Ueli Utzinger wird neuer Group Senior Director Communication & Marketing bei Gerresheimer und löst Jens Kürten ab

Ueli Utzinger wird zum 1. Dezember 2021 neuer Group Senior Director Communication & Marketing der Gerresheimer AG. Er folgt auf Jens Kürten, der sich nach 12 Jahren erfolgreicher Marketing- und Kommunikationsarbeit für Gerres­heimer neu orientiert.

Die Transformation in ein Wachstumsunternehmen, das als dynamischer Innovations­führer und Solution Provider auftritt und agiert – ist die strategische Zielsetzung von Gerresheimer. Sie widerspiegelt sich im neuen visuellen Auftritt und im neuen Corporate Slogan «innovating for a better life». Beides wurde unter Federführung des externen Marketing- und Kommunikationsberaters Ueli Utzinger entwickelt und im Frühjahr 2021 eingeführt. Die erfolgreiche Zusammenarbeit wird nun auf einer festen Basis weitergeführt: Ueli Utzinger übernimmt zum 1. Dezember 2021 die Funktion des Group Senior Director Communication & Marketing der Gerresheimer AG.

Ueli Utzinger (Foto) hat während 30 Jahren Marketing- und Kommunikationskonzepte für inter­national ausgerichtete Industrie- und Pharmaunternehmen sowie Finanzdienstleister entwickelt und erfolgreich umgesetzt. In diesem Kontext war er auch verantwortlich für Markenstrategie, Markenentwicklung und -führung dieser Unternehmen.

Dietmar Siemssen, Vorstandsvorsitzender von Gerresheimer, freut sich über die Zusage: „Ueli Utzinger hat unseren Strategieprozess sehr eng begleitet und aktiv mitgestaltet. Wir haben ihn als dynamischen Macher und wertvollen Impulsgeber erlebt. Er wird unseren Transformationsprozess durch eine aktive und kreative Kommunikation für unsere Kunden, Partner, Investoren, Stakeholders und Mitarbeitende sicht- und erlebbar machen.“

Ueli Utzinger löst Jens Kürten ab, der Gerresheimer nach 12 Jahren erfolgreicher Marke­ting- und Kommunikationsarbeit verlässt, um sich beruflich neu zu orientieren. Dietmar Siemssen verabschiedet den abtretenden Marketing- und Kommunikationsverantwort­lichen: „Jens Kürten hat in den letzten 12 Jahren einen hervorragenden Job gemacht und durch seine professionelle Arbeit maßgeblich dazu beigetragen, dass sich Gerresheimer heute zu den weltweit führenden Anbietern von Lösungen und Produkten für Pharma, Biotech und Beauty zählen darf. Der Vorstand von Gerresheimer bedankt sich herzlich für das Geleistete und wünscht ihm alles Gute für die berufliche und private Zukunft.“

Jens Kürten (Foto) scheidet Mitte Februar 2022 aus dem Unternehmen aus. Der engagierte Pressemann der Industrie ist ein bekanntes Gesicht in der Landeshauptstadt. Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre war Kürten zunächst Pressesprecher der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). 1999 wechselte er dann als Pressechef zu Ericsson in Düsseldorf. Vier Jahre später blieb er zwar am Seestern in Heerdt, wechselte aber nach Vodafone als Leiter der externen Kommunikation. Dort war Jens Kürten fast sieben Jahre, um dann zu Gerresheimer zu wechseln. Zunächst als stellvertretender Pressechef. Im Mai 2010 wurde er dann Presse- und Marketingchef. Jens Kürten wird seinen Nachfolger noch bis am 18. Februar 2022 unterstützen und einen reibungslosen Übergang sicherstellen.

Podcast – Jubiläumsausgabe 75: Digitale Trends 2022 in der Unternehmenskommunikation / 140 Jahre Teekanne / Veranstaltungsprogramm des Ausbilderkreises 2022 / Update Betriebsratswahlen 2022 / Tipps für das nächste digitale Meeting

Die Zeit klassischer Prozesse, ob Sales, Services, Bildung oder Kommunikation, ist vorbei. Die Zeit für deren Übersetzung ins Digitale ist längst gekommen. Die Qualität von Beratungsgesprächen und Produktpräsentationen ist keine Frage des Ortes, ebenso wenig wie die Produktivität der Arbeit, der Erfolg eines Workshops oder der Impact einer Konferenz. Entscheidend ist das richtige Toolset. Was das bedeutet für die Zukunft der digitalen Kommunikation in den Betrieben, sagt uns in der 75. Folge unseres Podcast „Düsseldorfer Wirtschaft“ Frank Trimborn von der Düsseldorfer Digitalagentur anymotion.

Wir sprechen außerdem über die Themen und Termine, die jetzt wichtig werden: das neue Veranstaltungsprogramm des „Ausbilderkreises“, der Preis für nachhaltige Gastronomie der Metro, der 140. Geburtstag der Teekanne, Tipps für das nächste digitale Meeting und die Betriebsratswahlen 2022. Auch der denkwürdige Abschied unserer Bundeskanzlerin und die neuen Corona werden Themen sein.

