Pendler! Bitte wieder vorne einsteigen und Ticket zeigen!

Die Rheinbahn hat ihre knapp 500 Busse mit Glasscheiben am Fahrerplatz nachgerüstet. In der aktuellen Corona-Pandemie schützen diese Scheiben Fahrer und Fahrgäste wirkungsvoll. Mit Abschluss der Umrüstung dürfen die Fahrer nun auch die vordere Türe wieder öffnen und die Fahrgäste können bei den Busfahrern Tickets erwerben.

Deswegen heißt es ab Montag, 14. Dezember, für alle Fahrgäste in den Rheinbahn-Bussen: Bitte vorne einsteigen und die Tickets zeigen. Mit der neuen Regelung kehrt wieder ein Stück Normalität zurück. Gleichzeitig können die Fahrer beim Einstieg auch auf das Tragen der Masken achten.

Ausgenommen von dieser Regel sind natürlich Fahrgäste, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, wie Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinder-wagen. Wenn besonders viele Fahrgäste an einer Haltestelle warten, können sie an allen Türen einsteigen, damit es zügig weitergeht. Eine weitere Ausnahme sind die MetroBusse: Hier steigen die Kunden weiterhin an allen Türen ein, genau wie in allen Stadt- und Straßenbahnen, weil Automaten mit an Bord sind.

Heute live auf ANTENNE: DAS Wirtschaftsmagazin für Düsseldorf – alles, was Sie jetzt wissen müssen

Was gibts Neues in der Düsseldorfer Wirtschaft? Unser Radiomagazin bringt Sie auf den neusten Stand: immer mittwochs ab 19:00 Uhr (nach den Weltnachrichten). 55 Minuten geballte Ladung mit Interviews, Reportagen, Berichten und tagesaktuellen Nachrichten. Präsentiert von uns, der UNTERNEHMERSCHAFT DÜSSELDORF. Antenne Düsseldorf empfangen Sie online (www.antenneduesseldorf.de), per Kabel oder terrestrisch per Antenne.

Die Stimmen, Macher und Macherinnen der “Düsseldorfer Wirtschaft”: Lisa Marie Schelig (oben links), Dennis Lieske (unten links) und Philipp Klees (unten rechts). Fotos: Unternehmerschaft + Antenne Düsseldorf; Collage: Christoph Sochart

sms und Big River kooperieren

Der amerikanische Stahlhersteller Big River Steel (BRS) hat die Erweiterung seines von der SMS group gelieferten Stahlwerks in Osceola im US-Bundesstaat Arkansas erfolgreich in Betrieb genommen.

Auch für diese Ausbaustufe hat SMS group die mechanische Ausrüstung, die Elektrik und Automation sowie die Digitalisierungs­technik an BRS geliefert. Mit der Erweiterung verdoppelt sich die Jahresproduktion des Werkes auf rund drei Millionen Tonnen Stahl.

Nach der jetzigen Erweiterung besteht das Stahlwerk nun aus zwei Elektrolichtbogenöfen, zwei Doppelpfannenöfen und einer weiteren Gasreinigungsanlage. Die CSP®-Anlage wurde um einen zweiten Gießstrang, einen zweiten Tunnelofen und einen weiteren Unterflur­haspel erweitert. Mit einer Bandbreite von maximal 1.930 Millimetern betreibt Big River Steel eine der breitesten CSP®-Anlagen weltweit.

Burkhard Dahmen, Vorsitzender der Geschäftsführung der SMS group: „Trotz der objektiv schwierigen Bedingungen hinsichtlich der Pandemie-Beschränkungen konnten die Montage und die Inbetriebnahme rund zwei Monate früher als geplant umgesetzt werden. Das lag vor allem an der hervorragenden und vertrauens­vollen Zusammenarbeit der Teams von BRS und der SMS group.“

Auch in der jetzt realisierten Ausbaustufe ist das PQA®(Product Quality Analyzer)-System der SMS group ein zentrales Modul der Prozessautomatisierung. PQA® überwacht, dokumentiert und sichert die Produktqualität bis zum veredelten Kaltband über den gesamten Produktionsprozess.

Das Warmband der CSP®-Anlage wird größtenteils auf der sich anschließenden gekoppelten Beiz-/Tandemstraße zu hochwertigem Kaltband verarbeitet. Im Rahmen der Ausbaustufe wurde der Einlauf dieser gekoppelten Beiz-/Tandemstraße um eine Bundvorbereitungs­station erweitert. Außerdem erhielt die benachbarte kontinuierliche Feuerverzinkungslinie (Continuous Galvanizing Line) einen zu­sätzlichen Aufwickelhaspel im Auslauf der Anlage. Für alle Anlagen der Ausbaustufe lieferte die SMS group die Mechanik und die X-Pact®-Elektrik und -Automation einschließlich des Level-3-Systems.

