Virtuelle Betriebserkundungen für Eltern und ihre Kinder eine Erfolgsgeschichte – Eltern spielen bei der Berufsorientierung ihrer Kinder eine wichtige Rolle

Mit diesem Erfolg hätten wir nie gerechnet: seit einigen Wochen gibts in unserer Stadt „Virtuelle Betriebserkundungen für Eltern und ihre Kinder“, gemacht von der Kommunalen Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf und uns! Bisher konnten drei Folgen live produziert werden.

Das Konzept: Die Azubis der Betriebe stellen persönlich und praxisnah ihre Ausbildungsberufe vor, erklären die Ausbildungsabläufe, geben Tipps und beantworten Fragen. Zusätzlich erklärt ein/e Berufsberater/in die Zusammenhänge zum Düsseldorfer Ausbildungsmarkt und gibt Hinweise zum Bewerbungsverfahren. In einem weiteren Step wird erläutert, wie die Schülerinnen und Schüler den Berufswahlpass zur Nachbereitung nutzen können. Für die Moderation fanden wir eine perfekte Inhouse-Lösung mit unseren Teammitgliedern.

Bisher gab es Folgen mit den Ausbildungsbotschaftern der Provinzial, der Stadtwerke und Vodafone. Im zweiten Halbjahr soll die Initiative mit anderen Unternehmen aus unserer Stadt fortgesetzt werden. Alle bisherigen Folgen gibts hier: https://kompetenzzentrum-duesseldorf.de/mediathek/

Eltern spielen bei der Berufsorientierung ihrer Kinder eine wichtige Rolle und sollten ihnen helfend zur Seite stehen. Eine Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung zur Berufsorientierung junger Frauen im Wandel hat sich u.a. mit der Frage beschäftigt, wer bei der Berufsorientierung für junge Menschen am wichtigsten ist. Dafür wurden insgesamt 400 Auszubildende im ersten Ausbildungsjahr befragt.

Das Ergebnis: „Die Eltern sind für ihre Töchter und Söhne die wichtigste Personengruppe im Prozess Berufsorientierung. Dabei sind Vater (29%) und Mutter (28%) praktisch gleich einflussreich. Auch Freundinnen und Freunde haben nach Angabe der Befragten durchaus Einfluss auf die Berufsorientierung. Die Schule hat, so die Angaben der Auszubildenden, überwiegend keinen oder nur geringen Einfluss auf die Berufsorientierung, ebenso wie die Fachkräfte der Berufsberatung“. Die Schilderungen und Erzählungen der hier befragten Auszubildenden belegen, dass das Verhältnis zwischen Kindern bzw. Jugendlichen und ihren Eltern auch in der Phase der Berufsorientierung und des Übergangs von der Schule in die Ausbildung heute eher von Solidarität als von hierarchischer Autorität charakterisiert ist.

An der herausragenden Bedeutung der Eltern für die Berufswahl und die Berufsorientierung Jugendlicher scheint sich seit langem kaum etwas verändert zu haben. So zeigt beispielsweise Beinke (2002 und 2005) in seinen Studien zur Berufswahl, dass Eltern die größte Bedeutung für die Berufswahl der Kinder haben und dass die Eltern die Berufsentscheidung den Kindern überlassen. Ganz ähnlich heißt es in der Studie „Jugend und Beruf“ der Bertelsmann-Stiftung (2005): „Die Berufswahl ist auch einer der wenigen Bereiche, in dem Jugendliche ihre Eltern noch um Rat fragen, in dem sie ihnen noch Kompetenz einräumen“.

Henkel erzielt deutliches organisches Umsatzwachstum im ersten Quartal

Henkel in Holthausen hat im ersten Quartal 2022 in einem sehr herausfordernden Marktumfeld den Konzernumsatz auf rund 5,3 Mrd Euro gesteigert. Das deutliche organische Umsatzwachstum von +7,1 Prozent war vor allem durch eine sehr starke Preisentwicklung getrieben, bei gleichzeitig leicht rückläufigem Volumen. Nominal betrachtet betrug der Umsatzzuwachs +6,1 Prozent.

