Neue Podcastfolge: Digitale Kommunikation mit Wirkung: Tools, Trends & echte No-Gos

Screenshot: Streamboxstudios

(cs) Podcasts, hybride Events, Webinare – die digitale Unternehmenskommunikation bietet enorme Chancen, aber auch einige Fettnäpfchen. In der aktuellen Folge der „Düsseldorfer Wirtschaft“ sprechen wir mit dem Düsseldorfer Kommunikationsexperte Frank Wiedemeier darüber, welche digitalen Tools wirklich funktionieren, welche Trends bleiben – und was Unternehmen lieber lassen sollten. Praxisnah, ehrlich und mit vielen Tipps, die sofort umsetzbar sind. Der Podcast wird exklusiv gemacht von der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung und den Streamboxstudios. Wir hören ihn überall da, wo es gute Podcasts gibt und auf www.unternehmerschaft.de/podcast.

Wenn Ihnen gefällt, was Sie hören, dann empfehlen Sie unseren Podcasts gerne weiter. Neben den Kommunikationsthemen haben wir auch arbeitsrechtliche Fragestellung im Programm, Interviews mit Unternehmerinnen und Unternehmern, Livepodcasts, auditive Betriebserkundungen und vieles mehr. Unser Medienpartner ist die gleichnamige Sendung auf Antenne Düsseldorf (immer mittwochs ab 19.04 Uhr).

Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ mit der neusten Episode!

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(cs) Wenn Handwerk auf Herzensbildung trifft: Heute sind wir mit unserem Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ zu Gast bei Tischlermeister Matthias Grunwald im Düsseldorfer Norden. Er hat einem jungen afrikanischen Ingenieur ein mehrwöchiges Praktikum ermöglicht – einfach aus Überzeugung. Sein Ziel: dem jungen Mann eine Chance geben, sich in Deutschland beruflich und privat weiterzuentwickeln. „Es kann nicht immer nur um die Kohle gehen”, sagt Matthias Grunwald. Wir blicken hinter die Kulissen einer Tischlerei, in der nicht nur Holz bearbeitet wird, sondern auch Perspektiven entstehen. Eine Geschichte über Großzügigkeit, Mut und die Frage: Was bedeutet heute eigentlich unternehmerische Verantwortung?​​​​​​​​​​​​​​​​
Unseren Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“, gemacht von den Streamboxstudios und der Unternehmerschaft Düsseldorf, hören Sie überall dort, wo es gute Podcasts gibt und auf unternehmerschaft.de

Mobilfunker starten neues Auto-Notrufsystem NG eCall

(cs) Die deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber Vodafone (Düsseldorf), Deutsche Telekom und O2 Telefónica haben am heutigen Samstag (24. Januar) das neue Auto-Notrufsystem „Next Generation Emergency Call“ (NG eCall) offiziell in ihren Netzen gestartet. Damit beginnt eine neue Phase der vernetzten Fahrzeugsicherheit in Deutschland.

Im Unterschied zum bisherigen eCall-System wird der Notruf bei NG eCall nicht mehr über die rund 40 Jahre alte Mobilfunk-Technologie 2G (GSM) aufgebaut. Stattdessen nutzt das neue System die moderneren 4G-(LTE)-Netze und perspektivisch auch den 5G-Standard. Das ermöglicht nicht nur einen schnelleren Verbindungsaufbau, sondern auch eine deutlich effizientere Übertragung von Standort- und Fahrzeugdaten an die Notrufzentralen.

Das bestehende eCall-System bleibt weiterhin aktiv. NG eCall kommt zunächst nur dann zum Einsatz, wenn sowohl das Fahrzeug als auch die zuständige Leitstelle die neue Technologie unterstützen. Ist das nicht der Fall, wird der Notruf wie bisher über das alte System abgewickelt. Beide Generationen laufen somit vorerst parallel.

Bereits heute trägt eCall wesentlich dazu bei, die Reaktionszeiten der Rettungsdienste bei schweren Verkehrsunfällen zu verkürzen. Das System setzt automatisch einen Notruf an die europaweite Notrufnummer 112 ab und übermittelt unter anderem den genauen Unfallort. NG eCall baut dieses Prinzip technisch aus.

