Rheinmetall: Profitables Wachstum mit deutlicher Ergebnis- und Margensteigerung

Die Düsseldorfer Rheinmetall AG geht mit deutlichem Umsatzwachstum im zivilen Geschäft und einem erheblich gesteigerten Konzernergebnis auf die Zielgerade des laufenden Geschäftsjahres. Beim weltweiten Geschäft mit zivilen Produkten übertrifft Rheinmetall bei der Umsatzentwicklung in den ersten drei Quartalen die globalen Produktionszuwächse der Automobilbranche deutlich. Gleichzeitig verbuchte der Technologiekonzern erneut hohe Auftragseingänge aus dem militärischen Bereich. Die Profitabilität im Konzern erhöhte sich mit einer operativen Ergebnismarge von 7,7% spürbar.

Vor allem aufgrund der anhaltenden Engpässe bei Halbleitern und bei einzelnen Rohstoffen geht der Konzern in der Prognose für das Geschäftsjahr 2021 gegenüber den bisherigen Erwartungen von einem leicht verlangsamten Umsatzwachstum aus. Für die operative Ergebnismarge rechnet Rheinmetall nun damit, einen Wert am oberen Ende der bisher prognostizierten Spanne zu erreichen.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Rheinmetall ist weiterhin auf einem profitablen Wachstumspfad. Beim operativen Ergebnis haben wir einen neuen Höchstwert nach neun Monaten erreicht. Im zivilen Geschäft ist es uns gelungen, unseren Umsatz wieder deutlich zu steigern. Mit weiter steigenden Umsatzanteilen im Bereich der alternativen Antriebe sind wir in unserem zivilen Geschäft auf einem guten Weg, die Transformation der Industrie zu bewältigen. Und bei militärischen Produkten profitieren wir in zahlreichen Märkten von steigenden Budgets und einem anhaltend hohen Bedarf an moderner Ausrüstung für die Streitkräfte. Unseren sehr hohen Auftragsbestand konnten wir mit wichtigen Auftragserfolgen auf jetzt über 14 Milliarden Euro ausbauen und erreichen damit für Rheinmetall ein völlig neues Niveau.“

Rheinmetall Konzern: Umsatz und operatives Ergebnis über Vorjahresniveau

Rheinmetall hat den Konzernumsatz in den ersten drei Quartalen 2021 im Vergleich zum Vorjahres-zeitraum um rund 6% auf 3.841 MioEUR gesteigert, nach 3.633 MioEUR in den ersten drei Quartalen 2020. Vor allem die wirtschaftliche Erholung in der Automobilindustrie trug zur Steigerung der Umsatzerlöse bei, nachdem der Umsatz im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch durch die konjunkturell schwächere Entwicklung der Automobilmärkte und durch die pandemiebedingten Produktionsrückgänge im globalen Automobilbau beeinflusst wurde.

Das operative Ergebnis des Rheinmetall-Konzerns erhöhte sich in den ersten drei Quartalen 2021 deutlich. Mit 297 MioEUR erzielte der Konzern ein operatives Ergebnis, das den Vergleichswert des Vorjahres (205 MioEUR) um rund 91 MioEUR übertrifft. Neben der positiven Umsatzentwicklung resultiert diese Verbesserung insbesondere aus Kostensenkungsmaßnahmen, die die Unternehmensführung bereits im Jahr 2020 als Reaktion auf die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie eingeleitet hatte. Positiv entwickelte sich auch die operative Ergebnismarge, sie stieg von 5,7% im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 7,7% in den ersten drei Quartalen 2021.

Das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten verdoppelte sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 2,08 EUR auf 4,16 EUR.

Vehicle Systems: Aufträge im Wert von fast 2,5 MrdEUR gewonnen

Der Umsatz in der Division Vehicle Systems, die im Bereich der militärischen Rad- und Kettenfahrzeuge tätig ist, blieb in den ersten drei Quartalen 2021 mit 1.304 MioEUR um rund 3% unter dem Vorjahreswert (1.339 MioEUR). Dies ist insbesondere auf das Auslaufen zweier Großprojekte zurückzuführen. Signifikant erhöhte sich dagegen der Auftragseingang, der gegenüber dem Vorjahreszeitraum (728 MioEUR) um 1.728 MioEUR auf 2.456 MioEUR anstieg. Wesentliche Auftragseingänge waren die Beauftragung zur Modernisierung von Challenger-Kampfpanzern in Großbritannien sowie Bundeswehr-Aufträge zur Lieferung von gepanzerten Pioniermaschinen des Typs Kodiak und zur Aufwertung des Schützenpanzers Puma.

Das operative Ergebnis von rund 104 MioEUR blieb aufgrund der Umsatzrückgänge im Neunmonats¬zeitraum leicht unter dem Wert des Vorjahres (122 MioEUR). Die operative Marge betrug 8,0%, nach 9,1% im Vorjahreszeitraum.

Weapon and Ammunition: Kräftige Steigerung der operativen Marge

Die Division Weapon and Ammunition erzielte mit ihren Aktivitäten bei Waffensystemen und Munition in den ersten drei Quartalen 2021 einen Umsatz von 700 MioEUR und übertraf damit den Vorjahreswert in Höhe von 670 MioEUR um rund 4%. Der Auftragseingang belief sich auf 752 MioEUR und blieb damit hinter dem hohen Wert des Vergleichszeitraums (867 MioEUR) zurück. Im Vorjahr wurde die Entwicklung des Auftragseingangs durch eine hohe Einzelbestellung im Wert von 80 MioEUR zur Lieferung von Artillerie-Treibladungspulver an einen internationalen Kunden sowie höhere Beauftragungen durch deutsche und britische Kunden positiv beeinflusst.

