Rheinmetall erhält Neuauftrag für innovative Plug and Play-Wärmepumpenlösung zum Einsatz in E-Traktoren

Unser Mitgliedsunternehmen Rheinmetall in Düsseldorf baut sein Geschäft im Bereich E-Mobilität wie geplant auf weitere Anwendungsbereiche mit einem Großauftrag eines aufstrebenden europäischen Herstellers von Elektrotraktoren erfolgreich weiter aus. Beauftragt wurde die neue Wärmepumpe für Elektrofahrzeuge als innovative Plug and Play-Lösung mit einem Auftragsvolumen im niedrigen zweistelligen MioEUR-Bereich zum Einsatz in elektrischen Traktorfahrzeugen des Herstellers.

Mit diesem Neuauftrag gelingt dem Konzern nach Markteinführung des neuartigen Moduls, das insbesondere zur Elektrifizierung von Antrieben bei Nutzfahrzeugen, Baumaschinen und Booten konzipiert wurde, ein weiterer Meilenstein bei der Vermarktung und Etablierung. Die komplett vormontierte und mit Kältemittel befüllte Wärmepumpe kann durch ihr intelligentes Kälte- und Wärmemanagement nicht nur die Reichweite der Fahrzeuge und die Lebensdauer der Batterie erhöhen, sondern auch den Komfort des Fahrers verbessern. Die Vertragslaufzeit beträgt sieben Jahren. Die ersten Pumpen für Feldtests sollen ab 2024 ausgeliefert werden.

Durch die immer höheren Anforderungen an das komplexe Thermomanagement moderner Elektrofahrzeuge steigt die Zahl der einzelnen Komponenten und Anschlüsse für den Kühl- und Kältemittelkreislauf stark an. Hier hilft das neue Kältemittelsystem von Rheinmetall durch seine Kompaktbauweise als Komplettsystem wichtigen Bauraum einzusparen. Die Systemlösung ist für 400- sowie 800-Volt-Applikationen ausgelegt und liefert bis zu 8 kW nominelle Kühl- und bis zu 11 kW Heizleistung.

Als aktives Element im Thermomanagement sorgt die innovative kompakte Wärmepumpe darüber hinaus für die präzise Konditionierung von Batterie und Elektromotor und übernimmt zusätzlich die Klimatisierung des Innenraums. Das Kühlen oder Heizen erfolgt über einen angeschlossenen Kühlmittelkreislauf. Das optimierte Thermomanagementsystem von Rheinmetall leistet insbesondere durch die präzise, intelligente Steuerung einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen, effizienten und gleichzeitig komfortablen E-Mobilität. Die Lebensdauer der Bauteile und die Reichweite der Fahrzeuge können zudem signifikant erhöht werden.

Mit diesem Neuauftrag gelingt Rheinmetall ein weiterer Erfolg im Zukunftsmarkt der Elektromobilität mit hohem Wachstumspotenzial. Das Komplettsystem ist sowohl in neue als auch in bestehende Fahrzeugplattformen integrierbar und eignet sich auch für kundenspezifische Einzelanwendungen.

Zukunft der Mobilität in Düsseldorf

Klaus Kappen, Geschäftsführer der MIRA GmbH, Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Daniel Leimbach, Head of Customer Unit Western Europe, Ericsson | Foto: Mira GmbH

„Die Kooperation von MIRA und Ericsson vereint die Exzellenz des Mobilfunk- und des Mobilitätsstandorts Düsseldorf. Das von MIRA ausgetestete teleoperierte Fahren hat das Potential, zu einem wichtigen Baustein zukünftiger multimodaler Mobilitätskonzepte für Großstädte zu werden.“

Mit diesen Worten unterstrich OB Dr. Keller die Bedeutung des Themas bei seinem Besuch bei Ericsson und MIRA in Düsseldorf. Die eindrucksvolle Demonstration teleoperierter Fahrzeuge, gesteuert über die leistungsfähige 5G-Infrastruktur von Ericsson, zeige die Möglichkeiten für innovative Mobilitätskonzepte.

