Energiekosten sind in Deutschland viel zu hoch

Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) zur Veröffentlichung der Verbraucherpreise durch das Statistische Bundesamt heute in Berlin:

„Die Lage bleibt ernst. Die Energiekosten treiben die Inflation; sie sind in Deutschland viel zu hoch. Unternehmen aber auch Verbraucherinnen und Verbraucher werden im europäischen Vergleich übermäßig belastet. An der Energieknappheit können wir derzeit wenig ändern. Wir sollten deshalb alle Maßnahmen ergreifen, die zu einer strukturellen Stabilisierung oder Reduzierung der Energiepreise beitragen können. Eine Debatte über den zu hohen Steueranteil an den Energiekosten ist überfällig. Er ist nicht nur für die Bürger, sondern für die Wettbewerbsfähigkeit aller Unternehmen in Deutschland eine echte Belastung.“

Wasserstoffstrategie: Rheinmetall gewinnt weiteren Multi-Millionen Euro Auftrag für Brennstoffzellen-Komponenten

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall hat einen weiteren Großauftrag im mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich zur Lieferung von Brennstoffzellenkomponenten erhalten. Ein europäischer Brennstoffzellenhersteller hat das Unternehmen mit der Lieferung von Kathodenventilen beauftragt.

Das Auftragspaket untermauert den bisherigen Erfolg im Rahmen der Wasser-stoffstrategie des Konzerns, der seine Position im Bereich der alternativen Antriebe weiter konsequent ausbauen will. Als bewährter Technologiepartner leistet Rheinmetall seit vielen Jahren Beiträge zur Optimierung der Wasserstoffnutzung und somit auch im Sinne der angestrebten Energiewende – sowohl für Fahrzeuge diverser Kategorien wie auch für stationäre Systeme.

Beauftragt sind Klappensysteme mit integrierter Lagerelektronik, die als Bypass- und Absperrventile für Brennstoffzellen zum Einsatz kommen. Durch ihr spezielles Design erfüllen die Komponenten höchste Dichtheitsanforderungen mit einer Leckage von max. 2ccm/min. Aufgrund der Verfügbarkeit verschiedener Varianten, kundenspezifischer Anpassung der Steuerungs- und Lagerelektronik sowie der extrem niedrigen Leckageeigenschaften konnte sich Rheinmetall mit dem Produkt erfolgreich im Markt platzieren.
Erste Teile werden bereits in diesem Jahr ausgeliefert, der Serienstart wird 2025/2026 erfolgen. Die Fertigung erfolgt bis zum Jahr 2030 am Rheinmetall-Produktionsstandort Berlin, die Stückzahl beläuft sich auf insgesamt 1,5 Mio. Komponenten. Basierend auf den bereits ausgelieferten und erfolgreich verifizierten Mustern der Klappensysteme werden ab dem Jahr 2023 die Produktionslinien am Standort für höhere Serienvolumina angepasst.

Mit den bereits erteilten Aufträgen von zwei weiteren Brennstoffzellenherstellern über Kathodenventile ergibt sich über die Gesamtlaufzeit mittlerweile ein Auftragswert im hohen zweistelligen MioEUR-Bereich. Die Aufträge zeigen einerseits das große Markt-potenzial von Wasserstoffkomponenten und gleichzeitig auch die Kompetenz von Rheinmetall, in enger Zusammenarbeit mit Kunden zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln. Das Unternehmen baut seine Position als führender globaler Lieferant von Klappensystemen weiter aus und stellt die erfolgreiche Transformation von Otto- und Dieselmotoren hin zu alternativen Antriebsformen unter Beweis.

Im Rahmen der nationalen deutschen Wasserstoffinitiative ist die Rheinmetall AG industrieller Partner des neuen Innovations- und Technologiezentrums Wasserstofftechnologie in Duisburg. In seiner Division Sensors and Actuators entwickelt Rheinmetall innovative Lösungen, um die Industrie mit hochwertigen Wasserstoffprodukten zu unterstützen und einen effizienten und zuverlässigen Einsatz von Brennstoffzellen zu ermöglichen.

