Mit LED-Lichterketten 100.000 Tonnen CO2 einsparen

Ob am Tannenbaum, an der Haustür oder im Fenster: Für viele Deutsche gehören Lichterketten zum Weihnachtsfest dazu. Immer mehr Haushalte schmücken ihr Zuhause dabei mit LED-Lämpchen. Eine gute Nachricht, denn insgesamt können so 100.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

In der Advents- und Weihnachtszeit 2020 haben die Deutschen fast 19 Milliarden Lämpchen an Lichterketten brennen lassen – im Vorkrisenjahr 2019 waren es rund zehn Prozent weniger. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov. Viele Haushalte ersetzen dabei ihre alten Glüh- und Halogenlämpchen durch LED-Varianten. Für die Umwelt ist dieser weihnachtliche Klimaschutz von Vorteil: Nach Angaben der Verbraucherzentrale ist der Stromverbrauch der klimaschonenden Lämpchen rund zehn Mal niedriger als bei konventionellen Lichterketten.
100.000-mal zum Weihnachtsmann und zurück
Wenn sechs Wochen lang die Lichterketten täglich von 16 bis 23 Uhr brennen, spart ein Haushalt pro Lichterkette rund 7,35 Kilowattstunden Strom, was umgerechnet rund 2,8 Kilogramm weniger CO2-Emissionen sind. Würden die gut 40 Millionen deutschen Haushalt ihre alten Lichterketten durch LED-Lämpchen ersetzen, könnten jedes Jahr zur Weihnachtszeit rund 100.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Zum Vergleich: Ein Flug vom Flughafen Köln/Bonn zum Flughafen Longyearbyen auf Spitzbergen in Norwegen, dem angeblichen Wohnort des Weihnachtsmannes, stößt knapp über eine Tonne CO2 pro Person aus.
Über Nacht die Lichterketten ausschalten
Wer seine alte, funktionierende Lichterkette nicht ersetzen möchte, kann ebenfalls einen Beitrag zum Klimaschutz leisten: In vielen Haushalten brennen die stimmungsvollen Lichter tags und nachts. Dabei machen die Lichter nur am Abend richtig Freude, wenn man gemütlich am Tannenbaum sitzt. Gerade in der kalten Jahreszeit beinhaltet der Strommix weniger erneuerbare Energien, sodass sich über 14 Kilogramm CO2 pro Lichterkette sparen ließen, wenn diese nur von 16 bis 23 Uhr brennen würden. In Anbetracht der hohen Strompreise schont das nicht nur das Klima, sondern auch das Portemonnaie.

Was die Wirtschaftsexperten des IW über Weihnachten herausgefunden haben :-))

Hierzulande an Heiligabend traditionell sehr beliebt: Kartoffelsalat mit Würstchen. Eine neue Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass die Deutschen für das beliebte Weihnachtsessen unterschiedlich tief in die Tasche greifen müssen. Während man im Bodenseekreis am meisten für den selbstgemachten Kartoffelsalat zahlt, kommen Menschen in Magdeburg günstig davon, sagt das IW.

Neben Gänsebraten, Entenbraten und Raclette steht in rund einem Drittel der deutschen Haushalte ein deftiger Kartoffelsalat mit Würstchen an Heiligabend auf dem Tisch, zeigen aktuelle Daten des Statista Global Consumer Survey. Kein Wunder: Der 24. Dezember gilt deutschlandweit noch als Werktag. Außerdem kommt im Weihnachtsstress ein einfaches Gericht wie Kartoffelsalat mit Würstchen gerade recht – und im Vergleich zu Gänsebraten ist der Klassiker auch noch erschwinglich. Doch eine neue IW-Auswertung zeigt, dass das Gericht in manchen Kreisen Deutschlands fast 25 Prozent teurer ist als in anderen – obwohl die gleichen Produkte und Mengen verwendet werden. Die Berechnungen basieren auf Preisdaten des Lebensmitteleinzelhändlers Rewe.