„Diese sehr gute Umsatzentwicklung ist ein Beleg für unsere Wachstumsagenda sowie für das große Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit. Ihnen gebührt unser Dank für ihren großartigen Einsatz“, sagte Carsten Knobel (Foto), Vorstandsvorsitzender von Henkel. „Doch das gesamtwirtschaftliche Umfeld hat sich seit Anfang des Jahres weiter dramatisch verschlechtert. Die Auswirkungen der globalen Corona-Krise mit einer außerordentlich angespannten Situation an den Rohstoffmärkten und in den globalen Lieferketten haben sich durch den Krieg in der Ukraine dramatisch verschärft.“

„Trotz dieser außergewöhnlich schwierigen Rahmenbedingungen verfolgen wir eine klare Strategie für ganzheitliches Wachstum. Mit unserem Adhesive Technologies-Geschäft sind wir weltweit führend und bieten innovative Lösungen in vielen wichtigen Industrien – mit einem klaren Fokus auf Zukunftstrends wie Mobilität, Vernetzung und Nachhaltigkeit. Und durch den Zusammenschluss der Konsumentengeschäfte Laundry & Home Care und Beauty Care schaffen wir mit Henkel Consumer Brands eine Multikategorie-Plattform mit rund 10 Mrd Euro Umsatz. Unser künftiges Consumer Brands-Geschäft soll bis spätestens Anfang 2023 etabliert sein und bietet ein breiteres Fundament, um unser Portfolio noch konsequenter zu optimieren und auf ein höheres Wachstums- und Margenprofil zu entwickeln“, erläuterte Carsten Knobel.

Das Umsatzwachstum im ersten Quartal war vor allem durch den Unternehmensbereich Adhesive Technologiesgetragen, der einen zweistelligen organischen Anstieg von +10,7 Prozent erreichte. Hier erzielten alle Geschäftsfelder organische Umsatzzuwächse.

Der Unternehmensbereich Beauty Care verzeichnete im ersten Quartal eine leicht rückläufige organische Umsatzentwicklung von -1,2 Prozent. Dabei erreichte das Friseurgeschäft ein zweistelliges organisches Umsatzwachstum. Das Konsumentengeschäft lag insbesondere aufgrund der Umsetzung der für 2022 angekündigten Portfoliomaßnahmen wie erwartet unter dem Niveau des Vorjahres.

Der Unternehmensbereich Laundry & Home Care erzielte eine sehr starke organische Umsatzsteigerung von +4,9 Prozent, die durch ein deutliches Wachstum im Geschäftsfeld Waschmittel getragen wurde. Das Geschäftsfeld Reinigungsmittel dagegen verzeichnete im ersten Quartal eine leicht rückläufige organische Umsatzentwicklung.

In regionaler Hinsicht wurde die deutliche Umsatzentwicklung von Henkel maßgeblich von den Wachstumsregionen getrieben. Aber auch die reifen Märkte verzeichneten eine starke organische Umsatzentwicklung.

Mit Blick auf den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2022 sagte Carsten Knobel: „Die Unsicherheit und Volatilität in unserem wirtschaftlichen Umfeld haben sich durch den Krieg in der Ukraine weiter verschärft. So haben sich die Preise für Rohstoffe und Logistik noch einmal deutlich erhöht. Zudem haben wir uns – vor dem Hintergrund der Entwicklungen des Krieges in der Ukraine – Mitte April dazu entschlossen, unsere Geschäftsaktivitäten in Russland aufzugeben. Darüber hinaus haben wir beschlossen, unsere Geschäftsaktivitäten in Belarus einzustellen. Hiervon betroffen sind ein Jahresumsatz von insgesamt rund 1 Mrd Euro und mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen erwarten wir nun für den weiteren Jahresverlauf eine deutlich höhere Belastung unserer Ergebnisgrößen als noch zum Anfang des Jahres und haben daher Ende April unsere
Jahresprognose entsprechend aktualisiert.“

Henkel erwartet nun auf Konzernebene im Geschäftsjahr 2022 ein organisches Umsatzwachstum von +3,5 bis +5,5 Prozent. Die bereinigte Umsatzrendite (EBIT-Marge) soll in der Bandbreite von 9,0 bis 11,0 Prozent liegen. Für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) bei konstanten Wechselkursen erwarten wir nun einen Rückgang in der Bandbreite von -35 bis -15 Prozent.