Die bestellten Klappensysteme (Kathodenventile) von Rheinmetall regeln die Frisch- und Abluftmassenströme und isolieren auf der Kathodenseite die Brennstoffzellen-Stacks an den Ein- und Auslasspunkten von der Umgebung. Die sehr geringe Leckage, die durch eine spezielle Konstruktion erreicht wird, wurde erfolgreich nachgewiesen. Betriebszeiten von bis zu 12.000 Stunden werden erreicht und sollen mit einer in der Entwicklung befindlichen neuen Generation auf mindestens 30.000 Stunden Lebensdauer für Nutzfahrzeuge, maritime und stationäre Anwendungen gesteigert werden.

Aktuell befindet sich das Unternehmen in ausführlichen Gesprächen mit weiteren Kunden für mobile und stationäre Anwendungen der Brennstoffzellentechnologie, die das Geschäftspotenzial erweitern und weitere Nominierungen erwarten lassen.

Bewerbungsphase gestartet: Henkels Business-Hackathon zur Förderung von Gründerinnen

Bereits zum vierten Mal in Folge veranstaltet Henkel dx Ventures den Xathon in Berlin – ein Business-Hackathon speziell für Gründerinnen. In diesem Jahr findet er vom 1. bis zum 3. September 2022 statt und bringt 100 Unternehmerinnen zusammen, mit dem Ziel, sie mit ihren Geschäftsinnovationen zu stärken und dabei zu unterstützen, ein relevantes Business-Netzwerk aufzubauen. Die Gewinnerinnen des Xathon erhalten ein Preisgeld von 25.000 Euro. Bewerbungen für den Hackathon sind ab sofort bis zum 31. Juli unter henkel.com/xathonmöglich.

Henkel dx Ventures hat den Xathon vor vier Jahren ins Leben gerufen, um Unternehmerinnen zu inspirieren, sie zu vernetzen und ihre Geschäftsideen voranzutreiben. Mitmachen können weibliche Unternehmerinnen oder gemischtgeschlechtliche Teams, die sich in der frühen Gründungsphase befinden und sich insbesondere auf die Bereiche nachhaltige Innovation und Enterprise Tech fokussieren, beispielsweise E-Commerce, Künstliche Intelligenz, Klima-, Gesundheits- oder Bildungstechnologie.

Hauptpartner des Xathon ist Global Digital Women, gegründet von der bekannten deutschen Unternehmerin, Moderatorin und Autorin Tijen Onaran. Weitere Kooperationspartner sind Microsoft, Orrick, Unicorn Berlin, Encourage Ventures, Auxxo und Bryck.

Bewusstsein für Female Empowerment schärfen

„Vielfalt, Chancengerechtigkeit und eine wertschätzende Unternehmenskultur sind für uns bei Henkel strategisch wichtige Themen. Wir möchten unseren Worten auch Taten folgen lassen und unser starkes Engagement mit konkreten Maßnahmen untermauern. Erst kürzlich haben wir unser ambitioniertes Ziel der Geschlechterparität verkündet und nun setzen wir mit der vierten Auflage des Xathon ein klares Zeichen, um talentierte Gründerinnen bei der Verwirklichung ihrer Geschäftsideen zu unterstützen und ihnen zu helfen, ihr volles Potenzial zu entfalten“, sagt Sylvie Nicol, Personalvorständin bei Henkel.

Der Bericht vom Female Founder Monitor 2021 zeigt deutlich, dass eine gezielte Förderung von Gründerinnen nach wie vor notwendig ist: Laut der Studie sind nur 16 Prozent aller Gründerinnen in Deutschland weiblich. „Innovation basiert auf Vielfalt – davon bin ich fest überzeugt. Auch wenn diese Zahl zeigt, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben, wissen wir, dass Diversität und Female Empowerment entscheidende Faktoren sind, um ein erfolgreiches Technologieunternehmen aufzubauen und um Wachstum in den Branchen, in denen wir tätig sind, voranzutreiben. Deshalb müssen wir nach mehr Chancengerechtigkeit streben. Unser Xathon zielt darauf ab, Chancengerechtigkeit für Gründerinnen zu schaffen und sie dabei zu unterstützen, erfolgreiche Unternehmerinnen zu werden,“ sagt Michael Nilles, Chief Digital and Information Officer bei Henkel.

