Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung: Unternehmen können sich noch beteiligen

Auch in diesem Jahr stellen Düsseldorfer Unternehmen Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildungsberufe vor. Die „Düsseldorfer Tage der Beruflichen Orientierung“ (DTBO) finden vom 1. bis 6. April statt. Bis zum 13. Februar können sich Unternehmen mit ihren Angeboten anmelden.

Die Unternehmen öffnen dabei ihre Türen und informieren interessierte Jugendliche über Ausbildungsmöglichkeiten: live vor Ort und auch digital.

Die Informationsbesuche der Schülerinnen und Schüler erfolgen auf freiwilliger Basis. So ist garantiert, dass die Unternehmen ernsthaft interessierte Besucher erwarten dürfen. Die DTBO werden gemacht von der Kommunalen Koordinierung der Landeshauptstadt und vom Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung.

Das Angebot ist kostenfrei. Interessierte Unternehmen können sich auf der Homepage (www.berufsorientierungstage.de) und im Organisationsbüro anmelden Ezgi Yildiz (Foto) unter 021.6690822, dtbo@koko-dus.de.

Geschäftsstelle von der Grafenberger Allee bis Ende Februar nicht erreichbar

Die Grafenberger Allee soll fahrradfreundlicher werden. Deshalb finden zur Zeit unweit unserer Verbandsgeschäftsstelle Aufpflasterungen statt. Die Achenbachstraße ist die letzte Einmündung von insgesamt sechs einmündenden Nebenstraßen, die zur Optimierung des Radverkehrs aufgepflastert wird. Die Achenbachstraße ist von der Grafenberger Allee aus abgebunden. Die Zu- und Ausfahrt über die Goethestraße und Schumannstraße sind möglich. Eine Umleitung für den fahrenden Verkehr ist ausgeschildert. Planmäßig sollen die Umbauarbeiten bis Ende Februar abgeschlossen werden. Park- und Anfahrttipps zu unserer Geschäftsstelle finden Sie HIER! Foto: CS

Düsseldorfer Schulen können sich für das Berufswahl-Siegel bewerben

Das größte deutsche Schulprojekt geht auch in Düsseldorf in eine neue Runde: ab sofort können sich alle weiterführenden Schulen für das Düsseldorfer Berufswahl-Siegel bewerben. Dieses Gütesiegel gibt es in unserer Stadt seit 22 Jahren – eine Erfolgsgeschichte. Es werden Schulen für die Umsetzung einer exzellenten Berufs- und Studienorientierung ausgezeichnet. Zudem werden die Schulen durch eine kompetente Beratung dabei unterstützt, ihre Berufs- und Studienorientierung kontinuierlich zu verbessern. Das Siegel wird von der Düsseldorfer Stiftung Pro Ausbildung vergeben. Alle Informationen gibt es im Netz unter www.stiftung-proausbildung.de. Kontakt: Ezgi Yildiz, 0211 6690822, yildiz@unternehmerschaft.de.

Auszubildende berichten aus ihrem Arbeitsalltag bei Vodafone

Die letzte Prüfung ist endlich bestanden und die Abschlussfeier wird bereits geplant. Bald heißt es für viele: Adieu Schule und hallo Arbeitswelt. Für Jugendliche bedeutet der Ausbildungsstart mehr Unabhängigkeit. Sie verdienen ihr eigenes Geld, sammeln Praxiserfahrungen und können sich selbst verwirklichen. Ein lebensveränderndes Ereignis.

+ Link zum Vodafone-Newsgroup

+ Link zu den Ausbildungsbotschaftern

Umfassende Maßnahmen: Henkel plant Zusammenführung von Laundry & Home Care und Beauty Care in neuen Unter­nehmens­bereich „Consumer Brands“

Henkel plant, die Bereiche Laundry & Home Care und Beauty Care in einen neuen Unternehmensbereich zusammenzuführen: Henkel Consumer Brands. Das Unternehmen wird umgehend mit den Vorbereitungen für den Integrationsprozess beginnen und strebt an, die neue Organisation bis spätestens Anfang 2023 etabliert zu haben. Mit dem neuen Unternehmensbereich schafft Henkel eine Multikategorie-Plattform für das künftige Wachstum des gesamten Konsumgütergeschäfts. Der Bereich wird alle Konsumentenmarken über alle Kategorien hinweg unter einem gemeinsamen Dach zusammenführen – darunter viele Marken-Ikonen wie Persil und Schwarzkopf – und auch das Friseurgeschäft umfassen.

„Wir werden unsere Kräfte im Konsumgütergeschäft bündeln und damit einen starken, integrierten Unternehmensbereich als Grundlage für weiteres, profitables Wachstum schaffen. Der neue, integrierte Bereich Consumer Brands bietet deutliche Vorteile für Henkel, für unsere Aktionär:innen, Kunden und Teams. Wir sind damit auch gut aufgestellt, um unsere Zukunft in einer hochdynamischen Branche aktiv zu gestalten“, sagt Carsten Knobel, CEO von Henkel.

„Wir schaffen eine Multikategorie-Plattform mit insgesamt rund 10 Milliarden Euro Umsatz. Sie bietet ein breiteres Fundament, um unser Portfolio weiter zu optimieren und aktiv zu gestalten und auf ein höheres Wachstums- und Margenprofil zu bringen. Wir wollen zudem erhebliche Synergien und Effizienzgewinne erzielen, die wir zum Teil für gezielte Investitionen in unsere strategischen Prioritäten wie Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung nutzen werden. Damit werden wir ein noch attraktiverer Arbeitgeber, der interessantere Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten in einer spannenden Branche bietet. Kurz gesagt: Ich bin überzeugt, dass die Zusammenführung die Umsetzung unserer Strategie für ganzheitliches Wachstum auf die nächste Stufe heben wird“, ergänzt Carsten Knobel.

