Homeoffice-Pflicht ist unangebracht

Ver­pflich­ten­des Home­of­fice wäre ein gra­vie­ren­der Ein­griff in die betrieb­li­che Dis­po­si­ti­on, für den die Grund­la­ge fehlt. Zudem ist nicht über­all mög­lich oder gar sinn­voll, dau­er­haft von zuhau­se aus zu arbeiten.

Von Dr. Oli­ver Stet­tes, Lei­ter des Kom­pe­tenz­felds Arbeits­markt und Arbeitswelt

Mit stei­gen­den Infek­ti­ons­zah­len wer­den in Tei­len der Poli­tik die Rufe nach einer Home­of­fice-Pflicht lau­ter. Dabei wird aber über­se­hen, dass die Ver­la­ge­rung der beruf­li­chen Auf­ga­ben in die vier Wän­de ihrer Beschäf­tig­ten bereits seit Beginn der Pan­de­mie eine der wich­tigs­ten Coro­na-Maß­nah­men der Unter­neh­men dar­stellt. Eine Pflicht wäre ein enor­mer Ein­griff in die betrieb­li­che Dis­po­si­ti­ons­ho­heit – und das, obwohl es kei­ne Evi­denz gibt, dass Arbeits­stät­ten Infek­ti­ons­her­de waren (mit Aus­nah­me der Fleisch­in­dus­trie, die nicht ins Home­of­fice ver­leg­bar ist).

Unternehmenskultur und Innovationsfähigkeit bleiben außen vor

Dar­über hin­aus kann Home­of­fice die Pro­duk­ti­vi­tät erhö­hen – sofern es frei­wil­lig geschieht. Ver­pflich­ten­des, dau­er­haf­tes Home­of­fice wirkt dage­gen gegen­tei­lig, ver­nach­läs­sigt zudem die Bedeu­tung für Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit und Unter­neh­mens­kul­tur. Bei­de Fak­to­ren kön­nen nicht dau­er­haft von Sub­stanz leben.
Reprä­sen­ta­ti­ve Befra­gungs­da­ten des Insti­tuts für Arbeits­markt- und Berufs­for­schung (IAB) von Mit­te Sep­tem­ber zeig­ten dar­über hin­aus, dass knapp drei Vier­tel der Beschäf­tig­ten, bei denen die Tätig­keit dies grund­sätz­lich zuließ, auch im Home­of­fice arbei­te­ten. Die Anzahl der Home­of­fice-Tage dürf­te zwar etwas gerin­ger gewe­sen sein als noch im ers­ten Lock­down. Aller­dings ist zu erwar­ten, dass die Ver­brei­tung von Home­of­fice und die Nut­zungs­in­ten­si­tät der­zeit ange­sichts der stei­gen­den Infek­ti­ons­zah­len wie­der zuneh­men – nicht zuletzt vor dem Hin­ter­grund der Schulschließungen.

Arbeitsschutzregeln setzen Standards

Aller­dings kann es auch aktu­ell Fäl­le geben, wo auf das Home­of­fice ver­zich­tet wer­den muss, weil zum Bei­spiel die IT-Infra­struk­tur am hei­mi­schen Arbeits­platz nicht aus­rei­chend ist, Daten­si­cher­heit und Daten­schutz nicht gewähr­leis­tet wer­den kön­nen oder arbeits­or­ga­ni­sa­to­ri­sche Grün­de die Anwe­sen­heit erfor­dern. Dies gilt auch dort, wo der Staat selbst als Arbeit­ge­ber auf­tritt. Für die­se Fäl­le, aber auch für die Mehr­heit der Tätig­kei­ten, die sich grund­sätz­lich nicht in das hei­mi­sche Büro ver­la­gern las­sen, exis­tie­ren mit den Sars-Cov-2-Arbeits­schutz­re­geln des Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­ri­ums bereits Stan­dards, die Unter­neh­men zur Ver­rin­ge­rung des Infek­ti­ons­ri­si­kos auf der Arbeit ver­ant­wor­tungs­be­wusst umsetzen.

Quel­le: IW KÖLN

Mercedes-Benz Cars & Vans liefern 2.528.349 Pkw und gewerbliche Vans aus

Mer­ce­des-Benz treibt sei­nen Weg zur CO2-Neu­tra­li­tät mit hoher Geschwin­dig­keit vor­an. 2020 wur­den dabei signi­fi­kan­te Fort­schrit­te durch einen star­ken Anstieg bei den xEV-Aus­lie­fe­run­gen erzielt: Welt­weit wur­den über 160.000 Plug-in-Hybri­de und voll­elek­tri­sche Fahr­zeu­ge von Mer­ce­des-Benz Cars ver­kauft (+228,8%), davon rund 87.000 Ein­hei­ten allei­ne im vier­ten Quartal.

Die Ver­käu­fe unse­rer Plug-in-Hybri­de und voll­elek­tri­schen Fahr­zeu­ge konn­ten wir mehr als ver­drei­fa­chen. Die Nach­fra­ge nach unse­ren xEVs hat ins­be­son­de­re zum Jah­res­en­de hin stark zuge­legt. Unse­re inter­nen Pro­gno­sen für 2020 las­sen dar­auf schlie­ßen, dass wir die euro­päi­schen CO2-Zie­le für Pkw im ver­gan­ge­nen Jahr erreicht haben. Wir trei­ben unse­re ‚Electric First‘ Stra­te­gie und den wei­te­ren Aus­bau unse­rer elek­tri­schen Modell­of­fen­si­ve vor­an. Nach aktu­el­lem Stand erwar­ten wir, dass wir die CO2-Zie­le in Euro­pa auch in 2021 erfül­len wer­den“, so Ola Käl­le­ni­us, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Daim­ler AG und der Mer­ce­des-Benz AG.

Der xEV-Anteil von Mer­ce­des-Benz Cars stieg von 2% in 2019 auf 7,4% im ver­gan­ge­nen Jahr an. Die Ver­käu­fe der Plu­g‑in-Hybri­de wur­den annä­hernd ver­vier­facht auf über 115.000 Ein­hei­ten. Welt­weit wur­den rund 20.000 EQC (Strom­ver­brauch kom­bi­niert: 21,5 kWh/100 km; CO2-Emis­sio­nen kom­bi­niert: 0 g/km)* an Kun­den über­ge­ben. Der EQV (Strom­ver­brauch kom­bi­niert: 26,4/100 km; CO2-Emis­sio­nen kom­bi­niert: 0 g/km)* erziel­te einen Absatz von rund 1.700 Fahr­zeu­gen. Die Aus­lie­fe­run­gen der voll­elek­tri­schen smart-Model­le belie­fen sich auf rund 27.000 Ein­hei­ten und wur­den im Ver­gleich zum bis­he­ri­gen Best­wert in 2019 (18.400 Ein­hei­ten) stark zwei­stel­lig gestei­gert (+45,6%).

