„ocean tribute“ Award seit fünf Jahren auf Erfolgskurs für die Meere

Mit der Initiierung des „ocean tribute“ Awards im Jahr 2017 haben sich die monegassische Fürst Albert II Stiftung, die Deutsche Meeresstiftung und die boot Düsseldorf ein klares Ziel gesetzt: Menschen, Projekte oder Initiativen bei ihrem Einsatz für den Meeresschutz zu unterstützen. Seit 2018 wird der mit 20.000 € dotierte Preis jährlich verliehen.  Prominente Preisträger wie der Hamburger Segler und Vendée Globe-Teilnehmer Boris Herrmann, mit seinem Team Malizia Sieger 2019, verleihen dem Award beachtliche internationale Bedeutung.

Die Ausschreibung für den „ocean tribute“ Award 2023 ist gerade gestartet und interessierte Projekte können sich unter https://oceantributeaward.boot.de/de/Jetzt_bewerben ab sofort anmelden. Gefragt sind unter anderem Initiativen die innovative und zukunftsorientierte Technologien zum Schutz und Erhalt der Meere entwickeln, zur Verringerung des Müllaufkommens beitragen und damit für saubere Meere sorgen oder eine nachhaltige Bewirtschaftung zum Schutz der Meeres- und Küstenökosysteme vorantreiben. Die Bewerbungen sollten mit einer detaillierten Beschreibung bis spätestens zum 31. August 2022 auf der Website eingereicht werden.

Anschließend bewertet die Expertenjury aus Wissenschaft und Forschung sowie Vertretern der Stiftungen und der boot Düsseldorf die Einsendungen und wählt fünf besonders engagierte Projekte aus. Dabei legt die Jury besonders viel Wert auf die praktische Wirksamkeit des Projektes, die Beteiligung möglichst vieler Menschen an der Initiative sowie die Vernetzung mit anderen Meeresaktiven. Die fünf Nominierten für die Endausscheidung werden ab Oktober auf der Website des „ocean tribute“ Awards und auf den social media-Kanälen der boot vorgestellt. Das interessierte Publikum kann nun für seinen Favoriten in einem „public voting“ abstimmen.

boot Director Petros Michelidakis erklärt: „Wer die meisten Stimmen aus der öffentlichen Abstimmung und der Fachjury auf sich vereint, ist der Sieger des ‚ocean tribute‘ Awards 2023 und erhält damit nicht nur ein attraktives Preisgeld, sondern wird auch im exklusiven Rahmen der „blue motion night“ auf der boot Düsseldorf im Januar präsentiert. Leider konnte dies aufgrund der Pandemie in den vergangenen zwei Jahren nicht live stattfinden. Umso mehr liegt uns die öffentliche Verleihung des Preises sehr am Herzen. Er ist inzwischen eine feste Größe in der Riege der Aktionen für den Meeresschutz. Und solange die Gewässer und maritimen Lebensräume in Gefahr sind, werden wir uns für ihren Schutz einsetzen.“

Der Gewinner des „ocean tribute“ Awards 2022 ist das französische Unternehmen HelioRec. Dies verkündete Petros Michelidakis im April in einem Film zur Preisverleihung, zu sehen auf https://oceantributeaward.boot.de/. Gemeinsam mit Frank Schweikert, Vorstand der Deutschen Meeresstiftung, beschreibt er, warum sowohl die Jury als auch die Öffentlichkeit für HelioRec aus Nantes gestimmt haben: „Das französische Unternehmen punktet mit seinen umweltfreundlichen Elektroladestationen (ECS) für den maritimen Sektor auf der Basis von schwimmenden Solarkraftwerken. Ungenutztes Wasser wird durch ein schwimmendes Offshore-System für Solarzellen in eine saubere Energiequelle umgewandelt. Die Hauptziele des Projekts sind die Einsparung von Landfläche in einem Hafengebiet, die Erzeugung einer sauberen Energiequelle, die Errichtung von Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge und Elektroboote im Hafen und die Realisierung neuer digitale Dienste zur Datenvorhersage und -optimierung. Weitere Konzepte des Projektes sind Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge und Elektroboote im Hafen. Ein weiteres Ziel ist der Ansatz der Kreislaufwirtschaft: Recycelter Kunststoff wird für die Herstellung schwimmender Systeme verwendet und reduziert die Systemkosten und den Kohlenstofffußabdruck.“

Die Zukunft deutscher Innenstädte – Vom Warenhaus zur Mixed-Use-Immobilie: PwC untersucht Nachnutzungspotentiale

Die Zukunft deutscher Innenstädte: Eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzung von Mixed-Use Konzepten in ehemaligen Warenhausimmobilien.

