Young Talents feiern Abschluss bei TEEKANNE

Foto: TEEKANNE/Social Media

(cs) Bei der Düsseldorfer Teemarke Teekanne, Mitglied in der Unternehmerschaft Düsseldorf, gehört sie zu den Höhepunkten des Jahres: die Abschlussfeier des Nachwuchsprogramms „Young Talents“. In diesem Jahr konnten insgesamt sechs junge Fachkräfte ihre Ausbildung beziehungsweise ihr duales Studium erfolgreich abschließen – ein wichtiger Schritt sowohl für die Absolventinnen und Absolventen als auch für das Unternehmen selbst. Teekanne berichtete zunächst in ihren Social-Media-Accounts darüber.

Drei der Nachwuchskräfte beendeten ihre technische Ausbildung bei der Tochterfirma Teepack. Die frisch ausgebildeten Industriemechaniker und Mechatroniker überzeugten dabei mit handwerklichem Geschick und großem Engagement während ihrer Ausbildungszeit.

Auch im kaufmännischen Bereich gab es Grund zum Feiern: Justin Schiffer schloss seine Ausbildung zum Industriekaufmann bei Teekanne mit einem herausragenden Ergebnis ab.

Ein besonderes Novum gab es in diesem Jahr im akademischen Nachwuchsprogramm. Erstmals erreichten zwei dual Studierende ihren Bachelorabschluss: Greta Brünger und Richard Mark S. Während ihres Studiums brachten sie sich bereits mit eigenen Initiativen ein.

So entstand unter anderem das Projekt „Campus Connect“, das in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen aus Düsseldorf und Neuss sowie der FOM Hochschule für Oekonomie & Management (eine der grössten privaten Hochschule, deren Quelle bei den Arbeitgeberverbänden liegen) umgesetzt wurde. Darüber hinaus übernahmen die beiden eigenständig das Projektmanagement für den neuen Imagefilm des Young-Talents-Programms.

Für das Unternehmen zeigt sich damit einmal mehr, wie schnell sich junge Talente in den ersten Jahren ihres Berufslebens entwickeln können. Die steile Lernkurve und das Engagement des Nachwuchses seien jedes Jahr aufs Neue beeindruckend, heißt es aus dem Unternehmen. Umso größer ist die Freude darüber, viele der Absolventinnen und Absolventen auch künftig innerhalb der Teekanne-Welt begleiten zu können.

Quelle: TEEKANNE/Social Media

Zu hohe Kosten und Bürokratie: Arbeitgeber fordern Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik

Oliver Zander Foto: GESAMTMETALL

(cs) Wenn man Bürokratie abbauen will, muss man auch Bürokraten abbauen, wenn man Wachstum will, muss man Reformen durchsetzen. Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander rechnet damit, dass die M+E-Industrie dieses Jahr noch einmal viele Arbeitsplätze verliert. Im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe redet er Klartext. Unserer Redaktion liegt das komplette Interview vor. Zander sieht Deutschland in einer tiefen Industriekrise. Um Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, fordert er umfassende wirtschaftliche Reformen, weniger Bürokratie und Veränderungen bei Sozialabgaben, Arbeitszeit und Rentensystem.

Wichtigste Punkte des Interviews

1. Schwere Krise der Industrie

  • Die Branche befindet sich seit zwei Jahren in einer Rezession.

  • Seit 2018 sind bereits 270.000 Arbeitsplätze verloren gegangen.

  • 2026 könnten bis zu 150.000 weitere Jobs wegfallen.

  • Zander spricht von einer begonnenen Deindustrialisierung in Deutschland.

2. Deutschland verliert an Wettbewerbsfähigkeit

  • Gründe laut Zander:

    • hohe Energiekosten

    • hohe Unternehmenssteuern

    • hohe Sozialabgaben

    • zu viel Bürokratie

  • Dadurch werde zu wenig in Deutschland investiert.

3. Besonders betroffene Branchen

  • Automobilindustrie

  • Maschinenbau

  • inzwischen auch Elektroindustrie

  • Wachstum gibt es nur im Rüstungsbereich, der aber zu klein ist, um Verluste auszugleichen.

4. Arbeitsmarkt-Paradox

  • Trotz Fachkräftemangel steigen Arbeitslosenzahlen, weil Firmen wegen der schlechten Lage weniger einstellen.

