Jandura über den erfolgreichen Verhandlungsabschluss über ein Freihandelsabkommen mit Neuseeland

Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA,) zur Ankündigung der EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zu dem erfolgreichen Verhandlungsabschluss über ein Freihandelsabkommen mit Neuseeland:

„Ich begrüße den Durchbruch bei den Verhandlungen zu einem Freihandelsabkommen zwischen der EU und Neuseeland. Das ist eine großartige Nachricht für die deutsche Wirtschaft. Das Abkommen wird dazu beitragen, unseren Außenhandel zu stärken und widerstandsfähiger zu machen. Es eröffnet unseren Unternehmen neue Handelsmöglichkeiten.

Die Einigung zeigt zudem, dass die EU handelspolitisch noch handlungsfähig ist. Ich hoffe, dass dies nur der Beginn ist und in nächster Zeit weitere Handelsverträge, beispielsweise mit Australien, unterschriftsreif sein werden. Genauso wichtig wie der Abschluss neuer Abkommen ist aber auch, dass diese dann zeitnah durch die Mitgliedsstaaten ratifiziert werden. Daran hapert es noch.“

Ericsson in Düsseldorf: Nahtlose 5G-Konnektivität – Autos warnen über Ländergrenzen hinweg vor Gefahren im Straßenverkehr

Wie eine nahtlose 5G-Konnektivität funktioniert, zeigt Ericsson in Düsseldorf gemeinsam mit Partnern an den Grenzen zu Frankreich und Luxemburg. Die Initiative 5GCroCo (Fifth Generation Cross-Border Control) ist eine mit 17 Millionen Euro dotierte europäische Innovationsmaßnahme.

Fahrzeuge warnen sich gegenseitig vor Gefahren auf der Straße. Auch über Ländergrenzen hinweg. Wie eine nahtlose 5G-Konnektivität funktioniert, zeigen Deutsche Telekom und Ericsson gemeinsam mit Partnern an den Grenzen zu Frankreich und Luxemburg. Die Initiative 5GCroCo (Fifth Generation Cross-Border Control) ist eine mit 17 Millionen Euro dotierte europäische Innovationsmaßnahme.

Grenzüberschreitende 5G Konnektivität

Wie kann zukünftig eine nahtlose, grenzüberschreitende 5G Konnektivität sichergestellt werden? Das ist die Fragestellung, die die Initiative 5GCroCo in einem grenzüberschreitenden Testszenario beantwortet. In dem von der EU geförderten Projekt wird die nahtlose, grenzüberschreitende 5G-Kommunikation an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich sowie an der Grenze zwischen Deutschland und Luxemburg getestet. 5G-Verbindungen von Fahrzeugen, die von Forbach in Frankreich oder Schengen in Luxemburg nach Deutschland fahren, werden nahtlos aus den Netzen von Orange und POST Luxembourg in das Netz der Deutschen Telekom in Deutschland übergeben. Eine durchgehende Vernetzung entlang der Straße stellt sicher, dass die für die Fahrt wichtigen Dienste jederzeit verfügbar sind. Das bestehende 5G Mobilfunknetz wurde mit zusätzlicher Netzausrüstung von Ericsson ausgestattet. So wurde für diese Tests ein 5G-Versuchsnetz aufgebaut, mit ähnlichen Merkmalen wie ein 5G Campus-Netz. Jedoch in einem größeren Maßstab.

Fahrzeuge warnen bei drohender Gefahr

Auf dem Weg zu autonomen Fahrzeugen entwickeln die Automobilhersteller Sensoren, die es den Fahrzeugen ermöglichen, ihre Umgebung zu erkennen und die Fahrzeuge zu steuern. Trotz der zunehmenden Anzahl von Sensoren im Fahrzeug bleibt die Wahrnehmung der Umgebung durch das Fahrzeug begrenzt. In bestimmten Situationen sind autonome Sensorsysteme häufig nicht in der Lage, gefährliche Ereignisse auf der Straße vorherzusehen und zu lokalisieren. Dies kann eine Vollbremsung oder ein gefährliches Fahrmanöver auslösen oder zu einer Kollision führen.

Im Rahmen des Projekts stellten Stellantis und Renault Fahrzeuge zur Verfügung, die mit dem vernetzten Dienst Anticipated Cooperative Collision Avoidance (ACCA) ausgestattet sind. Das System ermöglicht es, Warnungen über Gefahren zu empfangen. Dies können Staus oder liegengebliebene Fahrzeuge sein, die die Straße blockieren. Während liegengebliebene Fahrzeuge in der Regel dort bleiben, wo sie sind, verändert sich die Lage des Stauendes ständig. Dies ist besonders gefährlich, wenn sich das Stauende hinter einer Kurve oder einer Kuppe befindet. Der ACCA-Dienst ermöglicht es, den aktuellen Standort des Stauendes zu ermitteln. Dazu analysiert er Informationen wie anonymisierte Statusdaten, die von den Fahrzeugen der Umgebung in die Cloud übertragen werden. So wird die Position des Stauendes in Echtzeit ermittelt. Fahrzeuge, die sich der Gefahrenstelle nähern, werden mit präzisen Informationen gewarnt. Ziel ist es, durch die vorausschauende Warnung gefährliche Fahrmanöver wie Notbremsungen zu vermeiden oder auf die Gefahr von unerwarteten Manövern von vorausfahrenden Fahrzeugen hinzuweisen.