Umsatzentwicklung Konzern

Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal 2022 nominal um +6,1 Prozent von 4.968 Mio Euro im Vorjahresquartal auf 5.271 Mio Euro. Organisch – also bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen/Divestments – erhöhte sich der Umsatz um +7,1 Prozent. Die deutliche Umsatzsteigerung auf Konzernebene war preisgetrieben. Akquisitionen und Divestments minderten den Umsatz um -1,1 Prozent. Wechselkurseffekte wirkten sich mit +0,2 Prozent leicht positiv auf die Umsatzentwicklung aus.

Im ersten Quartal erzielten die Wachstumsregionen eine zweistellige organische Umsatzsteigerung von +11,4 Prozent. In den reifen Märkten erreichten wir ein starkes organisches Umsatzwachstum von +3,1 Prozent. Während die Region Westeuropa mit einer organischen Umsatzentwicklung von -0,4 Prozent leicht unterhalb des Vorjahresniveaus lag, steigerten wir in Osteuropa den Umsatz um +21,0 Prozent. Das organische Umsatzwachstum in der Region Afrika/Nahost lag im ersten Quartal 2022 bei +1,4 Prozent. In der Region Nordamerika erhöhten wir den Umsatz um +6,6 Prozent. In Lateinamerika erreichten wir eine organische Umsatzsteigerung von +15,2 Prozent und das organische Umsatzwachstum in der Region Asien/Pazifik lag bei +5,3 Prozent.

Future Mobility: Die Branche braucht den Transfer von Fachwissen

Die Mobilität von Gütern und Personen befindet sich in einem Veränderungsprozess. Sie wird bestimmt von verschiedenen Themen, darunter Digitalisierung und autonomes Fahren, alternative Antriebe und intelligente Verkehrssteuerung. Entsprechend benötigen Hersteller wie Zulieferer, Konzerne wie Hidden Champions das Fachwissen von Spezialisten nicht mehr verkehrsmittelbezogen, sondern technologieübergreifend. Der auch in Düsseldorf vertretene Ingenieurdienstleister Brunel GmbH (Foto) bündelt dieses übergreifende Fachwissen im Bereich „Future Mobility“ und stellt sich neu auf, um auf die neuen Bedürfnisse der Branche zu reagieren.

Nutzerorientierte Denk- und Arbeitsweise ist ausschlaggebend

Ob an Land, zu Wasser oder in der Luft: „Entscheidend ist, dass in den nächsten Jahren unterschiedliche und alltagstaugliche Lösungen für die individuellen Bedürfnisse der Verkehrsmittelnutzer entwickelt werden – denn je nach Einsatzart eines Fahrzeugs variieren die Anforderungen an das jeweilige Mobilitätskonzept stark“, sagt Brunel Geschäftsbereichsleiter Norbert Grottke. Gemeinsam mit dem Brunel GmbH Geschäftsführer Markus Eckhardt ist er maßgeblich für die Strategie und Führung des Sektors Future Mobility verantwortlich.