Die Teleoperation von Fahrzeugen birgt großes Potential: flexiblere öffentliche Verkehrslösungen, optimierte Logistik und eine nachhaltige städtische Entwicklung sind in greifbare Nähe gerückt. Die 5G-Technologie von Ericsson spielt dabei eine unverzichtbare Rolle. Dank geringer Latenz und hoher Datenübertragungsrate ermöglicht sie eine nahezu Echtzeitkommunikation zwischen den Fahrzeugen und dem Steuerungszentrum – eine Grundvoraussetzung für sichere und effiziente teleoperierte Fahrten.

„Düsseldorf erweist sich mit dieser Kooperation erneut als Nährboden für Innovation und Fortschritt. Die Stadt bietet die perfekten Rahmenbedingungen für solche Partnerschaften und für zukunftsweisende Ideen und Technologien“, heißt es in einer Mitteilung an unsere Redaktion.

10 Jahre Einsatz für die Stärkung der Frauenerwerbstätigkeit – die Arbeitsgruppe „Frauenerwerbstätigkeit stärken“ der Taskforce für Arbeit Düsseldorf feiert 10-jähriges Jubiläum

Am 17. Oktober 2013 tagte zum ersten Mal die Arbeitsgruppe „Frauenerwerbstätigkeit stärken“ des Lenkungskreises Taskforce für Arbeit in Düsseldorf. In dieser Arbeitsgruppe haben sich acht arbeitsmarktpolitische Akteure der Stadt zusammengeschlossen, um die Erwerbstätigkeit von Frauen zu erhöhen. Für die Mitglieder war das nun Anlass eine Bilanz über die bisherige Arbeit zu ziehen. Partner ist auch die Unternehmerschaft Düsseldorf – wir werden dort durch Christina Moeser (Foto Dritte von links) vertreten.

„Der Fachkräftemangel war vor 10 Jahren schon eine der größten Herausforderungen auf unserem Arbeitsmarkt und er ist es heute umso mehr. Dabei liegt ein Teil der Lösung so nahe: Politik und Unternehmen müssen Frauen gewinnen! Bei ihnen liegt ein riesiges ungenutztes Potenzial. Wir haben uns daher vor 10 Jahren mit unseren Partnerinnen und Partner zusammengeschlossen, um für eine stärkere Frauenerwerbstätigkeit zu kämpfen und dazu über die Jahre regelmäßig gut besuchte Veranstaltungen zu diesem Thema organisiert“, fasst Sigrid Wolf (Foto Mitte), Leiterin der Arbeitsgruppe und DGB-Regionsgeschäftsführerin Düsseldorf-Bergisch Land, die Beweggründe der Arbeitsgemeinschaft zusammen.

Für die Handwerkskammer Düsseldorf macht die Betriebsberaterin Ingrid Czulkies deutlich: „Für viele Unternehmen wird es immer schwieriger, geeignete Mitarbeitende und Auszubildende zu finden. Frauen im Handwerk müssen daher sichtbarer werden, um Klischees ab- und Vorbilder aufzubauen. Dies schließt eine Unterstützung von Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit ein. Unternehmen sollten verstärkt auf Frauen zugehen, um deren Potenziale als Fachkräfte zu gewinnen. Davon würden beide Seiten profitieren.“

„Wir leisten unseren Beitrag, weibliche Fachkräfte zu gewinnen durch unsere Zusammenarbeit in Netzwerken und mit gut abgestimmten Strategien aller Beteiligten. Unsere jährlichen Veranstaltungen sind hierfür ein sehr gutes Beispiel. Allein in diesem Jahr haben wir über 100 Teilnehmende erreicht“, betont Anke Jürgens, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt beim Jobcenter Düsseldorf die gute Zusammenarbeit innerhalb der Arbeitsgruppe.

