Stimmung in der Metall- und Elektroindustrie weiterhin tief im Keller – viele Unternehmen werden Stellen abbauen – einziger Lichtblick ist die Ausbildungssituation

(ud) Die Stimmung in den Unternehmen der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie bleibt nach dem langjährigen Tiefpunkt vor Jahresfrist auch zum Jahreswechsel 2025/26 weiterhin tief im Keller. Jedes vierte Unternehmen muss Stellen abbauen. Der Präsident von Metall NRW, Arndt Kirchhoff, nannte die Ergebnisse in der Rheinischen Post „Ausdruck einer gravierenden Standortschwäche, die durch massive geopolitische Unsicherheiten noch verstärkt wird“.

Dies ist das Ergebnis einer in Düsseldorf vorgelegten aktuellen Konjunkturumfrage des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW) zum Jahreswechsel 2025/2026, an der 354 Betriebe mit fast 95.000 Beschäftigten dieses Industriezweigs teilgenommen haben. Das Ergebnis deckt sich mit derselbigen Umfrage unter den Betrieben in Düsseldorf.

Die darin abgebildeten Branchen sind unter anderem der Maschinenbau, die Elektroindustrie, der Automobilbau, Hersteller von Metallerzeugnissen, die Metallerzeugung und -bearbeitung sowie Gießereien. Nur 14 Prozent der Unternehmen bezeichnen ihre aktuelle Geschäftslage als gut, für die nächsten sechs Monate rechnen gerade einmal zehn Prozent mit einer Besserung. Eine Umkehr des Trends, wonach in der größten Industriebranche Nordrhein-Westfalens die Produktion inzwischen um 23 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2018 liegt und seit Juni 2024 Monat für Monat rund 2.100 Arbeitsplätze verloren gehen, ist auch für das Jahr 2026 nicht in Sicht.

Die Rheinische Post ergänzt in ihrer Ausgabe vom 02. Januar 2026: Da die Arbeitgeber die Hälfte der Sozialabgaben tragen, treffen die steigenden Krankenkassen-Beiträge 2026 auch sie. Künftig drohen zudem Renten- und Pflegebeiträge zu steigen. „Die Lage ist ernst. Ohne Reformen werden die Beitragssätze zur Sozialversicherung in nicht allzu ferner Zukunft 50 Prozent erreichen“, hatte unlängst die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, gewarnt. Sie forderte, alle zehn Jahre das Rentenalter um sechs Monate anzuheben.

Der Präsident von METALL NRW, Arndt G. Kirchhoff, bezeichnete die Ergebnisse der Umfrage seines Verbandes als „Ausdruck einer tiefen Wettbewerbsfähigkeitskrise und gravierenden Standortschwäche, die durch massive geopolitische Unsicherheiten noch verstärkt wird“. Er beobachte eine anhaltend pessimistische Stimmung in vielen Unternehmen dieses Industriezweigs quer durch alle Branchen, Betriebsgrößen und Regionen Nordrhein-Westfalens. Insbesondere mit Blick auf wirtschafts- und sozialpolitische Entscheidungen in Brüssel und Berlin begegne ihm immer wieder eine bittere Mischung aus tiefer Unruhe, großer Verunsicherung und zuweilen sogar Fassungslosigkeit in der Unternehmerschaft. „Bei Unternehmerinnen und Unternehmern im Land verstärkt sich der Eindruck, beträchtliche Teile der Politik hätten ungeachtet der seit drei Jahren bestehenden Rezession ein immer noch massives Erkenntnisproblem, die wirtschaftlichen Realitäten auch nur wahrzunehmen“, sagte Kirchhoff.

So jedenfalls sei ein nachhaltiger und dringend notwendiger Stimmungswechsel in den Betrieben nicht herbeizuführen. Die Politik müsse endlich begreifen, dass es die international nicht mehr wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen den Unternehmen hierzulande immer schwerer machten, mit den rasanten und zum Teil dramatischen Veränderungen auf den globalen Märkten Schritt halten zu können. „Ich kann immer nur wiederholen: Wenn wir massive Wohlstandsverluste in unserem Land verhindern wollen, darf die Politik keine Zeit mehr verlieren, um grundlegende Reformen umzusetzen“, betonte der NRW-Metallarbeitgeberpräsident. Deutschland müsse endlich zur Kenntnis nehmen, dass sich wichtige Volkswirtschaften der Welt nicht mehr an die Handelsregeln hielten und ihre Märkte lieber mit Zöllen abschotteten, die Kontinente in Einflusszonen zerfielen, in denen die jeweiligen Großmächte mit radikalen Mitteln eine ausschließlich interessengeleitete Machtpolitik betrieben. In dieser für die Exportnation Deutschland so schwierigen globalen Gemengelage müsse die Politik umso mehr alles daransetzen, im Inland ihre Hausaufgaben in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zu machen.