Seit über zwei Jahrzehnten ermöglicht die Brunel GmbH Unternehmen aus der DACH-CZ-Region, situationsgerecht auf die Anforderungen der Märkte zu reagieren – mithilfe ganzheitlicher Projektlösungen auf Basis von Arbeitnehmerüberlassung, Dienst- und Werkverträgen. Gerade Unternehmen aus dem Mobilitätssektor setzen traditionell auf dieses Plus an Flexibilität. Ihnen ermöglicht Brunel mit einer ganzheitlichen Projektunterstützung durch Ingenieure, Informatiker, Techniker und Manager neue Möglichkeiten für die (Weiter-)Entwicklung und das Testing aller Verkehrsmittel. Denn: „Wir sind überzeugt, dass die Kenntnisse etwa von Soft- und Hardware-Entwicklern ebenso für jedes Fahrzeug relevant sind, wie das Wissen von Mechatronikern oder Elektrotechnik- sowie Qualitätsingenieuren“, betont Norbert Grottke. „Mit Brunel Car Synergies haben wir ein eigenes Entwicklungszentrum in Hildesheim sowie ein akkreditiertes Prüflabor mit Sitz in Dortmund in unserem Dienstleistungs-Portfolio und können unseren Kunden im Bereich Future Mobility so Beratung, Entwicklung und Testing aus einer Hand bieten“, führt Geschäftsführer Markus Eckhardt aus.

Die Gesellschaft erwartet grüne und sichere Lösungen

„Die Trends rund um die mobilen Zukunftstechnologien sind vielfältig“, erläutert Markus Eckhardt weiter. „Wir haben sie in die Sektoren Powertrain Technology, Autonomous & Connected Driving und Smart Mobility zusammengefasst.“ Insbesondere die aktuellen Entwicklungen der Antriebstechnologien, den Powertrain Technologies, stünden dabei unter dem Druck einer großen gesamtgesellschaftlichen Erwartungshaltung: „Denn energieeffiziente, umweltfreundliche und dabei ökonomisch sinnvolle Antriebe sind grundlegend für eine grünere Mobilität“, sagt Eckhardt. Im Fokus der Sektoren Autonomous & Connected Driving sowie Smart Mobility steht das Thema Sicherheit: „Sie muss stets zuverlässig gewährleistet sein“, betont Eckhardt. Das gelte sowohl im Rahmen der Umstellung auf digitale Technologien in Fahrzeugen und des Einsatzes von Fahrzeugassistenzsystemen (Autonomous & Connected Driving) als auch rund um die Abstimmung von Individualverkehr, öffentlichem Verkehr und der verschiedenen Transportmittel untereinander (Smart Mobility).

Arbeitgeber-Präsident: Ich gratuliere der CDU und Ministerpräsident Hendrik Wüst zum Wahlsieg und zum klaren Wählerauftrag

Von Arndt G. Kirchhoff
Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw)

„Ich gratuliere der CDU und Ministerpräsident Hendrik Wüst zum Wahlsieg und zum klaren Wählerauftrag, die nächste Landesregierung anzuführen. Ebenso herzlich gratuliere ich Bündnis 90 / DIE GRÜNEN und ihrer Spitzenkandidatin Mona Neubaur zu den enormen Zugewinnen ihrer Partei. Wenn ich mir das Wahlergebnis anschaue, spricht nun sehr viel für ein schwarzgrünes Regierungsbündnis. Ich wünsche mir, dass nun zügig Sondierungsgespräche aufgenommen werden mit dem Ziel, möglichst schnell eine stabile Landesregierung zu bilden.

Trotz programmatischer Unterschiede kann in einer solchen Koalition eine echte Chance liegen. Vielleicht wird gerade ein solches Bündnis bisher nur schwer überbrückbare Spannungsfelder auflösen und bestehende gesellschaftspolitische Blockaden überwinden. Ich verbinde mit einem schwarzgrünen Projekt die Hoffnung, dass es uns in Nordrhein-Westfalen gelingt, die riesigen energie- und klimapolitischen Herausforderungen pragmatisch und umfassend zu bewältigen und gleichzeitig als Industrieland noch stärker zu werden. Es bleibt dabei: Die Modernisierung unseres Landes muss noch konsequenter fortgesetzt werden. Wir Unternehmer brauchen eine Politik, die die digitale und nachhaltige Transformation entschieden weiter vorantreibt und endlich das Tempo bei Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich erhöht.