Der Zusammenschluss soll Wachstum und Profitabilität im Konsumgütergeschäft und im Unternehmen vorantreiben. Das zeigt sich auch in der neuen mittel- bis langfristigen finanziellen Ambition des Unternehmens: Henkel strebt nun für den Konzern ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 4 Prozent, eine bereinigte EBIT-Marge von rund 16 Prozent und ein Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Vorzugsaktie (EPS) im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich an (bei konstanten Wechselkursen,
inkl. M&A).

Starke Plattform: Fokus auf attraktives Wachstums- und Margenpotenzial

Mit dem neuen Unternehmensbereich Consumer Brands kann Henkel sein volles Potenzial für organisches und anorganisches Wachstum noch besser ausschöpfen. Dabei soll der Fokus noch stärker auf Produkte mit attraktivem Wachstums- und Margenpotenzial gerichtet werden – über die Maßnahmen des bis Ende 2021 abgeschlossenen aktiven Portfoliomanagements hinaus.

Weitere Portfoliomaßnahmen umfassen Verkäufe und Einstellungen von Marken und Geschäften, die nicht zu den künftigen strategischen Kerngeschäften zählen, sowie Übernahmen in Kategorien über alle Konsumentenbereiche hinweg. Die Umsetzung erster Maßnahmen im Beauty Care-Portfolio wird bereits im Laufe des Jahres 2022 erfolgen.

Größenvorteile schaffen: Signifikante Synergien und Effizienzgewinne

Mit der Zusammenführung beider Unternehmensbereiche wird Henkel Größenvorteile schaffen, die dem Unternehmen erhebliche Synergien bringen werden und es effizienter und agiler machen. Dadurch kann Henkel in einem sehr volatilen Umfeld künftig schneller und flexibler handeln. Die Synergien werden in Bereichen wie Verwaltung, Vertrieb, Marketing und Supply Chain erwartet.

Dadurch wird der neue Bereich Consumer Brands höhere und zielgerichtetere Investitionen in strategisch wichtige Felder einsetzen können, wie etwa die Digitalisierung der Forschung und Entwicklung, die weitere Stärkung der Expertise im Online-Handel oder zum Beispiel im Bereich Nachhaltigkeit die Entwicklung wiederverwertbarer Verpackungen. Die Synergien sollen zudem das Margenprofil des Unternehmensbereichs stärken.

Gemeinsame Teams: Schlankere Strukturen, schnellere Entscheidungsprozesse und attraktive Möglichkeiten

Die neue Einheit stellt die Kunden und Vertriebskanäle in den Mittelpunkt – mit einem integrierten Ansatz für Einzelhändler, Handel oder Vertriebspartner in allen Konsumgüterbereichen. Mit schlankeren Strukturen und schnelleren Entscheidungsprozessen wird sich das gemeinsame Team unter einer Führung auf die Weiterentwicklung des gesamten Konsumgütergeschäftes konzentrieren. Durch den Zusammenschluss wird Henkel noch verantwortungsvollere Positionen und Möglichkeiten bieten und so ein noch attraktiverer Arbeitgeber für Teams und Führungskräfte, Talente sowie für Neueinstellungen werden.

Klare Führungsstrukturen für den neuen Unternehmensbereich Consumer Brands

Der Integrationsprozess und der neue Unternehmensbereich werden von Wolfgang König (49), derzeit Executive Vice President für Beauty Care, geführt. Bruno Piacenza (56), der seit 2011 als Executive Vice President den Unternehmensbereich Laundry & Home Care von Henkel verantwortet, wird diesen weiterhin führen, eng mit Wolfgang König im Übergangsprozess zusammenarbeiten und bis spätestens Ende 2022 bei Henkel bleiben.

„Im Namen des Gesellschafterausschusses und des Aufsichtsrats von Henkel wünsche ich Wolfgang König alles Gute für seine neue Aufgabe. Seine internationale Management- und Führungserfahrung in der Konsumgüter-, Haushalts- und Körperpflegeindustrie wird sehr wertvoll sein, um gemeinsam mit dem neuen Führungsteam unseren neuen Unternehmensbereich Consumer Brands aufzubauen und erfolgreich weiterzuentwickeln“, sagt Dr. Simone Bagel-Trah, Vorsitzende des Gesellschafterausschusses und des Aufsichtsrats von Henkel.

„Ich möchte auch Bruno Piacenza ganz herzlich danken. Er blickt auf mehr als 30 Jahre bei Henkel zurück und hat unser Laundry & Home Care-Geschäft seit mehr als 11 Jahren als Vorstandsmitglied geführt. Dank seiner Leidenschaft und Expertise haben sich unsere Top-Marken und das Geschäft in dieser Zeit erfolgreich entwickelt. Wir sind sehr dankbar für sein Engagement und seinen Beitrag und freuen uns, dass er mit Wolfgang König zusammenarbeiten wird, um einen effizienten Übergangsprozess zu gewährleisten.“

„Unter der Leitung von Wolfgang König wird sich das gemeinsame Team darauf konzentrieren, das gesamte Consumer Brands-Geschäft mit schlankeren Strukturen und schnelleren Entscheidungsprozessen voranzubringen. Ich möchte auch meine persönliche Wertschätzung für Bruno Piacenza und seine vielen Leistungen im Laufe von mehr als drei Jahrzehnten bei Henkel zum Ausdruck bringen“, ergänzt Henkel-CEO Carsten Knobel.

