Michael Grütering: Jedes Weiterbildungsvorhaben, jede Ausbildung beginnt mit einem guten Beratungsgespräch

Die Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes, Sigrid Wolf, und der Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft, Michael Grütering, machten sich gestern in Gerresheim ein Bild von der Beratungstour der Agentur für Arbeit Düsseldorf.

Der Beratungsbus der Arbeitsagentur ist den gesamten Mai in der Region unterwegs. An 21 Stationen in Düsseldorf, Kreis Mettmann und dem Bergischen Städtedreieck fahren die Berufsberaterinnen und Berufsberater belebte und beliebte Plätze an. Dabei kommen sie mit Menschen ins Gespräch und bieten ihre Unterstützung bei beruflichen Fragen rund um Weiterbildung, Ausbildung, Umschulung und den beruflichen Wiedereinstieg an.

Bei der gestrigen Station am Kölner Tor in Gerresheim statteten Sigrid Wolf und Michael Grütering einen spontanen Besuch ab. Birgitta Kubsch-von Harten, Leiterin der Agentur für Arbeit Düsseldorf, hieß die alternierenden Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses der Agentur für Arbeit Düsseldorf, willkommen. „Mit der Beratungstour möchten wir die Angebote der Arbeitsagentur rund um Aus- und Weiterbildung aufzeigen. Jugendliche, Eltern, Berufstätige und arbeitssuchende Menschen erhalten am Beratungsbus der Agentur für Arbeit Düsseldorf Tipps und Anregungen. Die vielfältigen Angebote der Arbeitsagentur sollen mit der Aktion für die Menschen erlebbar werden“, erklärt Birgitta Kubsch-von Harten.

Michael Grütering bestätigt: „Auch aus Sicht der Unternehmen begrüßen wir die Aktion sehr. Jedes Weiterbildungsvorhaben, jede Ausbildung beginnt mit einem guten Beratungsgespräch. Die Arbeitsagentur geht aktiv auf die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zu und zeigt ihnen auf, dass sie bei allen beruflichen Vorhaben die Hilfe der Arbeitsmarktexpertinnen und -experten in Anspruch nehmen können.“

ElectronicPartner und DHL setzen gemeinsam „grüne“ Maßstäbe

Nachhaltigkeit nimmt bei ElectronicPartner einen hohen Stellenwert ein und mit der hauseigenen Initiative „GO GREEN“ treibt die Verbundgruppe das Thema weiter aktiv voran. Beim Transport arbeitet sie seit Jahren mit dem Dienstleister DHL zusammen. Seit Februar haben beide Unternehmen ihre Kooperation vertieft: ElectronicPartner nimmt an der Pilotierung von „DHL GoGreen Plus“ teil. „Nicht nur die Namen unserer Projekte, sondern auch die Überzeugung, durch nachhaltige Logistik die globalen Klimaziele erreichen zu können, haben wir gemeinsam – was passt, das passt eben!“, ist ElectronicPartner Vorstand Karl Trautmann überzeugt.

Bereits in der Vergangenheit nutzte ElectronicPartner den nachhaltigen DHL Service „GoGreen“, wobei entstandene Emissionen nachträglich durch Investitionen in zertifizierte Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt kompensiert wurden. Dieses Verfahren wird „Offsetting“ genannt. Bei „GoGreen Plus“ vermindert DHL den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß im eigenen Logistiknetz. Ziel ist es, durch dieses „Insetting“ die schädlichen Klimagase gar nicht erst im bisherigen Ausmaß entstehen zu lassen. Im ersten Schritt wird dies durch den Gebrauch alternativer Kraftstoffe für die größeren Fahrzeuge im Fern- und Nahverkehr erreicht. Hinzu kommt der Einsatz von Elektrofahrzeugen. Durch diese Maßnahmen reduziert DHL die Menge an Kohlenstoffdioxid, die durch den Transport der Ware des Absenders entstehen würde. Somit ist der Versand mit „GoGreen Plus“ als klimaneutral ausgewiesen.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit der DHL und dem Pilotprojekt ‚GoGreen Plus‘ einen neuen Marktstandard zu setzen. Durch effektive Vermeidung von CO2-Emissionen setzen wir da an, wo die Umweltbelastung entsteht und gestalten den Transport somit auf noch sinnvollere Weise klimaneutral“, erklärt Karl Trautmann.

