HENKEL-Jahresprognose für 2021 angehoben: höherer Umsatz- und Ergebniszuwachs erwartet

Henkel ist insgesamt sehr gut in das Geschäftsjahr 2021 gestartet und hat im ersten Quartal ein deutliches organisches Umsatzwachstum von +7,7 Prozent erzielt – trotz der Auswirkungen der Corona-Krise, die weltweit weiterhin das gesellschaftliche und wirtschaftliche Umfeld in vielen Märkten belasteten. Der Konzernumsatz erreichte rund 5 Mrd Euro, das entspricht einem nominalen Zuwachs von +0,8 Prozent, deutlich beeinträchtigt durch Belastungen aus Währungskursveränderungen.

„Wir haben im ersten Quartal eine sehr gute Geschäftsentwicklung erzielt. Dazu haben alle Unternehmensbereiche beigetragen. Angesichts einer stärker als ursprünglich erwarteten Erholung der industriellen Nachfrage blicken wir trotz der weiterhin bestehenden Unsicherheiten in unseren Märkten zuversichtlich auf den weiteren Verlauf des Jahres. Nach dem starken Start in das Jahr haben wir unsere Umsatz- und Ergebniserwartungen heute angehoben“, sagte Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel.

„Das deutliche Umsatzwachstum im ersten Quartal war vor allem durch den Unternehmensbereich Adhesive Technologies getragen, der über alle Geschäftsfelder und Regionen hinweg eine spürbare Erholung verzeichnete und den Umsatz organisch zweistellig steigern konnte. Aber auch in unseren Konsumentengeschäften Beauty Care und Laundry & Home Care erzielten wir organische Umsatzzuwächse. In regionaler Hinsicht wurde die sehr gute Umsatzentwicklung im ersten Quartal maßgeblich von den Wachstumsregionen getrieben. Hier zeigten alle Regionen zweistellige organische Wachstumsraten“, führte Knobel weiter aus. „Die Entwicklung von Henkel im ersten Quartal ist ein Beleg für unser robustes, diversifiziertes Portfolio mit erfolgreichen Marken und innovativen Technologien für unsere Kunden im Industrie- und in den Konsumgütergeschäften. Gleichzeitig ist die insgesamt sehr gute Entwicklung im ersten Quartal das Ergebnis unseres starken globalen Teams, das in dieser besonderen und für uns alle herausfordernden Zeit mit großem Engagement zum langfristigen Erfolg von Henkel beiträgt“, so Carsten Knobel weiter.

Der Unternehmensbereich Adhesive Technologies konnte über alle Geschäftsfelder und Regionen hinweg eine deutliche Erholung der Nachfrage verzeichnen und erzielte insgesamt ein zweistelliges organisches Umsatzwachstum von +13,0 Prozent.

Der Bereich Beauty Care, der im ersten Quartal vor allem durch pandemiebedingte Markteffekte beeinträchtigt war, erreichte eine gute organische Umsatzentwicklung von +2,3 Prozent. Das Konsumentengeschäft des Bereichs verzeichnete eine positive Entwicklung gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Auch das Friseurgeschäft konnte den Umsatz organisch steigern, trotz fortgesetzter Belastungen aus behördlich angeordneten Schließungen von Friseursalons in vielen Ländern. Hierbei wirkte sich insbesondere die relativ niedrige Vergleichsbasis des Vorjahresquartals aus, das bereits stark negativ durch die COVID-19-Pandemie beeinflusst war.

Obwohl sich die Entwicklung in für Laundry & Home Care wesentlichen reifen Märkten im ersten Quartal zu verlangsamen begann, konnte der Unternehmensbereich ein sehr starkes organisches Umsatzwachstum von +4,1 Prozent erzielen und so seine erfolgreiche Entwicklung fortsetzen. Einen jeweils zweistelligen Anstieg erreichten dabei das Geschäftsfeld Reinigungsmittel sowie die Wachstumsregionen.

Mit Blick auf den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2021 sagte Knobel: „Nach dem starken Start in das Jahr haben wir die Prognose angehoben und erwarten für das Gesamtjahr einen stärkeren Zuwachs, sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis. Henkel geht nun auf Konzernebene von einem organischen Umsatzwachstum von +4,0 bis +6,0 Prozent und einer bereinigten Umsatzrendite (EBIT-Marge) in der Bandbreite von 14,0 bis 15,0 Prozent aus. Für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) bei konstanten Wechselkursen erwartet Henkel jetzt einen Anstieg im hohen einstelligen bis mittleren Zehn-Prozent-Bereich.“
„Dennoch bleibt die Unsicherheit darüber hoch, wie sich die Pandemie und ihr Einfluss auf Konsum und Industrie weiterentwickeln werden. Wir werden uns auch weiterhin flexibel und schnell an Veränderungen in unseren Märkten anpassen. Gleichzeitig treiben wir die Umsetzung unserer Wachstumsagenda konsequent voran. Unser Fokus liegt dabei auf zwei Bereichen: Erstens wollen wir unsere Wettbewerbsvorteile ausbauen, indem wir Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung weiter stärken. Zweitens wollen wir unsere Unternehmenskultur weiter fördern. Mit unserem strategischen Rahmen für ganzheitliches Wachstum und unserem starken globalen Team sind wir sehr gut aufgestellt, um aus der Krise gestärkt hervorzugehen und unsere Zukunft erfolgreich zu gestalten.“

Umsatzentwicklung Konzern

Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal 2021 nominal um +0,8 Prozent von 4.927 Mio Euro im ersten Quartal 2020 auf 4.968 Mio Euro. Organisch – also bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen/Divestments – erhöhte sich der Umsatz um +7,7 Prozent. Auf Konzernebene war der Anstieg vor allem volumengetrieben. Akquisitionen und Divestments erhöhten den Umsatz um +0,6 Prozent. Wechselkurseffekte wirkten sich mit -7,5 Prozent stark negativ auf die Umsatzentwicklung aus.

