Die Große Kunstausstellung NRW: Noch bis 9. August

Wer in den kommenden Tagen noch einen Besuch im Düsseldorfer Kunstpalast plant, sollte sich beeilen: Am 9. August endet die diesjährige Ausgabe der „DIE GROSSE Kunstausstellung NRW Düsseldorf“ – Deutschlands älteste und größte Verkaufsausstellung, die von Künstlerinnen und Künstlern selbst organisiert wird.


Von Christoph Sochart


Mehr als 650 Kunstwerke sind im Kunstpalast, im NRW-Forum Düsseldorf sowie im Verbindungsbereich zwischen beiden Häusern zu sehen. Die Ausstellung präsentiert nahezu die gesamte Bandbreite der zeitgenössischen Kunst: von expressiven und konzeptionellen Arbeiten über experimentelle Installationen bis hin zu ornamentalen, streng geometrischen oder gestisch-abstrakten Werken. Hyperrealistische Malerei steht neben filigranen Zeichnungen, massive Skulpturen neben zarten Objekten.

Auch preislich ist die Ausstellung breit aufgestellt. Originalwerke im sogenannten „Kleinen Format“ sind bereits ab rund 400 Euro erhältlich. Das teuerste ausgestellte Werk kostet dagegen 60.000 Euro. Damit richtet sich „Die Große“ gleichermaßen an erfahrene Sammler wie an Menschen, die erstmals ein originales Kunstwerk erwerben möchten.

Foto: Christoph Sochart

Eine Tradition seit mehr als 120 Jahren

Die Wurzeln der Ausstellung reichen bis ins Jahr 1902 zurück. Damals fand in Düsseldorf die monumentale „Industrie- und Gewerbeausstellung für Rheinland, Westfalen und benachbarte Bezirke, verbunden mit einer deutsch-nationalen Kunstausstellung“ statt. Zwischen Mai und Oktober lockte sie rund fünf Millionen Besucherinnen und Besucher an den Rhein und machte Düsseldorf zu einem internationalen Treffpunkt für Wirtschaft, Industrie und Kunst.

Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des damaligen Kronprinzen Wilhelm. Neben Mitgliedern europäischer Herrscherhäuser besuchten auch zahlreiche internationale Minister und sogar der Kronprinz von Siam die Ausstellung. Mit 2.500 Ausstellern präsentierten Unternehmen wie Krupp oder der Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein ihre Innovationen. Gleichzeitig spielte die Kunst von Beginn an eine zentrale Rolle.

Bereits 1898 hatte der Maler Fritz Roeber gemeinsam mit dem Verein der Düsseldorfer Künstler einen eigenen Verein gegründet, um eine dauerhafte Plattform für Kunstausstellungen zu schaffen. Aus dieser Initiative entwickelte sich die bis heute bestehende „DIE GROSSE“, die den Düsseldorfer Künstlerinnen und Künstlern seit mehr als einem Jahrhundert eine bedeutende Präsentationsfläche bietet.

Foto: Christoph Sochart

Kunst als Motor für den Wirtschaftsstandort

Dass dieser Beitrag in einer Wirtschafts- und Lokalzeitung erscheint, hat einen guten Grund: Kunstförderung ist auch Wirtschaftsförderung.

Kulturelle Angebote erhöhen die Attraktivität eines Wirtschaftsstandortes, stärken den Tourismus, schaffen Kaufkraft und machen Städte für Fachkräfte, Unternehmen und Investoren interessanter. Kreative Milieus fördern Innovationen, regen Kooperationen zwischen Kultur und Wirtschaft an und tragen zur hohen Lebensqualität einer Region bei.

Düsseldorf profitiert seit Jahrzehnten von seiner internationalen Kunstszene – mit renommierten Museen, Galerien, der Kunstakademie und traditionsreichen Ausstellungen wie „Die Große“. Sie bietet nicht nur etablierten Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform, sondern eröffnet auch Nachwuchstalenten Chancen auf Sichtbarkeit und Verkaufserfolge.