Das weiterhin hohe Umsatzniveau und ein guter Produktmix führten in der Division Weapon and Ammunition zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung. Das operative Ergebnis wuchs um 43 MioEUR auf 73 MioEUR (Vorjahr: 30 MioEUR). Damit verbesserte sich die operative Marge auf nunmehr 10,4%, im Vorjahreszeitraum lag sie bei 4,4%.

Electronic Solutions: Auftragseingang um über 20% erhöht

Die Division Electronic Solutions, die Lösungen im Bereich der Verteidigungselektronik entwickelt und produziert, blieb mit einem Umsatz von 558 MioEUR um rund 8% hinter dem Wert des Vorjahreszeitraums in Höhe von 604 MioEUR zurück. Deutlich steigerte die Division hingegen ihren Auftragseingang, der sich in den ersten neun Monaten um 22% auf 695 MioEUR (Vorjahr: 569 MioEUR) erhöhte. Wesentliche Auftragserfolge bezogen sich dabei auf ein Upgrade-Programm des Schützenpanzers Puma der Bundeswehr sowie auf ein Flugabwehrprojekt für einen internationalen Kunden.

Das operative Ergebnis reduzierte sich in den ersten drei Quartalen 2021 auf 48 MioEUR, nach 53 MioEUR im Vorjahreszeitraum. Die operative Marge blieb mit 8,6% auf dem guten Niveau des Vorjahres (8,8%).

Sensors and Actuators: Deutliche Steigerung bei Umsatz und operativem Ergebnis

Die Division Sensors and Actuators, die mit Komponenten und Regelsystemen zur Emissions-reduzierung und zum Thermomanagement aktiv ist, steigerte ihren Umsatz in den ersten drei Quartalen 2021 signifikant um rund 20% auf 1.007 MioEUR, nach 838 MioEUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit übertrifft die Division die Entwicklung der Produktionszahlen in der globalen Automobilindustrie deutlich, deren Zuwächse im Bereich der Light Vehicles bis 6 Tonnen rund 10% betragen. Das Vorjahr war allerdings durch die teilweise erheblichen Produktionseinschränkungen der Automobilindustrie insbesondere in der ersten Phase der Corona-Pandemie belastet. Im laufenden Jahr hat die reduzierte Verfügbarkeit von Halbleitern, die dazu führte, dass zahlreiche Automobilhersteller deutlich weniger Fahrzeuge produzieren konnten als ursprünglich geplant, ein noch deutlicheres Umsatzwachstum der Division Sensors and Actuators verhindert.

Das Booked Business für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2021 betrug 1.480 MioEUR und lag damit um rund 13% über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.309 MioEUR). Davon entfielen 56% auf Neugeschäft und 44% auf Verlängerungen sowie Volumenerhöhungen bei bestehenden Kundenprojekten. Der Anteil am Booked Business mit alternativen Antrieben stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 16% auf 31%.

Die Division erhöhte ihr operatives Ergebnis in den ersten drei Quartalen von 6 MioEUR im Vorjahres¬zeitraum um rund 69 MioEUR auf 74 MioEUR. Diese Ergebnissteigerung ist zum einen auf den Umsatzzuwachs und zum anderen auf die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführten Maßnahmen zur nachhaltigen Kostensenkung zurückzuführen. Die operative Marge erholte sich damit erwartungsgemäß auf rund 7,4%, nach 0,7% im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Materials and Trade: Operatives Ergebnis mehr als verdoppelt

Auch die Division Materials and Trade, die Gleitlager und Strukturbauteile liefert und das weltweite Aftermarket-Geschäft betreibt, konnte ihr Geschäftsvolumen in den ersten drei Quartalen 2021 erheblich steigern. Der Umsatz erreichte 485 MioEUR und übertraf mit einem Zuwachs von rund 25% den Vorjahreswert in Höhe von 387 MioEUR deutlich.

Der Umsatzanstieg resultiert vor allem aus den Produktionssteigerungen der internationalen Automobilindustrie im Vergleich zum Vorjahr, das durch die pandemiebedingten Werksschließungen und Produktionskürzungen beeinflusst war. Die Division erreichte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 ein Booked Business von 515 MioEUR. Dies entspricht einer Steigerung um rund 25% gegenüber dem Vorjahreszeitraum (412 MioEUR).

Das operative Ergebnis der Division Materials and Trade hat sich in den ersten drei Quartalen 2021 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 18 MioEUR auf 38 MioEUR mehr als verdoppelt. Vor allem die Umsatzsteigerungen in Verbindung mit einem weiterhin strikten Kostenmanagement haben zu dieser guten Entwicklung der Ertragssituation beigetragen. Die operative Marge erhöhte sich von 4,7% im Vorjahr auf 7,9% nach neun Monaten 2021.