PwC zeigt in einer Studie zur Zukunft der deutschen Innenstädte, dass erfolgversprechende Mixed-Use-Nachnutzung von ehemaligen Warenhausimmobilien planungsrechtlich an nahezu allen untersuchten Standorten möglich ist. Neben umfassenden baulichen Veränderungen seien allerdings passgenaue Nutzungsstrategien für den jeweiligen Standort erforderlich.

Vom Warenhaus als epochalem Symbol des deutschen Wirtschaftswunders ist heute nur noch wenig übrig. Sich wandelndes Verbraucherverhalten und das Aufkommen neuer Einzelhandelskonzepte führten bereits in den letzten Jahrzehnten zu einer tiefgreifenden Veränderung des stationären Handels.

Und die COVID-19 Pandemie wirkte in den letzten zwei Jahren als Beschleuniger des Wandels im Einkaufsverhalten. Dabei scheint der Onlinehandel als größter Gewinner hervorzugehen. Der stationäre Einzelhandel dagegen, der die Innenstädte über Jahrzehnte im Nachkriegsdeutschland bis ins neue Jahrtausend hinein geprägt hatte, verschwindet immer mehr aus den Einkaufsstraßen unserer Innenstädte.

Benjamin Schrödl, Director, PwC Deutschland: „Investoren sowie Stadtplaner müssen sich in Anbetracht des Wandels zwangsläufig mit der zukünftigen Nutzung ehemaliger Warenhaus-Immobilien befassen. Insbesondere kleine bis mittelgroße Städte werden angesichts dieser Entwicklung vor große Herausforderungen gestellt, denn oft bildeten die Warenhäuser das Herz der Innenstädte. Die zügige Behebung des Leerstandes bietet die Chance die Attraktivität der Innenstädte wieder deutlich zu steigern und neben Einkaufsmöglichkeiten auch andere Nutzungsarten wie insbesondere Wohnen wieder in die Zentren zu holen.“

Nach der von PwC 2020 durchgeführten Studie wurden Mixed-Use-Nachnutzungskonzepte für Warenhausimmobilien als erfolgversprechend ausgemacht. In der aktuellen Studie wurden diese Erkenntnisse auf praktische Umsetzbarkeit an ausgewählten ehemaligen Warenhausstandorten untersucht, die von der Schließungswelle während der letzten 2 Jahre betroffen waren.

Harald Heim, Partner, PwC Deutschland: „Der Fokus liegt auf den gegebenen bauplanerischen Voraussetzungen und den sich daraus ergebenden Implementierungsmöglichkeiten bzw. -hindernissen. Neben der Befragung verschiedener Projektentwickler und weiterer Branchenexperten wurden eigene Analysen und Auswertungen der gültigen Bebauungspläne durchgeführt.“

