WIR exklusiv mit unseren Mitgliedern auf dem Digital Demo Day – nutzen Sie diese einmalige Chance! Verpassen Sie auch nicht unseren LIVE-Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ am 9. August ab 05.55 Uhr mit den „letzten“ und exklusiven Infos zum Digital Demo Day 2023

Am 17. August findet ganztägig der „Digital Demo Day 2023“ auf dem Areal Böhler Düsseldorf/Meerbusch statt. Wir als IHR Unternehmensnetzwerk sind dort präsent und bieten Ihnen einen sehr angenehmen und interessanten Tag. 

Der Digital Demo Day ist das größte internationale Startup-Event in Nordrhein-Westfalen und fester Bestandteil des Düsseldorfer Veranstaltungskalenders.  Rund 4.000 Gäste werden erwartet. Vor allem für unsere Mitglieder gibt es viele Vorteile. Unser Programm für Sie:

+ Um 10 Uhr wird der Digital Demo Day 2023 auf der Hauptbühne eröffnet.
+ Am Vormittag lädt die Unternehmerschaft Düsseldorf zu einem exklusiven, geführten Audiorundgang über die Messe an. Wir stellen Ihnen dabei die wichtigsten Unternehmen und Neuprodukte vor. Hier haben Sie die exklusive Möglichkeit, sich von Experten durch die Ausstellung führen zu lassen und wertvolle Einblicke in innovative Ausbildungskonzepte zu erhalten.
+ Anschließend können Sie sich frei auf der innovativen Messe bewegen, Bühnenprogramme schauen, Stände besuchen und das schmackhafte Lunch genießen.
+ Gegen 14:45 Uhr findet dann UNSER nächster Höhepunkt ein – ein interessanter Impuls! Im Rahmen dieses Programms wird der beliebte Preis „Aus Bildung wird Zukunft“ vergeben, der herausragende Leistungen und Innovationen im Ausbildungsbereich würdigt. Darüber hinaus dürfen sich die Gäste auf einen inspirierenden Impulsvortrag und einen Talk mit Professorin Anja Karlshaus freuen. Das Thema des Vortrags lautet: „100% Teilzeit: Flexible Arbeitszeitmodelle als Instrument der Fachkräftesicherung“.
+ Anschließend haben Sie noch bis 19 Uhr Zeit diese besondere Messe-Atmosphäre zu genießen und gute Gespräche zu führen.
Ihre Ansprechpartnerinnen: Christina Moeser und Lisa Marie Schelig unter moeser@unternehmerschaft.de und l.schelig@unternehmerschaft.de, 0211.669080

Verpassen Sie nicht unseren LIVE-Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ am 9. August ab 05.55 Uhr mit den „letzten“ und exklusiven Infos zum Digital Demo Day 2023! Sie finden ihn auf Ihrer Lieblings-Podcast-Plattform und hier: www.kurzelinks.de/duesseldorferwirtschaft

NRW-Unternehmensverbände bescheinigen schwarzgrüner Landesregierung sehr ordentliches erstes Jahr, aber: „Viele gute Ansätze und Ankündigungen müssen noch in 2023 umgesetzt werden“

Arndt G. Kirchhoff (Mitte), hier unter anderem mit unserem Hauptgeschäftsführer Michael Grütering (rechts). Foto: unternehmer nrw/ W. Meyer

Die nordrhein-westfälischen Unternehmer haben der schwarzgrünen Landesregierung ein „insgesamt sehr ordentliches erstes Jahr“ der Legislaturperiode bescheinigt. Der konstruktive Regierungsstil in Düsseldorf hebe sich in diesen außerordentlich herausfordernden Zeiten wohltuend vom ständigen Hin und Her der Ampel-Koalition in Berlin ab, sagte der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Arndt G. Kirchhoff, heute in Düsseldorf.

Die Koalition habe die existenzielle Bedeutung der geschlossenen industriellen Wertschöpfungsketten für NRW und für eine erfolgreiche Transformation des Landes verstanden. Er begrüße das große Engagement der Landesregierung auf Bundesebene für die energieintensiven Industrien im Land und den Einsatz für einen wettbewerbsfähigen Industriestrompreis. „Für die energieintensiven Industrien wie Chemie, Stahl, Aluminium, Papier, Glas, Zement, Gießereien und weiteren bedeutenden Branchen der Metall- und Elektroindustrie ist dies eine Frage der Existenz“, betonte Kirchhoff.