Ausblick: Prognosen für Umsatz und operative Ergebnismarge leicht modifiziert

Im Wesentlichen aufgrund der weiterhin eingeschränkten Verfügbarkeit von Rohstoffen und Halbleiterkomponenten, die zu niedrigeren Lieferabrufen bei wichtigen Kunden geführt hat, prognostiziert Rheinmetall für das Geschäftsjahr 2021 ein leicht reduziertes Umsatzwachstum von rund 6% gemessen am Pro-forma-Umsatz 2020 von 5.406 MioEUR. Die ursprüngliche Prognose ist von einem Umsatzwachstum zwischen 7% und 9% ausgegangen.

Im Hinblick auf die Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2021 geht Rheinmetall davon aus, aufgrund eines strikten Kostenmanagements und in Folge weiterer Einsparungen im Zuge der Restrukturierung des Konzerns das obere Ende der ursprünglichen Prognose für die operative Ergebnismarge von 9% bis 10% zu erreichen. Rheinmetall erwartet nunmehr eine operative Marge von rund 10%.

Rheinmetall erhält Großauftrag für Klimakompressor für Elektrofahrzeuge

Ein namhafter, global agierender Systempartner aus der Automobilindustrie hat Rheinmetall mit der Lieferung eines elektrischen Klimakompressors beauftragt, der speziell für Elektrofahrzeuge neu entwickelt wurde. Der Auftrag mit einem Gesamtwert von 80 MioEUR ist ein weiterer Erfolg im Rahmen der Elektrifizierungsstrategie des Technologiekonzerns und der Neu- und Weiterentwicklung von nachhaltigen Antriebskomponenten zur Verringerung von CO2-Emissionen.

Im Zuge seiner strategischen Neuausrichtung hat der Konzern die Elektrifizierung als starken Wachstumstreiber seines Geschäfts definiert und entwickelt innovative Produkte, die mit diesem globalen Megatrend in Verbindung stehen.  Mit dem elektrisch angetriebenen Klimakompressor baut Rheinmetall seine Stellung auf dem hart umkämpften Markt des Thermomanagements aus und erwartet weitere Folgeaufträge von namhaften Unternehmen verschiedener Industriebranchen.

Die Fertigung des neuen Klimakompressors erfolgt ab 2023 am Rheinmetall-Produktionsstandort Abadiano, welcher zum Kompetenzzentrum für Kältemittelprodukte ausgebaut wurde.

Neben dem Klimakompressor und einem elektrischen Expansionsventil für Kältemittel bietet Rheinmetall mit den bekannten Kühlmittelpumpen und Kühlmittelventilen alle fluidfördernden und fluidsteuernden Systemkomponenten für das Thermomanagement moderner elektrifizierter Fahrzeugantriebe aus einer Hand.

Der Klimakompressor, der von der Konzern-Division Sensors and Actuators entwickelt wurde, wird durch einen neu entwickelten Elektromotor angetrieben, der in das Hochvoltnetz des Fahrzeugs integriert ist. Somit stellt der Verdichter eine innovative Komponente für das Thermomanagement speziell in batterieelektrischen Pkw und Nutzfahrzeugen dar.

Im Entwicklungsfokus standen besonders der effiziente Betrieb und das geringe Gewicht des Kompressors. Dies gewährleistet ein sparsames Haushalten mit der nur begrenzt zur Verfügung stehenden elektrischen Energie des Hochvoltspeichers und ermöglicht somit deutlich höhere Reichweiten des Fahrzeugs. Zwecks vielseitiger Verwendbarkeit wurde der Klimakompressor für den Betrieb mit verschiedenen Kältemitteln ausgelegt.

Das neue Aggregat ist kompakt aufgebaut, so dass ein Einsatz in den üblichen Bauräumen möglich ist, und bedient die gängigen Spannungslevel 400V und 800V. Die drei Baugruppen – mechanische Verdichter-Einheit, elektrischer Motor und Leistungselektronik – sind modular integriert.

Weiterhin ermöglicht die innovative Technik des elektrischen Klimakompressors neben dem klassischen Klimabetrieb bei warmen Außentemperaturen auch das Heizen der Fahrzeuginnenräume bei Kälte. Durch den Einsatz einer Wärmepumpe kann der Energiefluss aus dem Hochvoltspeicher bedarfsgerecht angepasst und damit die Reichweite des Fahrzeugs erhöht werden.

Optimiert wurde zudem das NVH (Noise, Vibration, Harshness)-Verhalten der elektrischen Komponente. So konnten störende Geräusche und Vibrationen deutlich reduziert werden, um so den Komfort der Insassen von Elektrofahrzeugen zu verbessern.

Vodafone: Schneller als geplant – 5G schon heute für 35 Mio. Menschen verfügbar

Vodafone kommt beim 5G-Ausbau schneller voran als angekündigt. 35 Millionen Menschen können das 5G-Netz von Vodafone schon heute zuhause nutzen. Jetzt startet der Digitalisierungskonzern eine 5G-Offensive und setzt dabei auf noch mehr Qualität im Netz. Vodafone schaltet an den Mobilfunk-Stationen großflächig 5G-Standalone frei und damit die modernste 5G-Technik Europas. Dank der Aktivierung von 5G-Standalone mit den so wichtigen 5G-Flächenfrequenzen ist Echtzeit-Mobilfunk jetzt für 10 Millionen Menschen verfügbar. Bis 2023 wird mit 5G-Standalone das gesamte 5G-Netz von Vodafone zum Echtzeit-Netz.