Die Implementierung von Mixed-Use-Konzepten

  1. Mit rund 88 % befinden sich fast alle untersuchten ehemaligen Warenhäuser in ausgewiesenen Kerngebieten und nur 3% in sonstigen Sondergebieten. In 9% der Fälle richtet sich die Bebauung vollständig nach §34 BauGB.
  2. Bei mehr als der Hälfte der ehemaligen Warenhäuser sind bauliche Veränderungen oder Anpassungen erforderlich. Thomas Veith, Head of Real Estate, PwC Deutschland:“Erfreulicherweise konnten wir feststellen, dass bereits ein Jahr nach Bekanntwerden der Warenhausschließungen für mehr als 70% der Schließungsstandorte Pläne für die zukünftige Nutzung vorliegen, wobei jedoch für eine langfristige Nachnutzung größtenteils umfangreiche bauliche Veränderungen erforderlich sind.“
  3. In 91% der Fälle ist ein erfolgversprechendes Mixed-Use-Konzept bauplanungsrechtlich möglich. Trotz des Alters der vorliegenden Bebauungspläne (knapp 60% sind älter als 30 Jahre, 38% davon sogar älter als 40 Jahre) hat sich gezeigt, dass eine grundlegende Anpassung in ihrer ursprünglichen Form in der Regel nicht erforderlich ist. Benjamin Schrödl, Director, PwC Deutschland: „Ein Mixed-Use-Konzept, bestehend aus mindestens zwei Nutzungsarten, lässt sich an allen untersuchten ehemaligen Warenhausstandorten mit vorliegendem Bebauungsplan bauplanungsrechtlich umsetzen.“
  4. Mit 50% ist der Mixed-Use-Ansatz die am häufigsten gewählte Nachnutzungsform. In weiteren 38% der Fälle ist eine Entscheidung bezüglich der Nachnutzung und demnach auch bezüglich eines potenziellen Mixed-Use-Ansatzes noch ausstehend.
  5. Für 63% der bestehenden Mixed-Use-Konzepte ist die Integration von Einzelhandelsflächen für das Erdgeschoss geplant. Harald Heim, Partner, PwC Deutschland: „Speziell den kommunalen Akteuren dürfte die Stärkung des innerstädtischen Einzelhandels ein besonders großes Anliegen sein.“ Unabhängig von der, gemäß BauNVO individuell festgesetzten, Art der baulichen Nutzung, kann eine Nutzungsbeimischung durch klassische Wohnformen, i.d.R. ab dem 1. Obergeschoss, mittels vertikaler Gliederung erzielt werden – hierbei handelt es sich um ein bauplanerisches Vorgehen, bei dem Gebäuden in ihrer vertikalen Anordnung unterschiedliche Nutzungen zugesprochen werden. Über die Grundnutzungsarten Einzelhandel, Gastronomie, Büro und Wohnen hinaus orientiert sich die Planung der Standorte an lokalen Trends und Bedarfslücken. „Beispiele hierfür sind kulturelle Nachnutzungen wie ein Kunst Pop-up Store, die Integration eines Fitnessstudios, einer Oper oder einer Bibliothek“, so Schrödl.
  6. In Kleinstädten werden Mixed-Use-Szenarien schneller umgesetzt. „Während Investoren aufgrund höherer Bodenpreise in Großstädten vorschnelle Planungsentscheidungen vermeiden, besteht in kleineren Städten aufgrund des stadtprägenden Charakters von Warenhaus-Immobilien ein erhöhter Druck, eine zeitnahe Nachnutzung zu definieren“, erläutert Benjamin Schrödl, Director, PwC Deutschland. Darüber hinaus scheinen die bürokratischen Wege in der Bauplanung in Großstädten länger und zeitintensiver als in kleineren Städten zu sein.

Über PwC:

PwC, die auch einen Standort in Düsseldorf hat, betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 295.000 Mitarbeiter in 156 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei.

Mehr als Schule: Partner wollen neue Bildungswege gehen

Rund 180 Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Wirtschaft, Gewerkschaften, Arbeitsverwaltung, Hochschulen, Bildungs- und Sozialeinrichtungen sowie die Bezirksregierung Münster haben beim Emscher-Lippe-Gipfel 2022 neue Ansätze und Wege erörtert, um das Motto des diesjährigen Gipfels Wirklichkeit werden zu lassen: „(Aus-)Bildung mehr machen!“ Dazu signalisierten die Vertreter der Wirtschaft ihre Bereitschaft zu deutlich mehr Patenprogrammen. Vor allem wollen die Akteure in der Emscher-Lippe-Region neue Wege der Vernetzung gehen. Mit dabei auch unsere Hauptgeschäftsführer Michael Grütering, der auch Chef unseres Standortes in Gelsenkirchen ist. Weiterlesen: https://arbeitgeber-emscher-lippe.com/emscher-lippe-gipfel-2022-mehr-als-schule-partner-wollen-neue-bildungswege-gehen/

Podcast-Folge 95: Berufsbildung im multiplen Strukturwandel: Zeit für einen neuen Aufbruch

Hallo und herzlich Willkommen zu unserer 95. Podcastfolge. Wir müssen heute unter anderem über den sich verschärfenden Lehrermangel sprechen. Wir kennen ihn ja bereits heute schon – vor allem in den MINT-Fächern, aber die Experten sagen, dass sich der Mangel noch deutlich verschärfen wird ab ca. 2025. Zehntausende Lehrerinnen und Lehrer werden dann fehlen. Dazu haben wir einen Bericht des Instituts der Deutschen Wirtschaft bekommen und Christoph wird darüber mit Andrea Voss sprechen, die den Bericht des IW gelesen hat. Ein anderes großes Thema in dieser Sendung sind die Veränderungen auf unserem Ausbildungsmarkt. Die gute Nachricht: Der Ausbildungsmarkt scheint sich in diesem Frühjahr mit einem steigenden Ausbildungsangebot von den Fesseln der Corona-Pandemie zu befreien. Die schlechte Nachricht: Allerdings sind die wirtschaftlichen Folgen und die damit verbundenen Risiken des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine bei weitem noch nicht absehbar. Hinzu kommt, dass die Bewerbungszahlen weiter sinken und strukturelle Herausforderungen bestehen. Damit stellt sich auch die Nachwuchsfrage noch drängender – angesichts des wieder deutlich anziehenden Fachkräftemangels und der anstehenden Verrentung der Babyboomer-Jahrgänge. Dazu haben wir mit Dirk Werner (Foto) gesprochen am Rande einer Tagung in Köln. Was er uns sagte, hören wir später in dieser Sendung. Außerdem in der Sendung: die Nachrichten und Termine. Sie hören uns dort, wo Sie Ihre Podcasts hören und im Netz: www.unternehmerschaft.de. Bitte, empfehlen Sie uns gerne weiter in Ihre privaten und beruflichen Netzwerke.

