Wir suchen Sie als Vorbild für die Girls‘ & Boys‘ Academy Düsseldorf

Ilka Hüsges (rechts) und Marie Beyse managen die Girls & Boys Academy in Düsseldorf. Foto: Stiftung Pro Ausbildung

In Zeiten des Fachkräftemangels ist die berufliche Förderung von jungen Menschen wichtiger denn je. Diese brauchen Vorbilder, an denen sie sich orientieren können.

Noch immer entscheiden sich Mädchen oftmals eher für soziale und Jungen für handwerkliche, technische Berufsfelder und übernehmen dabei längst überholte Rollenbilder. Schade, denn so schränken sie ihre Berufswahl ein!

Und das wollen wir ändern – gemeinsam mit Ihnen!

Mit Schülerinnen und Schülern der siebten Klasse begeben wir uns auf eine zweiwöchige Entdeckungsreise bei der sie ihre Stärken erkunden, Geschlechterklischees hinterfragen und berufliche Vorbilder kennenlernen. Unser Ziel ist es, das Berufswahlspektrum junger Menschen zu erweitern und somit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Das funktioniert jedoch nur mit Ihnen als Vorbild für die jungen Menschen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von morgen!

Für das Schuljahr 2023-24 suchen wir weiterhin nach interessierten Unternehmen, die sich für die beruflichen Zukunftsplanung junger Schülerinnen und Schüler engagieren möchten. Geplant ist, Sie für max. zwei Stunden im Betrieb zu besuchen, damit die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck von Ihrem Unternehmen, Ihren Ausbildungsmöglichkeiten und von Ihrem Arbeitsalltag erhalten. Die Schülerinnen und Schüler werden Sie nach dem Besuch immer mit Ihren Berufen und Ihrem Angebot verbinden!

Können wir Sie dafür gewinnen? Dann stimmen Sie gerne mit uns einen Termin für das Frühjahr 2024 ab!

Ansprechpartnerin des Projektes „Girls & Boys Academy“ ist Marie Beyse, 0211 66908 31, beyse@unternehmerschaft.de.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.stiftung-proausbildung-academy.de.

LET’S TALK ABOUT: Mit digitaler Ausbildung gegen Fachkräftemangel?! 

Der Inside-Talk mit Dr. Loert de Riese-Mayer, Vorstandsmitglied beim „Der Ausbilderkreis e.V.“ (links) und Lisa Marie Schelig, Fachfrau für Azubimarketing bei der Unternehmerschaft Düsseldorf.

Digitalisierung lässt sich kaum vermeiden und kann sowohl bei der Fachkräftegewinnung, bei der Attraktivität von Ausbildung, als auch beim Lernen im Rahmen der Berufsausbildung unterstützen.
Das diskutierten gestern Lisa Marie Schelig (Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V.), Thorsten Leimbach (Fraunhofer IAIS), Dr. Loert de Riese-Meyer (Der Ausbilderkreis e.V.) und Ekrem Namazci (GDEXA – Mentoring & Skilling). ABER im Kern stellten alle Rednerinnen und Redner fest: Je nach Berufsfeld, gibt es natürlich auch Grenzen. Der Nagel muss am Ende eben noch selbst eingeschlagen werden.
Startups, die die passenden Lösungen anbieten gibt es schon. Damit beide Seiten – Ausbilder:innen/Unternehmen und Startups – zusammenkommen, braucht es jedoch die richtige Ansprache. Deswegen wurden im TechHub.K67 Startups, Ausbildungsverantwortliche und Unternehmensvertreter:innen zusammengebracht, um erste Kontakte zu knüpfen und so Ausbildung langfristig digitaler zu machen.
Gepitched haben innovative Startups: Qizify Learning, @stella, Highflier und GDEXA – Mentoring & Skilling!
Die Veranstaltung wurde gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und in Kooperation mit dem Netzwerk Q.4 und EdtechNEXT realisiert.

ifaa-Studie: 89 Prozent der Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie zahlen Weihnachtsgeld