Mehr Tempo und neue Möglichkeiten

Die Einführung von NG eCall bringt mehrere Vorteile mit sich. Der Rufaufbau zu den Fahrzeuginsassen erfolgt spürbar schneller, zudem entfallen viele der bisherigen Einschränkungen bei der Datenübertragung. Perspektivisch eröffnet das Raum für neue Anwendungen rund um den Fahrzeugnotruf.

Denkbar ist etwa die optionale Übermittlung zusätzlicher Informationen, beispielsweise medizinischer Daten der Insassen – vorausgesetzt, diese stimmen dem ausdrücklich zu. Auch die Übertragung von Live-Bildern aus im Fahrzeug verbauten Kameras wäre technisch möglich. Rettungskräfte könnten sich so bereits auf der Anfahrt ein genaueres Bild der Lage machen und gezielter auf den Einsatz vorbereiten.

Netzbetreiber sehen Sicherheitsgewinn

Vodafone sieht in NG eCall einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunftssicherheit. „NG eCall macht Fahrzeugnotrufe mit modernster Mobilfunk-Technologie möglich und ist zukunftssicher. Wir schalten die Technik dafür jetzt im Netz frei“, erklärt Marc Hölzer, Bereichsleiter Netz-Entwicklung bei Vodafone. Das System sorge für schnellere Hilfe bei Unfällen und ermögliche Rettungskräften einen umfassenderen Überblick über das Unfallgeschehen.

Auch O2 Telefónica betont den Sicherheitsaspekt. „Die Einführung des neuen Fahrzeugnotrufs ist ein Sicherheitsgewinn für Verbraucherinnen und Verbraucher“, sagt Mallik Rao, Technik- und Geschäftskundenvorstand des Unternehmens. Ein Notruf dürfe nicht an veralteter Funktechnik hängen. NG eCall sei „wie eine digitale Notrufsäule fürs Auto“ – vorausgesetzt, die Mobilfunk-Netze seien leistungsfähig ausgebaut.

Die Deutsche Telekom verweist ebenfalls auf die Vorteile moderner Netze. „NG eCall ist ein wichtiger Schritt für die Sicherheit im Straßenverkehr“, sagt Technik-Chef Alexander Jenbar. Durch die Nutzung von 4G- und 5G-Netzen könnten Notrufe schneller und zuverlässiger übermittelt werden. „Im Notfall sind die Mobilfunk-Netze für die Menschen da – das ist unser Anspruch.“

Mit dem Start von NG eCall setzen die Netzbetreiber ein gemeinsames Signal: Die technische Grundlage für eine neue Generation der vernetzten Fahrzeugsicherheit ist gelegt. Bis sie flächendeckend im Alltag ankommt, wird es jedoch noch eine Übergangszeit mit zwei parallel laufenden Systemen geben.

Krankenstand und Arbeitszeitgesetz: Wir brauchen moderne Lösungen

Screenshot: Instagram

(cs) Die Krankenstände in Deutschland sind zu hoch – und die Frage nach den Ursachen ist berechtigt. Darauf macht Johannes Pöttering, Hauptgeschäftsführer von „unternehmer nrw”, aufmerksam. In einem Interview mit dem WDR 5 – Morgenecho hat er kürzlich mit Tobias Strauß über den Zusammenhang zwischen telefonischer Krankschreibung und steigenden Krankenstandszahlen sowie über dringend notwendige Reformen im Arbeitszeitrecht gesprochen. Auf seinem Instagram-Kanal berichtet Pöttering jetzt darüber.
Telefonische Krankschreibung: Sinnvoll, aber nicht ohne Risiken
Während der Corona-Pandemie war die telefonische Krankschreibung ein sinnvolles Instrument, um Arztpraxen zu entlasten. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung hat jedoch einen hohen Beweiswert – und dieser kann nur durch eine persönliche ärztliche Untersuchung zweifelsfrei festgestellt werden. Telefonische Gespräche bieten Ärzten nur eingeschränkte Möglichkeiten, ein verlässliches Krankheitsbild festzustellen. Aus Sicht von Pöttering ist ein direkter Zusammenhang zwischen der telefonischen Krankschreibung und den stark gestiegenen Krankenstandszahlen nicht von der Hand zu weisen.
Die Kosten des hohen Krankenstands
Die wirtschaftlichen Folgen sind erheblich: Neben organisatorischen Herausforderungen sind die finanziellen Belastungen für Unternehmen massiv. Allein im vergangenen Jahr beliefen sie sich auf rund 82 Milliarden Euro. Deutschland leistet sich im internationalen Vergleich die großzügigsten Regelungen zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall – und auch diese Kosten machen sich im internationalen Standortwettbewerb bemerkbar.
Ansätze zur Entlastung der Unternehmen
Es gibt verschiedene Ansatzpunkte, um Unternehmen zu entlasten: Etwa die Einführung von Karenztagen, an denen kein oder nur ein reduzierter Lohnausgleich gezahlt wird. Oder eine Deckelung der Lohnfortzahlung auf insgesamt sechs Wochen pro Jahr statt wie bisher sechs Wochen pro Krankheit.
Wichtig dabei: Es geht ausdrücklich nicht darum, die Lohnfortzahlung abzuschaffen. Aber die aktuelle Lastenverteilung wiegt für die Unternehmen schwer.
Quelle: Johannes Pöttering, Hauptgeschäftsführer von „unternehmer nrw”/Instagram