Für eine schnelle Kommunikation nutzt die ACCA-Anwendung die in Mobilfunknetze eingebettete Cloud-Infrastruktur des Mobile Edge Computing. Diese unterstützt geringe Latenzen, die zur Berechnung und Kommunikation für kritische Dienste benötigt werden.

Über Ericsson

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. Kerngeschäft ist das Ausrüsten von Mobilfunknetzen. Das Portfolio des Unternehmens umfasst unter anderem die Geschäftsbereiche Networks; Cloud Software and Services sowie Enterprise Wireless Solutions and Technologies & New Businesses. Die Innovationsinvestitionen von Ericsson haben den Nutzen des Mobilfunks für Milliarden Menschen weltweit nutzbar gemacht. Das Unternehmen hilft seinen Kunden dabei, die Digitalisierung voranzutreiben, die Effizienz zu steigern und neue Einnahmequellen zu erschließen.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 101.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2021 erwirtschaftete Ericsson einen Nettoumsatz von 232,3 Milliarden SEK. Ericsson ist an der NASDAQ in Stockholm und New York gelistet.

Aktuell hält Ericsson 174 kommerzielle Vereinbarungen und Verträge mit Mobilfunknetzbetreibern weltweit. Darüber hinaus ist Ericsson an einem Großteil aller kommerziell eingeführten 5G-Livenetze beteiligt. Zu den 123 durch Ericsson unterstützten 5G-Livenetzen weltweit zählen unter anderem auch Netze in Deutschland und der Schweiz. Ericsson.com/5g

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.700 Mitarbeitende an 12 Standorten – darunter rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

Neue Idee für mehr Nachhaltigkeit: Ericsson in Düsseldorf macht Plastikabfall zu Geld

Das Unternehmen Ericsson ist Mitglied der Unternehmerschaft Düsseldorf. In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.700 Mitarbeitende an 12 Standorten – darunter rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf. Foto: Ericsson

Ericsson Connected Recycling soll zur Reduzierung und Wiederverwertung von Plastikabfällen auf der ganzen Welt beitragen. Die Initiative, die von Ericsson MitarbeiterInnen im Rahmen des Ericsson ONE Inkubators gegründet wurde, bietet eine Plattform, um PET-Flaschen global nachverfolgen zu können. Diese Plattform erhöht die Transparenz über den Verbleib von Plastikabfall und schafft einen geschlossenen PET-Wertstoffkreislauf.

Unsere Abhängigkeit von Einwegprodukten und Plastikverpackungen schadet unserer Umwelt und hinterlässt irreversible Schäden. Nach Angaben des Science Journal werden derzeit jährlich etwa 450 Millionen Tonnen Plastik produziert, und die Produktion wird sich bis 2045 verdoppeln. Der weltweit größte maritime Müllteppich, der Great Pacific Garbage Patch (GPGP), bedeckt bereits jetzt eine geschätzte Fläche von 1,6 Millionen Quadratkilometern. Damit ist er dreimal so groß wie Frankreich. Es gibt bereits zahlreiche Initiativen, um das Plastik aus der Umwelt zu entfernen. Entsorgung ist letztlich jedoch keine Lösung. Für eine permanente Bekämpfung des Problems muss die Entstehung von Plastikmüll von vornherein verhindert werden. Unternehmen müssen also die bisherigen linearen Produktionsabläufe durch einen wirklichen Produkt- und Rohstoffkreislauf ersetzen.

Hier setzt Ericsson Connected Recycling an. Die Plattform basiert auf der Fintech-Initiative Ericsson Wallet, die weltweit bereits von mehr als 300 Millionen Menschen genutzt wird und leicht skalierbar ist. Sie bietet die Möglichkeit, im Nahen Osten und in Afrika in großem Umfang finanzielle Anreize für das Recycling zu schaffen, indem sie die Bevölkerung finanziell für das Recyceln von Plastik belohnt.

Wenn Menschen PET-Flaschen an eine Müllsammelstelle bringen, sollen sie dort über die Ericsson Wallet Plattform für diese Flaschen bezahlt werden. Die Flaschen werden dann wiederum an einen Recycler weiterverkauft, der diese wiederaufbereitet und zurück an Getränkekonzerne verkauft. Alle Zahlungen, Volumina und Transaktionen werden aufgezeichnet und gespeichert. So lässt sich der Kreislauf schließen und VerbraucherInnen können Plastikabfall zu Geld machen. Das Projekt soll zunächst im Nahen Osten eingeführt und dann auf Länder, in denen es die Wallet-Plattform gibt, ausgeweitet werden. Dieses System könnte außerdem auch eingesetzt werden, um das Recycling von anderen Rohstoffen wie Glas oder Aluminium zu unterstützen.