Aktienrückkauf-Programm im Gesamtvolumen von bis zu 1 Milliarde Euro

Der Vorstand hat zudem die Umsetzung eines Aktienrückkauf-Programms in einem Gesamtwert von bis zu 1 Milliarde Euro beschlossen. Danach sollen Henkel-Vorzugsaktien in einem Gesamtwert von bis zu 800 Millionen Euro und Stammaktien in einem Gesamtwert von bis zu 200 Millionen Euro zurückgekauft werden. Dies entspricht auf Basis der aktuellen Börsenkurse einem Anteil von rund 3 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft. Das Programm soll voraussichtlich im Laufe des Februars 2022 begonnen und bis spätestens zum 31. März 2023 unter Einschaltung eines Kreditinstituts über die Börse durchgeführt werden.

Im April 2019 hatte die Hauptversammlung den Henkel-Vorstand ermächtigt, eigene Aktien von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals erwerben zu können. Henkel beabsichtigt, die zurückgekauften Aktien zunächst als eigene Aktien zu halten und behält sich das Recht vor, diese einzuziehen und das Grundkapital entsprechend herabzusetzen.

„Mit dem Aktienrückkauf-Programm schaffen wir Werte für unsere Aktionär:innen und untermauern gleichzeitig unser Vertrauen in unsere finanzielle Stärke sowie das künftige Potenzial unserer Geschäfte. Dank unserer starken Bilanz und geringen Verschuldung sowie unseres starken Cashflow wird dies nicht unsere Fähigkeit beinträchtigen, strategische Übernahmen in beiden Unternehmensbereichen – Consumer Brands und Adhesive Technologies – durchzuführen“, sagt Carsten Knobel.

Henkel veröffentlicht vorläufige Ergebnisse für 2021

Auf Grundlage der vorläufigen Geschäftszahlen hat Henkel im Geschäftsjahr 2021 eine insgesamt gute Entwicklung erzielt. Diese ist vor allem auf das zweistellige Wachstum im Unternehmensbereich Adhesive Technologies zurückzuführen. Gleichzeitig beeinträchtigten die anhaltenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie die Profitabilität, vor allem die außergewöhnlich stark steigenden Rohstoffpreise sowie angespannte Lieferketten.

Auf Basis vorläufiger Geschäftszahlen stieg der Umsatz des Henkel-Konzerns im Geschäftsjahr 2021 auf 20.066 Millionen Euro. Das organische Umsatzwachstum lag bei 7,8 Prozent. Der Unternehmensbereich Adhesive Technologies verzeichnete einen Umsatz von 9.641 Millionen Euro. Dies entspricht einem organischen Wachstum von 13,4 Prozent im Jahr 2021. Beauty Care verzeichnete einen Umsatz von 3.678 Millionen Euro und ein organisches Wachstum von 1,4 Prozent. Im Unternehmensbereich Laundry & Home Care stieg der Umsatz auf 6.605 Millionen Euro, was einem organischen Wachstum von 3,9 Prozent entspricht. Für Henkel betrug die bereinigte Umsatzrendite (EBIT-Marge) 13,4 Prozent. Adhesive Technologies erzielte eine bereinigte Umsatzrendite von 16,2 Prozent. Beauty Care schloss das Geschäftsjahr 2021 mit einer bereinigten Umsatzrendite von 9,5 Prozent ab, während die bereinigte Umsatzrendite von Laundry & Home Care 13,7 Prozent betrug. Das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) für den Konzern für das Geschäftsjahr 2021 stieg auf rund 4,56 Euro, ein Anstieg um +9,2 Prozent (bei konstanten Wechselkursen). Alle Zahlen basieren auf den vorläufigen Geschäftszahlen.

„Trotz eines sehr herausfordernden Geschäftsumfelds mit beispiellosen Störungen der globalen Lieferketten, Rohstoffknappheit und erheblich steigenden Preisen haben wir eine insgesamt gute Entwicklung erreicht, mit deutlichem organischen Wachstum, getragen von allen Unternehmensbereichen. Dabei erzielten wir eine stabile Marge und einen sehr starken Anstieg beim Ergebnis je Vorzugsaktie. Das ist der Verdienst unseres globalen Henkel-Teams, das wieder einmal über sich hinausgewachsen ist und unsere Geschäfte am Laufen gehalten hat, um für unsere Kunden und Konsument:innen auf der ganzen Welt da zu sein“, sagt Carsten Knobel.

Jahresprognose 2022

Unter Berücksichtigung der aktuellen Einschätzung des Marktumfeldes, insbesondere der weiterhin angespannten Lage in den Märkten für Rohstoffe und Materialien sowie in den Lieferketten und dem damit verbundenen starken Anstieg der Materialkosten, legte Henkel für das Geschäftsjahr 2022 folgende Prognose vor (auf der Basis der aktuellen Struktur der drei Unternehmensbereiche):

Henkel erwartet für den Konzern ein organisches Umsatzwachstum in der Bandbreite von
2 bis 4 Prozent im Jahr 2022. Für Adhesive Technologies erwartet Henkel im Jahr 2022 ein organisches Umsatzwachstum zwischen 5 und 7 Prozent. Für Beauty Care wird eine negative organische Umsatzentwicklung zwischen -5 und -3 Prozent erwartet. Der Rückgang ist im Wesentlichen bedingt durch bereits entschiedene und in Umsetzung befindliche Maßnahmen zur Verbesserung des Portfolios, einschließlich der Einstellung von Aktivitäten, die nicht zum künftigen Kerngeschäft gehören werden – im Umfang von rund 5 Prozent des Umsatzes des Unternehmensbereichs im Jahr 2021. Für Laundry & Home Care erwartet Henkel ein organisches Wachstum zwischen 2 und 4 Prozent.