Japan-Tag am 21. Mai

Mit 70 Ständen und Zelten entlang der Rheinuferpromenade kehrt der Japan-Tag wieder nach Düsseldorf zurück. Am 21. Mai können wir uns auf ein buntes Programm, Manga-Kostüme und ein spektakuläres Feuerwerk freuen. Der Japan-Tag ist die erste Großveranstaltung in unserer Stadt seit der Corona-Pandemie.

Als einzigartiges Kultur- und Begegnungsfest zieht der Japan-Tag Düsseldorf/NRW jedes Jahr Hunderttausende Gäste an, die das japanische Flair in der Stadt erleben und zum Abschluss das spektakuläre Feuerwerk am Rhein genießen möchten. In diesem Jahr wird der Japan-Tag am Samstag, 21. Mai, wieder in altbekannter Form stattfinden. Nach mehr als zwei Jahren Pandemie, in denen das Fest nicht stattfinden konnte, erwartet die Gäste aus dem In- und Ausland entlang der Rheinuferpromenade ein vielfältiges Angebot aus Musik, Tanz, Sport und Kulinarik sowie zahlreiche Informations- und Mitmachzelte. Auf drei Bühnen werden die traditionelle Kultur sowie die moderne japanische Pop-Kultur und typische Sportarten vorgestellt. Den Höhepunkt des Festes bildet das japanische Feuerwerk, das spätabends über dem Rhein leuchten wird. In diesem Jahr wird das Feuerwerk unter dem Motto “Miteinander für Frieden und Freundschaft” stehen. Weiterlesen!

„Damit das Büro für Beschäftigte als Arbeitsort weiterhin attraktiv bleibt, sollten Unternehmen für die verschiedenen Anlässe und Arten von Arbeit im Büro die richtige Arbeitsumgebung zur Verfügung stellen“

Die Corona-Pandemie hat das ortsflexible Arbeiten deutlich vorangetrieben. Durch diese Entwicklung wird sich die Rolle des Büros zunehmend verändern. Es wird zum Ort für Begegnung, Zusammenarbeit, Austausch, Lernen und Innovation.

Damit verbunden wird der Bedarf an Gemeinschaftsflächen steigen und für Einzelarbeitsplätze sinken. „Damit das Büro für Beschäftigte als Arbeitsort weiterhin attraktiv bleibt, sollten Unternehmen für die verschiedenen Anlässe und Arten von Arbeit im Büro die richtige Arbeitsumgebung zur Verfügung stellen.“, so Sina Niehues, wissenschaftliche Expertin des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.

Ein Arbeitstag: viele verschiedene Tätigkeiten

Während eines Arbeitstages gehen Beschäftigte meist mehr als nur einer Tätigkeit nach. Sie analysieren, konzipieren, verarbeiten Daten, telefonieren, nehmen an Videokonferenzen teil, schreiben E-Mails, bearbeiten Projekte, erörtern Sachverhalte, tauschen sich mit Kollegen*innen aus, generieren Ideen, vernetzen sich, usw. Mit den Tätigkeiten sind jeweils unterschiedliche Arbeitsmodi verbunden. Diese sollten sich auf der Bürofläche in Form von diversen Arbeitszonen wiederfinden. Die Zonen sind so zu gestalten, dass sie die Konzentration, Kollaboration, Kommunikation, Kreativität bzw. Regeneration unterstützen.

Ansatz: Activity-Based-Working

Hier kann das „Activity-Based-Working“ helfen. Es ermöglicht Beschäftigten, je nach Aktivität die optimale Arbeitsumgebung auszuwählen. So nutzen Beschäftigte ruhige Räumlichkeiten mit wenig Schall, häufig auch das Homeoffice, eher für konzentriertes Arbeiten und einen inspirierend gestalteten Raum mit Whiteboard und unterschiedlichen Sitzgelegenheiten für kreative Arbeit oder das Brainstorming im Team. Es ist dabei empfehlenswert, die verschiedenen Arbeitszonen flexibel auszustatten, beispielsweise durch bewegliches Mobiliar. So besteht die Möglichkeit, die räumlichen Bedingungen an die Arbeitssituation schnell und einfach anzupassen.