Im ersten Quartal erreichten die Wachstumsregionen eine organische Umsatzsteigerung von +18,5 Prozent. Unser Umsatz in den reifen Märkten hat sich organisch mit +0,5 Prozent positiv entwickelt. Die Region Westeuropa lag mit einer organischen Umsatzentwicklung von +0,9 Prozent über dem Vorjahr. In der Region Osteuropa steigerten wir den Umsatz um +11,7 Prozent. Das organische Umsatzwachstum in der Region Afrika/Nahost lag im ersten Quartal 2021 bei +21,7 Prozent. Organisch war die Umsatzentwicklung in der Region Nordamerika stabil, während wir in der Region Lateinamerika den Umsatz organisch um +10,7 Prozent steigern konnten. Das organische Umsatzwachstum in der Region Asien/Pazifik war mit +24,4 Prozent zweistellig.

Umsatzentwicklung Adhesive Technologies

Der Umsatz des Unternehmensbereichs Adhesive Technologies stieg im ersten Quartal 2021 nominal um +6,7 Prozent von 2.209 Mio Euro im Vorjahresquartal auf 2.358 Mio Euro. Organisch – das heißt bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen/­Divestments – erhöhte sich der Umsatz um +13,0 Prozent. Die Entwicklung im ersten Quartal war durch die fortschreitende deutliche Erholung der Industrieproduktion getrieben. Das Volumen wuchs zweistellig, während sich die Preise leicht positiv entwickelten. Wechselkurseffekte reduzierten den Umsatz um -6,7 Prozent, während Akquisitionen/­Divestments den Umsatz um +0,5 Prozent erhöhten.

Alle Geschäftsfelder des Unternehmensbereichs Adhesive Technologies verzeichneten im ersten Quartal eine fortgesetzte deutliche Erholung gegenüber dem Vorjahresquartal, das bereits durch die COVID-19-Pandemie beeinflusst war. Das Geschäftsfeld Automobil & Metall erreichte vor allem aufgrund eines starken Anstiegs der globalen Automobilproduktion ein organisches Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich. Im Geschäftsfeld Elektronik & Industrie wurde das ebenfalls zweistellige organische Wachstum insbesondere durch die Entwicklung im Geschäftsbereich Elektronik getrieben, aber auch der Geschäftsbereich Industrie verzeichnete einen sehr starken Anstieg. Das Geschäftsfeld Verpackungen & Konsumgüteerzielte im ersten Quartal eine deutliche organische Umsatzsteigerung, unterstützt durch eine zweistellige Entwicklung in den Bereichen Verpackungen und Lifestyle. Auch das Geschäftsfeld Handwerk, Bau & Gewerbe wuchs organisch zweistellig, vor allem getrieben durch den Konsumenten- und Handwerkerbereich sowie den Bereich Maschinenbau & Instandhaltung.

Aus regionaler Sicht erzielte Adhesive Technologies in den Wachstumsmärkten ein zweistelliges organisches Umsatzwachstum. Alle Regionen innerhalb der Wachstumsmärkte trugen über alle Geschäftsfelder hinweg zu dieser Entwicklung bei.

Die reifen Märkte zeigten insgesamt eine sehr starke organische Umsatzentwicklung. Die
Region Nordamerika verzeichnete dabei ein sehr starkes Wachstum, getrieben von einem zweistelligen organischen Umsatzanstieg im Geschäftsfeld Handwerk, Bau & Gewerbe sowie einem sehr starken Umsatzwachstum im Geschäftsfeld Elektronik & Industrie. Die Region Westeuropa verzeichnete ein starkes organisches Umsatzwachstum aufgrund eines zweistelligen beziehungsweise sehr starken Anstiegs in den Geschäftsfeldern Handwerk, Bau & Gewerbe sowie Automobil & Metall.

Umsatzentwicklung Beauty Care

Im ersten Quartal 2021 war der Umsatz des Unternehmensbereichs Beauty Care nominal mit -1,1 Prozent leicht rückläufig und betrug 925 Mio Euro (erstes Quartal 2020: 935 Mio Euro). Organisch – das heißt bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen/­Divestments – erhöhte sich der Umsatz um +2,3 Prozent. Die Entwicklung war dabei sowohl volumen- als auch preisgetrieben. Wechselkurseffekte minderten den Umsatz um -5,4 Prozent. Akquisitionen/­Divestments trugen mit +2,0 Prozent zur Umsatzentwicklung bei.

Das Konsumentengeschäft erzielte gegenüber dem Vorjahresquartal eine positive organische Umsatzentwicklung. Dabei konnte die Kategorie Haarkosmetik den positiven Trend aus dem Schlussquartal des Vorjahres mit einer sehr starken Entwicklung im ersten Quartal fortsetzen. Hierbei wuchs der Bereich Haarcolorationen zweistellig und auch der Bereich Haarpflege verzeichnete eine sehr starke Entwicklung. Der Bereich Styling entwickelte sich infolge einer pandemiebedingt schwächeren Konsumentennachfrage unter Vorjahr. Die Kategorie Körperpflege lag – nach einem starken Wachstum im ersten Quartal 2020 – organisch ebenfalls unter dem Vorjahresquartal. Hier wirkte sich insbesondere eine rückläufige Nachfrageentwicklung in wichtigen Märkten aus.

Trotz fortgesetzter Belastungen aus behördlich angeordneten Schließungen von Friseursalons in vielen Ländern erzielte das Friseurgeschäft im ersten Quartal 2021 ein sehr starkes organisches Umsatzwachstum. Dies war vor allem getrieben durch einen deutlichen Anstieg in unserem Kernmarkt Nordamerika sowie bedingt durch eine relativ niedrige Vergleichsbasis, da das Vorjahresquartal bereits stark negativ durch die COVID-19-Pandemie beeinflusst war. Die Regionen Lateinamerika und Asien (ohne Japan) wuchsen im zweistelligen Prozentbereich und auch die Region Afrika/Nahost zeigte ein deutliches Wachstum. Demgegenüber lagen die Regionen West- und Osteuropa unter Vorjahr, im Wesentlichen bedingt durch fortgesetzte pandemiebedingte Schließungen von Friseursalons.

Aus regionaler Sicht wuchs der Unternehmensbereich Beauty Care in den Wachstumsmärkten organisch im zweistelligen Prozentbereich, getragen durch sehr starke Entwicklungen sowohl im Konsumenten- als auch im Friseurgeschäft. Hierzu trug insbesondere die Region Asien (ohne Japan) und vor allem unser Geschäft in China mit einem prozentual zweistelligen Wachstum bei. Darüber hinaus erzielte auch die Region Lateinamerika eine zweistellige Umsatzsteigerung, Osteuropa erreichte ein sehr starkes Umsatzwachstum. Die Region Afrika/Nahost entwickelte sich hingegen rückläufig.

