Parken kostet jetzt fast 5 EUR in der Stunde – auch E-Autos müssen zahlen

Für Parkscheine am Automaten müssen wir in Düsseldorf bald deutlich mehr Geld bezahlen. Der Stadtrat entschied gestern (2. Februar 2023) über die neuen Gebühren. In der Innenstadt werden dann zum Beispiel 4,50€ pro Stunde fällig statt bisher 2,90€. Die neuen Preise sind dann genauso hoch wie in Stuttgart und etwas teurer als in Köln oder Frankfurt (4€ pro Stunde). Nach dem Willen der schwarz-grünen Ratsmehrheit werden E-Autos in Zukunft nicht mehr automatisch von der Gebührenpflicht befreit. Parken wird auch außerhalb der Innenstadt teurer. Quelle: Antenne Düsseldorf

+ unternehmerschaft.de berichtete bereits am 5. Januar 2023 über dieses Thema: LINK!

Gibt es nun doch keinen Fachkräftemangel?? Mitgliedsbetriebe der Unternehmerschaft Düsseldorf sauer über Aussagen aus dem Bundesarbeitsministerium

Doch kein Fachkräftemangel? Neue Ausführungen des Bundesarbeitsministeriums lesen sich so, als sei die Lage nicht allzu dramatisch. Dabei bleibt nicht nur die unternehmerische Realität unbeachtet, sondern auch die Statistik wird verkürzt interpretiert, sagt uns das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW). Auch viele unsere Mitgliedsunternehmen zeigten sich erbost: eine solche Aussage entbehre jeglichem Alltagswissen. In vielen Berufen, sei es nun Maschinenführer oder Elektriker, fände man keine Mitarbeitenden mehr, heißt es aus unserem Mitgliederbereich. Ganz zu schweigen von Berufen im Ingenieurbereich. Jeder Absolvent der Hochschule Düsseldorf findet sofort eine Stelle, hat diese meistens schon vor seinem offiziellen Abschluss. Nun, was sagt denn das IW dazu?

In Deutschland gibt es keinen umfassenden Fachkräftemangel – zumindest liest es sich so in einer Antwort, die das Bundesarbeitsministerium auf eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag erstellt hat. Belege dafür sieht das Ministerium in aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) vom vergangenen Dezember: Bei 118 von 144 Berufsgruppen gebe es laut Statistik mehr Arbeitslose als gemeldete Stellen. Die Schlussfolgerung des Ministeriums: Es müsste in vielen Bereichen ausreichend Fachkräfte geben. Die Logik hat gleich mehrere Haken: Zum einen widerspricht das den Erfahrungen der Unternehmen, die immer weniger passende Bewerbungen erhalten. Die methodischen Annahmen entsprechen zudem nicht dem üblichen Vorgehen. Wichtig ist es, diese zwei Punkte zu berücksichtigen:
1.     Die gemeldeten Stellen zeigen nur einen Ausschnitt der tatsächlichen Nachfrage.
Bei den vom Ministerium berücksichtigten Stellen handelt es sich nur um solche, die von den Unternehmen bei der BA gemeldet werden. Allerdings melden nicht alle Betriebe alle Stellen – gerade in Mangelberufen wie der Pflege gibt es oft deutlich mehr Nachfrage als Stellenausschreibungen. Viele Unternehmen nutzen Online-Stellenportalen, dadurch ist der Anteil der gemeldeten Stellen in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken und liegt laut IAB-Stellenerhebung 2022 bei 44 Prozent. Nur etwa vier von zehn offenen Stellen tauchen in der BA-Statistik auf. Tatsächlich gibt es also mehr als doppelt so viele offene Stellen.
2.    Arbeitslose und offene Stellen einer Berufsgruppe passen nicht immer zusammen.
In den Berufsgruppen werden aus statistischen Gründen Berufe mit ähnlicher fachlicher Ausrichtung, aber unterschiedlicher Qualifikation zusammengefasst. Beispielsweise sind Uhrmachergehilfen und Waffen- oder Maschinenbauingenieure in derselben Berufsgruppe ausgewiesen, auch wenn sie ganz unterschiedliche Tätigkeiten ausüben. Bei der Berechnung von Fachkräftelücken ist es daher wichtig, nicht nur Berufsgruppen, sondern auch Berufe und ihr Qualifikationsniveau zu betrachten.
Für mehr als eine halbe Million Stellen fehlen passende Bewerber
Das IW errechnete für Dezember 2022 bundesweit eine Fachkräftelücke von 533.000 Stellen (ohne Helfertätigkeiten), für die es keine passend qualifizierten Bewerber gab. Grundlage dieser Berechnung ist ein Vergleich von offenen Stellen und Arbeitslosen für jeden einzelnen Beruf. Dabei wird nicht nur die fachliche Ausrichtung berücksichtigt, sondern auch die Qualifikation der ausgeschriebenen Stelle und der konkreten Tätigkeit. Nach IW-Berechnungen gab es im Dezember in 959 von etwa 1.300 Berufen mehr offene Stellen als Arbeitslose. In 107 von 144 Berufsgruppen besteht in mindestens einem der zugehörigen Berufe eine Fachkräftelücke.