Um den deutschlandweiten Vergleich möglichst fair zu gestalten, gehen die IW-Wissenschaftler von einem einfachen Rezept bestehend aus Kartoffeln, Zwiebeln, Senf, Mayonnaise, Gewürzgurken, Joghurt und Bockwürsten für vier Personen aus. Wenig zahlen Haushalte etwa im Altenburger Land, in Stendal und in Magdeburg: Hier kostet der Warenkorb mit 5,05 Euro deutschlandweit am wenigsten. Ganz im Gegensatz dazu müssen die Menschen im Bodenseekreis mit 6,24 Euro am tiefsten in die Tasche greifen – und das mit Abstand: Die Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz steht mit 5,87 Euro auf Platz zwei.

Auffallend ist, dass die Preise in den neuen Bundesländern, aber auch in einigen ländlichen Regionen besonders günstig sind. Das liegt zum einen an der Kaufkraft der Kunden: Im Schnitt verdienen die Menschen im Osten noch immer weniger als im Rest der Republik. „Auch die Ladenmieten sind in den neuen Bundesländern niedriger als im Westen. Die Märkte dort können also auch mit niedrigeren Preisen lukrativ wirtschaften“, sagt IW-Ökonom Christoph Schröder. „Außerdem gilt: In Innenstadtlagen sind Produkte häufig teurer als am Stadtrand.“

Höchste Zeit für mehr Tempo bei der Transformation der Wirtschaft – Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind neue Herausforderungen, aber auch Chancen

Thomas Buschmann, Vorsitzender Bankenverband NRW,
Sprecher der regionalen Geschäftsleitung Nordwest,
Deutsche Bank AG, Düsseldorf

„Wie kann die digitale und klimaneutrale Transformation der Unternehmen in NRW am besten finanziert werden?“, lautet die Überschrift einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln(IW), die sich im Auftrag des Bankenverbands NRW, der Sparkassenverbände Rheinland und Westfalen-Lippe, dem Genossenschaftsverband sowie dem NRW-Wirtschaftsministerium zum ersten Mal überhaupt mit den Chancen und Risiken der Transformationsfinanzierung auseinandergesetzt hat. Die Herausforderungen an die Unternehmensfinanzierung sind gewaltig: Das IW Köln schätzt allein für Nordrhein- Westfalen (NRW) einen jährlichen Investitionsbedarf in die Digitalisierung von durchschnittlich 17,2 Mrd. Euro, in die Nachhaltigkeit von bis zu 55 Mrd. Euro. Dies entspricht ungefähr 10 % des NRW-Bruttoinlandsprodukts (BIP). Das werden weder die Unternehmen, noch die Banken alleine schaffen. Allein die unterschiedlichen Finanzierungsbedarfe offenbaren den Veränderungsdruck: Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) haben eine immense Informations-, Beratungs- und Schulungsnachfrage, während es bei Global Playern vor allem um die Bereitstellung großer Investitionsvolumina geht.

Vollständiger Gastbeitrag

Quelle: Bankenverband NRW

Vodafone: „Ausbildungsbotschafter“ LIVE auf Antenne Düsseldorf

Die beiden Auszubildenden Shannon Cooper Noethen und Oliver Dixken berichten am Mittwoch live auf Antenne Düsseldorf über ihre Ausbildung zum Fachinformatiker und die kommenden Einsätze als Ausbildungsbotschafter. Vielen Dank für das Engagement Düsseldorfer Schülerinnen und Schüler bei der Berufswahl zu helfen. Die Sendung gibts über UKW und als Stream über www.antenneduesseldorf.de.

Unsere Ausbildungsbotschafter sind Azubis des 2. und 3. Lehrjahrs, die durch uns geschult werden und anschließend in Schulklassen und Schul-AGs ihre Ausbildungsberufe auf Augenhöhe vorstellen und Rede und Antwort stehen. Wir kombinieren dieses Projekt mit dem Programmmodul „Wirtschaft Pro Schule“ in unserem „Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung“.

