Podcast-Episode 194: Warum „Personal Branding“ für uns immer wichtiger wird und was ein „gutes Foto“ damit zu tun hat

Foto: CS

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(cs) Schweden hat ein neues Waffensystem für seine Marine bestellt. Es geht um die „Seasnake 30“ des Düsseldorfer Unternehmens Rheinmetall. Für das Unternehmen ist das ein wichtiger Erfolg: Zum ersten Mal kauft ein Mitglied der NATO dieses System.
Schweden hat acht Waffensysteme vom Typ „Seasnake 30“ bestellt. Sie sollen auf neuen schnellen Militärbooten eingesetzt werden. Diese Boote heißen Combat Boat 90. Der Auftrag hat einen Wert von rund 63 Millionen Euro. Er wurde im Februar 2026 gebucht. Das erste System soll bis Februar 2028 geliefert werden.
Im Vertrag ist noch mehr enthalten:
spezielle Airburst-Munition (explodiert in der Luft),
Übungsmunition im Kaliber 30 Millimeter,
Ersatzteile,
Service und Wartung.
Der Vertrag läuft in diesem Bereich vier Jahre. Außerdem kann Schweden später bis zu 29 weitere Systeme bestellen.
Die „Seasnake 30“ ist ein modernes, fernbedienbares Geschütz für Schiffe. Das bedeutet: Soldaten müssen nicht direkt an der Waffe stehen.
Das System hat:
Kameras für den Tag,
Infrarot-Sensoren für die Nacht,
einen Laser, der die Entfernung misst.
Die Waffe erkennt Ziele automatisch und kann mehrere Ziele gleichzeitig verfolgen. Die Kanone schafft bis zu 1.100 Schuss pro Minute. Besonders wichtig ist die sogenannte Airburst-Funktion. Dabei explodiert die Munition in der Luft. Das ist zum Beispiel nützlich, um Drohnen abzuwehren. Außerdem ist die Seasnake 30 kompakt gebaut und schwer zu erkennen. Das kann im Einsatz ein Vorteil sein.
Mit dem Auftrag aus Schweden erreicht Rheinmetall einen wichtigen Schritt. Die Seasnake 30 wird zum ersten Mal bei einem NATO-Mitglied eingesetzt. Für Schweden ist das ebenfalls bedeutend. Das Land ist erst seit Kurzem Mitglied der NATO und baut seine Verteidigung weiter aus. Der Auftrag zeigt: Schweden setzt auf moderne Technik für seine Marine. Und Rheinmetall stärkt seine Rolle als wichtiger Partner für die Verteidigung auf See.

Quelle: Rheinmetall/Instagram

Unser Geschäftsführer Christoph Sochart im Podcast-Gespräch mit Kiepe-CEO Alexander Ketterl. Diese Podcastfolge aus dem September können Sie hier hören: https://kurzlinks.de/sfpa

Screenshot: Rheinmetall Instagram

(cs) Am Sonntag war Michael Jungwirth, Vorsitzender unserer Unternehmerschaft, auf ANTENNE DÜSSELDORF zu Gast im „Talk mit Claudia Monréal“.
Es gab Einblicke in sein Ehrenamt bei unserer Unternehmerschaft, Interessantes aus dem Privatleben, auch seine sehr persönliche Playlist, und Geschichten rund um Düsseldorf.
Viele waren hier schon zu Gast, darunter auch Hugo-Egon Balder, Matze Knop, Jenny Jürgens, Jürgen von der Lippe, Dieter Nuhr, Doro Pesch, Wolfram Kons und Christian Ehring.
Michael Jungwirth: „In Deutschland reden wir oft darüber, was nicht funktioniert. Dabei übersehen wir, wie viel bereits gelingt – und wie klar die Antworten in Teilen direkt vor uns liegen: hier in Düsseldorf.
Wenn ich auf unsere Stadt schaue, sehe ich Digitalisierung, die umgesetzt wird. Von Platz 17 auf Platz 6 im Digitalranking in nur einem Jahr – möglich, weil Stadt und Wirtschaft an einem Strang ziehen.
Transformation entsteht aus Mut, Tempo und gemeinsamen Entscheidungen. Und genau diese Haltung brauchen wir deutschlandweit. Die Fähigkeiten und Menschen sind da. Jetzt braucht es mehr Tempo in der Digitalisierung, mehr gemeinsame Lösungen – und ein Umfeld, das Vielfalt und Zusammenarbeit als echte Stärke versteht.
Hier setzen wir als Unternehmerschaft Düsseldorf an:
Brücken zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu bauen, Start-ups und etablierte Unternehmen zu verbinden, MINT-Angebote zu stärken und Formate zu schaffen, die nicht nur inspirieren, sondern Wirkung erzeugen.
Düsseldorf zeigt jeden Tag, was möglich ist, wenn Menschen in die gleiche Richtung arbeiten – ein Boot, ein Ziel, ein Kurs. Das ist der Spirit, den wir jetzt in der Breite brauchen.“
Danke, Claudia Monréal, für das offene, angenehme Gespräch und die Einladung.
Das Gespräch mit Michael Jungwirth können Sie hier hören:


(cs) Die erfolgreichsten Kampagnen der Welt entstehen längst nicht mehr zuerst auf Plakaten oder im TV, sondern in Feeds, Stories und Communities. Social Media ist zum Ausgangspunkt moderner Markenführung geworden – und genau hier setzt die Düsseldorfer Agentur Saatchi & Saatchi an. Die Kreativagentur erweitert ihr bestehendes Social-Media-Team und verstärkt die Unit um Sebastian Hartmann, Director Social Media, gleich dreifach.
Neu an Bord sind Jill Haddad als Senior Social Creative, Charlotte Helena Menke als Influencer Marketing Managerin sowie Maja Rantinovits als Social Media Managerin. Gemeinsam sollen sie die Social-Expertise der Agentur weiter ausbauen und Markenkommunikation noch stärker plattformgerecht, kreativ und relevant denken.
Mit Jill Haddad gewinnt Saatchi & Saatchi eine ausgewiesene Social-Storytelling-Expertin. Die Senior Social Creative kommt von Elbkind Reply, wo sie als Team Lead Social Media unter anderem für die Deutsche Telekom und Ritter Sport verantwortlich war. Zuvor arbeitete sie bei denkwerk für Kunden wie MediaMarkt Saturn. Seit 15 Jahren liegt ihr Fokus auf insight-getriebenem Storytelling – mit dem Ziel, Markenbotschaften in aufmerksamkeitsstarken und nutzerrelevanten Social Content zu übersetzen.
Charlotte Helena Menke verstärkt die Social Unit als Influencer Marketing Managerin. Sie war zuvor mehr als drei Jahre für die PTO Media GmbH tätig und bringt umfassende Erfahrung im Management namhafter Influencer, Artists und Creator mit. Ergänzt wird dieses Profil durch ihre Arbeit als Creative Campaign Managerin für bekannte Marken. Bei Saatchi & Saatchi vereint sie nun beide Perspektiven und setzt ihre Expertise für integrierte Influencer- und Social-Kampagnen ein.
Als Social Media Managerin ergänzt Maja Rantinovits das Team. Sie war zuvor zwei Jahre bei der MCG Medical Consulting Group tätig und betreute dort vor allem Social-Media-Aktivitäten für große Pharma- und Healthcare-Unternehmen. Ihr Aufgabenfeld reichte von der Entwicklung von Social-Media-Ideen über die Channel-Orchestrierung bis hin zum Community Management.
Sebastian Hartmann, Director Social Media bei Saatchi & Saatchi, zeigt sich überzeugt von den Neuzugängen:
„Alle drei neuen Teammitglieder sind wahre Social-Media-Natives und brennen seit vielen Jahren für ihre Arbeit. Expertise und Kompetenz treffen auf Leidenschaft und Kreativität. Das ist genau das, was wir hier als Erweiterung des Team-Setups brauchen. So bringen wir die Kommunikation unserer Kunden mit kreativen Ideen und kanalgerechtem Content auf die Plattformen, der die Community nicht stört, sondern begeistert.“
Social Media, Creator Economy und Community Building sind längst ein zentraler Bestandteil moderner Marketing-Frameworks. Gerade mit Blick auf 2026 wird deutlich: Marken müssen im Wettbewerb um Sichtbarkeit und algorithmische Relevanz mehr leisten als reine Reichweite. Entscheidend ist, für Nutzerinnen und Nutzer wirklich relevant zu sein – durch eine ganzheitliche Markenführung, die klassische Markenarbeit und Social Media konsequent miteinander verzahnt.
Auch Thomas Canzar, CEO Saatchi & Saatchi Germany, unterstreicht diesen Anspruch:
„We are here to make brands leave a mark – völlig unabhängig von Kanälen. Deshalb begeistert es mich besonders, dass unsere Social-Media-Expertise bei unseren Kunden immer stärker gefragt ist und unser Team kontinuierlich weiter wächst.“
Saatchi & Saatchi ist eine Kreativagentur der Publicis Groupe, einem der weltweit führenden Marketing- und Kommunikationsdienstleister. Die Agentur wurde 1970 in London gegründet und ist seit dem Jahr 2000 Teil der Publicis Groupe. In Deutschland betreut Saatchi & Saatchi an den Standorten Düsseldorf, München, Hamburg, Frankfurt und Berlin Kunden wie Axa, MediaMarkt Saturn, Merck, Mondelēz International, Renault, REWE und Subway. Rund 250 Mitarbeitende aus 30 Nationen arbeiten hierzulande für die Agentur.
Im Jahr 2025 wurde Saatchi & Saatchi mit mehr als 100 nationalen und internationalen Kreativ-Auszeichnungen geehrt – unter anderem bei den Cannes Lions, dem GWA Effie und dem ADC.