  • Langfristig könnten durch viele Renteneintritte wieder Chancen für junge Menschen entstehen.

5. Kritik am Mindestlohn

  • Der Mindestlohn sei stark gestiegen (seit 2015 etwa +72 %).

  • Dadurch werde einfache Arbeit teuer und Anreize für Ausbildung sinken, so Zander.

6. Hohe Steuern und Abgaben

  • Viele Arbeitnehmer geben über 40–50 % ihres Einkommens ab.

  • Ohne Reformen könnten Sozialabgaben bis 2035 auf 50 % steigen.

7. Forderung nach Reformen
Zander fordert:

  • Bürokratieabbau (auch weniger Personal in Verwaltungen)

  • effizientere Sozialversicherungssysteme

  • stabile Sozialabgaben (max. 40 %)

  • höheres Renteneintrittsalter statt Rente mit 63

  • mehr Arbeitsstunden, um Wachstum zu fördern.

8. Politische Warnung

  • Viele Bürger seien frustriert über die wirtschaftliche Lage.

  • Die Regierung müsse schnell Reformen liefern, sonst wachse die politische Unzufriedenheit.

Quelle: GESAMTMETALL

Firmenpleiten auf Höchststand seit Jahren – Zahl der Insolvenzen steigt weiter

(cs) Die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen in Deutschland bleibt angespannt. Im Jahr 2025 haben die deutschen Amtsgerichte 24.064 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Das sind 10,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistisches Bundesamt unserer Redaktion in einer Presseinformation mitteilt.

Damit setzt sich ein deutlicher Trend fort: Bereits 2023 und 2024 war die Zahl der Firmenpleiten um jeweils mehr als 20 Prozent gestiegen. Zuletzt hatte es ähnlich viele Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2014 gegeben. Während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 lag der Wert sogar noch deutlich höher – damals meldeten 32.687 Unternehmen Insolvenz an.

Weniger Großinsolvenzen

Die Forderungen der Gläubiger aus den Insolvenzen beliefen sich 2025 auf rund 47,9 Milliarden Euro. Das ist weniger als im Jahr zuvor, als sie bei etwa 58,1 Milliarden Euro lagen.

Der Grund: 2025 gab es weniger sogenannte Großinsolvenzen mit Forderungen von mindestens 25 Millionen Euro. Die Zahl dieser großen Fälle sank um 15,6 Prozent. 2024 hatten mehrere wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz angemeldet und die Gesamtsumme der Forderungen entsprechend erhöht.

Transport- und Logistikbranche besonders betroffen

Besonders häufig betroffen waren Unternehmen aus dem Bereich Verkehr und Lagerei. Dort gab es 133 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen – der höchste Wert aller Branchen.

Ebenfalls stark betroffen waren:

  • das Gastgewerbe mit 108 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen
  • das Baugewerbe mit 104 Fällen
  • Dienstleister wie Zeitarbeitsfirmen mit 100 Insolvenzen

Insgesamt lag die durchschnittliche Insolvenzhäufigkeit in Deutschland bei 69 Fällen je 10.000 Unternehmen.

Auch zum Jahresende mehr Pleiten

Der Trend setzte sich auch im Dezember 2025 fort. In diesem Monat meldeten die Amtsgerichte 2.037 Unternehmensinsolvenzen – ein Anstieg von 13,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Die Forderungen der Gläubiger beliefen sich dabei auf 3,6 Milliarden Euro, nachdem sie im Dezember 2024 noch rund 5,8 Milliarden Euro betragen hatten.

Mehr Privatinsolvenzen

Nicht nur Unternehmen, auch Privatpersonen geraten häufiger in finanzielle Schwierigkeiten. Im Jahr 2025 wurden 77.219 Verbraucherinsolvenzen registriert – 8,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Allein im Dezember meldeten 6.278 Verbraucherinnen und Verbraucher Insolvenz an. Das entspricht einem Plus von 12,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Statistik zeigt nur einen Teil der Geschäftsaufgaben

Die Insolvenzstatistik erfasst allerdings nur Unternehmen, die tatsächlich ein Insolvenzverfahren durchlaufen. Geschäftsaufgaben aus anderen Gründen, etwa freiwillige Betriebsschließungen oder frühzeitige Geschäftsaufgaben vor finanziellen Problemen, werden darin nicht berücksichtigt.

