify genutzt.

Die sieben Motive stellen dabei junge Menschen in den Mittelpunkt und laden sie ein, sich vorzustellen zum Beispiel an der Verbesserung des Stadtklimas, der Erlebbarkeit kultureller Angebote oder der Stärkung der sozialen Aspekte Düsseldorfs mitzuarbeiten. Die Aufforderung „Stell Dir vor …“ soll in Verbindung mit ausdrucksstarken Illustrationen die Phantasie der Betrachtenden anregen und verdeutlichen, dass die Tätigkeit für die Landeshauptstadt Düsseldorf viele Möglichkeiten bietet, sich und seine Fähigkeiten individuell einzubringen.

„Die Beschäftigten der Stadtverwaltung übernehmen viele Aufgaben, ohne die unsere Stadt und unser Zusammenleben nicht funktionieren würden. Von Kinderbetreuung über Straßenbau bis hin zur Feuerwehr. Unsere Beschäftigten haben einen erheblichen Beitrag an der hohen Lebensqualität, auf die wir in Düsseldorf zu Recht stolz sind“, sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. „Mit der aktuellen Kampagne wollen wir junge Menschen für diese sinnstiftenden Tätigkeiten begeistern und auch die Leistung aller Mitarbeitenden wertschätzen.“

Im nächsten Jahr bietet die Landeshauptstadt Düsseldorf 545 Ausbildungs- und Studienplätze in 61 Berufsfeldern an. Dabei werden insbesondere Bewerberinnen und Bewerber für duale Studiengänge im technischen und sozialen Bereich, Nachwuchskräfte für die handwerklichen und technischen Ausbildungen sowie Erzieherinnen und Erzieher und Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger gesucht.

Einen Überblick und die Möglichkeit, sich direkt zu bewerben, finden Interessierte online unter www.duesseldorf.de/stelldichvor.

„Mit rund 12.000 Beschäftigten sind wir eine der größten Arbeitgeberinnen der Region. Wir bieten einen sicheren und zugleich spannenden Arbeitsplatz mit sehr guten Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten! Ich freue mich, dass wir mit der neuen, modern gestalteten Kampagne unsere Benefits als attraktive Arbeitgeberin nochmal besser für junge Menschen sichtbar machen können. In einem weiteren Schritt wollen wir eine breite Imagekampagne entwickeln, mit der wir auch berufserfahrene Fachkräfte gezielt ansprechen und für die vielfältigen Jobs bei der Stadtverwaltung begeistern“, sagt die Leiterin des Hauptamtes, Bettina Mötting.

Ein Video zu diesem Thema wird im Laufe des Tages auf YouTube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf

Trauer um Unternehmer Michael Zieren

Viele Menschen hier in Düsseldorf trauern um Michael Zieren. Der Unternehmer und Schützenchef ist im Alter von 56 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Der dreifache Familienvater leitete als geschäftsführender Gesellschafter ein Handwerksunternehmen und war im vergangenen Jahr als Nachfolger von Lothar Inden zum neuen Schützenchef gewählt worden.

Auch Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller kondolierte der Familie des Verstorbenen: “Mit großer Bestürzung spreche ich im Namen der Landeshauptstadt Düsseldorf und ganz persönlich der Familie von Michael Zieren mein herzliches Beileid aus. Mein tiefes Mitgefühl zu diesem Verlust gilt insbesondere der Ehefrau und den Söhnen.

Michael Zieren gehörte dem St.-Sebastianus-Schützenverein mehr als 45 Jahre an und war bereits seit 2013 im Vorstand. Bei seiner Wahl zum neuen Chef der Schützen im August 2022 sagte er, es sei für ihn „Auftrag und Verpflichtung, die erfolgreiche Arbeit zum Wohle unseres Vereins fortzuführen.“

am Wochenende: Die Kunstpunkte 2023 – rund 400 Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Ateliers

Beigeordnete Miriam Koch (2. v.r.) stellte mit Julia Köhler (r.), Koordinatorin Kunstpunkte, und den ukrainischen Künstlerinnen Oksana Pyzh (2. v.l.) und Olga Chekotovska die Kunstpunkte 2023 vor. Foto: Schaffmeister

Die Kunstpunkte Düsseldorf locken auch in diesem Jahr mit exklusiven und direkten Einblicken: Zum 27. Mal öffnen Künstlerinnen und Künstler am 26. und 27. August im nördlichen Düsseldorf ihre Ateliers.