Verhandlungsführer Matthias Bürk Foto: Arbeitgeberverband/ Ivgenia Möbus
(cs) Das Tarifjahr 2026 beginnt für die deutsche Industrie mit erheblichen Spannungen. Ausgerechnet die beiden beschäftigungsstärksten Branchen – die Chemische Industrie und die Metall- und Elektroindustrie – gehen in eine Phase schwieriger Tarifauseinandersetzungen. Während die Metall- und Elektroindustrie ihre Verhandlungen erst im Herbst aufnehmen wird, hat die Chemiebranche bereits begonnen – allerdings ohne einen ersten Durchbruch.
Die Auftaktrunde der bundesweiten Tarifverhandlungen für die rund 585.000 Beschäftigten der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie ist in dieser Woche in Hannover ergebnislos zu Ende gegangen. Die Gespräche sollen am 23. und 24. Februar in Wiesbaden fortgesetzt werden. Der aktuelle Tarifvertrag läuft Ende Februar aus, der Zeitdruck wächst.
Die Fronten sind klar gezogen und die Arbeitgeber schlagen Alarm. Sie verweisen auf eine tiefe strukturelle Krise der Branche. „Unsere Industrie hat in den letzten Jahren massiv an Substanz verloren. Es gibt auf absehbare Zeit keine Zuwächse, die wir verteilen können“, sagte Matthias Bürk, Verhandlungsführer des Arbeitgeberverbands BAVC. Die Produktion liege rund 20 Prozent unter dem Niveau von 2018. Weitere Lohnkostensteigerungen würden den Standort Deutschland zusätzlich belasten und die Krise verschärfen.
Tatsächlich befindet sich die deutsche Chemieindustrie in einem tiefgreifenden Umbruch. Anlagenschließungen, Einschnitte in der Produktion und Stellenabbau prägen vielerorts den Alltag. Die Auslastung der Anlagen liegt auf einem historisch niedrigen Niveau, die Beschäftigtenzahlen gehen erstmals spürbar zurück. Investitionen fließen zunehmend ins Ausland – dorthin, wo Energie, Arbeit und Regulierung günstiger sind. Vieles deutet darauf hin, dass die Branche in den kommenden Jahren eher schrumpfen als wachsen wird.
Diese Ausgangslage macht die Tarifverhandlungen besonders heikel. Auf der einen Seite stehen Erwartungen der Beschäftigten, auf der anderen Seite eine Industrie, die um ihre Wettbewerbsfähigkeit ringt. Die wirtschaftlichen Kennzahlen unterstreichen den Ernst der Lage: Auftragseingänge lagen zuletzt 6,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau, die Umsätze sogar rund sieben Prozent darunter. Produktion und Preise stehen weiter unter Druck.
Gleichzeitig gibt es erste, vorsichtige Hoffnungsschimmer. Die Geschäftserwartungen der Unternehmen haben sich zuletzt leicht aufgehellt. In einigen Kundenbranchen sowie im Bau mehren sich die Aufträge. Die Kapazitätsauslastung in der Chemie ist leicht gestiegen, die Produktionspläne zeigen erstmals seit Monaten wieder nach oben. Auch im Exportgeschäft hat sich die Stimmung zuletzt verbessert – erstmals seit fast einem Jahr liegen die Exporterwartungen wieder im positiven Bereich.
Vor diesem Hintergrund wächst der Druck auf die Sozialpartner, verantwortungsvoll zu handeln. „Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen – das muss unser gemeinsames Ziel sein“, lautet der Tenor aus der Branche. Ob es gelingt, einen tragfähigen Kompromiss zu finden, wird nicht nur über die Einkommen von Hunderttausenden Beschäftigten entscheiden, sondern auch darüber, wie zukunftsfähig der Chemiestandort Deutschland bleibt.