Die reifen Märkte verzeichneten eine insgesamt rückläufige organische Umsatzentwicklung. Hier erzielten die Region Nordamerika – aufgrund des Anstiegs im Friseurgeschäft – und die reifen Märkte der Region Asien/Pazifik ein gutes beziehungsweise sehr starkes organisches Umsatzwachstum. Die Region Westeuropa lag hingegen in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld, das unter anderem durch anhaltende Einschränkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie geprägt war, unter Vorjahr.

Umsatzentwicklung Laundry & Home Care

Der Unternehmensbereich Laundry & Home Care erreichte im ersten Quartal 2021 einen Umsatz von 1.656 Mio Euro, der damit nominal -5,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals von 1.755 Mio Euro lag. Organisch – das heißt bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen/­Divestments – erzielte der Unternehmensbereich eine sehr starke Umsatzsteigerung von +4,1 Prozent. Das Wachstum war überwiegend preisgetrieben, bei gleichzeitig positivem Volumenanstieg. Wechselkurseffekte minderten den Umsatz deutlich um -9,6 Prozent. Akquisitionen/­Divestments hatten keinen wesentlichen Einfluss auf die Umsatzentwicklung.

Das Geschäftsfeld Waschmittel (Laundry Care) verzeichnete im ersten Quartal ein positives organisches Umsatzwachstum, zu dem die Kategorien Spezialwaschmittel und Wäschezusätze mit einer guten beziehungsweise sehr starken Entwicklung beitrugen. Unsere Kernmarke Persil erzielte unter anderem aufgrund unserer fortgesetzten Innovationsoffensive erneut ein zweistelliges organisches Wachstum.

Im Geschäftsfeld Reinigungsmittel (Home Care) erreichten wir ein prozentual zweistelliges organisches Umsatzwachstum. Wesentlich für die starke Entwicklung des Geschäftsfelds waren jeweils zweistellige Zuwächse in unseren Markenfamilien Pril, Bref und Somat in den Kategorien Geschirrspülmittel, WC- sowie Oberflächen-Reiniger. Diese Entwicklung wurde durch eine pandemie­bedingt erhöhte Nachfrage nach Reinigungsmitteln sowie unsere erfolgreichen Produktinnovationen unterstützt.

Mit einer prozentual zweistelligen organischen Umsatzsteigerung waren die Wachstumsmärkte Haupttreiber des sehr starken Umsatzwachstums des Unternehmensbereichs. Henkel erzielte sowohl in der Region Afrika/Nahost als auch in Asien (ohne Japan) eine prozentual zweistellige Umsatzsteigerung. Osteuropa verzeichnete ein deutliches organisches Umsatzwachstum, während sich Lateinamerika rückläufig entwickelte.

Die reifen Märkte entwickelten sich insgesamt rückläufig. Während sich der Umsatz in Westeuropa gut entwickelte und die reifen Märkte der Region Asien/Pazifik ein positives organisches Wachstum verzeichneten, lag die Region Nordamerika unter dem Vorjahresquartal. Dort war unser Geschäft unter anderem durch Beschaffungsengpässe sowie durch eine im Vergleich zum Vorjahr nachlassende Marktdynamik beeinträchtigt.

Vermögens- und Finanzlage Konzern

Im Berichtszeitraum ergaben sich keine wesentlichen Änderungen der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns im Vergleich zum 31. Dezember 2020.

Ausblick des Henkel-Konzerns

Unter Berücksichtigung der Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten 2021 und der Annahmen zum Geschäftsverlauf in den verbleibenden drei Quartalen hat der Vorstand der Henkel AG & Co. KGaA entschieden, die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 anzuheben.

Gegenüber der bedingt durch die COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 stark rückläufigen Weltwirtschaft wird für das Jahr 2021 nach aktueller Einschätzung von einer deutlichen Belebung der industriellen Nachfrage sowie einer sich im Jahresverlauf in vielen Kategorien normalisierenden Nachfrage nach Konsumgütern ausgegangen. Gleichzeitig besteht Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Infektionsraten sowie den Fortschritt der Impftätigkeit, und damit verbunden über die Entwicklung der pandemie­bedingten Einschränkungen.

Unserer Prognose liegt insofern die Annahme zugrunde, dass sich die Industrie­nachfrage und für Henkel wesentliche Bereiche der Konsumgüter­geschäfte, und hier insbesondere das Friseurgeschäft, teilweise deutlich erholen. In den Kategorien der Konsumgüter­geschäfte, die 2020 pandemie­bedingt eine erhöhte Nachfrage verzeichneten, rechnen wir im Verlauf des Jahres mit einer Normalisierung. Zudem gehen wir davon aus, dass es in unseren Kernregionen im weiteren Jahresverlauf zu keinen weitreichenden Geschäfts- und Produktions­schließungen in der Industrie und im Handel kommen wird, wie wir sie insbesondere im zweiten Quartal 2020 verzeichnet haben.

Unter Berücksichtigung dieser Faktoren erwarten wir für den Henkel-Konzern im Geschäftsjahr 2021 ein organisches Umsatz­wachstum von +4,0 bis +6,0 Prozent (vorher: +2,0 bis +5,0 Prozent).

Für den Unternehmensbereich Adhesive Technologies, dessen Entwicklung wesentlich durch die deutliche Erholung der Industrie­nachfrage geprägt ist, gehen wir von einem organischen Umsatzwachstum in der Bandbreite von +7,0 bis +9,0 Prozent aus (vorher: +2,0 bis +6,0 Prozent). Für den Unternehmensbereich Beauty Care erwarten wir aus heutiger Sicht ein organisches Umsatzwachstum von +2,0 bis +6,0 Prozent (unverändert). Hier dürfte sich auf Jahresbasis ein deutlicher Nachfrageanstieg im Friseurgeschäft positiv auswirken, während wir für das Konsumentengeschäft von einem fortgesetzten Wachstum ausgehen. Für Laundry & Home Care erwartet Henkel ein organisches Umsatzwachstum in der Bandbreite von +1,0 bis +3,0 Prozent (unverändert), das im Jahresverlauf von einer in einzelnen Kategorien erwarteten Normalisierung gegenüber der im Vorjahr pandemiebedingt erhöhten Nachfrage beeinflusst werden dürfte.