Michael Kortländer verlässt „Die Große“

Im Jahr 1902 wurde in Düsseldorf eine großangelegte Leistungsschau veranstaltet, die vom 1. Mai bis zum 20. Oktober unter dem ausschweifenden Namen »Industrie- und Gewerbeausstellung für Rheinland, Westfalen und benachbarte Bezirke, verbunden mit einer deutsch-nationalen Kunstausstellung Düsseldorf 1902« stattfand. Diese Ausstellung sollte eine lange und noch heute anhaltende Tradition begründen. Heute ist dies die „DIE GROSSE Kunstausstellung NRW Düsseldorf“ mit ihrem Ausstellungsleiter Michael Kortländer, der auch diesen Text verfasst hat.

Die Schirmherrschaft dieser auch verkürzt »Industrie- und Gewerbeausstellung Düsseldorf« genannten Veranstaltung übernahm Kronprinz Wilhelm, der wie sein Vater Kaiser Wilhelm II. und beinahe alle regierenden Fürsten die Messe besuchte. Neben ihnen wurden etwa fünf Millionen (!) internationale Besucher* innen gezählt, unter ihnen zahlreiche ausländische Minister und sogar der Kronprinz von Siam. Daran kann man ermessen, wie groß die Bedeutung dieser Ausstellung national und international war.

Das Vorbild der Ausstellung war die Weltausstellung im Jahr 1900 in Paris. An der »Industrie- und Gewerbeausstellung Düsseldorf« nahmen 2 500 Aussteller teil. So waren beispielsweise das Unternehmen Krupp oder der Hörder Bergwerks-und Hütten-Verein mit großen Hallen vertreten. Gezeigt wurde jedoch auch Kunstgewerbe sowie historische und zeitgenössische Kunst. Um eine große Halle für Kunstausstellungen zu finanzieren, gründete Fritz Roeber zusammen mit dem Verein der Düsseldorfer Künstler im Jahr 1898 einen Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen. Er ist auch heute noch Ausrichter der Großen Kunstausstellung, die fortan in dem Kunstpalast genannten Gebäude über die Industrie- und Gewerbeausstellung hinaus den Düsseldorfer Künstler*innen einen dau-erhaften Rahmen zur Präsentation ihrer Werke bis zum heutigen Tag bieten sollte.

Insgesamt wurden 160 Bauten errichtet, zu denen neben den vielfältigen Kunst- und Ausstellungshallen auch ein Freizeitpark, zahlreiche gastronomische Einrichtungen und ein eigenes Elektrizitätswerk gehörten. Nach dem Ende der Industrie- und Gewerbeausstellung wurden einige der künstlerisch anspruchsvollen Bauwerke an anderer Stelle wiederaufgebaut. So ist eine von Bruno Möhring entworfene Ausstellungshalle nach dem Abbau in Mexico-City wieder neu errichtet worden und beherbergt dort bis heute das Museo Universitario del Chopo! Eine weitere Halle ist in Bochum neu errichtet worden und trägt heute den Namen »Jahrhunderthalle«.