Flughafen Düsseldorf: Klare Ansagen beim Neujahrsempfang

(cs) Mehr als 900 Gäste erlebten einen Abend zwischen Standortbestimmung und Zukunftsvision: der Flughafen lud zum Neujahrsempfang. Und da wurde Tacheles gesprochen. Wir fassen den Abend zusammen.
Die Gastgeber, das Geschäftsführungsduo Lars Redeligx und Pradeep Pinakatt, präsentierten die aktuellen Zahlen des Flughafens: Mehr als 21 Millionen Passagiere begrüßte der Düsseldorfer Airport im vergangenen Jahr – eine neue Bestmarke seit Corona. Der Sommerflugplan 2025 hat mit neuen Airlines, zusätzlichen Zielen und einem erweiterten Streckennetz die internationale Anbindung Düsseldorfs weiter gestärkt. Doch der Betrieb bleibt anspruchsvoll, wie die Herbstferien zeigten.
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller betonte die Bedeutung des Flughafens für die Landeshauptstadt und die Region. Der Flughafen sei weit mehr als Infrastruktur, sondern ein zentraler Standortfaktor und Tor zur Welt. Seine Leistungsfähigkeit entscheide mit darüber, wie international, attraktiv und wettbewerbsfähig Düsseldorf sei. Verlässlichkeit schaffe Vertrauen, und dieses sei im Bereich Mobilität ein entscheidender Faktor.
Qualitätsoffensive und Appell an die Politik
“Unser Ziel, zu den besten Flughäfen in Europa mit bis zu 30 Millionen Passagieren zu gehören, erreichen wir nicht per Autopilot”, machten Lars Redeligx und Pradeep Pinakatt deutlich. Das umfassende Qualitätsprogramm “Off-Block” habe seit 2023 in jedem Jahr mess- und spürbare Fortschritte bei Abfertigung und Passagiererlebnis gebracht. Die Geschäftsführer kündigten weitere Verbesserungen bei den Sicherheitskontrollen und der Gepäckanlage an.
Verbunden damit war ein klarer Appell an die Bundespolitik: Der Düsseldorfer Airport will mehr moderne CT-Technik einsetzen, um die Kontrollen effektiver zu gestalten. “Deshalb begrüßen und unterstützen wir die Initiative der Bundespolizei, kurzfristig weitere CT-Geräte am Standort zum Einsatz zu bringen”, betonte Pradeep Pinakatt. Der Einsatz modernster Sicherheitstechnik am größten Flughafen in NRW sollte für alle Beteiligten eine Top-Priorität sein.
Luftverkehrssteuer: Schritt in die richtige Richtung – aber nicht genug
Lars Redeligx adressierte die von der Bundesregierung angekündigte Rücknahme der letzten Erhöhung der Luftverkehrssteuer und wertete dies als wichtiges Signal. Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit seien jedoch weitere Schritte erforderlich. Von zwei Milliarden Euro Zusatzbelastung des deutschen Luftverkehrs im Vergleich zum europäischen Durchschnitt verbleiben mit der beschlossenen Absenkung immer noch 1,6 Milliarden Euro. “Es braucht daher weitere Entlastungen – bei Steuern und Gebühren sowie durch Bürokratieabbau – damit Flugzeuge nicht vorrangig in anderen europäischen Ländern stationiert werden, sondern in gleichem Maße auch in Deutschland”, erläuterte Redeligx.
Dabei ordnete er die Rolle des Luftverkehrs auch vor dem Hintergrund aktueller weltpolitischer Entwicklungen ein: “Wir leben in herausfordernden Zeiten. Der Übergang zu einer multipolaren Weltordnung geht mit Spannungen und der Verschiebung von Machtgefügen einher.” Wenn man an das Nachkriegseuropa denke, entstehe Frieden nicht nur durch Verträge und Handelsabkommen, sondern auch durch Mobilität, Kontakte und Austausch. “Deswegen ist Luftverkehr mehr als ein Wirtschaftsfaktor. Er steht für die Verbindung und den Austausch zwischen Menschen und Kulturen und hält Gesprächskanäle offen. Und das heißt für uns: Jetzt erst recht!”
Smartes Wachstum innerhalb genehmigter Kapazität
Für einen erfolgreichen Flughafen braucht es auch eine passende Betriebsgenehmigung. Um die Funktionalität und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu sichern, die rund 20.000 Arbeitsplätze zu erhalten und die Konnektivität der Region zu stärken, hat der Airport im Dezember einen Anpassungsantrag für das laufende Planfeststellungsverfahren eingereicht.
Beide Geschäftsführer betonten, dass der Flughafen keine neue Start- und Landebahn und kein neues Terminal baue. Die vorhandene Infrastruktur solle im Rahmen der heute genehmigten Kapazität nur besser und flexibler genutzt werden. Der Airport setzt auf smartes Wachstum und bringt Betrieb und Wachstum bestmöglich mit dem Schutz der Anwohner und der Umwelt in Einklang.
Foto: Flughafen