Den Beitrag der im Jahr 2020 getätigten Akquisitionen zum Wachstum der nominalen Umsatzerlöse des Henkel-Konzerns erwarten wir im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Effekte aus Veräußerungen und Einstellungen von Geschäftsaktivitäten, Marken und Kategorien, die wir im weiteren Jahresverlauf im Rahmen unseres aktiven Portfolio­managements anstreben, sind in der Prognose nicht abgebildet, da deren konkrete Umsetzung und zeitliches Eintreten nicht sicher prognostizierbar sind. Aus der Umrechnung von Umsatzerlösen in Fremdwährung erwarten wir einen negativen Einfluss im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Auf die Ergebnisentwicklung von Henkel dürfte sich im Jahr 2021 insbesondere die erwartete Nachfragebelebung im Industrie­geschäft und im Friseurgeschäft positiv auswirken. Gegenläufige Effekte aus steigenden Preisen für direkte Materialien, für die wir von einem deutlichen Anstieg im hohen mittleren einstelligen Prozentbereich (vorher: niedriger bis mittlerer einstelliger Prozentbereich) ausgehen, sowie Belastungen aus Wechselkursveränderungen dürften dies teilweise kompensieren.

Wir erwarten für den Henkel-Konzern eine bereinigte Umsatzrendite (EBIT-Marge) in der Bandbreite von 14,0 bis 15,0 Prozent (vorher: 13,5 bis 14,5 Prozent). Für den Unternehmens­bereich Adhesive Technologies erwarten wir eine bereinigte Umsatzrendite zwischen 16,0 und 17,0 Prozent (vorher: 15,5 bis 16,5 Prozent), für Beauty Care zwischen 10,5 und 12,0 Prozent (unverändert) und für Laundry & Home Care in der Bandbreite von 14,5 bis 15,5 Prozent (vorher: 15,0 bis 16,0 Prozent).

Für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) bei konstanten Wechselkursen erwarten wir einen Anstieg im hohen einstelligen bis mittleren Zehn-Prozent-Bereich (vorher: +5 bis +15 Prozent).

Darüber hinaus haben wir für 2021 unverändert die folgenden Erwartungen:

  • Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 250 bis 300 Mio Euro,
  • Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögenswerte zwischen 600 und 700 Mio Euro.

Viele Unternehmen leiden unter Lieferengpässen

Material fürs Bauen, Computerchips, Fahrräder, Zulieferprodukte für die chemische Industrie, für die Metall- und Elektroindustrie und fürs Handwerk. Viele Güter sind in den vergangenen Monaten so knapp geworden, dass es fast überall zu Lieferengpässen und enormen Preissteigerungen kommen wird. Dies ist der Ergebnis einer aktuellen Befragung des Instituts der Deutschen Wirtschaft. Auch in unserem Podcast berichteten wir bereits darüber.

Für die gegenwärtigen Lieferproblematik kommen ganz unterschiedliche Ursachen und Erklärungen in Betracht:

– Für einige Produkte ist schlichtweg die Nachfrage in der Corona-Krise deutlich angestiegen. Exemplarisch gilt dies etwa für Fahrräder oder ausgewählte Güter im Gesundheitsbereich.

– An anderer Stelle kam es zu einem Einbruch infolge der Lockdown-Maßnahmen und dann zu einer überraschend schnellen Erholung, auf die sich Lieferanten nicht rechtzeitig einstellen konnten. Die Erholung des Welthandels und damit der Nachfrage nach deutschen Exportgütern war im Vergleich mit früheren Krisen erheblich schneller. Damit entsteht ein Lieferstau, der langsam abgearbeitet werden kann.

– Auch der globale Warentransport leidet noch unter der Corona-Pandemie. Nach der Vollbremsung der Weltwirtschaft und des Welthandels vor einem Jahr muss vieles nachgeliefert werden. Vor allem auf dem Weg von China nach Europa stockt es, weil beispielsweise Container und zum Teil auch Schiffsbesatzungen fehlen.

– Einzelereignisse wie der Brand von Halbleiter-Fabriken oder die zwischenzeitliche Blockade des Suez-Kanals haben die Situation weiter verschärft. Während dieser für den Welthandel wichtige Schifffahrtsweg wieder frei ist, lassen sich zerstörte Produktionskapazitäten nicht ohne weiteres ersetzen.

– Auch Handelskonflikte tragen zu Knappheiten bei. So sollen sich beispielsweise chinesische Elektronik-Hersteller mit Chips eingedeckt haben, um sich vor möglichen Handelskonflikten zu schützen.

RP- Chefreporter Reinhard Kowalewsky schreibt dazu: Speziell das Handwerk in NRW ist alarmiert. „Gestörte Lieferketten sind ein Hauptrisiko für die wirtschaftliche Erholung“, sagte Andreas Ehlert, Präsident von Handwerk NRW, unserer Redaktion. Knapp seien alle wichtigen Vorprodukte von Holz über Metalle bis hin zu Dämmwolle, Farben und Silikonen. „Der Preisdruck ist massiv. Preissteigerungen kommen in rascher Folge“, berichtet Thomas Dopheide, Tischlermeister und Kreishandwerksmeister in Düsseldorf. „Farben und Dämmstoffe sind kaum mehr zu erhalten oder werden nicht geliefert. Ich muss Aufträge strecken oder schieben“, sagt Jörg Schmitz, Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung in der Landeshauptstadt. „Ich muss zwei oder mehr Stunden Materialakquise am Tag betreiben – jeden Tag“, klagt Dachdecker Eduard Fuchs. Und sein Kollege Jens-Peter Richard aus Mülheim an der Ruhr sagt: „Für die bereits vorhandenen Aufträge konnten wir uns noch versorgen. Unser Dachdecker-Einkauf hatte vorgewarnt.“ Doch bei Fenstern etwa lägen die Lieferzeiten bei zehn Wochen – das sei doppelt so lange wie vor einigen Monaten.

