Henkel: Milliarden-Umsatz – mehr Gewinn – höhere Dividende für Aktionäre

Carsten Knobel beim Düsseldorfer Arbeitgebertag. Foto: Frank Wiedemeier
(cs) Während Kriege, Handelsstreit und wirtschaftliche Unsicherheiten die Welt erschüttern, zeigt der Düsseldorfer Konsumgüter-Riese Henkel: Es geht auch anders! Der Konzern hat 2025 ein starkes Geschäftsjahr hingelegt – mit Milliarden-Umsatz und steigender Profitabilität.
Milliarden-Umsatz trotz schwierigem Umfeld
Die Zahlen können sich sehen lassen:
Der Konzern setzte 20,5 Milliarden Euro um. Gleichzeitig verbesserte Henkel seine Profitabilität deutlich. Die bereinigte EBIT-Marge kletterte auf starke 14,8 Prozent – ein Plus von 0,5 Prozentpunkten.
Auch für Aktionäre gibt es gute Nachrichten:
Das Ergebnis je Vorzugsaktie stieg währungsbereinigt um 4,7 Prozent.
Henkel-Chef Carsten Knobel sagt:
„Trotz großer globaler Herausforderungen haben wir viele unserer Ziele erreicht oder sogar übertroffen.“
Mehr Geld für Aktionäre
Der Erfolg soll auch bei den Anteilseignern ankommen:
Für die Hauptversammlung im April schlägt der Vorstand eine höhere Dividende vor.
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2,07 Euro je Vorzugsaktie
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2,05 Euro je Stammaktie
Das entspricht einer Steigerung um 1,5 Prozent.
Innovationen treiben das Geschäft
Besonders gut lief es in den beiden großen Geschäftsbereichen:
Adhesive Technologies (Industrieklebstoffe)
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organisches Wachstum: +1,5 %
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starke Nachfrage vor allem bei Mobilität und Elektronik
Consumer Brands (Konsumgüter wie Haarpflege)
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organisches Wachstum: +0,3 %
Grund für den Erfolg laut Konzern:
Innovationen, effizientere Prozesse und ein stärkeres Fokus auf profitable Produkte.
Milliarden-Investitionen für die Zukunft
Henkel denkt aber schon weiter:
Allein in den letzten Monaten vereinbarte der Konzern Übernahmen mit einem Umsatzvolumen von rund 1,2 Milliarden Euro.
Außerdem investiert das Unternehmen kräftig in:
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starke Marken
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neue Innovationen
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Digitalisierung
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Nachhaltigkeit
Optimistischer Blick nach vorn
Und die Aussichten bleiben positiv:
Für 2026 erwartet Henkel weiteres Umsatz- und Gewinnwachstum, auch wenn der Start ins Jahr wegen der Weltlage zunächst etwas vorsichtig ausfallen könnte.
Chef Knobel lobt vor allem die Belegschaft:
„Durch Teamarbeit und großen Einsatz haben unsere Mitarbeiter das Unternehmen erfolgreich durch ein schwieriges Umfeld geführt.“
Fazit:
Trotz Krisen, Konflikten und wirtschaftlicher Unsicherheit zeigt Henkel: Der Düsseldorfer Traditionskonzern bleibt ein echter Gewinner.
Baustellen-Chaos in Düsseldorf geht in die nächste Runde – Rheinbrücke dicht!

(cs) Autofahrer in Düsseldorf brauchen starke Nerven: Die nächste Groß-Sperrung steht an! Die wichtige B1 über die Josef-Kardinal-Frings-Brücke wird komplett dicht gemacht.
Von Freitag (13. März) ab 20 Uhr bis Montag (16. März) um 5 Uhr geht gar nichts mehr – weder Autos noch Busse und Bahnen der Rheinbahn dürfen über die Brücke. Grund sind dringende Reparaturen.
Brücke wird sogar angehoben!
Bei den Arbeiten werden insgesamt 16 Brückenlager instandgesetzt. Dafür müssen Bauarbeiter den Überbau der Brücke teilweise anheben. Heißt: In dieser Zeit darf kein Verkehr darüber rollen.
Und das ist erst der Anfang!
Die Vollsperrung kommt gleich zweimal:
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13.–16. März 2026
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27.–30. März 2026
Jeweils von Freitagabend bis Montagmorgen.