Johanna Torkuhl, Leiterin des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Düsseldorf/Kreis Mettmann erklärt hierzu: „Wer dem Fachkräftemangel begegnen will, sollte Frauen einstellen und auf eine lebensphasenorientierte Personalpolitik setzen. Nur so schaffen es die Unternehmen attraktiv für Frauen zu werden.“

Für die Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. fordert die PR-Referentin Christina Moeser: „Das Ungleichgewicht der Geschlechter in MINT-Berufen auszugleichen ist ein zentrales Anliegen, insbesondere in einer Zeit, in der der Wettbewerb um Talente immer intensiver wird. Deshalb engagieren wir uns seit vielen Jahren mit Fördermöglichkeiten, Programmen und Projekten zu diesem Thema bei der Unternehmerschaft Düsseldorf und bringen uns tatkräftig in der Arbeitsgruppe mit ein.“

Und die Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Düsseldorf Elisabeth Wilfart stellt klar: „Es müssen aktiv Impulse für Mädchen und junge Frauen gesetzt werden, um sie darin zu bestärken, zukunftsfähige MINT-Berufe zu erobern.“

„Unternehmen sollten die Potenziale von Frauen in Beruf und Führung noch besser nutzen als bisher. Wenn sie für weibliche Fach- und Führungskräfte attraktiver werden, steigern sie ihre Personalattraktivität insgesamt deutlich. Die IHK Düsseldorf hilft Betrieben dabei und setzt sich mit zahlreichen Initiativen und Formaten für mehr Frauen in Beruf und Führung ein. Die AG ‚Frauenerwerbstätigkeit stärken‘ unterstützen wir von Anfang an“, sagt Stephan Jäger, Berater für Fachkräftesicherung von der IHK Düsseldorf.

„Ungewöhnliche Berufswege sind gefragt. Ob Quereinstieg, Wiedereinstieg, Neuorientierung oder Ausbildung: Wir möchten Frauen ermutigen, sich in neue Bereiche zu wagen und dafür aktiv auf attraktive Arbeitgeber zuzugehen“, macht Julia Klein, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Düsseldorf deutlich.

Wenn Sie mehr über unsere Initiative erfahren möchten sind Sie hier richtig: Christina Moeser unter 0211.6690813.

Neuer Henkel-Podcast: Wie passen Umweltschutz und erneuerbare Energien zusammen?

„Windräder liefern Energie, doch bedrohen die Vögel“, so lautet der Vorwurf vieler Naturschützenden. Doch gefährdet der Ausbau erneuerbarer Energien wirklich die Tierwelt? Und wie löst man solche Debatten? Das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) hilft mit innovativen Ideen, zielgerichteten Dialogen und mutigen Umsetzungen die Interessen mehrerer Anspruchsgruppen zur Energiewende zu vereinen.
In dieser Folge des Henkel-Podcast „Fritz for future“ spricht Janine mit Dr. Julia Wiehe und Tina Bär, Mitarbeiterinnen im Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE), darüber, wie die Energiewende auf allen Ebenen gelingen kann und geht dabei auf Solarpanels in Mooren und die Integration von Kommunen ein.

Link zur Folge: https://fritzforfuture.podigee.io/76-new-episode

Dr. Christian Adolphs wird neuer Klinikgeschäftsführer

Dr. Christian Adolphs tritt die Nachfolge von Emre Nazli an. Foto: Schön Kliniken

Die Schön Klinik Düsseldorf steht ab sofort unter neuer Führung: Dr. Christian Adolphs tritt die Nachfolge von Emre Nazli an, der die Schön Klinik Gruppe aus familiären Gründen verlassen hat.