2021 steht vor allem für die zügig fort­schrei­ten­de Elek­tri­fi­zie­rung bei Mer­ce­des-Benz Cars. Mit dem EQA, EQB, EQE und EQS wer­den ins­ge­samt vier neue Model­le von Mer­ce­des-EQ vor­ge­stellt. Die Plug-in-Hybrid­fa­mi­lie von Mer­ce­des-Benz, aktu­ell bestehend aus mehr als 20 Modell­va­ri­an­ten, wird mit elek­tri­fi­zier­ten Deri­va­ten der C‑Klasse und der S‑Klasse erneu­ert. Für 2021 geht Mer­ce­des-Benz Cars davon aus, den xEV-Anteil auf etwa 13% zu steigern.

Mercedes-Benz erzielt starke Pkw-Absatzentwicklung in herausforderndem Jahr

 

Trotz der gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen durch die COVID-19 Pan­de­mie konn­te Mer­ce­des-Benz bereits das fünf­te Jahr in Fol­ge mehr als 2 Mil­lio­nen Pkw aus­lie­fern. Durch eine fort­schritt­li­che Digi­ta­li­sie­rung in Ver­trieb und Ser­vice war das Unter­neh­men in der Lage, auf die sich schnell ver­än­dern­de Situa­ti­on und die unter­schied­li­chen behörd­li­chen Vor­ga­ben im Zuge der Pan­de­mie zu reagie­ren. Mit 2.164.187 Ein­hei­ten (-7,5%) behaup­te­te Mer­ce­des-Benz die welt­wei­te Spit­zen­po­si­ti­on im Ver­gleich zu den Kernwettbewerbern.

 

2020 hat uns als Gesell­schaft sehr viel abver­langt. Für Mer­ce­des-Benz steht die Sicher­heit und Gesund­heit unse­rer Kun­den an ers­ter Stel­le. Mit krea­ti­ven, digi­ta­len und kon­takt­lo­sen Bera­tungs- sowie Ver­kaufs­an­ge­bo­ten konn­ten die Händ­ler und Ver­triebs­part­ner den viel­fäl­ti­gen Kun­den­wün­schen nach­kom­men. Wir freu­en uns rie­sig, dass unse­re Model­le in die­sen her­aus­for­dern­den Zei­ten wei­ter­hin einen so gro­ßen Zuspruch erhal­ten. Beson­ders die neue S‑Klasse begeis­tert und fas­zi­niert, was bereits jetzt die hohe Anzahl von über 40.000 Bestel­lun­gen welt­weit zeigt“, so Brit­ta See­ger, Mit­glied des Vor­stands der Daim­ler AG und der Mer­ce­des-Benz AG, ver­ant­wort­lich für Vertrieb.

Pkw-Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten

 

Mer­ce­des-Benz pro­fi­tier­te von der fort­schrei­ten­den Erho­lung in vie­len Märk­ten im zwei­ten Halb­jahr. In Asi­en-Pazi­fik belie­fen sich die Ver­käu­fe auf 1.024.315 Ein­hei­ten (+4,7%). Maß­geb­li­cher Trei­ber war dabei Chi­na mit einer bei­spiel­lo­sen Erho­lung: Durch ein zwei­stel­li­ges Wachs­tum von 11,7% konn­te ein neu­er Absatz­re­kord mit 774.382 Ein­hei­ten erzielt wer­den. In der Regi­on Euro­pa wur­den im ver­gan­ge­nen Jahr 784.183 Pkw von Mer­ce­des-Benz aus­ge­lie­fert (-16,4%). In Deutsch­land hat Mer­ce­des-Benz im ver­gan­ge­nen Jahr ins­ge­samt 286.108 Pkw (-10,1%) ver­kauft. Die Ver­käu­fe in der Regi­on Nord­ame­ri­ka belie­fen sich auf 317.592 Ein­hei­ten (-14,7%). Mer­ce­des-Benz lie­fer­te im Kern­markt USA ins­ge­samt 274.916 Pkw aus (-13,0%). Ins­ge­samt waren die größ­ten Pkw-Absatz­märk­te von Mer­ce­des-Benz Chi­na, Deutsch­land sowie die USA, gefolgt von Groß­bri­tan­ni­en und Südkorea.

Absatz Mercedes-Benz Cars

Die S‑Klasse war im ver­gan­ge­nen Jahr erneut die meist­ver­kauf­te Luxus­li­mou­si­ne der Welt mit rund 60.000 Ein­hei­ten (‑17,2%). Die von Mer­ce­des-Benz im Sep­tem­ber vor­ge­stell­te neue Genera­ti­on trifft auf eine sehr posi­ti­ve Kun­den­re­so­nanz: Welt­weit lie­gen bereits über 40.000 Bestel­lun­gen vor. Damit über­trifft die neue S‑Klasse bereits den Ver­kaufs­auf­takt des Vor­gän­ger­mo­dells. Von den Kom­pakt­wa­gen (A‑Klasse, A‑Klasse Limou­si­ne, B‑Klasse, CLA Cou­pé, CLA Shoo­ting Bra­ke, GLA und GLB) wur­den rund 691.000 Fahr­zeu­ge welt­weit aus­ge­lie­fert (+3,6%). Die Ver­käu­fe der SUVs (GLA, GLB, GLC, GLC Cou­pé, EQC, GLE, GLE Cou­pé, GLS und G‑Klasse) lagen bei rund 885.000 Fahr­zeu­gen (+12,9%). Ins­be­son­de­re der GLE (+32,3%) und der GLS (+21,1%) erfreu­ten sich einer hohen Kun­den­nach­fra­ge. Das absatz­stärks­te Modell von Mer­ce­des-Benz war der GLC mit rund 320.000 Einheiten.