Vor diesem Hintergrund warnte Kirchhoff eindringlich vor der Illusion zu glauben, die bisherigen Maßnahmen in der Energie- und Steuerpolitik würden bereits reichen, um die Wettbewerbsposition des Standorts Deutschland grundlegend zu verbessern. Nach wie vor sei der schwere Rucksack für die Betriebe mit immer noch zu hohen Energiekosten, international nicht konkurrenzfähigen Steuerlasten und Arbeitskosten, kurzen Arbeitszeiten, einer in Teilen sanierungsbedürftigen Infrastruktur, einer erdrückenden Bürokratie und langwierigen Planungs- und Genehmigungsverfahren prall gefüllt. Er nehme zwar wahr, dass sich die Bemühungen zum Bürokratieabbau und zur Beschleunigung von Verfahren mittlerweile erhöhten. Das sei erfreulich, doch zugleich bereite ihm der parteiübergreifende Unwille der Politik, insbesondere grundlegende Reformen zur Finanzierung und Zukunftssicherung der Sozialsysteme in Angriff zu nehmen, ganz große Sorgen, so Kirchhoff.

Der NRW-Metallarbeitgeberpräsident wörtlich: „Geht der Anstieg der Lohnzusatzkosten ungebremst so weiter und liegen die Sozialbeiträge Mitte der 2030er Jahre bei 50 Prozent, brauchen wir uns in Deutschland über alle anderen Themen wie Energiepolitik, Sozialpolitik, Klimaschutz oder auch Wehrhaftigkeit bald nicht mehr zu unterhalten.“ Es gehe in den nächsten Monaten und Jahren entscheidend um eine grundlegende Verbesserung der Kosten-Wettbewerbsfähigkeit der Industrie. Hierbei seien auch die Arbeitskosten von großer Bedeutung. In der Metall- und Elektroindustrie würden die Tarifentgelte der Beschäftigten im April um weitere 3,1 Prozent steigen. „Für viele Betriebe in Nordrhein-Westfalen ist das schon ein ganz dickes Brett, weil der beim Tarifabschluss 2024 von Arbeitgebern und Gewerkschaften für das Jahr 2026 erwartete Aufschwung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausbleiben dürfte“, so Kirchhoff. Mit ihrer Ankündigung, auch im kommenden Jahr weiteres Personal abzubauen, sendeten viele Betriebe ein eindringliches Warnsignal.

Mit Blick auf die im internationalen Maßstab sehr kurzen Arbeitszeiten forderte Kirchhoff eine ehrliche Debatte über die Verlängerung der Lebensarbeitszeit. „Wir werden alle im Schnitt gesünder älter, deshalb ist es auch zumutbar, das Renteneintrittsalter an die steigende Lebenserwartung anzupassen“, sagte Kirchhoff. Er appellierte auch an die Gewerkschaften, in dieser Frage ihre „Politik der verschränkten Arme“ zu überdenken. Wer bei der Rente sowohl Leistungskürzungen als auch Beitragssteigerungen verhindern wolle, müsse endlich beginnen, über die dritte Stellschraube Lebensarbeitszeit pragmatisch nachzudenken.

Als „bitteren Beleg für sinkendes Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit nordrhein-westfälischer M+E-Standorte“ bezeichnete der Metallarbeitgeberpräsident die per saldo nach wie vor zurückhaltende private Investitionstätigkeit. „Wenn immer noch deutlich mehr als ein Drittel unserer Unternehmen ihre Investitionstätigkeit im Inland weiter drosseln will, dann zeigt dies die hohe Gefährdung unserer industriellen Basis“, erklärte Kirchhoff. Schon zum Jahreswechsel 2024/25 sei die inländische Investitionsbilanz klar im Minus gewesen. Die weiterhin nachlassenden oder gar fehlenden Investitionen in Innovationen oder neue Maschinen, Anlagen und Produkte würden schon in absehbarer Zeit spürbare Wohlstandsverluste erwarten lassen. Kirchhoff wörtlich: „Ich kann mich nur wiederholen: Um das Ruder wirklich herumzureißen, braucht Deutschland jetzt einen wirtschafts- und sozialpolitischen Befreiungsschlag.“

Die Ergebnisse der METALL-NRW-Umfrage im Einzelnen:

Geschäftslage: Mit der Wirtschaftslage ist die nordrhein-westfälische M+E-Industrie sehr unzufrieden, die aktuelle Beurteilung fällt noch schlechter aus als vor Jahresfrist: Gerade mal 14 Prozent der befragten Unternehmen bezeichnen ihre gegenwärtige Geschäftslage als „gut“ (2024/25: 15 Prozent). Derweil ist fast die Hälfte der Betriebe (46 Prozent) mit der aktuellen Lage „unzufrieden“ (2024/25: 48 Prozent).

Geschäftserwartungen: Auch die Geschäftsperspektiven für die nächsten sechs Monate sehen die Betriebe per saldo deutlich pessimistisch. 26 Prozent erwarten rückläufige Geschäfte (2024/25: 40 Prozent), nur 10 Prozent erwarten eine Besserung (2024/25: 5 Prozent).

Auftragslage: Die aktuelle Auftragslage lässt ebenfalls zu wünschen übrig und bewegt sich weitgehend auf dem niedrigen Vorjahresniveau.
·        Die Ordertätigkeit aus dem Inland bezeichnen 8 Prozent als „gut“ (2024/25: 8 Prozent), demgegenüber 55 Prozent als „schlecht“ (2024/25: 57 Prozent).
·        Die Nachfrage aus dem Ausland bewerten 13 Prozent der Betriebe als „gut“ (2024/25: 15 Prozent), dagegen 41 Prozent als „schlecht“ (2024/25: 47 Prozent).