So viel Prozent der Bundesbürger in Regionen, in denen die industrielle Transformation nicht, wenig oder umfassend erforderlich ist, stehen künftigen Veränderungen in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld so gegenüber
(cs) Der klimaneutrale Umbau der Industrie ist eines der größten Projekte der kommenden Jahrzehnte – und er findet breite Rückendeckung in der Bevölkerung. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Demnach befürwortet eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger die Transformation hin zu einer klimaneutralen Industrie, selbst dann, wenn die dafür nötigen Maßnahmen direkt im eigenen Wohnumfeld spürbar werden.
Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Industrie grundlegend umgebaut werden. Dazu gehören der Abschied von fossilen Energieträgern, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie eine neue Infrastruktur: Stromtrassen, Wasserstoff- und CO₂-Netze, neue Windkraft- und Solaranlagen. Gleichzeitig müssen bestehende Industrieanlagen modernisiert, umgerüstet oder ersetzt werden. Ein Kraftakt – technisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich.
Wie stark einzelne Regionen davon betroffen sein werden, ist jedoch sehr unterschiedlich. Die IW-Forscher haben hierfür einen sogenannten Transformationsinfrastrukturindex entwickelt. Er zeigt, wo in Zukunft besonders viele Veränderungen anstehen. Das Ergebnis: In knapp der Hälfte der rund 8.170 Postleitzahlengebiete in Deutschland werden für weniger als 55 Prozent der Bevölkerung sichtbare Veränderungen im direkten Wohnumfeld erwartet. Während einige ländliche Regionen kaum betroffen sind, stehen klassische Industriestandorte – etwa entlang von Rhein, Ruhr und Main – vor besonders großen Umbrüchen. Vor allem dort, wo künftig Wasserstoff genutzt oder CO₂ aufgefangen und weitergeleitet werden soll, sind umfangreiche Bau- und Anpassungsmaßnahmen notwendig.
Trotzdem ist die Zustimmung hoch. In Regionen, in denen neue Infrastrukturen für die industrielle Transformation entstehen sollen, bewerten fast 43 Prozent der Bürger die Veränderungen sehr oder eher positiv. Nur knapp 19 Prozent stehen dem Vorhaben ablehnend gegenüber. In Gebieten mit geringerem Transformationsbedarf fällt die Zustimmung sogar noch höher aus. Insgesamt zeigt sich: Je weniger einschneidend die Veränderungen vor Ort, desto größer die Akzeptanz – doch auch dort, wo viel passiert, überwiegt die Unterstützung.
Diese positive Haltung spiegelt sich auch im Engagement der Bevölkerung wider. Gut 22 Prozent der Bundesbürger geben an, den energetischen Umbau der Wirtschaft durch ihr Wahlverhalten unterstützt zu haben. Deutlich weniger – knapp neun Prozent – wollten mit ihrer Stimme bewusst Widerstand leisten. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Petitionen und Bürgerbegehren: Initiativen zugunsten der Transformation finden etwa doppelt so viele Unterstützer wie jene, die sich gegen entsprechende Projekte richten.
Ein entscheidender Faktor für die Akzeptanz ist dabei die Information. Die IW-Studie macht deutlich, dass sich viele Menschen bislang nicht ausreichend über Umfang und Auswirkungen der industriellen Transformation informiert fühlen. Besonders bemerkenswert: Knapp 70 Prozent der Bürger in Regionen mit größeren Umbrüchen sind sich dieser Veränderungen gar nicht bewusst. Gleichzeitig zeigt die Befragung klar, dass Transparenz und frühzeitige Information die Zustimmung deutlich erhöhen.
Für Politik, Verwaltung und Unternehmen ergibt sich daraus ein klarer Handlungsauftrag. Wer den klimaneutralen Umbau erfolgreich gestalten will, muss die Menschen vor Ort frühzeitig einbinden, offen kommunizieren und Dialogformate schaffen, die echte Beteiligung ermöglichen. Nur so lassen sich auch jene erreichen, die bislang unentschieden sind – und davon überzeugen, dass die industrielle Transformation nicht nur notwendig ist, sondern auch Chancen für Regionen, Arbeitsplätze und Lebensqualität bietet.