Rund 25 Unternehmen aus Düsseldorf beteiligen sich aktiv bei der „Düsseldorfer Ausbildungsbotschaftern“, einem Projekt unseres Kompetenzzentrums. Unternehmen schätzen das Projekt als innovatives „Ausbildungsmarketing peer to peer. Die Azubis der beteiligten Unternehmen kommen direkt in Kontakt mit interessierten Schülerinnen und Schülern und machen so auf die Unternehmen ohne Umwege aufmerksam.

Unternehmen stellen sich jungen Menschen als attraktive Arbeitgeber in der Region vor und gewinnen auf diesem Weg potenzielle neue Fachkräfte. Die Ausbildungsbotschaftern wissen, wie die Schülerinnen und Schüler „ticken“ und wie sie die Botschaften der Betriebe ideal verbreiten können. Schlußendlich fördern die Unternehmen ihre Azubis durch die  Tätigkeit als Ausbildungsbotschafter.

Die „Düsseldorfer Ausbildungsbotschafter“ werden zeitorientiert in mehreren Schulungen auf ihren Job gut vorbereitet. Die Teilnahme ist für die Unternehmen und für die Schulen kostenfrei.

Informationen:
Unternehmerschaft Düsseldorf
Christina Moeser
T: 0211.6690812
E: moeser@unternehmerschaft.de

Unternehmen verschenken Vorlesebibliotheken im Werte von 25.000 EUR

Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ sagen wir unseren vielen Unternehmen, die auch in diesem Jahr wieder Vorlesebibliotheken im Werte von 25.000 EUR an Kitas in Düsseldorf und den Kreisen Mettmann und Neuss verschenkt haben. Sie folgten einem Aufruf unserer Stiftung PRO AUSBILDUNG im Rahmen des diesjährigen „Düsseldorfer Lesefestes“ (www.leseban.de). Die Leseexpertinnen der Stiftung und Buchhändler aus Düsseldorf, allesamt Mitglieder der „Düsseldorfer Lesebande“, wählten aus Klassikern und Neuerscheinungen die besten Bücher heraus und packten sie in diese Bücherbox. In diesen Stunden wurden alle Kisten durch die Mitarbeiter/innen unserer Stiftung verteilt.

Die „Düsseldorfer Lesebande“ wurde im Jahr 2007 von engagierten Leseförderern gegründet als Programm und Projekt der Düsseldorfer Stiftung PRO AUSBILDUNG. Die Ziele des ehrenamtlichen Netzwerks sind die Vermittlung von Lesekompetenz und Leselust, in erster Linie in Kindergärten, Kindertagesstätten, Familien- und Stadtteilzentren und in Schulen. Das Netzwerk möchte das Lesen bei Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen wieder salonfähig zu machen und auf die spannenden Leseveranstaltungen im Stadtgebiet aufmerksam machen.

Leuchtturmprojekte sind unter anderem die Lesepaten des Netzwerkes „Düsseldorf liest vor“, unsere Vorlesereihe „Bosse lesen vor“, verschiedene multikulturelle Angebote unserer Partner und das „Düsseldorfer Lesefest“ für rund 10.000 Kinder und Jugendliche sowie für 2.000 Erwachsene und der Bundesweite Vorlesetag, an dem wir über 150 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer als Vorleser entsenden.

Homeoffice bleibt wichtig für Düsseldorfer Betriebe

Das Arbeiten aus dem Homeoffice ist mittlerweile für viele Beschäftigte Alltag geworden und es klappt besser, als zu Anfang der Pandemie. Das zeigen unterschiedliche Studien. Nach Befragungen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Düsseldorfer Hans-Böckler-Stiftung möchte etwa die Hälfte der Befragten auch nach der Pandemie weiter von zu Hause aus arbeiten.

