Neben dem „Masterplan Industrie“ gibt es nun auch einen „Masterplan Handwerk“

(v.l. sitzend): Andreas Ehlert, HWK-Präsident, OB Dr. Keller; (stehend dahinter): Dr. Axel Fuhrmann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Michael Kregel, Kreishandwerksmeister, und Lutz Denken, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Ein „Masterplan Handwerk“ für die Landeshauptstadt Düsseldorf: Nachdem im Stadtrat Anfang Februar der Masterplan Handwerk beschlossen wurde, fand im Rathaus die feierliche Unterzeichnung durch Oberbürgermeister Dr. Keller und den Spitzenvertretern der Handwerkskammer und der Kreishandwerkerschaft statt.

Neben Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller unterzeichneten den Masterplan Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, Dr. Axel Fuhrmann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf, Lutz Denken, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und Michael Kregel, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Ich freue mich, heute den offiziellen Startschuss für eine noch intensivere Zusammenarbeit zu geben, um den Belangen des Handwerks in der Stadt die Bedeutung zukommen zu lassen, die es für die zukünftige Weiterentwicklung im Schulterschluss mit Verwaltung und Politik braucht.“

Kammerpräsident Andreas Ehlert: „Der Masterplan ist ein starkes Signal der Stadtpolitik und Stadtgesellschaft, das besagt: Kommune und das Handwerk eint das gemeinsame Interesse an einem lebenswerten, nachhaltigen und wirtschaftsstarken Düsseldorf.“

Kreishandwerksmeister Michael Kregel: „Das Handwerk hat hier eine Schlüsselrolle. Denn die großen Querschnitts-Herausforderungen dieser Metropole – ein klimaneutrales Düsseldorf bis 2035; lebendige, gemischte Quartiere und eine verbrauchernahe Versorgung – lassen sich nur gemeinsam mit dem Handwerk lösen.“

Der Masterplan Handwerk ist Ausdruck und Bekenntnis der drei Partner zur Intensivierung der Zusammenarbeit und schreibt damit die praktizierte Zusammenarbeit fort. Das Handwerk mit seinen 7.500 Betrieben und 43.000 Beschäftigten sowie 500 ausländischen Auszubildenden ist ein zentraler wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Faktor in Düsseldorf. So ist das Handwerk mit 50 Prozent aller Verfahren in Düsseldorf führend bei der Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen.

Zum „Masterplan Industrie“

RP-Studie: donnerstags staut es sich am meisten in unserer Stadt

Von Christoph Sochart

Das, was ich immer gefühlt habe, hat eine Studie der Rheinischen Post nun bestätigt: in unserer Stadt wird weniger Auto gefahren als vor Corona. Alexander Esch hat die Studie gelesen und berichtet heute in seiner Zeitung: am schnellsten geht es mittlerweile auf der B1, der B7 und B8, also beispielsweise auf der Bergischen Landstraße (Mettmann – Düsseldorf) und auf der Theodor-Heuss-Brücke (Rhein-Kreis Neuss – Düsseldorf). Allerdings gilt dies seit einigen Wochen nicht für das Heerdter Dreieck. Da dort eine Brücke saniert werden muss, gibt es hier vor allem abends stadtauswärts immer die Mega-Staus ab ca. 16.30 Uhr.

Allerdings merkt die verkehrsreiche Entlastung nicht IN der Stadt. Das stellt auch die RP fest. Auf der Berliner Allee staut sich der Verkehr fast täglich, vor allem am und in der Umgebung des Graf-Adolf-Platzes. Und noch etwas anderes stellt die Studie fest: „Demnach summierte sich die Fahrzeit für Pendler pro Jahr auf mehr als 157 Stunden. Fast 46 Stunden entfielen dabei auf Verzögerungen durch Staus und Verkehrsbehinderungen, wogegen es 2021 noch 41,5 Stunden waren“, schreibt Alexander Esch. Eigentlich ein Widerspruch, oder? Das habe ICH zumindest die ganz verstanden.