Letzte Gelegenheit

Bis einschließlich 9. August haben Kunstinteressierte noch die Möglichkeit, die außergewöhnliche Vielfalt der Ausstellung zu erleben und vielleicht sogar ein originales Kunstwerk mit nach Hause zu nehmen. Wer einen Eindruck von der aktuellen Kunstszene Nordrhein-Westfalens gewinnen möchte, sollte sich diese traditionsreiche Ausstellung nicht entgehen lassen. Sie verbindet seit mehr als 120 Jahren Kultur, gesellschaftlichen Austausch und wirtschaftliche Impulse – und ist damit weit mehr als nur eine Kunstausstellung.

ifo Institut: Wenig Zuspruch für Teilkrankschreibung

(ifo) Fast die Hälfte der Unternehmen hält es für nicht sinnvoll, dass sich Beschäftigte künftig auch teilweise krankmelden können. Das ergab die aktuelle Personalleiterbefragung von Randstad und dem ifo Institut. Nur etwa jedes vierte Unternehmen findet diese Möglichkeit hilfreich, weitere 25 Prozent stehen dem Instrument neutral gegenüber. Mit einer Teilkrankschreibung könnten Arbeitnehmer bei einer länger andauernden Krankheit in reduziertem Maß arbeiten. „Die meisten Unternehmen befürchten eine schwierige Abgrenzung zwischen arbeitsfähig und arbeitsunfähig“, sagt ifo-Forscher Jonas Hennrich. „Außerdem erwarten sie einen zusätzlichen organisatorischen Aufwand.“ Die Teilkrankschreibung ist nach Ansicht der Unternehmen auch nicht in jedem Bereich umsetzbar: am ehesten in der Administration (55 Prozent). Im Vertrieb/Kundenservice sehen 33 Prozent einen möglichen Einsatz dieses Instruments. In der Logistik (11 Prozent) und in der Produktion (8 Prozent) ist die Teilkrankschreibung nach Ansicht der Unternehmen wenig geeignet. Die Hälfte der Unternehmen erwartet keine wesentlichen positiven Effekte dieses Instruments. Jeweils ein Drittel der Unternehmen hofft bei solchen Krankschreibungen auf kürzere Fehlzeiten beziehungsweise auf eine schnellere Rückkehr erkrankter Mitarbeitender. 21 Prozent der Unternehmen halten es für möglich, dass erkrankte Fachkräfte trotz gesundheitlicher Einschränkungen länger arbeiten; 12 Prozent halten unter diesen Umständen eine flexiblere Personalplanung für möglich. Die beschlossene Regelung der Teilkrankschreibung sieht vor, dass bei länger andauernden Erkrankungen eine teilweise Arbeitsunfähigkeit ärztlich festgestellt werden kann und Beschäftigte ihre Arbeitszeit entsprechend reduzieren. Weiterlesen: https://kurzlinks.de/6fx9

NETZWERK Q baut Unterstützung für Ausbildungsbetriebe aus

Symbol-Foto „Auszubildende“: TEEKANNE Linkedin

(cs) Die Gewinnung und Bindung von Auszubildenden bleibt für viele Unternehmen in Düsseldorf und der Region eine der größten Herausforderungen. Um Betriebe dabei noch gezielter zu unterstützen, entwickelt sich das bundesweite Projekt NETZWERK Q weiter. Nach dem Relaunch des bisherigen Projekts „NETZWERK Q 4.0“ setzt die Initiative des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und der Bildungswerke der deutschen Wirtschaft künftig verstärkt auf praxisnahe Angebote rund um modernes Ausbildungsmarketing, den Einsatz digitaler Technologien und die Fachkräftesicherung.

Bereits im Laufe des Jahres 2027 soll das Projekt schrittweise in ein nachhaltiges Geschäftsmodell überführt werden. Für Unternehmen bedeutet das jedoch nicht das Ende der kostenfreien Unterstützung. Vielmehr bleiben zahlreiche Angebote – insbesondere im Bereich Ausbildungsmarketing – weiterhin kostenlos. Ergänzend werden künftig kostenpflichtige Veranstaltungen und Lernformate angeboten, um langfristig ein qualitativ hochwertiges und bedarfsgerechtes Weiterbildungsangebot sicherzustellen.

Ausbildungsjahr mit sechs Themenschwerpunkten begleiten

Ein zentrales neues Angebot ist die bundesweite Veranstaltungsreihe „Mit NETZWERK Q durch das Ausbildungsjahr“, die am 16. September 2026 startet. Bis August 2027 begleitet sie Unternehmen entlang des gesamten Ausbildungsprozesses – von der Ansprache potenzieller Bewerberinnen und Bewerber über das Onboarding bis hin zur langfristigen Bindung und Entwicklung von Auszubildenden.