„Wir schalten das modernste 5G-Netz Europas frei“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter heute morgen. „Wir legen den Ausbau-Turbo ein und machen unser komplettes 5G-Netz zum Echtzeit-Netz – in der Stadt und auf dem Land, mit allen verfügbaren 5G-Frequenzen. Im kommenden Jahr wird bei uns jede 5G-Antenne auch zu einer 5G Standalone-Antenne. Wir bringen mit 5G nicht nur hohe Bandbreiten, sondern auch extrem kurze Reaktionszeiten und Network Slicing zu den Menschen und in die Fabrikhallen. Unser 5G-Netz reagiert dann so schnell wie das menschliche Nervensystem und braucht immer weniger Strom, um Daten zu übertragen.“

DAS MODERNSTE 5G-NETZ

„Im Frühjahr haben wir die ersten Stationen in unserem 5G-Netz von der bestehenden LTE-Infrastruktur befreit. Jetzt bringen wir Echtzeit als erster Anbieter ins ganze Land. Mit dem modernsten 5G-Netz Europas“, so Vodafone Technik-Chef Gerhard Mack. Vodafone schaltet bis 2023 im gesamten 5G-Netz auch die moderne Standalone-Technologie frei. Auch im so wichtigen Kernnetz werden sämtliche Daten so ausschließlich von 5G-Infrastruktur übermittelt und verarbeitet. Nur so können Menschen, Maschinen und Sensoren die volle Leistung der neuen Mobilfunk-Generation ausnutzen. Das bedeutet neben hohen Bandbreiten, wie sie auch schon mit der vielerorts bekannten 5G Non-Standalone-Technologie möglich werden, auch extrem niedrige Latenzzeiten von rund 10 Millisekunden und Network Slicing. Also das Bereitstellen von separaten Teilnetzen mit garantierten Leistungsdaten für Spezial-Anwendungen beispielsweise in Fabrikhallen oder Fußballstadien.

Vodafone verkündet heute zudem große Fortschritte beim Ausbau der fünften Mobilfunk-Generation. In den vergangenen Tagen hat Vodafone 5.000 weitere 5G-Antennen in Betrieb genommen – in der Stadt und auf dem Land. Insgesamt 15.000 5G-Antennen an 5.000 Standorten sind nun live. „5G wächst schneller als alle Mobilfunk-Netze zuvor“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter. „Wir erreichen heute 35 Millionen Menschen mit 5G“, verkündet Gerhard Mack. „Damit haben wir unser Ausbauziel für dieses Jahr schon jetzt deutlich übertroffen.“

DAS SCHNELLSTE 5G-NETZ

Auch beim Ausbau der so wichtigen Standalone-Technologie hat Vodafone als erster Anbieter in Europa richtig Fahrt aufgenommen: Die Zahl der Antennen, die die 5G Standalone-Technologie unterstützen, hat sich hierzulande auf 3.000 Antennen verdreifacht. Im Frühjahr hatte Vodafone die ersten 1.000 Antennen für 5G-Standalone freigeschaltet – alle im 3,5 Gigahertz-Bereich. Jetzt haben die Düsseldorfer das Echtzeit-Netz auch großflächig auf den 5G-Flächenfrequenzen aktiviert. Also im 700 Megahertz-Bereich. Mit diesen Flächenfrequenzen sind nicht ganz so hohe Bandbreiten möglich wie mit den hohen 3,5 Gigahertz-Frequenzen. Die extrem geringen Reaktionszeiten, die beispielsweise für den vernetzten Straßenverkehr wichtig sind, wandern mit den 5G-Flächenfrequenzen aber deutlich schneller in den Alltag. Denn die Flächenfrequenzen haben einen großen Vorteil: Mit ihnen kann eine Mobilfunk-Station einen besonders großen Umkreis von bis zu 8 Kilometern mit dem Echtzeit-Netz versorgen. Das ist etwa acht Mal mehr als bei einer Mobilfunk-Station, die die hohen 3,5 Gigahertz Frequenzen nutzt.

Metro: Klimaschonende Verlängerung der Außengastronomie

METRO Deutschland unterstützt die Gastro-Branche bei der umweltschonenden Verlängerung ihrer Terrassensaison, indem das Unternehmen den CO2-Ausstoß von Heizpilzen ausgleicht. Dafür beteiligt sich METRO auch in diesem Jahr an der Wiederaufforstung am Wurmberg bei Braunlage im Harz mit der Pflanzung von 3.000 heimischen Bäumen. Zudem nutzt das Unternehmen seine Klimakompensations-Zertifikate für Kompensationsprojekte in zwei weiteren METRO Ländern und gleicht somit den CO2-Ausstoß von über 12.500 Tonnen CO2 aus.  

Bereits vergangenes Jahr hatte METRO Deutschland die Wiederaufforstung eines durch die Trockenheit der letzten Jahre stark in Mitleidenschaft gezogenen Waldgebietes am Wurmberg bei Braunlage im Harz unterstützt. Dieses Engagement setzt das Unternehmen in diesem Jahr fort und ermöglicht erneut gemeinsam mit dem Bergwaldprojekt auf einer Fläche von 10.000 qm  die Pflanzung von 3.000 standortheimischen Bäumen. Darüber hinaus nutzt METRO Deutschland die Klimakompensations-Zertifikate, die das Unternehmen im letzten Jahr erworben hat und die aufgrund des Lockdowns bis März 2021 größtenteils nicht genutzt werden konnten, zum CO2-Ausgleich von im Winter 2021/2022 bei METRO gekauften Heizstrahlern. Die Klimakompensation erfolgt über Gutschriften aus Klimaschutzprojekten nach dem Gold Standard.