Adolphs hatte zuletzt die Kaufmännische Leitung des St. Josephs Hospital Hilden inne und war zuvor bei der St. Augustinus Gruppe in verschiedenen leitenden Positionen tätig (u. a. Strategische Planung und Geschäftsfeldentwicklung). Der 36-jährige Essener wird das einzige linksrheinische Krankenhaus der Stadt medizinisch und strukturell weiterentwickeln und zukunftssicher aufstellen – auch im Hinblick auf die anstehende Krankenhausreform.

Der promovierte Betriebswirt freut sich auf die neue Aufgabe als Klinikgeschäftsführer: „Die Schön Klinik Düsseldorf ist ein Grund- und Regelversorger, der auf höchstem medizinischen Niveau agiert und einen hohen Stellenwert für die Region hat. Neben der Einhaltung fachlicher Standards und der exzellenten Betreuung von Patientinnen und Patienten ist mir der kollegiale Zusammenhalt besonders wichtig. Ich denke, dass die Klinik aufgrund Ihrer Größe die besten Voraussetzungen hierfür bietet.“ Zudem, betont Adolphs, sei es ihm ein Anliegen, die Schön Klinik Düsseldorf in allen Bereichen zukunftssicher aufzustellen: „Dazu gehören neben den Voraussetzungen für den anstehenden Krankenhausplan auch die Themen Personalgewinnung und Personalerhaltung. Als gebürtiger Essener weiß ich, wie wichtig das Zwischenmenschliche in dieser Gegend ist – das gilt natürlich nicht nur für das Ruhrgebiet, sondern auch für das Rheinland.“

„Wir sind sehr froh darüber, mit Herrn Dr. Adolphs einen so qualifizierten Nachfolger für Emre Nazli gefunden zu haben, der zum einen die Krankenhauslandschaft und zum anderen die Region sehr gut kennt“, so André Trumpp, Chief Operating Officer (COO) der Schön Klinik Gruppe. „Herr Dr. Adolphs verfügt über eine breite Expertise im Klinikbereich und wird das einzige linksrheinische Krankenhaus der Stadt Düsseldorf mit viel Engagement leiten. Wir wünschen ihm einen guten Start und viel Erfolg bei allen anstehenden Projekten“, ergänzt Trumpp.

Über die Schön Klinik Düsseldorf

Die Schön Klinik Düsseldorf ist auf Erkrankungen der Gefäße, des Herzens, auf den Bereich HNO, die Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie den gesamten Bewegungsapparat spezialisiert. Die breit gefächerte Orthopädie umfasst die Bereiche Wirbelsäule, Gelenke und Sportmedizin. Die Allgemein- und Viszeralchirurgie ist spezialisiert auf minimalinvasive Eingriffe bei Erkrankungen des Darms, aller weiterer inneren Organe im Bauchraum inklusive Leistenbrüchen und Hernien, auf die Proktologie sowie die onkologische Chirurgie. Das Gefäßzentrum mit den Bereichen Angiologie und Gefäßchirurgie gehört zu den Vorreitern in Deutschland. Im einzigen linksrheinischen Krankenhaus der Stadt Düsseldorf kümmern sich pro Jahr rund 540 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um ca. 12.000 stationäre und 20.000 ambulante Patientinnen und Patienten.

www.schoen-klinik.de/duesseldorf

Jobs, Jobs, Jobs bei der Düsseldorfer Agentur für Arbeit

Ob Job, ein Duales Studium oder ein einjähriges „qualifiziertes“ Praktikum: für 34 junge Menschen beginnt nun eine neue Zeit bei unserer Arbeitsagentur an der Grafenberger Allee.