Gründe sind unter anderem mehr Zeit mit der Familie, oder der Wegfall von Fahrten zum Arbeitsplatz. Es gibt aber auch noch Probleme: Wer im Homeoffice tätig ist, kann abends oft nicht abschalten. Laut Umfrage liegt die Wahrscheinlichkeit bei 45 Prozent und ist damit mehr als doppelt so hoch wie bei Beschäftigten, die nie zu Hause arbeiten. Klare Regeln zu Arbeitszeit und Leistungsanforderungen sind daher sehr wichtig. Schattenseiten des Homeoffice können auch sein: enger getaktete Arbeitstage, fehlendes Teamgefühl oder digitale Kontrolle der Vorgesetzten.

Quelle: Antenne Düsseldorf

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Mercedes me und Mercedes PRO wachsen zusammen

Das Beste aus beiden Welten: Mercedes me und Mercedes PRO wachsen zusammen.

Mercedes-Benz strukturiert das Angebot für gewerbliche Konnektivität neu und erweitert sein digitales Ökosystem um Unternehmensprofile für Pkw und Vans: Ab sofort wird Mercedes me für alle Mercedes‑Benz Fahrzeuge angeboten und steht damit auch gewerblichen Kunden zur Verfügung. Die bisherigen Nutzer von Mercedes PRO erhalten künftig fahrzeugnahe Dienste von Mercedes me, welche identisch oder vergleichbar zu dem bisherigen Angebot sind. Dadurch profitieren sie auch von der zukünftigen Erweiterung des Geschäftskundenangebots im Mercedes me Angebotsportfolio.

Mit der Zusammenführung der Konnektivitätslösungen für private und geschäftliche Kunden sorgt Mercedes‑Benz für ein harmonisiertes Angebot auf einer einheitlichen technischen Plattform. Das kommt dem Kundenwunsch nach einer ganzheitlichen Konnektivitätslösung entgegen, sowohl Pkw als auch Transporter in einem gemeinsamen System nutzen und verwalten zu können.

Tanja Wagner, Head of Commercial Connectivity Mercedes‑Benz: „Eine Vielzahl unserer Kunden nutzt Mercedes-Benz Fahrzeuge sowohl privat als auch geschäftlich. Deshalb folgen wir nun zahlreichen Kundenwünschen nach einer einheitlichen und übersichtlichen Lösung und führen unser Konnektivitätsangebot von Mercedes me und Mercedes PRO zusammen.“

Mercedes me als Marke für fahrzeugnahe Dienste

Im Mercedes me Portal können nun neben dem privaten Profil auch Unternehmensprofile angelegt werden. In der Mercedes me App kann der Nutzer ab sofort bequem zwischen seinen privaten und gewerblichen Fahrzeugen wechseln. Die Fahrzeuganzahl kann im Unternehmensprofil beliebig gewählt werden – eine Anforderung speziell der gewerblichen Kunden.

Geschäftskunden profitieren von den fahrzeugnahen Mercedes me Diensten und einem Mehr an Effizienz, Transparenz und Intelligenz: So reduzieren Wartungs- und Monitoringdienste den Arbeitsaufwand und verbessern die Planbarkeit des Arbeitsalltags mit dem Fahrzeug. Verschiedene Remote-Dienste mit Echtzeit‑Informationen ermöglichen es, die Fahrzeuge stets im Blick zu behalten. Eine intelligente Navigation und Sprachsteuerung machen die Fahrzeuge damit zu hilfreichen Assistenten. Zusätzlich wird die intelligente Fahrzeugdiagnose Mercedes‑Benz Van Uptime als Dienst für Sprinter Kunden in das Angebotsportfolio von Mercedes me für Geschäftskunden aufgenommen.

Die neuen Angebote sind ab sofort in Deutschland und 18 weiteren EU-Märkten sowie in den USA verfügbar, weitere werden folgen. Um künftig noch besser die spezifischen Bedürfnisse der gewerblichen Kunden erfüllen zu können, ist die Erweiterung von Mercedes me um zusätzliche gewerbliche Funktionalitäten geplant.