Seit der Inbetriebnahme des neuen Werkes im Dezember 2016 produziert Big River Steel hochwertige Qualitätsstähle, darunter Rohrgüten für Pipelines, Siliziumstähle für zahlreiche Anwendungen in der Energieerzeugung und in der Elektro-Motorenfertigung sowie AHSS-Güten für die Automobilindustrie in den USA.

boot Düsseldorf zieht ins Frühjahr

Die boot Düsseldorf 2021 wird vom 17. bis 25. April. stattfinden. Der ursprüngliche Zeitraum vom 23. bis 31. Januar ließ sich aufgrund der anhaltend hohen Infektionszahlen in ganz Europa nicht umsetzen. Die Messe Düsseldorf verschiebt die boot nach enger Rücksprache mit ihren Partnern und Ausstellern, die die Entscheidung mittragen und für den neuen Termin gestimmt haben. Mit der frühen Bekanntgabe des neuen Termins gibt die Messe Düsseldorf den Ausstellern darüber hinaus Planungssicherheit für die Vorbereitung ihrer Messeteilnahme und den Transport ihrer Boote und Yachten.

Messechef Wolfram Diener (unser Foto) ist überzeugt, dass der neue Termin der boot Düsseldorf ein positives Signal für die Wassersportbranche ist: „Zum momentanen Zeitpunkt können wir nicht sicher abschätzen, ob sich eine Messe im Januar 2021 umsetzen lässt. Dies liegt sowohl am aktuellen Infektionsgeschehen, der nach wie vor schwierigen Reisesituation und den bestehenden Vorgaben, wonach Messen derzeit nicht stattfinden können. In Abstimmung mit unserem boot Messerat und den Verbänden haben wir den neuen Termin im April mit Bedacht gewählt. Aufgrund zahlreicher Expertenaussagen gehen wir davon aus, dass sich die Lage mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die derzeitigen Maßnahmen in nahezu allen europäischen Ländern bis zum Frühjahr 2021 beruhigen wird. Mit dem CARAVAN SALON im September 2020 haben wir bereits gezeigt, dass erfolgreiche Messen unter größtmöglichem Schutz für alle Beteiligten auch in Corona-Zeiten stattfinden können.“

Wolfram Nikolaus Diener, Vorsitzender der Geschäftsführung, Messe Düsseldorf GmbH | Wolfram Nikolaus Diener, President & CEO of Messe Düsseldorf GmbH

Wolfram Diener hebt darüber hinaus die Bedeutung des Zeitpunkts der Entscheidung hervor:  Die Aussteller können nun ihren Fokus auf den neuen Termin legen und ihre Vorbereitungen darauf ausrichten. „Unser Ziel ist, unseren Kunden auch weiterhin die beste Plattform für erfolgreiches Business zu bieten“, so Diener. boot Project Director Petros Michelidakis ergänzt: „Die Verschiebung der boot ins Frühjahr kommt dem Kauf- und Buchungsverhalten der Wassersportfreunde entgegen. Langfristige Urlaubs- oder Freizeitorganisation kann momentan nicht stattfinden. Die Klientel unserer Aussteller wird deshalb eine boot im April begrüßen, um sommerliche Wassersportaktivitäten planen zu können. Damit zeigt die boot ihre gewohnte Konstanz aber auch eine große Flexibilität und bietet der internationalen Wassersportbranche ihre gewohnt professionelle Informations- und Orderplattform.“

Stellvertretend für die ausstellende Industrie lobt Messepräsident Robert Marx die Entscheidung der Messe Düsseldorf: „Wir als Branche sind mit der Verschiebung der boot auf den April sehr einverstanden. Nach der Verlängerung der Lockdown-Bestimmungen ist dies eine wichtige Maßnahme für eine wirtschaftlich erfolgreiche Durchführung der boot Düsseldorf. Als Präsident der Messe und Vertreter der deutschen Wassersportwirtschaft begrüße ich es, dass wir nun mit dem neuen Termin planen können und mit der boot 2021 die erste Bootsmesse seit über einem halben Jahr in Europa haben werden.“

Selbstverständlich behalten alle Anmeldungen zur boot Düsseldorf 2021 ihre Gültigkeit. Hersteller und Händler, die noch an der boot 2021 teilnehmen möchten, können sich persönlich und individuell beim boot Projekt-Team informieren und beraten lassen.