>> Die Links + Infos zu den veröffentlichten Terminen: www.nacht-der-museen.de I www.jobmessen.de I Sprechstunde für Studieninteressierte rund um die Themen Berufsausbildung, Jobeinstieg und Arbeitsmarkt: 08004555500. I Termin am 22.06.: www.duesseldorf-move.de I Champagner-Event: www.everchamp.de. I Für interessierte Businessfrauen: 1. September, Frauen-Wirtschaftsforum, www.competentia.nrw.de.

Rheinmetall: Minister Pinkwart übergibt Förderbescheid über 4,7 MioEUR für die Entwicklung eines innovativen Wasserstoff-Tanksystems

Das Entwicklungsvorhaben eines Konsortiums der Düsseldorfer Rheinmetall AG und dem Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen wird durch das Land Nordrhein-Westfalen mit einer Förderung in Höhe von 4,7 MioEUR unterstützt. Wirtschafts- und Innovationsminister Andreas Pinkwart übergab einen entsprechenden Förderbescheid für das Projekt H2LORICA am 9. Juni 2022 an die Konsortialpartner.

Entsprechend der Ende 2020 formulierten Wasserstoff-Roadmap der Landesregierung sollen bis zum Jahr 2030 in Nordrhein-Westfalen 11.000 Lkw, 3.800 Busse und 1.000 Abfallsammler mit Brennstoffzellenbetrieb im Einsatz sein. Damit diese Zielsetzungen erreicht werden können, müssen entsprechend effiziente, sichere und kostengünstige Wasserstoff-Tanksysteme für die Mobilitätsanwendungen zur Verfügung stehen.

Hier setzt die Entwicklungsinitiative an. Die Partner haben eine Technologie zur Herstellung von innovativen Drucktanks für Wasserstoff entwickelt, die eine Reihe entscheidender Vorteile bieten. Diese Technologie soll nun zur Produktreife gebracht werden.

Das auf drei Jahre angelegte Vorhaben zielt auf die Entwicklung eines innovativen Wasserstoff-Drucktanksystems als Typ IV Drucktank (700 bar). Konkrete Entwicklungsziele sind hierbei vor allem die Erhöhung der Wasserstoff-Speichermenge, eine höhere Zyklenbeständigkeit und eine längere Lebensdauer. Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen weiterhin eine bessere Brandschutzsicherung, eine Reduzierung der Betankungszeit und ein verbessertes Thermomanagement. Eine innovative Fertigungstechnologie soll bei gleichzeitiger Erhöhung der Fertigungs-qualität eine deutliche Verkürzung der Fertigungszeit um 80-90 % ermöglichen. Diese Aspekte sollen letztlich zu einer relevanten Kosteneinsparung führen. Die Gesamtausgaben der beiden Projektpartner belaufen sich auf etwa 7,3 MioEur. Förderungsempfänger auf Seiten Rheinmetalls ist die Konzerntochter Rheinmetall Invent GmbH, die für die Entwicklungsarbeiten in der H2-Technologie verantwortlich zeichnet.

Minister Pinkwart: „Wasserstoff bietet riesige Chancen für Nordrhein-Westfalen. Mit der Wasserstoff Roadmap haben wir uns ambitionierte Ziele gesetzt und zeigen, wie der Hochlauf einer zukunftsweisenden Wasserstoffwirtschaft gelingen kann. Vor allem im Schwerlastverkehr sind wasserstoffbasierte Antriebe eine klimafreundliche Alternative. Ich freue mich daher sehr, dass wir mit Hilfe des Förderprogramms progres.nrw-Innovation die Entwicklung der dafür benötigten Wasserstoff-Tanksysteme unterstützen können. Das ist ein wichtiger Baustein für den Ausbau der Tankinfrastruktur in unserem Land.“