Die für den Ausbildungsbereich in der Region Düsseldorf verantwortliche Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit, Tavin Lara Turanli, begrüßte die neuen Nachwuchskräfte. „Wir freuen uns, dass so tolle und motivierte Menschen bei uns anfangen. Ich bin mir sicher, dass sie viel frischen Wind mitbringen werden. Unser Ziel ist es, alle Auszubildenden und Studierenden nach erfolgreicher Ausbildung beziehungsweise Studium zu übernehmen.“

Die zwölf Studierenden in den dualen Studiengängen verbringen die ersten Monate an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Mannheim. Danach beginnen die Praxisphasen in Düsseldorf und der Umgebung bei der Arbeitsagentur oder im Jobcenter. Die BA bietet zwei duale Studiengänge an. Bei dem Studium „Arbeitsmarktmanagement“ geht es um die Beratung und Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuchenden.

Der Studiengang „Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung“ befasst sich im Schwerpunkt mit der Berufswahl und der beruflichen Neuorientierung. Die monatliche Ausbildungsvergütung für die Studierenden beträgt 1.820 Euro. Zusätzlich werden Kosten für die auswärtige Unterbringung am Studienort Mannheim erstattet.

Die größte Gruppe der frisch gestarteten Nachwuchskräfte machen auch im Jahr 2023 die Auszubildenden als Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen aus. 20 neue Azubis absolvieren die dreijährige praxisorientierte Ausbildung in den Arbeitsagenturen und Jobcentern in Düsseldorf und Umgebung. Die Berufsschule ist für alle in Düsseldorf. Die Auszubildenden starten mit einer monatlichen Ausbildungsvergütung von monatlich 1.218 Euro. Die Ausbildung kann auch in Teilzeit absolviert werden. Die Arbeitszeiten sind flexibel, 30 Tage Urlaub garantiert. Gerade die Themenvielfalt kommt bei den Jugendlichen gut an.

Lorenzo Dominici hat sich bewusst für eine Ausbildung bei der Bundesagentur für Arbeit entschieden: „Ich finde die Kombination aus Wirtschafts-, Rechts- und sozialen Themen total spannend. Ich habe einen Beruf gesucht, in dem ich Menschen in schwierigen Situationen helfen kann. Daher habe ich mich für die Bundesagentur für Arbeit entschieden.“

Neben den neuen Auszubildenden starten zwei junge Menschen in eine zwölfmonatige Einstiegsqualifizierung (EQ). Bei der Einstiegsqualifizierung handelt es sich um ein Angebot der Arbeitsagentur, das allen Ausbildungsbetrieben zur Verfügung steht. Eine EQ kann auf einen späteren Ausbildungsstart angerechnet werden, was das gemeinsame Ziel ist. „Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Einstiegsqualifizierungen gemacht“, stellt Tavin Lara Turanli fest. „Ich halte es für eine ausgezeichnete weitere Möglichkeit, Nachwuchskräfte zu gewinnen.“

Tavin Lara Turanli ist davon überzeugt, „dass die neuen Kolleginnen und Kollegen einen ersten Schritt in eine Welt vielfältiger Tätigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten gemacht haben.“ Sie verspricht „eine spannende Zeit mit hervorragenden Aufstiegsperspektiven beim größten Dienstleister am Arbeitsmarkt“.

Interessenten an einer dualen Ausbildung oder einem dualen Studium bei der Agentur für Arbeit finden unter www.arbeitsagentur.de/bakarriere weitere Informationen zur Karriere, freien Stellen und zur Bewerbung bei der BA. Auch die Berufsberatung der Arbeitsagentur informiert gerne über die Einstiegsmöglichkeiten bei der Bundesagentur für Arbeit.

Wärmepumpen-Infotag: erneuerbar, effizient und zukunftssicher heizen

Wer heute seine Immobilie mit einer Wärmepumpe fit für die Zukunft macht, ist unabhängig von fossiler Energie und fühlt sich nachhaltig wohl – denn eine sichere und effiziente Wärmeversorgung erhöht die Lebensqualität. So wird das Zuhause ein entspannter Rückzugsort in herausfordernden Zeiten.