Auch Radfahrer betroffen
Nicht nur Autofahrer müssen sich umstellen:
Der Radweg Richtung Neuss bleibt bis Mitte April gesperrt. Grund sind neue Betonplatten im Bereich von Rad- und Gehweg.
Immerhin: Der Rad- und Gehweg Richtung Düsseldorf kann in dieser Zeit in beide Richtungen genutzt werden.
Behörden warnen vor Umwegen
Straßen.NRW rät Autofahrern: Brücke weiträumig umfahren!
Besonders Firmen sollen ihre Lieferanten und Fahrer früh informieren. Umleitungen sind ausgeschildert – Staus trotzdem wahrscheinlich.
Hintergrund der Dauer-Baustelle
Die Josef-Kardinal-Frings-Brücke wird seit 2024 umfangreich saniert.
Die Fahrbahn Richtung Düsseldorf ist bereits fertig. Jetzt ist die Richtung Neuss dran.
Mit den aktuellen Arbeiten sollen Fahrbahn, Abdichtung und weitere Schäden an der Brücke endgültig behoben werden.
Klar ist aber auch:
Für Düsseldorfer Autofahrer heißt das erst einmal wieder Geduld, Stau – und Umwege!
Premiere von „Stubo unterwegs“ bei Henkel

Foto: Christoph Sochart
(cs) Mit der Veranstaltung „Stubo unterwegs“ ist ein neues Format zur Berufsorientierung erfolgreich gestartet. Die Premiere fand beim Unternehmen Henkel statt und stieß auf großes Interesse: Die Teilnehmerzahl musste auf 30 Personen begrenzt werden, obwohl deutlich mehr Anfragen eingingen. StuBo’s sind die Koordinator/in für Berufliche Orientierung an unseren Schulen.
Im Mittelpunkt der Betriebserkundung standen vor allem die chemischen sowie die gewerblich-technischen Ausbildungsberufe. Im Anschluss an die praktische Erkundung erhielten die Teilnehmenden in einer Präsentation zudem einen umfassenden Überblick über alle Ausbildungsberufe bei Henkel – einschließlich der kaufmännischen Ausbildungsmöglichkeiten. Außerdem gab es einen Vortrag aus der Berufsberatung der Agentur für Arbeit mit Lea Fleuht.
Ein besonderer Dank gilt den „Henkelanern“ aus der Ausbildungsabteilung, Funda Mutlu (Leitung) und Ludger Knurr, die den Besuch ermöglicht und fachkundig begleitet haben.
Im Rahmen einer rund zweistündigen, sehr anschaulichen Betriebserkundung von 14:30 bis 16:30 Uhr – mit pünktlichem Beginn und pünktlichem Ende – konnten die Teilnehmenden Ausbildungsberufe direkt vor Ort kennenlernen und einen Blick hinter die Kulissen eines großen Ausbildungsunternehmens werfen.
Ergänzend informierten die Kollegin der Berufsberatung über ihre berufsorientierte Beratung. Zudem wurde anhand der vorgestellten Berufe ein Einblick in den aktuellen Düsseldorfer Ausbildungsmarkt gegeben.
Das neue Format „Stubo unterwegs“ stellt lokale Ausbildungsstandorte vor und soll zunächst zweimal im Jahr stattfinden. Getragen wird die Initiative von der Kommunalen Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Agentur für Arbeit, dem Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung sowie dem Netzwerk Schule/Wirtschaft.
Die Veranstaltungen richten sich an die Stubos – die Studien- und Berufswahlkoordinatorinnen und -koordinatoren an Düsseldorfer Schulen. Sie arbeiten häufig in Teams und koordinieren die gesamte Berufliche Orientierung an ihren jeweiligen Schulen. In der Regel nehmen 20 bis 30 Stubos teil; bei Bedarf kann die Teilnehmerzahl entsprechend begrenzt werden.
Die gelungene Premiere bei Henkel hat gezeigt, wie wertvoll der direkte Einblick in Ausbildungsbetriebe für die Arbeit der Stubos ist – und macht Lust auf die nächsten Termine von „Stubo unterwegs“.
Leistung zählt wieder! Warum Firmen jetzt Klartext reden müssen
(cs) Unsere Betriebe stehen vor einer heiklen Frage: Wer leistet eigentlich was? Lange wurde darüber kaum gesprochen – jetzt ist das Thema mit voller Wucht zurück. Der Grund: Fachkräftemangel, Homeoffice und immer mehr Regeln setzen die Unternehmen unter Druck.
