Die größten Ängste der Deutschen

Inflation, Rezession, Steuererhöhungen: Die Top-Sorgen der Deutschen drehen sich in diesem Jahr um die Finanzen. Mit Abstand auf Platz eins liegt die Angst vor steigenden Lebenshaltungskosten (67 Prozent). Am stärksten gestiegen ist die Furcht vor einem Krieg mit deutscher Beteiligung. Das zeigt die repräsentative Langzeitstudie „Die Ängste der Deutschen 2022“ des Infocenters der R+V Versicherung.

In fast jedem Lebensbereich spüren die Deutschen drastische Preissteigerungen. „Der bange Blick in den Geldbeutel lässt die finanziellen Ängste in die Höhe schnellen. Insgesamt sind die Menschen deutlich sorgenvoller als noch vor einem Jahr“, sagt Studienleiter Grischa Brower-Rabinowitsch anlässlich der Pressekonferenz zur Studie am 13. Oktober in Berlin. „Der Angstindex – der Durchschnitt aller abgefragten Sorgen – steigt um sechs Prozentpunkte und erreicht mit 42 Prozent das höchste Niveau seit vier Jahren.“ Bereits zum 31. Mal hat das Infocenter der R+V Versicherung in der Studie „Die Ängste der Deutschen“ mehr als 2.400 Menschen nach ihren größten Sorgen rund um Politik, Wirtschaft, Umwelt, Familie und Gesundheit befragt.

Deutschland verzeichnet die höchste Inflation seit fast 50 Jahren. Etwa die Hälfte davon macht der starke Anstieg der Energie- und Lebensmittelpreise aus. Entsprechend groß ist auch die Angst vor explodierenden Lebenshaltungskosten. Mehr als zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) befürchten, dass alles immer teurer wird. „Die Preisspirale macht den Menschen in allen Bevölkerungsschichten Angst. Das gilt für reiche Befragte genauso wie für arme, für Jung und Alt, für Männer wie Frauen und für Anhänger aller Parteien in allen Bundesländern“, erläutert Prof. Dr. Manfred G. Schmidt, Politikwissenschaftler an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Er berät das R+V-Infocenter seit rund zwei Jahrzehnten bei der Auswertung der Ängste-Studie.

„Bemerkenswert ist in diesem Jahr die starke Zunahme der Inflationsangst um 17 Prozentpunkte“, ergänzt Brower-Rabinowitsch. Im Vorjahr lag die Angst vor steigenden Lebenshaltungskosten mit 50 Prozent auf Platz zwei. „Einen solchen Anstieg haben wir bei diesem Thema erst einmal zuvor erlebt. 1993 schnellte die Sorge von 29 Prozent auf 57 Prozent. Grund hierfür war die damalige Talfahrt der deutschen Wirtschaft.“ Die Furcht vor steigenden Lebenshaltungskosten treibt die Deutschen übrigens regelmäßig um. Im Verlauf der Langzeitstudie hat sie schon zwölfmal Platz eins belegt – und damit häufiger als jede andere Sorge. Überraschend: Diese Angst ist im Westen mit 69 Prozent erstmals deutlich ausgeprägter als in Ostdeutschland (59 Prozent).

Auf Platz zwei rangiert mit 58 Prozent die Angst, dass Wohnen unbezahlbar wird. Die Frage ist 2022 neu dabei. „Auch diese Sorge hat reale Grundlagen: ein knappes Angebot, hohe und oftmals weiter steigende Preise sowie eine starke Konkurrenz unter den Wohnungssuchenden“, erklärt Professor Schmidt.

Zuerst die Corona-Lockdowns, dann die Folgen des Ukrainekrieges – Deutschlands Wirtschaft ist im Krisenmodus. 57 Prozent der Bürgerinnen und Bürger fürchten eine Rezession, Platz drei der diesjährigen Studie. Der Vorjahresvergleich zeigt einen ebenso sprunghaften Anstieg um 17 Prozentpunkte wie bei der Angst vor steigenden Preisen. 2021 lag die Furcht vor wirtschaftlicher Verschlechterung noch mit 40 Prozent auf Platz zehn. „Der Dreiklang von Corona-Pandemie, Russlands Krieg gegen die Ukraine und Inflation beeinträchtigt die deutsche Wirtschaft – sie droht in eine Rezession abzurutschen“, erläutert Professor Schmidt.

Platz vier und fünf der Top-Ängste: Vor dem dritten Pandemie-Winter fürchtet immer noch mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent), dass der Staat wegen der Schuldenlast aus der Corona-Krise dauerhaft Steuern erhöht oder Leistungen kürzt (Platz vier). 2021 war dies mit 53 Prozent noch die größte Angst der Befragten. Ähnlich groß wie im Vorjahr bleibt mit 51 Prozent die Furcht, dass die Steuerzahler für die EU-Schuldenkrise zur Kasse gebeten werden (Platz fünf; 2021: 50 Prozent, Platz drei).

Kriegsangst steigt extrem
„Nach dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine wollten wir wissen: Haben die Deutschen Angst davor, dass autoritäre Herrscher weltweit immer mächtiger werden?“, berichtet Brower-Rabinowitsch. Die Antwort lautet „Ja“ – die Sorge landet mit 47 Prozent direkt auf Platz sieben. „Weltweit beobachten wir schon seit geraumer Zeit eine Autokratisierungswelle, zum Teil auch in demokratischen Staaten“, analysiert Professor Schmidt. „Ein besonders krasser Fall für eine militante Autokratie ist Russland mit Putin an der Spitze und dessen Angriffskrieg gegen die Ukraine.“

Einen Krieg mit deutscher Beteiligung fürchten 42 Prozent der Bürgerinnen und Bürger (Platz zwölf). Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein enormer Zuwachs um 26 Prozentpunkte (2021: 16 Prozent, Platz 21). Einen derart extremen Anstieg gab es in den drei Jahrzehnten der Langzeitstudie überhaupt erst zweimal. Dazu Professor Schmidt: „Nach vielen Jahrzehnten Frieden erschien ein Krieg mit deutscher Beteiligung für viele undenkbar. Russlands Angriff auf die Ukraine hat diesen Glauben zerstört. Nun wächst die Befürchtung, Deutschland werde in einen Krieg verwickelt.“ Einen ähnlich großen Anstieg dieser Angst gab es zuletzt 1999 infolge des Kosovo-Krieges. Damals schnellte sie von 24 Prozent auf 60 Prozent.

