Ifo: Rekord-Auftragsstau in der Industrie in Deutschland

Die deutsche Industrie hat mit ihrem aktuellen Auftragsbestand einen Rekord erreicht. Ohne einen einzigen neuen Auftrag könnte sie 4,5 Monate produzieren, wie aus der ifo-Umfrage im April hervorgeht. Bei der letzten Umfrage im Januar waren es 4,4 (saisonbereinigt korrigiert) Monate. Im langjährigen Durchschnitt liegt die Auftragsreichweite bei 2,9 Monaten. „Der Zuwachs an Reichweite ist jetzt nur noch gering. Das deutet darauf hin, dass sich der Eingang an neuen Aufträgen allmählich abschwächt“, sagt Timo Wollmershäuser, der Leiter der ifo Konjunkturprognosen.

Quelle: ifo.de

TEEKANNE zum dritten Mal in Folge mit dem Best Managed Companies Award ausgezeichnet

Der Düsseldorfer Teehersteller TEEKANNE ist Gewinner des Best Managed Companies Award 2022. Mit dem Award und Gütesiegel zeichnet ein Verbund zusammengesetzt aus dem Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte, der Credit Suisse, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. in Deutschland hervorragend geführte mittelständische Unternehmen aus. Die Vision: Aufbau eines nationalen und globalen Ökosystems hervorragend geführter mittelständischer Unternehmen. Der Marktführer im Bereich Tee (Quelle: AC Nielsen 2022) wurde in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge mit dem Award geehrt.

Frank Schübel, CEO der TEEKANNE Gruppe, nahm den Preis gestern während der offiziellen Verleihung in der Classic Remise in Düsseldorf persönlich entgegen, und freute sich über die erneute Auszeichnung: „Unser Handeln bei TEEKANNE ist in allen Bereichen auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Dass wir nun bereits zum dritten Mal in Folge mit dem Best Mananged Companies Award ausgezeichnet worden sind, bestätigt uns in unserem Weg. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury unsere hohe Innovationskraft und den Gleichklang von Tradition, Innovation und Nachhaltigkeit in unserer auf Langfristigkeit ausgerichteten Unternehmensstrategie.“

Der renommierte Award würdigt Mittelstandsunternehmen in Deutschland mit einem Jahresumsatz von mindestens 150 Millionen Euro, die sich durch ein vorbildliches Management auszeichnen und dabei strategischen Weitblick mit Innovationskraft, einer nachhaltigen Führungskultur und guter Unternehmensführung verbinden. Anhand der Bewerbungsunterlagen und den Auswertungen der persönlichen Interviews definierte der Expertenrat des Best Managed Companies Award die Shortlist – im Anschluss wurden die Preisträger von einer Jury, bestehend aus renommierten Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien ausgewählt. In die Bewertung fließen Leistungen in den vier unternehmerischen Schlüsselbereichen Strategie, Produktivität und Innovation, Kultur und Commitment sowie Finanzen und Governance ein.

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Best Managed Companies ist seine Internationalität: Das Programm wurde in den 1990er-Jahren von Deloitte in Kanada ins Leben gerufen und ist inzwischen in mehr als 40 Ländern erfolgreich eingeführt worden.

Die DRK-Kita Düsselfüchse feiert 50-jähriges Bestehen

Die DRK-Kindertagesstätte Düsselfüchse im Stadtteil Mörsenbroich hat Tradition. Sie wurde 1972 als erste Kindertagesstätte des DRK-Düsseldorf gegründet und hat seitdem einige Veränderungen miterlebt. Um das lange Bestehen und die positive Entwicklung der letzten 50 Jahre zu feiern, veranstalten Familien, Förderverein und das Team der Kita Düsselfüchse  am Samstag, den 14. Mai 2022, ein Jubiläumsfest unter freiem Himmel.

Als DRK-Einrichtung folgt auch die Kita Düsselfüchse einem einheitlichen pädagogischen Konzept. Innerhalb dieses Leitfadens kann jedoch jede DRK-Kita ihren eigenen Fokus setzen. Und dieser ist bei den Düsselfüchsen besonders gewählt: „Der Schwerpunkt unserer Kita liegt auf den Bereichen Kunst und Kultur. Wir haben Kooperationen mit lokalen Theatern und Museen wie der Kunstsammlung, dem Ständehaus, dem Kunstpalast, der Deutschen Oper am Rhein und der Tonhalle. Mit den Kindern unternehmen wir Ausflüge zu kulturellen Einrichtungen, dabei gibt es regelmäßig Workshops“, erzählt Bärbel Brühl, die schon ihre Ausbildung bei den Düsselfüchsen absolvierte und 2017 die Einrichtungsleitung der Kita übernahm.