Für die Angebotsbereiche Motorboote, Segelboote und Superyachtindustrie ist Arne von Heimendahl (heimendahla@messe-duesseldorf.de) der Ansprechpartner. Für Tauchen, Trendsport und Tourismus steht Viktoria Marx (marxv@messe-duesseldorf.de) zur Verfügung. Fragen rund um den Bereich technische Ausrüstung und Zubehör beantwortet Lena Beckmann (beckmannl@messe-duesseldorf.de). Caroline Mühl (muehlc@messe-duesseldorf.de) hilft bei den Themen Unterwasserfilm und Fotografie sowie maritime Kunst.

Bühnenprogramme wie im Sailing und im Dive Center oder Mitmachprogramme wie Segeln in der boot Sailing School, beim Paddeln, Tauchen oder Surfen laden unter Einhaltung aktueller Corona-Schutzmaßnahmen auch zur boot 2021 die Wassersportfans nach Düsseldorf. Die Sonderschauen und Aktionsbühnen betreut Lara Hannappel (hannappell@messe-duesseldorf.de).

Über die boot Düsseldorf 2021:
Die boot Düsseldorf findet vom 17. bis 25. April 2021 in 17 Hallen des Düsseldorfer Messegeländes statt. Unter dem Motto “Reboot your business” werden die Aussteller auch 2021 spannende neue Bootsmodelle sowie innovative technologische Entwicklungen präsentieren. Die Messe Düsseldorf hat ihr behördlich abgestimmtes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept „PROTaction“ schon im September zum CARAVAN SALON DÜSSELDORF erfolgreich umgesetzt.

Rheinbahn: Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer – Abbiegeassistent und Hinweis auf toten Winkel

Radfahrer oder Fußgänger beim Abbiegen zu erkennen, ist lebenswichtig – und oft eine Herausforderung für Fahrer großer Fahrzeugen. Denn sobald Radfahrer oder Fußgänger im toten Winkel sind, können Fahrer sie auch mit Hilfe der Spiegel nicht sehen. Genau hier setzt die Rheinbahn an: Abbiegeassistenzsysteme und Warn-Aufkleber sollen Unfälle mit Radfahrern und Fußgängern vorbeugen.

Alle neuen Busse, die das Unternehmen bestellt, sind zukünftig ab Werk mit dem Abbiegeassistent ausgestattet. Darunter auch die 92 neuen Solo-Busse, die zurzeit an die Rheinbahn ausgeliefert werden, sowie 20 Gelenkbusse, die vor kurzem in Betrieb genommenen wurden. Dafür investiert die Rheinbahn insgesamt rund 190.000 Euro. Um die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu erhöhen, stattet die Rheinbahn mehr und mehr Fahrzeuge ihrer Flotte mit einem Abbiegeassistenzsystem aus.

„Mit knapp 480 Bussen nehmen wir täglich am Straßenverkehr in Düsseldorf und der Region teil. Für unsere Busfahrer ist das Assistenzsystem eine wichtige Hilfestellung. Die Herausforderungen sind gestiegen, zum einen durch mehr Radverkehr, zum anderen deutlich schnelleren Radverkehr mit Elektroantrieb“, so Michael Richarz (Foto), Vorstand Technik und Betrieb der Rheinbahn. „Unsere Fahrer haben bei jeder Fahrt sehr viel Verantwortung, daher freue ich mich, dass wir sie mit den Abbiegeassistenten unterstützen und zur Sicherheit im Straßenverkehr beitragen können.“

Die Abbiegeassistenzsysteme funktionieren über eine Außenkamera und Ultraschallsensoren, die den Bereich des toten Winkels abdecken, sowie über einen Monitor am Platz des Fahrers. Mit Einschalten des rechten Blinkers wird der Monitor aktiviert und zeigt das Bild der Kamera an. Wenn die Kamera oder die Sensoren jemandem im toten Winkel erfassen, senden sie akustische und optische Warnsignale an den Monitor des Fahrers.

Achtung – toter Winkel!

Auf Initiative der Verkehrswacht Düsseldorf hat die Rheinbahn auf allen Bus-Hecks einen gut sichtbaren Aufkleber angebracht, der Radfahrer vor dem toten Winkel warnt. „Wir freuen uns, dass die Rheinbahn unseren Vorschlag umgesetzt hat und jetzt auf allen Bussen auf den toten Winkel aufmerksam macht“, so Simon Höhner, Geschäftsführer der Verkehrswacht Düsseldorf. „Zusammen mit den Abbiegeassistenten ist das ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr.“

Förderung für das Nachrüsten von Wirtschafts-Lkw

Auch zehn Wirtschafts-Lkw mit mehr als 3,5 Tonnen sind bereits mit einem Abbiegeassistenten nachgerüstet. Die Kosten für die Ausstattung der Lkw mit den Abbiegeassistenzsystemen betragen 18.000 Euro. Das Bundesamt für Güterverkehr hat die Maßnahme mit 15.000 Euro gefördert.