Die bereinigte Umsatzrendite (EBIT-Marge) des Konzerns wird voraussichtlich zwischen 11,5 und 13,5 Prozent liegen. Für Adhesive Technologies erwartet Henkel eine bereinigte Umsatzrendite zwischen 15 und 17 Prozent, für Beauty Care zwischen 7,5 und 10 Prozent und für Laundry & Home Care im Bereich von 10,5 bis 13 Prozent.

Für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie auf Konzernebene erwartet Henkel für das Geschäftsjahr 2022 eine Entwicklung in der Bandbreite zwischen -15 und +5 Prozent (bei konstanten Wechselkursen), unter Berücksichtigung hoher Marktunsicherheit und -volatilität.

Neue mittel- bis langfristige finanzielle Ambition

Mit der neuen Multikategorie-Plattform und einem vereinten Konsumgüter-Team wird Henkel das Wachstum und die Rentabilität des Konsumgütergeschäfts und des Konzerns vorantreiben. Als Teil seiner neuen mittel- bis langfristigen finanziellen Ambition strebt Henkel für das Consumer Brands-Geschäft ein nachhaltig verbessertes Wachstums- und Margenprofil mit 3 bis 4 Prozent organischem Umsatzwachstum und einer bereinigten EBIT-Marge im mittleren Zehn-Prozent-Bereich an. Für Adhesive Technologies strebt Henkel ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent und eine bereinigte EBIT-Marge im hohen Zehn-Prozent-Bereich an.

Auf dieser Grundlage strebt Henkel für den Konzern mittel- bis langfristig ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 4 Prozent, eine bereinigte EBIT-Marge von rund 16 Prozent und ein Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Vorzugsaktie im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereiches (bei konstanten Wechselkursen und einschließlich Akquisitionen) an. Gleichzeitig legt Henkel einen kontinuierlichen Fokus auf den Ausbau des Free Cashflow.

Nächste Schritte

Henkel wird die jeweiligen Arbeitnehmervertreter:innen so bald wie möglich informieren und den Konsultationsprozess aufnehmen, da die Zusammenführung weltweit auch Auswirkungen auf die Mitarbeiter:innen in beiden Unternehmensbereichen haben wird.

Weitere Einzelheiten zur Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2021, zum Ausblick auf das Geschäftsjahr 2022 sowie aktuelle Informationen zu den Fortschritten und nächsten Schritten der strategischen Agenda für ganzheitliches Wachstum werden im Rahmen der Analysten- und Pressekonferenz am 23. Februar 2022 vorgestellt.

Weitere Informationen zum Integrationsprozess der beiden Unternehmensbereiche sowie zu den geplanten Portfoliomaßnahmen, einschließlich der erwarteten Synergien und Restrukturierungsausgaben, werden zusammen mit den Zahlen für das erste Quartal am 5. Mai 2022 veröffentlicht.

Ein detailliertes Update für beide Unternehmensbereiche – Consumer Brands und Adhesive Technologies – wird im Rahmen eines Investorentags im Laufe des Jahres 2022 gegeben.

Studie: Fachkräftecheck Chemie

Die chemische Industrie beschäftigt überwiegend Mitarbeitende in Chemie-Kernberufen. Sie konkurriert aber auch in weiteren Berufen als Arbeitgeber mit anderen Branchen um Fachkräfte

In der chemischen Industrie werden zum einen Fachkräfte in zentralen Chemie-relevanten Kernberufen benötigt, wie etwa in der Forschung und Entwicklung, in Labor- und Produktionsberufen. Zum anderen sind auch Fachkräfte aus anderen Berufen relevant, die für viele Branchen wichtig sind, wie beispielsweise die kaufmännischen Berufe, Berufe der IT und Softwareentwicklung sowie der Technik und Instandhaltung. Hier konkurrieren die Chemie-Unternehmen als attraktive Arbeitgeber mit Unternehmen anderer Branchen.

In der Forschung und Entwicklung sowie in den Laborberufen bestehen kaum Engpässe, in Berufen der IT und Softwareentwicklung sowie der Technik und Instandhaltung hingegen große

Zu den Kernberufsfeldern der chemischen Industrie gehören die Laborberufe sowie Berufe im Bereich Forschung und Entwicklung. Hier sind im gesamten Beobachtungszeitraum seit dem Jahr 2010 nur geringfügige oder auf einzelne Regionen beschränkte Fachkräfteengpässe zu verzeichnen. Gleiches gilt für die kaufmännischen Berufe. Vereinzelte regionale Engpässe könnten hier durch überregionale Rekrutierung behoben werden.

In den drei weiteren Chemie-relevanten Berufsfeldern IT und Softwareentwicklung, Produktion sowie Technik und Instandhaltung entwickelten sich im Beobachtungszeitraum seit 2010 teils gravierende Engpässe. So konnten zwischen Juli 2018 und Juni 2019 in der Produktion knapp die Hälfte und in der Technik und Instandhaltung sowie der IT und Softwareentwicklung etwa 7 von 10 der offenen Stellen rein rechnerisch nicht besetzt werden, weil es bundesweit keine passend qualifizierten Arbeitslosen gab.

