Provinzial übergibt „Närrische Police“

Der Rosenmontagszug ist versichert! Patric Fedlmeier, stellv. Vorstandsvorsitzender im Provinzial Konzern (m.) übergab die „Schutzengelpolice“ an (v.l.n.r.) Prinz Dirk II, CC-Präsident Michael Laumen, Venetia Uåsa und CC-Geschäftsführer Hans-Jürgen Tüllmann.

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause hat die Provinzial Versicherung am 6. Februar wieder zu einem großen Karnevalsempfang bei sich im Haus eingeladen. Mehrere hundert Gäste erlebten ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik und Tanz. Höhepunkt war die symbolische Übergabe der „Närrischen Police“ an das Prinzenpaar der Stadt und die Vorstellung des diesjährigen Provinzial Mottowagens für den Rosenmontagszug in Düsseldorf.
Der „Zoch“ ist versichert
Damit die Düsseldorfer Jeckinnen und Jecken ihre Narrenfreiheit an Rosenmontag genießen können, muss der Rosenmontagszug versichert sein. Denn ohne Haftpflicht- und Unfallschutz darf die Karawane nicht durch die Innenstadt ziehen. Als Regionalversicherer stattet die Provinzial das Comitee Düsseldorfer Carneval bereits seit rund 40 Jahren mit dem entsprechenden Versicherungsschutz rund um das Karnevalstreiben an Rosenmontag aus. Der Düsseldorfer CC lässt es sich daher nicht nehmen, die „Schutzengelpolice“ selbst auf dem Karnevalsempfang entgegenzunehmen.
Unter tosendem Applaus marschierte das Prinzenpaar Prinz Dirk II und Venetia Uåsa gemeinsam mit CC-Präsident Michael Laumen, CC-Geschäftsführer Hans-Jürgen Tüllmann und den Prinzengarden Rot-Weiss und Blau-Weiss in die Halle der Provinzial Versicherung ein. Dort nahm Patric Fedlmeier, stellv. Vorstandsvorsitzender im Provinzial Konzern, die Gäste in Empfang und übergab symbolisch die sogenannte „Närrische Police“.
„Für die Provinzial stand sofort fest, dass wir den Versicherungsschutz für den Rosenmontagszug auch in diesem Jahr wieder übernehmen. Der Karneval ist ein wichtiger kultureller Bestandteil hier im Rheinland. Das zeigt sich auch bei unserem Karnevalsempfang, denn nach der coronabedingten zweijährigen Pause war die Stimmung wieder fantastisch“, sagt Fedlmeier. Für die grandiose Stimmung sorgte neben dem Auftritt des Prinzenpaares auch die Kindergarde der Düsseldorfer Originale und Pänz in de Bütt sowie Kokolores, Alt Schuss und die Swinging Funfares.
Eigener Mottowagen an Rosenmontag
Die Provinzial versichert nicht nur den Karnevalszug in Düsseldorf, sondern ist auch selbst mit einem eigenen Mottowagen und einer 50-köpfigen Fußgruppe beim Zoch vertreten. Entworfen wurde er von dem bekannten Künstler und Wagenbauer Jacques Tilly. Eine Besonderheit in diesem Jahr ist außerdem die Besetzung auf dem Wagen und in der Fußgruppe. Erstmals sind nicht nur Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Düsseldorfer Innen- und Außendienst dabei, sondern auch von den Konzernstandorten Münster, Detmold und Kiel.
Soziales Engagement im Karneval
Dass Karneval und soziales Engagement zusammengehören, ist für die Provinzial als tief in der Region verwurzelter Versicherer selbstverständlich. Dies zeigt sich vor allem bei der Herstellung des eigenen Hausordens. In Zusammenarbeit mit der Werkstatt für angepasste Arbeit wird der Sessionsorden hergestellt und anschließend beim Karnevalsempfang an die Gäste verteilt. „Bereits zum siebten Mal vergibt die Provinzial ihren eigenen Hausorden. Die enge Zusammenarbeit mit der Werkstatt für angepasste Arbeit zeigt, dass soziales Engagement für die Provinzial von höchster Relevanz ist – auch im Karneval“, erläutert Patric Fedlmeier.
Auch das Prinzenpaar der Landeshauptstadt engagiert sich jedes Jahr für den guten Zweck und sammelt Spenden – in diesem Jahr für die Bürgerstiftung. Hier unterstützt die Provinzial ebenfalls und spendet 222 Euro.