So viel Prozent der Bundesbürger engagieren sich so im Zuge der Transformation, etwa im Hinblick auf den Bau von Solarparks und Windkraftanlagen
(cs) Düsseldorf bereitet sich für den Nachwuchs von morgen vor: Vom 23. bis 25. März 2026 finden erneut die Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung (DTBO) statt. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass das Interesse in diesem Jahr besonders hoch ist. Zahlreiche Schulen haben ihre Teilnahme bereits verbindlich zugesagt, Lehrkräfte wie auch Eltern sind umfassend über Ablauf und Organisation informiert. Gemacht werden die DTBO vom Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung und von der Kommunalen Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Damit rückt nun die andere Seite der Berufsorientierung in den Fokus: die Unternehmen, Betriebe und Institutionen der Stadt. Sie sind eingeladen, jungen Menschen praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt zu ermöglichen – ganz flexibel und passgenau zu den eigenen Kapazitäten. Ob an einem oder mehreren Tagen, für wenige Stunden oder über den ganzen Tag verteilt, mit kleinen Gruppen oder größeren Klassen: Der Schnuppertag kann individuell gestaltet werden. Auch die Inhalte liegen in der Hand der Teilnehmenden – von Betriebsführungen über Workshops bis hin zu interaktiven Mitmachangeboten.
Gerade diese Flexibilität macht die DTBO für viele Betriebe attraktiv. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei der Berufsfindung zu unterstützen und reale Eindrücke jenseits von Lehrbuch und Internet zu vermitteln. Für viele Jugendliche sind diese Tage der erste direkte Kontakt mit potenziellen Ausbildungs- oder Praktikumsbetrieben – oft ein entscheidender Impuls für die spätere Berufswahl.
Unternehmen, die bereits in den vergangenen Jahren dabei waren, können ihr Angebot unkompliziert reaktivieren. Neue Teilnehmende haben ebenfalls noch die Möglichkeit, sich einzubringen. Voraussetzung ist lediglich, das jeweilige Angebot bis spätestens Freitag, 27. Februar 2026, auf der Plattform www.buchung-dtbo.de einzustellen.
Die Organisatoren hoffen auf eine breite Beteiligung aus Wirtschaft, Handwerk, Verwaltung und sozialen Einrichtungen. Denn je vielfältiger das Angebot, desto größer die Chance, dass junge Düsseldorferinnen und Düsseldorfer ihren persönlichen Weg in die Berufswelt finden. Oder anders gesagt: Wer heute seine Türen öffnet, investiert in die Fachkräfte von morgen. Die DTBO sind kostenfrei!