Umweltängste nehmen zu
Hitzerekorde und historische Trockenheit: Nach dem Dürresommer 2022 fürchtet fast jeder zweite Befragte Wetterextreme und Naturkatastrophen (49 Prozent, Platz sechs). Das ist ein klarer Anstieg im Jahresvergleich (2021: 41 Prozent, Platz acht). Spürbar wächst auch die Angst vor dem Klimawandel. Sie landet mit 46 Prozent auf Platz acht (Vorjahr: 40 Prozent, Platz elf). „Vor einigen Jahren war ein heißer, regenarmer Sommer in Deutschland noch ein Grund zur Freude. Jetzt erleben wir alle die negativen Folgen unmittelbar – Waldbrände werden häufiger, Flüssen fehlt Wasser und die Natur insgesamt leidet“, sagt Studienleiter Grischa Brower-Rabinowitsch. „Auch die Flutkatastrophe an der Ahr und in der Eifel vor einem Jahr ist den Menschen noch präsent.“

Großer Ost-West-Unterschied bei Zuwanderungsthemen
Mehr als eine Million Ukrainerinnen und Ukrainer wurden seit Kriegsbeginn in Deutschland registriert. Trotzdem ist die Furcht vor einer Überforderung des Staates durch die Zahl der Geflüchteten gleich geblieben (45 Prozent), aber im Ranking von Platz vier auf Platz neun gerutscht. Die Sorge, dass es durch weitere Migration zu Spannungen kommt, liegt mit 37 Prozent nur noch auf Platz 16 (2021: 42 Prozent, Platz sieben). Allerdings sind die Unterschiede zwischen Ost und West bei beiden Ängsten groß. In Westdeutschland fürchten 43 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, dass die Zahl der Geflüchteten den Staat überfordert. Im Osten ist es mehr als die Hälfe der Befragten (54 Prozent). Aber auch in Ostdeutschland nimmt diese Angst ab, wirtschaftliche Sorgen haben sie von Platz eins auf Platz fünf verdrängt. Konflikte durch den weiteren Zuzug von Ausländerinnen und Ausländern fürchten im Westen 35 Prozent der Befragten (Platz 16), im Osten sind es hingegen 44 Prozent (Platz zwölf).

Weitere Ergebnisse der R+V-Studie in Kurzform:
+ Arbeitslosigkeit: Die Angst vor dem Verlust des eigenen Jobs sinkt auf 22 Prozent (Platz 21; Vorjahr: 24 Prozent, Platz 18) und erreicht damit den niedrigsten Stand im Verlauf der Studie. Dass bundesweit die Arbeitslosenzahlen steigen, besorgt etwa jeden Dritten (34 Prozent, Platz 18).
Überforderung der Politik (Platz 10): Das Vertrauen der Deutschen in ihre Politikerinnen und Politiker ist traditionell schlecht. So fürchten 44 Prozent, dass diese von ihren Aufgaben überfordert sind (2021: 41 Prozent, Platz neun). Angesichts der zahlreichen Krisen eine geringe Steigerung gegenüber dem Vorjahr.
+ Pflegebedürftigkeit (Platz 13): Obwohl die Angst vor Pflegebedürftigkeit nur leicht gesunken ist (41 Prozent; Vorjahr: 43 Prozent), verliert diese Furcht ihren Platz unter den Top Ten (2021: Platz sechs). Andere Themen bereiten den Deutschen weit größere Sorgen.
Schwere Erkrankung / Corona-Infektion (Platz 19): Die Angst vor einer schweren Erkrankung und einer Corona-Infektion bleibt mit 33 Prozent auf niedrigem Niveau (Vorjahr: 35 Prozent, Platz 14).
+ Störfälle in Atomkraftwerken (Platz 20): Die neu entfachte Debatte über Kernenergie und die Kämpfe um ein Atomkraftwerk in der Ukraine schlagen sich nicht auf die Ängste der Deutschen nieder. Wie schon im Vorjahr fürchtet nur knapp ein Drittel der Bürgerinnen und Bürger (30 Prozent) Störfälle in den Atomkraftwerken.

Über die Studie
„Die Ängste der Deutschen“ ist die bundesweit und international einzige Umfrage, die sich seit 30 Jahren mit den Sorgen der Bevölkerung befasst. Seit 1992 befragt das R+V-Infocenter jährlich in persönlichen Interviews rund 2.400 Männer und Frauen der deutschsprachigen Wohnbevölkerung im Alter ab 14 Jahren nach ihren größten politischen, wirtschaftlichen, persönlichen und ökologischen Ängsten. Die repräsentative Umfrage findet immer im Sommer statt – dieses Mal lief sie vom 13. Juni bis 23. August 2022. Die wichtigsten Ergebnisse zur Ängste-Studie der R+V sind unter www.die-aengste-der-deutschen.de aufbereitet.