Vodafone kauft Technik-Standort in Kerpen und investiert mehrere Millionen Euro für neue Technik

Ein Griff zur Fernbedienung und schon geht’s los: Der Fernseher leuchtet auf und das Unterhaltungsprogramm kann beginnen. Filme, Talkshows, Sport oder Nachrichten – der Zuschauer hat die Wahl. Doch wie kommt das Fernsehsignal zum Zuschauer? Im Kabelnetz von Vodafone spielen mehrere Sendezentren eine wichtige Rolle. Eines davon wird sich künftig in Kerpen bei Köln befinden. Den dort angesiedelten ehemaligen Technik-Standort von Unitymedia rüstet Vodafone bis 2022 zu einem Sendezentrum für die Verbreitung der Rundfunk- und TV-Signale im Vodafone-Kabelnetz um. Dazu hat Vodafone den Gebäudekomplex gekauft und investiert künftig mehrere Millionen Euro für die Modernisierung der Technik.

Doch wie kommt das TV-Signal zum Zuschauer? Von den TV- und Radiostationen bis zum hauseigenen Fernseher ist es ein langer Weg. Der größte Teil der deutschen TV-Haushalte empfängt das TV-Signal entweder über Kabel oder Satellit. Im Kabelnetz wandert das TV-Signal beispielsweise durch fünf verschiedene Netzebenen. Die erste Netzebene sind die TV- und Radiosender selbst, früher auch ‚Sendeanstalten‘ genannt. Die fünfte und abschließende Netzebene ist die beim Zuschauer, genauer der Bereich hinter der Kabel-Anschlussdose und daran angeschlossen das TV-Empfangsgerät samt Fernseher. Den Raum zwischen der ersten und der fünften Ebene füllt die Netz- und TV-Infrastruktur von Kabel-Netzbetreibern wie Vodafone aus.

Fünf Sendezentren, zwei zentrale in Frankfurt-Rödelheim und Kerpen bei Köln

Zur Verbreitung des TV-Signals unterhält Vodafone als größter TV-Anbieter Deutschlands, der 24 Millionen Kabelhaushalte erreicht und fast 14 Millionen TV-Kunden hat, in der zweiten Netzebene insgesamt fünf große Sendezentren. Sie stehen in Frankfurt-Rödelheim, in München, in Kerpen bei Köln, in Stuttgart und in Mannheim und verteilen das Fernsehsignal für ganz Deutschland. Die Sendezentren sind ringförmig miteinander verbunden, so dass ein störungsfreier Fernsehempfang auch dann möglich ist, wenn an einem Standort die Technik beeinträchtig sein sollte.

Eine wichtige Rolle im Kabelnetz von Vodafone spielt zukünftig der Technik-Standort Kerpen. Diesen rüstet Vodafone innerhalb der nächsten zwei Jahre zu einem zentralen Sendezentrum um und investiert mehrere Millionen Euro. Weil dort in den kommenden zwei Jahren modernste TV-Technik erweitert und neu in Betrieb genommen wird, hat Vodafone die Liegenschaft, die zuvor von Unitymedia langfristig angemietet war, mittlerweile erworben. Im Außenbereich errichtet Vodafone beispielsweise riesige Satellitenschüsseln zum Empfang von TV- und Radioprogrammen.

Sendezentren und nationales Glasfasernetz in der Netzebene 2

Die Sendezentren von Vodafone gehören zur Netzebene 2 und sind der Ausgangspunkt für die regionale Verteilung des TV-Signals. Leistungsstarke Computer-Technik bereitet hier die ankommenden Daten der TV-Sender in sendefähige Signale auf. Der Grund: Die Programminhalte werden entweder über Satellit empfangen oder unkomprimiert und somit in bester Bildqualität über gigabitschnelle Glasfaser-Anbindungen direkt aus den TV Studios angeliefert. Pro Sekunde fließen so dutzende Gigabyte an Daten von einem einzigen TV-Sender an die Sendezentren von Vodafone, die hunderte solcher Datenströme von den Programm-Anbietern parallel empfangen.

Netzebene 3: Das regionale Glasfaser-Netz

Nach der Aufbereitung der TV-Signale gelangt der Datenstrom schließlich über den nationalen Glasfaser-Backbone, der das Rückgrat des Vodafone-Netzes bildet, in das regionale Verteilnetz, das die Netzebene 3 bildet. Zu ihr gehören zum einen die Leitungen, die entlang der Straßen die Wohn- und Gewerbegebiete erschließen. Zum anderen die sogenannten Hubs, zentrale Technik-Standorte, an denen Verbindungen zusammenlaufen und neue Richtungen einschlagen. Bei Vodafone sind dies unter anderem die „Super-Pops“ und die nachgelagerten „Breitband-Pops“, in denen regionale TV-Programme dem Datenstrom hinzugefügt werden können.