Trotzdem zeigt die Entwicklung klar: Die wirtschaftliche Lage bleibt für viele Betriebe schwierig – und die Zahl der Insolvenzen steigt weiter.

Hidden Champion aus Düsseldorf: Spezialchemie für Kaffeemaschinen auf Wachstumskurs

Screenshot: Christoph Sochart

(cs) Auf Wachstumskurs befindet sich Hidden Champion Schulz & Sohn. Das Düsseldorfer Großhandelsunternehmen (Mitglied der Unternehmerschaft Düsseldorf) hat sich auf Reinigungsmittel für Kaffeevollautomaten spezialisiert – etwa Tabletten, Pulver und Flüssigreiniger zum Entfetten und Entkalken.

Die Produkte werden speziell für Maschinen großer Hersteller entwickelt, darunter Thermoplan, Franke Coffee Systems und Eversys. Die RHEINISCHE POST porträtiert in der heutigen Ausgabe (14.03.2026). Wir fassen den Text von Redakteur MAXIMILIAN NOWROTH an dieser Stelle zusammen.

Nowroth schreibt in seinem Artikel, dass Erfolg des Familienunternehmens hängt auch mit dem weltweiten Boom von Kaffee zusammen. Systemgastronomen wie Starbucks und McDonald’s nutzen Maschinen dieser Hersteller – und damit indirekt auch Reinigungsmittel „Made in Düsseldorf“. Verkauft werden sie allerdings als sogenannte Private-Label-Produkte unter dem Namen der jeweiligen Maschinenhersteller.

Aus einem kleinen Chemiehändler ist so ein international erfolgreicher Spezialanbieter geworden. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 100 Mitarbeitende und erzielt rund 20 Millionen Euro Umsatz jährlich, berichtet die Zeitung.

Die Nachfrage wächst weiter: Bis zum Ende des Jahrzehnts könnte sich der Umsatz verdoppeln, langfristig sogar verdreifachen. Um das Wachstum zu bewältigen, hat Schulz & Sohn eine neue 2000-Quadratmeter-Halle im Gewerbepark am Höherweg angemietet.

Neben Kaffee denkt das Unternehmen bereits an neue Geschäftsfelder – etwa Reinigungssysteme für Maschinen, die Getränke wie Matcha oder Tee automatisch zubereiten, schreibt die Zeitung. Den gesamten Artikel gibt es als Kauftext (siehe Quellenangabe).

Quelle: Rheinische Post

 

Krieg und Krise: Deutsche Chemieindustrie rutscht tiefer ins Tal

Wolfgang Große Entrup. Foto: VCI

(cs) Der Krieg im Nahen Osten verschärft die ohnehin angespannte Lage der deutschen Chemieindustrie. Wegen der großen Unsicherheiten durch den Konflikt hat der Branchenverband Verband der Chemischen Industrie (VCI) seine Prognose für das laufende Jahr zurückgezogen. Besonders die möglichen Folgen einer Blockade der Straße von Hormus sorgen für Alarmstimmung in der Branche.

Die deutsche Chemie steckt bereits seit längerem in einer tiefen Krise. Produktion, Preise und Umsätze sind zuletzt erneut gesunken. Zwar sorgten einzelne Großaufträge zum Jahresende 2025 bei einigen Industriekunden für eine leichte Belebung. In der Chemie selbst setzte sich der Abwärtstrend jedoch fort. Die Kapazitätsauslastung der Anlagen blieb deutlich unter der Rentabilitätsschwelle.

Pharma stabilisiert die Branche

Ein Lichtblick kommt aus der Pharmasparte. Während die Chemieproduktion weiter zurückging, legte die Pharmaindustrie deutlich zu und stabilisierte damit das Gesamtbild der Branche.

Im vierten Quartal 2025 stieg die Produktion von Chemie und Pharma insgesamt um 0,9 Prozent. Das lag allerdings vor allem an der starken Entwicklung bei Medikamenten. Die reine Chemieproduktion sank im gleichen Zeitraum um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und verharrt damit auf niedrigem Niveau.

Im Gesamtjahr 2025 ging die Produktion der Branche um 0,5 Prozent zurück. Dabei schrumpfte die Chemiesparte um 3,3 Prozent, während die Pharmaindustrie ein Plus von 4,5 Prozent verzeichnete.