Praxis: KI-Reallabor

Seit dieser Woche hat das ifaa einen zweiten Standort. Das Kompetenzzentrum WIRKsam ist nun auf dem Euronova Campus in Hürth in der Halle 6 ansässig. Dort wird aktuell das KI-Reallabor des Kompetenzzentrums eingerichtet. Entsprechend dem Ansatz vom „Activity-Based-Working“ entstehen auf einer Empore drei Zonen mit flexiblem Mobiliar:

– Im Konzentrationsbereich bieten höhenverstellbare Schreibtische mit schallabsorbierendem Sichtschutz Ruhe für konzentrierte Einzelarbeit.

– Große höhenverstellbare Gruppenarbeitstische, kleine, klappbare Arbeitstische mit Rollen, eine Akustiktrennwand auf Rollen mit Whiteboard und Highback Sofas befinden sich in der Zone für Kollaboration und Kommunikation.

– Die dritte Zone soll einerseits Kreativität fördern und andererseits als Anlaufstelle für Regeneration und informellen Austausch dienen. Hier stehen eine Akustiktrennwand auf Rollen mit Whiteboard, ein höhenverstellbarer Beistelltisch, unterschiedliches Sitzmobiliar, wie beispielsweise ein Sitzsack, Sessel und Hocker, sowie ein Stehtisch mit entsprechenden Sitzmöglichkeiten zur Verfügung.

Die Bürolandschaft auf der Empore wird ergänzt durch einen Büroraum mit Schreibtischarbeitsplätzen und einen Raum mit höhenverstellbaren, klappbaren Arbeitstischen auf Rollen, der flexibel für Besprechungen, Schulungen sowie Workshops genutzt werden kann.

KI-Reallabor als Forschungsgegenstand: Zusammenarbeit untersuchen

Das KI-Reallabor ist im Rahmen des Projekts nicht nur als Ort für Begegnung, Zusammenarbeit, Austausch, Lernen und Innovation zu verstehen, sondern in erster Linie dient es als Forschungsgegenstand. Auf den zur Verfügung stehenden Flächen des Reallabors wird in verschiedenen Studien untersucht, wie beispielsweise die Kollaboration in kleinen und großen interdisziplinären Teams bei der Entwicklung von Arbeitsunterstützung mit Künstlicher Intelligenz gestaltet werden kann.

Mehr zum Kompetenzzentrum WIRKsam sowie allen beteiligten Partnern finden Sie unter http://www.WIRKsam.nrw.

Neue Pflichten bekommt das Land – Was bewirken die neuen Nachhaltigkeits- und Sorgfaltspflichten in deutschen Unternehmen?

Ab dem 01.01.2023 tritt das neue Lieferkettengesetz in Kraft. Mit diesem werden deutsche Unternehmen mit mindestens 3.000 Beschäftigten zur sorgfältigen Beachtung von internationalen Übereinkommen zum Menschen-, Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz verpflichtet.

Eine Ausweitung dieser gesetzlichen Sorgfaltspflicht auch auf Unternehmen mit weniger Arbeitnehmern ist vorgesehen. Die EU plant bereits eine weitere Verschärfung. Ab dem gleichen Stichtag soll nach bisherigen Planungen der EU zudem noch eine neue Pflicht zur Erstellung von jährlichen Nachhaltigkeitsberichten für Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigten eingeführt werden.

Was bewirken diese rechtlichen Pflichten in deutschen Unternehmen? „Die neuen Pflichten sind für die deutsche Industrie weniger eine inhaltliche, sondern eher eine kosten- und verwaltungstechnische Herausforderung“, so Olaf Eisele, wissenschaftlicher Mitarbeiter des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. Der Experte erläutert die Hintergründe.

„Soziale Verantwortung, Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz sind am Industriestandort Deutschland bereits heute auf einem hohen Niveau, das in vielen Betrieben durch eine Vielzahl schon vorhandener nationaler Gesetze und freiwillige Selbstverpflichtung bereits über dem internationalen Durchschnitt liegt. Insofern geht es vornehmlich um die Kosten und Anpassung der Verwaltungsaufwände“, so Eisele.

