Rheinmetall: Großauftrag aus Wien

Das Düsseldorfer Unternehmen Rheinmetall hat mit der österreichischen Bundesbeschaffung GmbH Wien einen Rahmenvertrag zur Lieferung verschiedener Logistikfahrzeuge für das Österreichische Bundesheer (ÖBH) geschlossen. Der Rahmenvertrag ist auf sieben Jahre angelegt und sieht Lieferungen von bis zu 1.375 Fahrzeugen der Baureihen HX, TGS und TGM vor.

Das mögliche Auftragsvolumen liegt bei bis zu 525 MioEUR.

Die staatliche LKW-Ausschreibung der Republik Österreich umfasste insgesamt 23 Lose, von denen sechs Lose für den militärischen Bereich vorgesehen waren. Im Hinblick auf die unterschiedlichen technischen Anforderungen der Lose bot RMMV Fahrzeugtypen der Baureihen TGM, TGS und HX in unterschiedlichen Achskonfigurationen an. Dazu kamen unterschiedliche Aufbausysteme wie z. B. Krane, Pritschen, Kipper, Abrollsysteme, Wechselsysteme und Schneeräumsysteme. Die RMMV erhielt den Zuschlag der gesamten sechs militärischen Lose.

„Dass wir aus unserem Werk in der österreichischen Hauptstadt Wien das Bundesheer mit hochmodernen LKW-Systemen versorgen können, erfüllt uns mit großem Stolz“, so Michael Wittlinger, Vorsitzender der Geschäftsführung der RMMV. „Unser Anspruch bei Rheinmetall ist es, diejenigen bestmöglich auszustatten, die für unsere Sicherheit eintreten. Wir sind überzeugt davon, dass unsere Fahrzeuge die österreichischen Soldatinnen und Soldaten auf bestmögliche Weise schützen, unterstützen und zufriedenstellen werden.“

Die Beschaffung der Logistikfahrzeuge ist Teil einer umfassenden Modernisierung des Bundesheeres. Die österreichische Verteidigungsministerin Klaudia Tanner unterstreicht die Bedeutung dieser Initiative: „Mit einem Investitionsvolumen von 560 Millionen Euro werden jetzt bis zum Jahr 2029 insgesamt 170 gepanzerte Fahrzeuge modernisiert sein. Das betrifft 58 Kampfpanzer Leopard 2 A4 und 112 Schützenpanzer Ulan. Es ist nach dem großen Investitionspaket zur Beschaffung von 36 Hubschraubern des Typs AW169 ‚Lion‘ um 873 Millionen Euro der nächste große Schritt zu einem modernen Heer. So wird der Slogan ‚Mission vorwärts‘ durch konkrete Taten erfüllt.“

Das Österreichische Bundesheer ist bereits seit vielen Jahren ein sehr guter Kunde der RMMV. Verschiedene Fahrzeuge der Baureihen TGM, TGS und HX sind bereits erfolgreich im Einsatz. Über 200 Fahrzeuge der Baureihe TGM mit Doppelkabine und Wechselaufbausystem befinden sich in Nutzung. Des Weiteren sind für die nächsten Jahre Fahrzeuge der Baureihen HX mit Drei-Seiten-Kipperaufbau und Heckkran sowie Fahrzeuge der Baureihe TGS 8×8 mit Palfinger Hakensystem in der Zulieferung. Seit Ende 2021 nutzt das Bundesheer auch die integrierte geschützte Wechselkabine Integrated Armoured Cabin. Sie kann innerhalb kürzester Zeit je nach Anforderungen auf die Bestandsfahrzeuge der HX-Baureihe montiert werden.

RMMV ist eine Joint Venture-Gesellschaft, an der die Rheinmetall AG mit 51% und die MAN Truck & Bus SE mit 49% beteiligt sind.

Podcastfolge 124: Live vom „Düsseldorfer Arbeitgebertag“

Die Podcastfolge 124 kommt live vom „Düsseldorfer Arbeitgebertag“. Foto: Frank Wiedemeier

Herzlich Willkommen zur neuen Podcastfolge der „Düsseldorfer Wirtschaft“. In dieser Folge (Nr. 124 am 17. Mai 2023) geht es um das Thema Cyber-Security und Hacker. Dabei werden wir uns genauer anschauen, welche Bedrohungen durch Hacker existieren und wie Unternehmen sich davor schützen können. Außerdem sprechen wir über den „Düsseldorfer Arbeitgebertag 2023“ und stellen den Gewinner des Rheinischen Innovationspreis 2023 vor.