Das Beratungsunternehmen Kienbaum schlägt Alarm: Leistung wird wieder zum entscheidenden Maßstab in Unternehmen.
Das große Leistungs-Paradox
Viele Chefs klagen:
„Die Leistungsbereitschaft sinkt.“
Viele Mitarbeitende sagen dagegen:
„Der Druck steigt – aber Anerkennung fehlt.“
Die Folge: Frust auf beiden Seiten. Genau dieses Spannungsfeld beschreibt Kienbaum als „Leistungsdilemma“.
Der Kern des Problems ist oft nicht mangelnde Motivation – sondern fehlende Klarheit. Wenn niemand genau weiß, was gute Leistung ist, wird alles schwammig.
Dann passiert etwas Gefährliches:
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Starke Leistungen gehen unter
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Durchschnitt wird zur Norm
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Talente bleiben unentdeckt
Am Ende leidet vor allem eines: das Vertrauen im Unternehmen.
Erfolgreiche Firmen machen Leistung sichtbar
Die gute Nachricht: Es geht auch anders.
Unternehmen, die klar definieren, was Leistung bedeutet, sind laut Studie erfolgreicher. Sie haben:
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zufriedenere Mitarbeitende
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höhere Produktivität
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ein stärkeres Arbeitgeber-Image
Doch die Realität zeigt: Nur etwa jedes zweite Unternehmen hat ein funktionierendes System dafür.
Leistung heißt mehr als nur Zahlen
Moderne Firmen schauen nicht nur auf Ergebnisse. Sie fragen auch:
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Wie arbeitet jemand im Team?
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Wie entwickelt sich eine Person weiter?
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Wie verhält sie sich gegenüber Kollegen?
Führungskräfte sind dabei nicht nur Bewerter – sondern Coaches. Sie geben Orientierung und helfen bei der Entwicklung.
Klar ist aber auch:
Schwache Leistung darf nicht einfach ignoriert werden.
Und starke Leistung muss sichtbar belohnt werden.
Zum Beispiel durch:
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Karrierechancen
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Bonuszahlungen
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besondere Anerkennung
Geld ist mehr als nur Gehalt
Bezahlung ist für Unternehmen ein wichtiges Signal: „Deine Arbeit ist uns etwas wert.“
Immer mehr Firmen kombinieren deshalb zwei Dinge:
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Team-Boni, die Zusammenarbeit stärken
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individuelle Belohnungen für besondere Leistungen
Ein neuer Trend sind außerdem Spot Awards – spontane Prämien für besondere Leistungen im Alltag.
Transparenz wird Pflicht
Ab 2026 kommt eine neue Herausforderung: die EU-Entgelttransparenzrichtlinie.
Das bedeutet für Unternehmen unter anderem:
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Gehaltsspannen müssen offengelegt werden
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Unterschiede zwischen Männern und Frauen müssen analysiert werden
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gleiche Arbeit muss gleich bezahlt werden
Was für manche nach Bürokratie klingt, kann auch eine Chance sein: mehr Vertrauen und mehr Fairness im Unternehmen.
Fazit: Leistung braucht Klarheit
Die nächsten Jahre werden zeigen, welche Firmen wirklich handeln.
Denn eines wird immer deutlicher:
Leistung und Vertrauen gehören zusammen.
Wer Leistung klar definiert, fair bewertet und transparent belohnt, gewinnt doppelt:
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wirtschaftlich
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und kulturell.
Oder anders gesagt:
Leistung ist keine harte Kennzahl – sondern sichtbare Verantwortung.
Quelle: KIENBAUM
Rheinmetall auf Rekordkurs: Verteidigungsriese wächst rasant und peilt nächste Milliarden-Sprünge an

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG Foto: Frank Wiedemeier
(cs) Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall AG (Mitglied in der Unternehmerschaft Düsseldorf) bleibt im Höhenflug. Das Unternehmen meldet für das Geschäftsjahr 2025 neue Rekordzahlen – und stellt für 2026 bereits den nächsten Wachstumssprung in Aussicht. Getrieben wird der Boom vor allem durch steigende Verteidigungsausgaben in Europa.
Rheinmetall entwickelt sich rasant zu einem der wichtigsten europäischen Verteidigungsunternehmen. Hohe Auftragsbestände, steigende Verteidigungsetats und eine klare strategische Ausrichtung sorgen dafür, dass der Düsseldorfer Konzern auch in den kommenden Jahren auf Wachstumskurs bleiben dürfte.