Betroffen ist auch der Groß- und Außenhandel in NRW. Aufträge gibt es genug, aber wenn nicht geliefert werden, stehen die Händler auf dem Schlauch.

Vielfach kommen verschiedene Faktoren zusammen. Im Fall der fehlenden Verfügbarkeit von Halbleitern, die etwa in der Autoindustrie bereits zu Produktionsunterbrechungen in Deutschland geführt hat, kommen die hohe Nachfrage nach Unterhaltungselektronik, die zwischenzeitliche Krise und entsprechende Bestellanpassung der Autoindustrie, der Ausfall von Produktionskapazitäten und der zusätzliche Lageraufbau aufgrund von Handelskonflikten zusammen.

Die Folge sind Lieferengpässe für eine Reihe von Produkten, aber auch höhere Preise. So ist beispielsweise der Holzpreis in den letzten Monaten deutlich angestiegen. Auch Metalle bewegen sich gemessen am Industriemetallpreisindex (IMP-Index) auf Rekordniveau (Bardt, 2021). Höhere Preise für knappe Güter sind eine normale marktwirtschaftliche Reaktion. Diese fördert eine effiziente Ressourcenallokation, beschleunigt damit die Auflösung von Engpässen und führt die knappen Güter zu den dringendsten Verwendungen. Bestehende strukturelle Behinderungen, vor allem auf der Produktionsseite und in den Lieferketten, lassen sich damit kurzfristig und je nach Güterart auch mittelfristig jedoch nicht beheben.

Um das Ausmaß der aktuellen Betroffenheit in der deutschen Wirtschaft durch Lieferengpässe bei wichtigen Vorleistungen zu ermitteln, hat das Institut der deutschen Wirtschaft eine Blitzumfrage unter Wirtschaftsverbänden durchgeführt. Befragt wurden nur diejenigen Verbände, in deren Wirtschaftsbereich Vorleistungen eine besondere Bedeutung spielen. Damit liegt der Befragung eine Vorauswahl zugrunde, welche Ergebnisse erwarten lässt, die von einem gesamtwirtschaftlichen Betroffenheitsgrad abweichen dürften (Bardt/Grömling, 2021). Die Befragung fand im Zeitraum vom 3. bis zum 11. Mai 2021 statt. An der Befragung haben sich 23 Verbände beteiligt. Für den Bereich Handwerk haben zwei Fachverbände exemplarisch teilgenommen. In der Abbildung werden nur diejenigen Wirtschaftsverbände dargestellt, die geringe, mittlere und starke Risiken durch Vorleistungsengpässe bei den von ihnen vertretenen Unternehmen diagnostizieren.

Gut 40 Prozent der insgesamt von Vorleistungsverknappungen betroffenen Branchenverbände sehen kurzfristig stark wirkende inländische Lieferengpässe. Das gilt zum Beispiel für die Automobil- und Kunststoffindustrie, die Textil- und Lederindustrie, das Baugewerbe oder die Maler und Lackierer. Ein weiteres Drittel der Verbände, wie etwa die Maschinen und Anlagenbauer, diagnostiziert eine mittelschwere Beschränkung. Bei den ausländischen Vorleistungen ist dies am aktuellen Rand nur unwesentlich anders. Dabei sollte bedacht werden, dass auch inländische Engpässe indirekt durch vorauslaufende internationale Vorleistungen behindert werden können. Rund ein Viertel der Verbände – wobei nochmals auf die zugrundeliegende Vorauswahl der betrachteten Wirtschaftsbereiche hingewiesen wird – sieht zum Zeitpunkt der Befragung geringe Geschäftsrisiken durch ausbleibende Vorleistungen aus dem In- und Ausland. Als Beispiel kann etwa die Mineralölwirtschaft genannt werden.

Die mittelfristigen Aussichten sind zwar etwas besser, sie liefern aber keinen Grund zur Entwarnung. So sinkt der Anteil der schwer betroffenen Branchen deutlich auf 14 Prozent im Fall von inländischen Engpässen und auf ein Viertel bei internationalen Vorleistungen. Umgekehrt steigt der Anteil der Verbände an, die mittlere Auswirkungen in den kommenden drei Monaten erwarten. Der Anteil mit mittelfristig geringen Beeinträchtigungen durch fehlende inländische und ausländische Zulieferungen steigt auf 40 Prozent an. Trotz dieser Verschiebungen bleiben die Geschäftsrisiken jedoch mittelfristig auf einem hohen Niveau.

Auf Seiten der Unternehmen werden kurzfristig vielfältige Handlungsoptionen genutzt, um Engpässe zu überwinden und die eigenen Produkte anbieten zu können (Bardt/Grömling/Niendorf, 2021). Das betriebliche Risikomanagement war diesbezüglich bereits im vergangenen Frühjahr gefordert. Demnach können alternative Lieferanten gesucht werden. Logistikengpässe in der Schifffahrt lassen sich in bestimmten Fällen über den Flugtransport überwinden. Zusätzliche Produktionskapazitäten hingegen brauchen mehr Zeit und können in einer Reihe von Güterbereichen den nächsten Monaten kaum oder gar nicht helfen.

Die wirtschaftspolitischen Handlungsoptionen sind begrenzt, aber dennoch bedeutsam. Ohne offene Grenzen entstehen zusätzliche Knappheiten und Verteuerungen, die vermieden werden können. Die Grenzen offen zu halten und den europäischen Binnenmarkt zu sichern gehört damit weiterhin zum ökonomischen Aufgabenkatalog der Pandemiebekämpfung. Auch auf internationaler Ebene muss der Sorge um den freien Handel begegnet werden. Dies gilt auch für medizinische Produkte. Die Pandemie und ihre ökonomischen Auswirkungen verstärken die Notwendigkeit, multilaterale Strukturen von WTO und WHO gemeinsam weiterzuentwickeln. Schließlich können die Staaten den Unternehmen helfen, Zugang zu weiteren Beschaffungsmärkten zu erhalten und somit die Diversifizierung des Einkaufs unterstützen. Einen direkten Eingriff in die Einkaufspolitik der Unternehmen darf daraus aber nicht abgeleitet werden. Dies ist unternehmerische Verantwortung.