Olaf Plante übernimmt Schlüsselrolle für Siemens in Nordrhein-Westfalen

(cs) Zum Jahreswechsel 2025/26 hat Siemens eine zentrale Personalentscheidung für Nordrhein-Westfalen getroffen: Olaf Plante übernimmt die Aufgaben des Landesbevollmächtigten der Siemens AG für NRW. Zugleich wird er Repräsentant der Siemens-Niederlassung in der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie Sprecher der Siemens-Niederlassungen NRW Süd mit den Standorten Aachen, Düsseldorf, Köln und Siegen. In dieser Funktion vertritt Plante die Interessen des Technologiekonzerns gegenüber Wirtschaftsverbänden, der Landesregierung und der Öffentlichkeit und stärkt damit die Präsenz von Siemens in einer der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands.

Olaf Plante (r.) übernimmt von Julian Deget mit Jahresbeginn 2026 sowohl die Funktion des Landesbevollmächtigten für Nordrhein-Westfalen als auch die des Repräsentanten der Siemens-Niederlassung in der Landeshauptstadt Düsseldorf und die des Sprechers der Siemens-Niederlassungen Aachen, Düsseldorf, Köln u. Siegen. Foto: Siemens AG

Plante folgt auf Julian Deget, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. Mit der Neubesetzung setzt Siemens auf Kontinuität und Erfahrung: Olaf Plante ist seit 25 Jahren im Konzern tätig und gilt als ausgewiesener Kenner sowohl der regionalen Wirtschaftsstrukturen als auch der internationalen Märkte. Die neuen repräsentativen Aufgaben übernimmt er zusätzlich zu seiner operativen Verantwortung für das weltweite Geschäft der Siemens AG mit deutschen Automobilzulieferern. Darüber hinaus verantwortet er das Geschäft mit Automobilzulieferern, Anlagenbauern für die Automobilmontage sowie der Reifenindustrie in Deutschland.

Der gebürtige Duisburger, Jahrgang 1974, hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche Schlüsselpositionen innerhalb des Konzerns bekleidet. Stationen in den Bereichen Siemens Mobility, Smart Infrastructure und Digital Industries prägten seinen beruflichen Werdegang. Besonders prägend war seine vierjährige Tätigkeit in der Konzernstrategie am Siemens-Stammhaus in Erlangen, wo er an zentralen strategischen Weichenstellungen des Unternehmens mitwirkte.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Laufbahn lag im Key Account Management für die Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Vor allem im Brauerei- und Beverage-Umfeld sammelte Plante umfangreiche Erfahrung in der Betreuung komplexer Kundenstrukturen und internationaler Projekte. Internationale Einsätze in den USA und Kanada erweiterten zudem seinen Blick auf globale Märkte und transatlantische Wirtschaftsbeziehungen.