Unterstützung von Projekten in Bulgarien undPakistan

Neben dem Bergwaldprojekt, unterstützt MERO Deutschland auch zwei internationale Projekte: Die von METRO geförderten internationalen Projekte in den METRO Ländern Bulgarien und Pakistan haben das Ziel, mit Hilfe umweltschonender Energieerzeugungsformen ineffiziente und fossile Kraftwerke zu ersetzen: Im bulgarischen Svishtov wird der Betrieb einer Biomasseanlage unterstützt, die Methangas aus der Holzvorbereitung einer Papierfabrik zur regenerativen Wärmeerzeugung nutzt. Im Rahmen eines Windenergieprojekts im Süden Pakistans werden insgesamt 33 Windkraftanlagen mit 56 MWp Leistung gefördert. Sowohl in Bulgarien als auch in Pakistan ist METRO als Großhändler aktiv. METRO kompensiert damit den Ausstoß von über 12.500 Tonnen CO2.

Klimaschonende Verlängerung derAußengastronomie

Mit der Nutzung der erworbenen Klimakompensations-Zertifikate ermöglicht METRO Deutschland Gastronomiebetreibenden auch für die kalte Saison 2021/2022 eine klimaschonende Außengastronomie. Außenflächen sind für die Branche ein wichtiges Standbein, um nach einem erneuten Restart weiterhin rentabel zu bleiben und die Weihnachts- und Wintersaison optimal ausnutzen zu können. Gleichzeitig wird durch die verstärkte Nutzung der Außenflächen das Infektionsrisiko mit dem Coronavirus minimiert. „Damit die Gastro-Betriebe auch im diesjährigen Herbst und Winter ihre Außenflächen betreiben können, werden vielfach Heizstrahler eingesetzt, was zu negativen Umwelteinwirkungen führt. Indem wir die CO2-Emissionen ausgleichen, möchten wir diese Einwirkungen verringern, den Gastronomien eine gute Option bieten, ihre Terrassensaison zu verlängern und gleichzeitig ein weiteres Zeichen in puncto Nachhaltigkeit setzen“, erklärt Frank Jäniche, CEO METRO Deutschland.

METRO Klimastrategie bis 2040

Die Kompensationsprojekte und das Aufforstungsprojekt sind Teil des METRO Engagements gegen die Auswirkungen des Klimawandels und ergänzen bereits bestehendes Engagement für den Klimaschutz. So hat sich das Unternehmen, das international in 34 Ländern aktiv ist, zum Ziel gesetzt, bis 2040 im eigenen Geschäftsbetrieb klimaneutral zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen, tätigt METRO ehrgeizige Investitionen in Technologie und Innovation für die Umsetzung verschiedener Maßnahmen. Dabei liegt der Fokus zuerst darauf, Klimaeinwirkungen im eigenen Geschäftsbetrieb zu minimieren, und dann im Übrigen zu kompensieren. So gleicht der Großhändler bereits heute den gesamten Strombedarf der aktuell ca. 300 Elektrofahrzeuge in seinem Fuhrpark aus. Zudem sollen die Kohlenstoffemissionen des Sortiments bis zum Jahr 2030 um 15 Prozent reduziert werden.

Weitere Infos unter https://www.metro.de/unternehmen/nachhaltigkeit/energie-und-ressourcen

Bau-Unternehmen: Materialmangel bremst die Produktion – realer Umsatz im Minus

Der Materialmangel bremst die Bauunternehmen in Düsseldorf und NRW aus. Die Aufträge können nur stockend abgearbeitet werden, heisst es. Die neusten Zahlen stammen aus dem August und weisen ein Minus von fast drei Prozent aus. Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE, Tim-Oliver Müller: „Die Unternehmen haben die Sommerferien genutzt, um ihre Belegschaft in die Betriebsferien zu schicken. Schließlich konnten viele aufgrund fehlender Materialien sowieso nur eingeschränkt arbeiten.“ Für den Herbst sind die Unternehmen ebenfalls skeptisch. Im September war jeder dritte Betrieb von der Misere betroffen, sagt der Verband. Für den gesamten Zeitraum rechnet man mit einem Minus von fast sechs Prozent.

https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-10-25-bauindustrie-zu-den-konjunkturindikatoren-im-august-2021/

Huawei stellt OceanProtect vor, eine neue Generation von Datensicherungslösungen auf Unternehmensebene

Auf der HUAWEI ECO-CONNECT EUROPE 2021 – die sowohl online als auch vor Ort in Düsseldorf, Paris, Rom, Madrid und Den Haag stattfand – stellte Huawei seine nächste Generation von Datensicherungsprodukten vor: die OceanProtect X8000 und X9000 Backup Storage und die OceanProtect A8000 Appliance.

Huawei – von Gartner, dem weltweit führenden Forschungs- und Beratungsunternehmen, im Magic Quadrant für Primärspeicher für 2021 als führend eingestuft – legte in seiner Keynote auf der Veranstaltung einen Schwerpunkt auf den Datenschutz. Sascha Oehl, Vertriebsleiter für IT-Lösungen bei Huawei Deutschland, betonte, dass eine neue Infrastruktur erforderlich ist, um die Anforderungen von Unternehmen zu erfüllen – keine Service-Unterbrechung, kein Datenverlust und langfristige Informationsspeicherung – da die Datennutzung auf Exabyte-Ebene steige.