Rekordjahr 2025: Umsatz und Gewinn explodieren
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache:
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Umsatz: 9,9 Milliarden Euro – ein Plus von 29 %
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Operatives Ergebnis: 1,84 Milliarden Euro – 33 % mehr als im Vorjahr
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Operative Marge: gestiegen auf 18,5 %
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Auftragsbestand: neuer Rekord von 63,8 Milliarden Euro
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Dividende: soll auf 11,50 Euro je Aktie steigen
Damit setzt der Konzern seinen Wachstumskurs eindrucksvoll fort. Besonders bemerkenswert: Der Gewinn wächst noch schneller als der Umsatz – ein Zeichen für steigende Effizienz und hohe Nachfrage.
Sicherheitslage treibt Nachfrage
Hinter dem Boom steht die veränderte geopolitische Lage. Viele europäische Staaten investieren massiv in ihre Streitkräfte. Davon profitiert Rheinmetall stark – vor allem durch Aufträge der Bundeswehr und anderer NATO-Partner.
Der Anteil des Deutschland-Geschäfts stieg zuletzt auf 38 % des Konzernumsatzes, während 62 % international erzielt werden.
Vorstandschef Armin Papperger bringt es auf den Punkt:
„Die Welt verändert sich rasant und Rheinmetall ist bestens vorbereitet.“
Transformation zum Rüstungs-Systemhaus
Strategisch stellt sich Rheinmetall neu auf. Der Konzern trennt sich von seinem zivilen Automotive-Geschäft und konzentriert sich vollständig auf den Verteidigungssektor.
Zugleich baut das Unternehmen seine Rolle als umfassender Systemanbieter aus. Neben Land- und Luftsystemen ist Rheinmetall inzwischen auch in neuen Bereichen aktiv:
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Marine und Schiffbau
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Digitale Gefechtsführung
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Drohnen-Technologie
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Satelliten und Space
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Flugabwehrsysteme
Durch Übernahmen und Partnerschaften entwickelt sich der Konzern immer stärker zum technologischen Komplettanbieter für moderne Streitkräfte.
Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Die Welt verändert sich rasant und Rheinmetall ist bestens vorbereitet. Wir werden gebraucht, wenn es darum geht, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas zu erhöhen und eine wirksame Abschreckung zu schaffen. Mit unseren Produkten werden wir an den steigenden Ausgaben für die Ausstattung der Streitkräfte einen bedeutenden Anteil haben und liefern, was moderne Streitkräfte im 21. Jahrhundert brauchen. Gemeinsam mit unserem neuen Bereich Naval Systems setzen wir die Segel in den Wind und nehmen jetzt volle Fahrt auf.“
Wachstumstreiber: Fahrzeuge, Munition und Digitalisierung
Besonders stark liefen 2025 mehrere Geschäftsbereiche:
Vehicle Systems
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Umsatz: 4,99 Milliarden Euro (+32 %)
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Wichtige Projekte: Boxer-Radpanzer und Militär-Lkw
Weapon and Ammunition
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Umsatz: 3,53 Milliarden Euro (+27 %)
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Operative Marge: 29 %
Electronic Solutions
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Umsatz: 2,5 Milliarden Euro (+45 %)
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Treiber: Digitalisierung der Bundeswehr und Flugabwehrsysteme
Vor allem der Bereich Munition und Schutzsysteme wächst rasant – ausgelöst durch steigende Nachfrage aus NATO-Staaten und der Ukraine.
Mega-Ausblick für 2026
Auch für das laufende Jahr stellt Rheinmetall weitere Rekorde in Aussicht.
Die Prognose:
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Umsatz: 14 bis 14,5 Milliarden Euro
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Wachstum: bis zu 45 %
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Operative Marge: rund 19 %
Damit würde der Konzern innerhalb von nur zwei Jahren seinen Umsatz fast verdoppeln.
„Volle Hütte“ beim GUT in Neuss – Sicherheit in unsicheren Zeiten

Foto: CS
(cs) Beim Gnadentaler Unternehmertisch (GUT) in Neuss herrschte diesmal besonders großes Interesse: Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Journalist Uwe Schulz mit Hans-Dieter Müller ins Gespräch kam. Müller ist Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr und Kommandeur des Landeskommando Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.