Durch die schwächere konjunkturelle Entwicklung ab 2019 und den Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 haben sich einige dieser Engpässe wieder deutlich verringert oder sogar aufgelöst. Es ist jedoch zu erwarten, dass in den Produktionsberufen sowie in der Technik und Instandhaltung bei anziehender Konjunktur auch die Engpässe wieder deutlich zunehmen werden. In der IT und Softwareentwicklung bestehen – ebenso wie in der Technik und Instandhaltung – auch aktuell deutliche Engpässe.

Die Chemie-relevanten Berufsfelder sind unterschiedlich stark von der Corona-Pandemie betroffen

Die Corona-Pandemie hat alle Chemie-relevanten Berufsfelder beeinflusst. Es lassen sich jedoch Unterschiede in Ausmaß und Verlauf erkennen. Zu Beginn der Krise ist die Zahl offener Stellen in allen Berufsfeldern der chemischen Industrie gesunken, wenn auch unterschiedlich stark. Am stärksten zurückgegangen ist die Zahl der offenen Stellen in den kaufmännischen Berufen sowie in der Technik und Instandhaltung. Berufe der Forschung und Entwicklung waren hier am wenigsten von der Corona-Pandemie betroffen. Spätestens seit Beginn des Jahres 2021 steigt die Zahl offener Stellen in allen Chemie-relevanten Berufsfeldern wieder an und liegt – wie auch in anderen Bereichen – bereits wieder über dem Vorkrisenniveau.

In einigen Chemie-relevanten Berufen besteht großer demografisch bedingter Ersatzbedarf

Innerhalb der Chemie-relevanten Berufsfelder gibt es einige Berufe, in denen der Anteil älterer Beschäftigter besonders hoch ist. Wenn diese Beschäftigten in den nächsten Jahren in Rente gehen, ergeben sich große Ersatzbedarfe, die zu Engpässen führen können. In den Top-10-Berufen mit dem größten Anteil älterer Beschäftigter ist mindestens die Hälfte der Belegschaft 50 Jahre oder älter. Dies betrifft insbesondere Berufe aus der Technik und Instandhaltung sowie Produktionsfachkräfte, aber auch Führungskräfte der Chemie und Expert/-innen in der Unternehmensorganisation und Strategie. Ob und in welchem Ausmaß Fachkräfteengpässe zunehmen, hängt jedoch auch davon ab, inwieweit die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung in der Produktion sowie der Technik und Instandhaltung zur Abfederung von Engpässen beitragen können.

Unternehmen engagieren sich kontinuierlich in der Ausbildung

Unternehmen sehen die betriebliche Ausbildung als zentrales Instrument zur Fachkräftesicherung und versuchen durch die Erhöhung des Ausbildungsplatzangebots Fachkräfteengpässen entgegenzuwirken. Von 2011 bis 2019 haben die Unternehmen das Ausbildungsplatzangebot insbesondere in den Berufen der IT und Softwareentwicklung um etwa zwei Drittel erhöht, während es im kaufmännischen Bereich um 18 Prozent zurückgegangen ist.

Bei der Besetzung der Ausbildungsplätze tun sich jedoch zunehmende Herausforderungen auf, denn die Passung zwischen Bewerber- und Unternehmensseite hat sich in den vergangenen Jahren in einigen Chemie-relevanten Berufen verschlechtert. Aufgrund der unterschiedlich gelagerten Herausforderungen, die für die einzelnen Berufe bestehen, ergeben sich differenzierte Handlungsempfehlungen: So kann für Fachkräfte im Brandschutz eine Ausweitung des Ausbildungsplatzangebots angedacht werden, während Unternehmen und Verbände im Bereich der Kunststoff- und Kautschuktechnik mithilfe von gezieltem Berufsmarketing und Engagement in der Berufsorientierung auf eine höhere Bekanntheit der Berufe hingewirkt werden können. In wieder anderen Berufen, wie beispielsweise der Technik und Instandhaltung, wäre zudem eine Steigerung der überregionalen Mobilität hilfreich, um mehr angebotene Ausbildungsplätze zu besetzen.

In Chemie-relevanten Berufsfeldern werden insbesondere für höherqualifizierte Tätigkeiten vermehrt Frauen gewonnen

Viele der Chemie-relevanten Berufe zählen zu den sogenannten MINT-Berufen, in denen Frauen in der Regel unterrepräsentiert sind. In den letzten Jahren zeigt sich jedoch auch hier ein positiver Trend beim Frauenanteil, insbesondere bei den höherqualifizierten Tätigkeiten. Der größte Anstieg ist bei Spezialist/-innen und Expert/-innen der Forschung und Entwicklung zu beobachten. Hier ist die Frauenquote um über drei Prozentpunkte gestiegen. Auch in der IT- und Softwareentwicklung, in der Produktion sowie der Technik und Instandhaltung hat der Frauenanteil bei den höheren Qualifikationsniveaus leicht zugelegt. Lediglich bei Spezialist/-innen der Produktion ist der Frauenanteil an den Beschäftigten um zwei Prozentpunkte gesunken.

Insbesondere in der Produktion sowie in der IT- und Softwareentwicklung wird auch das Potenzial internationaler Fachkräfte genutzt

Internationale Fachkräfte werden in Chemie-relevanten Berufsfeldern auf allen Anforderungsniveaus eingesetzt: In der IT und Softwareentwicklung ist der Anteil internationaler Fachkräfte bei den Akademiker/-innen am höchsten; in Berufen der Technik und Instandhaltung sowie in den Produktionsberufen werden sie dagegen vermehrt auf Fachkraftstellen eingesetzt, die typischerweise eine abgeschlossener Berufsausbildung erfordern. In allen chemie-relevanten Berufsfeldern werden internationale Fachkräfte überwiegend dort eingesetzt, wo anhaltende Fachkräfteengpässe bestehen oder drohen.