OceanProtect ist als Kernstück dieser Infrastruktur konzipiert: Eine umfassende Lösung für Notfallwiederherstellung, Backup und Archivierung, die jedes Datenszenario in größerem Umfang, effizienter und zuverlässiger als frühere Generationen abdeckt.

Huawei nutzte die Veranstaltung auch zur Präsentation von OceanStor Pacific, die für Massendaten konzipierte verteilte Storage-Lösung.

OceanProtect: Umfassender Schutz für verschiedenste Daten

Die Datenschutzlösung OceanProtect eignet sich für viele Anwendungsszenarien während des gesamten Datenlebenszyklus: Vollständige Notfallwiederherstellung von aktuellen Daten, schnelle Sicherung und Wiederherstellung von weniger aktuellen Daten und Archivierung von älteren Daten.

Die Lösung besteht aus zwei Systemen: OceanProtect X8000 und X9000 Backup-Speicher für zentralisierte Sicherungssysteme, und OceanProtect A8000 Backup Appliance für All-in-One-Backups, die Software, Server und Speicher umfassen.

Huawei hat erkannt, dass Unternehmen mehr Daten in der gleichen Zeit sichern müssen, und hat den OceanProtect für eine effiziente Speicherung und hohe Sicherungsgeschwindigkeit optimiert. Durch die Verwendung einer verteilten parallelen Architektur kann eine Bandbreite von 155 TB pro Stunde erreicht werden – dreimal höher als der Branchen-Benchmark – mit einem Datenreduzierungsverhältnis von bis zu 72:1.

Darüber hinaus kann OceanProtect mit seiner einheitlichen Speicherarchitektur Daten für jeden Anwendungsfall im gleichen Format speichern, was ein schnelleres systemübergreifendes Kopieren ermöglicht und letztlich die Konfigurationseffizienz um 50 % verbessert.

Diese Lösung ermöglicht schnell expandierenden und datenabhängigen Unternehmen garantierte Servicekontinuität, universellen Schutz und sofortigen Datenzugriff.

„Wir beobachten eine rasante Entwicklung bei den Primärspeichern – von mechanischen Festplatten hin zu Flash-Laufwerken“, so Sascha Oehl. „Die gesamte Speicherinfrastruktur, insbesondere der Schutz der Daten, genügt jedoch nicht den Anforderungen, die mit dem raschen Unternehmenswachstum einhergehen. Sicherungssysteme müssen schneller werden.“

„Die OceanProtect-Lösung löst Probleme wie geringe Datensicherungseffizienz, hohe Betriebskosten und schwierige Datenwiederverwendung. Sie gewährleistet, dass es keine Datenverluste gibt und die Services effizient funktionieren.“

Den echten Wert von Daten freisetzen

Huawei stellte außerdem sein hochdichtes und leistungsstarkes Speichersystem vor, OceanStor Pazifik 9950. Mit High-Density-Hardware und High-Ratio-EC kann OceanStor Pacific die Raumausnutzung auf 93 % erhöhen und gleichzeitig den Platzbedarf um 40 % und die Betriebskosten um 30 % senken.

Sowohl OceanProtect als auch OceanStor Pacific basieren auf dem Prinzip, mehr Wert aus Daten zu schöpfen. Je mehr Daten die Unternehmen besitzen, desto mehr wollen sie daraus machen, indem sie sie in Data Lakes zusammenfassen, die neue Innovationen vorantreiben und Renditen für das Unternehmen generieren können.

Der Schlüssel dazu ist eine robuste Datenplattform, die die nötige Infrastruktur für Services rund um die Uhr, mehrere Datenkategorien und einen schnellen und flexiblen Zugang in großem Maßstab bietet. Darauf zielt die neue Generation von Huawei-Datensicherungsprodukten ab: Zukunftssichere Datensicherung, Beseitigung von Problemen wie geringe Backup-Effizienz, hohe Betriebskosten und einfachere Nutzung von Daten.

Für weitere Informationen über die Speicherprodukte von Huawei besuchen Sie bitte https://e.huawei.com/de/products/storage

Henkel und BRABUS festigen ihre Beziehung bei Klebstoffen für den Austausch von Windschutzscheiben

Der unabhängige Premium-Aftermarkt benötigt heute hochleistungsfähige Scheibenklebstoffe für den Austausch von Fahrzeugscheiben, die in der Lage sind, höheren Windlasten standzuhalten, die Torsionssteifigkeit zu verstärken und den Insassenschutz im Falle eines Unfalls zu maximieren.

BRABUS, weltgrößter eigenständiger Hochleistungstuner, vertraut bei seinem Materialbedarf für sichere und fortschrittliche Windschutzscheibeneinbauten im Segment anspruchsvoller Supercar-Umrüstungen und Oldtimer-Restaurationen auf Henkel als Klebstoffpartner.

Dazu zählt die Wahl von Teroson Windschutzscheiben-Klebstoffen und des Teroson Bond Windscreen Adhesive Application Systems. Zur Unterstützung von Karosserie- und Fahrzeugwerkstätten bietet Henkel ein komplettes Vorbereitungs- und Applikationspaket aus einer Hand, das den effizienten Scheibenaustausch erleichtert – einschließlich Austrennwerkzeug, Reiniger, Primer, Klebstoff und Zubehör.