Zunächst einmal: Was ist Cyber-Security? Cyber-Security bezeichnet den Schutz von IT-Systemen vor unautorisiertem Zugriff, Datenverlust oder -diebstahl sowie vor Viren und anderen Schadprogrammen. Der Schutz der digitalen Infrastruktur ist gerade für Unternehmen unerlässlich, da sie immer stärker von digitalen Prozessen abhängig sind.

Hacker sind eine ernsthafte Bedrohung für die Cyber-Security von Unternehmen. Sie versuchen, in IT-Systeme einzudringen und dort Schaden anzurichten. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Hackern: Zum einen gibt es sogenannte „White-Hat-Hacker“, die von Unternehmen beauftragt werden, um Schwachstellen in deren IT-Systemen aufzudecken. Zum anderen gibt es jedoch auch „Black-Hat-Hacker“, die ohne Genehmigung in fremde Systeme eindringen und dort Schaden anrichten.

Um sich vor Hackern zu schützen, gibt es verschiedene Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen können. Eine wichtige Maßnahme ist die Implementierung von Firewalls, die den Zugriff auf das IT-System kontrollieren. Zudem sollten regelmäßige Updates und Patches durchgeführt werden, um Sicherheitslücken zu schließen. Auch Schulungen für Mitarbeiter können dazu beitragen, das Bewusstsein für die Gefahren von Hackerangriffen zu schärfen.

Insgesamt zeigt sich, dass Cyber-Security ein sehr komplexes und vielschichtiges Thema ist, das Unternehmen nicht unterschätzen sollten. Ein erfolgreicher Hackerangriff kann nicht nur finanzielle Schäden verursachen, sondern auch das Vertrauen der Kunden in das Unternehmen nachhaltig schädigen. Deshalb sollten Unternehmen sich intensiv mit dem Thema Cyber-Security auseinandersetzen und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um sich vor den Bedrohungen durch Hacker zu schützen.

Unser Podcastfolge hören Sie in Ihrer Lieblings-APP. Bitte, empfehlen Sie uns gerne weiter in Ihren beruflichen und persönlichen Netzwerken.
Sie hören die Folge ab dem 17. Mai 2023, 05:55 Uhr, hier: https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/

Unsere Metro wächst zweistellig

Im Q2 2022/23 setzt METRO den positiven Umsatztrend fort. Dies war getrieben durch die konsequente Umsetzung der sCore-Strategie, gestützt durch die anhaltende Inflation. Zudem hat sich das Konsumentenvertrauen in der EU zuletzt deutlich erholt und auch das Gastgewerbe startete mit einer positiven Umsatzentwicklung ins laufende Geschäftsjahr. Der Umsatz von METRO in lokaler Währung stieg im Q2 2022/23 um 10,5 %, der berichtete Umsatz erhöhte sich um 10,4 % auf 6,9 Mrd. € (Q2 2021/22: 6,2 Mrd. €). Zu dem Wachstum trugen alle Vertriebskanäle (stationäres Geschäft, Belieferung und METRO MARKETS) sowie alle Segmente außer Russland bei. Das EBITDA bereinigt erreichte 111 Mio. € (Q2 2021/22: 157 Mio. €). Der Rückgang ist wesentlich auf das Auslaufen von Posttransaktionseffekten (Real) zurückzuführen.

Im H1 2022/23 stieg der Umsatz in lokaler Währung um 7,7 % trotz der während des Cyberangriffs im Q1 2022/23 entgangenen Umsatzerlöse (niedriger 3-stelliger Millionen-Euro-Betrag). Zu dem Wachstum trugen insbesondere die Segmente Ost, West und Deutschland bei. Der berichtete Umsatz stieg um 8,3 % auf 15,0 Mrd. €. Das EBITDA bereinigt ging auf 577 Mio. € zurück (H1 2021/22: 678 Mio. €). Der Rückgang ist auf den Cyberangriff (mittlerer bis hoher 2-stelliger Millionen Euro Bereich) im Q1 2022/23, das Auslaufen von Posttransaktionseffekten (Real) und die erwartete und eingetretene Kosteninflation zurückzuführen. Der Ausblick für Umsatz und EBITDA bereinigt für das Geschäftsjahr 2022/23 sowie die mittelfristigen Ambitionen werden bestätigt.