Überaus wichtig für das Erziehungskonzept der Düsselfüchse sei die Mitbestimmung der Kinder. Die erfahrene Pädagogin erklärt: „Ob beim Mittagessen oder bei der Frage, was gespielt werden soll, uns ist es wichtig, dass die Kinder im Rahmen ihrer Kompetenzen aktiv mitentscheiden. Das fördert unteranderem das Selbstbewusstsein der Kinder und sie fühlen sich gesehen und gehört.“

Die Düsselfüchse im Zeitenwandel

Nach einem halben Jahrhundert hat die älteste Kindertagesstätte des DRK-Düsseldorf einige gesellschaftliche und politische Veränderungen miterlebt. Während beispielsweise damals nur etwa sechs Kinder ganztägig betreut wurden, sind es heute 66. Denn in vielen Familien arbeiten, anders als noch in den 1970er Jahren, beide Elternteile in Vollzeit. Weiterhin trat im Jahr 2008 das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) in Kraft, was den Bildungsanspruch an Kindertagesstätten immens verstärkte. „Das war ein Meilenstein“, betont die Einrichtungsleiterin. Seit einigen Jahren legt die Kita Düsselfüchse auch ein großes Augenmerk auf die Themen Nachhaltigkeit und kulturelle Offenheit. Diese werden immer wieder spielerisch in den Alltag integriert. Auch das unterscheidet sich von den Themen, die noch vor 50 Jahren wichtig waren. Was die Kita über die Jahre hinweg unter anderem geprägt hat, ist der Wandel der Nachbarschaft, erklärt Bärbel Brühl. „Im Gebäude nebenan war zunächst ein Seniorenzentrum, dann eine Unterkunft für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge und dann ein Obdachlosenheim untergebracht. So kam es immer wieder zu unterschiedlichen Gemeinschaftsprojekten wie etwa einer Weihnachtsfeier, die wir zusammen mit den wohnungslosen Menschen ausgerichtet haben. Solche Projekte sind für die Entwicklung der Sozialkompetenz der Kinder sehr bereichernd.“ Aktuell steht das Nebengebäude leer und das Kita-Team sowie die Kinder warten gespannt darauf, wer die nächsten Nachbarn sein werden. Zudem ist eine schrittweise Sanierung der Kita-Räumlichkeiten geplant, um den Kindern ein noch schöneres zweites Zuhause zu bieten.

 

Das halbe Jahrhundert, indem die Einrichtung den Stadtteil Mörsenbroich ein Stück weit mit geprägt hat, werden Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Erzieher am morgigen Samstag ausgiebig feiern. Auf dem Programm stehen Spiele und Kinderschminken; eine Ballonkünstlerin und ein Zauberer sorgen zusätzlich für gute Unterhaltung. Und auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz: Neben einem Grillstand, organisiert durch den Förderverein der Kita, bringen die Eltern selbst gebackenen Kuchen und Süßspeisen mit. Wegen der noch immer wichtigen Corona-Sicherheits- und Hygienemaßnahmen ist die Teilnahme an dieser Veranstaltung ausschließlich den vorher angemeldeten Elternteilen vorbehalten.

Podcastfolge 91: Resilienz – das Geheimnis der inneren Stärke

Manche Menschen bewahren trotz widrigster Umstände den Lebensmut – „Resilienz“ nennen wir diesen Wesenszug, auf Krisen mit Zuversicht zu reagieren. In unserer 91. Podcastfolge der „Düsseldorfer Wirtschaft“ (Freitag ab 8 Uhr) beantworten wir im Gespräch mit Fachfrau Martina Schäfer aus Kalkum die wichtigsten Fragen zur psychischen Widerstandskraft. Außerdem im Programm die Nachrichten und Termine aus Düsseldorf und der Düsseldorfer Wirtschaft. Unseren Podcast hören Sie überall dort, wo es gute Podcasts gibts: auf Ihrem Lieblings-Podcastcatcher und auf www.unternehmerschaft.de.

Foto: Im Kalkumer Schlosspark sprachen wir im Rahmen unserer Story „ZUVERSICHT“ mit Fachfrau Martina Schäfer.