Der General machte deutlich, dass sich Deutschland in einer Zeit wachsender Unsicherheiten befinde – und dass Politik, Gesellschaft und Wirtschaft darauf reagieren müssen. Besonders Unternehmen sollten aufmerksam bleiben. Cyberkriminalität, Sabotage und gezielte Störungen kritischer Infrastruktur nähmen deutlich zu. Ziel solcher Aktivitäten sei es, so Müller, Vertrauen zu erschüttern und die Bevölkerung zu verunsichern.
Dabei verwies der General auch auf die Strategie Russlands. Das Ziel sei nicht nur militärischer Druck, sondern vor allem psychologischer: „Die Menschen sollen verunsichert werden“, erklärte Müller. Umso wichtiger sei es, vorbereitet zu sein – nicht aus Angst, sondern aus Verantwortung.
Für einen überraschenden Moment sorgte eine Frage von Moderator Schulz an das Publikum: „Haben Sie einen Notfallrucksack?“ Einige Gäste blickten sich erstaunt an. Ein Notfallrucksack – auch Fluchtrucksack oder „Bug-Out-Bag“ genannt – enthält eine bewusst zusammengestellte Grundausstattung für Krisensituationen, mit der man sich im Ernstfall für eine gewisse Zeit selbst versorgen kann. Dazu gehören beispielsweise Wasser, haltbare Lebensmittel, wichtige Dokumente, Medikamente und Kommunikationsmittel.
Trotz der ernsten Themen wollte Müller den Abend nicht mit Sorgen enden lassen. „Ich will, dass Sie heute positiv gestimmt nach Hause gehen“, sagte er. Vorbereitung bedeute nicht Panik, sondern Handlungsfähigkeit. Der General gab konkrete Empfehlungen, wie Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen ihre Resilienz stärken können – von besserem Informationsmanagement bis hin zu praktischer Krisenvorsorge.
Sein Fazit brachte er auf eine prägnante Formel:
„Kämpfen können, ohne kämpfen zu müssen. Das muss unsere Aufgabe sein.“
Mit vielen Denkanstößen, aber auch mit einem gestärkten Gefühl der Zuversicht endete der Abend beim GUT in Neuss – und zeigte einmal mehr, wie wichtig der offene Dialog zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Sicherheitsverantwortlichen ist.
Gastgeber war die Familie Zülow mit Jutta Zülow und ihren erwachsenen Kindern David und Nadia.
Neue Idee aus Düsseldorf: Handys werden zu Super-Sensoren!

Michael Reinartz ist Innovationschef von Vodafone in Düsseldorf und steht für den Open Innovation-Ansatz des Unternehmens. Foto: Vodafone
(cs) Mega-Show auf dem Mobile World Congress 2026: Das Düsseldorfer Unternehmen Vodafone und das US-Unternehmen Tiami Networks zünden die nächste Mobilfunk-Stufe – und machen Smartphones zu echten Spürnasen!
Netz hört mit wie eine Fledermaus
Was wie Science-Fiction klingt, ist knallharte Technik: Eine neue Netz-Technologie namens Integrated Sensing and Communication (ISAC) verwandelt Mobilfunk-Antennen in hochpräzise Sensoren.
Das Prinzip? Ähnlich wie bei der Echoortung von Fledermäusen! Funksignale werden ausgesendet, prallen an Gegenständen oder Personen ab – und kommen als Echo zurück. So erkennt das Netz seine Umgebung. Und das Beste: Niemand muss dafür eingeloggt sein!
Heißt konkret: Antennen sehen, was um sie herum passiert – ganz ohne Kamera.
Warnung vor Menschenmassen & Wasserlecks
Die möglichen Anwendungen sind riesig!
„Smartphones könnten Nutzer vor überfüllten Räumen warnen oder versteckte Wasserlecks in Gebäuden erkennen“, erklärt Michael Reinartz, Innovationschef von Vodafone Deutschland.
Weitere Einsatzmöglichkeiten:
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Einkaufszentren messen Besucherströme – datenschutzfreundlich ohne Kameras
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Flughäfen erkennen Eindringlinge oder Drohnen
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Industrieanlagen sichern sensible Bereiche
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Landwirtschaft & Robotik profitieren von präziser Umfelderkennung
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Sogar verlegte Hausschlüssel könnten geortet werden
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Neue AR-Anwendungen werden möglich
Funktioniert schon heute – mit 5G!