Für deutsche Unternehmen gelten bereits umfangreiche Gesetze und Verordnungen, deren Anforderungen häufig über international vereinbarte Mindeststandards (ILO-Übereinkommen) hinausgehen, wie sie im Lieferkettengesetz gefordert werden. Zu nennen sind hier beispielsweise: BGB, HGB, ArbSchG, ArbStättV, BetrVG, ProdSG, ProdHaftG, GefStoffV, BImSchG, KrWG, WHG, VerpackG, ElektroG, EDL-G, DS-GVO. Viele Unternehmen machen darüber hinaus bereits freiwillig im Rahmen von Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen, nicht vorgeschriebenen Managementsystemen (z. B. ISO 9001, 14001, 31000, 45001), internen Projekten oder einfach aus unternehmerischer Überzeugung mehr als gesetzlich gefordert wird. Für die meisten deutschen Unternehmen ergeben sich aus den neuen Rechtspflichten daher in erster Linie folgende Herausforderungen:

  • Wie können die steigende Vielfalt und Komplexität von externen Anforderungen und Darlegungspflichten an Unternehmen erfüllt und diese bewältigt werden?
  • Wie können die vielen, bereits umgesetzten oder geplanten Verbesserungsaktivitäten der Unternehmen ganzheitlich strukturiert und transparent gemacht werden?
  • Wie kann der Ressourcenaufwand für nicht-wertschöpfende Verwaltungs- und Dokumentationsanforderungen reduziert und auf ein erträgliches Maß begrenzt werden?
  • Wie kann trotz der Standortnachteile in Bezug auf Energie-, Arbeits-, Steuer- und Verwaltungskosten die internationale Wettbewerbsfähigkeit erhalten werden?
  • Wie sollen außenpolitische Anforderungen an Sozial- und Umweltstandards bei allen Lieferanten und Kunden entlang der gesamten Lieferkette weltweit von einzelnen Privatunternehmen sichergestellt werden?

Das ifaa hat den Bedarf aus Unternehmen zur Bewältigung der aufgeführten Herausforderungen aufgegriffen und aus betriebs- sowie arbeitsorganisatorischer Sicht berücksichtigt.

Praxisorientierte Ergebnisse und Empfehlungen sind in verschiedenen Veröffentlichungen, Arbeitshilfen sowie Seminar- und Workshopkonzepten für Verbände und Unternehmen der M+E-Industrie eingearbeitet:
Suchfunktion zu den Angeboten & Dienstleistungen des ifaa (arbeitswissenschaft.net)

Dagmar Steinert wird Mitglied im Vorstand von Rheinmetall und übernimmt ab Januar 2023 die CFO-Funktion von Helmut P. Merch

Dagmar Steinert (57) ist mit Wirkung ab 1. Januar 2023 zum Mitglied im Vorstand der Rheinmetall AG bestellt worden. Steinert, die zurzeit im Vorstand von Fuchs Petrolub SE die kaufmännischen Bereiche sowie die Bereiche Recht, Compliance und Digitalisierung verantwortet, tritt bei Rheinmetall die Nachfolge von Finanzvorstand (CFO) Helmut P. Merch (66) an, der zum Jahresende 2022 in den Ruhestand wechselt.

Ulrich Grillo, Aufsichtsratsvorsitzender der Rheinmetall AG, und der Vorstandsvorsitzende Armin Papperger betonen: „Mit Dagmar Steinert gewinnen wir eine exzellente Expertin auf allen Gebieten des Finanzwesens, die darüber hinaus auch über viel Erfahrung in der Kapitalmarktkommunikation verfügt. Sie wird die jahrelange erfolgreiche Arbeit von Helmut Merch im Unternehmensvorstand fortführen, nicht zuletzt deshalb, weil sie das Geschäft, die Prozesse und die Kultur von Rheinmetall aus ihrer früheren Tätigkeit für unser Unternehmen sehr gut kennt.“