Michael Kortländer verlässt nun „Die Große“ und wird eine neue Aufgabe übernehmen. Anlässlich dieser „Zeitenwende“ haben wir diesen Text auf unternehmerschaft.de veröffentlicht, denn Kortländer ist unserem Hause sehr verbunden. Eines seiner Kunstwerke ziert unsere Geschäftsstelle. Es ist ein aus Pappkarton erstellter Mühlstein, da wir unter anderem den Mühlenverband NRW vertreten.

Elternabend zu den Düsseldorfer Tagen der Beruflichen Orientierung

Vom 24.03.-29.03.2023 gehen wieder zahlreiche Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 im Rahmen der Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung (DTBO) auf Berufsfelderkundung in Unternehmen. Dabei schnuppern sie bis zu drei Mal jeweils einen Schultag lang in Unternehmen und Einrichtungen hinein, erhalten einen ersten Einblick in die Arbeitswelt und lernen verschiedene Berufsfelder kennen.

Das Angebot der DTBO bietet den Jugendlichen eine Vielzahl an Möglichkeiten zum Buchen von Berufsfelderkundungen in Düsseldorf. Im Rahmen eines Elternabends im BiZ der Agentur für Arbeit am 31.01. wurde das neue Buchungstool den Eltern vorgestellt und ein Einblick die verschiedenen Angebote zur Beruflichen Orientierung in Düsseldorf gegeben.

Die Präsentation des Abends finden Sie hier:
Präsentation Elternabend

Alle Informationen zu den DTBO gibt es unter:
www.dtbo-dus.de

Zeitplan DTBO für Schüler*innen:

  • Die Schüler*innen können sich ab sofort im Portal registrieren.
  • Bis zum 28.02. können Sie dort mit Hilfe von Herzen Angebote reservieren.Jede*r Schüler*in kann bis zu 5 Herzen vergeben.
  • In der Woche vom 01.03.-05.03. ist das Portal geschlossen und ein Algorithmus verteilt die Plätze mit den Herzen per Zufallsprinzip auf die Schüler*innen.
  • Ab dem 06.03. ist das Portal wieder geöffnet. Unter „Meine Buchungen“ können die Schüler*innen dann sehen, ob und wenn ja welchen Platz bzw. welche Plätze sie erhalten haben. Diese sind dann fest für sie gebucht.
  • Vom 06.03. bis zum 19.03. findet die zweite Buchungsphase statt, in der die noch übrigen Angebote direkt gebucht werden können. Insgesamt können die Jugendlichen maximal 3 Plätze buchen.

Direktlink zum Buchungstool:
www.buchung-dtbo.de

Informationen zum Landesprogramm „Kein Abschuss ohne Anschluss“, Angebote und Kontaktdaten der Kommunalen Koordinierung:
www.koko-dus.de

Tipp:
Eine weitere Möglichkeit für eine Berufsfelderkundung bietet die große Mitmachmesse „Lust auf Handwerk“ am 24.03. von 9-17 Uhr. Im Vormittagsbereich ist die Messe für angemeldete Schulen geöffnet, ab 14 Uhr kann sie frei von allen Interessierten besucht werden. Eltern und ihre Kinder sind herzlich willkommen!
www.lustaufhandwerk.info

Das Kuratorium schaut positiv ins neue Jahr

Das Kuratorium unserer Stiftung schaut positiv in das neue Jahr. Wir haben zahlreiche Leuchtturmprojekte, die in Düsseldorf, aber auch in NRW wirksam werden. Schwerpunkt in dieser Sitzung war die Arbeit unseres zdi (Zukunft durch Innovation), dass im vergangenen Jahr über 800 MINT-Workshops für mehrere 1.000 Schülerinnen und Schüler durchgeführt hat. Erfolgreich in der Stiftungsarbeit sind zudem die Initiative „Kluge Köpfe“ in der Emscher-Lippe-Region, das „Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung“ in Düsseldorf sowie die Girls‘ & Boys Academy an den Standorten Düsseldorf und Gelsenkirchen. zdi, Kluge Köpfe, das Kompetenzzentrum und die Academy werden im nächsten Jahr weiter wachsen. Auch weitere Arbeitsplätze werden geschaffen. Andere Stiftungsprojekte suchen derzeit Unterstützer, beispielsweise unsere Lesefest. Hier laufen bereits Gespräche mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Land NRW. Aufgrund der guten Vernetzung der Stiftung können alle Projekte fortgeführt werden – trotz der „Zins-Problematik“, die wiederum die Folge hat, dass die Stiftung weniger Zinsen erhält aufgrund der Zinsentwicklung in 2021 und 2022. Das Kuratorium dankte dem Stiftungsteam für den sehr engagierten Einsatz zum Wohle der Kinder und Jugendliche sowie unserer Betriebe. www.stiftung-proausbildung.de