Preise und Nachfrage unter Druck

Auch auf der Preisseite bleibt die Situation schwierig. Die Erzeugerpreise der Branche lagen im vierten Quartal 2025 im Durchschnitt 0,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Besonders Chemikalien verbilligten sich – vor allem wegen des wachsenden Importdrucks aus dem Ausland.

Gleichzeitig kämpfen deutsche Hersteller mit vergleichsweise hohen Produktionskosten. Das schwächt ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Geschäft.

Der Branchenumsatz ging ebenfalls zurück. Im vierten Quartal 2025 sank er gegenüber dem Vorquartal um 0,6 Prozent auf 51,8 Milliarden Euro. Das entspricht einem Minus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Vor allem das Inlandsgeschäft schwächelte: Die Erlöse im deutschen Markt fielen saisonbereinigt auf 18,9 Milliarden Euro – ein Rückgang von 2,3 Prozent. Im Auslandsgeschäft gab es zwar eine leichte Erholung gegenüber dem Vorquartal, doch auch dort lagen die Umsätze weiterhin unter dem Vorjahresniveau.

Insgesamt setzte die Branche 2025 rund 220 Milliarden Euro um. Das sind 1,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Während die Chemiesparte ein Minus von 3,8 Prozent verbuchte, legte Pharma um 5,5 Prozent zu.

Sorge vor Rohstoffengpässen

Zusätzliche Risiken entstehen durch den Konflikt im Nahen Osten. Eine mögliche Blockade der Straße von Hormus könnte nicht nur die Energieversorgung beeinträchtigen, sondern auch die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen.

Die Industrie befürchtet Engpässe etwa bei Ammoniak, Phosphat, Helium oder Schwefel – alles Stoffe, die für zahlreiche chemische Prozesse unverzichtbar sind. Erste Hinweise auf Störungen internationaler Lieferketten gibt es bereits.

„Unterirdische Jahresbilanz“

Der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes, Wolfgang Große Entrup, findet deutliche Worte. Die Jahresbilanz der Chemie sei „unterirdisch“. Produktion, Umsatz und Preise lägen im roten Bereich.

Viele Unternehmen hätten nach dem Regierungswechsel auf spürbare wirtschaftspolitische Impulse gehofft. Diese seien bislang jedoch kaum in den Betrieben angekommen. Der Frust über langsame Reformen sei groß.

Trendwende nicht in Sicht

Eine schnelle Erholung der Branche ist derzeit nicht absehbar. Die schwache Industriekonjunktur, steigender Importdruck und intensiver Preiswettbewerb belasten weiterhin das Geschäft.

Der Krieg im Nahen Osten verschärft die Lage zusätzlich. Je länger der Konflikt andauert, desto größer werden die Risiken für Energiepreise, Rohstoffversorgung und globale Lieferketten.

Für viele Unternehmen bedeutet das vor allem eines: Planungssicherheit gibt es kaum noch. Statt langfristiger Strategien fahren zahlreiche Betriebe inzwischen auf Sicht.

Neuer Schufa-Score ab 17. März: Was sich für Verbraucher ändert – und was nicht

Foto: Verbraucherzentrale NRW

(cs) Am 17. März 2026 wird beim deutschen Bonitätsriesen SCHUFA ein neues Bewertungssystem eingeführt. Millionen Verbraucher fragen sich: Wird es jetzt fairer – oder nur anders?

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Mitglied der Unternehmerschaft Düsseldorf, sagt uns in einer Presseinformation: Mehr Transparenz ja – aber Probleme bleiben.

Mehr Klarheit beim Score

Der neue Schufa-Score soll einfacher zu verstehen sein.
Statt wie bisher einer Prozentzahl gibt es künftig Punkte zwischen 100 und 999.

Je höher die Zahl, desto besser die Bonität.

Auch die Berechnung wird übersichtlicher:

  • Nur noch 12 Kriterien statt hunderter Faktoren

  • Der Score kann künftig theoretisch nachgerechnet werden

Zu den wichtigen Faktoren gehören unter anderem:

  • Zahlungsstörungen oder Mahnungen

  • Wie lange man schon eine Kreditkarte hat

  • Wann man zuletzt umgezogen ist

  • Bonitätsanfragen von Banken, Online-Shops oder Telekomfirmen

EuGH zwingt Schufa zu mehr Transparenz

Der Druck auf die Schufa kam aus Luxemburg: Der Europäischer Gerichtshof hat in mehreren Urteilen entschieden, dass Auskunfteien mehr offenlegen müssen, wie ihre Bewertungen entstehen.