Die Sport- und Per­for­mance­mar­ke Mer­ce­des-AMG hat welt­weit 125.129 Fahr­zeu­ge ver­kauft (-5,3%). In den USA, dem größ­ten Markt der Mar­ke, konn­te ein neu­er Best­wert mit einem Zuwachs von 1,5% erreicht wer­den. Glei­ches gilt auch für den wich­ti­gen Wachs­tums­markt Chi­na, in dem mehr AMG Model­le als jemals zuvor an Kun­den aus­ge­lie­fert wur­den (+32,3%). Die USA, Deutsch­land, Chi­na, Japan und Aus­tra­li­en waren die größ­ten Märk­te von AMG.

Ins­ge­samt 38.391 Fahr­zeu­ge der Mar­ke smart wur­den an Kun­den über­ge­ben (-67,1%). Größ­ter Markt für smart war Deutsch­land: Hier wur­de die hohe Nach­fra­ge nach voll­elek­tri­schen Model­len durch die Inno­va­ti­ons­prä­mie der Bun­des­re­gie­rung deut­lich ver­stärkt, was zu einer Ver­dopp­lung der elek­tri­schen smart-Aus­lie­fe­run­gen führ­te (+104,9%).

Absatz Mercedes-Benz Vans für den gewerblichen Bereich

 

Trotz COVID-19 beding­ter Lock­downs in meh­re­ren Län­dern konn­te Mer­ce­des-Benz Vans beim Absatz der gewerb­li­chen Model­le im vier­ten Quar­tal an das hohe Niveau des Vor­jah­res­zeit­raums anschlie­ßen. Damit wur­den im vier­ten Quar­tal 103.892 Sprin­ter, Vito, Vito Tou­rer und Citan ver­kauft. Ins­ge­samt wur­den im vori­gen Jahr 325.771 Sprin­ter, Vito, Vito Tou­rer und Citan ver­kauft, was einem Rück­gang von 8,9% gegen­über 2019 ent­spricht. Dabei konn­te durch die Ein­füh­rung des eVi­to in wei­te­ren Märk­ten und durch die Markt­ein­füh­rung des eSprin­ter der Absatz von Elek­tro­fahr­zeu­gen mehr als ver­drei­facht werden.

Wir gehen zuver­sicht­lich ins neue Jahr, da wir in den bei­den letz­ten Quar­ta­len sehr star­ke Ver­kaufs­zah­len ver­bu­chen konn­ten. Bedingt durch die glo­ba­le Pan­de­mie und zahl­rei­che Lock­downs haben wir aber einen Absatz­rück­gang unse­rer Vans zu ver­zeich­nen. Posi­tiv tra­gen unse­re Elek­tro-Vans zum Absatz bei: In Sum­me haben wir rund 6.200 Elek­tro-Vans welt­weit aus­ge­lie­fert. In Euro­pa sind wir mit einem Markt­an­teil von jeweils über einem Drit­tel Markt­füh­rer in den Seg­men­ten der elek­tri­schen Mid­si­ze- und der Lar­ge Vans“, so Mar­cus Breit­schwer­dt, Lei­ter Mer­ce­des-Benz Vans.

Unternehmerverbände fordern Lockdown-Lockerungen zum Monatsende

Die NRW-Unter­neh­mer­ver­bän­de ver­lan­gen eine Ent­schär­fung des Coro­na-Lock­downs spä­tes­tens zum Monats­en­de. „Die Poli­tik muss ab sofort einen Plan erar­bei­ten, der deut­li­che Locke­run­gen spä­tes­tens ab Ende Janu­ar ermög­licht“, ver­lang­te Unter­neh­mer­prä­si­dent Kirch­hoff. Die aktu­el­len Beschlüs­se trä­fen die deut­sche Wirt­schaft hart; Deutsch­land müs­se jetzt drin­gend auf­pas­sen, dass es sei­ne Wirt­schaft in den kom­men­den Wochen nicht kom­plett abwür­ge, warn­te Kirch­hoff: „Zudem muss allen klar sein, dass die Situa­ti­on für die beson­ders betrof­fe­nen Betrie­be und Arbeits­plät­ze von Woche zu Woche immer exis­tenz­ge­fähr­den­der wird.“ Des­halb sei rasches Han­deln not­wen­dig: „Ins­be­son­de­re muss nun mit Hoch­druck die Imp­fung der Risi­ko­grup­pen vor­an­ge­trie­ben wer­den.“ Hier sei jetzt ein äußerst sorg­fäl­ti­ges Pro­zess­ma­nage­ment erfor­der­lich. Ange­sichts der beschlos­se­nen sehr weit­ge­hen­den Maß­nah­men sei es für ihn außer­dem unver­ständ­lich, dass Deutsch­land nach wie vor die digi­ta­len Mög­lich­kei­ten zur Bekämp­fung der Pan­de­mie nur unzu­rei­chend nut­ze. In die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Lage den Daten­schutz so ein­sei­tig vor den Gesund­heits­schutz zu stel­len, hal­te er für einen schwe­ren Feh­ler, sag­te Kirchhoff.

Foto: Flo­ri­an Lang

Unternehmen in Existenznot

Der Lock­down kos­tet jede Woche 3,5 bis 5 Mil­li­ar­den Euro – und das auch nur, wenn die Indus­trie den Still­stand wei­test­ge­hend glimpf­lich über­steht. Vie­le klei­ne Unter­neh­mer kämp­fen der­weil um ihre Exis­tenz. I Von Prof. Dr. Micha­el Hüt­her, Insti­tut der Deut­schen Wirtschaft.

Die Kri­se geht wei­ter: Heu­te dis­ku­tie­ren Bund und Län­der, ob der Lock­down ver­län­gert wird. Als wahr­schein­lich gilt, dass Restau­rants, Ein­zel­händ­ler und Fri­seu­re ihre Läden bis Ende des Monats nicht öff­nen dür­fen. Die Fol­gen sind längst deut­lich sicht­bar: Unter­neh­men leben zuneh­mend von der Sub­stanz und – in gerin­gem Maße – von staat­li­cher Unter­stüt­zung. Die Über­brü­ckungs­hil­fen soll­ten eigent­lich dazu bei­tra­gen, die nächs­ten Wochen zu bestehen, aller­dings sind nach wie vor die Zugangs­hür­den zu hoch. Im gesam­ten Jahr 2020 sind an den Ein­zel­han­del 91 Mil­lio­nen Euro Hil­fen aus­ge­zahlt wor­den, gleich­zei­tig hat der Lock­down einen Umsatz­ver­lust von 36 Mil­li­ar­den Euro ver­ur­sacht, davon Fix­kos­ten in Höhe von 18 bis 20 Mil­li­ar­den Euro. Ent­spre­chend stellt sich für vie­le Unter­neh­mer im Janu­ar die Exis­tenz­fra­ge. Eben­so dra­ma­tisch ist die Lage in Bran­chen, in denen völ­lig unklar ist, wann wie­der Nor­ma­li­tät mög­lich ist, so wie bei Gas­tro­no­men, Ver­an­stal­tern oder Kulturschaffenden.