Der neue eSprinter: der vielseitigste und effizienteste Mercedes‑Benz eVan aller Zeiten kommt aus Düsseldorf

Der neue Mercedes-Benz eSprinter

Mercedes-Benz Vans elektrifiziert konsequent alle Baureihen. Der neue eSprinter besticht durch Effizienz, Reichweite und Ladevolumen und ist ein echter Kosmopolit: Produziert in Düsseldorf und Nordamerika unterstreicht er künftig in rund 60 Märkten den Führungsanspruch „Lead in Electric Drive“.

Der neue eSprinter bringt eine Vielzahl an technischen Neuerungen mit und basiert auf einem neuen Konzept bestehend aus drei Modulen. Diese erlauben die größtmögliche Freiheit bei der Entwicklung und Gestaltung von verschiedenen Aus- und Aufbauten, wie sie bisher nur vom konventionell angetriebenen Sprinter bekannt waren.

Das Frontmodul, ein einheitlich konzipierter Vorbau, umfasst dabei sämtliche Hochvolt-Komponenten und kann unverändert mit allen Fahrzeugvarianten kombiniert werden, unabhängig von Radstand und Batteriegröße. Im Unterboden befindet sich das Modul für die platzsparend integrierte Hochvoltbatterie. Die Batterieposition zwischen den Achsen sorgt zusammen mit dem robusten Batteriegehäuse für einen niedrigen Schwerpunkt, dieser beeinflusst das Fahrverhalten positiv und steigert die Fahrsicherheit. Die dritte Säule der Modulbauweise ist das Heckmodul mit der elektrisch angetriebenen Hinterachse. Sie kommt nach dem Prinzip der Gleichteilestrategie in allen Varianten des neuen eSprinter zum Einsatz. Der kompakte und leistungsstarke Elektromotor ist ebenfalls in das Heckmodul integriert.

Rund 350 Millionen Euro hat Mercedes-Benz in den neuen eSprinter investiert. Für die Anpassung der Produktion in den drei Werken Charleston, Düsseldorf und Ludwigsfelde werden jeweils rund 50 Millionen Euro investiert. Das modulare Konzept des neuen eSprinter ermöglicht maximale Synergien in der Produktion und damit auch entsprechende Skaleneffekte.

 

„Der neue Mercedes-Benz eSprinter folgt konsequent unserer Strategie, mit den

begehrenswertesten Transportern die Führungsposition bei der Elektromobilität einzunehmen

und gleichzeitig profitabel zu wachsen.”

Mathias Geisen, Leiter Mercedes-Benz Vans

 

Der neue eSprinter ist vielseitig und effizient

Die Markteinführung des neuen eSprinter beginnt im zweiten Halbjahr 2023 in den USA und Kanada. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen langen Kastenwagen mit Hochdach. Ausgestattet ist es mit der größten Batterie, dem Akku mit einer nutzbaren Kapazität von 113 Kilowattstunden. Das Ladevolumen liegt bei 14 Kubikmetern, das zulässige Gesamtgewicht beträgt bis zu 4,25 Tonnen.

Die elektrische Reichweite, basierend auf einer dem WLTP-Zyklus zu Grunde liegenden Simulation, wird bei bis zu 400 Kilometern[1],[2],[3] liegen. Bei Fahrten im urbanen Raum wird, gemäß Simulationen in Anlehnung an den WLTP City-Zyklus, eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern123 möglich. Mit diesen Reichweiten ist das Fahrzeug ideal auch für längere Fahrten geeignet.

In Europa erfolgt die Einführung dieser ersten Variante des Kastenwagens Ende 2023, das offene Baumuster sowie weitere Batterievarianten folgen sukzessive. Das macht den eSprinter als Basisfahrzeug für zahlreiche neue Branchen sowie Aus- und Aufbauhersteller attraktiv.

 

„Mit dem neuen eSprinter heben wir das Segment des elektrischen Large Vans auf ein neues Niveau.

Der Dreiklang aus Effizienz, Reichweite und Ladevolumen bei gleichzeitiger TCO-Optimierung

macht den neuen eSprinter zum vielseitigsten Mercedes-Benz eVan aller Zeiten.”