Quelle: R+V Versicherungen

Gerresheimer erzielt zweistelliges Umsatz- und Ergebniswachstum im 3. Quartal

Die Gerresheimer AG, ein führender Anbieter von Health & Beauty-Lösungen und Drug Delivery-Systemen für Pharma, Biotech und Kosmetik, bestätigt nach einem weiteren Quartal mit starkem und profitablem Wachstum die Prognose für das Geschäftsjahr 2022. Der Umsatz stieg im 3. Quartal organisch um 17,4 %, worin sich die starke Kundennachfrage, die führende Marktposition und der anhaltende Erfolg der High Value Solutions widerspiegeln. Das Adjusted EBITDA wuchs organisch um 13,3 %. „Gerresheimer setzt seinen profitablen Wachstumskurs in allen Geschäftsbereichen, Geschäftsfeldern und Regionen fort und untermauert damit seine starke Marktposition. Wir steuern erfolgreich durch ein herausforderndes Umfeld, setzen unsere Wachstumsstrategie konsequent fort und forcieren unseren Transformationsprozess hin zum Lösungsanbieter und Systemintegrator“, sagte Dietmar Siemssen, Vorstandsvorsitzender der Gerresheimer AG. „Wir sind auf Kurs, unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2022 zu erfüllen, und halten an unseren mittelfristigen Zielen fest“, bekräftigte er.

Im 3. Quartal des Geschäftsjahres 2022 erwirtschaftete Gerresheimer einen Umsatz von 473 Millionen Euro und erzielte damit ein organisches Wachstum von 17,4 %. Die Geschäftsbereiche Plastics & Devices und Primary Packaging Glass trugen mit zweistelligen profitablen Umsatzzuwächsen zu diesem Erfolg bei. Hier zahlt sich die langfristig angelegte Fokussierung auf Investitionen in wichtige Wachstumstreiber wie High Value Solutions,

Kapazitätsausbau und regionale Expansion sowie in die Auftragsfertigung aus. Aufgrund des starken Wachstums im Bereich High Value Solutions und konsequenter Preisanpassungen stieg das bereinigte EBITDA von 75 Mio. EUR um 16 Mio. EUR auf 91 Mio. EUR. Währungsbereinigt entspricht dies einem organischen Wachstum von 13,3 %. Das Adjusted EPS stieg von EUR 0,97 auf EUR 1,15 und verzeichnete damit ein organisches Wachstum von 10,1 %. Gerresheimer bekräftigt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2022 mit einem organischen Umsatzwachstum von mindestens 10 % und einem hohen einstelligen organischen Wachstum des Adjusted EBITDA und des Adjusted EPS.

Gerresheimer hat umfangreiche Maßnahmen umgesetzt, um die Auswirkungen der Inflation zu bewältigen und die kontinuierliche Versorgung mit systemrelevanten Lösungen und Dienstleistungen sicherzustellen. Das Unternehmen verfügt über langfristige Energielieferverträge, die eine sehr gute Wettbewerbsfähigkeit auch auf der Kostenseite sichern. Mit Blick auf die Zukunft wird Gerresheimer seinen Energiemix durch die konsequente Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsstrategie weiter verbessern.

Die Umsätze des Geschäftsbereichs Plastics & Devices stiegen organisch um 11,3 %, getragen von vertraglich verankerten Preisanpassungen, aber auch durch die starke Nachfrage nach Kunststoffverpackungen und Injektoren sowie durch das Engineering- und Werkzeuggeschäft. Das Adjusted EBITDA stieg organisch um 9,3 %.

Der Geschäftsbereich Primary Packaging Glass konnte sein organisches Wachstum mit einem deutlichen Anstieg von 24,5 % weiter beschleunigen. Treiber hierfür waren die anhaltend starke Nachfrage nach High Value Solutions wie Gx® RTF Vials und Gx® Elite Glass sowie nachhaltige Preiserhöhungen. Das Adjusted EBITDA stieg organisch um 18,9 %.

Der Geschäftsbereich Advanced Technologies trieb Projekte und Investitionen für künftiges Wachstum weiter voran. Dazu gehören laufende Projekte zur Entwicklung einer neuen Pumpe für einen Biotech-Kunden aus den USA sowie einer Mikropumpe zur Behandlung chronischer Herzinsuffizienz mit SQ Innovation.

Gerresheimer setzt seinen Strategieprozess formula G mit Wachstumsprojekten wie neuen Partnerschaften, einer Beschleunigung der globalen Expansion und des Kapazitätsaufbau sowie mit neuen Aufträgen im Bereich der Auftragsfertigung konsequent fort. In den letzten Monaten verkündete Gerresheimer beispielsweise eine strategische Partnerschaft mit der Zollner Elektronik AG, Zandt, zur Entwicklung elektronisch gesteuerter medizintechnischer Systeme, eine staatlich geförderte Investition in zusätzliche Produktionskapazitäten für Injektionsfläschchen in den USA sowie eine Initiative zur Einführung eines neuen Industriestandards für hochwertige Ready-To-Fill (RTF)-Vials.

Prognose für das Geschäftsjahr 2022 (auf Konzernebene, FXN):

  • –  Organisches Umsatzwachstum: mindestens 10 %
  • –  Organisches Wachstum Adjusted EBITDA: im hohen einstelligen Prozentbereich
  • –  Wachstum des Adjusted EPS: im hohen einstelligen ProzentbereichMittelfristige Prognose (auf Konzernebene, FXN)
  • –  Organisches Umsatzwachstum: im hohen einstelligen Prozentbereich
  • –  Organische Adjusted EBITDA-Marge: von 23 – 25 %
  • –  Wachstum des Adjusted EPS: mindestens 10 % p.a.Der Bericht ist hier verfügbar:

https://www.gerresheimer.com/unternehmen/investor-relations/berichte

Mercedes-Benz Vans steigert Absatz im dritten Quartal um 4%

MB Vans Retailabsatz Q3 2022

Mercedes-Benz Vans hat in den ersten neun Monaten des Jahres den Absatz der eVans in Summe um ein Drittel gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Q1 bis Q3 2021) gesteigert und unterstreicht damit einmal mehr seinen Führungsanspruch im Bereich der Elektromobilität. Im Berichtsquartal (Q3 2022) hat Mercedes-Benz in Summe rund 100.000 Vans an Kunden übergeben, davon rund 3.300 eVans.