Die Indus­trie dage­gen könn­te die­sen Lock­down im Ver­gleich zum Früh­jahr 2020 bes­ser über­ste­hen. Dafür müs­sen Gren­zen offen blei­ben, Wert­schöp­fungs­ket­ten und die Welt­wirt­schaft müs­sen die Gele­gen­heit bekom­men, sich zu sta­bi­li­sie­ren. Wenn das gelingt, kos­tet jede Lock­down-Woche rund 3,5 bis 5 Mil­li­ar­den Euro, je nach­dem, wie schnell sich die betrof­fe­nen Bran­chen nach Lock­down-Ende wie­der sta­bi­li­sie­ren und Fahrt auf­neh­men. Unklar ist indes noch, wel­che lang­fris­ti­gen Schä­den der Lock­down ver­ur­sa­chen wird und wie vie­le Unter­neh­mer Insol­venz anmel­den müssen.

Gleich­zei­tig muss die medi­zi­ni­sche Situa­ti­on so weit unter Kon­trol­le blei­ben, dass Tria­ge-Ent­schei­dun­gen ver­mie­den wer­den. Das Imp­fen muss so schnell wie mög­lich vor­an­ge­hen, um eine wei­te­re Lock­down-Ver­län­ge­rung über den Janu­ar hin­aus zu ver­mei­den. Sinn­voll wäre es, wenn Men­schen in Alters- und Pfle­ge­hei­men und Über-70-Jäh­ri­ge deut­lich schnel­ler geimpft wür­den, bei­spiels­wei­se auch am Wochen­en­de, auch in der Nacht. Sind die Risi­ko­grup­pen geimpft, dann gibt es kei­ne Recht­fer­ti­gung mehr für einen flä­chen­de­cken­den Lockdown.

Quel­le: www.iwkoeln.de

Logistik der nächsten Generation durch künstliche Intelligenz

140 Pro­duk­ti­ons­stät­ten, mehr als 200 Lager und rund 70.000 Pro­duk­te bil­den das Rück­grat von Hen­kel Adhe­si­ve Technologies.

Obwohl die­se Zah­len an sich nicht unge­wöhn­lich sind, wür­de die Berech­nung der Anzahl all ihrer mög­li­chen Kom­bi­na­tio­nen einen Wert erge­ben, der die mensch­li­che Vor­stel­lungs­kraft über­steigt. Für unser Glo­bal Sup­ply Chain-Team in Ams­ter­dam gehört es zum All­tag, mit sol­chen Daten­men­gen und den Mög­lich­kei­ten, die sich aus ihrer Inter­pre­ta­ti­on erge­ben, umzu­ge­hen. Künst­li­che Intel­li­genz und intel­li­gen­te Pla­nungs-Tools unter­stüt­zen die Logis­tik­ex­per­ten bei der Opti­mie­rung von Mate­ri­al­flüs­sen und Arbeitsabläufen.

Mit der Digi­ta­li­sie­rung der Lie­fer­ket­ten­lo­gis­tik schafft Hen­kel die Basis dafür, mit den Markt­trends Schritt zu hal­ten, das Ser­vice­ni­veau für unse­re Kun­den zu ver­bes­sern und die Effi­zi­enz zu stei­gern, um auf dem Markt wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben. Durch die Nut­zung daten­ba­sier­ter Tech­no­lo­gien wie Simu­la­tio­nen und Track-and-Trace-Soft­ware erhöht der Unter­neh­mens­be­reich die Trans­pa­renz ent­lang der Lie­fer­ket­te und ebnet den Weg für wei­te­re Ver­bes­se­run­gen und neue Dienstleistungen.

Die bestehende Lagerstruktur neu denken

Jahr­zehn­te­lang plan­ten die Lie­fer­ket­ten­ma­na­ger Lager, die so nah wie mög­lich an den Pro­duk­ti­ons­stät­ten des Unter­neh­mens lie­gen soll­ten. Heu­te wird der idea­le Stand­ort vor­nehm­lich durch die Markt­an­for­de­run­gen bestimmt und liegt daher eher in der Nähe des Werks des Kun­den. Auf die­se Wei­se kön­nen Just-in-Time-Bestel­lun­gen abge­wi­ckelt und gleich­zei­tig die Trans­port­kos­ten gesenkt werden.

Auch Hen­kel ver­folgt die­sen Ansatz und setzt eine intel­li­gen­te Soft­ware ein, um die gewach­se­ne Lager­struk­tur neu zu gestal­ten. Das Tool erzeugt ein vir­tu­el­les Bild des Netz­werks, einen soge­nann­ten digi­ta­len Zwil­ling, mit dem das Team ver­schie­de­ne Sze­na­ri­en simu­lie­ren kann. Zusätz­lich sind inte­grier­te Algo­rith­men in der Lage, kom­ple­xe mathe­ma­ti­sche Auf­ga­ben zu ver­ar­bei­ten. Bei­spiels­wei­se kön­nen sie das opti­ma­le Ver­triebs­netz für ein Pro­dukt berech­nen, wobei sie begrenz­te Lager­ka­pa­zi­tä­ten an bestimm­ten Stand­or­ten sowie Kun­den­an­for­de­run­gen hin­sicht­lich der Lie­fer­zei­ten berück­sich­ti­gen. Die­se Simu­la­tio­nen sind nütz­lich, um die Vor- und Nach­tei­le ver­schie­de­ner Optio­nen abzu­wä­gen und um Rol­len und Ver­ant­wort­lich­kei­ten zu planen.