Geplant sind mehr als 70 kostenfreie Vorträge, Workshops und Austauschformate, in denen Expertinnen und Experten sowie Unternehmen erfolgreiche Praxisbeispiele vorstellen. Den Auftakt bildet die Online-Veranstaltung „Ausbildungsmarketing – Erfolgsfaktor für deine Fachkräftesicherung“.

Aktuelle Themen für Ausbildungsverantwortliche

Parallel zur bundesweiten Veranstaltungsreihe bietet NETZWERK Q NRW weitere kostenfreie Online-Seminare zu aktuellen Herausforderungen in der dualen Ausbildung an. Im Mittelpunkt stehen Themen, die viele Betriebe derzeit beschäftigen:

4. September 2026: Gewinnung und Integration internationaler Auszubildender

22. September und 13. Oktober 2026: Erfolgreiches Ausbildungsmarketing mit Social-Media-Videos

1. Oktober 2026: KI-Mindset entwickeln – Change-Management in der Ausbildung

8. Oktober 2026: Preboarding internationaler Auszubildender mit Praxisberichten aus Unternehmen

Die Veranstaltungen richten sich insbesondere an Ausbildungsverantwortliche, Personalverantwortliche und Unternehmen, die ihre Ausbildung zukunftsfähig aufstellen möchten.

Unterstützung auch für Unternehmen in Düsseldorf

Gerade für Unternehmen in Düsseldorf, die angesichts des Fachkräftemangels verstärkt auf die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte setzen, bietet das Programm wertvolle Impulse. Moderne Recruiting-Strategien, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie die erfolgreiche Integration internationaler Auszubildender gehören inzwischen zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren einer zukunftsorientierten Personalentwicklung.

Darüber hinaus bietet das Team von NETZWERK Q NRW an, die Projektangebote direkt in Unternehmen oder im Rahmen von Ausbildungsleiter- und Personalleiterkreisen sowie Verbandsveranstaltungen vorzustellen. Damit soll der Wissenstransfer zwischen Unternehmen weiter gestärkt und der Erfahrungsaustausch gefördert werden.

Mit der Weiterentwicklung von NETZWERK Q entsteht damit ein umfassendes Unterstützungsangebot, das Unternehmen dabei helfen soll, auch künftig qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen, erfolgreich auszubilden und langfristig an den Betrieb zu binden.

https://www.netzwerkq.de/

Ruhe ist das neue Gold im Büro: Kollegen sind die größte Lärmquelle

Das moderne Büro soll Begegnung, Kreativität und Zusammenarbeit fördern. Doch genau diese Stärken werden für viele Beschäftigte zunehmend zur Belastung. Eine aktuelle repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Technologieunternehmens Logitech zeigt: Für 95 Prozent der Beschäftigten in Deutschland ist eine ruhige Arbeitsumgebung sehr oder eher wichtig. Gleichzeitig fühlen sich viele Arbeitnehmer durch den Lärm im Büro in ihrer Konzentration beeinträchtigt.


Von Christoph Sochart


Für die Erhebung wurden mehr als 2.100 Menschen in Deutschland befragt, die zumindest einen Teil ihrer Arbeitszeit im Büro verbringen. Das Ergebnis ist eindeutig: Nicht Drucker, Kaffeemaschinen oder Klimaanlagen sind die größten Störquellen – sondern die eigenen Kolleginnen und Kollegen.

Telefonate und Videokonferenzen stören am meisten

Am häufigsten genannt wurden Telefonate und Online-Meetings von Kolleginnen und Kollegen. 53 Prozent der Befragten empfinden diese als besonders störend. Fast ebenso häufig werden persönliche Gespräche im Büro genannt (47 Prozent). 41 Prozent fühlen sich zudem durch Videokonferenzen gestört, die ohne Kopfhörer geführt werden.

Erst mit deutlichem Abstand folgen klassische Hintergrundgeräusche wie Lüftungen, Drucker oder Kaffeemaschinen, die lediglich 18 Prozent als störend empfinden. Tastaturgeräusche (7 Prozent) oder Mausklicks (4 Prozent) spielen dagegen kaum eine Rolle.