Wasserstoff ist Schlüsseltechnologie für die globale Energiewende als gesamtgesellschaftliches Interesse, für den regionalen Strukturwandel und für die strategische Ausrichtung Rheinmetalls als integrierten Technologiekonzern insbesondere.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Klimaneutralität zu erreichen, bedeutet für uns Chance, Herausforderung und Verpflichtung zugleich. Wir von Rheinmetall wollen die Nutzbarmachung der Wasserstofftechnologie entscheidend mitprägen – mit unserer Erfahrung und mit vollem Engagement. Wir sind dankbar, für unsere technologische Ambition die inhaltliche und finanzielle Unterstützung der Landesregierung zu haben und wollen unseren Beitrag dazu leisten, NRW zu einem bedeutenden Player in der H2-Technologie zu machen.“

Experten schätzen das Marktpotential für die Wasserstoffwirtschaft weltweit bis zum Ende dieses Jahrzehnts auf über 100 MrdEUR jährlich. Davon entfallen allein 30 MrdEUR auf die reine Wertschöpfung.

Rheinmetall ist Teil dieser Wertschöpfungskette und ein Treiber dieser Wertschöpfung. Wasserstoff ist wichtiges Element der Konzernstrategie. Das Interesse gilt mobilen wie auch den stationären Anwendungen der Wasserstofftechnologie. Neben der sicheren Erzeugung und Distribution von Wasserstoff sowie der Datensicherheit für die Wasserstoffinfrastruktur wird der Schwerpunkt des Engagements auf dem Brennstoffzellensystem selbst liegen. Rheinmetall verfügt heute schon über Technologien und Produkte, die bei der Weiterentwicklung der Energie von Morgen notwendig werden: das Spektrum reicht von der erneuerbaren Stromerzeugung über die Produktion von Wasserstoff, seiner Lagerung, seiner Verteilung bis hin zur Nutzung.

Wie die Digitalisierung Ausbildung wieder attraktiv macht

Im Wettbewerb um Auszubildende setzen immer mehr Unternehmer auf digitale Tools: Mit 3D-Brillen, Lernvideos und Podcasts wird die Ausbildung digitaler und zukunftsorientierter. 39 Prozent der deutschen Ausbildungsunternehmen sind in diesem Bereich Vorbild, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Wer Azubis sucht, hat es schwer: Bundesweit gab es zuletzt rund 63.000 unbesetzte Stellen – und das waren nur die, die offiziell bei den Arbeitsagenturen gemeldet wurden. Besonders dramatisch ist die Lücke im Handwerk, in der Gastronomie und im Bau. Die Unternehmen reagieren auf den Mangel – unter anderem, indem sie ihre Ausbildungen attraktiver gestalten und für die Zukunft fit machen. Wer nicht nur klassisch auf Baustellen vom Meister lernt, sondern auch mit Lernvideos, Podcasts und 3D-Brillen ins Berufsleben startet, hat mehr von seiner Lehrzeit. Eine neue IW-Studie zeigt nun, wie viele Unternehmen ihre Auszubildenden digital ausbilden.
Rund 39 Prozent der Ausbildungsunternehmen vermitteln so viele digitale Inhalte und haben so viele digitale Lernformate im Einsatz, dass sie als Vorbild für andere bezeichnet werden können. Diese Unternehmen wissen um die strategische Bedeutung einer digitalen Ausbildung. Weitere 41 Prozent haben den Bedarf erkannt und in digitale Tools für die Ausbildung investiert. Für die Studie wurden über drei Jahre jeweils rund 700 Ausbildungsunternehmen befragt.
Pandemie gut genutzt
Besonders erfreulich: 2019 galten nur 30 Prozent der Firmen als Vorreiter in diesem Bereich. Viele Unternehmen haben also die Pandemie genutzt, um sich hier weiterzuentwickeln und ihren Auszubildenden künftig mehr bieten zu können. Nur rund 20 Prozent der Unternehmen setzen nicht auf digitale Ausbildung, 2019 waren es noch rund 24 Prozent.
Weniger körperlich schwere Arbeit 
Digitale Ausbildungselemente machen die Lehrzeit nachweislich attraktiver: Im Pflegeberuf beispielsweise reduzieren sie den Verwaltungsaufwand, im Bauhandwerk erleichtern sie die Kommunikation und Baustellendokumentation. In der Logistik machen sie körperlich schwere Arbeit zum Teil überflüssig und sorgen dafür, dass Routinetätigkeiten wegfallen.
„Die Digitalisierung ist ein zweifaches Mittel gegen den Fachkräftemangel“, sagt Studienautorin Paula Risius. „Sie macht Berufsbilder moderner und zukunftsfähiger und Arbeitsabläufe effizienter. Je früher Mitarbeiter mit digitalen Elementen in Kontakt kommen, desto besser.“
Quelle: IW Köln