Tolle Nachricht: 89 Prozent der Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie zahlen Weihnachtsgeld. „Damit zahlen fast alle befragten Unternehmen ihren Beschäftigten ein 13. Monatsgehalt,“ so Amelia Gahmann, Leiterin der Düsseldorfer ifaa-Studie Anreiz- und Vergütungssysteme. Insbesondere Beschäftigte ohne Führungsverantwortung können sich über diese Zusatzleistung freuen. Dies ist aber nicht alles, denn bei 82 Prozent steht die Weihnachtsfeier hoch im Kurs. https://www.arbeitswissenschaft.net/summary-benefits2023

Das 13. Gehalt

Viele Beschäftigte erhalten zusätzliche Leistungen in Form von finanziellen Zuwendungen im Zusammenhang mit dem Weihnachtsfest. In der Metall- und Elektroindustrie gaben 89 % der teilnehmenden Unternehmen an, ihren Beschäftigten ohne Führungsverantwortung ein 13. Monatsgehalt oder eine betriebliche Sonderzahlung, wie beispielsweise Weihnachtsgeld, zu gewähren. „Diese Leistungen können sowohl tariflich vereinbart sein als auch freiwillige Gratifikationen von nicht tarifgebundenen Unternehmen umfassen,“ erklärt Gahmann. Führungskräfte erhalten ein Weihnachtsgeld dagegen etwas seltener.

Alle Jahre wieder

Die betriebliche Weihnachtsfeier erfreut sich in Unternehmen großer Beliebtheit. Laut der aktuellen ifaa-Anreiz- und Vergütungsstudie ist dieses Event die am häufigsten angebotene Firmenfeier, noch vor anderen Mitarbeiterveranstaltungen, wie Betriebsfesten oder -ausflügen.

Rheinmetall liefert weitere Munition in die Ukraine

Das Düsseldorfer Unternehmen Rheinmetall hat von der Bundesregierung den Auftrag erhalten, rund 100.000 Schuss 120mm-Mörsermunition an die Ukraine zu liefern. Dies ist Teil des jüngsten 400-Millionen-Euro-Unterstützungspakets für die ukrainischen Streitkräfte. Der Wert des Auftrags liegt im niedrigen dreistelligen MioEUR-Bereich. Die Auslieferung soll kurzfristig beginnen und innerhalb der kommenden zwei Jahre erfolgen.

Rheinmetall hat seine umfangreichen Kompetenzen im Bereich der infanteristischen Feuerunterstützung unlängst durch den Erwerb des spanischen Munitionsherstellers Expal weiter gestärkt. Das Angebot umfasst ein komplettes Portfolio von Mörser-Munitionsfamilien in den Kalibern 120mm, 81mm und 60mm. Hinzu kommen Feuerleitsysteme und Mörserwaffen, wie das 120mm Mörserwaffensystem Ragnarök oder der innovative 60mm-Mörser RSG60.

Dank der erhöhten Reichweite der Rheinmetall-Mörsermunition, der gesteigerten Präzision und der optimierten Wirkung im Ziel können Einsatzkräfte Ziele in schwierigem Gelände oder in urbanem Umfeld effektiv bekämpfen.

Die aktuelle Beauftragung durch die Bundesregierung unterstreicht Rheinmetalls Rolle als Systemhaus im Bereich der Steilfeuersysteme.

In Düsseldorf und Gelsenkirchen starten Rahmenprogramme rund um die UEFA EURO 2024 – die Arbeitgeberverbände sind in beiden Städten dabei

„Mit unseren Projekten möchten wir auch konkret etwas für junge Menschen in unserer Stadt tun“, so Michael Grütering (links), Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände und der Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe. „Um erfolgreich ins Berufsleben zu starten, sind für Schulabsolventen Kompetenzen in den Bereichen Rechnen, Lesen und Schreiben zwingend erforderlich,“ so Grütering. Mit einem mehrjährigen Leseprojekt soll das Interesse von Grundschülern für das Lesen erhöht und deren Lesekompetenz verbessert werden. Der Auftakt des Projekts erfolgt beim bundesweiten Vorlesetag am 17. November 2023. Foto: Gerd Kaemper/ gkfoto.de

In Düsseldorf und Gelsenkirchen starten in diesen Stunden Aktivitäten rund herum um die Ausrichtung der UEFA EURO 2024. Gleich vier Projekte gibt es dazu in Gelsenkirchen – bei einer Initiative stand das Düsseldorfer Lesefest unserer Stiftung Pate. Und auch in der Landeshauptstadt beginnt das diesjährige Lesefest: zur Eröffnungsfeier-Pressekonferenz wird das Düsseldorfer UEFA-Maskottchen „Albärt“ erwartet.