„Im Stauvergleich schneidet Düsseldorf bei TomTom jedoch weiterhin gut ab. Beim Blick auf die sieben größten Städte Deutschlands kommt nur Frankfurt besser weg“, steht in unserer RP. Und, zuletzt ein cooler Tipp von Alexander Esch: der Donnerstag sei der verkehrsreichste Tag.

Quelle: RP

Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ stellt die erste studentische Unternehmensberatung unserer Stadt vor

Lisa Marie spricht in unserer Podcastfolge 117 der „Düsseldorfer Wirtschaft“ mit der ersten stu­den­tischen Un­ter­neh­mens­be­ra­tung unserer Stadt. Links: Dominik de Byl. Rechts: Linus Kalbitz. „Hein­rich Hei­ne Con­sul­ting e.V.“ über­zeugt in Be­ra­tungs­pro­jek­ten durch inno­vative Lö­sungs­an­sätze für unter­neh­mer­ische Fra­ge­stel­lungen. Der Verein unterstützt Unter­nehmen mit hoher Mo­ti­va­tion und bieten Studierenden die Chance, gelerntes an­zu­wen­den, sowie Neues zu lernen. Die Folge hören Sie auf ApplePodcast, GooglePodcast und Spotify und auf unserer Homepage, wenn Sie im Menü „Podcast“ anklicken.

Spüren Sie ihn auch? Den Hype um studentische Unternehmensberatungen?  Wir haben uns in der 117. Podcastfolge der „Düsseldorfer Wirtschaft“ anstecken lassen von der „Heinrich-Heine-Consulting e.V.“ anstecken lassen und mussten feststellen, dass „out-of-the-box“-thinking nicht nur bei erfahrenen Unternehmensberatungen auf dem Konzeptpapier steht. Denn auch eine stu­­den­­tische Unter­­nehmens­­be­rat­ung zeichnet sich durch Fak­­to­ren wie individuelle Lösungen, theoretisches Wissen, Dynamik und einem angemessenen Preis-Leistungs-Gefühl aus. Der Verein über­zeugt in Be­ra­tungs­pro­jek­ten durch inno­vative Lö­sungs­an­sätze für unter­neh­mer­ische Fra­ge­stel­lungen und unterstützt Unter­nehmen mit hoher Mo­ti­va­tion. Er bietet den Studierenden die Chance, gelerntes an­zu­wen­den, sowie Neues zu lernen. Außerdem sprechen wir in dieser Folge auch darüber, wie wir Food Waste verhindern können, denn unser Institut der Deutschen Wirtschaft hat festgestellt, dass jedes Jahr Millionen Tonnen Nahrungsmittel weggeworfen, die noch genießbar sind. Für mehr als die Hälfte dieser Verschwendung sind die Verbraucher verantwortlich, die häufig zu große Mengen einkaufen und aus Unkenntnis noch Verzehrfähiges entsorgen.

Tipp: Abonnieren Sie unseren Podcast auf ApplePodcast, GooglePodcast oder Spotify, denn dann verpassen Sie keine Folge mehr! Natürlich finden Sie uns auch auf www.unternehmerschaft.de.

 

 

 

Das Düsseldorfer Unternehmen L’Oréal unterstützt auch in diesem Jahr die Internationalen Filmfestspiele in Berlin

Armani beauty, eine Serie des Düsseldorfer Unternehmens L’Oréal (Johannstraße 1) feiert seine Premiere als Hauptpartner und offizieller Beauty-Experte der 73. Internationalen Filmfestspiele in Berlin. Vom 16. bis zum 26. Februar 2023 kommen erneut Filmfans aus der ganzen Welt in der deutschen Hauptstadt zusammen. 