Letztlich signalisieren die Lieferengpässe aber auch, dass es ein Nachfrageproblem infolge der Pandemie und der Pandemiebekämpfung in den industriellen Bereichen derzeit nicht gibt. Der Einkaufsmanagerindex ist in den Industrieländern wieder auf dem Vorkrisenniveau angekommen.

Teurer wird es trotzdem, schreibt Reinhard Kowalewsky in der RP: Bei Massivholz ist von Preissteigerungen um bis zu 250 Prozent seit Weihnachten zu hören, bei Betonstahl um 30 Prozent, bei Trockenbauprofilen und Dämmstoffen um 50 Prozent. Wird die Krise nicht gelöst, sieht Handwerkspräsident Ehlert schwarz: „Hält der Mangel an, könnten Baustopps und Kurzarbeit die Folge sein – trotz voller Auftragsbücher“. Dachdecker Fuchs sagt: „Ich muss vorkaufen, wo immer ich etwas bekomme, um für die nächsten acht bis zehn Wochen annähernd versorgt zu sein.“

Mit Material der Rheinischen Post und des Instituts der Deutschen Wirtschaft.

ElectronicPartner veranstaltet Herbstmesse 2021

ElectronicPartner reagiert auf die Absage der diesjährigen IFA mit einer eigenen virtuellen Messe vom 10. bis 26. September 2021. Die Veranstaltung wird auf zwei Ebenen stattfinden: intern für Mitglieder und Industriepartner sowie extern für Endkunden von EP: und MEDIMAX.

Vor kurzem erst hatte die Verbundgruppe ihre erste komplett digitale Jahresveranstaltung durchgeführt und dafür aus den Reihen der Händler und Aussteller viel positives Feedback erhalten. Die Erfahrungen und das bereits vorhandene Know-how nutzt die ElectronicPartner Zentrale nun, um den Wegfall der IFA für die eigenen Mitglieder aufzufangen und auch deren Kunden besondere Highlights zu bieten. „Seit über einem Jahr setzen wir alle Hebel in Bewegung, um die Unternehmerinnen und Unternehmer unserer Kooperation bei den verschiedenen Herausforderungen in der Krise zu unterstützen. Das tun wir selbstverständlich auch, wenn es darum geht, sie auf das wichtige Jahresendgeschäft vorzubereiten“, erklärt ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol und ergänzt: „Hinzu kommt, dass wir so auch der Verpflichtung gegenüber unseren Industriepartnern nachkommen. Ihnen bieten wir durch die Herbstmesse eine ideale Umgebung, in der sie unseren Mitgliedern ihre Trends für den Winter präsentieren können.“

Geplant ist ein umfassendes Angebot an virtuellen Ständen, Podcasts und weiterer digitaler Formate in einem eigens geschaffenen Messebereich auf der internen B2B-Plattform INFONET. Außerdem wird es sowohl eine EP: als auch eine MEDIMAX Herbstmesse für Endkunden geben. Dabei erhalten Hersteller exklusiv die Möglichkeit, ihre Produkthighlights öffentlichkeitswirksam in den jeweiligen Onlineshops vorzustellen. Die genauen Details werden in den kommenden Monaten in bewährter Art von den Teams der ElectronicPartner Zentrale in enger Abstimmung mit Mitgliedervertretern und der Industrie ausgearbeitet.

Auf die Absage der diesjährigen IFA reagiert Friedrich Sobol mit großem Verständnis: „Der ElectronicPartner Vorstand betrachtet diesen Entschluss als konsequenten Schritt auf dem Weg der Pandemiebekämpfung. Auch der Verzicht auf ein hybrides Event ist für uns nachvollziehbar, denn es könnte das, was die IFA im Ganzen ausmacht, nicht adäquat ersetzen. Wir freuen uns darauf, in 2022 wieder live in Berlin dabei zu sein und unsere Partner aus der ganzen Welt persönlich zu treffen. Bis dahin bereiten wir gezielt alle wichtigen Inhalte für unsere Mitglieder auf, um sie auch ohne eine IFA 2021 erfolgreich auf die wichtigste Zeit des Jahres vorzubereiten und so unserem Auftrag nachzukommen: beste Unterstützung für unternehmerischen Erfolg – und zwar immer!“

ElectronicPartner Vorstand Friedrich Sobol freut sich, den Mitgliedern der Verbundgruppe und ihren Kunden mit der Herbstmesse eine weitere digitale Plattform für Trends und Neuheiten zu bieten.

Düsseldorfer Notbremse endet: 100-Tage-Marke seit 5 Tagen nicht mehr überschritten – neue Infos auch in unserem Podcast am Freitag

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Düsseldorf liegt heute (19. Mai 2021) den fünften Werktag in Folge deutlich unter der wichtigen 100er-Marke. Somit wird die Notbremse in unserer Stadt wieder außer Kraft gesetzt. Die bundesweiten Regeln sehen vor, dass die verschärften Regeln ab übermorgen – also ab Freitag – nicht mehr gelten. Die sogenannte Ausgangssperre wäre damit aufgehoben. Auch bei den Kontaktbeschränkungen, beim Einkaufen oder beim Sport wird es ab dem Wochenende Lockerungen geben. Zudem dürfen ab Freitag Restaurants, Cafés und Kneipen ihre Außengastronomie wieder öffnen. Quelle: Antenne Düsseldorf

Mehr Infos dazu in unserem Podcast am Freitag!

18. Mai: Charta der Vielfalt: Rheinmetall-Konzern beteiligt sich erstmals am bundesweiten Diversity-Aktionstag

Die Vielfalt der Talente im Unternehmen ist auch für die Düsseldorfer Rheinmetall AG zu einem wichtigen Erfolgsfaktor geworden. Als Unterzeichner der Charta der Vielfalt beteiligt sich Rheinmetall am 18. Mai 2021 am bundesweiten Diversity-Aktionstag und setzt somit ein klares Zeichen für Chancengleichheit und Vielfalt. Der Rheinmetall-Konzern beteiligt sich zum ersten Mal am Deutschen Diversity Tag, der auf Initiative der Charta der Vielfalt e.V. bundesweit unter dem Motto „Flagge zeigen für Vielfalt“ mittlerweile zum neunten Mal stattfindet. In den Jahren zuvor hatte bereits die Automotive-Sparte des Konzerns am Aktionstag teilgenommen.