Der spannende Blick in unsere unternehmerische und medizinische Innovations-Landschaft: der Rheinische Innovationspreis

Ein weiteres Highlight unseres Arbeitgebertages war die Verleihung des Rheinischen Innovationspreises. Sieger des diesjährigen Rheinischen Innovationspreis ist das Projektteam „Phenion“. Ein “Henkel-internes Start-up Unternehmen”, das seit 2017 mit verschiedenen biotechnologischen Produkten, u.a. menschlichen Zell-Gewebe-Modellen, die Entwicklung und den Einsatz von Alternativmethoden zu Tierversuchen weltweit stimuliert und fördert. Die Phenion-Labore sind bei Henkel Beauty Care angesiedelt und nutzen ihre Produkte, um für alle Unternehmensbereiche die Sicherheit und Wirksamkeit von Stoffen und Formulierungen an der menschlichen Haut in vitro (im Reagenzglas) zu untersuchen.

Die Laudatio auf Phenion hielt Stefan Schneider, Vodafone.

Im Rahmen des Rheinischen Innovationspreises wurde in diesem Jahr auch ein Ehrenpreis verliehen – für herausragendes Forschungsengagement: an das Projektteam „MakeOpaedics“. Die matrix gGmbH hat zusammen mit der Hochschule Rhein-Waal unter Einbeziehung der Expertise des VitalCentrums HODEY KG ein System entwickelt, welches das Potential hat, das Amputationsrisiko zu verringern. Das System wird vom BMBF gefördert und befindet sich aktuell in der Validierungsphase.

Fotos: Frank Wiedemeier

Spannender Talk mit Friedrich „Fritz“ Joussen

Unser Ehrengast beim diesjährigen „Düsseldorfer Arbeitgebertag“ TUI-Chef Friedrich „Fritz“ Joussen, festgehalten von Frank Wiedemeier https://frankwiedemeier.de

Kurzweilig, spannend, eloquent: WDR-Journalist Uwe Schulz sprach mit „Fritz“ Joussen. Über 200 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer hörten tatsächlich gespannt zu.

Beeindruckende Momente, der Krieg, der Innovationspreis, die Zukunft der Tourismusbranche – rund 200 Gäste beim Düsseldorfer Arbeitgebertag 2022

„Ich erinnere mich noch an die Zeit als ich Pappschilder beschrieb gegen Aufrüstung und Mittelstrecken-Raketen in Mitteleuropa“. Nachdenklich begann das Grusswort unserer Vorsitzenden Jutta Zülow zum diesjährigen Arbeitgebertag. Sie erinnerte an die schlimmen Bilder, die uns täglich aus der Ukraine erreichen, und betonte: „Wir alle sind Betroffene dieses Krieges. Unsere Mitarbeiter sind direkt betroffen von diesem Krieg“, sagte Frau Zülow. Jetzt stünden unsere soziale Sicherheit, die Sicherheit unserer Arbeitsplätze und die damit verbundene notwendige Wertschöpfung im Vordergrund, betonte Jutta Zülow.

„Wir werden einen Wohlstandsverlust von mindestens 30 Prozent habe. Wir alle“. Die Unternehmen und die Verantwortlichen in den Unternehmen seien besonders gefordert. Die wirtschaftlichen Folge von COVID und Krieg, Veränderungen in der Arbeitswelt, Digitalisierung, Energiewende, ein klimaneutrales Land – dies seien die Herausforderungen in den kommenden Jahren. „Dies alles müssen wir unseren Mitarbeitern deutlich machen. Es ist nicht möglich, diesen Wohlstandsverlust auszugleichen. Es heißt für uns alle zu verzichten – nicht nur auf den dritten Urlaub“, so Jutta Zülow.

Aber, für Demokratie und unsere freiheitliche Gesellschaftsform könnten wir gerne etwas aushalten. Und wem dies schwerfalle, der schaue sich die Bilder, der höre sich die Nachrichten an, wie wir jeden Tag in den Medien sehen und hören. Sinnlos zerstörte Gebäude, Wohnungen, Schulen, Krankenhäuser, zerstörte Infrastruktur, Menschen, die gefoltert und hingerichtet werden. „Ich habe eine hohe Achtung vor den Menschen in der Ukraine, die dies alles für die Werte der Demokratie und den Wert der Freiheit aushalten und verteidigen. (…) Ich schaue mit Zuversicht auf die vor uns liegenden Aufgaben und hoffe auf Frieden in Europa“.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller ließ es sich nicht nehmen, die über 200 Gäste des Arbeitgebertages zu begrüßen. Auch er sprach über die Ukraine. Über die Versorgung der bislang 6.000 Flüchtlinge, über die Geschäfte mit Russland. Rund 3.000 Flüchtlinge seien sogar privat untergekommen – dies sei eine beeindruckende Zahl. Solidarität und Zusammenstehen seien der Gebot der Stunde. Dr. Keller hatte auch weitere Themen im Portfolio, so beispielsweise Düsseldorf als Digital-Standort. Er wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf.