Schließlich kommen die regionalen „Kabelkopfstationen“, von denen es mehrere Hundert im Kabelnetz von Vodafone gibt. Hier ist die Technik verortet, die den IP-basierten Datenstrom in digitale Signale umwandelt und den TV-Kanälen zuordnet. Entlang der Straßenzüge nach der Kopfstation stehen Verstärkerpunkte, die das Signal verstärken, damit am Kabel-Anschluss stets die volle Leistung und damit auch ein einwandfreies Bild ankommt.

Die letzten Meter: Vom Hausübergabepunkt zur Multimediadose

Die vorletzte Abzweigung bildet die Technik am Bürgersteig in den grauen Kästen. Von dort aus geht es auf direktem Weg zum Hausübergabepunkt. Der liegt häufig im Keller und stellt den Wechsel zwis­chen Netzebene 3 und 4 dar, denn die vierte und gleichzeitig die vorletzte Ebene des Kabelnetzes ist die Verkabelung im Haus. Das Signal durchläuft einen Verstärker und wird vom Hausverteiler aus über Koaxialkabel bis in die einzelnen Räume verteilt – bis zur Multimedia-Dose in der Netzebene 5, an der das Empfangsgerät und der Fernseher angeschlossen sind.

heute live: Ihr Wirtschafts-Podcast aus Düsseldorf

Corona hat die deutsche Wirtschaft in die größte Krise der Nachkriegszeit gestürzt. Hotel und Gaststätten werden pleite gehen, viele Unternehmen in der Industrie und in den Bereichen Dienstleistungen und Handel gehen den Bach runter. Ein Drittel der Firmen in der Metall- und Elektroindustrie schreibt heute bereits rote Zahlen. Die Arbeitslosenzahlen steigen. Die Creditreform rechnet insbesondere im ersten Quartal 2021 mit einer regelrechten Insolvenzwelle. Insgesamt soll dies mehr als 24.000 Unternehmen betreffen. Neben den Unternehmen sieht es auch für private Haushalte schlecht aus – es wird eine Verdoppelung auf ca. 110.000 Privatinsolvenzen erwartet. – In diese Zeit platzt die Meldung, dass die IG Metall im Rahmen der kommenden Tarifrunde Forderungen benennt, die im Volumen eine Belastung bei den Unternehmen von 4 Prozent ausmachen sollen. Wir blicken in der 35. Folge unseres Wirtschaftspodcast aus Düsseldorf hinter diese Forderung, die viel Verständnislosigkeit hervorrief. Außerdem sagen wir Ihnen, was wichtig wird. Und in den traditionellen “letzten Worten” blickt eine Unternehmerin positiv auf die Corona-Entscheidungen der Politik. Also, es wird wieder spannend. Moderation: Lisa Marie Schelig und Christoph Sochart. Den Podcast gibts überall dort, wo es gute Podcast gibt: auf Apple Podcast, Spotify und www.anchor.fm/unternehmerschaft. Hinterlassen Sie uns gerne ein Like und abonnieren Sie unseren Pod. Wir freuen uns auch auf Ihr Feedback unter sochart@unternehmerschaft.de.

Moderieren den Wirtschafts-Podcast aus Düsseldorf: Lisa Marie Schelig und Christoph Sochart

Eine geballte Ladung mit Tipps, Ideen und News zu den Themen Wirtschaft, Personal, Bildung und Politik: das ist unser beliebter Podcast aus dem Herzen Düsseldorfs. Ob beim Kaffee kochen, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Joggen: Mit unserer Sendung sind Sie immer auf der sichereren Seite. Moderiert wird sie von Christoph Sochart und Lisa Marie Schelig.

Im Mittelpunkt steht immer ein Expertentalk: Dabei stehen die Düsseldorfer und Düsseldorferinnen im Vordergrund – sie sind unsere Expertinnen und Experten, Unternehmerinnen und Unternehmer, Wissensträger und Impulslieferanten. Sie ordnen ein, geben Tipps und Hinweise, liefern Ideen und Anregungen.

Wir ordnen ein, geben Tipps und Hinweise, liefern Ideen. Unseren Podcast gibts überall dort, wo es gute Podcasts gibt: auf Apple, Spotify (Stichwort: Düsseldorfer Unternehmerschaft) und auf unserer Webseite: https://unternehmerschaft.wigadi.de/podcast/. Produziert wird die Sendung von Frank Wiedemeier (www.wiedemeier-kommunikation.de).