Flexibilität in der Produktion ist unmöglich? Neue ifaa-Praxishilfe für ein attraktiveres Arbeitgeberimage

Im Produktionsbereich kann nicht mobil und zeitflexibel gearbeitet werden! Das Forschungsprojekt „MofAPro – mobiles, zeitflexibles Arbeiten im Produktionsbereich“ widerlegt diese Annahme und stellt gleichzeitig eine neue Praxishilfe vor, mit der Flexibilität in der Produktion entdeckt und umgesetzt werden kann. „Der Fachkräftemangel wird auch in der Produktion deutlich. Unsere Praxishilfe unterstützt den Wunsch nach Flexibilität und Individualisierung bei den Beschäftigten. Damit erhöht sie gleichzeitig die Arbeitgeberattraktivität“, so Dr. Anika Peschl, wissenschaftliche Expertin des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. Das Produkt ist online verfügbar und individuell für jedes Unternehmen nutzbar. Kostenfreier Download: www.arbeitswissenschaft.net/mofapro-handlungshilfe

Mit Hilfe praxiserprobter Tools können Unternehmen Flexibilisierungspotenziale, insbesondere im produktionsnahen und direkten Produktionsbereich, aufdecken und umzusetzen. Die Praxishilfe unterstützt Unternehmen mit einer systematischen Vorgehensweise bei der Verwirklichung ihrer Flexibilisierungsziele:

  • Status Quo: Wie sind wir aktuell hinsichtlich Umsetzung und Gestaltung mobiler, zeitflexibler Arbeit aufgestellt? Wo müssen wir im Unternehmen etwas tun?
  • Bedarfe und Kompetenzen: Möchten unsere Beschäftigten mobil und zeitflexibel arbeiten? Haben sie die entsprechenden Fähigkeiten und Kenntnisse im Sinne des eigenverantwortlichen Handelns bei mobiler Arbeit?
  • Nutzen und Aufwand: Liefern die Umsetzung und Ausweitung mobiler, zeitflexibler Arbeit einen hohen Nutzen für unser Unternehmen? Sind wir in der Lage, Flexibilisierungspotenziale vor dem Hintergrund betrieblicher und technischer Rahmenbedingungen umzusetzen?
  • Aufgaben und Betriebsmittel: Wie viele Stunden kann ein Beschäftigter aufgrund der Zusammensetzung seiner Aufgaben und der dafür benötigten Betriebsmittel sowie Arbeitsunterlagen mobil und zeitflexibel arbeiten?
  • Maßnahmenplanung: Welche Maßnahmen setzen wir um, um die aufgedeckten Flexibilisierungspotenziale zu nutzen, und mobile, zeitflexible Arbeit zu gestalten?
  • Technische Hilfsmittel: Wie können Assistenzsysteme, die Flexibilität im Produktionsbereich fördern, gestaltet sein? Wie kann eine erfolgreiche Einführung ablaufen?

Rheinmetall und GM Defense erhalten Auftrag für die erste Phase des Common Tactical Truck Program der U.S. Army

Rheinmetalls Tochterfirma American Rheinmetall Vehicles aus Sterling Heights, Missouri und GM Defense LLC aus Washington, DC haben den Zuschlag für die erste Phase des Common Tactical Truck (CTT)-Programms der U.S. Army erhalten. Ziel des mehrstufigen Programms ist es, die Familie der schweren taktischen Lkw des US-Heeres durch die Produktion von bis zu 40.000 Fahrzeugen im Wert von bis zu 14 Milliarden US-Dollar zu ersetzen.