Die FDP hat in einem für sie schwierigen Umfeld ein für sie enttäuschendes Ergebnis erzielt. Umso deutlicher möchte ich aber ausdrücklich sagen, dass der sichtbare wirtschaftspolitische Aufholprozess der vergangenen fünf Jahre auch der guten Regierungsarbeit der FDP entscheidend zu verdanken ist.

Ausdrücklich danken möchte ich an dieser Stelle den vielen hundert Kandidatinnen und Kandidaten der demokratischen Parteien für Ihren Einsatz für unsere freiheitliche Grundordnung und die politische Debatte über die Zukunft unseres Landes. Ihr Engagement in diesen schwierigen und ruppigen Zeiten verdient höchste Anerkennung. Und deshalb zolle ich auch gerade all jenen Respekt, die ihre Wahlziele nicht erreicht haben.“

Unser Foto zeigt Hendrik Wüst am Sonntag Abend vor dem Landtag. Quelle: Instagram

Ifo: Rekord-Auftragsstau in der Industrie in Deutschland

Die deutsche Industrie hat mit ihrem aktuellen Auftragsbestand einen Rekord erreicht. Ohne einen einzigen neuen Auftrag könnte sie 4,5 Monate produzieren, wie aus der ifo-Umfrage im April hervorgeht. Bei der letzten Umfrage im Januar waren es 4,4 (saisonbereinigt korrigiert) Monate. Im langjährigen Durchschnitt liegt die Auftragsreichweite bei 2,9 Monaten. „Der Zuwachs an Reichweite ist jetzt nur noch gering. Das deutet darauf hin, dass sich der Eingang an neuen Aufträgen allmählich abschwächt“, sagt Timo Wollmershäuser, der Leiter der ifo Konjunkturprognosen.

Quelle: ifo.de

TEEKANNE zum dritten Mal in Folge mit dem Best Managed Companies Award ausgezeichnet

Der Düsseldorfer Teehersteller TEEKANNE ist Gewinner des Best Managed Companies Award 2022. Mit dem Award und Gütesiegel zeichnet ein Verbund zusammengesetzt aus dem Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte, der Credit Suisse, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. in Deutschland hervorragend geführte mittelständische Unternehmen aus. Die Vision: Aufbau eines nationalen und globalen Ökosystems hervorragend geführter mittelständischer Unternehmen. Der Marktführer im Bereich Tee (Quelle: AC Nielsen 2022) wurde in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge mit dem Award geehrt.

Frank Schübel, CEO der TEEKANNE Gruppe, nahm den Preis gestern während der offiziellen Verleihung in der Classic Remise in Düsseldorf persönlich entgegen, und freute sich über die erneute Auszeichnung: „Unser Handeln bei TEEKANNE ist in allen Bereichen auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Dass wir nun bereits zum dritten Mal in Folge mit dem Best Mananged Companies Award ausgezeichnet worden sind, bestätigt uns in unserem Weg. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury unsere hohe Innovationskraft und den Gleichklang von Tradition, Innovation und Nachhaltigkeit in unserer auf Langfristigkeit ausgerichteten Unternehmensstrategie.“

Der renommierte Award würdigt Mittelstandsunternehmen in Deutschland mit einem Jahresumsatz von mindestens 150 Millionen Euro, die sich durch ein vorbildliches Management auszeichnen und dabei strategischen Weitblick mit Innovationskraft, einer nachhaltigen Führungskultur und guter Unternehmensführung verbinden. Anhand der Bewerbungsunterlagen und den Auswertungen der persönlichen Interviews definierte der Expertenrat des Best Managed Companies Award die Shortlist – im Anschluss wurden die Preisträger von einer Jury, bestehend aus renommierten Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien ausgewählt. In die Bewertung fließen Leistungen in den vier unternehmerischen Schlüsselbereichen Strategie, Produktivität und Innovation, Kultur und Commitment sowie Finanzen und Governance ein.