Die Nachfrage nach den gewerblich positionierten Vans Citan, (e)Vito, (e)Vito Tourer und (e)Sprinter ist in Summe im Berichtsquartal auf dem Niveau des Vorjahres geblieben (82.400 Vans, -1%). Dabei legte der Small Van Citan um fast ein Drittel gegenüber dem Vorjahresquartal zu, während der Absatz des (e)Sprinter aus Düsseldorf im Segment der großen Vans leider um 8% zurückging. Die mittelgroßen Vans (e)Vito und (e)Vito Tourer verzeichneten eine deutliche Absatzsteigerung von 13%.

Trotz der weltweiten, anhaltenden Herausforderungen im Bereich der Teileversorgung und Logistik hat die Van-Sparte den Absatz gegenüber dem Vorjahresquartal insgesamt um 4% auf 99.700 Vans gesteigert. Einen besonders starken Beitrag leistete von Juli bis September das Segment der privat positionierten Vans mit einem Plus von 32% (17.200 Einheiten). Mit der V-Klasse und der vollelektrisch angetriebenen Großraumlimousine EQV konnte der Absatz dieser beiden Modelle im mittleren Segment um 21% auf 15.700 Einheiten gesteigert werden. Die seit Sommer dieses Jahres erhältliche, komplett neu eingeführte T-Klasse sowie der gewerblich positionierte Citan konnten zahlreiche Kunden im Small Van-Segment (+86%) überzeugen. Die weiterhin anhaltend hohe Nachfrage im Bereich der Reisemobile wirkt sich nach wie vor positiv auf den Absatz des Marco Polo und aller seiner Derivate aus.

Kunden erwarten von Mercedes-Benz Fahrzeugen die besten Lösungen für ihren jeweiligen Einsatzzweck. Mercedes-Benz Vans bietet ihnen Premium-Fahrzeuge und Services, stets mit dem höchsten Anspruch in Bezug auf Marke, Kundenfokus, Technologie und Nachhaltigkeit.

Produktioneinschränkungen oder Produktionsstopps können zu Lasten von Wertschöpfung, Versorgung und Beschäftigung gehen

„Gaspreiskrise und Gasversorgungskrise gefährden massiv den Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland und führen zugleich zu einer großen Verunsicherung der privaten Haushalte. Deshalb begrüßen wir, dass die „Kommission Gas und Wärme“ jetzt sehr schnell einen guten und belastbaren Vorschlag für eine Gaspreisbremse für Wirtschaft und Haushalte vorgelegt hat“, betonte Johannes Pöttering, Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), zum aktuellen Vorschlag der „Kommission Gas und Wärme“.

Er führt weiterhin aus:

„Sehr richtig ist, mit möglichst einfachen, pragmatischen und schnell umsetzbaren Maßnahmen zügig für direkte Entlastungen zu sorgen. Bei der konkreten Umsetzung der Gaspreisbremse muss ein besonderer Blick auf die enge Verflechtung der industriellen Wertschöpfungs- und Lieferketten gerichtet werden. Deshalb braucht es bei Härtefällen zusätzliche pragmatische Instrumente. Die Politik ist nun gefordert, so schnell wie möglich für Rechtssicherheit zu sorgen.

Wir unterstützen das Bestreben der Kommission, durch gedeckelte Gaspreise den Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern und gleichzeitig angesichts der ungewissen Versorgungslage notwendige Sparanreize zu setzen. Gleichzeitig verweist die Kommission zu Recht darauf, dass Einsparungen der Unternehmen durch die Einschränkung oder gar den Stopp von Produktion sehr schnell zu Lasten von Wertschöpfung, Versorgung und Beschäftigung zu gehen drohen. Daher ist es extrem wichtig, dass auch die privaten Haushalte große Anstrengungen zum Energiesparen unternehmen. Gleichzeitig muss die Politik nun endlich alle Möglichkeiten zur Ausweitung des Energieangebotes nutzen. Jenseits der Gaspreisbremse kommt es für die Unternehmen ebenfalls entscheidend darauf an, dass nun auch zügig eine wirksame Strompreisbremse umgesetzt wird.“

Projekt zur 5G-Nachfolgetechnologie Hexa-X-II: Ericsson und europäische Partner intensivieren Zusammenarbeit in Sachen 6G-Ökosystem und Standardisierung

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.700 Mitarbeitende an 12 Standorten – darunter rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

Mit der Ankündigung von Hexa-X-II geht das 6G-Forschungsprojekt der Europäischen Kommission (EK) in die zweite Phase. Ericsson wird weiterhin die technische Führungsrolle innehaben, die es in der ersten Phase der Hexa-X-Initiative innehatte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Schaffung einer Systemperspektive für die künftige 6G-Standardisierung in einem Ökosystem aus wichtigen Akteuren aus IKT, Industrie und Wissenschaft.

Die Europäische Kommission (EK) hat heute die Gründung von Hexa-X-II angekündigt, der zweiten Phase der 6G-Initiative der EK. In dieser neuen Phase wird die Liste der Hexa-X-Partner auf 44 Organisationen erweitert, deren Aufgabe es ist, eine vorstandardisierte Plattform und Systemansicht zu erstellen, die die Grundlage für viele Beiträge zur künftigen 6G-Standardisierung bilden wird.

Das Hexa-X-II-Projekt wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen der ersten Ausschreibung des Gemeinsamen Unternehmens für intelligente Netze und Dienste (SNS-JU) gefördert. Dies ist der nächste wichtige Schritt, um die wichtigsten Interessengruppen in Europa zusammenzubringen. Das Ziel von Hexa-X und Hexa-X-II ist es, Europa eine Führungsposition im Bereich 6G zu verschaffen.