Xathon 2022: #ChallengeAccepted

Beim Xathon bringt Henkel weibliche Talente zusammen, gibt ihnen die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln, ihre Ideen voranzutreiben, sich mit Stakeholdern der Branche zu vernetzen und so den Grundstein für ihre weitere Entwicklung zu legen. In diesem Jahr wurde der Xathon nochmals weiterentwickelt und findet unter dem Motto #ChallengeAccepted bzw. „Herausforderung angenommen“ statt. Alle Teilnehmerinnen werden mit einem/-r relevanten, führenden Unternehmer:in in ihrem Sektor zusammengebracht, der/die über den entsprechenden Hintergrund und die Erfahrung verfügt, um persönlich zu unterstützen und zu beraten. Durch intensive Einzel- und Gruppenarbeit sowie spezielle Mentor:innen- und Expert:innengespräche sollen vor allem die Geschäftsmodelle der Unternehmerinnen weiterentwickelt werden. Die Teilnehmerinnen treffen auf dem Event außerdem einige der erfolgreichsten europäischen Risikokapitalgeber und „Angel-Investoren“ und können vor ihnen pitchen. Nach der Pitch-Präsentation werden die Gewinnerinnen in einer Preisverleihung bekannt gegeben und erhalten unter anderem ein Preisgeld von 25.000 Euro zur weiteren Ausarbeitung und Umsetzung ihrer Ideen.

Wie kann man teilnehmen?

Gründerinnen oder gemischtgeschlechtliche Gründerteams, die etwas bewegen wollen und mit ihrem Start-up in der Anfangsphase sind, können sich bis zum 31. Juli 2022 unter henkel.com/xathon bewerben. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Auswahl der Teilnehmerinnen erfolgt anhand verschiedener Kriterien, wie der Innovationskraft, dem „Moonshot“-Ansatz und der Skalierbarkeit des Geschäftsmodells. Darüber hinaus sind die Unternehmenswerte, die Marktgröße und das Marktverständnis, sowie das unternehmerische Talent der Bewerberin und ihre Gründe für die Teilnahme am Xathon entscheidende Kriterien. Der Business-Hackathon findet auf Englisch statt, und die ausgewählten Gründerinnen werden spätestens am 5. August informiert.

* Die Veranstaltung findet im Rahmen der an den Veranstaltungstagen im September gültigen COVID-19-Gesundheitsrichtlinien statt.

Mercedes-Benz verzeichnet im zweiten Quartal eine starke Nachfrage in schwierigem Umfeld

Mercedes-Benz eSprinter Werk Düsseldorf

Mercedes-Benz Pkw konnte zwischen April und Juni 490.000 Fahrzeuge (-16%) an seine Kunden ausliefern. COVID-19-Lockdown-Maßnahmen und der Mangel an Halbleiterkomponenten schränkten den Absatz deutlich ein. Die Kundennachfrage bleibt in allen Regionen auf hohem Niveau, insbesondere nach Top-End-Luxury und Elektrofahrzeugen.

Die Marke mit dem Stern steigert weiterhin die Produktion und den Verkauf vollelektrischer Fahrzeuge. Im zweiten Quartal konnte der Absatz von Mercedes-EQ Fahrzeugen mit 23.500 Einheiten (+90%) fast verdoppelt werden. Die Auslieferungen von xEV-Modellen (PHEVs und BEVs inklusive smart) stiegen auf 65.400 Einheiten (+2%). Mit dem Anlauf weiterer volumenstarker Modelle wie dem EQE konnte der Absatz batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) in der ersten Jahreshälfte 2022 um 134% auf 45.400 Einheiten gesteigert werden. Die Auslieferungen von xEVs erreichten im gleichen Zeitraum weltweit 139.600 Einheiten (+14%).