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Best Managed Companies ist seine Internationalität: Das Programm wurde in den 1990er-Jahren von Deloitte in Kanada ins Leben gerufen und ist inzwischen in mehr als 40 Ländern erfolgreich eingeführt worden.

Die DRK-Kita Düsselfüchse feiert 50-jähriges Bestehen

Die DRK-Kindertagesstätte Düsselfüchse im Stadtteil Mörsenbroich hat Tradition. Sie wurde 1972 als erste Kindertagesstätte des DRK-Düsseldorf gegründet und hat seitdem einige Veränderungen miterlebt. Um das lange Bestehen und die positive Entwicklung der letzten 50 Jahre zu feiern, veranstalten Familien, Förderverein und das Team der Kita Düsselfüchse  am Samstag, den 14. Mai 2022, ein Jubiläumsfest unter freiem Himmel.

Als DRK-Einrichtung folgt auch die Kita Düsselfüchse einem einheitlichen pädagogischen Konzept. Innerhalb dieses Leitfadens kann jedoch jede DRK-Kita ihren eigenen Fokus setzen. Und dieser ist bei den Düsselfüchsen besonders gewählt: „Der Schwerpunkt unserer Kita liegt auf den Bereichen Kunst und Kultur. Wir haben Kooperationen mit lokalen Theatern und Museen wie der Kunstsammlung, dem Ständehaus, dem Kunstpalast, der Deutschen Oper am Rhein und der Tonhalle. Mit den Kindern unternehmen wir Ausflüge zu kulturellen Einrichtungen, dabei gibt es regelmäßig Workshops“, erzählt Bärbel Brühl, die schon ihre Ausbildung bei den Düsselfüchsen absolvierte und 2017 die Einrichtungsleitung der Kita übernahm.

Überaus wichtig für das Erziehungskonzept der Düsselfüchse sei die Mitbestimmung der Kinder. Die erfahrene Pädagogin erklärt: „Ob beim Mittagessen oder bei der Frage, was gespielt werden soll, uns ist es wichtig, dass die Kinder im Rahmen ihrer Kompetenzen aktiv mitentscheiden. Das fördert unteranderem das Selbstbewusstsein der Kinder und sie fühlen sich gesehen und gehört.“

Die Düsselfüchse im Zeitenwandel

Nach einem halben Jahrhundert hat die älteste Kindertagesstätte des DRK-Düsseldorf einige gesellschaftliche und politische Veränderungen miterlebt. Während beispielsweise damals nur etwa sechs Kinder ganztägig betreut wurden, sind es heute 66. Denn in vielen Familien arbeiten, anders als noch in den 1970er Jahren, beide Elternteile in Vollzeit. Weiterhin trat im Jahr 2008 das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) in Kraft, was den Bildungsanspruch an Kindertagesstätten immens verstärkte. „Das war ein Meilenstein“, betont die Einrichtungsleiterin. Seit einigen Jahren legt die Kita Düsselfüchse auch ein großes Augenmerk auf die Themen Nachhaltigkeit und kulturelle Offenheit. Diese werden immer wieder spielerisch in den Alltag integriert. Auch das unterscheidet sich von den Themen, die noch vor 50 Jahren wichtig waren. Was die Kita über die Jahre hinweg unter anderem geprägt hat, ist der Wandel der Nachbarschaft, erklärt Bärbel Brühl. „Im Gebäude nebenan war zunächst ein Seniorenzentrum, dann eine Unterkunft für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge und dann ein Obdachlosenheim untergebracht. So kam es immer wieder zu unterschiedlichen Gemeinschaftsprojekten wie etwa einer Weihnachtsfeier, die wir zusammen mit den wohnungslosen Menschen ausgerichtet haben. Solche Projekte sind für die Entwicklung der Sozialkompetenz der Kinder sehr bereichernd.“ Aktuell steht das Nebengebäude leer und das Kita-Team sowie die Kinder warten gespannt darauf, wer die nächsten Nachbarn sein werden. Zudem ist eine schrittweise Sanierung der Kita-Räumlichkeiten geplant, um den Kindern ein noch schöneres zweites Zuhause zu bieten.