Gleichwohl habe die Landesregierung noch klaren Umsetzungsbedarf in jenen Politikfeldern, in denen sie durch die Verbesserung des wirtschaftspolitischen Umfelds selbst zur Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts NRW beitragen kann. „Es fehlen noch Entscheidungen mit echter Breitenwirkung“, mahnte Kirchhoff. Durchgreifendes Handeln fehle sowohl bei der Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, beim Bürokratieabbau als auch bei der Ertüchtigung der digitalen, der Energie- sowie der Verkehrsinfrastruktur.

Auch dass die wirtschaftsfeindlichen bürokratischen umweltpolitischen Sonderwege aus der rotgrünen Regierungszeit immer noch Bestand hätten, „ist für die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen ein echter Nachteil“. Kirchhoff wörtlich: „Wenn Bestimmungen des Landes, wie etwa beim Naturschutz- und beim Wassergesetz in NRW über EU- und Bundesrecht hinausgehen, sind das gravierende und unnötige zusätzliche Hemmnisse für Investitionen in Innovationen und Arbeitsplätze.“ Nach einem Jahr des schwarzgrünen Vertrauensaufbaus müsse 2023 nun ein Jahr der Umsetzung sein.

Zum Thema: Landespolitische Zwischenbilanz mit dem Hauptgeschäftsführer von unternehmer nrw, Johannes Pöttering

Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf das Tarifgeschehen

Der Mindestlohn soll steigen – zum 1. Januar 2024 auf 12,41 Euro und auf 12,82 Euro zum 1. Januar 2025. Der Beschluss der Mindestlohnkommission wurde erstmals seit Bestehen der Kommission nicht im Einvernehmen getroffen.

Den Arbeitgebern sei dieser Beschluss schwergefallen, kommentierte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter. Die Betriebe ständen unter Stress. Er wies darauf hin, dass die Mindestlohnkommission nicht vorrangig die Aufgabe habe, die Inflation auszugleichen. Vielmehr werde in Tarifverhandlungen unter Berücksichtigung der Produktivitäts- und wirtschaftlichen Entwicklung eine Gesamtschau vorgenommen, darunter auch auf die Inflation. Zudem hätten viele staatliche Hilfen gerade für niedrige Einkommen Kompensation geleistet, die weit über mögliche Anpassungen beim Mindestlohn hinausgehen. Einen inflationsindexierten Mindestlohn lehne die BDA ab, zum Beispiel wegen erheblicher Risiken für Tarifautonomie und Wettbewerbsfähigkeit. Der Mindestlohn sei auch kein Instrument der Armutsbekämpfung für prekäre Lebenssituationen. Dafür gebe es ein umfassendes sozialstaatliches Instrumentarium. Nicht stichhaltig sei das Argument, der Mindestlohn steige zu langsam. Seit seiner Einführung 2015 sei er um über 40 Prozent und damit etwa doppelt so stark wie die Tarifverdienste gestiegen.

Mehr zu diesem Thema!

Vodafone, Stadt und das Land nehmen 50. 5G-Litfaßsäule in Düsseldorf in Betrieb – Stephan Schneider: Wir machen 5G für unsere Kunden erlebbar

Stephan Schneider (Vodafone), NRW-Ministerin Ina Scharrenbach und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (von links) nehmen die 50. 5G-Litfaßsäule für Düsseldorf in Betrieb. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

In unserer Stadt gibt es ‚was zu feiern, denn: „Mr. Vodafone Düsseldorf“ Stefan Schneider, NRW-Ministerin Ina Scharrenbach und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller nahmen jetzt 50. 5G-Litfaßsäule in unserer Stadt in Betrieb.

Die fünfte Generation des Mobilfunks setzt sich immer weiter durch. Schnellere Datenübertragungen, kürzere Reaktionszeiten, bessere Verfügbarkeit und ein geringerer Energieverbrauch sprechen für die 5G-Technologie, die sich heute bereits in jedem neuen Handy findet. Die 5G-Litfaßsäulen sind mit ihrer technischen Ausstattung weltweit die ersten ihrer Art. Mit ihrer Hilfe lässt sich der 5G-Ausbau im städtischen Bereich noch effizienter beschleunigen, denn gerade hier sind neue Dachstandorte für freistehende Antennen äußerst schwer zu finden.