Die Wärmewende und der Klimaschutz sind heute in fast jedem Zuhause ein aktuelles Thema. Stiebel Eltron informiert am Samstag, 21. Oktober, beim Wärmepumpen-Infotag in Oberhausen unter dem Motto »Saturday for Future« darüber, was Eigenheimbesitzer für eine sichere Wärmeversorgung ohne Öl und Gas und eine bessere Klimabilanz tun können.

Private Haushalte können mit Wärmepumpen-Heiztechnik ohne Öl und Gas eine Menge für das Klima tun. Zudem ist die Nutzung von grünem Strom in Kombination mit kostenloser Umweltwärme für die Bereitung von Wärme und Warmwasser ein wichtiger Schritt zu mehr Energiesicherheit und Unabhängigkeit.

Laut dem aktuellen »KfW-Energiewendebarometer 2023« verantworten private Haushalte fast 40 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland. Eine positive Einstellung bei Eigenheimbesitzern zur Transformation ihrer Immobilie ist also ein wichtiger Faktor dafür, Deutschland klimafreundlicher zu machen. Beim Infotag in Oberhausen (Einzugsgebiet Düsseldorf) informiert das Heiztechnikunternehmen Stiebel Eltron über Möglichkeiten für ein nachhaltiges Zuhause mit Energie aus dem eigenen Garten.

Tipps, Kostenschätzung und die Vernetzung zum Fachhandwerker

Zentraler Baustein für ein effizientes Gebäude ist eine Wärmepumpenheizung – Dämmung, neue Fenster oder Photovoltaikanlage sind hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig. Beim Wärmepumpen-Infotag in Oberhausen informiert das Green-Tech-Unternehmen Stiebel Eltron über die klimafreundliche und effiziente Wärmepumpentechnik. Gute Tipps zur Förderung gibt es on Top und auch eine Kosteneinschätzung für ein Sanierungsvorhaben kann schnell am Tisch gerechnet werden. Mit über 45 Jahren Wärmepumpen-Erfahrung ist Stiebel Eltron einer der Pioniere der Branche.

Wärmepumpen-Infotag bei STIEBEL ELTRON in Oberhausen, 21. Oktober 2023, 10.00 Uhr–15.00 Uhr, Max-Planck-Ring 33, 46049 Oberhausen

Die klimafreundliche Wärmepumpen-Heizung kann im Garten, im Vorgarten oder sogar in einem Innenraum platziert werden. Für die effiziente Wärmeerzeugung wird der Außenluft Wärme entzogen. Diese Geräte sind für Neubau und Sanierung eine gute Wahl.

Weltpremiere: erster batterieelektrischer Fernverkehrs-Lkw mit Stern

Der eActros 600 als Weltpremiere.

Unser Mitgliedsunternehmen Mercedes-Benz Trucks hat die Serienversion des ersten batterieelektrischen Fernverkehrs-Lkw mit Stern enthüllt. Der Hersteller präsentierte den Mercedes-Benz eActros 600 heute als Weltpremiere vor internationalem Publikum bei einer Veranstaltung südlich von Hamburg. Mit dem schweren Elektro-Lkw will der Hersteller den neuen Standard im Straßengüterverkehr definieren – und dies in Sachen Technologie, Nachhaltigkeit, Design sowie Profitabilität für E-Flottenbetreiber.

Die hohe Batteriekapazität von über 600 Kilowattstunden – daher die Typbezeichnung 600 – sowie eine neue, besonders effiziente elektrische Antriebsachse aus eigener Entwicklung, ermöglichen eine Reichweite des E-Lkw von 500 Kilometern ohne Zwischenladen. So wird der eActros 600 deutlich über 1.000 Kilometer am Tag zurücklegen können. Zwischenladen während der gesetzlich vorgeschriebenen Fahrerpausen – selbst ohne Megawattladen – macht dies möglich.