Dies ist die letzte Sendung der „Düsseldorfer Wirtschaft“ in diesem Jahr. Im Januar starten wir dann mit der drittel Staffel mit einigen Neuerungen. Unter anderem werden wir dann Themenreihen platzieren und ein Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Auch freuen wir uns, dass wir unseren Arbeitsjuristen Alexander Jarre für eine Mitarbeit gewinnen konnten. Er wird uns 2022 regelmäßig arbeitsrechtliche Update geben.

Bitte, hinterlassen Sie uns ein „gefällt mir“ und empfehlen Sie unseren Podcast in Ihren beruflichen und persönlichen Netzwerke gerne weiter. Unser Podcast ist kosten- und werbefrei. Wir bedanken uns bei unserem Produzenten Frank Wiedemeier für die Unterstützung und bei der Unternehmerschaft Düsseldorf für die finanzielle Begleitung. Sie finden uns im Netz unter unternehmerschaft.de und u.a. auf den Plattformen ApplePodcast und Spotify.

Generationenwechsel bei den Münsteraner Groß- und Außenhändlern

Der Unternehmens- und Arbeitgeberverband „WIGADI Münsterland e.V.“ hat eine neue Geschäftsführung. Die Mitglieder des Verbandes beriefen Rechtsanwältin Sahi Onay und Rechtsanwalt Michael Grütering zu den neuen Geschäftsführer/in. Sie lösen Rechtsanwältin Uta-Maria Gaubitz ab, die 30 Jahre den Verband mit Sitz in Münster erfolgreich leitete und sich nun anderen Aufgaben widmen will.

Sahi Onay studierte Rechtswissenschaften in Bielefeld und machte anschließend ihr Referendariat in Münster. Seit 2003 war  sie als selbstständige Anwältin in Münster tätig, seit 2006 auch als Fachanwältin für Arbeitsrecht.

RA Michael Grütering leitet neben dem Standort Münster auch die Geschäftsstellen in Düsseldorf, Köln, Gelsenkirchen und Bielefeld. Damit ist der WIGADI-Verband das größte Arbeitgebernetzwerk für die Bereiche Groß- und Außenhandel sowie Dienstleistungen in Nordrhein-Westfalen mit fast 700 Unternehmen mit  ca. 50.000 Beschäftigten.

Das hauptamtliche Verbandsteam besteht aus Juristen, Veranstaltungsexperten und Fachleuten für Bildung und Kommunikation. Der Verband berät seine Mitgliedsunternehmen in allen Fragen zum Tarifrecht, Arbeitsrecht, Sozialrecht sowie zu den Themen Ausbildung, Azubimarketing, Fachkräftesicherung und Weiterbildung. Auch die interne und externe Kommunikation sowie Trainings und Coachings gehören zum Portfolio des Verbandes.

Bildunterschrift: v.l.n.r.: Michael Grütering, Vorsitzender Hans-Peter Flinks, Geschäftsführer der Lueb und Wolters GmbH & Co. KG, Uta-Maria Gaubitz, Vorstandsmitglied Ralf Lembeck, Prokurist der H. Gautzsch Zentrale Dienste GmbH, Sahi Onay und Vorstandsmitglied Markus Florian, Geschäftsführer der Mosecker GmbH & Co. KG.

Restaurant Erasmus gewinnt METRO Preis für nachhaltige Gastronomie

Das Restaurant erasmus in Karlsruhe gewinnt den METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2021, der bereits zum dritten Mal ausgelobt wurde. Das nachhaltige Fine-Dining Konzept von Andrea und Marcello Gallotti hatte es nach der Vorauswahl durch eine Fachjury zunächst unter die Top drei geschafft und rückte in einer öffentlichen Online-Abstimmung auf Platz 1. Die Preisverleihung fand am 2. Dezember im Rahmen des 14. Deutschen Nachhaltigkeitstages statt.

Seit 2016 Deutschlands erstes biozertifiziertes Fine-Dining Restaurant und nun auch Gewinner des METRO Preises für nachhaltige Gastronomie: Das Restaurant erasmus aus Karlsruhe, vertreten durch Andrea und Marcello Gallotti, hat mit seinem nachhaltigen Gesamtkonzept nicht nur die Fachjury, sondern auch die breite Öffentlichkeit überzeugt und die meisten Stimmen im Online-Voting erhalten. „Andrea und Marcello Gallotti setzen auf sorgfältig ausgewählte Produkte sowie volle Transparenz für ihre Gäste. Mit viel Herzblut wird hier an jeder möglichen Stellschraube gedreht und in die Zukunft investiert“, so das Urteil der Fachjury. Als Erstplatzierte dürfen sich Andrea und Marcello Gallotti nun über einen METRO Einkaufsgutschein in Höhe von 2.000 Euro sowie über eine professionelle 360-Grad-Gastronomie-Beratung durch einen METRO Gastro-Consultant freuen.
„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und danken den vielen Menschen, die für uns gestimmt haben“, so Andrea und Marcello Gallotti. „Sie bestätigen uns in dem von uns eingeschlagenen Weg zu mehr Nachhaltigkeit in der Gastronomie. Dazu gehören für uns die Biozertifizierung, handwerklich wertvolle Lebensmittel, die Verwendung von alten Sorten und Rassen und der Einsatz von weniger, dafür jedoch geschmacklich intensiverem Fleisch.“