Initiiert hat das Projekt Düsseldorf Marketing in Zusammenarbeit mit der Stadt Düsseldorf, Vodafone Deutschland, den Stadtwerken Düsseldorf und Ilg Außenwerbung. Nach einem ersten Piloten im Oktober 2021 sind nun insgesamt 50 Litfaßsäulen in Düsseldorf umgerüstet und an Glasfaser angeschlossen worden. Jeweils drei 5G-Antennen und die gesamte Technik, die bei herkömmlichen Mobilfunk-Standorten an großen Masten montiert ist, sind in das Basilika-förmige Dach und den Betonkörper der je 4,79 Meter hohen und 1,62 Meter breiten Litfaßsäule eingebaut. Der gesamte Aufbauprozess einer solchen 5G-Litfaßsäule benötigt weniger als die Hälfte der Zeit im Vergleich zu einem herkömmlichen Mobilfunk-Standort.

„Die 5G-Litfaßsäulen bei uns in Düsseldorf sind ein gutes Beispiel dafür, wie aus Tradition Innovation wird. Sie sind ein Zeichen dafür, dass die Stadt bereit ist, die Herausforderungen der digitalen Zukunft anzunehmen und gleichzeitig ihre historische Identität zu bewahren. Die digitale Stadtentwicklung ist wichtig für Smart-City-Lösungen jeglicher Art – beispielsweise für smarte Mobilität. Und durch den Einsatz der 5G-Litfaßsäulen schafft die Stadt Düsseldorf die Basis für 5G-Anwendungen. Für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort ist die flächendeckende Versorgung mit Breitband und 5G eine Grundvoraussetzung. Daher werden wir den Ausbau weiter vorantreiben“, sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.

„Smarte Lösung für mehr Mobilfunk in der Stadt: Die 5G-Litfaßsäule bringt mehr Empfangsbalken auf das Smartphone und macht Düsseldorf zum Vorreiter bei der Digitalisierung. Das stadtbildprägende historische Werbemittel liefert mit dem Mobilfunk-Update schnelles mobiles Internet. In Düsseldorf wird die Stadt von Morgen bereits heute Realität. Es ist für andere Kommunen beispielgebend für die Verbesserung der innerstädtischen Mobilfunk-Versorgung. Mit dem aktuellen Gesetzentwurf der Landesregierung zur Änderung der Landesbauordnung wollen wir den Mobilfunk weiter beschleunigen. Freistehende Antennen im Außenbereich sollen egal welcher Höhe bauordnungsrechtlich verfahrensfrei werden. Die Landesbauordnung macht mobil für mobiles Netz. Da es in den Innenstädten nur begrenzten Platz für neue Antennen gibt, ist mit den 5G-Litfaßsäulen eine innovative Lösung gefunden worden. Nachdem wir als eines der ersten Bundesländer die Landesbauordnung von bürokratischen Hürden befreit haben, sind wir in Nordrhein-Westfalen auch mit diesem Projekt Vorreiter“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Wir bauen unser 5G-Netz nicht nur in der Fläche aus. Wir stärken es auch, indem wir durch Innovationen das Potenzial von 5G für unsere Kunden erlebbar machen. 5G bringt vor allem dort Vorteile, wo viele Menschen mit ihren Smartphones unterwegs sind – in Fußgängerzonen, auf belebten Plätzen oder Kreuzungen. Daher sind die 5G-Litfaßsäulen die perfekte Ergänzung, um für noch besseren Empfang und höhere Netz-Stabilität zu sorgen“, ergänzt Stephan Schneider, Länderbeauftragter für Nordrhein-Westfalen von Vodafone Deutschland.

Hintergrund
Die neuen Standorte in den Litfaßsäulen werden einzeln von der Bundesnetzagentur genehmigt und halten damit alle Sicherheitsstandards ein. Die 5G-Technik hat den Vorteil, dass Senderichtung und Sendeleistung nach Bedarf gesteuert werden können. So ist gewährleistet, dass nur so viel Sendeleistung in eine Richtung eingesetzt wird, wie auch tatsächlich benötigt wird. Und das Ganze spart dabei auch noch Energie. Die verbauten 5G-Antennen bedienen jeweils einen Radius von etwa 400 Metern rund um jede Litfaßsäule mit schnellem Netz.