„Die Kundennachfrage ist weiterhin hoch.  Das ehrt uns und ist zugleich eine Verpflichtung. Wir tun alles, um die Kundenerwartungen trotz der globalen Lieferengpässe zu erfüllen“, sagte Britta Seeger, Mitglied des Vorstands der Mercedes‑Benz Group AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „Unsere Elektrooffensive gewinnt weiter an Fahrt: Der Absatz unserer vollelektrischen Fahrzeuge stieg im zweiten Quartal um mehr als 90% und im gesamten ersten Halbjahr sogar um 134%. Das zeigt deutlich, wie überzeugend unser Angebot an faszinierenden Elektrofahrzeugen ist.“

Top-End Luxury

Im Segment Top-End Luxury (Mercedes-AMG, Mercedes-Maybach, G-Klasse, S-Klasse, GLS und EQS) konnte das Unternehmen 71.900 Einheiten verkaufen (–16%). Der Absatzrückgang ist hauptsächlich auf Halbleiter- Lieferengpässe bei Mercedes-AMG zurückzuführen.

Mercedes-Maybach konnte mit 4.400 ausgelieferten Fahrzeugen (+25%) das beste Ergebnis in einem zweiten Quartal erzielen. Das Flaggschiff S-Klasse verzeichnete im zweiten Quartal mit 21.700 Fahrzeugen seinen bisher höchsten Absatz in einem zweiten Quartal. Zudem unterstreichen die 8.500 Auslieferungen des vollelektrischen EQS im ersten Halbjahr das zusätzliche Absatzpotenzial des elektrischen Flaggschiffs.

Vor Kurzem startete Mercedes-Benz als erster Automobilhersteller der Welt den Vertrieb eines hochautomatisierten Fahrsystems (SAE-Level 3). DRIVE PILOT steht den Kunden der S-Klasse und des EQS als erstem Markt in Deutschland zur Verfügung (Link).

Core Luxury

Die Verkäufe in diesem Segment, zu dem unter anderem die C- und E-Klasse gehören, beliefen sich auf 275.900 Einheiten (–6%). Die meistverkauften Mercedes-Benz Modelle sind weiterhin der GLC und die C-Klasse mit 82.400 (–4%) bzw. 84.900 (+5%) Auslieferungen im zweiten Quartal. Obwohl sich der GLC dem Ende seines Produktlebenszyklus nähert, erreichte er im Juni seinen bisher höchsten Auslieferungsstand und verzeichnete in den USA sein bisher bestes zweites Quartal. Sein Nachfolgemodell wurde im Juni angekündigt und wird in Kürze in den ersten Märkten erhältlich sein (Link).

Entry Luxury

Im Segment Entry Luxury setzte Mercedes-Benz im zweiten Quartal 132.600 Einheiten (–32%) ab. Gleichzeitig beschleunigte sich in diesem Segment die Umstellung auf Elektrofahrzeuge: der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge am Gesamtabsatz in diesem Segment beträgt mittlerweile bereits 14%. Dies entspricht einem Anstieg von 50% gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Auslieferungen des Mercedes-Benz EQA stiegen um mehr als 50% auf 7.000 Fahrzeuge. Auch der vollelektrische EQB verzeichnete mit weltweit 5.500 verkauften Einheiten ein sehr starkes Quartal.

Mercedes-Benz Pkw-Absatz nach Regionen und Märkten

Die Verkäufe in Asien gingen im zweiten Quartal aufgrund weitreichender COVID-19-Lockdown-Maßnahmen um 20% zurück, erholten sich aber bereits im Juni wieder. So konnten im Juni in China im Vergleich zum Mai bereits 40% mehr Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert werden.

In Europa erreichte der Absatz 154.300 Fahrzeuge (–10%). Hiervon entfallen 50.600 Einheiten (–4%) auf den deutschen Markt. Auch in Europa setzt sich die konsequente Elektrifizierung des Portfolios fort: Fast jedes dritte im ersten Halbjahr 2022 verkaufte Fahrzeug war ein xEV (30%). In Frankreich entschieden sich im gleichen Zeitraum 39% der Kunden und in den Niederlanden sogar 43% der Kunden für ein BEV oder Hybridfahrzeug der Marke mit dem Stern.