2-Stufen-Plan macht Vodafone zunächst klimaneutral, später komplett emissionsfrei

Vodafone will in fünf Jahren klimaneutral werden. Und bis 2040 komplett emissionsfrei. Mit seiner neuen ‚GigaGreen-Strategie‘ macht das Unternehmen Digitalisierung nachhaltig. Die Netze bekommen Grünstrom, Mobilfunk-Masten integrierte Wind- und Solaranlagen, neue Technologien machen sie noch effizienter, die Lieferketten werden grün – und die Fahrzeugflotte wird elektrisch. Zugleich will das Unternehmen der deutschen Industrie helfen, mit smarten Lösungen noch mehr Treibhausgase einzusparen.

Digitalisierung ist die stärkste Waffe gegen den Klimawandel. Sie macht Verkehr, Logistik und Fabrikhallen smart – und spart so bei anderen fast viermal mehr CO2 als sie selbst emittiert.

„Für jede Tonne CO2, die Digitalisierung durch ihren Stromverbrauch verursacht, spart sie in Fabriken oder Büros, im Alltag oder auf Straßen heute schon 3,8 Tonnen ein“, so Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter. „Das ist gut – aber für Vodafone noch nicht gut genug. Denn was wäre, wenn das Unternehmen nicht nur bei anderen CO2 einspart, sondern selbst ganz ohne CO2-Ausstoß daherkommt? Genau das wollen wir angehen: Mit unserem 2-Stufen-Plan für grüne Digitalisierung schaffen wir digitalen Klimaschutz. Er macht uns klimaneutral bis 2025. Und völlig emissionsfrei bis 2040.“

Damit ist der Digitalisierungskonzern eines von weltweit 350 Unternehmen, das sich wissenschaftlich fundierte Ziele im Rahmen der Science Based Targets Initiative (SBTi) setzt, um damit die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

Stufe 1: Vodafone wird klimaneutral (2020-2025)

In fünf Jahren will Vodafone Deutschland klimaneutral sein. Dafür reduziert das Unternehmen alle selbst erzeugten sowie durch die eingekaufte Energie verursachten CO2-Emissionen (Scope 1 & 2). Die übrigen, nicht vermeidbaren Emissionen gleicht Vodafone durch Klimaschutz-Projekte aus. Stufe 1 des Plans will das Unternehmen bis 2025 mit vier Maßnahmenpaketen erreichen.

Dafür nutzen die Düsseldorfer den größten Hebel, um den direkt kontrollierten CO2-Ausstoß zu verringern – und steigen auf 100% Grünstrom um. Die Vodafone eigenen Standorte werden bereits seit Januar 2020 ausschließlich mit Grünstrom versorgt. Jetzt folgen die gemieteten Standorte, an denen das Unternehmen keinen direkten Einfluss auf den Strombezug hat. Dort wird der Graustrom mit Grünstrom durch sogenannte Renewable Energy Certificates (RECs) ausgeglichen. Damit nutzt das Unternehmen rückwirkend seit Beginn des Geschäftsjahres 100% Grünstrom. Alleine mit diesem Schritt reduziert Vodafone seinen jährlichen CO2-Ausstoß um 92% oder 245.000 Tonnen – das entspricht dem CO2-Ausstoß von 360.000 Flugreisen von Düsseldorf nach Palma de Mallorca und zurück.

Grüne Innovationen für Mobilfunk-Masten

Zusätzlich will das Unternehmen grünen Strom selbst erzeugen. Dafür setzt Vodafone auf Solaranlagen und arbeitet mit Start-ups wie Mowea zusammen. Das kleine, innovative Unternehmen hat modulare Windräder entwickelt, die an Mobilfunk-Masten installiert, grünen Strom direkt am Standort erzeugen. Nach ersten erfolgreichen Tests ist der größere Einsatz bereits im nächsten Jahr geplant. An Standorten mit wenig Wind, kommen künftig Solaranlagen zum Einsatz.

Weniger Stromfresser im Netz

Noch besser als grüner Strom ist weniger Strom. Neben dem Umstieg auf Grünstrom steigert das Unternehmen fortlaufend seine Energieeffizienz. Vor allem Maßnahmen in den Netzen wie der Einbau neuer Technik oder die Abschaltung alter Systeme reduzieren den Stromverbrauch enorm. Dabei steigt das Datenvolumen: 2019 transportierte Vodafone zehn Mal so viele Daten über sein Netz wie 2014 – bei relativ konstantem Energieverbrauch. Bestes Beispiel: 5G. Das Echtzeit-Netz überträgt die gleiche Datenmenge mit fast 80% weniger Energie als sein Vorgänger 4G (LTE). Mit dieser Effizienz-Strategie konnten allein in 2019 mehr als 31 Gigawattstunden (GWh) Energie eingespart werden. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von etwa 9.000 Haushalten.