Henkel erzielt sehr starkes organisches Umsatzwachstum im ersten Quartal

Das Düsseldorfer Henkel hat im ersten Quartal 2023 den Konzernumsatz auf rund 5,6 Mrd Euro gesteigert. Das sehr starke organische Umsatzwachstum von 6,6 Prozent war durch eine zweistellige Preisentwicklung getrieben, bei gleichzeitig rückläufigem Volumen. Nominal betrachtet stieg der Umsatz um 6,4 Prozent.

„Wir sind gut ins Jahr gestartet – und das in einem unverändert herausfordernden wirtschaftlichen Marktumfeld. Die sehr starke Umsatzsteigerung in beiden Unternehmensbereichen zeigt die Stärke unseres Portfolios mit erfolgreichen Marken und innovativen Technologien. Auch im ersten Quartal haben wir unsere Preisanpassungen fortgesetzt, um die Belastungen aus den Rohstoff- und Logistikkosten zu kompensieren“, sagte Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel. „Wir haben heute unsere Prognose für das Jahr 2023 bekräftigt und blicken auf Grundlage der sehr starken organischen Umsatzentwicklung im ersten Quartal zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr.“

Die sehr starke organische Umsatzsteigerung im Unternehmensbereich Adhesive Technologies wurde im ersten Quartal von allen Geschäftsfeldern getragen. Auch der neue Unternehmensbereich Consumer Brands konnte den Umsatz im ersten Quartal in allen Geschäftsfeldern organisch steigern und erreichte ebenfalls ein insgesamt sehr starkes Wachstum.

„Zudem haben wir die Umsetzung unserer strategischen Prioritäten mit Nachdruck vorangetrieben und dabei wichtige Fortschritte erzielt. So bringen wir zum Beispiel im Unternehmensbereich Consumer Brands die Integration und Portfolio-Fokussierung konsequent voran, richten im Unternehmensbereich Adhesive Technologies die Organisationsstruktur noch stärker an unseren Kunden aus und haben in beiden Geschäften relevante Innovationen erfolgreich auf den Markt gebracht“, erläuterte Carsten Knobel.

Im Rahmen der Kapitalallokation hatte Henkel außerdem im Jahr 2022 erstmalig ein Aktienrückkauf-Programm gestartet und dieses im ersten Quartal 2023 erfolgreich abgeschlossen: Bis Ende März wurden Aktien im Wert von rund 1 Mrd Euro zurückgekauft.

Am 20. April 2023 hatte Henkel den Abschluss einer Vereinbarung über den Verkauf der Geschäftsaktivitäten in Russland an ein Konsortium von lokalen Finanzinvestoren bekanntgegeben. Die Aufgabe seiner russischen Geschäfte hatte das Unternehmen nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im vergangenen Jahr angekündigt. Mittlerweile ist die Transaktion abgeschlossen, der Verkaufspreis beläuft sich auf 54 Mrd Rubel (rund 600 Mio Euro).

Umsatzentwicklung Konzern

Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal 2023 nominal um 6,4 Prozent von 5.271 Mio Euro im Vorjahresquartal auf 5.609 Mio Euro. Organisch – also bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen/Divestments – erhöhte sich der Umsatz um 6,6 Prozent. Die sehr starke Umsatzsteigerung auf Konzernebene war preisgetrieben. Akquisitionen und Divestments minderten den Umsatz um -1,1 Prozent. Wechselkurseffekte wirkten sich mit 0,9 Prozent leicht positiv auf die Umsatzentwicklung aus.

Im ersten Quartal lag das organische Umsatzwachstum in der Region Europa bei 4,2 Prozent. In der Region IMEA legte der Umsatz organisch um 27,8 Prozent zu. In der Region Nordamerika steigerten wir den Umsatz organisch um 7,1 Prozent. In Lateinamerika erreichten wir ein organisches Umsatzwachstum von 17,6 Prozent. Die organische Umsatzentwicklung in der Region Asien/Pazifik lag bei -4,8 Prozent.

L’ORÉAL: Gemeinsam für mehr Vielfalt und Akzeptanz

In diesem Jahr kooperiert die Friseurmarke REDKEN mit dem CSD Deutschland. Zusammen stehen sie gegen jegliche Art von Ausgrenzung und Mobbing, schreibt uns das Düsseldorfer Unternehmen L’ORÉAL Deutschland.