Auftragserwartungen: Wenig verheißungsvoll ist auch der Blick nach vorn: Die Erwartungen bei den Bestellungen sind im Vorjahresvergleich per saldo noch immer deutlich pessimistisch.
·        Bei den Inlandsaufträgen rechnen nur 11 Prozent mit einer  Verbesserung (2024/25: 6 Prozent). An eine Verschlechterung glauben derzeit 27 Prozent (2024/25: 40 Prozent).
·        Bei den Auslandsorders erwarten immerhin 14 Prozent in den kommenden sechs Monaten eine Verbesserung (2024/25: 13 Prozent). Mit einer Verschlechterung rechnen 22 Prozent (2024/25: 31 Prozent).

Ertragslage: Auch die Ertragslage ist gleichbleibend schlecht. Die Zahl der Betriebe, die ihre Erträge als „gut“ bezeichnen, verharrt ebenso auf dem niedrigen Niveau von 2024/25 (13 Prozent) wie die Zahl der Unternehmen, die ihre Ertragslage als „schlecht“ bewerten, auf dem hohen Niveau des Vorjahres (48 Prozent).

Ertragserwartungen: Der Blick auf die Erträge der nächsten sechs Monate in der nordrhein-westfälischen M+E-Industrie macht wenig Hoffnung: Mehr als doppelt so viele Betriebe rechnen eher mit einer rückläufigen Ertragsentwicklung (28 Prozent (2024/25: 41 Prozent)) als mit einer Verbesserung (13 Prozent (2024/25: 7 Prozent)).

Investitionen: Die geringe Nachfrage, die schwache Ertragslage sowie hohe Energiepreise, Arbeitskosten und Bürokratielasten machen sich unter dem Strich erneut bei den Investitionsplänen der Unternehmen bemerkbar.
·        Im Inland wollen 36 Prozent der Firmen ihre Investitionen weiter zurückfahren (2024/25: 44 Prozent), nur 22 Prozent der Betriebe wollen sie dagegen ausbauen (2024/25: 14 Prozent).
·        Im Ausland beabsichtigen 25 Prozent (2024/25: 31 Prozent), ihre Investitionen weiter zu drosseln, wie schon im Vorjahr planen lediglich 18 Prozent mit zunehmenden Investitionen.

Beschäftigung: Die anhaltende Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung hinterlässt in den Unternehmen im wichtigsten Industriezweig Nordrhein-Westfalens auch bei der Beschäftigung tiefe Spuren.
·        Neueinstellungen: Während in den vergangenen sechs Monaten 19 Prozent der Betriebe Neueinstellungen meldeten, planen dies für das nächste Halbjahr nur noch 15 Prozent. Vor einem Jahr lagen die Vergleichswerte noch bei 16 Prozent (2. Halbjahr 2024) und 9 Prozent (1. Halbjahr 2025).
·        Beschäftigungsabbau: In den vergangenen sechs Monaten haben 30 Prozent der Unternehmen Beschäftigung abgebaut, für die nächsten sechs Monate planen 25 Prozent mit einer rückläufigen Beschäftigung. Vor Jahresfrist lagen die Vergleichswerte bei 27 Prozent (2. Halbjahr 2024) und 31 Prozent (1. Halbjahr 2025).
·        Kurzarbeit: Auch der Anteil der Unternehmen mit Kurzarbeit bleibt hoch und liegt sowohl im Rückblick auf die vergangenen sechs Monate als auch beim Ausblick auf die kommenden sechs Monate bei 28 Prozent. Vor einem Jahr meldeten 27 Prozent der Betriebe (2. Halbjahr 2024) sowie 39 Prozent (1. Halbjahr 2025) Kurzarbeit.

Ausbildung: Als stabil erweist sich erfreulicherweise die Ausbildungssituation in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie. Nach wie vor wollen fast drei Viertel der Betriebe (72 Prozent) ihr hohes Engagement unverändert beibehalten (2024/25: 71 Prozent). Allerdings: Gegenwärtig planen nur 9 Prozent der Betriebe eine Ausweitung ihres Ausbildungsplatzangebots (2024/25: 11 Prozent). 19 Prozent wollen weniger Ausbildungsplätze anbieten (2024/25: 18 Prozent).

Flughafen Düsseldorf begrüßte 21-millionsten Passagier

(ud) Überraschung am Silvestermorgen: Beim Check-in für ihren Flug mit Etihad Airways über Abu Dhabi nach Phuket wurde Dorit Golling gemeinsam mit ihrem Ehemann Maik als 21-millionster Fluggast des Jahres begrüßt. Die Airline beschenkte das Paar aus Neuss mit einem Fluggutschein für die nächste gemeinsame Reise. Der Airport machte die Überraschung mit einer Einladung in die Open Sky Lounge sowie Gutscheinen für Gastronomie und Shopping perfekt.

Etihad Airways, die Düsseldorf derzeit täglich mit Abu Dhabi verbindet, erweitert ihr Angebot ab September auf zwei tägliche Flüge. Für das beschenkte Paar wie für alle Reisenden wächst damit die Auswahl an Verbindungsmöglichkeiten und Umsteigeoptionen über den Golf.