Grüne Flotte für bessere Luft

Um die restlichen 8% unserer Emissionen zu verringern, setzt das Unternehmen unter anderem auf grüne Mobilität. Seit Beginn des Jahres steigen alle Geschäftsführer und Bereichsleiter auf Hybrid- oder Elektrofahrzeuge um – der erste Schritt auf dem Weg zu einer 100% elektrischen Flotte. Bis 2025 soll die Hälfte der Flotte umgestellt sein. Gleichzeitig wird die Lade-Infrastruktur sukzessive ausgebaut, allein am Campus in Düsseldorf gibt es bereits mehr als 40 Ladepunkte.

Stufe 2: Vodafone wird emissionsfrei/’Netto Null‘ (2025-2040)

Bis 2040 arbeitet die Vodafone-Gruppe daran, innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette Netto-Null-Emissionen zu erreichen (Scope 1, 2 & 3). Zusätzlich zu den genannten, zählen dabei auch Emissionen, die der Konzern nicht selbst kontrolliert. Hierfür will die Vodafone Gruppe vor allem auf Partner, Lieferanten und Joint Ventures zugehen, um auch diese Zusammenarbeit emissionsfrei zu gestalten.

Grüne Lieferketten für echtes ‚Netto Null‘

Der Großteil der vom Unternehmen nicht selbst kontrollierten Emissionen entsteht bei einer Handvoll sehr großer Zulieferer. Einige von ihnen, wie z. B. Apple oder Microsoft haben selbst sehr ambitionierte Klimaschutz-Ziele, während andere diese noch definieren. Vodafone steht im regen Austausch mit seinen Lieferanten und will gemeinsam daran arbeiten, die gesetzten Klimaziele zu erreichen. Gleichzeitig wurde der Lieferanten-Auswahlprozess angepasst. 20% der Vergabekriterien beziehen sich nun zum Beispiel auf Klimaschutz, Diversität oder soziale Inklusion.

Mehr Netz für weniger CO2

Bis 2040 will Vodafone vielen weiteren Unternehmen helfen, ihren CO2-Fußabdruck zu verkleinern – und das am Ende, ohne selbst CO2 für Digitalisierung zu emittieren. Dank IoT-Technologien konnten Kunden der Vodafone Group in 2019 knapp 6,9 Millionen Tonnen CO2 weltweit einsparen. Das weltweite Ziel der Vodafone Group: Diese Zahl allein in den nächsten zehn Jahren verfünfzigfachen. Bis 2030 will Vodafone seinen Kunden helfen, rund 350 Millionen Tonnen CO2 einzusparen.

SMS group plant weltweite Anpassung der Unternehmens­struktur, bekräftigt Strategie und langfristige Ziele

Die Covid-19-Pandemie führt auch im Stahlmarkt zu reduzierten Prognosen und Auftragseingängen. Nach dem Geschäftsjahr 2019, in dem sowohl das Auftragseingangsvolumen (EUR 3,15 Mrd.) als auch der Umsatz (EUR 2,94 Mrd.) erneut gestiegen sind, reduziert die SMS group ihren Ausblick für die kommenden Jahre. Der Welt­marktführer im metallurgischen Anlagenbau rechnet für dieses Jahr mit einem Auftragseingang, der circa ein Drittel unter dem ursprüng­lichen Plan liegt, bekräftigt jedoch seine Wachstumsstrategie und Neuausrichtung auf Zukunftsthemen.

Der neue sms- Campus in Mönchengladbach. Der Konzern erhält eine intensive Strukturanpassung, die ab dem kommenden Frühjahr realisiert werden soll.

Vom aktuellen Rückgang am stärksten betroffen ist der Anlagenbau, bei dem ein langfristig reduzierter Auftragseingang erwartet wird. Das Service- und Digitalisierungsgeschäft zeigt sich deutlich stabiler und wird weiterhin wachsen, dank einer Kombination aus Big-Data-Tech­nologien und neuen Geschäftsmodellen wie Equipment as a Service, bei dem die Kunden ihre Investitionen (Capex) in Betriebskosten (Opex) umwandeln können.

Die Wachstumsstrategie der SMS baut neben der Stärkung der Wachstumsfelder Service, Digital und Elektrik/Automation auf einer weltweiten Führungsposition bei der Dekarbonisierung der Industrie auf. Kernbestandteile formen den Einsatz von Wasserstoff im Rahmen der CO2-freien Stahlerzeugung (Green Steelmaking) und eine Projektoffensive im Bereich des Batterie- und Elektroschrott-Recyclings. Ein profitables Kerngeschäft bildet die Basis für sämt­liche Wachstumsbereiche.