Die daten­ba­sier­te Opti­mie­rung der Mate­ri­al­flüs­se sorg­te seit 2013 für einer Ver­schie­bung in der Lager­land­schaft von Hen­kel – es wur­den 70 neue Lager eröff­net und 120 geschlos­sen. Das neue Dis­tri­bu­ti­ons­zen­trum in Bönen, ist der jüngs­te Mei­len­stein auf dem Weg zum Auf­bau eines Netz­werks mit maxi­ma­ler Kapa­zi­täts­aus­las­tung. Mit einer Flä­che von 57.000 Qua­drat­me­tern und 300 Mit­ar­bei­tern ist es das größ­te Lager von Hen­kel Adhe­si­ve Tech­no­lo­gies welt­weit. Durch­schnitt­lich wer­den 70 Lkw pro Tag abge­wi­ckelt, die vor­wie­gend Kun­den in Deutsch­land und West­eu­ro­pa beliefern.

Transport: Immer auf Kurs

Die täg­li­che Trans­port­lo­gis­tik kann mit­hil­fe intel­li­gen­ter Soft­ware­lö­sun­gen zudem wei­ter opti­miert wer­den. Die Lie­fer­ket­ten­spe­zia­lis­ten von Hen­kel nut­zen zu die­sem Zweck ein Trans­port Manage­ment Sys­tem. Das Tool ruft die in SAP erstell­ten Lie­fer­be­stel­lun­gen ab und kon­so­li­diert sie so effi­zi­ent wie mög­lich. Auch hier wer­den Algo­rith­men ver­wen­det, um Mul­ti-Pick- oder Mul­ti-Drop-Optio­nen sowie eine Kom­bi­na­ti­on aus bei­den zu berech­nen. Die Vor­tei­le lie­gen auf der Hand: Trans­port­pla­ner opti­mie­ren die Kon­so­li­die­rung von Ladun­gen und errei­chen die best­mög­li­che Lkw-Aus­las­tung, wodurch sowohl die CO2-Bilanz als auch die Kos­ten gesenkt wer­den. Zudem erhöht das Tool die Kos­ten­trans­pa­renz, da die Trans­port­kos­ten jedem ein­zel­nen geplan­ten Trans­port zuge­ord­net wer­den können.

Außer­dem hat Hen­kel Adhe­si­ve Tech­no­lo­gies eine Track-and-Trace-Lösung für Lkw in Nord­ame­ri­ka und Euro­pa ein­ge­führt. Mit sei­ner Live-Tracking-Funk­ti­on kön­nen Mit­ar­bei­ter die genau­en Ankunfts­zei­ten der ein­zel­nen Lkw ein­se­hen. Die­se Funk­tio­na­li­tät ermög­licht es, Ver­zö­ge­run­gen zu anti­zi­pie­ren, und ver­bes­sert infol­ge­des­sen die Kun­den­er­fah­rung durch schnel­le­re und genaue­re Infor­ma­tio­nen sowie die Pla­nung poten­zi­ell not­wen­di­ger Aktio­nen, zum Bei­spiel die Not­wen­dig­keit von Express­sen­dun­gen. Track-and-Trace-Lösun­gen bie­ten außer­dem neue daten­ba­sier­te Ein­bli­cke, indem sie Pla­nern Infor­ma­tio­nen über Last­vo­lu­men und stun­den­ge­naue Daten zur Pünkt­lich­keit liefern.

Ergebnisse: Deutliche Verbesserung von Nachhaltigkeit und Produktivität

Durch die Kom­bi­na­ti­on meh­re­rer intel­li­gen­ter Soft­ware­lö­sun­gen und moder­ner Pla­nungs-Tools konn­te Hen­kel Adhe­si­ve Tech­no­lo­gies sowohl wirt­schaft­li­che als auch öko­lo­gi­sche Vor­tei­le ent­lang der welt­wei­ten Lie­fer­ket­te erzie­len. Ins­ge­samt trug die Logis­tik zu erheb­li­chen Pro­duk­ti­vi­täts­ge­win­nen bei und der Unter­neh­mens­be­reich Adhe­si­ve Tech­no­lo­gies konn­te sei­nen öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck pro ver­kauf­ter Ton­ne im Jahr 2019 um 24 Pro­zent sen­ken gegen­über dem Basis­jahr 2015. Unse­re Bemü­hun­gen um eine Opti­mie­rung der Trans­port- und Lager­lo­gis­tik tra­gen somit wesent­lich zur gesam­ten Kli­ma­stra­te­gie von Hen­kel bei.

Durch die dyna­mi­sche Ent­wick­lung von Pro­duk­ten, Märk­ten und Kun­den geht unse­rem Glo­bal Sup­ply Chain-Team die Arbeit nicht aus: Die kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­rung unse­rer Lie­fer­ket­te hat wei­ter­hin Prio­ri­tät für uns. Ange­sichts inno­va­ti­ver Tech­no­lo­gien ist die Opti­mie­rung der Logis­tik ein ste­ti­ger Pro­zess, um die Anfor­de­run­gen unse­rer Kun­den best­mög­lich zu erfüllen.

Quel­le: www.henkel.de

Konjunktur 2021: Es kann meist nur besser werden

Zum Jah­res­wech­sel befragt das Insti­tut der deut­schen Wirt­schaft (IW) tra­di­tio­nell deut­sche Ver­bän­de nach ihren wirt­schaft­li­chen Erwar­tun­gen für das kom­men­de Jahr. In die­sem Jahr berich­ten die meis­ten Bran­chen von ein­schnei­den­den Schwie­rig­kei­ten und hof­fen auf eine Bes­se­rung im Jahr 2021. Aller­dings wer­den vie­le Unter­neh­men Stel­len abbau­en – vor allem dort, wo es bereits vor der Pan­de­mie Pro­ble­me gab.

Zum Jah­res­en­de schaut die deut­sche Wirt­schaft auf eines der schwie­rigs­ten Jah­re in der neue­ren Geschich­te zurück. Die Coro­na-Pan­de­mie hat schon im Früh­jahr vie­len Unter­neh­men zuge­setzt, der aktu­el­le Win­ter und die zwei­te Wel­le haben bereits ange­schla­ge­ne Bran­chen wei­ter in Bedräng­nis gebracht. Immer noch ist nicht abseh­bar, wann sich die Lage spür­bar bes­sert. Das spie­gelt sich auch in der tra­di­tio­nel­len IW-Ver­bands­um­fra­ge wider: 34 der befrag­ten 43 Ver­bän­de berich­ten von einer schlech­te­ren Wirt­schafts­la­ge als noch vor einem Jahr.