Hexa-X-II repräsentiert die gesamte Wertschöpfungskette für zukünftige Konnektivitätslösungen. Die Mitglieder reichen von Netzanbietern und Kommunikationsdienstleistern bis hin zu vertikalen Unternehmen und Technologieanbietern sowie den wichtigsten europäischen Forschungsinstituten im Bereich der Kommunikation.

Mit Hilfe der Ergebnisse der Hexa-X-Innovationen wird das Hexa-X-II-Konsortium versuchen, die folgenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen:

  • Nachhaltigkeit: Hexa-X-II wird Technologien erforschen, die zu einem kohlenstofffreien Fußabdruck beitragen und den Energie- und Materialverbrauch begrenzen.
  • Inklusion: Hexa-X-II zielt darauf ab, Menschen in Entwicklungsländern sowie weniger privilegierten Mitgliedern entwickelter Gesellschaften Anschlussmöglichkeiten zu bieten.
  • Vertrauenswürdigkeit: Hexa-X-II wird Datentransparenz, Sicherheit und Datenschutz sowie die Robustheit des Netzes gewährleisten

Nokia wird die Projektleitung für Hexa-X-II übernehmen, nachdem es bereits das erste Hexa-X-Projekt geleitet hat. Ericsson übernimmt die Rolle des technischen Leiters für Hexa-X-II. Orange, Telecom Italia, die TU Dresden, die Universität Oulu, IMEC und Atos werden bei der Koordinierung verschiedener Arbeitspakete helfen, zum Beispiel Funkentwicklung und Innovation, künftige Geräte und flexible Infrastruktur, intelligentes Netzmanagement und Werte sowie Anforderungen und Ökosystem. Das Projekt Hexa-X-II soll am 1. Januar 2023 mit einer geplanten Laufzeit von 2,5 Jahren anlaufen.

Magnus Frodigh, Vice President und Head of Ericsson Research, sagt: „Die heutigen Netze haben eine intelligente digitale Infrastruktur gebildet, die Privatpersonen, Unternehmen und Regierungen weltweit unendlich viele Möglichkeiten bietet. Die steigenden Erwartungen setzen uns in der Industrie und in der Forschung ein klares Ziel: 6G soll durch allgegenwärtige intelligente Kommunikation zu einer effizienten, menschenfreundlichen und nachhaltigen Gesellschaft beitragen.“

Er ergänzt: „Um diese Vision zu verwirklichen, müssen wir das Beste aus der Forschung in Industrie und Wissenschaft in einer Systembetrachtung zusammenführen. Mit Hexa-X haben wir den Grundstein für die europäische 6G-Führung gelegt. Wir sind stolz darauf, bei Hexa-X-II weiterhin die technische Leitung zu übernehmen und zusammen mit dem starken Partnerkonsortium eine Vorstandardisierungsbasis für die 6G-Netzplattform zu bilden, die unsere künftigen gesellschaftlichen Herausforderungen am besten bewältigen kann.“

Über Ericsson

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. Kerngeschäft ist das Ausrüsten von Mobilfunknetzen. Das Portfolio des Unternehmens umfasst unter anderem die Geschäftsbereiche Networks; Cloud Software and Services sowie Enterprise Wireless Solutions and Technologies & New Businesses. Die Innovationsinvestitionen von Ericsson haben den Nutzen des Mobilfunks für Milliarden Menschen weltweit nutzbar gemacht. Das Unternehmen hilft seinen Kunden dabei, die Digitalisierung voranzutreiben, die Effizienz zu steigern und neue Einnahmequellen zu erschließen.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 101.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2021 erwirtschaftete Ericsson einen Nettoumsatz von 232,3 Milliarden SEK. Ericsson ist an der NASDAQ in Stockholm und New York gelistet.

Ericsson ist an einem Großteil aller kommerziell eingeführten 5G-Livenetze beteiligt. Zu den 130 durch Ericsson unterstützten 5G-Livenetzen weltweit zählen unter anderem auch Netze in Deutschland und der Schweiz. www.ericsson.com/5G

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.700 Mitarbeitende an 12 Standorten – darunter rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

Noch bis zum 4. November 2022 befindet sich die Wanderausstellung „Wegweiser für Weltenbummler“ im Beratungscenter der Agentur für Arbeit Düsseldorf

Die Studien- und Berufsberatung der Agentur für Arbeit Düsseldorf widmet sich unter dem Motto „Wegweiser für Weltenbummler“ noch bis zum 4. November intensiv den verschiedenen Auslandsmöglichkeiten für junge Menschen. Das Angebot richtet sich sowohl an Schüler*innen aller Schulformen als auch an Studieninteressierte und Studierende. Neben den klassischen Überbrückungsmöglichkeiten zwischen Schule und Ausbildungsstart finden sich auch Informationen zu Studium, Berufsausbildung und Praktikum im Ausland. Eltern, die sich gemeinsam mit ihren Kindern über die verschiedenen Möglichkeiten informieren möchten, sind ebenfalls herzlich eingeladen. Die eurodesk-Ausstellung „Wege ins Ausland“ ist ein Angebot im Rahmen des europäischen Jahres der Jugend und ist in der Lounge des Beratungscenters zu sehen. Die Wanderausstellung informiert kurz, knapp und übersichtlich auf 16 Roll-Up-Bannern über die verschiedenen Möglichkeiten, Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Kurzinfos, Bilder und Erfahrungen von Jugendlichen, die bereits im Ausland waren, geben einen ersten Eindruck zu den verschiedenen Wegen. Interessierte erhalten dort hilfreiche Informationen zu den Themen Workcamps, Sprachkurse, Freiwilligendienste, Au-pair, Work & Travel, Schule, Berufsausbildung, Studium oder Praktikum. An den beiden Donnerstagen am 13. und 27. Oktober 2022 werden zusätzlich Vorträge und Beratungsmöglichkeiten angeboten. Am 13. Oktober informiert um 11 Uhr die Berufsberatung im Vortrag „Wegweiser für Weltenbummler“ ausführlich über die unterschiedlichen Programme für einen Auslandsaufenthalt und um 14 Uhr über die verschiedenen Möglichkeiten des Studierens im Ausland. Am 27.Oktober werden diese beiden Vorträge erneut angeboten: Um 14 Uhr gibt es die Informationsveranstaltung „Wegweiser für Weltenbummler“ und um 16:00 Uhr erhalten Interessierte hilfreiche Tipps zum „Studium im Ausland“. Im direkten Anschluss an den jeweiligen Vorträgen gibt es die Möglichkeit, individuelle Fragestellungen an die Berufs- und Studienberatung zu richten. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Das Angebot ist kostenlos. Weitere Informationen erhalten interessierte auf der Homepage der Agentur für Arbeit Düsseldorf.