„Die Unterstützung der Internationalen Filmfestspiele in Berlin ist für L’Oréal ein Herzensanliegen. Bereits seit 25 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen unserem Unternehmen und der Berlinale – nun erstmals mit Armani beauty. Die Luxusmarke ist mit ihrer engen Verbindung zum Kino der ideale Partner. Wir sind sehr stolz und freuen uns darauf, auf diese Weise der deutschen Filmkultur einen besonderen Platz geben zu dürfen“, sagt Isabel Neudeck, Geschäftsführerin der Luxusdivision von L’Oréal DACH.

Elise Mannweiler, General Manager Armani beauty, ergänzt: „Wir freuen uns sehr auf die neue Partnerschaft. Die Kooperation von Armani beauty mit der Berlinale unterstreicht die besondere Beziehung, welche die Marke mit der Welt des Filmemachens unterhält und die auf der lebenslangen Liebe zum Kino von Giorgio Armani persönlich beruht. Die Markenbotschafterinnen Cate Blanchett und Sydney Sweeney verkörpern auf perfekte Weise die intime Verbindung zwischen Kino und Beauty.“

Seit über 20 Jahren begeistert die Luxus-Beauty-Marke von Giorgio Armani mit besonderen Make-up Produkten, innovativen Skincare-Formeln und exklusiven Duftkreationen. Im Laufe der Jahre hat der Designer die Kostüme für eine Reihe von Filmen entworfen, angefangen von dem wohl bekanntesten „Ein Mann für gewisse Stunden“ aus dem Jahre 1980, für den er die Garderobe für Richard Gere designte, über „The Untouchables – Die Unbestechlichen“ sowie alle Batman-Filme bis hin zu „The Wolf of Wall Street“ – um nur einige zu nennen.

Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett wird auf der Berlinale 2023 ihren neuen Film „TÁR“ (dt. Filmstart: 23.02.2023), unter der Regie von Todd Field, als Sondervorführung beim Berlinale Special vorstellen.

Sydney Sweeney feiert mit „Reality“ (dt. Filmstart: 18.02.2023), das Regiedebüt von Theaterregisseurin Tina Satter, Filmpremiere. Neben den internationalen Celebrities wird auch die deutsche Markenbotschafterin Emilia Schüle bei der Eröffnung auf dem Roten Teppich am 16. Februar 2023 dabei sein.

Als internationaler Kosmetik-Experte der Berlinale ist Armani beauty für das Red Carpet Styling der internationalen sowie nationalen Stars verantwortlich. Ein exklusives Make-up-Team aus professionellen und erfahrenen Visagisten, unter der Leitung von Brand Trainer und National Make-up-Artist Michael Latus, sowie Stylisten werden die Stars im Rahmen eines In-Suite-Service oder in der Armani beauty Lounge schminken und stylen.

ARMANI BEAUTY ERÖFFNET ZUR BERLINALE EINEN POP-UP-STORE IN BERLIN

Neben großen Red Carpet Auftritten sorgt Armani beauty für ein ganz besonderes Berlinale-Highlight in der deutschen Hauptstadt: Vom 16. bis zum 25. Februar 2023 eröffnet die italienische Luxus-Kosmetikmarke auf dem Potsdamer Platz einen glamourösen Beauty-Pop-up-Store, der im ikonischen Armani-Rot erstrahlen wird. Auf der 52 Quadratmeter großen Erlebnisfläche werden den Gästen der Berlinale und allen Besucher*innen neben einem exklusiven Make-up-Service auch Beauty- und Duftneuheiten angeboten.Ein Fotograf wird vor Ort sein, der die Besucher*innen nach ihrem professionellen Umstyling an der Makeup-Bar fotografiert, um so ihren persönlichen Armani beauty Moment festzuhalten.

Im Mittelpunkt der Make-up-Stationen werden der Lippenstift LIP POWER sowie die von vielen Make-up Artists empfohlene und weltweit beliebte LUMINOUS SILK FOUNDATION sein. Besucher*innen können sich darauf freuen, sich von den exklusiven Armani beauty Artists die aktuellen Berlinale Armani-Beauty-Looks schminken zu lassen.