An den 40 Standorten, die der Technologiekonzern in Deutschland hat, richten sich unterschiedlichste Online-Formate an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um ein ausgeprägtes Bewusstsein für Diversität zu schaffen und etwaige Vorbehalte abzubauen. „Menschen bei Rheinmetall“ aus den verschiedenen Unternehmens-divisionen geben Einblicke in ihre besonderen Aufgaben und Tätigkeiten. Einen interaktiven Impulsvortrag zum Thema Diversity wird als Gast der Dipl.-Psychologe und Coach Stephan Druckrey halten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben auch die Möglichkeit, in der digitalen Learning Plattform der Charta der Vielfalt e.V. an einem Wissensquiz rund um das Thema Vielfalt teilzunehmen.

„Wir sind aus voller Überzeugung dabei, denn wir sind uns dessen bewusst, dass Vielfalt ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg ist. Mit unserer Erfahrung als global agierender Konzern und mit unserer internationalen Belegschaft wissen wir, dass gemischte Teams bessere Lösungen und innovativere Produkte erarbeiten. Im Konzern fördern wir den internationalen Austausch auf der personellen Ebene seit langem. Durch unser Bekenntnis zur Charta der Vielfalt wollen wir gesamtgesellschaftliche Verantwortung übernehmen und Chancengleichheit, Wertschätzung und die Einbeziehung von Diversity in der Arbeitswelt insgesamt voranbringen“, so Peter Sebastian Krause, im Vorstand der Rheinmetall AG für Personal verantwortlich.

Diversity Management spielt somit eine immer wichtigere Rolle in der Personalplanung und -gewinnung des Konzerns. Peter Sebastian Krause: „Diversity Management wird zunehmend ein unverzichtbares Element unserer Personalpolitik. Vielfalt erhöht nicht nur Effizienz und Kreativität, sondern gibt Unternehmen zusätzlich die Chance, den Fachkräftemangel auszugleichen. Und nicht zuletzt ermöglicht es eine vielfältige Belegschaft den Unternehmen, zusätzliches Vertrauen zu gewinnen und neue Zielgruppen und Märkte zu erschließen.“

Neuer China-Auftrag für sms group

Benxi Iron & Steel (Benxi), China, hat SMS group (www.sms-group.com) die Abnahme für die erfolgreiche Modernisierung ihrer 1,700-Millimeter-Warmbandstraße Nr. 1 erteilt. Das Ziel der Modernisierung war die Anpassung der Warmband­straße an die Marktanforderungen hinsichtlich Produktionskapazität und der Produktion von hochfestem Warmband. Hierfür setzte Benxi erneut auf das Know-how und die führende Technologie der SMS und führt damit die langjährige Kooperation mit der SMS group fort. Bereits zum fünften Mal wurde eine umfangreiche Modernisierung an der 1987 in Betrieb gesetzten Anlage durchgeführt.

Plötzliche Wendung: ab Samstag darf Außengastronomie öffnen

Ab Samstag darf in Städten und Kreisen mit einer stabilen Inzidenz von unter 100 die Außengastronomie wieder öffnen. Wer noch nicht geimpft oder genesen ist, muss einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Liegt die Inzidenz dauerhaft unter 50, dürfen Gäste auch im Innenbereich bewirtet werden. Dann könnten auch Hotels wieder öffnen, berichtet die Rheinische Post.

Mercedes-Benz Vans Vertrieb Deutschland und Region Europa bilden eine neue Vertriebsregion unter Gesamtverantwortung von Steffen Lucas

Mercedes-Benz Vans legt die deutsche Vertriebsorganisation mit der Region Europa zu einer neuen Einheit zusammen. Leiter wird Steffen Lucas (50), der bislang dem europäischen Vertrieb und Marketing vorsteht und zusätzlich die Aufgaben der Geschäftsleitung des Mercedes-Benz Vertriebs in Deutschland übernimmt. Der bisherige Geschäftsleiter im deutschen Markt, Jochen Dimter (59) wird nach mehr als 34 Jahren im Konzern das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen.

„Mit unserer Strategie haben wir uns bei Mercedes-Benz Vans optimal aufgestellt, um den zukünftigen Herausforderungen der Transporterbranche bestens zu begegnen. Neben der sukzessiven Elektrifizierung unseres gesamten Produktportfolios sowie der durchgreifenden und bahnbrechenden Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse setzen wir im Vertrieb auf noch mehr Kundenorientierung und die Bereitstellung zukunftsorientierter Transportlösungen. Ich freue mich, dass wir mit Steffen Lucas einen versierten und erfolgreichen Vertriebsprofi für die Aufgabe einer schnellen Verschmelzung der deutschen und europäischen Vertriebsregion gewonnen haben. Ich bin mir sicher, dass er diese herausfordernde Aufgabe erfolgreich und zeitnah meistern wird und beide Regionen davon profitieren“, sagt Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes-Benz Vans. „Mit Jochen Dimter verlässt einer der erfahrensten und verdientesten Vertriebsmanager von Mercedes-Benz das Unternehmen. Mercedes-Benz Vans hat in Deutschland in den vergangenen Jahren eine führende Marktposition erreicht und dauerhaft gehalten, was maßgeblich sein Verdienst ist. Ich möchte mich explizit bei Jochen Dimter für seinen enormen Einsatz, seine Hartnäckigkeit und den tatkräftigen Willen, Mercedes-Benz Vans in Deutschland immer weiter nach vorne zu bringen, bedanken.“

Deutschland ist der größte Einzelmarkt von Mercedes-Benz Vans. Mehr als ein Viertel der weltweiten Vans mit Stern werden hier umgesetzt. In den letzten Jahren konnte der Absatz kontinuierlich gesteigert werden. Die erfolgreichsten sechs Vertriebsjahre in der Geschichte von Mercedes-Benz Vans in Deutschland wurden seit 2015 unter der Führung von Jochen Dimter erreicht. Die neue Regionalstruktur tritt zum 1. Juli 2021 in Kraft. Für drei Monate werden Steffen Lucas und Jochen Dimter gemeinsam an der Umsetzung arbeiten.