Die beiden führenden Verteidigungsunternehmen sind 2022 eine strategische Kooperation eingegangen, um sich an dem Programm zu beteiligen. Sie bringen zwei Entwickler und Hersteller der Weltklasse zusammen, um einen modernen taktischen Lkw zu schaffen, der die Fähigkeiten der Soldaten durch Zukunftstechnologien verbessert. Hierzu zählen etwa fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (ADAS) für mehr Sicherheit, erhöhte Geländegängigkeit, Cybersicherheit, maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz, verbesserte Überlebensfähigkeit und Kraftstoffeffizienz sowie andere neue Technologien.

Das Team bietet den HX3 Common Tactical Truck (HX3-CTT) an. Der HX3 ist die neueste Lkw-Generation der äußerst erfolgreichen und einsatzerprobten HX-Familie, die bei einer Reihe von NATO-Staaten und US-Alliierten im Einsatz ist. Die HX-Lkw-Familie basiert auf dem kommerziellen Lkw-Portfolio von MAN Truck and Bus, die ein hohes Maß an handelsüblichen Komponenten in den Fuhrpark bringen – eine prioritäre Forderung der U.S. Army im CTT-Programm. Das HX3-CTT-System der nächsten Generation zeichnet sich durch verbesserte Mobilität auf der Straße und im Gelände, integrierte Überlebensfähigkeit und eine offene digitale Architektur aus, die ADAS unterstützt und einen autonomen Fahrzeugbetrieb ermöglicht. In Verbindung mit der offenen Architektur wird das kommerzielle Grundgerüst des HX3-CTT eine kontinuierliche Modernisierung fördern und eine rasche Steigerung der Fähigkeiten im Zuge der technologischen Weiterentwicklung ermöglichen. Mit einer globalen Präsenz sowohl in den derzeitigen militärischen Nutzernationen als auch in den kommerziellen Händlernetzen bietet der HX3-CTT der U.S. Army eine Grundlage für optimierte Lebenszykluskosten und Serviceunterstützung weltweit.

„Sowohl American Rheinmetall Vehicles als auch GM Defense freuen sich darauf, das CTT-Programm der U.S. Army im Wettbewerb zu unterstützen. Wir sind engagierte Partner der U.S. Army und bringen eine enorme Einsatzfähigkeit in Verbindung mit fortschrittlichen Sicherheitsmerkmalen mit, die gewährleisten, dass unsere Soldaten ihren Auftrag sicher und effektiv erfüllen können. Gemeinsam wird unser Team einen zukunftsträchtigen vielseitigen Lkw liefern, der die kommerziellen Stärken unserer Partner Rheinmetall MAN Military Vehicles und General Motors sowie die Gemeinsamkeiten des HX3-CTT-Designs nutzt“, so Matthew Warnick, Geschäftsführer von American Rheinmetall Vehicles.

„Der Gewinn der CTT-Prototypphase zeigt den unbestreitbaren Wert, den die strategische Zusammenarbeit zwischen GM Defense und American Rheinmetall Vehicles für dieses wichtige Army-Programm der nächsten Generation hat“, so Steve duMont, Präsident von GM Defense. „Wir freuen uns darauf, unsere fortschrittlichen Technologien und unsere Fertigungskompetenz in diese wichtige Zusammenarbeit einzubringen und eine bewährte, moderne Lösung zur Verbesserung der Fähigkeiten der Soldaten zu liefern. Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit mit American Rheinmetall Vehicles fortzusetzen, um die erste Prototypphase durchzuführen und gleichzeitig die notwendigen Erkenntnisse zu gewinnen, um unsere Position zu stärken und künftige Phasen des Programms zu gewinnen.“

Rheinbahn als bestes Nahverkehrsunternehmen in Deutschland ausgezeichnet – und im März kommen die Sammeltaxen

In einer großen bundesweiten Umfrage haben das Magazin stern und das Marktforschungsinstitut Statista zum vierten Mal Deutschlands beste Arbeitgeber ermittelt. Mehr als 43.000 Beschäftigte haben an der Befragung teilgenommen, deren Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe des stern veröffentlicht worden sind. Im Segment „Verkehr und Logistik“ belegt die Rheinbahn nach der DFS Deutsche Flugsicherung, dem Bahnverkehr-Dienstleister MEV, dem Logistikunternehmen Hapag-Lloyd und der Deutschen Bahn den hervorragenden fünften Platz. Gleichzeitig belegt die Rheinbahn unter allen deutschen Nahverkehrsunternehmen den besten Platz. Über alle Branchen hinweg landet die Rheinbahn auf Platz 174 der 650 ausgewiesenen Unternehmen. Das zweitplatzierte Nahverkehrsunternehmen belegt Platz 371.