Bankenverband: Fünf Trinkgeldtipps für den Urlaub

Für guten Service ist es in Deutschland meist üblich ein Trinkgeld von fünf bis zehn Prozent des Rechnungsbetrages zu zahlen. In manchen Urlaubsländern liegt dieser Betrag aber höher, und in anderen kann man sogar in ein Fettnäpfchen treten, wenn man überhaupt Trinkgeld gibt. Wie viel Trinkgeld wo angemessen ist und welche Besonderheiten sonst noch zu beachten sind, haben wir einmal aufgelistet:

1. Generell gilt: Mit fünf bis zehn Prozent Aufschlag liegt man im Restaurant und beim Taxifahren fast nie falsch. Etwas anderes gilt in den USA und Kanada: Hier werden tendenziell eher 15 bis 20 Prozent erwartet, es sei denn auf der Rechnung ist bereits eine Servicegebühr verzeichnet. Kofferträger und Kofferträgerinnen erhalten in Europa im Durchschnitt 1 Euro pro Gepäckstück und das Housekeeping in Hotels pro Tag 1 bis 1,50 Euro.

2. Es gibt Länder, in denen ein höheres Trinkgeld zwar nicht unbedingt notwendig ist, aber trotzdem gern gesehen wird. Dazu gehören Belgien, Dänemark, Estland, Israel, Kroatien, Luxemburg, Malaysia, die Niederlande, Österreich, die Schweiz sowie Slowenien. In diesen Ländern genügt in der Regel das Aufrunden des Rechnungsbetrags.

3. Vorsicht in asiatischen Ländern: In China, Japan, Südkorea und Taiwan kann das Geben von Trinkgeld gar als Beleidigung aufgefasst werden: Denn guter Service gilt in diesen Ländern als Selbstverständlichkeit. Eine Servicepauschale ist häufig bereits in den Preisen in Bars, Restaurants und Hotels enthalten. Wenn Sie Ihrer Zufriedenheit dennoch Ausdruck verleihen möchten, können Sie der entsprechenden Person ein kleines, symbolisches Geschenk persönlich überreichen.

4. Entrichten Sie Ihr Trinkgeld nach Möglichkeit in bar – bei Kartenzahlung ist nicht gewährleistet, dass das Trinkgeld am Ende wirklich bei der richtigen Person ankommt. Ideal ist es natürlich, wenn Sie das Trinkgeld in Landeswährung zahlen. Als Notlösung gelten in vielen Urlaubsgebieten auch US-Dollars.

Übrigens: In Frankreich, Griechenland und Spanien ist es üblich, das Trinkgeld beim Verlassen des Restaurants auf dem Rechnungsteller oder Tisch liegen zu lassen.

5. In Großbritannien, Irland und Schottland wird der Begriff Trinkgeld übrigens wörtlich genommen: Wenn Sie in einem gemütlichen Pub mit der Leistung des Personals zufrieden waren, dann geben Sie der Person am Zapfhahn einfach ein Getränk aus – das macht man dort so.

Übrigens: Sagt Ihnen ein „Caffè sospeso“ etwas? Die Idee des „aufgeschobenen Kaffees“ entstammt der neapolitanischen Kultur. Wenn Sie einen Kaffee ordern, bestellen und bezahlen Sie gleich noch einen zweiten mit. Nicht für Sie selbst, sondern als nette Geste für einen Menschen, der ihn sich nicht leisten kann. Der bezahlte Kaffee wird dann später auf Nachfrage an Bedürftige von dem oder der Barista als Spende ausgegeben.

 

Rheinmetall baut globale Marktführerschaft im Bereich Emissionsreduzierung langfristig aus

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall erzielt beim langfristigen Ausbau seiner globalen Marktführerschaft im Bereich Emissionsreduzierung im Motorenbereich weitere wichtige Erfolge. Rheinmetall konnte nun eine Reihe von Verträgen mit Erstkunden über Abgasrückführungs-systeme schließen, die ab 2025 in Millionen-Stückzahlen gefertigt werden. Der Wert dieser Neubeauftragungen umfasst ein Volumen in Höhe von insgesamt 250 MioEUR (over lifetime).