Online-Abstimmung und Preisverleihung

Die Preisverleihung fand am 2. Dezember im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf als hybride Veranstaltung statt. Über eine Live-Schalte wurden die Finalistinnen und Finalisten noch einmal präsentiert und die Platzierungen in einem spannenden Countdown verkündet. Im Vorfeld hatten alle drei ihr Konzept bereits auf der METRO Website mit einem Textporträt und einem Video vorgestellt. Über die Website hatte die Öffentlichkeit vom 5. bis zum 19. November 2021 für ihre Favoritinnen und Favoriten abstimmen können. Auf Rang zwei und drei schafften es das Umwelt-Bildungszentrum aus Berlin und das Hotel Hohenhaus aus Herleshausen. Sie erhielten Einkaufsgutscheine im Wert von 1.000 Euro und 500 Euro.

Sonderpreis für Newcomer in dernachhaltigen Gastronomie geht an nachhaltiges Imbiss-Konzept aus Siegen

In diesem Jahr lobt METRO zudem einen Sonderpreis aus: den „Sonderpreis für Newcomer in der nachhaltigen Gastronomie“. Dieser geht an BÄM FOOD und Inhaber Alexander Nikolay. Der Imbiss mit angegliedertem Feinkostenladen in Siegen zeigt: nachhaltig geht auch im Schnellrestaurant. Alexander Nikolay überzeugt die Jury mit seinem erst dieses Jahr im Mai eröffneten Gastro-Betrieb – er zeigt ein unkonventionelles nachhaltiges Gastrokonzept und beweist Mut mit der Eröffnung in Corona-Zeiten. Hierfür erhält er eine besondere Auszeichnung, die unter anderem eine eintägige Schulung zum nachhaltigen Kochen beinhaltet.

Impulsgeber für die Branche

Der METRO Preis für nachhaltige Gastronomie möchte kreativen, grünen Gastro-Initiativen eine Bühne bieten, die zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine leere Worthülse ist. Der Preis zeichnet Betriebe aus, die Umwelt und Klima schonen sowie ganzheitlich denken. Gleichzeitig soll die Auszeichnung die Gastrobranche anspornen und inspirieren mit nachhaltigen Projekten anzufangen, weiterzumachen und diese zu verbessern. Daher steht für die Preisvergabe auch nicht die Perfektion des Konzepts im Mittelpunkt, sondern die Leidenschaft, mit der es umgesetzt wird. Der Finalrunde vorausgegangen war die Auswahl der drei Kandidatinnen und Kandidaten durch eine neunköpfige Experten-Jury, dieses Jahr bestehend aus: Ulrich Glemnitz (Gründer und Geschäftsführer Bunte Burger, Gewinner METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2020), Ingrid Hartges (Hauptgeschäftsführerin Deutscher Hotel- und Gaststättenverband, DEHOGA Bundesverband), Christian Krüger (ehemaliger Sternekoch und heute Leiter HoReCa bei METRO Deutschland), Peter Link (Chefredakteur und Herausgeber vegconomist), Clément Tischer (Co-Founder der NX-FOOD GmbH), Matthias Tritsch (Vorstand bei greentable e.V.), Kerstin Vlasman (Gründerin und Inhaberin FLORIS Catering, Zweitplatzierte METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2020), Andrea K. Weber (Director Corporate Responsibility METRO AG), Dr. Florian Wecker (Co-Initiator der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.).

Weiterführende Informationen finden Sie unter: metro.de/aktionen/nachhaltige-gastronomie

Henkel platziert erfolgreich zwei Sustainability-Linked Bonds im Gesamtvolumen von rund 720 Mio. Euro

Nach Einführung seines neuen „Sustainable Finance Framework“ vor gut einem Monat hat Henkel nun die ersten beiden Emissionen unter den Vorgaben dieses Rahmenwerks platziert. Beide Anleihen sind im „Sustainability-Linked Bond“-Format. Es wurde eine Anleihe mit einem Volumen von 500 Mio. Euro, einer Laufzeit von elf Jahren und einem Zinssatz von 0,5 Prozent sowie eine Anleihe mit einem Volumen von 250 Mio. US-Dollar (umgerechnet ca. 220 Mio. Euro), einer Laufzeit von fünf Jahren und einem Zinssatz von 1,8 Prozent begeben. Damit ist Henkel das erste Unternehmen in seinem Sektor, das eine Euro Sustainability-Linked-Anleihe platziert. Mit der Sustainability-Linked US-Dollar-Anleihe ist Henkel zudem der erste Emittent überhaupt im Eurodollar-Markt. Die Emissionserlöse sollen für allgemeine Unternehmenszwecke genutzt werden, u. a. für die Refinanzierung einer fällig gewordenen Anleihe.