Über Ericsson Connected Recycling können Regierungen und Hersteller zudem sehen, wo PET-Flaschen nach ihrem Gebrauch genau landen. Die Orchestrator-Plattform ist in der Lage Informationen über Marken und Volumen der Flaschen zu sammeln.

Die Ericsson Connected Recycling-Initiative ist eine Antwort auf die UN-Resolution von März 2022, die zum Ziel hat die Plastikverschmutzung durch Kreislaufwirtschaft zu stoppen. Die Resolution deckt den gesamten Lebenszyklus von der Gewinnung der Chemikalien zur Herstellung bis hin zur Entwicklung recycelbarer Produkte ab und soll bis 2024 als internationales rechtsverbindliches Abkommen in Kraft treten.

Mehr zum Thema Nachhaltigkeit bei Ericsson: https://www.ericsson.com/en/about-us/sustainability-and-corporate-responsibility

Über Ericsson

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. Kerngeschäft ist das Ausrüsten von Mobilfunknetzen. Das Portfolio des Unternehmens umfasst unter anderem die Geschäftsbereiche Networks; Cloud Software and Services sowie Enterprise Wireless Solutions and Technologies & New Businesses. Die Innovationsinvestitionen von Ericsson haben den Nutzen des Mobilfunks für Milliarden Menschen weltweit nutzbar gemacht. Das Unternehmen hilft seinen Kunden dabei, die Digitalisierung voranzutreiben, die Effizienz zu steigern und neue Einnahmequellen zu erschließen.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 101.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2021 erwirtschaftete Ericsson einen Nettoumsatz von 232,3 Milliarden SEK. Ericsson ist an der NASDAQ in Stockholm und New York gelistet.

Aktuell hält Ericsson 174 kommerzielle Vereinbarungen und Verträge mit Mobilfunknetzbetreibern weltweit. Darüber hinaus ist Ericsson an einem Großteil aller kommerziell eingeführten 5G-Livenetze beteiligt. Zu den 123 durch Ericsson unterstützten 5G-Livenetzen weltweit zählen unter anderem auch Netze in Deutschland und der Schweiz. Ericsson.com/5g

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 2.700 Mitarbeitende an 12 Standorten – darunter rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

NRW-Metallarbeitgeber weisen IG-Metall-Forderung von acht Prozent mehr Geld als „völlig unrealistisch“ zurück

Arndt G. Kirchhoff, Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW)

Als „völlig unrealistisch und absolut unverträglich für den M+E-Standort Nordrhein-Westfalen“ haben die NRW-Metallarbeitgeber die Forderung der IG Metall nach Einkommensverbesserungen von acht Prozent scharf zurückgewiesen. Alle M+E-Branchen lägen immer noch zum Teil deutlich unter dem Vorkrisenniveau, hätten mit heftigen exogenen Preisschocks zu kämpfen und stünden zudem transformationsbedingt unter massivem strukturellem Veränderungsdruck. Eine auch nur annähernde Umsetzung dieser Forderung würde viele Betriebe völlig überfordern und zahlreiche Arbeitsplätze im bedeutendstem Industriezweig des Landes aufs Spiel setzen, erklärte der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff, am Donnerstag in Düsseldorf. Überdies dürfe die ohnehin schon hohe Inflation nicht noch durch falsche tarifpolitische Weichenstellungen zusätzlich angeheizt werden. „Ich kann die IG Metall vor den Folgen einer überzogenen Tarifpolitik auch für die Beschäftigung nur warnen“, so Kirchhoff.

Nach Worten des NRW-Metallarbeitgeberpräsidenten verkennt die Gewerkschaft die hochgradig angespannte Lage in den M+E-Branchen. Mit ihrem wiederholten Verweis auf eine zum Teil gute Auftragslage ignoriere die IG Metall, dass die anhaltenden kräftigen Störungen der internationalen Lieferketten für eine extrem belastende und volatile Lage in der Industrieproduktion sorgten. „Unseren Unternehmen nutzen die vielen Bestellungen gar nichts, wenn Rohstoffe, Materialien und Vorprodukte verspätet, in viel geringerem Umfang, dazu zu exorbitant gestiegenen Preisen oder schlimmstenfalls erst gar nicht auf dem Hof ankommen“, betonte Kirchhoff. Die gegenwärtigen Streiks im Hamburger Hafen verschärften die Lage mittelfristig noch zusätzlich. Hinzu kämen extreme Preisaufschläge für Energie. Das alles führe zu erheblichen Einbußen bei Umsätzen und Gewinnen oder treibe zunehmend viele Betriebe in die Verlustzone. Schon jetzt reagierten darauf Unternehmen mit Investitionskürzungen und –verschiebungen oder leiteten personalpolitische Maßnahmen wie Kurzarbeit oder gar Beschäftigungsabbau ein. Die höchst unsicheren Zeiten machten die Ausgangslage vor der Tarifrunde 2022 ausgesprochen schwierig. „Darum ist es so wichtig, dass jetzt nicht auch noch die Tarifpolitik den Unternehmen untragbare Belastungen aufbürdet“, so Kirchhoff.