„Alle Rheinbahnerinnen und Rheinbahner haben sich über dieses tolle Ergebnis sehr gefreut“, erklärt Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn. „Die Nahverkehrsunternehmen sehen sich durch Corona, die Verkehrs- und Klimawende, den demographischen Wandel und die Herausforderungen im Zuge der Ukraine-Krise mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Nur mit hervorragenden, motivierten und anpackenden Mitarbeitenden können wir diese Herausforderungen meistern. Aus diesem Grunde haben wir ein umfassendes Paket geschnürt, das Kern unserer Arbeitgebermarke geworden ist. Das Ergebnis der Umfrage zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Zur Studie:
Mehr als 43.000 Beschäftigte wurden von Marktforschern rekrutiert. So stellt die Studie sicher, dass die Arbeitgeber unabhängig bewertet wurden. Beurteilt werden konnten alle Unternehmen mit mindestens 500 Beschäftigten in Deutschland. Zuvor hatte Statista eine Liste von 2.600 größeren Arbeitgebern recherchiert und diese einer von 24 Branchen zugeordnet. Bewertet wurden die eigene Firma und weitere Unternehmen der Branche, so dass die Studie auf mehr als einer Millionen Urteile fußt.

+ Ab März will die Rheinbahn auch Sammeltaxen in unserer Stadt anbieten. Dafür wurde vier hybride „London-Caps“ (LEVC TX) geleast, die bereits in der Stadt gesehen wurden. Mit der Initiative, die man auch in anderen Städten, z.B. Berlin, kennt, will die Rheinbahn ihr Angebot in Randgebieten und Randzeiten verbessern. Die Sammeltaxen sollen besser an den ÖPNV angebunden werden. Die RP hat die Betriebszeiten bereits veröffentlicht montags bis freitags, 20 bis zwei Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen neun bis zwei Uhr.

Was passiert, wenn verkaufsoffener Sonntag in der Stadt ist und viele nicht mitmachen?

Viele Kundinnen und Kunden waren enttäuscht, als sie am Wochenende zum verkaufsoffenen Sonntag in unsere Stadt kamen, denn: sehr viele Unternehmen beteiligten sich nicht an der Aktion. An der KÖ waren sehr viele Fachgeschäfte geschlossen. Im Bereich der Schadowstraße entspannte sich allerdings die Lage.

Auf der einen Seite kann man die Händler verstehen, dass sie nach dem bunten Treiben in der Adventszeit sich und ihren Mitarbeitern etwas Ruhe gönnen. Auf der anderen Seite kann man sich aber auch fragen, warum man so kurz nach Weihnachten einen verkaufsoffenen Sonntag durchführt. Wir müssen uns fragen, wann welche verkaufsoffenen Sonntage Sinn machen und wann nicht.

City-Manager Frank Hermsen erkennt in der RP zwei strategische Probleme: Man dürfe die Kunden nicht enttäuschen, die aus Nachbarstädten eigens für das Einkaufserlebnis am Sonntag anreisten. Zudem spiele man der Gewerkschaft Verdi in die Karten, die ohnehin gegen Sonntagsöffnungen und entsprechend klagefreudig sei.

Es ist gut, dass sich die Stakeholder in unserer Stadt mit dem Thema beschäftigen werden. Die Politik wird sicherlich darüber sprechen. Laut Frank Hermsen wird sich auch das Forum Stadtmarketing in Kürze mit dem Thema befassen. Schlussendlich ist aber auch Solidarität unter den Händler ein besonderes „Maß“, an dem man sich in der Stadt messen lassen kann.