Dagmar Steinert war in den Jahren 2003 bis 2013 als Leiterin des Bereichs Accounting bereits für die Rheinmetall AG tätig. Die Diplom-Kauffrau hat ihren Abschluss an der Universität zu Köln gemacht; sie verfügt zudem über das Wirtschaftsprüfer- und Steuerberaterexamen. Am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn hat sie ab 1993 für verschiedene Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften gearbeitet, zuletzt fünf Jahre für PricewaterhouseCoopers. Nach ihrer Tätigkeit bei Rheinmetall ist Dagmar Steinert – zunächst als Head of Investor Relations – zum MDax-Unternehmen Fuchs Petrolub nach Mannheim gewechselt. Dort wurde sie Anfang 2016 als CFO in den Unternehmensvorstand berufen.

Helmut P. Merch gehört als CFO dem Vorstand der Rheinmetall AG seit Anfang 2013 an. Für Rheinmetall ist er bereits seit 1982 in unterschiedlichsten Führungsfunktionen tätig. In seinen 40 Jahren im Unternehmen hat er unter anderem Leitungsaufgaben bei früheren Rheinmetall-Tochtergesellschaften wahrgenommen. So war er Spartenleiter und Vorstandsmitglied der ehemaligen Maschinenbau-Tochter Jagenberg AG und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der früheren Elektronik-Tochter Aditron AG. Seit 2001 war er als Finanzvorstand für das Defence-Geschäft von Rheinmetall verantwortlich und übte diese Funktion in Personalunion auch nach seiner Berufung in den Vorstand der Rheinmetall AG weiter aus. Die Leistungen von Helmut P. Merch für das Unternehmen werden Aufsichtsrat und Vorstand im Rahmen seiner offiziellen Verabschiedung zum Jahresende 2022 würdigen.

EP: neuer Claim, neue Botschaft, neuer Markenauftritt

Die Fachhandelsmarke der Verbundgruppe ElectronicPartner schärft ihr Profil: Pünktlich zum Start in den Mai präsentiert EP: die Weiterentwicklung des eigenen Markenauftritts – und einen neuen Claim.

„In engem Austausch mit dem EP:Unternehmerbeirat haben wir uns dazu entschieden, den Claim ‚Unser Service macht den Unterschied‘ abzulösen – auch wenn dieses Motto inhaltlich nach wie vor hundertprozentig zu EP: passt. Doch leider wird der Begriff ‚Service‘ inzwischen beinahe inflationär in unserer und anderen Branchen gebraucht“, erklärt ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol. Die Zeiten seien vorbei, in denen ein Service-Versprechen alleine Kunden davon überzeugt, dass sie bei ihrem Händler vor Ort ein deutlicher Mehrwert erwartet. „Der Konsument gewinnt den Eindruck: Service, kann jeder. Aber dem ist eben nicht so“, ist der Vorstand überzeugt

In den vergangenen zwei Jahren haben die Fachhändler der Marke EP: mehr denn je bewiesen, was ihre Stärke ist: Sie sind persönlich für die Menschen vor Ort da, immer ansprechbar und unterstützen ihre Kunden auch in schwierigen Zeiten kompetent mit innovativen Lösungen. Dass sie damit die Bedürfnisse der Konsumenten in der aktuellen Zeit treffen, zeigt die erneute Umsatzsteigerung in 2021 der Marke EP: von gut 11 Prozent.

Um den Markenkern für die Kunden greifbarer zu machen und ihnen zu zeigen, worauf sie sich auch in Zukunft verlassen können, wurde ein neuer Claim gewählt: „EP: Einfach persönlicher.“ beschreibt, was Service bei EP: bedeutet und wie dieser aussieht: ehrlich, unmittelbar, zuverlässig und menschlich. Hier spielen weitere Faktoren rein, zum Beispiel nachhaltiges Handeln, lokale Verantwortung und ein klares Qualitätsversprechen.

Der neue, gelebte Markenkern spiegelt sich auch im Layout der EP: Print- und Onlinewerbung wider. Aus dem bestehenden, gradlinigen Design entfaltet sich eine weichere Gestaltung. Durch den Einsatz runder Elemente wirkt der Auftritt offener und freundlicher. Händlername und Claim bilden optisch eine stärkere Einheit. Bei der nationalen Werbung setzt das ElectronicPartner Marketing auf emotionale Bilder, die die einzigartige EP: Händler-/Kundenbeziehung visualisieren. Im Bereich der individuellen Werbung nutzen die EP:Fachgeschäfte weiterhin ihr eigenes Bildmaterial, um Gesicht und persönliche Nähe zu zeigen und „einfach persönlicher“ zu sein.