Abgasrückführungssysteme dienen der Verringerung der Stickoxid-Emissionen und der Kraftstoffreduzierung. Bei den Komponenten handelt es sich um kompakte und robuste Teller- und Klappenventile mit hoher Lebensdauer und Stellgenauigkeit. Mit Blick auf die sich weiter verschärfende Emissionsgesetzgebung in den USA, Asien und Europa werden Produktanpassungen von Rheinmetall auch langfristig unterstützt.

Die globale Aufstellung erlaubt dem Konzern eine bestmögliche und passgenaue Unterstützung der verschiedenen Motorenhersteller aus unterschiedlichen Regionen, die immer anspruchsvollere, regional unterschiedliche Emissionsgesetzgebungen (EU7, TREM 5, Post EPA 10, Stage 5) für Motoren im Kraft- und Nutzfahrzeugbereich erfüllen müssen. Als Technologie-Entwicklungspartner arbeitet der Konzern darüber hinaus gemeinsam mit den Herstellern daran, Abgasrückführungskonzepte im Zusammenhang mit neuen Emissions- und CO2-Standards weiterzuentwickeln.

Rheinmetall unterstreicht mit den jüngsten Vertriebserfolgen das strategische Ziel, seine globale Marktführerschaft im Bereich Emissionsreduzierung langfristig zu erhalten und auszubauen. Folgeaufträge von weiteren namhaften, global agierenden Herstellern aus dem Mobilitätsbereich werden erwartet, da in den kommenden Jahren mit einer weiteren Verschärfung der individuellen Emissionsgrenzwerte durch die regionalen Gesetzgebungen zu rechnen ist.

Die Rheinmetall-Division Sensors and Actuators steht für herausragende Kompetenz bei Thermo- und Fluidmanagement-Anwendungen im Mobility- und Industriebereich. Die fünf Business Units Actuators, Air Emission Systems, Commercial Diesel Systems, Pump Technology und Solenoid Valves entwickeln Lösungen für die großen Herausforderungen der Mobilität wie Downsizing, Emissionsreduktion und Effizienzsteigerung bei gleichzeitiger Leistungsoptimierung. Das umfassende Produktportfolio deckt vielfältige AGR-Systeme, elektromotorische Drossel-, Regel- und Abgasklappen, Magnetventile, Aktuatoren und Ventiltriebsysteme sowie Öl-, Wasser- und Vakuumpumpen für Pkw, Nutzfahrzeuge und Offroad-Anwendungen von light- bis heavy-duty sowie Industrieanwendungen ab.

EP:Fachhändler wieder auf Platz eins bei Handelsblatt-Umfrage

Bereits zum vierten Mal in Folge belegen die EP:Fachhändler den ersten Platz beim Handelsblatt-Ranking „Beste Kundenberatung“. Sie konnten sich erneut gegen sechs große Wettbewerber durchsetzen und sogar ihre eigene Bewertung aus dem vergangenen Jahr toppen. „Dass es unseren EP:Mitgliedern auch nach zwei Jahren Pandemie gelungen ist, diesen ersten Platz zu verteidigen, zeigt, wie nah sie – trotz Abstand – am Kunden und seinem individuellen Bedarf sind. Unsere gesamte Verbundgruppe ist stolz auf die Auszeichnung durch eine der wichtigsten Wirtschaftszeitungen Deutschland“, erklärt ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol.

Durchgeführt wurde die repräsentative Onlineumfrage wieder in Kooperation mit dem Forschungsinstitut ServiceValue. In diesem Jahr haben 13.485 Verbraucher teilgenommen. Kunden durften nur dann ein Urteil abgeben, wenn sie in den vergangenen zwölf Monaten eine Fachberatung beim jeweiligen Unternehmen erhalten hatten. So entstanden für 755 Unternehmen aus 40 Branchen 34.506 Kundenurteile. Im Fokus standen unter anderem die Fachkenntnisse der Berater und ihre Lösungskompetenz. In der Kategorie „Elektro-Fachmärkte“ überzeugten die Leistungen der EP:Händler am meisten.

„Dieses Ergebnis passt zum einen zur erfreulichen Umsatzentwicklung der Marke: Mit einem erneuten Plus von 11,8 Prozent hat EP: 2021 zum siebten Mal in Folge besser abgeschnitten als der Kanal Fachhandel. Zum anderen unterstreicht die Handelsblatt-Platzierung, dass wir mit unserem neuen Branding keine leeren Versprechungen machen“, erläutert der Vorstand. Damit spielt er auf den kürzlich eingeführten Claim „EP:Einfach persönlicher.“ an, der den bisherigen Slogan „Unser Service macht den Unterschied“ konsequent weiterführt und spezifiziert. „In einer Welt, in der das Wort ‚Service‘ immer öfter leichtfertig verwendet wird, möchten wir ganz klar zeigen, was das Besondere an den EP:Fachhändlern ist: Sie sind persönlich für ihre Kunden da, unmittelbar, zuverlässig und menschlich. Hier setzt das Handelsblatt nun ein Ausrufezeichen hinter“, fasst Friedrich Sobol zusammen.