„21 Millionen Passagiere sind ein starkes Ergebnis und ein Vertrauensbeweis unserer Gäste“, sagt Lars Redeligx, CEO des Düsseldorfer Airports. „Mein Dank gilt allen Reisenden und ebenso dem gesamten Team DUS sowie unseren Partnern, die mit großem Einsatz dafür sorgen, dass der Betrieb verlässlich bleibt und unsere Gäste eine angenehme Reise haben. Dieser Erfolg in einem durchaus anspruchsvollen Jahr gehört uns allen.“

Mit dem Erreichen der 21-Millionen-Marke setzt der Düsseldorfer Airport seine Erholung nach der Pandemie fort. Nach 20 Millionen Fluggästen im Jahr 2024 zeigt sich eine weiterhin wachsende Nachfrage. Trotz struktureller Belastungen der Branche in Deutschland und punktueller Herausforderungen in Spitzenzeiten ist es dem Airport gemeinsam mit seinen Partnern gelungen, Abläufe weiter zu stabilisieren und das Reiseerlebnis zu verbessern.

Der symbolische Empfang des 21-millionsten Passagiers setzt ein Ausrufezeichen hinter das Jahr und unterstreicht zugleich den Anspruch, diesen Weg 2026 konsequent weiterzugehen.

Rückblick 2025 – Ein starkes Jahr für die Düsseldorfer Wirtschaft

(ud) 2025 war für unseren Podcast Düsseldorfer Wirtschaft ein ganz besonderes Jahr.
Wir haben viele neue Episoden veröffentlicht, neue Formate ausprobiert und gezeigt, wie innovativ, vielfältig und zukunftsorientiert die Wirtschaft in unserer Stadt ist.

Mit spannenden Gästen, exklusiven Einblicken in Düsseldorfer Betriebe und neuen Ideen im lokalen Podcastbereich haben wir Wirtschaft erlebbar gemacht.
Ein echtes Highlight war unser Live-Podcast, bei dem Wirtschaft nicht nur gehört, sondern gemeinsam erlebt wurde.

Premiere feierte außerdem unsere Dokumentation über Unternehmer und Bürgermeister Josef Hinkel – ein neues, journalistisches Format, das auf große Resonanz gestoßen ist.
Mit rund 25.000 Hörerinnen und Hörern pro Folge zeigt sich: Wirtschaftsthemen aus Düsseldorf bewegen.

Mit RA Alexander Jarre, Christina Moeser und Christoph Sochart (von links). Fotos: Frank Wiedemeier

Ein großer Dank gilt dabei unseren Medienpartnern Streamboxstudios und Antenne Düsseldorf, die diesen Podcast inhaltlich, technisch und medial möglich machen.

Ausblick 2026 – Ein Jubiläumsjahr mit vielen Highlights

2026 wird gefeiert:
Seit sechs Jahren gibt es dann den Podcast Düsseldorfer Wirtschaft.
Gestartet im März 2020 als Pionier – der erste Podcast zum Thema Wirtschaft in Stadt und Region – ist er heute eine feste Stimme der Düsseldorfer Unternehmerschaft.

Das Jubiläum feiern wir gebührend, unter anderem mit der 200. Episode als Live-Podcast.
Außerdem kehren beliebte Formate zurück:

  • Betriebserkundungen fürs Ohr,
  • eine neue Doku-Serie,
  • und intensive Begleitungen von Unternehmerinnen und Unternehmern durch ihren Arbeitsalltag.

Auch 2026 bleibt unser Anspruch:
nah dran an den Menschen, offen für Innovationen und immer im Dialog mit der Wirtschaft unserer Stadt.

Der Podcast Düsseldorfer Wirtschaft wird produziert von den Streamboxstudios und der Unternehmerschaft Düsseldorf – für alle, die wissen wollen, was Düsseldorf wirtschaftlich bewegt.

Konjunktur: Viele Wirtschaftsverbände rechnen mit Stellenabbau im neuen Jahr

(ud) Auch 2026 bringt kein umfassendes Ende der Wirtschaftskrise, zeigt die traditionelle Verbandsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Vor allem in der Industrie bleibt die Lage schlecht. Positives gibt es von der Bauwirtschaft und den Dienstleistern.

Die Probleme am Arbeitsmarkt setzen sich auch 2026 fort: 22 von 46 Wirtschaftsverbänden rechnen 2026 mit einem Stellenabbau. Nur neun Verbände erwarten mehr Mitarbeiter in ihrer Branche, 15 gehen von einer stabilen Beschäftigung aus. Das zeigt die IW-Verbandsumfrage, für die das Institut traditionell Branchenverbände nach der aktuellen Lage, den Aussichten, geplanten Investitionen und Jobchancen befragt.

Hinter den schlechten Ergebnissen stehen altbekannte Ursachen: Die deutsche Wirtschaft leidet unter weltweit zunehmendem Protektionismus und einer anhaltenden Exportschwäche. Hohe Standortkosten verschlechtern zusätzlich die preisliche Wettbewerbsfähigkeit. Davon ist vor allem die Industrie betroffen: Unter anderem rechnen Automobilindustrie, Papierindustrie und Textilindustrie mit Produktionsrückgängen im neuen Jahr.