Um die Kräfte Gelsenkirchens zu bündeln, hat sich über die lokale Partnerschaft hinaus ein starkes Bündnis für Gelsenkirchen und die Fußball-Europameisterschaft formiert: Anlässlich des Turniers im Sommer des kommenden Jahres haben die Stadt Gelsenkirchen, die Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe, der FC Schalke 04 und die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen vereinbart, die UEFA EURO 2024 dafür zu nutzen, die Stadt unter dem Motto „Gelsenkirchen – Wir sprechen Fußball und gestalten Zukunft“ als gastfreundlichen, zukunftsfähigen und innovativen Wirtschaftsstandort zu präsentieren.

Hierfür wurden vier konkrete Projekte verabredet: Im Industrie-Club Friedrich Grillo wird ein Pavillon der Wirtschaft als Treffpunkt für in- und ausländische Geschäftspartner eingerichtet. In Räumlichkeiten des Unternehmens ZINQ am Stadthafen wird ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort geschaffen, in dem Zukunftsthemen wie Wasserstoff, Digitalisierung, Bildung, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft sowie der Emscherumbau präsentiert und hierzu Thementage durchgeführt werden. Weitere Projekte sind die Aufstellung einer UnternehmensElf, die beispielhaft für die unterschiedlichen und vielfältigen wirtschaftlichen Aktivitäten in Gelsenkirchen steht, und der Start eines mehrjährigen Leseprojekts für Grundschüler.

„Mit unseren Projekten möchten wir auch konkret etwas für junge Menschen in unserer Stadt tun“, so Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe. „Um erfolgreich ins Berufsleben zu starten, sind für Schulabsolventen Kompetenzen in den Bereichen Rechnen, Lesen und Schreiben zwingend erforderlich,“ so Grütering. Mit einem mehrjährigen Leseprojekt soll das Interesse von Grundschülern für das Lesen erhöht und deren Lesekompetenz verbessert werden. Der Auftakt des Projekts erfolgt beim bundesweiten Vorlesetag am 17. November 2023.

MEDIMAX expandiert: Neueröffnung in Borna

Bei der Fachmarktlinie MEDIMAX der Düsseldorfer Verbundgruppe ElectronicPartner stehen die Zeichen auf Expansion. Am Montag eröffnete ein neuer Standort in der Großen Kreisstadt Borna, etwa 30 km südlich von Leipzig. Damit unterstreicht die Marke MEDIMAX ihre Position als eine der führenden Anbieter im Bereich Consumer Electronics. „Die Marke MEDIMAX wächst und stellt sich weiter erfolgreich für die Zukunft auf. Es freut uns besonders, dass unsere Mitglieder in große Projekte investieren und sich für den Handel vor Ort engagieren“, erklärt Friedrich Sobol, der im ElectronicPartner Vorstand für die Fachmarktlinie MEDIMAX verantwortlich ist. Der neue Standort ist der Unternehmensgruppe M. S. Media Electronic zugehörig und somit der insgesamt zehnte Markt des MEDIMAX Franchisepartners Marko Schulze.

Für ihn ist die Neueröffnung ein Meilenstein: „Seit Wochen arbeiten wir auf diesen Moment hin und haben den ehemaligen Euronics-Standort komplett renoviert und modernisiert.“ Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Markt überzeugt durch eine moderne Innenausstattung mit lokalem Bezug, elegantes Mobiliar und einladende Themenwelten. Auf rund 750 Quadratmetern bietet das MEDIMAX-Team hochwertige Produkte aus den Bereichen Haushalts- und Unterhaltungselektronik, sowie IT, Multimedia und Telekommunikation. Die Produktauswahl erstreckt sich dabei von High-End Geräten für Profis bis hin zu kostengünstigen, aber dennoch qualitativ hochwertigen Alternativen.