„BRABUS ist entschlossen, die Ansprüche der Leistungsfähigkeit eine Stufe höher zu legen. Wir arbeiten mit Henkel schon seit mehreren Jahren zusammen und setzen bei unseren Veredelungen auf die bewährte Zuverlässigkeit von Teroson. Unser Ziel ist es, die Fahrleistungseigenschaften von Serienfahrzeugen signifikant zu übertreffen. Das innovative Klebstoff- und Applikationssystem stellt sicher, dass unsere Windschutzscheibenmontagen anspruchsvolleren Betriebsbedingungen standhalten und unsere spezifisch höheren Anforderungen erfüllen“, sagt Sven Gramm, Director of Communications bei BRABUS.

Windschutzscheiben haben sich von einfachen Verglasungsanwendungen zu integrierten und sicherheitsrelevanten Strukturbauteilen entwickelt. Klebstoffe für das direkte Verglasen müssen daher eine erweiterte Reihe von Leistungsanforderungen erfüllen – von der grundlegenden Flexibilität für die Aufnahme von Schwingungen über die hermetische Abdichtung und Strukturverstärkung bis hin zum erforderlichen Insassenschutz in fortschrittlichen modernen Fahrzeugen.

Matthias Biegel, Regional Technology und Engineer bei Henkel, fügt hinzu: „Durch unsere langjährigen, engen Beziehungen mit BRABUS entwickeln wir unser Klebstoffportfolio laufend weiter, um den fortschreitenden Anforderungen entgegenzukommen. Neben den sehr wichtigen Verarbeitungseigenschaften steht für uns die Sicherheit der Insassen im Vordergrund. Aus diesem Grund testen wir unsere Premium-Windschutzscheibenklebstoffe nicht nur unter normalen Bedingungen, sondern erproben sie in unserem standardisierten Prüfverfahren wie alle Henkel Premium-Klebstoffe unter erheblich höheren Belastungen, um den größtmöglichen Insassenschutz sicherzustellen und das Vertrauen unserer Kunden zu festigen.“

Im Hinblick auf die wachsenden wirtschaftlichen und Serviceanforderungen im automobilen Aftermarket unterstützt das Teroson Bond Windscreen Adhesive Application System von Henkel einen effizienteren Arbeitsablauf beim Aus- und Einbau von Windschutzscheiben in Kfz-Werkstätten. Es beinhaltet eine komplette Toolbox und ermöglicht die Durchführung der Arbeiten einer einzigen Fachkraft. Dank einer neuen Kartuschenetikettierung gestaltet sich das Selektieren des richtigen Produktes noch einfacher.

Das neue System wird von BRABUS auch in Verbindung mit dem breiteren Portfolio der Kleb- und Dichtstoffe von Henkel für die Verklebung von Fahrzeugscheiben genutzt.

Green TechAthon Düsseldorf, 26. u. 27. November 2021

Das Wirtschaftsförderungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf organisiert einen TechAthon, um Nachhaltigkeitsprojekte gezielt für Unternehmen in Düsseldorf umzusetzen. Hierbei sollen tech-basierte Lösungen zu verschiedenen Problemstellungen im Bereich der Energieeffizienz entstehen.

Warum?

Düsseldorf wird 2035 Klimahauptstadt. Anfang Oktober wurde der Düsseldorfer Klimapakt mit der Wirtschaft unterzeichnet. Der Green TechAthon soll die lokale Wirtschaft durch Impulse für konkrete Maßnahmen unterstützen.

Wo?

sipgate GmbH, Gladbacher Straße 74, 40219 Düsseldorf

Wann?

Beginn: 26.11. um 11:30 Uhr
Ende: 27.11. um 18:30 Uhr

Was?

Die Wirtschaftsförderung Düsseldorf lädt Sie ein, beim Hackathon teilzunehmen. Gemeinsam erarbeiten wir Lösungen für Ihre Herausforderungen zu den Themen Energieeffizienz und CO2-Emmission.

Das sind unsere Cases:

  1. Wasserstoff: Wie können wir Angebot und Nachfrage in Düsseldorf zusammenführen?
  2. Monitoring/Persönliche Berufs-Energiebilanz: Wie quantifizieren wir unsere Energieversorgung? Wie kann ich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen dazu motivieren, Energie zu sparen?
  3. Wärme-Kälte Technik: Wie können wir unsere Ressourcen einsparen & sichtbar machen?
  4. Ladesäulen (Elektromobilität): Wie managen wir unsere Ladesäulen und finden Steuerungsmöglichkeiten?
  5. Photovoltaik: Wie können wir sinnvoll unsere Energie managen?