Mathias Geisen, Leiter Mercedes-Benz Vans

 

Die Highlights

Man sieht es dem Mercedes-Benz eSprinter von außen nicht an, doch blickt man auf die verbaute Technik im Fahrzeug sowie die Cloud-basierten Dienste im digitalen Ökosystem Mercedes me[4], wird klar: Der Mehrwert für den Kunden steht konsequent im Fokus.

Der elektrische Antriebsstrang (eATS)

Die Hauptkomponenten des eATS beim neuen eSprinter sind zwei Neuentwicklungen: der effiziente Motor sowie die innovative elektrische Hinterachse, die beide erstmals in einem batterie-elektrischen Van von Mercedes-Benz zum Einsatz kommen.

Der nur rund 130 Kilogramm schwere Permanentmagnet-Synchronmotor (PSM) zeichnet sich durch eine besonders hohe Effizienz und ein optimiertes Thermomanagement aus. Der Motor steht in zwei Leistungsstufen, 100 beziehungsweise 150 Kilowatt Peak, zur Auswahl und bietet ein Drehmoment von bis zu 400 Newtonmeter.

Durch die elektrisch angetriebene Hinterachse werden neben dem klassischen Kastenwagen auch offene Baumuster möglich. Für den Kunden bringt das Vorteile mit Blick auf Aus- und Aufbauten, auf Fahrzeuglängen (A2 und A3), auf das maximale Gesamtgewicht (bis zu 4,25 Tonnen) sowie Anhängelasten (bis zu 2 Tonnen).

Der neue Mercedes-Benz eSprinter

Die Hochvoltbatterie und das Laden

Kunden können beim neuen Mercedes-Benz eSprinter je nach individueller Anforderung an Reichweite und Zuladung zwischen drei unterschiedlichen Batterien wählen: Einem Akku mit einer nutzbaren Kapazität von 56, 81 oder 113 Kilowattstunden. Die Lithium-Eisenphosphat (LFP) Zellchemie ermöglicht es, die Batterievarianten frei von Kobalt und Nickel zu halten, ein aktives Thermomanagement sorgt für maximale Effizienz.

Wie alle eVans von Mercedes-Benz beherrscht der neue eSprinter sowohl Laden mit Wechselstrom (AC, alternating current) als auch mit Gleichstrom (DC, direct current). Der On-Board-Lader, der beim Laden mit Wechselstrom, beispielsweise an der Wallbox, den Strom im Fahrzeug wandelt, leistet maximal 11 Kilowatt. An der Schnellladestation kann der neue eSprinter mit bis zu 115 Kilowatt geladen werden.

Für Kunden heißt das beim Schnellladen konkret: Die Batterie mit der Kapazität von 56 Kilowattstunden wird in rund 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen, die Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 113 Kilowattstunden benötigt rund 42 Minuten.

Digitalisierung und Infotainment mit MBUX und Mercedes me

Auch in Sachen Digitalisierung und Infotainment überzeugt der neue eSprinter: Zum Einsatz kommt die innovative Mercedes-Benz User Experience (MBUX) mit der neuesten Softwaregeneration, wie Kunden sie bisher nur aus Mercedes-Benz Pkw kennen. Zahlreiche Features und Dienste unterstützen den Kunden in seinem Alltag mit einem Elektrofahrzeug.

Die Navigation mit „Electric Intelligence“ sorgt für größtmögliche Planungssicherheit: Sie zeigt zum Beispiel in Echtzeit abhängig von der aktuellen Verkehrslage und der Topografie der Route die jeweils aktuelle Reichweite an. Auch errechnet sie die bestmögliche Ladestrategie, um schnellstmöglich zum Ziel zu gelangen oder am Ziel den gewünschten Ladestand (SoC, state of charge) zu haben. Das Authentifizieren an der Ladesäule erfolgt einfach über MBUX, das Bezahlen via Mercedes me. Weitere Highlights sind eine gesteigerte Performance, umfangreiche Personalisierungsmöglichkeiten sowie Optimierungen beim Sprachassistenten „Hey Mercedes“.