Außerdem wurde der „Rheinische Innovationspreis 2022“ verliehen und es gab einen spannenden Talk zum Tourismus der Zukunft mit TUI-Chef Friedrich „Fritz“ Joussen und WDR-Journalist Uwe Schulz. Dazu folgen weiterführende Informationen.

Fotos: Frank Wiedemeier https://frankwiedemeier.de

Künstliche Intelligenz wird Komplexität in Arbeitssystemen beherrschbar machen

„Die Arbeitswelt wird immer komplexer. KI wird diese Komplexität beherrschbar machen,“ so Dr.-Ing. Markus Harlacher. Der wissenschaftliche Experte des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. ist überzeugt: „Schon Digitalisierung allein hat das Potenzial, Prozesse zu vereinfachen. KI wird dies noch weiter vorantreiben.“

Harlacher untersucht bereits seit fünf Jahren das Phänomen der Komplexität und seine Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Im Forschungsprojekt WIRKsam wird zum Beispiel untersucht, wie KI förderlich in der Arbeitsgestaltung eingesetzt werden kann, so dass Beschäftigten komplexitätsgerechte Arbeitsbedingungen bzw. -aufgaben geboten werden können. Die Hintergründe:

Komplexität in der Arbeitsorganisation und TechnologieUnternehmen und Beschäftigte stehen vor der Herausforderung, die Veränderungen in den Arbeitssystemen durch die Digitalisierung zu meistern. Darunter fallen zahlreiche arbeitsorganisatorische und technologische Aspekte, die sehr häufig zu mehr Komplexität führen: Zum Beispiel die hohe Anzahl parallel eingesetzter Unterstützungssysteme, die daraus resultierenden Schnittstellen und die mit der Produktindividualisierung zunehmende Variantenvielfalt. Ebenso steigen die Anforderungen an die IT-Sicherheit. „Schon Digitalisierung allein bietet hier Lösungen. Die Voraussetzung: Die Beschäftigten werden für die digitalen Unterstützungssysteme geschult und verstärkt in Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden“, so der Experte.

Unterstützung durch Künstliche Intelligenz
Harlacher untersucht unter anderem seit über fünf Jahren die Veränderungen der Komplexität im Arbeitskontext und die Chancen ihrer Beherrschung. Eine Chance bietet der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur automatischen Datenanalyse zur Vorbereitung und Unterstützung von Entscheidungen. „Im Rahmen des Forschungsprojekts WIRKsam ist spannend zu untersuchen, wie die vielfältigen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Themenfeld Künstliche Intelligenz förderlich in der Arbeitsgestaltung eingesetzt werden können, sodass den Beschäftigten komplexitätsgerechte Arbeitsbedingungen bzw. -aufgaben geboten werden können“, erläutert der Wissenschaftler eine Motivation für das Projekt WIRKsam.

Mehr zum Thema Komplexität im ifaa-Lexikon https://www.arbeitswissenschaft.net/angebote-produkte/ifaa-lexikon/komplexitaet/und über das Projekt: https://www.arbeitswissenschaft.net/forschung-projekte/wirksam/

Live aus unserer Stadt: ZDF berichtet aus Wahlstudio in Düsseldorf – bereits am Donnerstag: „Politbarometer Extra“

Nur eine Woche nach der Wahl in Schleswig-Holstein auch beim nächsten Wahlabend im ZDF präsent: Matthias Fornoff, Bettina Schausten und Karl-Rudolf Korte, hier noch im ZDF-Wahlstudio in Kiel, melden sich am Sonntag aus Düsseldorf. 

Die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wird gerne auch „Kleine Bundestagswahl“ genannt – denn 13,2 Millionen Wahlberechtigte im bevölkerungsreichsten Bundesland senden ein klares Signal ins politische Berlin. Von der Wahl in Nordrhein-Westfalen berichtet das ZDF am Sonntag, 15. Mai 2022, von 17.30 Uhr bis 20.15 Uhr live – inklusive der „Berliner Runde“ mit Vertretern der Parteien aus dem Bundestag.

Im ZDF-Wahlstudio in Düsseldorf begrüßt Bettina Schausten, stellvertretende ZDF-Chefredakteurin, die Zuschauerinnen und Zuschauer zu einem mit Spannung erwarteten Wahlabend: Gerade mal rund sieben Monate ist es her, dass Hendrik Wüst das Amt des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten vom damaligen CDU-Chef Armin Laschet übernahm – keine lange Zeit, um sich einen Amtsbonus zu erarbeiten. Sein Herausforderer von der SPD, Thomas Kutschaty, will das schwarz-gelbe Regierungsbündnis ablösen, die FPD möchte es fortsetzen, Grüne und AfD wollen stärker werden und Die Linke die Fünfprozenthürde schaffen.