Der Fachmarkt startet mit insgesamt neun Mitarbeitenden, die Marko Schulze allesamt von Euronics übernommen hat. Das Team wird sich zukünftig aber noch vergrößern und verjüngen, denn Nachwuchsförderung spielt bei MEDIMAX eine große Rolle. „Als Arbeitgeber tragen wir unseren Teil zu einer funktionierenden Gemeinschaft vor Ort bei. Dazu gehört auch, junge Menschen beim Start in ihre berufliche Zukunft zu unterstützen“, betont Marko Schulze.

Mit der Neueröffnung setzt er außerdem ein wichtiges Zeichen für die Bedeutung persönlicher Beratung im Fachhandel: „Kundenkontakt und Kundenbindung haben für uns Priorität. Am Point of Sale werden nach wie vor die meisten Verkäufe abgeschlossen. Zwar ist der Onlinehandel auch für uns ein wichtiges Standbein, jedoch merken wir immer wieder, dass die persönliche Beratung für Käuferinnen und Käufer sehr wichtig ist“, betont der Inhaber. Neben einem breiten Sortiment und umfassender Beratung gehören auch Zusatzleistungen wie Lieferung, Montage und die Entsorgung von Altgeräten zum MEDIMAX-Service. Darüber hinaus sind Finanzierungsmöglichkeiten sowie Garantie-verlängerungen Teil des Angebots.

Zur Eröffnung waren auch Vertreter aus der ElectronicPartner Zentrale angereist, um persönlich zu gratulieren. „MEDIMAX Borna ist optimal aufgestellt, um die Marke MEDIMAX zukunftsweisend voranzutreiben. Wir beglückwünschen unseren Franchisepartner Marko Schulze zum neuen Abschnitt seiner Unternehmensgeschichte!“, sagt Friedrich Sobol.

Elektrifizierung: Rheinmetall erhält Millionen-Aufträge von weltweit tätigen Automobilhersteller

Rheinmetall in Düsseldorf hat von einem der größten Automobilhersteller weltweit insgesamt drei Aufträge über verschiedene elektrische Kühlmittelpumpen erhalten. Insgesamt liegt das Auftragsvolumen im hohen zweistelligen MioEUR-Bereich. Durch die Aufträge gelingt es dem Technologiekonzern, weiter im zukunftsträchtigen Markt für Elektrifizierung, insbesondere im US-amerikanischen Raum, Fuß zu fassen.

Die Produktion aller drei Modelle startet im Jahr 2025 und läuft über sechs Jahre bis zum Herbst 2031. Geordert wurden jeweils über eine Million Pumpen des Typs WUP3, WUP80 und MEP150 – der angegebene Wert steht für die jeweilige Watt-Leistung. Bei allen drei Beauftragungen hat sich Rheinmetall durch die Qualität der Produkte erfolgreiche gegen den Wettbewerb durchgesetzt und die jeweilige Ausschreibung gewonnen.

Alle drei Pumpenvarianten zeichnen sich durch eine geringe Schallemission aus und sind als Nassläuferpumpen ausgelegt, die durch die fehlende Gleitringdichtung eine geringe Reibung und eine lange Lebensdauer sicherstellen. Die WUP80 garantiert durch einen verschleißfreien BLDC-Motor eine Lebensdauer von über 9.000 Stunden und erzielt darüber hinaus durch eine 5%-ige Effizienzverbesserung einen geringeren Energieverbrauch und eine verminderte Belastung der Fahrzeugelektrik. Die mittelgroße elektrische Kühlmittelpumpe MEP150 wurde speziell für die Anforderungen an elektrischen und elektrifizierten Fahrzeugen basierend auf der jahrelangen Serienerfahrung von Rheinmetall entwickelt und bietet eine Lebensdauer von 75.000 Stunden.

Rheinmetall ist Tier1-Lieferant für den Kunden. Alle drei Beauftragungen lassen weitere Aufträge über Servicedienstleistungen erwarten.