An der exklusiven Fragrance-Bar werden zudem beliebte Klassiker für sie und für ihn präsentiert, wie der sinnliche Damenduft Sì Eau de Parfum, dessen Markenbotschafterin Cate Blanchett ist, oder der elegante Herren-Duftklassiker Acqua di Giò Eau de Toilette. Aber auch spannende Duftneuheiten erwarten die Besucher*innen, wie das holzig-pudrige MY WAY PARFUM, dessen neues Testimonial US-Schauspielerin Sydney Sweeney ist.

Und es wird noch eine ganz besondere Überraschung im Pop-up-Store geben: Als besonderes Highlight können sich die Besucher*innen von der bekannten Illustratorin Virginia Romo zeichnen lassen und die Illustration als Andenken mitnehmen.

Der Berlinale Pop-up-Store von Armani beauty kann vom 16. bis zum 25.02.2023 auf dem Potsdamer Platz in 10117 Berlin besucht werden. Die Öffnungszeiten sind täglich von 12 bis 20 Uhr.

ARMANI BEAUTY – SCHLICHTHEIT, NATÜRLICHE ELEGANZ UND AUTHENTIZITÄT

Seit über 20 Jahren bietet Armani beauty eine einzigartige Make-up-Kollektion, eine außergewöhnliche Hautpflege Linie, die auf Grundlage bahnbrechender wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt wurde, sowie exklusive Düfte aus besonders seltenen und kostbaren Ingredienzien. Die Make-up-Kollektion ist inspiriert von den wahren Bedürfnissen realer Menschen; sie wurde entwickelt, um die natürliche Schönheit von innen heraus zu betonen und eher zu enthüllen als zu überspielen. Sie ist bekannt für legendäre Produkte: für die LUMINOUS SILK- und POWER FABRIC-Foundations, für die NEO NUDE Make-up-Palette, die EYES TO KILL Mascara und die EYE TINT Lidschatten, den LIP MAESTRO Flüssig-Lippenstift und den brandneuen LIP POWER Lippenstift. Star der Hautpflege-Linie ist die einzigartige Anti-Aging-Serie CREMA NERA. Die Herren- und Damendüfte der Marke umfassen Ikonen wie ACQUA DI GIÒ, CODE, SÌ und MY WAY sowie die exquisiten Haute Couture-Düfte von ARMANI / PRIVÉ. Die Markenbotschafter und Gesichter von Armani beauty verkörpern die ultimative Beauty-Vision der Marke: Filmstars wie Cate Blanchett, Regé-Jean Page, Tessa Thompson, Jackson Yee, Zhong Chuxi, Nicholas Hoult, Adria Arjona, Alice Pagani und Greta Ferro ebenso wie die Top-Models Barbara Palvin, Madisin Rian und Valentina Sampaio. Armani beauty ist erstmalig ab 2023 Hauptpartner und offizieller Beauty-Experte der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Seit 2018 ist Armani beauty Sponsor der Internationalen Filmfestspiele von Venedig – La Biennale di Venezia – und seit 2019 als Hauptsponsor aktiv.

www.armanibeauty.com

Berlin wählt am Sonntag: Deshalb geht es uns in Düsseldorf besser

In Düsseldorf lebt es sich besser, meint zumindest unser Autor. Foto: CS

Am Sonntag (12.) wählt Berlin aufgrund eines Formfehlers zum zweiten Mal in kurzer Zeit sein Abgeordnetenhaus. In den neusten Umfragen sind CDU und SPD gleich auf – aber darum soll es jetzt nicht gehen.