Rund 400 Künstlerinnen und Künstler machen mit und zeigen ihre Kunsträume den interessierten Besucherinnen und Besuchern an insgesamt 203 Standorten in Düsseldorf.

Am Wochenenden lassen sich die Teilnehmenden über die Schulter schauen. Ob Malerei, Bildhauerei, Fotografie oder Videokunst – jede Ausdrucksform künstlerischen Schaffens wird bei den Kunstpunkten repräsentiert.

Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur und Integration: „Mit den vielen verschiedenen Ausstellungsflächen können Interessierte bei der Entstehung von Kunstwerken dabei sein und so die Geschichten hinter den Ausstellungsstücken aus erster Hand erfahren. Gleichzeitig sind die Kunstpunkte eine wichtige Plattform für die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler, um sich zu präsentieren und im Austausch neue Kontakte zu knüpfen.“

Die ukrainische Gastkünstlerin Oksana Pyzh nimmt zum zweiten Mal an den Kunstpunkten teil und zeigt am ersten Kunstpunkte-Wochenende zusammen mit ihrer ebenfalls aus der Ukraine stammenden Kollegin Olga Chekotovska Werke im Atelier am Eck. Die Ausstellung vereint die zwei Künstlerinnen, die zu unterschiedlichen Zeiten und aus unterschiedlichen Motivationen nach Deutschland gekommen sind. In einem Dialog zwischen Malerei und Fotografie verarbeiten die Ukrainerinnen in der gemeinsamen Ausstellung ihre Erfahrungen und schaffen eine gemeinsame Erzählung von Menschen, die ihrer Heimat beraubt wurden.

Am zweiten Kunstpunkte-Wochenende zeigt die renommierte israelische Künstlerin Lechama Levendel ihre Arbeiten im Gastatelier der Landeshauptstadt Düsseldorf in der Sittarder Straße 5. Die Ateliers können samstags von 14 bis 20 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr besucht werden.

25 Offräume machen mit bei den Kunstpunkten

Neben den offenen Ateliers beteiligen sich auch 25 Offräume an den Kunstpunkten. Erstmals dabei ist in diesem Jahr der Offraum „Weiden“, Ackerstraße 34, der von den beiden Kunstakademie-Absolventinnen Yang Dingliu und Yang Liuxizi geleitet wird. Die beiden möchten mit „Weiden“ einen Ort des Austauschs in der Nachbarschaft schaffen.

Erneut ist „BLOOM“, Birkenstraße 56, mit Arbeiten von Willi Beermann dabei. Schräg gegenüber zeigt der Kunstraum „AURA“ eine Doppelausstellung mit Werken von Merve Ceylan und Tim Bučković. Den beiden Kunstschaffenden geht es in ihrer Malerei um die Frage nach kultureller Identität mit Blick auf die Flüchtigkeit und die Zerbrechlichkeit des Seins. In ihren figurativen Gemälden reflektieren sie kulturelle und historische Aspekte ihrer Herkunft – Tim Bučković ist slowenischer Herkunft, lebt und arbeitet in Melbourne, Australien und Merve Ceylan hat Wurzeln in der Türkei und lebt derzeit in Wien. Die Offräume sind jeweils freitags vor den Kunstpunkte-Wochenenden zwischen 19 und 21 Uhr geöffnet, viele sind zudem auch an Kunstpunkte-Wochenenden geöffnet.

Kostenlose Atelierführungen

Auch dieses Jahr werden an beiden Wochenenden wieder geführte Touren in ausgewählte Ateliers und Offräume angeboten, die Teilnahme ist kostenlos. Durch die Ateliers führen Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffende. Dabei gibt es Informationen zu den einzelnen Kunstpunkten und spannende Einblicke in die dortige Arbeit. Die Touren dauern rund zwei Stunden und finden zu Fuß statt. Die Anmeldung erfolgt online über die Kunstpunkte Webseite unter www.kunstpunkte.de/atelierbesuche.html.

Soziale Medien und weitere Informationen

Seit 2020 haben Kunstliebhaber die Möglichkeit, die Kunstpunkte auch auf Instagram zu verfolgen. Auf dieser Plattform werden im Voraus einige der Teilnehmenden in ihren Ateliers vorgestellt. In kurzen Interviews erhalten Interessierte Einblicke in die vielfältigen Arbeitsweisen der Künstlerinnen und Künstler. Darüber hinaus werden regelmäßig Routenvorschläge präsentiert, um die Kunstpunkte auf ganz besondere Weise zu erkunden.