Elektrifizierungsstrategie von Mercedes-Benz Vans

Mercedes‑Benz Vans hat den Führungsanspruch bei Elektromobilität fest in seiner Strategie verankert. Mit dem Vito E-CELL war Mercedes‑Benz Vans bereits 2010 Vorreiter im Markt lokal emissionsfreier Transporter. Heute hat Mercedes-Benz alle Segmente, vom Small Van über den Mid Size Van bis hin zum Large Van, elektrifiziert.

Ab Mitte des Jahrzehnts setzt Mercedes‑Benz Vans mit VAN.EA (MB Vans Electric Architecture) die nächste Stufe seiner Elektrifizierungsstrategie um: Ab 2025 werden alle neuen Modelle nur noch vollelektrisch sein.

Nachhaltigkeit bei Mercedes-Benz

Auf dem Weg zu einer vollelektrischen Zukunft der Mobilität verfolgt Mercedes-Benz mit der Ambition 2039 einen ganzheitlichen Ansatz. Eines der wichtigsten Transformationsziele ist die bilanzielle CO2-Neutralität in der Neuwagenflotte, welche fest in der nachhaltigen Geschäftsstrategie verankert ist. Bei der Mercedes‑Benz AG findet es sich in der Ambition 2039 und im Ansatz „electric only“ wieder. Die Ambition lautet: Bis 2039 – also elf Jahre früher, als es die EU-Gesetzgebung vorschreibt – soll die gesamte Pkw- und Van-Neufahrzeugflotte über alle Wertschöpfungsstufen bilanziell CO2-neutral werden.

Gesamtmetall zur Arbeitszeit: Rahmen für das 21. Jahrhundert schaffen, europäische Spielräume voll ausschöpfen

Der Präsident unseres Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall in Berlin, Dr. Stefan Wolf, hat die Bundesregierung aufgerufen, die Arbeitszeitgesetzgebung in einem Gesamtpaket grundlegend zu erneuern. Es gelte dabei, den tatsächlichen Spielraum voll auszuschöpfen, den das europäische Recht biete.

„Viele Beschäftigte wollen ihre Arbeit im Rahmen der betrieblichen Erfordernisse individuell und unbürokratisch organisieren, flexibler ausrichten, besser verteilen und haben auf betrieblicher Ebene pragmatische Lösungen mit ihrem Arbeitgeber verabredet, etwa in Form von Vertrauensarbeitszeit. Der Versuch, die Organisation der Arbeit im 21. Jahrhundert an den Regelungen des vorherigen Jahrhunderts auszurichten, ist schädlich und rückwärtsgewandt. Ein höherer Autonomiegrad bei der Arbeitszeit muss einhergehen mit einer größeren Eigenverantwortung der Arbeitnehmer für ihre Arbeitszeit und auch deren Erfassung“, so Dr. Wolf heute in Berlin.

Gesamtmetall hat deshalb heute zu diesem Themenkomplex drei Gutachten vorgelegt: ein personalwirtschaftliches zum Wert flexibler Arbeitszeitmodelle und den Gefahren von Einschränkungen vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) unter Federführung des Direktors Prof. Sascha Stowasser, ein rechtswissenschaftliches zu den Grenzen europäischer Umsetzungspflichten für den deutschen Gesetzgeber von Prof. Dr. Gregor Thüsing, Direktor des Instituts für Arbeitsrecht und Recht der Sozialen Sicherung, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, und ein weiteres rechtswissenschaftliches Gutachten zu den unionsrechtlichen Mindestvorgaben zur Ausgestaltung eines Systems der Arbeitszeiterfassung auch im Kontext der aktuellen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts von Prof. Dr. Clemens Höpfner, Geschäftsführender Direktor des Institut für Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität zu Köln.

„Diese Gutachten belegen eindrucksvoll, das sich die Rückkehr zur Stechuhr auch nach den Urteilen aus Luxemburg und Erfurt keineswegs zwingend, sondern stattdessen eine Flexibilisierung des Arbeitszeitrechts geboten und auch möglich ist“, so Dr. Wolf abschließend.