Mobbing und Vorurteile sind leider weit verbreitet und auch 100 % der befragten REDKEN Hair Stylist:innen haben bereits Mobbing erfahren. REDKEN möchte ein ganz klares Zeichen setzen und hat deshalb bereits letztes Jahr die Initiative Hairdressers United ins Leben gerufen. Das Ziel des Projektes ist es, einen Safe Space für Mitarbeiter:innen und Salonkund:innnen zu schaffen und so einen Ort der Vielfalt, Inspiration und Individualität zu kreieren.

Seit diesem Jahr kooperiert REDKEN mit der bekannten Organisation CSD Deutschland e.V. und konnte damit nun den perfekten Partner gewinnen, um Friseur:innen in Deutschland, Österreich und Schweiz weiter aufzuklären, Hoffnung zu geben und aktive Unterstützung für Betroffene zu bieten.

CSD Deutschland und REDKEN vertreten dieselben Werte

Der CSD Deutschland e. V. unterstützt unter anderem Menschen, die aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität oder Orientierung diskriminiert werden. „Die Integration unterschiedlicher Herkunft und Orientierung ist schon seit der Gründung der Marke REDKEN eine der obersten Prioritäten. Wir freuen uns daher sehr über die Zusammenarbeit mit dem CSD und sind gespannt was wir als starkes Team bewegen können. Unser Ziel ist es gemeinsam eine Atmosphäre des Respekts und der gegenseitigen Wertschätzung zu fördern sowie die Akzeptanz in der Gesellschaft für die LGBTQIA+ Community weiter auszubauen“, so Cornelia von Gosen, Geschäftsleitung REDKEN. Hierzu bietet REDKEN über die eigene Educationplattform ACCESS spezielle Kurse an. Seit Anfang Mai haben Salons so die Möglichkeit, sich zu einem Safe Space zertifizieren zu lassen und können in den Kursen beispielsweise lernen, wie man ein Allie für Betroffene werden kann.

REDKEN One United

Die Kooperation REDKEN x CSD ist eine großartige Möglichkeit, um unsere Werte und Überzeugungen nach außen zu tragen. Und gemeinsam mit einem starken Partner an unserer Seite einem wichtigen Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Wie? REDKENS beliebtes Spray One United erstrahlt jetzt in neuem Glanz. Die Message: Ein multifunktionales Spray, das nicht nur 25 Benefits in einem vereint, sondern für ALLE geeignet und gedacht ist. Durch den Verkauf der Special Edition unterstützt REDKEN den CSD Deutschland e. V. mit einer Fördersumme in Höhe von 25.000 €.

Vodafone: Digitale Zwillinge helfen bei der Bewässerung von Bäumen

Der Klimawandel macht sich auch in Deutschland bemerkbar. Die Sommer in vielen Regionen werden heißer. Die Trockenheit in den Städten nimmt zu. In ehemals grünen Parks mehren sich vertrocknende und sterbende Böden und Bäume.

Diesem Problem widmet sich nun die Stadt Erlangen gemeinsam mit dem Düsseldorfer Unternehmen Vodafone und dem Start-Up Agvolution. Ab sofort sollen digitale Zwillinge der Bäume im Stadtgebiet helfen, deren Bewässerung zu optimieren und so einem Austrocknen vorzubeugen. Die Basis für die Technologie, die so erstmals in Erlangen zum Einsatz kommt: 70 Feuchtesensoren und 16 Wetterstationen, die seit Februar im Stadtgebiet installiert werden. Die Daten werden über ein lokales Netz der Stadtwerke und aus weiter entfernten Gebieten der Stadt über das spezielle Maschinennetz Narrowband IoT von Vodafone in Echtzeit übermittelt. Die digitalen Zwillinge setzen sich aus Daten, Algorithmen und Sensoren zusammen, die zu jeder Zeit aktualisiert werden müssen. Sie bilden ein reales Objekt virtuell ab und können durch die gewonnenen Daten das physische Objekt optimieren.

Bislang waren digitale Zwillinge vor allem in Fabrikhallen und für die Vernetzung von Produkten wie Maschinen und Komponenten im Einsatz. In Erlangen unterstützen digitale Zwillinge nun erstmals beim Umweltschutz. „Digitalisierung kann helfen unseren Planeten zu schützen. Wenn wir sie an den richtigen Stellen einsetzen. In Erlangen tun wir genau das mit digitalen Zwillingen, die präzise den Wasserbedarf von Bäumen vorhersagen und so einer starken Trockenheit vorbeugen“ sagt Michael Jungwirth, Direktor Public Policy & External Affairs.