Immer­hin sind die meis­ten Ver­bän­de mit Blick auf 2021 zuver­sicht­lich und gehen davon aus, dass sich ihre Lage ver­bes­sert – wobei das Vor­kri­sen­ni­veau für vie­le Bran­chen noch nicht in Sicht­wei­te ist.

Wenig zuver­sicht­lich ist der Blick auf den Arbeits­markt: Nur fünf der 43 befrag­ten Ver­bän­de gehen davon aus, dass ihre Mit­glieds­un­ter­neh­men im kom­men­den Jahr mehr Mit­ar­bei­ter beschäf­ti­gen wer­den. 23 Ver­bän­de erwar­ten einen Beschäf­ti­gungs­ab­bau, dar­un­ter vor allem die Industrie.

wei­ter­le­sen

Henkel: Komplettlösungen für die E‑Mobilität

Mit dem brei­ten Spek­trum an Tech­no­lo­gien und Know-how ist Hen­kel Part­ner der Wahl für Kom­plett­lö­sun­gen in der Auto­mobil­industrie und ins­be­son­de­re für Elektro­fahrzeuge. Mit den Pro­duk­ten für leit­fä­hi­ge Beschich­tun­gen und ther­mi­sches Grenz­flächen­material sowie mit Montage­klebstoffen und Flüssig­dichtungen wer­den die Batterie­akete in Elek­tro­au­tos geschützt. Eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung, die Lebens­dauer der E‑Batterien zu erhal­ten, ist eine dau­er­haft funk­tio­nie­ren­de Abdich­tung des Batterie­gehäuses im Autounterboden.

Die im Unter­bo­den von Elek­tro­au­tos ver­bau­ten Bat­te­rie­ge­häu­se wer­den mit den Raum­tem­pe­ra­tur-ver­net­zen­den 2‑Komponenten Poly­ure­than­schäu­men aus der Son­der­hoff Fer­mapor K31 Pro­dukt­fa­mi­lie naht­los abge­dich­tet. Sie sichern die E‑Batterien gegen Feuch­tig­keit, Kor­ro­si­on und Staub. Außer­dem dämp­fen sie Vibra­tio­nen und sind tem­pe­ra­tur- und mate­ri­al­spe­zi­fisch che­mi­ka­li­en­be­stän­dig. Der Schutz vor die­sen Ein­fluss­fak­to­ren hilft, die Lang­le­big­keit der E‑Batterien zu verbessern.

Die Gehäu­se aus Alu­mi­ni­um­druck­guss zur Auf­nah­me der E‑Batterien wer­den mit der FIPFG– (For­med-In-Place-Foam-Gas­ket) Tech­no­lo­gie effi­zi­ent, prä­zi­se und sicher abge­dich­tet. Der CNC-geführ­te Misch­kopf der Son­der­hoff Misch- und Dosier­ma­schi­ne fährt dazu die Gehäu­se­geo­me­trie ab und trägt den 2‑Komponenten Poly­ure­than Dich­tungs­schaum Son­der­hoff Fer­mapor K31 kon­tur­ge­nau auf. Nach dem Auf­schäu­men ent­steht eine naht­lo­se Schaum­dich­tung, die bei Raum­tem­pe­ra­tur aushärtet.

Mit dem Ver­schrau­ben der Bat­te­rie­ge­häu­se­ab­de­ckung wird die elas­ti­sche Schaum­zel­len-struk­tur der Dich­tung kom­pri­miert. Somit sind Gehäu­se und Abde­ckung zuein­an­der abge­dich­tet. Die sehr gute Rück­stell­fä­hig­keit der Schaum­dich­tung erlaubt zu War­tungs­zwe­cken ein wie­der­hol­tes Öff­nen und Wie­der­schlie­ßen des Gehäu­ses. Dabei bleibt die Dicht­wir­kung der Gehäu­se­ab­dich­tung durch die gleich­blei­bend gute Kom­pres­si­on ihrer Schaum­struk­tur erhal­ten. Das Gehäu­se ist dicht und die Bat­te­rien sind gegen Spritz­was­ser und Wit­te­rungs­ein­flüs­se geschützt.

Mit den Son­der­hoff Sys­tem Solu­ti­ons, von Mate­ri­al­sys­te­men über Misch- und Dosier­an­la­gen bis zur Lohn­fer­ti­gung, bie­tet Hen­kel eine Lösung aus einer Hand. Die Exper­ten von Hen­kel unter­stütz­ten mit anwen­dungs­tech­ni­scher Bera­tung von der Kon­struk­ti­ons­pha­se der Bau­tei­le bis zum voll­au­to­ma­ti­schen Mate­ri­al­auf­trag mit der Formed-In-Place-(Foam-Gasket-) Tech­no­lo­gie in der Seri­en­pro­duk­ti­on. Die maß­ge­schnei­der­ten Auto­mo­ti­ve-Lösun­gen mit den Pro­duk­ten aus dem Son­der­hoff Port­fo­lio rei­chen von Schaum­stoff­dich­tun­gen auf der Basis von Poly­ure­than oder Sili­kon sowie Sys­te­men zum Kle­ben und Ver­gie­ßen bis hin zu Misch- und Dosier­an­la­gen für den auto­ma­ti­sier­ten Mate­ri­al­auf­trag auf Indus­trie­kom­po­nen­ten. Alter­na­tiv über­nimmt Hen­kel die Abdich­tung, Ver­kle­bung oder den Ver­guss von Bau­tei­len auch in Lohnfertigung.

Düsseldorf bleibt ein interessanter Wirtschaftsstandort

Düs­sel­dorf bleibt trotz Coro­na-Kri­se ein attrak­ti­ver Wirt­schafts- und Immo­bi­li­en­stand­ort. Das geht aus einer Ana­ly­se des Unter­neh­mens Aen­ge­velt Rese­arch her­vor. Unse­re Stadt steht dem­nach sowohl im natio­na­len als auch im inter­na­tio­na­len Ver­gleich gut da, berich­tet unse­re ANTENNE auf ihrer Web­sei­te. Dass Düs­sel­dorf eine attrak­ti­ve Stadt ist, bele­gen die seit 2014 ste­tig stei­gen­den Ein­woh­ner­zah­len. Laut Aen­ge­velt waren es Ende des ver­gan­ge­nen Jah­res 646.000. Die Anzahl der sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Beschäf­tig­ten ver­zeich­ne­te in den letz­ten Jah­ren eben­falls einen kon­stan­ten Wachs­tum. Ähn­lich sieht es mit der Büro­be­schäf­ti­gung aus. Ein­zi­ger Wer­muts­trop­fen: mit Ein­set­zen der Coro­na-Kri­se stieg die Arbeits­lo­sen­quo­te von März bis Novem­ber 2020 von 6,6 auf 8,0 Pro­zent, im glei­chen Zeit­raum redu­zier­ten sich die gemel­de­ten Arbeits­stel­len in Düs­sel­dorf um knapp ein Drit­tel. Die Exper­ten hal­ten das aber nur für einen tem­po­rä­ren Effekt der Pandemie.