Foto: KI für Unternehmerschaft Düsseldorf

Das Bedürfnis nach Ruhe wächst

Die Studie zeigt außerdem einen Wandel der Arbeitskultur. 68 Prozent der Befragten geben an, dass ihr Bedürfnis nach Ruhe in den vergangenen fünf Jahren gestiegen ist. Gleichzeitig nehmen nur 41 Prozent wahr, dass in den Büros heute bewusster auf die Lautstärke geachtet wird.

Interessant ist dabei die Diskrepanz zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung: Während lediglich vier von zehn Beschäftigten feststellen, dass insgesamt mehr Rücksicht genommen wird, sagen 51 Prozent von sich selbst, sie achteten heute stärker auf ein rücksichtsvolles Verhalten.

Konzentration leidet unter Lärm

Die Auswirkungen auf den Arbeitsalltag sind erheblich. Sieben von zehn Beschäftigten berichten, dass Geräusche im Büro ihre Konzentration beeinträchtigen. Gerade in Zeiten hybrider Arbeitsmodelle, in denen Videokonferenzen, spontane Gespräche und klassische Büroarbeit parallel stattfinden, wird die akustische Gestaltung des Arbeitsplatzes zu einem wichtigen Produktivitätsfaktor.

Nach Einschätzung von Logitech geht es dabei nicht darum, Kommunikation einzuschränken. Vielmehr müssten sich die Regeln des gemeinsamen Arbeitens an die veränderten Arbeitsformen anpassen. Telefonate, hybride Meetings und spontane Gespräche sollten so organisiert werden, dass konzentriertes Arbeiten weiterhin möglich bleibt.

Herausforderung für Unternehmen

Für Unternehmen ergeben sich daraus konkrete Handlungsfelder. Neben einer geeigneten technischen Ausstattung – etwa Headsets für Videokonferenzen – gewinnen auch Rückzugsräume, Telefonboxen oder klare Verhaltensregeln für gemeinschaftlich genutzte Arbeitsflächen an Bedeutung. Ebenso wichtig ist eine Unternehmenskultur, die gegenseitige Rücksichtnahme fördert.

Denn moderne Büros sollen Kommunikation ermöglichen, ohne konzentriertes Arbeiten zu erschweren. Die aktuelle Umfrage macht deutlich: Beschäftigte wünschen sich keinen stillen Arbeitsplatz ohne Austausch – sondern einen Arbeitsalltag, in dem Zusammenarbeit und Konzentration besser miteinander vereinbar sind.

Quelle: Repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag von Logitech unter rund 2.100 Beschäftigten in Deutschland, die zumindest teilweise im Büro arbeiten. 

TEEKANNE heißt neue Auszubildende schon vor dem Ausbildungsstart willkommen

Foto: TEEKANNE Linkedin

(cs) Noch bevor im September offiziell die Ausbildung beginnt, hat das Düsseldorfer Traditionsunternehmen TEEKANNE seine neuen Auszubildenden bereits willkommen geheißen. Bei einem lockeren Kennenlernen in der Düsseldorfer Altstadt standen das persönliche Miteinander und der Austausch im Mittelpunkt.

Der erste Eindruck zählt – und genau diesen wollte TEEKANNE seinen künftigen Auszubildenden schon vor dem eigentlichen Ausbildungsbeginn ermöglichen. Wie das Unternehmen auf seinen Social-Media-Kanälen berichtet, trafen sich die Nachwuchskräfte Anfang Juli gemeinsam mit der Ausbildungsleitung sowie aktuellen Auszubildenden zu einem ungezwungenen Kennenlernen in der Düsseldorfer Innenstadt.

Los ging es mit einem gemeinsamen Spaziergang durch die Altstadt. Bei sommerlichen Temperaturen durfte natürlich auch ein Eis nicht fehlen, bevor die Gruppe weiter zur Rheinpromenade zog. Dort bot die entspannte Atmosphäre am Rheinufer den idealen Rahmen, um sich kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen.

Dabei standen nicht nur persönliche Gespräche im Vordergrund. Die angehenden Auszubildenden konnten sich bereits frühzeitig über den Start ins Berufsleben informieren und ihre Fragen direkt an die Ausbildungsleitung sowie an Auszubildende aus höheren Lehrjahren richten. Themen wie der Ablauf der ersten Arbeitstage, die Ausbildung im Unternehmen oder der Berufsalltag konnten so aus erster Hand beantwortet werden.