Lange Nacht der Wissenschaft in Düsseldorf wird verschoben – anderen Orts findet sie aber statt, zum Beispiel im Berliner Future Lab! Wir geben einen Überblick

 

Wie die Digitalisierung ein klimaneutrales Energiesystem ermöglicht, erfahren Besucherinnen und Besucher am 2. Juli 2022 bei der Langen Nacht der Wissenschaften im Future Energy Lab. Mit einem vielfältigen Programm und Interaktionsmöglichkeiten bietet das Lab der Deutschen Energie-Agentur (dena) einen einmaligen Einblick in die Zukunft der Energiewirtschaft. Foto: dena/Malena Eder

Wie die Digitalisierung ein klimaneutrales Energiesystem ermöglicht, erfahren Besucherinnen und Besucher am 2. Juli 2022 bei der Langen Nacht der Wissenschaften im Berliner Future Energy Lab. Mit einem vielfältigen Programm und Interaktionsmöglichkeiten bietet das Lab der Deutschen Energie-Agentur (dena) einen einmaligen Einblick in die Zukunft der Energiewirtschaft.

Im Future Energy Lab kommen Start-ups, Energiewirtschaft, Think Tanks und Forschung unter einem Dach zusammen. Das Pilotierungslabor der dena ist Teil des Start-up-Strategieentwurfes der Bundesregierung. Es entwickelt konkrete Lösungen und Geschäftsmodelle für das klimaneutrale Energiesystem der Zukunft. Zur Langen Nacht der Wissenschaften öffnet das Lab am Samstag zwischen 17 und 24 Uhr seine Türen am Berliner Tiergarten.

Philipp Richard, Leiter des Bereichs Digitale Technologien & Start-up Ökonomie der dena: „Tag für Tag arbeiten unsere Kolleginnen und Kollegen im Lab daran, digitale Lösungen für die integrierte Energiewende zu erforschen, um die Transformation zur Klimaneutralität voranzubringen. Wir freuen uns deshalb besonders, Teil des Start-up Strategieentwurfes der Bundesregierung zu sein und unsere wegweisende Arbeit auf der langen Nacht der Wissenschaften vorzustellen. Mit dem Future Energy Lab möchten wir insbesondere Interessierten aus der Energiebranche, Start-ups und der Community die Möglichkeit bieten, sich mit uns zu vernetzen und Teil des Labs zu werden. Wir laden alle herzlich zur Langen Nacht ein, die einen Blick in die innovativen Zukunftstechnologien des Energiesystems von morgen werfen wollen.“

Die Besucherinnen und Besucher des Future Energy Lab erwartet ein spannendes Programm rund um Smart Meter, künstliche Intelligenz und Blockchain-Technologien, die die Energiewelt revolutionieren werden, sowie Einblicke in den digitalen kommunalen Klimaschutz. Zudem werden Nachwuchsforschende in Mitmachexperimenten eingeladen, sich auf die Spuren des Klimawandels zu begeben und sich dabei spielerisch Wissen anzueignen.

Das gesamte Abendprogramm des Future Energy Lab hier.

Derweil die Wissenschaftsnacht in Düsseldorf verschoben auf den 09. September. Wie sich die Situation für eine solche Großveranstaltung im September wirklich darstellt, lässt sich heute noch nicht sagen. „Höchstwahrscheinlich wäre sie aber zwingend an ein umfangreiches Hygienekonzept gekoppelt, dass zu einer deutlich reduzierten zulässigen Besucherkapazität, Maskenpflicht und Abstandsregeln führen würde – und somit zu einem Veranstaltungsformat, das dem eigentlichen Zweck der NdW widerspricht“, begründet Joachim Tomensch, Leiter der Stabsstelle Veranstaltungen und Marketing-Service, die Entscheidung. An der „Nacht der Wissenschaft“ beteiligen sich neben der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf das Deutsche Diabetes-Zentrum, das Forschungszentrum Jülich, die Hochschule Düsseldorf, das Max-Planck Institut für Eisenforschung GmbH, die Robert-Schumann Hochschule sowie die WHU | Otto Beisheim School of Management.

Analyse von Online-Stellenanzeigen zeigt: Große Jobchancen mit Teilqualifikationen

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist der Königsweg in den deutschen Arbeitsmarkt, aber auch Arbeitskräften mit Teilqualifikationen (TQs) stehen viele Türen offen. Das zeigt eine Auswertung von 860.000 Online-Stellenanzeigen der Bau- und der Gastronomie-Branche im Auftrag unserer Stiftung. In mehr als zwei Dritteln der Job-Anzeigen für Fachkräfte sind zwar mehrere Teilqualifikationen, aber kein volles Berufsprofil gefragt. Bei Hilfskräften erwarten Betriebe hingegen mehr Kompetenzen als der Begriff „ungelernt“ vermuten lässt.

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist der Königsweg in den deutschen Arbeits- markt, aber auch Arbeitskräften mit Teilqualifikationen (TQs) stehen viele Türen offen. Das zeigt eine Auswertung von 860.000 Online-Stellenanzeigen der Bau- und der Gastronomie-Branche im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. In mehr als zwei Dritteln der Job-Anzeigen für Fachkräfte sind zwar mehrere Teilqualifikationen, aber kein volles Berufsprofil gefragt. Bei Hilfskräften erwarten Betriebe hingegen mehr Kompetenzen als der Begriff „ungelernt“ vermuten lässt.