Die Verkäufe in Nordamerika beliefen sich auf insgesamt 91.000 Einheiten (–3%), wovon 79.100 Fahrzeuge (-4%) an Kunden in den Vereinigten Staaten ausgeliefert wurden. Im ersten Halbjahr 2022 war jedes zehnte verkaufte Fahrzeug in den Vereinigten Staaten ein Modell von Mercedes-AMG.

Deutschlands attraktivste Arbeitgeber 2022 – Rheinmetall erhält zwei Auszeichnungen

Die Rheinmetall-Zentrale in Düsseldorf

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall AG gehört laut des jährlichen Universum Student Survey der StepStone Gruppe in diesem Jahr erneut zu Deutschlands attraktivsten Arbeitgebern für Studierende. Dieses Mal erhielt das Unternehmen die Auszeichnung in zwei Kategorien: IT und Ingenieurwesen. An der jährlichen Umfrage, die unterschiedliche Kategorien, wie z.B. Unternehmensattraktivität oder von Studierenden wertgeschätzte Arbeitgebereigenschaften abfragt, haben ca. 39.000 Studierende von 235 deutschen Hochschulen teilgenommen.

Rheinmetall sieht in der Auszeichnung eine Bestätigung der konzerneigenen Bemühungen um ansprechende Aufgaben, eine ausgeglichene Work-Life-Balance und attraktive Zusatzleistungen. Zur Bedeutung der Auszeichnungen für die Rheinmetall AG äußerte sich Peter Sebastian Krause, Mitglied des Vorstandes und Verantwortlicher für das Ressort Personal: „Rheinmetall ist dieses Jahr erneut in den Kategorien IT und Ingenieurwesen als einer der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet worden. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei all unseren Mitarbeitenden bedanken. Diese Auszeichnungen verdeutlichen, dass auch Studierende Rheinmetall als Arbeitgeber schätzen. Es liegt nun in unserer Verantwortung, diese Entwicklung weiter voranzutreiben.“

Universum ist Teil der StepStone Gruppe und somit auch der Axel-Springer-Familie. Jährlich werden in Zusammenarbeit mit mehr als 2.000 Universitäten, Alumni-Gruppen sowie Berufsverbänden aus 60 Märkten die Erkenntnisse der Professionals sowie Studierenden gesammelt. Diese Einblicke helfen Universum dabei, Arbeitgeber bei der Rekrutierung von zum Unternehmen passenden Talenten beraten zu können.

Die Rheinmetall AG ist mit einem innovativen Produkt- und Leistungsspektrum auf unterschiedlichen Märkten aktiv. Als Entwicklungspartner und Direktzulieferer der globalen Automobilindustrie ebenso wie als führendes internationales Systemhaus für Sicherheitstechnologie greift die Rheinmetall AG langfristige Megatrends auf, identifiziert zukunftsfähige neue Märkte mit hohem Wachstumspotenzial und entwickelt innovative Lösungen. Als Technologie¬konzern bietet das Unternehmen Studierenden die Möglichkeit, an den Wandlungsprozessen in einem spannenden Umfeld teilzuhaben und diese zu begleiten. Das global agierende Unternehmen mit rund 24.000 Mitarbeitenden an 133 Standorten und Produktionsstätten bietet einen spannenden Berufseinstieg mit vielfältigen Entwicklungschancen. Mehr Informationen zu Rheinmetall als Arbeitgeber finden Sie unter der nachfolgenden Adresse: https://www.rheinmetall.com/de/rheinmetall_ag/career_1/rheinmetall_top_employer/index.php