Quelle: kofa.de

Die besten Tipps für ein sicheres Passwort

6 Regeln für gute Passwörter

  1. Ein Passwort sollte mindestens 10 Zeichen lang sein.
  2. Es sollte aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen (z.B. § & ? * ! ?) bestehen und nicht in einem Wörterbuch zu finden sein oder mit Ihnen und Ihrer Familie im Zusammenhang stehen. Verwenden Sie also keine Namen, Geburtsdaten, Telefonnummern oder Ähnliches.
  3. Es sollte keine bloße Zahlenfolge (12345…), alphabethische Buchstabenfolge (abcdef…) oder eine Reihe benachbarter Tasten auf der Tastatur (qwertz…) darstellen.
  4. Je sensibler ein Zugang ist (etwa beim Online-Banking), umso mehr Sorgfalt sollten Sie bei der Auswahl eines starken Passworts walten lassen. Falls der Anbieter keine Zeichenbegrenzung für das Passwort vorsieht, gilt: Je länger, desto besser!
  5. Wählen Sie nicht ein Passwort für alle Portale, sondern legen Sie mindestens für die wichtigsten und meist genutzten Dienste eigene Passwörter an.
  6. Ändern Sie ein Passwort, wenn es Ihnen von einem Anbieter übermittelt wurde und Sie sich das erste Mal dort angemeldet haben. Weitere Gründe zum Ändern des Codes wären, dass Ihr Online-Dienstleister Sie dazu auffordert, große Datenlecks bekannt werden oder Ihr Gerät mit Schadsoftware infiziert worden ist.

Mehr dazu auch in unserem Podcast am 29. Januar 2022.

Quelle und mehr zu diesem Thema hier: Verbraucherzentrale – bitte hier klicken

Immobilienmarkt Düsseldorf überdurchschnittlich

Nach Analysen von Aengevelt Research bleibt die Attraktivität der NRW-Landeshauptstadt als Immobilienstandort im nationalen und internationalen Wettbewerb aufgrund guter Rahmenbedingungen hoch:

• In den Jahren 2015 bis 2019 stieg die Bevölkerungszahl in Düsseldorf um rd. 9.700 auf 622.000 Einwohner (+1,6 %). Dieser Wachstumstrend setzte sich coronabedingt im Jahr 2020 nicht fort. Allerdings wird die Einwohnerzahl Düsseldorfs nach Prognosen der „Regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung 2018 bis 2040/2060 für Nordrhein-Westfalen“ bis 2040 weiter auf rd. 704.000 EW steigen.

Hier können Sie die Rendite-Grafik als lesefreundliche PDF-Datei herunterladen.

• Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Düsseldorf stieg in den letzten Jahren mit konstanten Wachstumsraten von über 2 % auf rd. 433.700 Beschäftigte im März 2020. In 2021 stellt sich die Zahl der Beschäftigten weitgehend stabil auf rd. 432.700 Beschäftigte (Stand: März 2021).
Nachdem die Arbeitslosenquote in Düsseldorf zwischen Januar 2020 und Januar 2021 von 6,9 % auf 8,5 % stieg, verringerte sich der Wert im Laufe des Jahres stetig bis auf 7,3 % im Oktober 2021. Parallel dazu nahm auch die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen um knapp 47 % zu (von rd. 3.400 auf rd. 5.100). Nach den temporären Effekten der Covid-19-Pandemie in 2020 lässt sich somit ein Aufschwung am Arbeitsmarkt beobachten.

• Im Einzelhandel gibt es nach einer coronabedingt weiteren Verstärkung des Negativtrends in 2020 zum Jahresende 2021 Grund zur Hoffnung, da Anzeichen einer Erholung zu beobachten sind. So stiegen die Passantenfrequenzen im Düsseldorfer Stadtgebiet: Die westliche Schadowstraße erholt sich bundesweit am schnellsten und an der Mittelstraße liegt die Passantenfrequenz lediglich 1,8 % unter dem Vorcorona-Niveau.

• Dagegen sanken die Wohnungsbaugenehmigungen in Düsseldorf im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich von 1.444 um 24 % auf 1.091 genehmigte Wohnungen. Entsprechend müssten im zweiten Halbjahr 2021 knapp 2.000 weitere Genehmigungen erteilt werden, um an das Vorjahresergebnis (2020: 3.045 Genehmigungen) anzuknüpfen. Aufgrund der aktuellen Situation erscheint dies unwahrscheinlich. Auch das Fertigstellungsniveau von rd. 2.300 Wohnungen im letzten Jahr wird in 2021 voraussichtlich nicht erreicht. Tatsächlich stellt sich der Gesamtneubaubedarf in Düsseldorf nach Analysen von Aengevelt Research deutlich höher auf rd. 5.600 Wohnungen p.a. Entsprechend zeichnet sich weiterhin keine Entspannung am Düsseldorfer Wohnungsmarkt ab, zumal der Schwerpunkt des Wohnungsneubaus unverändert auf den gehobenen Miet- und Kaufpreiskategorien liegt. Vielmehr ist von einem weiteren Anstieg des Miet- und Kaufpreisniveaus am Wohnungsmarkt auszugehen.