„Die Platzierung der beiden Anleihen unterstreicht erneut unser Engagement und unseren Pioniergeist im Bereich nachhaltiger Finanzierungen. Gleichzeitig bekräftigen wir mit dieser Emission den Anspruch unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Auch der Finanzbereich hat sich das Ziel gesetzt das Thema Nachhaltigkeit aktiv voranzutreiben”, sagte Henkel-Finanzvorstand Marco Swoboda. „Die erfolgreiche Transaktion zeigt außerdem einmal mehr die hohe Kreditwürdigkeit und den hervorragenden Zugang unseres Unternehmens zu den Kapitalmärkten.“

Die Finanzierungskosten für die Anleihen sind, wie im „Sustainable Finance Framework“ festgelegt, an die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele von Henkel gekoppelt. Dabei hat Henkel drei unterschiedliche Leistungsindikatoren und konkrete Zielgrößen festgelegt. Dabei geht es zum einen um die Reduzierung von CO2-Emission, zum anderen die Steigerung des Anteils von recyceltem Kunststoff in Plastikverpackungen. Pro Anleihe werden jeweils zwei der drei definierten Leistungsindikatoren genutzt. Sollte einer oder beide Leistungsindikatoren verfehlt werden, ist eine Anpassung des Zinssatzes vorgesehen. Henkel hat mit den gesetzten Leistungsindikatoren bereits mit der ersten Emission unter dem Sustainable Finance Framework alle vordefinierten Leistungsindikatoren abgedeckt.

Die Platzierung der Euro-Anleihe wurde von ING, Société Générale, Deutsche Bank und HSBC begleitet, die US-Dollar-Anleihe von ING, Société Générale und Deutsche Bank.

Henkel hat im Bereich Sustainable Finance bereits frühzeitig innovative Lösungen umgesetzt. Im Jahr 2018 hat Henkel als erstes Unternehmen in Deutschland und weltweit in seiner Branche eine „grüne Kreditlinie“ abgeschlossen, die Zinskonditionen mit Nachhaltigkeitskriterien verbindet. Im Juli 2020 hat Henkel als erstes Unternehmen weltweit einen so genannten „Plastic Waste Reduction Bond“ emittiert, dessen Erlöse ausschließlich zur Reduzierung von Plastikabfall verwendet werden.

Dieses Dokument enthält Aussagen, die sich auf unseren künftigen Geschäftsverlauf und künftige finanzielle Leistungen sowie auf künftige Henkel betreffende Vorgänge oder Entwicklungen beziehen und zukunftsgerichtete Aussagen darstellen können. Mit der Verwendung von Worten wie erwarten, beabsichtigen, planen, vorhersehen, davon ausgehen, glauben, schätzen und ähnlichen Formulierungen werden zukunftsgerichtete Aussagen gekennzeichnet. Solche Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung der Henkel AG & Co. KGaA. Diese Aussagen sind nicht als Garantien dafür zu verstehen, dass sich diese Erwartungen auch als richtig erweisen. Die zukünftige Entwicklung sowie die von der Henkel AG & Co. KGaA und ihren Verbundenen Unternehmen tatsächlich erreichten Ergebnisse sind abhängig von einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten und können daher (sowohl negativ als auch positiv) wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen. Verschiedene dieser Faktoren liegen außerhalb des Einflussbereichs von Henkel und können nicht präzise vorausgeschätzt werden, zum Beispiel das künftige wirtschaftliche Umfeld sowie das Verhalten von Wettbewerbern und anderen Marktteilnehmern. Eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen ist weder geplant noch übernimmt Henkel hierzu eine gesonderte Verpflichtung.

Und es geht doch: Neue Studie zeigt Faktoren für gelungene Innovationen in der Verwaltung

Es gibt in Deutschland zwar schon einige gute Beispiele für Innovationen im öffentlichen Sektor. Doch den meisten mangelt es an Skalierung. Sie sind oft nur Leuchtturmprojekte: Was vor Ort erfolgreich ist, gelangt selten in die Fläche. Eine systematische Analyse erfolgreicher Projekte zeigt: Erfolgsentscheidend sind vor allem konsequente Maßnahmen in den vier Themenfeldern Organisation, Personal, Technologie und Gesetzgebung. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer gemeinsamen Studie von McKinsey & Company in Düsseldorf und der Hertie School mit dem Titel „Und es geht doch! Wie die Skalierung digitaler Innovationen in der Verwaltung gelingt“. Für die Studie haben die Autor:innen u.a. zahlreiche Gespräche mit Expert:innen aus Politik und Verwaltung geführt und Dutzende Praxisbeispiele ausgewertet.

„Die Digitalisierung von Staat und Verwaltung hat in der zurückliegenden Legislaturperiode spürbar Fahrt aufgenommen. Es gibt zahlreiche Projekte und Initiativen, die bereits heute wichtige Beiträge zur digitalen Transformation des Staates leisten“, stellt McKinsey Senior Partner Björn Münstermann fest, Leiter Public Sector in Deutschland und Österreich. Doch die meisten Projekte seien nicht skalierbar und entfalten keine umfassende Wirkung. Die Folge: Verbesserungen von Services, Prozessen und Projekten erfolgen nur punktuell und nicht flächendeckend.