Michael Kregel neuer „Chef“ der Düsseldorfer Kreishandwerkerschaft

Unternehmer Michael Kregel wurde zum obersten ehrenamtlichen Chef der Düsseldorfer Kreishandwerkerschaft berufen, zum „Kreishandwerksmeister“. Er löst Thomas Dopheide ab, der nach 18 Jahren zu seinem 65. Geburtstag sein Amt abgibt. Kregel leitet ein mittelständiges Gebäudereinigungsunternehmen und ist zudem Sachverständiger der Handwerkskammer in Düsseldorf. Unser Bild zeigt ihn in der oberen Reihe (2.v.rechts) bei einer Vertragsunterzeichnung u.a. mit OB Dr. Keller. In Düsseldorf gibt es mehr als 7.500 handwerkschaftliche Betriebe, in denen rund 43.000 Handwerkerinnen und Handwerker arbeiten und über 2.300 Lehrlinge ausgebildet werden. Mit der Kreishandwerkerschaft ist unsere Unternehmerschaft eng verbunden, beispielsweise über das gemeinsame „Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung“.

Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf

Alle Podcastfolgen in der Mediathek

Immer wieder hören wir den Wunsch, alte Podcastfolgen der „Düsseldorfer Wirtschaft“ noch einmal zu hören. Das ist kein Problem: in der Mediathek finden Sie alle 96. Folgen. https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/

Ministerpräsident Hendrik Wüst bei der Unternehmerschaft Düsseldorf

Hoher Besuch bei der Unternehmerschaft Düsseldorf: Ministerpräsident Hendrik Wüst, gerade frisch gewählt, besuchte die Verbände und stand den Unternehmensvertreterinnen und -vertretern Rede und Antwort. Die Begrüßung übernahm Jutta Zülow, Vorsitzende der Unternehmerschaft. (Foto v.l.n.r.: Michael Grütering, Unternehmerschaft, Jutta Zülow, Zülow AG, Ministerpräsident Hendrik Wüst, Peter-Sebastian Krause, Rheinmetall AG)

Wüst berichtete ungezwungen und locker und „parierte“ alle Fragen sehr ausführlich. Alle Hinweise und Anregungen nahm er interessiert auf und hörte intensiv zu. Er fragte fokussiert nach und machte sich auch die eine oder andere Notiz. Nach dem Gespräch zeigten sich die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (u.a. waren Siemens, Rheinmetall und die Stadtsparkasse vertreten) sehr zufrieden. Hauptgeschäftsführer Michael Grütering: „Der Ministerpräsident war sehr offen für die Fragen und Probleme der Betriebe unserer Stadt. Es war ein kurzweiliges Gespräch“.

Henkel zeichnet Forscherinnen mit dem Martha Schwarzkopf-Award für Frauen in der Wissenschaft aus

Henkel verleiht mit dem „Martha Schwarzkopf-Award für Frauen in der Wissenschaft“ einen neuen Forschungspreis, um herausragende Wissenschaftlerinnen im Bereich der Haarforschung zu fördern und zu würdigen. Nun wurden die drei Gewinnerinnen gekürt, die neben dem Preisgeld auch das Angebot zu wissenschaftlichem Austausch oder fachlicher Unterstützung bei ihren Forschungsarbeiten von Henkel erhalten.

„Die Gleichstellung der Geschlechter ist bei Henkel von hoher Bedeutung und ein wesentliches Element unserer ganzheitlichen Diversity-Strategie. Wir haben kürzlich auch unser ambitioniertes Ziel der Geschlechterparität über alle Managementebenen hinweg verkündet. Leider sind auch Frauen in der Forschung noch unterrepräsentiert. Mit dem Martha Schwarzkopf-Award setzen wir uns deshalb dafür ein, talentierte Frauen in der Wissenschaft zu fördern und sie bei ihren Forschungsprojekten zu unterstützen“, sagt Sylvie Nicol, Personalvorständin bei Henkel.