Bei der Suche nach Küchen-Fachkräften fragen Arbeitgeber:innen in drei Viertel der Fälle (74,9 Prozent) nicht nach einer vollständigen Ausbildung, sondern geben sich im Schnitt mit knapp 5 (4,85) der sieben Teilqualifikationen zufrieden. Nur ein Viertel (25,1 Prozent) verlangt dagegen, dass die Bewerber:innen das vollständige Kompetenzprofil des Berufs beherrschen. Aber auch bei Hilfskräften in der Küche werden oft substanzi- elle Kompetenzen nachgefragt. Im Schnitt werden hier etwas mehr als 3 (3,1) Teilqualifikatio- nen gesucht. Ähnliche Ergebnisse zeigen sich auch für die Baubranche. So sind es bei Fachkräften im Straßen- und Asphaltbau vier von fünf (80,3 Prozent) der Stellen, die nur ein Teilprofil erfordern. Im Schnitt sollten Bewerber:innen hier knapp 4 (3,64) von 6 Teilqualifikationen mitbringen. Bei den Hilfskräften im Tiefbau ist es immer noch im Schnitt mindestens eine. Die Zahlen hat das Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erhoben.

„Die Studie zeigt, dass auf dem Arbeitsmarkt die traditionelle Zweiteilung in ausgelernte Fachkräfte und ungelernte Hilfskräfte keine Gültigkeit mehr hat“, sagt Martin Noack, Weiter- bildungsexperte der Bertelsmann Stiftung. Die Arbeitsteilung in der Wirtschaft und die Spezialisierung der Betriebe hätten dazu geführt, dass immer häufiger Kompetenzprofile zwischen ,voll ausgebildet‘ und ,ungelernt‘ gefragt seien. „Wir brauchen daher einen flexiblen Weg, da- mit Menschen ihre on-the-job erworbenen Kompetenzen nachweisen können sowie die Möglichkeit haben, genau die TQ zu erwerben, die ihre Chancen am Arbeitsmarkt verbessert.“

Große Chance mit Teilqualifikationen – vor allem im Gastronomieservice

Über die fünf Berufsgruppen hinweg zeigt sich, dass Teilprofile die Nachfrage dominieren. Insgesamt werden bei den Fachkräften im Schnitt knapp zwei Drittel der Teilqualifikationen (59 Prozent) nachgefragt. Bei den Hilfskräften ist es immer noch knapp ein Viertel (24 Prozent). „Ein Berufsabschluss ist wie ein Generalschlüssel: Er öffnet die Türen zu allen Jobs in einem Berufsfeld. Aber auch mit einer Kombination von Teilqualifikationen können sich Bewerber:innen viele Türen öffnen“, sagt Noack. Besonders deutlich zeigt sich dies beim Gast- ronomieservice. Hier reichen für Fachkräfte in 9 von 10 Stellen (92,7 Prozent) durchschnitt-

lich 2,1 der sechs beruflichen Teilqualifikationen aus. Bei Hilfskräften werden mit 1,6 TQs im Schnitt kaum weniger verlangt. Klar an erster Stelle steht dabei die Teilqualifikation „Im Ser- vice arbeiten“, während „An der Rezeption arbeiten“ und „Veranstaltungen vorbereiten und im Warenlager arbeiten“ kaum gefragt wurden. Für Menschen ohne Berufsabschluss sind Teilqualifikationen damit eine große Chance. Ihre Kompetenzen sind der Schlüssel für eine direkte Beschäftigung. Erhalten sie die Möglichkeit, sich Schritt für Schritt weiterzubilden, wird ein beruflicher Vollabschluss greifbar, der sie für alle Bereiche eines Berufs qualifiziert.

Corona-Lockdown traf Gastronomiebranche hart, Baubranche profitierte sogar

Weil Online-Stellenanzeigen tagesgenau analysiert werden können, ist auch ein Rück- schluss darauf möglich, wie stark die Auswirkungen von Lockdowns und späteren Lockerun- gen während der Corona-Krise waren. So brach die Zahl der Stellengesuche für Hilfskräfte im Gastronomieservice zu Beginn des ersten Bundesweiten Lockdowns im März 2020 um mehr als 41,5 Prozent ein und brauchte lange, sich zu erholen. Der Einbruch bei den Fachkräften fiel dagegen mit einem Rückgang um knapp ein Drittel (32,5 Prozent) etwas weniger dramatisch aus. Das Baugewerbe litt insgesamt viel weniger unter der Corona-Krise, wie sich an der Zahl der Stellenangebote ablesen lässt. Zudem stieg die Nachfrage und damit die Zahl der Online-Stellenangebote schon deutlich vor dem Ende des Lockdowns kräftig über das Vor-Coronaniveau an. Für den Arbeitsmarkt und für die Akteur:innen im Bereich der Weiterbildung eröffnet diese tagesgetreue Auswertung viele Möglichkeiten, sagt Noack: „Die Analyse von Online-Stellen hat das Potenzial, das Arbeitsmarktgeschehen künftig besser zu modellieren und adäquater auf Veränderungen reagieren zu können als bisher.“