Ein Video zu diesem Thema wird in Kürze auf YouTube veröffentlicht unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf

Jonges ehren Simone Bagel Trah

Die 54-jährige Simone Bagel-Trah, kürzlich erst als „Düsseldorferin des Jahres“ geehrt, ist eine Ur-Urenkelin von Henkel-Gründer Fritz Henkel und die erste Frau an der Spitze des Aufsichtsrats des Unternehmens. Unser Bild zeigt sie bei unserem Format „Unternehmerschaft im Dialog“. Foto: Frank Wiedemeier

Die Düsseldorfer Jonges ehren Simone Bagel Trah, Vorsitzende des Henkel-Gesellschafterausschusses, mit der Silbernen Heinrich-Heine-Gesamtausgabe geehrt worden. Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) erklärte in seiner Laudatio, sie sei eine „außergewöhnliche Persönlichkeit und Düsseldorferin von Herzen“. Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven betonte, man freue sich, eine Frau zu ehren, mit der der Verein schon seit Jahren freundschaftlich verbunden sei.

Simone Bagel Trah ist eine renommierte Persönlichkeit in der Unternehmenswelt. Sie ist eine erfahrene Führungskraft und Unternehmerin mit umfangreicher Expertise in den Bereichen strategisches Management, Unternehmensentwicklung und Leadership. Simone Bagel Trah ist bekannt für ihre innovativen Ansätze und ihre Fähigkeit, Unternehmen erfolgreich durch Veränderungen und Wachstumsphasen zu führen.

Sie ist bekannt für ihre strategischen Entscheidungen, die zu nachhaltigem Erfolg und Wachstum geführt haben. Sie ist eine Visionärin, die es versteht, Chancen zu erkennen und innovative Lösungen zu entwickeln, um Unternehmen auf dem Markt erfolgreich zu positionieren.

Simone Bagel Trah ist auch als Mentorin und Unterstützerin von Unternehmerinnen und Unternehmern bekannt. Sie setzt sich für die Förderung von Frauen in der Wirtschaft ein und engagiert sich aktiv für eine vielfältige und inklusive Unternehmenskultur.

Durch ihre dynamische Persönlichkeit, ihre analytischen Fähigkeiten und ihr strategisches Denken hat Simone Bagel Trah einen positiven Einfluss auf die Unternehmenswelt und inspiriert andere, ihre Ziele zu verfolgen und ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Geschäftsklimaindex für die M+E-Industrie ist im Juni deutlich gesunken

Der saisonbereinigte Geschäftsklimaindex für die Metall- und Elektroindustrie ist im Juni 2023 gesunken und liegt mit 89,5 Punkten um 5,0 Zählern unter dem Vormonatsniveau. Die Lageeinschätzung sank im selben Zeitraum um 3,0 Punkte und die Erwartungen um 6,8 Punkte. Die Lage wird per Saldo als überwiegend gut eingeschätzt (17,4 Prozent). Die Erwartungen liegen im negativen Bereich (-29,1 Prozent). Die Exporterwartungen sind um 0,7 Zähler auf -1,1 Saldenpunkte gesunken, die Beschäftigungspläne der M+E-Betriebe im Vergleich zum Vormonat um 0,8 auf 1,3 Saldenpunkte. Die Lage wird aktuell in allen Branchen überwiegend positiv eingeschätzt, die Verschlechterung der Erwartungen zieht sich durch alle Branchen. Quelle: Metall NRW

Frankreichfest verwandelt Düsseldorf wieder in Klein-Paris

v.l. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Otto LIndner (Destination Düsseldorf), Tanja Plebusch (TARGO-Bank), der französische Generalkonsul Dr. Etienne Sur und Dr. Klaus Gutberlet (Autohaus Ulmen) Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Mit dem 21. Düsseldorfer Frankreichfest kehrt das beliebte Savoir-vivre vom 30. Juni bis 2. Juli zurück an den Rhein. Das Fest der deutsch-französischen Freundschaft ist das größte seiner Art in Deutschland und findet erneut rund um das Rathaus statt: Über 100 Aussteller sorgen für französisches Flair an Burgplatz, Rheinuferpromenade und im Innenhof des Rathauses. Der Überblick heute bei uns:

Die Besucherinnen und Besucher können sich wieder auf kulinarische Köstlichkeiten, ausgesuchte Waren und Handwerksprodukte, stimmungsvolle Musik sowie kulturelle und touristische Angebote französischer Regionen freuen. Veranstalter des Frankreichfestes ist die Destination Düsseldorf (DD), eine Wirtschaftsvereinigung mit rund 150 Mitgliedsunternehmen.