Dauerhaftes Mega-Stauchaos in der Stadt befürchtet: Grund ist der Umbau von Carsch-Haus und Heinrich-Heine-Platz

Der Heinrich-Heine-Platz und der Vorplatz des Wilhelm-Marx-Hauses sollen umgestaltet werden. Dazu wird auch die Verkehrsführung geändert. So wird die Kasernenstraße von der Heinrich-Heine-Allee nach Süden dauerhaft gesperrt. Es werden Umleitungen für Durchgangsverkehr, Nahverkehr, Radfahrende und Busse und Bahnen eingerichtet. Ziel ist es, an diesem zentralen Standort einen Stadtraum mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen.

Nachdem die Baugenehmigung erteilt wurde und die Verträge für die Kooperation zwischen der Carsch-Haus-GmbH und der Landeshauptstadt Düsseldorf unterschrieben sind, startet nun der Umbau des Carsch-Hauses und die Neugestaltung des Heinrich-Heine-Platzes. Der Durchgangsverkehr wird während der Bauarbeiten weiträumig umgeleitet. Schilder weisen auf die Umleitungsstrecken, etwa über die Maximilian-Weyhe-Allee, den Kö-Bogen-Tunnel und den Rheinufertunnel, hin.

Für die Anlieger wird jeden ersten Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr in den Räumen des Amtes für Verkehrsmanagement auf der Heinrich-Heine-Allee 37 eine Sprechstunde angeboten. Vor der ersten regulären Sprechstunde am Donnerstag, 2. Februar, wird ganz aktuell noch vor der Verkehrsänderung am Donnerstag, 26. Januar, 16 bis 18 Uhr, eine Sondersprechstunde angeboten.

Umleitungen
Für den Autoverkehr mit Fahrtziel südliche Altstadt oder Carlstadt besteht während der Bauzeit die Möglichkeit, über die Theodor-Körner-Straße, die westliche Königsallee und die Benrather Straße die gesperrte Strecke zu umfahren.

Für die Erschließung der Häuser im Umfeld der Kasernenstraße zwischen Heinrich-Heine-Platz und Benrather Straße wird die Einbahnstraßenregelung in diesem Abschnitt aufgehoben. Von der Benrather Straße aus Richtung Osten (Königsallee und Breite Straße) kann in die Kasernenstraße eingebogen werden.

Eine wichtige Änderung betrifft die Zu- und Ausfahrt der Tiefgarage Carsch-Haus Parkhaus: Die Einfahrt erfolgt ab Sonntag, 29. Januar, über die heutige Ausfahrrampe an der Kasernenstraße und die Ausfahrt über die heutige Einfahrrampe an der Grabenstraße.

Umleitungen für Radverkehr und ÖPNV
Für den Radverkehr in südliche Richtung wird eine Umleitung über die Ludwig-Zimmermann-Straße, den Corneliusplatz, die westliche Königsallee und die Benrather Straße ausgeschildert.

Die Buslinien 780 Richtung Hochdahler Markt, 782 Richtung Hilden/Solingen, 785 in Richtung Langenfeld und SB50 in Richtung Haan werden über die Theodor-Körner-Straße und die Blumenstraße auf die Berliner Allee geleitet. Der Bussteig 7 der Haltestelle Heinrich-Heine-Allee wird nicht angefahren. Eine Ersatzhaltestelle wird auf der Theodor-Körner-Straße in Höhe der Königsallee errichtet. Die Haltstellen Benrather Straße und Steinstraße/Königsallee werden während der Sperrung des Heinrich-Heine-Platzes nicht angefahren.

Auch nach Abschluss der Umbauarbeiten am Carsch-Haus wird es während der Ladenöffnungszeiten einen Zugang von der Verteilerebene des U-Bahnhofes Heinrich-Heine-Allee ins Basement des Carsch-Hauses geben. Der Rückbau des nördlichen Treppenaufganges (Festtreppe) der Stadtbahntreppe Flinger Straße in Richtung Heinrich-Heine-Allee ist zugunsten der künftigen Fußgängerführung zur Straßenquerung in Richtung Theodor-Körner-Straße zum Kaufhof an der Königsallee notwendig.

Die Arbeiten am Carsch-Haus und am Heinrich-Heine-Platz werden voraussichtlich bis Ende 2024 andauern. Im Anschluss daran beabsichtigt die Stadt, die umliegenden Straßenzüge neu zu gestalten, soweit diese nicht bereits im Zusammenhang mit dem Bau der Wehrhahn-Linie fertiggestellt worden sind. Dazu laufen derzeit die Planungen.