Investitionen bleiben schwach

Insgesamt haben sich aber die Geschäftsaussichten gegenüber 2025 verbessert: 19 von 46 Verbänden erwarten im neuen Jahr eine höhere Produktion als 2025, nur neun rechnen mit einem Rückgang. Der Erwartungssaldo ist damit erstmals seit Jahren positiv.

Unsicherheit und wirtschaftliche Schwäche zeigt sich aber weiterhin an den Investitionen. Nur elf Branchenverbände rechnen mit steigenden Investitionen, 14 erwarten dagegen einen Rückgang. 21 Verbände gehen von stagnierenden Investitionen aus – oftmals auf niedrigem Niveau.

Manche Branchen profitieren vom Sondervermögen

Zu den Aufsteigern im neuen Jahr gehören vor allem Branchen, die vom Sondervermögen oder dem Anstieg der Verteidigungsausgaben profitieren. Dazu gehören etwa die Luft- und Raumfahrt, der Schiffbau oder Teile des Baugewerbes. Auch der Dienstleistungssektor meldet eine bessere Lage als im Vorjahr.

„Wer auf ein baldiges und umfassendes Ende der Wirtschaftskrise gehofft hat, wird auch 2026 enttäuscht“, sagt IW-Direktor Michael Hüther. Hinter der teilweisen Aufhellung stecke häufig keine wirtschaftliche Dynamik. „Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich auf niedrigerem Niveau. Wenn wir wieder auf Wachstumskurs zurückkehren wollen, hat die Politik noch viel Arbeit vor sich“.

Stepstone-Analyse: Quereinstieg, Jobsicherheit und KI prägen den Arbeitsmarkt 2026

(ud) Der Arbeitsmarkt in Deutschland befindet sich nach wie vor im Umbruch. Unternehmen öffnen sich stärker für Quereinsteiger*innen, viele Beschäftigte setzen Jobsicherheit wieder ganz oben auf ihre Prioritätenliste und der technologische Wandel hinterlässt in immer mehr Berufsfeldern sichtbare Spuren. Das zeigt das aktuelle Hiring Trends Update des Düsseldorfer HR-Unternehmens Stepstone sowie die Auswertungen des Nutzerverhaltens auf der Jobplattform.

Julius Probst, Arbeitsmarktexperte und Ökonom bei The Stepstone Group ordnet ein, welche Entwicklungen 2025 prägend waren und welche Trends den Arbeitsmarkt im kommenden Jahr bestimmen werden.

Trend 1: Quereinstieg bleibt Priorität – 2026 erstmals mit weniger neuen Arbeitskräften

Unternehmen richten ihren Fokus deutlich auf Quereinsteiger*innen. 64 % priorisieren, im kommenden Jahr aktiv Menschen einzustellen, die aus anderen Berufsfeldern kommen. 77 % wollen ihre Auswahlkriterien anpassen und Kompetenzen stärker gewichten. Viele Unternehmen bewegen sich damit in Richtung eines „Skills-based Hiring“, also eines Recruitings, bei dem praktische Fähigkeiten stärker zählen als formale Abschlüsse. Getrieben wird diese Entwicklung vor allem durch den demografischen Wandel: Immer mehr Beschäftigte scheiden altersbedingt aus dem Arbeitsmarkt aus, während zugleich weniger neue Arbeitskräfte nachrücken. Das prägt auch das Verhalten von Jobsuchenden: So stiegen beispielsweise die Suchanfragen nach „Quereinstieg in Büro- und kaufmännischen Jobs“ auf Stepstone.de im Jahresvergleich um 107 %.

Julius Probst: „Quereinstieg wird im kommenden Jahr mehr denn je zu einem zentralen Baustein des Arbeitsmarkts. 2026 werden in Deutschland erstmals weniger Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten als ihn verlassen. Auch deshalb gewinnen Kompetenzen gegenüber formalen Abschlüssen an Bedeutung. Für viele Beschäftigte entstehen dadurch echte Perspektiven für einen beruflichen Neustart.“

Trend 2: Jobsicherheit gewinnt für Beschäftigte an Bedeutung

Die wirtschaftliche Unsicherheit und die Lage am Arbeitsmarkt führen dazu, dass viele Menschen ihre Prioritäten neu ordnen. Jobsicherheit erreicht 2025 den höchsten Wert der vergangenen Jahre und zählt für 29 % der Bewerbenden zu den wichtigsten Kriterien bei der Wahl eines neuen Arbeitgebers. Damit liegt sie klar vor Work-Life-Balance (25 %), interessanten Aufgaben (16 %) oder Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten (14 %). Nur ein faires Gehalt (62 %) und flexible Arbeit (34 %) werden häufiger genannt.