In Düsseldorf vergleicht man sich oft mit Berlin. In solchen Diskussionen geht es oft um die Start-UPs. Diese zieht es oft nach Berlin, aber immer mehr auch in unsere Stadt. Der Grund: es gibt soviele Neugründungen in der Hauptstadt, sodass diese Start-UPs dort schnell drohen unterzugehen. In unserer Stadt ist das anders: hier sind sie etwas „Besonderes“ und viele Organisationen, angefangen bei der Wirtschaftsförderung, unterstützen die Neugründungen. Nicht zuletzt gibt es hier auch die wunderbare Start-UP-Messe „Digital Demo Day“, der in diesem Jahr am 17. August 2023 stattfinden wird.

Aber, abgesehen davon gibt es auch andere Gründe, warum es uns in Düsseldorf besser geht. Die Wirtschaftsleistung ist zwar höher als im Rest der Republik, doch andere wirtschaftliche Kennzahlen sind ebenfalls von enormer Bedeutung und betreffen die Bürger vor Ort direkt: So ist die Arbeitslosenquote in der Hauptstadt mit 9,1 Prozent höher als im Rest der Republik (5,7 Prozent) – nur Bremen trifft es mit 10,5 Prozent noch schlechter. In Düsseldorf liegt die Arbeitslosenquote bei rund 6,5%. Die Armutsgefährdungsquote liegt in Berlin mit 19,6 Prozent ebenfalls deutlich über dem Bundesschnitt. Zudem sind rund 26.000 Menschen in Berlin wohnungslos (in Düsseldorf sind es zum Vergleich rund 3.800 Menschen). Die meisten dieser Zahlen hat unser Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln zusammengetragen.

Auch aus meiner persönlichen Sicht lebe ich lieber in Düsseldorf als in Berlin. Ich bin zwar immer mal wieder gerne für ein paar Tage in der Hauptstadt. Grundsätzlich lebt es sich in unserer Stadt besser. Die Menschen hier sind freundlicher und lustiger. Es ist in Düsseldorf auch nicht so anonym wie teilweise in Berlin. Man trifft sich immer mal wieder überall, ob beim Alt in der Altstadt, in dem einen oder anderen Restaurant oder bei Veranstaltungen. Und wir sind alle gut vernetzt, egal ob Wirtschaft, Bildung, Karneval oder Sport.

Und am „Ende des Tages“ ist Düsseldorf im Stadtbild deutlich sauberer als die Hauptstadt. Zwar könnte man auch in unserer Stadt hier und dort mal meckern, vor allem am Carlsplatz oder in der Altstadt am Montag Morgen, aber grundsätzlich ist die Sauberkeit bei uns Okee und besser. Berlins früherer Oberbürgermeister Klaus Wowereit schaffte mit dem Satz, Berlin sei „arm, aber sexy“ einen regelrechten Werbeslogan für die Hauptstadt. Wir sind besser dran mit „Nähe trifft Freiheit“ (und ein bisschen „sexy“ ist Düsseldorf auch).

CS

Quelle: IW Köln

Krieg in der Ukraine: Henkel wird Geschäfte in Russland aufgeben

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen des Krieges in der Ukraine hat Henkel entschieden, die Geschäfte in Russland aufzugeben. Der Umsetzungsprozess wird nun vorbereitet. Henkel wird eng mit seinen Teams in Russland an den Details arbeiten, um einen geordneten Ablauf zu gewährleisten. Währenddessen werden die 2.500 Mitarbeiter:innen von Henkel in Russland weiterbeschäftigt und -bezahlt. Die mit der Entscheidung verbundenen finanziellen Auswirkungen des geplanten Ausstiegs für Henkel können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht näher quantifiziert werden.