• Insgesamt ist und bleibt die Landeshauptstadt Düsseldorf dank der exzellenten Infrastrukturqualität und -dichte, dem differenzierten und wachstumsaffinen Arbeitsplatzangebot, der optimalen Erreichbarkeit von Millionen kaufkraftstarker Verbraucher und ihrer finanziellen Solidität ein attraktiver Wirtschafts- und Immobilienstandort und bietet damit beste Voraussetzungen für Immobilieninvestitionen.

Dynamischer Investmentmarkt.

• Nach Auswertungen des Gutachterausschusses Düsseldorf wurde im ersten Halbjahr 2021 am Grundstücksmarkt der Landeshauptstadt (Asset Deals) ein Geldumsatz von rd. EUR 2,5 Mrd. kontrahiert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (1. HJ. 2020: rd. EUR 1,6 Mrd.) bedeutet dies ein Umsatzwachstum von 57 % bzw. rd. EUR 900 Mio. Zudem handelt es sich um den höchsten Düsseldorfer Halbjahres-Wert in diesem Jahrtausend.

• Besonders deutlich stieg dabei der Geldumsatz im Marktbereich der bebauten Grundstücke, nämlich um 58 % bzw. rd. EUR 586 Mio. auf knapp EUR 1,6 Mrd.
„Dahinter stehen wie von Aengevelt prognostiziert Nachholeffekte im Segment der Immobilieninvestments, das den Marktbereich der bebauten Grundstücke besonders stark prägt, u.a. mit mehreren großvolumigen Büro-/Geschäftsgebäude-Transaktionen im jeweils dreistelligen Mio.-Euro-Bereich“, erläutert Oliver Lederer, Mitglied der Aengevelt-Geschäftsleitung und Leiter des Düsseldorfer Investment-Teams.
Einer der relevantesten Deals des Jahres 2021 ist dabei der Verkauf der HSBC-Trinkhaus Galerie an das Joint Venture der Momeni Gruppe, Black Horse Investment und Wirtgen Invest für einen Kaufpreis von rd. EUR 155 Mio.

• Da sich das Transaktionsgeschehen in der zweiten Jahreshälfte traditionell nochmals dynamisiert, prognostiziert Aengevelt Research für das Gesamtjahr 2021 einen Geldumsatz (Asset- und Share-Deals) von über EUR 6 Mrd. am Düsseldorfer Grundstücksmarkt. Damit würde nicht nur der Vorjahreswert (2020: rd. EUR 5,4 Mrd.), sondern auch das Dekadenmittel (Ø 2011 bis 2020: rd. EUR 5 Mrd.) deutlich übertroffen.

• Zugleich bestätigt die Entwicklung der Spitzenrendite für Büroobjekte, die im Jahresverlauf ungeachtet der anhaltenden Krisensituation noch einmal um 10 Basispunkte auf 2,8 % p.a. nachgegeben hat, dass nach wie vor ein deutlicher Nachfrageüberhang nach Core Objekten besteht.

• Neben den gewerblichen Investments spielt in Düsseldorf das Wohninvestment-segment traditionell eine große Rolle. Durch die Pandemie wurde dieser Trend nochmals deutlich verstärkt.
„Angesichts der anhaltend hohen Nachfrage nach qualifizierten Wohninvestments sind auch hier die Spitzenrenditen weiter gesunken und stellen sich in Düsseldorf für Top-Objekte aktuell auf etwa 2,9 % p.a.“, beschreibt Oliver Lederer die Entwicklung.

Ausblick.

Für 2022 prognostiziert Oliver Lederer eine weiterhin gute Dynamik am Düsseldorfer Investmentmarkt: „Grundsätzlich wird der Immobilienstandort Düsseldorf von nationalen und internationalen Investoren weiterhin als stabil und mit hohem Potential bewertet und geschätzt.“ Das gelte auch ungeachtet der immer noch vorhandenen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie. Vielmehr würden diese zu einer weiteren Differenzierung der Assetklassen durch die Kapitalanleger führen.

Dazu Oliver Lederer: „Wohnen gilt unverändert als sicherer Hafen mit der Folge einer weiter leicht sinkenden Spitzenrendite – u.a. auch aufgrund des zu geringen Angebots. Das gilt auch für Top-Logistikobjekte, während bei Büroobjekten angesichts veränderter Raum- und Arbeitskonzepte flexible Aufteilungsmöglichkeiten, die technische Infrastruktur etc. über ihre Zukunftsfähigkeit und damit Verkaufsfähigkeit entscheiden. Hier sehen wir insgesamt eine Stabilisierung des Renditeniveaus mit wieder leicht steigender Tendenz.“

Bei Einzelhandelsimmobilien würde bei einer insgesamt sehr sorgfältigen Objektprüfung noch stärker als bisher bereits auf die Nachhaltigkeit der Lagequalitäten und potentielle Umnutzungs- und Exit-Möglichkeiten geachtet. Hotels sind aus Sicht von Lederer angesichts von Auslastungszahlen immer noch deutlich unter Vorcorona-Niveau unverändert schwer zu platzieren: „Hier bieten vergleichsweise kleine Hotels mit Standorten in etablierten Wohnquartieren noch die größten Verkaufschancen, allerdings perspektivisch mit Blick auf eine Umnutzung zu Wohnungen bzw. auf Abriss und Neuplanung als Wohnprojekt.“