Von diesem frühen Austausch profitieren beide Seiten: Die neuen Nachwuchskräfte lernen ihre zukünftigen Kolleginnen und Kollegen bereits vor dem ersten Ausbildungstag kennen und starten dadurch mit mehr Sicherheit und Vorfreude in ihre Ausbildung. Gleichzeitig stärkt das Unternehmen den Teamgeist von Beginn an.

Die neuen Auszubildenden werden ihre Ausbildung im September sowohl bei TEEKANNE als auch beim Tochterunternehmen Teepack beginnen. Mit dem gemeinsamen Sommertreffen setzt das Düsseldorfer Traditionsunternehmen ein Zeichen dafür, wie wichtig eine gute Willkommenskultur und persönliche Begleitung für den Einstieg junger Menschen ins Berufsleben sind.

Zum Abschluss des Treffens wünschte TEEKANNE den künftigen Auszubildenden einen schönen Sommer und freut sich darauf, sie im September offiziell im Unternehmen begrüßen zu dürfen. Damit beginnt für die Nachwuchskräfte ein neuer Lebensabschnitt – mit ersten Kontakten, die bereits vor dem ersten Ausbildungstag geknüpft wurden.

Brehmstraße ab Montag komplett gesperrt

Foto: Christoph Sochart

(ud) Von Montag (4 Uhr) bis Donnerstagmorgen (6. August 2026, 4 Uhr) wird der Boden zwischen dem Brehmplatz und der Grunerstraße auf mögliche Kampfmittel untersucht. Für diese Sicherheitsüberprüfung muss der gesamte Abschnitt für den Verkehr gesperrt werden.

Henkel-Renntag begeistert 18.000 Besucher auf der Düsseldorfer Galopprennbahn

Foto: HENKEL

Sport, Familienfest und 150 Jahre Henkel: Der Henkel-Renntag hat einmal mehr Tausende Besucher auf die Galopprennbahn im Grafenberger Wald gelockt. Rund 18.000 Gäste erlebten hochklassigen Pferdesport, ein buntes Familienprogramm und zahlreiche Aktionen rund um das Düsseldorfer Traditionsunternehmen.


Von Christoph Sochart


Im Mittelpunkt des Renntages stand der Henkel-Preis der Diana, eines der renommiertesten Stutenrennen Europas. Das traditionsreiche Galopprennen ist mit einem Preisgeld von 500.000 Euro dotiert und zählt zu den sportlichen Höhepunkten des deutschen Rennkalenders. Damit unterstrich Düsseldorf erneut seine Bedeutung als Austragungsort international beachteter Pferdesportveranstaltungen. Am Abend entschied Jockey Eduardo Pedroza Soreanga das wichtigste Stuten-Rennen in Deutschland für sich und kassierte 300.000 Euro.

Auch zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur nutzten den Renntag für Begegnungen und Gespräche. In der Henkel-Lounge begrüßten Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel, Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller sowie Dr. Alexander Bethke-Jaenicke, Präsident des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins, die Gäste.

Für Henkel hatte die Veranstaltung in diesem Jahr eine besondere Bedeutung. Das Düsseldorfer Unternehmen feiert 2026 sein 150-jähriges Bestehen. Vorstandschef Carsten Knobel betonte, dass der Renntag eine ideale Gelegenheit sei, dieses Jubiläum gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Partnern sowie zahlreichen Gästen zu feiern.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hob die Bedeutung der Veranstaltung für die Landeshauptstadt hervor. Der Henkel-Renntag stehe für Tradition, Leistungsbereitschaft und Offenheit und ziehe seit vielen Jahren Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region nach Düsseldorf.

Kreative Hüte sorgen für Aufmerksamkeit

Ein fester Bestandteil des Renntages war erneut der von der Henkel-Marke Syoss präsentierte Hut-Wettbewerb. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher erschienen mit aufwendig gestalteten Kopfbedeckungen und sorgten für echtes Ascot-Flair auf der Rennbahn.