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25 Jahre und es geht weiter: Der Mercedes-Benz Sprinter

Vor 25 Jah­ren begann in Düs­sel­dorf die Erfolgs­ge­schich­te des Sprin­ter, wel­che heu­te immer noch anhält. In sei­ner Ent­wick­lung setz­te das Fahr­zeug einen Mei­len­stein nach dem ande­ren. Seit jeher und auch bei der neu­es­ten Genera­ti­on ste­hen die Kun­den­be­dürf­nis­se an vor­ders­ter Stel­le: Neben der ergo­no­mi­schen Gestal­tung des Fah­rer­plat­zes beein­druckt die Vari­an­ten­viel­falt für fast jeden Ein­satz­zweck. Allein aus den mög­li­chen Auf­bau­ten, Fahr­ge­stel­len, Antriebs­kon­zep­ten, Ton­na­gen und Aus­stat­tungs­de­tails las­sen sich mehr als 1.000 ver­schie­de­ne Aus­füh­run­gen des aktu­el­len Sprin­ter zusam­men­stel­len. Mit den Mer­ce­des PRO Diens­ten und dem Mul­ti­me­dia­sys­tem MBUX schafft die aktu­el­le Genera­ti­on neue Mög­lich­kei­ten der Fahr­zeug­ver­net­zung und erlaubt mit dem voll­elek­tri­schen eSprin­ter lokal emis­si­ons­freie Trans­por­te. Als attrak­ti­ves Son­der­mo­dell ist der Sprin­ter WORKER Plus erhält­lich. Eine neue Motor­va­ri­an­te für den Lar­ge-Van aus dem Hau­se Mer­ce­des-Benz sowie die Ankün­di­gung der nächs­ten Genera­ti­on des eSprin­ter sor­gen auch im Jubi­lä­ums­jahr für neue Kapi­tel der Sprin­ter Story.

Attrak­ti­ves Antriebs-Upgrade für den erfolg­rei­chen Transporter

Der Mer­ce­des-Benz Sprin­ter fei­ert in die­sem Jahr nicht nur sein 25-jäh­ri­ges Jubi­lä­um, son­dern ist inzwi­schen auch mit neu­en Motor­va­ri­an­ten und einem neu­en Auto­ma­tik­ge­trie­be ver­füg­bar. Der Kas­ten­wa­gen und das Fahr­ge­stell mit Hin­ter­rad­an­trieb sind als ers­te Ver­sio­nen des viel­sei­ti­gen Trans­por­ters auch mit der Vier­zy­lin­der-Die­sel-Genera­ti­on der Moto­ren­fa­mi­lie OM 654 aus­statt­bar. Der hoch­ef­fi­zi­en­te und leis­tungs­star­ke Vier­zy­lin­der ist in den drei Leis­tungs­stu­fen 84 kW (114 PS), 110 kW (150 PS) sowie 125 kW (170 PS) erhält­lich. Zusam­men mit dem bewähr­ten OM 651 ste­hen damit für den Sprin­ter Kas­ten­wa­gen und das Fahr­ge­stell mit Hin­ter­rad­an­trieb zwei Vier­zy­lin­der-Die­sel­ag­gre­ga­te in jeweils drei Leis­tungs­stu­fen zur Wahl. Hin­zu kommt der ein­zi­ge Sechs­zy­lin­der im Lar­ge-Van-Seg­ment. Als wei­te­res Novum kom­bi­niert Mer­ce­des-Benz das moder­ne 2,0‑Liter-Aggregat mit dem kom­for­ta­blen 9G-TRONIC Auto­ma­tik­ge­trie­be alter­na­tiv zum 6‑Gang-Schalt­ge­trie­be. Die neun Gän­ge hal­ten zusam­men mit der aus­ge­präg­ten Over­dri­ve-Cha­rak­te­ris­tik die Motor­dreh­zah­len in jeder Fahr­si­tua­ti­on mög­lichst nied­rig, wodurch der Kraft­stoff­ver­brauch sowie das Vibra­ti­ons- und Geräusch­ni­veau noch­mals merk­lich sinken.

Der Tur­bo­die­sel­mo­tor OM 654 ist aus dem Aggre­ga­te-Port­fo­lio von Mer­ce­des-Benz Pkw bekannt und ist auch für die Modell­pfle­ge des neu­en Mer­ce­des-Benz Vito bestell­bar. Die nach der Schad­stoff­norm Euro 6d-temp ein­ge­stuf­te OM 654-Moto­ren­ge­nera­ti­on bie­tet einen ver­bes­ser­ten Geräusch- und Schwin­gungs­kom­fort. Im Fahr­zeug ist es des­halb ange­nehm lei­se und stö­ren­de Vibra­tio­nen sind redu­ziert. Die Kom­bi­na­ti­on von Alu­mi­ni­um-Gehäu­se und Stahl­kol­ben, dem Stu­fen­mul­den-Brenn­ver­fah­ren sowie der NANOSLIDE® Lauf­bahn­be­schich­tung zur Ver­rin­ge­rung der inner­mo­to­ri­schen Rei­bung ermög­licht zusam­men mit der dyna­mi­schen Mehr­we­ge-Abgas­rück­füh­rung und der motor­na­hen Abgas­nach­be­hand­lung gerin­ge Ver­bräu­che sowie nied­ri­ge Emis­sio­nen. Durch die motor­na­he Anord­nung funk­tio­niert die Abgas­nach­be­hand­lung bei gerin­gem Wär­me­ver­lust und unter güns­tigs­ten Arbeitsbedingungen.