Die kompletten Gutachten sowie kurze Zusammenfassungen finden Sie unter www.gesamtmetall.de/arbeitszeit

Rheinmetall-Joint Venture gewinnt ersten Kunden mit Multimillionen-Auftrag für DC-Link-Kondensatoren mit zukunftsweisender NanoLam-Technologie

Die Rheinmetall Polycharge GmbH, ein Joint Venture der Düsseldorfer Rheinmetall AG und der PolyCharge America, Inc., hat ein Jahr nach ihrer Gründung einen ersten Auftrag im mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich erhalten. Der Erstkunde, ein namhafter, global tätiger Zulieferer der Automobilindustrie, hat zwei unterschiedliche DC-Link-Kondensatortypen für Anwendungen im 900V-Bereich in Auftrag gegeben, die mit der neuartigen NanoLam-Technologie produziert werden. Der Technologiekonzern Rheinmetall hält mit 75% einen Mehrheitsanteil an der Rheinmetall Polycharge GmbH.

Der Auftrag wurde bereits im Dezember 2022 gebucht und umfasst sowohl Entwicklungsleistungen als auch Musterfertigung und die anschließende Serienproduktion. Sie beginnt im Jahr 2026 und erstreckt sich über mehrere Jahre.

Mit dieser Beauftragung setzt sich die Rheinmetall PolyCharge GmbH gegen Wettbewerber aus aller Welt durch. In der nahen Zukunft erwartet das Joint Venture weitere Beauftragungen.

Dank der Polycharge NanoLam-Technologie können die Kondensatoren im Vergleich mit herkömmlichen Polypropylen-Lösungen um die Hälfte leichter und kleiner sein. Darüber hinaus können die so ausgestatteten Kondensatoren bei höheren Temperaturen arbeiten. Diesen Vorteil bieten Kondensatoren mit NanoLam-Technologie dank einer extrem dünnen, dielektrischen Polymerbeschichtung, die eine optimale Kühlung und thermische Stabilität sowie eine verbesserte Leistungsdichte ermöglicht. Die Kondensatoren sind insbesondere ein Bestandteil der Leistungselektronik in E-Autos und bringen hier Vorteile beim Volumen und Gewicht

DC-Link-Kondensatoren, sogenannte Zwischenkreiskondensatoren, dienen der Stabilisierung der Gleichspannung und zur Begrenzung von Schwankungen im Bordnetz. Sie werden nicht nur in Hybrid- und Elektro-Fahrzeugen eingesetzt, sondern auch in diversen industriellen Anwendungen, wie z.B. Spannungswandlern in Windenergie- und PV-Anlagen.

Die nun erfolgte Beauftragung gibt somit den Startschuss für die erste Serienproduktion des im vergangenen Jahr gegründeten Joint Ventures zwischen dem Technologiekonzern und dem amerikanischen Start-up-Unternehmen PolyCharge America, Inc.. Der initiale Erfolg mit einem Erstauftrag dieser Größenordnung unterstreicht die erfolgreiche Transformationsstrategie des Unternehmens hin zu einem innovativen Anbieter für die stark wachsenden Märkte der Elektromobilität und der Industrieanwendungen sowie der dafür benötigten Subsysteme und Komponenten.

Tempo 30: eine gute Idee – aber, am Ziel vorbei

Trifft Tempo 30 auf der KÖ den Nagel auf den Kopf – oder treffen wir den Nagel eigentlich gar nicht? (Das Foto zeigt im übrigen den berühmten Uecker-Nagel am KÖ-Bogen). Bild: CS

Unter dem Motto „Sicherheit in der Innenstadt“ soll die KÖ nun umgewandelt werden in eine 30ziger Zone. Grund: Für Autoposer soll die Strecke unattraktiv werden. Die Idee ist gut, führt aber am Ziel vorbei, denn: Autonomer wollen auf der KÖ ja gerade nicht schnell fahren, sondern fahren dort eigentlich immer langsam, weil sie mit ihrem Gefährt gesehen werden wollen. Die Folge von Tempo 30 auf der KÖ würde also vermutlich eher dazu führen, dass mehr Poser angezogen werden. Ohnehin sei es so, darauf verweist Hans Onkelbach von VierNull, dass man auf der KÖ ohnehin meistens steht und kaum voran kommt. Deshalb nutze ich beispielsweise nicht mehr die KÖ, wenn ich in die Innenstadt möchte. Ich fahre dann lieber über den „neuen“ KÖ-Tunnel direkt in die KÖ-Bogen-Tiefgarage. Also, Tempo 30 kommt auf der KÖ! Aber, wen interessiert das wirklich? Unsere Stadt hat doch ganz andere Probleme. (CS)