Einführung neuer Lösungen für Flottenkunden durch Mercedes‑Benz Connectivity Services

Spezialisierte Konnektivitätslösungen für Flottenkunden werden jetzt ab sofort über die Mercedes‑Benz Tochter Mercedes-Benz Connectivity Services zur Verfügung gestellt. Unter anderem entwickelt Mercedes‑Benz dort gemeinsam mit Partnern Lösungen, die auch für Fuhrparks mit unterschiedlichen Fahrzeugmarken oder integrativ in bereits bestehenden Branchenlösungen genutzt werden können.

In ihrem Portfolio aus gewerblichen Flotten- und Datenlösungen bietet die Mercedes‑Benz Connectivity Services GmbH ihren Kunden aktuell zwei Datenschnittstellen an: „connect your business“ und „connect your fleet“.

Mit der „connect your fleet“-Schnittstelle kann der Kunde Daten seiner Flotte in ein bestehendes Fuhrparkmanagement-System integrieren, verwalten sowie die Datenpunkte nach eigenen Bedürfnissen auswerten. Dieses flexible Angebot ist speziell für gewerbliche Kunden mit mehr als zehn Fahrzeugen in der Flotte gedacht, zu denen unter anderem Unternehmen aus dem Bereich Kurier-, Express- und Paketdienste, Leasingunternehmen und Autovermieter gehören. Unternehmen können die Daten gemäß ihren individuellen Anforderungen nutzen, um die erforderliche Transparenz über die verknüpften Fahrzeuge zu erhalten. Prozesse können in Folge dessen optimiert und Kosten gesenkt werden. Die Lösung ist für die gesamte Mercedes-Benz PKW und Van-Flotte ausgelegt – natürlich inklusive Plug-in-Hybrid- und Elektrofahrzeugen.

Über die ‚connect your business‘-Schnittstelle wird es Kunden ermöglicht, ihr eigenes Flottenprodukt oder Geschäftsmodell mit Mercedes-Benz Fahrzeugdaten anzureichern. Mit dem Produkt spricht Mercedes‑Benz Connectivity Services eine Vielzahl an Kundengruppen an. Unter anderem können Telematikanbieter eine direkte Integration von Daten in eigene Produkte, beispielsweise Fuhrparkportale, ermöglichen, Leasingunternehmen haben die Möglichkeit, vereinbarte Laufleistungen zu überprüfen sowie Mehrkilometer zu berechnen und Versicherungsunternehmen können Daten zum Fahrverhalten ihrer Kunden analysieren. Für den Erhalt von Mercedes‑Benz Daten aus Flottenfahrzeugen müssen die Partner keine Nachrüstlösung mehr installieren, da die Daten über das ab Werk verbaute Kommunikationsmodul übertragen werden. Die direkte Integration ermöglicht außerdem eine verbesserte Datenqualität und eine größere Vielfalt an Datenpunkten und -signalen.

Beide Schnittstellen werden unter der Marke „Mercedes‑Benz Data“ vertrieben und bestehen aktuell aus verschiedenen Datenpaketen. Dazu zählen unter anderem der Kilometerstand, Zündungsstatus, Kraftstoff- und Verbrauchsdaten, Lade-, Positions- und Reifendaten. Das Angebot wird kontinuierlich um weitere Funktionalitäten ergänzt, wie beispielsweise demnächst mit dem schlüssellosen Öffnen und Schließen von Fahrzeugtüren sowie der (De-)Aktivierung der Wegfahrsperre, womit die Möglichkeit geschaffen wird, einen ganzheitlichen Carsharing-Dienst abzubilden. Das Angebot ist zunächst in Europa und den USA verfügbar.

„Mit unserem neuen Angebot reagieren wir auf die Anforderungen unserer Kunden nach mehr Flexibilität und einer tieferen Integration in das Software Ökosystem rund um das Geschäftsfahrzeug. Kunden können nach ihren Bedürfnissen und individuell auf Fahrzeugebene Daten und Signale beziehen, um ihre Geschäftsprozesse zu optimieren und Kosten zu reduzieren.“, sagt Sten Rauch, CEO der Mercedes‑Benz Connectivity Services GmbH.