Seine beruflichen Wurzeln liegen in der Stahlindustrie bei Thyssen Krupp. Ein Studium in Krefeld sowie ein langjähriges ehrenamtliches Engagement als Rettungssanitäter in Ratingen unterstreichen seine enge persönliche Verbundenheit mit dem Rheinland und der Region Nordrhein-Westfalen.

Mit Olaf Plante gewinnt Siemens einen Landesbevollmächtigten, der strategische Expertise, internationale Erfahrung und regionale Verwurzelung vereint. In Zeiten des industriellen Wandels, der Digitalisierung und der Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit dürfte diese Kombination ein wichtiger Faktor sein, um die Position von Siemens in Nordrhein-Westfalen weiter zu stärken. Olaf Plante ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Sehr berührend nimmt Julian Deget in SocialMedia Abschied. Er schreibt auf LinkedIn : „Ein besonderer Dank gilt meiner Niederlassung Düsseldorf. Die Zusammenarbeit dort war geprägt von Vertrauen, Teamgeist und einem außergewöhnlichen Miteinander. Ich habe die offene Kultur, die Unterstützung und die Professionalität des gesamten Teams sehr geschätzt – ihr habt meinen Weg bei Siemens maßgeblich geprägt. Ich möchte mich herzlich bei Siemens und persönlich bei Uwe Bartmann, Sabrina Herrmann, markus tusch die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die vielfältigen Möglichkeiten und die Unterstützung über all die Jahre bedanken. Besonders dankbar bin ich den inspirierenden Kolleginnen, Kollegen und Kunden, die meinen Weg begleitet und bereichert haben. Siemens war für mich weit mehr als ein Arbeitgeber – es war ein Ort des Wachstums, der Innovation und des starken Miteinanders.“

 

Trotz der jüngsten politischen Entwicklungen hält TEEKANNE an Nachhaltigkeit als strategische Priorität fest

(cs) Nachhaltigkeit ist für die TEEKANNE Gruppe kein kurzfristiger Trend, sondern ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. In einer Zeit, in der politische Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Debatten rund um Klima- und Umweltfragen zunehmend volatil erscheinen, setzt der traditionsreiche Teehersteller bewusst auf Kontinuität. Mit der jüngsten Bestätigung seiner Klimaziele durch die Science Based Targets initiative (SBTi) unterstreicht TEEKANNE den Anspruch, unternehmerische Verantwortung mit wissenschaftlicher Evidenz zu verbinden.

Die SBTi hat nach einer umfassenden Prüfung bestätigt, dass die Klimaziele von TEEKANNE mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens im Einklang stehen. Damit verpflichtet sich das Unternehmen, die globale Erwärmung auf möglichst 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Validiert wurden sowohl die Near-Term-Ziele als auch die langfristigen Net-Zero-Ziele sowie die sogenannten FLAG-Ziele (Forest, Land and Agriculture), die insbesondere Landnutzung, Forstwirtschaft und Landwirtschaft adressieren. Sie decken sämtliche Unternehmensaktivitäten ab – von Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis hin zu den besonders komplexen Scope-3-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Für TEEKANNE ist diese wissenschaftsbasierte Klimastrategie weit mehr als ein formales Bekenntnis. Die Auswirkungen des Klimawandels sind in vielen Anbaugebieten für Tee, Kräuter und Früchte bereits heute spürbar: veränderte Niederschlagsmuster, zunehmende Extremwetterereignisse und sinkende Ernteerträge stellen Landwirte und Unternehmen vor wachsende Herausforderungen. „Die Evidenz ist eindeutig“, lautet die klare Haltung des Unternehmens. Das Festhalten am 1,5-Grad-Pfad ist daher nicht nur ein Beitrag zum globalen Klimaschutz, sondern auch eine geschäftsrelevante Voraussetzung, um langfristig hochwertige Rohwaren zu sichern, Lieferketten resilienter zu machen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend unsicheren Marktumfeld zu erhalten.