METRO Deutschland erweitert die Geschäftsführung — Martin Schumacher wird CEO

Martin Schumacher wird CEO. Foto: Metro Deutschland

Mit dem Ziel der fokussierten Umsetzung der sCore Großhandelsstrategie und der damit verbundenen Ausrichtung auf die Profikunden erweitert das Düsseldorfer Unternehmen METRO Deutschland das bisher vierköpfige Board um eine weitere Geschäftsführungsposition und beruft Martin Schumacher zum neuen CEO von METRO Deutschland.

In diesem Zuge werden die Zuständigkeiten der Geschäftsführungsbereiche von METRO Deutschland den Kompetenzen entsprechend neu verteilt und dadurch die jeweiligen Geschäftsführungsressorts entlastet. „Martin Schumacher ist ein führungsstarker CEO, der sowohl unser Unternehmen gut kennt als auch die hohen Anforderungen an eine CEO-Position erfüllt. Er bringt aus seiner langjährigen Erfahrung in verschiedenen METRO Ländern die idealen Voraussetzungen für die konsequente Großhandelsfokussierung des wichtigen deutschen Geschäfts mit”, sagt Dr. Steffen Greubel, Vorstandsvorsitzender der METRO AG, an den die deutsche Geschäftsführung ebenso wie METRO Österreich zukünftig berichten wird.

Martin Behle, bisher im Commercial Board der METRO für das deutsche und das österreichische Geschäft verantwortlich, übernimmt eine weiterführende Managementaufgabe innerhalb von METRO, über die in Kürze informiert werden wird. „Martin Behle hat wesentlich dazu beigetragen, dass METRO Deutschland und METRO Österreich auch während der schwierigen Phase der Pandemie Marktanteile gewonnen haben, die Partnerschaft zu den Kunden gestärkt werden konnte und beide Länder im vergangenen Jahr die Neuausrichtung auf die sCore-Wachstumsstrategie erfolgreich eingeleitet haben. Er wird eine spannende, neue gruppenweite Aufgabe im Konzern übernehmen”, ergänzt Dr. Steffen Greubel.

Neuer CEO für deutsches METRO Geschäft

Martin Schumacher war bereits in verschiedenen internationalen Führungspositionen bei METRO tätig, u.a. als CEO in der Ukraine und bis vor kurzem CEO von METRO Russland, wo er das schwächelnde Russlandgeschäft in den Jahren 2019 bis 2022 erfolgreich neu ausgerichtet hat. Bereits 2011 hatte er als Director bei AlixPartners die Abspaltung des METRO Geschäfts in Großbritannien in der Funktion des Operations Director erfolgreich begleitet.

Mit Wirkung zum 01. März 2023 übernimmt Martin Schumacher die Position des CEO METRO Deutschland und somit die Verantwortung für die Gesamtsteuerung der deutschen Großhandelsgesellschaft. Er wird neben der Rolle als Vorsitzender der Geschäftsführung die Bereiche Project Management Office, Portfolio Management, Format Development, Technical Operations, Recht & Immobilien und Corporate Office, Compliance & Data Protection, Unternehmenskommunikation & Nachhaltigkeit sowie die Qualitätssicherung leiten. Die seit 2019 in einer Doppelspitze von METRO Deutschland amtierenden Frank Jäniche und Christof Knop werden weiterhin als Geschäftsführer bei METRO Deutschland tätig bleiben. Frank Jäniche wird seine jahrzehntelange METRO Erfahrung als Geschäftsführer Vertrieb einbringen und sich voll um den Ausbau des FSD-Geschäfts und der Salesforce kümmern, sowie die Weiterentwicklung der METRO und METRO GASTRO Standorte vorantreiben. Christof Knop stellt seine langjährige Expertise, vor allem in der Finanzwelt, weiter in den Dienst des Unternehmens und wird als Geschäftsführer die bilanziellen Angelegenheiten für METRO Deutschland steuern. „Christof Knop und Frank Jäniche haben in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Erfolg von METRO Deutschland beigetragen. Dafür sind wir ihnen sehr dankbar und es freut uns, dass sie auch weiterhin ihre Kompetenzen in die Weiterentwicklung des Unternehmens einbringen werden“, sagt Dr. Steffen Greubel. Auch Klaus Sauer, Geschäftsführer Einkauf, Marketing und Supply Chain, sowie Volker Schlinge, Geschäftsführer HR, Digital Business, Customer Data/Analytics und Arbeitsdirektor, bleiben Teil der Geschäftsführung des deutschen Großhandelsexperten.