Zusatzinformationen

Für die Studie haben Forscher:innen der Humboldt Universität knapp 860.000 Online-Stel- lenanzeigen ausgewertet, die die Firma TextKernel BV zwischen dem 01.03.2018 und dem 31.03.2021 von verschiedenen deutschen Jobportalen gesammelt hat. Die Extraktionsalgo- rithmen für die Berufsgruppen und die Teilqualifikationen wurden von der Firma &effect ent- wickelt. Teilqualifikationen sind definiert als sinnvolle Teilmengen eines zu Grunde liegenden staatlich anerkannten Ausbildungsberufs. Sie können unter anderem durch Abschluss einer 2-6 monatigen Teilqualifizierung genannten Weiterbildung erworben werden.

Quelle: Bertelsmann Stiftung https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2022/juni/analyse-von-online-stellenanzeigen-grosse-jobchancen-mit-teilqualifikationen?&etcc_cmp=nl_bertelsmann_22727&etcc_med=newsletter&etcc_ctv=Analysezeigt%3ATeilqualifikationenerhöhenJobchancen#detail-content-216268-3

„Düsseldorfer Planspiel“ Learn²Lean auf der diesjährigen IdeenExpo in Hannover


Im Planspiel werden die Grundprinzipien von „schlanker“, d. h. effizienter und verschwendungs­armer Produktion und Prozess­verbesserung anhand der Herstellung von Lego-basierten „Maschinen“ spielerisch veranschaulicht. Schlagworte wie Push/Pull, KVP und die 7 Arten der Verschwendung erwachen zum Leben.

„Jungen Leuten die Vorteile von schlanker Produktion und Digitalisierung näherzubringen ist die Intention des gemeinsamen Messeauftritts des ifaa’s und der Leibniz-Fachhochschule aus Hannover“, so Ralph W. Conrad und Gerda Ramm, wissenschaftliche Experten am Düsseldorfer ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. „Das spielerische Erlernen mithilfe des Planspiels macht nicht nur Spaß, sondern erhöht auch die Wirksamkeit der Vermittlung der Inhalte“.

Im Planspiel werden die Grundprinzipien von „schlanker“ d. h. effizienter und verschwendungsarmer Produktion und Prozessverbesserung anhand der Herstellung von Lego-basierten „Maschinen“ spielerisch veranschaulicht. Schlagworte wie Push/Pull, KVP und die 7 Arten der Verschwendung erwachen zum Leben.

Wirtschaftsinformatik-Studierende der Leibniz-Fachhochschule entwickeln hierzu eine digitale Unterstützung. Hierbei werden digitale Hilfsmittel wie eine informatorische Assistenz für Montagemitarbeitende sowie Produktions- und Lagerleitung, eine computergestützte Echtzeitkommunikation zwischen Kunde und Unternehmen sowie unternehmensintern zwischen allen Bereichen und Akteuren realisiert. Die Digitalisierungsinstrumente informieren bei einer kundenindividuellen Produktion in Losgröße 1 die Mitwirkenden über Spezifika der vom Kunden georderten Produktvariante. Die Digitalisierung unterstützt auch die Logistik dabei, die Bestände an Rohmaterialien und Halbteilen zu minimieren und die Einhaltung der Liefertreue zum Kunden zu gewährleisten.

Besucher können Rollen vom Produktionsmitarbeiter über Logistiker und Fertigungsleiter bis zum Kundenbetreuer selbst einnehmen und moderne, digitalisierte Industrieprozesse selbst erleben!

Bei der IdeenExpo kooperieren Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zur Förderung des Fachkräftenachwuchses. Hierzu trägt eine Vielzahl von Ausstellern, Exponaten, Bühnenshows, Workshops und unterhaltsamen Live-Programmen bei. Die Messe richtet sich insbesondere an Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 13 und unterstützt sie bei der Orientierung für die Berufswahl. Auch Eltern, Großeltern und Lehrkräfte können die IdeenExpo nutzen, um in diesen Themen auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Den Stand der Leibniz-Fachhochschule und des ifaa finden Sie in der IdeenHalle 7 im Ausstellerbereich „DigitaleWelten“ am Stand Nr. DW-04.

Weitere Informationen zum Planspiel Learn²Lean finden Sie finden Sie hier: https://www.learn2lean.de/

Umfrage: jeder vierte Betrieb der NRW-Metall- und Elektroindustrie extremst unter Druck

Fast jeder vierte Betrieb der NRW-Metall- und Elektroindustrie sieht sich angesichts angespannter Lieferketten, exorbitanter Preissteigerungen und eingeschränkter Produktionsabläufe wirtschaftlich gefährdet. Das belegt eine aktuelle Umfrage des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW) unter mehr als 360 Betrieben mit rund 122.000 Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen. „Die Unternehmen leiden vor allem unter den teilweise exorbitant gestiegenen Preisen für Energie, Rohstoffe und Vorprodukte“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Johannes Pöttering, am Dienstag in Düsseldorf. Nahezu jeder Betrieb sei davon betroffen, 82 Prozent sogar in substanziellem Umfang. Laut Umfrage erwarteten 88 Prozent der Betriebe für dieses Jahr einen Rückgang der Gewinne, 64 Prozent rückläufige Umsätze. Nicht einmal ein Drittel der Unternehmen könne die Preissteigerungen zu einem ausreichenden Teil an Kunden weitergeben.