Detaillierte Informationen zu den Beteiligten, den Offräumen und dem Programm sind auf der Webseite www.kunstpunkte.de zu finden. Eine Straßenkarte stellt die Standorte der Ateliers und Offräume sowie die Nord-Süd-Aufteilung übersichtlich dar. Der Informationsflyer der Kunstpunkte liegt beim Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie in zahlreichen Kultureinrichtungen aus. Die Kunstpunkte werden auch 2023 wieder von den Stadtwerken Düsseldorf unterstützt.

Ein Video zu diesem Thema wird auf YouTube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf

ifaa-Studie zeigt: Über 90 Prozent sagen, dass Führungskräfte für die erfolgreiche Einführung von KI entscheidend sind

Schöne neue digitale Welt, braucht es da noch analoge Führungskräfte? Ja, sagt Yannick Peifer, wissenschaftlicher Experte am Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. „Führungskräfte übernehmen eine sehr wichtige Rolle bei der Einführung von Künstlicher Intelligenz. Ihr Handeln und ihre Persönlichkeitsmerkmale beeinflussen den Erfolg des gesamten digitalen Transformationsprozesses“.

Details zur Studie: https://www.arbeitswissenschaft.net/ki-studie-ergebnisse

Über 90 Prozent halten Führung für wichtig

Im Rahmen der ifaa-Studie „Künstliche Intelligenz in produzierenden Unternehmen“ attestieren 50 % der 459 Teilnehmenden den Führungskräften eine sehr wichtige Rolle, wenn es um die erfolgreiche Einführung von KI geht. Insgesamt bezeichnen 91% der Teilnehmenden die Rolle von Führungskräften als sehr oder eher wichtig.

Persönlichkeitsmerkmale von Führungskräften: individuelle Wandlungsbereitschaft und Begeisterungsfähigkeit

Um die Einführung von KI erfolgreich zu gestalten, brauchen Führungskräfte allerdings besondere Persönlichkeitsmerkmale. In der ifaa-Studie wählten die Teilnehmenden im Rahmen einer Mehrfachauswahl individuelle Wandlungsbereitschaft und Begeisterungsfähigkeit aus. Neugier landete auf dem letzten siebten Platz.

Anforderungen für die zukünftige Arbeit

„Unsere Studienergebnisse betonen die Wichtigkeit von Führungskräften in digitalen Transformationsprozessen und bestätigen die Erkenntnisse aus unserem Forschungsprojekt humAIn work lab. Darin haben wir die Rolle von Führungskräften bei der Einführung von KI empirisch untersucht. Im Kern lässt sich sagen: Führungskräfte haben im Prozess eine große Verantwortung und nehmen dabei unterschiedliche Rollen ein. Sie sind Multiplikatoren, Begleiter der Beschäftigten im Veränderungsprozess aber oftmals auch Projektverantwortliche. Um diesen Transformationsprozess zu bewältigen, braucht es u. a. eine ausgeprägte individuelle Wandlungsbereitschaft sowie die Fähigkeit, die Beschäftigten für die kommenden Veränderungen zu begeistern“, so Peifer.

Weitere Informationen zur Studie und erste Ergebnisse finden Sie unter https://www.arbeitswissenschaft.net/ki-studie-ergebnisse

Genaueres zum Projekt: https://www.arbeitswissenschaft.net/forschung-projekte/humain-work-lab/

Deutschland-Premiere in unserer Stadt: industrielle, bisher nicht genutzte, Wärme wird zukünftig die Häuser und Wohnungen im Düsseldorfer Süden heizen

Julien Mounier, Dr. Daniel Kleine, Dr. Stephan Keller, Mona Neubaur und Carsten Knobel beim Spatenstich der Energiezentrale für das Fernwärme-Projekt von Henkel und den Stadtwerken (v.l.n.r.). Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Das gab es in Deutschland noch nie: Henkel wird ab 2025 eigene industrielle Wärme, die bislang ungenutzt war, in die Fernwärme im Düsseldorfer Süden einspeisen. Möglich macht dies eine eigene Energiezentrale auf dem Henkel-Werksgelände in Holthausen. Grundlage ist die  Klimaschutz-Kooperation zwischen Henkel und den Stadtwerken, die im vergangenen Jahr besiegelt wurde. Henkel-Partner sind die Stadtwerke.

Henkel-CEO Carsten Knobel, Henkel-Standortleiter Dr. Daniel Kleine sowie Julien Mounier, CEO der Stadtwerke Düsseldorf, begrüßten zum heutigen Spatenstich der neuen Energiezentale Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf und Dr. Karl-Heinz Graf, Benrather Bezirksbürgermeister.