Auch die GO GREEN Initiative der Verbundgruppe ElectronicPartner fügt sich nahtlos in dieses Selbstverständnis ein: Die Fachhändler kümmern sich persönlich und vor Ort darum, dass Geräte repariert anstatt weggeworfen werden, engagieren sich in der Energieberatung und bei lokalen Projekten für den Umweltschutz.

„Eine vertrauensvolle Beziehung zum Fachhändler ermöglicht es dem Kunden, für sich die beste und nachhaltigste Kaufentscheidung zu treffen“, sagt Friedrich Sobol und fasst zusammen: „In einer Zeit, in der Service scheinbar allgegenwärtig ist, macht Persönlichkeit den Unterschied.“

FOM: „Wer nicht für alle Gruppen attraktiv ist, begeht einen strategischen Fehler“

Sind Quoten der richtige Weg für mehr Vielfalt beim Führungspersonal? Wo steht Deutschland im internationalen Vergleich? Und welche Vorteile bringen Mitarbeitende mit unterschiedlichem Background einem Unternehmen? Dr. Peter Ruhwedel ist Professor für Strategisches Management und Organisation an der FOM Hochschule.

In den Vorständen der meisten Unternehmen ist der Frauenanteil seines Erachtens nach noch nicht ausreichend. Gleichzeitig plädiert er dafür, Vielfalt nicht auf eine Gender-Frage zu verengen. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels sollten Unternehmen schon aus Eigeninteresse für jeden und jede offen sein, um die am besten Qualifizierten zu gewinnen. Im Interview spricht der Experte für Corporate Governance über Diversität, Quoten und die Verantwortung von Führungskräften.

Herr Professor Ruhwedel, Sie haben im Frühjahr 2021 im Handelsblatt einen Kommentar mit dem Titel „Die Frauenquote hilft nur, wenn sie auch ernst genommen wird“ publiziert. Wie fällt Ihr Befund ein Jahr später aus?

Es ist gut, wenn der Frauenanteil in den Vorständen genau wie in allen anderen Bereichen steigt. Das heutige Niveau ist meines Erachtens nach aber nicht ausreichend. Wir müssen eigentlich dahin kommen, dass die Frage der Gender-Diversität überhaupt keine Rolle mehr spielt, weil wir erst dann über eine gleichberechtige Teilhabe und eine rein kompetenzorientierte Auswahl sprechen können. Gleichzeitig finde ich es wichtig, Diversität breit zu verstehen. Denn dazu zählen ebenso Fragen nach Internationalität, Inklusion Ausbildung, Alter und sozialem Hintergrund. Insgesamt gibt es sicherlich Verbesserungen, die jedoch schneller geschehen könnten.

Beispielsweise?

Etwa die Frauenquote in Aufsichtsräten, vor deren Einführung sich wenig getan hatte. Eine Rolle in Aufsichtsräten spielt sicherlich, dass Veränderungen aufgrund der Mandatsdauern lange brauchen. Das Problematische oder Gute – je nachdem, wie man das bewerten möchte, ist: Die Quote wirkt. Zuvor ist viel Zeit vertan worden in der Hoffnung, dass die Quote nicht kommt.

Heißt das, es braucht die Politik, damit Unternehmen sich bewegen?

Von „den Unternehmen“, „den Vorständen“ oder „den Aufsichtsräten“ zu sprechen, ist etwas eindimensional. Das Bild ist sehr unterschiedlich. Es gibt Unternehmen, die haben bereits sehr viel angestoßen. Insgesamt aber hat sich sicherlich zu wenig getan. Wir müssen das ganze Thema Vielfalt viel stärker und selbstverständlicher leben. Das betrifft übrigens alle Lebensbereiche.