Projekte, die in der Fläche erfolgreich sind, zeichnen sich vor allem durch drei Leitprinzipien aus. Björn Münstermann: „Innovation wird dort als Priorität verstanden und ist Teil des Selbstverständnisses; es gibt mehr Mut zu unfertigen Lösungen – Stichwort „Minimum viable product“. Höher seien auch die Kooperationsbereitschaft und das sektorübergreifende Agieren der Behörden intern, aber auch mit externen Expert:innen.“ Erfolgskritisch sind der Studie zufolge darüber hinaus konkrete Maßnahmen rund um die Themenfelder Organisation, Personal, Technologie und Gesetzgebung.

Die vier Faktoren, die Innovation ermöglichen

Stichwort Organisation: „Behörden sollten die Projekte nicht mehr klassisch mit einem umfassenden Planungs- und Genehmigungsverfahren angehen. Stattdessen ist eine effiziente und schnelle Umsetzung geboten“, sagt Gerhard Hammerschmid, Direktor des Centre for Digital Governance der Hertie School. Der strengen Haushaltssystematik sollte ein eigenes Budget gegenübergestellt werden, das es Behörden in einem sicheren Rahmen erlaube, Innovationen zu testen, und ein schrittweises, iteratives Arbeiten ermöglicht. „Neue Projekte müssen mit modernem und agilem Projektmanagement statt mit Linienplanung und Wasserfall-Logik starten.“ Dabei könnte die Arbeitsweise von Innovationslaboren als Vorbild dienen, wie „Nesta“ in Großbritannien, „La 27e Région“ aus Frankreich oder das österreichische „Gov Lab“.

Ein weiterer wichtiger Faktor: Personal. „Weg von der rein linearen Beamtenlaufbahn hin zu einem stärker auf Fähigkeiten und Leistungen ausgerichteten aktivem Personalmanagement“, so fasst es Studienautor Björn Münstermann zusammen. Voraussetzung dafür: ein verändertes Einstellungs- und Beförderungssystem, neue Karrierewege und die verstärkte Einbeziehung von externer Expertise. Vorbilder könnten nicht nur Programme wie das kanadische Interchange sein. Auch in Deutschland gebe es bereits Programme wie DigitalService4Germany, um z.B. IT-Fachkräfte in die Regierung zu holen, oder das Querwechsler-Netzwerk, das sich für Karrieren im öffentlichen Sektor einsetzt.

Stichwort Technologie: Cloud-Technologien bieten nach Ansicht von Hertie School und McKinsey enormes Potenzial für die Skalierung von Innovationen. Um dieses zu nutzen, sollte die Verwaltung auf eine souveräne Multi-Cloud-Strategie setzen, die eine Nutzung von Hyperscalern ggf mit nationalen Partnern sowie die Entwicklung eigener Open-Source-Lösungen vorsieht. Um digitale Projekte und Angebote in der gesamten Verwaltung zu verbreiten, schlagen die Studienautoren u.a. den Aufbau eines digitalen Marktplatzes vor, der eine einfache und unbürokratische Beschaffung ermögliche.

Auch für die Gesetzgebung liefern Hertie School und McKinsey praktische Verbesserungsvorschläge. „Auch bestehende Gesetze müssen digitaltauglich sein“, stellt Gerhard Hammerschmid fest und spricht sich für die Einführung eines Digital-TÜVs nach dänischem Vorbild aus. Dort prüft die Agentur für Digitalisierung schon seit 2018 jeden Gesetzentwurf anhand eines Sieben-Punkte-Katalogs auf Digitaltauglichkeit. Ein großes Hindernis für die unbürokratische Umsetzung digitaler Löungen ist außerdem häufig das Schriftformerfordernis. „Um den Zugang zu digitalen Servies für Büger:innen deutlich zu erleichtern, braucht es eine Rechtsvereinfachung und einen Wegfall des Schriftformerfordernisses“, so das Fazit der Studienautoren. Zudem sollten neue Gesetze künftig in Gesetzgebungslaboren digitaltauglich und nutzerfokussiert geschrieben werden, wobei unterschiedliche Beteiligte zu involvieren seien.

Die Studie zum Download finden Sie unter: http://mck.de/undesgehtdoch

Rheinmetall: neue Technologiefelder, neue strategische Investition

Im Zuge ihrer Digitalisierungsstrategie plant die Düsseldorfer Rheinmetall AG (Foto: Zentrale von Rheinmetall), 25,1% der Unternehmensanteile an dem Digitalisierungsdienstleister und IT-Anbieter 4iG zu übernehmen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde nun zwischen der Rheinmetall AG und dem Mehrheitsaktionär unterzeichnet.