Sprin­ter auch als WORKER Plus Modell verfügbar

Der aktu­el­le Sprin­ter Kas­ten­wa­gen 211 CDI mit einer Leis­tung von 84 kW (114 PS) ist in der Fahr­zeug­län­ge „Stan­dard“ als WORKER Plus Son­der­mo­dell erhält­lich. Das Son­der­mo­dell wird durch eine fest­ge­leg­te Seri­en­aus­stat­tung defi­niert und zeich­net sich durch einen attrak­ti­ven Preis­vor­teil aus. In Serie ent­hal­ten sind hier bereits Fea­tures wie die halb­au­to­ma­tisch gere­gel­te Kli­ma­an­la­ge TEMPMATIC, das Abla­ge­fach über der Front­schei­be auf der Fah­rer­sei­te, das MB Audio­sys­tem inkl. DAB und die Elek­trik für die Anhän­ger­steck­do­se. Das WORKER Plus Son­der­mo­dell des Sprin­ter ist ab 26.668,40 EURO (inkl. z.Zt. 16% MwSt.) erhält­lich. Im optio­na­len WORKER-Paket sind für 2.320 EURO (inkl. z.Zt. 16% MwSt.) Auf­preis die Anhän­ger­kupp­lung Kugel­kopf fest, Ganz­jah­res­rei­fen, der Bei­fah­rer­sitz Zwei­sit­zer, Air­bag Bei­fah­rer, Holz­fuß­bo­den und die Innen­ver­klei­dung des Lade­rau­mes bis Dach­hö­he (Holz) ent­hal­ten. Zusätz­lich kann das Hoch­dach für einen gerin­ge­ren Auf­preis als Son­der­aus­stat­tung optio­nal dazu gewählt wer­den. Neben dem Sprin­ter sind auch der Mid-Size Van Vito und der Citan aktu­ell in einer WORKER Plus Vari­an­te als Son­der­mo­del­le bestellbar.

Lokal emis­si­ons­frei auf der letz­ten Mei­le unter­wegs: Der Mer­ce­des-Benz eSprinter

Seit 2019 ist der eSprin­ter Kas­ten­wa­gen mit einem zuläs­si­gen Gesamt­ge­wicht von 3.500 Kilo­gramm in Hoch­dach­aus­füh­rung unter­wegs und bie­tet lokal emis­si­ons­freie Mobi­li­tät für Han­del, Logis­tik und Gewer­be. Für Fle­xi­bi­li­tät sorgt dabei die inte­grier­te Schnell­la­de­funk­ti­on, dank der die Bat­te­rie inner­halb von ca. 25 Minu­ten von 10 Pro­zent auf 80 Pro­zent nach­ge­la­den wer­den kann[1]. Das Lade­vo­lu­men von 11 m³ ist unein­ge­schränkt nutz­bar, da die Bat­te­rien im Unter­bo­den ver­baut sind. Der Elek­tro­an­trieb treibt die Vor­der­rä­der an und leis­tet 85 kW mit einem Dreh­mo­ment von bis zu 295 Nm.

Um künf­tig einen noch grö­ße­ren Kun­den­mehr­wert zu schaf­fen, hat Mer­ce­des-Benz Vans vor kur­zem die nächs­te Genera­ti­on des eSprin­ter ange­kün­digt. Auf Basis einer modu­la­ren Platt­form soll das neue Kon­zept eine größt­mög­li­che Frei­heit bei der Ent­wick­lung und Gestal­tung von ver­schie­de­nen Auf­bau­for­men ermög­li­chen, wie sie bis­her nur vom kon­ven­tio­nell ange­trie­be­nen Sprin­ter bekannt sind. Damit der eSprin­ter auch in den kom­men­den Jah­ren genau die Anfor­de­run­gen erfüllt, wel­che Kun­den zur Lösung ihrer unter­schied­lichs­ten Trans­port­auf­ga­ben benötigen.

[1] Die Dau­er der Bat­te­rie­la­dung ist von der Ladein­fra­struk­tur abhängig.

Schule nach dem 10. Januar 2021?

Aus Sicht der Lan­des­re­gie­rung kom­men für die Zeit nach dem 10. Janu­ar 2021 in Abhän­gig­keit vom aktu­el­len Infek­ti­ons­ge­sche­hen der­zeit drei Sze­na­ri­en in Betracht:

  • In Stu­fe 1 („Ange­pass­ter Schul­be­trieb“) fin­det lan­des­weit so wie zu Beginn des aktu­el­len Schul­jah­res für alle Schul­for­men und Schul­stu­fen Prä­senz­un­ter­richt unter Berück­sich­ti­gung der aktu­el­len Vor­ga­ben für die Hygie­ne und den Infek­ti­ons­schutz statt.
  • In Stu­fe 1+ („Ange­pass­ter Schul­be­trieb in Hot­spots“) sind Erwei­te­run­gen im Rah­men der in Nord­rhein-West­fa­len gül­ti­gen Hot­spot­stra­te­gie für beson­ders vom Infek­ti­ons­ge­sche­hen betrof­fe­ne Schu­len in Kom­mu­nen mit einer 7‑Ta­ges-Inzi­denz ober­halb von 200 vor­ge­se­hen. Die Ord­nungs­be­hör­den in den Krei­sen oder kreis­frei­en Städ­ten kön­nen in Abstim­mung mit dem Minis­te­ri­um für Arbeit, Gesund­heit und Sozia­les und dem Minis­te­ri­um für Schu­le und Bil­dung durch All­ge­mein­ver­fü­gung schul­spe­zi­fi­sche Ein­schrän­kun­gen des Schul­be­triebs anord­nen. Das kann u.a. ein Wech­sel­mo­dell von Prä­senz- und Distanz­un­ter­richt ab der Jahr­gangs­stu­fe 8 (mit Aus­nah­me von Abschluss­klas­sen) sein.
  • Stu­fe 2 („Lan­des­weit ein­ge­schränk­ter Schul­be­trieb“) macht eine Grund­satz­ent­schei­dung der Lan­des­re­gie­rung erfor­der­lich. Sie kann lan­des­weit einen ein­ge­schränk­ten Schul­be­trieb bei­spiels­wei­se mit einem Wech­sel von Prä­senz- und Distanz­un­ter­richt ab der Jahr­gangs­stu­fe 8 (mit Aus­nah­me von Abschluss­klas­sen) vor­se­hen. Bei einer beson­ders kri­ti­schen Infek­ti­ons­la­ge könn­te es zudem not­wen­dig wer­den, dass die Lan­des­re­gie­rung über noch wei­ter­ge­hen­de Ein­schrän­kun­gen ent­schei­den müsste.

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