Eine prominent besetzte Jury mit unter anderem Dr. Simone Bagel-Trah, Carsten Knobel, der Neusser Stadtkämmerin Meike Folkerts, Model Annika Gassner, Journalistin Dagmar Haas-Pilwat und Kostümdesigner Hazy Hartlieb prämierte die kreativsten Entwürfe. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhielten hochwertige Preise – darunter Wellness-Aufenthalte, Hotelübernachtungen sowie Einkaufsgutscheine.

Familienprogramm begeistert Groß und Klein

Neben den sportlichen Wettbewerben stand vor allem das umfangreiche Rahmenprogramm im Mittelpunkt. Bekannte Henkel-Marken wie Persil, Pattex und Schauma präsentierten sich mit interaktiven Mitmach-Angeboten.

Für Kinder gab es ein großes Aktionsgelände mit Bastelstationen, Ponyreiten, Karussells und weiteren Attraktionen. Ergänzt wurde das Angebot durch eine Picknick-Area mit Blick auf die Rennbahn sowie Live-Musik.

Passend zum Unternehmensjubiläum konnten Besucher außerdem die Geschichte des Düsseldorfer Traditionsunternehmens kennenlernen und Einblicke in 150 Jahre Unternehmensentwicklung gewinnen.

Mit der gelungenen Kombination aus internationalem Spitzensport, Familienfest und Jubiläumsfeier bestätigte der Henkel-Renntag erneut seinen Ruf als eine der beliebtesten und größten Traditionsveranstaltungen in Düsseldorf. Rund 18.000 Besucher sorgten dafür, dass die Galopprennbahn im Grafenberger Wald auch in diesem Jahr zu einem Treffpunkt für Sport, Wirtschaft und Gesellschaft wurde.

Interessanter Auftrag: Rheinmetall modernisiert F123-Fregatte

Foto: RHEINMETALL

(ud) Das Düsseldorfer Technologie-Unternehmen Rheinmetall hat zum Ende des zweiten Quartals 2026 den Auftrag zur Modernisierung der 143 Meter langen Fregatte BAYERN erhalten. Ziel des Vorhabens ist es, die Einsatzfähigkeit der bereits 1996 in Dienst gestellten Einheit der Deutschen Marine bis mindestens 2035 sicherzustellen und das Fähigkeits-profil an aktuelle Anforderungen anzupassen. Der Auftragswert liegt im mittleren dreistelligen MioEUR-Bereich.

Im Rahmen der Nutzungsdauerverlängerung (Sicherstellen der Einsatzverfügbarkeit) werden auf der zu Rheinmetall gehörenden Neuen Jadewerft in Wilhelmshaven bis 2029 zentrale Systeme der Fregatte umfassend modernisiert. Dazu gehören insbesondere die Erneuerung des Führungs- und Waffeneinsatzsystems (FüWES), die Überholung schiffstechnischer Anlagen und die Modernisierung der Radar-Sensorik. Zudem werden die Antriebs- und Vortriebsanlagen überholt und wesentliche Systeme zur U-Boot-Abwehr nachgerüstet. Mit dem Upgrade wird das Marineschiff der Klasse F123 technisch auf den neuesten Stand gebracht und die Fähigkeiten für künftige Einsätze nachhaltig gestärkt.

Der Auftrag unterstreicht zugleich die Bedeutung des Servicegeschäfts als strategisches Geschäftsfeld der Rheinmetall-Division Naval Systems. Langfristige Instandhaltung, Modernisierung und Lebenszyklusbetreuung bilden einen wesentlichen Bestandteil des Leistungsportfolios und sichern die Einsatzbereitschaft komplexer Marinesysteme über Jahrzehnte.

„Wir konzentrieren uns jetzt mit voller Kraft auf die termingerechte Ablieferung. Die Neue Jadewerft verfügt über langjährige Erfahrung in der Modernisierung und Instandsetzung von Marineschiffen – allen voran Fregatten – sowie über umfassende Expertise in der Integration komplexer maritimer Systeme. Unsere Kompetenzen in diesem Bereich und die enge Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern und unserem Kunden schaffen die Voraussetzungen dafür, das Schiff pünktlich und in der geforderten Qualität an die Deutsche Marine zu übergeben“, sagt Tim Wagner, CEO der Division Naval Systems der Rheinmetall AG.

Aktuell liegt das Schiff zwecks Ausbaus wesentlicher Großkomponenten an der Pier der Neuen Jadewerft. Anschließend wird die BAYERN ins Dock verholt.