Die Rheinmetall-Division Sensors and Actuators steht bei Thermo- und Fluidmanagement-Anwendungen im Mobility- und Industriebereich für herausragende Kompetenz. Die fünf Business Units Actuators, Air Emission Systems, Commercial Diesel Systems, Pump Technology und Solenoid Valves entwickeln Lösungen für die großen Herausforderungen der Mobilität wie Downsizing, Emissionsreduktion und Effizienzsteigerung bei gleichzeitiger Leistungsoptimierung. Das umfassende Produktportfolio deckt vielfältige AGR-Systeme, elektromotorische Drossel-, Regel- und Abgasklappen, Magnetventile, Aktuatoren und Ventiltriebsysteme sowie Öl-, Wasser- und Vakuumpumpen für Pkw, Nutzfahrzeuge und Offroad-Anwendungen von light- bis heavy-duty sowie Industrieanwendungen ab.

Kaufkraft: Düsseldorfer können sich mehr leisten als Kölner, Frankfurter und Berliner

Ende Oktober hat das IW gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einen regionalen Preisindex veröffentlicht: Damit lassen sich die Preise in allen 400 Kreisen und kreisfreien Städten ermitteln und vergleichen. Doch können sich die Menschen im sächsischen Vogtlandkreis – dem günstigsten Kreis in ganz Deutschland – mehr leisten als andere? Um diese Frage zu beantworten, müssen die Preise in Relation zum Einkommen der Menschen gesetzt werden. Aus beiden Informationen lässt sich das preisbereinigte Einkommen ermitteln, das den Vergleich zwischen den Regionen möglich macht.

Das Ergebnis: Am meisten können sich die Einwohner des Landkreises Starnberg in Bayern leisten. Obwohl das Leben hier um rund 14 Prozent teurer ist als im Bundesschnitt, ist die Kaufkraft – also das preisbereinigte Einkommen – hier am höchsten. Rechnet man die regionalen Preisunterschiede heraus, hat jeder Starnberger knapp 33.000 Euro netto im Jahr zur Verfügung. Zum Vergleich: Am wenigsten können sich die Gelsenkirchener leisten, hier sind es preisbereinigt gerade einmal 19.000 Euro – Platz 400 für die Ruhrgebietsmetropole.

Münchner nicht so kaufstark wie angenommen

Neben dem Landkreis Starnberg können sich die Einwohner im Hochtaunuskreis (Hessen) mit knapp 31.000 Euro und die Baden-Badener mit nur rund 140 Euro weniger am meisten leisten. In beiden Regionen sind die Preise zwar überdurchschnittlich hoch, aufgrund der hohen Einkommen ist die Kaufkraft in diesen Regionen dennoch besonders hoch. Doch auch Orte, die nicht für ihren Reichtum bekannt sind, finden sich auf den vorderen Plätzen des Kaufkraft-Rankings: So können sich die Menschen im Kreis Olpe (Platz 9) und im Landkreis Wunsiedel (Platz 13) mehr leisten als die Münchner. Die Bewohner der bayerischen Hauptstadt haben die zweithöchsten Einkommen, aber gleichzeitig die höchsten Preise in ganz Deutschland. Damit schaffen sie es im Ranking nur auf Platz 24.

Großstädte schneiden eher schlecht ab

Am unteren Ende des Rankings finden sich strukturschwache Städte wieder, etwa Herne, Duisburg, Bremerhaven. Vergleichsweise schwach schneiden auch die deutschen Metropolen ab: Hamburg landet auf Platz 297, dahinter folgen Stuttgart (Platz 301), Köln (Platz 349), Frankfurt (Platz 370) und Berlin (Platz 376). Düsseldorf bildet mit Platz 103 neben München eine Ausnahme.

Zur Methodik: Für die Berechnung greifen die Forscher auf den regionalen Preisindex zurück, bei dem das IW anhand von frei zugänglichen Preisdaten berechnet hat, was das Leben in Deutschlands Städten und Gemeinden kostet. Zur Berechnung der Kaufkraft haben die Wissenschaftler das regionale Einkommen um die präzisen Lebenshaltungskosten aus dem regionalen Preisindex bereinigt. 