 

Das halbe Jahrhundert, indem die Einrichtung den Stadtteil Mörsenbroich ein Stück weit mit geprägt hat, werden Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Erzieher am morgigen Samstag ausgiebig feiern. Auf dem Programm stehen Spiele und Kinderschminken; eine Ballonkünstlerin und ein Zauberer sorgen zusätzlich für gute Unterhaltung. Und auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz: Neben einem Grillstand, organisiert durch den Förderverein der Kita, bringen die Eltern selbst gebackenen Kuchen und Süßspeisen mit. Wegen der noch immer wichtigen Corona-Sicherheits- und Hygienemaßnahmen ist die Teilnahme an dieser Veranstaltung ausschließlich den vorher angemeldeten Elternteilen vorbehalten.

Podcastfolge 91: Resilienz – das Geheimnis der inneren Stärke

Manche Menschen bewahren trotz widrigster Umstände den Lebensmut – „Resilienz“ nennen wir diesen Wesenszug, auf Krisen mit Zuversicht zu reagieren. In unserer 91. Podcastfolge der „Düsseldorfer Wirtschaft“ (Freitag ab 8 Uhr) beantworten wir im Gespräch mit Fachfrau Martina Schäfer aus Kalkum die wichtigsten Fragen zur psychischen Widerstandskraft. Außerdem im Programm die Nachrichten und Termine aus Düsseldorf und der Düsseldorfer Wirtschaft. Unseren Podcast hören Sie überall dort, wo es gute Podcasts gibts: auf Ihrem Lieblings-Podcastcatcher und auf www.unternehmerschaft.de.

Foto: Im Kalkumer Schlosspark sprachen wir im Rahmen unserer Story „ZUVERSICHT“ mit Fachfrau Martina Schäfer.

Der spannende Blick in unsere unternehmerische und medizinische Innovations-Landschaft: der Rheinische Innovationspreis

Ein weiteres Highlight unseres Arbeitgebertages war die Verleihung des Rheinischen Innovationspreises. Sieger des diesjährigen Rheinischen Innovationspreis ist das Projektteam „Phenion“. Ein “Henkel-internes Start-up Unternehmen”, das seit 2017 mit verschiedenen biotechnologischen Produkten, u.a. menschlichen Zell-Gewebe-Modellen, die Entwicklung und den Einsatz von Alternativmethoden zu Tierversuchen weltweit stimuliert und fördert. Die Phenion-Labore sind bei Henkel Beauty Care angesiedelt und nutzen ihre Produkte, um für alle Unternehmensbereiche die Sicherheit und Wirksamkeit von Stoffen und Formulierungen an der menschlichen Haut in vitro (im Reagenzglas) zu untersuchen.

Die Laudatio auf Phenion hielt Stefan Schneider, Vodafone.

Im Rahmen des Rheinischen Innovationspreises wurde in diesem Jahr auch ein Ehrenpreis verliehen – für herausragendes Forschungsengagement: an das Projektteam „MakeOpaedics“. Die matrix gGmbH hat zusammen mit der Hochschule Rhein-Waal unter Einbeziehung der Expertise des VitalCentrums HODEY KG ein System entwickelt, welches das Potential hat, das Amputationsrisiko zu verringern. Das System wird vom BMBF gefördert und befindet sich aktuell in der Validierungsphase.

Fotos: Frank Wiedemeier

Spannender Talk mit Friedrich „Fritz“ Joussen

Unser Ehrengast beim diesjährigen „Düsseldorfer Arbeitgebertag“ TUI-Chef Friedrich „Fritz“ Joussen, festgehalten von Frank Wiedemeier https://frankwiedemeier.de

Kurzweilig, spannend, eloquent: WDR-Journalist Uwe Schulz sprach mit „Fritz“ Joussen. Über 200 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer hörten tatsächlich gespannt zu.