„Henkel verurteilt den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Gewalt gegen unschuldige Zivilisten. Unsere Priorität ist weiterhin, alles zu tun, um unsere Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine zu unterstützen“, sagte Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel. „Wir unterstützen unsere Mitarbeiter:innen und die Menschen in der Ukraine und in den Nachbarländern umfassend mit finanziellen Spenden sowie Lebensmittel- und Sachspenden. Viele Henkel-Mitarbeiter:innen helfen zudem an den Grenzen, indem sie dringend benötigte Güter verteilen oder den Menschen aus der Ukraine eine Bleibe bieten.“

Quelle: Henkel

Unsere Betriebe der Metall- und Elektro-Industrie im China-Dilemma

Für unsere Wirtschaft in Düsseldorf, NRW und Deutschland ist die M+E-Industrie eine tragende Säule. Neben hoher Wertschöpfung sichert sie auch viele Arbeitsplätze. Ihre internationale Verflechtung stellt die Branche im Zuge der globalen Krisen vor Herausforderungen. China bleibt dabei für die deutsche Metall- und Elektro-Industrie ein zweischneidiges Schwert, betont unser Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.

+ Die Metall- und Elektroindustrie war im Jahr 2021 für 13,4 Prozent der Bruttowertschöpfung des Landes verantwortlich.

+ Ihr Anteil am gesamten Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes liegt bei 59 Prozent.

+ Etwa 63 Prozent aller Industriebeschäftigten arbeiten in Betrieben der Metall- und Elektro-Industrie – das sind mehr als 3,9 Millionen Menschen.

+ Gemeinsam mit China, den USA und Japan gehört Deutschland zu den Ländern mit der höchsten Bruttowertschöpfung in der M+E-Wirtschaft weltweit.

+ Die chinesische M+E-Wirtschaft hat ihren Weltmarktanteil von5,6 Prozent im Jahr 2000 auf zuletzt 28,6 Prozent gesteigert.

+ Spitzenreiter China ist nicht nur ein bedeutender Konkurrent für die deutsche M+E-Industrie, sondern auch ein wichtiger Abnehmer von heimischen M+E-Produkten – besonders im Fahrzeugbau.

+ Ohne China geht es nicht. Die Spannungen zwischen China und der westlichen Welt haben zuletzt zugenommen. Die deutsche Politik möchte infolgedessen die wirtschaftliche Abhängigkeit von der Volksrepublik verringern. Das wird für die M+E-Unternehmen zu einem Drahtseilakt.

+ Ein weiteres Problem: China baut seine Produktionsmöglichkeiten stark aus und verbessert so seine internationale Wettbewerbsfähigkeit.

+ Die Entwicklung verdeutlicht: Die deutschen M+E-Unternehmen, auf die ein großer Teil der Innovationen und Patente im Land zurückgeht, müssen auch künftig in den eigenen Fortschritt investieren, um die gute Wettbewerbsposition zu halten.

Quelle: IW Köln

Rheinbahn wird bestreikt – diese Linien fahren (wahrscheinlich) im gewohnten Takt, aber nicht nach Fahrplan

Die Gewerkschaften haben für Donnerstag, 9. Februar, und Freitag, 10. Februar, jeweils einen ganztägigen Warnstreik angekündigt, der alle U-Bahn-, Straßenbahn- und die meisten Buslinien der Rheinbahn betrifft. Der Streik beginnt um 3 Uhr und soll 48 Stunden dauern. Betroffen ist das gesamte Netz der Rheinbahn, also die Stadt Düsseldorf, der Kreis Mettmann, die Stadt Meerbusch und die Verbindungen nach Duisburg, Krefeld, Neuss und Ratingen.