Anliegerbetreuung
Die Anliegerinnen und Anlieger wurden per Postwurfsendung informiert. Ihnen steht während der Bauzeit eine von Landeshauptstadt und Signa beauftragte Anliegerbetreuung zur Seite. Zu erreichen ist die Anliegerbetreuung unter der E-Mailadresse mitte-sued@lindschulte.de und telefonisch montags bis freitags von 12 bis 17 Uhr unter 0162-2303448.

Hintergrund
Der Heinrich-Heine-Platz ist für die Stadt Düsseldorf von großer Bedeutung. Er liegt am historischen Prachtboulevard und der heutigen Hauptverkehrsstraße Heinrich-Heine-Allee. Mit seiner Lage zwischen Königsallee und Altstadt ist der Platz ein zentraler Ankunftsort für Menschen, die die Altstadt besuchen. Die fußläufige Verbindung von den östlich gelegenen Einkaufsstraßen zum Rhein führt über den Platz, und bereits heute dient er als Treffpunkt und Aufenthaltsort.

Die letzte Platzgestaltung aus dem Jahr 1984 ist allerdings in die Jahre gekommen, und der Platz hat stark an Aufenthaltsqualität verloren. Durch die bestehende Verkehrsbelastung und fehlende Barrierefreiheit ist seine Nutzbarkeit stark eingeschränkt.

Durch den Bau der Wehrhahn-Linie und dem damit verbundenen Wegfall der oberirdischen Straßenbahnen ist zukünftig eine deutliche Vergrößerung und Verkehrsberuhigung der Platzfläche möglich, wenn – im Rahmen einer Neugestaltung – auf die Anbindung der Heinrich-Heine-Allee an die Kasernenstraße verzichtet wird. Dadurch bietet sich die Chance, den Platz für die Düsseldorfer Bevölkerung und auswärtige Gäste aufzuwerten und besser nutzbar zu machen.

Ab Sommer 2019 hatte die Landeshauptstadt, vertreten durch das Amt für Verkehrsmanagement, das Garten- und das Stadtplanungsamt, die Bevölkerung zu einem mehrstufigen Workshopverfahren eingeladen, mit dem Ziel, eine Platzgestaltung zu entwickeln. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort, den Eigentümern des Carsch-Hauses, Vertretern aus der Politik sowie verschiedenen Interessensgruppen und drei Planungsbüros aus Hochbau, Verkehr und Landschaftsplanung wurde bis Juli 2020 ein gemeinsames städtebauliches und freiraumplanerisches Konzept entwickelt.

Im Dezember 2020 hat der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf dieses Konzept beschlossen, mit dem Auftrag, die Themen Verkehrskonzept, Begrünung, Aufenthaltsqualität und Sicherheit, besonders in den Nachtstunden, zu überarbeiten. Am 18. Mai 2021 wurde die überarbeitete Planung den Vertretern der Politik in einer Online-Veranstaltung erneut vorgestellt, diskutiert und angepasst. Das Ergebnis wurde vom Rat der Landeshauptstadt am 16. Dezember 2021 beschlossen. Die daraufhin erarbeitete Entwurfsplanung wurde zuletzt am 8. September 2022 beschlossen.

Die beschlossene Entwurfsplanung umfasst Baumpflanzungen im Hinblick auf das sich verändernde Stadtklima, das Oberflächenmaterial des Platzes, das dem der Altstadt optisch angepasst wird und ein Stadtmobiliar, wie besondere Sitzgelegenheiten, Abfallbehälter und Radabstellmöglichkeiten. Außerdem sieht die Planung ein Lichtkonzept, Barrierefreiheit und die Möglichkeit, auf dem Platz Veranstaltungen wie den Weihnachtsmarkt anzubieten, vor.

Informationen rund um die Neugestaltung des Heinrich-Heine-Platzes sind auf der städtischen Internetseite zu finden unter: www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/verkehrsmanagement/raeume-und-plaetze/in-planung/heinrich-heine-platz.html.