Niedrigwasser auf dem Rhein wird zum Standortproblem für die Industrie

Robert Lamers Foto: FORTIN

(cs) Der Rhein ist seit Jahrhunderten die wichtigste Lebensader der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Für zahlreiche Düsseldorfer Unternehmen ist der Fluss bis heute ein unverzichtbarer Transportweg für Rohstoffe und Waren. Doch immer häufiger machen lang anhaltende Niedrigwasserphasen der Industrie zu schaffen – mit spürbaren wirtschaftlichen Folgen.

Wie die Rheinische Post in ihrer Ausgabe vom 31. Juli 2026 berichtet, sieht sich auch das traditionsreiche Düsseldorfer Familienunternehmen Fortin, Mitglied der Unternehmerschaft Düsseldorf, mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Unabhängig vom Standort spielte der Rhein für das Unternehmen stets eine zentrale Rolle bei der Anlieferung von Getreide.

Heute jedoch wird dieser Wettbewerbsvorteil zunehmend zum Risiko. „Die Situation ist sehr angespannt. Man kann schon von einer Krise sprechen“, wird Geschäftsführer Robert Lamers in der Rheinischen Post zitiert. Das Unternehmen arbeite inzwischen bereits an einem „Plan B“, falls der Gütertransport auf dem Rhein künftig noch stärker eingeschränkt werde.

Folgen reichen weit über ein einzelnes Unternehmen hinaus

Das Beispiel Fortin steht stellvertretend für viele Industrieunternehmen entlang des Rheins. Metall- und Elektro-, Chemie-, Stahl-, Energie-, Baustoff- und Lebensmittelunternehmen sind in hohem Maße auf eine funktionierende Binnenschifffahrt angewiesen. Sinkende Pegelstände führen dazu, dass Schiffe nur noch mit reduzierter Ladung fahren können. Dadurch steigen die Transportkosten erheblich, Lieferketten geraten unter Druck und zusätzliche Transporte auf Straße und Schiene werden notwendig.

Gerade der Wirtschaftsstandort Düsseldorf profitiert seit Jahrzehnten von seiner Lage am Rhein. Der Fluss verbindet Unternehmen mit internationalen Häfen und europäischen Wirtschaftszentren. Fällt diese Stärke zunehmend weg oder wird unzuverlässig, entstehen Wettbewerbsnachteile für den gesamten Industriestandort.

Klimaanpassung wird zur wirtschaftspolitischen Aufgabe

Die zunehmenden Extremwetterlagen zeigen, dass Klimaanpassung längst auch ein wirtschaftliches Thema ist. Neben Investitionen in eine widerstandsfähige Infrastruktur gewinnen alternative Logistikkonzepte, moderne Lagerstrategien und eine bessere Verzahnung der Verkehrsträger an Bedeutung.

Für Unternehmen bedeutet dies zusätzliche Investitionen und langfristige Planungen. Gleichzeitig sind Politik und Infrastrukturbetreiber gefordert, die Wasserstraße Rhein auch unter veränderten klimatischen Bedingungen leistungsfähig zu halten und die Voraussetzungen für einen zuverlässigen Güterverkehr zu schaffen.

Wettbewerbsfähigkeit sichern

Die Situation bei Fortin macht deutlich, dass die Herausforderungen durch Niedrigwasser längst keine Ausnahme mehr sind. Sie betreffen zahlreiche Unternehmen in der Region und entwickeln sich zunehmend zu einem Standortfaktor.

Damit Düsseldorf auch künftig ein starker Industrie- und Wirtschaftsstandort bleibt, braucht es verlässliche Verkehrswege, moderne Infrastruktur und eine kluge Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Der Rhein bleibt das Rückgrat der regionalen Wirtschaft – seine langfristige Nutzbarkeit ist deshalb von zentraler Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Wie dürfen an dieser Stelle NICHT auf den heutigen Artikel von Kollege Jens-Uwe Ruhnau in der RHEINISCHEN POST verlinken, empfehlen diesen aber sehr gerne!