Adventure School geht in die zweite Ferienwoche

Es ist einfach wunderschön, Gast der „Adventure School“ in unserer Stadt zu sein. Rund 1.000 Kids besuchen die rund 30 Workshops. Träger des Ferienprogramms ist die Landeshauptstadt Düsseldorf. Die meisten Angebote kommen von unserer MINT-Initiative „zdi düsseldorf“. Die erste Woche war bereits sehr erfolgreich und am Montag gehen wir sehr frohen Mutes in die zweite Ferienwoche. Dank für die Unterstützung geht unter anderem an die Vodafone Stiftung, die Bürgerstiftung Düsseldorf und an das Lore Lorentz Berufskolleg.

Internationaler Tag des Brandschutzes am 9. Oktober Sicherheitsanbieter Verisure aus Ratingen gibt Tipps zur Prävention und zum Verhalten im Brandfall

Mehr als 300 Menschen sterben jährlich, weil sie Rauch, Feuer oder Flammen ausgesetzt waren; so die Angaben des Statistischen Bundesamtes zu den Todesursachen in Deutschland. Obwohl Rauchmelder in Gebäuden mittlerweile Pflicht sind, ist daher weitere Prävention wichtig. Daran erinnert der internationale Tag des Brandschutzes am 9. Oktober.

Zum Tag des Brandschutzes, hat Rundum-Sicherheitsanbieter Verisure einige hilfreiche Hinweise zum richtigen Verhalten bei Feuer zusammengetragen, die im Notfall helfen sollen. (Grafik: Verisure) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/134877 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

Mehr als die Hälfte der Brände in Deutschland entsteht durch Elektrizität, zum Beispiel bei überlasteten Mehrfachsteckdosen oder durch menschliches Fehlverhalten. In Unternehmen und Betrieben stellen feuergefährliche Tätigkeiten ein Risiko dar, das zu unkontrolliertem Feuer führt. Durch sein/ihr Verhalten kann daher jeder und jede dafür sorgen, dass sowohl im privaten Bereich als auch am Arbeitsplatz Brände verhindert werden. Für den Fall, dass trotz Vorsicht ein Brand entsteht, kann Prävention helfen, den Schaden zu reduzieren.

Anlässlich des Brandschutz-Tages informiert Sicherheitsanbieter Verisure darüber, wie man sich im Falle eines Feuers zuhause oder am Arbeitsplatz am besten verhält. Die „kleine Notfallkunde“ steht zum Herunterladen und Ausdrucken hier zur Verfügung.

Intelligente Rauchmelder informieren eine Alarmzentrale, die sofort handelt

„Bei den meisten Rauchmeldern handelt es sich um Geräte, die nur die unmittelbare Umgebung durch ein Tonsignal informieren, dass es in dem betreffenden Raum eine Rauchquelle gibt. Wenn man nicht anwesend ist, kann sich ein Feuer also oft unbemerkt ausbreiten und Schaden verursachen, der einfach zu verhindern wäre“, stellt Verisure Geschäftsführer Alvaro Grande fest. „Aus diesem Grund haben wir in unser smartes Alarmsystem „sprechende Rauchmelder“ integriert, die sowohl die Bewohner warnen, wo genau es brennt, als auch untereinander kommunizieren und unsere Fachkräfte in der Notruf- und Serviceleitstelle auf den Plan rufen, die sofort handeln.“

Die Rauchmelder der Verisure Alarmanlage sind untereinander und mit der VdS-zertifizierten Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) von Verisure vernetzt. So erfahren nicht nur alle Menschen, die sich im Gebäude befinden, dass und wo genau es einen Brand gibt, sondern auch die Fachkräfte in der rund um die Uhr besetzten NSL. Diese reagieren sofort, wenn der Alarm eines Rauchmelders bei ihnen eingeht. Sie überprüfen die Situation mit Hilfe von Videokameras und organisieren sofort die erforderlichen Rettungskräfte.

Kleine Notfallkunde für den Notruf 112

Wenn es zuhause oder am Arbeitsplatz brennt: Was tun?