Ein Blick auf die Emissionsstruktur verdeutlicht, wo die größten Herausforderungen liegen. Wie für Unternehmen der Lebensmittelindustrie mit agrarischen Lieferketten typisch, entstehen auch bei TEEKANNE nur rund drei Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen direkt an den eigenen Standorten. Dazu zählen der Produktionsstandort in Düsseldorf, weitere Werke in Österreich, Polen und Spanien sowie Vertriebsbüros in Italien, Tschechien und der Slowakei. Diese Emissionen fallen in die Kategorien Scope 1 – etwa durch Heizungen oder firmeneigene Fahrzeuge – und Scope 2, also Emissionen aus zugekauftem Strom oder Wärme. Letztere hat TEEKANNE bereits vollständig auf Ökostrom umgestellt.

Der überwiegende Teil der Emissionen, rund 97 Prozent, entsteht jedoch in Scope 3 – also entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette. Besonders emissionsintensiv sind der Anbau und die Verarbeitung der eingekauften Rohwaren, die mit rund 42 Prozent zu Buche schlagen, sowie die Logistik mit etwa 18 Prozent. Genau hier setzt die Klimastrategie des Unternehmens an: durch die Zusammenarbeit mit Lieferanten, Investitionen in nachhaltigere Anbaumethoden, effizientere Transportlösungen und den verantwortungsvollen Umgang mit Verpackungsmaterialien.

„Wir bei TEEKANNE bleiben bei unserer Verantwortung, obwohl 97 Prozent der Emissionen außerhalb unseres unmittelbaren Einflussbereichs liegen“, betont Frank Schübel, CEO der TEEKANNE Gruppe. „Als Familienunternehmen mit über 140-jähriger Tradition engagieren wir uns entlang der gesamten Wertschöpfungskette für wirksamen Klimaschutz – vom Feld bis in die Tasse.“

Mehr Reiselust am Flughafen

(ud) Der Flughafen Düsseldorf lädt am 24. Januar 2026 zum großen Reiselust-Samstag in den Reisemarkt ein. Von 11 bis 17 Uhr dreht sich dort alles um vielfältige Destinationen, persönliche Beratung und exklusive Vorteile für die nächste Reise.

Der Reisemarkt im Terminal verwandelt sich am Samstag in eine Erlebniswelt rund ums Reisen. Die Anbieter präsentieren Frühbucherangebote, Sonderaktionen und individuelle Beratung für den nächsten Traumurlaub. Ergänzt wird das Angebot durch ein Vortragsprogramm, das im Laufe des Tages unterschiedliche Reiseziele in den Fokus rückt. Um 12 Uhr startet alltours Reisecenter mit Einblicken in das Urlaubsland Bulgarien, gefolgt von Ulus Tours um 13 Uhr mit aktuellen Informationen zur Türkei. Schauinsland Reisen stellt um 14 Uhr Fuerteventura vor, Reisequelle nimmt die Besucherinnen und Besucher um 15 Uhr mit nach Kenia. Den Abschluss bildet um 16 Uhr ein Vortrag des Travel Store zu New York.

Ein Highlight ist die Gewinnaktion „Sie buchen. Wir zahlen“. Mit etwas Glück gibt es einen Zuschuss von bis zu 500 Euro für die Urlaubskasse. Familien und junge Besucher dürfen sich auf Mitmachaktionen freuen, darunter ein Reisememory, Kindermaltische, eine Fotobox sowie ein Glücksrad.

Auch für eine entspannte Anreise ist gesorgt: Mit dem Online-Reisemarkt-Parkspecial können Gäste bis zu 90 Minuten besonders günstig parken. Wer den Besuch mit einem Bummel durch die Shops und Gastronomie am Airport verbindet, profitiert am Wochenende zusätzlich vom Shop-&-Dine-Parkspecial.

Umfassender Service für jede Reise

Im Reisemarkt des Düsseldorfer Flughafens bieten gut ein Dutzend Reisebüros ein breites Spektrum an Leistungen, das weit über die klassische Reisebuchung hinausgeht. Gäste profitieren von persönlicher Beratung vor Ort, per Telefon oder per Mail, einem komfortablen Buchungsservice sowie exklusiven Specials wie attraktiveren Flugzeiten oder weiteren Privilegien. Zum Leistungsangebot gehören Pauschalreisen ebenso wie die Buchung von Flug-, Bahn- und Schiffstickets, Hotelreservierungen sowie Ausflugs- und Veranstaltungstickets. Darüber hinaus erhalten Kundinnen und Kunden Informationen zu Ein- und Ausreisebestimmungen, Urlaubsländern und Versicherungsleistungen. Auch die Beantragung von Visa, die Buchung von Mietfahrzeugen, Parkplätzen und Transferzubringern sowie Leistungen wie Zusatzgepäck, Bordverpflegung oder Sitzplatzreservierungen gehören zum Serviceportfolio. Zum Reisemarkt führt eine kleine Rolltreppe hinter dem Café Segafredo etwa in Höhe der Bordkartenkontrolle B.