Basis für die digitalen Zwillinge sind die speziellen Bodensensoren CLIMAVI City vom Start-Up Agvolution. Die Sensoren erfassen bei einer Bodentiefe von bis zu 90cm durchgängig Feuchtigkeit und Temperatur. Die Sensoren sind dabei energieautark und werden durch Sonnenstrahlen mit Energie versorgt. Die Daten werden rund um die Uhr im Internet der Dinge an die Stadt übermittelt. Ebenso kommen spezielle IoT-Wetterstationen zum Einsatz.

Die Bäume vom heimischen Sofa aus bewässern

Die erfassten Umwelt-, Klima- und Bodendaten werden mit kurzfristigen Wetter- und mittelfristigen Klimaeinflüssen auf das Wachstum von Pflanzen abgeglichen. Basierend auf den Daten werden Modelle und Prognosen erstellt, die potenzielle Pflanzenrisiken frühzeitig erkennen und Entscheidungshilfen geben.

Über digitale Zwillinge laufen alle Daten und Modelle zusammen und geben dem Stadtmanagement wertvolle Hinweise für die Bewässerung.

Zusammen mit der Erfahrung des städtischen Gießpersonals wurde so ein Werkzeug zum Dürremanagement der Städte entwickelt. „Hierdurch kann direkt und ohne zeitaufwändige Begehungen der Wasserbedarf in der Stadt vom heimischen Sofa aus überwacht und geplant werden“ sagt Lukas Kamm, Mitgründer des Start-Ups.

Narrowband-IoT: Das Netz speziell für Sensoren

Das Maschinennetz Narrowband IoT ist speziell für die Vernetzung von Sensoren und Gegenständen optimiert. Die Funktechnik ist ideal, um in der modernen „Smart City“ eingesetzt zu werden. Sie vernetzt Gegenstände besonders energiesparend und flächendeckend.

Vodafone Deutschland | Wer wir sind

Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt. Die Vodafone-Netze verbinden Deutschland: Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie helfen auch dabei, entscheidende Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen gerade in Krisenzeiten am Laufen zu halten.

Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunk-Netz mehr Menschen und Maschinen. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land.

Mit über 30 Millionen Mobilfunk-, fast 11 Millionen Breitband-, nahezu 13 Millionen TV-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 13 Milliarden Euro.

Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz über 24 Millionen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit und versorgt damit zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone 99% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und erreicht damit über 65 Millionen Menschen. Bis 2025 will Vodafone das besonders reaktionsschnelle 5G+ für 90 Prozent der Bevölkerung ausbauen.

Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 330 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 28 Millionen Festnetz-Kunden, 21 Millionen TV-Kunden und verbindet mehr als 155 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge.

Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Dafür arbeitet Vodafone daran, sein Geschäft nachhaltig zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Die Ziele: Bis 2025 klimaneutral und bis 2040 emissionsfrei zu werden. Um diese zu erreichen, nutzt Vodafone zu 100% Grünstrom, elektrifiziert seine Fahrzeugflotte, setzt auf eine grüne Lieferkette und stellt sicher, dass seine Netztechnik vollständig wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt wird. Darüber hinaus hilft Vodafone mit smarten IoT-Technologien anderen Unternehmen dabei, ihren C02-Fußabdruck zu minimieren.

Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT’s bis hin zu Diversitäts-Schulungen für Führungskräfte. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Weitere Informationen: www.vodafone-deutschland.de oder www.vodafone.com.

Jetzt in Düsseldorf erschienen: Checkliste, um es den Unternehmen zu erleichtern, ausländische Fachkräfte auch außerhalb der EU zu gewinnen

Angesichts des Fachkräftemangels und der zunehmenden Internationalisierung der Arbeitswelt wird das Thema Vielfalt im Unternehmen immer wichtiger.