Besorgniserregend sei nach Worten Pötterings auch das voraussichtliche Investitionsverhalten der Unternehmen als Reaktion auf das volatile wirtschaftliche Umfeld. Fast drei von vier Betrieben hätten angekündigt, geplante Investitionsvorhaben zu reduzieren oder zu verschieben. Fast jeder vierte Betrieb wolle seine Ausgaben für Forschung und  Entwicklung kürzen oder verschieben. „Beides wird manchen Betrieb mit Blick auf die Bewältigung der Transformation notgedrungen erheblich zurückwerfen“, betonte Pöttering. Mit Blick auf die Beschäftigungssituation plane derzeit fast jeder vierte Betrieb eine Verringerung des Personals.

Eine weitere drastische Verschlechterung der Wirtschaftslage befürchten die NRW-Metallarbeitgeber bei einem möglichen Stopp russischer Gaslieferungen. Vier von fünf Betrieben seien davon direkt oder indirekt betroffen. Fast die Hälfte der Unternehmen befürchte Auswirkungen auf die eigene Produktion, etwas mehr als die Hälfte rechne mit einer Gefährdung der Lieferungen von Vorleistungsgütern. „Dass jedes vierte Unternehmen bei einem Gas-Stopp mit einem kompletten Produktionsstillstand und jeder zweite Betrieb mit substanziellen Auswirkungen rechnet, ist ein Alarmsignal“, sagte Pöttering. Aus all diesen Gründen könne er die IG Metall nur davor warnen, durch überzogene Lohnforderungen für die Tarifrunde 2022 die ohnehin schon hochgradig angespannte Stimmungslage in den Unternehmen noch weiter zu verschlechtern.

Rheinmetall unterstützt den zivilen Katastrophenschutz

Die Rheinmetall-Zentrale in Düsseldorf

Zwei hochmobile HX 4×4 Fahrzeuge spendet die Düsseldorfer Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH (RMMV) an die THW-Bundesvereinigung e.V. Die offizielle Schlüsselübergabe erfolgte am 22. Juni 2022 am Rheinmetall-Stand auf dem Freigelände der Rettungs-Weltleitmesse Interschutz 2022 in Hannover.

Die beiden HX-Neufahrzeuge wurden in Zusammenarbeit mit den Firmen MEILLER-Kipper München und Freytag Karosseriebau optimal auf die Bedürfnisse der Bevölkerungsschutzorganisation Technisches Hilfswerk (THW) zugeschnitten. Durch ihre hohe Robustheit, Beweglichkeit und Watfähigkeit von 1,5 Metern sind die Trucks bestens für die Verwendung in schwerem Gelände oder Hochwassergebieten geeignet. Eine Runddachluke ermöglicht der Besatzung eine hervorragende 360-Grad-Übersicht und bietet eine zusätzliche Ein- und Ausstiegsoption. Die HX eignen sich für vielfältige Transportaufgaben und können auch weitere vom THW genutzte Anhänger ziehen. Die beiden gespendeten HX-Fahrzeuge werden bei den Ortsverbänden Dülmen (Nordrhein-Westfalen) und Limburg (Hessen) im Einsatz sein.

Unter dem Eindruck der Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal hatte Rheinmetall MAN beschlossen, die beiden Lkw zu spenden. Firma MEILLER Kipper München unterstützte das Vorhaben durch die Spende der beiden Dreiseitenkipper, die durch die Firma Freytag Karosseriebau aufgebaut wurden. Seinerzeit hatte Rheinmetall freiwilligen Helfern von Rheinmetalls Joint Venture Partner MAN hochgeländegängige RMMV-Fahrzeuge ausgeliehen, um Hilfsgüter in das Katastrophengebiet fahren und die Sachspenden dort direkt an den Ort des Geschehens bringen zu können.

Die HX-Familie von Rheinmetall MAN Military Vehicles gehört zu den am weitest verbreiteten Nutzfahrzeugen für Militär sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Weltweit sind über 15.000 Exemplare im Einsatz. Die HX-LKW sind als Military-off-the-Shelf-Fahrzeugfamilie konsequent auf Robustheit, Beweglichkeit, Ergonomie und Modularität ausgelegt – ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche. Etliche dieser Fahrzeuge haben sich weltweit bei Katastrophen¬schutz- und Hilfseinsätzen bewährt, darunter bei der Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal, bei Buschfeuern in Australien oder der Flut in Neuseeland.