Wir möchten Sie aber auch dazu einladen, eigene Themenvorschläge zum Hackathon einzubringen! Bitte beachten Sie, dass wir womöglich nicht alle vorgeschlagenen Projekte berücksichtigt werden können, und dass die Ergebnisse des Hackathons der Allgemeinheit zur freien Verfügung gestellt werden.

https://www.duesseldorf.de/wirtschaftsfoerderung/green-techathon.html

Pöttering: „Die guten Chancen auf Ausbildung noch mehr nutzen“

Die Corona-Pandemie hat nach Angaben der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw) den Ausbildungsmarkt in NRW auch im Jahr 2021 beeinflusst. Lockdown und wirtschaftliche Schwierigkeiten in einigen Branchen sowie geschlossene Schulen und ausgefallene Berufsorientierungsangebote seien nicht spurlos am Ausbildungsmarkt vorbeigegangen. Der Hauptgeschäftsführer von unternehmer nrw, Johannes Pöttering, warb anlässlich der am Donnerstag in Düsseldorf veröffentlichen Ausbildungszahlen allerdings für einen „differenzierten Blick“ auf die Ausbildungslage. „Für die Betriebe ist es erneut schwieriger geworden, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen, für die jungen Menschen sind die Chancen auf einen Ausbildungsplatz gut“, erklärte Pöttering. Es sei bemerkenswert, dass die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze trotz der enormen wirtschaftlichen Herausforderungen und des Bewerbermangels nur um drei Prozent vergleichsweise wenig gesunken sei. Dies sei Ausdruck des hohen Stellenwerts von Ausbildung in den Betrieben. Gleichzeitig sei die Zahl der Bewerber mit sieben Prozent viel deutlicher gesunken. „Damit haben sich die Chancen der Bewerber auf einen Ausbildungsplatz eindeutig verbessert“, sagte Pöttering.

Die Zahlen für das Jahr 2021 seien auch ein Beleg für die Fortsetzung eines gegenläufigen Trends auf dem nordrhein-westfälischen Ausbildungsmarkt. Während die Betriebe zwischen Rhein und Weser ihr Ausbildungsplatzangebot seit 2011 um gut sechs Prozent erhöht hätten, sei demgegenüber die Zahl der Bewerber um 19 Prozent gesunken. Pöttering appellierte an junge Menschen, die guten Chancen auf einen Ausbildungsplatz auch jetzt im Herbst noch aktiv zu nutzen. Immer noch seien 11.440 Ausbildungsplätze unbesetzt, denen aktuell 7.000 unversorgte Bewerber gegenüberstünden. Pöttering lobte die ohnehin bereits vielfältigen Angebote der Unternehmen zur Berufsorientierung für junge Menschen, die in der Pandemie noch einmal um zahlreiche kreative digitale Formate erweitert worden seien – etwa durch Videokonferenzen mit Azubis oder virtuelle Betriebserkundungen. „Ich appelliere an die Betriebe, in ihrem Ausbildungsengagement auch weiterhin nicht nachzulassen“, betonte Pöttering. Schon heute sei der Fachkräftemangel ein zentrales Wachstumshemmnis in vielen Betrieben, dessen Auswirkungen sie mit einem hohen Ausbildungsengagement wirksam begegnen könnten.

Rheinmetall und Thales betreuen die Tiger-Helikoptersimulatoren in Frankreich und Deutschland

Gemeinsam mit seinem Partner Thales wird Rheinmetall die Helikopter-simulatoren zur Ausbildung der Besatzungen des Kampfhubschraubers Tiger weiterhin betreuen. Ein entsprechender Auftrag seitens der europäischen Rüstungsagentur OCCAR wurde im Sommer 2021 gebucht. Der Integrated Service Support-Vertrag, für den sich für Rheinmetall ein Auftragseingang im niedrigen zweistelligen MioEUR-Bereich verbindet, hat eine Laufzeit vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2025.

Im Rahmen des jetzt erteilten Integrated Service Support-Vertrags werden Rheinmetall und Thales nun insgesamt 20 moderne Tiger-Simulatoren an den Standorten Le Luc, Fritzlar, Pau und Phalsbourg betreuen und Service- und Instand¬haltungs¬leistungen erbringen. Die acht Full Mission Simulatoren (FMS) und zwölf Cockpit Procedure Trainer (CPT) dienen dazu, die Besatzungen für die aktuellen Konfigurations¬stände der in Nutzung befindlichen Fluggeräte zu trainieren: Tiger Hélicoptère d’Appui et Destruction (HAD) Block 2 (Frankreich) und Unterstützungs¬hubschrauber Tiger Step 2 Krypto (Deutschland). Die französischen Streitkräfte und die Bundeswehr bilden ihre Besatzungen in einer modernen virtuellen Einsatzumgebung aus und können somit erheblich zur vollen Gefechtsbereitschaft beitragen und die Flugsicherheit erhöhen. Die Tiger-Simulatoren zählen zu den leistungsfähigsten Full Mission Simulatoren für Kampfhubschrauberbesatzungen weltweit. Der Kampfhubschrauber Tiger gilt als ein sehr komplexes Waffen¬system, dessen Abbildung in einem Simulator höchste Ansprüche an Hard- und Software stellt.

Rheinmetall, Thales und die OCCAR setzen mit der Beauftragung eine seit Jahren bewährte Kooperation im Bereich Simulation und Training fort. Im Dezember 2014 hatte die Gemeinsame Organisation für Rüstungskooperation OCCAR (Organisation Conjointe de Coopération en Matière d’Armement) die Arbeits-gemeinschaft „Tiger Aircrew Training Means“ (ARGE TATM) beauftragt, die seinerzeit bereits in Nutzung befindlichen Simulatoren zu modernisieren. ARGE TATM ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Rheinmetall Electronics GmbH und Thales AVS France SAS. Dieses Vorhaben wurde Ende 2019 erfolgreich abgeschlossen. Künftige Obsoleszenzbeseitigungen und weitere Modernisierungs¬vorhaben beim Tiger, wie die Einrüstung des aktuellen Maintenance Releases, geben eine gute Perspektive für Folgeaufträge und die weitere Fortsetzung der Kooperation.