Um es den Unternehmen zu erleichtern, ausländische Fachkräfte auch außerhalb der EU zu gewinnen, hat die Bundesregierung die Novellierung des FEG – Fachkräfteeinwanderungsgesetzes auf der Tagesordnung. Doch wie können eine produktive Zusammenarbeit in gemischten Teams sichergestellt und Konflikte rechtzeitig erkannt werden? Nora Johanna Schüth, wissenschaftliche Expertin am Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft, betont die Bedeutung von Vielfaltsbewusstsein und Diversity-Management. Die interaktive Informationsplattform des ifaa informiert zum Thema: https://www.arbeitswissenschaft.net/angebote-produkte/checklistenhandlungshilfen/informationsplattform-diversity

Führungskräfte stehen vor der Herausforderung, verschiedene Dimensionen von Vielfalt, wie zum Beispiel Herkunft, religiöser Hintergrund oder sexuelle Orientierung, sinnvoll zu bündeln und für das Unternehmen nutzbar zu machen. Nur so kann sich Diversität in einen Mehrwert für das Unternehmen verwandeln. „Wenn die Vorteile von Vielfalt dann auch von den Beschäftigten erkannt werden, wirkt sich das positiv auf das Arbeitsklima aus und stärkt den Diversity-Gedanken im Betrieb“, betont Schüth.

Besonders im Zusammenhang mit dem Einwanderungsgesetz und dem Fachkräftemangel wird Vielfaltsbewusstsein zu einem wichtigen Faktor damit Fachkräfte rekrutiert und gebunden werden können. Unternehmen, die Vielfalt fördern und sinnvoll führen, können sich als attraktive Arbeitgeber positionieren und von einem breiten Talentpool profitieren.

Wechsel des General Managers bei L’Oréal

Kenneth Campbell wird am 1. Juni 2023 die Geschäftsführung von L’Oréal Österreich, Deutschland und Schweiz (DACH) übernehmen. Er folgt auf Wioletta Rosolowska, teilt uns das Düsseldorfer Unternehmen mit.

Zum 1. Juni 2023 wird es einen Wechsel in der Geschäftsführung von L’Oréal Österreich, Deutschland und Schweiz geben: Kenneth Campbell wird als General Manager die Nachfolge von Wioletta Rosolowska antreten, die die L’Oréal-Gruppe nach fast zehn Jahren verlässt.

Kenneth Campbell, der in den vergangenen drei Jahren erfolgreich das Geschäft von L’Oréal Mexiko geleitet hat, wird für die Performance und die Geschäftsentwicklung der vier Divisionen der Gruppe, der zwei Vertriebszentren (Muggensturm und Mönchengladbach) und der Fabrik (Karlsruhe) sowie für die Entwicklung der Teams in Österreich, Deutschland und der Schweiz verantwortlich sein.

Zum Ausscheiden von Wioletta Rosolowska sagte Vianney Derville, Präsident L’Oréal Europe: „Ich möchte Wioletta Rosolowska für ihre Vision und ihre hervorragende Führung danken, die sie in den vergangenen vier Jahren, zunächst an der Spitze unserer deutschen und später unserer DACH-Organisation, geleistet hat. In dieser Zeit hat sie eine äußerst ehrgeizige Transformationsagenda vorangetrieben, die zu exzellenten geschäftlichen Ergebnissen geführt und unsere Organisation sowie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestens auf die Zukunft vorbereitet hat. Ich wünsche ihr für ihre Zukunft alles erdenklich Gute.“

„Gleichzeitig freuen wir uns sehr, Kenneth Campbell die strategische Verantwortung und Führung von L’Oréal Österreich, Deutschland und der Schweiz anzuvertrauen“, so Derville weiter. „Er ist eine hochqualifizierte und vertrauenswürdige L’Oréal-Führungspersönlichkeit mit einer erfolgreichen und langjährigen L’Oréal-Karriere von über 25 Jahren. Kenneth, dessen Karriere in Deutschland begann, war in acht verschiedenen Ländern innerhalb der Gruppe tätig, davon zwölf Jahre in Österreich und Deutschland. Er wird die Rolle mit seinem großen Erfahrungsschatz ausfüllen.“

Hintergrundinformationen:

Kenneth Campbell (51) kam 1997 als Produktmanager bei der Consumer Products Division zur L’Oréal-Gruppe in Deutschland, nachdem er zunächst bei Beiersdorf tätig war. Anschließend wurde er Marketing Manager von L’Oréal Paris in Spanien, wo er vier Jahre verbrachte, bevor er zum Marketing Manager von Garnier in Frankreich ernannt wurde und dann 2005 als Brand General Manager von L’Oréal Paris nach Deutschland zurückkehrte.

Im Jahr 2010 wurde er Country General Manager in Österreich, bevor er ab 2012 als General Manager in Großbritannien die Professional Products Division leitete. Im Jahr 2014 wurde er zum Country Manager Taiwan und 2016 zum General Manager Asia Pacific für die Professional Products Division ernannt. Ab Mai 2020 ging er als General Manager nach Mexiko City, von wo er die Ländergesellschaft L’Oréal Mexiko leitet.