Autoindustrie startet zuversichtlicher ins Jahr

Die Geschäftslage der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer hat sich im Januar deutlich verbessert. Das geht aus der ifo Umfrage hervor. Im Januar stieg der Indikator auf plus 14,1 Punkte, nach plus 3,4 im Dezember. Die Erwartungen sind erstmals seit fünf Monaten positiv – sie stiegen auf plus 10,7 Punkte, nach minus 4,9 im Dezember. „Allerdings sind die Exporterwartungen deutlich gesunken“, sagt Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien. Dabei bewerteten die Hersteller ihre aktuelle Geschäftslage deutlich besser. Der Auftragsbestand lag weiterhin auf hohem Niveau. „Die Autobauer hoffen, ihre Aufträge durch eine höhere Produktion in den nächsten Monaten abbauen zu können“, sagt Falck. Für den ausländischen Absatzmarkt sind diese Fahrzeuge allerdings nicht eingeplant: Ihre Exporterwartungen sind von 42,1 im Dezember auf 2,1 Punkte gesunken. Bei den Zulieferern kehrt nur langsam der Optimismus zurück. Die Bewertung der Geschäftslage dreht nur leicht ins Positive. Hingegen stiegen die Erwartungen kräftig, blieben aber noch negativ. Sorgenkind blieb der Mangel an Vorprodukten und der Fachkräftemangel. Das meldeten jeweils 55 Prozent der befragten Zulieferer. (Quelle: ifo)

Onboarding-Tag bei Vodafone für die neuen Trainees

Im Rahmen eines Onboarding-Tages voller spannender Aktivitäten wurden jetzt die neuen Trainees bei Vodafone in Herde begrüßt. Es gab Networking- und Teombuilding-Maßnahmen statt. Auf dem Programm stand auch ein „Community Coffee“. So konnte direkt zum Start der Karriere der „Vodafone Spirit“ erlebt werden.

Jetzt bewerben für den „Rheinischen Innovationspreis“ der Unternehmerschaft Düsseldorf

Ihre Geschäftsidee ist ausgesprochen innovativ in Sachen (Er-) Neuerungen mit technischem, sozialem und wirtschaftlichem Wandel und kommt aus Düsseldorf und Umgebung?

Falls Ihre Antwort „Ja“ lautet, bewerben Sie sich jetzt für den Rheinischen Innovationspreis 2023!

Der Rheinische Innovationspreis zeichnet zukunftsfähige Ideen aus, die sich unter anderem aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Politik und Technologie zusammensetzen. Das Ziel ist es, die Innovation zu finden, die andere Unternehmen neugierig macht.

Egal ob Unternehmen, unternehmerische Gruppierungen, Stiftungen, Vereine studentische Initiativen, Projektideen von Auszubildenden, wirtschafts- und gesellschaftsorientierte Kampagnen, Projekte, Tools oder Einzelpersonen mit innovativen Ideen: Wir sprechen jede Idee an, die entweder bereits erfolgreich ist oder noch in der kreativen Startposition steht.

Das Bewerbungsverfahren ist ganz einfach: Erläutern Sie ihre Innovation auf maximal drei DIN-A4 Seiten (exkl. Fotos, Bildmaterial, Zeichnungen und Videoverlinkungen).

Die Erläuterungen sollten sich an folgenden Leitfragen orientieren:

Umfasst das Konzept eine neuartige, nachhaltige und positive Entwicklung? Kann die Innovation dauerhaft auf dem wirtschaftlichen Markt bestehen? Spiegelt sie Originalität und Produktivität wider? Ist die Darstellung der Innovation nach außen deutlich erkennbar? Sind die Erfolgschancen zukunftsorientiert einzuschätzen? An welche Zielgruppe richtet sich die Innovation? Ist sie bereits auf dem Markt zu finden?