Zusätzlich zur Einführung neuer Technologien in der Metallindustrie – wie zum Beispiel 3D-Metall-Druck oder die Rückgewinnung von Edel­metallen aus Elektroschrott – überträgt SMS group ihre Expertise in andere Industrien – wie beispielsweise die Produktion von umwelt­freundlichen Synthesegasen zur Herstellung von z. B. Treibstoffen oder Energie aus Klärschlamm. Mittels dieser „New Horizon“-Strategie diversifiziert SMS group das Produktportfolio außerhalb des Kerngeschäfts. Das aktuellste Beispiel ist die Inbetriebnahme eines Hochregallagers für Schiffscontainer in Dubai. Diese Anlage des SMS-Joint-Ventures BOXBAY bietet nicht nur auf gleicher Fläche die dreifache Kapazität einer typischen Containerlagerung, sondern realisiert dabei auch eine deutlich höhere Umschlagsgeschwindigkeit, mehr Sicherheit für die Arbeiter und einen CO2-neutralen Fuß­abdruck.

Um noch schneller und besser im Markt agieren zu können, wird organisches Wachstum auch weiterhin durch Übernahmen von passenden Start-ups oder etablierten Spezialisten ergänzt.

Um die optimalen Voraussetzungen für eine Steigerung des Markt­erfolges zu schaffen, wird SMS group ihre Unternehmensstruktur anpassen. Zentrale Bestandteile der geplanten neuen Organisations­struktur sind eine bereichsübergreifende und internationale Aus­richtung auf Kundenprojekte. Dazu wird die Projektverantwortung in Vertrieb und Abwicklung anders als heute zukünftig in sechs Regionen liegen. Anstelle der derzeitigen Geschäftsbereiche werden Centers of Excellence (CoEs) entstehen, die ihre Leistungen und Technologien in die Projekte liefern. Die gesamte Organisation wird von weltweiten Global Support Functions unterstützt. Über die neue Struktur, die ab Frühjahr 2021 weltweit umgesetzt wird, gibt es in den kommenden Wochen Gespräche mit den Gremien.

Rheinbahn: Zum 60. Jubiläum – Bahn mit Porträts macht auf die wichtige Arbeit der Lebenshilfe aufmerksam

Die Rheinbahn unterstützt die Lebenshilfe Düsseldorf derzeit mit einer besonderen Aktion: Eine ihrer Bahnen fährt durch die Stadt und präsentiert die Gesichter mehrerer Frauen und Männer mit geistiger Behinderung, die von der Lebenshilfe Düsseldorf betreut werden. Mit der Aktion will die Lebenshilfe einmal mehr zeigen, dass sie in Düsseldorf sehr präsent ist – inzwischen seit 60 Jahren. Seit ihrer Gründung 1960 hat die Lebenshilfe sich zu einer großen Organisation entwickelt, die das Ziel verfolgt, das Leben von Menschen mit eingeschränkten Fähigkeiten möglichst selbstbestimmt möglich zu machen.

Ihr Jubiläumsjahr hat die Lebenshilfe unter das Motto „Mir geht’s gut“ gestellt, weil genau dies erreicht werden soll: Das Gefühl, dass es einem gut geht. Mit so viel Hilfe wie nötig – und so viel Selbstständigkeit wie möglich.

Dass sie die im Stadtteil überall präsente Rheinbahn als Partner gewinnen konnte, hat die Lebenshilfe sehr gefreut. Ihr Geschäftsführer Peter Brünsing dazu: „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Rheinbahn mit dieser Bahn Menschen zeigt, die bei und mit uns leben. Sichtbarkeit in der Stadt schafft Normalität – und das ist wichtig, weil es normal ist, verschieden zu sein.“

Die Rheinbahn hat dieser Aktion sehr gerne zugestimmt und die Beklebung der Bahn in der eigenen Werkstatt umgesetzt. Ihr Vorstandsvorsitzender Klaus Klar: „Die Lebenshilfe leistet eine unschätzbar wertvolle Arbeit hier vor Ort. Sie gibt Menschen mit Behinderung ein Zuhause und ermöglicht ihnen ein selbstbestimmtes Leben. Um das in der Stadt und der Region bekannt zu machen, dafür ist unsere Bahn das beste Medium. Wir freuen uns, die Lebenshilfe anlässlich ihres 60. Jubiläums damit zu unterstützen und mit den Portraits dieser Menschen auf unserer Bahn auf das Thema Diversität aufmerksam zu machen.“

Die Fotos auf den Bahnen hat der Fotograf Andreas Hippler gemacht. Von ihm stammt auch ein Kalender mit schwarz-weißen Portraitfotos von Betreuten der Lebenshilfe. Hippler arbeitet in einer der Einrichtungen als Betreuer.