Die Schirmherrschaft haben erneut Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und der französische Generalkonsul und Leiter des Institut français in Nord-rhein-Westfalen, Dr. Etienne Sur, übernommen. „Ich freue mich gleich doppelt auf das Frankreichfest. Zum einen als Oberbürgermeister, weil dieses Fest wieder seine einzigartige Atmosphäre in die Altstadt trägt. Zum anderen als Schirmherr darüber, dass die Veranstaltung eine wunderbare Plattform bietet, um die 20-jährige Städtefreundschaft zwischen Toulouse und Düsseldorf zu feiern. Die Band À La bonheur! wird aus diesem Anlass von der Garonne an den Rhein reisen und mit ihrer Liveshow das Publikum begeistern. Ich wünsche allen Bewohnern und Besuchern Düsseldorfs drei tolle Tage in Bleu, Blanc und Rouge“, sagt Dr. Stephan Keller.

Deutsche und französische Breakdancer bringen Düsseldorf zum Tanzen
Anlässlich des 20-jährigen Städtefreundschaft zwischen Toulouse und Düsseldorf wird es in diesem Jahr erstmalig einen ganz besonderen Programmpunkt auf dem Frankreichfest geben: Das Institut français Nordrhein-Westfalen lädt mit Unterstützung der Destination Düsseldorf und der Stadt Düsseldorf einen echten vierfachen Breakdance-Weltmeister aus Toulouse ein, das Rheinland zum Tanzen zu bringen. Gemeinsam mit dem Düsseldorfer Breakdancer Airdit wird Abdel Chaouri aka BBoy Abd-I ein Wochenende lang Breakdance-Workshops anbieten und seine Performances zeigen. Begleitet wird er von seiner Tanzgruppe, den Break’in Kids, die 2022 in Tokio zusammen mit ihm zum Breakdance-Weltmeister gekürt wurden. (1. und 2. Juli auf der Radschläger-Fläche an der Unteren Rheinwerft, ab 14.00 Uhr). Vor allem Jugendliche und Junggebliebene sind herzlich eingeladen, sich die Moves und Tricks der Profis abzuschauen oder zum ersten Mal zu „breaken“.

Zu den langjährigen Partnern des Festes zählen die TARGOBANK und das Autohaus Ulmen. Weitere Infos zum Frankreichfest sind zu finden unter www.duesseldorfer-frankreichfest.de

Mona Neubaur plädiert für günstigen Energiepreis für Betriebe

NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (rechts) hier im Gespräch mit Konecranes-Vertreterin Britta Schweiger. Archivfoto

NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur hat heute in einem Journalistengespräch betont, dass es wichtig sei, einen günstigen Energiepreis für investitionswillige Unternehmen sicherzustellen. Dabei ginge es nicht nur um Großkonzerne, sondern auch um den energieintensiven Mittelstand, der einen erhöhten Bedarf habe. Bereits im April hatte die Ministerin die Einführung eines Industriestrompreises gefordert, um sicherzustellen, dass Unternehmen ihre Investitionsmittel nicht zur Deckung hoher Energiekosten aufwenden müssten und dadurch die notwendige Transformation verlangsamt würde. Die Einführung dieses Industriestrompreises dürfe nicht aufgeschoben werden. Zudem habe das Land Nordrhein-Westfalen mit der größten Einzelförderung der Landesgeschichte von bis zu 700 Millionen Euro für grünen Stahl von Thyssenkrupp dafür gesorgt, dass die Grundstoffindustrie auch weiterhin eine Zukunft in der Region habe. Quelle: Rheinische Post vom heutigen Tag

Arbeitgeberverband METALL NRW feiert heute 75-jähriges Bestehen

Arndt G. Kirchhoff (Mitte), hier mit unserem Hauptgeschäftsführer Michael Grütering (rechts) und Markus Stolz (Metro). Archiv-Foto: unternehmer nrw/ W. Meyer

Die nordrhein-westfälischen Metallarbeitgeber haben die Politik davor gewarnt, die Akzeptanz der Tarifautonomie in Deutschland durch vermehrte Eingriffe des Staates weiter zu untergraben. Die ständige Einmischung der Politik bei der Anpassung des gesetzlichen Mindestlohns, die wiederkehrenden Debatten über die Einführung eines Tariftreuegesetzes sowie die regelmäßigen Diskussionen zur Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen seien eine massive Gefahr für die Reputation von zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften ausgehandelten Tarifverträgen.