Senden Sie Ihre Bewerbungen an:

Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V.
z.Hd. Lisa Marie Schelig
E-Mail an: innovationspreis@unternehmerschaft.de

Einsendeschluss: Freitag, 17. Februar 2023

Auf das Siegerteam wartet ein Siegerpaket im Gesamtwert von rund 10.000€! So setzt sich das Siegerpaket zusammen:

Produktion eines Innovationsfilmes über die Siegerinnovation
Business Coaching & Business Shooting
Sondersendung im Radiomagazin „Düsseldorfer Wirtschaft“ auf Antenne Düsseldorf
Sonderfolge im Wirtschaftspodcast „Düsseldorfer Wirtschaft“

Mit der stattfindenden Preisverleihung, im Rahmen des Düsseldorfer Arbeitgebertages, zu dem rund 300 Vertreter verschiedener Ebenen namhafter Unternehmen anwesend sein werden, wird nicht nur auf die Vielfalt der Innovation aufmerksam gemacht sondern auch ein direkter und persönlicher Kontakt zu möglichen Partnern hergestellt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung(en)!

Zeichnet bei der Unternehmerschaft verantwortlich für den „Rheinischen Innovationspreis“: Lisa Marie Schelig. Foto: Frank Wiedemeier

„Food Waste“: Wir werfen immer noch zu viele Lebensmittel in den Müll – was können wir dagegen tun?

In Deutschland werden jedes Jahr Millionen Tonnen Nahrungsmittel weggeworfen, die noch genießbar sind. Für mehr als die Hälfte dieser Verschwendung sind die Verbraucher verantwortlich, die häufig zu große Mengen einkaufen und aus Unkenntnis noch Verzehrfähiges entsorgen, berichtet heute unser Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln.

+ Mit knapp 60 Prozent tragen die privaten Haushalte den größten Anteil am Food Waste. Doch auch anderswo landet Essbares regelmäßig in der Tonne: Gaststätten, Restaurants und Kantinen steuern 17 Prozent zur Lebensmittelverschwendung in Deutschland bei, während der Verarbeitung landen 15 Prozent im Müll und im Handel immerhin noch 7 Prozent.

+ Rechnet man nun all diese Mengen zusammen, ergibt sich für das Jahr 2020 – neuere Daten liegen nicht vor – ein Berg von weggeworfenen Lebensmitteln in Deutschland, der fast elf Millionen Tonnen wiegt. Legt man diese Menge auf alle Einwohner um, ergibt sich eine Pro-Kopf-Verschwendung von 131 Kilogramm. Mit diesem Aufkommen steht die Bundesrepublik noch nicht mal an der Spitze.

+ Weltweit wird etwa ein Drittel aller Lebensmittel weggeworfen. Kalendarisch ausgedrückt heißt das: Sämtliche Nahrungsmittel, die bis zum 2. Mai eines Jahres produziert werden, landen früher oder später in der Tonne.

Was lässt sich im Einzelnen tun?

  1. Unnötige Einkäufe vermeiden. Wer zu viel kauft, hat Mühe, alles rechtzeitig zu verwerten. …
  2. Lebensmittel richtig lagern. …
  3. Kühlschrank richtig nutzen. …
  4. Obst & Gemüse ein zweites Leben schenken. …
  5. Nicht zu früh wegwerfen. …
  6. Im Restaurant Reste mitnehmen. …
  7. Kreativ verwerten.

Linkliste:

+ Food Waste vermeiden: https://www.bkb.ch/de/privatkunden/magazin/2020/7-praktische-tipps-fuer-weniger-food-waste

+ Alle Infos vom Institut der Deutschen Wirtschaft dazu: https://www.iwd.de/artikel/lebensmittelverschwendung-131-kilogramm-im-jahr-fuer-die-tonne-573868/?utm_source=nl&utm_medium=email&utm_campaign=kw05-2023&utm_term=lebensmittel-verschwendung-abfall-mhd

+ Dazu eine erfolgreiche Geschäftsidee: https://www.iwd.de/artikel/interview-in-unserem-geschaeftsmodell-gibt-es-keine-verlierer-573872/?utm_source=nl&utm_medium=email&utm_campaign=kw05-2023&utm_term=interview-toogoodtogo-lebensmittel-verschwendung