Etwa 60 Prozent der Langstreckenfahrten von Mercedes-Benz Trucks Kunden in Europa sind ohnehin kürzer als 500 Kilometer, sodass Ladeinfrastruktur auf dem Betriebshof sowie an den Be- und Entladestellen für diese Fälle ausreichend ist. Für alle anderen Einsätze ist der kontinuierliche Aufbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur eine essenzielle Voraussetzung, um den Elektro-Lkw voll einsatzfähig für den paneuropäischen Fernverkehr zu machen. Der eActros 600 wird neben dem CCS-Laden mit bis zu 400 kW später auch das Megawattladen (MCS) ermöglichen. Ab Verkaufsstart können Kunden hierfür eine Vorrüstung bestellen. Sobald die MCS-Technologie verfügbar und herstellerübergreifend standardisiert ist, soll sie für diese Modelle des eActros 600 nachrüstbar sein. Die Batterien können an einer entsprechenden Ladesäule mit etwa einem Megawatt Leistung in ca. 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufgeladen werden.

Das Fahrzeug ist technisch auf ein kombiniertes Gesamtzuggewicht von bis zu 44 Tonnen ausgelegt. Mit einem Standardauflieger hat der eActros 600 in der EU eine Nutzlast von etwa 22 Tonnen. In einigen Fällen kann nationales Recht eine höhere Nutzlast zulassen. Optisch zeichnet sich der E-Lkw durch ein grundlegend neues, puristisches Design mit klaren Linien und einer aerodynamischen Form aus. Bei der Profitabilität für Flottenbetreiber soll der Elektro-Truck neue Maßstäbe setzen, womit er langfristig die Mehrheit der Diesel-Lkw im wichtigen Fernverkehrs-Segment ablösen kann. Kern des Konzepts von Mercedes-Benz Trucks für den batterieelektrischen Fernverkehr ist, Kunden eine gesamtheitliche Transportlösung aus Fahrzeugtechnologie, Beratung, Ladeinfrastruktur und Services zu bieten.

Der Verkaufsstart des E-Lkw ist dieses Jahr. Der Start der Serienproduktion ist für Ende 2024 vorgesehen. Der eActros 600 wird von Anfang an als Sattelzugmaschine sowie als Pritschenfahrgestell-Variante produziert, was den Kunden zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten im vollelektrischen Transport bietet. Derzeit entsteht eine Flotte von rund fünfzig Prototypen, von denen einige Fahrzeuge in einem nächsten Schritt auch zu ersten Kunden in die Praxiserprobung gehen sollen.

Karin Rådström, CEO Mercedes-Benz Trucks: „Der eActros 600 steht für die Transformation des Straßengüterverkehrs hin zur CO2-Neutralität wie kein anderer Lkw mit Stern vor ihm. Er zeichnet sich durch eine hochmoderne Antriebstechnologie aus, die sehr hohe Energieeffizienz und damit Profitabilität für unsere Kunden bieten kann. Damit macht er den Einstieg in die E-Mobilität für Flottenbetreiber besonders attraktiv.“

Ab Freitag Sperrungen am Mörsenbroicher Ei

Am Freitag (13.) und am Wochenende kommt es am Mörsenbroicher Ei zu größeren Bauarbeiten. Im Umfeld des Mörsenbroicher Eis rechnet die Stadt deshalb mit erheblichen Staus. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die örtliche Beschilderung zu beachten. „Ortskundige Autofahrer sollten den Bereich während der Arbeiten möglichst meiden“, heißt es.

Grund: Bus und Bahn sollen zukünftig schneller fahren dürfen. Deshalb müssen die Ampeln umgerüstet werden.

Während der Arbeiten ab Freitag, 10 Uhr, muss die Ampel außer Betrieb genommen werden. Dafür müssen an dem viel befahrenen Verkehrsknoten verschiedene Verkehrsbeziehungen gesperrt und Fahrstreifen eingezogen werden. So ist die Überfahrt von der Grashof- in die Heinrichstraße oder aus der Stankt-Franziskus- in die Brehmstraße nicht möglich. Der Knotenpunkt an der Münsterstraße bleibt in Betrieb. Ortskundige Autofahrer sollten den Bereich während der Arbeiten möglichst meiden.