Die Kooperation soll entscheidend dazu beitragen, die Stellung Rheinmetalls als führendes Systemhaus für Sicherheitstechnologien in Zentral- und Osteuropa weiter zu stärken. Auch im Hinblick auf die Erschließung ziviler Märkte und neuer Technologiefelder wie z.B. der Satellitentechnologie bietet die geplante Zusammenarbeit große Chancen. So wird 4iG als strategischer IT-Partner von Rheinmetall fungieren, um neue digitale Marktpotenziale zu erschließen.

„Die Vereinbarung mit Rheinmetall unterstützt unsere Vision einer internationalen Expansion im Technologiesektor“, so Gellért Jászai, der Präsident und Vorstandsvorsitzende von 4iG.

Die in Budapest ansässige und börsennotierte Firma 4iG soll künftig zudem als Digitalisierungsdienstleister für Rheinmetall in Ungarn wirken. Hierfür ist ein separates Joint-Venture von Rheinmetall (51%) und 4iG (49%) für den Aufbau und Betrieb eigener IT-Infrastrukturen und -Services in Ungarn geplant.

Im Zuge der Kooperation mit 4iG wird Rheinmetall in der Lage sein, gemeinsam mit dem neuen Partner das eigene Portfolio an digitalen Produkten zu erweitern und digitale Dienste als Ergänzung zum Geschäft mit militärischen Produkten zu entwickeln. So soll im Zuge der künftigen Kooperation nicht allein die Digitalisierung der Streitkräfte (Sichere Cloud, C4ISTAR Weiterentwicklung) vorangetrieben, sondern auch das Angebot zur Bereitstellung und zum Schutz kritischer Infrastrukturen sowie im Bereich der Cybersecurity maßgeblich weiterentwickelt werden.

Rheinmetall wird als Anteilseigner an 4iG direkt an einem Anbieter von kritischen Infrastrukturen in Ungarn und Zentraleuropa beteiligt sein und somit Informationstechnik und Telekommunikation (IKT) als unverzichtbare Dienstleistung für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft sicherstellen. Dies umfasst Leistungen und Produkte in der Sprach- und Datenübertragung sowie im Bereich sichere Dateninfrastrukturen, die für die staatliche Verwaltung, den Bildungs- und Gesundheitssektor, aber auch für privatwirtschaftliche Akteure von zentraler Bedeutung sind. Neben den geplanten Aktivitäten auf dem Gebiet kritische Infrastrukturen bieten sich zusätzliche Kooperationspotenziale auf den Technologiefeldern IT-Sicherheit, Sensorik, Künstliche Intelligenz, Robotik und Satellitenkommunikation.

„Die Beteiligung an 4iG ist integraler Bestandteil der Digitalisierungsstrategie von Rheinmetall, stellt aber auch ein besonderes Bekenntnis zum Standort Ungarn dar. Rheinmetall hat als Unternehmen in den vergangenen Jahren die Internationalisierung seines Geschäfts entschieden vorangetrieben und neben dem Ursprungsland Deutschland auch Großbritannien, Australien und Ungarn als neue Heimatmärkte gewonnen. In diesen und weiteren westlichen Ländern baut Rheinmetall lokale Strukturen in der Produktion sowie in Forschung und Entwicklung auf und strebt hierdurch an, ein möglichst komplettes Leistungsspektrum im Bereich der Sicherheitstechnologie anzubieten“, so der Vorstandsvorsitzende der Rheinmetall AG Armin Papperger.

PwC-Studie zur Vorstandsvergütung: Weiter sinkende Gehälter wegen COVID-19, sattes Plus im TecDax

Die Vorstandsmitglieder deutscher Dax-Unternehmen verdienten 2020 deutlich weniger als im Vorjahr: Die Vorstandsvorsitzenden (CEOs) erhielten im Median 5,1 Millionen Euro. Das entspricht einem Minus von 6,5 Prozent gegenüber 2019 (5,5 Millionen Euro). Auch die weiteren Dax-Vorstandsmitglieder (CXOs) erhielten mit 2,3 Millionen Euro im Median eine geringere Vergütung (-9,5 Prozent gegenüber 2019). Hauptgrund für die geringere ausgezahlte Vorstandsvergütung ist die durch die anhaltende Corona-Pandemie eingetrübte weltwirtschaftliche Lage.

Das sind einige der Kernergebnisse der aktuellen Studie zur „Vorstands- und Aufsichtsratsvergütung 2021“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland. Die Analyse untersucht die Vergütung der Mitglieder von Vorständen und Aufsichtsräten im Jahr 2020 der 160 Unternehmen, die zum Stichtag, den 31. Dezember 2020 in Dax, MDax, SDax und TecDax gelistet waren. Nicht berücksichtigt hat PwC die seit September 2021 veränderte Indexzusammensetzung, um die Analyse konsistent auf das Geschäftsjahr 2020 zu beziehen. Die Vergütungsstudie von PwC erscheint seit 2016 jährlich.