Das Beste aus beiden Welten: Mercedes me und Mercedes PRO wachsen zusammen.

Großhandelsklima: Unternehmen betrachten Entwicklung mit großer Vorsicht

Wirtschaftliche Lage und Perspektive des deutschen Großhandels
– Ergebnisse der aktuellen BGA-Unternehmerumfrage –

„Das Wiederaufflammen der Corona-Pandemie drückt auf die Stimmung und die Erwartungen der Großhandelsunternehmen. Zusätzlich belasten sie die Engpässe in den Lieferketten. Diese werden uns noch bis ins nächste Jahr begleiten. Das regelt der Markt aber von alleine. Was wir von der Politik brauchen, sind effektive Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und eine Regierung, die Deutschland schneller, moderner und digitaler macht.

Dringend notwendig sind außerdem Investitionen in Digitalisierung und Infrastruktur, die Bekämpfung des Fachkräftemangels und die Beschleunigung bei Genehmigungsverfahren. Es muss endlich wieder mehr Bewegung ins Land kommen.“ Dies erklärt Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zu den Ergebnissen der aktuellen Unternehmensbefragung des Verbandes.

Großhandelsklima: Unternehmen betrachten Entwicklung mit großer Vorsicht

Die Stimmung im Großhandel hat sich seit dem Sommer verschlechtert. Coronabedingt betrachten die Unternehmen kurz vor dem Jahreswechsel die weitere Entwicklung mit großer Vorsicht. Der BGA-Großhandelsklimaindikator ist in kurzer Zeit von 119 Punkten um rund 8 Prozent auf 110 Punkte gesunken, wobei Werte über 100 eine positive Stimmung und Werte darunter eine negative Stimmung zum Ausdruck bringen.

Die Erwartungen an die künftige Entwicklung haben sich deutlich abgekühlt. Der Wert ist von rund 114 Punkten um 11 Prozent auf unter 102 Punkte abgesackt und droht somit in eine wieder skeptische Stimmung zu kippen. Dieser Trend gilt sowohl für den baunahen Großhandel als auch für den Produktionsverbindungshandel. Insbesondere der Konsumgütergroßhandel als Lieferant für Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel sieht sich – angesichts der pandemiebedingten Einschränkungen bei seinen Kunden – schon wieder in schwierigem Fahrwasser.

Jandura erklärt die Ursache für die skeptische Stimmung: „Neben der Corona- Situation ist es die Versorgungslage mit Rohstoffen und Vorleistungen, die
44 Prozent der Unternehmer beklagen. Die starke Abhängigkeit von weltweit stabilen Lieferketten, Rohstoffen und Vorprodukten ist die Achillesferse für unseren wirtschaftlichen Erfolg. Die Großhändler sind das Rad, das die Welt in Schwung hält. Aber sie sind von funktionierenden Weltmärkten abhängig. Schwierigkeiten zeigen sich auch immer stärker in der Logistik.

Nur jeder sechste Großhändler kann seine Waren fristgerecht liefern. Es dominieren Engpässe, insbesondere auch bei Fachkräften wie Berufskraftfahrern.“
Vor diesem Hintergrund erwartet der BGA im laufenden Jahr 2021 einen (nominalen) Umsatzanstieg um 8 Prozent auf 1.465 Milliarden Euro, dem ein reales Plus von 3 Prozent zugrunde liegt. Für 2022 rechnet der BGA mit einem Anstieg von nominal bis 5 1/2 Prozent auf 1.545 Milliarden Euro und real bis 3 Prozent. Die Beschäftigung im Großhandel könnte dann auch die 2-Millionen-Marke erstmals zeitweilig überspringen.