Besonders brisant: ISAC braucht kein Zukunftsnetz!
Vodafone und Tiami zeigen, dass die Technik bereits mit dem heutigen 5G-Spektrum und vorhandener Hardware läuft. In Tests wurden handelsübliche 5G-Antennen zu großflächigen Sensoren umgebaut – sie erkannten zuverlässig Gegenstände und sogar Personen.
Und das ohne Störungen bei Telefonaten oder Datenverbindungen!
Schlüssel-Technologie für 6G
Trotzdem gilt ISAC als Herzstück der kommenden 6G-Generation, die ab 2030 erwartet wird. Vodafone bringt die Testergebnisse bereits in die Standardisierung ein – unter anderem in die Arbeiten der 3GPP zu Release 19.
Das Ziel: ISAC soll sich künftig so einfach aktivieren lassen wie eine Software-App im Netz – ohne bestehende Verbindungen zu stören.
Die gemeinsame Testreihe von Vodafone und Tiami läuft 2026 weiter.
Vier Wochen dicht! Rheinufertunnel wird zur Mega-Baustelle

Im Rheinufertunnel müssen zwei der insgesamt fünf Axialventilatoren zur Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht ausgetauscht werden. Diese sorgen im Brandfall für einen schnellen Abzug des Rauches und sind somit eine der unverzichtbaren Sicherheitseinrichtungen im Tunnel. Für den Austausch der beiden Ventilatoren muss der Rheinufertunnel vier Wochen lang – von Montag, 30. März, 5 Uhr, bis zum Samstagnachmittag, 25. April 2026 – für den Verkehr gesperrt werden, Foto: cs
(cs) Düsseldorf steht der nächste Verkehrs-Hammer bevor! Im knapp zwei Kilometer langen Rheinufertunnel müssen zwei von insgesamt fünf riesigen Axialventilatoren ausgetauscht werden – und dafür wird der Tunnel vier Wochen komplett gesperrt.
Von Montag, 30. März, 5 Uhr, bis Samstag, 25. April 2026, geht im Tunnel nichts mehr!
Warum die Vollsperrung?
Die beiden Ventilatoren sind im Brandfall lebenswichtig. Sie saugen Rauch blitzschnell ab und gehören zu den zentralen Bausteinen des Brandschutzkonzeptes.
Jetzt wird das Sicherheitskonzept verschärft: Künftig müssen im Falle eines Feuers – etwa bei einem Stau im Tunnel – größere Luftmengen abgesaugt werden. Dafür sind neue, leistungsstärkere Anlagen nötig. Ohne sie darf der Tunnel nicht betrieben werden.
Sechs Tonnen schwer, fünfeinhalb Meter hoch
Der technische Aufwand ist enorm:
Jeder Ventilator ist rund 5,5 Meter hoch und wiegt etwa sechs Tonnen!
Schon beim Bau des Tunnels zwischen 1990 und 1993 wurden die Teile durch eine nur zweieinhalb mal zwei Meter große Öffnung rund zehn Meter in die Tiefe gelassen und in einem engen Schacht montiert. Jetzt steht der Austausch an – ein echtes Millimeter-Projekt.
Die Kosten: rund 4,5 Millionen Euro.
45.000 Autos täglich betroffen
Der Rheinufertunnel ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Achsen der Stadt. Rund 45.000 Fahrzeuge fahren hier jeden Tag durch.
Immerhin: Ein Teil der Sperrung fällt in die Osterferien (30. März bis 12. April) – also in eine verkehrsärmere Zeit.
Neben dem Ventilatoren-Austausch werden auch Wartungsarbeiten erledigt und eine energiesparende LED-Beleuchtung weiter eingebaut.
Umleitungen quer durch die City
Die Stadt setzt auf sogenannte „Alternativroutenstrategien“. Heißt: Ampelschaltungen werden angepasst, LED-Tafeln weisen auf empfohlene Strecken hin.
Wichtige Ausweichrouten:
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über Fischerstraße, Kaiserstraße, Berliner Allee, Corneliusstraße
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über Merowingerstraße und Friedrichstraße
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über den Lastring
Nord-Süd-Umleitung:
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Von der Danziger Straße über Heinrich-Erhardt-Straße und Lastring
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Vom Süden über den Südring und Lastring
Autos unter 3,5 Tonnen können außerdem über die Theodor-Heuss-Brücke und den Rheinalleetunnel ausweichen.