Geringere Vergütung in allen Dax-Indizes – außer im TecDax

Mit Blick auf die einzelnen Indizes ging die Vergütung bei den Dax-Vorstandsvorsitzenden im Median am stärksten zurück. Hauptgrund: Etwa 11 Prozent der Dax-CEOs verzichteten aufgrund der Corona-Pandemie auf Teile ihrer Vergütung. Im SDax gab es ebenfalls starke Einbußen für die Vorstandsvorsitzenden

(-11,6 Prozent), im MDax blieb die Vergütung annähernd auf dem Vorjahresniveau (+0,6 Prozent). Im TecDax hingegen stieg die Vergütung der Vorstandsvorsitzenden gegenüber 2019 deutlich, um satte 13,6 Prozent.

Bei den weiteren Mitgliedern der Vorstände zeigt die Studie eine ähnliche Entwicklung: Im Median sank deren Vergütung im Dax um 9,5 Prozent, und 14 Prozent der Vorstände verzichteten auf Teile ihres Gehalts. Im MDax lag der Rückgang bei 6,1 Prozent, im SDax blieb die Vergütung etwa auf dem Vorjahresniveau bei 859.000 Euro. Abermals gegenläufig zum allgemeinen Trend war die Entwicklung im TecDax: Hier verdienten Vorstandsmitglieder im Median rund 6,5 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2019. Petra Raspels, Partnerin und Head of People & Organisation bei PwC Deutschland und Europa, sagt: „Das Geschäftsjahr 2020 war für viele Unternehmen der Dax-Familie eine Herausforderung. Und das spiegeln die im Schnitt weiter sinkenden Vorstandsvergütungen klar wider.“

Nachhaltiges Handeln beeinflusst Vorstandsvergütung immer stärker

Weiteres Ergebnis der Vergütungsstudie von PwC: Die Vergütungssysteme der untersuchten Gesellschaften berücksichtigen nachhaltiges Handeln immer stärker. Diese Entwicklung verstärken regulatorische Vorgaben des Aktiengesetztes und des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) zusätzlich. Mitglieder von Vorständen erhalten neben der fixen eine variable Vergütung mit kurzfristigen (einjährigen) und langfristigen (mehrjährigen) variablen Anteilen.

So zeigt die Analyse der Vorstandsvergütung: Im Dax lag der fixe Anteil der Vergütung in den vergangenen Jahren relativ stabil bei 40, die variable Vergütung bei 60 Prozent. Letztgenannte berücksichtigt neben der kurzfristigen auch die mittel- bis langfristige Entwicklung der Unternehmen. Interessant ist, dass der Anteil der gewährten variablen Vergütung in 2020 im SDax erstmalig über dem im MDax liegt. Im MDax liegt der variable Vergütungsanteil bei 50 Prozent, im SDax bei 53 Prozent. Im TecDax waren die Unterschiede zwischen fixer und variabler Vergütung am größten (35 gegenüber 65 Prozent).

Auffällig: Im untersuchten Jahr 2020 gab es bei fast allen Unternehmen solche langfristigen variablen Anteile an der gewährten Vergütung, und diese sind im Schnitt über alle Indizes verteilt gegenüber 2019 gestiegen. Im Dax etwa lag der Anteil der langfristigen variablen Vergütung bei 63 gegenüber 37 Prozent; 2019 waren es 60 zu 40 Prozent. Im MDax ist der LTI-Anteil um 1 Prozent gesunken, im SDax jedoch um 6 Prozentpunkte gestiegen. Der TecDax relativiert den Schnitt durch eine Veränderung des LTI-Anteils um -3 Prozentpunkte.

Aufsichtsräte: steigende Vergütung, wachsender Frauenanteil

Die Analyse ergab darüber hinaus: Vorsitzende in Aufsichtsräten erhielten der Vergütungsstudie zufolge im Jahr 2020 mehr Vergütung als 2019, und zwar in beinahe allen Indizes: Bei den Gesellschaften im MDax waren es im Median 218.000 Euro (+12 Prozent), im SDax 102.000 Euro und im TecDax 132.000 Euro. Im Dax verdienten die Vorsitzenden von Aufsichtsräten im Median 336.000 Euro und damit etwa genauso viel wie im Vorjahr (2019: 334.000 Euro). Im Vergleich zu ihren Kolleg:innen im MDax erhielten sie das 1,5-Fache, gegenüber denen im SDax sogar das rund 3,3-Fache und gegenüber denen im TecDax das rund 2,5-Fache.

Der Frauenanteil lag in Aufsichtsräten über alle Indizes hinweg bei 31 Prozent – und damit in etwa auf dem Niveau der Vorjahre. Im Jahr 2020 waren im Dax 16 Prozent der CXOs weiblich, im MDax 15 Prozent und im SDax 7 Prozent. Der Vorsitzendenposten war demgegenüber – sowohl in Aufsichtsräten als auch in Vorständen – vergleichsweise selten mit einer Frau besetzt (7 Prozent über alle Indizes hinweg). PwC-Expertin Petra Raspels sagt: „Wir sehen seit der ersten Vergütungsstudie 2016 zwar einen wachsenden Frauenanteil, aber er steigt durchschnittlich nur leicht. Beschleunigend wirkt womöglich das Zweite Führungspositionen-Gesetz.“ Das Gesetz trat im August 2021 in Kraft und sieht vor, dass börsennotierte und paritätisch mitbestimmte Unternehmen künftig mindestens eine Frau in den Vorstand berufen müssen, sofern ihr Vorstand aus mehr als drei Personen besteht.