  • Versuchen Sie ein Feuer nur dann selbst zu löschen, wenn der Brand noch im Entstehen ist. Bringen Sie sich nicht unnötig in Gefahr!
  • Verwenden Sie zum Löschen einen Feuerlöscher, wenn ein solcher in der Nähe ist, oder Wasser. Beachten Sie, dass Sie bei Fett kein Wasser verwenden dürfen, da es sonst zu einer Stichflamme kommt.
  • Hindern Sie Personen mit brennender Kleidung daran wegzulaufen. Versuchen Sie sie mit einem Feuerlöscher oder Wasser zu löschen.
  • Trennen Sie brennende Elektrogeräte von der Stromverbindung.
  • Wenn Sie das Feuer nicht selbst löschen können: Informieren Sie schnellstmöglich den Notruf 112 sowie alle anderen Menschen, die sich im Gebäude befinden.
  • Helfen Sie beim Verlassen des Gebäudes Kindern und anderen hilfsbedürftigen Menschen und Tieren.
  • Falls noch möglich, schließen Sie Fenster und Türen und verlassen Sie das Gebäude. Nutzen Sie dafür die ausgewiesenen Flucht- & Rettungswege. Fliehen Sie nach unten. Verwenden Sie dabei auf keinen Fall den Aufzug!
  • Wenn Sie auf der Flucht Türen öffnen müssen: tun Sie dies vorsichtig, um sicher zu sein, dass es hinter der Türe nicht bereits brennt.
  • Bei starkem Rauch: gehen Sie gebückt.
  • Am Arbeitsplatz: begeben Sie sich zur ausgewiesenen Sammelstelle und überprüfen Sie, ob alle Kolleg*innen und Besucher*innen da sind.

Bankenverband: So gelangen Betrüger an Ihre Kreditkartendaten

Sieht die Internetseite, die Sie aufgerufen haben, etwas anders aus als sonst? Wird Ihnen beim Internetshopping ein so unglaublich günstiges Angebot gemacht, dass Sie es kaum glauben können? Wenn dies der Fall ist, sollten Sie stutzig werden; möglicherweise laufen Sie Gefahr, der Betrugsmethode mit dem Namen „Pharming“ zum Opfer zu fallen, sagte uns Kathleen Altmann vom Bankenverband. Pharming zielt darauf ab, Sie unbemerkt auf eine gefälschte Internetseite zu führen. Betrüger haben es dort vor allem auf Ihre Kreditkartendaten abgesehen.

Pharming ist eine Weiterentwicklung des klassischen Phishings und setzt sich aus den Wörtern „Phishing“ und „Farming“ zusammen. Beim Phishing werden Sie als Nutzer mit einem Link geködert, den Sie beispielsweise mit einer täuschend „echten“ E-Mail erhalten. Die Betrüger warten im Anschluss darauf, dass Sie als Empfänger den Link selbst aufrufen. Im Vergleich dazu wird beim Pharming auf Ihrem Rechner eine Schadsoftware installiert. Sie geben eine Adresse in die Browserleiste ein und die Schadsoftware führt dann eine Umleitung im Hintergrund durch. Sie landen schlussendlich von Ihnen unbemerkt auf einer gefälschten Webseite.

„Pharming-Webseiten“ befinden sich auf großen Server-Farmen (eine Gruppe von vernetzten Servern). Daher kommt auch der Begriff „Farming“. Diese Webseiten werden einzig aus betrügerischer Absicht betrieben. Konkret geht es darum, Ihre persönlichen Informationen abzugreifen, in erster Linie Ihre Kreditkartendaten.

Damit Sie sich schützen können, ist Wachsamkeit notwendig, sobald Sie online gehen. Wichtig ist in jedem Fall eine ausreichende Sicherung Ihres Computers:

  • Schützen Sie Ihren Rechner durch aktuelle Versionen des Virenscanners, der Firewall, des Browsers usw. vor Schadsoftware. Nutzen Sie nur aktuelle Software aus zuverlässigen Quellen.
  • Verinnerlichen Sie sich die allgemeinen Regeln zum Schutz vor Malware, Trojaner und Phising: Rufen Sie niemals Links auf und öffnen Sie keine ausführbaren Dateien (.exe, .bat, .com) aus Dateianhängen, wenn der Absender unbekannt ist. Hierdurch könnte die Schadsoftware auf Ihrem Computer installiert werden. Achten Sie auf den Inhalt und die Gestaltung von E-Mails, um Fake-Mails und Phishing-Mails zu erkennen.
  • Prüfen Sie die besuchte Internetseite (URL): Die URL sollte mit „https“ beginnen bzw. das Symbol eines Vorhängeschlosses anzeigen. Eine veränderte Schreibweise der gewünschten Internetadresse kann ein Hinweis auf eine gefälschte Webseite sein. Oft weisen diese zusätzliche Bindestriche oder einzelne Zeichen auf, die von der echten URL abweichen. Eine betrügerische Webseiten-URL kann auch aus mehreren Wörtern bestehen, die in der echten URL nicht enthalten sind.
  • Werfen Sie einen Blick auf das Design der Webseite. Auch Unterschiede in Farben, Schriftarten oder Positionen der Webseitenelemente von denen Ihnen bereits bekannten Webseiten können ein Hinweis auf eine Fälschung sein. Stellen Sie Abweichungen fest und mögen sie auch noch so minimal sein, geben Sie niemals persönliche Daten auf dieser Webseite ein.
  • Sicherheitszertifikate einer Webseite bieten zusätzlichen Schutz. Meldet Ihr Browser, dass das Serverzertifikat nicht verifiziert werden kann, ist Vorsicht geboten.

Henkel präsentiert erfolgreiche Umsetzung der Agenda für ganzheitliches Wachstum und hebt Umsatzprognose für 2022 an

Beim heutigen Kapitalmarkt-Tag hat der Vorstand von Henkel gemeinsam die erzielten Erfolge bei der Umsetzung der Agenda für ganzheitliches Wachstum vorgestellt und dabei das Wachstums- und Ertragspotenzial der beiden Unternehmensbereiche, Adhesive Technologies und dem zukünftigen Consumer Brands Bereich, aufgezeigt. Bei der Einführung der neuen Organisationsstruktur liegt Henkel bereits vor dem ursprünglich angekündigten Zeitplan. Darüber hinaus hat Henkel die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2022 angehoben – sowohl für den Unternehmensbereich Adhesive Technologies, der auch im dritten Quartal sein starkes organisches Umsatzwachstum fortsetzt, als auch für die Henkel-Gruppe.