Was bedeutet das für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung? Der BGA geht davon aus, dass nach dem wirtschaftlichen Einbruch von real 4,6 Prozent 2020 in diesem Jahr mit einem Wachstum von 2,6 Prozent wieder ein ordentliches Plus erwirtschaftet werden kann. Im neuen Jahr können wir dann mit einem Wachstum von ebenfalls real rund 3 Prozent den Einbruch hoffentlich gänzlich hinter uns lassen. All das ist aber abhängig davon, wie die Bekämpfung der Corona-Pandemie vorangeht und ob die geopolitische Lage stabil bleibt.

Zur Bewältigung der pandemischen Lage schlägt Jandura vor: „Ich weiß, dass es zu der Frage einer allgemeinen Impfpflicht in unserem Land sehr unterschiedliche Ansichten gibt. Klar ist aber: Wir müssen die vierte Welle der Pandemie so schnell wie möglich eindämmen und uns zugleich für weitere Wellen dieser Plage wappnen. Deshalb unterstützen wir die Politik in der Frage der Impfpflicht. Das sehen 80 Prozent der Großhändler so. Ein weiterer Lockdown wäre auch für uns Großhändler und die gesamte Wirtschaft ein schwerer Schlag.“

Auch die Finanzen stehen im Fokus: „Deutschland muss wirtschaftlich dynamischer werden, auch um die öffentlichen Finanzen zu stabilisieren und die Schuldenbremse einzuhalten. Ebenfalls als prioritär wird – mit 61 Prozent – die Beschleunigung von Genehmigungen und administrativen Prozessen sowie mit 57 Prozent die Sicherung der Energieversorgung gesehen“, so Jandura abschließend.

Personelle Veränderungen bei der Rheinischen Post: Jörg Philippi-Gerle verlässt den Verlag

Personelle Veränderungen bei der Rheinischen Post: Jörg Philippi-Gerle leitete bisher die RP-Bereiche Events und Netzwerkveranstaltungen und war verantwortlich für die „berühmten“ Termine im Ständehaus und in den Böhler-Werken. Anfang 2022 steigt Philippi-Gerle ein in den EUREF-Campus in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens. Etwa 3.500 Mitarbeiter aus etablierten Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft und Forschung sollen dort in engem Austausch und in einem „inspirierenden Umfeld“ an den Zukunftsthemen Energie, Mobilität und Nachhaltigkeit arbeiten.

Seinen Job bei der Rheinischen Post übernimmt Annemarie Brems (Foto unten)! Die 49-jährige kommt von der Handelsblatt Media Group, wo sie die Geschäftsführung der EUROFORUM Deutschland GmbH innehatte. Zuvor war die studierte Betriebswirtin mit niederländischen Wurzeln in Führungspositionen unter anderem als Marketing Managerin, Fachgruppenleiterin und Mitglied der Geschäftsleitung bei der informa plc und der Euroforum Deutschland GmbH tätig.

In Ihrer neuen Funktion berichtet Annemarie Brems direkt an Matthias Körner, Geschäftsführer Rheinische Post. „Wir freuen uns außerordentlich, mit Annemarie Brems eine erfahrene Managerin für die Entwicklung unseres wichtigen Geschäftsfelds ‚Events und Netzwerkveranstaltungen‘ zu gewinnen. Frau Brems bringt wertvolle Erfahrungen im Event-, Kongress- und Mediengeschäft mit. Jörg Philippi-Gerle danken wir herzlich für sein großes Engagement und seine Arbeit mit dem gesamten Team in den vergangenen vier Jahren. Für seine neue Aufgabe wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg“, sagt Matthias Körner.

Quellen: Rheinische Post, LinkedIN, Unternehmerschaft

Deutschland-Stipendium überreicht

Es ist schon Tradition: im Industrieclub Düsseldorf wurden jetzt die Deutschland-Stipendien an begabte Studierende übergeben. Für die Firma A & K Müller sehen Sie rechts Professor Riedel. Für unsere Stiftung Pro Ausbildung übergab Christina Moeser die Stipendien. Seit über zehn Jahren investieren wir pro Jahr über 3.000 EUR für dieses Projekt.  In der Mitte dabei: die Präsidentin der Hochschule Düsseldorf, Professorin Vomberg.