Herbstbelebung bleibt in Düsseldorf aus – Ausbildung bleibt auch in schwierigen Zeiten wichtiges Instrument gegen Fachkräftemangel

„Anders als im Herbst üblich, ist die Arbeitslosigkeit in Düsseldorf weiter angestiegen. Angesichts der fortbestehenden konjunkturellen Schwäche könnte der Arbeitsmarkt in Düsseldorf im Winter weiter unter Druck geraten“, kommentiert die Leiterin der Agentur für Arbeit Düsseldorf, Birgitta Kubsch-von Harten (Foto), die heute frisch veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen. Die Arbeitslosenquote ist zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gestiegen und liegt aktuell bei 7,2 Prozent. Im Oktober 2022 hatte die Arbeitslosenquote noch 6,7 Prozent betragen.

Der Ausbildungsmarkt in Düsseldorf sieht dagegen gut aus – gut, für die Bewerber – schlecht, für die Unternehmen, denn: Viele Betriebe in Düsseldorf haben auch im aktuellen Ausbildungsjahr Schwierigkeiten, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Trotz eines wirtschaftlich sehr herausfordernden Umfeldes überstieg die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze erneut die Nachfrage durch die Bewerberinnen und Bewerber klar. Johannes Pöttering (Foto unten), Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw): „Der Ausbildungsmarkt in NRW hat sich in den vergangenen Jahren stark von einem Stellen- zu einem Bewerbermarkt gewandelt. Das bedeutet gleichzeitig: Die Chancen auf einen attraktiven Ausbildungsplatz sind so gut wie selten zuvor.“

Mit über 200 betrieblichen und schulischen Ausbildungen bietet Düsseldorf vielfältige Möglichkeiten, in das Berufsleben einzusteigen. Regelmäßig gibt es in unserer Stadt mehr offene Stellen als nachfragende Bewerber. Bei so einem großen Angebot kann es schwer sein, den Überblick zu behalten. Hierbei hilft dir die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Düsseldorf.

Die Betriebe engagieren sich stark im Bereich der Ausbildung. „Die Ausbildung bleibt gerade in herausfordernden Zeiten wie diesen für die Betriebe ein wichtiges Instrument im Kampf gegen den Fachkräftemangel“. Sorge bereite jedoch, dass in den Vorjahren zu diesem Zeitpunkt noch nie so viele Ausbildungsplätze unbesetzt gewesen seien wie 2023. Es gibt mehr offene Stellen als suchende junge Menschen, dennoch ist es eine Realität, dass es auch unversorgte junge Menschen gibt. In den nächsten Wochen gelte es, die suchenden jungen Menschen über eine Nachvermittlung mit den Betrieben zusammen zu bringen, sagt Pöttering. Er warb dafür, die Zugänge zum Berufsleben und Praxiserfahrungen zu intensivieren, etwa durch eine verstärkte und frührere Berufsorientierung an den Schulen, Kooperationen und Praktika: „Es ist wichtig, dass Eltern die Kinder bei der Wahl ihres Berufsweges kompetent unterstützen können.“

Konecranes gewinnt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024 für Hebe- und Fördertechnik

In Düsseldorf entwickelt und fertigt Konecranes Hafenkrane und fahrerlose Containertransportfahrzeuge unter dem Markennamen „Konecranes Gottwald“. Hafenkrane der neuesten Generation können komplett elektrisch und damit klimaneutral eingesetzt werden, wenn der Kunde entsprechend „grünen Strom“ dafür nutzt. Die fahrerlosen Containertransportfahrzeuge waren die ersten Produkte der Marke, die vollelektrisch und batteriebetrieben waren und damit die Hafenemissionen deutlich reduzierten. Foto: Konecranes

Konecranes hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024 in der Kategorie Hebe- und Fördertechnik gewonnen. Diese anerkannte Auszeichnung wird für Klimaschutzleistungen im deutschen Markt vergeben. Konecranes ist eines von nur 20 Unternehmen, die aus einer Liste von rund 6.000 Kandidaten ausgewählt wurden. In Düsseldorf entwickelt und fertigt Konecranes Hafenkrane und fahrerlose Containertransportfahrzeuge unter dem Markennamen „Konecranes Gottwald“.