Dr. Daniel Kleine gegenüber unserem Reporter:

 

„Das Kooperationsprojekt zeigt, wie starke Partnerschaften zu innovativen und nachhaltigen Lösungen führen. Indem wir als eines der ersten Unternehmen industrielle Abwärme in das lokale Energienetz einspeisen, leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, sagte Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel. Und dies sei auch ein „Ja“ zum Standort Düsseldorf, in den das Unternehmen pro Jahr 100 Millionen EUR investiere. Hier arbeiten 6.000 Henkelaner.

„Es gibt doch noch gute Nachrichten“, rief NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur den Anwesenden heute entgegen. Diese Initiative sei eine Antwort auf eine neue kommunale Wärmeplanung. Stadtwerke, Henkel und die Stadt würden von diesem Projekt profitieren: „Klimaschutz und Nachhaltigkeit als neues Geschäftsmodell“, freute sich die Ministerin.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller lobte Henkel als Vorbild, schließlich wolle Düsseldorf 2035 „Klima-Hauptstadt“ werden. Der heutige Spatenstich sei ein sichtbares Zeichen und ein wichtiges Signal über die Stadtgrenzen hinaus.

Werksleiter Dr. Daniel Kleine berichtete, dass diese Geschichte eigentlich schon im Jahre 2011 begann. Damals traf man sich im technischen Rathaus und überlegte, wie man den Düsseldorfer Süden mit Fernwärme aus dem Werk versorgen könne. Allerdings gab es dann eine „Denkpause, da die ersten Überlegungen wirtschaftlich nicht darstellbar waren.“ Vor einigen Jahren wurde dann die alte Idee neu aufgegriffen – und siehe da: diesmal klappte es.

Mona Neubaur betonte im Pressegespräch: „Wenn Industrie und Energiewirtschaft den Mut haben, gemeinsam neue Wege zu gehen und zu investieren, dann sehen wir uns als Land mit in der Verantwortung, Investitionssicherheit zu schaffen und die dazu erforderlichen Fördermittel bereit zu stellen. Ich freue mich sehr, dass Henkel und die Stadtwerke Düsseldorf nun dieses Leuchtturm-Projekt realisieren.“

Auf dem Henkel-Gelände beginnen nun die Bauarbeiten für die 700 Quadratmeter große Energiezentrale. Diese dient dazu, zukünftige überschüssige Produktionsabwärme in das Fernwärmenetz einzuspeisen. Für den Neubau und die Einrichtung der Infrastruktur investieren die Stadtwerke Düsseldorf 25 Millionen Euro. Außerdem tragen Fördermittel aus dem Landesprogramm „progres.nrw – Wärme- und Kältenetze“ und Bundesmittel aus dem „Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG)“ zur Finanzierung des Projektes bei. Um die industrielle Abwärme nutzen zu können, ist unter anderem der Neubau eines Kamins des Henkel-eigenen Kraftwerks notwendig. Das Unternehmen prüft weitere potenzielle Abwärmequellen auf dem Gelände.

Fernwärme-Kooperation
Durch die Einspeisung der Kamin-Abwärme des Henkel-Kraftwerks in das Fernwärmenetz der Stadtwerke Düsseldorf werden künftig Haushalte im Düsseldorfer Süden mit Wärme versorgt. Die industrielle Abwärme kann Henkel für die eigene Energieversorgung nicht effizient nutzen, da der Standort kein Warmwassernetz betreibt.

Im Rahmen des Projektes sollen bis zu 35 Prozent der Fernwärme für die Stadtteile Garath und Benrath über die Abwärme und Wärme aus der Kraft-Wärme-Kopplung von Henkel gedeckt werden. Dadurch können die Stadtwerke ihren Erdgasverbrauch erheblich reduzieren. Die CO2-Emissionen der Landeshauptstadt Düsseldorf sinken dadurch um etwa 6.500 Tonnen jährlich.

Dr. Daniel Kleine im Journalistengespräch. Foto: Unternehmerschaft Düsseldorf

Neuer Mitarbeiter verstärkt das Team der Stiftung Pro Ausbildung

Volker Sperlich wird ab sofort das Team der Stiftung Pro Ausbildung am Standort Gelsenkirchen verstärken. Als erfahrener Bildungsexperte wird er in seiner neuen Rolle wichtige Aufgaben im Bereich der Förderung von jungen Talenten übernehmen.