„Mit der neuen Aufstellung erarbeiten wir eine moderne, in die Zukunft gerichtete und schlagkräftige Vertriebsregion Europa. Wir schaffen damit die optimale Aufstellung für die Zukunftsthemen Elektrifizierung, Digitalisierung, Transformation und Performance im Vertrieb“, sagt Klaus Rehkugler, Leiter Mercedes-Benz Vans Vertrieb & Marketing. „Ich danke Jochen Dimter für seine langjährigen erfolgreichen Dienste für den Van. Mit seiner Erfahrung hat er es nicht zuletzt auch im herausfordernden vergangenen Jahr geschafft, Mercedes-Benz Vans in Deutschland auf Erfolgskurs zu halten. Ich wünsche ihm für seinen neuen Lebensabschnitt alles Gute. Gleichzeitig freue ich mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Steffen Lucas, unter dessen Leitung sich der Vertrieb Europa in den letzten Jahren sehr erfolgreich entwickelt hat. Daher bin ich mir sicher, dass mit ihm und seiner Expertise die Zusammenführung des Vertriebs Deutschland mit der Region Europa sehr gut gelingen wird.“

Die Schaffung einer gemeinsamen europäischen Region intensiviert unter anderem den Wissenstransfer zwischen den Märkten, ermöglicht länderübergreifende Aktivitäten, eine einheitliche Steuerung über Ländergrenzen hinweg sowie eine schnellere Umsetzung von wichtigen Vertriebsinitiativen. Dazu zählt auch die fortschreitende Digitalisierung im Vertrieb: Den Kunden von Mercedes-Benz Vans soll in Europa verstärkt ein 360° Grad-Markenerlebnis geboten werden, bei dem die digitale und physische Customer Journey verschmelzen.

Mercedes-Benz Vans positioniert sich künftig noch stärker als Premiummarke für gewerbliche und private Kunden und schärft sein Profil als Anbieter zukunftsorientierter Transportlösungen. Des Weiteren verfolgt die Transportersparte das strategische Ziel, die langfristigen Kundenbeziehungen zu stärken. Dies soll durch die Weiterentwicklung von perfekt auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittene Produkte und Services und die Steigerung wiederkehrender Umsätze erreicht werden. Dazu trägt auch die Verschmelzung der beiden Vertriebsregionen bei.

*SPAM* Im Superwahljahr: Banner am Berliner Hauptbahnhof

Die Arbeitgeber-Initiative „Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) verstärkt ihre Aktivitäten wenige Monate vor der Bundestagswahl. Ein Megaplakat am wohl attraktivsten Werbestandort der Hauptstadt, der Halle des modernen Berliner Hauptbahnhofs, wirbt ab sofort für das Beste, was Deutschland zu bieten hat: die Soziale Marktwirtschaft. Abgeleitet aus dem Grundgesetz, praxiserprobt und krisenfest, hat uns dieses verlässliche Wirtschaftsmodell stets am besten fahren lassen.

Deshalb heißt der Slogan auf dem großflächigen Plakat: „Deutschland fährt besser. Mit Sozialer Marktwirtschaft.“ Zu sehen aus fast jeder Perspektive im Hauptbahnhof, wird es die Blicke der Reisenden und Einkaufenden anziehen und die Menschen daran erinnern, was uns seit vielen Jahren Wachstum und Wohlstand bringt. Das Plakat vermittelt auch durch seine schlichte und luftige Optik passend zur Architektur eine sehr positive Botschaft.

https://www.youtube.com/watch?v=3EsoBWpXJDM

50. Folge des Wirtschaftswachstum-Podcast für unsere Stadt

Am Freitag (7. Mai) senden wir die 50. Folge unseres Wirtschaftsminister-Podcast aus Düsseldorf. Seit dem Beginn der Pandemie im März 2020 senden wir immer freitags den tagesaktuellen Podcast mit News, Terminen und Expertentalks. Damals waren wir die Ersten mit einer solchen Sendung, heute sind uns einige nachgefolgt, z.B. die IHK, die Wirtschaftsförderung und die Rheinische Post. Aber, wir waren nicht nur die Ersten, sondern noch heute haben wir verschiedene Alleinstellungsmerkmale, beispielsweise sind wir werbefrei, erscheinen immer freitags um 8 Uhr, bringen immer die tagesaktuellen Nachrichten und Termine für Entscheider und Führungskräfte und liefern im Bonusmaterial immer einen Expertentalk, der in die Tiefe geht.

Für unsere Jubiläumsfolge ändern wir unser Programmschema. Der Grund: unser Gast ist einer der führenden Experten im Themenbereich „Digitalisierung in Unternehmen und Verwaltung“. Professor Helmut Döring lehrt an der iba in Bochum und Köln und begleitet zudem mittelständische Unternehmen bei ihren Digitalisierungsprozessen.

Helmut Döring berichtet in unserem POD über den Stand der Digitalisierung in unseren Unternehmen und den Verwaltungen. Seine Botschaft: Es habe sich sehr viel getan, das Thema sei aber noch ausbaufähig. Für Döring sind vor allem die mittelständischen Unternehmen ein wirtschaftliches Rückgrat mit Potential. Themen seien hier die internen Prozesse, passgenaue Geschäftsmodelle, Innovationschancen durch Digitalisierungstechnologien wie künstliche Intelligenz.

In der Verwaltung seien Investitionen für Digitalisierung unerlässlich, denn: die Digitalisierung könne nur Fahrt aufnehmen, wenn Verwaltungsvorgänge soweit wie möglich vereinfacht würden und im Netz stattfinden könnten.

Freuen Sie sich auf einen spannenden Expertentalk mit Professor Helmut Döring. Die Sendung sehen und hören Sie am Freitag ab 8 Uhr überall dort, wo es gute Podcasts gibt: auf www.unternehmerschaft.de und in Ihrem persönlichen Podcatcher z.B. ApplePodcast, Spotify und Anchor (Stichwort „Düsseldorfer Wirtschaft“).

Ein POD lebt davon empfohlen zu werden, deshalb würden wir uns freuen, wenn Sie unseren Podcast weiterempfehlen und diese Einladung weiterleiten würden in Ihre beruflichen und privaten Netzwerke.

Ebenso freuen wir uns über Themenvorschläge aus Ihrem Unternehmen.

Bleiben Sie uns gewogen und kommen Sie gut durch diesen Freitag.

Unsere Podcast-Rubrik finden Sie hier: https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/