Die Schufa hatte bereits eine sogenannte Transparenzoffensive gestartet und einen Score-Simulator veröffentlicht.
Jetzt soll das System insgesamt verständlicher werden.

Doch ein Problem bleibt: Wenn ein Vertrag wegen des Scores abgelehnt wird, erfahren Verbraucher den konkreten Wert meist erst auf Nachfrage.

Kritik: Junge Menschen und Viel-Umziehende im Nachteil

Die Verbraucherzentrale sieht weiterhin Schwächen im System.

Bestimmte Gruppen könnten schlechter bewertet werden, etwa:

  • Junge Menschen, die noch wenig Finanzhistorie haben

  • Menschen, die häufiger umziehen, z. B. wegen Ausbildung oder Job

  • Preisvergleichs-Fans, die öfter Anbieter wechseln

Auch Bonitätsanfragen beim Online-Shopping können Punkte kosten – etwa bei „Kauf auf Rechnung“ oder „Buy now pay later“.

Fehlerhafte Einträge bleiben ein Risiko

Ein weiteres Problem: falsche Daten.

Immer wieder melden Inkassobüros angebliche Zahlungsprobleme – auch wenn Forderungen gar nicht berechtigt sind.
Dann müssen Betroffene selbst aktiv werden und eine Korrektur verlangen.

Deshalb rät die Verbraucherzentrale:

✔ Eigene Schufa-Daten regelmäßig prüfen
✔ Fehler sofort melden
✔ Eine kostenlose DSGVO-Auskunft bei der Schufa anfordern

Wichtig: Dafür braucht man kein kostenpflichtiges Schufa-Konto.

Zusammenfassung:

Der neue Schufa-Score bringt mehr Transparenz und ein einfacheres Punktesystem.
Doch laut Verbraucherzentrale bleiben entscheidende Fragen offen:

  • Werden bestimmte Gruppen weiterhin benachteiligt?

  • Wie stark beeinflusst der Score tatsächlich Vertragsentscheidungen?

Für Verbraucher gilt deshalb weiterhin: Augen auf bei den eigenen Schufa-Daten.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW

INTERNORGA 2026: METRO lässt die Gastro-Stars kochen – und Düsseldorf schaut schon Richtung „Chefs in Town“

Foto: METRO

(cs) Hamburg wird zum Hotspot der Gastronomie! Wenn vom 13. bis 17. März die INTERNORGA ihre Tore öffnet, trifft sich die Gastro-Elite in der Hansestadt. Mittendrin: Großhändler METRO AG – mit einem imposanten Messeauftritt – und einem Blick auf „Chefs in Town“ in Düsseldorf.

In Halle B1/OG, Stand 204 & 205 präsentiert METRO auf rund 500 Quadratmetern alles, was Profiküchen heute brauchen:
🔥 kulinarische Inspiration
⚙️ effiziente Prozesse
💻 digitale Lösungen
🍽️ starke Produkte für Küche und Bar

Kurz gesagt: die Gastronomie von morgen – live zum Anfassen.

Die Highlights im Überblick

Freitag (13. März)
Der Auftakt gehört Sterneköchin Alina Meissner-Bebrout, die ihre moderne Interpretation bodenständiger Sterneküche präsentiert. Am Nachmittag bringt das Frauennetzwerk Foodservice wichtige Impulse für mehr Sichtbarkeit und Vernetzung in der Branche.

Samstag (14. März)
Der Tag von Tim Raue: Der TV- und Sternekoch steht gleich mehrfach auf der Bühne. Außerdem zeigt das Hamburger Restaurant Salt & Silver, wie weltoffene norddeutsche Küche schmeckt.

Sonntag (15. März)
Tim Raue begeistert erneut – inklusive Meet & Greet um 13 Uhr. Außerdem zeigt Sebastian Copien, wie spektakulär pflanzliche Fine-Dining-Küche sein kann.