Die Stadt rechnet damit, dass sich der Verkehr zusätzlich auf weitere Straßen verteilen wird, um einzelne Abschnitte nicht zu überlasten.
Baustelle schon ab März sichtbar
Bereits ab Anfang März werden Flächen auf der Rheinuferpromenade für die Baustelleneinrichtung benötigt – zwischen Rathausufer 16 und der Brücke am „Alten Hafen“.
Radfahrer und Fußgänger kommen weiter durch, allerdings mit weniger Platz. Die Tiefgarage Altstadt/Rheinufer bleibt erreichbar, die Schranke am Mannesmannufer bleibt geöffnet.
Die Stadt verspricht:
Das Verkehrskonzept wird eng mit Feuerwehr, Polizei und der Rheinbahn abgestimmt. Und: Bis zum Düsseldorfer Marathon am 26. April soll die Baustelle weitgehend zurückgebaut sein.
Klar ist aber schon jetzt:
Für Autofahrer werden diese vier Wochen zur Geduldsprobe!

Das Parkhaus im Rheinufer-Tunnel ist nur noch über die Schulstraße erreichbar. Foto: cs
KLÜH: Neuer Service im Jobportal – Arbeitsweg auf einen Blick
(cs) Unser Mitgliedsunternehmen Klüh Service Management macht Bewerben jetzt noch einfacher: Wer sich für einen Job interessiert, sieht künftig sofort, wie lange der Weg zur Arbeit dauert. Ein neues Feature im Jobportal zeigt Bewerbenden die Anfahrtszeit direkt in der Stellenanzeige – schnell, transparent und ohne Umwege.
Klüh Service Management baut sein digitales Recruiting weiter aus. Mit der neuen Funktion „Ihr Arbeitsweg“ können Bewerberinnen und Bewerber jetzt direkt in der jeweiligen Stellenanzeige sehen, wie sie zum Arbeitsplatz kommen – und wie lange das dauert.
Der Clou: Die Funktion ist mit Google Maps verknüpft. Wer sich für einen Job interessiert, erhält sofort eine individuelle Wegbeschreibung zum Einsatzort – egal ob Auto, Bus und Bahn, Fahrrad oder zu Fuß. So lässt sich auf einen Blick prüfen, ob der Job auch zum eigenen Wohnort passt.
Arbeitsweg wird zum entscheidenden Faktor
Gerade in personalintensiven Dienstleistungsbranchen spielt die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes eine immer größere Rolle. Ein kurzer, planbarer Arbeitsweg kann für viele Menschen den Ausschlag geben, sich zu bewerben.
Mit der neuen Funktion schafft Klüh Service Management deshalb mehr Transparenz schon ganz am Anfang der Jobsuche.
„Ein kurzer, planbarer Arbeitsweg ist für viele Menschen ein zentrales Entscheidungskriterium. Mit der neuen Funktion erleichtern wir Bewerbenden die Orientierung und stärken gleichzeitig die Verbindlichkeit im Bewerbungsprozess“, sagt Viktoria Kaiser, Personalleiterin bei Klüh.
Digitaler Recruiting-Ausbau seit Jahren
Die neue Funktion ist Teil einer konsequenten Digitalstrategie im Recruiting. Schon 2021 hatte Klüh Service Management sein Jobportal grundlegend modernisiert. Ziel: eine besonders intuitive Nutzerführung, bessere Filtermöglichkeiten und eine standortbezogene Jobsuche.
Ein Jahr später folgte der nächste Schritt: die Bewerbung per WhatsApp. Über den Messenger können Interessierte ihre Bewerbung schnell und unkompliziert starten – besonders praktisch für mobile Nutzerinnen und Nutzer. Der digitale Assistent führt dabei Schritt für Schritt durch den Prozess und verkürzt die sogenannte Time to Hire deutlich.
Rund 300 Jobs aktuell offen
Mit der neuen Funktion „Ihr Arbeitsweg“ setzt Klüh Service Management seine Strategie fort: digitale Innovationen gezielt einsetzen, um Bewerben einfacher und transparenter zu machen.
Aktuell bietet das Unternehmen rund 300 offene Stellen in unterschiedlichen Bereichen und Karrierestufen.
Alle offenen Positionen finden Interessierte im Jobportal von Klüh Service Management unter www.jobs.klueh.de.