Die Auszeichnung orientiert sich an der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, wobei der Fokus auf Feldern liegt, in denen großer Handlungsbedarf besteht. Sie unterstützt auch die Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung, die Maßnahmen für Klima, Natur, Ressourcen, Lieferkette und Gesellschaft priorisiert hat.

„Nachhaltigkeit einschließlich Klimaschutz ist der Kern unserer Strategie und fest in der DNA von Konecranes verankert. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie ist eine weitere Anerkennung für unsere Bemühungen, einen klaren und dauerhaften positiven Einfluss auf das Klima und die Umwelt zu haben. Wir werden diese Anerkennung als Ansporn nutzen, diesen erfolgreichen Weg fortzusetzen“, sagt Anniina Virta-Toikka, Head of Sustainability bei Konecranes.

Konecranes hat sich verpflichtet, bis 2030 einen kohlenstoffneutralen eigenen Betrieb zu haben, und strebt in der Wertschöpfungskette an, die absoluten Emissionen bis 2030 um 50 % zu reduzieren, einschließlich des Einkaufs von Stahl und der Verwendung der verkauften Produkte. Diese Ziele sind Teil der umfassenden Bemühungen von Konecranes, die globale Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen – sie wurden von der Science-Based Target Initiative bestätigt – wobei jedes seiner drei Geschäftssegmente einen wichtigen Beitrag leistet:

  • Bis 2026 wird das Segment Port Solutions sein gesamtes Produktangebot elektrifizieren. Beispiel Hafenmobilkran: Das Produkt aus Düsseldorf kann über das Hafenstromnetz oder per Batterie betrieben werden und verfügt zudem über ein Rekuperationssystem, das bei jeder Abwärts- oder Verzögerungsbewegung Strom in das Stromnetz eines Krans zurückspeist. Die Standorte von Port Solutions in Deutschland, die an der Elektrifizierung arbeiten, sind Düsseldorf und Würzburg.
  • Im Bereich Industrial Equipment liegt der Fokus unter anderem auf der Steigerung der Effizienz, der Verlängerung des Lebenszyklus sowie der Weiterentwicklung der Energieeffizienz und der Materialauswahl von Industriekranen und Hebezeugen. Standorte in Deutschland sind Wetter und Uslar.
  • Durch Wartung, Instandhaltung, Modernisierung und Wiederaufbereitung (so genanntes „Re-Manufacturing“, also die Reparatur von Kranen und Komponenten in einen nahezu neuwertigen Zustand) trägt Services dazu bei, Industriekrane und Hebezeuge länger und effizienter einzusetzen. Die langfristige Nutzung und das anschließende Recycling sind ein wesentlicher Bestandteil von Kreislaufprozessen, die Abfall und Emissionen reduzieren. Services betreibt kundennahe Niederlassungen in allen Regionen Deutschlands. Derzeit wird an der Elektrifizierung der Servicewagenflotte gearbeitet.

Als weltweit führender Anbieter von Materialumschlaglösungen beschäftigt Konecranes in Deutschland rund 3.500 Mitarbeitende, unter anderem an den Produktionsstandorten Wetter und Düsseldorf und bedient Kunden im ganzen Land mit Service und Vertrieb. Die Aktivitäten von Konecranes in Deutschland sind in das globale Nachhaltigkeitsmanagement integriert.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Kooperation mit der Bundesregierung, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsverbänden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen vergeben. Er würdigt wegweisende Schritte in Richtung einer nachhaltigen Zukunft in fünf Bereichen: Unternehmen, New Economy, Architektur/Bauwesen, Unternehmenskooperationen und Sport.

In Düsseldorf entwickelt und fertigt Konecranes Hafenkrane und fahrerlose Containertransportfahrzeuge unter dem Markennamen „Konecranes Gottwald“. Hafenkrane der neuesten Generation können komplett elektrisch und damit klimaneutral eingesetzt werden, wenn der Kunde entsprechend „grünen Strom“ dafür nutzt. Die fahrerlosen Containertransportfahrzeuge waren die ersten Produkte der Marke, die vollelektrisch und batteriebetrieben waren und damit die Hafenemissionen deutlich reduzierten.