Kirchentag in Düsseldorf? Davon würde auch die lokale Wirtschaft profitieren

Der Haupt- und Finanzausschuss der Landeshauptstadt kommt am Montag, 13. Juni, 15 Uhr, im Plenarsaal des Rathauses, Marktplatz 2, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem der Controllingbericht der Stadtkämmerin zur Haushaltslage nach dem 31. März 2022, die Handlungsfelder Nachhaltigkeit der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Ein weiteres Thema ist der Deutsche Evangelische Kirchentag, der 2027 in unserer Stadt sein soll. 5 Tage, 100.000 Besucher, 40.000 Ehrenämter und 2.000 Veranstaltungen. In der Beschlussvorlage heisst dazu: Neben den dargelegten gesellschaftlichen Aspekten wird der geplante Kirchentag 2027 positive Effekte für die lokale Wirtschaft Düsseldorfs haben. Zunächst sind hier die Umsätze zu nennen, die der Deutsche Evangelische Kirchentag direkt in Düsseldorf verursacht. So rechnet man mit einem signifikanten Auftragsvolumen, das in der Stadt generiert wird. Neben den direkten Ausgaben in der Region erzeugt der Kirchentag eine erhebliche Wertschöpfungskette. Zudem wird durch die hohe nationale und internationale Medienpräsenz eine erhöhte Tourismusauslastung erfolgen, welche ebenfalls die lokale Wirtschaft fördert. Insgesamt geht der Deutsche Evangelische Kirchtag so von bis zu 20 Millionen Euro aus, welche zurück in die Region fließen.

In der Beschlussvorlage finden sich weitere Gründe für die Durchführung des Kirchentages in unserer Stadt: Der Kirchentag verfolgt ähnliche Zielsetzungen, die auch die Landeshauptstadt Düsseldorf verfolgt. Hier ist zum Beispiel die Sicherung des sozialen Friedens durch interreligiösen Austausch oder die Ermöglichung von umfassender Teilhabe zu erwähnen. Ein Leuchtturmprojekt wie der Deutsche Evangelische Kirchentag wird aller Wahrscheinlichkeit nach einen Verstärkungs- und Beschleunigungseffekt auf diese Themen erzielen.

So hat sich der Kirchentag zu einer Veranstaltung mit integrativer Kraft entwickelt, die junge und alte Menschen aus allen Bevölkerungsschichten zusammenführt. Sie wirkt in viele gesellschaftliche Bereiche hinein und stellt eine Aktivierung des kulturellen Lebens dar. Zudem sind die Kirchentage Orte des Dialoges zwischen den christlichen Konfessionen und zwischen den Religionen. So ist ein vielschichtiger Austausch möglich, welcher nicht nur zu Förderung des sozialen Friedens führen, sondern vielmehr eine lehrreiche Begegnungsstätte darstellt.

Darüber hinaus können Teilnehmende in direkten Kontakt zu Prominenten und Führungspersönlichkeiten der Gesellschaft treten, diese unmittelbar erleben und mit ihnen diskutieren. Insbesondere junge Menschen erfahren, wie wichtig es ist, sich in die Gesellschaft zu integrieren und so ein selbstbestimmtes Mitglied zu werden.

Zentrale Ansprechpartner mit Erfahrungen in der Organisation und Durchführung städtischer Großveranstaltungen in Düsseldorf werden seitens D.LIVE gestellt. Zudem wird der Deutsche Evangelische Kirchentag durch eine zentrale Schnittstelle im Amt für Schule und Bildung ab dem Jahr 2025 aktiv unterstützt. Hierfür ist im Amt für Schule und Bildung (Sachgebiet 40/11) eine befristete Stelle ab dem Jahr 2025 bis Ende 2027 einzurichten, heißt es in der Vorlage.

Alle Interessierten sind zu dieser Sitzung herzlich eingeladen. Die Sitzung wird aber auch auf Youtube gestreamt – der Stream ist über die Adresse www.duesseldorf.de/livestream erreichbar.

Die Tagesordnung und die Unterlagen zu dieser Sitzung sind im Internetangebot der Landeshauptstadt Düsseldorf unter www.duesseldorf.de/Medienportal/sitzungen zu finden.