Herr Sperlich wird sich insbesondere um die Weiterentwicklung der Girls & Boys Academy sowie des Programms „Kluge Köpfe“ kümmern. Die Girls & Boys Academy ist ein zukunftsweisendes Programm, das darauf abzielt, junge Mädchen und Jungen für technische und wissenschaftliche Themen zu begeistern und ihre Fähigkeiten in diesen Bereichen zu fördern. Das Programm „Kluge Köpfe“ hingegen widmet sich der gezielten Unterstützung besonders begabter Schülerinnen und Schüler und bietet ihnen die Möglichkeit, ihr Potenzial bestmöglich auszuschöpfen.

Volker Sperlich bringt eine langjährige Erfahrung in der Bildungsarbeit mit und hat bereits zahlreiche Projekte erfolgreich geleitet. Sein Engagement und seine Expertise werden einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der Bildungsinitiativen der Stiftung Pro Ausbildung darstellen.

„Wir sind begeistert, Volker Sperlich in unserem Team begrüßen zu dürfen. Seine Qualifikationen und seine Leidenschaft für Bildung passen hervorragend zu unserer Mission, junge Menschen auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen und zu fördern. Wir sind zuversichtlich, dass er die Girls & Boys Academy und das Programm ‚Kluge Köpfe‘ zu neuen Höhen führen wird“, sagte Projektreferentin Ilka Hüsges.

Die Stiftung Pro Ausbildung wurde vor 23 Jahren von den Düsseldorfer Arbeitgebern der Metall- und Elektroindustrie gegründet und setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, Bildungschancen für alle jungen Menschen zu verbessern und sie auf ihrem Weg zu einer erfolgreichen Zukunft zu begleiten. Mit der Unterstützung von engagierten Fachleuten wie Volker Sperlich ist die Stiftung gut gerüstet, ihre Ziele weiterhin erfolgreich zu verfolgen.

Interessierte können sich über die aktuellen Entwicklungen und Programme der Stiftung auf www.stiftung-proausbildung.de informieren.

METRO investiert in Düsseldorfer Campus und präsentiert sich als attraktiver Arbeitgeber in der Region

Düsseldorf ist seit der Mitte der 1960er Jahre die Heimat der METRO. Hier laufen viele Fäden zusammen und konzernweite Entscheidungen für das globale Geschäft werden hier getroffen. Im Headquarter der METRO AG sowie in den unterschiedlichen Gesellschaften des Unternehmens arbeiten an die 3.400 Mitarbeitenden aus insgesamt 87 Nationen daran, die Transformation zum reinen Großhändler voranzutreiben. Nun wird sich der Standort mit den bald beginnenden Baumaßnahmen für die Umgestaltung des Geländes in einen ONE METRO Campus auch räumlich weiterentwickeln: In den Bestandsbauten entstehen moderne Arbeitswelten mit vielfältigen Angeboten für Mitarbeitende, potenzielle neue Talente und die Düsseldorfer Stadtgemeinschaft in direkter Nachbarschaft zum von Swiss Life Asset Managers geplanten Quartier D.STRICT.

„Unser Headquarter in Düsseldorf ist für unser Unternehmen von zentraler Bedeutung. Wir sind ein global aufgestellter Konzern und unser Heimatstandort ist Düsseldorf. Alle zentralen Bereiche sowie zahlreiche Gesellschaften arbeiten hier eng bei- und miteinander, gleichzeitig sind wir nah an unseren Kunden aus Gastronomie und Hotellerie. Bei uns herrscht ein internationaler Flair, gepaart mit rheinländischer Bodenständigkeit. Wir verstehen uns als ein großes Team, das auf Basis gemeinsamer Werte an der Erreichung unserer unternehmerischen Ziele arbeitet, daher auch der Name ONE METRO Campus. Ich freue mich persönlich sehr auf die Umsetzung eines modernen Konzepts, das den Bedürfnissen von Mitarbeitenden und uns als Arbeitgeber gleichermaßen entgegenkommt. Es wird einen Ort schaffen, an dem Menschen sich gerne treffen, um gemeinsam zu arbeiten und sich austauschen“, so Christiane Giesen, Chief People & Culture Officer und Arbeitsdirektorin und Mitglied des Vorstands der METRO AG.

Die Bauarbeiten auf dem ONE METRO Campus werden ab Herbst 2023 beginnen, die Umgestaltung soll bis 2026 beendet sein. Existierende Verwaltungsgebäude der METRO werden in Teilen durch Gastronomie- und Einzelhandelsnutzung im Erdgeschoss der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und zum Quartier hin geöffnet. Freiwerdende Büroflächen sollen an externe Unternehmen nachvermietet werden.

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