HENKEL-Renntag

Foto: HENKEL

(ud) Am Sonntag, den 2. August 2026, ist es wieder so weit: Auf der Galopprennbahn in Düsseldorf-Grafenberg findet der Henkel-Preis der Diana statt. Im Jahr seines 150-jährigen Firmenjubiläums lädt Henkel gemeinsam mit dem Düsseldorfer Reiter- und Rennverein zu einem der Höhepunkte der Rennsportsaison ein. Die Besucher:innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm aus hochklassigem Pferderennsport sowie vielfältigen Mitmach-Aktionen für die ganze Familie.

„Seit mehr als zwei Jahrzehnten unterstützen wir diese Veranstaltung mit großer Überzeugung. Umso mehr freuen wir uns, auch im Jahr unseres 150-jährigen Henkel-Jubiläums Teil davon zu sein. Im Mittelpunkt steht für uns das gemeinsame Erlebnis: sportliche Spitzenleistungen auf der Rennbahn und ein abwechslungsreiches Programm, das Menschen aller Generationen zusammenbringt“, sagt Alexander Pieper, Leiter Corporate Sponsoring & Events bei Henkel.

Pferderennsport der Extraklasse beim Henkel-Preis der Diana

Beim Henkel-Renntag werden verschiedene hochkarätige Pferderennen stattfinden – darunter auch das Rennen um den Henkel-Preis der Diana mit einem Preisgeld von 500.000 Euro. Der Preis der Diana fand erstmals im Jahr 1857 in Berlin-Tempelhof statt und gehört heute zu den wichtigsten internationalen Stutenrennen in Europa. Ausschließlich dreijährige Stuten dürfen hier antreten.

„Der Henkel-Renntag steht seit Jahren für erstklassigen Galoppsport und zieht Teilnehmer:innen aus dem In- und Ausland an“, sagt Dr. Alexander Bethke-Jaenicke, Präsident des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins. „Wir erwarten erneut starke Starterfelder und spannende Wettbewerbe auf höchstem Niveau.“

Foto: HENKEL

Wer hat den schönsten Hut?

Zu den Highlights des Renntag-Programms gehört der Syoss-Hut-Wettbewerb, bei dem die kreativsten Hüte prämiert werden. Besucher:innen mit Hut können direkt vor Ort am Wettbewerb teilnehmen und sich fotografieren lassen. In der Jury sitzen Dr. Simone Bagel-Trah, Aufsichtsratsvorsitzende und Vorsitzende des Gesellschafterausschusses von Henkel, Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel, Meike Folkerts, Erste Beigeordnete und Stadtkämmerin der Stadt Neuss, Model Annika Gassner, Journalistin Dagmar Haas-Pilwat sowie Kostümdesigner und Theatermacher Hazy Hartlieb. Die Gewinner:innen können sich über attraktive Preise freuen, unter anderem ein Wellness-Erlebnis im Vabali Spa Düsseldorf und Einkaufsgutscheine bei Falconeri und Breuninger.

Ein Fest für die ganze Familie

Der Henkel-Renntag überzeugt nicht nur mit sportlichen Höhepunkten und dem Hut-Wettbewerb, sondern auch mit einem vielfältigen Begleitprogramm: Zahlreiche Marken, darunter Persil, Schauma und Pattex, laden mit Aktionen und Gewinnspielen zum Mitmachen ein. Jüngere Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Angebot mit Bastelstationen, Karussellfahrten und Ponyreiten. Wer eine Pause einlegen möchte, findet in der Picknick-Area mit Blick auf die Rennbahn und Live-Musik eine entspannte Atmosphäre. Anlässlich des 150-jährigen Henkel-Jubiläums erhalten die Besucher:innen zudem spannende Einblicke in die Unternehmensgeschichte. Beim Dosenwerfen können sie darüber hinaus gemeinnützige Initiativen unterstützen.

Tickets und Anreise

Eintrittskarten sind online unter shop.duesseldorf-galopp.de oder an der Tageskasse verfügbar. Stehplätze kosten 19 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 12 Jahren ist der Eintritt kostenlos. Zu jedem online gebuchten Ticket gibt es ein Programmheft gratis dazu (nach Verfügbarkeit). Einlass und Beginn des Rahmenprogramms ist ab 12 Uhr. Es empfiehlt sich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln – ab dem Parkplatz am Staufenplatz sowie dem Metro-Parkplatz an der Schlüterstraße, der für Renntags-Besucher:innen ebenfalls zur Verfügung steht, fahren kostenlose Shuttlebusse zur Galopprennbahn in Düsseldorf-Grafenberg.