Montag (16. März)
Tim Raue kehrt noch einmal auf die Bühne zurück. Dazu präsentiert Heiko Antoniewicz seine raffinierte Aromenküche.

Neben den Star-Köchen setzt METRO auf praxisnahe Lösungen für den Gastro-Alltag.

Gemeinsam mit R express entstehen mehrere Show-Cooking-Stationen, an denen Profis direkt sehen können, wie Küchen effizienter arbeiten.

Themen sind unter anderem:

  • cleveres Mise en Place
  • die richtige Produktauswahl für stressige Servicezeiten
  • moderne Umami-Geschmackskonzepte
  • neue Ideen für deutsche, mediterrane und schnelle Küche

Dazu gibt es Verkostungen, Weinberatung, Kaffee- und Bar-Specials.

Screenshot: Martin Behle/ Instagram


„Chefs in Town on Tour“ bringt Düsseldorfer Gastro-Spirit nach Hamburg

Parallel macht auch Chefs in Town Station in Hamburg.

Die mobile Version des Düsseldorfer Gastro-Festivals bringt Köche, Gastronomen und Branchenexperten auf eine eigene Talkbühne am METRO Stand.

Moderiert werden die Gespräche von der Düsseldorfer Gastronomin Kerstin Rapp-Schwan.

Diskutiert werden Themen, die die Branche bewegen:

  • Fachkräftemangel
  • Nachhaltigkeit
  • Kalkulation und Wirtschaftlichkeit
  • Digitalisierung im Restaurant

Ein offener Austausch – direkt aus der Praxis für die Praxis.

Düsseldorf wird im September wieder zur Gastro-Hauptstadt

Schon jetzt richtet sich der Blick vieler Branchenprofis auf den Herbst:
Vom 25. bis 27. September geht Chefs in Town in Düsseldorf in die dritte Runde.

Das Konzept: Die ganze Stadt wird zum kulinarischen Festival.
Restaurants, Bistros und Bars veranstalten eigene Events – von exklusiven Menüs bis zu Bar-Nights mit Gast-Barkeepern.

2024 nahmen rund 120 Betriebe teil und organisierten etwa 200 Veranstaltungen.

Auch prominente Namen stehen bereits für dieses Jahr fest:

  • Tim Raue
  • Alina Meissner-Bebrout
  • Tohru Nakamura

Gastronomiebetriebe können sich noch bis zum 31. März anmelden und mit eigenen Ideen Teil des Festivals werden.

Auch Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller betont die Bedeutung der Veranstaltung. Chefs in Town zeige, welchen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wert die Gastronomie für die Stadt hat.


+ So berichtete der Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ über Chefs in town im vergangenen Jahr: bitte hier klicken!

+ So berichteten wir im vergangenen Jahr im März 2025: bitte hier klicken!

+ So berichteten wir im Juli 2025: bitte hier klicken!

+ Für alle Infos zu Chefs in town: bitte hier klicken!

Webinarserie zeigt Tourismusverantwortlichen, wie Regionen vom Wachstum des Caravaning-Tourismus profitieren können

Henkel: Milliarden-Umsatz – mehr Gewinn – höhere Dividende für Aktionäre

Carsten Knobel beim Düsseldorfer Arbeitgebertag. Foto: Frank Wiedemeier

(cs) Während Kriege, Handelsstreit und wirtschaftliche Unsicherheiten die Welt erschüttern, zeigt der Düsseldorfer Konsumgüter-Riese Henkel: Es geht auch anders! Der Konzern hat 2025 ein starkes Geschäftsjahr hingelegt – mit Milliarden-Umsatz und steigender Profitabilität.

Milliarden-Umsatz trotz schwierigem Umfeld

Die Zahlen können sich sehen lassen:
Der Konzern setzte 20,5 Milliarden Euro um. Gleichzeitig verbesserte Henkel seine Profitabilität deutlich. Die bereinigte EBIT-Marge kletterte auf starke 14,8 Prozent – ein Plus von 0,5 Prozentpunkten.

Auch für Aktionäre gibt es gute Nachrichten:
Das Ergebnis je Vorzugsaktie stieg währungsbereinigt um 4,7 Prozent.