„Die Mütter und Väter des Grundgesetzes wollten aus gutem Grund, dass sich der Staat aus Lohnverhandlungen komplett raushält“, erklärte der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff, anlässlich des 75-jährigen Bestehens seiner Organisation am Dienstag (27.06.) in Düsseldorf. Diese überflüssigen Debatten würden oft ausgerechnet von den gleichen Politikern geführt, die sich über die nachlassende Tarifbindung in den Verbänden beschwerten. „Ich halte dieses Gebaren für scheinheilig, weil es den Flächentarif völlig unnötig noch zusätzlich unter Druck setzt“, erklärte Kirchhoff. Die politische Einmischung sei gefährlich, weil sie sich gerade vor Wahlen eher an den Stimmungskurven von Demoskopen orientiere und weniger an die Richtlinien der Ordnungspolitik halte.

Nach Worten des NRW-Metallarbeitgeberpräsidenten habe die Tarifautonomie in Deutschland in den vergangenen 75 Jahren erwiesenermaßen einen erheblichen Beitrag zum Wohlstand des Landes geleistet. Dies gelte vor allem für den größten Industriezweig Deutschlands, die Metall- und Elektroindustrie. Mit Blick auf die Tarifpartnerschaft in dieser Branche in Nordrhein-Westfalen betonte er, Generationen von Unternehmerinnen und Unternehmern hätten immer wieder in harten Verhandlungen und im Bemühen um einen fairen Ausgleich mit der IG Metall um bundesweit geltende Pilot-Tarifabschlüsse gerungen mit dem Ziel, mehr Flexibilität zu erreichen, Antworten in schweren Krisenzeiten zu finden und für Hunderttausende von Beschäftigten eine faire Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg zu ermöglichen.

„METALL NRW hat – gerade als Stimme des unsere Industrie prägenden familiengeführten Mittelstandes – viel für das Renommee des Flächentarifs geleistet“, sagte Kirchhoff. Als „tarifpolitische Meilensteine“ bezeichnete er dabei den Krisen-Abschluss im Jahr 2010, als in der Wirtschafts- und Finanzkrise Hunderttausende von Arbeitsplätzen gesichert werden konnten, sowie die beiden Abschlüsse der Jahre 2020 und 2021 während der Pandemie, die den rund vier Millionen Beschäftigten dieses Industriezweigs in einer nie dagewesenen Ausnahmesituation materielle Sicherheit gegeben hätten. Gerade diese drei Abschlüsse seien der Beweis für eine funktionierende und im besten Sinne des Wortes staatstragende Tarif- und Sozialpartnerschaft in Deutschland. „Dessen sollten sich all jene bewusst sein, die immer wieder versuchen, die Tarifautonomie zu schwächen“, so Kirchhoff.

Der Blick in die insgesamt erfolgreiche tarifpolitische Vergangenheit dürfe allerdings nicht die Sicht auf die immensen Herausforderungen des Industriestandorts Deutschland verstellen. Auch in Zukunft drohten immer wieder Verteilungskämpfe. Metallarbeitgeber und IG Metall seien gefordert, auch tarifpolitisch geeignete Antworten auf die schwierige demografische Entwicklung und als deren Folge den Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel, die massiven Veränderungen der Arbeitswelt, die zunehmende Heterogenität sowie ohnehin jederzeit auf konjunkturelle, aber auch strukturelle Fragen zu finden. „Tarifpolitik ist immer ein Spagat zwischen den Erwartungen und dem Verkraftbaren“, so Kirchhoff. Umso wichtiger bleibe es, auch in künftigen Tarifrunden wirtschaftliche Vernunft zu beweisen und ganz nah an den wirtschaftlichen Realitäten zu verhandeln.