Der Martha Schwarzkopf-Award ist ein Forschungspreis, für den sich europäische Wissenschaftlerinnen mit einem Forschungsprojekt aus der Haar-Forschung und verwandter Forschungsgebiete bewerben konnten, um ein Preisgeld von 10.000 Euro, sowie Mentoring-Unterstützung als Anerkennung für ihre wissenschaftlichen Leistungen und ihre Expertise von Henkel zu erhalten. Die Bewerbungen wurden von einer Fach-Jury aus promovierten Wissenschaftlerinnen aus dem Haar-Forschungsbereich bei Henkel Beauty Care bewertet und die Siegerinnen bei einer Award-Zeremonie bei Henkel in Hamburg gekürt. „Wir freuen uns über die Anzahl an überzeugenden und sehr qualifizierten Bewerbungen, die eingegangen sind. Deshalb haben wir uns innerhalb der Fach-Jury auch dazu entschieden, nicht nur eine, sondern drei Forscherinnen auszuzeichnen und auch den zweiten und dritten Platz mit einem Preisgeld zu würdigen“, sagt Andrea Sättler, Corporate Director R&D bei Henkel Beauty Care und Vorsitzende der Fach-Jury des Martha Schwarzkopf-Awards.

Über die Gewinnerinnen

Die drei Siegerinnen konnten die Fach-Jury mit ihrem Pioniergeist und Innovationspotential, sowie mit der hohen Relevanz ihrer Forschungsprojekte überzeugen und sich so gegen die Mitbewerberinnen durchsetzen. „Die unterschiedlichen Werdegänge, Erfahrungen und Forschungsgebiete der Gewinnerinnen zeigen, wie vielfältig die Haarforschung und die Bewerbungen sind. Und doch haben alle Bewerberinnen eines gemeinsam: Ihre Leidenschaft und ihr herausragendes Talent für die Forschung,“ fügt Sättler hinzu.

Den ersten Platz belegt Prof. Dr. hab. med. Lidia Rudnicka. Sie ist Leiterin der Abteilung für Dermatologie an der Medizinischen Universität Warschau in Polen und leistet seit über 30 Jahren einen Beitrag zur Haarforschung, insbesondere im Bereich Haar- und Kopfhauterkrankungen. „Ich fühle mich geehrt und freue mich sehr, den Martha Schwarzkopf-Award für Frauen in der Wissenschaft von Henkel zu erhalten. Es ist ein außergewöhnliches Gefühl für mich, für meine langjährige Arbeit ausgezeichnet zu werden. Das Preisgeld von 10.000 Euro möchte ich für die Weiterentwicklung meines eigenen Youtube-Kanals #NotJustHairDiseases verwenden, um die Menschen über Haarerkrankungen aufzuklären“, sagt Rudnicka.

Das Preisgeld von 5.000 Euro für den zweiten Platz erhält Dr. rer. nat. Marta Bertolini, Chief Scientific Officer und stellvertretende Geschäftsführerin der Skin & Hair Research Solutions GmbH in Münster. Sie ist Forscherin mit einem besonderen Interesse für den Stoffwechsel des Haarfollikels. Platz drei belegt die Ärztin der Dermatologie Andria Constantinou, die derzeit an der Charité-Universitätsmedizin Berlin an ihrer Promotion zum Dr. med. arbeitet. Die niedergelassene Dermatologin hat ein Forschungsprojekt vorgeschlagen, um mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz die Veränderungen der Mikrobiome, der natürlichen Mikroorganismen im und am Haarfollikel, in Zusammenhang mit Haar-Entzündungen zu analysieren. Sie erhält ein Preisgeld von 1.000 Euro sowie fachliche Unterstützung von Henkel bei der Weiterentwicklung ihres Projekts.

Nothilfe Ukraine: Rheinmetall Tochter ZMS liefert zwei mobile Computertomographie-Shelter für die medizinische Versorgung in der Hauptstadt Kiew

Die Rheinmetall-Zentrale in Düsseldorf

Wie die Bündelung von Kräften für eine gute Sache aussehen kann, zeigten die deutsche Hilfsorganisation ADRA Deutschland e.V., der Aktionskreis Wirtschaft-Politik-Wissenschaft e.V. und die Rheinmetall-Tochter Zeppelin Mobile Systeme GmbH (ZMS), Meckenbeuren/Bodenseekreis. Gemeinsam machten sie es möglich, in kürzester Realisierungszeit dringend benötigte Medizintechnik in die Ukraine zu liefern.