Henkel-Chef Carsten Knobel sagt:
„Trotz großer globaler Herausforderungen haben wir viele unserer Ziele erreicht oder sogar übertroffen.“

Mehr Geld für Aktionäre

Der Erfolg soll auch bei den Anteilseignern ankommen:
Für die Hauptversammlung im April schlägt der Vorstand eine höhere Dividende vor.

  • 2,07 Euro je Vorzugsaktie

  • 2,05 Euro je Stammaktie

Das entspricht einer Steigerung um 1,5 Prozent.

Innovationen treiben das Geschäft

Besonders gut lief es in den beiden großen Geschäftsbereichen:

Adhesive Technologies (Industrieklebstoffe)

  • organisches Wachstum: +1,5 %

  • starke Nachfrage vor allem bei Mobilität und Elektronik

Consumer Brands (Konsumgüter wie Haarpflege)

  • organisches Wachstum: +0,3 %

Grund für den Erfolg laut Konzern:
Innovationen, effizientere Prozesse und ein stärkeres Fokus auf profitable Produkte.

Milliarden-Investitionen für die Zukunft

Henkel denkt aber schon weiter:
Allein in den letzten Monaten vereinbarte der Konzern Übernahmen mit einem Umsatzvolumen von rund 1,2 Milliarden Euro.

Außerdem investiert das Unternehmen kräftig in:

  • starke Marken

  • neue Innovationen

  • Digitalisierung

  • Nachhaltigkeit

Optimistischer Blick nach vorn

Und die Aussichten bleiben positiv:
Für 2026 erwartet Henkel weiteres Umsatz- und Gewinnwachstum, auch wenn der Start ins Jahr wegen der Weltlage zunächst etwas vorsichtig ausfallen könnte.

Chef Knobel lobt vor allem die Belegschaft:
„Durch Teamarbeit und großen Einsatz haben unsere Mitarbeiter das Unternehmen erfolgreich durch ein schwieriges Umfeld geführt.“

Fazit:
Trotz Krisen, Konflikten und wirtschaftlicher Unsicherheit zeigt Henkel: Der Düsseldorfer Traditionskonzern bleibt ein echter Gewinner.

Baustellen-Chaos in Düsseldorf geht in die nächste Runde – Rheinbrücke dicht!

(cs) Autofahrer in Düsseldorf brauchen starke Nerven: Die nächste Groß-Sperrung steht an! Die wichtige B1 über die Josef-Kardinal-Frings-Brücke wird komplett dicht gemacht.

Von Freitag (13. März) ab 20 Uhr bis Montag (16. März) um 5 Uhr geht gar nichts mehr – weder Autos noch Busse und Bahnen der Rheinbahn dürfen über die Brücke. Grund sind dringende Reparaturen.

Brücke wird sogar angehoben!

Bei den Arbeiten werden insgesamt 16 Brückenlager instandgesetzt. Dafür müssen Bauarbeiter den Überbau der Brücke teilweise anheben. Heißt: In dieser Zeit darf kein Verkehr darüber rollen.

Und das ist erst der Anfang!
Die Vollsperrung kommt gleich zweimal:

  • 13.–16. März 2026

  • 27.–30. März 2026

Jeweils von Freitagabend bis Montagmorgen.

Auch Radfahrer betroffen

Nicht nur Autofahrer müssen sich umstellen:
Der Radweg Richtung Neuss bleibt bis Mitte April gesperrt. Grund sind neue Betonplatten im Bereich von Rad- und Gehweg.

Immerhin: Der Rad- und Gehweg Richtung Düsseldorf kann in dieser Zeit in beide Richtungen genutzt werden.

Behörden warnen vor Umwegen

Straßen.NRW rät Autofahrern: Brücke weiträumig umfahren!
Besonders Firmen sollen ihre Lieferanten und Fahrer früh informieren. Umleitungen sind ausgeschildert – Staus trotzdem wahrscheinlich.

Hintergrund der Dauer-Baustelle

Die Josef-Kardinal-Frings-Brücke wird seit 2024 umfangreich saniert.
Die Fahrbahn Richtung Düsseldorf ist bereits fertig. Jetzt ist die Richtung Neuss dran.

Mit den aktuellen Arbeiten sollen Fahrbahn, Abdichtung und weitere Schäden an der Brücke endgültig behoben werden.

Klar ist aber auch:
Für Düsseldorfer Autofahrer heißt das erst einmal wieder Geduld, Stau – und Umwege!