Julius Probst: „Die steigende Bedeutung von Jobsicherheit ist ein klares Signal. Beschäftigte reagieren auf die Unsicherheiten im wirtschaftlichen Umfeld und suchen nach verlässlichen Rahmenbedingungen. Für Arbeitgeber bedeutet das, Perspektiven und Planbarkeit nicht nur zu versprechen, sondern sichtbar in Strukturen, Kommunikation und Führung zu verankern. Unternehmen, die hier Klarheit schaffen, werden 2026 im Vorteil sein.“

Trend 3: KI ist gekommen, um zu bleiben. Aber der Mensch bleibt der entscheidende Faktor

Künstliche Intelligenz verändert viele Aufgaben und Rollen im Arbeitsalltag. Besonders administrative und organisatorische Tätigkeiten stehen im Zeichen dieser Entwicklung. So verzeichnet Stepstone im Vergleich zum Vorjahr beispielsweise einen Anstieg der Suchanfragen nach der Position „KI-Manager“ um 174 Prozent. Gleichzeitig zeigen sich klare Grenzen der Automatisierung. In Berufen, die stark auf zwischenmenschliche Empathie, persönliche Betreuung und direkten Austausch angewiesen sind, bleibt die Nachfrage unverändert hoch, beispielsweise bei Tätigkeiten in der Pflege, Erziehung oder sozialen Betreuung, die 2025 zu den meistgesuchten Stellen auf Stepstone.de gehörten.

Julius Probst: „KI wird bei vielen Aufgaben unterstützen, aber nicht alle ersetzen können. Insbesondere dort, wo es auf Empathie und Zwischenmenschlichkeit ankommt. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich zweigleisig: Technologische Kompetenzen gewinnen an Bedeutung, gleichzeitig bleibt der Bedarf in persönlichen und betreuenden Tätigkeiten hoch. Unternehmen sollten diese Entwicklung aktiv gestalten, indem sie Weiterbildungen in diesen Bereichen ermöglichen. Viele Beschäftigte haben großes Interesse daran, sich im KI-Bereich weiterzubilden, treffen bei ihren Arbeitgebern jedoch oft auf zu wenig Angebote.“

Über Dr. Julius Probst

Dr. Julius Probst ist Ökonom bei The Stepstone Group und spezialisiert auf Arbeitsmarktanalysen sowie makroökonomische Entwicklungen. Er promovierte in Wirtschaftsgeschichte und besitzt einen Masterabschluss in Volkswirtschaftslehre der Universität Lund. Wissenschaftliche Stationen führten ihn unter anderem zur Europäischen Zentralbank. Vor seinem Einstieg bei The Stepstone Group war Julius drei Jahre bei Macrobond Financial tätig. Er verfolgt einen datenbasierten Ansatz, um Beschäftigungsdynamiken und wirtschaftliche Veränderungen besser zu verstehen.

Über die Studie

Für die halbjährlich erscheinende Studie „Hiring Trends Update“ befragte Stepstone vom 10. bis 22. September 2025 insgesamt 1.067 Recruiter*innen und 6.857 Arbeitnehmer*innen in Deutschland. Untersucht wurden Wahrnehmungen, Herausforderungen und Prioritäten im Recruiting sowie die Bewertung von Kompetenzen, Qualifikationen und Soft Skills. Die Arbeitnehmer*innen-Stichprobe ist repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung nach Alter, Geschlecht und Bildung.

Über die Auswertung

Für die Analyse der Suchtrends auf Stepstone.de wurden alle Suchbegriffe auf der Plattform im Zeitraum vom 1. Januar – 31. Oktober 2025 ausgewertet und nach Häufigkeit der Eingabe sortiert.

Sicher durch die Silvesternacht: Provinzial in Wersten gibt Tipps

(obs) Jedes Jahr kommt es Silvester zu zahlreichen Unfällen mit Verletzungen und zu Bränden. Die Schäden gehen nicht selten in die Millionen. „Die Gründe sind fast immer leichtsinniges und unsachgemäßes Hantieren mit Feuerwerkskörpern“, so Jörg Taube, Brandschutzingenieur der Provinzial in Wersten. Er gibt Tipps, damit beim Umgang mit Böllern und Raketen nichts passiert.

 „Feuerwerksartikel gehören nicht in die Hände von Kindern“, rät der Experte, „es sei denn sie sind extra für sie hergestellt und so gekennzeichnet.“ Grundsätzlich dürfen Raketen und Böller nur im Freien verwendet werden. „Ganz wichtig ist es, die Gebrauchsanleitung zu beachten und genügend Abstand zu Menschen, Häusern und Autos zu halten“, erklärt Taube, der sich neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit bei der Provinzial auch ehrenamtlich als Fachleiter für Brandverhütung engagiert. Beim Kauf der Knaller muss darauf geachtet werden, dass diese ein Prüfsiegel der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) tragen. Nur dann sind sie zugelassen und geprüft. „Raketen sollten immer senkrecht in den Himmel geschossen werden. Ein Getränkekasten mit einer alten Flasche oder ein Eimer mit Sand sind gute Startrampen“, empfiehlt Taube. Ganz wichtig: Blindgänger nicht ein zweites Mal zünden, sondern möglichst mit Wasser unbrauchbar machen.

Wohnung, Haus und Auto sichern
Um Schäden zu verhindern, lässt sich bereits vor der Jahreswende einiges tun. Türen und Fenster der Wohnung sollten geschlossen bleiben, damit sich kein Feuerwerk hinein verirrt. Auch das Auto sollte sicher abgestellt werden, nach Möglichkeit in der Garage. „Laternenparker sollten versuchen, ihr Fahrzeug in ruhigen Seitenstraßen abzustellen und belebte Kreuzungen und bekannte Feierplätze in der Nachbarschaft meiden“, so Taube. Zwischen 23.30 und 1.00 Uhr sollte man nur zu Autofahrten starten, wenn es unvermeidbar ist.