In anderen Industrieländern – den USA, Großbritannien oder Skandinavien etwa – arbeiten prozentual mehr Frauen im Topmanagement als in Deutschland. Sehen Sie Punkte, die dort strukturell anders laufen?

Meine Außenwahrnehmung gerade in Nordamerika ist, dass dort die Sensibilität gegenüber möglichen Diskriminierungen höher ist. Es ist viel normaler, Menschen unabhängig von ihrer Herkunft anhand ihrer Qualifikation zu beurteilen. Ein anderes Beispiel aus Europa: Norwegen hat 2003 als erstes Land der Welt eine Geschlechterquote von 40 Prozent für Aufsichtsräte eingeführt. In der Konsequenz sind mehr Frauen in den Auswahldiskussionen und an Entscheidungen beteiligt. Deshalb ist es dann wiederum viel normaler, Frauen in den Vorstand zu wählen, weil die Diskussion eine andere ist, wenn die Gruppe diverser aufgestellt ist.

Welche Vorteile ergeben sich denn überhaupt durch ein vielfältig besetztes Topmanagement?

Grundsätzlich kann Diversität positive Konsequenzen haben: auf Innovationsfähigkeit, Teameffektivität und Diskussionskultur. Das sind alles wichtige Faktoren für den Unternehmenserfolg. Auf dem Weg aus einer homogenen Gruppe hin zu mehr Diversität laufen die Dinge jedoch nicht zwangsläufig besser. Studien zeigen, dass die Gruppenleistung sogar abnimmt, weil homogene Gruppen Entscheidungen schneller und gemeinsamer treffen, da mehr Vertrauen vorhanden ist. Wenn diverse Gruppen gut funktionieren, liefern sie jedoch deutlich bessere Ergebnisse ab, insbesondere in Situationen mit einer großen Dynamik und einer hohen Komplexität an Umwelt- und Umfeldveränderungen, wie wir sie aktuell erleben. Das erfordert Diskussionsfähigkeit, die Einnahme unterschiedlicher Perspektiven, eine realistische Risikoeinschätzung und den Umgang mit Ambiguitäten.

Wie kann Diversität denn organisatorisch verankert werden?

Man benötigt Mitarbeitende und Führungskräfte, die mit Unterschiedlichkeit umgehen können. Führen ist nämlich viel einfacher, wenn alle so sind wie man selbst. Schwierig kann es werden, wenn die Menschen anders sind. Wir brauchen ein hohes Maß an Akzeptanz für Unterschiedlichkeit in Unternehmen, Abteilungen und Teams. Zudem sind systematische und kompetenzorientierte Auswahlprozesse ein wichtiger Schlüssel. Eine Position als Aufsichtsrat sollte nicht als Abrundung einer erfolgreichen Karriere gesehen werden. Stattdessen gilt der Kompetenz- und Performanceorientierung das Hauptaugenmerk.

Und wie blicken Sie in die Zukunft?

Sehr positiv. Wir sehen große Veränderungen bei der gesellschaftlichen Akzeptanz. Und es gibt einen weiteren wichtigen Punkt, der in der Betrachtung nicht fehlen darf: Wir kommen in eine Phase des massiven Fachkräftemangels – das ist nicht zu unterschätzen. Deshalb müssen wir alle Potenziale im Inland und aus dem Ausland anzapfen, um die Richtigen zu gewinnen. Wer nicht für alle Gruppen attraktiv ist, begeht einen strategischen Fehler.

Das Interview führte David Knapp

ElectronicPartner setzt sich ein für „Moor“ Nachhaltigkeit

Mit einer Summe von 600.000 Euro beteiligt sich ElectronicPartner langfristig am Projekt „Mittelstand & Moor“. Damit leistet die Verbundgruppe einen entscheidenden Beitrag zur CO2-Reduktion. Moore binden weltweit doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Erde zusammen. Rund 200 Hektar trockengelegte Moorlandschaft werden in den kommenden Jahren durch Wiederbewässerung im Rahmen des Projektes renaturiert.