Alle Zahlen und Hochrechnungen der Forschungsgruppe Wahlen präsentiert auch an diesem Wahlabend erneut ZDF-Politikchef Matthias Fornoff. Als Experte ist zudem Parteienforscher Karl-Rudolf Korte im ZDF-Wahlstudio in Düsseldorf.

In der „heute“-Sendung um 19.00 Uhr mit Moderatorin Jana Pareigis stellen sich die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten der Wahl in Nordrhein-Westfalen den Fragen von Bettina Schausten und Dorthe Ferber, Leiterin des ZDF-Landesstudios Nordrhein-Westfalen, zum Ausgang der Wahl.

Direkt im Anschluss an die „heute“-Sendung geht es mit aktuellen Berichten und frischen Hochrechnungen im ZDF-Wahlstudio weiter. Von dort übergibt Bettina Schausten gegen 19.35 Uhr an Theo Koll, der im ZDF-Hauptstadtstudio diese „Berliner Runde“ begrüßt: Kevin Kühnert (Generalsekretär SPD), Mario Czaja (Generalsekretär CDU), Emily May Büning (Generalsekretärin Bündnis ’90/Die Grünen), Bijan Djir-Sarai (Generalsekretär FDP), Bernd Baumann (Parlamentarischer Geschäftsführer AfD), Martin Huber (Generalsekretär CSU), Jörg Schindler (Bundesgeschäftsführer Die Linke).

Eine umfassende und einordnende Berichterstattung über den Ausgang der Wahl in Nordrhein-Westfalen bietet dann ab 21.45 Uhr das „heute journal“ mit Moderatorin Marietta Slomka.

Der gesamte Wahlabend ist auch live in der ZDFmediathek zu sehen. Alle Informationen rund um die Wahl in Nordrhein-Westfalen sind zudem jederzeit abrufbar auf zdfheute.de, ergänzt um Kurzanalysen der wichtigsten Wahlthemen.

Drei Tage vor der Wahl präsentiert Matthias Fornoff am Donnerstag, 12. Mai 2022, im Rahmen des „heute journal“ ab 21.45 Uhr noch einmal ein „Politbarometer Extra“ zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.

Rheinmetall-Tochter baut Portfolio für Elektromobilität aus: Zuschlag für die Fertigung von Batterieträgern für Premium-Autohersteller

Die KS HUAYU AluTech GmbH, eine Tochter des Technologiekonzerns Rheinmetall AG, hat einen Neuauftrag im Wert von knapp 170 MioEUR über Lifetime erhalten.

Es handelt sich dabei um den größten Auftrag der Firmengeschichte des Aluminiumgussexperten.

Auftraggeber ist ein großer deutscher Automobilhersteller, der so genannte Carrier Plates, also Tragplatten für Batteriesteuerungskomponenten, bestellt hat. Die Tragplatten sind für die Funktion von Hochvolt-Batterien notwendig und somit ein integrales Bauteil des Batteriemanagements.

Die KS HUAYU AluTech verfügt über eine langjährige Expertise in Bezug auf hochkomplexen, anspruchsvollen Aluminiumguss und konnte damit den Auftraggeber überzeugen. Mit dem strategisch wichtigen Zuschlag erweitert das Unternehmen konsequent die Produktreihe für Komponenten zur E-Mobilität.

Der Serienstart wird im Jahr 2024 mit einer Laufzeit bis 2033 erfolgen. Der Produktionsstandort für die mitteleuropäischen Batteriewerke des OEM liegt zugunsten einer kurzen Lieferkette im Werk der KS HUAYU AluTech in Neckarsulm.

Das crash- und zertifizierungsrelevante Aluminiumgussteil muss höchsten Sicherheitsstandards genügen und stellt damit hohe Anforderungen an den Gießprozess sowie die Folgeprozesse. Hohe Festigkeiten, absolute Dichtigkeit gegenüber Feuchtigkeit und Schmutz in Verbindung mit engen Toleranzen und hohe Korrosionsbeständigkeiten müssen gewährleistet sein, um die Sicherheit und Funktionalität im Hochvolt-Umfeld dauerhaft sicher zu stellen.

Der Hersteller bezeugt mit dem Auftrag einmal mehr seine erfolgreiche Strategie zur Bewältigung der Mobilitätswende: der Herstellung großer, komplexer Gussteile für E-Mobilität, Fahrwerks- und Chassiskomponenten.