Anfang Juni 2022 übergaben Vertreter der ZMS am Firmenstandort Meckenbeuren zwei Computertomographie-Shelter an Christian Molke, Vorsitzender des Vorstands von ADRA Deutschland e.V. und Vorsitzender des Aufsichtsrates von Aktion Deutschland Hilft e.V., unter Teilnahme von Tobias Kurzmaier, Aktionskreis Wirtschaft-Politik-Wissenschaft e.V.. Die Container sind geeignet für den hochmobilen Einsatz auch unter extremen Umweltbedingungen. Staatssekretär a.D. Dr. Bogdan Balasynovych, der Beauftragte des Bürgermeisters der Stadt Kiew, Dr. Vitali Klitschko, übernahm die Shelter samt Peripheriegerät. Hierzu gehören zwei LKW und ein mobiler Generator für die Stadt Kiew. Die ukrainische Hauptstadt wird von der Hilfsorganisation ADRA Deutschland e.V. mit dieser Hilfsaktion direkt unterstützt. Die beiden mobilen Einheiten sind für den zivilen Einsatz in und um Kiew bestimmt und werden einen wertvollen Beitrag für die medizinische Versorgung der Bevölkerung leisten.

„Wir sind allen Beteiligten für ihr Engagement äußerst dankbar. Jedem war bewusst, dass jeder Tag zählt, um Menschenleben zu retten, die insbesondere durch kriegerische Gewalt in der Ukraine gefährdet sind. Unter dieser Maßgabe haben alle beteiligten Personen schnell, flexibel und lösungsorientiert zusammengearbeitet“, bilanziert Christian Molke die Lieferung der medizinischen Spitzentechnik in die Ukraine.

„Mit den erweiterbaren 3:1-Sheltern und ihren eingebauten Computertomographen hat ADRA Deutschland e.V. der Stadt Kiew hochmobile und modernste Medizintechnik übergeben, die von unseren Kunden für den autarken Einsatz unter extremsten Bedingungen gebraucht wird,“ erklärt Alexander Lutz, Vertriebsleiter der Zeppelin Mobile Systeme GmbH.

„Mit einer Realisierungszeit von sechs Wochen zwischen Beauftragung durch ADRA Deutschland e.V. und der Übergabe Anfang Juni an die Stadt Kiew konnten wir gemeinsam mit unseren strategischen Partnern wie Siemens sowie mit dem Initiator und Spender ADRA sowie dem Aktionskreis Wirtschaft-Politik-Wissenschaft e.V. den in diesen Tagen notwendigen Pragmatismus beweisen“, ergänzt der Vorsitzende der ZMS-Geschäftsführung Hauke H. Bindzus. „Wir freuen uns besonders, auf diesem Weg einen Beitrag zur Verbesserung der Situation der Menschen in der Ukraine leisten zu können.“

Dr. Bogdan Balasynovych, der die Überführung der ZMS-Systeme bis nach Kiew eng begleitet hat, konnte mittlerweile bestätigen, dass die Shelter angekommen sind und nun an die Nutzer vor Ort übergeben werden.

Die ADRA-Nothilfe in der Ukraine wird unterstützt durch viele internationale ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Spenderinnen und Spender aus Deutschland, sowie durch Mittel von Aktion Deutschland Hilft. Darüber hinaus arbeitet ADRA Deutschland e.V. mit dem Auswärtigen Amt zusammen, um mehr als 50.000 Geflüchtete in der Ukraine, Polen, Rumänien, Ungarn, Slowakei und Moldawien mit Lebensmittelpaketen, Hygieneartikeln und Bargeld zu unterstützen.

Die Zeppelin Mobile Systeme GmbH ist der führende Hersteller für individuelle kundenspezifische Shelter-Lösungen, die als mobile Funktionsräume Umgebungsbedingungen schaffen, die sonst nur in festen Gebäuden realisierbar sind. Mit der Kompetenz zur vollständigen Realisierung von mobilen medizinischen Versorgungseinrichtungen und der Fähigkeit zur Integration von modernster Medizintechnik in bestehende Infrastruktur verfügt die ZMS über einen innovativen Schwerpunkt im eigenen Leistungsportfolio.