Trotz Streik versucht die Rheinbahn, auf einigen Buslinien Fahrten möglich zu machen. Fremd- und Tochterunternehmen, die auch sonst im Auftrag der Rheinbahn im Einsatz sind, könnten diese

Leistungen übernehmen. Die Rheinbahn weist aber darauf hin, dass es dafür keine Gewähr gibt. Folgende Linien fahren (wahrscheinlich) im gewohnten Takt, aber nicht nach Fahrplan:

Linie O5

Erkrath S – Erkrath-Hochdahl S – Trills – Hochdahler Markt – Sandheide – Willbeck – Erkrath-Millrath S

Linie O6

Erkrath, Haus Brück – Erkrath S – Unterfeldhaus – Kempen – Hochdahler Markt – Erkrath-Millrath S

Linie O14 (TaxiBus mit Anmeldung)

Ratingen-Breitscheid, Am Kessel – Mintarder Weg – An der Pönt – Krummenweg – Ratingen-Hösel S

Linie O19 (TaxiBus mit Anmeldung)

Ratingen, Fliedner Krankenhaus – Lintorf, Rathaus – Ratingen -Lintorf, Mörikestraße

Linie SB51

D-Flughafen Bf – D-Nordfriedhof – Meerbusch-Büderich, Landsknecht U – Kaarster Bf

Linie 730

Freiligrathplatz U – Unterrath – Gerresheim – Eller – Reisholz – Benrath – Urdenbach, Südallee

Linie 746

Velbert ZOB – Wülfrath – Mettmann, Jubiläumsplatz – Mettmann-Stadtwald S

Linie 751

Ratingen-Hösel S – Ratingen-Lintorf – D-Angermund S – D-Kaiserswerth, Klemensplatz

Linie 770

Velbert ZOB – Heiligenhaus – Ratingen-Hösel S

Linie 771

Velbert ZOB – Heiligenhaus – Ratingen Ost S – Ratingen Mitte

Linie 782
D-Heinrich-Heine-Allee – Uni-Kliniken –  Hilden, Gabelung – Hilden, Süd S – Solingen Hbf.

Linie 785

D-Heinrich-Heine-Allee U – D-Reisholz S – Hilden Mitte – Hilden Süd S – Langenfeld-Richrath – Langenfeld

Linie 831

Krefeld, HPZ Uerdingen – Krefeld, Uerdingen Bf – Meerbusch, Lank-Latum – Meerbusch, Haus Meer U

Linie 834

Oberkassel, Belsenplatz U – Nordfriedhof – Mörsenbroich – Düsseldorf Hbf.

Information

Aktuelle Informationen gibt es unter www.rheinbahn.de/streik, facebook.com/rheinbahn und twitter.com/DieRheinbahn. Informationen bekommen die Kunden außerdem rund um die Uhr unter der „Schlauen Nummer“ 0800.6504030 (gebührenfrei aus allen deutschen Netzen).

 

Die Rheinbahn empfiehlt, sich frühzeitig über Alternativen zu Straßenbahnen, U-Bahnen und Bussen zu informieren und – soweit möglich – auf die S-Bahnen und Regionalzüge der Eisenbahnunternehmen umzusteigen. Die Rheinbahn bittet die Fahrgäste um Verständnis.

Klimawandel und andere Krisen: nachhaltige Existenzsicherung für Unternehmen

Die gute Nachricht ist: Krisen führen nicht zwangsläufig zum Verlust der Existenz von Menschen, Gesellschaften oder Unternehmen. „Krisen können zwar nicht vollständig verhindert werden, aber ihre Auswirkungen lassen sich beeinflussen und bewältigen“, so Olaf Eisele, wissenschaftlicher Mitarbeiter des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. Das ifaa hat ein Konzept mit praktischen Arbeits- und Handlungshilfen zum Umgang mit Risiken und Krisen sowie deren individuelle Bewältigung auf betrieblicher Ebene entwickelt: https://www.arbeitswissenschaft.net/bkm

Eine systematische Vorbereitung sichert nachhaltig die Existenz

Aufgrund der Vielzahl und Komplexität von möglichen Risiken und Krisen sowie begrenzten Ressourcen, erfordert die nachhaltige Existenzsicherung eine systematische und gut strukturierte Vorgehensweise. Das ifaa hat hierzu ein Konzept entwickelt, dass eine Kombination von präventiven, reaktiven und aktiven Elementen beinhaltet. Es bietet Unternehmen eine Hilfe zur Selbsthilfe. Die Erfolgsbausteine des Konzepts: eine Kombination von Risiko-, Krisen- und Sanierungsmanagement. Das Konzept des betrieblichen Kontinuitätsmanagements ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet.