Die IG Metall mahnte der NRW-Metallarbeitgeberpräsident, mit ihrer Tarifpolitik die im knüppelharten internationalen Wettbewerb stehenden Unternehmen nicht zu überfordern. „Wenn die Gewerkschaft den Flächentarif stärken und vor allem zukunftsfest gestalten will, dann darf sie unsere Betriebe nicht noch einem zusätzlichen Belastungstest ihrer Wettbewerbsfähigkeit aussetzen“, sagte Kirchhoff. Die allgemeine Wirtschaftslage sei derzeit schwierig genug. Überdies hätten sich die Wettbewerbsbedingungen an deutschen Standorten durch einen Mix aus hohen Arbeitskosten, kurzen Arbeitszeiten, hohen Steuern und Abgaben und exorbitant gestiegenen Energiepreisen ohnehin massiv verschlechtert.

Er setze daher auf eine realitätsnahe, pragmatische und vernunftsbezogene Tarifpolitik der Gewerkschaft. In den vergangenen 75 Jahren sei die intensive Suche nach den größtmöglichen Gemeinsamkeiten zumeist erfolgreich gewesen. Eine verantwortungsvolle Tarifpolitik habe immer wieder geholfen, die großen wirtschafts- und sozialpolitischen Herausforderungen im Konsens zu lösen. „Das sollten Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften ungeachtet des erforderlichen Diskurses und der manchmal auch nötigen Konflikte nie vergessen“, betonte Kirchhoff.

Stimmung in der Wirtschaft, auch in der Düsseldorfer Wirtschaft, sinkt – davor hatte der „Düsseldorfer Konjunkturmonitor“ der Unternehmerschaft bereits im Januar gewarnt

Dunkle Wolken über der Düsseldorfer Wirtschaft: Auch die Bauwirtschaft in Düsseldorf steht derzeit vor einer Reihe von Herausforderungen. Themen sind beispielsweise Materialknappheit, Arbeitskräftemangel, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz, Digitalisierung sowie Bürokratie und Regulierung. Auch die steigende Nachfrage nach Infrastrukturprojekten stellt die Bauindustrie vor Herausforderungen. Es werden mehr Kapazitäten und Ressourcen benötigt, um den Bedarf an neuen Straßen, Brücken, Schienen- und Energienetzen zu decken.

Die Stimmung in der Wirtschaft hat sich merklich eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni auf 88,5 Punkte gefallen, nach 91,5 Punkten  im Mai. Die Erwartungen fielen deutlich pessimistischer aus. Die Unternehmen bewerteten zudem ihre aktuelle Lage schlechter. Vor allem die Schwäche der Industrie bringt die deutsche Konjunktur in schwieriges Fahrwasser.

Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima erheblich verschlechtert. Die Erwartungen gaben deutlich nach und fielen auf den niedrigsten Stand seit November 2022. Kaum eine Branche konnte sich dieser Entwicklung entziehen. Auch die aktuelle Lage wurde weniger gut beurteilt. Mittlerweile beurteilen viele Unternehmen ihren Auftragsbestand als zu niedrig.

Im Dienstleistungssektor ist der Index gesunken. Die Unternehmen waren unzufriedener mit der aktuellen Lage. Die Erwartungen fielen deutlich pessimistischer aus. Insbesondere Transport und Logistik sind von der negativen Entwicklung in der Industrie betroffen.

Im Handel hat der Index nachgegeben. Die Firmen waren etwas weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Die Erwartungen verbesserten sich minimal, bleiben aber von großem Pessimismus geprägt.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindikator gesunken. Die Unternehmen waren mit ihrer aktuellen Lage etwas weniger zufrieden. Auch der Ausblick auf die kommenden Monate verschlechterte sich.

Der „Düsseldorfer Konjunkturmonitor 2023“ der Unternehmerschaft Düsseldorf hatte davor bereits im Januar gewarnt. Unter anderem hieß es damals: „Die Düsseldorfer Wirtschaft rutscht 2023 voraussichtlich tiefer in die bereits vorhandene Rezession. Die Betriebe müssen sich mit vielen Herausforderungen auseinandersetzen: Steigende Preise, Lieferketten-problematik, Produktionsausfälle und der Krieg Russlands in der Ukraine belasten Verbraucher und Unternehmen. Die Lage im Bausektor (steigende Zinsen, fehlendes Material) wird noch schwieriger und auch der private Konsum wird die Konjunktur kaum stützen können.“ Nachzulesen unter www.konjunkturmonitor.de.