Im Mittelpunkt des Kapitalmarkt-Tages standen die beiden Unternehmensbereiche Adhesive Technologies und Consumer Brands mit ihrer jeweiligen strategischen Ausrichtung, ihrer technologischen Kompetenz und ihren attraktiven Geschäften mit global führenden Marken.

Zudem wurde die klare Ausrichtung auf Nachhaltigkeit in allen Dimensionen als Erfolgsfaktor für die Umsetzung der ganzheitlichen Wachstumsagenda des Unternehmens bekräftigt – sowohl für die einzelnen Bereiche als auch auf Konzernebene.

Ausblick für organisches Umsatzwachstum für das Geschäftsjahr 2022 angehoben

Neben der Vorstellung der Fortschritte bei der Strategieumsetzung und der Aufstellung der beiden Unternehmensbereiche hat Henkel außerdem seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2022 angehoben.

„Angesichts des nach wie vor starken organischen Umsatzwachstums im Unternehmensbereich Adhesive Technologies haben wir heute den Ausblick für das Gesamtjahr 2022 sowohl für den Unternehmensbereich Adhesive Technologies als auch für die Henkel-Gruppe aktualisiert. Zudem arbeiten wir weiter mit Nachdruck daran, durch umfassende Maßnahmen die Auswirkungen der drastisch gestiegenen Kosten für Rohstoffe, Logistik und Energie auf unsere Ergebnisentwicklung soweit wie möglich zu kompensieren,“ sagte Henkel-CEO Carsten Knobel.

Auf Konzernebene geht Henkel im Geschäftsjahr 2022 nun von einem organischen Umsatzwachstum von +5,5 bis +7,5 Prozent aus (bisher: +4,5 bis +6,5 Prozent). Dabei wird für den Unternehmensbereich Adhesive Technologies nun eine organische Umsatzentwicklung von +10,0 bis +12,0 Prozent erwartet (bisher: +8,0 bis +10,0 Prozent). Für Beauty Care geht Henkel unverändert von einem organischen Umsatzwachstum von -3,0 bis -1,0 Prozent aus, wesentlich beeinflusst durch die Umsetzung der für 2022 angekündigten Portfoliomaßnahmen. Für den Unternehmensbereich Laundry & Home Care erwartet Henkel wie bisher ein organisches Umsatzwachstum von +4,0 bis +6,0 Prozent.

Die bereinigte Umsatzrendite (EBIT-Marge) soll auf Konzernebene unverändert in der Bandbreite von 9,0 bis 11,0 Prozent liegen. Für die Entwicklung des bereinigten Ergebnisses je Vorzugsaktie (EPS) bei konstanten Wechselkursen erwartet Henkel unverändert einen Rückgang in der Bandbreite von -35 bis -15 Prozent.

Konsequente Umsetzung der Agenda für ganzheitliches Wachstum

Henkel verfolgt eine Agenda für ganzheitliches Wachstum und hat dafür einen klaren strategischen Rahmen entwickelt. Die Hauptelemente sind ein erfolgreiches Portfolio, klare Wettbewerbsvorteile in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung sowie zukunftsfähige Geschäftsprozesse aufbauend auf einer starken Unternehmenskultur.

Im Jahresverlauf 2022 hat Henkel weiter konsequent an der Umsetzung seiner Wachstumsagenda gearbeitet und in allen Bereichen deutliche Fortschritte erzielt. Mit der Ankündigung, die Bereiche Laundry & Home Care und Beauty Care in einen neuen Unternehmensbereich Consumer Brands zusammenzuführen, hebt Henkel seine Agenda für ganzheitliches Wachstum auf die nächste Stufe.

Bei der Einführung der neuen Organisationsstruktur von Consumer Brands liegt Henkel in den meisten Regionen vor dem ursprünglich angekündigten Zeitplan. Im Zuge der Zusammenlegung wird Wolfgang König, der im Vorstand aktuell für den Bereich Beauty Care verantwortlich ist und künftig den neuen Bereich leiten wird, ab Oktober 2022 auch die Leitung von Laundry & Home Care übernehmen. Bruno Piacenza, der seit 2011 den Unternehmensbereich Laundry & Home Care verantwortet, scheidet zum Ende September aus dem Vorstand aus. Henkel-CEO Carsten Knobel dankte ihm ausdrücklich für seine großen Verdienste um das Unternehmen in mehr als 30 Jahren Tätigkeit für Henkel.

„Wir haben seit 2020 die Umsetzung unserer strategischen Agenda für ganzheitliches Wachstum erfolgreich und konsequent vorangetrieben, trotz eines außerordentlich schwierigen Umfeldes, das von der Covid-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine geprägt ist. Auf dieser Grundlage richten wir den Blick nach vorne. Mit unserem Adhesive Technologies-Geschäft sind wir weltweit führend, bieten innovative Lösungen in einer Vielzahl von Industrien und verfolgen eine klare Ausrichtung auf die Mega-Trends Nachhaltigkeit, E-Mobilität und Konnektivität. Die Zusammenführung der Bereiche Laundry & Home Care und Beauty Care zum neuen Unternehmensbereich Consumer Brands ist für uns ein wichtiger strategischer Schritt. Wir schaffen damit eine global präsente Multikategorie-Plattform mit starken Marken und weltweit führenden Markt- und Kategoriepositionen, um das zukünftige Wachstums- und Margenprofil unserer Konsumentengeschäfte zu steigern. Ich bin überzeugt, dass wir mit unseren beiden starken Säulen, Adhesive Technologies und Consumer Brands, unsere ambitionierten Ziele erreichen und unsere ganzheitliche Wachstumsagenda mit Hochdruck weiter erfolgreich umsetzen werden“, sagte Henkel-CEO Carsten Knobel.