Rheinmetall stellte erstmalig auf der Interschutz aus. Die all fünf Jahre stattfindende Veranstaltung gilt als Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz sowie Sicherheit. Sie fand dieses Jahr vom 20. bis zum 25 Juni 2022 in Hannover statt. Zu den Rheinmetall-Exponaten gehörten das Großtanklöschfahrzeug SX- GTLF von der Werkfeuerwehr Unterlüß, ein HX 77 mit dem Baggeraufbau CSM Excavator sowie ein HX60 Dreiseitenkipper.

Studienfahrt Schule/Wirtschaft Düsseldorf + Gelsenkirchen feiert 24jähriges Bestehen: Lehrkräfte und Unternehmensvertreter auf Informationsbesuch in Straßburg

Seit 20 Jahren gibts die Studienfahrt der Arbeitskreise Schule/Wirtschaft Düsseldorf + Gelsenkirchen. Sie findet aktuell in Strassburg statt. Auf dem Programm stehen Betriebserkundungen und Besuche des Europarates und des Europäischen Parlaments.

24 Jahre „Studienfahrt Arbeitskreise Schule/Wirtschaft Düsseldorf + Gelsenkirchen“! Anlässlich dieses kleinen Jubiläums fahren Vertreterinnen und Vertreter aus Schule und Unternehmen in diesem Jahr nach Straßburg unter dem Motto „Straßburg-Elsässische Provinz und europäische Metropole“. Seit 20 Jahren unternehmen die Arbeitskreise gemeinsam mit der „Europäischen Akademie NRW“ solche Fahrten.

Bisherige Stationen waren beispielsweise Berlin und Brüssel, Ost- und Mitteldeutschland, die BeNe-Lux-Staaten sowie Polen. Auf dem Programm stehen traditionell aspektliche Betriebserkundungen, thematische Führungen durch die Region und Gespräche mit der Politik und Unternehmensvertretern. Zu den bekanntesten Gäste gehörten beispielsweise Schul- und Wirtschaftsministerinnen und -minister, Schulsenatorinnen (z.B. Hamburg und Berlin) und nicht zuletzt Gregor Gysi, der uns in Berlin drei abendliche, amüsante Stunden schenkte.

Im Elsaß gibts zunächst am ersten Seminartag eine politisch-historische Stadterkundung mit Expertin Sophie Hof sowie am zweiten Tag einen Informationsbesuch mit Diskussion im Rheinhafen Straßburg mit Unternehmensvertreter Manfred Rausch. Auf dem Programm stehen auch ein Informationstermin mit Führung im ehemaligen KZ Natzweiler-Struthof und am dritten Seminartag eine Erkundungstour durch das Elsaß mit Fahrt über die Weinstraße, zum Mont Sainte-Odile und mit Aufenthalten in Riquewihr, Colmar und Ammerschwihr.

Kirche und Politik stehen im Fokus des vierten Seminartages. Mit der Überschrift „Recht und Freiheit in Europa“ besuchen wir den Europarat und das Europäische Parlament. Der letzte Tag wird abgerundet mit einem Informationstermins im Straßburger Münster. Interessanterweise gibt es in diesen Stunden auch eine kleine Premiere zu feiern: Erstmalig ist der Kreis der teilnehmenden Vertreterinnen und Vertreter aus den Betrieben größer wie der der Lehrkräfte.

Wenn die Tage im Elsaß auch prall gefüllt waren, so fiel die Resonanz gut aus. Das Feedback bei ausnahmslos positiv. Und es wurden auch bereits Pläne für das 25. Treffen im kommenden Jahr geschmiedet. In die engere Wahl kamen die Wirtschaftsregionen Maastricht und Speyer. Geplant ist die Fahrt wieder für die erste Woche der Sommerferien.

Der Hafen ist einer der größten Binnenhäfen Europas. Duisburg und Düsseldorf/Neuss sind noch größer.

Die Arbeitskreise Schule/Wirtschaft Düsseldorf + Gelsenkirchen bestehen seit über 60 Jahren in einem Verbund aus 100 weiteren Arbeitskreisen in NRW, getragen von den lokalen Arbeitgeberverbänden und vom Bildungswerk der nordrhein-westfälischen Wirtschaft. In Deutschland gibt es über 500 Arbeitskreise. Auf dem Programm stehen Betriebserkundungen, Workshops und Seminare für Lehrerinnen und Lehrer, Netzwerkveranstaltungen für Lehrkräfte und Ausbildende und oftmals gibt es auch enge Kooperationen mit den lokalen Bildungslandschaften, wie den Bildungsbüros und den Kommunalen Koordinierungen.

In den Arbeitskreisen Schule/Wirtschaft sind Lehrerinnen und Lehrer sowie Unternehmensvertreter organisiert. Eine Teilnahme ist immer kostenlos. Bei den Studienfahrten übernehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer allerdings einen Großteil der Kosten. Mehr Infos unter https://schuwidus-ge.de

Seit 20 Jahren gibts die Studienfahrt der Arbeitskreise Schule/Wirtschaft Düsseldorf + Gelsenkirchen. Sie findet aktuell in Strassburg statt. Auf dem Programm stehen Betriebserkundungen und Besuche des Europarates und des Europäischen Parlaments.