„Ungeachtet der grundsätzlich guten Rahmenbedingungen und Perspektiven am Düsseldorfer Immobilienmarkt wird ein Aspekt – nicht nur in Düsseldorf, sondern bundesweit – in den nächsten Jahren den Investmentmarkt stark prägen: das Thema “ESG“. Das steht für Environment Social Governance und letztendlich für die Nachhaltigkeit von Immobilien hinsichtlich Klimawandel, verschiedener sozialer Aspekte u.a. für das Quartiersumfeld und für die Erfüllung von Anforderungen aus dem Bereich Corporate Governance. Dabei betrifft das Thema nicht nur Neubauprojekte, sondern auch Bestandsimmobilien und wird – nicht zuletzt aufgrund bereits ab 2022 Zug um Zug in Kraft tretender EU-Regelungen – starken Einfluss auf die Investoren-Nachfrage, die Finanzierbarkeit von Objekten und Projekten und ihre zukünftige Wertentwicklung haben. Darauf müssen sich alle Marktteilnehmer einstellen und zeitnah vorbereiten, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden,“ fasst Oliver Lederer einen der Megatrends am Immobilienmarkt zusammen.

Quelle: https://www.aengevelt.com/presse/artikel/immobilienmarkt-duesseldorf-ueberdurchschnittlich.html

Folge 77: Themenreihe „Die neue Feedbackkultur“, Teil 1 / Das sicherste Passwort / Die unbeliebtesten Studiengänge in Düsseldorf / Immobilien-Flash / Fachkräftemangel in der Chemie nimmt rasant zu / Mobiles Arbeiten wird immer beliebter / Die wichtigsten Termine in der kommenden Woche

Unsere Erfolgsgeschichte geht weiter. Am Freitag gehen wir mit unserem Businesspodcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ mit der 77. Folge in die dritte Staffel. Gemacht von der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. Wir sind das größte Arbeitgebernetzwerk in der Region und Sprachrohr der Betriebe in Stadt und Region. Und wir sind Arbeitgeberverbände mit Start-Up-Spirit seit über 100 Jahren.

Mit unserer neuen Staffel machen wir nicht so schnöde weiter wie das Corona-Virus. Neben Altbewährtem gibt es auch Neuerungen und Neuigkeiten. „Ganz neu“ sind unsere „DÜWI-Themenwelten“.  In drei oder vier Sendungen wollen wir ein Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Expertinnen und Experten aus unserer Stadt thematisieren im Gespräch mit uns ihre Sicht der Dinge. Hörerinnen und Hörer kommen ebenfalls auch zu Wort. Per Sprachnachricht, Chat oder Email und stellen Sie unseren Fachleuten eine Frage oder sagen uns ihre Meinung zum Thema.

Unsere „Themenwelten“ beginnen wir heute mit der „neuen Feedbackkultur in unseren Unternehmen“. Wir sprechen mit Businesscoach Christina Opelt.

Neben den Menschen und den Themen spielt bei uns aber auch der Servicebereich eine große Rolle. Deshalb gibt es weiterhin bei uns die aktuellen Nachrichten und Termine aus und für die Wirtschaft in unserer Stadt.

NRW-Unternehmensverbände: Novelle des Landesnaturschutzgesetzes bleibt deutlich hinter Koalitionsvertrag zurück

Als „einen Beschluss mit Licht und Schatten“ haben die nordrhein-westfälischen Unternehmer die Abstimmung im nordrhein-westfälischen Landtag über den von den Fraktionen von CDU und FDP eingebrachten Gesetzentwurf zur Novelle des Landesnaturschutzgesetzes bezeichnet. Der Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Johannes Pöttering, erklärte am Donnerstag in Düsseldorf, zwar würden Teile des Koalitionsvertrages durchaus umgesetzt, der Gesetzentwurf bleibe aber deutlich hinter den Notwendigkeiten zurück. Nach wie vor bleibe es in relevanten Bereichen bei nordrhein-westfälischen Sonderwegen. „Die Richtung des Gesetzes stimmt. Die Chance einer wirklich umfassenden Modernisierung bleibt jedoch ungenutzt“, sagte Pöttering.

Zu begrüßen sei die nun beschlossene Wiederaufnahme der Eins-zu-Eins-Kompensation in das Landesnaturschutzgesetz, wonach Eingriffe in die Natur künftig sach- und fachgerecht ausgeglichen und eine Überkompensation vermieden würden. „Diese Regelung kann spürbar zur Entlastung des Flächendrucks beitragen“, betonte Pöttering. Positiv sei auch die Einrichtung eines digitalen Katasters, das zu mehr Transparenz und zur Beschleunigung von Verwaltungsverfahren führen werde. Demgegenüber blieben jedoch zentrale Kernpunkte des Koalitionsvertrages in der Novelle unberücksichtigt. Dies gelte insbesondere für die weiterhin unangetasteten Vorschriften zu den Vorkaufs- und Beteiligungsrechten etwa von Naturschutzverbänden sowie zu Biotopverbundflächen. „Hier bleibt es bei den bisherigen bürokratischen Regelungen. Diese Sonderregelungen im Vergleich zu anderen Bundesländern sind für die Unternehmen hierzulande ein deutlicher Wettbewerbsnachteil“, erklärte Pöttering. Im neuen Naturschutzgesetz fehlten damit insbesondere praxisgerechte Korrekturen für die dringend erforderliche Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren. „Hier brauchen wir für eine zügige und erfolgreiche Transformation in Richtung Klimaneutralität dringend eine deutliche Tempoverschärfung“, betonte Pöttering. Insbesondere vor dem Hintergrund der zu diesem Thema weitreichenden Ankündigungen des Koalitionsvertrags auf Bundesebene sei hier nun auch ein entschiedeneres Vorgehen in Nordrhein-Westfalen angezeigt.