Weitere Informationen zum Programm und zu den Parkspecials finden Interessierte unter dus.com/reisemarkt.

Teleoperiertes Fahren auf der Schiene: Rheinmetall bringt Fernsteuerungstechnologie in Bahn-Forschungsprojekt ein

(cs) Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall beteiligt sich über seine Tochtergesellschaft MIRA an dem neuen Forschungsprojekt „RemODtrAIn“ (Remote operated train with AI based Obstacle Detection). Ziel des Vorhabens ist es, zentrale Bausteine für einen hochautomatisierten und perspektivisch fernbedienten Zugbetrieb zu entwickeln. Die Konsortialführung liegt bei Siemens Mobility, beteiligt sind darüber hinaus Industriepartner, Bahnunternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung einer sicheren Fernsteuerungslösung für Schienenfahrzeuge sowie einer modularen, KI-gestützten Hinderniserkennung. Als Demonstrator wird ein ICE 4 mit einem Teleoperationssystem ausgestattet. Dieser soll auf dem Gelände des DB-Instandhaltungswerks Köln-Nippes von einem zentralen Bedienplatz aus ferngesteuert bewegt werden. Die Datenübertragung erfolgt über eine 5G-basierte Kommunikationslösung, die einen hochverfügbaren und sicheren Betrieb auch unter wechselnden Bedingungen ermöglichen soll.

Parallel dazu wird die KI-basierte Hinderniserkennung in realen Betriebsumgebungen erprobt. Tests sind unter anderem im Umfeld der S-Bahn Berlin vorgesehen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, automatisierte Systeme zuverlässiger in bestehende Bahnprozesse zu integrieren.

MIRA bringt in RemODtrAIn ihre Erfahrung aus dem Bereich Teleoperation ein. Gemeinsam mit den Projektpartnern entwickelt das Unternehmen eine robuste Fernsteuerungslösung, die sowohl für Neufahrzeuge als auch als Retrofit für bestehende Fahrzeugflotten geeignet ist. Das System besteht aus einem kompakten Bediengerät für den Remote Operator, einem Teleoperations-Kit im Fahrzeug sowie einem cloudbasierten Flottenmanagement-System, das den Betrieb mehrerer Fahrzeuge aus einer Leitstelle heraus unterstützt.

Der Fokus liegt zunächst auf Bereitstellungs-, Depot- und Abstellfahrten. Diese werden bislang überwiegend von Triebfahrzeugführern vor Ort durchgeführt. Durch eine einheitliche Bedienoberfläche und standardisierte Schnittstellen soll künftig eine Bedienlogik für unterschiedliche Fahrzeugtypen ausreichen. Damit zielt das Projekt auf eine effizientere Nutzung von Personalressourcen und adressiert zugleich den zunehmenden Fachkräftemangel im Bahnbetrieb.

Zu den technischen Kernelementen der MIRA-Lösung zählen ein sicherheitsgerichtetes Sichtsystem mit ASIL-D-Auslegung, ein hochverfügbares Kommunikationssystem, zertifizierte Fahrzeugschnittstellen – entwickelt in Zusammenarbeit mit Cattron als Unterauftragnehmer – sowie ein kompaktes RTO-System (Remote Train Operation), das die einschlägigen Normen des Bahnsektors erfüllt. Innerhalb von RemODtrAIn werden zudem Spezifikationen erarbeitet, die einen späteren Einsatz im Regelbetrieb ermöglichen sollen, etwa in Werkstätten, Depots oder weiteren Anwendungsfeldern des Schienenverkehrs.

Ein zentrales Ziel ist es, dass ein Remote Operator perspektivisch mehrere Fahrzeuge steuern oder flexibel zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen wechseln kann. Dadurch sollen betriebliche Abläufe stabilisiert, Ressourcen besser ausgelastet und die Resilienz des Gesamtsystems Schiene erhöht werden.