Versicherungen helfen im Schadenfall
Verursacht das Feuerwerk einen Schaden in der Nachbarwohnung, kommt dafür die Haftpflichtversicherung des Verursachers auf. Ist dieser nicht zu ermitteln, springt die Hausratversicherung des Geschädigten ein oder die Gebäudeversicherung des Eigentümers, wenn das Haus betroffen ist.

Beim Auto ist es ähnlich: Wenn der Verursacher nicht ermittelt wird, hilft die eigene Teilkaskoversicherung, um den Brand- oder Explosionsschaden erstattet zu bekommen. Einen negativen Einfluss auf den Schadenfreiheitsrabatt hat dies nicht. Ist der Täter unbekannt, sollte der Schaden bei der Polizei angezeigt werden.

150 Jahre Henkel: Neue Unternehmenschronik beleuchtet eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte

(cs) Zum bevorstehenden 150-jährigen Firmenjubiläum präsentiert Henkel ein umfassendes neues Geschichtsbuch, das die Entwicklung des Unternehmens vom regionalen Waschmittelhersteller zum globalen Konzern detailreich nachzeichnet. Die Publikation basiert auf einer mehrjährigen, unabhängigen wissenschaftlichen Untersuchung von Prof. Dr. Joachim Scholtyseck, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bonn.

In seinem Werk zeichnet Scholtyseck die Geschichte Henkels auf rund 800 Seiten nach – von der Gründung im Jahr 1876 über die Einführung des ersten selbsttätigen Waschmittels Persil im Jahr 1907, den Ausbau der Firmenzentrale in Düsseldorf und die frühe Internationalisierung bis hin zur heutigen weltweiten Marktführerschaft im Bereich Adhesive Technologies und den starken Consumer Brands. Mehr als 150 historische und aktuelle Abbildungen machen die Entwicklung des Unternehmens zudem lebendig und verständlich.

Besonders hervorgehoben wird der Beitrag der Familiengenerationen, die Henkel bis heute prägen. Simone Bagel-Trah, Vorsitzende des Aufsichtsrats und des Gesellschafterausschusses, betont die Bedeutung des Buches als Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft: „Unsere Geschichte zeigt, worauf Henkel bis heute baut: Innovationskraft, Pioniergeist, Verantwortung und Zusammenhalt.“

Auch Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel, unterstreicht den Wert der historischen Aufarbeitung: „Für uns ist das mehr als ein Blick zurück – es ist das Fundament für unsere künftige Entwicklung.“ Die Studie beleuchtet dabei auch schwierige Kapitel der Unternehmensgeschichte, darunter die Zeit des Nationalsozialismus und die Aufarbeitung nach 1945. Scholtyseck stellt diese Phasen kritisch und differenziert dar und zeigt, wie Henkel Verantwortung übernommen und eine offene Erinnerungskultur entwickelt hat.

Prof. Dr. Scholtyseck selbst hebt hervor, wie beeindruckend es sei, dass Henkel sich im Laufe von anderthalb Jahrhunderten immer wieder neu erfunden hat – im Spannungsfeld großer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen.

Veröffentlichungstermin
Die Publikation „Henkel. Vom Waschmittelhersteller zum Weltunternehmen“ erscheint am 30. Januar 2026 im C.H.Beck-Verlag (Hardcover, ca. 800 Seiten, 155 Abbildungen, ISBN 978-3-406-83059-4, 38,00 Euro).

 

Die besten Nachricht zum Jahreswechsel: Mercedes-Benz investiert 200 Millionen Euro in das Düsseldorfer Sprinterwerk

(cs) Wunderbare Nachrichten für dem Wirtschaftsstandort Düsseldorf in einer ansonsten sehr angespannten konjunkturellen Situation: Mercedes-Benz investiert in den kommenden Jahren 200 Millionen Euro ins Düsseldorfer Sprinterwerk, um den Bau des Verbrenner-Kastenwagens (Van.CA gBM) langfristig in unserer Stadt zu sichern. In einer Stellungnahme von Standortleitung, Personalleitung und Betriebsrat, die unserer Redaktion vorliegt, heißt es: „Damit fertigen wir in Zukunft alle Verbrenner-Varianten des neuen gewerblichen Vans auf Basis der neuen Van Architektur im Large Van Segment.“ Zum einen werden in Düsseldorf Fahrzeuge mit geschlossenem Baumuster und hochmodernen Verbrennungsmotor und zum anderen Vans mit offenem Baumuster, sowohl mit Elektroantrieb als auch mit hoch modernem Verbrennungsmotor produziert.

Ingenieurin Claudia Malkus, Standort- und Produktionsleiterin des Sprinterwerks Düsseldorf. Foto: Mercedes-Benz

Die Verhandlungen im Werk waren äußerst kompliziert und erstreckten sich über mehrere Monate. Die Rheinische Post berichtete zuerst darüber: „Auf der Arbeitgeberseite saßen Werksleiterin Claudia Malkus, der lokale Personalchef Dirk-Alexander Servos sowie Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands der Metall-Industrie in Düsseldorf.“

In der Mitteilung des Sprinterwerks heißt es abschließend: „Düsseldorf entwickelt sich weiter und bleibt ein verlässlicher Teil des Mercedes-Benz Produktionsnetzwerks. Gemeinsam setzen wir die Zukunft in Bewegung“.

Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände. Foto: Frank Wiedemeier

Unsere Podcast-Doku: Josef Hinkel – Bäcker, Unternehmer, Karnevalist und Bürgermeister

(cs) Premiere in unserer Podcast-Redaktion „Düsseldorfer Wirtschaft“! Josef Hinkel – Bäcker, Unternehmer, Karnevalist und Bürgermeister – ist eine der prägendsten Persönlichkeiten Düsseldorfs. In unserer exklusiven Podcast-Dokumentation gewährt Hinkel persönliche Einblicke in sein Leben zwischen Backstube, Politik und Brauchtum.

Wenn Sie die Doku bereits gehört haben: prima! Wenn nicht, dann: herzlich willkommen!

Produzent Frank Wiedemeier (Streamboxstudios) und Redakteur Christoph Sochart (Unternehmerschaft Düsseldorf) porträtieren dabei nicht nur den erfolgreichen Handwerksunternehmer, sondern vor allem auch den Menschen hinter der öffentlichen Figur.

Familie, Freunde und langjährige Weggefährten kommen zu Wort und zeichnen das vielschichtige Bild eines Mannes, der tief mit seiner Heimatstadt verwurzelt ist – und der mit Humor, Leidenschaft und Herz Verantwortung übernimmt.

Ob beim Rundgang durch die Altstadt, in der Familie oder im Rathaus: Josef Hinkel zeigt sich offen, nahbar und nachdenklich – und spricht über Glück, Dankbarkeit und den Wunsch, seiner Stadt etwas zurückzugeben.

Den Podcast gibt es überall dort, wo es gute Podcasts gibt (Apple, Spotify, Google, Deezer, podcast.de) und auf dem Informations- und Kommunikationsportal der Unternehmerschaft Düsseldorf unter unternehmerschaft.de.

Die erste Episode gab es am 8. Oktober ab 05.55 Uhr. Die weiteren Folgen erschienen am 15. und 22. Oktober.

TIMOCOM gewinnt Silber beim Deutschen Telematik Preis 2026

(ud) Das Erkrather Unternehmen TIMOCOM belegt beim Deutschen Telematik Preis 2026 in der Kategorie „Visibility Plattformen“ den zweiten Platz. Mit dem Deutschen Telematik Preis werden herausragende Innovationen im Bereich der Telematik prämiert, die sich durch technische Exzellenz, hohe Integrationsfähigkeit und eine überzeugende Nutzerfreundlichkeit auszeichnen. Die Veranstalter, der EuroTransportMedia Verlag in Zusammenarbeit mit der DEKRA, verfolgen mit der Würdigung das Ziel, praxisrelevante Innovationen zu fördern, die den Transport- und Logistikalltag effizienter gestalten und neue Standards in Technik und Anwenderfreundlichkeit setzen.

Flexibles Echtzeit-Tracking für maximale Transparenz

TIMOCOM überzeugte die Jury mit seiner Live-Sendungsverfolgung: Die Lösung bietet Spediteuren drei flexible Tracking-Optionen: GPS-basierte Statusaktualisierungen über Telematiksysteme, Statusupdates durch Fahrer sowie manuelle Aktualisierungen durch Disponenten. Diese sendungsbezogenen Optionen machen das Tracking der Fahrzeugflotte deutlich verlässlicher und effektiver als der Blick in die Standortkarte. Als weitere Entlastung der Fahrer ist die Live-Sendungsverfolgung auch durch die LKW.APP von Aparkado verfügbar. Gewinnbringende Vorteile zeigen sich durch die Verfügbarkeit von Echtzeit-GPS-Daten, automatischen Statusupdates via Geofencing, präzisen ETA-Berechnungen, dem digitalen Dokumentenmanagement und konfigurierbaren Benachrichtigungen bei unerwarteten Ereignissen. Von den Anwendern besonders geschätzt wird die Möglichkeit, alle Daten per Schnittstelle direkt in das eigene TMS zu übertragen und somit ein zentrales Cockpit zu nutzen. Dabei bleibt die Datenhoheit bei den Eigentümern.

Award unterstreicht die wachsende Bedeutung von Real Time Visibility

„Die Auszeichnung für die TIMOCOM Live-Sendungsverfolgung würdigt unser Engagement für mehr Real Time Visibility und Transparenz in der Transportbranche. Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass wir durch diese innovative Lösung die Transparenz entlang der Lieferkette erhöhen, Prozesse effizienter gestalten und unsere Kunden dabei unterstützen können, ihre Transporte in Echtzeit zu steuern“, so Philipp Schmidt, Strategic Product Manager bei TIMOCOM.

„Die Auszeichnung zeigt erneut, dass man mit praxisnahen und leicht umzusetzenden Lösungen echte Mehrwerte für die Transportbranche schaffen kann. Wir danken der Jury und dem Veranstalter EuroTransportMedia Verlag sowie der DEKRA für diese Anerkennung“, ergänzt Gunnar Gburek, Head of Business Affairs bei TIMOCOM.