Analyse: AfD gewinnt vor allem in Regionen Wähler, in denen die Wirtschaft mit Umbrüchen zu kämpfen hat

Wieder einmal hat die AfD bei Landtagswahlen auch in Westdeutschland ihren Stimmenanteil deutlich steigern können: In Hessen kam sie auf 18,4 Prozent (plus 5,3 Prozentpunkte), in Bayern legte sie um 4,4 Punkte auf 14,6 Prozent zu. Dabei gibt es zwischen den Regionen große Unterschiede: Besonders stark ist die AfD in Industrieregionen, in denen Strukturwandel ein großes Thema ist. Typischerweise braucht die Wirtschaft in diesen Regionen viel Energie oder viele Anlagen, die große Emissionen erzeugen, entsprechend unsicher ist die Zukunftslage. Das trifft in Hessen auf fünf und in Bayern auf 28 Kreise und Städte zu.

Unwuchten im Westen angekommen

Schon bei der Bundestagswahl 2021 konnte die AfD mit 12,9 Prozent der Zweitstimmen in diesen sogenannten Transformationsregionen besonders gut abschneiden: In Regionen, die weniger mit wirtschaftlichen Umbrüchen zu kämpfen hatten, erhielt sie 2,2 Prozentpunkte weniger Stimmen.Besonders ausgeprägt war die Differenz in Ostdeutschland.

Die aktuellen Landtagswahlen zeigen nun, dass die regionalen Unwuchten auch im Westen angekommen sind. In den bayerischen Transformationsregionen, in denen die Automobilindustrie stark vertreten ist und sich auf traditionelle Antriebsstränge fokussiert, schneidet die AfD durchschnittlich 3,1 Prozentpunkte besser ab. Gleichzeitig fällt das Ergebnis der Grünen in diesen Regionen um 4,7 Prozentpunkte schlechter aus als in anderen Regionen. Bei den Freien Wählern ist der Unterschied geringer: Das mag auch daran liegen, dass die Partei sich erfolgreich auf dem Land positioniert hat, aber weniger materielle Abstiegsängste mobilisiert.

Regionen brauchen Unterstützung

Auch in Hessen lässt sich das Ergebnis beobachten: Die AfD schneidet in Transformationsregionen 2,6 Prozentpunkte besser, die Grünen 4,8 Prozentpunkte schlechter ab. Nicht berücksichtigt wurde der boomende Hochschulstandort Darmstadt, der auch viele energieintensive Chemieunternehmen aufweist. Die Stadt zählt zu den Top Ten des WirtschaftsWoche Städterankings 2022. Die Kommune weist ein für Transformationsregionen untypisches Wahlverhalten auf – es gleicht mit dem hohen Anteil an Grünen-Wählern (27,3) bei gleichzeitig wenig AfD-Affinität (10,9) dem von Universitäten geprägten westdeutschen Großstädten.

„Es sollte alles getan werden, damit Regionen die nötige Transformation erfolgreich absolvieren“, sagt IW-Forscher Matthias Diermeier. „Dafür braucht es realistische Ziele, Planung, das richtige Timing, gute Kommunikation und Dialog mit den betroffenen Menschen.“ Hilfreich wäre ein eindeutiges Signal der Politik, dass die Industrie elementarer Bestandteil des Geschäftsmodells Deutschland ist, die Kompetenzen, die hier über Jahrzehnte aufgebaut wurden, sind für den klimaneutralen Umbau zentral. In Deutschland gibt es etliche erfolgreiche Beispiele – beispielsweise das Ruhrgebiet, das trotz jahrzehntelangem Strukturwandel bisher kaum Tendenzen zu Radikalismus gezeigt hat.