Unter dem Motto GO GREEN hat ElectronicPartner seinem Engagement für mehr Nachhaltigkeit eine klare Ausrichtung gegeben. „Als regional verwurzeltes, mittelständisches Unternehmen haben wir schon immer gesellschaftlich Verantwortung übernommen – so auch beim Thema Klimaschutz“, erklärt Friedrich Sobol, Vorstand von ElectronicPartner. Der Start von GO GREEN hat für einen zusätzlichen Schub in Bezug auf nachhaltiges Handeln innerhalb der Verbundgruppe gesorgt: Im Frühjahr 2022 veröffentlichte die Kooperation ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht, mit bereits erreichten und neuen Zielen für die Zukunft. Einen großen Schritt in Richtung Klimaschutz macht das Unternehmen nun durch die Finanzierung des Projektes „Mittelstand & Moor“.

Mit dem Ziel „Gemeinsam schaffen wir Klima“ haben DER MITTELSTANDSVERBUND und die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg nach Unterstützern für Klimapatenschaften von zukünftigen Moorflächen gesucht – und sie in Düsseldorf gefunden. „Alle unsere GO GREEN Maßnahmen laufen unter einer Vorgabe: Wir betreiben kein Greenwashing, sondern setzen uns intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander und stecken unsere Energie in transparente, sinnvolle Maßnahmen“, sagt Friedrich Sobol. Er freut sich sehr, dass ElectronicPartner für sein Engagement ein wichtiges Handlungsfeld in unmittelbarer Nähe gefunden hat. „Wir waren auf der Suche nach etwas Lokalem, mit großem Nutzen sowie hoher Glaubwürdigkeit und Nachvollziehbarkeit für unsere Mitglieder, Partner und ihre Kunden“, führt er weiter aus.

Ihre Unterstützung der Aktion „Mittelstand & Moor“ präsentierte die Verbundgruppe den Mitgliedern und Franchisepartnern auf dem ElectronicPartner Kongress am 29. April 2022 und stieß damit auf große Zustimmung. Die Unternehmer können sich künftig aktiv an diesem Projekt beteiligen und auch ihre Kunden am Fortschritt der Renaturierung teilhaben lassen.

Rentenversicherung in Düsseldorf: Neue Geschäftsführung geht an den Start

Die dreiköpfige Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland präsentiert sich ab Mai in neuer Zusammensetzung. Neuer Erster Direktor ist Holger Baumann. Der 56-jährige Jurist aus Moers ist seit 16 Jahren Mitglied der Geschäftsführung. Baumann löst Heinz Krumnack ab, der Ende April in den Ruhestand gegangen ist.

Die 50-jährige Juristin Karen Perk aus Düsseldorf ist seit zwei Jahren Mitglied der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland.
Der Diplom-Kaufmann Dirk Mentzner, 55 Jahre, aus Düsseldorf rückt als neues Mitglied in die Geschäftsführung nach. Mentzner bringt langjährige Erfahrung in der Kaufmännischen Leitung und dem Controlling von kommunalen und privatwirtschaftlichen Betrieben und Reha-Einrichtungen mit.

Die neue Geschäftsführung hat sich klare Ziele gesetzt. „Künftig können die Versicherten auf einem neuen digitalen Kundenportal ihre gebündelten Informationen über ihre gesetzliche, betriebliche und private Alterssicherung abrufen“, betont Holger Baumann. Ein weiteres wichtiges Vorhaben: „Wir wollen unser Kerngeschäft, und damit die Sachbearbeitung, modernisieren und stärken.“
Auf der Agenda steht außerdem, die sechs eigenen Kliniken startklar für den Wettbewerb am Markt der Reha-Dienstleister zu machen. „In Zukunft wird das Mitspracherecht der Versicherten bei der Wahl einer Reha-Einrichtung stärker berücksichtigt. Darauf werden sich unsere Kliniken gut einstellen und mit ihren hohen Qualitätsstandards überzeugen“, so Baumann.

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland mit Hauptsitz in Düsseldorf zahlt monatlich rund 1,33 Millionen Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation regionaler Ansprechpartner in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf, als Verbindungsstelle zu Belgien, Chile, Israel, Spanien und Uruguay auch bundesweit. Darüber hinaus ist sie Träger von sechs Rehabilitationskliniken. Weitere Zahlen und Fakten finden sie im Geschäftsbericht unter www.deutsche-rentenversicherung-rheinland.de/ueberuns