Wioletta Rosolowska (58) kam im Januar 2014 als General Manager von L’Oréal Polen und Baltikum zur L’Oréal-Gruppe. Davor war sie mehr als 20 Jahre lang für Tchibo tätig. Sie begann ihre Karriere in Werbeagenturen, darunter Young & Rubicam und Saatchi & Saatchi.

Im April 2019 wurde sie zum General Manager L’Oréal Deutschland ernannt. Im Jahr 2020 übernahm sie auch die Leitung von L’Oréal Österreich. Im Januar 2023, mit der Bildung des neuen Clusters L’Oréal DACH, übernahm sie als General Managerin für L’Oréal die Verantwortung in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Wioletta Rosolowska wurde im Juni 2021 Mitglied des Aufsichtsrats und Mitglied des Strategieausschusses von Orange Polska S.A. Sie war Mitglied des Aufsichtsrats der Pekao S.A.-Bank (2012-2016) und unabhängiges Mitglied des Vorstands der Wizz Air Holdings (2016-2018).

NRW-Unternehmer begrüßen Initiative für Industriestrompreis

Die nordrhein-westfälischen Unternehmensverbände begrüßen die Initiative von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck für die Einführung eines Industriestrompreises. „Unsere heimischen Unternehmen brauchen konkurrenzfähige Energiepreise, um im internationalen Wettbewerb bestehen und die klimaneutrale Transformation sowie Investitionen an ihren heimischen Strandorten umsetzen zu können“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Johannes Pöttering, am Dienstag in Düsseldorf. Ohne einen wirksamen Industriestrompreis drohe Deutschland als Industriestandort den Anschluss gegenüber den wichtigsten Wettbewerbern in Europa, den USA oder China zu verlieren. Das hätte dramatische Auswirkungen auf Wohlstand und Arbeitsplätze hierzulande.

Pöttering bezeichnete die Initiative des Ministers als „dringend nötig“, um belastbare Perspektiven für den Erhalt und die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere der energieintensiven Industrien aufzuzeigen. Die Kombination aus einem kurzfristig wirkenden Brückenstrompreis und einem langfristigen Transformationsstrompreis sei ein nachvollziehbarer und grundsätzlich sinnvoller Ansatz.

„Damit der Industriestrompreis zum Erfolg wird, bedarf es aber noch deutlicher Nachbesserungen an dem Konzept“, betonte Pöttering. Es sei unverzichtbar, dass auch der industrielle, energieintensive Mittelstand integraler Bestandteil des Industriestrompreises werde. „Diese Unternehmen sind als Hidden Champions unserer Volkswirtschaft das Rückgrat für unseren wirtschaftlichen Erfolg im In- und Ausland“, so Pöttering. Entscheidend werde sein, den Industriestrompreis einfach, pragmatisch und vor allem unbürokratisch umzusetzen. Auf keinen Fall dürften sich beim Industriestrompreis die negativen Erfahrungen bei der Umsetzung der Energiepreisbremsen und den jahrelangen Debatten um Ausnahmen für energieintensive Unternehmen vom Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wiederholen. „Nun kommt es darauf an, dass die Ampelkoalition eine zeitnahe Einigung erzielt, die notwendigen Mittel zügig bereitstellt und insbesondere den kurz- und mittelfristig notwendigen Brückenstrompreis schnell umsetzt“, erklärte Pöttering.

Horrende Stromkosten setzen unseren Industriestandort Deutschland unter Druck – Habecks Vorschlag einer Industriestrombremse kommt deshalb zur richtigen Zeit

Die deutsche Industrie ächzt unter hohen Stromkosten. Rund 25 Cent zahlten Unternehmen in Deutschland im zweiten Halbjahr 2022 durchschnittlich für eine Kilowattstunde Strom – knapp mehr als im EU-Durchschnitt und etwa dreieinhalb Mal so viel wie in den USA, wie eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Im internationalen Wettbewerb droht die deutsche Industrie damit unter die Räder zu kommen.