TEEKANNE feiert 140. Geburtstag

Seit 140 Jahren steht die Marke TEEKANNE für beste Qualität und unbeschwerten Teegenuss. Unter dem Motto „140 Jahre TEEKANNE – Genießen mit gutem Gefühl“ steht deshalb auch die TEEKANNE POS-Aktion zum Jahresbeginn. Neben dem vielfältigen Angebot an Tee-Kreationen für die guten Vorsätze am Jahresanfang unterstützt TEEKANNE anlässlich des Jubiläums die „Aktion Mensch“ und verlost Jahreslose im Gesamtwert von 25.000 € unter allen Teilnehmern. Vom 3. bis zum 28. Januar 2022 lädt ein attraktiver Aktionsaufbau, der TEEKANNE „Feier-Starter 140“, im teilnehmenden Handel Teefreunde dazu ein, eins von insgesamt 700 Jahreslosen der Soziallotterie „Aktion Mensch“ zu gewinnen. Damit leistet der Düsseldorfer Teehersteller nicht nur einen Beitrag zur Förderung sozialer Projekte – die Gewinner haben darüber hinaus die Chance auf einen Lotteriegewinn von bis zu einer Million Euro. Das bundesweite Gewinnspiel wird über den TEEKANNE „Feier-Starter“ sowie über die Aktions-Topschilder auf den Displays und auf der TEEKANNE Homepage aufmerksamkeitsstark inszeniert. Eine Teilnahme an der Verlosung ist bis zum 31. März 2022 im Internet unter www.gewinnspiel.teekanne.de möglich.

Der TEEKANNE „Feier-Starter“ kann marktindividuell und entsprechend den Kundenvorlieben z.B. mit TEEKANNE-Displays Natur Kräuter- und Früchtetee, Harmonietees und Ländertees bestückt werden. Begleitet wird die TEEKANNE Jahresstartaktion durch eine große, deutschlandweite TEEKANNE TV-Kampagne sowie Unterstützung in Print- und Online-Medien sowie Social Media.

Großhändler begrüßen Koalitionsvertrag

Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen begrüßt die Einigung von SPD, Grünen und FDP auf einen Koalitionsvertrag. „Es ist ein gutes Zeichen, dass wir jetzt bald wieder eine handlungsfähige Bundesregierung haben“, so BGA-Präsident Dr. Dirk Jandura. „Die vierte Welle der Corona-Pandemie droht unser Land und unsere Wirtschaft erneut lahmzulegen. Klimawandel, Fachkräftemangel und digitaler Strukturwandel verändern unsere Wirtschaft. Die Aufgaben für die neue Bundesregierung sind deshalb enorm. SPD, Grüne und FDP haben heute einen ambitionierten Fahrplan vorgelegt. Die starke Betonung von Modernisierung, digitalem Aufbruch und Investitionen ist richtig. Bisher hat es an der Umsetzung gehapert, und wir hoffen, dass das nun anders wird“, so Jandura.

„Eine wettbewerbsfähige Wirtschaft ist das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Ohne eine Erneuerung der wirtschaftlichen Grundlagen, ohne leistungsstarke Unternehmen werden wir weder die Bewältigung des Klimawandels noch unseren Sozialstaat finanzieren können“, so der BGA-Präsident weiter.  

„Wir müssen dringend den Klimaschutz und seine Vorgaben so gestalten, dass auch kleine und mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung nicht auf der Strecke bleiben“, betont Jandura. „Viele Großhändler, Außenhändler und Dienstleister haben mit zu hohen Energiepreisen, zu vielen Vorschriften und Auskunftspflichten sowie dem dramatischen Fachkräftemangel zu kämpfen. Wir werden all diese Aufgaben nur im Dialog miteinander lösen können. Deshalb ist es gut, wenn sich Wirtschaft und Politik wieder aufeinander zubewegen“, so der BGA-Präsident.

Kritisch beurteilt Jandura die Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro: „Durch diesen Eingriff wird die Arbeit der Mindestlohnkommission ebenso entwertet wie die gemeinsame Lohnfindung von Arbeitgebern und Gewerkschaften per Tarifvertrag.“ Ebenso kritisch sei, „dass die Bundesregierung offensichtlich das Ziel nicht weiterverfolgt, die Sozialversicherungsbeiträge unter 40 Prozent zu halten. Die Kosten des Sozialstaats dürfen dauerhaft nicht aus dem Ruder laufen“, so Jandura.

„Kritisch ist auch das Vorhaben, Freihandelsabkommen nachträglich noch durch zusätzliche Forderungen nach verpflichtenden Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtstandards zu überfrachten. Das führt zum Scheitern dieser Handelsabkommen und Deutschland droht, den erleichterten Zugang zu internationalen Märkten an Länder wie China zu verlieren.“