Zunehmende Krisen und Naturereignisse als neue Realität

Statistiken und die Realität des Erlebten zeigen, dass die Anzahl von Krisenereignissen und deren Schadenswirkung zugenommen haben. „Bei nüchterner Betrachtung der globalen Entwicklung ist nicht davon auszugehen, dass sich dies in Zukunft verändern wird“, so Eisele. Auf Basis wissenschaftlicher Prognosen ist mit einer steigenden Anzahl von Naturereignissen und damit verbundenen Schadensrisiken zu rechnen. Im letzten Bericht des Weltrisikoindex 2022 verschlechterte sich der Indexwert von Deutschland. Es liegt damit nun im Mittelfeld eines globalen Vergleichs. Der Risikoindex gibt an, wie hoch das länderspezifische Risiko ist, von schweren Naturereignissen betroffen zu sein und wie gut ein Land darauf vorbereitet ist. Parallel zu Naturereignissen werden immer neue wirtschaftliche und soziale Krisen (Inflation, Handelskonflikte, Ressourcenmangel, Infrastrukturausfälle etc.) eintreten.

Übernahme von Eigenverantwortung

Unabhängig davon, ob Krisen von außen oder selbst ausgelöst und verursacht wurden, wird reflexartig häufig als Reaktion eine Problemlösung und Hilfe von anderen Personengruppen, der Allgemeinheit, dem Staat oder anderen Staaten gefordert. „Doch auf Dauer führt kein Weg an der Übernahme von Eigenverantwortung im Umgang mit Schadens- und Krisenereignissen sowie deren Bewältigung vorbei. Dies gilt auch für Unternehmen, welche sich selbst vor Risiken und Krisen schützen müssen“, erklärt der Experte.

Informationen und verfügbare Arbeits- und Handlungshilfen zum Management der Betriebskontinuität finden sich unter: https://www.arbeitswissenschaft.net/bkm

Gerne vermitteln wir Interviews mit unseren Experten.

Virtuelle Betriebserkundungen für Eltern und ihre Kinder – das Unternehmen Konecranes stellt sich vor!

Die beliebten Düsseldorfer, also rein lokale, virtuelle Betriebserkundungen für Eltern und ihre Kinder werden am 14. Februar um 18:30 Uhr fortgesetzt. Professionell technisch und moderiert umgesetzt stellt das Unternehmen konecranes im Düsseldorfer Süden seine vielfältigen Ausbildungsberufe vor. Der digitale Abend dauert max. 45 Minuten – alle Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden beantwortet. Eine verbindliche Anmeldung ist notwendig: moeser@unternehmerschaft.de und hier!

Mit dieser digitalen, abendlichen Veranstaltungsreihe, in der Düsseldorfer Unternehmen und ihre Nachwuchskräfte die eigenen Ausbildungsmöglichkeiten anschaulich und kurzweilig vorstellen, möchten wir Sie als Eltern oder interessierte Jugendliche mit hilfreichen Informationen zum Thema Berufsorientierung unterstützen.

Konecranes bildet am Standort Düsseldorf in diesen Ausbildungsberufe aus:

Sie möchten sich bequem von zu Hause aus über die Ausbildungsmöglichkeiten Düsseldorfer Unternehmen informieren?

Dann sind Sie herzlich zu folgender kostenfreien Veranstaltung eingeladen!

Moderiert und begleitet wird die Veranstaltung von dem Team Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung & der Kommunalen Koordinierung Düsseldorf.

Den entsprechenden Link zur Veranstaltung erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

Die Veranstaltungen finden virtuell über Microsoft Teams statt. Sie benötigen lediglich einen Computer oder ein mobiles Endgerät.