Infolge der Energiekrise sind die Strompreise zwar auch in vielen anderen europäischen Ländern gestiegen. Ein Vergleich mit den Preisen des zweiten Halbjahrs 2020 zeigt aber: Die Bundesrepublik ist schon lange Hochpreisland, damals war nur Dänemark teurer. Das belegt, dass die Probleme bei den deutschen Energiepreisen in großen Teilen strukturell sind – selbst wenn die Energiekrise wieder abflacht, dürften die deutschen Standortnachteile bleiben. Der Wirtschaftsminister möchte deshalb mit einem fixen Brückenstrompreis von 6 Cent je Kilowattstunde den Industriestandort sichern – abgesehen davon, dass durch die Abschaltung der letzten Atomkraftwerke das Stromangebot unnötig verknappt wurde, ein pragmatischer Vorschlag zu richtiger Zeit.

Wichtig ist jedoch, wie das Instrument gestaltet wird. Besonders zentral: Preisanreize müssen erhalten bleiben, damit es sich weiterhin lohnt, Windräder und Solaranlagen zu bauen – und damit Strom dann verbraucht wird, wenn er an den Börsen durch hohe Einspeisungen durch Sonne und Wind besonders günstig ist. Ebenso sendet der Markt in Zeiten hoher Preise wichtige Sparanreize. Die Pläne zeigen, dass das Bundeswirtschaftsministerium diese Zusammenhänge sieht. Denn nur besonders energieintensive Unternehmen kommen in den Genuss der Förderung – und das auch nur für 80 Prozent des Stroms.

Außerdem orientiert sich die Förderung am durchschnittlichen Börsenstrompreis, nicht an den tatsächlich gezahlten Preisen. Die Maßnahme schafft damit Anreize, günstigen Strom zu kaufen, wenn er verfügbar ist. Anspruchsberechtigt sind grundsätzlich die gleichen Unternehmen wie bei der Besonderen Ausgleichsregelung der früheren EEG-Umlage; das ist politisch konsistent. Unternehmen, die besonders auf Energieeffizienz setzen, und deshalb aus der Förderung rausfielen, sollten dafür weiterhin belohnt werden. Wer unter die Bezugsgrenze fällt, könnte beispielsweise immer noch für 50 Prozent des Strombedarfs die volle Subvention bekommen.

Der Preis von sechs Cent ist zudem gut gewählt. Er liegt nur leicht unter dem Preis, der derzeit bei langfristigen Verträgen für erneuerbare Energien gezahlt wird und spiegelt die Kosten von Wind und Solar gut wider. Auch die EEG-Vergütung für Windkraftanlagen lag in den letzten Jahren in diesem Bereich. Damit möchte man an das erwartete Preisniveau des geplanten Transformationsstrompreis nach 2030 anknüpfen. Es ist gut, dass der Minister hier die Empfehlungen der EU-Kommission umsetzt. Mit diesem Instrument soll grüne Energie mit Preiskorridoren und abgesicherten Verträgen gezielt gefördert werden. Das ist wichtig, um das notwendige Angebot an grünem Strom zu schaffen, denn nur so lässt sich der Preis nachhaltig senken.

In der aktuellen Situation ist nun vor allem Tempo gefragt – in der energieintensiven Industrie ist die Produktion zuletzt um 20 Prozent unter das Niveau von 2015 gefallen. Im ersten Quartal ist die Wirtschaft nur knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt. Mit dem Brückenstrompreis will die Bundesregierung nun zeitnah reagieren, um erstens den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken und zweitens den Unternehmen Anreize zur Elektrifizierung zu setzen – denn diese braucht es für die geplante Industriewende.

Wichtig ist, dass der Minister den Unternehmen bei der Umsetzung durch überbordende Bürokratie nicht den nächsten Knüppel zwischen die Beine wirft. Zu kleinteilige Vorgaben würden die Planungssicherheit und damit die Wirkung der Preisbremse stark verwässern. Vor allem aber gilt es den konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Denn langfristig liegt genau darin der Hebel die Strompreise zu senken und vor kurzfristigen Preisexplosionen, wie im vergangenen Jahr, zu schützen. Deshalb ist die Inanspruchnahme an eine Transformationsstrategie und an eine Standortgarantie der Unternehmen geknüpft; völlig sachfremd ist allerdings die Bedingung der Tariftreue. Offen bleibt, ob und wie durch eine Angleichung der Stromsteuer auf europäisches Mindestniveau oder verringerte Netzentgelte allen Unternehmen eine Entlastung gewährt wird. Mit Blick auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit wäre dies erwägenswert.

Quelle: Institut der Deutschen Wirtschaft