„Mit RemODtrAIn und der Teleoperations-Lösung von MIRA bringen wir unser System-Know-how aus der Mobilität in den Schienenverkehr ein“, erklärt Win Neidlinger, Geschäftsführer der MIRA GmbH. Fernsteuerbare Triebfahrzeuge in Werkstätten und Depots könnten die Effizienz steigern, Personal entlasten und die Basis für weitere Automatisierungsschritte im Bahnsektor schaffen.

Das Projekt RemODtrAIn wird aus Mitteln der Europäischen Union sowie über das Förderprogramm „DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützt. Insgesamt stehen rund 17 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Das Vorhaben soll damit einen Beitrag zur Digitalisierung des Bahnsystems, zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der Infrastruktur und zur nachhaltigen Modernisierung des Schienenverkehrs in Deutschland und Europa leisten.

Für Olympia: Licht-Video-Installation am Düsseldorfer Schauspielhaus – Abstimmung erfolgt ausschließlich per Briefwahl

(cs) Die Bewerbung unserer Region um die Olympischen und Paralympischen Spiele gewinnt weiter an Dynamik. Mit Blick auf den Bürgerentscheid am 19. April 2026 beginnt nun eine breit angelegte Informations- und Werbekampagne gestartet. Ziel ist es, die Menschen im Land umfassend über Chancen, Inhalte und Hintergründe der Bewerbung zu informieren – und sie für ein positives Votum zu gewinnen. Der Auftakt fand in Düsseldorf statt (Foto unten).

Foto: Melanie Zanin

Begleitet wurde der Kampagnenauftakt von einer spektakulären Licht-Video-Installation am Düsseldorfer Schauspielhaus. Das markante Gebäude im Herzen der Landeshauptstadt wurde zur Projektionsfläche für die olympische Vision an Rhein und Ruhr und setzte damit ein weithin sichtbares Zeichen für den Anspruch der Bewerbung.

Zum Auftakt der Kampagne begrüßte Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller zahlreiche Gäste am Schauspielhaus, darunter die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Mona Neubauer, Düsseldorfer Landtagsabgeordnete sowie erfolgreiche Spitzensportlerinnen und Spitzensportler der Landeshauptstadt. Mit dabei waren unter anderem die Olympiateilnehmerin Karla Borger (Beachvolleyball) und Sandra Mikolaschek, die 2024 bei den Paralympischen Spielen in Paris Gold im Para-Tischtennis gewonnen hatte.

Oberbürgermeister Keller unterstrich die Bedeutung der Bewerbung für Düsseldorf und die gesamte Region: „Düsseldorf erhält durch eine Bewerbung die historische Gelegenheit, Teil der olympischen Geschichte zu werden. Die Landeshauptstadt kann Gastgeberin der größten Sportveranstaltung und dem größten Festival der Welt zur Völkerverständigung werden.“ Rund 470.000 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer seien abstimmungsberechtigt, so Keller weiter. Man hoffe auf „ein klares, positives Ergebnis für Olympia an Rhein und Ruhr“.

Getragen wird die Kampagne von einem breiten Bündnis: Die 17 beteiligten Kommunen arbeiten gemeinsam mit der Landesregierung, dem Landessportbund NRW, dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW, Athletinnen und Athleten sowie zahlreichen Sportfachverbänden zusammen. Gemeinsam werben sie für Zustimmung bei der Abstimmung im Frühjahr 2026. Die finale Entscheidung, ob Deutschland sich mit der Region KölnRheinRuhr offiziell um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele bewirbt, fällt am Samstag, 26. September 2026, auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Ein besonderes Merkmal der Bewerbung ist der Umfang der Bürgerbeteiligung. Nordrhein-Westfalen ist die einzige Bewerberregion, die am 19. April 2026 in allen beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide durchführt. Insgesamt sind rund vier Millionen Menschen aufgerufen, über eine Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 abzustimmen. Damit bezieht keine andere Bewerberregion weltweit mehr Bürgerinnen und Bürger in einen solchen Entscheidungsprozess ein.

Die Abstimmung erfolgt ausschließlich per Briefwahl. Alle Abstimmungsberechtigten erhalten automatisch ihre Unterlagen, ohne diese beantragen zu müssen. Die Initiatoren erhoffen sich dadurch eine hohe Beteiligung – und ein starkes demokratisches Signal für eine mögliche Olympiabewerbung aus Nordrhein-Westfalen.